3 Dinge, die ich als Noob in WoW: Classic falsch gemacht habe

In Vanilla-WoW waren wir noch alle Noobs. Cortyn erinnert sich zurück und verrät, welche „Noob“-Aktionen in Erinnerung geblieben sind.

In wenigen Monaten ist World of Warcraft: Classic endlich wieder offiziell und legal spielbar, denn Blizzard möchte das klassische MMORPG noch im Sommer 2019 veröffentlichen. Da wird es Zeit, ein bisschen in nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen und noch einmal zu überlegen, wie man vor vielen Jahren die ersten „Classic“-Erlebnisse wahrgenommen hat.

Wie einige vielleicht wissen, habe ich zu Classic eine menschliche Magierin gespielt und das ist auch der Quell so ziemlich all meiner Noob-Momente. Drei dieser Augenblicke der Erkenntnis möchte ich euch erzählen.

WoW Classic title

Die Unsinnigkeit des Zaubers Polymorph

Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte gerade mein letztes Silber zusammengekratzt, um mir im Gasthaus von Goldhain (das kam mir schon damals merkwürdig vor mit der tanzenden Nachtelfe auf dem Tisch) bei meinem Klassenlehrer alle neuen Zauber zu kaufen. Die wollten gleich ausprobiert werden.

Polymorph war mir damals ziemlich suspekt und ich wurde auch schon aus der Beschreibung nicht wirklich schlau. Die ging ungefähr so:

„Verwandelt einen Gegner in ein Schaf und zwingt es, für 20 Sekunden ziellos umherzuwandern. Währenddessen kann das Ziel nicht angreifen und keine Zauber wirken, regeneriert aber sehr schnell. Jeglicher erlittener Schaden verwandelt das Ziel zurück. Nur ein Ziel kann gleichzeitig verwandelt sein. Wirkt nur bei Wildtieren, Humanoiden und Kleintieren.“

Das letzte Wort blieb mir im Kopf und mein Gedanke war: „Ich kann also Kleintiere in Schafe verwandeln“ – und das tat ich dann auch mit Wonne bei allen Eichhörnchen, die mir vor den Charakter gelaufen sind.

WoW Polymorph Card Art

Doch der Sinn davon erschloss sich mir nicht so wirklich. Ich kann also einen Gegner in ein Schaf verwandeln, aber der heilt sich dann superschnell? Wie bescheuert ist das denn bitte? Warum sollte ich einen Gegner heilen wollen? Und warum geht das bei Kleintieren, die einem doch sowieso nichts tun?

Ich dachte mir also „Ja gut, das ist halt, weil es lustig ist, dass Magier jemanden in ein Schaf verwandeln können“ – und warf den Zauber wieder aus meiner Zauberleiste.

Das erste Mal „sinnvoll“ benutzt habe ich den Zauber dann in der Scholomance. Ich dachte erst, der Krieger im Teamspeak wollte mich veräppeln als er mich fragte, ob ich den einen Nekromanten „sheepen“ will. Eigentlich verwunderlich, dass sich daraus später meine Raidgruppe ergeben hat und eine Freundschaft für Jahre entwickelt hat. Im aktuellen WoW würde man für so ein Unwissen vermutlich gekickt.

Gegenzauber – Was soll das bringen?

Genau die besagte Scholomance-Gruppe hat mir dann gleich noch mehr beigebracht. Erinnert ihr euch noch an den 2. Raum in der Scholomance, in der die ganzen Beschwörer standen? Sobald man sie in einen Kampf verwickelte, begannen sie damit, unendlich viele Knochenkrieger zu beschwören. Wenn man nicht vorsichtig war, ergoss sich ein endloser Strom an Skeletten auf die Gruppe.

Allerdings konnte man diese Beschwörer auch nicht in ihrem eigenen Raum bekämpfen, denn dann rannten sie zu anderen Gruppen und verwickelten diese ebenfalls in den Kampf. Das Ganze konnte also schnell in einem Wipe enden.

