Es hätte so gut für RPler in World of Warcraft sein können. Aber ein kleines Detail macht ein neues Feature in Patch 11.1 viel schlechter als nötig.
Die RP-Community von World of Warcraft hat sich in den letzten Jahren recht genügsam gezeigt, wurde in den letzten Erweiterungen aber mit einigen netten Möglichkeiten ausgestattet. So haben die großen Zelte festen Einzug ins RP gehalten und auch die Wettermaschinen sind bei vielen RP-Events ein wichtiger Bestandteil geworden.
In Patch 11.1 Lorenhalt gibt es jetzt eine Reihe von neuen Items, mit denen die Charaktere zahlreiche neue „Emotes“ verwenden können. Doch Blizzard macht einen drastischen Fehler – und beschränkt die Gegenstände auf einen sehr kleinen Bereich.
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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind
Was sind das für Items? In Lorenhall gibt es den Club „The Low Blow“. Das ist ein Ort, an dem Kämpfe ausgetragen werden und der ein wenig an den „Fight Club“ erinnert. Das besondere ist aber, dass es sich dabei nicht um einen PvP-Ort handelt, sondern eine Örtlichkeit, an der die Konflikte mit besonderen Gegenständen dargestellt werden können.
Über verschiedene Items könnt ihr Lebenspunkte über eurem Charakter als rote Markierungen anzeigen lassen. Verschiedene „Guide“-Items lassen eure Charaktere besondere Animationen annehmen. So könnt ihr euren Charakter etwa für 15 Minuten „betäubt“, „totgestellt“ oder auch „zu Boden geworfen“ dargestellt werden.
Die Kollegen von wowhead haben das bereits ausprobiert:
Ebenso könnt ihr eure Charaktere verschiedene Kampf-Animationen annehmen lassen – etwa für Faust-Kampf, Waffen-Kampf oder magische Kämpfe. Das geht sonst nur, wenn man ein feindliches Ziel anwählen kann und es rechtsklickt.
Die Idee hinter den Gegenständen: Wenn Rollenspieler Kämpfe austragen, dann werden die zumeist über Würfel-Konflikte dargestellt (ähnlich wie im Pen&Paper). Allerdings gibt es nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, das auch im Spiel mit passenden Animationen darzustellen. Mit diesen ganzen „Guide“-Items geht genau das – Betäubungen, Schaden und die Niederlage können optisch dargestellt werden und bereichern das Rollenspiel.
Was ist das Problem an den Items? Für die Rollenspiel-Community sind die Gegenstände leider nahezu nutzlos, denn sie haben eine sehr drastische Einschränkung: Sie können nur innerhalb des Bereiches „The Low Blow“ benutzt werden – also diesem Kampfclub, bei dem man die Items auch erstehen kann.
Überall im Rest der Welt können die Gegenstände nicht verwendet werden. Wer die Items im RP verwenden will, muss die Konflikte also zwangsweise in Lorenhall im besagten Club führen. Das ist eine massive Einschränkung und macht die Items unattraktiv für die meisten Szenarien.
Warum gibt es die Einschränkung? Das ist nicht so ganz klar. Eine Vermutung ist, dass Blizzard nicht will, dass Charaktere überall in der Welt verschiedene Emotes verwenden können, wie etwa „Betäubung“ oder „Totstellen“, denn das könnte in PvP-Situationen in der offenen Welt für Verwirrung sorgen.
Allerdings ist bis zum Release von Patch 11.1 Lorenhalt auch noch ein wenig Zeit. Vielleicht besinnt sich Blizzard ja darauf, dass die Einschränkung an den Ort vielleicht nicht das ist, was Rollenspieler und Rollenspielerinnen sich wünschen. Denn auch wenn Blizzard manchmal besondere Orte nur für RP-Fans baut – so wollten die das sicher nicht.
Die Aufregung um den Twitch-Streamer Jason „Thor“ Hall reißt nicht ab. Er hatte einen Fehler in WoW begangen und wurde dafür kritisiert. Doch auch Wochen nach dem Vorfall hat Pirate Software mit den Nachwehen zu kämpfen. Jetzt hat er kurzfristig ein Indie-Spiel von Steam entfernen lassen. Der Entwickler sagt: Da habe er das Urheberrecht missbraucht.
Was war der Fehler? Der Twitch-Streamer Pirate Software, ein früherer Mitarbeiter von Blizzard, hat Mitte Januar seine Gruppe in einem Pull bei World of Warcraft Hardcore im Stich gelassen. Bei WoW Hardcore sind Charaktere, die im Spielen sterben, permanent verloren.
Die Gruppe war bei einem Pull zurückgewichen, hatten dann den Kampf aber wieder aufgenommen. Während die anderen kämpften, rannte Pirate Software mit seinem Magier zum Ausgang. Er sagte, er könne nicht helfen, weil er kein Mana für die notwendigen Zauber habe. Doch er hätte Möglichkeiten gehabt, Mana wiederherzustellen, wie ihm später vorgeworfen wurde. Bei dem Pull starben zwei der Gildenmitglieder. Sie verloren ihre Spielfiguren, in die sie Stunden investiert hatten.
In der Folge wurde Pirate Software dafür kritisiert, die Kakerlake (the Roach) gemacht zu haben und für seine Flucht keine Verantwortung zu übernehmen. Er wurde aus der Gilde OnlyFangs geworfen und hat in der Folge sein Streamen von WoW beendet.
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Blizzard bannt den Mann, der WoW Hardcore ruiniert hat
Indie-Spiel nimmt den Streamer als Kakerlake ins Spiel
Das war jetzt der Vorfall: In dem Spiel „Idle Streaming Bonanza“, das auf Steam erscheinen soll, werden bekannte Streamer parodiert. Figuren wie CQX (xQc), Mokpane (Pokimane) oder Asmonsilver (Asmongold) tauchen darin auf. Die Streamer werden im Zusammenhang mit Skandalen oder bekannten Verhaltensmustern dargestellt: Bei Pokimane geht es um ihre Kekse, bei DrDisrespect um die Vorwürfe, mit einer Minderjährigen über den Twitch-Chat Nachrichten ausgetauscht zu haben..
Der Entwickler von Idle Streaming Bonanza selbst hat im Januar einen Clip auf reddit veröffentlicht, der Pirate Software als neue Figur im Spiel zeigte: Hall hat im Spiel die Gestalt einer Kakerlake, eine klare Anspielung auf seine Flucht aus WoW. In der Szene ist auch die Stimme von Pirate Software zu hören.
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Pirate Software hat daraufhin einen DMCA-Strike, einen Urheberrechts-Strike, gegen das Spiel erlassen und es wurde für kurze Zeit von Steam entfernt.
Pirate Software begründet den Strike damit, dass der Entwickler nicht einfach seine Stimme ohne Zustimmung ins Spiel nehmen kann. Der Entwickler hat aber einen Einspruch gegen den DMCA-Strike erlassen und das Spiel ist wieder auf Steam.
Pirate Software will Entwickler vor Gericht bringen
Das ist der aktuelle Stand: Pirate Software sagt:„Der Entwickler hat eine Gegenklage gegen mich eingereicht. Wir werden sie vor Gericht bringen. Sie werden verlieren. Man kann das Bildnis oder die Stimme von jemandem nicht ohne seine Erlaubnis in einem Spiel verwenden. Das ist eine wirklich dumme Sache.“
Der Entwickler sagt aber, er habe ja nur ein „möglicher Build“ seines Spiels auf Reddit geteilt. Das sei auf seinem PC und nicht im Spiel. Es gäbe keinen Build mit Pirate Software auf Steam.
Auch Videos gegen Pirate Software werden eingeschränkt
Das fällt noch auf: In den letzten Tagen sind zwei kritische Videos zu Pirate Software erschienen, die aber offenbar von YouTube verschwunden sind oder anderweitig eingeschränkt wurden.
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Ein großes Video kam etwa von Quin69 (via sportskeeda). Er sagte aber, die Einschränkung des Videos sei nicht das Resultat eines Copyright-Strikes, sondern komme offenbar von der Community. Quin69 vermutet, sein kritisches Video könnte von Fans von Pirate Software massenhaft gemeldet worden sein.
Von Pirate Software heißt es, er habe gegen das Video nichts unternommen. Das habe nichts mit ihm zu tun. Das sei ein Strike wegen eines Verstoßes gegen die Community-Richtlinien auf YouTube, nicht wegen Urheberrecht.
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Ein noch kritischeres Video als das von Quin69 gab von Jokerd. Er sagt, sein Video sei wegen Cyberbullying und Belästigung eingeschränkt worden. Sowas habe er noch nie erlebt.
Pirate Software sagt: YouTube nimmt die Videos runter, nicht er
Auch hier sagt Pirate Software (via arazu.io), er habe nichts unternommen, sondern YouTube habe das Video von Jokerd von sich aus sanktioniert. Es werde auf reddit falsch dargestellt, dass er einen Strike gegen das Video von Jokerd erlassen habe.. Die Leute sollten sich informieren, bevor sie ihm alles anlasten.
Einen besonders großen OLED-Fernseher von Philips mit Ambilight könnt ihr euch aktuell zum Tiefstpreis holen.
So gut ist der Preis: Der mit 77 Zoll sehr große und außerdem auch sehr gut bewertete 4K-Fernseher Philips 77OLED849 ist im eBay-Shop von Expert derzeit um satte 58 Prozent reduziert im Vergleich zur Preisempfehlung und kostet damit über die Hälfte weniger als noch zur Markteinführung im letzten Jahr.
Laut Vergleichsseiten gab es das Modell bisher noch nicht günstiger und andere Händler starten erst ab rund 2.000 Euro. Zudem handelt sich auch um einen der derzeit günstigsten OLED-TVs dieser Größe überhaupt, vor allem aber um das günstigste 77-Zoll-OLED-Modell mit Philips’ Ambilight-Beleuchtung.
Das bietet der OLED-TV 77OLED849 von Philips
Riesiges und brillantes Bild: Auf rund zwei Metern Bildschirmdiagonale verfügt der Philips 77OLED849 über 4K/UHD-Auflösung und bietet dank seines OLED-Panels hervorragende Farben, Schwarzwerte und Kontraste im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Fernsehern. Mit an Bord sind auch breiter HDR-Support mit Dolby Vision und Co. sowie schnelle 120 Hertz Bildwiederholfrequenz.
