HdRO bekommt Vogelkunde-Hobby, großes MMORPG startet im Juni, T&L hat neuen Chef

Es ist wieder Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf bald startende Beta von WoW: The War Within, den Release eines neuen MMORPGs und vieles mehr.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Heute ist der letzte Tag der großen MMORPG-Themenwoche von MeinMMO. Das Highlight ist sicherlich die Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten, die von der MeinMMO-Community gewählt wurde.

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3 MMORPGs, die ihr kostenlos zocken könnt

ESO: Gold Road und Beta von WoW: The War Within starten bald

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • In einem langen Post haben die Entwickler von Guild Wars 2 auf die Erweiterung Secrets of the Obscure und die nachfolgenden Updates zurückgeblickt (via Arenanet).
  • In New World läuft vom 4. bis 18. Juni das Event „Rabbit’s Revenge“ – hier geht’s zur Vorschau auf der offiziellen Webseite von New World.
  • Die Entwickler von Herr der Ringe Online haben einen ersten Ausblick auf Update 41 gegeben (via YouTube). Der Patch bringt unter anderem „Monster Play Bounties“, mit neuen Belohnungen, und das Vogelkunde-Hobby. Außerdem hat der Treebeard-Server nach drei Jahren Stufe 100 erreicht (via Massivelyop).
  • Für Mortal Online 2 ist Patch 2.0.5 erschienen. Das Update verbessert den Einstieg für neue Spieler und bringt eine Gildensuche (via YouTube).
  • Ein neues Update hat auch Star Trek Online bekommen. In „Unparalleled“ unternehmt ihr eine Reise mit euren Verbündeten bei den Aetherianern, dabei trefft ihr auf eine neue Version von Sela, die nun der Captain der Enterprise-F ist. Zudem erwartet euch das neue Einsatzkommando „Borg Battle Royale“ (via Arc Games).
  • Am 29. Mai ist Update 67.3 für Dungeons & Dragons Online erschienen. Mit dem Patch kommt ein neues Jubiläums-Geschenk, das ihr euch sichern könnt: ein Drachen-Mount (via ddo.com).
  • Ebenfalls am 29. Mai ist Patch 7.5 von SWTOR erschienen. Euch erwartet ein neues Story-Kapitel sowie die Möglichkeit, einen Basilisk-Prototypen als neuen Gefährten zu erhalten (via swtor.com).
  • Am 5. Juni erhält Phantasy Star Online 2 ein neues Update mit Kapitel 7 der Hauptgeschichte, einem neuen Gebiet und mehr (via MMORPG.com).

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare bei MeinMMO. Solltet ihr auf der Suche nach kostengünstigen MMORPGs im Jahr 2024 sein, könnte euch folgende Liste weiterhelfen: Die 12 besten Free-to-play-MMORPGs 2024 im Vergleich

Alpha-Test einer Hoffnung für das MMORPG-Genre leidet unter Problemen, endet früher als geplant

Für Corepunk fand vor kurzer Zeit der zweite Alpha-Test statt. Aufgrund schwerer technischer Probleme war vernünftiges Testen jedoch kaum möglich. Die Entwickler zogen die Reißleine und beendeten die Alpha früher als geplant.

Wie lief die Alpha 2 konkret? Die jüngste Testphase von Corepunk lief bereits mit einem Fehlstart an. Es kam aufgrund technischer Probleme zum Reset der Alpha, mehreren Verschiebungen und Notfallwartungen. Zuerst hieß es, dass man den Zugang zu den Servern daher bis zum 4. Juni 2024 verlängern möchte.

Gestern, am 1. Juni 2024, erklärten die Entwickler dann jedoch, dass man sich dazu entschlossen hat, die Alpha frühzeitig zu beenden. Offenbar war es ihnen nicht möglich, die Stabilitätsprobleme und Verbindungsabbrüche in den Griff zu bekommen. Dazu kamen eine Vielzahl kritischer Bugs. Etwa 15.000 Interessierte sollen an dem Test teilgenommen haben.

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Corepunk – 15 Minuten Gameplay

Was nehmen die Entwickler aus der Alpha mit? Auf der offiziellen Webseite des MMORPGs ist eine umfangreiche Analyse der Entwickler erschienen. Dort heißt es, dass man durch den Test eine große Menge an wichtigem Feedback sammeln und kritische Fehler identifizieren konnte.

In dem Post äußern sich die Verantwortlichen auch zur Kritik einiger Tester zur Nutzung von KI-Voiceover. Man sei ein mittelgroßes Indie-Studio und könne es sich derzeit nicht leisten, die begrenzten Ressourcen in echte Synchronsprecher zu investieren.

Der Einsatz von KI sei daher eine Option, so die Devs weiter, dennoch vertonte Dialoge präsentieren und letztlich zeitnah eine Version von Corepunk finalisieren zu können, durch die das Studio in der aktuellen Marktsituation überleben könne. Das wiederum sei die Basis dafür, irgendwann doch das Geld zu haben, um professionelle Sprecher bezahlen zu können.

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Der Stil von Corepunk erinnert an League of Legends.

Trotz Problemen bald in den Early Access?

Was sagen die Entwickler zum Start vom Early Access? Einen konkreten Termin gibt es nicht, doch soll der Early Access so schnell wie möglich starten. Zum einen, weil die Entwickler bereits zehn Jahre an dem MMORPG arbeiten und Rechnungen bezahlen müssen.

Zum anderen soll der jüngste Test trotz aller Probleme gezeigt haben, wie effizient es ist, wenn man Feedback zahlreicher Spieler erhält, das man sofort in Bugfixes und Updates umwandeln kann. Die Geschwindigkeit von Iterationen steigt so um ein Vielfaches. Zudem dürften die Einnahmen durch den Verkauf der Early-Access-Version das Entwicklungstempo spürbar erhöhen.

Zunächst ist aber ein weiterer Alpha-Test geplant. Details dazu soll es in der kommenden Woche geben.

Was ist Corepunk für ein Spiel? Corepunk ist ein „Top-Down-MMORPG“ mit einer offenen Welt. Optisch und auch von der Steuerung erinnert viel an League of Legends. Gleichzeitig ist es aber ein klassisches MMORPG, das laut Entwicklern von der Schwierigkeit an WoW Classic erinnern soll.

Im Spiel erwarten euch sechs Klassen mit insgesamt 18 unterschiedlichen Spezialisierungen. Dungeons und Raids, die mit Mythisch (dem höchsten Schwierigkeitsgrad in WoW) vergleichbar sein sollen. Dazu kommen PvE-Inhalte in der offenen Welt, die jedoch mit einem Nebel des Krieges ausgestattet ist, der Inhalte außerhalb des Sichtfeldes versteckt.

Ihr könnt verschiedene Handwerksberufe erlernen, wobei jeder Charakter nur einen perfekt meistern kann. Zudem sind die besten Rezepte versteckt, sodass ihr die Spieler auf eurem Server kennen sollt, die den jeweiligen Beruf am besten beherrschen.

Auch PvP soll es in bestimmten Gebieten der offenen Welt und in Arenen geben. Geplant sind 1v1- und 2v2-Deathmatch-Arenen und Ranglisten. Übrigens lief bereits der Alpha-Test im November 2023 alles andere als rund: Neues MMORPG fasst ersten Test mit über 100 Spielern zusammen: „Waren zu schwer und bestrafend“

Ein brutales Highlight unter den Animes sieht aus, als wäre es für Kleinkinder

Auf den ersten Blick dürfte Made in Abyss wie ein Anime für ein junges Publikum wirken. Die Figuren sehen aus wie Kinder, haben Kulleraugen und einen großen Kopf. Die Protagonistin trägt sogar blonde Zöpfe und allgemein sehen die Charaktere einfach zuckersüß aus. Doch Anime-Fans mit einem empfindlichen Magen sollten den Anime lieber meiden oder zumindest wissen, was sie mit Made in Abyss erwartet.

Wieso täuscht der Anime mit seiner Optik? In dem Anime gibt es einige Szenen, die besonders brutal und eklig sind. Die wohl bekannteste Szene aus dem Anime ist die Verwandlung von Mitty in eine armselige Amöbe. Bei der Verwandlung erleidet Mitty Todesqualen und bittet sogar darum, zu sterben.

Falls ihr hart gesotten seid, könnt ihr euch die Szene im folgenden Video ansehen:

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Zudem hat der Anime einige Themen, die auf sensible Zuschauer verstörend wirken könnten. Daneben gibt es noch viele andere Beispiele, wieso der Anime brutaler ist, als es die Optik vermuten lässt:

  • Mit jeder Schicht gibt es einen Fluch, der mit zunehmender Tiefe schlimmer wird. Zu Beginn ist es nur Übelkeit, später bluten die Charaktere aus allen Körperöffnungen. Wie schlimm es später sein wird, lässt sich nur erahnen.
  • In einer Episode wird die Protagonistin von einem Ungeheuer vergiftet. Ihr Teampartner versucht, ihren Arm zu amputieren, der mittlerweile blau und angeschwollen ist. Während der Amputation, die er nicht einmal sauber hinbekommt, müssen wir die Schmerzensschreie der Protagonistin ertragen.
  • Die Protagonistin begeht eine Strafe. Sie wird daraufhin gefesselt und aufgehängt – und das nackt. Einige Zuschauer bemängeln, dass die Kinder im Anime sexualisiert würden (via anilist.co).

Und das sind nur Beispiele, die allein in der 1. Staffel auftauchen. Solltet ihr Made in Abyss also aufgrund der Optik oder der Lore anschauen wollen, solltet ihr diese Punkte im Hinterkopf behalten. Die Anime-Serie ist definitiv nichts für schwache Nerven und beinhaltet Themen, die für sensible Zuschauer anstößig sein könnten.

Worum geht es in Made in Abyss? In diesem Anime geht es um den namensgebenden Abyss. Dabei handelt es sich um einen gigantischen Abgrund, der in mehrere Ebenen unterteilt ist. Auf jeder Schicht grassiert ein Fluch, der den Abstieg mit jeder Ebene schwerer macht.

Doch Protagonistin Riko möchte sich in diesen Abgrund wagen. Sie vermutet, dass ihre Mutter Lyza auf der untersten Ebene des Abgrunds auf sie wartet. Deshalb macht sie sich mit ihrem Roboterfreund Reg auf, die Geheimnisse des Abyss zu erkunden und sich bis zu ihrer Mutter durchzukämpfen.

Auf MyAnimeList wird Made in Abyss mit einer 8,65/10 bewertet. Damit landet er auf Platz 73 der besten Animes, was eine wirklich gute Platzierung ist. Denn mit dieser Platzierung landet Made in Abyss noch vor gefeierten Animes wie Death Note (8,62) oder Jujutsu Kaisen (8,60).

Im folgenden Trailer könnt ihr euch ansehen, wie Made in Abyss aussieht:

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Made in Abyss: Trailer zum Abenteuer-Anime

Wo kann ich den Anime schauen? Sollten euch die genannten Punkte nicht abschrecken, könnt ihr den Anime aktuell bei Freevee streamen. Dort lässt sich der Anime zwar kostenlos schauen, wenn ihr ein Abo bei Amazon Prime besitzt, doch die Folgen der 1. Staffel werden von Werbung unterbrochen.

Alternativ könnt ihr euch einzelne Episoden bei Amazon Prime oder Apple TV kaufen. Solltet ihr Gefallen am Anime gefunden haben, könnte auch die DVD oder Blu-Ray etwas für euch sein.

MeinMMO-Dämonin Cortyn hat euch weitere fünf Animes aufgelistet, die erst beim genauen Hinsehen „problematischer“ werden. Redo of Healer sieht beispielsweise auf Bildern aus wie ein Abenteuer-Anime. Doch dahinter versteckt sich ein Rachefeldzug aus sexueller Gewalt. Seid also bei folgenden Animes gewarnt: 5 Anime, die euren Eltern beweisen, dass sie von euch nichts mehr erwarten müssen

Josh Strife Hayes erklärt, wie man Rollenspiele richtig falsch spielt

Alles muss immer perfekt sein. Oder nicht? Ein Streamer erklärt, warum ihn Guides nerven und die Zuschauer ihn doch einfach spielen lassen sollen.