WoW Necromancer with skeletton transparent
Die Nekromanten der Scholomance waren meine „Feuerprobe“ als Magierin.

Die Idee war, das man eine Gruppe pullte und zurück in einen vorherigen Raum zog. Damit das gelang, musste man die Nekromanten aber bei ihrem Zauberwirken unterbrechen – und genau hier kam der Gegenzauber ins Spiel.

Ähnlich wie schon bei Polymorph war die Beschreibung des Zaubers für mich damals nicht sonderlich hilfreich:

„Kontert das Zauberwirken des Gegners und verhindert, dass 10 Sekunden lang ein Zauber dieser Art gewirkt werden kann. Erzeugt hohe Bedrohung.“

Mal wieder ist vor allem der letzte Satz hängengeblieben. Hohe Bedrohung? Das war doch schlecht für Magier! Bedrohung war immerhin eine Sache für Krieger, nicht für Magier. Magier sollten keine Bedrohung erzeugen. Schwupps, Zauber flog aus der Liste.

WoW Nostalgie Female Mage

Je mehr ich schreibe, desto verwunderlicher ist es, dass unsere Gruppe und der Raid später einmal der beste auf dem Server wurde. Ich kann mich gar nicht genug bei den Spielern von damals bedanken. Bei unserem ersten (von weit über 100) Scholomance-Runs müssen sie so oft in die Tastatur gebissen haben, dass sicher hohe Materialschäden entstanden sind.

Talentpunkte ausgeben – das sollte man sich aufsparen

Wenn ich Spiele spiele, dann liebe ich es, einen großen Machtanstieg meines Charakters in sehr kurzer Zeit zu erleben. Im Regefall bedeutete das, dass ich etwa in einem „Final Fantasy X“ viele Stunden Erfahrungspunkte farmte und diese dann gleichzeitig ausgab, um die Attribute meiner Charaktere zu verbessern.

Es war ungeheuer befriedigend, wenn mein Hauptcharakter in einem Schwung von 500 Lebenspunkten auf 1.000 Lebenspunkte wächst und doppelten Schaden austeilt.

WoW Talent Tree Mage no talents chosen
„Richtige“ Magier hatten einfach gar keine Talente gewählt. Nicht wahr … ?

Diese Mentalität hatte ich auch in World of Warcraft übernommen. Als mit Stufe 10 mein erster Talentpunkt anstand, hielt ich mich für genau so klug: „Wenn ich einfach viele Talentpunkte ansammel und dann auf Stufe 60 ausgebe, wird mein Charakter auf einen Schlag richtig stark.“

Das ging auch erstaunlich lange „gut“ – mehr schlecht als recht. Erst im Arathihochland (irgendwas mit Level 40+) wurde es dann anstrengend. Die Oger in den Ruinen von Stromgarde hauten doch etwas kräftig zu und ich kam mit meinem Schaden nicht nach. Dass es einen Zusammenhang zwischen dem Nicht-Verteilen der Talentpunkte und meinen Problemen gab, sah ich damals nicht.

Meine Gilde hat sich auf jeden Fall köstlich amüsiert, als das Thema dann zur Sprache kam. Ich entschied mich dann doch, schon vorher meine Talentpunkte auszugeben – und war ziemlich überrascht, wie viel Schaden dieser neue Zauber „Pyroschlag“ doch anrichtet und dass die Gegner plötzlich so schnell umfallen.

WoW Pyroblast Artwork

Und was für Noob-Momente hattet ihr so?

Das waren meine drei größten „Noob-Momente“ aus Classic, die zu einer Zeit gehörten, als man noch nicht alles im Internet fand, die Spielmechaniken von MMORPGs noch etwas Neues waren und man im allgemeinen noch viel mehr Zeit für so ein Spiel hatte.

Es sind Augenblicke, die man nur im ersten MMORPG erleben kann, bevor die grundlegenden Mechaniken und Spielideen in Fleisch und Blut übergehen. Diese erste Faszination sorgt auch für solche Noob-Augenblicke – und vermutlich kommen diese oder ähnliche Vorfälle niemals wieder.

