In WoW könnt ihr gerade ganz leicht eine Menge Gold verdienen

Cortyn von MeinMMO verdient in World of Warcraft gerade spielend eine Menge Gold. Der aktuelle Ruf-Buff macht es möglich.

Das Verdienen von Gold ist in World of Warcraft für so manchen Spieler ein Leid. Immerhin ist Gold nicht nur notwendig, um sich mit Fläschchen und Verzauberungen einzudecken. Auch die täglichen Reparaturkosten nach Dungeon- und Raidbesuchen wollen gedeckt sein.

Doch in den letzten Tagen ist das Farmen von Gold eine simple Spielerei geworden, die nur wenige Minuten Aufwand erfordert.

Wie funktioniert das mit dem Gold-Farmen? Das Sammeln von Gold geht in WoW bekannterweise auf viele unterschiedliche Arten. Doch wer keine Lust auf endloses Farmen alter Raids oder Auktionshausspekulationen hat, die eine Menge Zeit und Vorwissen erfordern, kann aktuell auch simpler absahnen.

Das ermöglicht der Ruf-Bonus „Beeindruckender Einfluss“ („Impressive Influence“). Der verdoppelt den Ruf-Gewinn bei den meisten Ruf-Fraktionen aus Battle for Azeroth.

WoW Gold Goblin title
Der Ruf-Bonus sorgt für einen netten Gold-Regen.

Wie verdient man damit Gold? Der entscheidende Punkt sind hier die Paragon-Kisten. Das sind Belohnungskisten, die ihr von allen BfA-Fraktionen bekommt, nachdem ihr ehrfürchtig geworden seid. Wenn ihr nach Erreichen der ehrfürchtigen Rufstufe noch weitere 10.000 Rufpunkte sammelt, erhaltet ihr so eine Paragon-Belohnungskiste. Diese Kisten enthalten:

  • 500 Kriegsressourcen
  • Bonuswährungen (etwa bei 7. Legion, Eidgeborenen und Nazjatar)
  • Gelegentlich Spielzeuge oder Pets
  • ungefähr 3.500 bis 5.500 Gold

Genau diese Goldbelohnung ist der Bonus, an den ihr ran wollt. Ihr erhaltet ihn wieder und wieder, wann immer ihr eine Paragon-Kiste öffnet.

WoW Ruf Goldbelohnung Kiste
Im Ruf-Fenster könnt ihr immer überprüfen, wie nah ihr der nächsten Paragon-Kiste seid.

Den notwendigen Ruf erhaltet ihr vor allem durch das Erledigen von Weltquests. Wer seine Ausbeute hier steigern will, sollte vor allem Weltquests abschließen, die eine der folgenden Belohnungen anbieten:

  • Gold
  • Rufbonus (auch dieser wird verdoppelt)
  • Ausrüstungs-Gegenstände (können verkauft werden)

Weltquests mit Artefaktmacht oder Kriegsressourcen als Belohnung könnt ihr im Zweifelsfall ignorieren.

Schiffs-Missionen immer abschließen: Beim Ruf-Sammeln helfen die Schiffs-Missionen deutlich. Schickt eure Anhänger immer los, um Missionen abzuschließen, die einen Rufbonus gewähren.

Auch hier wird der Ruf verdoppelt. Besonders Ruf bei den „Champions von Azeroth“ lässt sich so schnell in die Höhe treiben. Denn die haben gerne mal Missionen, die als Standard 400 Ruf geben.

Zusammen mit dem Ruf-Buff und dem Bonusziel gibt eine einzelne Mission so über 1.000 Ruf! Und das für nur ein paar Klicks.

WoW Reputation Gain Ship Missions 2
Die Ruf-Missionen lohnen sich gerade richtig – dicke Boni auf dem Weg zur Paragon-Kiste.

Ruf-Gewinn maximieren mit kleinen Tipps: Um die maximale Menge an Ruf für minimalen Aufwand zu erhalten, solltet ihr vor allem eure Abgesandten-Quests alle 1-3 Tage abarbeiten. Diese geben dank des Bonus 3.000 Rufpunkte bei der entsprechenden Fraktion – das alleine entspricht schon 30% einer Paragon-Kiste.

Denkt an Mechagon! Dort gibt es jeden Tag eine Weltquest, die knapp 1.600 Rufpunkte wert ist. Die ist im Regelfall schnell erledigt und will oft nur Dinge wie „Tötet 3 rare Feinde“ oder „Öffnet 6 Kisten“. Mit einem Flugreittier ist das ein Aufwand von wenigen Minuten, der nach ein paar Tagen in einer Paragon-Kiste mündet.

WoW Reputation Gain Ship Mission
Mit nur einer Handvoll Klicks über 1.700 Ruf – das lohnt!

Ebenfalls erledigen solltet ihr eure wöchentliche Quest für die Insel-Expedition. Denn auch diese Quest gibt satte 3.000 Rufpunkte bei der 7. Legion (Allianz) oder den Eidgeborenen (Horde). Dafür muss man pro Woche lediglich 3-6 Inseln besuchen (je nach Schwierigkeit).

Auch das ist meistens in weniger als einer halben Stunde erledigt. Zusätzlich gibt diese Quest eine Mission für euer Schiff, die ebenfalls einen dicken Goldbonus bescheren kann.

Wie viel Gold kommt dabei rum? Wer alle Tipps befolgt, der sollte im Schnitt jeden Tag 1-2 Paragon-Kisten öffnen können. Das entspricht ungefähr einem Gegenwert von 7.500 Gold für wenige Minuten Aufwand pro Tag. Wer akribischer sämtliche Quests abschließt, der kann seine Ausbeute noch steigern.

Methode skaliert mit mehreren Charakteren: Wer mehrere Charaktere auf Stufe 120 besitzt und diese schon bei allen Fraktionen ehrfürchtig hat, kann seine Ausbeute vervielfachen. Denn der ganze Spaß kann selbstverständlich auf mehreren Charakteren wiederholt werden, um den Goldgewinn weiter in die Höhe zu schrauben.

Wie lange geht das noch? Der Ruf-Buff ist nur noch bis zum 18. Mai aktiv – also noch für gut 2 Wochen. Wer dauerhaft knapp bei Kasse ist, sollte den Buff noch ausnutzen, um sich die eine oder andere Paragon-Kiste zu sichern und sich so einen soliden Goldvorrat für Shadowlands anzuschaffen. Denn auch da werden die ganzen Annehmlichkeiten wie Tränke, Verzauberungen und Reparatur sicher nicht günstiger. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Berufe in Shadowlands zusammenarbeiten müssen.

WoW Goblin Gold

Klar – diese Methode macht euch nicht über Nacht zum WoW-Millionär. Aber sie ist ein leichter und zuverlässiger Weg, um sich ein kleines Goldpolster anzuschaffen, mit dem man in der nächsten Erweiterung Shadowlands über die Runden kommen wird.

Verdient ihr euch gerade auch eine goldene Nase in WoW? Mit welchen Tricks füllt ihr euer Ingame-Konto auf? Oder greift ihr einfach auf den Verkauf einer WoW-Marke zurück?

Spieler wollen endlich ein neues MMORPG, das nicht aussieht, als wär’s aus 2014

Grafik spielt im Gaming-Bereich eine Rolle. Doch gerade bei MMORPGs sind Grafikperlen rar gesät. Dabei wünschen sich Spieler endlich wieder ein Online-Rollenspiel, in dem sie sich dank fantastischer Optik verlieren können, sagt MeinMMO-Autor Andreas Bertits.

Vorsichtig schleicht die Heldengruppe durch den schummrigen, verwunschen Wald. Die knorrigen Äste der Bäume werfen gespenstische Schatten durch das Licht, das durchs hohe Blätterdach fällt. In den Büschen raschelt es und ein Fuchs hüpft hervor. Er verschwindet schnell im hohen Gras einer Lichtung.

Nebel kommt auf und umspielt die Beine der Recken, als die ersten von Moos und Efeu überwucherten Ruinen in Sicht kommen. Helden sollen die alten Ruinen im Auftrag des Königs erkunden.

Das goldene Licht der Sonne spiegelt sich auf dem Wasser eines inzwischen verfallenen Springbrunnens und blitzt auf den Metallrüstungen und Schwertern der Helden. So schrecklich sieht der Ort doch gar nicht aus, als plötzlich ein Heulen die Still durchbricht.

Eine grausige Bestie springt auf einen Felsen. Ihr Fell weht im Wind und Geifer tropft von den langen Fangzähnen. Ihre Klauen blitzen im Sonnenlicht, als es sich die Kreatur auf die Helden stürzt…

World of Warcraft MMORPG
World of Warcraft bietet Comic-Grafik. High-End ist das nicht.

Solche Szenen könnten aus einem MMORPG stammen – wenn die Grafik diese Optik zulassen würde.

  • In World of Warcraft etwa bekommen die Spieler “nur” Comic-Grafik geboten.
  • Selbst das eigentlich gut aussehende Final Fantasy XIV hat inzwischen fast sieben Jahr auf dem Buckel und muss Abstriche bei der Grafik in Kauf nehmen.

Wie sieht es also mit einem MMORPG aus, das – entsprechend der Entwicklungs-Zeit – absolute High-End-Optik bietet?

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Warum wir seit 4 Jahren auf ein neues großes MMORPG warten
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Das Indie-Problem

Es werden nach wie vor MMORPGs entwickelt. Diese machen teilweise auch optisch einen guten Eindruck. Doch oft kommen diese Spiele aus der Indie-Szene und können nicht auf ein großes Budget zurückgreifen.

  • So beispielsweise Camelot Unchained. Das Online-Rollenspiel von City State Interactive nutzt eine eigene Engine und sieht schon recht ordentlich aus. Doch die Entwicklung zieht sich seit langer Zeit dahin. Darüber hinaus ist das Budget selbst mit rund 10 Millionen Dollar für ein MMORPG sehr gering.
  • Crowfall soll nun bald erscheinen und macht spielerisch einen richtig guten Eindruck, doch grafisch setzen die Entwickler wie bei WoW auf einen Comic-Stil. Für ein Indie-Spiel kann Crowfall allerdings auf ein sehr großes Budget zurückgreifen, da es den Entwicklern mehrfach möglich war, Finanzspritzen von Investoren zu erhalten.
  • Pantheon: Rise of the Fallen ist ein Titel, der als PvE-MMORPG jede Menge Interesse erzeugt. Aber grafisch ist es nun nicht gerade das, was man sich von einem Spiel aus dem Jahr 2020 wünscht.
Pantheon Dungeon
Das MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen sieht nicht schlecht aus, AAA-Grafik bietet es aber nicht.

Indie-Spiele besitzen ein recht geringes Budget, weil keine großen Geldgeber dahinter stehen. Irgendwo müssen dann Einsparungen vorgenommen werden. Die Spiele sollen vom Gameplay her überzeugen, also wird an der Grafik gespart – oder die Entwicklung zieht sich wie im Fall von Camelot Unchained extrem in die Länge.

Ein Indie-MMORPG mit interessanten Features und geplanter guter Grafik lässt sich nur sehr schwer umsetzen. Wie Chronicles of Elyria zeigt, kann so etwas im Desaster enden, wenn das Spiel aufgrund von fehlendem Geld eingestellt werden muss

Das AAA-Problem

In den vergangenen Jahren wurden keine großen MMORPGs von bekannten Spiele-Studios und finanzieller Unterstützung großer Publisher mehr angekündigt.

Die vielversprechendsten Titel wie Blizzards Titan und Everquest Next wurden schon vor Jahren eingestellt. Es ist einfach ein großes Risiko geworden, MMORPGs zu entwickeln, die über ein hohes Budget verfügen. Die Entwicklungskosten bei einem AAA-Spiel gehen schnell in die Millionen.

