Vergesst den Nightmare-Modus, Doom mit Baby ist viel härter

Wenn das erste Kind da ist, steht plötzlich alles Kopf. Gerade als Gamer muss man kreativ werden, wenn man trotz Nachwuchs noch Zeit in seinem Hobby verbringen will. Unser Autor Jürgen hat das bei Doom Eternal und Co. irgendwie hinbekommen.

So verbrachte Jürgen die letzten Monate: Ich, der Jürgen, war die letzten 7 Monate in Elternzeit, um meinen mittlerweile einjährigen Sohn optimal beim Großwerden zu unterstützen. Doch nach Stunden des Windelwechselns, Baby-Hütens und dem Besuch diverser Krabbelgruppen wächst der Wunsch nach etwas Entspannung ins Unermessliche.

Wie schön, dass das Baby öfter mal schläft (und zwar endlich in seinem Bettchen und nichtmehr nur auf dem Arm!) und man dann ja theoretisch eine Runde zocken könnte.

„Du spielst nur, wenn du das Baby hütest!“

Darum wurde aus dem entspannten Gaming nichts: Tja, blöd nur, dass auch meine Frau nach Entspannung lechzte. Und recht hatte sie, denn sie übernahm tapfer jede Nachtschicht, während ich im Gästezimmer schlafen konnte. Daher bestand sie zu Recht darauf, die wertvollen Schlafphasen unseres Sohnes ebenfalls zu nutzen, um sich selbst zu erholen.

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Zu Beginn schlief der Kleine nur, wenn man ihm im Arm trug, da konnte man Gaming echt vergessen!

Und da sie dringend Schlaf nachholen musste, hatte ich derweil die Aufsicht über den Schlaf des Kleinen. Der scheint nämlich eine Karriere als Physiker anzustreben. Er tendierte daher dazu, nach dem Aufwachen erstmal die Schwerkraft zu testen. Mit sich selbst als Versuchsobjekt und dem Bettchen als Startpunkt! Spoiler Alert: Er ist nie rausgefallen, wir konnten es stets verhindern.

Was hat es mit dem Baby-Monitor auf sich? Zum Glück habe ich mir für die Baby-Wache einen praktischen Baby-Monitor zugelegt. Damit kann ich den Kleinen überall im Haus sehen und hören, solange ich den kleinen Bildschirm im Blick habe. Damit konnte ich meine Frau überzeugen, dass ich spielen kann und trotzdem das Baby sicher ist.

Das klappte sogar recht gut. Zumindest bei Spielen, die nicht extrem viel Aufmerksamkeit benötigen, wie The Elder Scrolls Online, immer noch ein perfektes Spiel für Eltern.

Shooter und Babys ergeben Extra-Challenges

Das Dilemma mit dem Baby-Monitor und Doom: Blöd wurde das alles erst, als ich via Stadia Shooter spielen wollte. Schon bei Borderlands 3 war es schwer, sich auf den Baby-Monitor und das Spiel zu konzentrieren. Aber wenigstens gab es in Borderlands öfter ruhige Passagen, wo nicht viel geballert wurde. Doch es kam noch schlimmer.

Denn schließlich kam ein Game heraus, das ich unbedingt zocken wollte und das durch die Baby-Aufsicht echt noch kniffliger wurde, als es eh schon war: Doom Eternal! Ich liebe Doom und das rasante, offensive Gameplay. Zusammen mit den krassen Effekten und dem geilen Soundtrack gehört es klar zu meinen Favoriten.

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Doom Eternal und Google Stadia – Das klappt ja echt gut
von Jürgen Horn

So wird Doom noch schwerer: Doch genau die Stärken von Doom Eternal sind bei meinem Babymonitor-Modell ein echtes Hindernis. Denn es ist echt ein Mords-Stress, das hyper-rasante Gameplay von Doom zu genießen und gleichzeitig ein Auge auf dem Baby-Bildschirm zu haben.

Und auch die Kopfhörer hängen nur halb auf dem Ohr, weil man so sonst überhört, wenn das Baby aufwacht und laut nach seinen Eltern ruft. Der harte Schwierigkeitsgrad von Doom steht dieser Herausforderung kaum nach.

jürgen game setup doom
So sieht gerade mein Setup aus, wenn ich zocken will. Der Baby-Monitor (das kleine weiße Kästchen) muss stets im Blick sein.

Paradoxerweise sah ich diese Limitierungen aber bald als extra Challenge. Denn der Adrenalinlevel steigt noch mehr, wenn man ständig auf zwei völlig verschiedene Dinge achten muss: Ein friedlich schlafendes Baby auf der einen Seite und ein auf mich zu rennender, blutrünstiger Hell-Knight auf der anderen!

Darum weiß ich meine Freizeit nun noch mehr zu schätzen: Außerdem hat mich die ganze Situation mit dem Baby-Monitor eines gelehrt: Freizeit ist kostbar und sollte in vollen Zügen genossen werden, wenn es die Gelegenheit dazu gibt. Daher ist ein erfolgreich durchgezocktes Level in Doom gerade für mich noch befriedigender, als wenn ich es vor meiner Zeit als Vater halt einfach so mal an einem beliebigen Abend gespielt hätte.

Daher genieße ich gerade meine extra-harten Game-Sessions mit dem Babymonitor. Das Erfolgserlebnis ist einfach herrlich.

Pokémon GO verteilt jede Woche starke Geschenke im Shop – Verpasst keine

Bei Pokémon GO könnt ihr euch aktuell ziemlich gute Geschenke im Shop sichern – oder zumindest wirklich starke Angebote.

Was ist los im Shop? Aktuell hat Pokémon GO mehrere Maßnahmen eingeleitet, um das Spielen zu Hause zu erleichtern. Dazu gehören auch Sonderangebote im Shop, die ihr für nur eine Münze bekommen könnt – also quasi geschenkt.

Die sollen euch vor allem das Fangen von Monstern erleichtern. So gab es bisher folgende Angebote im Shop:

  • 30x Rauch
  • 100x Pokebälle
  • 50x Superbälle

Die Angebote kamen bisher im Ein-Wochen-Rhythmus. Und auch in Zukunft werden wir laut den Entwicklern wohl mit solchen Angeboten rechnen können.

Pokémon GO von zu Hause aus nimmt immer mehr Gestalt an

Darum sind die Geschenke so wichtig: Wegen der aktuellen Corona-Krise ist es nicht so einfach, Pokémon GO zu spielen. Schließlich soll man, soweit es möglich ist, zu Hause bleiben.

Niantic arbeitet daran, das Spiel auf “Zuhause” umzubauen. So sollen demnächst beispielsweise auch Raids vom eigenen Wohnzimmer aus zu machen sein.

Mit den Items für eine Münze können Spieler schonmal das Problem umschiffen, dass ihnen die Bälle ausgehen oder keine Pokémon vor der eigenen Wohnung spawnen – zumindest bis zu einem gewissen Grade. Es lohnt sich also, zumindest wöchentlich im Shop vorbeizuschauen.

Pokémon GO Rauch
30 mal Rauch gab es, um die Spawns zu erhöhen

Pokémon GO wird “Pokémon Stay”: Ein weiteres Problem, das noch besteht, liegt darin, dass manche Spieler keine Quests mehr sammeln können – aus Mangel an naheliegenden Pokéstops. Möglich aber, dass die Entwickler sich hier auf Dauer auch etwas einfallen lassen. “Unmögliche” Quests wurden immerhin schonmal entfernt.

Trotz der Restriktionen scheint Pokémon GO gerade aber zu laufen. Denn aktuell sieht es aus, als würden Trainer grundsätzlich mehr Geld in dem Spiel ausgeben.

Unser Autor Noah Struthoff betrachtete die Maßnahmen in Richtung “Pokémon Stay” zuletzt auch positiv:

Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.

Destiny 2: Weekly Reset am 31.03. – Neue Aktivitäten und Herausforderungen

Heute, am 31. März, ist es in Destiny 2 Zeit für den Weekly Reset. Dieser bringt den Spielern neue wöchentliche Herausforderungen, Dämmerungs-Strikes sowie einen frischen Flashpoint. Doch was gibt es sonst noch für die Hüter zu tun?

Was passiert gerade in Destiny 2? Nachdem das Eisenbanner nun beendet ist, startet die neue Destiny-Woche mit einer wartungs-bedingten Auszeit und dem dazugehörigen Update 2.8.0.2., das so einige Änderungen ins Spiel bringt.

Um 19:00 sollten die Wartungsarbeiten aber abgeschlossen sein und die Hüter können sich auf die Inhalte der neuen Woche stürzen.

Doch was gibt es in dieser Woche für die Hüter zu erledigen?

Die wichtigsten Infos zu den wöchentlichen Aktivitäten vom 31.03. bis zum 07.04.

Diese Nightfall-Strikes könnt ihr spielen: Bei der regulären Dämmerung (Powerlevel 820) könnt ihr aus diesen Nightfalls wählen:

  • Exodus-Absturz
  • Der Waffenhändler
  • Die Scharlach-Festung

In Dämmerung: Die Feuerprobe steht der Strike

  • Wächter des Nichts

bereit.

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Bei Strikes und Story-Missionen sind diese Modifier aktiv:

  • Arkus-Versengen
  • Blackout
  • Grenadier

Dabei ändert sich der Versengen-Modifikator die komplette Woche nicht. Die beiden übrigen Modifier ändern sich allerdings täglich

Schmelztiegel: Folgende Modi und Playlists gibt es im PvP:

  • Privatmatch (Kern-Playlist)
  • Rumble (Kern-Playlist)
  • Kontrolle (Kern-Playlist)
  • Hexenkessel (Rotation-Playlist)
  • Durchbruch (Rotation-Playlist)
  • Eliminierung (Kern-Playlist)
  • Überleben (Kern-Playlist)
  • Überleben: Freelance (Kern-Playlist)
  • Klassische Mischung (Kern-Playlist)

Abrechnung: Diese Modifikatoren sind aktiv:

  • Arkus-Versengen
  • Grenadier

Eskalationsprotokoll: 

Auf dem Mars habt ihr im Escalation-Protocol die Chance auf folgende Waffen:

Flashpoint: Den aktuellen Flashpoint findet ihr auf:

  • Titan

Petra Venj findet ihr aktuell (Fluch-Woche 1) am Pavillon im Gebiet „Das Ufer“. Zudem könnt ihr die 5. Aszendenten-Herausforderung angehen.

d2 petra venj

Das sind die Quellen für Mächtigen Loot in der Season 10 von Destiny 2

So gliedert sich Mächtiger Loot in Destiny 2: Mächtigen Loot gibt es in mehreren Stufen, die euch verschiedene Power-Schübe verleihen. Dementsprechend verleihen euch höhere Stufen auch höhere Power-Schübe.