WoW Ragnaros 5 Dinge Classic
Wer schreibt Artikel bei MeinMMO und war auch bei Ragnaros noch auf „Feuer“ geskillt? Genau, ich.

Erinnert ihr euch noch an Augenblicke oder Ansichten aus eurer damaligen Zeit in WoW, für die ihr euch heute am liebsten einbuddeln würdet? Oder wart ihr direkt „pro“ und habt natürlich niemals Fehler gemacht?

Lasst doch in den Kommentaren von Euch hören und erzählt, welche lustigen Anfänger-Geschichten ihr selbst erlebt habt. Wenn sich genug Kommentare sammeln, werden eure Storys vielleicht in einem weiteren Artikel verewigt.

5 Dinge, die Euch in WoW: Classic wieder den letzten Nerv rauben werden
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Jan Schammer

Ein Freund kam zu mir und erzählte mir von einem Spiel für das man 13 euro im Monat berappen muß, dass es das aber wert sei und ich es ausprobieren sollte. Ich erklärte ihn für verrückt, soviel Kohle für ein Spiel auszugeben in einer Zeit in der man alles kopierte was man brauchte. Als er dann zum Bund ging war er in der Woche weg und gab mir seinen Account zum testen. Nach 3 Tagen dauerzocken, 2 Kranktagen in der Schule und vier erstellten Klassen fuhr ich total verpennt zum Media Markt und kaufte mir das Spiel.

Mit lvl 15 im Redridge-Gebirge traf ich auf meine ersten Hordler. 2 lvl 60 Tauren Schamanen die auf einer Anhöhe in ihrem Totemwald standen und uns stundenlang immer und immer wieder niedergemäht haben. Das war aber kein Grund für uns es nicht weiter zu versuchen unser schönes Lakeshire vor diesen monströsen Gestalten zu befreien. Ich kann mich noch genau erinnern wie riesig und bedrohlich die auf mich wirkten.

Ich bin bis Stufe 35 durch die Todesminen gerannt, weil es Spaß machte den vielen Leute die keine Gruppe gefunden haben da durch zu ziehen und habe nicht einmal gemerkt, dass es mir equip- und ep-technisch nichts gebracht hat. Ich ging da auch noch davon aus, dass mit 60 Ende ist und Langeweile herrscht…

In Stranglethorn wagte ich mich sehr weit nach Süden und auf einmal sehe ich rechts einen Gorilla herumlaufen. In dem Moment dreht der sich zu mir und rennt mit einem Affenzahn hinter mir her…Stufe Totenkopf…ich bin bis nach Duskwood gerannt und habe mich erst mit lvl 60 dem Vieh wieder gestellt.

Ich glaube auf lvl 50 ist bei mir in Winterspring von einem Furbolg die Axt des Tiefwaldes gedroppt…ich fand das „lila“ so schön, die habe ich erst vor dem ersten MC-run abgelegt, nachdem sich das gesamte TS köstlich über meine Begründung amüsiert hatte.

Aber das größte Erlebnis war die erste Reise nach Kalimdor. 3 Raidgruppen auf Pferden setzen über nach Kalimdor und ziehen in Formation im Schritttempo nach Xroads. Allein die Anreise dauerte gute 2 Stunden, weil alle ständig salutieren und die Reihen neu formieren wollten. Und bis zu meinem ersten Erwachen am Friedhof neben XRoads war ich fest davon ausgegangen nahe Sturmwind wiederbelebt zu werden….:D

Bis bald in Classic.

Cherry

Vielen Dank für eure Geschichten! Das muss eine sehr schöne Zeit gewesen sein!