So soll Blizzard die Einstellung von Titan zwischen 70 und 140 Millionen US-Dollar gekostet haben, wie der Analyst Michael Pachter 2014 sagte (via gamesindustry.biz).

Everquest Next
Everquest Next hätte das nächste große AAA-MMORPG werden können. Allerdings wurde die Entwicklung eingestellt.

Gerade bei MMORPGs ist der Entwicklungsaufwand aufgrund von vielen Inhalten und komplexen Multiplayer-Spielsystemen deutlich höher als bei einem Single-Player-Spiel. Hinzu kommt, dass die Entwicklungskosten von Spielen allgemein in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind und große Publisher wie Amazon die Entwickler abziehen und starke Gehälter bieten.

Das heißt, die Entwicklung eines AAA-MMORPGs ist unheimlich teuer. Ob das Spiel dann aber genug Fans finden und erfolgreich sein kann, steht in den Sternen. Hinzu kommen laufende Kosten für den Spielbetrieb, die Wartung und neue Inhalte.

Zumindest aktuell sind große Studios und Publisher nicht gewillt, dieses Risiko einzugehen.

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von Andreas Bertits

Abgesehen vielleicht von den Amazon Game Studios. Diese arbeiten ja an New World. Doch hierbei handelt es sich nicht um ein klassisches MMORPG. Quests spielen nur eine untergeordnete Rolle und man könnte es eher als eine Art Survival-Sandbox mit wichtigen PvP-Elementen bezeichnen. Also eher nicht das, was sich MMORPG-Fans erhoffen, die auf etwas wie WoW spekulieren.

Es sind aber genau diese großen Entwickler und Publisher, welche die Möglichkeit hätten, ein großes MMORPG mit fantastischer, aktueller Grafik zu erschaffen. Nur passiert dies momentan nicht.

Mit Ashes of Creation erwartet uns allerdings ein MMORPG, das dank Unreal Engine 4 sehr gut aussieht, viele interessante Features bietet und mit My.Games sogar einen großen Publisher besitzt.

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New World sah wie eine MMORPG-Hoffnung aus. Entpuppte sich aber als MMO mit Survival-Einschlag.

Das Asien-Problem

Es wäre falsch zu sagen, dass es gar keine neuen MMORPGs mehr gibt, die optisch richtig gut aussehen.

Sie stammen allerdings meist aus Asien und das bringt Probleme mit sich. Denn asiatische Spieler sehen Pay2Win und Mikrotransaktionen anders als westliche Spieler. In Asien ist es keine Seltenheit und auch keine Schande, sich mal das Über-Schwert gegen Geld zu kaufen. Hierzulande wäre so etwas ein No-Go.

Kommt ein asiatisches MMORPG bei uns auf den Markt, muss es zunächst angepasst werden. Es darf keine Pay2Win-Elemente geben, der Ingame-Shop darf nicht im Vordergrund stehen und manche Spiel-Elemente wie Gender-Lock bei Klassen schrecken die hiesigen spieler ab.

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Black Desert Online sieht fantastisch aus, hat aber mit ein paar „asiatischen Eigenheiten“ zu kämpfen.

Ein Asia-Import kann funktionieren, wie beispielsweise Black Desert Online zeigt, doch selbst dieses Spiel hat es mitunter schwer und muss immer wieder mit Pay2Win-Vorwürfen zu kämpfen. Denn ein Online-Spiel anzupassen, das mit solchen Elementen entworfen wurde, stellt eine große Herausforderung dar.

Das MMORPG Bless Online demonstrierte zudem, dass selbst asiatische MMORPGs ewig in Entwicklung sein können. Bless sah bei Ankündigung bombastisch aus, war bei Release aber angestaubt und konnte zudem vom Gameplay nicht überzeugen. Die Einstellung folgte bereits wenige Monate nach Release.

Der Markt der asiatischen Online-Rollenspiele zeigt also, dass es durchaus noch große, optisch beeindruckende MMORPGs geben kann, es diese aber alles andere als leicht auf dem westlichen Markt haben.

Was wünschen sich die Spieler eigentlich?

Der Wunsch nach dem nächsten großen MMORPG mit guter Grafik, Langzeitmotivation und spannenden Spiel-Elementen ist groß. Es geht darum, wieder mal von Anfang an bei einem AAA-Online-Rollenspiel dabei zu sein, das sich weiterentwickelt und eine lange Zeit Bestand hat.

Im Grunde wünschen sich einige Spieler eine Art World of Warcraft 2.0 oder eben ein Everquest Next. Ein großes, westliches MMORPG. Modern sollte es sein und die grafischen Möglichkeiten der heutigen Zeit ausnutzen. Es sollte sich aber gut und eingängig spielen mit komplexen und tiefgründigen Spielmechaniken und jeder Menge Herausforderungen.

Ashes of Creation Screenshot Titelbild
Das MMORPG Ashes of Creation ist momentan der Hoffnungsträger vieler Fans des Genres.

MMORPG mit toller Grafik – Das sind die Hoffnungsträger

Welche Spiele könnten diese Kriterien erfüllen? Es befinden sich derzeit einige Titel in Aussicht, welche vielleicht die Chance haben, die Bedürfnisse der Spieler zu befriedigen. Zu diesen gehören:

  • Lost Ark: Das MMORPG von Smilegate macht einen richtig guten Eindruck und könnte all das liefern, was sich Fans des Genres wünschen. Viele Inhalte, gute Grafik, Fokus auf Teamplay… Doch wann es hierzulande erscheint, ist unklar und da es sich um ein asiatisches MMORPG handelt, spielt natürlich der Ingame Shop wieder eine große Rolle, der einfach für westliche Spieler passen muss.
  • Crimson Desert: Das neue Online-Rollenspiel der Black-Desert-Macher, sieht unverschämt gut aus. Von der Grafik her dürfte es die Spieler definitiv ansprechen. Allerdings ist momentan sehr wenig über das Gameplay bekannt. Ebenso wenig weiß man, wann genau es erscheint. Und auch über Crimson Desert hängt das Damoklesschwert genannt „Mikrotransaktionen“.
  • Ashes of Creation: Im Grunde DER Hoffnungsträger. Es handelt sich um ein westliches MMORPG mit fantastischer Grafik. Das Gameplay hört sich sehr spannend an und das Budget von über 30 Millionen Dollar sollte ausreichen, um ein richtig gutes Online-Rollenspiel zu erschaffen. Nur zieht sich die Entwicklung einfach sehr in die Länge und die Ungeduld der Spieler wächst.

Wir von MeinMMO haben außerdem die acht aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs für 2020 in einer Liste für euch zusammengestellt. Vielleicht befindet sich ja eines darunter, welches euer Interesse erweckt.

Die Hoffnung auf ein spannendes Online-Rollenspiel, das auch moderne Anforderungen erfüllt, lebt also – wenn es auch die letzten Jahre eine so lange Durststrecke gab.

The Division 2: Spieler vermissen die 2 letzten neuen Exotics – Wo bleiben sie?

Der Start der Warlords-Erweiterung für The Division 2 ist zwar schon eine Weile her, doch 2 neue Exotics aus dem Addon sind immer noch nicht im Spiel. Wir zeigen, um welche Items es sich handelt, erklären, wo sie bleiben und zeigen, was sie ausmacht.

Spieler vermissen 2 neue Exotics: Mit der großen Jahr-2-Erweiterung Warlords of New York sollten eigentlich insgesamt 10 neue Exotics bei The Division 2 Einzug halten. Doch knapp 2 Monate nach Launch des Addons können 2 neue Exos offenbar immer noch nicht gefunden oder erspielt werden.

Dabei handelt es sich um die Waffen

  • Regulus, eine Pistole
  • und The Ravenous, ein Gewehr

Zahlreiche Spieler fragen sich deshalb, ob die Waffen überhaupt schon im Spiel sind, sowie wann und wie man die beiden fehlenden Schießeisen endlich bekommt.

Division-2-Warlords-of-New-York

Was ist nun mit den 2 fehlenden Exotics?

Wann kommen diese Exotics? Vor Kurzem klärten die Entwickler das Ganze eigentlich auf, doch das passierte nur nebenbei in einem kurzen Kommentar auf einen Tweet. Das haben offenbar zahlreiche Agenten nicht mitbekommen.

So wurde von Nikki Kuppens, dem Senior Game Designer von The Division 2, bestätigt, dass beide Exos noch nicht im Spiel und somit noch nicht erhältlich sind. Zudem bestätigte er auf Nachfrage, dass beide Exotics exklusiver Loot aus dem 2. Raid sind.

Sie kommen also mit dem neuen Raid ins Spiel. Wie genau man sie dort bekommt, bleibt allerdings weiterhin unklar – vermutet werden jedoch Drops oder aus Kisten wie die Eagle Bearer im ersten Raid Operation: Dunkle Stunden. Aber auch einen festen, sowie einen zufälligen Drop halten einige für möglich.

https://twitter.com/Patt3rson/status/1250746060718452736?s=20

Wann kommt der neue Raid? Seitens der Entwickler hieß es vor Kurzem “im Frühling”. Einige hoffen deshalb auf einen Release in den nächsten 4 Wochen.

Allerdings ließen einige Aussagen auch darauf schließen, dass der 2. Raid auch im Juni kommen könnte, also erst am Ende des Frühlings. So könnte es sein, dass wir noch bis zu 8 Wochen auf den Release warten müssen. Nähere Infos könnten aber bereits in den nächsten Wochen kommen.

Was können die 2 fehlenden Waffen-Exotics?

Das macht die Regulus aus: Auch wenn die Pisotle Regulus bislang noch nicht im Spiel erhältlich ist – es gibt bereits erstes Bildmaterial. Auch das exotische Talent der Waffe ist bereits bekannt.

Die einzigartige Eigenschaft der exotischen Pistole nennt sich Regicide. Kopfschuss-Kills mit dieser Waffe teilen 400% Waffenschaden aus und verursachen einen Blutungs-Effekt bei Feinden in einem Umkreis von 5 Metern um das ausgeschaltete Ziel.

Das macht The Ravenous aus: Bei der Ravenous handelt es sich um ein exotisches Gewehr – allerdings mit 2 Läufen. Das besondere Talent ist bereits durch Data-Mining bekannt, auch erste Bilder sind offenbar bereits aufgetaucht.

Die Ravenous wird durch das einzigartige Talent Geri und Freki definiert. So werden damit zunächst beim Betätigen des Abzugs beide Läufe der Waffe abgefeuert. 

Schießt man mit der Ravenous dabei aus der rechten Schulter, so belegen Treffer die getroffenen Gegner dabei mit sogenannten offensiven Primern. Beim Feuern aus der linken Schulter sind es defensive Primer. Anschließende Treffer aus einer Schulter detonieren dann die Primer, die beim Feuern aus der anderen Schulter gesetzt wurden.

Bei der Detonation verursacht jeder offensive Primer 75% Waffenschaden. Jeder defensive Primer verleiht euch +2% Bonus-Rüstung für 5 Sekunden. Außerdem wird Effektivität der Primer bei 10 Stapeln verdoppelt.

Die 2 fehlenden Exos im Video: Erste bewegte Bilder sowie eine Vorstellung der beiden exotischen Schießeisen findet ihr in diesem neuen Video des Division-Experten “NothingButSkillz”:

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Was sagt ihr? Freut ihr euch auf diese 2 neuen Exotics oder sind sie nichts für euch, wenn sie an den Raid gebunden sind? Findet ihr deren Konzepte spannend oder lassen euch diese 2 Schießeisen mit ihren Mechaniken komplett kalt?

Übrigens, das nächste große Update für The Division 2 wird wohl noch vor dem Raid kommen und dürfte bei so manch einem Spieler für Freude sorgen: Nächstes großes Update soll 3 richtig nervige NPC-Probleme lösen

5 Spieler verloren angeblich absichtlich Matches in CS:GO – Nun drohen 10 Jahre Haft

In Australien werden 5 Männer zwischen 20 und 27 Jahren wegen Wettbetrugs angeklagt. Sie sollen auf ein CS:GO-Turnier gewettet haben, bei dem sie selbst mitspielten und absichtlich verloren.