Der YouTuber und Streamer Josh Strife analysiert immer wieder MMORPGs, aber auch andere Spiele, und er dröselt detailliert auf, was gutes Gamedesign, eine packende Story oder auch eine faire Monetarisierung ausmacht. Zumeist spielt er MMORPGs, zuletzt aber auch Mass Effect im Stream.

Dabei bekommt er aus der Zuschauerschaft immer wieder Anweisungen, was er doch im Spiel tun und lassen soll. Er hat sich die Zeit genommen, dem Chat einmal zu erklären, warum man sich so jede RPG-Erfahrung verdirbt.

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Mass Effect: Legendary Edition – Trailer

Wer spricht da? Der Streamer ist Josh Strife Hayes bietet immer mal wieder interessante Analysen und Ansichten rund um Videospiele. Auf Twitch und YouTube streamt er oder veröffentlicht seine Videos. Wir haben schon in der Vergangenheit über ihn berichtet, etwa als er die Probleme von parasitären Systemen in MMORPGs beleuchtet hat oder warum er Geld von Blizzard ablehnte, um WoW zu bewerben.

Jetzt widmet er sich der Trilogie von Mass Effect und spielt das Spiel im Stream.

Was hat er gesagt? Während er gerade den Klassiker „Mass Effect 1“ spielt, muss sich Hayes immer wieder mit Kommentaren aus dem Chat auseinandersetzen. Der Chat warnt ihn permanent davor, wenn eine wichtige Entscheidung im Spiel ansteht, etwa wenn ein Punkt ohne Rückkehr ansteht. Auch wenn er noch mit Charakteren reden soll, weil er sonst „etwas verpassen würde“, macht der Chat ihn darauf aufmerksam.

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Doch Josh Strife Hayes scheint sich daran eher zu stören und den Forderungen nicht nachzugeben. Denn für ihn würde das eine echte RPG-Erfahrung verderben:

Ich kann das Spiel nicht so spielen, wie ihr das von mir wollt. Und ich kann das Spiel nicht spielen, um die „optimale Story“ zu haben. Ich kann das Spiel nur so spielen, wie ICH es spiele und ich kann die Konsequenzen akzeptieren.

Da werden Entscheidungen sein, die ich treffe und die werden mich von bestimmten Dingen ausschließen. Das ist die Natur eines RPG-Spiels.

Weiter geht er darauf ein, dass es nun mal Dinge geben wird, der er finden würde oder eben nicht. Und manche Charaktere werden in seinem Durchlauf sterben, während andere überleben. Das sei ihm vollkommen bewusst.

Wenn ich einfach nur einem Guide folge und die perfekteste Erfahrung überhaupt habe, dann ist das nicht meine Erfahrung von Mass Effect. Meine Erfahrung besteht aus den besten Entscheidungen, die ich treffen kann als Commander Shepard und mit dem Wissen, das ich habe. (…)

Und wenn ich es dabei vermassel, dann ist das meine Schuld. Aber das ist das Abenteuer, das ich haben werde.

Gerade die Dinge, die im Spiel eben nicht perfekt laufen, sorgen für eine individualisierte Erfahrung und machen ein interessantes Rollenspiel aus, bei dem jeder eine etwas andere Geschichte erlebt:

Alle Leute sagen mir: Du musst das machen und du musst jenes machen. Wenn ich das alles machen würde, dann spiele ich nicht als Commander Shepard. Dann würde ich nur tun, was der Guide mir sagt. Warum ich mich gegen eure Vorschläge so wehre:

Entscheidungen sind nur relevant, wenn es Konsequenzen gibt. Wenn ihr mir vorher sagt, welche Entscheidungen zu welchen Konsequenzen führen, dann sorgt ihr einfach nur dafür, dass ich aktiv aussuche, welche Story ich spielen werde. Ich will, dass die Story sich von allein entfaltet und auch schlechte Dinge passieren.

Imperfektionen erschaffen interessante Storys. Wir mögen keine perfekten Charaktere. Wir mögen keine perfekte Story. Wir mögen es, wenn es da einen Mangel gibt. Wir mögen es, wenn man ein Problem bewältigen muss. Und wenn ich das Spiel auf eine makellose Art spiele, dann würde es für mich keinen Grund geben, es überhaupt zu spielen.

Gerade komplexe Rollenspiele wie die „Mass Effect“-Reihe bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten und Entscheidungen. Zwar gibt es fast immer einen „perfekten“ Weg oder zumindest einen optimalen, bei dem es die wenigsten Verluste gibt – aber das kann die Spielerfahrung ruinieren. Denn gerade die Verluste und die kleinen Fehler machen den Reiz von Entscheidungen und Konsequenzen aus. Das wird sicher auch in Mass Effect 5 der Falls ein.

Denn wenn man ein Rollenspiel mit Entscheidungsfreiheit will, aber diese dann durch erzwungene Perfektion komplett außer Acht lässt – warum sollte man es dann überhaupt spielen?

Die stärksten Charaktere von World of Warcraft im Power Ranking

Wer ist das mächtigste Wesen in Azeroth? Wir verraten euch, was die stärksten Wesen im Universum von World of Warcraft sind.

Es ist ein bisschen ein Running Gag, dass in World of Warcraft alle paar Jahre eine Bedrohung auftaucht, die noch größer und noch mächtiger ist als alles davor Bekannte. Jeder Feind wird immer von einem noch mächtigeren Widersacher überschattet. Aber wie sind eigentlich die Machtverhältnisse in Azeroth? Was sind die mächtigsten Wesen, die es in der World of Warcraft überhaupt gibt? Wir zeigen euch die stärksten Kreaturen.

Wie einer der größten Widersacher von Warcraft endet, seht ihr hier:

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“Kein König herrscht für immer” – Das End-Cinematic der Eiskronenzitadelle in WoW WotLK

Wie setzt sich diese Liste zusammen? Die Liste basiert auf der Kraft, die ein Charakter oder Wesen innerhalb der Geschichte von World of Warcraft hat. Es geht also nicht darum, was für eine Stufe oder welches Level eine Kreatur in der Spielwelt hat oder wie schwer der tatsächliche Bosskampf in einem Raid war. Dieser Artikel will einordnen, wo Charaktere im direkten Vergleich zueinander stehen, basierend auf allen Informationen, die man zu dem Wesen bisher hat.

Platz 5: Der Lichkönig Arthas

Arthas Menethil ist nicht nur einer der bekanntesten und beliebtesten Charaktere des ganzen Warcraft-Franchise, sondern in seiner Funktion als Lichkönig auch extrem mächtig gewesen. Er kommandiert die Armee der Untoten, genannt „Die Geißel“ und verfügt über die Macht, nahezu alle Wesen im Untod und unter seiner Kontrolle wiederzuerwecken.

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Der Lichkönig Arthas Menethil – einer der beliebstesten und stärksten Feinde, die es in Warcraft jemals gab.

Dabei ist der Lichkönig streng genommen eine Mischung aus mehreren Personen. Denn nicht nur Arthas Menethil ist der Lichkönig, sondern zum Teil auch der Orc Ner’zhul, dessen Geist noch immer in der Rüstung des Lichkönigs existierte. Am Ende von Warcraft III: The Frozen Thron „verschmolz“ Arthas mit Ner’zhul, um selbst zum Lichkönig zu werden.

Sein finaler Plan war es, die Helden von Azeroth zu sich zu locken, sie zu töten und anschließend als Diener der Geißel zu erwecken, damit Azeroth sich gegen Angreifer aus dem Kosmos verteidigen kann.

Obwohl es Arthas gelang, alle Helden mit Leichtigkeit zu töten (man stirbt buchstäblich im Kampf gegen ihn), greift das Licht ein, um die Helden wiederzubeleben. Als Arthas’ Schwert Frostgram zerbricht, entrinnen die gequälten Seelen und halten ihn gefangen, sodass es den Helden an der Seite des Paladins Tirion Fordring gelingt, den Lichkönig zu bezwingen.

Auch wenn Arthas inzwischen tot und das letzte bisschen seiner Seele ausgelöscht ist, bleibt er einer der beliebtesten und mächtigsten Charaktere, die es in Warcraft jemals gegeben hat.

Platz 4: Königin Azshara, das Licht der Lichter

Königin Azshara war ursprünglich eine Nachtelfe und die Königin des Imperiums der Kaldorei. Sie lebte am Brunnen der Ewigkeit und gilt noch heute als die mächtigste Magierin, die es jemals im bekannten Kosmos von World of Warcraft gab.

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Königin Azshara wartet auf ihre Rückkehr – und die dürfte bald anstehen.

Ihre Herrlichkeit, Schönheit und Macht ist so groß gewesen, das jedes Wesen in ihrer Anwesenheit verstummte – sogar ranghohe Dämonen fürchten sie. Sie war so von sich eingenommen, dass sie selbst sich als perfekte Ehefrau für Sargeras ansah, mit dem sie zusammen herrschen wollte. Sie ließ es zu, dass die Dämonen auf Azeroth einfielen und alle „imperfekten Wesen“ von Antlitz der Welt getilgt werden – bis nur noch sie, ihre treusten Hochgeborenen und die Dämonen existieren. Ihr Plan scheiterte.

Inzwischen ist sie die Königin der Naga. Das sind Nachtelfen, denen vom Alten Gott N’Zoth eine neue Form gegeben wurde, mit der sie unter Wasser existieren können. Doch Azshara hat nicht nur ihren eigenen Willen und die Kontrolle über ihr Volk behalten, sondern dabei noch mehr Macht gewonnen.

Zuletzt sahen wir Azshara in „Battle for Azeroth“, aber aktuelle Ingame-Bücher weisen daraufhin, dass die Königin schon bald wieder auftauchen wird, um sich den „wahren Thron der Macht“ zu sichern – was auch immer das sein wird.

Platz 3: Sargeras, der Dunkle Titan

Sargeras ist ein Titan und damit eigentlich ein Wesen aus dem Pantheon der Ordnung. Seine Aufgabe war das Finden von Weltenseelen und das Verbannen von Dämonen. Als er eine von der Leere korrumpierte Welt vernichtet, kommt es allerdings zum Konflikt mit den anderen Titanen. Er weicht daraufhin von seinen Plänen ab, entfesselt die gefangenen Dämonen und wird dabei selbst von der Teufelsmagie (Fel) korrumpiert.

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Seither streift er durch den Kosmos, auf der Suche nach Weltenseelen – wie etwa Azeroth – um diese zu vernichten und so zu verhindern, dass die Leere eine Weltenseele verderben kann. Denn das würde vermutlich das Ende der ganzen Existenz und die Herrschaft der Leere herbeiführen.

Sargeras hatte die „Brennende Legion“ als seine Armee, ein riesiger Zusammenschluss aus sämtlichen dämonischen Spezies, die seinem Willen folgten – auch wenn sie eher auf Zerstörung aus sind, als wirklich das Ziel haben, dem Kosmos zu helfen.

Dass Sargeras der stärkste aller Titanen ist, wird alleine durch den Umstand deutlich, dass es alle anderen Titanen und Illidan benötigt, um Sargeras in seinem Gefängnis gefangen zu halten. Dabei dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der Herr der Dämonen irgendwann entkommen kann oder befreit wird, um einmal mehr die Herrschaft über die Kreaturen des Nethers zu ergreifen.

Platz 2: Die Leerenfürsten (Void Lords)

Die Leerenfürsten sind eine Spezies, über die bisher noch recht wenig bekannt ist. Sie gehören zur kosmischen Macht der Leere und können sich in der Regel nicht in der Realität manifestieren, da sie dabei unvorstellbar große Mengen an Energie und Materie verschlingen müssten.

