LEGO Fortnite ist der erste Modus, der euch auch Spaß machen kann, wenn ihr Fortnite doof findet

In Fortnite gibt es jetzt einen neuen Survival-Modus, der in Kooperation mit LEGO entstand – und sogar MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat Spaß daran.

Mit LEGO Fortnite hat Epic Games jetzt offiziell Spielen wie Minecraft und Terraria den Kampf erklärt. Ich selbst bin kein Fan von Fortnite und in der Redaktion sogar als der Shooter-Nerd bekannt, der kein Battle Royale mag. Das klingt fast schon paradox, aber ich hab wirklich einfach keinen Spaß an dem Subgenre.

Fortnite hat bei mir sogar einen noch schwierigeren Stand als andere „Battle Royale“-Shooter, selbst, wenn ich mich nur auf das Spielerische beziehe. Die Third-Person-Perspektive und der Art-Style haben mich einfach nie überzeugen können. Dabei ist mit Valorant ein ähnlich bunter Shooter aktuell mein Lieblingsspiel.

Ja, die großen Events, die regelmäßig stattfinden, sind irgendwie beeindruckend. Dennoch hatte ich noch nie in meinem Leben auch nur eine einzige Minute Spaß an Fortnite – bis der LEGO-Modus kam.

Falls ihr euch einen Eindruck von dem Modus verschaffen wollt, seht ihr hier den Trailer:

Video starten
Epic Games zeigt LEGO Fortnite im Cinematic-Trailer

Survival-Spiel in LEGO-Optik

LEGO Fortnite setzt auf ganz klassische Mechaniken von Survival-Spielen. Wir spawnen, farmen Holz und Gestein, bauen Haus, Bett und Werkbank und kümmern uns um die Nahrungsbeschaffung. Dann bauen wir immer mehr unterschiedliche Gebäude, Maschinen und Gegenstände, werten unsere Aufrüstung auf, erkunden die Map und versuchen irgendwie zu überleben. Doch LEGO Fortnite hat einen ganz großen Unterscheidungspunkt und der steckt schon im Titel des Spiels: LEGO.

Die Spielwelt von LEGO Fortnite besteht aus den kleinen bunten Spielzeug-Bausteinen, die die meisten von euch aus ihrer Kindheit kennen. Die Eltern unter euch sind bestimmt auch schon auf den ein oder anderen Stein draufgetreten.

Die Kollaboration mit LEGO hat den Vorteil, dass sie zumindest optisch kindgerecht aussieht und zeitgleich bei vielen Jugendlichen oder Erwachsenen nostalgische Gefühle weckt. Wer hat schließlich nicht gerne in seiner Kindheit mit Klemmbausteinen gespielt? Egal ob direkt von LEGO oder alternativen Herstellern wie CaDA oder Unico.

LEGO Fortnite wirkt deshalb nicht wie ein 0815-Survival-Game in Fortnite, sondern ist DIE Möglichkeit, endlich wieder mit LEGO zu spielen.

Qualitativ solide, aber ausbaufähig

Wenn ihr die Möglichkeit hab, LEGO Fortnite zu spielen und Minecraft oder andere Survival-Spiele mögt, dann solltet ihr LEGO Fortnite testen – besonders, wenn ihr Fortnite ohnehin installiert habt. Es ist ein wirklich solides Survival-Spiel, das durchaus unterhalten und Spaß machen kann.

Bei den spielerischen Grundlagen macht LEGO Fortnite meiner Meinung nach alles richtig. Abstriche macht das Spiel eher in den Kleinigkeiten, die Survival-Spieler aus anderen Titeln gewöhnt sind. Die Werkzeuge nutzen sich beispielsweise sehr schnell ab und man kann sie nur an der Werkbank, nicht im eigenen Inventar reparieren. Das ist nervig, aber nicht schlimm.

Ich bin auch weiterhin alles andere als ein Fan vom Fortnite-Shop und dieser Art des Finanzierungsmodells, aber das ist ein alt bekanntes Thema und das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern – weder in Fortnite noch anderen Spielen.

Ich kann noch nicht einschätzen, wie lange es mir Spaß machen wird, aber für den Moment habe ich auf jeden Fall vor, noch einige Stunden in dem Spiel zu verbringen und eine kleine Stadt mit LEGO-Steinen zu bauen.

Wenn ihr auch Spaß am normalen Fortnite habt, könnt ihr auf MeinMMO den Battle Pass von Chapter 5 Season 1 mit allen Belohnungen und Skins sehen

WoW lässt Horde-Spieler in die neue Allianz-Hauptstadt, aber es gibt eine Warnung

Die neue Hauptstadt der Nachtelfen in World of Warcraft wird von Horde-Spielern bedroht – zumindest ein bisschen. Denn die dürfen sich da frei bewegen.

Der Krieg zwischen Horde und Allianz in World of Warcraft ist seit einigen Jahren endgültig vorbei. Doch das bedeutet nicht, dass alles nun „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist – es gibt noch immer Konflikte und alte Wunden, die erst einmal heilen müssen. Gerade die Nachtelfen werden vielen nicht so schnell verzeihen können.

Dennoch sind Horde-Spieler in der neuen Hauptstadt der Nachtelfen, Bel’ameth, in Patch 10.2.5 willkommen.

Horde-Helden werden gewarnt: Wenn ihr als Horde-Charakter die Stadt Bel’ameth betretet, dann werdet ihr sofort mit einem Debuff belegt, den „Augen der Wächterinnen“. Dieser sagt aus: „Mit dem Betreten dieser Länder haben sich die Augen der Wächterinnen auf euch gelegt.“ (via wowhead)

Die Wächterinnen sind, vereinfacht gesagt, so etwas wie die Stadtwachen der Nachtelfen. Da Nachtelfen vor allem aus den Schatten operieren, soll der Debuff schlicht aussagen: „Ihr werdet beobachtet. Macht keinen Unsinn.“

Auf dem PTR sorgt dieser Buff lediglich dafür, dass ihr bei allen NPCs in der Region einen neutralen Stand habt, also nicht automatisch von ihnen angegriffen werdet.

Das Angreifen eines Allianz-Charakters ändert daran nicht – aber es ist wahrscheinlich, dass es sich hierbei noch um einen Bug handelt. Immerhin wäre es doch sonderbar, wenn die Schildwachen einfach darüber hinwegsehen, dass man gerade Nachtelfen in ihrer neuen Hauptstadt verprügelt.

In Bel’ameth sind alle willkommen – vorerst zumindest.

Warum gibt es Horde in Bel’ameth? Tatsächlich kann man in Bel’ameth sogar ein paar Horde-Charaktere sehen, die zumindest über andere Organisationen eher zur Neutralität verpflichtet sind. Der Tauren Hamuul Runentotem vom Zirkel des Cenarius ist anwesend und sagt Charakteren der Horde:

Amirdrassil ist erblüht. Bel’ameth markiert einen Ort der Heilung und Erholung für die Kaldorei.

Ein Teil davon war aufgrund unserer Hilfe. Tyrande hat uns deshalb gnädigerweise erlaubt, hier frei umherzustreifen.

Genießt, was dieses neue Land zu bieten hat. Badet in seiner Schönheit, aber lasst die Hohepriesterin ihre Entscheidung nicht bereuen, [Charakter].

Der Grund für den Aufenthalt der Horde ist also, weil es auch Horde-Helden waren, die zusammen für das Erblühen des Baumes gesorgt haben. Immerhin hat man Seite an Seite gegen Fyrakk gekämpft.

Beachtet allerdings, dass es sich hierbei noch im Informationen vom PTR handelt – bis zum Release von Patch 10.2.5 könnten sich einige Details noch ändern.

Warum macht Blizzard das? Auf der einen Seite gibt es Kritik für diese Entscheidung. Manche Nachtelfen-Fans finden es schwer nachvollziehbar, dass nach dem Verlust des Teldrassils einfach so Mitglieder der Horde in der neuen Hauptstadt geduldet werden und das so kurz nach der Besiedelung.

Auf der anderen Seite hat diese Behandlung aber auch einige Vorteile. So können Rollenspieler von einem neuen Ort profitieren, an dem RP möglich ist – gerade in einem fraktionsübergreifenden Kontext. Außerdem wäre es doch ein bisschen schade, wenn man diese Stadt gemeinsam ermöglicht hat, am Ende aber nur die Allianz in der Lage ist, die Schönheit von Bel’ameth zu genießen.

Ihre Feuerzeuge sollten Horde-Spieler allerdings zuhause lassen. Sonst könnte sich dieser Frieden ganz rasch ändern …

WoW-Fans sollten sich jetzt um ihre Account-Sicherheit kümmern, denn der “Authenticator” zieht um.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Tätowierter Mann fordert 2 Millionen Dollar von GTA 6: „Die haben mein Leben geklaut“

Nach vielen Jahren des Wartens hat GTA 6 endlich den offiziellen Trailer bekommen, auf den alle gewartet haben. Dort stecken viele Details und Memes drin, vor allem vom berühmten „Florida Man“. Einer dieser Männer will nun aber Geld von Rockstar haben.

Das ist der Trailer:

Das sagt der „Florida Joker“: Vorbild für diese Szene ist angeblich ein Gerichtsprozess aus Florida von 2017. Auf dem „Mugshot“ ist das mit Tattoos verzierte Gesicht des Mannes zu erkennen, unter anderem mit „aufgerissenen“ Wangen und einem Joker-Schriftzug auf der Stirn. Er selbst nennt sich „Miami Joker“ oder „Florida Joker“.

Auf TikTok behauptet der Mann nun, dass Rockstar sein virales Bild als Vorbild für eine Szene aus dem Trailer zu GTA 6 benutzt habe. Nach einem Streit mit anderen Nutzern auf sozialen Medien kam es dann sogar zu einem zweiten Video.

Dort vergleicht der Florida Joker die Szene direkt mit einem Bild aus seinem Prozess und sagt:

Für alle, die glauben, ich halluziniere […] das da bin ich. Das ist die Person, von der sie die Inspiration haben. Seht ihr das? GTA, wir müssen reden […] Ihr müsst mir eine oder zwei Millionen geben. […] Dem Florida Joker reicht es. Ihr habt mein Ebenbild genommen, ihr habt mein Leben genommen.

Video starten
Rockstar Games zeigt GTA 6 erstmals im Trailer

„Lindsay Lohan hat das schon versucht und ist gescheitert“

Ob es wirklich zu einer Klage kommen wird, ist unklar. Dass der Mann wirklich Geld bekommen wird, ist aber unwahrscheinlich, wie der Fach-Jurist Rob Freund auf X, erklärt.

Unter einer Diskussion antwortet er auf die Frage, wie die Chancen für den Mann stehen: „Eher schlecht. Lindsay Lohan hat das gleiche gegen Rockstar versucht und verloren.“ Der Streit ging damals um eine vermeintliche Ähnlichkeit und endete erst nach 5 Jahren (via GameStar).