Smart- und Gaming-TV: Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Smart-TV-Funktionen dank Google TV als Betriebssystem mit verschiedensten Apps und Streaming-Anbietern sowie Gaming-Features, darunter HDMI 2.1, ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate), AMD FreeSync Premium und NVIDIA G-Sync-Kompatibilität.
Ambilight-Beleuchtung, Sound und weitere Features: Neben Größe und Bildqualität, die das Modell allein schon zu einer Augenweide machen, sorgt für imposante Optik auch die dreiseitige Ambilight-Beleuchtung auf der Rückseite, die den Hintergrund des Fernsehers um zum Bildinhalt passende Farben erweitert. Für die Sound-Ausgabe sorgt ein 2.1-System mit 70 Watt inklusive Subwoofer. Weitere Details zu Ausstattung und Features findet ihr auch bei eBay.
Philips OLED-TV 77OLED849 mit Ambilight für nur 1.899 Euro statt 4.499 Euro UVP im eBay-Shop von Expert
So gut ist Philips’ Ambilight-TV 77OLED849
Die Webseite Testberichte.de hat sich den Philips OLED-TV 77OLED849 mit Ambilight näher angesehen und fast durchweg positiv bewertet.
Beeindruckende Bildqualität. Die Kombination aus herausragender Bildqualität und beeindruckender Größe macht dieses Ultra-HD-Gerät besonders attraktiv.
Trotz der hervorragenden Ausstattung ist es überraschend günstig, jedoch ist das Audio-System unterdimensioniert und benötigt externe Ergänzungen.
Mit dabei sind zum Beispiel die GeForce RTX 4060 Ti im Preisfall und ein großes Sonderheft zum bevorstehenden Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come Deliverance 2 mit eigenem Burgenbau.
Als Alternative zum hiesiegen OLED-TV gibt es auch einen großen 4K-Fernseher mit 85 Zoll und 144 Hertz sowie Nvidias neue Geforce-RTX-50-Grafikkarten zum Release.
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Das E-Sport-Team Eintracht Spandau, aktiv in der deutschen Liga zu League of Legends, hielt eine Pressekonferenz zu der kommenden Saison ab und stellte gleichzeitig ihren neuen Hauptsponsor vor. Doch Präsident Knabe (HandofBlood) unterlief ein schwerer Fehler.
Wer ist der neue Hauptsponsor? In einer Pressekonferenz stellte die Eintracht Spandau ihren neuen Hauptsponsor vor: Spin2Win, ein Online-Casino. Durch neue gelockerte Glücksspiel-Regelungen bei Riot Games bezüglich Glücksspiel-Sponsoren sei es Eintracht Spandau nun möglich, von neuen Sponsoren Geld zu bekommen.
So würde Spin2Win das E-Sport-Team durch die neue Saison bringen und durch ihre Unterstützung seien dem Team neue finanzielle Möglichkeiten eröffnet worden.
Bei der Pressekonferenz waren Team-Repräsentant Daniel Broekmann, Frau Strobel, Kevin Westphal und selbstverständlich Präsident Knabe zugegen.
HandOfBlood konnte mit seinem E-Sport-Team schon deutscher Meister werden:
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HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister
Kontroverser Hauptsponsor sorgt für Aufruhr
Wie wurde mit Kritik umgegangen? Zu kritischen Fragen äußerte sich Eintracht Spandau selbstverständlich ebenfalls. Über Risiken von Glücksspiel wurde gesagt, dass die Verantwortung bei dem Verbraucher liegen würde. Eine Position, die auch der deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack 2022 vertrat, als ihm vom ZDF Magazin Royale vorgeworfen wurde, Glücksspiel durch FIFA-Packs zu bewerben.
Bedenken bezüglich der minderjährigen Zielgruppe, die dieser Glücksspiel-Werbung ausgesetzt sei, hat das Team keine. Schließlich sei speziell für Kinder ein Lootbox-System eingerichtet worden, mit dem sich stattdessen beschäftigt werden könne. Broekmann ergänzte, er habe ja keine Kinder, also sei ihm das egal.
Auf die Kritik hin, dass es sich bei Lootboxen ebenfalls um Glücksspiel handeln würde, erwiderte Präsident Knabe empört, dass es das laut Gesetz nicht sei.
Dann kam die Wendung: Durch eine kritische Nachfrage wurde auf der Pressekonferenz plötzlich klar: Die neue Regelung gilt nur für LEC-Teams, nicht aber für beispielsweise die Prime League. Somit ist auch Eintracht Spandau von dieser Möglichkeit ausgeschlossen.
Daniel Broekmann (33) wusste anscheinend die ganze Zeit davon, was eine heftige emotionale Reaktion bei Präsident Knabe hervorrief.
In seinen Augen sei Daniel Broekmann an allem Schuld. Schon zuvor bezeichnete er das Spielen mit ihm in der ersten Liga im Team als „richtiges Glücksspiel“, denn „da kann man gleich ‘ne Münze werfen.“
Kurzerhand wurde die Pressekonferenz abgebrochen und Präsident Knabe verließ sichtlich aufgebracht den Raum.
Hier könnt ihr euch das ganze Video anschauen:
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Was steckt dahinter? Natürlich handelt es sich hierbei um eine Parodie. Satirisch will Eintracht Spandau auf ein tatsächliches Problem in der E-Sport-Szene aufmerksam machen. HandOfBlood hat viele Anspielungen und Gags in seiner Rolle als Präsident Knabe versteckt:
Allein “Spin2Win” ist eine Anspielung auf den LoL-Champo Garen, dessen inoffizielles mit “Spin2Win” beschrieben wird – wobei der Slogan tatsächlich auch auf ein Casino passen könnte.
Knabe wiest darauf hin, dass Spin2Win andere Sponsore wie Nestlé und Shell ausgestochen hat – auch das wären äußerst kontroverse Sponsoren
Riot Games hatte Ende 2024 angekündigt, dass sie ihre Regularien bezüglich Glücksspiel-Sponsoren lockern werden. So sei es ab 2025 erlaubt, als Sponsoren Wett-Unternehmen zu haben. Allerdings nur solche, die von Riot freigegeben worden sind.
Zuvor hatte sich Riot noch aktiv dagegen gestellt, jetzt sich aber doch dafür entschieden. Als Begründung gab Riot an, dass sie neue Möglichkeiten für E-Sport-Teams schaffen wollten.
Diese Entscheidung wurde von Eintracht Spandau mit dem Video kritisiert. Auch wenn die Sponsoren von Riot erst freigegeben müssen, so ist dies trotzdem eine kontroverse Entwicklung.
Sobald sich YouTuber und Twitch-Streamer HandOfBlood in der Rolle des Präsident Knaben befindet, sollte man alles, was er sagt, nicht ernst nehmen. Es handelt sich dabei um eine überspitzte Darstellung eines prolligen Fußballfunktionärs: Präsident Knabe – Das macht die Rolle von HandOfBlood so gut
Viele Trainer haben besondere Erlebnisse in Pokémon GO, die sie gerne mit anderen Mitgliedern der Community teilen. Nun erinnert eine Parkbank andersherum an die Community selbst.
Das Besondere an Pokémon GO: Pokémon GO ist ein spezielles Spiel, das seine Community in der realen Welt zusammenbringen will. Besonders die Anfangszeiten des Spiels sprechen viele auch heute immer noch gerne an. Diesen Sommer 2016, in dem so viele Menschen gemeinsam unterwegs waren, um in der realen Welt Pokémon zu sammeln.
Bis heute gibt es Communitys, die sich treffen, um „sie alle zu schnappen“ und zusammen eine gute Zeit zu haben. Und in Washington hat offenbar jemand entschieden, diesen Communitys ein kleines Denkmal zu setzen.
Ein Post im Subreddit zu Pokémon GO sorgt in dieser Hinsicht für Aufsehen: Mit über 15.000 Upvotes ist das der beliebteste Post dieser Woche, und der zweitgrößte des Monats.
Darauf zu sehen: Eine einfache Parkbank im Bellevue-Park, Washington, die den Spielern von Pokémon GO gewidmet wurde – in den Teams Rot, Gelb und Blau – die dort „alle schnappten“.
Den Post könnt ihr euch hier anschauen:
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Das sagen Trainer zum Denkmal: In den Kommentaren melden sich einige Spieler, bei denen die kleine Plakette einen Nerv getroffen hat. Sie finden die Geste schön und denken an ihre eigenen, guten Erlebnisse mit dem Spiel.
Der Top-Kommentar ist von User „Survive1014“, der beschreibt, wie seine Pokémon-Community Park-Clean-Up-Days im Frühling veranstaltet, was bei vielen gut ankommt. Da treffen sich Trainer, spielen zusammen und räumen nebenbei den Park auf. Ein anderer erinnert sich dadurch an den Sommer 2016, andere meinen, sie wollen gerne mal bei der Bank vorbeischauen.
Und viele meinen: Das sollte unbedingt ein PokéStop werden. Nach aktuellem Stand scheint die Bank aber noch keiner zu sein. Im Spiel selbst nimmt sie damit noch keine Bedeutung ein. Denkbar aber, dass sich das ändert – zumindest hat Threadstarter„squishedpies“ kommentiert, den Ort mal als möglichen Stop einreichen zu wollen.
Das könnte funktionieren, da es sich um einen passenden Platz an einem öffentlichen Ort handelt und dürfte wohl auch in der Bewertung durch die Community positiv aufgenommen werden. Tipps zum PokéStop-Einreichen findet ihr hier.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
So sehen Pokéstops im Spiel aus: Durch die Art, wie Pokémon GO funktioniert, finden Trainerinnen und Trainer immer mal wieder besondere Punkte in der realen Welt:
Solche Geschichten zeigen immer mal wieder, dass Pokémon GO in seiner besten Form ein besonderes Spiel sein kann, das Menschen zusammenbringt. Habt ihr heutzutage auch noch solche Erlebnisse? Oder was waren eure liebsten Geschichten mit dem Spiel? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Mit Monster Hunter Wilds zieht am 28. Februar 2025 der neueste Teil der Spielreihe auf die heimischen Bildschirme. Das zieht nicht nur erfahrene Jäger, sondern auch viele Neulinge an. Warum interessierte Spieler sich von Tiefe und Umfang der Spielreihe nicht abschrecken lassen sollten und Monster Hunter Wilds gerade für Neulinge perfekt ist, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.