  • Stufe 1 (bis zu +3 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 2 (bis zu +4 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 3 (bis zu +5 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Spitzenausrüstung (+5 oder mehr über dem Powerlevel. Die einzige Ausrüstung, die über 1000 und bis maximal 1010 geht. 

Zur Info: Powerlevel, die man über das saisonale Artefakt zusätzlich erhält, werden nicht für die Berechnung der Powerlevels eurer Drops berücksichtigt. Hier ist der Mittelwert der Ausrüstung und Waffen entscheidend.

Quellen für Mächtigen Loot in Season 10: 

Stufe 1:

  • Wöchentlicher Flashpoint
  • Primus-Engramme
  • Waffenschmied-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • wöchentliche Story-Mission: Lunas Ruf von Eris
  • 3x Albtraum-Jagd absolvieren
  • Zavalas Vorhut-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • 3x Vorhut-Strikes erledigen
  • 5x Dämmerung: Die Feuerprobe erledigen. Höhere Schwierigkeitsstufen gewähren größeren Fortschritt
  • Schmelztiegel für 4 Matches in einer Kern-Playlist
  • Schmelztiegel für 4 Matches in einer Rotations-Playlist
  • Shaxx‘ Schmelztiegel-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • Gambit-Beutezüge vom Vagabunden – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • Jeder volle Rangaufstieg in Gambit oder im Schmelztiegel

Stufe 2:

  • Wöchentliche Matches in Gambit – Schließt 3 Spiele in Gambit oder Gambit Prime ab
  • Clan-Belohnung von Hawthorne

Stufe 3:

  • Seraph-Bunker
  • Trials of Osiris

Spitzenausrüstung:

  • Raid „Garten der Erlösung“
  • Dämmerung: Die Feuerprobe mit einer Team-Punktzahl von 100.000 oder mehr
  • Albtraumjagd (Großmeister)
  • Dungeon (Grube der Ketzerei)
  • Trials of Osiris
Destiny 2 tess everis

Glanzstaub-Highlights des Everversums

Das sind die Glanzstaub-Highlights dieser Woche:

  • Die exotische Geste “Die Ladung Tragen”
  • Das exotische Geist-Hülle „Seraph-Hülle“
  • Der exotische Sparrow „Albtraum-Pirscher“
  • Der exotische Sparrow „Vermächtnis des Verrückten“
  • Der exotische Sparrow „Viper-4S“
  • Das exotische Waffenornament für Donnerlord „Induktionsgesetz“
  • Das exotische Waffenornament für Arbalest „Gewaltsamer Exorzismus“

Nutzt ihr eigentlich ein Schwert in Destiny 2? Hier erfahrt ihr, warum sich das in Season 10 wieder lohnt:

PUBG verwandelt sich zum 1. April in eine bekloppte Fantasy-Welt

In PlayerUnknown’s Battlegrounds haben die Entwickler einen einwöchigen Scherz angekündigt. Der soll das Battle-Royale-Spiel in eine Fantasy-Welt verwandeln – und zwar in eine ziemlich beknackte.

Was haben die Entwickler geplant? Auf ihrer Homepage haben die Entwickler fast schon eine Sage um ihren diesjährigen Scherz gesponnen. So heißt es dort: “So höret, denn ihr edlen Streyter aus aller Herren Länder: Diese Woche wird feilgeboten eyn eynzigartiges Spectaculum im Lande Erangel.”

Bei diesem “eynzigartigen Spectaculum” wird es sich um einen einwöchigen Spezialmodus anlässlich des 1. Aprils handeln.

Ein ziemlicher Themen-Sprung, wenn man die normale Ausrichtung von PUBG, das auf Steam gerade wieder gut läuft, berücksichtigt. Aber die Entwickler scheinen motiviert – und haben sogar einen ebenso irren Trailer gebastelt:

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Man wollte sich wohl mal ein bisschen Abwechslung gönnen, so die Entwickler auf der offiziellen Homepage: “Der erste April ist in der Gaming-Welt eine gefeierte Tradition. Ob mit lustigen Videos, Fake-Patchnotes oder sogar kompletten In-Game-Events … Es ist die Jahreszeit, in der die Teams ein wenig aufdrehen und etwas völlig anderes ausprobieren können. Und bei uns bedeutet das in diesem Fall: Fantasy Battle Royale.”

Nach einigen, ziemlich beknackten Real-Szenen sieht man aber auch tatsächlich etwas Fantasy-lastiges Gameplay im Trailer. Es scheint sich also nicht nur um einen aufwendigen, um einen Tag verfrühten Witz zu handeln. Darauf weisen zumindest auch die restlichen, umfassenden Beschreibungen auf der PUBG-Homepage hin.

PUBG Fantasy
Zu den Waffen!

Das soll Fantasy Battle Royale sein: Fantasy Battle Royale soll ein einwöchiger Event-Modus zwischen dem 1. und 8. April sein. Der habe nicht allzu viele Ressourcen gekostet, sei aber lustig: “FBR hat uns die Möglichkeit gegeben, ein paar neue Fantasy-Ideen in einer realen Umgebung auszuprobieren.” Dazu gehöre auch ein kleines Crafting-System, mit dem ihr im Laufe eines Matches Ausrüstung verbessern könnt.

PUBG Crafting
Gecrafted soll auch werden!

Dazu kommen Fantasy-Klassen:

  • Der Barbar
  • Die Waldläuferin
  • Der Zauberer
  • Der Paladin
Barbar PUBG
Zieht mit einem Barbaren ins Gefecht

Alle bringen spezielle Fähigkeiten und Ausrichtungen mit. Waldläuferinnen etwa Schleichen geräuschlos, Zauberer lassen Feuer regnen. Dazu kommen dann noch das Motorrad “Edles Ross” und der “Drachenwagen” sowie einige neue Missionen für den zeitlimitierten Modus. Auf der umbenannten “Dragon’s Isle” soll dann ein klassisches Battle-Royale-Match stattfinden. Na dann: Auf die Rösser und losgeritten.

CoD Modern Warfare 2 Remastered ist für PS4 live – Wann startet’s auf PC, Xbox One?

Das versprochene Remaster der Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 2 ist nun käuflich – allerdings vorerst nur auf der PS4. Die Exklusivität stößt auf zweierlei Meinungen.

MW2-Kampagne jetzt exklusiv für PS4: Wie bereits durch einen Leak des deutschen PS Store bekannt geworden ist, erschien heute das Remaster für die Kampagne von Modern Warfare 2. Ab sofort ist es zu kaufen.

Das Remaster erschien als Bundle mit digitalen Inhalten für Modern Warfare (2019) und kostet 24,99€. Im Bundle enthalten sind:

  • ein UDT-Ghost-Skin
  • 2 Waffenbaupläne
  • ein Waffentalisman
  • ein Vollstrecker
  • eine Stichelei
  • eine Animierte Visitenkarte
  • ein Emblem
  • 2 Battle Pass-Stufensprünge

Hier geht es zu Call of Duty: Modern Warfare 2 – Kampagne Remastered im PS Store. Der Multiplayer von MW2 ist übrigens nicht neu gemastert, nur die Kampagne ist spielbar.

Falls ihr Probleme mit dem PSN oder dem PS Store habt, seid ihr damit nicht alleine: Im Moment gibt es offenbar Server-Probleme bei der PS4.

Modern Warfare 2 Remastered exklusiv für PS4

Wie lange ist die Kampagne exklusiv? Während PS4-Spieler sich die Kampagne bereits kaufen können, müssen Spieler auf PC und Xbox One sich noch einen Monat lang gedulden. Ähnlich hat es Activision auch schon mit dem Survival-Modus gehalten, der jedoch ein ganze Jahr exklusiv für die PS4 bleibt.

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CoD MW: Wie gut sind die Exklusiv-Inhalte der PlayStation mit Season 2?
von Maik Schneider

Für die beiden anderen Plattformen (PC und XBox One) erscheint das Remaster am 30. April. Wer will, kann sich laut einem Tweet des offiziellen Twitter-Accounts von Call of Duty die Kampagne bereits vorbestellen, um pünktlich anfangen zu können.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll laut eines Leaks sogar die MW3-Kampagne noch erscheinen.

So reagieren die Spieler: Die Entscheidung trifft auf recht wenig Verständnis. Zwar freuen sich die Spieler über das Remaster der Kampagne, jedoch können sie nicht nachvollziehen, warum es nicht gleich für alle kommt.

Besonders angesichts der Coronakrise, die viele Menschen in ihre Häuser zwingt und zu MMOs verleitet, sei das eine seltsame Entscheidung. Twitter-Nutzer Nathan S. schreibt: „Jeder ist zu Hause und ihr lasst Xbox und PC warten. Was für ein Witz“ (via Twitter).

Insbesondere Publisher Activision zieht damit den Groll der Nutzer auf sich. Ein Ex-Entwickler hat kürzlich erklärt, wie wenig Einfluss Infinity Ward bei einigen Inhalten hat. Die Spieler vermuten deswegen nun auch hier Activision hinter der Entscheidung.

Destiny 2: Update 2.8.0.2 / 1.48 ist live – Alle Infos und Patch Notes

Heute, am 31. März, ist bei Destiny 2 ein neues Update erschienen. Auf PS4, der Xbox One, auf dem PC und auf Google Stadia steht der Hotfix 2.8.0.2 zum Download bereit. Wir fassen das Wichtigste zum Ablauf der Wartungsarbeiten, zum Server-Down zusammen und geben euch einen Ausblick auf die geplanten Änderungen.

Das müsst ihr zum heutigen Update wissen: Heute Abend (31. März) ist das planmäßige Update für Destiny 2 angesetzt: der Hotfix 2.8.0.2. Das Update soll eine Vielzahl von Problemen beheben, bringt aber auch Wartungsarbeiten und einen kurzen Server Down mit sich.

Lest in diesem Artikel alle wichtigen Infos zum Update, den Wartungsarbeiten und der neuen Reset-Zeit. Wir aktualisieren den Beitrag den ganzen Tag über und halten euch über das Update 2.8.0.2 auf dem Laufenden.

Das Update ist jetzt verfügbar und kann geladen werden. Es ist auf der PS4 154 MB groß. Nach dem Download könnt ihr wieder in die Welt von Destiny 2 eintauchen.