Auf den Kommentar hin, dass es diesmal aber keine Ähnlichkeit sei, sondern eine exakte Kopie, meint Freund: das stimme nicht. Die Tattoos seien anders, das Gesicht sei anders und die Hare seien anders. Rockstar werde einfach behaupten, das sei einfach nur ein weiterer Kerl mit Gesichts-Tattoos und damit würde das Studio Erfolg haben.

Der Trailer selbst sorgt derweil für viel Freude unter Fans – auch wenn die daran zweifeln, dass GTA 6 wirklich so gut aussehen wird wie versprochen. Ein Ex-Entwickler meint aber, dass das tatsächlich der Fall sein wird:

„Wenn ihr spielt, wird es wirklich so aussehen“ – Ex-Rockstar-Dev behauptet, GTA 6 wird genau wie der Trailer aussehen

PvP-Drama in Star Citizen: Spaßverderber lachen über Fairplay, schaden dem Spiel und sich selbst

Innerhalb der Star Citizen-Community herrscht aktuell ein großer Konflikt. PvP-Chaoten eskalierten bei einem Test und trieben friedliebende Mitspieler in den Wahnsinn. Die Entdeckung neuer Inhalte und das Melden von Bugs war kaum möglich.

Mit der diesjährigen CitizenCon lieferte Entwickler CIG viele interessante Einblicke in den aktuellen Zustand des Weltraum-MMOs Star Citizen. Darüber hinaus wurde die Einzelspieler-Kampagne Squadron 42 als „feature complete“ bezeichnet.

Während sich Solo-Abenteurer jetzt umso mehr auf ein Story getriebenes Spiel freuen, das sie für sich alleine entdecken können, läuft nach Ansicht der Community in der Mehrspieler-Variante von Star Citizen gerade etwas richtig aus dem Ruder.

Die Rede ist von Pyro, dem nächsten System mit mehreren Planeten und Monden. Eigens dafür haben die Entwickler einen Tech-Preview-Test abgehalten, um von den teilnehmenden Spielern Feedback zu neuen Inhalten und gefundenen Bugs zu bekommen.

Allerdings wurden fleißige Spieler daran von sogenannten Griefern gehindert. Diese PvP-Piraten haben auf dem Preview-Server jeden ins Visier genommen, der ihnen vor die Flinte kam. Auf diese Weise wurde vielen Spieler, die bei diesem Test eigentlich nur Gutes im Sinn hatten, der Spielspaß genommen. Die Leidtragenden sind dabei alle Spieler von Star Citizen, auch die Griefer selbst.

Fehlen freiwillige Tester auf den Server der Preview-Versionen, leidet darunter die Qualität kommender Updates. Breitet sich das toxische Verhalten innerhalb der Community weiter aus, verlassen Spieler das Star Citizen Universum und neue potenzielle Weltraumpiloten werden abgeschreckt. Davon hat niemand etwas. Weder die PvE- und PvP-Spieler, noch die Griefer selbst.

Video starten
Star Citizen zeigt die Kampagne Squadron 42 im Trailer

PvP-Spieler außer Kontrolle, Star Citizen wird zum „Wilden Westen“

Was ist passiert? Ausgewählte Spieler von Star Citizen hatten die Möglichkeit, sich einen Preview-Build des Space-MMOs anzuschauen. In dieser frühen Version mit neuen Inhalten konnten Weltraumpiloten das kommende Pyro-Sternensystem unter die Lupe nehmen. Der Fokus lag dabei auf Erkundung und dem Finden von Bugs, die man an die Entwickler melden konnte.

An die Entdeckung der neuen Planeten und Monde war aber nicht zu denken. Auch die Bug-Suche erwies sich als schwieriges Unterfangen. Denn beides wurde durch Griefer mit unfairen PvP-Gefechten massiv gestört.

Was bedeutet Griefer?
 
Ein Griefer will anderen den Spaß verderben. Das Wort grief heißt übersetzt Kummer. Ein Griefer ist also jemand, der anderen Kummer bereiten möchte.

Wieso eskalierte das PvP-Gameplay? Die Spielwelt verzichtete bei diesem Test auf waffenfreie Zonen. Genau das Nutzen Griefer schamlos aus und verdarben anderen Mitspielern den Spaß. Bereiche, die Spieler durchqueren müssen, um beispielsweise zu ihrem Raumschiff zu gelangen, wurden regelrecht überwacht.

Sobald ein ahnungsloser Charakter zu sehen war, wurde das Feuer auf ihn eröffnet. Da es gleichzeitig keine Bestrafungen für solche Straftaten gab, hatten Griefer keine Konsequenzen zu fürchten.

Teils wurden Spieler aufs Korn genommen, die gerade erst die Spielwelt betreten hatten. Andere konnten noch in ihr Raumschiff steigen, wurden dann aber von Griefern vom Himmel geholt, als sie versuchten den Weltraum zu erreichen.

Eine Station im neuen Pyro-Sternensystem

Wie reagierte die Community darauf? Spieler, die solche Situationen mehrmals erleben mussten, beendeten gefrustet das Spiel. Auf Reddit und Spectrum, dem offiziellen Star Citizen Forum, ließen Spieler ihrer Wut und ihrem Frust über eskalierende PvP-Spieler freien Lauf. In unzähligen Beiträgen und Kommentaren finden sich Beschwerden über das toxische Verhalten der Griefer.

Aber auch die Gegenseite in Form der Griefer meldete sich zu Wort. Das Ergebnis waren Debatten darüber, wer eigentlich im Recht sei. Die PvP-Piraten argumentierten unter anderem damit, dass in Star Citizen ein gewisses Risiko bestehen muss. Nur die immer wiederkehrenden Gameplay-Schleifen im PvE wären nicht ausreichend.

Hier einige Stimmen zum Konflikt:

  • Menschen, die derzeit nichts anderes tun, als alles zu töten? Das ist einfach nur dumm. Vor allem, weil ich wetten würde, dass das genau die Leute sind, die ständig über Bugs jammern. (Usual-Application916 via Reddit)
  • Als ehemaliger begeisterter Spieler, der auf die 40 zugeht, habe ich nicht mehr die Zeit, Energie oder Geduld, mich mit solch jugendlichem Bullshit auseinanderzusetzen. (NKato via Reddit)
  • Ja. Gehen Sie zurück nach Stanton für eine zivilisierte, höfliche Gesellschaft. Pryo ist ein gesetzloses Höllenloch und sollte als solches anerkannt werden. (False_Profit_ via Reddit)
  • Solange es genug Leute gibt, die tatsächlich nach Fehlern suchen und diese melden, bin ich damit zufrieden, den PvP-Spielern ihren Spaß zu überlassen. […] Ständige Gefahr kann das Spiel in gewisser Weise bereichern. (Spectral_Disorder via Reddit)

Forderungen der Community und die Reaktion der Entwickler

Was wird nun gefordert? Die Mehrheit der Beiträge und Kommentare spricht sich für ein geordnetes PvP-Erlebnis aus. Für die Community von Star Citizen gehört PvP zum Spiel dazu. Es nimmt für die meisten Spieler aber nur einen kleinen Teil in der ansonsten PvE-dominierten Spielwelt ein.

PvP-Missionen und gegenseitige Spielergefechte auf Augenhöhe sind für sie kein Problem und sogar erwünscht. Selbst die Entwickler forderten euch schon einmal dazu auf, sie im Spiel zu jagen.

Einigen geht das nicht zu weit. Sie fordern ein striktes Verbot bzw. eine technische Umsetzung, damit PvP in Testumgebungen generell nicht möglich ist. Für sie sollte der Fokus rein auf der Erkundung neuer Inhalte und der Fehlersuche mit Meldung an die Entwickler liegen.

Griefer verteidigen ihr Verhalten mit der laschen Herangehensweise der Entwickler zu diesem Thema. CIG schreibt dazu auf der eigenen Website „Was im Vers als kriminelle Aktivität angesehen wird, ist noch in Arbeit, aber in den meisten Fällen wird Ihnen Ihr moralischer Kompass gute Dienste leisten.“ (via support.robertsspaceindustries.com)

Da die drei Systeme zur Kriminalitätsbewertung eines Spielers nur auf dem Live-Server greifen, fühlen sich Griefer derzeit in Sicherheit. Die lokalen Rechts-, Kriminalitäts- und Reputationssysteme fehlten schlicht in der Preview-Version für Pyro. Das ist aber nicht das einzige Problem, das Star Citizen gerade in die Kritik bringt.

Was sagt CIG dazu? Die Entwickler sind sich der Problematik bewusst. CIG arbeitet bereits an einer Lösung. Über die drei genannten Systeme sollen später die NPCs im Spiel entsprechend auf Spieler reagieren, die zu viel kriminelle Energie an den Tag legen.

Entweder sie hindern ehrenlose Weltraumpiloten mit Waffengewalt daran, ihr Territorium zu betreten oder machen ihnen es zumindest sehr schwer, einen Fuß in die von NPCs bevölkerten Stationen zu setzen.

CIG sagte zuletzt in einem Video aber auch, dass die PvP-Aktionen anderer Spieler zum gesetzlosen Setting im Pyro-System dazugehören. Was hierbei fehlt, ist eine klare Abgrenzung zum Griefing. Wo fängt PvP an, wo hört es auf? Und viel wichtiger, ab wann ist toxisches Verhalten im Spiel eine Form von Griefing? Bis dahin sind sich die Spieler weitestgehend selbst überlassen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Bei Minute 14:30 spricht ein Entwickler über PvP im Pyro-System

Wie sähen die Folgen ohne konkrete Regeln und Systeme aus? Die Entwickler sollten sich nicht allzu lange Zeit mit einer Lösung lassen. Im ersten Moment führt Griefing in Preview-Versionen zu weniger bereitwilligen Testern.  Wer lässt sich schon gerne mehrmals wehrlos ins digitale Jenseits befördern?

Die Folge wären zunächst weniger ausführlich getestete Updates und Inhalte mit geringerer Qualität. Stellt CIG keine klareren Regeln auf, könnten aktive Spieler Star Citizen den Rücken kehren. Zieht das toxische Verhalten von Griefern größere Kreise, könnte sich das negativ auf die Registrierung neuer Spieler auswirken. Chris Roberts und Co. sind für die weitere Entwicklung auf frisches Geld angewiesen.

Das Entwickler-Studio hinter Star Citizen sammelt kontinuierlich große Geldsummen ein, wie die Finanzierungsstatistik zeigt. (via robertsspaceindustries.com)

Dennoch sind auch Neueinsteiger dabei ein nicht zu unterschätzender finanzieller Faktor. Ein Scheitern des Spiels wünscht sie niemand, der aktiv an der Entwicklung teilnimmt. Dies wäre auch nicht im Interesse der Griefer. Auf welcher Seite der Geschichte steht ihr?