Die Spielreihe und Monster Hunter verzeichnet mittlerweile mehr als 20 Jahre und etwa genauso viele Spiele. Das kann auf Neulinge erstmal abschreckend wirken. Auch die Anzahl der Waffen mit all ihren verschiedenen Kombos und Anwendungsmöglichkeiten sowie die vielen verschiedenen Monster, Ausrüstungen und Accessoires können für manche überfordernd sein.
Dabei fallen 5 Gründe besonders auf, die das Spiel perfekt für den Einstieg in die Spielreihe machen. Warum ihr also als Neuling mutig sein solltet und euch zu Release beruhigt auf Monsterjagd begeben könnt, haben wir hier für euch in der Liste zusammengetragen.
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Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Schürlein hat zusammengerechnet über 1.000 Stunden als Monsterjäger auf dem Buckel. Dabei hat er über die Jahre etliche Titel auf den verschiedenen Konsolen mitgenommen und zieht am liebsten mit den Doppelklingen los zur Jagd.
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Monster Hunter Wilds: Daisy Ridley erklärt euch die Lore
Abgeschlossene Story und eine immersive, lebendige Welt
Der wohl wichtigste Grund ist, dass ihr, um Monster Hunter Wilds spielen und verstehen zu können, keinen der Vorgänger gespielt haben müsst. Zwar hebt dieser Punkt an sich den neuen Titel nicht von seinen Mitstreitern ab – denn bisher war die Geschichte jedes Teils in sich geschlossen – dennoch ist das für Neulinge nicht unbedingt ersichtlich.
In Monster Hunter Wilds werdet ihr direkt ins Geschehen geworfen und seid damit ab Minute 1 mittendrin, was den Titel zu einem stark Story-getriebenen macht. Die gute Synchronisation, auch des eigenen Charakters, bindet den Spieler direkt in die Geschichte ein und wirft ihm Mysterien vor die Füße, die man sofort lösen möchte. Das macht die Prämisse auch für Neulinge sehr nahbar und fordert sie auf, tiefer in die Welt des Spiels einzutauchen.
Die erstmals nahtlose Welt lädt zusätzlich mit all ihren Ecken und Winkeln zum Erkunden ein und zieht neue wie auch erfahrene Jäger direkt in ihren Bann. Überall gibt es etwas zu sehen oder zu beobachten. Monster fressen, schlafen, ziehen in Herden umher und verrichten sogar ihr Geschäft – wie eine digitale Safari.
Zusätzlich lassen sich bei Monstern alle möglichen Lebenszyklen beobachten, was in vorherigen Teilen in der Art nicht der Fall war. So lassen sich an verschiedensten Orten Eier finden, die gerade schlüpfen, Babymonster, die herumtollen, sowie Erwachsene und ältere Tiere. Das Ökosystem spielte bei der Entwicklung eine immense Rolle. Den Entwicklern war besonders wichtig, dass alles stimmig zusammenpasst und lebendig wirkt, damit Jäger tief in die Welt von Monster Hunter Wilds gezogen werden.
Der Streamer Guy „Dr Disrespect“ Beahm jubelte am 30. Januar: Zwar schloss an dem Tag sein ehemaliges Gaming-Studio Midnight Society, aber nach 6 Monaten fließt wieder Geld von YouTube. Und das hat er wohl auch bitter nötig, nachdem er, laut Berichten, zuletzt viele Zuschauer verloren hat.
Das war die Nachricht: Am 30. Januar kamen für Dr Disrespect zwei Nachrichten:
Die Monetarisierung seines YouTube-Kanals ist nach 6 Monaten wieder hergestellt
Aus dem Studio und aus der Monetarisierung bei YouTube war Dr Disrespect zur gleichen Zeit geworfen worden, im Juni 2025. Es kam heraus, dass er 2017 mit einer minderjährigen Person unangemessene Nachrichten über den Chat von Twitch ausgetauscht hatte und deshalb 2020 von Twitch gebannt worden war.
Die späte Enthüllung, warum er von Twitch gebannt wurde, löste „Grooming“-Vorwürfe gegen Dr Disrespect aus, die er bestritt. Doch viele Geschäftspartner beendeten ihre Beziehung zu Dr Disrespect, eben auch sein Studio und YouTube.
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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis
Dr Disrespect ist sichtbar erleichtert, schaut durch
So reagiert er jetzt: Die Nachricht, dass wieder Geld auf YouTube fließt, scheint Dr Disrespct über alle Maße zu erleichtern. Der sonst so coole Mann, der sich zuletzt siegessicher zeigt und für 2025 ein großes Comeback angekündigt hätte, lässt ein Stück weit die Maske fallen, jubelt und wirkt ehrlich erleichtert.
Immer wieder sieht man ein dickes Grinsen, er klatscht in die Hände und atmet hörbar durch. Es ist ihm offenbar ein Stein vom Herzen gefallen.
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Wie die Seite Dexerto unter Bezugnahme auf StreamersCharts berichtet, war der Januar 2025 ein „besorgniserregender Monat“ für DrDisresepct, dessen Zuschauerzahlen auf 12.003 im Schnitt gefallen waren.
Noch im Oktober 2021 hätte er immer wieder über 20.000 Zuschauer auf YouTube gehabt, heißt es. Doch im Dezember seien seine Zuschauerzahlen häufiger unter die 10.000 gerutscht.
Da scheint Dr Disrespect sich gerade eher um das eigene Geld zu sorgen als um das Schicksal seiner früheren Mitarbeiter und Kollegen.
YouTube spricht von sorgfältiger Prüfung
Das sagt YouTube: In einem Statement an Kotaku heißt es von YouTube:
DrDisrespect wurde zuvor aufgrund von Verstößen gegen unsere Richtlinien zur Verantwortung der Creator aus dem YouTube-Partnerprogramm ausgeschlossen. Creators, die von diesem Programm suspendiert wurden, können sich erneut um Zugang bewerben. Nach sorgfältiger Prüfung der jüngsten Aktivitäten des Kanals haben wir ihn wieder aufgenommen. Sollte es weitere Verstöße geben, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Dr Disrespect fühlt sich weiter Rumble verbunden
Wie geht es für ihn weiter? Dr Disrespect hat sich erneut klar zur Plattform Rumble bekannt. Die hätten an ihn geglaubt und unterstützt. Aber die Gaming-Community müsse Rumble noch für sich entdecken: Dr Disrsepect will dazu beitragen, Rumble zu etablieren.
So wird das diskutiert: Die Causa Dr Disrespect ist kontrovers und polarisiert stark. Es gibt da kein Mittelfeld:
Für seine Fans war er schon immer unschuldig und dass YouTube ihn nun freigibt, sieht man als klaren Win für ihn an. Für Fans ist Dr Disrespct ein großartiger Entertainer. Die Vorwürfe gegen ihn seien überzogen.
Für seine Gegner ist es ein Skandal, dass er so leicht davonkommt. Immer wieder liest man das Wort Pädophil oder man fragt sich, wer diesen Predator 2025 überhaupt noch schaut. Hier wirft man YouTube vor, Groomer zu unterstützen.
Das steckt dahinter: Es passt alles nicht so ganz zusammen. Angeblich soll Dr Disrespect einen riesigen Deal auf Rumble kassiert haben, die Rede war von 25 Millionen $ (via dexerto). Das wirkte damals schon skurril, weil er in wirklich keiner guten Verhandlungslage war, um so einen Deal zu bekommen. Dass er sich jetzt so über die Monetarisierung auf YouTube freut, scheint auch gegen diese riesigen Summen zu sprechen.
Zum Image von Dr Disrespect gehört es, sich als überirdisch erfolgreich darzustellen und mit fantastischen Einnahmen zu protzen, obwohl man weiß, dass seine Einnahmen seit dem Twitch-Bann 2020 deutlich geschrumpft sind, weil ihm viele Werbe-Deals weggebrochen sind.
Dass YouTube ihn so früh monetarisiert, wirkt wie eine willkürliche Entscheidung. An den Gründen, warum man ihn de-monetarisiert hat, hat sich im letzten halben Jahr nichts geändert.
In jedem Fall hätte man sich schon mal ein offizielles Statement von Dr Disrespect auf Twitch gewünscht, dass es ihm leidtut, wie das mit Midnight Society gelaufen ist. Das Studio war praktisch zum Untergang verdammt, als der Skandal Dr Disrespect um die Ohren flog. Da hat jetzt so mancher Mitarbeiter, der vielleicht auch zum Studio gewechselt ist, weil er an den YouTuber geglaubt hat, jetzt einen starken Rückschlag erlebt. Aber Dr Disrespect scheint sich hier selbst als Opfer zu sehen: Mann verlässt sichere Stelle, wechselt zu Gaming-Traumjob bei DrDisrespect – Kündigt wegen üblem Boss
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Ein ehemaliger Entwickler bei Rockstar hat in einem Interview erklärt, warum die Welt von GTA 6 nicht so leicht von Bugs zu befreien ist und warum wir das für den Release berücksichtigen sollten.
Wer ist dieser Entwickler? Es handelt sich dabei um Mike Yorke. Er hat als Animator an GTA 5 und Red Dead Redemption 2 gearbeitet, bevor er das Unternehmen verließ.
In einem Interview mit dem Podcast Kiwi Talkz, das inzwischen offline genommen wurde, äußerte sich Yorke zur Open World von GTA 6 – und warum die nicht so leicht bugfrei zu bekommen ist.
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„Das sagt man doch nicht laut!“ – Entwickler von Baldur’s Gate 3 schimpft mit einem Analysten zu GTA 6
Unvorhersehbarkeit bereitet Probleme
Warum sollten wir zum Release von GTA 6 mit Bugs rechnen? Yorke sagt, dass GTA 6 aufgrund seiner Unvorhersehbarkeit und der Unberechenbarkeit dessen, was der Spieler in diesem Titel alles tun und lassen kann, „wie kein anderes“ werden soll.