Das ist die Vorgeschichte: Im August 2019 nahm die australische Polizei sechs CS:GO-Spieler fest. Die standen unter dem Verdacht, absichtlich Matches verloren zu haben, auf die sie vorher Wetten abgeschlossen hatten.

Es hieß damals, bei den Wetten hätten die Spieler 30.000 australische Dollar gemacht, das sind etwa 18.000€.

Dieser Vorfall wurde jetzt untersucht und der Anfangsverdacht hat sich offenbar bestätigt, jedenfalls bei 5 der 6 Spieler, die verdächtig wurden.

Das sind die Anklagen: Es werden fünf Australier angeklagt, vier von ihnen sind 20 Jahre alt, einer ist 27 Jahre alt.

Alle fünf werden wegen „des Nutzens von korrumpierten Informationen zum Zwecke des Wettens belangt.“

Einem wird zudem vorgeworfen, Cannabis zu besitzen, und in “Handlungen verstrickt zu sein, die das Wettergebnis eines Ereignisses beeinflussten oder hätten beeinflussen können.“

Die 5 Angeklagten sollen am 15. September vor Gericht kommen.

cs:go logo
CS:GO ist ein erfolgreicher E-Sport mit lokalen Turnieren.

Um was geht’s da genau? Es sieht so aus, als beziehen sich die Anschuldigungen auf mindestens 5 Matches bei einem CS:GO-Turnier.

Offenbar wurde die Untersuchung von einer australischen Wettfirma angestoßen und die Behörden haben daraufhin die Untersuchung aufgenommen.

Was droht den Angeklagten im schlimmsten Fall? Die maximale Strafe für die Anklage beläuft sich auf 10 Jahre Gefängnis.

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CS: GO, Steam – Valve will sein „Glücksspiel“-Problem lösen
von Schuhmann

CS:GO und die Wetten

Was ist das mit Wetten und CS:GO? Es gab schon häufiger Vorfälle bei CS:GO, die mit Wetten zusammenhingen. Normalerweise geht es da nicht um Geld-Wetten, sondern Spieler wetten mit Skins, die sie für Geld kaufen und verkaufen können.

In CS:GO gibt es einige Waffen-Skins und einen regen Handel mit diesen über den Steam-Marktplatz. Skins in CS:GO sind zum Teil extrem wertvoll: Ein Skin ging mal für 60.000$ weg.

PhantomL0rd
PhantomL0rd – hatte auch Ärger wegen Wetten bei CS:GO.

Da ist mit den Jahren ein Graumarkt entstanden, gegen den Valve wiederholt vorging. Der bekannte Twitch-Streamer Phantoml0rd hatte 2016 seinen Twitch-Account verloren, weil er in einen Wett-Skandal um CS:GO verwickelt war.

Den 5 Australiern könnten nun noch schwerere Strafen drohen.  

Valorant: Beliebte Agentin Jett stirbt schneller als die anderen – Warum?

Was ist das Problem mit Jett? In der Beta von Valorant hatten schon länger einige Spieler bei der Agentin Jett den Verdacht, dass sie öfter Headshots abbekämen als andere Agenten. Um den Verdacht zu bestätigen, haben sie im Custom-Game-Mode ein paar Schusstests gemacht. Und in der Tat, bei Jett wurden Kopftreffer nicht nur bei klaren Headshots ausgelöst.

Vielmehr reichte es wohl schon, die Kapuze und die Schulterpartie der Agentin zu treffen, um den Headshot auszulösen. Das ist ein Problem, da Headshots in Valorant extrem tödlich sind. Viele Waffen schaffen so sogar One-Hit-Kills.

Daher kann Jett von wild herumballernden Gegnern öfter mal gekillt werden, da „Sprays“ ab und zu den „Kopf“ bei ihr treffen.

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Hier seht ihr, wie der Schusstest bei Jett ausgeht.

Headshot-Hitbox bei Jett – Bug oder Absicht?

Ist die große Hitbox absicht? Im reddit löste die Erkenntnis der Headshot-Tester zu Jett eine rege Diskussion auf. Einige Spieler sehen darin endlich Bestätigung für einen Verdacht, den sie schon länger hatten.

Andere Spieler hingegen halten die zu große Hitbox für einen Bug. Die Entwickler hatten nämlich ein klares Statement zu dem Thema abgegeben.

So erzählten die Entwickler MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski bei einem Anspiel-Event, dass die Hitboxen eigentlich für alle Agenten gleich groß sein sollten. Demnach wäre dann die ungewöhnliche Hitbox ein klarer Fehler.

So kann die Hitbox noch erklärt werden: Wieder andere Spieler haben eine weitere, plausibel klingende Erklärung: Die Hitboxen der verschiedenen Agenten seien tatsächlich gleich groß, aber nicht gleichförmig. Da die Silhouetten der Agenten allein schon aus Gründen der leichten Identifizierung so unterschiedlich seien, hätten die Entwickler kreativ werden müssen. Daher hat die eher schmale Jett halt eine etwas großzügigere Hitbox.

Zu guter Letzt gibt es auch eine Fraktion die behauptet, dass die Schüsse in die Schultern eigentlich den Kopf getroffen haben. Kugeln in Valorant können nämlich das Agenten-Modell durchdringen und so letztendlich doch noch den Headshot auslösen, sofern man im richtigen Winkel von schräg unten nach oben schießt.

Doch egal wie es am Ende ist, passt auf, wenn ihr Jett spielt. Achtet darauf, dass ihr wohl eine etwas größere Kopf-Hitbox habt, als ihr auf den ersten Blick vermuten würdet. Damit ihr trotzdem ordentlich Kills einfahrt, lest ihr im Idealfall unseren ausführlichen Guide zur Agentin Jett und ihren Skills.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Fortnite: So kontert ihr nervige Lichtschwert-Angriffe

In Fortnite sind die Lichtschwerter aus dem Star-Wars-Event zurück. Diese Waffen sind stark und können Spieler nerven. Wir zeigen euch Wege, wie ihr die Angriffe kontern könnt.

Was ist ein Lichtschwert? Es handelt sich hierbei, um eine Waffe, die man seit dem Star-Wars-Event benutzen kann. Nach einer langen Pause im Tresor sind sie für den “Star Wars”-Tag zurückgekehrt.

Man kann damit Gegner treffen, Schaden abblocken und Wände/Gegenstände zerstören. Brauchbar ist sie aber nur als Nahkampfwaffe.

Hier seht ihr, wie ihr ein Lichtschwert bekommt.

Fortnite-Lichtschwert-bekommen

3 Wege, um Lichtschwerter zu kontern

Wir zeigen euch 3 Wege, wie ihr die Lichtschwerter im Kampf auskontern könnt.

1. Nah am Gegner und gutes Aim

Was müsst ihr machen? Diese Variante ist zwar riskant, da ihr Schaden in Kauf nehmen müsst, kann aber erfolgreich sein.

Sobald euch der Gegner mit einem Lichtschwert angreift, nutzt ihr die Zeit, um mit einer Pumpgun einen kritischen Schuss zu tätigen. Der Gegner wird diesen nicht abblocken können, da er das Schwert gerade schwingt.

Diese Methode funktioniert aber nur, wenn der Gegner kein volles Schild hat.

Der Spieler Fire4Success zeigte diese Methode und postete ein Video davon auf reddit:

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2. Baue um dein Leben!

Was müsst ihr machen? Eine weitere gute Methode ist das Platzieren von Wänden. Durch Platzieren von Bauteilen könnt ihr euch vor Angriffen schützen und verschafft euch gleichzeitig mehr Zeit.

Sobald der Gegner eure Wand mit dem Lichtschwert zerstört hat, schießt ihr ihn direkt an. Ihr könnt vorher beobachten, wo sich der Gegner befindet und in welche Richtung ihr zielen sollt. Nutzt also euren Vorteil!

Diese Methode eignet sich besonders, wenn ihr einen Lebenspunkte-Nachteil habt und deshalb nicht in den direkten Nahkampf, wie in Punkt 1, gehen wollt.

fortnite-bauen-titel

3. Benutze einen Gegenstand, den sie nicht abblocken können

Was müsst ihr machen? Die letzte Variante funktioniert vor allem mit explosiven Gegenständen. Sie sorgen nämlich für eine Überraschung und macht es den Gegnern schwer, auszuweichen.

Dafür könnt ihr Granaten oder C4 verwenden. Diese könnt ihr einfach werfen und auslösen. Vor allem, wenn Gegner sich gegenseitig mit Lichtschwertern attackieren, könnt ihr mit dieser Methode gleich mehrere Feinde erwischen, ohne Schaden davon zu tragen.

Die Harpunen-Pistole können sie zwar nicht abblocken, ist aber nicht sehr empfehlenswert, außer ihr seid euch sicher, das eure Gegner wenig Lebenspunkte haben. Mit der Harpune werdet ihr sie nur näher an euch heranziehen.

Fortnite-C4-01
C4 eignet sich gut gegen Lichtschwerter.

Wenn ihr gar keine Lust auf die Lichtschwerter in Fortnite habt, könnt ihr jetzt zum Party-Royale-Modus wechseln. Dort gibt es nämlich gar keine Waffen und es wird nicht gekämpft.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Shiny-Jäger in Pokémon GO? Webseite zeigt, wie viel Glück ihr braucht

Mit diesem Werkzeug könnt ihr euer Shiny-Glück in Pokémon GO herausfordern. Der “Shiny Luck Simulator” simuliert, wie viele Würfe ihr wohl für Shiny Glumanda und Co benötigt.

Um was geht es? In Pokémon GO könnt ihr von einigen Monstern die Shiny-Version fangen. Diese schillernden Pokémon haben aber, außerhalb von speziellen Events, nur eine geringe Chance, zu erscheinen.

Sie sind besonders, weil sie andere Farben als die “normalen” Pokémon-Spezies haben.

Ein Trainer hat die Chancen der Shinys in einen Code übertragen und daraus eine Webseite gebastelt, die euch nun zur Verfügung steht.

Auf der Webseite wählt ihr das Pokémon, das ihr als Shiny fangen wollt und könnt dann Begegnungen per Knopfdruck simulieren. Dabei wird gezählt, wie viele Begegnungen ihr braucht, um die Shiny-Version des Monsters zumindest theoretisch zu fangen.

Wie funktioniert das Werkzeug?

So macht ihr mit: Die Simulation eures Shiny-Glücks funktioniert ganz einfach.

  • Besucht die Webseite auf Codepen.io
  • Wählt das Pokémon, für das ihr die Shiny-Chance simulieren wollt
  • Zum Beispiel Glumanda
  • Tippt jetzt immer wieder auf das Bild des Pokémon, um eine Begegnung zu simulieren
  • Ihr könnt das Bild des Pokémon für einen Schnelldurchlauf auch gedrückt halten
  • Erscheint ein Shiny, seht ihr das an der typischen Sterne-Animation, die ihr auch aus Pokémon GO kennt

Der Entwickler des Werkzeugs, _Maxime_ hofft, dass ihr damit die Chancen auf Shinys in Pokémon GO besser einschätzen könnt.

Pokémon GO Shiny Glumanda Chance
Hier seht ihr, dass ich 1370 Begegnungen für 2 Shiny Glumanda brauchte – Das erste Mal erschien es nach nur 38 Begegnungen – Das erkennt ihr an “Best Streak”

Darauf solltet ihr achten: Bedenkt, dass es keine Garantie gibt, ein bestimmtes Shiny nach einer exakten Anzahl an Begegnungen zu treffen. Glumanda hat eine Shiny-Chance von etwa 1 zu 450. Also sollten die Chancen gut stehen, in 450 Begegnungen ein Shiny davon zu finden. Doch das ist keine Garantie. Wie ihr in der Simulation erkennt, benötigte ich für 2 Shinys ganze 1370 Begegnungen.