Alles zur Wartung und dem Server Down am 31. März

Das sind heute die wichtigen Zeiten:

  • Die Wartung beginnt um 18:00 Uhr deutscher Zeit
  • Um 18:45 Uhr gehen dann die Server offline. Die Downtime beginnt
  • Um 19:00 Uhr sollen die Destiny-2-Server wieder hochfahren. Dann beginnt auch die Veröffentlichung von Update 2.8.0.2
  • Um 20:00 Uhr sollen die Wartungsarbeiten planmäßig enden

Ab heute wird übrigens der wöchentliche Reset um 19 Uhr deutscher Zeit stattfinden.

Zavala Bunker Season 10 Destiny.
Zavala überwacht diese Woche die Wartung

Es ist möglich, dass ihr euch nach dem Update in eine Warteschlange einreihen müsst.

Was ändert sich heute mit Hotfix 2.8.0.2?

Diese Probleme behebt das Update heute? Das Hauptziel des Updates wird die Behebung eines Problems sein, bei dem die „Prüfungen von Osiris“-Herausforderungen nicht richtig zurückgesetzt werden. Zudem sollen einige weitere Anpassungen im Update 2.8.02 stecken, so soll unter anderem ein gesperrtes Exotic wieder richtig funktionieren und spielbar werden.

Weitere angekündigte Fixes sind:

  • Ein Problem wurde behoben, bei dem Spieler mit Raijus Harnisch unendlich lange Wirbelwindschutz halten konnten.
  • Ein Problem wurde behoben, bei dem das Titanen-Panzerhandschuh-Ornament des Saisonpasses die Erste-Person-Sicht eingeschränkt hat.
  • Saisonpass-Maschinenpistolen und -Schrotflinten erstellen jetzt Kriegsgeist-Zellen, wenn Saisonpass-Ornamente ausgerüstet sind.
  • Ein Problem wurde behoben, bei dem Sentinel-Titanen ihren Sentinel-Schild/Banner-Schild verlängern konnten, indem sie sich unterdrückten.
  • Ein Problem wurde behoben, bei dem Spieler eine inkorrekte Anzahl planetarer Materialien von Bunker-Upgrades erhielten.

Bungie teilte via Twitter mit, dass zwei geplante Fixes wider erwartend doch nicht in Update 2.8.0.2 behoben wurden und verschoben werden müssen.

  • Upgrades des Saisonpasses zählen nur für den Charakter, mit dem sie freigeschaltet wurden und nicht für das gesamte Konto
  • Das erste wöchentliche Räumen eines Legendären Verlorenen Sektors gewährt keine mächtige Belohnung
Jeder Hüter soll seinen Trials-Loot bekommen

Patch Notes für Destiny 2 Update 2.8.0.2 / 1.48

Was sagen die Patch Notes? Die genauen Änderungen werden von Bungie in den offiziellen Patch Notes veröffentlicht. Der offizielle Change Log liegt nun in englischer Sprache vor:

Auch interessant: Um euch die (Zwangs)Pause während der Wartung zu vertreiben, haben wir hier aktuelle Destiny-Artikel für euch:

Quelle(n):
  1. Bungie Help

Ein „God mode“-Cheat macht gerade CoD Warzone kaputt

Das Battle Royale Call of Duty: Warzone ist nun seit ein paar Wochen spielbar und mittlerweile zeigen sich anscheinend größer werdende Probleme mit Cheatern. Es sind sogar Clips von offenbar unsterblichen Spielern aufgetaucht.

Was ist das für ein Cheat? Der Twitter-Nutzer Lance Pitcher hat einen Clip geteilt, in dem er mit seinem Team gegen einen Gegner antritt. Er feuert diesem Magazin um Magazin in den Körper, ohne dass es ihn zu interessieren scheint.

Seine Team-Kollegen helfen und werden dabei sogar teilweise selbst ausgeknockt. Als er sich selbst schließlich hinter den Gegner bugsieren kann, führt er einen Vollstrecker-Kill aus. Das ist eine längere Animation, in der ein Gegner sofort getötet wird.

Eigentlich sollte sein Charakter dem Gegner mit dem Stiefel den Kopf zermatschen – der steht aber einfach wieder auf und ballert ihn fröhlich über den Haufen, wie hier im Video zu sehen:

Warzone und Probleme mit Cheats

Was ist das Problem? Einige Spieler vermuten nun, dass es sich um einen Cheater handelt, der einen sogenannten „God mode“, also Unsterblichkeit, nutzt. Andere meinen, es könnte sich auch nur um einen Bug handeln, den der Gegner zufällig abbekommen hat.

Allerdings machen immer wieder Videos von Cheatern und Nutzern von Hacks in Warzone die Runde. Besonders Aimbots scheinen beliebt zu sein. Es werden immer häufiger Clips von Streamern gezeigt, in denen deren Fadenkreuze und Schüsse verdächtig zielgenau treffen oder sogar direkt in Millisekunden auf Körperteile gezogen werden, wie hier im Video von reddit-Nutzer keefo:

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Während das für einige sicher nur ein unangenehmes Ärgernis ist, kann das für andere wirklich frustrierend sein. Besonders, wenn man kurz vor einem gefeierten Sieg in Warzone steht und eigentlich gewinnen würde, nur um dann von einem Cheater erledigt zu werden.

Weitere Probleme in Warzone: Neben Cheats oder Bugs, falls es sich um solche Handelt, machen auch Glitches im Moment die Runde. So ist es etwa möglich, dass im Gulag Waffen zu finden sind, die dort nicht sein sollten – ein unfairer Vorteil.

Die Spieler fordern aktuell, dass sich Infinity Ward der Sache annimmt, Cheatern einen Riegel vorschiebt und die besonders nervigen Fehler behebt.

Infinity Ward patcht wöchentlich – allerdings wird mit dem heutigen Update vom 31. März das Remaster der Modern-Warfare-2-Kampagne erwartet. Im Entwickler-Trello gibt es noch keine Vermerke zu Cheatern oder diesen Bugs.

Dabei sind Cheats und Schummeleien gar nicht notwendig, um in Warzone gut zu sein. Ein Team zeigt, wie ihr mit ein paar Tipps und Tricks massenhaft Kills abstaubt.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Fans finden: PS5 braucht ein kleines, aber wichtiges Feature des PS4-Controllers

Der PS5 Release steht im Winter 2020 an, momentan sind weder Design noch Controller bekannt. Für den Dualshock-5-Controller fordern Fans jetzt ein bestimmtes Feature.

Welche Feature wollen die User unbedingt? Auf reddit wünschen sich viele User, dass Sony die Kopfhörerbuchse (im englischen Headphone Jack) beim Dualshock 5 beibehalten soll. Bei der Xbox Series X sind viele Fans froh, dass die Xbox Series X eine alte Eigenheit beibehält.

Woher stammt der Wunsch? CrazyForCashews erklärt so in seinem Post auf reddit, dass für ihn die Kopfhörerbuchse enorm wichtig sei:

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Dabei führt er folgende Punkte auf, warum dieses Feature wichtig sei:

  • Man brauche keine spezielle Hardware, um seine Kopfhörer zu benutzen.
  • Man steckt die Kopfhörer einfach am Controller ein und kann sofort zocken.

Dennoch, so erklärt CrazyForCashews, sei der Dualshock 4 natürlich nicht perfekt. Der Dualshock 5 sollte zwar den Klinkenanschluss beibehalten, aber die Sound- und Verbindungsqualität verbessern.

Außerdem wäre ein physischer Lautstärkeregler am Controller auch ein feines Feature.

Microsoft hat mit einem letzten Update dem Xbox-One-Controller übrigens eine coole Fähigkeit zurückgegeben, auf die viele User sehnlichst gewartet haben. Dabei ist diese eigentlich ziemlich simpel:

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Xbox One Controller bekommt simples Feature – Spieler finden es großartig
von Benedikt Schlotmann

PS4-Controller: Das sagen die Fans zum Headphone-Jack

Das sagen die User: Auf reddit wurde dieser Post stark diskutiert. Der Post hat mittlerweile fast 2K Upvotes und rund 200 Kommentare. Ein paar stellen wir euch hier nun vor:

  • User Sam-Porter-Bridges sagt dazu: „DAC war nicht wirklich gut, aber ein paar vernünftige Headphones verbunden mit dem Dualshock 4 boten ein deutlich besseres Audio als das Sony Wireless Headset. Für den Preis dieser Kopfhörer bekommt man ein Sony MDR-7504 oder ein Audio Technica ATH-M40X, beide bieten einen signifikant besseren Klang.“
  • Dead-Sync erklärt: „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass die Kopfhörerbuchse auch weiterhin dabei ist. Sony hat sogar den Anschluss beim neusten Xperia Phone zurückgebracht. (…) Der einzige Grund, warum sie sich dagegen entscheiden könnten, wäre eine größere Batterie oder ein neues haptisches System, aber ich denke, das wird nicht der Fall sein.“
  • Eine ähnliche Meinung vertritt auch TheWombatOverlord: „Die Kopfhörerbuchse ist immer noch der Standard für kabelgebundenes Audio, Sony hat nicht die gleichen Anreize wie Smartphone-Hersteller, die einfache Buchse abzuschaffen (für ein schlankeres Gerät oder verbesserten Wasserschutz). Ich wäre wirklich überrascht, wenn [der Anschluss] nicht dabei wäre.“
  • Noch deutlicher wird Obiwans lightsaber: „Wenn die PS5 nativen Bluetooth-Support für Kopfhörer bieten würde, dann wäre das zumindest ein Key-Feature gegen die Xbox Series X, was aber Microsoft hoffentlich mit einem der ersten Updates ebenfalls noch hinzufügt.“

PS5 Controller – Was wissen wir zum Dualshock 5?

Bisher hat Sony noch keine Informationen zum Dualshock 5 offiziell herausgegeben:

Ansonsten gibt es bisher nur Spekulationen rund um das PS5 Design als auch um den neuen Controller.

Ein User hat übrigens eine besondere Idee gehabt, wie er seinen alten Controller auf eine besonders coole Art und Weise ehren kann.

Das sagen bekannte Twitch-Streamer zum neuen Shooter Valorant: „Der totale Knaller“

Der neue Shooter Valorant von Riot kommt immer näher. Die ersten Reaktionen auf das Spiel von eSport-Profis und Twitch-Streamern lassen auf ein spannendes, neues Game hoffen.

