The Elder Scrolls Online: One Tamriel im Test – Lohnt sich ESO 2017?

The Elder Scrolls Online wurde mit dem jüngsten Update One Tamriel überarbeitet und enthält jetzt mehr von Skyrim als je zuvor. Ist das genug, um ZeniMax‘ Elder-Scrolls-MMO auch im Jahre 2017 attraktiv zu halten?

The Elder Scrolls Online wuchs und gedieh 2016. Neben lang erwarteten DLC-Paketen zur Diebesgilde und der Dunklen Bruderschaft sorgte das Update „One Tamriel“ für Freude. Es brachte zwar weder neue Regionen noch Raids oder Dungeons ins Spiel, dafür löste es zahlreiche Ketten und Barrieren, die bislang den Spielfluss störten.

Weniger MMO, mehr Erfolg?

Denn bis zum Release von One Tamriel war ESO eher eine Art „Star Wars: The Old Republic in Tamriel“ als ein „Skyrim Online“.

Das Spiel hatte zwar das typische Elder-Scrolls-Interface und die aus Skyrim, Morrowind und Oblivion bekannten Regionen und Völker. Doch der Spielfluss fühlte sich nie wie ein „echtes Elder-Scrolls-Spiel“ an. Das lang an strengen Level-Grenzen und der auf drei Fraktionen verteilten Völker.

Mit One Tamriel wurden diese Kritikpunkte radikal abgeschafft. Jeder darf jetzt alles. Nichts und niemand hält eine Khajiit aus dem Aldmeri-Dominion davon ab, die Weiten der Schwarzmarsch zu erforschen. Früher ging das erst im Endgame, jetzt dürft ihr sofort überall hin reisen.

Gut, das klappte damals theoretisch auch schon (innerhalb eurer Allianz), aber dann wurdet ihr Ratz-Fatz von dem erst besten Biest im neuen Gebiet verputzt, wenn ihr nicht die passende Stufe hattet.

The Elder Scrolls Online 2017 im Test: Wie gut funktioniert One Tamriel als Gruppe?

Mit One Tamriel skaliert das Spiel automatisch eure Helden und Ausrüstung auf die Höchststufe. Dadurch sind alle Viecher für jeden Helden in The Elder Scrolls Online eine angemessene Herausforderung.

Ganz gleich, ob wir als Level-4-Kasper frisch aus dem Tutorial stolpern oder schon Stufe 50 mit zig Championstufen auf dem Konto haben: Es gibt überall was zu tun.

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Auch mit One Tamriel solltet ihr euch nicht überall hin alleine wagen.

Um das einmal selbst auszuprobieren, machte ich die Probe aufs Exempel und zog mit einer Level 19 Khajiit-Nachtklinge los. Und zwar nicht irgendwohin, sondern in die damalige Endgame-Region Kargstein. Früher waren hier Raidgruppen angemessen gefordert, heute darf ich auch alleine rein. Mein Ausflug brachte jedoch nur bedingt Erfolg. Ich konnte zwar einzelne Feinde und kleine Gruppen erschlagen, aber die vielen Gruppen-Quests waren dann doch zu hart.

Zeit für eine andere Frage: Wie funktioniert denn One Tamriel als Gruppe mit Neuligen und Veteranen? Kann ich mit Freunden losziehen, die ESO noch nie gespielt haben?

Also holte ich mir Verstärkung, bestehend aus zwei hochstufigen Spielern und der Mein-MMO-Kollegin Leya, die noch nie zuvor in ESO unterwegs war. Leya erstellte eine argonische Heilerin – quasi aus dem Ei geschlüpft.

Kaum war Leya aus dem Kalthafen-Tutorial, teleportierte sie sich zu unserer Gruppe nach Kargstein und wir machten uns daran, die Gruppen-Instanzen zu erkunden.