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Dimensius war der einzige Void Lord, den man bisher sehen und bezwingen konnte. Er war geschwächt – und wartet jetzt wieder in der Leere.

Bisher gab es erst einen bekannten Leerenfürsten, der sich in der physischen Welt manifestiert hat – Dimensius, der All-Verschlinger. Obwohl er nur einen Bruchteil seiner Macht hatte, hat er die Welt K’aresh vernichtet und dabei seine Bewohner in die Astralen verwandelt. Da Dimensius in einem extrem geschwächten Zustand war, konnte er allerdings letztlich bezwungen werden.

Die Leerenfürsten haben das Ziel, eine Weltenseele zu verderben und so als Ankerpunkt zu verwenden, um in der physischen Welt zu existieren. Denn eine Weltenseele würde so viel Energie gewähren, dass Leerenfürsten ihre wahre Gestalt aufrecht erhalten können und dann den gesamten Kosmos verschlingen könnten.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Leerenfürsten ihre Saat überall in den Kosmos geschleudert, um Welten zu verderben – diese Saaten sind die Alten Götter. Sie sind Diener der Leerenfürsten und auch Xal’atath, die Antagonistin in „The War Within“ dient den Leerenfürsten und arbeitet vermutlich daran, ihnen endlich einen Zugang zur begehrten Weltenseele Azeroths zu verschaffen.

Platz 1: Die Ersten (First Ones, Progenitors)

Die sogenannten „Ersten“ sind noch eine relativ neue Erfindung im Kosmos von World of Warcraft und wurden erst mit „Shadowlands“ in Ansätzen genauer erwähnt. Sie sind im Grunde die Schöpfer des Universums und dafür zuständig gewesen, dass der ganze Kosmos in die verschiedenen kosmischen Mächte (wie Ordnung, Chaos, Tod oder Leben) sortiert wurde. Sie haben für jede kosmische Macht eine Zereth-Einrichtung erschaffen (wie „Zereth Mortis“ in Shadowlands) und dort die Grundversionen der meisten Kreaturen erschaffen, die es innerhalb der jeweiligen kosmischen Macht gibt.

Ob es die Ersten (auch „Progenitoren“) noch immer gibt, ist nicht bekannt. Es wäre denkbar, dass sie noch immer existieren und den Kosmos und ihre Schöpfung beobachten – oder dass sie längst verschwunden sind.

Klar ist jedoch, dass die Ersten nicht nur das Pantheon der Ordnung und das Pantheon des Todes erschaffen haben, sondern auch die großen Reiche, in denen der Kosmos aufgeteilt ist. Im Gegensatz zu den Titanen sind sie die wahren Schöpfer und damit die wohl mächtigsten Kreaturen, die es in der World of Warcraft jemals gab.

Platz 0: Der eine Kerl aus dem Wald von Elwynn

Okay, das ist jetzt natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber ein Funken Wahrheit steckt eben doch drin. „Der Held“ oder „die Helden“ von Azeroth waren bisher in der Lage, die meisten Bedrohungen des Kosmos auf die eine oder andere Weise zu bezwingen. Zwar sind sie dabei zumeist an der Seite von anderen mächtigen Kreaturen, doch sie sind in den meisten Fällen das Zünglein an der Waage, das es immer wieder schafft, ein drohendes Unheil abzuwenden.

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Das ist natürlich ein wenig der Spielmechanik von World of Warcraft geschuldet, die eben auf epische Raids und harte Kämpfe gegen namhafte Feinde angelegt ist.

Wer hätte gedacht, dass der eine Typ, der mit seinem unmagischen Schwert und der potthässlichen Startkleidung damals Wölfe vor der Abtei von Nordhain verhauen hat, am Ende das Schicksal des ganzen Kosmos in den den Händen hält? Falls ihr mehr zur Story und den Kräften in Warcraft wissen wollt, haben wir hier die ganze Lore von Warcraft für euch zusammengefasst.

5 Spiele wie Pokémon GO

Wir zeigen euch Spiele, die so ähnlich wie Pokémon GO sind. Hier findet ihr 5 Titel, die euch begeistern könnten, wenn ihr die AR-Aspekte oder das Monster-Sammeln steht.

Was sind das für Spiele? Die Titel-Auswahl bezieht sich in erster Linie auf Spiele, die den AR-Aspekt ähnlich wie Pokémon GO umsetzen. Es handelt sich also vor allem um Spiele, die euch mit dem Handy in die echte Welt hinausschicken, um Fortschritte zu sammeln.

Allerdings ist auch eine Ausnahme bei, die euch vor allem interessieren dürfte, wenn ihr eher Pokémon- als „GO“-Fan seid.

Ihr wollt Infos zu Pokémon GO? Dann schaut hier vorbei: Die neue Season „Himmlisches Teamwork“ steht an und bringt jede Menge neue Inhalte.

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Himmlisches Teamwork in Pokémon GO – eine neue Jahreszeit beginnt

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Monster Hunter Now

Monster Hunter Now ist das wohl aktuellste Beispiel, was „Spiele wie Pokémon GO“ angeht. Es stammt, wie viele Spiele dieser Liste, von denselben Entwicklern, und das merkt man auch.

So bewegt ihr euch in eurer Nachbarschaft über eine Karte, die in verschiedene Biome aufgeteilt ist. Dort könnt ihr dann verschiedensten Monstern der Monster-Hunter-Reihe begegnen. Ein Palico steht auch dabei stets zur Seite und hilft euch, Monster für die Jagd zu markieren.

Das Besondere an dem Spiel ist das Kampfsystem. Das ist deutlich actiongeladener als Pokémon GO. Ihr geht ins direkte Duell mit den Monstern und braucht die richtige Ausrüstung, um sie zu besiegen. Die wiederum verbessert ihr ständig, um mächtigeren Monstern beikommen zu können.

Die Grafik und Geschwindigkeit überzeugen im Spiel total. Eine Einschätzung zu Monster Hunter Now findet ihr hier.

Das sagen die Bewertungen:

  • 3,8 Sterne im Play Store bei 239.000 Bewertungen
  • 4,6 Sterne bei 3.112 Bewertungen im App Store

Pikmin Bloom

Deutlich entspannter geht es in Pikmin Bloom zu. Das basiert ebenfalls darauf, dass ihr euch durch eure Nachbarschaft bewegt und zahlreiche Schritte sammelt.

Dabei findet ihr Pikmin-Keime, die ihr sammeln könnt. Sobald diese ausgewachsen sind, trefft ihr auf Pikmin, die euch begleiten. Füttert ihr wiederum die kleinen Pikmin, enstehen Blüten, die ihr beim Spaziergang verteilen könnt. Je mehr ihr lauft, desto mehr Pikmin bekommt ihr.

Dazu kommt ein Foto-Feature, mit denen ihr eure Pikmin-Abenteuer festhalten könnt und die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden Ziele abzuschließen.

Dieses Spiel ist in erster Linie was für euch, wenn ihr ein ruhiges, begleitendes Spiel sucht.

Das sagen die Bewertungen:

  • 4,4 Sterne bei 108.000 Bewertungen im Play Store
  • 4,5 Sterne bei 1.525 Bewertungen im App Store

Das Programm der großen MMORPG-Themenwoche von MeinMMO – alle Artikel sind live

Die Woche vom 27. Mai bis 2. Juni 2024 steht auf MeinMMO ganz im Zeichen der MMORPGs. Euch erwarten ein mehrteiliger Report, der das Genre der Online-Rollenspiele von dessen Anfängen bis heute beleuchtet, aber auch Analysen, Kolumnen, Anekdoten und die von euch gewählte Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten.

Das Genre der MMORPGs gehört seit der Gründung im Jahr 2013 fest zur DNA von MeinMMO, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Da die nächsten spannenden Veröffentlichungen für das Genre der Online-Rollenspiele erst ab Juni auf dem Programm stehen, haben wir uns etwas Besonderes für den Mai überlegt.

Vom 27. Mai bis zum 2. Juni 2024 setzen wir eine große Themenwoche rund um das Genre der MMORPGs um. Freut euch auf einen mehrteiligen Report, der das Genre der Online-Rollenspiele von dessen Anfängen bis heute beleuchtet, aber auch auf Analysen, Kolumnen, Anekdoten und die von euch gewählte Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten.

Karsten Scholz Vorstellung MeinMMO MMORPG Experte
Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz hat keine Kosten und Mühen gescheut, um euch eine hoffentlich spannende Themenwoche rund um das beste Genre der Welt zu servieren.

Das Programm der MMORPG-Themenwoche von MeinMMO

Was wir im Detail für die MMORPG-Themenwoche planen, verrät euch das nachfolgende Programm.

Montag – 27. Mai 2024:

Dienstag – 28. Mai 2024:

Mittwoch – 29. Mai 2024:

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3 MMORPGs für PvE-Fans

Donnerstag – 30. Mai 2024:

Freitag – 31. Mai 2024:

Samstag – 01. Juni 2024:

Sonntag – 02. Juni 2024:

Kommt vorbei, es wird spannend!

Es lohnt sich in der kommenden Woche also noch mehr als sonst, regelmäßig bei MeinMMO vorbeizuschauen. Und das nicht nur für MMORPG-Fans! Unser sechsteiliger Report richtet sich beispielsweise auch an Games-Begeisterte, die einfach nur mehr über die fast 45 Jahre umfassende Geschichte eines der spannendsten Spiele-Genres, die es überhaupt gibt, erfahren möchten.

Übrigens gab’s auf MeinMMO auch in den vergangenen Tagen und Wochen zig unterhaltsame Anekdoten, persönliche Einschätzungen oder informative News aus dem Genre der MMORPGs. Hier eine kleine Auswahl:

Jetzt ist die MeinMMO-Community gefragt: Wie wichtig ist euch das Genre der MMORPGs eigentlich? Spielt ihr derzeit ein Online-Rollenspiel aktiv? In welchem habt ihr die meiste Spielzeit versenkt? Auf welches kommende MMORPG freut ihr euch am meisten?

Oder sind eure MMORPG-Zeiten lange vorbei und ihr zockt mittlerweile vor allem andere Genres? Verratet es uns in den Kommentaren! Falls ihr mal WoW gezockt habt, könnte euch das interessieren: Ehemaliger deutscher Blizzard-Mitarbeiter sagt, er hatte jahrelang einen Fake-Account, um WoW-Nutzer im Forum zu beleidigen

WoW Remix ist „die beste PvE-Erfahrung, die Solo-Spieler je hatten“

WoW Remix: Mists of Pandaria wird gelobt. Besonders Solo-Spieler sind der Ansicht, dass World of Warcraft niemals besser war.

Seit knapp zwei Wochen läuft in World of Warcraft das „Remix“-Event, bei dem Spielerinnen und Spieler sich noch einmal in die Erweiterung „Mists of Pandaria“ stürzen können und alte Inhalte in neuem Gewand erleben. Dabei dreht sich alles um nahezu unendliche Charakter-Macht, das Freischalten von Cosmetics und das Wiedererleben der Pandaren-Erweiterung.

Auch wenn es in den vergangenen Tagen viel Kritik gab, etwa zu den Frog-Farmern oder anderen Exploits, kommt der Modus bei einem großen Teil der Community gut an und wird auch im Subreddit von WoW gelobt.

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WoW Remix: Mists of Pandaria – Alle Features in der Übersicht

Solo-Spieler sehnten sich dem, was Remix bietet

Der Beitrag des Reddit-Nutzers mit dem leicht verständlichen Namen „kSqsnDysTsKAGDMu“ beschreibt, wie sehr ihm der Modus als Solo-Spieler gefalle. Er spielt Videospiele um „zu entkommen und Spaß zu haben“. Sobald er dabei auf irgendwen eingehen müsse, also auf Team-Mates oder Gildenkollege, hört es für ihn auf, Spaß zu machen. Dann fühlt sich das eher wie Arbeit an.