Was ist Valorant? Bei Valorant handelt es sich um einen Free2Play-Shooter von den LoL-Machern Riot Games. Der Shooter soll an Spiele wie Counter Strike angelehnt sein. Valorant befindet sich noch in der Entwicklung, geht aber schon bald in eine offene Beta-Phase.

Bei einem ersten Anspielevent durfte Valorant nun gezockt werden. Und viele Streamer und Pros zeigten sich bereits jetzt begeistert.

“Das Spiel wird euch wegpusten”

So sehen erste Reaktionen aus: Allzu tief ins Gameplay steigen die Reaktionen ins Spiel noch nicht ein. Allerdings schilderten viele Streamer bereits ihre ersten Eindücke des Spiels. Summit1g etwa kündigte an, dass es 10 Mal besser als Overwatch wird.

Streamer Gale Adelade vom eSports-Team TSM etwa nahm gleich mal die Bezeichnung “Valorant-Streamer” in seine Twitter-Bio auf und zeigte sich früh begeistert von dem Spiel: “Valorant ist das krankeste Spiel aller Zeiten. Ich habe es am Wochenende getestet und ich liebe Phoenix so sehr. Das Spiel wird euch wegpusten”, so der Streamer (via Twitter), der den ersten bekannten Helden des Spiels wohl austesten durfte.

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Jack “Courage” Dunlop, ein bekannter Shooter-Streamer zu Fortnite und Call of Duty.

Auch der aus der Fortnite- und Call-of-Duty-Szene bekannte Streamer “CouRage” ist ein Fan des Spiels: “Das Game ist der totale Knaller”, findet der Streamer nach einem Wochenende voller Valorant.

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Auch Forntite-Streamer Cloakzy, bekannt aus seiner Partnerschaft mit Tfue, verbrachte das Wochenende mit Valorant – und kündigte gleich schonmal an, besser werden zu wollen als Konkurrent “TimtheTatman”.

Wegen Valorant habe er die letzten 2 Tage nicht gestreamt.

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Ob das was wird? Der herausgeforderte durfte sich jedenfalls auch schon vorbereiten.

Das Fazit von TimTheTatman Fazit bestand im Grunde nur aus zwei Worten: “Get. Ready.”

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In einem Stream bei Twitch führte er sein Kurz-Fazit noch ein bisschen weiter. Er halte Valorant für “das nächste große Ding” und ist gespannt, was die Zukunft für das Spiel bringt.

Auch unser ausführliches Fazit zum Test-Wochenende werden wir euch demnächst ausführlich vorstellen. Wenn ihr schon jetzt mehr über Valorant erfahren möchtet, werdet ihr hier fündig:

LoL bekommt 2020 noch 3 neue Champions – Leak verrät Details zu Aidyn

League of Legends soll im Jahr 2020 noch mindestens 3 neue Champions bekommen. Zwei von ihnen wurden bereits offiziell bestätigt, während ein Leak nun Details zu Aidyn, dem dritten Champion, verraten hat.

Wer ist Aidyn? Aidyn soll ein neuer Champion werden, der aus der Region Freljord stammt. Dabei handelt es sich um die nördlichen und eisigen Gebiete aus Runeterra, in denen Champions wie Sejuani, Lissandra oder Ashe beheimatet sind.

Dies verraten mehrere Leaks vom Reddit-Nutzer RiotLeaks. Der Account wurde anscheinend extra für diese Infos erstellt. Leaks zu neuen Champions in LoL sind eigentlich die Ausnahme. Trotzdem wirken die gezeigten Inhalte passend, weswegen wir darüber berichten.

Was zeigen die Leaks? Der erste Leak besteht aus einigen kurzen Voice Lines. Vom Sprachstil erinnert der Charakter sofort an Braum, jedoch in einer düsteren Version. Er scheint stark vom Krieg gezeichnet zu sein.

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Der zweite Leak zeigt hingegen einige Concept Arts rund um den Charakter. In den beiden Bildern sieht man Spitzhacken oder Kletterhaken, von denen anscheinend direkt zwei Stück als Waffen eingesetzt werden.

Genaue Details zum Aussehen von Aidyn oder seiner Rolle im Spiel gibt es noch nicht. Ein Release des Champions scheint sich auch noch eine Weile hinzuziehen, da Riot bereits 2 neue Champions für ein Sommer-Event angekündigt hat.

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Vor Aidyn erscheinen wohl noch andere Champions

Was wurde zu den Champions bereits angekündigt? In einem Video im Januar stellte Riot Games die Pläne für neue und alte Champions im Jahr 2020 vor:

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Was spricht dafür, dass Aidyn später kommt? Die zwei neuen Champions wurden für ein Sommer-Event angekündigt. Das passt nicht wirklich zu Aidyn, einem eher eisigen Champion.

Auch die Beschreibungen eines “blumigen Junglers” und eines “maskierten Fremden” passen nicht wirklich zu dem neuen Charakter. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass Aidyn erst im Spätsommer oder Herbst erscheint.

Riot möchte zudem neue Champions etwas passender bündeln, wie das bei Senna und ihrem Auftritt bei der Band True Damage der Fall war.

Quelle(n):
  1. Dexerto

FIFA 20: Neues Title Update 14 nerft fiese Taktik noch stärker – Patch Notes

In FIFA 20 ist das Title Update 14 erschienen. Es schwächt weiter die Taktik „Overload Ball Side“ und bringt ansonsten nur kleine Änderungen mit.

Wann kommt das Update? Das Title Update 14 ist heute, am 31.03.2020, bereits für den PC erschienen. Konsolenspieler müssen sich allerdings noch etwas gedulden, denn wie gewohnt erscheint das Update erst später für Xbox One und Playstation 4.

Patch Notes: Was steckt im Update?

Das wird generft: In FIFA 20 wird weiter am Balancing geschraubt und wie schon in Title Update 12 an der Taktik “Overload Ball Side” gepfeilt. Dort wurde nun nochmal die Ausdauer erhöht, die verbraucht wird, wenn man die Taktik einsetzt.

Was genau ist “Overload Ball Side”? Bei dieser, bei vielen Spielern, unbeliebten Taktik verschiebt sich die Defensive immer in Richtung Ball und stellt damit konsequent Angriffswege zu. Das machte ein Durchkommen außerordentlich schwierig, weshalb viele Spieler diese Taktik als overpowered bezeichneten. Wie sich die Taktik auswirkt, seht ihr hier:

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Das steckt auch noch im Update: Die Taktik “Team-Pressing” wurde zusätzlich zur “Overload Ball Side” überarbeitet. Wenn ihr sie ingame mit dem D-Pad aktiviert, dann sollen eure Spieler nun nicht mehr so viel Stamina verbrauchen wie es vorher der Fall war. Die Werte sind dort laut EA wieder wie vor dem Title Update 12.

Außerdem wurden die südamerikanischen Vereine Guarani und Barcelona SC zu den Conmebol Wettbewerben hinzugefügt, die Präsentation der Copa Libertadores überarbeitet sowie Teams und Trikots aktualisiert.

Zusätzlich ist in den Patch Notes von visuellen Updates die Rede, es sollen verschiedene Trikots und Werbetafeln überarbeitet worden sein. Welche das genau sind, ist nicht bekannt.

Sucht ihr noch neue Karten für euer FUT-Team? Dann solltet ihr euch diese starken Karten mal anschauen:

The Division 2 plant im April 2 massive Updates – So gehen sie die Probleme an

The Division 2 kämpft mit einigen Problemen seit der großen Erweiterung „Warlords of New York“. Nun gaben die Entwickler einen Ausblick auf das nächste Title Update 8.5 und zeigen eine lange Liste mit geplanten Änderungen.

Welche Ankündigung gab es jetzt? Bei The Division 2 fand heute, am 31. März, eine geplante Wartung statt und die Entwickler nutzten die Chance, um neue Infos über die Zukunft des Loot-Shooters auszugeben. Seit der umfassenden Warlords-Erweiterung plagen das Spiel so einige nervige Fehler und Balance-Schwierigkeiten, welche Massive jetzt konsequent abarbeitet.

Demnach kommen im April zwei große Updates, die sich um die aktuellen Schwächen des Titels kümmern und Fehler beseitigen sollen, die das Agenten-Leben manchmal verdammt schwer machten.

Schon Anfang April kommt mit Titel Update 8.5 ein größeres Update. Schaut euch hier an, was die Entwickler dafür geplant haben.

Das steckt alles in Title Update 8.5

Was soll mit TU 8.5 angepasst werden? Im Ubisoft-Forum zu Division 2 verrieten die Entwickler schon viel über das kommende Update und teilten die Änderungen und Fixes in 4 Teil-Bereiche:

  • Bug Fixes
  • Gameplay-Änderungen
  • Balance-Änderungen
  • Exotic- und Talent-Änderungen

Welche Bugfixes sind geplant? Insgesamt finden sich hier 4 Punkte. Ein Grafik-Problem, das auf PCs zu Abstürzen führt, verschwindet. Dazu noch diese 3 Fixes:

  • Striker-Set – Es gibt ein Problem mit Set-Talent. Nach dem Update sollen diese richtig stapeln.
  • Manchmal können Agenten ihre Team-Mitglieder nicht wiederbeleben.
  • Falsche Darstellung des Fortschritts der aktuellen Liga. Agenten dachten oft, der Fortschritt wäre verloren

Das Striker-Set sollte eigentlich die Gear-Sets von Division 2 bereichern. Kam aber leider fehlerhaft ins Spiel, sodass es kaum zu gebrauchen war. Mit TU 8.5 könnte sich das ändern und wir bekommen ein starkes Set, dass für Schadens-Builds interessant sein könnte.

division 2 warlords neue gearsets striker corruption
Zwei der neuen Gearsets von Division 2. Das Striker-Set ist leider kaputt.

Was ändert sich beim Gameplay? Nicht viel. Die Kontrollpunkte können nach dem TU 8.5 durch die Änderung der globalen Schwierigkeit zurückgesetzt werden. Wenn wir nur eine andere Direktive einstellen, bleibt aber alles so, wie es ist.