One Tamriel als Gruppe: Einsteigerfreundlich und trotzdem fordernd

Dass One Tamriel zumindest in Grundzügen funktioniert, hatten wir bereits gesehen, aber wir dachten nicht, dass Leya mit ihrer mies ausgerüsteten Echse in den düsteren Tiefen Kargsteins Erfolg haben würde.

Da Leya unsere Heilerin war, rechneten wir mit deftigen Wipes, Fehlschlägen und Frust. Doch nichts davon geschah. Wir hatten erstaunlich viel Erfolg und auch wenn es uns ab und an übel zerlegte, war unsere wild gemischte Truppe am Ende erfolgreich.

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Unsere bunt gemischte Heldentruppe.

Nach dem Sieg über ein ekliges Tentakel-Biest in Kargstein bekam jeder seine eigene Beute, die auf die Stufe des jeweiligen Helden zugeschnitten war. Bei mir also Level 19, bei Leya Stufe 4 und bei den großen Jungs dickes Endgame-Gear.

Nach wie vor lohnt es sich, eine möglichst hohe Stufe und ab Level 50 so viele Championpunkte wie möglich zu haben. Dadurch bekommt man nämlich zusätzliche Punkte und Attribute und kann so seinen Helden optimal ausbauen. Denn auch wenn eine kleine Echse auf Level 4 auf die Werte eines Level-50-Dinosauriers hochskaliert wird, hat sie dennoch nur die Skill- und Attributsauswahl eines Level-4-Lurchis.

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Mit etwas Skill bekamen wir auch deises Ekelviech platt.

Daher sollte man sich trotz One Tamriel nicht gleich als Neuling in die härtesten Regionen stürzen. „Prüfungen“ (Raids) und Veteranen-Dungeons sind weiter den großen Jungs und Mädels vorbehalten.

Mehr MMO als zuvor!

Durch One Tamriel bekommt The Elder Scrolls Online eine dicke Portion Skyrim, aber durch die große Freiheit werden alle Gebiete im Spiel belebter. Ihr bekommt immer die Beute, die ihr gerade für euer Level braucht und auch die auffindbaren Handwerksressourcen sind an euer Niveau im Crafting angepasst.

Es gibt jetzt also keinen Grund mehr, ausschließlich die Endgame-Gebiete zu farmen. Wenn euch die prächtige Elfen-Insel Auridon – ehemals das Startgebiet des Dominions –  mit ihren Kirschbäumen gefällt, dann geht einfach da hin und erlebt dort eure Abenteuer. Die Beute ist ähnlich fett wie in Kargstein!

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Das gleiche gilt für Dungeons. Diese könnt ihr frei nach Gutdünken erledigen und nicht mehr nur diejenigen abgrasen, die damals das höchste Level hatten. Die Sets der jeweiligen Instanzen bleiben freilich die gleichen. Wer also das Set aus der Krypta der Herzen will, der findet diese nicht in der Pilzgrotte. Wer aber nur geiles Zeug haben will, der kann im Grund jedes beliebige Dungeon machen, irgendwas Nützliches gibt’s immer.

Dadurch sind alle Spieler freier und ungezwungener unterwegs. Das verteilt die Spielerschaft über das ganze Spielgebiet. Seit One Tamriel trifft man in allen Gebieten mehr Mitspieler und kann so Tamriel trotz dem Skyrim-Solo-Fokus als MMO genießen. Eine Win-Win-Situation für beide Lager!

Ein Fest für Rollenspieler

Durch die vielen Spieler, die jetzt ständig in den Regionen Tamriel herumlaufen, fühlt sich die Spielwelt noch lebendiger an. Immerhin sind Spieler nicht so einfach von NSCs zu unterscheiden und alle Aktionen eures Helden, vom Quest-Log-Lesen bis zum Rumkramen im Inventar, werden durch launige Animationen dargestellt. Hinzu kommen  stimmungsvolle Emotes und die neuen Persönlichkeiten. Damit sind komplett neue Animations-Sets gemeint, die ihr freispielt oder im Cash-Shop kaufen könnt.