Das sagen die Tester dazu

Die Reaktionen: Auf reddit kommt die Webseite gut an. Über 2200 Upvotes und mehr als 430 Kommentare hat der Beitrag nach 14 Stunden erzielt.

Spieler sagen:

  • “Okay, das macht mehr Spaß als das eigentliche Spiel”
  • “Hey das macht süchtig, gute Arbeit!”
  • “Das ist das beste heute im Internet, danke”

Außerdem teilen Trainer fleißig ihre Streaks, die sie brauchten, bis sie ein Shiny fanden.

  • “3159 für ein Shiny Bisasam, das ist gerade jage. Das muss ein Zeichen sein”
  • “Ich hab ein Shiny Stollunior nach 110 Begegnungen. In Pokémon GO hab ich weit über 2000 gesehen, bis zu meinem ersten Shiny.”
  • “32 Begegnungen für ein Shiny Darkrai. In Pokémon GO stehe ich bei 0/63”

Probiert die Seite doch auch gleich aus und teilt mit uns in den Kommentaren eure besten oder schlechtesten Streaks.

Wenn ihr wollt, dann macht danach gleich Pokémon GO an und geht von Zuhause aus auf die Jagd. Im großen Mai-Event erwarten euch jetzt noch viele weitere Shinys, die ihr jagen könnt. Alle Shinys im Nostalgie-Event von Pokémon GO.

CoD Warzone verrät spannendes Detail zu Season 4 – Bunker gehen wohl auf

In einem Interview verrieten einige Entwickler nun Details über die Zukunft von Call of Duty: Warzone. Darunter einige interessante Aussagen zur Season 4. Möglicherweise sehen wir schon bald die Öffnung der Bunker.

Woher stammen die neuen Infos? In einem Interview mit der französischen Gaming-Seite „GamerGen“ gaben zwei Entwickler des aktuellen BR-Krachers Call of Duty: Warzone Antworten zu Fragen über die Zukunft des Battle Royales. Mit dabei waren:

  • Taylor Kurosaki – Studio Narrative Director bei Infinity Ward
  • Amos Hodge – Creative Director bei Raven Software.

Beide stellten sich den Fragen der Kollegen und verrieten einige spannende Dinge zur Zukunft der Warzone – Inklusive einer möglichen Öffnung neuer Map-Bereiche, Stichwort “Bunker”.

Kurosaki durfte einige spannende Aussagen zur Season 4 machen. Schaut euch hier an, was er darüber zu sagen hatte und was das für die Warzone bedeuten könnte.

Aussage deutet auf die Öffnung der Bunker mit Season 4

Was sagte Taylor Kurosaki zur Season 4? Richtig konkret wird er nicht, doch aus seinen Aussagen lassen sich ziemlich klare Schlussfolgerungen ziehen, wenn man die Geschichte der Warzone rund um die „geheimen“ Bunker kennt und weiß, dass die Story hier langsam an Fahrt gewinnt:

Spieler haben bereits entdeckt, dass es einen komplett anderen Bereich von Verdansk gibt, den sie bisher noch nicht gesehen haben. Sie haben Hinweise gefunden und festgestellt, dass es in dieser Stadt mehr gibt, als man denkt. Season 4 wird einige dieser Rätsel lösen und manche davon für unsere Spieler freischalten.

Kurosaki im GamerGen-Interview (übersetzt)

Was kann das bedeuten? Schon kurz nach dem Start der Warzone glaubten Spieler, die Bunker wären Teil eines riesigen Rätsels. Überall auf der Map fanden die Soldaten Telefone, Laptops oder Eingabefelder, mit denen man interagieren konnte, aber keine echte Gegenreaktion festzustellen war.

Vermutet werden Loot-Verstecke, Fahrzeug-Bunker oder eine ähnliche Erweiterungen des Gameplays, doch mit seinen Aussagen deutet Kurosaki in eine andere Richtung: Die Bunker könnten eine neue Untergrund-Welt der Warzone öffnen und Verdansk damit erweitern. In Season 4 könnten wir damit die erste echte Änderung der Map erleben.

cod warzone geheimer bunker eingabefeld
Die Bunker beflügeln die Fantasie der Spieler seit dem Start der Warzone.

Bereits mit früheren Aussagen deutete der Narrativ Director an, dass es Map-Events wie bei Fortnite geben soll. Beim BR-Konkurrenten zerstörte ein schwarzes Loch die Map und gab den Spielern ein komplett neues Spielgebiet zum anschließenden Start der neuen Season. Es wird spannend zu sehen, wie sich Warzone frisch und aktuell halten möchte, abgesehen von der regelmäßigen Änderungen der Modi.

Was macht ein „Direktor für Erzählung“ bei einem Battle Royale? Der IW-Mitarbeiter kümmert sich bei CoD Modern Warfare darum, dass die Hintergrund-Geschichten der unterschiedlichen Spiele-Teile zusammenpassen. CoD MW 2019 besteht grob gesehen aus 4 Teilen, deswegen kriegen Konsolen-Spieler auch langsam Speicherplatz-Probleme. Alle 4 Teile sollen sich in die Story einfügen und dafür ist Kurosaki zuständig, sagte er im Interview.

Wann startet Season 4? Wenn es so läuft, wie bei den letzten CoD-Seasons, dann beginnt die vierte Season direkt nach dem Ende der Season 3. Laut Ingame-Timer des Battle Passes der Season 3 endet der aktuelle Zyklus am 2. Juni gegen 19:00 Uhr unserer Zeit.

Wahrscheinlich werden wir noch so einige Seasons der Warzone erleben. Im selben Interview verrieten die Entwickler, dass das CoD-BR auch nach einem CoD-2020 weiter aktuell bleiben könnte und damit für die neuen Konsolen-Generationen infrage kommt.

Quelle(n):
  1. GAMERGEN

Destiny 2: Leak zeigt Zerstörung von 2 Locations – Killt wohl ganzen Planeten

In Destiny 2 geistert die Zerstörung von gleich zwei bekannten Locations durchs Netz. Wir schauen uns beide Leaks an und ordnen ein, was dahinter steckt.

Spoileralarm – Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Wir betrachten in diesem Artikel beide potenziellen Zerstörungen separat und schauen was für und gegen die Ereignisse spricht.

Welche Zerstörung zeigt der Spoiler? Der Turm, der gut besuchte Social Space von Destiny 2, könnte bald ganz schön was abbekommen. Auf reddit zeigen User wie sie sich in eine alternative Version des Turms glitchen und offenbaren heftige Schäden am HQ unserer Hüter.

Besonders schwer erwischt hat es dabei den Plaza, genauer das Everversum:

Wie und wann könnte es dazu kommen? Im Storyfokus der aktuellen Season 10 steht ein gefährliches Bündnis: Die Spieler paktieren mit dem zwielichtigen Kriegsgeist Rasputin um eine Orbitale Bedrohung abzuwehren. Denn auf die Erde rast ein riesiges Kabal-Kriegsschiff steuerlos zu und droht einem Meteor gleich die letzte Stadt zu zerschmettern.

Seit gut zwei Monaten bestücken die Hüter die mächtige KI, mit noch mächtigeren Waffen. Im saisonalen Finale (Anfang Juni) wird Rasputin das Schiff wohl in letzter Sekunde in seine Einzelteile zerlegen. Brocken und Schutt davon könnten dann vom Himmel regnen – die Beschädigung des Turms ist dabei inklusive.

So wahrscheinlich ist der Leak: Die Chancen, dass sich dieser Leak bewahrheiten, sind als recht hoch anzusehen. Aus drei Gründen:

  • Im Trailer zu Season 10 (via YouTube) sieht man verängstigte Bewohner des Turms, welche zum Himmel starren und teilweise die Hände vors Gesicht halten – Der Grund dürfte die Orbitale Bedrohung sein, welche aber heldenhaft im finalen Moment abgewendet wird
  • Gelakete Dialoge sowie Queststeps zum Seasonfinale zeigen, dass Commanda Zavala uns für unsere riskante Zusammenarbeit mit Rasputin dankt
  • Immer mehr Spieler zeigen, wie sie sich in den angekratzen Turm glitchen – Es handelt sich also nicht um eine einmalige Fälschung oder dergleichen. Manche Spieler berichten sogar, dass sie beim Abschluss der Vanilla-Kampagne die Schäden in einer Videosequenz des Turms schon sehen (Quelle: Houndish via YouTube)
Allmighty Allmacht Kabal Schiff Destiny 2
Die Allmacht steuert auf die Erde zu

Den Spielern gefällt vor allem der Gedanke, dass das Everversum einen ordentlichen Schlag abbekommt und sehen darin ein selbstironisches Augenzwinkern von Bungie gegen den kontroversen Cash-Shop. An die komplette Zerstörung des Everversums glauben wir aber kein bisschen.

Dunkelheit könnte in Destiny 2 ganzen Planeten zerstören

Welche Location ist bedroht? Seit einer Weile geistert das Gerücht durchs Netz, dass der Titan als komplette Location bald zerstört werden könnte. Als Gründe wird sowohl die Story aber auch die technische Limitierung von Destiny 2 genannt.

In diesem Zusammenhang wird gerne auf das Zitat von Mark Noseworthy, General Manager für Destiny, verwiesen: “Das Spiel könne nicht einfach für immer, unendlich wachsen” (via Polygon).

Auch Luke Smith, Destinys Chef und Oberguru äußerte, dass manche Inhalte aus dem Spiel verschwinden müssen, schon alleine, weil die Festplatten unter der Last ächzen. Momentan ist die reine Spieldatei von Destiny fast 100 GB groß, der erforderliche Platz für Updates und den Kopiervorgang verschlingt dabei jedoch gut das Anderthalbfache.

Auch andere Top-Games sind richtige Speicherplatzfresser:

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CoD: MW u0026 Warzone fast 200 GB groß – Auf Konsolen wird’s zum Riesen-Problem
von Philipp Hansen

So könnte es dazu kommen: In der Story von Destiny steht die Ankunft der düsteren Pyramidenschiffe nach 6 Jahren Wartezeit kurz bevor. Im Spiel selbst sieht man in Rasputins Bunkern eine Weltuntergangsuhr, welche Woche für Woche mehr Invasoren in unserem Sonnensystem zeigt.

Bunker Rasputin Karte Pyramiden Schiffe Destiny 2
Links sehen wir die Erde, rechts die Pyramidenflotte, in der Mitte Saturn mit dem Mond Titan

Auch eine geleakte Cutscene zeigt, wie die Bedrohung den Jupiter erreicht – also den Saturn samt Mond Titan schon passiert hat.

So wahrscheinlich ist Titans Zerstörung: Wir halten dieses Szenario für deutlich unwahrscheinlicher als die Beschädigung des Turms. Zwar hat Bungie sich dazu geäußert, dass man Inhalte aus dem Spiel nehmen wolle (z.B. einen der beiden Gambit-Modi). Doch an handfesten Beweisen, welche die Theorie untermauern, fehlt es derzeit einfach.

Sollte es aber tatsächlich einen Planeten (Mond) treffen, wäre Titan sicher die erste Wahl. Die Location ist vergleichsweise klein, bietet kaum wichtige Quests und ist quasi nur in der Vanilla-Story relevant. Im Gegensatz zu anderen Locations, wie Io. Der Mond des Jupiter ist beispielsweise das Zuhause einer der beliebtesten Quests in ganz Destiny 2: die Whisper-Mission.

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Müssen wir Titan als Location bald Lebewohl sagen?

Es wäre sicherlich ein einschneidendes und beeindruckendes Ereignis, wenn Destiny 2 so weit gehen würde und eine ganze Location ausradieren würde. Damit wäre die nahende Bedrohung der Pyramidenschiffe schlagartig um ein vielfaches beängstigender.