DerQuast

Ich habe auch einen wunderbaren noob moment. In meinen augen ist er so schön, weil ich ihn schon sehr häufig anderen erzählt habe und ich ihn mir immernoch merken kann. Es war direkt am ersten tag, als ich das spiel spielte. (01.03.2005) ich hatte einen tauren jäger und war halt im start gebiet. Nach dem ich meine ersten ebenschreiter getötet hatte und auf dem weg zum brunnen war um das wasser zu holen, kam ein anderen spieler zu mir. Er sagte es müsse schweine killen und er braucht meine hilfe. (Er stand neben mir und schrieb im „sagen“ chat) ähm ja klar mache ich. Wir also los in den osten und durch den hölen eingang. Wir waren zu keiner zeit in einer gruppe, hatten aber schnell raus, dass der „sagen chat“ nur eine bestimmte reichweite hatte. Also zusammen bleiben. Ok. Die quest war geschafft. Er bedankte sich. Ich spielte weiter und siehe einer an. Ich gab eine meiner quests ab und sollte auch schweine töten. Verdammt, wo war der andere spieler. Ich schaffe das doch auch nicht alleine. In welche richrung ist er gelaufen? Und ich bin grob auch in die richtung. Da treffe ich wieder einen anderen spieler (niemamd von den besagten sichtungen war hör wie lvl4). Den fragte ich über sagwn, ob er einen tauren mit dem namen *weiß ich nicht mehr* gesehen hat. Er sagte ja und half mir ihn zu finden. Tatsächlich haben wir das geschafft und spieler 1 war voll happy, dass alle den gleichen questablauf haben, als ich ihm sagte ich brauche jetzt auch hilfe bei den schweinen. 🙂 das war meine erfahrung. Es sind so viele noob momente. Man kannte nur den „sagen“ chat. /hilfe wurde vollkommen übersehen. /andere chats dauerte noch ca einen tag. /who bestimmt noch gute drei wochen. Das schöne ist einfach, dass es in diesen ersten momenten so vielen gleich ging und man es erstmal hingenommen hat. ???? gruß DerQuast

Arsartor

Mein größter Fehler als Anfänger (Hexenmeister) war immer, in Dungeons, wenn es gerade wieder mal sehr eng wurde, dem Tank „Helfen“ zu wollen indem ich einen der Mobs Fear gab…. fanden die dann ned so prickelnd, als dann noch 2 weitere Gruppen kamen…. Und, fast vergessen, immer zu wenig Seelensplitter in den Taschen gehabt xD

Jyux

Schön als Schurke den Druiden die Ledersachen mit Willenskraft weggewürfelt…. :’D

Ah, war das schön. Ich glaube gerade dieses Unwissen hat die Magie von WoW ausgemacht. Man hat einfach nicht alles verstanden und man hat die Welt nicht gekannt. Es gab so unglaublich viele urbane Legenden und Geheimnisse und da man damals nicht einfach alles auf Youtube o.ä. nachschauen konnte blieben auch viele Fragen offen.

Ich bemerkte das aber heutzutage immer noch auch bei anderen Spielen. Sobald man anfängt ein Spiel zu durchblicken und genau zu verstehen wie es läuft macht es nur noch halb so viel Spaß.

Abanox

Ich hab in meinem allerersten RP mit meinem Zwergen einen rumlaufenen Nachhelfen in Dun Morogh mit „Oh ein Elb, welch seltenes Vergnügen“ begrüsst. Er dann mit roter Schrift (schreiend): SEH ICH AUS WIE FUCKING LEGOLAS ODER WAS?

….

Das werde ich nie vergessen…

Aldurad

Ou ja da gabs einige. Der dämlichste Fehler von mir jedoch war:

Ich habe den Ruhestein mit etwa lvl 18 weggeworfen, da ich einfach nicht kapierte wofür der gut wäre. Dann bin ich ein wenig durch die Welt gereist als ich im Schlingendorntal ankam. Dort starb ich permanent und wusste einfach nicht, wie ich wieder zurück käme. Mein Bruder sagte mir dann, ich solle den Ruhestein benutzen. Als ich ihm sagte, dass ich diesen weggeworfen hatte, sagte er mir, dass ich meinen Charakter löschen müsste, da es diesen nicht mehr zu erhalten gäbe, also schwupps ich fing neu an und merkte dann mit lvl 5, dass dieser beim Gastwirt erhältlich war -.-

Ich habe jedoch in Dungeons auch immer Bedarf geklickt, weil ich nicht Gierig sein wollte????