Star Citizen stellt überarbeitete Engine im Trailer vor, begeistert die Fans, sorgt auch für Ärger: „Teuerste Tech-Demo der Welt“

Baldur’s Gate 3: Die Game Awards kamen gut an, aber gerade beim größten Preis sind Fans sauer

Während der Game Awards 2023 wurden etliche neue Spiele vorgestellt und Baldur’s Gate 3 bekam den größten Preis: das „Game of the Year“. Jetzt, nachdem die Gefühle etwas abgekühlt sind, analysieren viele Gamer das, was passiert ist – und zeigen sich enttäuscht von einer eigentlich tollen Show. Sie denken: Werbung war den Machern wichtiger als die Spiele selbst.

Das waren die Game Awards:

Das ist die Diskussion um das „Game of the Year“: Schon während der Game Awards und kurz darauf gab es hitzige Diskussionen um die Entscheidung. Fans verschiedener Spiele stritten sich, ob nun wirklich Baldur’s Gate 3 oder nicht doch eher das neue Zelda-Spiel Tears of the Kingdom oder Spider-Man 2 den Preis verdient hätten. Vor allem auf sozialen Medien kochte die Stimmung hoch.

Solche Streits sind normal, da jedes dieser Spiele eine große Fan-Base hat. Der Sieg kam für viele schlicht überraschend: selbst Larian hat vor Release „vielleicht mit 100.000 Spielern“ gerechnet und vor der viralen Bärensex-Szene kannte vermutlich kaum wer das Spiel.

Dennoch sind sich viele einig, dass Baldur’s Gate 3 den Preis verdient hat. Lediglich die Art, wie er verliehen wurde, stößt auf teilweise angewiderte Reaktionen.

Mit dieser Szene wurde Baldur’s Gate 3 schnell berühmt:

Video starten
Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt

„Hauptsache, der Kojima-Circlejerk bekommt 10 Minuten“

Während den Preisverleihungen haben die meisten Sprecher für ihre Dankesreden nur wenige Sekunden erhalten, wie Nutzer kurz nach den Awards auf X und Co. erklären. Die Fans sind sich einig: das ist nicht gerecht, um eine Ehrung ordentlich zu würdigen (via Reddit).

Gerade bei Baldur’s Gate 3 hat der Studio-Chef Swen Vincke den Preis einem bei der Entwicklung verstorbenen Mitarbeiter gewidmet. Selbst dafür hat es keine Verlängerung gegeben, nach etwa 30 Sekunden endet die Rede.

Gleichzeitig hat Larian Baldur’s Gate 3 für die Xbox angekündigt – und veröffentlicht, recht plötzlich. Nutzer auf Reddit meinen: „Hätte man Swen ein wenig Zeit gegeben, hätte er das vielleicht sogar sagen können.“ (via Reddit)

Die Stimmung ist etwas getrübt, insbesondere mit Blick darauf, dass Werbung nach Auffassung der Fans viel mehr Platz eingeräumt geworden sei. Da das „Game of the Year“ aber den Abschluss gebildet hat, sei danach ja keine Zeit mehr für Werbung gewesen.

Was vor allem bei Fans von Baldur’s Gate 3 für Unmut sorgt ist die Tatsache, dass dem neuen und ziemlich seltsamen Spiel von Hideo Kojima fast 10 Minuten eingeräumt wurden, inklusive Live-Interview.

Ein Nutzer aus Belgien beschwert sich: er sei extra um 2:00 Uhr nachts aufgestanden, um seine Landsleute von Larian anzufeuern. Was ihnen da eingeräumt worden ist, sei aber enttäuschend gewesen und kein Ausgleich für den Schlafmangel.

Ähnlich sieht es übrigens auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski:

Game Awards 2023: Zeit für Muppets, Werbung und Hollywood, aber keine Zeit für die wichtigsten Leute der Show

5 Actionfilme ab 18 für hartgesottene Filmfans

Das Actionkino ist wohl das Genre mit der größten Altersspanne. Es gibt Actionfilme für die ganze Familie, für junge Erwachsene, aber eben auch für hartgesottene Erwachsene, die bei expliziter Gewalt nicht wegschauen müssen. 5 Actionfilme ab 18 findet ihr auf dieser Liste.

Die 5 Filme auf dieser Liste sind alle ab 18, sei es wegen der Thematik oder eben der explizit dargestellten Gewalt. Wenn man anfällig für solche Filme ist, sollte man sich vorher so gut es geht informieren, was in dem jeweiligen Film passiert oder gezeigt wird.

Wie wurde die Liste erstellt? Alle Filme auf dieser Liste sind FSK 18. Zusätzlich dazu besteht die Liste aus einem Mix aus verschiedenen Ländern. Wenn euer passender Lieblingsfilm nicht dabei ist, dann schreibt ihn uns gerne in die Kommentare.

[toc]

1. The Crow

Video starten
The Crow – Trailer zur düsteren Comicverfilmung mit Brandon Lee

Eric Draven und seine Frau werden brutal ermordet. Nach einiger Zeit wird Eric, gespielt von Brandon Lee, durch eine Krähe wiederbelebt und sinnt nach Rache. Darauf entsteht der Antiheld The Crow, der sich nach und nach an den Mördern seiner Frau rächt.

Der Film ist verglichen mit aktuellen Superheldenfilmen düster und bedient sich auch an klassischen Gothic-Horror-Elementen. Wer vom MCU und DC genug hat und eine ungewöhnliche Comicverfilmung mit schonungsloser Gewalt sehen möchte, sollte sich The Crow anschauen.

2. Hard Boiled

Video starten
Hard Boiled – Trailer zum chinesischen Actionklassiker

Hard Boiled ist der letzte Film von Action-Legende John Woo, den er in Hongkong gedreht hat, bevor er nach Amerika ging. Inspektor Yuen will sich um den Waffenschmuggel in Hongkong kümmern, während zwei Gangsterbosse um ihr Territorium kämpfen. Um den Kampf zu gewinnen, muss Yuen ungewöhnliche Methoden anwenden.

In Hard Boiled wird unglaublich viel geballert. John-Woo-typisch mischt der Film Martial-Arts-Action mit wilden Schießereien und ist wie der Vorreiter für das, was John Wick dann Jahre später gemacht hat. Lange Zeit war der Film für seine Gewalt bei uns indiziert, aber im Februar erscheint auch bei uns endlich eine ungeschnittene Version des Films.

Diablo 4: Neuer Endgame-Content war so schwer, dass die Entwickler ihn schon wenige Tage später ändern

Der neue „Abattoir of Zir“-Dungeon, der am 5. Dezember in Diablo 4 eingezogen ist, hat Spieler ziemlich ins Schwitzen gebracht. So sehr, dass die Entwickler die Challenge nur wenige Tage später generft haben.

  • „Abattoir of Zir“ ist ein neuer Dungeon, der eine Herausforderung für alle Spieler bietet, die im Prinzip mit Season 2, inklusive Seasonreise, fertig sind und nichts mehr in Diablo 4 zu tun haben.
  • Der Diablo-Experte wudijo hat auf der BlizzCon mit den Entwicklern über das Event gesprochen und sagte zu dem Zeitpunkt: „Abattoir of Zir“ könnte so schwer werden, dass eure Endgame-Meta-Builds keine Chance haben werden.
  • Letztendlich waren dann schon die ersten Stufen ziemlich knackig und ein paar Spielerinnen und Spieler erklärten die Season für sich bereits als beendet.

Auf Reddit und X merkten zahlreiche Spieler an, dass der Dungeon zu zeitintensiv und zu schwer sei. Insbesondere Gelegenheitsspieler sahen keinen Sinn darin, die Herausforderung überhaupt anzugehen. Aber auch Profis kamen an ihre Grenzen.

Die Entwickler von Diablo 4 reagierten schon nach kurzer Zeit auf das Feedback der Spieler. Am 8. Dezember schreiben sie im Diablo-Forum, dass sie zeitnah einen Hotfix aufspielen werden, der einzelne Elemente der Herausforderung vereinfachen wird.

Was sonst noch für Diablo 4 geplant ist, seht ihr in diesem Video:

Video starten
BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels

Weniger Schaden, mehr Glyphen-XP

Was wurde vereinfacht? Der eingehende Schaden wurde verringert und die Glyphen-XP, die ihr für den Durchgang erhaltet, erhöht. Auch die Affixe der Blutsucher im Dungeon wurden angepasst. So spawnen sie nicht mehr mit dem vampirischen oder dem Unterdrücker-Affix (via Diablo-Forum).

Die Erhöhung der Glyphen-XP je nach Stufe des Dungeons seit dem Hotfix als Beispiel:

  • Stufe 1: Unverändert (1000)
  • Stufe 5: 1800 → 2800
  • Stufe 10: 3900 → 11600
  • Stufe 20: 11900 → 65400
  • Stufe 25: 17800 → 117100

Die frühen Stufen des Dungeons wurden angepasst, sodass das Erlebnis nun mit einem Schwierigkeitsgrad beginnt, der dem von Alptraum-Dungeons auf Level 90 nahekommt.

Die Monster skalieren weiterhin schnell und erreichen mit Stufe 5 einen ähnlichen Schwierigkeitsgrad wie Alptraum-Dungeons auf Stufe 100. Der eingehende Schaden wurde in allen Stufen von „Abattoir of Zir“ um bis zu 20 % reduziert.

Warum wurde das geändert? Im Eintrag vom 8. Dezember bedankt sich der Community Manager Adam Fletcher im Diablo-Forum für das Feedback. Mit den Änderungen wollen sie den Spielern ermöglichen, die frühen Stufen des Dungeons erleben zu können.

Sie wollen das Ganze „etwas einfacher gestalten, um Spielern, die sich in diesem neuen Endgame-Feature einfinden, entgegenzukommen.“ Zudem haben sie wahrgenommen, dass der Schwierigkeitsanstieg in der ersten Stufe übermäßig ist – selbst für diejenigen, die Alptraum-Dungeons auf Stufe 100 abschließen konnten.

„Großartig, dass so schnell reagiert wurde“

Wie reagiert die Community? Auf Reddit und X (ehemals Twitter) kommt der Hotfix größtenteils gut an. So schreibt der Diablo-Experte wudijo auf X am 8. Dezember: „Guter Schachzug, meiner Meinung nach. Großartig, dass so schnell reagiert wurde.“

Auch auf Reddit begrüßen die Spielerinnen und Spieler den Hotfix. „Großartige Veränderungen, ehrlich gesagt. Sie senken die Einstiegshürde für uns alle und lassen die oberen Ränge als knallharte Herausforderung für die Super-Hardcore-Leute“, kommentiert „WMWA“ den Beitrag von Adam Fletcher im Subreddit von Diablo 4.

Die Spielerinnen und Spieler haben aber nicht nur Lob übrig, sondern auch weitere Wünsche und Kritik. Ein paar Nutzer schreiben auf Reddit, sie finden die Kosten für das Herstellen der Siegel zu hoch. Andere wünschen sich bessere Belohnungen für den Abschluss des Dungeons.