Yorke vergleicht die Open World von GTA 6 mit der von The Witcher 3, die zwar auch riesengroß ist, aber sehr anders funktioniere. Witcher 3 besteht zum Großteil aus Natur, gelegentlich reitet man in ein kleines Dorf. Seltener gibt es dann richtige Städte, die zwar groß, aber immer noch überschaubar sind.
Die dicht besiedelte, urbane Umgebung von Vice City soll das Spiel deutlich schwerer zu optimieren machen. „Es gibt viele Dinge, die passieren können, über die man nicht wirklich nachdenkt, bis ein zufälliger Junge in seinem Keller es versucht“, sagt Yorke.
Das heißt nicht, dass man nicht selbst nach Bugs suchen und die Performance testen würde. Als Yorke an GTA 5 gearbeitet hat, so erzählt er, hätten die Entwickler „den ganzen Tag, jeden Tag, für etwa 8 bis 10 Stunden pro Tag“ das Spiel gespielt und nach Problemen Ausschau gehalten.
Im MMO Foxhole auf Steam ist ein Krieg auf dem Server Charlie eskaliert. Der Krieg dauerte über 70 Tage und forderte 9 Millionen Opfer auf beiden Seiten. Doch der „Für immer Krieg“ wurde von den Entwicklern beendet. Das ist nicht jedem Recht. Einige Spiele mit hunderten Spiel-Stunden beschweren sich auf Steam. Das Eingreifen der Entwickler wird als Schlag ins Gesicht bezeichnet.
Was war das für ein Krieg? Auf dem Server „Charlie“ bei Foxhole ist ein Krieg eskaliert, weil beide Seiten etwa gleich stark waren.
So ein Szenario, das man in Foxhole schon vorhergesehen hat, nennt man „Forever War“ – einen „Für immer anhaltenden Krieg.“
So beendete der Entwickler den Krieg: Normalerweise halten sich die Entwickler aus den Kriegen raus: Bei diesem Krieg auf dem Server Charlie war es aber das erste Mal in der Geschichte des Spiels, dass sich die Entwickler einschalteten, indem sie verringerten, wie viele Siegespunkte das Gewinner-Team brauchte:
Sie sagten schlicht, die neuen Regel beginnen am Mittwoch.
Die Entwickler kündigten einen neuen Krieg für Freitag, den 31. Januar, an.
So begründeten die Entwickler das: Aus Sicht der Entwickler sei der Eingriff notwendig, weil neue Spieler, die auf Charlie starten, den Krieg so erleben sollten, wie er gedacht ist: Mit Anfang, Mitte und Ende beim Tech-Tree. Sie sollten nicht in einen fortwährenden Dauer-Kampf geworfen werden.
Laut den Entwicklern sei der Tech-Tree seit 50 Tagen am Maximum angekommen und der Krieg zwischen beiden Seiten stagniere, ohne signifikante Landgewinne.
„Wie ein Schlag ins Gesicht“
Das sagt ein YouTuber: Der YouTuber „Robert LuvsGames“ kritisiert die Entscheidung der Entwickler. Er hat Hochachtung davor, dass die Spieler des Charlie-Servers die Idee eines „Forever War“ durchgezogen hätten und sagt, alle Beteiligten verdienten eine Medaille für ihre Hingabe.
Er sagt, die Entwickler hätten mit ihrem Verhalten deutlich gemacht, was Foxhole so einzigartig macht und ein Jahre altes Meme wahrgemacht.
In der Praxis müsse sich das Eingreifen der Entwickler für die Spieler, die 70 Tage in den Krieg investiert haben, wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen. Das fühle sich an, als werde ein Marathonläufer auf halbem Weg gestoppt und ihm werde gesagt, er müsse noch mal neu anfangen, weil neue Läufer den Start verpasst hätten.
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So wird das kommentiert: Unter dem Video finden sich einige Spieler, die sich beschweren: „Die Devs seien zusammengebrochen, die Spieler nicht.“
Der Krieg habe nur so gewirkt, als bewegten sich die Front nicht. Tatsächlich aber hätten die „Colonials“ langsam gewonnen und der Krieg wäre in etwa einem Monat beendet worden, erklärt ein anderer Spieler. Die Devs hätten dem Krieg nur die Zeit geben müssen, die er verdient.
Ein Dritter ergänzt: „In ein Spiel einzugreifen, das als dauernder Krieg durch die Spieler angepriesen wird, geht gegen alles, von dem das Spiel behauptet, es zu sein.“
Spieler mit 300 Stunden schreibt negatives Review auf Steam
Wirkt sich das auf Steam aus? Auch auf Steam finden sich negative Reviews, die direkt aus dem Eingreifen der Entwickler resultieren.
Ein Spieler mit 299 Stunden zum Zeitpunkt des Reviews schreibt: „Der Forever War wird ewig in meinem Herzen weiterleben. Der Entwickler-Mann ist böse er hat den Krieg zu früh beendet, sie können ein Patt oder den Krieg mit den meisten Toden nicht ertragen.“
Ein Steam-Nutzer mit 130 Stunden sagt: „Die Entwickler werden euren persistenten Online-Krieg künstlich beenden, sollten sie es für notwendig erachten. Wenn die Entwickler statt den Spielern sowas entscheiden, warum solle man dann spielen?“
Warner Bros. wird nach Season 5 den Stecker des Service-Games MultiVersus auf Steam und PS5 ziehen. Damit sind viele Spieler nicht zufrieden, denn sie konnten noch nicht alle Vorteile des Gründerpakets nutzen.
Wieso muss MultiVersus schließen? Es hat sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, dass es nicht gut um MultiVersus steht.
Der Grund für die sinkenden Spielerzahlen waren verschobene Seasons und fehlende Inhalte. All diese Dinge werden der Grund sein, wieso MultiVersus schlussendlich eingestellt wird. Und das nicht einmal ein Jahr nach Release. Doch jetzt kommt noch ein weiterer Kritikpunkt hinzu, der Käufer des Gründerpakets aufregt.
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MultiVersus – Gameplay-Trailer zum neuen Fighting-Game
Spieler fühlen sich betrogen, verlangen ihr Geld zurück
Was hat es mit dem Gründerpaket auf sich? Das Gründerpaket konnte bis zum 14. Feburar 2023 für MultiVersus erworben werden. In dem Paket waren exklusive Vorteile wie der Ingame-Währung, Premium-Battle-Pässe und exklusiven Items enthalten. Im Gegenzug mussten Spieler einen Preis von rund 100 Euro zahlen.
Wieso gibt es nun Beschwerden? Viele Spieler haben immer noch Münzen übrig. Dadurch, dass das Spiel mit Season 5 beendet wird, erhalten sie gar nicht die Möglichkeit, alle Münzen auszugeben.
Wie ein User auf Reddit schreibt, kamen nur 12 Charaktere heraus, nachdem er sich das Gründerpaket gekauft hatte. Somit bleiben mehr als die Hälfte seiner Münzen ungenutzt. Andere User schreiben, dass man so für etwas bezahlt hätte, das nicht geliefert wurde.
Selbst die Spieler, die das Gründerpaket von Beginn an kauften, sollen es schwer gehabt haben, alle Münzen auszugeben. Mit Season 5 werden nämlich 2 neue Charaktere hinzugefügt, was das Roster auf insgesamt 35 Charaktere steigen lässt. 5 davon waren von Anfang an spielbar, weshalb Käufer des Gründerpakets bei jedem Charaktere ihre Münze hätten ausgeben müssen, um alle loszuwerden.
Doch es gibt auch Spieler, die Warner Bros. im Recht sehen. Schließlich hätten die Käufer die 30 Münzen bekommen, so wie es im Paket beschrieben wurde. Es sei nie die Rede davon gewesen, 30 Charaktere zu kaufen.
Außerdem wäre es mit 30 später hinzugefügten Charakteren ja theoretisch möglich gewesen, alle Münzen auszugeben.
Früher hat er die massive Überwachung der NSA offengelegt, nun schießt Edward Snowden gegen Nvidia. Die neue RTX 5080 bietet in seinen Augen nämlich viel zu wenig für das, was sie kostet.
Wie viel kostet die Grafikkarte denn? Der Konzern selbst bietet die neue Nvidia GeForce RTX 5080 auf nvidia.com ab 1.169 € an, die meisten GPUs werden aber für Preise zwischen 1.300 und 2.000 € (via idealo.com) angeboten. Für das Geld bekommt ihr unter anderem:
DLSS 4
verbesserte Raytracing-Performance im Vergleich zur RTX 4080
16 GB Grafikspeicher der GDDR7-Variante
Die Switch 2 wird zwar nicht auf die RTX 5080 setzen, doch sie soll technisch etwas zu bieten haben:
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Nintendo zeigt die Switch 2 erstmalig im Trailer
Nvidia fordert „S-Tier-Preise“ für „F-Tier-Wert“
Was für ein Problem hat Snowden mit der Grafikkarte? In einem Post auf X (ehemals Twitter) kritisiert Snowden die Menge an Grafikspeicher, also den VRAM. 16 GB wären laut Snowden als Minimum für die 5070 okay gewesen, die 5080 müsse jedoch bei 24 beginnen.
„Endloses Denken über das nächste Quartal hat die Marke Nvidia auf ‘F-Tier-Wert für S-Tier-Preise’ reduziert“, schreibt Snowden und nennt „die Veröffentlichung einer GPU im Wert von 1.000 $+ im Jahr 2025 mit lähmenden 16 GB“ ein „monopolistisches Verbrechen gegen den Verbraucher“. Bei solchen Preisen müsse Nvidia einfach mehr bieten.
Ein Screenshot von Edward Snowdens Post auf X.
Hat Nvidia wirklich ein Monopol? Wenn es um starke Gaming-GPUs geht, machen Intel und AMD dem Konzern durchaus Konkurrenz. Nvidia dominiert den Markt aber deutlich. Wie jährliche Umfragen von Steam, einer der größten Gaming-Plattformen auf dem PC, ergeben, haben derzeit drei Viertel der Spieler eine Nvidia-GPU verbaut.
Borderlands 4 soll die offenste Welt aller Teile bislang bieten. Dabei sollen die besten Features von Open Worlds übernommen werden, aber wohl nicht die, die Spieler am meisten nerven.