Jaja gute Erinnerungen 😀

sart

Mein Orc-Krieger hatte Lederverarbeitung. Weil Orcs tragen ja schließlich auch als Krieger Leder.
Mit meinem Schurken hatte ich viel zu viel Willenskraft (glaube ich) und dafür andere Stats außén vor gelassen. Ist ja auch praktisch, wenn man schneller regeneriert.

Scaver

Also ich muss gestehen, solche oder vergleichbare Momente hatte ich nicht. Ich informiere mich halt sehr ausführlich (das kann bei einem neuen Game auch mal mehre Stunden vor und währen der Start Phase verschlingen ^^).

Yato

Ich muss ehrlich gestehen, damals als ich meinen Druiden gelvlt habe… habe ich nie verstanden wie das mit den Talentpunkten funktioniert und als dastand „benötigt 5 Punkte in Gleichgewicht“ oder so… dachte ich wirklich, man muss 5 Punkte haben, damit man dort einen Punkt hineinsetzen kann. Da als letzteres gut 30 Punkte dastand, habe ich also genauso fleißig gesammelt, um im Endeffekt mit level 30 festzustellen, dass die Gegner immer schwerer wurden und ich mich doch dazu entschied die Punkte zu setzen… voila… ich habs dann erst gecheckt ^^ war aber immerhin ein Erlebnis wert xD

Zord

Der erste Dungeon Ragefire sehr kurz nach Classic Release. Wir alle keine Ahnung von gar nichts und weder Tank noch Heal dabei. Bin mir nicht sicher ob ich selbst an einem scheiße laufenden Raid Abend jemals wieder so oft gestorben bin^^

Bodicore

Naja ich hatte kein wirklichen Noob Momente da ich schon von Anfang an in Foren unterwegs war da gab es immer irgendwelche Freaks die das Spiel besser konnten als ich und mir so das schlimmste ersparten 😉

Ich hab dann eher sonstige dumme Sachen gemacht wie den falschen Drachen bei Drakkisath angeschossen und dann halt ein Add gekitet statt den Boss oder beim Arenakampf davor einem aus dem Publikum ein Pfeil ins Gesicht geschossen und so den Raid gewipt weil die Besucher darauf eher etwas angepisst reagierten 😉

Auch das Petmanagement funktionierte am Anfang doch eher mässig da will ich mich nicht ausschliessen ich hab sicher 10-20 Gruppen/Raids auf den Gewissen.

Naja gut vielleicht dachten einige auch dass ich ein Noob bin weil ich von 1-60 ohne Pet gespielt habe…
Ich wurde öfters darauf angesprochen. Aber das war Absicht weil ich das kiten trainieren wollte. Ich hatte irgendwann mal gelesen dass die Quest für den Hunter Epicbogen so verdammt schwer sei und das Kiten nur die besten Jäger schafften…

Das es nach Release noch 8 Monte dauerte bis ich tatsächlich den Bogen bekommen würde wusste ich damals ja nicht 😉

Gebracht hat es mir trotzdem was. Wenn ich dann ausnahmsweise mal den richtigen Gegner angeschossen hatte, war ich schon verdammt gut im kiten und wurde sogar öfters deswegen für Instanzen angefragt.