WoW Remix bietet genau diese Freiheit, im Spiel beinahe alles erreichen zu können, ohne wirklich auf soziale Interaktion angewiesen zu sein.

Der wichtige Punkt für mich ist: Wenn WoW mir sagt, dass alles, was ich tun muss, um das beste Gear und allen Content zu erleben, nur das Investieren von Zeit ist – ich muss kein talentierter Spieler werden, mich einer Gilde anschließen oder einen hohen Raider.io-Score haben – sondern einfach mehr spielen, das klingt für mich nach einem guten Deal. Es klingt für mich nach einem Spiel, das ich tatsächlich abschließen will.

Gruppen und Gilden können zwar auch in Remix vieles erleichtern, aber sie sind nicht notwendig. Durch genug investierte Zeit kann man dank Bronze und Fäden für den Umhang selbst extrem weit kommen. Kein Wunder also, dass er seinen Beitrag beendet mit:

„Ich hoffe, Blizzard bringt in Zukunft noch mehr solche Inhalte.“

Wer seine Ausrüstung aufwertet, hat mehr Spaß

Interessant ist, dass einige genau das loben, wovor viele Spielerinnen und Spieler sich noch scheuen. Denn WoW Remix: Mists of Pandaria wird zunehmend besser, je mehr Bronze man in das Aufwerten der eigenen Ausrüstung steckt.

YouShallNotStaff schreibt im gleichen Thread dazu:

„Nachdem ich den Stöpsel gezogen habe und damit begonnen hatte, Bronze in meine Ausrüstung zu stecken, wurde alles viel spaßiger!“

Das mag auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheinen. Immerhin will man mit der Bronze ja vor allem die coolen Belohnungen kaufen und sie nicht für temporäre Charakter-Macht, die am Ende des Events vergeht, völlig verschwenden. Den Gedanken haben viele. Sie kaufen sich erst Reittiere und Cosmetics und denken dann an die Charakter-Kraft.

Tatsächlich hilft in die Ausrüstung investierte Bronze allerdings dabei, noch mehr Bronze zu farmen. Denn je besser die eigene Ausrüstung ist, desto größere Herausforderungen kann man alleine bewältigen. So sind nahezu alle Raid-Bosse auf „normal“ auch im Alleingang zu bewältigen – und sogar einige Bosse auf heroisch.

So erklärt Fwuffykins:

„Ein Wort der Warnung hier. Ich dachte zuerst auch so [und wollte mir zuerst Cosmetics kaufen], aber sobald du 70 bist, bist du ohne Aufwertungen sehr schwach. Deine nächste Bronze zu verdienen ist so viel schneller und leichter, wenn du erst Aufwertungen kaufst und dann Cosmetics“

Wie ist eure Erfahrung mit WoW: Remix? Seid ihr zufrieden mit dem Modus? Habt ihr Bronze für Aufwertungen genutzt? Oder farmt ihr lieber konservativ und gebt sie nicht für Upgrades aus?

Steam Community offline und Workshop down – Das wissen wir über Errorcode 105

Wer die Steam Community oder den Workshop nutzen möchte, sieht gerade eine Fehlermeldung. MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt. Wie viele Spieler betroffen sind, ist nicht bekannt. Die Meldungen von Störungen steigt aber gerade deutlich an.

Update, 02.06.24, 13:32 Uhr: Die Steam-Server scheinen wieder da zu sein und die Community-Seiten sind wieder erreichbar.

Was ist das Problem mit Steam?

  • Die Steam Community mit ihren verknüpften Seiten ist nicht erreichbar.
  • Alle Workshop-Seiten stehen nicht zur Verfügung.
  • Steam-Guides und Hilfen sind nicht erreichbar.
  • Die Kommentarfunktion unter Rezensionen sind ebenfalls offline.
  • Der Community-Markt und Steam-Profile sind ebenfalls betroffen.
  • Eure Wunschliste

Was funktioniert? Der offizielle Steam-Shop, der Kauf von Spielen und auch der Download von Spielen funktioniert weiterhin. Angeblich sind auch Multiplayer-Funktionen nicht betroffen. Teilweise werden getätigte Käufe im Shop nicht direkt registriert, sondern es gibt eine Verzögerung.

Was ist das für ein Fehler? Besucht ihr eine der genannten Seiten, bekommt ihr den Fehlercode: -105 angezeigt. Keine der Seiten ist gerade erreichbar.

Fehler 105 bekommt ihr auf Steam, wenn die Internet-Verbindung zu den Servern von Steam gestört ist.

Steam Community Fehler 105

Eine offizielle Meldung oder ein Statement gibt es aber bisher noch nicht

Wie viele Personen sind betroffen? Das lässt sich gerade schwer ausmachen. Bei Allestoerungen.de werden derzeit auf jedenfall signifikant mehr Fehler registriert als im normalen Alltag.

Gibt es bereits Lösungen für das Problem? In einigen Fällen kann es helfen, den Router oder das Programm neu zu starten. Das Problem scheint derzeit von Steam auszugehen und scheint nicht nur eine Region in Deutschland zu betreffen.

Bisher gibt es aber noch keine offizielle Lösung für das Problem und auch kein Statement von Seiten des Herstellers.

Wir halten euch auf MeinMMO jedoch auf dem Laufenden, sollte es mehr Informationen dazu geben.

steam allesstoerungen

Mehr zum Thema Internet: Ein Staat der Welt bietet jetzt das schnellste Internet. Was das bringt und wie davon Nutzer profitieren können, findet ihr in folgendem Artikel auf MeinMMO: Ein Staat bietet das schnellste Internet der Welt mit 1,2 Terabit pro Sekunde: Könntet Baldur’s Gate 3 in einer Sekunde herunterladen

Vom Schulhof bis zur Meisterschaft: Profispieler berichtet über sein Leben mit dem Kartenspiel Magic

In einem Interview mit MeinMMO berichtet Content-Creator und Profispieler Thoralf „Toffel“ Severin über seine Erfahrungen und Erfolge mit dem beliebten Kartenspiel Magic.

Wer ist Thoralf „Toffel“ Severin? Thoralf „Toffel“ Severin ist ein in der Community bekannter Profispieler und Content-Creator des Kartenspiels Magic. Bekannt ist er allerdings nicht nur für sein sympathisches Lächeln, sondern ebenfalls für seine Erfolge im Spiel. 2019 gewann er die Mythic Championship in Barcelona.

In einem Interview hatte MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski jetzt die Möglichkeit, mit ihm über seine Reise und seine Erfahrungen in der Magic-Szene zu sprechen.

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Magic The Gathering: Die 3 teuersten Karten nach höchstem Verkaufswert

Von den Anfängen bis zu den Karriere-Highlights

Wie bist du zum ersten Mal mit Magic: The Gathering in Berührung gekommen und was hat dich dazu motiviert, auf professionellem Niveau zu spielen?

Toffel: Das erste Mal kam ich mit Magic in Berührung, als ich 13 war. In der Schule hatten Klassenkameraden die Karten dabei und spielten auf dem Schulhof, in der Mensa – einfach überall. Es gab klassenübergreifendes Spielen, was mich damals echt beeindruckt hat. Die Jüngeren spielten mit den Großen. Das kam sonst nie vor. Irgendwann hörten viele Leute auf, aber ich wollte weitermachen.

Also suchte ich mir einen Laden in Berlin, der regelmäßig Turniere veranstaltete. Das war „Der andere Spieleladen“, der noch heute existiert. Das Internet war damals noch nicht so verbreitet, also kam man wirklich zum Spielen und Tauschen zusammen. Sonst gab es nicht viele Orte, an denen man Magic spielen konnte.

Ich fing an, kleinere Turniere zu spielen und arbeitete mich zu größeren Events hoch. Es hat mich extrem gereizt, auf Sieg zu spielen, also die Turniere auch wirklich zu gewinnen, um am Ende sogar die Preisgelder der großen Turniere mitzunehmen.

Was betrachtest du als deinen größten Erfolg in deiner Magic-Karriere und warum?

Toffel: Das ist einfach: Ich habe die Mythic Championship 2019 in Barcelona gewonnen. In der Szene ist das etwas, wofür ich bekannt bin. Aber auch meine Arbeit als Content Creator sehe ich als großen Erfolg. Unsere Inhalte und kreativen Leistungen auf dem YouTube-Kanal erreichen viele Menschen in der Magic-Welt. Ich habe das Gefühl, dass Magic wahrscheinlich die größte Nische der Welt ist. Kann gut sein, dass ich eher für meine Arbeit in der Community und auf YouTube bekannt bin als für meine Leistungen bei Turnieren.

via magic.gg

Mit Vorbereitung und der richtigen Strategie zum Erfolg

Kannst du uns einen Einblick in deine Trainingsroutine geben? Wie bereitest du dich auf internationale Turniere vor?

Toffel: Ich habe mich schon immer intensiv auf Turniere vorbereitet. An entspannten Tagen spielte ich acht Stunden, an Durchschnittstagen zwölf und kurz vor Turnieren auch mal 16 Stunden. Vor der Online-Ära trafen wir uns an Turnierorten, mieteten eine Wohnung und testeten dort sämtliche Decks und Karten.

Die Vorbereitung begann zwei Wochen vor dem Turnier und war geprägt von massiver Denkarbeit und der ständigen Frage, ob man genug getan hat. Fand ein Turnier beispielsweise in San Francisco statt, waren wir schon mindestens eine Woche vorher da und haben in einem Airbnb gewohnt. Mittlerweile finden etwas weniger Turniere statt, aber in der Liga, in der wir damals gespielt haben, stand fast alle zwei Wochen eine Veranstaltung an. Diese Zeit war sehr intensiv.

Gibt es bestimmte Strategien oder Spielphilosophien, die du verfolgst? Wie entwickelst du deine Decks?

Toffel: Das beste Deck zu spielen ist entscheidend, aber „das beste” ist oft subjektiv. Du wirst niemals mit einem Deck erfolgreich sein, das vielleicht auf dem Papier sehr stark ist, mit dem du aber nicht gut klar kommst. Es gibt Leute, die gerne mit aggressiven Decks spielen, dann wieder Leute, die gerne Kontrolldecks spielen oder eine Mischung aus beidem. Um die passende Strategie zu finden, braucht man viel Zeit, aber auch Wissen. Wissen über die Karten und Mechaniken. Unwissenheit und Zeit sind die größten limitierenden Faktoren.

Ich muss gestehen, ich war nie besonders gut darin, die Decks am Ende auch zu bauen. Meine Disziplin lag eher darin, Strategien für die Spiele zu entwerfen. Am liebsten habe ich aber mit Kontroll- oder Kombodecks gespielt. Mit Kontrolldecks kannst du das Spiel besser in die Länge ziehen und dir stehen auf lange Sicht mehr Entscheidungen zur Verfügung als bei aggressiven Decks. Im Team haben wir uns beim Deckbau und Spielstrategien gut ergänzt.

12-Stunden-Matches und ein immer komplexer werdendes Spiel

Welche Herausforderungen triffst du als professioneller Spieler, besonders auf internationaler Ebene, und wie gehst du damit um?

Toffel: Magic ist ein Spiel mit hoher Varianz, viel mehr als bei anderen Kartenspielen, und es gibt immer Faktoren, die man nicht kontrollieren kann. Du weißt nicht mit Sicherheit, wie dein Gegner reagieren wird. Es kam oft vor, dass ich gut laufende Matches verloren habe, weil ich plötzlich keine guten Karten mehr gezogen habe oder mein Gegner auf einmal eine Glückssträhne hatte.

Die psychologische Komponente, der Umgang mit Niederlagen, die Konzentration über lange Turniertage hinweg und Teamarbeit sind entscheidend. Bei internationalen Turnieren stehen häufig bis zu zwölf Stunden lange Spiele an. Das muss man erstmal mental durchhalten.