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Die neuen Emotes und Persönlichkeiten sind vor allem für Rollenspieler interessant.

Wählt ihr beispielsweise als Persönlichkeit „Meuchler“ aus, steht euer Held finster guckend herum und verspeist einen Apfel auf so bedrohliche Art, das es einem Angst und Bange wird. Witzbolde streifen sich hingegen die Persönlichkeit „Fröhlich“ über und hüpfen als dauergrinsender Kasper durch Tamriel. Besonders cool: Mit der Persönlichkeit „Besoffen“ ist euer Held dauernd dicht, lallt und verschüttet beim Herumtorkeln Bier aus seinem Krug.

Persönlichkeiten und Emotes beleben das Spiel ungemein und wer gerne Rollenspiel in MMOs betreibt, der hat hier seine wahre Freude. Im Februar 2017 soll übrigens endlich auch Housing in The Elder Scrolls Online Einzug halten. Ein Schelm, wer hier an „Einweihungsparty“ denkt.

The Elder Scrolls Online: Alles super?

One Tamriel macht ESO also perfekt? Nicht unbedingt, denn die skalierenden Helden und Belohnungen sind sicher nicht jedermanns Sache. Gerade Vertreter klassischer MMO-Tugenden dürften sich an der hohen Zugänglichkeit von One Tamriel stören, in der selbst völlig neue Charaktere sofort überall auf der Welt mitmischen können.

Wer der Meinung ist, dass man sich Fortschritt im Spiel hart erarbeiten muss und nicht alles „nachgeworfen“ bekommen soll, dürfte sich vom neuen Tamriel mit Grausen abwenden. The Elder Scrolls Online ist also definitiv eine andere Art von MMO als beispielsweise Urgesteine wie Everquest oder das klassische World of Warcraft.

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Bald gibt’s auch Häuser für mein Katzerl!

Aber das will und soll The Elder Scrolls Online auch nicht sein. Anstatt eines neuen WoW-Classic ist es ein typisches Elder Scrolls Spiel, das man mit anderen Serien-Fans Online zockt. Mit dem One-Tamriel-Update wurde dieses Konzept konsequent umgesetzt und schafft so für ESO eine Nische, in der es auch 2017 sehr gut gedeihen sollte. Vor allem mit den kommenden Updates, die laut Chefentwickler Matt Firor The Elder Scrolls Online 2017 noch besser machen sollen.

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Zipporah_
Zipporah_
3 Jahre zuvor

Als ich damals Teso gespielt habe, erinnere ich mich, dass ich zu den anderen Fraktionen gehen konnte um die Geschichte da zu spielen. Damals gabs es auch Veteranenstufen. Irgendwie fand ich da kein Sinn mehr, ausser PVP in der Mitte von Tamriel und weiter Questen… darum die Frage.. Hat das Game ein Endcontent? also zum Beispiel ein Schlachtzug(Raid) wie in WoW oder so?

Franky Be
Franky Be
3 Jahre zuvor

JA hat es und vieles mehr… die Veteranen gibt es nicht mehr davor das „Champion system“ was dem skillsystem von Skyrim ähnelt und viel individualität bringt. Für jedes „lvl“ über 50 bekomt man abwechselnd für die Sternenbilder(skillbaum) einen punkt was frei einsetzbar ist und dann bestimmte sachen verbessert. Raids und Arenen sine eingeführt worden sowie pvp erweitert.
Housing und mehr wurden hinzugefügt und lässt einen lange daran arbeiten smile

Zipporah_
Zipporah_
3 Jahre zuvor

Was? Gibt es tatsächlich ein Raid? so ein 20er Mann Raid zum Beispiel?