Apropos Kiten, ich freue mich schon auf WoW Classic endlich wieder 2 Eisfallen parallel oben halten, das macht mich als Jäger eben nochmal etwas beliebter als den Magier 😉
Denke es braucht an Anfang wieder etwas Übung aber zu meinen besten Zeiten konnte ich 3 Elitegegner beschäftigen was halt in Calssic auf grund der Noobdichte oft mehr wert war als ein hoher DPS

Thunderstorm

Oh ja. Einiges 🙂

Ich hatte anfangs beim Würfeln um dir Gegenstände gedacht dass man es mit dem Gold Symbol einfach für das Gold haben wollte und mit dem Würfel einfach drum würfelt wenns keiner braucht. So Weil ich also nicht gierig sein wollte hab ich immer auf die Würfel gedrückt bis mir dann mal aufgefallen ist dass im Chat dann stand ich hätte für „Bedarf“ gewürfelt 😀

Auch da WoW mein erstes MMO war war mir das Konzept von Tank und Heiler nicht so ganz klar. Erst so Mitte 40 in nem ZF run, als ich mich gefreut hatte mehr Schaden gemacht zu haben (mit frisch installiertem dmg meter) als der Krieger (mit epic Schwert und epic Schild) wurde ich dann jemandem auf dieses Konzept hingewiesen.

Das Gold fürs Mount farmen war auch toll. Hab dafür hunderte Kupfererz gefarmt und für 60s/10 Stück im AH verkauft. Hatte quasi das Kupfererzmonopol zu der Zeit.

Koronus

Zwei Dinge. 1. Ich wollte zwar RPen habe aber nicht auf einem RP Server begonnen da dort von strengen Regeln gesprochen wurden die ich dann allerdings ohne es zu merken auf nem normalen Server eingehalten habe.
2. Ich hatte damals NPCs von echten Spielern nicht unterscheiden können, so bin ich mal einer Spielerin hinterhergerannt weil ich wollte, dass sie sich bei Instruktor Ithalane entschuldigt über den sie sich lustig gemacht hat. Sie hat gesagt sie hat mich gemeldet bevor sie sich ausloggte.

Marco Schulz

Zul Aman… Ich bin nie mit meinem ZerstörungsHexer gegen unseren Magier im Schadensoutput herangekommen, weil Ich voll auf crit anstatt haste ging… wie dumm von mir

DiabloDBS

Mmh also so direkt hatte ich keine Erleuchtung.. aber ich hab damals meinen Dudu (Main) in Resto auf 60 gelevelt.. .. Dornen, Hotten und Hurricane farmen war auch irgendwie immer meins..

Hatte auch nie Glück beim farmen und war immer knapp bei kasse dank der Rep-Kosten .. also hatte ich lange Zeit kein Epic Mount :-X

Zu BC hatte ich dann glücklicherweise DDs mit denen ich zusammen levelte also ging das mit dem Resto..
Zu WotLK komplett mit BC BiS war das Leveln so sogar gar nicht mal so ineffektiv..
wobei doch.. zu WotLK hatte ich tatsächlich mal so einen „Ach mist so sollte man das machen“ Moment:

Die Hordenquest in der Tundra bei der man 100 Untote töten, den Necromancer ‚entdecken‘ und drei Verwundete bergen sollte…

Bin da mim Epic mount rein geritten und hab zusammen gepullt.. Mir kam kurz der Gedanke „das sind doch alles Elite… 100 davon ist ne recht sportliche Zahl ..“ nach ~10min war ich mit den 100 fertig. Stand dann bei einem der Verwundeten und dachte nur „Und wie soll man die jetzt bergen?, als plötzlich ein Typ in nem fetten Gobopanzer an mir vorbei fuhr und die Verwundeten aufsammelte…

*Facepalm*

Questtexte lesen hilft echt weiter.. :-X Da ich ne wichtige Matheprüfung hatte konnte ich erst 3 Wochen nach Release spielen… da musste ich Zeit aufholen und dachte mir .. Questtexte kannste auch mim Twink lesen… aber so in retroperspektive muss ich schon sagen, dass 100 Elite töten, die auch noch gut austeilen, schon irgendwie seltsamer auf mich hätte wirken sollen.. gut als Resto konnte ich 20 zusammen pullen und mit Hots und Hurricane recht gut weg hauen.. aber ich stand später halt auch in Naxx 10 und konnte ohne Probleme die Gruppe alleine heilen.. in SW gear.. und die Naxx 10er drops waren tatsächlich auch nicht wirklich besser als das SW zeug :-X