Die Herausforderungen sind vielfältig und umfassen auch logistische und finanzielle Aspekten. Ab einem gewissen Punkt braucht man Sponsoren oder das nötige Kleingeld, um mit den anderen mithalten zu können. Auch die Anreise zu Events und eine Unterkunft für das Team müssen organisiert werden. Das kostet alles viel Zeit und Geld.

Im Laufe der Jahre hat Magic immer mehr Mechaniken bekommen, die das Regelwerk gerade für Neulinge schwer zu überblicken machen. Wie gehst du als Profi damit um?

Toffel: Magic wird immer komplexer, es kommen ständig neue Karten hinzu. Als Profi habe ich den Vorteil, auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen zu können. Die Erfahrung mit älteren Karten und Mechaniken hilft enorm, besonders in komplexen Spielsituationen oder beim Deckbau. Es gibt sicher viele Leute, die die meisten Karten, mit denen ich spiele, gar nicht mehr kennen oder nie kennengelernt haben.

Als ich im Jahr 2000 mit Magic angefangen habe, war das Spiel bereits seit sieben Jahren auf dem Markt. Gerade junge Leute haben oft ein besseres Auffassungsvermögen und lernen schneller. Ich habe gesehen, dass dadurch mangelnde Erfahrung bei Magic durchaus kompensiert werden kann.

Um herauszufinden, welche Karten wie miteinander funktionieren oder welche Karten gut zu einem selbst passen, gibt es eigentlich nur einen sinnvollen Weg für alle Altersklassen: möglichst viel Magic spielen.

Wie wichtig ist für dich die Magic-Community und der Austausch mit anderen Spielern?

Toffel: Die Community ist extrem wichtig. Mein Ziel war es immer, dass sich Spieler willkommen fühlen und Spaß am Spiel haben. Über die Jahre habe ich viel Content erstellt und gemerkt, wie sehr die Leute das schätzen. Wir zeigen Magic, wie es gespielt wird – in all seinen Facetten und mit der Möglichkeit, das Spiel auf persönliche Weise zu entdecken und zu genießen.

Natürlich werden große Magic-Turniere mit hochentwickelten Decks und nach festen Regeln gespielt. Aber das ist für mich nur ein Teil von Magic. Mein Interesse war immer, den Menschen da draußen zu zeigen, wie Magic noch gespielt wird. Nämlich mit vielleicht nicht ganz so perfekten Decks und nach Hausregeln.
Das Wichtigste ist, dass wir die Community abholen, indem wir zeigen, wieviel Spaß wir mit Magic haben.

„Wichtig ist, dass jeder seinen eigenen Weg im Spiel findet“

Wie siehst du die Zukunft von Magic: The Gathering, sowohl als Spiel als auch als Sport? Welche Veränderungen oder Entwicklungen erhoffst du dir?

Toffel: Magic ist momentan extrem erfolgreich und ich glaube, das wird sich so schnell nicht ändern. Wichtig ist, dass jeder seinen eigenen Weg im Spiel findet, ohne das Gefühl zu haben, alles überblicken zu müssen. Letzten Endes hoffe ich, dass es immer ein Magic geben wird und dass ich weiterhin auf Turnieren spielen kann.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade mit Magic: The Gathering anfängt und vielleicht selbst einmal auf professionellem Niveau spielen möchte?

Toffel: Wenn mich jemand fragen würde, der gerade neu mit Magic anfängt, würde ich wahrscheinlich erstmal sagen: Überleg dir gut, ob du das willst. Magic auf hohem Niveau zu spielen, ist anspruchsvoll und fordernd.
Abseits davon: Nutzt die Ressourcen, die es gibt, baut euch ein Netzwerk auf und lernt von anderen. In Magic gibt es immer etwas zu lernen. Und nie vergessen: Solltet ihr wirklich Magic auf diesem hohen Niveau spielen wollen, lasst euch nicht von Rückschlägen entmutigen.

Neben Magic, welche anderen Interessen oder Hobbies hast du? Wie findest du Ausgleich zu den Anforderungen des professionellen Spielens?

Toffel: Ich liebe alle Arten von Spielen, besonders die kompetitiven. Das ist vermutlich wenig überraschend. Außerdem treibe ich viel Sport. Mir ist besonders wichtig, meine viele Zeit am Computer mit genügend Offlinezeit auszugleichen.
Musik in unterschiedlichen Formen gehört auch zu meinen Hobbys. Musik hilft mir besonders, wieder runterzukommen, wenn ich mal einen Tag mit viel Denkarbeit hinter mir habe. Gerade in Turnierphasen ist das echt wertvoll.

Dass manche Karten solcher Spiele besonders wertvoll sind, weiß vermutlich jeder, der sich schon mal ein bisschen damit befasst hat. Eine Karte für Magic wechselte für wirklich viel Geld den Besitzer: Jemand hat für eine Karte in Magic: The Gathering 3 Millionen Dollar gezahlt – Ist nur für einen Spielmodus zugelassen

3 Monate nach Release könnt ihr den großen „AAAA-Titel“ von Ubisoft umsonst spielen

Skull and Bones gibt es gerade für lau. Zumindest eine Woche lang könnt ihr kostenlos spielen und dann entscheiden, ob das Spiel den Preis wert ist.

Bei Ubisoft hatte man sich im Vorfeld von Skull and Bones weit aus dem Fenster gelehnt. So weit, dass es wohl wenig verwunderlich war, dass der große Erfolg ausblieb und ins Wasser fiel. Wollte man zu Beginn noch einen hohen Preis rechtfertigen, könnt ihr das Spiel jetzt völlig umsonst zocken – zumindest für eine Woche. Das ist wohl ein recht verzweifelter Versuch, den Kundenkreis noch zu erweitern.

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Piraten-MMO Skull & Bones zeigt im neuen Trailer brutale Seeschlachten und absurde Upgrades

Wie kann man das Spiel umsonst spielen? Seit dem 30. Mai und noch bis zum Morgen des 6. Juni könnt ihr Skull and Bones kostenlos herunterladen und spielen. Falls ihr Interesse an dem Spiel habt, dann könnt ihr Skull and Bones für den PC über Ubisoft Connect oder den Epic Games Store beziehen.

Konsolenbesitzer (PS5 und Xbox Series) können einfach den Store ihre Konsole aufrufen und das Spiel dort kostenlos herunterladen. Wenn ihr nach Ablauf der Aktion weiterspielen wollt, müsst ihr euch Skull and Bones allerdings kaufen.

Was war los bei Skull and Bones? Skull and Bones bekam schon vor dem Release viel Aufmerksamkeit. Das Piraten-Spiel machte Schlagzeilen, vor allem wegen sehr selbstbewusster Aussagen der Entwickler. Die sprachen von einem „AAAA-Titel“ – also quasi der höchsten Budget-Stufe, die es für Games gibt.

Doch mit dem Release brach dann auch die Kritik herein. Viele betrachteten das Spiel nicht nur als unfertig, sondern bemängelten auch fehlende Features. Besonders eine packende Single-Player-Kampagne fehlt. Das Ergebnis: Die Spielerzahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück und der Preis wurde dramatisch gesenkt.

Jetzt, zum Start der 2. Saison und nach vielen kleinen Verbesserungen (vor allem an der Balance) will Ubisoft wohl zeigen, dass sich Skull and Bones auf einem guten Weg befindet, auch wenn es vielleicht am Ende nicht der große AAAA-Titel ist, den man im Vorfeld angekündigt hatte.

Das Angebot ist zumindest eine gute Gelegenheit, um einfach mal einen Blick in Skull and Bones zu werfen und dann entscheiden zu können, ob sich ein Kauf wirklich lohnt. Falls ihr euch selbst dann weiterhin nicht sicher seid, kann euch unser Artikel helfen, der euch alle Informationen an die Hand gibt, die ihr vor dem Kauf von Skull and Bones wissen solltet.

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

Wenn jemand so ein MMORPG ankündigt, nehme ich ganz vorne Platz auf dem Hype-Train

MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz spielt Online-Rollenspiele seit über 20 Jahren und vermisst die Hochphase des Genres, in der der Hype-Train mehrmals im Jahr durchs Internet raste. Was müsste ein MMORPG mitbringen, damit der Genre-Veteran vor Vorfreude mal wieder völlig aus dem Häuschen ist? Wie sieht es bei euch aus?

Wart ihr auch bei der Hochphase der Online-Rollenspiele dabei, als spannende MMORPGs fast im Quartalstakt angekündigt oder veröffentlicht wurden? Beliebte Franchises wie Star Wars, Star Trek, Warhammer, Conan, Herr der Ringe, Final Fantasy und Elder Scrolls sollten große Online-Welten erhalten – wie cool ist DAS denn bitte?!

Involviert waren namhafte Entwickler und Publisher, wie Bioware, Bethesda, Electronic Arts, Funcom oder auch Square Enix. Viele dieser Projekte waren auf den westlichen Markt ausgerichtet und eiferten World of Warcraft nach. Oft genug wanderte ein AAA-Budget in die Entwicklung.

Ich persönlich vermisse diese Zeit. In den vergangenen zehn Jahren konnten nur noch wenige Neuerscheinungen einen vergleichbaren Hype auslösen. Stattdessen war oft schon deutlich vor dem Launch klar, dass das nächste Online-Rollenspiel mit diversen Problemen erscheinen oder im besten Fall eine Nische ansprechen wird.

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt. Den privaten Erstkontakt gab’s 2005. Seitdem hat er in verschiedenen Online-Rollenspielen mehrere Jahre Spielzeit angehäuft und fast jeden relevanten Genre-Vertreter der vergangenen knapp zwei Dekaden zumindest eine Weile gespielt.

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Ich baue mir mein Traum-MMORPG

Wie müsste denn ein Online-Rollenspiel aussehen, damit der alte Meckerfritze in mir heiß auf den Launch ist und es sich ganz vorn auf dem Hype-Train gemütlich macht? Genau darum soll es in dieser Kolumne gehen. Verratet mir in den Kommentaren unbedingt, wie euer Traum-MMORPG aussieht!

Eine erste Vorwarnung: Da es derzeit sehr viele Genre-Vertreter gibt, die enorm viele Optionen für fast jeden Spielertypen bieten und sich prima allein spielen lassen, wünsche ich mir mal wieder ein ambitioniertes Themenpark-MMORPG, das die besonderen und einzigartigen Stärken des Genres rund um das Mit- und Gegeneinander herausarbeiten möchte.

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Das Programm der großen MMORPG-Themenwoche von MeinMMO – das erwartet euch
von Karsten Scholz

Gleich der erste Streitpunkt: das Bezahlmodell

Meiner Erfahrung nach wirkt sich auch das fairste Free2Play-Modell negativ auf Spiel-Design und Spielerfahrung aus. Irgendwie muss man die Spieler schließlich dazu bringen, den Shop zu besuchen und dort Geld auszugeben. Zudem entwerten bereits rein kosmetische Gegenstände, die für Geld verkauft werden, automatisch die Belohnungen, die sich erspielen lassen.

Am liebsten ist mir daher – und das wird sicherlich nicht jedem von euch gefallen – ein MMORPG mit Buy2Play-Modell und Abo (und ganz ohne Shop und Mikrotransaktionen), bei dem sich die Entwickler voll auf die Bereitstellung der bestmöglichen Spielerfahrung konzentrieren können.

Free2Play-MMORPGs wie Lost Ark können niemals die bestmögliche Spielerfahrung bieten.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG Lost Ark wissen müsst – in 2 Minuten

Dabei sollten die Designer aus meiner Sicht ruhig mal mit dem Abo-Preis experimentieren. Wer hat eigentlich festgelegt, dass so ein MMORPG-Abo bei zehn bis 13 Euro pro Monat liegen muss? Versucht doch einfach mal fünf bis sieben Euro und schaut, wie das angenommen wird.