Was sagt ihr zu dem Dungeon? Habt ihr ihn schon ausprobiert – vor oder nach dem Hotfix? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

Keine Sorge: Falls „Abbatoir of Zir“ so gar nichts für euch ist, steht in wenigen Tagen schon das nächste Event in Diablo 4 an. In Sankturario zieht die Mittwinterpest ein und bringt ein paar neue kosmetische Belohnungen und neue Aufgaben mit:

Diablo 4 kündigt einen Winter-Event für Season 2 an: Die Mittwinterpest kommt

Gerade könnt ihr eine schwarze Komödie mit einem versoffenen Weihnachtsmann kostenlos und ganz ohne Abo anschauen

Bad Santa ist eine rabenschwarze Komödie und genau das Richtige für alle, die keine Lust auf kitschige Weihnachtsfilme haben. Gerade könnt ihr sie euch kostenlos und ganz ohne Abo anschauen.

Was ist Bad Santa für ein Film? Bad Santa ist eine schwarze Weihnachtskomödie des Regisseurs Terry Zwighoff. In ihm spielt Billy Bob Thornton (Fargo) einen verruchten Santa Claus, der eigentlich gar keinen Bock auf seinen Job hat.

Dabei richtet sich der Film aufgrund des derben und zynischen Humors sowie der expliziten Sprache an eine erwachsene Zielgruppe, die Mal einen etwas anderen Film zur Weihnachtszeit sehen möchte.

Hier seht ihr einen Trailer zu Bad Santa:

Video starten
Deutscher Trailer zur Weihnachtskomödie „Bad Santa“

Worum geht es in Bad Santa? Willie T. Stokes ist wohl der verdorbenste Weihnachtsmann schlechthin. Er säuft, raucht, flucht und beleidigt die Kinder, die ihn im Einkaufszentrum besuchen.

Jedoch steckt hinter der Weihnachtsmann-Fassade ein hinterlistiger Plan. Denn gemeinsam mit seinem Komplizen und Weihnachtself Marcus möchte Stokes das Kaufhaus nach Heiligabend ausrauben.

Doch der Kaufhausdetektiv sowie ein Manager merken, dass bei dem Weihnachts-Duo irgendetwas faul ist. Obendrein freundet sich der böse Santa auch noch mit einem kleinen Jungen an und kommt dessen Mutter immer näher.

Wo kann ich Bad Santa kostenlos anschauen? Aktuell könnt ihr euch den Film kostenlos und ohne Abo in der ZDF-Mediathek ansehen. Über diesen Link kommt ihr direkt dahin.

Wenn ihr noch auf der Suche nach weiteren Filmen für die Weihnachtszeit seid, dann schaut auch in dieser Liste von unseren Moviepilot-Kollegen vorbei: Die besten Weihnachtsfilme aller Zeiten – mit vielen Geheimtipps und den großen Klassikern

Wie lange ist Bad Santa verfügbar? Ihr habt bis zum 29. Dezember 2023 Zeit, Bad Santa in der ZDF-Mediathek anzuschauen.

Kleiner Geheimtipp: Neben Bad Santa könnt ihr aktuell in der ZDF-Mediathek mit Trapped: Gefangen in Island eine packende Thriller-Serie aus Island anschauen. Alle 3 Staffeln sind momentan kostenlos verfügbar.

Trapped: Gefangen in Island schaffte es auch in unsere Empfehlungen an packenden „Nordic Crime“ -Serien:

5 starke, nordische Krimiserien für einen düsteren Fernsehabend

„WoW steckt in einer Identitäts-Krise“ – Talente und Tier-Sets erfüllen keinen Zweck

World of Warcraft steht in der Kritik – denn das neue Talent-System offenbart immer mehr handwerkliche Fehler und hat verfehlt, was es erreichen sollte.

World of Warcraft geht es so gut, wie schon lange nicht mehr. Das Gearing-System wird gelobt, das generelle Gameplay ist toll und der neue Raid macht viel Spaß. Allerdings gibt es noch immer Kritikpunkte und einige Widersprüche im Spiel, die von Woche zu Woche deutlicher werden.

Diese Thematik wurde nun auch im Subreddit von WoW aufgegriffen. In dem Beitrag „Bedeutsame Entscheidungen sollte nicht heißen, dass man zwischen gutem Single-Target-Schaden und gutem AoE-Schaden wählt“ wird das Thema angeregt diskutiert.

Der Thread-Ersteller pentarion erklärt seine Ansicht dazu:

Wenn Leute fragen, wie eine bestimmte Spezialisierung gerade abschneidet, dann sagen viele ‘Es ist okay, aber gerade jetzt wird man durch die Talente gezwungen, entweder guten Single-Targe-Schaden oder guten AoE-Schaden zu machen, aber nicht beides gleichzeitig.’

Das sieht nach einer so grundsätzlichen Sache aus, dass Blizzard dies gar nicht erst hätte zulassen dürfen, als sie die Talentbäume erstellt haben. (…)

Es ist nicht spaßig zu wählen, in einem Aspekt gut zu sein, aber schlecht in einem anderen. Die Wahl sollte verändern, wie sich eine Spezialisierung anfühlt und spielt oder welche Utility-Arten man bevorzugt und dich nicht direkt gut oder schlecht in bestimmten Inhalten machen.“

MoiraDoodle fügt dazu an:

Es fühlt sich noch schlechter an, wenn dein EINZIGER AoE ein Talent ist, das bedeutet, dass du effektiv einen Talentpunkt verlierst, den du für etwas Spaßiges anstatt für etwas Notwendiges hättest ausgeben können.

Amelaclya1 fügt an das Argument noch an:

Das ist es, was mich am meisten an den Talentbäumen stört. Ich glaube, Talente hätten sich nur auf Cooldowns, Buffs oder neue Interaktionen zwischen Fähigkeiten begrenzen sollen. Es fühlt sich einfach schlecht an, dass absolute Kern-Fähigkeiten jetzt auch „Talente“ sind. Das ist nur die Illusion von Auswahl. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass ein Tierherrschaft-Jäger nicht Zorn des Wildtiers wählt?

Moregaze schreibt dazu:

WoW hat eine Identitätskrise. Auf der einen Seite schreit man nach „bedeutsamen Entscheidungen“, auf der anderen Seite will man ein kompetitives Spiel, das tatsächlich versucht, alles kompetitiv zu gestalten. Diese beiden Sachen stehen in direktem Widerspruch zueinander.

WoW Shadow Priest Talent System
Die Wahl der Talente ist oft vorgegeben – sonst ist man schlicht nutzlos.

Tier-Sets machen alles nur noch schlimmer

Verstärkt wird dieses Problem noch durch einen anderen, großen Aspekt des Spiels: Die Tier-Sets. Diese Sets sind schon seit der Vanilla-Version von World of Warcraft extrem beliebt. Als Blizzard sie für eine Weile aus dem Spiel nahm, war der Aufschrei groß – Tier-Sets gehören einfach dazu und nach einiger Kritik kamen sie am Ende von Shadowlands zurück und sind auch jetzt noch integraler Bestandteil des Spiels.

Aber Tier-Sets verstärken diese Identitätskrise nur noch weiter. Denn diese Ausrüstungssets sind in der jeweiligen Saison quasi Pflicht. Fast allen geht es darum, so schnell wie möglich den 2er- und 4er-Bonus der Sets zu ergattern, weil die einen richtig starken Leistungsschub bedeuten.

Das erzielen die Sets aber, indem sie bestimmte Fähigkeiten einer Klasse verbessern. Während beim Verwüstung-Dämonenjäger etwa die Fähigkeit „Die Jagd“ verbessert wird, bekommen Schatten-Priester eine Verbesserung von „Schattenwort: Tod“. Darüber kann man sich mächtig aufregen.

Das untergräbt allerdings komplett die angestrebte Freiheit bei der Talentauswahl. Denn wenn bestimmte Fähigkeiten durch ein Tier-Set verbessert werden, dann werden diese Fähigkeiten und alle damit verbundenen Talente zur Pflicht.

Das Tier-Set diktiert also direkt, welche Talente man zwingend nehmen muss, um effizient zu sein.

Das alles führt dazu, dass sich die Talentauswahl von World of Warcraft in einer seltsamen Situation befindet. Denn zum einen möchte Blizzard den Spielerinnen und Spielern maximale Freiheit gewähren und zugleich, dass man eine Auswahl mit Bedeutung trifft. Das ist aber schlicht nicht möglich, wenn absolute Kern-Fähigkeiten einer Klasse Teil des Talentbaumes sind und andere Talente durch Tier-Sets so eine große Bedeutung zukommt, dass sie zur Pflicht werden.

Auch wenn das aktuelle Talent-System im Kern eine gute Idee ist, braucht es noch deutlich mehr Überarbeitung und eine Änderung in der Tier-Set- und Talent-Philosophie, damit das System sein volles Potenzial entfalten kann und so wird, wie es von den Entwicklern gedacht war.

Oder wie seht ihr das?

Dieser OLED-TV von LG ist Testsieger und jetzt unschlagbar günstig bei MediaMarkt – fast 50 Prozent sparen!

Den hervorragend bewerteten 4K-TV LG OLED 55B39LA könnt ihr euch bei MediaMarkt und Saturn gerade besonders günstig schnappen.

So gut ist der Preis: Der stark ausgestattete OLED-Fernseher von LG ist derzeit sowohl bei MediaMarkt als auch bei Saturn um 47 Prozent reduziert, gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP).

So günstig war das Modell bisher nur um den Black Friday herum zu haben und kostet laut Preisvergleichsseiten bei anderen Händlern überall mehr.

Zudem gab es den Fernseher auch noch nicht günstiger und es handelt sich aktuell auch um den günstigsten OLED-Fernseher von LG dieser Größe mit schnellem 120-Hertz-Bildschirm.

Jetzt zum OLED-TV bei MediaMarkt Jetzt zum OLED-TV bei Saturn

[toc]

Das bietet der OLED-TV von LG

Im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Fernsehern bieten die OLED-Panels von LG bekanntlich überlegene Bildqualität bei Farben, Kontrasten und Schwarzwerten, die auch der LG OLED 55B39LA liefert.

Durch das schnelle 120-Hertz-Panel werden Bewegungsabläufe besonders flüssig dargestellt und neben dem exzellentem Bild mit breitem HDR-Support und 4K/UHD-Auflösung werden auch viele Dolby-Audiocodecs unterstützt.

Zudem gibt es zahlreiche Smart-TV-Funktionen mit verschiedenen Streaming-Anbietern, Apps, USB-Recording und Co. Auch Gamer mit PS5, Xbox Series X|S und PC kommen dank HDMI 2.1, variabler Bildwiederholrate (inklusive AMD FreeSync und Nvidia G-Sync) sowie niedriger Latenz auf ihre Kosten.

LG OLED-TV B3 bei MediaMarkt
LG OLED-TV B3 bei MediaMarkt
Mehr zum Thema
4K TV für PS5 u0026#038; Xbox Series X: Welchen Gaming-Fernseher soll ich kaufen?
von Kevin Nielsen

Rezensionen und Test zum LG OLED-TV

Top-Bewertungen: Bei MediaMarkt hat der Fernseher in 16 Rezensionen durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen erhalten, wobei es abseits eines einzelnen Defekts keine nennenswerte Kritik gibt.