Setoy

Ich habe erst auf Level 36 mitbekommen das es ein Auktionshaus gibt. Ich wunderte mich nur, warum ich so wenig Gold hatte und andere fast das Gold zum reiten auf 40 zusammen hatten – Der Händler hat von mir alles bekommen und sich eine goldene Nase verdient. 😀

Luriup

Ich wurde 2005 durch eine verlorende Wette zum WoW spielen verdonnert.
Meine 4 Kumpels hatten alle schon Erfahrung auf nem anderen Server gesammelt
aber wir fingen gemeinsam bei Null auf einem frischen Server an.
Da fast jeder einer anderen Rasse angehörte,starteten wir solo ins Abenteuer.
Dann kam die erste Verabredung zum Dungeon,irgendwann zwischen Level 10 und 20.
Da ich keinen Plan von der Welt hatte,wurde ich abgeholt.
Einer spielte Tank,einer Heiler mehr musste ich nicht wissen.
Mein Shami war eh kaum geskillt,da ich diese 2-3% Steigerungen für einen Witz hielt.
Jedenfalls kam dann ein Orc+2 andere+Pet im Stickmodus angerannt.
Ich hing mich auch ran und ab ging die Post.
Nach ner Weile fragte ich dann im TS wo denn der 5. abblieb.
Der ist afK und stick.
Wo?
Na der fette Bär der mir hinterläuft.
Ahja.

Fenex - TV

Mein erster Noob Moment waren damals zwei auf Teldrassil…Unwissentlich, ein mit Pickeln im Gesicht spielender Teenie der WoW entdeckt hat und zuvor schon WC3 gespielt hatte. Erstmal alles angezogen was gut aussah! Als Druide hat man somit einen Mix aus Leder und Stoff Sachen angehabt mit allen möglichen Werten. Man läuft mit seinem Nachtelf Druiden bis nach Darnassus und bekommt die Information, man befinde sich in einem sicherem Allianz Gebiet. ich ganz nervös, oh nein Allianz sind doch die Menschen, ist bestimmt eine Falle und lief ganz schnell wieder weg…Ich bin nie von dieser Insel weg gekommen, bis ich mir einen anderen Charakter erstellt hatte. 😀

mmogli

Mein Angst Gegner damals war “ Hogger “ 😉

N811 Rouge
mmogli

🙂

Mikuloli

LFM Hogger – 39/40

N811 Rouge

gogogo!!!!111

Stephan Wilke

War zwar in Destiny und nicht in WoW, aber mein grandioser Noobmoment war folgender: Nach der ersten Mission lande ich im Kosmodrom und mache einige Patrouillen. Und hoffe, dass irgendwann eine Markierung zur nächsten Mission führt. Das Ende vom Lied war, dass ich zwei bis drei Stunden lang nur Patrouillen im Kosmodrom gemacht habe ohne irgendetwas zu erreichen. XD

just a passing villager

Das hab ich auch gemacht. Zu dem Zeitpunkt war bereits die Crota Erweiterung draussen und in dem dunklen Durchgang vom Falterhof zur Himmelswacht war bereits der lvl 22 Leibeigene. Ich hab natürlich nicht gewusst, dass der mir nichts tut, wenn ich hin einfach in Ruhe lasse und hab nach einigen Toden diesen Raum gemieden, weil ein unbesiegbarer Leibeigener da drin auf mich wartet.
Bis ich mir das DLC gekauft habe und die Quest hatte den Leibeigenen zu töten dache ich, dass der unbesiegbar ist und einfach da ist um die Spieler zu ärgern. Ich war da schon lvl 20+ und hab die Story vom schwarzen Garten durch gehabt.

N811 Rouge

Als ich als Tank bei meinem allerersten Besuch in den Todeminen dem Stoffie sein blaues Korsarenüberhemd weggeneeded hatte. Weil ich dachte, daß es schon seinen Sinn hat, wenn ich darauf mitwürfeln kann. Man war der sauer ^^

TheDivine

Ich war lange der Überzeugung das ich auch als Krieger Willenskraft brauche.
Spelldmg Waffen fand ich auch lange sehr toll.