Oh, und bitte keinen Release für Mobile-Geräte. Das würde sich ebenfalls sofort spürbar negativ auf die Versionen für PC und Konsolen auswirken – etwa beim Interface, bei der Zahl der verfügbaren Skills oder durch einige Automatisierungsfunktionen, durch die sich das MMORPG wie von selbst spielt.

Das Setting: westlich und mit großer IP

Auch wenn komplett neue Universen ihren Reiz haben, finde ich es doch meist viel spannender, durch virtuelle Welten zu reisen, die ich bereits gut aus Büchern, Filmen, Serien oder anderen Spielen kenne. Vier Franchises, die ich für ein neues MMORPG-Projekt besonders spannend finden würde, hatte ich bereits in dieser Kolumne genannt:

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Für diese Welten und Universen muss es unbedingt neue MMORPGs geben
von Karsten Scholz

Grundsätzlich bin ich aber auch offen für andere IPs. Im Bereich der Fantasy- und SciFi-Romane findet sich bestimmt noch das eine oder andere spannende Universum, das bisher noch gar nicht mit einer Spiele-Adaption beglückt wurde – mir fällt hier spontan die fantastische „First Law“- / Klingenwelt-Reihe von Joe Abercrombie ein.

Wichtig ist mir jedoch, dass das MMORPG mit Blick auf Design von Charakteren, Grafik, Völkern, Menüs und so weiter auf den westlichen Markt ausgelegt ist. Ich brauche keine knapp bekleideten Schulmädchen, die sich als Weltenretter versuchen, Genderlock bei der Klassenwahl oder ein Interface, das mit blinkenden Einblendungen und Texten zugepflastert ist.

Ähnlich abtörnend wie der generische Look vieler asiatischer Online-Games ist für mich der einfach, aber dafür knallig bunt gehaltene Stil kleinerer Projekte, die für mehr einfach kein Budget haben. Ein kommendes MMORPG-Projekt, das mich indes schon jetzt mit seiner Grafik begeistert, ist Ashes of Creation:

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MMORPG Ashes of Creation will noch realistischer sein – Zeigt tolle Wettereffekte und Jahreszeiten

Der Aufbau der Server

Ich bin der festen Überzeugung, dass die bestmögliche MMORPG-Spielerfahrung nur dann möglich ist, wenn die Entwickler für die größten Länder in sich geschlossene Sprachen-Realms anbieten. Nur so können Server-Gemeinschaften entstehen, in denen Spieler und Gilden untereinander Beziehungen sowie Rivalitäten aufbauen können, die Gewicht haben.

Nur auf solchen Servern kann man sich einen Namen machen, etwa als der Spieler, der die besten Verzauberungsrezepte gelernt hat. Oder als die Gilde, an der man vorbeikommen muss, wenn man scharf auf Weltboss-Loot ist.

Das bestmögliche Mit- und Gegeneinander, aber auch die schönsten Rollenspielmomente erlebt man zudem nur, wenn es keine Sprachbarrieren gibt. Die einzelnen Server sollten jedoch mehr Spieler aufnehmen, als es bei New World der Fall ist.

Eine aktive Bevölkerung aus etwa 3.500 bis 6.000 Charakteren pro Server ist optimal, das ist zumindest meine Erfahrung aus den ersten Jahren WoW und WoW Classic.

WoW Classic hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Sprachen-Server für die MMO-Erfahrung sind.

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WoW Classic: Der Trailer zu Wrath of the Lich King

Das Miteinander im Fokus

Damit sich Spieler in MMORPGs zu Gemeinschaften zusammenschließen, muss man als Entwickler dafür sorgen, dass das Miteinander klare Vorteile liefert.

Wer questet schon freiwillig mit einem Fremden, wenn man allein effizienter ans Ziel kommt? Warum Mitspieler für Raids und Dungeons suchen, wenn es automatisierte Gruppensuche und einfache Schwierigkeitsgrade gibt, die man völlig ohne Kommunikation oder sogar solo meistern kann?

Mein Traum-MMORPG setzt seinen Fokus daher auf kooperative PvE-Herausforderungen (Dungeons, Raids, Szenarien) und kompetitive PvP-Inhalte (Arena, Schlachtfelder, umkämpfte Areale in der offenen Welt), in denen Spieler mit ihren Klassen und Rollen essenzielle Aufgaben übernehmen und sich untereinander absprechen müssen.

Interessierte organisieren sich innerhalb der Gilde, über Discord-Server, Chat-Kanäle und Schwarze Bretter im Spiel. Gilden lassen sich leveln, um passive Buffs und diverse Vorteile für alle Mitglieder freizuschalten – etwa größere Bankfächer, Zugang zu einer Gildenhalle oder verringerte Abklingzeiten für essenzielle Fertigkeiten.

Weiter geht’s auf Seite 2.

5 Serien wie Maxton Hall

Wir haben euch Serien, die ähnlich wie Maxton Hall sind, in einer Liste gesammelt. 5 Titel stellen wir euch vor, die euch gefallen könnten, wenn ihr die Young Adult-Serie mochtet.

Was sind das für Serien? Die Auswahl der Titel wurde durch die Redaktion vorgenommen. Die Serien haben mehrere Gemeinsamkeiten mit Maxton Hall.

Seid ihr auch Fans von Gossip Girl? Dann schaut in dieser Liste vorbei: 5 Serien wie Gossip Girl.

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1. Elite

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Deutscher Trailer zur 1. Staffel Elite

In dieser Serie geht es um die exklusive Elite-Schule Las Encinas in Spanien. Dort treffen drei Schüler aus einfachen Verhältnissen auf ihre reichen und privilegierten Mitschüler – was zu Konflikten, Intrigen und Geheimnissen führt. Die Spannungen zwischen den Schülern eskalieren und es kommt zu einem Verbrechen.

Schaut Elite, wenn ihr das Folgende an Maxton Hall mögt:

  • Intrigen und Drama
  • Liebesgeschichten und Konflikte
  • Macht und Privilegien spielen eine große Rolle
  • Elite-Schule

Das sagen die IMDb-Wertungen: Die Serie hat eine Bewertung von 7,2 Sternen bei über 90.000 Bewertungen auf IMDb.

Fun Fact: Wegen des schnellen weltweiten Erfolgs wurde Elite bereits nach nur 12 Tagen von Netflix für eine zweite Staffel verlängert. (via IMDb

2. Young Royals

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Trailer zur 1. Staffel von Young Royals

Diese Serie handelt von dem jungen schwedischen Prinzen namens Wilhelm, der wegen eines Skandals auf ein Elite-Internat geschickt wird. Dort entwickelt er Gefühle für seinen Mitschüler Simon. Es geht um Wilhelms inneren Kampf zwischen seinen königlichen Verpflichtungen und seinen persönlichen Wünschen.

Schaut Young Royals, wenn ihr das Folgende an Maxton Hall mögt: 

  • Probleme des Erwachsenwerdens
  • Identitätssuche
  • Komplexe Beziehungen
  • High Society

Das sagen die IMDb-Wertungen: Young Royals hat eine Bewertung von 8,2 Sternen bei über 44.000 Bewertungen auf IMDb.

Fun Fact: Das Internat Hillerska existiert in Wirklichkeit nicht. Der Hauptdrehort war das Kaggeholms Schloss auf Helgön, nahe der Insel Ekerö – in der Nähe von Stockholm. (via IMDb)

Diablo 4: Experten bringen Hardcore-Charaktere in 4 Stunden auf Max-Level, kämpfen 10 Sekunden gegen den Endboss, versagen

Vier Spieler unternahmen live auf Twitch einen Speedrun im Hardcore-Modus von Diablo 4. Gemeinsam erreichten sie Level 100 in unter 4 Stunden – aber dann hatten sie die Idee, sich dem Endboss zu stellen. Spoiler: Das ging für den Großteil von ihnen nicht gut aus.

Wer sind die Streamer? Der Speedrun wurde von wudijo, Raxxanterax, Chronikz und Kondyss gemeinsam in Angriff genommen und am 1. Juni live auf ihren Twitch-Kanälen übertragen.

  • wudijo ist einer der Diablo-Experten von der bekannten Build-Seite maxroll.gg, die sich seit Jahren mit Theorycrafting beschäftigt. Zu jedem Start einer neuen Season von Diablo 4 streamt wudijo live auf Twitch seinen Hardcore-Run bis Level 100. Er stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen, wie in etwa Bosse mit nur miesen Items zu bekämpfen.
  • Chronikz ist ebenfalls Teil des maxroll.gg-Teams und dort in etwa für die Minion-Builds des Totenbeschwörers zuständig.
  • Raxxanterax ist Diablo-Experte und will nach eigenen Angaben 10 Jahre lang täglich auf Twitch streamen. Dort zeigt er hauptsächlich ARPGs wie Diablo 4, Path of Exile und Last Epoch. Seine Streams und YouTube-Videos gelten als Anlaufstelle für viele Diablo-Spieler.
  • Kondyss ist ein polnischsprachiger Content Creator, der seine Community mit Videos und Streams zu Diablo versorgt.

Wie lief der Speedrun ab? Die vier Streamer erstellten sich ihre Charaktere in Diablo 4, dabei wählten sie die Klassen: Zauberin, Totenbeschwörerin, Druide und Barbar. Um zu leveln nahmen sich die vier Streamer einen Dungeon nach dem anderen vor und erledigten ihre klassenspezifischen Quests. In den Alptraum-Dungeons teilten sie sich auf, um sie schneller abzuschließen, aber trotzdem vom Gruppenbonus für die XP zu profitieren.

Zwischendurch nahmen sie sich kurz Zeit, um das Inventar leerzuräumen, Skill- und Paragonpunkte zu verteilen, Affixe neu zu rollen und Aspekte auf ihren Items einzuprägen. Während des Speedruns trafen sie durchgehend Absprachen, was vor allem im Hardcore-Modus wichtig ist. Denn wenn ein Spielercharakter stirbt, ist das permanent.

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Diablo 4 Season 4 „Loot Reborn“ im Gameplay-Trailer

Level 100 in unter 4 Stunden – und dann kam Lilith

Wann erreichten sie Level 100? Die vier Streamer legten fest, dass alle erst ihren Timer stoppen, wenn der letzte von ihnen Level 100 erreicht hat. Das war nach 3:51:47 Stunden der Fall. Raxxanterax erreichte als erster von ihnen das Max-Level nach 3:49:08 Stunden.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den vier Streamern allerdings nicht, denn: Sie nahmen sich den härtesten Boss im Spiel vor, jetzt, wo man schon mal Level 100 erreicht hatte. Jedoch scheiterten sie kläglich.

Wie haben sie versagt? Sie begaben sich zu viert zu dem „Echo von Lilith“. Nach wenigen Sekunden stellte Raxxanterax fest: Offenbar macht niemand von ihnen viel Schaden. Kondyss rief: „Oh nein, wir werden an dem Boss sterben.“ Und Raxxanterax brüllte: „Leute, DPS?!“ (Damage per second/Schaden pro Sekunde)

Nach ungefähr 10 Sekunden konnte man sehen, wie alle Lebensleisten enorm runtergingen und die Spielercharakter starben – und zwar permanent. Nur wudijo entkam in letzter Sekunde, offenbar mit einer Schriftrolle, und seine Zauberin überlebte. Das seht ihr hier auf Twitch.

Den kurzen Kampf seht ihr hier in einem Clip von Raxxanterax:

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Kurz nach dem Kampf schrieb Kondyss im Chat von Raxxanterax scherzhaft: „wudijo Verräter.“ Denn vorher haben sie anscheinend ausgemacht, dass sie die Schriftrollen zum Entkommen in den Truhen zurücklassen. Aber auch wudijo musste einen Verlust hinnehmen. Nach dem Speedrun wechselte er auf seine Jägerin, begab sich in die Grube (Stufe 119) – und seine Jägerin segnete das Zeitliche auf Level 100.