Im Test: In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest (12/2023) ist der LG OLED 55B39LA unter 17 neu getesteten Geräten mit der Testnote 1,8 (“gut”) Testsieger geworden.

Testsieger: Für ein Budget von 1 500 Euro gibt es die besten Geräte in den Größen 55 Zoll und 48/50 Zoll: LG führt jeweils mit den Modellen OLED55B39LA (1 460 Euro) und OLED48C37LA (1 320 Euro). Die 65-Zoller haben alle etwas schlechtere Displays.

Stiftung Warentest (12/2023)
Pro
  • gutes Bild
  • guter Ton
  • gute Handhabung
Contra
  • Stromverbrauch nur “befriedigend”
Jetzt zum OLED-TV bei MediaMarkt Jetzt zum OLED-TV bei Saturn

Weitere Angebote mit Monitor, RTX 4090-Laptop & Co.

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen sich ordentlich sparen lässt, finden sich unterdessen auch auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind aktuell zum Beispiel ein Gaming-Laptop mit GeForce RTX 4070 und Ryzen 9 7945HX sowie ein AM5-Mainboard aus der Oberklasse günstiger als je zuvor. Außerdem gibt es eine schnelle Gaming-SSD mit 2 TB Speicherplatz zum Tiefstpreis, bei der keine Zeit für Ladebildschirme bleibt.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Spieler sind auf Steam nicht happy über The Finals – die Entwickler wissen selbst nicht, was los ist

Der PvP-Shooter The Finals ist am 8. Dezember überraschend released worden. Nur kurz danach kämpft das Game nun mit gemischten Reviews auf Steam, welche die Entwickler laut Discord nicht nachvollziehen können. Wir haben die Details für euch.

Was ist The Finals? The Finals ist ein First-Person-PvP-Shooter von Embark Studios. Darin kämpft ihr in je dreiköpfigen Teams um den Sieg in einer Game-Show. Das Setting ist eine virtuelle Arena.

Es gibt insgesamt drei Modi:

  • Turnier & Turnier Ranked
  • Quick Cash
  • Bank it

Antreten könnt ihr mit drei verschiedenen Klassen, den sogenannten Kandidaten:

  • The Light Build
  • The Medium Build
  • The Heavy Build

Jede Klasse hat ihr eigenes Zubehör und kann von euch auf euren Wunschspielstil angepasst werden. Mehr zum Spiel könnt ihr hier lesen:

Mehr zum Thema
The Finals: Der spannendste Shooter 2023 ist jetzt draußen, startet Season 1 mit neuen Inhalten
von Dariusz Müller

Auf Steam sind die Spieler nicht glücklich über The Finals

Warum sind die Reviews auf Steam nur gemischt? Obwohl das Game Anfang November noch das meistgewünschte Spiel auf Steam war, sind die Rezensionen kurz nach dem Release nun nur gemischt.

Zum einen kritisieren die Spieler, dass Feedback aus der Open-Beta zur Klasse The Heavy nicht von den Devs angenommen worden sei. Auch kommt ab und an auf, dass KI für die Voice-Overs verwendet wurde. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Balancing. Der größere Punkt ist aber, dass viele Spieler die Bewegungsgeschwindigkeit ihres Charakters als verlangsamt wahrnehmen.

Hier einige Stimmen aus den Steam-Reviews:

  • Whygena Draws: “Die Bewegungsgeschwindigkeit wurde nach der offenen Beta stark herabgesetzt und die leichte Klasse ist viel zu träge, um auch nur annähernd überlebensfähig zu sein. Das Gleichgewichtsgefälle zwischen schwer und mittel/leicht ist überdeutlich und jeder hatte gehofft, dass es behoben werden würde, aber stattdessen wurde es deutlich verschlechtert.”
  • Foxsnow: Ich habe die Beta-Version etwa 60 Stunden gespielt. Wie kann man das Spiel schlechter machen als die Beta? Alles viel langsamer. Fps viel schlechter.
  • Lazirhays21: Wo ist die Geschwindigkeit?

Auf reddit diskutiert die Community das Problem ebenfalls. Die meisten User können es aber anscheinend nicht nachvollziehen.

Was sagen die Entwickler? Das Entwickler-Team hinter The Finals meldete sich auf dem Discord-Server des Spiels zu Wort:

Über diesen Link könnt ihr dem Discord-Server selbst beitreten: discord.com/invite/thefinals. Der Post findet sich im Kanal game-announcements.

Die Entwickler schreiben, dass sie die Bewegungsgeschwindigkeit selbst nicht zwischen der Beta- und der Release-Version überarbeitet haben. Tatsächlich vermuten sie eine Kombination aus kleinen Anpassungen an den Animationen, Ton und Einstellungen als Hintergrund für das Problem.

Momentan arbeiten sie an einer Lösung und hoffen auf vermehrtes Spieler-Feedback.

Wie könnt ihr das Problem lösen? Tatsächlich haben einige Spieler bereits eine Lösung gefunden, die zu funktionieren scheint: Mit der Veröffentlichung der Release-Version wurde die Sichtweite, das Field of View, auf standardmäßig 71 heruntergedreht. In der Beta lag es wohl höher.

Sollte die Bewegungsgeschwindigkeit auch für euch recht langsam wirken, könnte ein Blick in eure Einstellungen entsprechend helfen. Ob dies aber schon die ganze Lösung ist, können wir aktuell noch nicht bestätigen.

Habt ihr The Finals schon ausprobiert? Wie gefällt es euch im Moment? Lasst uns eure Kommentare da.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels haben wir fälschlicherweise geschrieben, das Field of View in der Release-Version sei auf 60 zurückgesetzt worden. Tatsächlich wurde es auf 71 zurückgesetzt.
Quelle(n):
  1. Steam
  2. Game Pressure

Blizzard stellt den Authenticator ein – das müsst ihr jetzt tun, damit euer WoW-Account sicher bleibt

Blizzard stellt eine App ein, die euren Account geschützt hat. Was ihr jetzt tun müsst, verraten wir in diesem Artikel.

Die Sicherheit des eigenen Accounts ist eine wichtige Sache. Viele Spielerinnen und Spieler haben bereits die Erfahrung damit gemacht, dass ihr Account gehackt oder anderweitig von Fremden verwendet wurde – dann verliert man gerne mal alles Gold in World of Warcraft oder gleich den kompletten Zugriff auf die geliebten Spiele.

Damit diese Zugriffe durch Fremden schwieriger sind, gibt es seit Jahren eine App, den „Blizzard Authenticator“. Diese App wird jedoch in weniger als einem Monat eingestellt.

Wir verraten euch, was ihr jetzt tun müsst.

Was ändert sich bei Blizzard? Die bisherige „Battle.net Authenticator App“ wird eingestellt. Die meisten dürften bereits eine Warnung bekommen haben, doch jetzt wird es konkret. Zum 5. Januar wird die App endgültig eingestellt.

Bis dahin habt ihr Zeit, um euren Authenticator umziehen zu lassen – ihr findet ihn künftig in der „Battle.net Mobile App“, in der ihr etwa auch eure Freundeslisten einsehen könnt.

Wie funktioniert der Umzug? Dafür müsst ihr einfach die „Battle.net Mobile App“ auf eurem Smartphone herunterladen und starten. Die App findet ihr im jeweiligen Store eures Anbieters, entweder dem Google Play Store oder dem Apple App Store.

Nachdem ihr euch mit eurem Battle.net-Account eingeloggt habt, sollte direkt die Aufforderung kommen, den Authenticator hier zu aktivieren und Benachrichtigungen der App zu erlauben.

Ihr bekommt dann zur Bestätigung noch einen Sicherheitscode zugesendet, den ihr einmal abtippen müsst – fertig.

Im Grunde kann dabei gar nichts schiefgehen und die ganze Sache ist in 3 Minuten erledigt.

Was passiert, wenn man nicht umzieht? Wenn ihr den Authenticator nicht in eurer Battle.net-Mobile-App aktiviert und umzieht, dann wird die Verbindung mit einem Authenticator einfach aufgehoben und diese Schutzmaßnahme fällt weg, bis ihr sie neu einrichtet.

Damit einher kann allerdings der Verlust von einigen Spielinhalten gehen. Denn die Verwendung des Authenticator belohnt zum Beispiel in World of Warcraft mit zusätzlichen Taschenplätzen oder einem exklusiven Haustier. Wird der Authenticator entfernt, dann verschwinden auch diese Boni von eurem Account, bis ihr den Authenticator wieder einrichtet.

Damit es beim Wechsel keine Probleme gibt, solltet ihr das bereits jetzt durchführen, um nicht am 5. Januar 2024 festzustellen, dass manche Spielinhalte nicht mehr verfügbar sind oder euer Account an Sicherheit verloren hat.

Zumindest Windläufer-Mönche könnten darüber nachdenken, den Umzug nicht zu machen – denn sie sterben gerade eh aus.

LEGO-Fortnite knackt die Marke von 2,4 Millionen Spielern – mehr als alle anderen Modi zusammen

Vor erst zwei Tagen startete in Fortnite der neue LEGO-Modus, der schon jetzt Rekorde knackt. Die Mischung aus Survival- und Sandbox-Modus lockte in der ersten Stunde fast 1 Millionen Spieler an. Mittlerweile hat der Modus die 2,3 Millionen Spielermarke geknackt.

Was ist der LEGO-Modus in Fortnite? LEGO-Fortnite ist ein neuer Modus für das beliebte Battle-Royale-Game, der in Zusammenarbeit mit der Spielzeugmarke LEGO entstand. Darin bekämpft ihr euch nicht wie in allen anderen bisher verfügbare Modi, sondern kollaboriert mit bis zu sieben weiteren Spielern in einem Minecraft-ähnlichen Setting:

Ihr könnt zwischen einem Surival- und einem Sandbox-Modus wählen. Bei Survival geht es wie im traditionellen Minecraft-Gameplay darum, zu überleben. Im Sandbox-Modus hingegen könnt ihr, wie im Kreativmodus, bauen und craften ohne Limits.

Alle Details zum neuen Modus lest ihr hier:
LEGO Fortnite ist jetzt da, hat mehr Spieler als alle „Battle Royale“-Modi zusammen – Mixt Fortnite mit Minecraft

LEGO Fortnite knackt die 2,4 Millionen-Spieler-Marke nach nur zwei Tagen

Was ist der aktuelle Spielerrekord? Schon in der ersten Stunde spielten 921.000 Spieler den neuen LEGO-Modus. Schon zu diesem Zeitpunkt überflügelte dieser die 896.000 Spieler der restlichen verfügbaren Modi.

Am 7. Dezember 2023 zwischen 8:00 Uhr Abends und 4:00 Uhr des Folgemorgens stellte der Modus einen neuen absoluten Rekord auf: 2.432.569 Spieler zockten LEGO-Fortnite gleichzeitig.