Oder habe mich ewig gewunder wiso ich mit meinem Schamanen in Instanzen immer tot war sobald ich Felsbeißer benutzt hatte.

Später dann der Klassiker: Blut des Helden in den Pestländern…

Ach es gibt sooo vieles das mir mit der Zeit einfallen würde.

EDITH: Zwei meiner größten Fails:

1. Es gab damals nen recht guten 1h Kolben mit Feuerresi aus Düsterbruch.
Den hatte ich bekommen und da ich damals MT in Mc war direkt am Abend benutzt.
Direkt bei den Riesen der halbe Raid tot weil der wie bekloppt im Raid rumgerannt ist.
Der schlaue Krieger hatte natürlich vergessen 1h Kolben zu lvln…

2. Hatte nach endlosem farmen das Buch für Quel Serra bekommen.
Quest soweit weiter gemacht, Rohling geholt und ich habe es danach sogar geschafft 40 Mann für Ony zusammen zu bekommen.
Um sicher zu gehen während dem warten bis alle in den Marschen waren nochmal genau die Quest gelesen und den Rohling zurechtlegen damit ich es ja nicht verpeile ihn vor Ony in den Boden zu rammen das diese ihn mit dem Atem erhitzen musste.
Zack !
Steckt das Ding natürlich in Brackenwall im Boden -.- …..
Also nochmal ab nach Düsterbruch in die Bibliothek….
Damals ohne Portale, Dungeonfinder etc mit dem Flugmoped hin, rein und retour.
Was gute 30min gedauert hat während 40 Leute auf einen warten ????

Cortyn

Willenskraft hat, wenn ich mich nicht irre, auch dafür gesorgt, dass du rascher Skill-Level bekommen hast – also in Berufen und Waffenfähigkeiten.

Saigun

Das war Intelligenz. Tjo der stat war für Krieger mal fast nützlich. 😉

TheDivine

Fast ????

DiabloDBS

War da nicht was mit Willenskraft und Trollen vonweggen
Steigerung der im Kampf HP-Reg-, die trotzdem so unfassbar lächerlich war, dass man sie auch ignorieren konnte? :-X

Cortyn

Stimmt!

Jokl

Oh ja, Waffen nicht skillen und die ganze Gruppe darf dafür zahlen :).
Oder den Wert X (ka wie viel das damals war) erreichen um nicht mehr von Bossen gecritet zu werden und natürlich auch auf DEF skillen ^^, haja war das schön 🙂

TestGewn

In der Stadt den Herrn „General“ angesprochen. War aber nur der „general chat“ Kanal.
Mann wie peinlich.

Arne

Als ich das erste Mal Classic WoW gespielt habe und mein ersten grünen Ausrüstungsgegenstand gefunden habe, stand dort natürlich „wird beim aufheben gebunden“. Für mich hörte sich das sehr logisch an… Sobald ich so einen Gegenstand anziehe ist der an mich gebunden und ich kann ihn nicht mehr ausziehen. So habe ich also immer nur graue und weiße Ausrüstungen getragen. Irgendwann schrieb mich ein netter Spieler an und fragte, warum ich auf so einem hohen Level (16 glaube ich) noch mit so einem Müll rumrannte. Nach meiner Erklärung amüsierte er sich köstlich. Seine Antwort habe ich heute noch im Kopf : „Da ist doch kein UHU dran!“
Danach hat er mir meine ersten grünen Gegenstände aus dem AH spendiert und das Leveln war auf einmal viel einfacher. 🙂

Cortyn

Gold, einfach gold.

Alexander Ostmann

2006

Bin von einem Hordler in der offenen Welt umgenietet worden. Habe ihn dann noch beschimpft.
Ein Zwerg hat dann eine halbe Stunde gebraucht, um mir zu erklären, dass er mich niemals verstehen können wird, da andere Fraktion.

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