Wie soll die Welt von Borderlands 4 werden? In einem Interview mit Gamespot stellte Gearbox-CEO Randy Pitchford klar, dass Borderlands 4 mehr in Richtung Open World geht als frühere Teile.
In Borderlands war es bislang so, dass man einzelne Gebiete und Welten separat betreten konnte. Um zwischen ihnen zu reisen, musste man Terminals nutzen oder die Schnellreise antreten, um zu den Terminals zu reisen.
Innerhalb eines Gebiets sollen Spieler noch mehr erkunden können. So wird es beispielsweise einen Enterhaken geben, mit dem man sich in die Vertikale ziehen kann. Neue Fahrzeuge sind ebenfalls geplant.
Auch Anthony Nicholson betonte GamesRadar+ gegenüber, dass Borderlands 4 sich stärker an Open-World-Titeln orientiert. Es soll einige Features aus den Open Worlds mitnehmen, wie die nathlosen Reise zwischen einzelnen Gebieten. Auch dynamischere Nebenmissionen und Events sollen zu den Elementen zählen, die man übernimmt.
Den Trailer zu Borderlands 4 seht ihr hier:
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Looter-Shooter Borderlands 4 zeigt sein actionreiches Gameplay im Trailer
Borderlands 4 nimmt nur das Beste aus Open Worlds
Wie soll sie nicht werden? Interessanter ist es jedoch, zu wissen, wo das Team von Gearbox seine Grenze zieht. Die Welt soll zwar enger miteinander verbunden sein, da keine Gebiete nachgeladen werden müssen, doch es wird auch einiges fehlen, das wir aus Open Worlds kennen, wie Nicholson bestätigt:
„Wir sind nicht mit der Absicht angetreten, ein ‘Open-World-Spiel’ im herkömmlichen Sinne zu entwickeln.“
Nicholson ging nicht im Detail darauf ein, welche Features aus Open-World-Titeln nicht übernommen werden. Doch wenn wir uns typische Open-World-Spiele genauer ansehen, wird klar, welche Features es vermutlich nicht ins Spiel schaffen.
Was könnte fehlen? Wer typische Open-World-Titel von Entwicklern wie Ubisoft oder Bethesda kennt, der weiß, dass auf der Map zahlreiche Nebenaktivitäten warten. Seien es die Türme in Assassin’s Creed oder die Höhlen in The Elder Scrolls V: Skyrim: Die Events beschäftigen Spieler über mehrere Stunden hinweg, was vielen den Spielspaß nehmen kann, weil der Fokus auf die Hauptstory verloren geht.
In Final Fantasy VII Remake wurde das sogar noch auf die Spitze getrieben. Hier müssen Spieler in jedem neuen Gebiet eine Stealth-Mission absolvieren, um einen Chocobo als Reittier freizuschalten. Das kostet zusätzliche Zeit und Nerven, wenn Spieler schneller über die Karten reisen wollen.
Da Gearbox bislang nur die Nebenmissionen und Events angesprochen hat, die es in der Borderlands-Reihe gab, ist davon auszugehen, dass die Map nicht mit zahlreichen Symbolen vollgestopft wird. Die Entwickler versprachen, dass es zu entdeckende Missionen geben wird. Von Symbolen, die die Map zukleistern, war bislang nie die Rede.
In EA FC 25 beeinflussen die weltbesten eProfis die Ratings der Spieler für FC Pro Live. Auf MeinMMO zeigen wir euch die Upgrades und Fortschritte aller Karten und geben euch die Infos zu den wichtigsten Terminen.
Update vom 2. Februar (12:00 Uhr): Die FC Pro Open sind mit dem Finale vom 1. Februar beendet. Damit stehen alle Upgrades fest. Anders Vejrgang konnte als Gewinner seinem Profi Simons (RB Leipzig) die letzte Verbesserung bringen.
Was ist der FC Pro Live Tracker? Hier zeigen wir euch, wie die Profis in den FC Pro Open performen und wie sich ihre Leistungen auf ihre verpartnerten Karten aus dem FC-Pro-Live-Event auswirken.
Was sind die FC Pro Open? Hierbei handelt es sich um ein großes internationales Event für die stärksten Spieler in FC 25. Bis Ende Januar 2025 messen sich jeden Montag jeweils 6 Profis aus einer von 4 Gruppen miteinander.
Bei FC Pro Live handelt es sich um ein dynamisches Event, bei dem jede Karte an die Leistung eines eProfis gekoppelt ist. Jeden Montag spielt der Profi um Upgrades für seine Karte.
Wie bekommen die Spieler Upgrades? EA hat zum Live-Event einen Upgrade-Pfad veröffentlicht, der Auskunft darüber gibt, wann die Profis die verschiedenen Verbesserungen für ihre Karten freischalten:
+1 Gesamtwertung (GES) für 3 Punkte in den FC Pro Open
+1★-Fähigkeit bei Spezialbewegungen oder Schwacher Fuß für 6 Punkte in den FC Pro Open
+1 Rolle++ und +1 alternative Position für 10 Punkte in den FC Pro Open
+1 GES für 16 Punkte in den FC Pro Open
+1 GES und 1 Rolle+ für Einzug in die K.O.-Runde
+1 GES, +1★-Fähigkeit bei Spezialbewegungen oder Schwacher Fuß und 1 PlayStyle+ bei Titelgewinn der FC Pro Open
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EA FC 25-Trailer zeigt Neuerungen für Ultimate Team
Live Tracker für FC Pro Live: Alle Upgrades, Fortschritte & Termine
Verbesserte Ratings werden fett und mit einem ⬆️ markiert. Alle sonstigen Upgrades seht ihr in der letzten Spalte.
+1 GES +1★ Schwacher Fuß neue POS: LV Außenverteidiger++
Roussillon (86)⬆️
LV (Union Berlin)
Fouma
11
+1 GES +1★ Schwacher Fuß neue POS: RV Außenverteidiger++
Tombakti (88)⬆️
IV (AL Hilal)
Abu Makkah
18
+2 GES +1★ Schwacher Fuß neue POS: ZDM Innenvert.-Profi++ Absicherung+
Wann erscheinen die Upgrades im Spiel? Sollte eine Karte durch die Leistungen ihres Profis für ein Upgrade befugt sein, werden sie wahrscheinlich am darauffolgenden Dienstag auch in Ultimate Team zu sehen sein. Spätestens dürften die Upgrades mit dem Release eines neuen Team of the Week, also am Mittwochabend um 19:00 Uhr, erscheinen.
Takaya Imamura arbeitete von 1989 bis 2021 für Nintendo. Er arbeitete an vielen Spielen zu Star Fox, aber eben auch an The Legend of Zelda. Einen Teil der Zelda-Reihe kann er bis heute nicht spielen.
Um welchen Teil geht es? Imamura war Object Designer bei The Legend of Zelda: A Link to the Past. Der Titel erschien 1991 für das SNES und gilt bis heute als eine der besten Zelda-Teile, die in der Vogelperspektive designt wurden.
Der Titel wurde regelmäßig auf späteren Nintendo-Konsolen neu veröffentlicht. Darunter die Wii, Wii U, der New Nintendo 3DS und sogar für Nintendo Switch via Switch Online.
Es gibt sogar mit A Link Between Worlds ein Sequel, das 2013 für Nintendo 3DS erschien.
Im Gegensatz zu vorherigen Zelda-Teilen aus der Vogelperspektive konnte sich Link erstmals in 8 statt 4 Richtungen bewegen.
In A Link to the Past muss Link das tun, was er sonst auch macht: Hyrule retten, indem er Dungeons betritt und die Bosse besiegt. Durch das Betreten von Portalen kann der Held zwischen zwei Parallelwelten hin- und herreisen.
Imamura wollte das Spiel eigentlich wie ein ganz normaler Gamer angehen und hatte sich darauf gefreut, A Link to the Past nach dem Release zu genießen. Doch die Vorfreude wurde ihm gründlich verdorben.
Im neusten Teil muss nicht Link, sondern die namensgebende Prinzessin Hyrule retten:
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Nintendo hat The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom vorgestellt
Nintendo-Entwickler war nicht begeistert, als er an A Link to the Past arbeiten musste
Wieso kann er den Titel nicht spielen? In einem aktuellen Interview mit dem Edge-Magazin verriet der Entwickler, dass er „nicht sehr erfreut“ darüber war, als er verpflichtet wurde, an A Link to the Past mitzuarbeiten. Der Vorgänger habe sich so gut verkauft, dass der damalige Präsident Hiroshi Yamauchi veranlasste, dass Imamura an A Link to the Past arbeitet.
Doch damit war er unzufrieden:
Um die Wahrheit zu sagen, als ich gebeten wurde, im Zelda-Team mitzuarbeiten, war ich nicht sehr erfreut darüber. Der Grund dafür war, dass ich das Spiel genießen wollte, wenn es fertig ist, und zwar als Spieler. An dieses Gefühl kann ich mich auch jetzt noch erinnern.
Takaya Imamura, ehemaliger Artist bei Nintendo
Er war selbst großer Fan von The Legend of Zelda und wollte den Titel unbedingt spielen. Doch er musste sich mit dem anstrengenden Prozess der Qualitätssicherung auseinandersetzen, was ihm endgültig den Spielspaß nahm:
Ich erinnere mich auch daran, dass die Fehlersuche, die Qualitätssicherung, wirklich schwierig war, weil man immer wieder das Gleiche tun musste. Ich möchte dieses Spiel immer noch nicht spielen – so schwierig waren die Tests. Selbst jetzt, wenn ich nur eine Minute oder so in das Spiel springe, kommt das Gefühl zurück. Es ist wie PTSD oder so etwas.
Beim Spielen würde direkt das Gefühl zurückkehren, das Imamura bei der Qualitätssicherung hatte. Er beschreibt das Spielen von A Link to the Past wie PTSD. Dabei handelt es sich um eine posttraumatische Belastungsstörung, die durch ein traumatisches Erlebnis ausgelöst wird und negative Erinnerungen und Gefühle bei Betroffenen auslöst.