Der Kampf gegen Lilith ist in Season 4 für viele offenbar eine größere Herausforderung, als vorher. Einige Spielerinnen und Spieler sind frustriert und sagen, der Kampf fühle sich so hart an wie gegen die „Gequälten Echos.“ Andere merken an, dass sich der Kampf schlichtweg nicht lohne. Mehr dazu: Diablo 4: „Wann darf ich mal angreifen?“ – Endboss sorgt für Frust, ist dabei nicht mal die größte Herausforderung

Ashes of Creation zeigt launige Massenschlacht um Siedlung mit fliegenden Drachen, macht Lust auf Alpha 2

Vor einigen Stunden ist das neue Video-Update von Ashes of Creation live gegangen. Die Entwickler zeigen erstmals einen „Node War“, also einen Krieg um einen Knotenpunkt in der Welt, zwischen den Bürgern zweier Nodes.

Was haben die Entwickler von Ashes of Creation gezeigt? Im Entwickler-Update vom 31. Mai 2024 stand das Feature „Node War“ im Fokus eines fast 80 Minuten langen Gameplay-Abschnitts. Der gesamte Stream dauert sogar zweieinhalb Stunden (via Youtube).

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Gameplay-Präsentation:

  • Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Bürgermeister einer Node den Bürgern einer anderen Node den Krieg erklären.
  • Der Krieg zwischen zwei Nodes durchläuft mehrere Phasen, die jeweils aus verschiedenen Events bestehen.
  • Durch den Erfolg der Angreifer während so eines Events kann man zeitweise die Kontrolle über einen Teil des Einflussgebiets der Verteidiger übernehmen und so zum Beispiel Steuereinnahmen und Node-Erfahrung zur eigenen Node umleiten.
  • Zudem blockiert man für die Zeit der Übernahme die Services der hiesigen Gebäude (etwa eines Schmieds) und schaltet neue Inhalte wie einen für die siegreichen Angreifer exklusiven Raidboss frei. Überdies winken Buffs für alle Bürger der siegreichen Fraktion, die im kontrollierten Gebiet farmen und questen.
  • Während großer PvP-Events wie einem „Node War“ sind die üblichen Todesstrafen ausgesetzt. Teilnehmer können jedoch weiterhin die Gegenstände in ihrem Materialinventar verlieren. Räumt das Lager also leer, bevor ihr euch in die Schlacht stürzt.
  • Im Video nehmen die Bürgermeister beider Fraktionen auf dem Rücken von Flugdrachen Platz. Diese Mounts besitzen besonders mächtige Fähigkeiten wie einen Sturzangriff, der Flächenschaden verursacht. Außerdem können sie nützliche Buffs für den Raid aktivieren.
  • „Normale“ Spieler können ebenfalls besondere Reittiere mit Fertigkeiten erhalten. Jedoch fallen diese nicht so mächtig aus und bringen „nur“ einen Sprint oder einen Konter gegen Kontrollangriffe mit.

Hier könnt ihr euch die launige Massenschlacht der Entwickler von Ashes of Creation anschauen:

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Wie reagiert die Community auf die neuen Gameplay-Eindrücke? Unter dem Video finden sich viele begeisterte Spieler ein, die sich jetzt nur noch mehr auf Ashes of Creation freuen.

  • PhurPher schreibt begeistert: Was zur …, dieser Drachenangriff war das Coolste, was ich in den fünf Jahren, in denen ich dieses Spiel verfolge, gesehen habe.“
  • patrikbatemanx bringt es auf den Punkt: Sieht toll aus, gibt mir echte MMO-Vibes.“
  • JibbsIRL feiert: Dieses Spiel wird das Genre der MMORPGs neu definieren. Ausgezeichnet gemacht!!!!“
  • chadgiga8683 erinnert an Battle for Azeroth: So haben sich die Leute die Kriegsfronten in BfA vorgestellt. Großartiges Zeug!“

Die Alpha 2 von Ashes of Creation soll im dritten Quartal 2024 starten. Dann dürfen erstmals auch Spieler einen Krieg um eine Node schlagen.

Cleveres System mit viel Potenzial

Was hat es mit den Nodes auf sich? Die ganze Welt von Ashes of Creation besteht aus Knotenpunkten, den sogenannten Nodes, und ihren zugehörigen Einflussgebieten. Wenn Spieler in einem bisher unberührten Gebiet auftauchen, dort Monster erschlagen und Ressourcen farmen, erspielen sie Erfahrungspunkte für die zugehörige Node.

Reicht es für den ersten Stufenaufstieg der Node, taucht eine NPC-Expedition auf, die erste Quests mitbringt. Erledigen die Spielenden diese und kommt durch Monster töten und farmen genug XP zusammen, entsteht erst ein Camp, dann ein kleines Dorf, mit weiteren NPCs, Aufträgen und neuen Gebäuden.

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Ashes of Creation: Das Wichtigste zu dem MMORPG in 49 Sekunden

Spätere Stufenaufstiege können sich drastisch auf ein Areal auswirken, etwa, weil ein bis dato ruhender Vulkan plötzlich ausbricht und einen feurigen Weltboss preisgibt. Zum Launch soll es insgesamt 103 Nodes geben, die jeweils sieben Entwicklungsstufen durchlaufen können:

  • Level 0 – Wildnis
  • Level 1 – Expedition
  • Level 2 – Camp
  • Level 3 – Dorf
  • Level 4 – Stadt
  • Level 5 – Großstadt
  • Level 6 – Metropole

Es kann jedoch nur eine begrenzte Zahl von Metropolen in der Spielwelt geben, zudem dauert der Ausbau einer Node mit jedem Level immer länger. Und es gibt verschiedene Arten von Nodes, die sich zum Beispiel darauf auswirken, wie die Regierung gewählt wird.

Bei einer militärischen Node, die stark bewacht ist und sich gut verteidigen lässt, herrscht das Recht des Stärkeren. Wirtschaftliche Nodes sind hingegen prädestiniert für Handelszentren und hier besteht die Führung aus den Spielern, die bereit sind, das meiste Geld in diese Karriere zu investieren. In wissenschaftlichen Nodes wird wiederum demokratisch gewählt.

Eine Besonderheit sind die Vasallen-Nodes. Wenn eine Node die dritte Stufe erreicht, macht sie die benachbarten Einflussgebiete zu Vasallen-Nodes. Diese Nodes geben Erfahrung an die Mutter-Node ab und teilen auch ihre Einflüsse in der Diplomatie, in Kriegen und in der Wirtschaft. Mehr Infos findet ihr hier: Alles zum neuen MMORPG Ashes of Creation – Release, Klassen, Gameplay und Nodes

Die besten MMORPGs aller Zeiten für PC und Konsolen: Die MeinMMO-Community hat gewählt

Wir küren die besten MMORPGs, die jemals entwickelt wurden – gewählt von der MeinMMO-Community. Die Top 20 flankieren wir dabei mit persönlichen Anekdoten und Einschätzungen von Redakteuren, Autoren sowie Gästen. Wo steht der große Favorit World of Warcraft?

Am letzten Tag unserer Themenwoche zum Genre der Online-Rollenspiele haben wir noch ein ganz besonderes Schmankerl für euch vorbereitet: die Auswertung der großen Community-Wahl zum besten MMORPG aller Zeiten.

Die von euch gewählte Top 20 begleiten wir dabei mit persönlichen Anekdoten und Einschätzungen von Redakteuren, Autoren sowie Gästen. Auf der letzten Seite erfahrt ihr zudem, wie die Liste ausgesehen hätte, wenn eben jene Redakteure, Autoren und Gäste ihre jeweilige Top 5 in den Ring hätten werfen müssen (mit fünf Punkten für den ersten Platz, vier Punkte für den zweiten Platz und so weiter).

Mehr zum Thema
Macht bei unserer Umfrage mit: Auf welches angekündigte MMORPG freut ihr euch am meisten?
von Nico Scheibel
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Wer hat die Top 20 knapp verpasst?

Ganz knapp aus der Liste der besten 20 MMORPGs aller Zeiten sind die folgtenden Genre-Vertreter geflogen:

  • Platz 21: Eve Online
  • Platz 22: Lost Ark
  • Platz 23: Lineage 2
  • Platz 24: Albion Online
  • Platz 25: Rift
  • Platz 26: ArcheAge
  • Platz 27: Runes of Magic
  • Platz 28: EverQuest
  • Platz 29: Runescape
  • Platz 30: Final Fantasy XI

[toc]

Platz 20: Age of Conan

Entwickler: Funcom | Plattform: PC | Release-Datum: 20. Mai 2008 | Modell: Free2Play

MeinMMO-Redakteur Karsten weiß, was einen Weltenretter antreibt: „Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen am Geschrei der Weiber!“ Oh, Moment, wir sind im falschen Film, beziehungsweise Medium. Aber genau das machte Age of Conan 2008 natürlich so ungemein spannend.

Schließlich hatte diese raue Welt mit dem Namen Hyboria in den Schwarzenegger-Filmen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jetzt in einem erwachsen inszenierten MMORPG auf den Spuren von Conan dem Cimmerier wandeln zu können, dieser sexy Gedanke konnte mich kurzzeitig sogar aus Azeroth weglocken.

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Funcom veröffentlichte jedoch kein Spiel, sondern eine Baustelle. Mit Content-Löchern während der Level-Phase, die so groß wie die Liste der Bugs lang war. Zudem funktionierten grundlegende Systeme wie das PvP und die Handwerke nicht richtig.

Das war eine Alpha, für die man sich ein Ticket kaufen und ein Abo abschließen musste. Man, was war ich damals enttäuscht. Schnell ging es zurück zu WoW, das bereits einige Jahre Content und Feinschliff vorweisen konnte.

Die Entwickler blieben jedoch am Ball, merzten die Probleme nach und nach aus und machten aus der Baustelle Age of Conan irgendwann tatsächlich ein gutes MMORPG, an dem ich vor allem das einzigartige Kampfsystem, die blutigen Finisher und die atmosphärische Spielwelt mochte.

Das Problem: Die wenigsten Spieler waren nach einem missglückten Erstkontakt bereit, einem MMORPG eine zweite Chance zu gewähren. Selbst beim Wechsel auf Free2Play und dem Release der Unchained-Version blieben die Spielerzahlen überschaubar. Sehr schade, das Potenzial für eine deutlich größere Rolle innerhalb des Genres war da.

Diablo 4: Spieler sammelt vom stärksten Defensivwert viel zu viel, hat eine wichtige Änderung übersehen

Der Rüstungswert ist der wichtigste defensive Wert in Diablo 4. Ein Spieler hat eine Änderung in Season 4 erst jetzt bemerkt und mehr als doppelt so viel Rüstung gesammelt, wie eigentlich nötig ist.

Rüstung und Schadensresistenz sind die wichtigsten defensiven Werte in Diablo 4. Bisher war es eine große Herausforderung, ideale Rüstungswerte zu ermitteln, um möglichst viel Schadensreduktion zu erreichen.

Mit Season 4 haben die Entwickler das ganze vereinfacht und eine Obergrenze festgelegt. Das bedeutet, ihr seid ab einem bestimmten Rüstungswert „fertig“ und braucht ihn nicht weiter zu erhöhen. Der Nutzer „N8CCRG“ hat die Änderung offenbar zu spät mitbekommen und jetzt bemerkt, dass sein Rüstungswert unnötig hoch ist.

Season 4 krempelte Diablo 4 ordentlich um. Hier seht ihr die Änderungen im Video:

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Diablo 4: Trailer zeigt die Änderungen für Season 4 „Loot Reborn“

„Viel hilft viel“ gilt nicht für den Rüstungswert in Diablo 4

Was hat der Spieler übersehen? In Diablo 4 reduziert eure Rüstung den eingehenden physischen Schaden bis zu einer Obergrenze von 85 %. Vorher hing der Rüstungswert, den man benötigte, um diese 85%-Grenze zu erreichen, von der Stufe der Monster ab, die man bekämpft.