Heilkoffer, Statuseffekte, Gegnertypen – Feinde werden schwächer

Was tut sich bei der Balance? Diese Liste ist schon bedeutend länger, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge:

  • BTSU-Heilkoffer: Diese stabilen Geräte bekommen einen ordentlichen Nerf. Nur noch ein Gegner kann einen Überschild bekommen und die Menge an Heilung, die ein bestimmter Feind von dem Koffer bekommen kann, ist dann begrenzt. Auch die Tick-Rate der Heilung geht runter.
  • Warhounds: Die „Black Tusk“-Robohunde bekommen ebenfalls einen Nerf. Die Spezialangriffe mit der Minigun und der 3-Granaten-Angriff sind dann besser zu erkennen und schwächer.
  • Tanks – Die dicken, gut gepanzerten Gegner prüfen jetzt mehr Distanzen, zum Beispiel die zwischen den Agenten und ihren Fertigkeiten. Das führt dann dazu, dass die Tanks nicht direkt angerannt kommen und die Agenten-Geräte zerstören. Außerdem wechseln sie dann seltener ihr Ziele.
  • Outcast-Feuer, Molotow und Gift: Der Brand-Statuseffekt von Moltows und Feuerangriffen der Outcasts, sowie der Gift-Statuseffekt machen dann weniger Schaden. Die Länge und der Schaden dieser Effekte sind dann verringert.
  • Stürmer-Geschütz und -Drohne: Die beiden Stürmer-Varianten sollen dann besser Zielen und die Drohne mehr feuern.

Das sind größtenteils Änderungen, die genau so von der Community gefordert wurden. Hier gab es Beschwerden darüber, dass die Statuseffekte zu viel Schaden verursachen und die miesen Heilkoffer der Black Tusk viel zu viele Kugeln einstecken.

Alle Änderungen hören sich sinnig an und könnten die Kämpfe planbarer machen und damit besonders auf höheren Schwierigkeitsstufen etwas einfacher.

Division 2 Warhound
Die Spezialangriffe der miesen Hunde fallen nach TU 8.5 schwächer aus.

Viele Talente und Exos werden besser

Was kommt da bei den Talenten und Exotics? Hier passiert auch so einiges. Es gibt nicht nur Buffs, sondern manche Exos bekommen sogar eine Generalüberholung spendiert.

Diese Exos und Talente werden stärker:

  • Imperiale Dynastie – Kürzerer Cooldown
  • Dodge-City-Holster – Kürzerer Cooldown
  • Gnadenlos & Rücksichtslos – Erhöhter Explosions-Schaden
  • Neu zugewiesen – Kürzerer Cooldown
  • Empathische Lösung – Längere Buff-Dauer
  • Schleichender Tod – Größerer Radius, kürzerer Cooldown
  • Wechselmannschaft – Markierungen bleiben, wenn keine Fertigkeit im Cooldown ist.

Und diese sind dann ganz anders:

Sawyers Kneepads: Nach der Überarbeitung helfen die exotischen Knieschoner bei Explosionen und stärken Agenten, die sich lange hinter Deckungen aufhalten.

  • Durch Explosionen kann man nicht mehr zurückgeworfen werden
  • Jede Sekunde in der Deckung erhöht den Schaden um 3 %. Maximal 10 Stapel.

Diamant-Klapperschlange: Nach TU 8.5 bringt dieses exotische Gewehr mehr kritischen Schaden.

  • Nachdem ein markierter Gegner getroffen wurde, gibts für 5 Sekunden garantiere kritische Treffer.

Wenn ihr euch die ganze Liste der Balance-Änderungen und Fixes anschauen wollt, findet ihr sie hier im Ubisoft Forum.

the division 2 exotic sawyers kneepads titel
Die exotischen Knieschützer kriegen eine Generalüberholung.

Was kommt danach? In dem Forum-Post kündigen die Entwickler auch schon das nächste große Update an:

Darüber hinaus bringen wir an ein weiteres Update, das aktuell für einen späteren Zeitpunkt im April geplant ist. Beachtet aber, dass sich dieser Zeitplan noch ändern kann. Wir werden euch über Änderungen auf dem Laufenden halten.

Community-Manager Ubi-Lucipus im Ubisoft Forum (übersetzt)

Es gibt zwar keine Details, doch offenbar möchte Massive damit zeigen, dass sie sich der Probleme im Spiel bewusst sind und weiter an den Macken nach der Warlords-Erweiterung arbeiten. Das bewiesen sie jetzt auch mit ihrem harten Durchgreifen beim DPS-Glitch, das von einer Menge Spieler gefordert wurde und viel Zuspruch, aber auch Kritik einstecken musste.

Die Fehler nach der großen Umstellung des Gear-Games werden nach und nach behoben. Doch ob das reicht, um einen Großteil der Rückkehrer länger zu halten, muss sich noch zeigen.

Fortnite: Profi cheatet bei Turnier, überführt sich selbst per Twitch

Bei Fortnite gibt es Ärger um das laufende Turnier: die FNCS. Nachdem letzte Woche 4 Profis wegen Cheatens gebannt wurden, gibt es nun einen neuen Fall. Der Profi-Spieler Unknown Army hat auf Twitch sein Turnier gestreamt und es fiel eine Unregelmäßigkeit auf.

Das ist das Besondere bei dem Turnier: Bei Fortnite läuft im Moment die FNCS, die Fortnite Champion Series. Im Gegensatz zu normalen eSport-Turnieren, die in einer LAN vor Ort ausgetragen werden, spielen Profis und andere Spieler online von zu Hause gegeneinander. So laufen die Dinge bei Fortnite schon immer, das liegt nicht an der Corona-Krise.

Daher gibt es keine Turnier-Bedingungen, wohl aber klare Regeln, die zählen. Nachdem in der letzten Woche 4 Profis gebannt wurden, die versuchten, einander geschickt zu helfen, kommen diesmal Anschuldigungen gegen einen anderen Spieler auf.

Spieler verwertet Infos aus dem Twitch-Chat

Das hat der Spieler gemacht: In einem 20-sekündigen Twitch-Clip sieht man den Spieler UnknownxArmy. Der gilt als einer der besten Fortnite-Spieler der Welt mit einem Controller. Er trägt den Spitznamen “Controller God” und hat knapp 100.000$ an Preisgeld in Fortnite verdient:

  • Im Video sieht man wie der Spieler den Twitch-Chat liest
  • dann ruft er Informationen zu seinem Partner, dass man ein Gegner-Team jetzt angreifen muss, weil die „Fallschaden“ genommen haben
  • nun rennt er ohne erkennbaren Anlass auf eine Position zu
  • er sagt: „Jeder in seinem Chat sage das“, auch der Spieler Fatch, dem vertraue er
Fortnite-Regeln
Das ist die Regel, gegen die der Spieler hier verstößt.

Warum ist das cheaten? In Fortnite ist es streng verboten, Informationen von außen zu erhalten, die Aufschluss über den Zustand oder den Standort anderer Spieler geben. Das Verhalten ist daher eindeutig gegen die Regeln.

So sind die Reaktionen:

  • Einige Nutzer von Twitter fordern nun den Bann des Spielers, dessen Twitch-Clip klar sein Fehlverhalten zeige
  • Andere sagen, Unknown Army habe das nur im Kill-Feed gelesen – aber das scheint wenig glaubwürdig, zumal der Spieler explizit sagt “Jeder im Chat rede darüber”

In der Vergangenheit ist Epic immer wieder hart gegen solches Verhalten vorgegangen: Bei der Fortnite-WM wurde sogar ein Spieler aus dem laufenden Match geholt, weil er nach oben auf einen Monitor gesehen hatte, der ihm Informationen zeigte, die er nicht haben durfte.

Fortnite bei Online-Turnieren anfällig für Cheaten

Das steckt dahinter: Fortnite ist in der jetzigen Situation anfällig für Cheats und Fehlverhalten. Die Integrität des eSports ist in dieser Form niedrig, das Mogeln fällt leicht.

Hier in dem Fall war es auffällig. Es ist aber gut vorstellbar, dass andere Spieler geschickt schummeln, um sich Vorteile zu verschaffen.

Fortnite Cheater raus
Epic hat Cheatern in Fortnite schon häufiger die rote Karte gezeigt.

Den größten Cheater-Skandal hatte Fortnite 2019, da waren zwei Spieler wegen Cheatens in der Qualifikation gebannt worden. Doch der Bann dauerte nur 14 Tage: Sie konnten weiterspielen und sich für die WM tatsächlich qualifizieren. Bei der Fortnite-WM wurde das Team von den Fans ausgebuht.

Quelle(n):
  1. FortniteTracker

Das Gerede von „Burning Crusade“ erinnert mich an meine schlimmste WoW-Zeit

Die Spekulationen für „Burning Crusade Classic“ kochen hoch. Doch Cortyn von MeinMMO denkt dabei nur an die größten Sünden der Vergangenheit zurück.

In den letzten Tagen wird das Gerede über eine Classic-Version von „The Burning Crusade“ laut. Schuld daran trägt eine Umfrage, die Spieler von World of Warcraft erhalten haben und eben genau dieses Interesse auskundschaften soll. Das hat mich dazu gebracht, wieder stark an meine WoW-Vergangenheit und die Zeit von Burning Crusade zu denken. Das löst bei mir fast etwas Angstschweiß und posttraumatische Belastungsstörungen aus – die ich aber allesamt selbst zu verantworten habe.

The Burning Crusade war rückblickend sicher meine „schlimmste“ Zeit, die ich in World of Warcraft verbracht habe. Das lag vor allem daran, dass ich nicht mehr länger ein “Noob” wie zu Beginn war und inzwischen Tief in den Spielmechaniken drinstecke. Dies war aber auch die Zeit, in der ich zweigleisig gefahren bin. Ich hatte weiterhin meinen Main-Charakter, eine Magierin, auf einem Server und raidete mit dieser intensiv – wir waren damals die erfolgreichste Raidgruppe auf dem Realm. Wir bezwangen Kael’thas im Raid „Das Auge“, nachdem wir viele Wochen an ihm üben mussten. Ich kann noch heute seinen verflucht langen Monolog im Schlaf mitsprechen.

Nachts standen dann immer lange Farm-Sessions auf dem Elementar-Plateu in Nagrand an. Ich zucke noch heute unwillkürlich zusammen, wenn ich die Feuerelementare dort sehe, die ich sicher zu Tausenden getötet habe.

WoW Elemental Plateau Burning Crusade
Das Elementarplateu in Nagrand – Feuerlementare farmen bis in alle Ewigkeit.

Zwei Mains gleichzeitig auf zwei Realms – RP und PvE

Gleichzeitig hatte ich jedoch begonnen, eine Priesterin auf dem „gelobten RP-Realm“ zu spielen und mit ihr Hunderte Stunden in Rollenspiel zu stecken. Es waren die goldenen Zeiten, in denen auf „Die Aldor“ quasi nur Rollenspieler unterwegs waren und man an jeder Ecke interessante Charaktere finden konnte. Dabei war das Ganze sogar recht fanatisch organisiert.