Imamura verspürt sogar 34 Jahre nach dem Release einen enormen Stress, sobald er eine Minute in A Link to the Past abtaucht. Wäre er nicht im Entwicklungsprozess eingebunden worden, hätte er den Titel wie jeder andere Spieler auch erleben können.
Ein ähnliches Gefühl könnte sich auch bei Link selbst verankert haben. Er hat nämlich ein trauriges Schicksal, das über verschiedene Teile der Reihe erzählt wird. Der Held hat dabei nicht einmal im Tod seinen Frieden gefunden: Link, der Held eurer Kindheit, hatte offiziell ein echt finsteres Ende
Das Action-MMO Anthem wurde 2019 für PS4, PC und Xbox One veröffentlicht. Doch nach nur wenigen Monaten wurde die Entwicklung auf Eis gelegt. Eigentlich sollte das Spiel in BioWare Austin neu aufgelegt und als Anthem Next oder Anthem 2.0 weiterentwickelt werden. Doch EA entschied sich im Februar 2021 dagegen. 4 Jahre später und nach Dragon Age: The Veilguard wissen wir: Das war ein schwerer Fehler, sagt MeinMMO-Autor Schuhmann.
Das war eigentlich der Plan für Anthem: Der Plan sah vor, dass BioWare Edmonton das Grundgerüst des MMOs entwickelte und das Team danach zu Dragon Age: The Veilguard wechselte. Die Weiterentwicklung des MMOs sollte nach BioWare Austin gehen. Das Team dort hatte vorher an Star Wars: The Old Republic gearbeitet. Eine Roadmap sah früh einige wichtige Inhalts-Updates vor.
So lief es dann wirklich: Anthem kam in einem so desolaten Zustand heraus, dass BioWare die eigentlichen Content-Pläne früh abbrach und sagte, Anthem brauche eine grundlegende Überarbeitung. Diese Überarbeitung sollte in eine Art Relaunch des Spiels, in ein Anthem 2.0, münden.
Der wichtigste Mann, der diese Überarbeitung leitete, war Christian Dailey, der sich zuversichtlich zeigte, er und sein Team in Texas bekämen das hin. Im Wesentlichen wollte man die Systeme für den Spieler-Fortschritt, die Items und die Belohnungs-Struktur, die nicht funktionierten, durch etablierte MMO-Systeme ersetzen.
Viele Fans bedauern bis heute diese Entscheidung: Denn Anthem hatte einen funktionierenden und faszinierenden Gameplay-Loop. Zudem überzeugte das Spiel mit seinem grundlegenden Design, der Spielerfahrung und dem Flair. Allgemein glauben vielen: Mit besseren MMO-Systemen hätte Anthem funktionieren müssen.
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Anthem zeigt die vier verschiedenen Kampfanzüge im Launch-Trailer
EA zieht Chef von Anthem ab, schickt ihn zu Dragon Age, doch da bleibt er nicht
Warum ist das so bitter? Die Entscheidung von EA mündete letztlich in einer Lose-Lose-Situation. Denn Dailey, der wichtigste Mann für die Rettung von Anthem, blieb nicht lange bei Dragon Age. Kaum ein Jahr nach seiner Versetzung zu Dragon Age verließ er BioWare ganz.
Heute wissen wir, dass die Einstellung von Anthem nicht die Ressourcen freimachte, die dazu führten, dass Dragon Age: The Veilguard der finanzielle Erfolg wurde, den sich EA davon versprochen hatte.
Die Mitarbeiter, die EA eigentlich auf Dragon Age: The Veilguard schicken wollte, sind da offenbar nicht lange geblieben.
Dailey und seine Crew machen neues Studio auf, nach dem Ende von Anthem
Was macht Dailey heute? Dailey und viele seiner ehemaligen Mitarbeiter haben mittlerweile in Austin, Texas, ein eigenes Studio gegründet: Skeleton Key. Hinter dem Studio steckt „Wizards of the Coast“, die Lizenzinhaber von Spielen wie Magic: The Gathering und Dungeons and Dragons.
Woran das Studio arbeitet, ist nicht bekannt. Es sollen AAA-Games sein.
Wenn man sich die LinkedIn-Seite von Skeleton Key anschaut, sind dort vor allem auf der Führungsebene viele Mitarbeiter, die bis 2022 bei BioWare gearbeitet haben. Ein Senior Character Artist war sogar 22 Jahre bei BioWare (via linkedin).
Das wissen wir heute, was wir nicht damals nicht wussten: Die Entscheidung, Anthem einzustellen, brachte strategisch keine Vorteile für EA. Denn die Entwickler, die man abzog, blieben nicht in der Firma, sondern gründeten ein eigenes Studio.
Letztlich war die Entscheidung, Anthem so früh zu schließen und damit viel Vertrauen zu verspielen, in jeder Hinsicht ein Verlust auf allen Ebenen für EA.
Es bleibt nicht nur das Potenzial von Anthem verschwendet, man hat mit der Entscheidung das Ende von BioWare, wie wir es kennen, eingeleitet:
Wir wissen nicht, was dabei herausgekommen wäre, hätte man Dailey und sein Team Anthem 2.0 entwickeln lassen
Aber wir wissen, dass die Entscheidungen, die EA getroffen hat, dazu geführt haben, dass Dragon Age: The Veilguard ein finanzieller Flop wurde und dass man ein funktionierendes und erfolgreiches Studio in Austin praktisch an die Konkurrenz verschenkt hat
EA, die jetzt an einem Tag 20 % an Börsenwert verloren haben, weil ihnen ihr Goldesel FIFA schlapp machte, könnte derweil die Einnahmen eines Live-Service-Games wie Anthem gut brauchen
Diablo 4 startet mit einigen Bugs in die neue Season 7. Ein paar davon sorgen dafür, dass bestimmte Builds und Klassen enorm stark werden. Eigentlich will Blizzard bei so etwas nicht einschreiten. Hier ist es offenbar notwendig und sogar Spieler stimmen zu.
In der aktuellen Tier List der besten Builds für Season 7 haben Zauberer jedoch keine Builds im S-Tier und nur mit Mühe welche im A-Tier. Die meisten liegen darunter.
Für eine kurze Zeit waren die Zauberer aber richtig stark. Nur nicht alleine: fast jede Klasse hat von einem Bug profitiert, der für absurde, teils negative Zahlen gesorgt hat.
Darum waren Zauberer so stark: Mit Season 7 sind als neue Season-Mechanik die Hexenmächte dazu gekommen. Das sind passive Skills und Edelsteine, die Builds verstärken und als enorme Multiplikatoren dienen.
Eine dieser Hexenmächte ist Verfall-Zunahme. Der Effekt sorgt dafür, dass andere Hexenmächte über eine gewisse Dauer zusätzlichen Schaden zufügen. Ist die Macht weit genug gesteigert, kann sie Gegner sofort hinrichten.
Mekuna, ein Experte und einer der besten Diablo-Spieler der Welt, zeigt in einem Video auf YouTube einen Feuerball-Build für den Zauberer. Der Build ist an sich schon eher im Mittelfeld oder sogar darunter anzusiedeln, erledigt hier aber die Gruppe auf Stufe 150 ohne Probleme.
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Diablo 4 zeigt seine Hexenmächte in Season 7 im Trailer
Blizzard deaktiviert die Hexenmacht, arbeitet an einer Lösung
Jetzt haben die Entwickler reagiert. Wie der Community Manager Adam Fletcher im offiziellen Forum erklärt, arbeite man bereits an einem Fix. Der solle schon im Laufe der kommenden Woche erscheinen.
Wenn ein Bugfix serverseitig möglich ist, solle das alles per Hotfix möglichst schnell kommen. Sonst werde ein Fix kurz nach Patch 2.1.1 vom 4. Februar 2025 nachgeschoben. In der Zwischenzeit ist ab sofort die Hexenkraft deaktiviert. Ihr könnt sie zwar noch bekommen, aber nicht ausrüsten.
Eigentlich verfolgt Blizzard die Politik, einen Bug während einer Season nur dann zu beheben, wenn er die Spiel-Erfahrung von anderen oder die Performance beeinflusst. Hier scheint das nicht der Fall zu sein.
Dennoch stimmen Spieler, etwa auf Reddit, zu, dass ein Bugfix die richtige Entscheidung sei. Eine weitere Season wie Season 6 mit dem völlig kaputten Spiritborn sei nicht gesund für das Spiel.
Space Marines sind die vermutlich bekanntesten Kämpfer in der Welt von Warhammer 40.000. Einen Orden darf aber so gut wie niemand kennen – zumindest nicht in der Welt selbst. Diese Elite-Übermenschen sind so krass, dass sie nur zu ganz bestimmten Zwecken eingesetzt werden und sogar Dämonen in den Schatten stellen.
Die Grey Knights sind ein Orden der absolut besten und stärksten Space Marines, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Sie stehen außerhalb der meisten Regeln und Strukturen, denen sich Space Marines meistens unterwerfen.
Ähnlich wie die Adepta Sororitas sind die Grey Knights quasi ein Teil der Inquisition. Sie dienen als kämpfender Arm des Ordo Malleus, also dem Teil der Inquisition, der sich dem Kampf gegen das Chaos verschrieben hat.
Wären die Grey Knights ein offizieller Orden und gleichwertig mit allen anderen Adeptus Astartes, würden sie im Ranking der stärksten Space Marines ohne Zweifel an der Spitze stehen.
Von ihrer Entstehung bis hin zu ihrem Einsatz, ihren Waffen und ihren Fähigkeiten ist nichts an den Grey Knights normal – nicht einmal für Warhammer-Standards. Und trotzdem ist im Imperium der Menschheit kaum etwas so wenig bekannt wie dieser Orden.
In Chaos Gate – Daemonhunters spielt ihr selbst als Grey Knight:
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Der Release-Trailer zu Warhammer 40.000: Chaos Gate – Daemonhunters
Ein aus der Not geborener Orden von Elite-Kämpfern
Der Orden besteht aus den loyalsten der Loyalisten und wurde während der Horus Häresie gegründet. Als Terra, also die Heimatwelt der Menschen, im Begriff war, belagert zu werden, hat der Imperator seinen engsten Vertrauten Malcador damit beauftragt, die loyalsten Kämpfer des Imperiums aufzutreiben und aus ihnen eine Elite-Truppe zu gründen.