Was haltet ihr von der ganzen Zerstörung, die unseren Hütern bevorstehen könnte? Als wie glaubwürdig schätzt ihr diese Infos ein? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Fortnite bringt Lichtschwerter, Skins und Kylo Ren zum „Star Wars“-Tag

In Fortnite sind die Lichtschwerter und die “Star Wars”-Skins wieder zurück. Sogar Kylo Ren wurde gesichtet. Damit will Epic wohl den Star Wars Tag, den 4. Mai, feiern. Wir zeigen euch alle Informationen dazu.

Was ist gerade los in Fortnite? Am Sonntag, dem 3. Mai 2020 brachte Epic die “Star Wars”-Skins in den Item-Shop zurück. Ihr könnt Rey, Kylo Ren und den Sith Trooper erwerben.

Dazu gibt es Spitzhacken, Emotes und Gleiter. Das ist aber noch nicht alles, denn die Lichtschwerter sind wieder im Spiel und ihr könnt sie für den Kampf nutzen.

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Sith-Trooper, Rey und Kylo Ren sind als Skins wieder im Shop.

Lichtschwerter wie beim “Star Wars”-Event

Was sind Lichtschwerter überhaupt? Lichtschwerter wurden zum “Star Wars”-Event eingeführt. Spieler mussten abstimmen, welche Farbe ihnen am meisten gefällt.

Es handelt sich dabei, um eine Waffe, die man auch aus den Star-Wars-Filmen kennt. Ihr könnt also damit euren Gegnern Schaden zufügen.

Doch nicht nur für Angriffe ist das Lichtschwert geeignet, denn ihr könnt damit sogar Schaden abblocken oder den Stab als Spitzhacke verwenden, um Materialien zu sammeln.

Es gibt die Laserschwerter bei Fortnite in 4 verschiedenen Farben:

  • Rot
  • Lila
  • Grün
  • Blau
Fortnite star wars lichtschwerter
Die Lichtschwerter gibt es in 4 verschiedenen Farben

Wie lange bleiben die Lichtschwerter im Spiel? Epic hat bestätigt, dass die Lichtschwerter und Star-Wars-Gegenstände bis zum 5. Mai verfügbar sein werden. Falls ihr also damit spielen wollt, solltet ihr am besten die Chance nutzen, bevor sie wieder verschwinden.

Fortnite feiert den “Star Wars”-Tag

Warum sind die Skins und Lichtschwerter zurück? Dass die Star-Wars-Gegenstände wieder zurück sind, ist kein Zufall. Am Montag, dem 4. Mai findet nämlich der “Star Wars”-Tag statt.

Es handelt sich dabei, um einen inoffiziellen Feiertag, an dem die Star-Wars-Filme gefeiert werden. Der 4. Mai wurde ausgewählt, weil die Aussprache im englischen (may the 4th) dem Spruch: “May the force” be with you (möge die Macht mit dir sein) ähnelt. Das ist ein Spruch, den man aus den Filmen kennt.

Um diesen Tag zu feiern, brachte Epic alle kosmetischen Gegenstände in den Shop zurück und lässt Spieler mit Lichtschwertern aufeinander losgehen.

Wer die Lichtschwerter nicht so cool findet und den Angriffen lieber ausweichen möchte, findet hier ein paar Tipps, wie man Lichtschwert-Angriffe am besten kontern kann.

Neues MMORPG für Steam ist nichts für Weicheier: Tod wird schmerzen

Mit dem neu angekündigten MMORPG The Blocky Ages sollt ihr in die Zeit der 90er-Jahre zurückgeführt werden. Damals waren Online-Rollenspiele noch richtig schwer und der Tod eures Helden heftig.

An wen richtet sich The Blocky Ages? Das MMORPG spricht eine Hardcore-Zielgruppe an, denen die aktuellen Online-Rollenspiele zu einfach sind. Wer im Spiel ein hohes Risiko eingeht, der soll auch eine entsprechende Belohnung erhalten. Dieses Risk-versus-Reward-Prinzip steht im Mittelpunkt der Spielerfahrung.

In The Blocky Ages wird euch nichts geschenkt. Ihr müsst euch alles hart erarbeiten und das dann auch verteidigen.

The Blocky Ages Kampf
Sterbt ihr im Kampf, dann verliert ihr EXP und zufällige Items.

Ein Tod fügt der ganzen Gruppe Schaden zu

Was ist das Besondere an dem Spiel? Kommt es durch PvP- oder PvE-Kämpfe zum Ableben eures Helden, dann verliert ihr zunächst eine gewisse Menge an EP, die ihr auch nicht mehr zurückbekommt. Darüber hinaus lässt euer Held zufällige ausgewählte Items fallen, welche andere Spieler aufheben und mitnehmen können.

Besonders heftig ist, dass Gruppenmitglieder ebenfalls Erfahrungspunkte verlieren, sollte einer aus der Party sterben. Es gibt also eine kollektive Strafe.

Warum heißt es The Blocky Ages? Die Grafik besteht aus Blöcken und erinnert etwas an Minecraft oder das Spiel Hytale, das von einem Studio entwickelt wird, das nun zu Riot Games gehört. Die gesamte Optik ist sehr bunt und erschafft daher trotz des Hardcore-Spielprinzips eine eher fröhliche Atmosphäre.

Wann erscheint The Blocky Ages? Momentan hat das MMORPG noch keinen Release-Termin. Es soll aber als Early-Access-Titel über Steam erscheinen. Ob es aber noch dieses Jahr so weit ist, können die Entwickler derzeit nicht sagen.

https://youtu.be/iPFbc3Y1rGg
Dieser Trailer zeigt, wie das MMORPG The Blocky Ages abläuft.

Hohes Risiko für bessere Beute

Wie läuft das MMORPG ab? The Blocky Ages versetzt euch in die Fantasywelt Irumesa. Dort erwartet euch eine nicht lineare Hauptquest, die euch durch die Story führt.

Zudem könnt ihr euch über diese Elemente freuen:

  • PvE – Ihr erledigt Quests, kämpft gegen Monster und nehmt es mit Bossgegnern auf. Darüber hinaus erkundet ihr viele Dungeons, in denen wertvolle Beute auf euch wartet.
  • PvP – Die Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe finden hauptsächlich in speziellen Arenen statt. Außerdem ist es möglich, Mitspieler in der Spielwelt anzugreifen. Das Playerkilling wird aber hart bestraft, da auf die PKs ein Kopfgeld ausgesetzt wird.
  • Housing und Crafting – Ihr dürft in der Spielwelt ein Haus oder eien Festung errichten, diese als Rückzugsort oder als Clan-Hauptquartier nutzen. Neben Items ist es sogar möglich, eigene Zauber zu craften.
  • Risk versus Reward – Je größer die Herausforderung ist, der ihr euch stellt und je mehr Gefahren ihr euch aussetzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, besonders wertvolle Beute zu erhalten.

The Blocky Ages will sich vom Spielprinzip und den Herausforderungen her an MMORPGs aus den 90er-Jahren wie etwa Ultima Online, Tibia und Runescape orientieren.

Ihr möchtet gerne wissen, welche MMORPGs 2020 und später erscheinen?dann lest euch die MeinMMO-Liste der 15 spannenden MMORPGs durch, die wir erst ab 2020 erwarten.

WoW Classic: Dieser Realm ist nur etwas für Hardcore-Allianzler

Auf diesem Realm in WoW Classic ist es düster für die Allianz. Nur Masochisten dürften sich hier noch wohlfühlen, denn die Horde ist extrem dominant.

Während World of Warcraft Classic bei vielen Spielern die Nostalgiewünsche erfüllt hat, gab es auch eine ganze Reihe von Dingen, die nicht funktioniert hat. Eines davon ist die Balance zwischen Horde und Allianz auf so manchen PvP-Realms. Wir hatten schon vom Realm Flamelash berichtet, auf dem die Population 95% Horde betrug. Doch es geht noch schlimmer. Ein US-Realm kann über diese Zahlen nur müde lächeln.

Um welchen Realm geht es? Die Rede ist vom US-Realm Skeram. Das Ungleichgewicht der Kräfte ist hier ausgeprägt und hat ein neues Extrem angenommen. Die Allianz kommt nur auf 1,2% der aktiven Charaktere, die Horde auf stattliche 98,8% laut der Seite ironforge.pro (Stand 04.05.2020). Oder anders ausgedrückt: Jeder Allianz-Spieler steht knapp 99 Horden-Spieler gegenüber.

Was hat das für Auswirkungen? Die Auswirkungen dieses Ungleichgewichts zeigt der YouTuber Kirm Skeram in einem kurzen YouTube-Video. Er loggt dabei aufseiten der Allianz ein und schaut sich die aktiven Spielerzahlen zur Hauptspielzeit an – also in den späten Nachmittagsstunden an einem Freitag. Nur 22 Allianzler auf Stufe 60 sind unterwegs und 20 weitere in der Levelphase zwischen Stufe 1 und 59.

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Kirm Skeram zeigt, wie es auf seinem Realm zugeht – es ist quasi ausgestorben.

Kirm Skeram beschreibt, dass diese Zahlen nur selten angehoben werden. Etwa dann, wenn einer der verbliebenen Gilden noch einen Raid-Abend veranstaltet. Doch das sei seltener geworden, die einzige noch wirklich aktive Gilde sei seine eigene.

Das hat auch Auswirkungen auf den Handel im Auktionshaus. Nur rund 700 Auktionen sind dort zu finden – vergleichen mit mehreren zehntausend, die auf einem belebten Realm zu finden sind.

WoW Classic Skeram Population
Die Population von Skeram – alles andere als ausgeglichen.

An Gruppenaktivitäten ist bei einer solchen Population kaum zu denken. Wer unter den wenigen verbliebenen Spielern nicht eine feste Gruppe hat, braucht wohl gar nicht zu hoffen, Anschluss zu finden.

Für Spieler der Allianz dürfte dies wohl bedeuten, dass es sich um einen Hardcore-PvP-Realm handelt. Denn wer die Hauptstädte verlässt, der darf sich sicher sein, dass ihm gleich einige Hordler entgegenkommen, die diesen Realm komplett besetzt halten.

Würdet ihr auf einem solchen Realm als Allianzler spielen wollen? Oder macht World of Warcraft so gar keinen Spaß?

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

CoD Warzone für PS5 und Xbox Series X? Das sagen die Macher

Wie geht es mit Call of Duty: Warzone weiter, wenn die nächste Konsolen-Generation, also die Xbox Series X und die PlayStation 5, an den Start gehen? Dazu haben sich die Entwickler nun erstmals offiziell geäußert.

Woher kommen die Infos? In einem Interview mit der Seite GamerGen haben die Entwickler über die Zukunft von CoD: Warzone, des hauseigenen Battle-Royale-Modus von Call of Duty: Modern Warfare, gesprochen.

Dabei gingen sie unter anderem auf die Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X ein, verrieten aber auch einige weitere interessante Details zur Zukunft des Modus.

Übrigens, mehr zur unmittelbaren Zukunft in Season 3 erfahrt ihr hier: CoD MW und Warzone: Roadmap für Season 3 – Das erwartet euch in der laufenden Saison

Kommt Call of Duty: Warzone für PS5 und Xbox Series X?

Das sagen die Entwickler: Ja, CoD: Warzone wird auf auf der neuen Konsolen-Generation spielbar sein, verriet Taylor Kurosaki, der Narrative Director bei Infinity Ward.

So hieß es wörtlich: “Ich weiß, dass im Rahmen unseres Plans Warzone eine ganze Weile da sein (unterstützt werden) wird. Sobald diese neuen Systeme (PS5 und Xbox Series X) also verfügbar sind, bin ich mir sicher, dass wir sie unterstützen werden.