Caya
Caya
2 Jahre zuvor

Es gibt mittlerweile 5 Raids und ewig viele Instanzen. Neuer Raid angekündigt

Quickmix
Quickmix
3 Jahre zuvor

TESO: Aktuell bestes MMORPG für mich.

tomdiander
3 Jahre zuvor

Ich spiele ESO rauf und runter. Macht noch immer Mega Laune. Als ich das erste Mal durch Orsinium geritten bin, hätte ich mir fast ein Tränchen verdrückt. Alleine die Musik vollbringt Noppenpelle. Die „neue“, leichte Zugänglichkeit, tut dem Spiel gut. 0815 MMO´s sind ja genug am Markt.
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Skyzi
Skyzi
3 Jahre zuvor

Gleiche Idee gab es glaube auch bei Swotor da ist jetzt tote HOSE.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Welche?

Damian
Damian
3 Jahre zuvor

Ich spiele ESO mit Unterbrechungen seit der Beta und finde das Game hat einige Qualitäten, aber genau wie mich die alten Elder Scrolls-Games (außer Morrowind) nach einiger Zeit gelangweilt haben, geht es mir auch mit ESO.

Es gibt zuviel vom immer Gleichen und dazu noch eine kaum spürbare Entwicklung des Charakters. Bereits sehr früh hat man eine effektive Kombination aus Angriffen zusammengestellt und die Quests wiederholen sich dann immer wieder mit leicht geänderten Versatzstücken. 99% der Questbelohnungen kann man direkt wieder wegwerfen oder verkaufen, auch hier kein Gefühl der Weiterentwicklung.
Die CP’s bringen nur eine sehr graduelle Verbesserung, die kaum spürbar ist.

Durch One Tamriel wird alles noch beliebiger. Während man sich zum Release noch darüber freuen konnte, bestimmte Gebiete nach und nach freizuspielen, gibt es nun auch diese Weiterentwicklung nicht mehr.

Ich spiele nach einem guten Jahr Pause mal wieder WoW (Legion) und bin total beeindruckt, wie abwechslungsreich man ein Themepark-MMO in Sachen Quests und Progress gestalten kann. Dabei gibt es nun auch in WoW die Levelskalierung, aber deutlich besser gelöst. Es gibt immer etwas zu tun und man wird kontinuierlich zum Weiterspielen motiviert, während ESO wie erstarrt wird…

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

„Bereits sehr früh hat man eine effektive Kombination aus Angriffen „

Ja, das Spiel bräuchte ein paar neue Skillinien. Im Prinzip ist da seit Beginn nichts effektives dazugekommen, und das ist zu wenig. Die neuen (OP) Ultis haben an der Rota nichts geändert.

Was sich auch nachteilig auswirkt dass man die gewählten Sachen nachträglich nur aufwendig ändern kann, so spielt man letztlich immer mit dem selben Build. Der gleiche Mist den auch Arenanet bei GW2 gemacht hat.

“ in Sachen Quests „

Man hat zum Einen den Fehler gemacht das man die Leute pro Char in alle Gebiete geschickt hat mit der Caldwell Silber und Gold Linie. Das hat man auch im Nachhinein nicht geschafft zu reparieren.
Auf der anderen Seite ist das Questdesign zwar aufwendig mit der Vollvertonung, aber zu simpel, wenn auf der Karte immer genau angezeigt wird wo ich als nächstes hinmuss. Eine echte Variation in den Antworten gibts auch nicht.

Gert-Joachim Weyer
Gert-Joachim Weyer
2 Jahre zuvor

und die Quests wiederholen sich dann immer wieder mit leicht geänderten
Versatzstücken. 99% der Questbelohnungen kann man direkt wieder
wegwerfen oder verkaufen, auch hier kein Gefühl der Weiterentwicklung
—————————————————————————————————

Und das ist bei WoW anders?

Nicht dein ernst,oder?Verherrte Inseln,Invasionen,Inis,Raids….vor allem die Inis für Ordenshalle,Berufe und und und und immer und immer wieder laufen zu müssen! und immer wieder das gleiche Tag für Tag machen zu müssen ist also nicht so bei WoW?

Vor allem Berufe- bis auf Alchy ist dort NICHTS bei WoW was besser wäre als jeder 0815 World-und schon gar nicht Inidrop.