In allen Startgebieten standen Rollenspieler, die neu einloggende Charaktere gleich darüber informierten, dass dies ein RP-Realm sei. Wenn man Hilfe benötigte oder Interesse an RP zeigte, wurde man gleich an entsprechende Foren oder Mentoren verwiesen. Wer einen RP-untauglichen Namen hatte, wurde aufgeklärt und Leute, die mit RP gar nichts am Hut hatten, regelrecht vertrieben.

So gemein und fies das auch klingen mag – es war eine tolle Zeit, in der Rollenspiel nicht die versteckte Ausnahme, sondern die Norm an jeder Ecke war und dieser Zustand um jeden Preis verteidigt wurde. Zumindest bis die RPler sich 6 Monate später gegenseitig zerfleischten.

WoW Human Mage Female Blood Elf Priest Female trans
Zwei Charaktere zerrten an meiner Zeit – auf zwei unterschiedlichen Realms mit unterschiedlichen Zielen.

Zum Vergleich: Wer heute RP auf „Die Aldor“ sucht, der findet das vor allem in den großen Hotspots wie Sturmwind oder Silbermond, innerhalb von Themengilden oder bei Großevents (etwa gegen die Leerenelfen) und nur noch selten in der offenen Welt – zumindest verglichen mit damals. Und nein, Goldhain sehe ich auch weiterhin nicht als „richtiges RP“ an.

Doch genau dieses Übermaß an RP in Verbindung mit meiner (gerne eingegangenen) Verpflichtung, 2-3 Mal pro Woche mit meiner Magierin zu raiden, führte zu schwierigen Entscheidungen.

  • Sage ich das RP-Event ab, um raiden zu können?
  • Schlurfe ich noch eine Stunde durch Silbermond oder sammel ich Gold für Episches Fliegen auf meiner Magierin?
  • Lerne ich für die Latein-Prüfung oder farme ich lieber noch Manadisteln?

Da ihr meinen jetzigen Beruf seht, könnt ihr grob erahnen, wie ich mich zumindest bei der letzten Frage entschieden habe.

RPler wollten raiden – und dabei Rollenspiel

Doch richtig schlimm wurde es dann, als auch die RPler auf „Die Aldor“ langsam Raid-Erfahrungen sammeln wollten. Und weil wir Rollenspieler waren, durfte das natürlich nicht einfach nur ein normaler Raid sein. Es musste ein RP-Raid sein, auch während der Instanzen blieben wir „in character“ und spielten unsere Rolle. Damit fiel Kommunikation im TeamSpeak flach, lediglich im Gruppenchat wurden kleine Ansagen gemacht.

Karazhan wurde damit zu einem Höllentrip der ganz besonderen Art.

Die unheilige Kombination aus „die Hälfte der Spieler hat keine Ahnung von Karazhan“ und „Lasst uns das im RP-Walk mit Gesprächen machen“ war einfach keine gute Idee. Nur selten dauerte ein Ausflug nach Karazhan weniger als 5 Stunden und noch seltener wurden dabei mehr als 3 oder 4 Bosse besiegt.

Hinzu kam, dass fast jedes Mal irgendein mittleres bis großes RP-Drama entstand, das dem Raid dann 2-4 Spieler gekostet hat, die unbedingt noch etwas ausdiskutieren mussten und deswegen zurückfielen. Zu den Highlights gehörten:

  • Die Blutelfen-Schurkin hat eine Ehekrise mit ihrem untoten Lover, der ihr wohl irgendwie die Führungsposition dieser Expeditionsgruppe streitig machen will.
  • Eine Elfe hat spontan die Super-Idee, sich die Augen ausstechen zu lassen, weil eine Stimme in ihrem Kopf das für sinnvoll hält.
  • Die beiden Magister streiten urplötzlich darüber, ob Kael’thas’ Taten ein Verrat war oder ein heroischer Akt für das eigene Volk. Sie entscheiden, dass einer von beiden gehen muss, da man an der Seite des anderen nicht mehr kämpfen will.

Ja, ich geb’s ja zu – für einen dieser drei Fälle war ich selbst verantwortlich. Ich war jung und brauchte das RP.

Seitdem bin ich auch für eine ziemlich strikte Trennung von PvE-Angelegenheiten und „ernstem RP“ – ein bisschen Rumblödeln mit Pseudo-RP geht natürlich auch in Dungeons immer.

WoW Blood Elf Silvermoon shocked title

Die beste und anstrengendste Zeit in WoW

The Burning Crusade hatte mich vollständig ausgelaugt. Im Rückblick habe ich es in dieser Zeit gnadenlos übertrieben – und ich liebte es. Jedes Wochenende erst mit dem Sonnenaufgang ins Bett zu fallen, war der Hammer. Als erster Charakter auf dem Realm ehrfürchtig bei den Netherschwingen zu sein war grandios.

Trotz all diesem Irrsinn und all des Stresses durch zwei Realms auf denen ich spielte, war Burning Crusade eine verdammt geile Zeit. Ich habe es geliebt, die „Mana-Batterie“ im RP-Raid zu sein und gleichzeitig an dem 20-Minuten-Bosskampf von Illidan zu knabbern, was einer meiner befriedigendsten First Kills aller Zeiten war.

Doch deswegen fürchte ich mich auch ein bisschen vor Burning Crusade. Denn ein „Burning Crusade Classic“ kann all diese Gefühle nicht zurückbringen, wie es auch schon WoW Classic nur für einen ganz kurzen Moment konnte.

The Burning Crusade war sicher meine intensivste WoW-Zeit, mit der ich viele Erinnerungen verbinde. Dem jetzt noch einmal ausgesetzt zu werden, löst in mir sofort die Abwehrreaktion aus: “Danke, aber nein.”

Ich hoffe, ich bleibe stark.

The Division 2 verteilt harte Strafen für DPS-Glitch – Account-Bann und Rollback

Allen, die bei The Division 2 in den letzten Wochen den DPS-Glitch genutzt haben, drohen jetzt harte Sanktionen. Massive verhängt temporäre Account-Banns und führt zudem Account-Rollbacks durch.

Das hatten viele gefordert: In der vergangenen Woche hatte The Division 2 mit einem extremen Glitch zu kämpfen, mit dem man sich im PvE und PvP mit wenig Aufwand enorme Vorteile erspielen konnte.

Der sogenannte DPS-Glitch fand dabei breite Anwendung und wurde von vielen Spielern genutzt. So manch einem ehrlichen Agenten verdarb das komplett den Spaß am Spiel. Zahlreiche Spieler forderten, dass Massive endlich das Spiel fixt und mal gegen die Exploiter und Glitcher durchgreift.

division 2 loot fest

So greift Massive gegen die Glitch-Nutzer durch

Das sagen die Entwickler: Heute, am 31. März, fanden bei The Division 2 Wartungsarbeiten statt, die dann unerwartet um 2 Stunden verlängert wurden.

Noch während der Wartung meldeten sich plötzlich die Entwickler im offiziellen Forum von Ubisoft zu Wort und erklärten: Für die Glitcher gibt’s nun Ärger.

Das Ausnutzen des DPS-Glitches hätte der Spiel-Wirtschaft enorm geschadet und einen negativen Einfluss auf die Leaderboards, auf das PvP sowie für viele generell auf den Spielspaß gehabt. Deshalb gibt es nun Konsequenzen.

Wer wird wofür bestraft? Wie Massive in dem Post erklärt, werden alle Spieler bestraft, die den sogenannten DPS-Glitch systematisch ausgenutzt haben, um sich einen Vorteil im Spiel zu verschaffen.

division 2 agent faye lau daumen titel

So sehen die Strafen für die Glticher aus: Spieler, die diesen DPS-Bug ausgenutzt haben, erhalten ab sofort eine einwöchige Account-Sperre und werden während dieses Banns kein The Division 2 spielen können.

Zudem werden ihre Accounts geflaggt, also markiert. Jeder weitere Verstoß wird danach zu einem permanenten Bann führen. Dazu werden die sanktionierten Accounts einem Rollback unterzogen.

Konkret heißt das, sie werden auf den Stand vom 17. März zurückgesetzt – also bevor der DPS-Glitch vermehrt auftrat. Alles, was seit dem Zeitpunkt erspielt wurde – also beispielsweise Loot, SHD-Level oder saisonaler Fortschritt aus der Season 1 – ist dann weg. Die Reaktionen auf die Bannwelle sind enorm:

Mehr zum Thema
Noch nie wurde in Division 2 so viel diskutiert, wie nach der großen Bannwelle
von Maik Schneider
division 2 glitch loot geschenkt titel

Was genau war das Problem mit dem DPS-Glitch? Glitches sind auch bei The Division 2 nichts Außergewöhnliches und kommen durchaus vor. Doch in der letzten Woche hatte The Division 2 mit einem enormen Problem zu kämpfen, das von vielen Spielern breitflächig ausgenutzt wurde.

Durch den sogenannten DPS-Glitch ließ sich mit geringem Aufwand durch eine extreme Steigerung des Schadens-Outputs selbst auf den höchsten Schwierigkeitsgraden problemlos wertvoller Loot von den härtesten Gegnern abstauben. Auch im PvP sorgte dieser Glitch durch den extremen Schaden für enormes Ungleichgewicht und Probleme.

Den Glitch hatte man daraufhin zwar Ende letzter Woche in einer Art Wartungsmarathon endlich in den Griff bekommen, doch vom Durchgreifen war bisher weder etwas zu hören, noch etwas zu spüren. Das hat sich mit der heutigen nun Wartung geändert.

Was haltet ihr von diesem Schritt? Richtige Entscheidung von Massive? Übrigens, Division 2 plant im April 2 massive Updates – So gehen sie die Probleme an.

Quelle(n):
  1. Ubisoft Foren

Shaxx treibt Spieler in Destiny 2 zur Höchstleistung, brüllt sie nun auch privat an

In Destiny 2 begeistert der Kultcharakter Lord Shaxx erneut die Spieler. Wir klären auf was sich hinter dem hitverdächtigen “Shaxxercise” verbirgt und warum sich die Hüter so gerne anschreien lassen.

Darum ist Lord Shaxx Kult: In Destiny 2 gehört Lord Shaxx wohl zu den beliebtesten und kultigsten Charakteren. Der Titan mit der kernigen Stimme ist den meisten als der Ansagen im PvP bekannt. Dort brüllt er die Spieler andauernd an um sie zu Höchstleistungen zu treiben – und die Hüter stehen total darauf.