In den anderen Modi zockten insgesamt nur ca. 1.912.000 Spieler. So teilten sie sich auf:

  • Battle Royale: 726.000 Spieler
  • Battle Royale Ranked: 617.000 Spieler
  • Zero Build: 484.000 Spieler
  • Zero Build Ranked: 83.000 Spieler

Damit überflügelte LEGO-Fortnite alle anderen Modi um ca. 520.000 Gamer und knackte mittlerweile auch fast alle All-Time Peaks. Einzig der normale Battle-Royale-Modus liegt mit 3,1 Millionen Spielern noch über LEGO.

Die Zahlen stammen von Fortnite.gg. So sah der Graph zum Release der News aus:

Zum Zeitpunkt dieser News (Samstag, den 09.12.2023 um ca. 13:00 Uhr) sind erneut über 1,4 Millionen Spieler in dem Modus unterwegs. In den anderen Modi sieht es wie folgt aus:

  • Battle Royale: 547.000 Spieler
  • Battle Royale Ranked: 477.000 Spieler
  • Zero Build: 219.000 Spieler
  • Zero Build Ranked: 44.000 Spieler

Anfang November wurde auch bekannt, dass Fortnite 6 Jahre nach Release mit über 44 Millionen Spielern an einem Tag den eigenen Rekord gebrochen hat. Wenn LEGO-Fortnite weiterhin so stark performt, wird dieser Rekord vermutlich sehr bald erneut übertroffen.

Wie geht es in Fortnite weiter? Man könnte denken, dass sich Fortnite nach den Erfolgen mit OG Fortnite und nun LEGO Fortnite eine Pause gönnt. Tatsächlich hat Epic Games aber noch so einiges am Start.

Gestern launchte Fortnite Rocket Racing: Wie LEGO-Fortnite eine Kollaboration, hier aber mit dem Spiel Rocket League. Im Original steuert ihr ein Fahrzeug und spielt in zwei dreier-Teams Autofußball. Zum Zeitpunkt dieser News vergnügen sich bereits 315.000 Spieler im Ranked-Modus, während 307.000 im Normalen unterwegs sind.

Mehr zu Fortnite Rocket Racing haben wir hier für euch zusammen getragen:

Mehr zum Thema
Fortnite: Heute kommt Rocket Racing – Alles zum Release, Trailer und Belohnung des neuen Rennmodus
von Christos Tsogos

Außerdem ist heute das Fortnite Festival gestartet. Hierbei handelt es sich um einen Karaoke-Modus mit Musik-Rhytmus-Spiel. Ihr könnt allein oder mit Freunden zusammen eine Auswahl Songs performen. Alle Details dazu haben unsere Kollegen von der GamePro für euch zusammengetragen.

Bei den diesjährigen Game Awards ging Fortnite leer aus und wurde nicht als bestes fortlaufendes Spiel ausgezeichnet. Mit LEGO-Fortnite, OG-Fortnite und den anderen beiden neuen Modi hat Epic Games aber richtig guten Content für ihre Spieler geliefert.

Wenn ihr mehr zur Diskussion um den Sieg von Cyberpunk 2077 als bestes fortlaufendes Game wissen wollt, könnt ihr in unserer News dazu schmökern:
Cyberpunk 2077 wird das beste fortlaufende Spiel, obwohl es gerade seinen finalen Patch erhalten hat – Was ist das los?

Quelle(n):
  1. Fortnite.gg

„Wenn ihr spielt, wird es wirklich so aussehen“ – Ex-Rockstar-Dev behauptet, GTA 6 wird genau wie der Trailer aussehen

Auf dem Youtube-Kanal York Reacts spricht ein Ex-Entwickler von Rockstar Games über den ersten Trailer zu GTA 6. Dabei behauptet er, das Spiel würde zum Release wirklich so aussehen, wie im Trailer. Wir haben uns das Video angesehen.

Wer ist York Reacts? Der Youtube-Kanal York Reacts gehört Mike York, einem ehemaligen Entwickler bei Rockstar Games. Zu seinen bisherigen Projekten gehörten für Rockstar unter anderem GTA 5 sowie Red Dead Redemption 2. Laut seinem Linkedin-Profil startete York seine Karriere als Charakter Animator bereits 2006 und arbeitete bislang auch an God of War Ragnarok, Callisto Protocol sowie Mortal Kombat 11.

Auf seinem Youtube-Kanal York Reacts reagiert er auf aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Branche. Dazu gehörten zuletzt vermehrt Trailer von den Game Awards 2023. York beschäftigt sich aber auch In-Game-Cutscenes und gibt Wissen rund um Videospiele weiter.

Video starten
GTA 6 – der erste Trailer

Darum sagt der Ex-Rockstar-Dev, „Wenn ihr spielt, wird es wirklich so aussehen“

Was sagt York Reacts über den Trailer? Mike York analysiert den GTA-6-Trailer in einem insgesamt 12-minütigen Video. Darin spricht er über seine Vergangenheit bei Rockstar Games und seine Arbeit an GTA 5 sowie Red Dead Redemption 2.

Konkret sagt York zum Trailer:

Dies ist eine In-Game-Cutscene. Viele Spiele, die man sieht, werden mit Cinematics gemacht und sie schneiden zu einer Szene, die nicht komplett im Spiel ist. Es ist sozusagen vorgerendert und dann sieht man es. Aber alles, was man in einem GTA-Spiel sieht, wird immer im Spiel gemacht. Jede einzelne Cutscene, alles, was da läuft. Wenn du das Gebäude ganz hinten siehst, kannst du auf das Gebäude gehen, es erklimmen, davon springen. Oder? Dieses Spiel ist sehr aufwendig, deshalb dauert es auch so lange.

Mike York via York Reacts, 05.12.2023

Weiter weißt er darauf hin, dass jeder sichtbare Charakter im Spiel eine ganz eigene Körperform hat. Kein Outfit sei doppelt verwendet. Auch ist es ihm wichtig zu betonen, dass die Welt sich sehr lebendig anfühlt, weil NPCs unter anderem Animationen nicht ständig wiederholen und jeder Charkter eigene Animationen hat.

Während die Trailer-Szenen im Nachtclub laufen fügt er hinzu:

Oft sieht man [in Videospielen] eine Filmsequenz. Das ist es nicht. Wenn du dieses Spiel spielst, wird es wirklich so aussehen. Es wird genau so aussehen. Es wird unglaublich sein. Ich kann es kaum erwarten. Denn die Künstler dort wissen wirklich, wie sie die Konsolen und die Hardware mit ihrem Detailreichtum an die Grenzen bringen können.

Mike York via York Reacts, 05.12.2023

Als schließlich die Balkon-Szene mit der Frau in der GTA-Version eines Luis-Vuiton-Bikinis gezeigt wird, hat York erneut nur lobende Worte übrig: Die Dame sei nur ein reiner NPC im Spiel, noch nicht einmal ein Hauptcharakter und sie sei dennoch sehr detailreich gestalltet und animiert – sie sei sehr realistisch.

Mike York arbeitete auch an Animationen für GTA 5 – in diesem Video seht ihr den Vergleich der Games:

Video starten
Der Grafikvergleich von GTA 6 und GTA 5 im Video

Was ist an den Behauptungen dran? Vorne weg: Wie GTA 6 final aussehen wird, können wir mit Sicherheit erst sagen, wenn das Spiel endlich auf unseren heimischen Konsolen startet. Und auch dann kommt es auf die jeweilige Konsole sowie den verwendeten Bildschirm an.

Grundsätzlich muss man zwischen Cutscenes und Gameplay unterscheiden: Gameplay ist das, wie das Spiel am Ende tatsächlich aussieht, wenn ihr den Controller in der Hand habt und durch die Straßen von Vice City zieht. Cutscenes sind die cinematischen Story-Teile, in denen ihr nicht besonders viel tut, außer Dialogen zu folgen und evtl. Dialogoptionen auszuwählen.

Ein gutes Beispiel für Gameplay vs Cutscene ist Baldur’s Gate 3. Hier spielt ihr in der Top-Down-Perspektive. Die Cutscenes wiederum ziehen euch in eine schon fast First-Person anmutende Third-Person-Perspektive.

Vermutlich handelt es sich bei den im GTA-6-Trailer gezeigten Szenen um In-Game-Cutscenes. Diese Art der Zwischensequenzen werden rein durch programmierte Abläufe in der Game-Engine erzeugt – Spiele wie Horizon Forbidden West oder Final Fantasy 14 haben ähnliche Cutscenes. Für diese Cutscenes wird die tatsächliche Grafik meist noch einmal aufpoliert, damit auch alles richtig gut aussieht.

Den Engine-Cutscenes entgegen stehen die aufpolierten und vorab produzierten Cinematic-Cutscenes: In Spielen wie World of Warcraft werden diese vorab produziert und dann nur noch als Videos abgespielt.

Vermutlich hat York, eben auch aufgrund seiner Erfahrung mit der Arbeitsweise von Rockstar Games, bis zu einem gewissen Grad recht: Die im Trailer gezeigten Szenen sind höchstvermutlich in der Engine gerenderte und programmierte In-Game-Cutscenes und eben keine Cintematics, wie sie von vielen anderen Spielen für deren Ankündigung verwendet werden.

Wie aber bereits geschrieben, werden wir es final erst wissen, wenn wir GTA 6 in den Händen halten.

Seid ihr schon gehypet für GTA 6? Was muss für euch unbedingt ins Game? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Mehr zu GTA 6: GTA 6: Publisher erklärt, was Videospiele theoretisch kosten müssten

Quelle(n):
  1. Youtube

Cyberpunk 2077 ist das „Best Ongoing Game“; dabei ist es jetzt abgeschlossen – Was ist da los?

Bei den Game Awards 2023 ist viel Erwartetes passiert, es gab aber auch einige Überraschungen. Die Auszeichnung für das beste fortlaufende Spiel ging in diesem Jahr trotz starker Konkurrenz an Cyberpunk 2077. Das sorgt bei der Community zwar für viel Freude, jedoch auch für Verwirrung.

In welcher Kategorie gewann Cyberpunk 2077? Bei den Game Awards 2023 wurde Cyberpunk 2077 als bestes fortlaufendes Spiel geehrt. In der Kategorie setzte sich das Spiel von CD Projekt Red gegen die folgenden Konkurrenten durch:

Was sind die Voraussetzungen für bestes fortlaufendes Spiel? Best Ongoing ist eine von insgesamt 32 Kategorien der Game Awards 2023. Auf der Homepage der Auszeichnung wird die Kategorie wie folgt beschrieben:

Verliehen an ein Spiel für die herausragende Entwicklung von fortlaufenden Inhalten, die das Spielerlebnis im Laufe der Zeit weiterentwickeln.

Damit sind zumeist Games gemeint, die über Jahre hinweg stetig weiterentwickelt und mit frischem Content versorgt werden. Dazu zählen meist langfristig unterstütze Spiele mit regelmäßigen Patches. In den letzten Jahren gewannen unter anderem Final Fantasy 14 (2021 und 2022), No Man’s Sky und Fortnite.