Und mich persönlich motiviert nicht allein Fliegen zu dürfen,Klassenmount zu bekommen und auch da immer und immer wieder das Gleiche machen zu müssen.

maledicus
maledicus
3 Jahre zuvor

Habe kürzlich wieder reingeschaut und es gefällt mir super mit one tamriel, ich bin eh der entdecker typ und bin gerne unterwegs in MMOs und es ist einfach klasse überall hinzukönnen. Dazu kommt der grafische sprung den TESO bei den kostümen usw. gemacht hat, und das neujahrsfest gefällt mir auch .. spiele da gerade mehrere chars gleichzeitig durch.

Das spiel geht in eine gute richtung, neben immer neuem content würden TESO auch mal ein paar mehr sub-klassen gut tun, mir gehen immer noch Barde, Druide, Nekromant, Elementarbeschwörungen ( pets ) ziemlich ab. Hier könnten’se noch nachbessern, ansonsten daumen hoch!

Gruß

Derio
Derio
3 Jahre zuvor

Klingt danach, als hättense langsam aber sicher den Dreh raus, wie man MMO Spieler und algeingesessene ESO Spieler zusammen bringt. Vllt sollte ich mal reinschauen.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Reinschauen sollte man auf alle Fälle. One Tamriel ist der Spielwelt zugute gekommen.

„wie man MMO Spieler und algeingesessene ESO Spieler .. zusammen bringt. „

Hier muss man sagen – bedingt -, zum Einen können jetzt alle zusammenspielen, zum anderen wird der CP Graben immer grösser durch die ständige CP Cap Erhöhung. Hier schneidet man sich selbst ins Bein.

SP1ELER01
SP1ELER01
3 Jahre zuvor

…zum anderen wird der CP Graben immer grösser durch die ständige CP Cap Erhöhung. Hier schneidet man sich selbst ins Bein.
__________
Ich bin zwar selbst nicht wirklich weit, aber meine Kumpels schon. Und die schimpfen seit Monaten…
Haben 900+ CP’s und können die nicht nutzen, bei der nächsten CP Erhöhung dürfen die dann wieder ein paar neue setzen und haben trotzdem noch 100+ übrig.
Die meckern dass sie „künstlich ausgebremst“ werden und da kann ich sie sehr gut verstehen.

Naja, man kann es halt nicht jedem Recht machen, aber bisher gefällt mir das system wie es jetzt ist ganz gut.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Klar ist es blöd wenn man CP sammelt und die nicht ausgeben kann, deshalb wäre es besser man würde über dem Cap keine CP mehr sammeln. Da hat man einfach nicht überlegt bei der Programmierung.

Auf der anderen Seite wird durch jede Cap Erhöhung das Spiel für neue Spieler immer schwieriger, was letztlich dazu führt das keine neuen mehr kommen, was zum Tod des Spiels führen würde und das wird ja keiner wollen.
Aktuell ist es so dass ich mit Leuten unter 500 CP nur noch ungern zusammenspiele. Ich lass mir dann idR Achievements posten, wenn da nichts ist sind entweder sie raus oder ich.

SP1ELER01
SP1ELER01
3 Jahre zuvor

Naja, was heißt nicht überlegt bei der Entwicklung…?
Anfangs gabs die Grenze ja nicht, dann haben sich die aufgeregt, die nicht so viel Spielzeit investieren konnten und dann kam das Cap per Patch.
Und wenn du den viel-Spielern, also denen, die eh eso Abo haben und damit das Spiel finanzieren jetzt sagst, dass die keine CP’s mehr sammeln können, obwohl das „Ziel“ ja die 3600 sind, dann werden die wiederum viele Kunden verlieren…
Wie schon gesagt, man kann es halt nicht jedem Recht machen…

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Ich bezog mich auf das weiterlaufen der CP nach dem Cap.
Daran dass jetzt überhaupt ein Cap exisiert heisst man hat das generelle Problem schon erkennt.