Ob es sich dabei um neue, verbesserte Versionen handeln oder ob Warzone dabei einfach abwärtskompatibel sein wird, verrieten die Entwickler jedoch nicht.

cod-warzone-sprung

Auch interessant: Im gleichen Interview gaben die Entwickler bekannt, dass es aktuell keine Pläne dafür gibt, Warzone auf Google Stadia zu bringen. Spieler von Googles Spiele-Streaming-Dienst werden also auch in absehbarer Zukunft kein Warzone zocken können.

Alles Wichtige zur PS5 und der Xbox Series X: Hier findet ihr alles Wissenswerte zu den beiden Next-Gen-Konsolen auf einen Blick:

“Wird eine Konstante werden” – Die Zukunft von Warzone

Was ist mit Warzone, wenn das nächste Call of Duty kommt? Als die Entwickler auf die Zukunft von Warzone im Hinblick auf kommende “Call of Duty”-Ableger angesprochen wurden, gab es eine interessante Antwort. Es sieht ganz danach aus, als wird Warzone in Zukunft eine zentrale Rolle bei Call of Duty einnehmen – auch bei zukünftigen Releases.

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Quad

Call of Duty erscheint nun seit vielen Jahren regelmäßig und das hat die Entwickler dazu gebracht, die Art und Weise zu überdenken, wie man am besten neue Inhalte herausbringt und wie man diese integriert, so Kurasaki.

So bestehe Call of Duty aus zahlreichen verschiedenen Unter-Serien, doch sie alle seien in irgendeiner Art und Weise mit einander verbunden. Call of Duty: Warzone werde dabei eine durchlaufende Linie sein, die all die verschiedenen Sub-Franchises von CoD verbindet. Es werde spannend sein, zu sehen, wie die unterschiedlichen Sub-Franchises dabei in und aus dem Fokus rücken, doch Warzone dabei eine Konstante bleiben wird.

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Was heißt das genau? Es sieht so aus, als werde Warzone über die nächsten Jahre ein integraler Bestandteil von Call of Duty bleiben – auch wenn in dieser Zeit neue CoD-Ableger mit eigenem Multiplayer und Story erscheinen werden.

Wie genau das aussehen wird, hat man noch nicht offiziell verraten. Doch so mach einer geht davon aus, dass neue Franchise-Teile wie beispielsweise ein mögliches neues Black Ops dann neue Karten mit eigenen Besonderheiten für Warzone bringen könnten.

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Trio

Warzone könnte dann über die nächsten Jahre eine Art übergreifendes und stetig fortgeführtes Battle Royale werden – das einzige Battle Royale von CoD, auf das für absehbare Zeit alle weiteren Ableger setzen und entsprechend eigene thematische Inhalte bringen würden.

Es bleibt also spannend rund um Warzone, doch die Zukunft des Battle Royale dürfte für die nächsten Jahre wohl gesichert sein. Aktuell haben CoD MW und Warzone nach dem jüngsten Update jedoch mit einigen nervigen Problemen zu kämpfen: CoD MW, Warzone: Update bringt 4 nervige Probleme – Das sagt Activision

20.000 Pokémon in einem Monat – Wie mich Corona bei Pokémon GO beflügelt

Die Corona-Krise beeinflusst Pokémon GO massiv und normales Spielen ist nur schwer möglich. Unseren Autor Noah Struthoff beflügelt die Ausnahme-Situation allerdings. Er fing im April über 20.000 Pokémon.

Die Corona-Krise drückt wohl jedem aufs Gemüt. Im schlimmsten Fall hat man sich selbst mit dem Virus infiziert oder ein Angehöriger leidet unter der tückischen Krankheit. Doch selbst wer vom Virus verschont bleibt, bekommt die Auswirkungen indirekt zu spüren in Form von Kontakt-Beschränkungen und weiteren Einschränkungen des Alltags.

Ich erwartete in dieser Zeit nicht viel von meinem Lieblingsspiel Pokémon GO. Immerhin muss man dafür rausgehen und mit Freunden interagieren. Das ist ziemlich schwierig, wenn man genau das nicht mehr machen kann.

Am Ende des Monats April war ich dann aber ziemlich überrascht, dass ich einen neuen Fangrekord aufgestellt habe. Über 20.000 Pokémon fing ich in gerade mal 30 Tagen. Grund dafür ist einzig die Corona-Krise.

Wie ich dank Corona effektiver spielen konnte

So steht es um Pokémon GO: Das AR-Spiel war anfangs ziemlich stark von Corona betroffen. Eigentlich war es nicht wirklich möglich, das Spielprinzip von Pokémon GO aufrecht zu halten. Doch Niantic fügte zahlreiche Anpassungen ein, die das Spielen möglich machten:

Pokémon GO wurde also auf das Spielen von Zuhause ausgelegt. Selbst vom Sofa aus kann man jetzt haufenweise Pokémon fangen.

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von Noah Struthoff

Das hat mich beflügelt: Im März war ich leider wegen einem Bänderriss noch eingeschränkt und hab erst im April so richtig gemerkt, wie stark diese Anpassungen doch sind.

Meine üblichen Runden, die ich vor der Corona-Zeit gelaufen bin, brachten bisher etwa 150 Pokémon pro Stunde. Jetzt gibt es mit Rauch und den vermehrten Spawns schnell mal 300 Pokémon.

Ich konzentrierte mich also voll auf das Fangen von Pokémon, denn das kann ich alleine machen und es ist momentan einfach am ertragreichsten.

Abstand halten ist oberste Pflicht

So habe ich gespielt: Täglich habe ich meine üblichen Runden gedreht, doch dabei hatte ich folgende Änderungen beim Spielen:

  • Ich lief oftmals alleine und ansonsten maximal mit nur einem weiteren Trainer und genügend Abstand
  • Ich nutze häufiger Rauch, denn der ist momentan richtig stark
  • Raids bin ich komplett ferngeblieben, denn ich wollte das Bilden von Gruppen nicht bestärken

Dazu kommt auch noch, dass alle anderen Aktivitäten so gut wie eingestellt sind. Ich kann mich nicht mit Freunden treffen, ins Kino gehen oder einen Abend in einer Bar verbringen. Alles Zeit, die ich im April mehr in Pokémon GO investiert habe.

Diese Events halfen mir: Im April lief die Safari-Zone, die eigentlich für Liverpool geplant war. Ich hatte ein Ticket und konnte von Zuhause aus spielen. Allein an diesem Tag fing ich über 2000 Pokémon und sammelte dort 33 Shinys.

Dazu kam noch der Community Day mit Abra, der diesmal doppelt so lange ging. Dort kamen dann auch nochmal mehr als 1000 Fänge hinzu.

Pokémon GO Abra Titel
Allein beim Community Day mit Abra fing ich 1300 Pokémon

So erfolgreich war ich: Ich setze mir gerne monatliche Ziele und verfolge deshalb ziemlich genau, was ich so in einem Monat an Pokémon fange. Ich rechnete ursprünglich mit 15.000 Pokémon für April, doch schlussendlich fing ich insgesamt über 20.700 Pokémon. Das ist ein Schnitt von 690 Pokémon pro Tag.

Noch nie zuvor war ich so erfolgreich in einem Monat, wie ich es im April war. Hier noch ein paar weitere Zahlen für den Monat:

  • Über 120 Shinys konnte ich diesen Monat fangen
  • Etwa 8000 PokéStops konnte ich drehen
  • Insgesamt über 1500 Quests habe ich absolviert

Das möchte ich damit zeigen: Während wohl viele Trainer denken, dass man durch die Corona-Zeit in Pokémon GO eingeschränkt ist, möchte ich hier das Gegenteil beweisen. Ich bin der Meinung, dass man gerade wegen der Corona-Krise und den zahlreichen Anpassungen von Niantic so gut spielen kann, wie noch nie zuvor.

Dennoch möchte ich hier auch betonen, dass ich mich stets an die Corona-Richtlinien in meinem Bundesland gehalten habe und ich kann nur jedem ans Herz legen das Gleiche zu tun. Vor allem jetzt kann man selbst Raids von Zuhause machen und Pokémon kann man auch problemlos alleine fangen.

Destiny 2 bricht 5 Jahre alte Lore, um eine Killerwaffe zu nerfen

Bei Destiny 2 kommt es zu einer skurrilen Situation. Entwickler Bungie muss das exotische Automatikgewehr „Hartes Licht“ auf eine Art nerfen, dass der Lore-Text jetzt nicht mehr der Wahrheit entspricht. Der spielte auf Steve Jobs und Apple an – doch passt nun nicht mehr.

Das ist die Situation bei Hartes Licht: Die Waffe „Hartes Licht“ ist schon ewig in Destiny. Das ist ein Automatikgewehr, bei dem die Kugeln Ziele durchdringen und von harten Oberflächen abprallen können.

Hartes Licht ist eine uralte Waffe, noch aus Destiny 1, und machte in mehr als 5 Jahren eigentlich nie so richtig von sich reden. Immer waren andere Automatikgewehre wie SUROS Regime, “die weiße Königin”, besser und cooler.

Das änderte sich mit der Season 10 in Destiny 2. Mit dem Update 2.8.0 wurden Automatikgewehre stärker und das Beste war plötzlich „Hartes Licht.“

Hartes-Licht-Text
Die Waffe ist schon ewig in Destiny.

Laut Statistiken war „Hartes Licht“ die Megawaffe im PvP von Desitny 2 im März. Die Waffe hatte keinen Schadensabfall und war daher auf alle Entfernungen richtig stark. Als Meisterwerk konnte das Ding wie ein Laser genutzt werden – es gab fast keinen Rückstoß mehr nach einer versteckten Änderung.

Profis waren sogar in der Lage, ihre Opfer hinter Ecken und in Deckung zu holen, weil sie die Abpraller der Waffe perfekt nutzten.

Bungie reagierte und kündigte einen Nerf an.

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Das macht der Nerf: Jetzt am 29. April kam der Nerf für Hartes Licht. Die Waffe bekam einen Schadensabfall von 0,7 und die Abpraller verursachen im PVP nun weniger Schaden als im PvE. Außerdem erzeugt die Waffe jetzt einen stärkeren Rückstoß – der war vorher durch eine verdeckte Änderung reduzierte.

Für den Lore-Text ist aber der Nerf beim Schadensabfall entscheidend.

Lore-Text spielt auf Apple und Steve Jobs an – lügt nun

Das ist das Problem: „Hartes Licht“ kommt seit Destiny 1 mit einem Lore-Text vom Waffenhersteller Omolon, den “Technik-Freaks” unter den Waffenschmieden von Destiny.

Im Loretext wirbt Omolon für Hartes Licht in der Art, wie Steve Jobs mal Produkte für Apple vorgestellt hat.

Man präsentiert Hartes Licht wie 3 verschiedene Produkte, die aber letztlich in einem einzigen kommen:

Heute stellen wir drei revolutionäre Produkte vor.

Als Erstes haben wir ein schnell konfigurierbares Interface für ausgehenden Schaden.
Als Zweites haben wir ein Prallgeschoss, das von jeder Oberfläche abprallt.
Und zu guter Letzt haben wir hier eine Projektionswaffenplattform mit endloser Reichweite und ohne Abfall.

Also drei neue Produkte im Omolon-Portfolio. Doch im Gegensatz zu anderen Produktveröffentlichungen, bringen wir diese drei nicht zeitversetzt auf den Markt.

Sie erscheinen alle gleichzeitig.
In einem Paket.
In absolut limitierter Auflage.

Das Ganze nennen wir „Hartes Licht“

Doch eine Sache gibt es noch.

Lore-Text der Hartes Licht

Wichtig ist dieser Punkt:

  • „Und zu guter Letzt haben wir hier eine Projektionswaffenplattform mit endloser Reichweite und ohne Abfall.“

Denn genau diesen (Schadens-)-„Abfall“, den der Werbetext ausschließt, musste Bungie jetzt ins Spiel patchen, um die Herrschaft der Waffe zu beenden.