Warum wurde Cyberpunk 2077 als Best Ongoing Game ausgezeichnet, wenn es doch schon fertig ist?

Ist Cyberpunk 2077 ein fortlaufendes Spiel? Tatsächlich ist Cyberpunk 2077 kein fortlaufendes Spiel, wie es Final Fantasy 14 oder Fortnite sind. Das AAA-Game erschien im Dezember 2020. Zwar erhielt es seither durchgehend Patches, diese fokussierten sich aber vor allem auf Bug-Fixes, Quality-of-Life-Features und zum Release versprochenen, aber fehlenden Content.

CD Projekt Red blieb aber durchgehend am Ball: Bereits Patch 1.5 vergangenes Jahr bügelte die gröbsten Probleme aus. Mit Version 2.0 wurde aus Cyberpunk 2077 schlussendlich das Spiel, auf das sich die Spieler seit der Ankündigung gefreut hatten. Mit dem jetzt neu erschienenen und offiziell finalen Patch 2.1 implementierte der Entwickler sogar eine U-Bahn.

Video starten
Update 2.1 in Cyberpunk 2077 zeigt U-Bahn und Autorennen im Trailer

Der Release des DLCs Phantom Liberty ist schon eher der fortlaufende Content, der für eine Nominierung in der Kategorie benötigt wird. Dieses in Kombination mit den Patches 2.0 sowie 2.1 waren der Grund für die Nominierung.

Hat Cyberpunk 2077 eine Auszeichnung verdient? Kurz und bündig: Ja. Cyberpunk 2077 ist heute ein exzellentes Spiel, dass euch viele qualitativ hochwertige Spielstunden bietet.

Cyberpunk 2077 hat zwar zum Release nicht den Erwartungen entsprochen, CD Projekt Red hat sich aber über zwei Jahre hinweg richtig ins Zeug gelegt. Die meisten Kritikpunkte konnten sie ausmerzen, viele Bugs wurden aufgelöst und fehlender Content nachgereicht.

Ich persönlich vermisse noch einen Multiplayer in Night City, bin aber auch ohne sehr glücklich mit dem, was Cyberpunk 2077 jetzt ist.

Das Game und auch das Studio hat für all die Mühen definitiv eine Auszeichnung verdient. Vermutlich sahen das die Organisatoren der Game Awards ebenfalls so.

Leider gibt es keine Kategorie wie Bestes Comeback, was ja auch gut ist – wir wünschen uns ja, dass alle Spiele schon zum Release reine Perfektion sind. Im Hinblick darauf war bestes fortlaufendes Spiel vermutlich die passendste Nominierungsmöglichkeit, wenn man Phantom Liberty und die letzten Patches mit einbezieht.

Die Reaktionen der Communitys der anderen Games sind gemischt

Was sagt die Fortnite-Community? In einem Thread auf reddit zu Fortnite, in dem genau das lamentiert wird, steht im am meisten geupvoteten Kommentar von User BloodyTears92 (via reddit), dass Cyberpunk es verdient hat und Final Fantasy 14 es vermutlich sonst geworden wäre.

Viele der User stimmen hier zu: MrTripl3M (via reddit) schreibt, man könne CD Projekt Red definitiv für ihre harte Arbeit gratulieren, aber Cyberpunk 2077 sei eben kein klassisches fortlaufendes Spiel. BayleefMaser123 (via reddit) weist darauf hin, dass Final Fantasy 14 zuletzt zweimal gewonnen hat und sich die User so oder so aufgeregt haben. Wieder andere diskutieren, ob Fortnite 2023 genug guten Content geliefert habe.

Was sagen die Genshin-Impact-Spieler? In einem ähnlichen Thread aus der Genshin-Impact-Community (via reddit) wiederum feiern die User die starke Konkurrenz. Zwar habe Genshin ein tolles Jahr hinter sich, aber ein Baldur’s Gate 3 habe absolut verdient Game of the Year gewonnen. Im Post selbst wird auch die tolle Leistung des direkten Konkurrenten Fortnite gelobt.

Die Kommentare darunter sind jedoch eindeutig: Die Spieler sind nicht frustriert, weil ihr Favorit verloren hat. Sie sind frustriert, weil sie gegen Cyberpunk 2077 verloren haben. Wieder andere schließen sich hingegen dem Lob für Baldur’s Gate 3 an.

In den Communitys zu Final Fantasy 14 und Apex Legends ist es vergleichsweise ruhig. Letztere diskutiert aktuell vor allem die angekündigte Kollaboration mit Final Fantasy 7 Rebirth.

Wie geht es euch: Denkt ihr, Cyberpunk 2077 hat die Auszeichnung verdient erhalten? Wer war euer Favorit? Schreibt es uns in die Kommentare.

Mehr zu den Game Awards 2023: Game Awards 2023: Zeit für Muppets, Werbung und Hollywood, aber keine Zeit für die wichtigsten Leute der Show

Baldur’s Gate 3 hat Dialoge, die nur 0,5 % aller Spieler gesehen haben – aber dafür müsst ihr echt asozial sein

Baldur’s Gate 3 hat spezielle Dialoge. Diese seht ihr aber nur dann, wenn ihr alle Begleiter verschmäht – und sie niemals in eure Gruppe aufnehmt.

In Baldur’s Gate 3 genießen die Spielerinnen und Spieler annähernd vollkommene Freiheit. Zwar gibt es ein paar kleine Dinge, die passieren müssen und bei denen man keine Wahl hat, doch der allergrößte Teil des Spiels wird von den Entscheidungen geprägt, die man während der Reise trifft.

Doch je größere diese Auswahl ist, desto mehr Fälle muss man berücksichtigten – auch scheinbar komplett unrealistische Situationen. Etwa dann, wenn man niemals einen Verbündeten rekrutiert.

Video starten
Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Was wurde gesagt? In einem Interview mit dem GQ-Magazin sprach der Lead Systems Designer Nick Pechenin darüber, dass man diese Freiheit in allen Bereichen auch würdigen musste – und sei es noch so absurd.

Wie verfolgen das Gefühl von absoluter Freiheit. Ich habe heute die Zahlen bekommen, dass nur ein halbes Prozent aller Spieler den letzten Kampf erreicht haben, ohne jemals einen Begleiter zu rekrutieren. Dafür gibt es kein Achievement. Das Spiel schlägt dir niemals vor, dass das eine gute Idee ist, aber unsere Dialoge müssen das trotzdem unterstützen.“

Was sind das für Dialoge? Wenn man keine anderen Begleiter hat, dann ändert sich an der großen Story des Spiels natürlich nichts, aber einige Events laufen ein bisschen anders ab. Anstatt etwa mit den Gefährten Rücksprache zu halten, hört man nur die Erzählerin, die den inneren Monolog des Helden wiedergibt.

Gleichzeitig gibt es aber auch einige NPCs, die man nur so zu sehen bekommt. Da man in Baldur’s Gate 3 so ziemlich alles und jeden töten kann, sterben wichtige Charaktere auch gerne mal, bevor sie Spielerinnen und Spieler in die wichtigsten Plot-Punkte eingeweiht haben. Dazu sagte Adam Smith, der Writing Director:

Der schwierigste Teil ist es, sicherzustellen, dass unsere Spieler immer verstehen, was gerade in der großen Story passiert. Denn wir wollen sie nicht immer ausbremsen und sagen: „Hier, lass mich dich eben auf den neusten Stand bringen.“ Aber manchmal müssen wir das doch eben machen und einen Charakter fragen lassen: „Verstehst du das?“ Aber selbst dann ist es ein Larian-Spiel und ihr könnt ihn einfach umbringen und weitergehen, wenn ihr das wollt.

Macht das überhaupt Spaß? Für viele dürften die Begleiter einen großen Reiz des Spiels ausmachen. Komplett auf die Geschichte von Schattenherz, Lae’zel oder Gale zu verzichten, ist für viele nicht gerade verlockend. Allerdings gibt es auch RPG-Fans, die sich – entweder als Challenge oder Charakter-Idee – auch alleine durch Baldur’s Gate arbeiten wollen. Gerade diese „Solo Tactician“-Challenge war bei vielen Streamern beliebt.

Wer sie ganz bis zum Ende durchzieht, der bekommt dafür zwar keinen Erfolg – aber darf sich zumindest zu den 0,5 % zählen, die einfach niemanden an ihrer Seite brauchten und dafür zumindest von der Erzählerin gewürdigt werden.

All dieser Aufwand hat sich für Larian aber gelohnt – denn Baldur’s Gate 3 wurde das Spiel des Jahres bei den Game Awards.

Die Macher von einem der schönsten Spiele auf Steam könnten als nächstes Diablo 4 Konkurrenz machen

Mit No Rest for the Wicked schlagen die Macher von Ori and the Blind Forest (Steam, Xbox, Switch) eine völlig neue Richtung ein und wagen sich ins Genre der ARPG à la Diablo 4.

Was ist das für ein Spiel? No Rest for the Wicked ist ein ARPG, das von den Entwicklern Moon Studios bei den Game Awards mit einem Trailer vorgestellt wurde. Die sind bekannt für Ori and the Blind Forest sowie den Nachfolger Ori and the Will of the Wisps.

Die Spiele belegen Platz 3 bis 5 der besten Metroidvanias auf Steam und bestechen neben dem Gameplay vor allem durch ihre Optik – „zum Heulen schön“, titelte Mirco Kämpfer einst in seinem Test bei der GameStar.

Schön soll die Arbeit bei Moon Studios wohl jedoch nicht sein. Die Kollegen von GameStar berichteten.

Mit No Rest for the Wicked schlägt man nun aber eine völlig neue Richtung ein und will „das [Action-Rollenspiel] neu erfinden“, wie es auf der brandneuen Steam-Seite heißt. Wunderschön wird das Spiel mit seiner handgezeichneten Welt wohl dennoch. Seht selbst:

Video starten
No Rest for the Wicked – das neue ARPG der Macher von Ori im Trailer

Spieler kämpfen als heilige Krieger in einem zerrissenen Land

Was ist bislang bekannt? Auf Steam verspricht No Rest for the Wicked, ein „erbarmungsloses, präzises Action-Rollenspiel“ zu werden. Der Ton ist damit deutlich erwachsener und düsterer, als bei den Ori-Spielen.

Spieler sollen die Rolle von sogenannten Cerim einnehmen und eine Pestilenz genannte, unheilige Seuche bekämpfen. Doch nicht nur die Pestilenz mach dem Land zu schaffen, es tobt auch ein Kampf zwischen Rebellen, welche sich gegen die Knechtschaft der Regierung auflehnen, und ihren Unterdrückern.

Der Fokus von No Rest for the Wicked soll dabei voll auf brutalen Kämpfen und der Handlung liegen. Die Welt des Action-RPG sollt ihr zudem im Online-Koop mit bis zu 3 Freunden erleben können.

Das sind die ersten Reaktionen: Auf YouTube, wo der Reveal-Trailer veröffentlicht wurde, ist die Stimmung positiv. Einige Nutzer feiern No Rest for the Wicked als bestes Spiel, das bei den Game Awards vorgestellt wurde.