Das die Abo Leute das Spiel nicht fianzieren hat sich doch daran gezeigt dass man das strikte Abo System hat fallen lassen. Das Argument ist keins.

Ich sags nochmal, wenn keine neuen Spieler mehr kommen hat keiner gewonnen. Das hat dann auch mit jedem rechtmachen nichts mehr zu tun.

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

Warum sollen denn keine neuen Spieler mehr kommen?
Alte MMOs wie WoW machen es doch vor.

Ich finde aber auch das die AboSpieler das Spiel finanzieren.
So kommt regelmäßig Geld in den Pott.

SP1ELER01
SP1ELER01
3 Jahre zuvor

Du sagst es. Wenn ein neues Reittier kommt, dann hat jeder dritte dies, egal ob das 5 oder 35€ kostet.
So teuer ist nicht mal das Spiel ^^

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

wenn neue Leute erstmal 2 Jahre spielen müssen um kompetitiv zu sein dann ist das ein Problem für das Spiel

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

Ich muß in WoW auch keine 10 Jahre leveln um im Endcontent zu landen.
Außerdem ist Teso kein MMO was so auf den Endcontent fokussiert ist wie eben WoW.
In Teso kann man das ganze Spiel geniessen ……in WoW ist das ganze Spiel ausgenommen der Endcontent nur überflüssiger Müll.
Liest man zumindest in den Foren…..

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Du vergisst das PvP

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

PvP ist in WoW eh tot und in Teso interessiert mich nur PvE.

Caya
Caya
2 Jahre zuvor

Mit Morrowind kamen einige neue Spieler ins game und ich muss sagen die 630 championpunkte zu erfarmen ist echt hart für Neue. Die tun mir richtig leid, denn Spaß ist was anderes. Man braucht die nicht zwingend aber im neuen Raid auf Vet nimmt keiner einen Charakter mit der nicht 630 cp hat. Insofern schon gut dass es nicht noch mehr CP gibt, sonst wär das echt zu abschreckend für neue Spieler.

doc
doc
3 Jahre zuvor

Einen der größten Vorteile sehe ich in One Tamriel an der hohen Anzahl der neuen Möglichkeiten bzgl. der Ausrüstung. Es gibt viele brauchbare Sets in der gesamten Welt. In Gebieten (Dolmen, öffentliche Dungeons, Weltbosse), Gruppendungeons (normal/veteran), trials. Dazu gibt es eine Menge neue Monster Sets.

Das jeder überall rein kann, habe ich auch teilweise zum negativem erlebt, dass z.B. 2 Gruppenmitglieder mit mir in den Weißgoldturm kamen. Welcher nicht unbedingt der Einsteigerfreundlichste Dungeon ist, da dieser doch teilweise auch in normal knackig ist und die Boss-Mechaniken nicht üblich sind. Das kann einem mit allen DLC-Dungeons passieren.

„Wer der Meinung ist, dass man sich Fortschritt im Spiel hart erarbeiten muss und nicht alles „nachgeworfen“ bekommen soll, dürfte sich vom neuen Tamriel mit Grausen abwenden.“
Ich finde nicht im geringsten, dass einem im One Tamriel alles hinterhergeworfen wird.
Ein Monster-Set oder „passendes Set“ mit den besten Traits aus einem Veterandungeon muss man auch erst erhalten!
Zwar ist relativ einfach an Equipment heranzukommen um „mitspielen“ zu können, aber das „optimale“ Equipment ist schwer zu erreichen. Sei es durch Berufe (Doppelstern-Set (9-Traits)) oder farmen.
Vet-Dungeon-/Prüfungen-Equipment sind dem Gebietsset stark vom Vorteil.

ItzOlii
ItzOlii
3 Jahre zuvor

Für mich nach wie vor eines der besten Games überhaupt welches mich als einziges game mit Destiny über Jahre fesseln und als treuer Fan gewinnen konnte

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