Das sind die Reaktionen: Auf reddit machen sich Spieler über diesen Punkt lustig – gerade im Zusammenhang mit der Anspielung auf Apple:

  • Ein Nutzer sagt: Ganz ehrlich, “unendliche Reichweite bei Zero-Abfall”, der nach über 5 Jahren plötzlich aufhört – das macht die Apple-Anspielung perfekt.
  • Ein anderer Nutzer sagt: Omolon hätte das Feature wohl abgestellt, um den Hütern ein neues Produkt mit derselben Eigenschaft zu verkaufen.
Titel reset guardian games Event Destiny 2
Bei dem “Hüter-Spiele”-Event ist Bungie gerade unter Druck.

Im Moment ist einiges bei Destiny 2 los. Bungie kündigt große Änderungen für die nächsten Seasons an und muss sich gegen Mogel-Vorwürfe beim aktuellen Event “Hüter-Spiele” verteidigen.

Quelle(n):
  1. reddit
  2. Forbes

Neues Sandbox-MMORPG will maximale Freiheit bieten – Trailer

Das neue Sandbox-MMORPG Profane möchte den Spielern maximale Freiheit bieten. Ein aktueller Trailer zeigt, was euch im Spiel erwartet. Dabei erinnert vor allem die dynamische Welt an den ambitionierten, aber eingestellten Titel Everquest Next.

Das brasilianische Indie-Entwicklerteam Insane hat sich mit dem Sandbox-MMORPG Profane für den PC etwas Großes vorgenommen. Sie möchten das Gefühl der Spieler für Wunder und Freiheit wiederbeleben, das über die Jahre im MMORPG-Genre verloren ging.

Das ist das ambitionierte Sandbox-MMORPG Profane

Das ist das MMORPG: Das Sandbox-MMORPG Profane befindet sich im Moment in der Pre-Alpha. Es möchte mit seiner großen Open World den Spielern viele Möglichkeiten bieten. So gibt es weder Klassen noch eine lineare Geschichte, der ihr folgen könnt.

Ihr schreibt euer eigenes Abenteuer, sollt alles werden können, sogar Piratenkönig, und formt dabei die dynamische Welt.

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Der Pre-Alpha-Trailer zeigt bereits, was euch grob erwartet

Das ist die Story: Eine richtige Geschichte, der ihr folgt, gibt es zwar nicht, eine Hintergrund-Story besitzt Profane trotzdem:

In der Welt ist alles mit fünf Elementen verbunden: Licht, Schatten, Natur, Geist und Raserei. Nach einer langen Kriegsperiode, in der die Magie durch eine Inquisition fast ausgelöscht wurde, treten die Spieler als eine Rasse von Wesen ein, die aus der Welt selbst erschaffen wurden. Jetzt ist es an der Zeit, die Ruinen alter Reiche zu entdecken, die Magie der fünf Elemente wiederzugewinnen und eine mysteriöse Gestalt zu bezwingen, die anscheinend alles zerstören will.

Das werden die Kern-Features: Die Features in Profane sind typischer Sandbox-Natur. Ihr könnt euren Charakter so gestalten, wie ihr es möchtet. In der Welt baut ihr Ressourcen ab, erledigt Aufgaben, entdeckt Geheimnisse und errichtet ein Dorf oder eine ganze Stadt.

Dynamische Open World

Das wird die Sandbox-Welt: Profane wird eine sich ständig verändernde Sandbox-Welt voller Geheimnisse bieten, die es zu entdecken gilt. Die Welt reagiert dabei auf die Aktionen der Spieler. So wird vom Entwickler das Beispiel genannt, dass ein Gnoll-Dorf nicht immer dasselbe bleibt:

  • Es kann wachsen, die Population kann ansteigen und die Gnolle können auf Spieler losgehen
  • oder die Gnoll-Bevölkerung wird ausgelöscht und die Gnolle verschwinden.
Profane Gnoll
Wenn ihr nicht aufpasst, vermehren sich die Gnolle und überrennen euch

Darum erinnert Profane an Everquest Next: Eine ähnliche Idee wie mit dem Gnoll-Dorf hatte damals das eingestellte MMORPG Everquest Next.

Das wollte mit seiner dynamischen Welt Events einführen, die die Map vollständig verändern sollten. So hätten beispielsweise Monster irgendwann eine NPC-Stadt überrannt, wenn Spieler die Kill-Quests zu lange ignorieren.

So will Profane die Server regeln: Die Regionen von Profane werden auf Servern auf der ganzen Welt gehostet und bilden eine einzige globale Karte. Wie groß diese Map wird, ist noch nicht bekannt.

Mehrere Kontinente oder Inseln lassen sich jedoch über den Seeweg mit Schiffen bereisen.

Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn durch offenes PvP können sich euch jederzeit feindliche Spieler in den Weg stellen. Sterbt ihr im Spiel, verliert ihr außerdem euren Loot.

Profane Geisterschiff
In der Welt lässt sich viel entdecken. Auch gruselige Schiffe

Keine Klassen oder Stufen

So wird euer Charakter erstellt: Spieler können keine Klassen wählen und keine Stufen aufsteigen. Alles hängt vollständig von den eigenen Skills ab.

Das Kampfsystem ist Action-basiert und die Spieler können Fertigkeiten sammeln und Builds erstellen. So können zwar mehrere Fertigkeiten entdecken, aber nur eine begrenzte Anzahl gleichzeitig ausgerüstet werden.

So werden Fähigkeiten stärker: Fähigkeiten verbessern sich dynamisch, wenn sie öfters verwendet werden und nicht durchs Zuweisen von Fertigkeitspunkten. Auch die Nutzung einzelner Waffen wird mit der Zeit trainiert, so wie es in WoW Classic der Fall ist.

Profane Waffenskills
Eure Waffenskills levelt ihr durchs ständige Nutzen

Spieler können alles sein, was sie sein möchten. Ein Einsiedler, ein Nekromant oder gar Piratenkönig. Die Entscheidung liegt bei euch.

Das Housing-System in Profane

So funktioniert das Housing: Das Sandbox-MMORPG bietet ein Housing-System an. Dabei müsst ihr selbst für die nötigen Ressourcen sorgen und könnt von kleinen Hütten über Dörfer bis hin zu ganzen Städten alles errichten.

Profane Housing - Hütte
Ihr könnt überall eure Basen bauen. Von kleinen Hütten am Strand bis zur eigenen Stadt

So will Profane mit Ländereien umgehen: Ihr könnt im Sandbox-MMORPG außerdem eigenes Land beanspruchen, Gesetze festlegen und Steuern erheben. Feindliche Spieler versucht ihr mit allen Mitteln fernzuhalten. Ob es große Territorial-Kriege geben wird, wie sie New World bietet, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.

Pre-Alpha und Free2Play

Das ist der Stand: Aktuell befindet sich Profane in einer Pre-Alpha-Phase. Zugänglich ist die Pre-Alpha aktuell jedoch nur in Brasilien für Unterstützer, also Käufer eines Founders-Packets. Die Entwickler waren mit dem MMORPG bereits auf der gamescom 2019 und möchten bald die Pre-Alpha sowie die Founders-Pakete weltweit zur Verfügung stellen. Aktuell lassen sich die Preise oder der Inhalt der Pakete nicht betrachten.

Mit dem Start der Beta-Phase, für die es noch kein Datum gibt, soll das PC-Spiel aber Free2Play werden. Hier bietet Profane dann einen Ingame-Shop, in dem ihr kosmetische Items oder neue Reittiere erwerben könnt.

Wann der Titel auch bei uns an den Start geht oder ob eine Konsolen-Version geplant ist, steht noch nicht fest. Seid ihr aber auf der Suche nach interessanten Spielen, dann schaut in unsere Liste mit den 15 besten MMORPGs und MMOs hinein.

Quelle(n):
  1. Profane

Geniale Quest in Borderlands 3 ließ mich lachend, weinend und ratlos zurück

Borderlands 3 ist berüchtigt für seinen bitterbösen, schwarzen Humor und die Gewissheit: „Wenn du das moralisch Richtige tust, machst du was falsch!“ Doch in dieser Quest ist alles anders, als man denkt, wie unser Autor Jürgen Horn erfahren musste.

Darum liebe ich Borderlands: Borderlands 3 gehört gerade wegen des Humors zu meinen liebsten Spielen. Ich mag einfach die herrlich fiese Art des Storytellings, in dem am Ende immer irgendwo eine gemeine Wendung kommt.

Beispielsweise in einer Aufgabe, in der ein Psycho (einer der Gegner-Typen im Spiel) ungewohnt ruhig und klar mit einem spricht und verspricht, uns seinen Aluhut (ein Quest-Item) zu geben, wenn man dafür sorgt, dass die „Stimmen in seinem Kopf“ endlich aufhören. Dazu zerstört man sämtliche Sendeantennen im Umkreis.

Der Psycho freut sich, denn endlich sind diese „schrecklichen, beruhigenden Stimmen“ weg und er kann endlich wieder „sein Fleischfahrrad“ fahren – Also wie ein irrer Psycho Leute metzeln und sich an ihren Überresten erfreuen.

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Die Quest mit dem “normalen Psycho” auf YouTube. Mobile-Nutzer sehen die Szene ab 6:15.

Das Ganze endet freilich mit einer Ladung Schrot in die Fresse und dem Tod des armen Irren. So kennt und liebt man als Fan der Serie Borderlands: Eine vermeintlich klare, positive Situation wird am Ende durch eine absurde Wendung konterkariert.

Man erwartet irgendwann quasi immer eine schwarzhumorige Überraschung am Ende und eine (vermeintlich) gute Tat wird meist eher bestraft als belohnt. Das ist die klassische Borderlands-Formel, nach der viele der Storys und Quests im Spiel aufgebaut sind.

Die vielleicht traurigste Quest in Borderlands 3

Um diese Quest geht es: Es gibt aber auch andere Situationen, die genau deswegen so gut sind, weil sie sich krass vom Rest des Spiels abheben. In meinem Beispiel hier geht es um die Quest „Life of the Party“ („Stimmungskanone“ auf Deutsch).

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Hier seht ihr die Quest in Aktion auf YouTube. Das Video stammt jedoch nicht von meinem Durchlauf der Quest.

Was muss man da machen? Die Quest beginnt eigentlich recht typisch: Man soll dem NPC Mordecai dabei helfen, einen Kindergeburtstag zu feiern. Denn er hat ein kleines Mädchen namens Grace unter seine Fittiche genommen und will, dass sie eine zukünftige Kammerjägerin wird. „Cool, die wird sicher ein spielbarer Charakter im nächsten Borderlands!“ dachte ich mir da.

Und ein Kindergeburtstag in der wüsten Welt von Pandora mit dem Scharfschützen Mordecai und seinem komischen Vogel-Monster-Haustier als Gäste? Das wird sicher saulustig! Ich freute mich also auf eine Menge abgedrehter Party-Games und auf ein cooles kleines Mädchen als zukünftigen Badass.

Das war die erste fiese Wendung: Doch nachdem ich in gewohnt brutaler Art Blumen für das Mädel gesammelt hatte, kam am Haus des Mädchens die erste krasse Wendung. Denn statt dem Geburtstagskind stand da nur ihr Vater vor einem Grab. Denn Grace – so der trauernde Vater – sei vor kurzem von wilden Insektenmonstern gefressen worden.

borderlands quest 04
“RIP in Peace”, arme, kleine Grace.

Dennoch will er, dass wir die Party feiern. Das hätte sein kleines Mädchen so gewollt. „Wow, ein Kindergeburtstag für ein totes Mädchen, das ist schon echt bitter“ ging mir durch den Kopf. Ich hatte so ziemlich alles erwartet, aber das nicht. Aber ja, auch rabenschwarzer Humor an der harten Grenze der Geschmacklosigkeit ist Teil der Borderlands-Formel. Mal sehen, was da noch passiert.