Fans der Ori-Spiele und des Studios sind vor allem gespannt, welchen einzigartigen Dreh die Entwickler für das ARPG-Genre bereithalten könnten.

Wer weitere Alternativen zu Diablo 4 sucht, wird hier vielleicht fündig: Spiele wie Diablo – Wer braucht Diablo 4? Hier sind 10 aktuelle Alternativen

Eine Spezialisierung in WoW stirbt gerade aus, weil Blizzard sie komplett vernachlässigt

In World of Warcraft leidet eine Klasse ganz besonders. Denn Mönche sind mit Abstand die unbeliebtesten DPS-Charaktere – und das hat viele Gründe.

Grundsätzlich geht es World of Warcraft gerade recht gut. Die neue Saison ist erfolgreich, viele Spieler stürzen sich in den Raid oder in Dungeons und generell sind die meisten mit dem Gearing-System oder ihren Klassen recht zufrieden. Doch abgesehen von frustrierten Schattenpriestern (wie mir!), gibt es noch eine weitere Spezialisierung, die seit dem Launch von Dragonflight kaum Beachtung findet: Der Windläufer-Mönch, die wohl unbeliebteste Spezialisierung im Spiel.

Der Trailer zum aktuellen Patch:

Video starten
WoW: Wächter des Traums – Launch Trailer

Wie steht es um den Windläufer? In „Mythisch+“-Inhalten ist der Mönch gerade die DPS-Klasse mit der geringsten Spielerzahl. Nur 2,6 % aller DPS-Charaktere sind Mönche (via raider.io). Zum Vergleich: Paladine kommen auf 8,8 %, Dämonenjäger auf 9,6 % und Jäger kommen (alle Spezialisierungen addiert) sogar auf gute 14 %.

Ähnlich schlecht geht es nur den Schatten-Priestern, die aktuell bei 2,9 % liegen – und das, wo sie in der letzten Saison Teil der „God Comp“ waren.

Wow Monk Artwork
Den Mönchen vergeht das Grinsen zur Zeit – zumindest als Windläufer.

Was ist das Problem der Windläufer? Hier von „einem Problem“ zu sprechen, wäre wohl eine Untertreibung, da beim Windläufer aktuell sehr viel im Argen liegt.

Ein großes Problem ist die Widersprüchlichkeit der Identität des Windläufers. Denn eigentlich ist der Mönch eine extrem mobile Klasse, die rasch die Position wechseln kann und so Gefahren entgeht. Auf der anderen Seite hat der Windläufer (nahezu zwingend erforderliche) Talente, wie etwa das „Feylinienstampfen“, was es erforderlich macht, dass der Mönch und die Feinde sich in einem sehr kleinen Bereich bewegen – also am besten statisch sind.

Bei der Rotation des Windläufers kommt es aktuell ebenfalls zu vielen Konflikten. So müssen Windläufer, um starke AoE-Fähigkeiten benutzen zu können, trotzdem auf Single-Target-Angriffe zurückgreifen. Umgekehrt müssen sie für gute Single-Target-Schaden wiederum auf AoE-Fähigkeiten zurückgreifen. Ein Problem, das durch das neue Tier-Set nur noch verstärkt wird.

Hinzu kommen viele weitere Probleme, wie langweilige Tier-Sets und vergleichsweise einfallslose Talente – so sieht es zumindest die Community.

Was sagt die Community? Schon seit Monaten gibt es in den offiziellen Foren und im Subreddit zu WoW viel konstruktive, aber auch emotional aufgeladene Kritik. Die Windläufer-Mönche werden immer seltener und die verbliebenen Spieler, die hier eigentlich ihre Lieblingsklasse gefunden haben, werden zunehmen frustrierter. Hier einige Auszüge:

Bitte, wenn irgendjemand vom Klassendesign bei Blizzard das liegt. Bitte erkennt all diese Probleme mit der Spezialisierung zumindest an. Sagt IRGENDWAS. Es gibt Dutzende von Feedback-Beiträgen von Windläufer-Wissenschaftler, die deutlich klüger sind als ich und auf alle Details eingehen. Bitte ändert etwas daran. Es ist meine liebste Spezialisierung im Spiel und ich bin es leid, jede Saison wieder von meinem Main-Charakter zu wechseln, weil die Probleme eine ganze Erweiterung lang ignoriert werden.

– |1sowski im WoW-Subreddit

Ich habe Windläufer in Warlords of Draenor als Main gespielt. Das war die spaßigste Zeit, die ich mit der Klasse hatte und seither hat sie gar keinen Spaß mehr gemacht.

-Dull-Ad-793 im WoW-Subreddit

Dass Blizzard den Windläufer überarbeitet, dafür gibt es aktuell noch keine Anzeichen. Wenn es jedoch eine Spezialisierung gibt, die eine Überarbeitung ganz dringend notwendig hat, dann ist es genau diese.

2 MMORPGs sind diese Woche erschienen, darunter 1 aus Deutschland

In dieser Woche gab es gleich zwei große Releases im MMORPG-Bereich. Zum einen erschien mit The Wagadu Chronicles ein MMORPG aus Deutschland, zum anderen startete das lang erwartete Throne and Liberty in Südkorea. MeinMMO fasst euch die wichtigsten News dieser Woche zusammen.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Tarisland hat die Statistiken der Beta veröffentlicht. Das Entwicklerteam war vor allem darüber erstaunt, dass die Harpyie so häufig getötet wurde. Der Grund dafür ist, dass sie im Anfangsgebiet vorkommt, in dem Spieler die unterschiedlichen Klassen testen.

Innerhalb der zweiwöchigen Beta haben Spieler rund 142 Jahre Spielzeit im MMORPG verbracht. Der am, häufigsten bezwungene Boss war übrigens ein alter Baum, der Raid-Boss des Stufe-40-Raids.

Tarisland hat in dieser Woche außerdem eine neue Klasse vorgestellt:

Video starten
Tarisland Warriors Vorstellungstrailer

Im Land der MMORPGS regnet es zahlreiche Updates für SWTOR, Mortal Online 2 und andere Spiele

Das passierte bei den großen MMORPGs:

  • In WoW wird an der Balance geschraubt. Sowohl die Schurken und die Jäger als auch die Dämonenjäger hat es hart getroffen. Dagegen können sich die Todesritter, Rufer und Mönche auf ein paar Buffs freuen.
  • Die Saison der Entdeckungen ist in WoW Classic gestartet, doch Spieler sehen sich mit einem Problem konfrontiert. Bots drohen nämlich, die Ökonomie des Realms zu ruinieren. Die Bots sind mittlerweile so effizient geworden, dass sie die Abokosten wieder reinholen, bevor Blizzard die Accounts sperren kann.
  • Black Desert Online hat neue Server veröffentlicht, bei denen die Spielernamen nicht angezeigt werden. Die Spieler sehen außer ihren eigenen Gilden- und Gruppenmitgliedern nicht, wer ihnen gegenübersteht. Dadurch will das Entwicklerteam erreichen, dass Spieler alle anderen Abenteurer als Feinde behandeln (via MMORPG.org.pl).

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch alles Wichtige zusammengefasst, was in dieser Woche in der Welt der MMORPGs passiert ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare bei MeinMMO.

Ein weiteres MMORPG eines Final-Fantasy-Entwicklers befindet sich aktuell in der Entwicklung:

Director verließ Final Fantasy und lässt tief blicken, warum er lieber ein MMO entwickelt 

Pokémon GO: So meistert ihr heute das Fangkunst-Event

In Pokémon GO steht am Samstag, den 09. Dezember das Fangkunst-Event an. Wie ihr das Maximum aus dem Event rausholt, erfahrt ihr hier.

Was ist das für ein Event? Das Fangkunst-Event findet am Samstag, dem 09. Dezember 2023, von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Im Zuge des Events werdet ihr für eure Treffsicherheit mit Pokébällen in Form von zusätzlichen Erfahrungspunkten belohnt und könnt auf Schneppke, Arktip und Frigometri treffen. Hier findet ihr mehr Informationen zum Fangkunst-Event.

Wie kann ich bei dem Event viele Erfahrungspunkte sammeln? Im Event wird es doppelte Erfahrungspunkte für gute, großartige und fabelhafte Würfe geben.

Von den Pokémon, die im Event vermehrt in der Wildnis erscheinen werden, lässt sich vor allem Arktip gut fangen. Dieses Pokémon hat einen großen Bereich für fabelhafte Würfe und eignet sich daher besonders.

Natürlich solltet ihr deshalb nicht ausschließlich Arktip fangen. Wenn ihr jedoch möglichst viele Erfahrungspunkte sammeln wollt und ihr verschiedene Pokémon auf eurem Bildschirm seht, könnte es sich für euch bezahlt machen, wenn ihr Arktip favorisiert. Vielleicht kombiniert ihr das Ganze ja mit der ein oder anderen Route und trefft dabei Mateo?

Wie klappen fabelhafte Würfe?

Wie gelingen mir fabelhafte Würfe? Das wichtigste, damit euch kontinuierlich fabelhafte Würfe gelingen, ist allen vorran die Übung. Wenn ihr immer wieder die selben Pokémon fangt bekommt ihr ein Gespür dafür, wie ihr eure Pokébälle am besten werfen solltet.

Hierfür kann eine gute Hilfe darin liegen, den Pokéball erst ein wenig “in der Hand” zu halten und leicht zu drehen. Wartet dann auf den richtigen Moment, in dem der Kreis gerade klein genug geworden ist für den fabelhaften Wurf, und befördert euren Pokéball dann mithilfe eines Curved Ball in Richtung des Pokémons. Oder ihr nutzt diesen genialen Trick, um fabelhafte Würfe einfacher zu machen.

Hier findet ihr den Trailer zur aktuellen Pokémon Season

Video starten
Pokémon GO zeigt die neue Jahreszeit „Zeitlose Reisen“ im Trailer

Items für mehr Erfahrungspunkte

Mit welchen Items kann ich noch mehr Erfahrungspunkte erhalten? Wenn eure Item-Bestände gut sind und ihr das Maximum an Erfahrungspunkten im Event rausholen wollt, könnt ihr die Erfahrungspunkte mit Items zusätzlich steigern. Hierbei sei als erstes das Glücksei erwähnt, mit dem ihr die Erfahrungspunkte für 30 Minuten zusätzlich um 50% steigern könnt.

Auch die Nutzung von Rauch könnte nützlich sein. Mit seiner Wirkung, zusätzliche Pokémon zu spawnen, begegnet ihr mehr Pokémon. Hierdurch habt ihr die Chance, mehr Pokémon zu fangen und öfter die zusätzlichen Erfahrungspunkte abzustauben.

Wie sieht es mit euch aus? Sammelt ihr aktiv Erfahrungspunkte, oder ist das Level für euch eher unwichtig? Werdet ihr beim Fangkunst-Event unterwegs sein? Oder interessiert ihr euch eher für eines der anderen Pokémon GO Events im Dezember 2023?