Entwickler von ARC Raiders haben aus ihrem letzten Shooter gelernt, erklären, warum Free2Play nicht der richtige Weg gewesen wäre

Entwickler von ARC Raiders haben aus ihrem letzten Shooter gelernt, erklären, warum Free2Play nicht der richtige Weg gewesen wäre

ARC Raiders ist nicht der erste erfolgreiche Shooter der Entwickler von Embark. Jetzt sprechen sie über ihre Entscheidung, nicht wieder auf Free2Play zu setzen, und erklären, was das verändert hat.

Was war der erste Shooter? Die Entwickler von ARC Raiders haben 2025 richtig großen Erfolg, dabei ist es nicht der erste Shooter, den sie veröffentlicht haben. Vor ziemlich genau zwei Jahren starteten die Entwickler von Embark mit dem Arena-Shooter The Finals durch.

In einer futuristischen Arena durfte man Kandidaten spielen, die sich in einer Art E-Sport-Wettbewerb gegenseitig erledigen und dabei versuchen, möglichst viel Geld zu verdienen. Anders als ARC Raiders ist der Shooter kostenlos spielbar und kann jederzeit auf Steam heruntergeladen werden.

Doch für ARC Raiders entschieden sich die Entwickler bewusst gegen das Gratis-Modell und veränderten damit auch die Inhalte des Titels.

Hier könnt ihr mehr zum ersten Shooter von Embark sehen:

Gameplay-Änderungen dank Preisschild

Was hat sich durch das Preisschild verändert? In einer neuen Episode ihres Hinter-den-Kulissen-Video-Projekts auf YouTube haben die Entwickler über ihre Entscheidung gesprochen. Dabei erklären sie auch, welche Elemente sich dadurch verändert haben.

So erklären die Entwickler, durch das Preisschild sei es „drastisch einfacher“ geworden, das Spiel zu entwickeln. Ihrer Erklärung nach müsste man Spieler bei einem kostenlosen Titel zunächst gewinnen. Diese müssen in den Titel „investiert“ sein, damit sie sich später auch Mikrotransaktionen leisten würden.

Dafür würden manche Mechaniken mehr Grind erfordern. Genau das habe man jedoch bei ARC Raiders nicht gewollt, weshalb man durch das Preisschild auch die Zeit der Spieler respektieren konnte.

Welche Bereiche betrifft das? Design Director Virgil Watkins erklärt:

Beim Crafting gibt es keine Timer mehr, die man abwarten muss, und die Mengen der Dinge, die wir von euch sammeln lassen, sind etwas vernünftiger; Aufwand und Ergebnis passen etwas besser zusammen. Das hat sehr geholfen, aber andererseits brauchen wir, da wir das Spiel mit einem bestimmten Preis auf den Markt gebracht haben, immer noch Möglichkeiten zur Monetarisierung, die sich nicht ausbeuterisch anfühlen. Das ist ebenfalls eine interessante Herausforderung.

Virgil Watkins via gamesindustry.biz

Ohne das Preisschild müssten die Spieler also wohl mehr Items für ihre Quests besorgen und das Crafting würde eine gewisse Zeit dauern oder anders limitiert sein, um die Spieler länger zu beschäftigen.

Das Geschäftsmodell von ARC Raiders hat perfekt gepasst, und der Shooter wurde zum erfolgreichsten Start des Publishers Nexon. Neben dem Geschäftsmodell liegt der Erfolg wohl auch daran, dass die Spieler nicht nur auf PvP aus sind: ⁠„Loot könnt ihr haben. Meine Belohnung ist Gerechtigkeit“: Spieler von ARC Raiders ernennen sich selbst zu Sheriffs, machen Jagd auf Gauner

Quelle(n): YouTube ARC Raiders, gamesindustry.biz
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x2kl

F2P lockt leider nur asoziale an sieht man bei valorant sehr deutlich. Immerhin kann man dort ja unendlich viele Accounts erstellen.

JaAaS

Alles richtig gemacht. Hoffe die Monetarisierung reicht denen so und es kommen mehr skins. Die Auswahl ist doch noch recht bescheiden

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