Unter diesen „Knights Errant“, zu Deutsch etwa: Fahrende Ritter, befanden sich Menschen wie Space Marines – darunter sogar Mitglieder der Verräter-Legionen, die dem Imperator treu geblieben sind. Acht dieser Space Marines wurden schließlich als Grundstein für die Grey Knights ausgewählt.
Um aus diesen acht Großmeistern auch einen Orden erschaffen zu können, hat Malcador die Space Marines schließlich zu Titan geführt, einem Mond des Saturns, auf dem bereits alles für eine regelrechte Zucht zur Verfügung stand.
Big E persönlich sorgt für die Erschaffung des ganzen Ordens
Anders als die meisten Space Marines haben sie aber keinen Primarchen, von dem sie abstammen. Die Gen-Saat stammt angeblich vom Imperator persönlich.
Da die Welt allerdings zu diesem Zeitpunkt im Höhepunkt des Großen Bruderkriegs versunken ist, musste diese Zucht-Station vorerst versteckt werden. Malcador, selbst ein starker Psioniker, hat Titan also kurzerhand in den Warp verfrachtet, das Reich des Chaos – geschützt mit haufenweise Siegeln und Riten.
Da die Zeit im Warp anders vergeht, ist der Mond kurze Zeit später wieder aufgetaucht und mit ihm ein ganzer Orden bereits voll ausgebildeter Grey Knights, die fast alle anderen Space Marines noch übertreffen.
Jeder Grey Knight ist ein starker Psioniker, also quasi ein „Space-Magier.“ Bereits bei der Auswahl schnappt sich der Orden die potenziell stärksten Anwärter von den Schwarzen Schiffen, die sonst Psioniker im Imperium einsammeln, und bilden sie aus.
Wer von den Auserwählten die 666 Rituale besteht, wird überhaupt erst in den Orden aufgenommen. Bei diesen Prüfungen muss der Rekrut beweisen, dass er selbst den schlimmsten Schrecken des Warps widerstehen kann.
Als Resultat sind die Grey Knights am Ende so gut gefeit, dass sie nicht vom Chaos korrumpiert werden können, egal, wie intensiv sie sich der Warp-Energie bedienen. Selbst ihre Namen sollen so mächtig sein, dass sie als Waffe gegen Dämonen funktionieren. Diese Infos stehen zwar in den offiziellen Kodizes, aber wie viel davon Fluff aus der Welt selbst ist, lässt sich bei Warhammer nur schwer sagen.
Besondere Taktiken für besondere Space Marines: Die Grey Knights unterscheiden sich in vielen Punkten von „normalen“ Space Marines. Sie haben etwa keinen Ordensmeister, sondern einen Obersten Großmeister, der von den acht Großmeistern einstimmig gewählt werden muss. Im Kampf teleportieren sie sich oft direkt zum Feind und halten über psionische Verbindung Kontakt zueinander, um effizienter kämpfen zu können.
So gut wie niemand kennt die Grey Knights
Die Grey Knights gelten in der Welt von Warhammer 40.000 als ein Mythos. Das liegt daran, dass jegliche Aufzeichnung, die sie erwähnt, gelöscht worden ist. Und mehr noch: So gut wie jeder, der von ihnen weiß, wird getötet oder Ähnliches.
Bei Space Marines wird lediglich das Gedächtnis gelöscht, sodass sie nicht mehr wissen, dass sie die Grey Knights je gesehen haben. Mitglieder der imperialen Armee werden schlicht hingerichtet, wenn sie Seite an Seite mit dem Orden kämpfen.
Die einzigen, die offiziell von den Grey Knights wissen, sind die Inquisition, die Grey Knights selbst und die Space Wolves. Das liegt allerdings auch nur daran, dass sich Space Wolves und Grey Knights ein paar blutige Schlachten geliefert haben.
Die Space Wolves haben sich geweigert, Unschuldige zu opfern – was sie wohl ihrem sturen Primarchen zu verdanken haben. Im Verlaufe des Konflikts haben die Space Wolves sogar einen der Großmeister des Ordens erschlagen.
Auf Netflix erscheinen jede Woche unzählige Filme und Serien, bei denen es unmöglich wirkt, einen großen Überblick zu bekommen. Vor allem für Genre-Fans scheint das Vorhaben überwältigend. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes zeigt euch, welche Horrorfilme sich im Februar 2025 auf Netflix lohnen.
Wie ist diese Liste entstanden? Einen Überblick auf Netflix zu bekommen scheint nicht machbar. Für diese Liste stellt MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes 3 Horrorfilme vor, die für Fans des Genres durchaus interessant sein könnten.
Dabei handelt es sich nicht immer um neue Filme, sondern auch Filme, die schon länger auf der Plattform sind. Diese Liste soll einen kleinen Überblick zeigen über Horrorfilme, die man sich diesen Monat anschauen kann, wenn man nicht weiß, was man bei der ganzen Flut an Titeln schauen soll.
Um für die Liste eine gute Mischung bereitzuhalten, versuchen wir, verschiedene Subgenre zu bedienen.
Crawl
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Crawl – Trailer zum spannenden Alligator-Horror
Erscheinungsjahr: 2019 | Subgenre: Tierhorror | FSK: Ab 16 Jahren freigegeben
Worum geht es in Crawl? Ein enormer Hurrikane fängt an, in einer kleinen Stadt in Florida zu wüten. Statt sich aber in Sicherheit zu bringen, sucht Haley, gespielt von Kaya Scodelario, ihren Vater. In ihrem alten Haus findet sie ihn verletzt, denn durch den Hurrikane ist auch eine tierische Gefahr ins Haus gelangt.
Was macht Crawl so interessant?
Solider Tierhorror, ein Genre, das fast verschwunden ist
Gut gedreht in engen Räumen, die eine Art Klaustrophobie erzeugen
Spannende Momente
Perfekt für regnerische Tage
Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot
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Ready or Not – Trailer zur skurrilen Horror-Komödie
Erscheinungsjahr: 2019 | Subgenre: Horrorkomödie | FSK: Ab 16 Jahren freigegeben
Worum geht es in Ready or Not? Eigentlich soll die Hochzeitsnacht etwas Schönes sein, aber für Grace, verkörpert von Samara Weaving, wird es zum Überlebenskampf. Um sich in ihre neue Familie zu integrieren, muss sie eine brutale Form eines Kinderspiels gewinnen.
Was macht Ready or Not so interessant?
Lustige Horrorkomödie
charmante Hauptdarstellerin
Witzige und absurde Slapstick-Situationen
durchaus spaßige Actionsequenzen
Incantation
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Incantation – Trailer zum taiwanesischen Found-Footage-Horror auf Netflix
Erscheinungsjahr: 2022 | Subgenre: Okkulter-Found-Footage-Horror | FSK: Ab 16 Jahren freigegeben
Worum geht es in Incantation? Nach 6 Jahren in einer Klinik holt Li Ruo-nan ihre Tochter aus einer Pflegeeinrichtung zurück. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen, doch eine böse Entität hat sie verflucht und nun möchte sie das Böse loswerden.
Was macht Incantation so interessant?
Moderner Vertreter vom Found-Footage-Genre, in dem alles gedreht ist, über eine Kamera, die die Protagonistin oder andere Figuren halten
Ein gutes Beispiel für taiwanesischen Horror
Asiatischer Okkultismus ist ein erfrischender Aspekt
Klassische Jump-Scares
Anmerkung: Den Film gibt es nicht auf Deutsch, nur mit deutschen Untertiteln
Bonus-Tipp: The Crow – Die Krähe
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The Crow – Trailer zur düsteren Comicverfilmung mit Brandon Lee
Erscheinungsjahr: 1994 | Subgenre: düstere Comic-Verfilmung | FSK: Ab 18 Jahren freigegeben
Worum geht es in The Crow? Eric Draven und seine Frau werden brutal ermordet, doch Eric wird von einem mysteriösen Geist wiederbelebt und ist danach unsterblich. Jetzt ist Eric eine Art Rachewesen, das sich an seinen Mördern rächen will.
Was macht The Crow so interessant?
kein klassischer Horrorfilm, aber ein Superheldenfilm mit Horrorelementen
explizite Gewalt und skrupellose Darstellung von Rache
im Vergleich zu heutigen Comic-Filmen eine interessante Abwechslung
The Crow ist erst ab dem 14. Februar auf Netflix erhältlich. Wer abseits vom Marvel-Trott mal eine düstere Comicverfilmung sehen will, sollte sich The Crow vormerken. Lasst aber die Finger vom 2024-Remake.
Falls ihr noch eine aktuelle Horrorempfehlung habt, dann schreibt sie uns gerne in die Kommentare.
Kennt ihr die Filme auf dieser Liste oder habt ihr eigene Tipps? Schreibt sie uns in die Kommentare. Jedes Jahr erscheinen unzählige Horrorfilme. Dabei kann man einige davon übersehen. Mehr Horrortipps findet ihr in dieser Liste: 5 Horrorfilme, bei denen ihr euch fragt, was ihr da eigentlich gesehen habt
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MeinMMO-Dämon Cortyn hatte mit MOBAs eigentlich abgeschlossen. Doch jetzt ist ein „neuer, alter“ Favorit zurück – und besser als je zuvor.
Mobas und ich haben eine kleine Hassliebe. Ich habe League of Legends nur wenige Minuten Zeit gegeben und dann schnell entschieden, dass mir meine Lebenszeit zu schade ist, um mich mit der (zumindest damals) extrem toxischen Community auseinanderzusetzen.
Dann kam SMITE, das ich aufgrund der 3rd-Person-Ansicht und dem Action-Gefühl mochte. Die Götter gefielen mir und für eine Weile hat das richtig Spaß gemacht. Eine Weile lang habe ich das echt gerne gespielt – bis mir die Community zu sehr auf den Zeiger ging und auch mein Freundeskreis sich langsam von dem Moba lossagte.
Ich dachte, dabei würde es bleiben. Mobas und ich, wir waren einfach fertig miteinander.