Wem es nicht reicht sich nur im Schmelztiegel durch Shaxx’ Ausraster motivieren zu lassen, darf sich endlich auch im wahren Leben zu allen Gelegenheiten anschreien lassen. Möglich wird dies durch “Shaxxercise”.

Shaxx Lennie James Destiny
Lord Shaxx wird im Original von “Walkind Dead”-Star Lennie James gesprochen

Das ist Shaxxercise: Bungie veröffentlichte jetzt einen Soundtrack mit dem Titel “Shaxxercise” Dabei handelt es sich quasi um ein Mixtape, welches den Zuhörer beim Sport oder Fitnesstraining anstacheln soll. Der Name setzt sich aus Shaxx und Exercise, also Übung oder Training zusammen.

Zu hören sind eingängige Synthie-Beats und treibende Klänge, garniert wird das Ganze durch lustige Sprüche von Lord Shaxx. So brüllt er beispielsweise “Was ist los entspann dich, jetzt entspann dich verdammt nochmal!”. Die Destiny-Spieler feiern die kuriose Idee, die eigentlich nur ein kleines Easter Egg werden sollte.

Hier könnt ihr euch die Version mit deutschen Motivationsreden Anhören und richtig abgehen:

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Von einer albernen Idee zum kultigen Easter Egg in Destiny 2

So entstand das Shaxxercise Mixtape: Bungie veröffentlichte am 31. März die Entstehungsgeschichte des hitverdächtigen Soundtracks. Darin wird humorvoll beschrieben wie aus einer lustigen Idee das gefeierte Mixtape wurde. Der Beitrag liefert dabei auch interessante Einblicke in die Erschaffung von Sounds in Videospielen.

Neben dem Konzipieren der passenden Musik musste das Mixtape auch in die Lore, also Geschichte von Destiny passen. Dabei stellen sich die Entwickler Fragen wie: welcher Charakter würde am ehesten zu Saxx’ Beats trainieren oder wo bringt man solch ein Easter Egg unter?

Ich musste mit dem Narrative Lead sprechen, um sicherzugehen, dass es für sie in Ordnung sei, dass Zavala ein Shaxx-Mixtape hat […] Ich wollte niemandem auf seinen fiktiven Schlips treten.

Kareem Shuman

Wo ist das Mixtape im Spiel versteckt? Schon vor der offiziellen Veröffentlichung auf YouTube konnten findige Hüter das Mixtape in Destiny 2 als Easter Egg finden. Die Suche nach der exotischen Schrotflinte Vierter Reiter führte die Spieler erstmals in das Büro von Oberboss Zavala. Dort befinden sich viele Trophähen und Relikte aus dem ganzen Destiny-Universum, aber gut versteckt auch das Shaxxercise-Mixtape.

Direkt links neben dem Eingang, ganz oben, fast unerreichbar oben, sind einige Hanteln und das Mixtape in einem Regal zu finden. Um den Soundtrack zu aktivieren, muss entweder sehr hochgesprungen oder ein anderer Spieler als Leiter benutzt werden.

Die Destiny-Entwickler lieben es kleine Details und Anspielungen zu verstecken. In Zavalas Büro befindet sich beispielsweise auch Strickzeug, da der grimmige Soldat laut Lore gerne zur Ablenkung strickt.

Lord Shaxx und seine Ausraster werden in der Community gefeiert.

Wie reagiert die Community auf Shaxxercise? Bei den Spielern kommt das Mixtape und die Geschichte seiner Entstehung super an. In einem entsprechenden Reddit-Beitrag lassen sich viele wohlwollende Aussagen wie diese hier finden:

Das Mixtape ist einer meiner liebsten Leckerbissen in der neuen Saison. Es ist einfach ein kleines bisschen reine Freude. Ein Entwickler, der etwas aus Leidenschaft macht, zur Freude der Gemeinschaft.

randomgrunt1 via Reddit

Was haltet ihr von den Mixtape, stemmen sich die Eisen durch das Anbrüllen quasi wie von alleine? Wer einmal hören möchte, wie Lord Shaxx über einen Mond aus Käse singt, bekommt hier was auf die Ohren.

Quelle(n):
  1. Bungie
  2. reddit

Twitch-Streamer erklärt, warum Valorant „10-Mal besser“ als Overwatch wird

Riots neuer Shooter Valorant ist noch nicht gestartet, begeistert aber jetzt schon viele Gamer. Der Twitch-Streamer Summit1g ist sogar der Meinung, dass das Spiel sehr viel besser wird als Overwatch. Und er erklärt auch, warum.

Das sagt Summit1g: Der Twitch-Streamer Summit1g hat in einem seiner neusten Streams erklärt, dass Valorant „mindestens 10-Mal so gut wird wie Overwatch, zumindest, was das Zusehen angeht“.

Es geht ihm dabei vor allem um „Hero Plays“, also im Szenen im Spiel, in denen ein Spieler besonders hervorsticht, etwa indem er alleine die Runde entscheidet. Er vergleicht die Spiele dabei mit Counter-Strike:

Counter-Strike ist eines der besten Spiele zum Zusehen, weil es andauernd so viele Hero Plays gibt. Das passiert in Overwatch nicht.

Summit1g kommt selbst aus der Counter-Strike-Szene und ist ehemaliger CS:GO-Profi. Er hat selbst Overwatch gespielt und freut sich auf Valorant.

Das „Problem“ von Overwatch

Summit1g sieht in Overwatch das große Problem an zwei Stellen:

  • der Meta und den vielen defensiven Helden
  • der Tatsache, dass Overwatch ein Spiel selbst für die schwächsten Spieler sein soll

Die beiden Dinge greifen allerdings ineinander. Helden wie Reinhardt sind dafür konzipiert, auch Spieler mit weniger Shooter-Erfahrung oder weniger guten Aim-Skills zum Spielen zu animieren.

Dazu sind diese Helden aber auch so stark, dass sie für viele Team-Kompositionen essenziell sind. Summit1g fasst das etwas zynisch zusammen:

Das führt dann zu zwei Reinhardts, die sich an einem Engpass gegenüberstehen. Aufs Schild ballern, nachladen, aufs Schild ballern, nachladen. Dann macht vielleicht jemand was und ein paar Leute sterben, aber dann kommt Reinhardt wieder an mit vollem Schild.

Das gehe dann so lange weiter, bis die Ultimates aufgeladen seien, alle möglichen Fähigkeiten gezogen werden und niemand mehr wisse, was zur Hölle eigentlich passiere.

Valorant startet am 7. April 2020 in den Beta-Test. Ab da könnt ihr euch selbst ein Bild vom neuen Riot-Shooter machen.

Am Wochenende vom 27. März hat Riot ein digitales Anspiel-Event für Presse und Influencer zum neuen Shooter Valorant veranstaltet. MeinMMO wurde eingeladen und hat daran teilgenommen, sodass wir euch schon bald mit tieferen Einblicken, neuen Infos und Ersteindrücken zu Valorant versorgen werden.

Quelle(n):
  1. Dexerto

WoW Classic: Wetten, dass ihr euch in diesem PvP-Video entdecken werdet?

Im Arathibecken von WoW Classic geht es chaotisch zu – und oft sehr planlos. Diese klischeehaften Erinnerungen könnt ihr noch einmal erleben.

Zu jedem Bereich von World of Warcraft Classic gibt es eine ganze Menge nostalgischer Erinnerungen. Besonders im PvP sind diese Erinnerungen ausgeprägt, immerhin war das für viele Spieler der erste Kontaktpunkt mit Gruppen-PvP. Neben der Warsong-Schlucht und dem Alteractal kam vor kurzem auch noch das Arathibecken in WoW Classic dazu. Und das bringt jede Menge Spaß mit sich – aber auch den gewohnten Frust über die Planlosigkeit der Spieler.

WoW Classic Battleground Leader Class

Der YouTuber Gorak’s Guide hat zu dem Thema wieder ein kleines Machinima gemacht und wohl jeder Spieler wird diese Situationen nachvollziehen können. Das Video zeigt so ziemlich alle Klischees von Mitspielern, die man im PvP erleben kann – und vielleicht auch das ein oder andere Mal, wie man selbst zu einem geworden ist. Zuvor hatte Gorak’s Guide auch schon die Albernheit des Alteractals vorgestellt oder sich über die Warteschlangen in WoW Classic amüsiert.

Das ist im Video zu sehen: Das Video beginnt schon bei der Vorbereitung des Schlachtfelds. Während ein Spieler die Rolle des Schlachtzug-Leiters übernimmt und versucht Anweisungen zu geben, die (womöglich) zum Sieg führen könnten, rennt ein großer Teil der Spieler bereits gegen das Tor, um „keine Sekunde zu spät“ zu starten – selbst wenn die Schlacht erst in über einer Minute beginnt.

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Es folgen die fast schon klischeehaften Begegnungen, die jeder aus dem Arathibecken kennt:

  • Der fiese untote Priester schmeißt einen armen Allianzler per Gedankenkontrolle in die Tiefe.
  • Zwei Spieler kämpfen an einem komplett unwichtigen Punkt, der überhaupt nicht relevant für den Sieg ist.
  • Den Bruchteil einer Sekunde, bevor man eine Basis übernehmen kann, wird man angegriffen.
  • Kein Spieler nimmt die Ställe ein – alle 15 Spieler rennen einfach dran vorbei.
  • Irgendein Typ mit Ingenieurskunst hat verrückte Effekte, die das Spiel stark beeinflussen.

Eigentlich fehlt nur noch eine Einblendung vom Chat, in dem ein paar Spieler zum Besten geben, dass alle anderen Noobs sind und nur sie selbst die Schlachtfeld-Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

Das Video zum Arathibecken ist übrigens eines, das auch noch heute Relevanz hat. Ganz ähnlich chaotisch verlaufen viele PvP-Schlachten im neuen Arathibecken auch noch im aktuellen WoW.

Der ESO-Chef sagt uns, wie ihr sein MMORPG am besten spielt

The Elder Scrolls Online spielt sich anders als viele MMORPGs. Das hat Creative Director Rich Lambert jüngst in einem Interview nochmals bekräftigt. Sein Rat an Euch: „Lasst Euch doch einfach Zeit!“

Wer ist Rich Lambert? Rich Lambert ist schon seit fast 25 Jahren in der Games-Branche aktiv und arbeitet beim Entwickler ZeniMax als Creative Director von The Elder Scrolls Online. Damit gehört er zu den Chefs des Studios.

Bereits in der Vergangenheit stand uns Rich oft in Interviews Rede und Antwort. Daher haben wir ihn im Vorfeld zum neuen Kapitel-Addon Greymoor erneut um ein Gespräch gebeten und dabei allerhand interessante Infos zu ESO bekommen.