Seit Season 4 gibt es einen Cap für die Rüstung: Habt ihr 9.230 erreicht, seid ihr „fertig“. Alles, was ihr darüber hinaus an Rüstung sammelt, hilft euch nicht mehr bei der Schadensminderung.

Der Spieler hat offenbar nichts von der Änderung mitbekommen und sie zufällig im Spiel gesehen. Seit dem letzten Patch 1.4.1 wird die Obergrenze für Rüstung im Tooltip angezeigt. Das hat offenbar auch „N8CCRG“ festgestellt. Er schreibt auf Reddit: „Ich (neuer Spieler) habe gerade erfahren, dass der Rüstungs-Cap bei 9.230 liegt. Ich komme mir blöd vor, weil ich sie ohne Grund bis 21.485 erhöht habe.“

Auf Reddit präsentiert „N8CCRG“ seinen Rüstungswert und die neue Tooltip-Anzeige:

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Was sagt die Community dazu? Der Top-Kommentar kommt von „-Its-Could-Have-“. Er beruhigt den Ersteller des Beitrags und merkt an, dass die Info erst mit dem letzten Update zum Tooltip hinzugefügt wurde. Das sei vorher schlichtweg keine leicht verfügbare Info gewesen.

Der Nutzer „your_add_here15243“ schreibt im Kommentar auf Reddit: „Fühl dich nicht schlecht, viele Spieler, die neu sind, machen diesen Fehler. Falls du das auch noch nicht weißt: Du kannst jeden Aspekt aus dem Kodex auf jedes Legendary legen und damit den vorherigen überschreiben.“

Auch andere Spielerinnen und Spieler stellen in den Kommentaren fest, dass sie wohl ihre Ausrüstung überarbeiten müssen – jetzt, wo sie von dem Rüstungs-Cap wissen. Andere fragen nach Tipps, wie sie ihren Rüstungswert erhöhen können, um die 9.230 zu erreichen.

Seit Season 4 gibt es ein neues Crafting-System in Diablo 4. Mit dem „Tempering“ (Härtung) ist es möglich, Items zwei weitere Affixe einzuprägen – wie in etwa „Rüstung“. Das Härten solltet ihr im Übrigen unbedingt machen, bevor ihr eure neuen Items also zum Okkultisten bringt, um Affixe neu zu rollen. Denn ein Fehler kann euch viele Millionen Gold kosten – Und ein perfektes Item.

Quelle(n):
  1. Reddit

Legendäre Figur aus Mittelerde fehlt in den „Herr der Ringe“-Filmen, feiert nun Auftritt in Ringe der Macht

Die beliebte Figur von Tolkien, Tom Bombadil, wird endlich ihr Debüt in der Der Herr der Ringe: Die Ringe Macht haben.

Um welche Figur geht es? Die Figur Tom Bombadil wurde in den bisherigen Verfilmungen von J.R.R. Tolkiens Werken ausgelassen, doch nun feiert sie ihren Auftritt in der zweiten Staffel der Amazon-Serie Ringe der Macht. Das kommt bei den Fans gut an, denn Tom Bombadil ist eine der faszinierendsten Figuren aus Mittelerde.

Gespielt wird Tom Bombadil von Rory Kinnear – wie es Vanity Fair verraten hat. Er ist besonders für seine Rolle als Tanner in den James Bond-Filmen mit Daniel Craig bekannt. Zudem spielte er auch Frankensteins Monster in der Serie Penny Dreadful.

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Herr der Ringe – Die Ringe der Macht: Der offizielle Trailer zur Serie

Tom Bombadil ist uralt und mysteriös

Wer ist die Tom Bombadil? Er ist eine der rätselhaftesten und ältesten Gestalten in Tolkiens Welt. Tom war schon vor den Elben in Mittelerde. Er ist weder Mensch noch Hobbit, Zwerg oder Elf. Jedenfalls ist Tom Bombadil wohl so mächtig, dass der Eine Ring keine Wirkung auf ihn hat. Sein Auftritt im ersten Buch, Die Gefährten, ist kurz – aber unvergesslich.

Hier könnt ihr einen ersten Blick (Vanity Fair auf X) auf ihn werfen:

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Er rettet Frodo, Sam, Merry und Pippin vor Gefahren im Alten Wald und nimmt sie mit zu sich nach Hause – im Wald nahe dem Dorf Bockland. Er spürt eine tiefe Verbundenheit zur Natur und zu den Tieren. Dabei bleibt er lieber in seinem eigenen kleinen Reich zusammen mit seiner Frau Goldbeere, wo er fröhliche Lieder trällert. Ist er ein Maiar, ein Naturgeist oder ein mächtiger Gott? Wer er nun genau ist, bleibt ein Rätsel.

Welche Rolle wird er in Ringe der Macht spielen? Tom Bombadil wird in der Serie eine neue Rolle erhalten. Er wird eine zweite Heimat neben dem Alten Wald haben und sich nach Rhûn begeben. Rhûn war mal ein grünes Land, das nun zu einem kahlen Ödland geworden ist. Dort wird er erforschen, was mit diesem Land passiert ist. Es wird auch angedeutet, dass Tom Bombadil auf den Fremden treffen könnte, der möglicherweise Gandalf ist? Die 2. Staffel von Ringe der Macht soll übrigens schmutziger und düsterer werden als die erste

„Vielleicht das hässlichste Design jemals“: Spieler beschweren sich über Charaktere von Sonys neuem PvP-Shooter

Im Rahmen der State of Play zeigte Sony neues Gameplay zu ihrem kommenden PvP-Shooter Concord. Jetzt beschweren sich Spieler vor allem über „hässliche“ Charaktere und Skins.

Um welches Spiel geht es hier? Concord ist ein neuer 5v5-PvP-Shooter von Sony, der am 23. August 2024 zeitgleich auf der PS5 und dem PC erscheinen soll. Ab dem 06. Juni 2024 sollt ihr das Spiel dann bereits vorbestellen können.

Ähnlich wie in Overwatch wählt ihr aus einer Liste von mehreren Charakteren, die alle individuelle Fähigkeiten besitzen. Dann tretet ihr in 5v5-Kämpfen gegeneinander an und spielt dabei aus der Ego-Perspektive. Erstes Gameplay gab es jetzt auf der State of Play zu sehen. Wenn ihr den Trailer verpasst habt, haben wir ihn hier für euch eingebunden:

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Sony zeigt erstes Gameplay zum neuen PvP-Shooter Concord

Wie sind die Reaktionen? Selbst, wenn das Gameplay von Concord vielleicht gar nicht so schlecht aussieht und das Spiel auch noch die Chance hat zu einem Erfolg zu werden, beschweren sich Spieler jetzt über die Charaktere und Skins, die es bereits zu sehen gab.

In einem Reddit-Beitrag beschrieb ein User diese sogar als die hässlichsten Charakter-Designs, die er jemals gesehen habe. In seinem geteilten Screenshot ist ein Charakter zu sehen, der einen massiven Raumanzug trägt – wobei der Kopf proportional doch etwas klein wirkt.

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Dass wirklich einige Spieler mit den Charakter-Designs nicht zufrieden sind, wird dann durch einen Blick auf die folgenden Kommentare deutlich. „Wartet, das ist kein selbsterstellter Charakter? Das ist ein Design, das von einem Team eingefügt und genehmigt wurde?“, fragt ein User in seinem Kommentar. Und die einzige Antwort, die es darauf gibt, ist: Ja.

Ein anderer User fragt sich, wer diese Farbpalette für akzeptabel gehalten hat und beschreibt diese als „piss-gelb, schimmel-grün und wein-lila“ zusammen mit dem blauen Lippenstift ist das für den User wohl eine unakzeptable Kombination.

„Das sieht einfach wie der XCOM 2 Charakter-Ersteller auf Shuffle aus“

Beschrieben werden die Charakter-Designs in den Kommentaren, aber auch mit zufällig generierten NPCs. Ein anderer User schreibt in seinem Kommentar: „Das sieht einfach wie der XCO- 2-Charakter-Ersteller auf Shuffle aus“. Darauf bekommt er von vielen Usern Zustimmung. Unter anderem heißt es in einem Kommentar einfach: „Wir haben XCOM 2 zu Hause“.

Was sich die Entwickler tatsächlich hinter diese Designs gedacht haben, wissen sie vermutlich nur selbst. Viele Spieler vermuten, dass Sony einfach wolle, dass man später bessere Skins kauft. Ein User meint: „Nach den Trailern vermutend, wollen sie, dass die Charaktere mit ihrem Charme das Spiel verkaufen. Das werden sie nicht, wenn jeder wie ein zufällig generierter NPC aussieht“.

Wie schlecht die Designs dem Verkauf des Spiels tatsächlich tun, wird sich dann erst noch zeigen. In Diablo 4 erwarten euch aktuell übrigens kostenlose Skins: Blizzard feiert den Geburtstag von Diablo 4, schenkt euch Skins, steckt massenhaft Schatzgoblins ins Spiel

WoW hat jetzt im Pride Month endlich Bikinis und Bademode als Transmog

Im Handelsposten von World of Warcraft gibt es jede Menge hübscher Belohnungen. Im Juni 2024 winken schicke Bikinis und bunte Strandstühle.

Ein neuer Monat hat begonnen und damit gibt es auch neue Angebote im Handelsposten von World of Warcraft. Der Juni wird nicht nur oft als „Pride Month“ in den Farben des Regenbogens gefeiert, sondern ist in großen Teilen der Welt auch der Beginn der heißen Tage und damit des Sommers. Passend dazu gibt es nun im Handelsposten das Thema „Summer Fun“ – also Sommerspaß.

Ein generelles Video zum Handelsposten in WoW seht ihr hier:

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WoW: Der Handelsposten kommt, erstes Video zeigt viele Belohnungen

Was für Belohnungen gibt es? Mit den Belohnungen im Juni 2024 gibt es zum ersten Mal in der World of Warcraft richtige Bademode – eben Bikinis und andere Strandoutfits, die ihr für Händler-Devisen kaufen könnt. Dazu gibt es natürlich Sonnenbrillen und Sonnenhut, immerhin will man am Strand ja nicht nur brutzeln.

Dass die Belohnungen besonders farbenfroh sind, ist aber kein Zufall. Immerhin ist nun auch der Pride Month, den Blizzard ein wenig feiert. Der „Farbenfroher Strandstuhl“ in den Farben des Regenbogens macht das besonders deutlich – das perfekte Accessoire, um bei der nächsten Strandparty im Schlingendorntal einfach mal ein bisschen zu entspannen.

WoW Summer Fun Chair
Damit ist man definitiv der Hingucker beim nächsten Strand-Event.

Als Belohnung für den Abschluss des Reisetagebuchs gibt es ein Spielzeug, die „X-trem-Wasserstrahleranzeige“. Damit könnt ihr euch und andere mit Wasserpistolen ausrüsten und gegenseitig für ein wenig Abkühlung sorgen.

Jäger können die Waffe auch als Transmog für ihre Schusswaffen erhalten – dann ist sie aber deutlich tödlicher.

Welche Aufgaben sollte man erledigen? Wie gewohnt habt ihr zahlreiche Möglichkeiten, um euer Reisetagebuch zu füllen. Wer ohnehin schon WoW Remix: Mists of Pandaria spielt, dürfte knapp die Hälfte der notwendigen Punkte dort „nebenbei“ verdienen. Dafür müsst ihr einfach Bronze sammeln, ein wenig leveln und Daily Quests abschließen. Den Rest könnt ihr dann leicht mit Dragonflight-Aufgaben erledigen – etwa dem Töten eines Weltbosses oder ein paar Dungeon-Besuche.

Welche Belohnungen aus dem Handelsposten gefallen euch besonders?