Doch jetzt ist SMITE 2 in die Open Beta auf Steam gestartet – und was kann ich sagen? Ich bin wieder rückfällig geworden. Die letzten 2 Wochen habe ich im Grunde kaum etwas anderes gespielt und fast durchgehend zu zweit oder zu dritt in der Neuauflage des Götter-Moba verbracht.
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Götter-MOBA SMITE 2 – Reveal Trailer
Auch wenn es noch eine Beta ist, wird jetzt schon mehr als deutlich, dass SMITE 2 eine klare Verbesserung zum Vorgänger ist und doch den Grundsätzen des Spiels treu bleibt.
Warum gibt es eigentlich SMITE 2?
Der Grund für SMITE 2 ist die veraltete Engine des Vorgängers. SMITE 1 basierte auf der Unreal Engine 3 und die ist inzwischen doch ein bisschen in die Jahre gekommen. Das Spiel für die deutlich neuere Unreal Engine 5 fit zu machen, erschien den Machern sinnvoll – und so wurde SMITE 2 geboren.
Aber was unterscheidet SMITE 2 von seinem Vorgänger?
Auf den ersten Blick: Nicht viel. Es gibt die gleichen Götter, wenn auch deutlich weniger davon. Das Gameplay ist nahezu identisch, das Moba-Rad wurde hier nicht neu erfunden. Es gibt Lanes, Items, Fähigkeiten und jede Menge Skill-Shots.
Wer SMITE 1 gespielt hat, findet sich in SMITE 2 im Grunde sofort zurecht.
Doch es sind die vielen kleinen Änderungen im Detail, die SMITE 2 zu einem grundlegend besseren Spiel und zu einem Update machen, das einfach notwendig wurde.
Die meisten Götter sehen deutlich besser aus als noch in SMITE 1 – auch wenn die Vielfalt an Skins noch fehlt.
Fast alle Götter wurden überarbeitet und haben neue Funktionen oder Fähigkeiten, selbst wenn die grundsätzlichen Skills noch nahezu identisch sind. So skalieren nun viel mehr Götter nicht mehr nur mit Intelligenz oder Stärke, sondern häufig mit beidem. Dadurch könnt ihr unterschiedliche Facetten erreichen und Schwerpunkte setzen.
Wollt ihr die Bogenschützin Neith mit hoher Angriffsgeschwindigkeit zu einem Charakter machen, der Tanks rasend schnell die Lebenspunkte wegpflügt? Oder konzentriert man sich lieber auf wenige, starke Auto-Attacks, die mit kritischen Treffern vor allem die gegnerischen Magier und Jäger ausschalten? Oder gebt ihr Neith eine absurde Menge an Intelligenz und steigert dadurch die Effektivität ihrer Fähigkeiten für hohen Burst-Schaden?
Die Freiheit, einen Gott oder eine Göttin nach den eigenen Vorstellungen und in jeder Runde ein wenig anders zu formen, sind deutlich größer als in SMITE 1. Klar, das hätte auch ein Patch in SMITE 1 ändern können – aber so fühlt es sich mit dem Umstieg auf ein neues Spiel einfach rund an.
Dazu kommt, dass Götter nun der Reihe nach „Aspekte“ bekommen. Das sind optionale „Alternativen“ eines Gottes, die man vor dem Start eines Matches aktivieren kann. Dadurch werden die Fähigkeiten des Gottes leicht abgewandelt oder bekommen neue Mechaniken. Zwei Beispiele:
Der Gott Thanatos heilt sich eigentlich durch seinen passiven Effekt, wenn er Schaden verursacht, Götter und Diener tötet. Man kann diese Heilung allerdings deaktivieren und stattdessen dafür sorgen, dass die maximalen Lebenspunkte von Thanatos jedes Mal steigen, wenn er etwas tötet. Dadurch kann man Thanatos sogar noch effektiver als Tank spielen.
SMITE 2 sieht im Großen und Ganzen deutlich besser aus, auch wenn das Gameplay nahezu identisch ist.
Die Magie-Göttin Hecate kann normalerweise ein großes Gebiet mit einer Fläche abdecken. Innerhalb dieses Bereichs laden genutzte Fähigkeiten aller Götter ihren Zauber auf, den sie dann gezielt entfesseln kann, um hohen Schaden zu verursachen. Wer das nicht will, kann die Fähigkeit mit ihrem Aspekt so abwandeln, dass sie den verursachten Schaden von Feinden im Zielbereich verringert und jedes Mal automatisch ein (deutlich schwächeres) Geschoss abfeuert, wenn jemand eine Fähigkeit wirkt.
Auch wenn noch nicht alle Götter solche Aspekte haben, erinnern mich diese Anpassungsmöglichkeiten ein wenig an das Talent-System aus Heroes of the Storm – nicht so umfangreich, aber doch interessant genug, um neue Strategien und Taktiken zu ermöglichen.
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Smite 2: Das Götter-MOBA stellt seinen Helden mit Wunderlampe vor
Die Sache mit den Skins
Der einzige, große Kritikpunkt, den ich immer wieder sehe, ist die Sache mit den Skins. Der Vorwurf lautet hier, dass SMITE die Spielerschaft „abzocken“ will, indem man bereits gekaufte Inhalte noch einmal kaufen muss – nur eben in SMITE 2.
Dieser Vorwurf stimmt, allerdings nur sehr eingeschränkt.
Was häufig verschwiegen wird: Wenn man sich für SMITE 2 den Götterpass kauft – mit dem man sämtliche Götter, die jemals für das Spiel erscheinen werden, sofort besitzt – dann gehen damit einige Boni einher. Der wohl bedeutendste Bonus ist, dass man die Menge an Juwelen, die man in SMITE 1 gekauft hat, in verdoppelter Form in SMITE 2 erhält, in Form von Legacy-Juwelen.
Wenn ihr in SMITE 1 also 10.000 Juwelen gekauft habt, erhaltet ihr in SMITE 2 ganze 20.000 „Legacy“-Juwelen.
Die Legacy-Juwelen können zur Hälfte benutzt werden, um neue Skins und andere Inhalte zu bezahlen. Bis ihr alle Legacy-Juwelen ausgegeben habt, kosten neue Skins also quasi nur die Hälfte.
Darüber hinaus können viele der „alten“ Skins vollkommen mit Legacy-Juwelen gekauft werden, sodass man einen guten Teil der beliebten Skins zurückerhält.
Die Beschreibungen sind ausführlich – aber dafür eindeutig.
Ich habe lange darüber nachgedacht und finde das System ziemlich fair. SMITE 2 verdient an neuen Skins durchaus gutes Geld, gleichzeitig hat man als Veteran aus SMITE 1 eine ziemlich dicke Menge an Legacy-Juwelen, für die man noch sehr viel bekommen kann.
Allerdings sollte auch klar sein: SMITE 2 ist Free2Play. Nichts davon muss man sich kaufen und auch kostenlos kann man ohne große Einschränkungen Spaß an dem Spiel haben. Selbst als Free2Play-Spielerin oder -Spieler kann man sehr schnell neue Götter freischalten.
SMITE 2 ist hübscher, runder und vielseitiger als SMITE 1. Und wer über den Umstand hinwegkommt, dass man nicht alle Skins aus SMITE 1 mitnehmen kann, sollte durchaus mal einen Blick in den Nachfolger wagen. Die letzten Wochen hatte ich dort viel Spaß – und gerade ist der Einstieg noch relativ leicht, denn viele der alten Götter werden nun im Wochentakt veröffentlicht, sodass man recht leicht lernen kann, was die einzelnen Götter so können.
Ich merke auf jeden Fall, dass mich der Sog noch einmal voll erwischt hat und ich mich gerade richtig in ein Spiel fallen lassen kann, von dem ich eigentlich dachte, dass ich es schon längst abgeschrieben hätte. Allein dafür lohnt ein Blick in SMITE 2.
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John Gonzalez kehrt zu Obsidian Entertainment zurück! Zuletzt hatte er sich als Story-Chef für die PlayStation-Blockbuster Horizon Zero Dawn sowie Horizon Forbidden West bewährt. Seine Wurzeln liegen jedoch bei Fallout.
Wer ist John Gonzalez? Der spanische Game Designer und Autor durfte im Laufe seiner langen Karriere an mehreren bemerkenswerten Games arbeiten. So arbeitete er von 2013 bis 2020 bei Guerilla Games, um als Lead Writer das Story-Fundament für die Blockbuster-Produktionen Horizon Zero Dawn sowie Horizon Forbidden West zu legen.
Das erste Ausrufezeichen in der Branche konnte der Autor aber schon vorher setzen, als Lead Creative Designer und Writer bei Obsidian Entertainment. Dort schuf Gonzalez den zentralen Plot und Konflikt von Fallout: New Vegas. Außerdem entwickelte er die Konzepte für die Casinos und die drei Familien. Er schrieb auch mehrere Figuren wie Benny, Robert House, Randall Clark, Caesar und viele mehr.
Was muss ich zu Fallout: New Vegas wissen? Der Quasi-Nachfolger von Fallout 3 war eine Auftragsarbeit für Bethesda und konnte sich trotz allerlei technischer Probleme zu einem Fan-Liebling entwickeln, der in Fallout-Rankings (etwa bei den Kollegen der GameStar) regelmäßig auf Platz 1 landet.
Auf metacritic.com liegt der User-Score aktuell bei 8,6. Auf Steam reicht es für ein fast perfektes „Äußerst positiv“, mit 96 Prozent positiven Rezensionen. Gelobt werden von den Fans dabei immer wieder die toll geschriebenen Figuren und Fraktionen, der launige Humor sowie die enorme, spielerische Freiheit.
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Hoffnung auf New Vegas 2 im Keim erstickt
Was macht John Gonzalez jetzt? Auf linkedin.com erklärte der Autor jetzt, dass er in der Position des Creative Directors zu Obsidian Entertainment zurückkehren wird. Klar, dass er sofort nach Fallout: New Vegas 2 gefragt wird. Gonzalez erklärt jedoch, dass er nicht daran arbeiten würde.
Klar ist aber auch, dass der erfahrene Autor kaum noch Einfluss auf die Entwicklung der beiden Rollenspiele nehmen wird, an denen Obsidian seit Jahren arbeitet: Avowed erscheint bereits am 18. Februar und auch The Outer Worlds 2 soll noch 2025 live gehen.