ESO-Rich-Lambert
Rich Lambert (rechts), während er über das Gameplay von ESO spricht.

Was hat Rich Lambert zum Spieltempo gesagt? Auf unsere Frage hin, welchen Rat er den neuen Spielern zum Start von Greymoor geben könnte, meinte Rich:

Das wichtigste ist: Lasst euch Zeit! Das ist eine andere Art von Spiel, wo die Reise entscheidender ist, als das Endgame. Rusht es nicht, erlebt die Story, lernt mehr über die Welt und lernt in Ruhe das Spiel zu spielen. Ihr werdet dann viel mehr Spaß daran haben und besser mit anderen Spielern klarkommen, wenn ihr das Endgame erreicht.

Progress in ESO und in anderen MMORPGs

Die Worte von Rich Lambert mögen so gar nicht zu einem großen MMORPG passen. Denn in diesen Spielen ist normalerweise der Wettlauf zum Endgame ein integraler Bestandteil des Game-Designs. Bei Spielen wie WoW läuft das Muster bei jeder Erweiterung erneut ab.

So läuft Progress in den meisten MMORPGs ab: Wie eine verlockende Karotte schwebt da das neue Max-Level mit zig neuen Item-Tiers vor dem Spieler. Damit man mit seiner Gilde und Freunden zusammenspielen kann, muss man also schnell den neuen Content erschließen. Das heißt erstmal leveln, was das Zeug hält und durch den neuen Content rushen.

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Die Jagd nach Endgame-Inhalten ist in MMORPGs wie WoW integral für das Gameplay.

Die Folge ist, dass man schnell ein Erfolgserlebnis hat. Aber man hat dafür womöglich einen Großteil des neuen Contents in kurzer Zeit konsumiert.

ESO ist nicht wie WoW und Co

So war ESO in den ersten Jahren: The Elder Scrolls Online lief zum Release in den Jahren danach ähnlich ab. Man kam ins Endgame und machte da die relevanten Inhalte. Also eine klassische vertikale Progress-Spirale.

Das kam aber bei einem Teil der Zielgruppe von ESO nicht gut an. Denn während der typische MMORPG-Spieler daran meist nichts Schlimmes fand, schreckte der Progress in ESO die traditionellen Elder-Single-Player-Scrolls-Fans eher ab.

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Früher konnten die Spieler aus unterschiedlichen Fraktionen erst im Endgame zusammen spielen.

Die waren es gewohnt, dass man in einem Elder-Scrolls-Spiel jederzeit alles erkunden und machen konnte. In ESO musste man aber stur wie ein Esel die vorgefertigten Wegpunkte ablaufen und konnte erst in ein bestimmtes Gebiet, wenn man die Gebiete und Aufgaben davor alle durch hatte.

Das hat sich 2016 in ESO geändert: Doch Ende 2016 wurde alles umgestellt. Das ambitionierte Konzept „One Tamriel“ stellte das Spielkonzept auf den Kopf und man konnte plötzlich ESO wie Skyrim oder Oblivion spielen: Einfach loslaufen und Abenteuer erleben! Weder das Level noch die Ausrüstung oder die Fraktionszugehörigkeit spielten plötzlich eine Rolle.

Der Level 3 Noob frisch aus dem Tutorial konnte mit einem Spieler im Mid-Level und einem Veteranen mit zig Championstufen zusammen ein Dungeon machen und jeder konnte zum Erfolg beitragen und bekam sogar passenden Loot.

ESO – Das perfekte MMO für gemütliche Spieler

Darum ist der ESO-Ansatz so gut: Ich, der Jürgen, spiele MMORPGs schon immer eher gemütlich. Ich grase die Gegend nach versteckten Boni ab, spreche mit NPCs und lese die Lore-Texte. Bis ich im Endgame bin, vergehen meist viele Monate. Blöd nur, dass viele meiner Mitspieler das nicht so sehen und ich schnell nicht mehr sinnvoll mit ihnen zusammenspielen kann.

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ESO ist für mich gerade das optimale MMORPG.

In ESO hingegen ist das Tempo genau auf meinen Spielstil ausgelegt. Ich konnte mir so viel Zeit lassen, wie ich wollte und mein extrem hochstufiger Kumpel konnte trotzdem mitspielen, wenn wir uns mal begegneten. Und anders als damals in meiner SWTOR-Zeit, wo man als Veteran nur widerwillig ein Low-Level-Dungeon mit den Neulingen machte, bekommt man in ESO immer (einigermaßen) brauchbaren Loot für die eigene Stufe.

ESO ist besonders gut für Eltern: Vor allem, seit ich Vater geworden bin, ist das ESO-Konzept für mich quasi alternativlos. Denn ich habe nur noch selten Zeit, mich länger als ein, zwei Stunden in einem Spiel aufzuhalten. Da kommt mir das „Content-Buffet“ von ESO sehr entgegen, denn ich kann genau das machen, auf was ich gerade Lust habe.

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Und wenn ich mal ein paar Tage nicht online komme, kann ich ohne Probleme dort weitermachen, wo ich zuletzt aufgehört habe und meine Freunde sind theoretisch immer noch als Mitspieler verfügbar.

Daher kann ich Rich Lambert nur zustimmen: Wenn ihr ESO spielt, dann geht es gemütlich an, lasst euch Zeit und erkundet die Welt und die Lore. Oder spielt andere MMORPGs, wenn ihr eher auf den Rush zum Endgame steht. Auch das ist eine legitime Art ein MMORPG zu spielen, nur in ESO empfiehlt es sich eher nicht.

ESO ist nicht nur gemütlich:

The Division 2: Wartung und Server-Down am 31.3. – Patch Notes und alle Infos

Bei The Division 2 gibt es heute auf der PS4, der Xbox One und auf dem PC Wartungsarbeiten mit einem mehrstündigem Server-Down. Wann gehen die Server offline? Wann kann man wieder spielen? Und was ändert sich? Lest hier alles Wissenswerte zum Ablauf der Wartungsarbeiten sowie den Patch Notes.

Update 13:35 Uhr: Die Server sind nun nach 5 Stunden Wartung wieder online. Warum die Arbeiten so lange gedauert haben, verrieten die Entwickler aber nicht.

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Update 12:45 Uhr: Die Wartung wurde soeben um eine weitere Stunde ausgeweitet, also bis 13:45 Uhr, ausgeweitet. Einen Grund für die Verzögerungen nannten die Entwickler dabei bisher nicht.

Update 12:26 Uhr: Die Wartung wird um ungefähr eine Stunde, also bis circa 12:30 Uhr, verlängert. Das teilte Massive eben auf Twitter mit.

Was ist heute los bei The Division 2? Eigentlich gehen heute (31. März) bei The Division 2 ein neues Bekleidungs-Event sowie das 2. saisonale Ziel der Season 1 an den Start (Warlords-Erweiterung benötigt). Zudem öffnet die Expedition „Kenly College“ für eine Woche seine Pforten für schießwütige Agenten.

Doch wer am Vormittag The Division 2 zocken möchte, der wird eine längere Zwangspause einlegen müssen und sich erst danach in die neuen Inhalte stürzen können.

Denn heute gibt es mehrstündige Wartungsarbeiten, zudem gehen auch die Server offline. Allerdings verschieben sich nun Aufgrund der Zeitumstellung dabei die gewohnten Zeiten.

Das sind heute die wichtigen Zeiten:

  • Die Wartung wird heute bereits um 8:30 Uhr deutscher Zeit starten
  • Das ist auch gleichzeitig der Beginn der Downtime – die Server von The Division 2 gehen also offline
  • Andauern soll der Server-Down laut Plan circa 3 Stunden. In dieser Zeit könnt ihr kein The Division 2 zocken
  • Falls keine Probleme auftreten, sollten die Server gegen 11:30 Uhr deutscher Zeit wieder online kommen.
  • Damit wären dann auch die Wartungsarbeiten beendet.

Beachtet, dass diese Zeiten nicht in Stein gemeißelt sind. Es ist bereits öfter vorgekommen, dass Massive die Wartung schneller als geplant durchgeführt hat. Genau so kam es bereits öfter vor, dass Probleme auftreten und die Wartungsarbeiten deshalb ausgedehnt werden mussten. Sollte sich etwas ändern, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.

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Was ändert sich heute? Das verraten die Patch Notes: Bereits im Vorfeld zur heutigen Wartung haben die Entwickler von Massive verraten, was sich heute ändern wird:

  • Ein Problem wurde behoben, wodurch die Talente Aggressive Recon sowie Crossbow Expert des Gear-Sets “Spitze des Speeres” getriggert wurden, wenn man sich in einem Dark Zone Safe House oder auf einem Dark Zone Kontrollpunkt befand.
  • Ein Problem wurde behoben, wodurch zielgerichtete Beute (Targeted Loot) mehrfach droppen konnte, wenn man bei den Zielübungen auf der Schießbahn in der Open World scheiterte und sie immer wieder wiederholte.
  • Ein Problem wurde behoben, wodurch Spieler selber Schaden nehmen konnten, wenn die einen feindlichen Spieler ausschalteten, der mit dem Full-Flag-Debuff des “Wahrer Patriot”-Gear-Sets belegt war.
  • Ein Problem wurde behoben, wodurch keine Explosion ausgelöst wurde, wenn ein feindlicher Spieler mit einem Full-Flag-Debuff kampfunfähig (down) gemacht wurde.
  • Die exotische Maschinenpistole Lady Death wird keine Geschütz-Skills mehr verstärken.

Übrigens, noch während der Wartung meldete sich Massive plötzlich zu Wort und erklärte, dass DPS-Glitchern nun Ärger droht: The Division 2 verteilt harte Strafen für DPS-Glitch – Account-Bann und Rollback

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Die Entwickler schrauben fleißig weiter: Zudem gaben die Entwickler in diesem Zuge bekannt, dass es bald zwei weitere Updates geben wird, die allerlei Bug-Fixes und zahlreiche Balance-Änderungen ins Spiel bringen sollen. Bereits nächste Woche soll schon das Title Update 8.5 (TU 8.5 erscheinen). Später im April soll ein weiteres Update folgen, dessen Änderungen noch nicht ganz fertig oder noch nicht ausreichend getestet wurden.

Hoffentlich läuft das jedoch besser, als in der vergangenen Woche: The Division 2 kämpft eine Woche lang gegen fiese Glitches – Ist es endlich vorbei?

Quelle(n):
  1. Ubisoft Forums