So ging die Quest weiter: Als Nächstes soll ich mich an den launigen Partyspielen versuchen, die der Vater vorbereitet hatte. Wenn man die alle schafft, soll es sogar eine sehr gute und einzigartige legendäre Wumme geben. Es geht los mit einem Kuchen-Wettessen. Grace hätte nämlich gefuttert „als wenn sie einen Bandwurm gehabt hätte“, meint der stolze Vater. Ganze 11 Stücke Kuchen habe sie zuletzt verputzt. Das sei der Rekord und er wettet, dass nicht Mal ein krasser Badass-Kammerjäger wie ich das besser hinbekäme!

„Challenge accepted!“ ertönt da reflexhaft in meinem Kopf und ich renne schon los, um gnadenlos jedes Stück Torte, das ich finden kann, in meinen virtuellen Mund zu stopfen. Doch irgendwas passt nicht. Der Vater ermutigt mich zwar, den Rekord zu brechen, aber gleichzeitig wirkt er auch überhaupt nicht glücklich dabei. Es fallen so vorwurfsvolle Sprüche wie „Ja, mach ruhig weiter, du willst ja unbedingt den Rekord meines kleinen Mädchens brechen, gell?“

Soll ich wirklich den Rekord brechen? Irgendwann meldet sich sogar Mordecai und meint „Alter, echt jetzt? Sei doch kein Arsch und gönn dem Vater, dass sein Mädel den Rekord hält.“ Ich werde stutzig. Es ist noch ein Stück Kuchen da, dann hätte ich den Rekord wirklich gebrochen. Den Rekord eines toten Mädchens.

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Soll ich wirklich den Kuchen essen?

Das erscheint mir falsch und richtig arschig. Doch gleichzeitig ist das verdammt nochmal Borderlands! Da wird doch sicher am Ende irgendwas Verrücktes passieren, dass das alles wieder ins Absurde zieht.

Dennoch bringe ich es nichts übers Herz und erkläre mich geschlagen. Der Vater freut sich und geht zur nächsten Aufgabe über. Es folgen weitere Party-Games, darunter Handgranaten-Werfen und ein Schießwettbewerb. Auch hier hat die verstorbene Grace beeindruckende, aber schlagbare Rekorde aufgestellt.

Jedes Mal, wenn ich kurz davor bin, den Rekord zu brechen, kommen wieder passiv-aggressive Sätze vom Vater und moralische Mahnungen von Mordecai. „Und ja, verdammt nochmal, ich seh‘s ja ein!“ Obwohl ich in Games echt super gerne Rekorde breche und vor allem Achievements farme, bring ich es hier einfach nicht übers Herz.

Greift hier wieder die Borderlands-Formel? Gleichzeitig bin ich mir absolut sicher: Wenn das alles vorbei ist, wird es eine fiese Wendung geben, die mich hart in den Hintern beißt. Dann reibt mir der Vater wahrscheinlich ewig unter die Nase, was für eine schwache Lusche mein Kammerjäger doch sei und das ich nicht Mal den Rekord eines kleinen Mädchens schlagen kann.

Wahrscheinlich postet er das dann auch noch im ECHO-Net und die scheiß Calypsos (selten hatte ich mehr Hass auf Bösewichter als auf diese beiden Kackbratzen) machen sich dann im Live-Stream über mich lustig. Da hab‘ ich ja sowas von Bock drauf – Nicht!

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Auf der anderen Seite könnte es auch sein, dass der Vater am Ende total beleidigt ist, weil wir seine tote Kleine gewinnen haben lassen und sie das als angehender Badass ja vielleicht gar nicht gewollt hätte. Was für ein Dilemma! Dennoch entscheide ich mich am Ende dafür, das meiner Meinung nach Richtige zu tun: Ich verliere haushoch und lasse Grace alle ihre Rekorde. Gleichzeitig bereite ich mich innerlich darauf vor, gleich gnadenlos fertig gemacht zu werden.

Borderlands 3 kann auch anders als immer nur fies und sarkastisch

So ging die Quest aus: Am Ende waren alle Aufgaben vergeigt und ich erwartete das Schlimmste: Demütigung, Spott und Häme. Doch genau hier bricht Borderlands 3 mit der gewohnten Formel. Der Vater und Mordecai sind mir total dankbar, dass ich Grace ihren Rekord mit ins Grab habe nehmen lassen.

„So wird mein kleines Mädchen für immer die Größte bleiben!“ frohlockt der trauernde Vater und wirkt das erste Mal in dieser Quest wieder etwas lebensfroher. Auch Mordecai klopft mir anerkennend auf die Schulter und dankt mir, dass ich Grace ihre Ehre und dem Vater seinen Stolz gelassen habe.

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Amazing Grace ist eine sehr coole Wumme.

Und zum Dank gibt’s die endgeile Jackobs-Wumme „Amazing Grace“ als Belohnung trotzdem oben drauf. Und diese Pistole nutzte ich voller Freude noch lange und hängte sie schließlich als Andenken an die Trophäenwand in meiner Kajüte auf dem Raumschiff.

Darum ist diese Quest so gut: Mit der Quest „Life of the Party” haben die Autoren bei Gearbox erneut bewiesen, dass sie Meister des Storytellings sind. Denn indem hier klar eine sorgsam aufgebaute Erwartung gebrochen wird, gibt die Quest auch mir als Spieler ein gutes Gefühl. Klar, man hätte die Aufgabe auch so enden lassen können, wie ich es befürchtet hatte.

Das wäre auf eine fiese Art witzig gewesen. Aber in dem Fall auch irgendwie geschmacklos. Ich musste am Ende jedenfalls sowohl befreiend lachen als auch mir ein paar Tränen verdrücken. Denn manchmal tut es auch in einem bitterbösen Spiel wie Borderlands gut, das Richtige zu tun und dafür belohnt zu werden.

Minecraft: Mit diesem Glitch erleidet ihr keinen Fallschaden mehr

Fallschaden in Minecraft kann tödlich sein. Dabei ist das gar nicht notwendig. Mit einem kleinen Trick könnt ihr den Fallschaden komplett vermeiden.

In Minecraft gibt es nicht nur zahllose Möglichkeiten, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, sondern auch schier unendliche Wege, um zu sterben. Eine der häufigsten Todesursachen dürfte wohl Fallschaden sein. Denn wer ist nicht schon einmal bei einer Flucht von einem Berg gesprungen oder beim Buddeln in eine tiefe Höhle gestürzt? Fallschaden ist oft der Grund, dass man respawnt und seine Sachen wieder einsammeln muss. Doch es geht auch ohne Fallschaden.

Der Nutzer P0mid0rka hat im Subreddit von Minecraft nun einen kleinen Spielfehler aufgezeigt, der in der aktuellen Java-Version (1.15.2) funktioniert. Er springt aus größerer Höhe und erleidet keinen Fallschaden.

Accidentally found a glitch from r/Minecraft

Wie funktioniert der Glitch? Die Vermeidung von Fallschaden kommt dann zustande, wenn der Charakter auf der Kante eines Blockes landet. Wichtig ist, dass der Block daneben Luft ist – bei Wasser funktioniert es nicht. Auch wenn die Ursache des Glitches nicht zu 100% geklärt ist, haben die Spieler eine Theorie, die schlüssig erscheint:

Minecraft schaut beim Fallen nur, welcher Block direkt unter dem Charakter ist. Da die Hitbox des Charakters aber groß genug ist, um auch an den angrenzenden Blöcken hängenzubleiben, kann es nun geschehen, dass der Block direkt unter dem Charakter Luft ist, der Charakter jedoch am Block daneben (etwa Holz) hängen bleibt und landet. Minecraft berechnet in diesem Fall keinen Fallschaden, denn solange der Spieler auf Luft „landet“, entsteht kein Schaden.

Der Trick dürfte auch Speedrunnern in Minecraft dabei helfen, neue Rekorde aufzustellen.

Dass das Ganze auch bei größeren Höhen funktioniert, hat P0mid0rka in einem zweiten Clip bewiesen:

Kann man den Trick leicht benutzen? Für die meisten Spieler dürfte das Nachmachen dieses Tricks eine Menge Übung erfordern. Denn um ihn gezielt ausnutzen zu können, muss man eine ziemlich genaue Landung auf dem Rand eines Blockes vollführen. Die Fläche dafür ist nur wenige Pixel breit. Ein paar Millimeter zu weit vorne oder zurück und es funktioniert nicht.

Wenn man den Dreh jedoch einmal raus hat, ist das eine coole Möglichkeit, um Fallschaden sicher zu vermeiden – oder einfach vor Freunden auf dem gleichen Server ein bisschen anzugeben.

Minecraft zählt übrigens auch zu unseren Top-Spielen für Kinder während der Corona-Krise.

Was haltet ihr von diesem Trick? Eine coole Sache? Oder ein Bug, den man nicht ausnutzen sollte?

Final Fantasy XIV lässt uns für neues Housing schuften und das ist echt cool

In Final Fantasy XIV arbeiten die Spieler seit mehreren Patches an einem Großbauprojekt. MeinMMO-Autorin Irina Moritz findet die Aktivität super, weil am Ende wohl eine ganz besondere Belohnung winkt.

Was ist das für ein Bauprojekt? Seit dem Patch 5.1, der im Herbst 2019 erschien, können sich alle Spieler von Final Fantasy XIV an einem besonderen Bauprojekt beteiligen.

Die Prämisse ist simpel: Einige Bereiche der Stadt Ishgard wurden während eines langen Krieges stark beschädigt und werden nun wiederaufgebaut. Dabei bitten die NPCs die Spieler um Hilfe.

Es werden große Mengen an Baumaterialien, Werkzeugen und anderen Gegenständen benötigt, damit die Arbeiten vorankommen. Diese werden von den Spielern gesammelt, verarbeitet und an NPCs abgegeben.

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Ankündigung der Aktivität “Wiederaufbau von Ishgard” bei mir nicht gerade Freudensprünge ausgelöst hat.

Einerseits, weil ich kein großer Fan von der Stadt selbst bin, andererseits weil meine Handwerker-Skills vieles, nur nicht geil sind. Aber die Aktivität überzeugte mich durch eine geschickte Mischung aus Belohnungen und dem coolen Feeling der Zusammenarbeit mit anderen Spielern.

final fantasy xiv ishgard stadt
Ishgard kam zu FFXIV mit der Erweiterung Heavensward, aber das Modell der Stadt steht im Spiel seit der gescheiterten Version 1.0. Viele Spieler träumten daher lange davon, den Fuß in diese Stadt zu setzen.

Was müssen die Spieler machen? Gebaut wird in einem besonderen neuen Gebiet von Ishgard namens Himmelsstadt. In den Anfangsstadien lag dort alles in Trümmern, doch das ändert sich nun.

Die einzelnen Stufen des Wiederaufbaus laufen dann in etwa so ab:

  • Spieler sammeln und stellen mit ihren Handwerkern Gegenstände her, die von einem NPC verlangt werden
  • Durch die Abgabe der Items wird ein Fortschrittsbalken gefüllt. Dabei hat jeder Server einen eigenen Balken und kommt langsamer oder schneller voran
  • Sobald der Balken gefüllt ist, startet ein Timer. Er kündigt an, dass auf diesem Server eine Handwerker-FATE stattfinden wird.
  • Wird die FATE von den Spielern erfolgreich abgeschlossen, dann spielt eine kurze Cutscene ab, bei der gezeigt wird, wie ein Teil des Gebietes repariert wurde.

Für die Abgabe bekommen die Spieler Tonnen an EXP und spezifische Scheine, die sie gegen verschiedene, meist kosmetische, Belohnungen eintauschen können.

Spannender aber ist das, was wohl passieren wird, sobald die Arbeiten irgendwann mal abgeschlossen sind.

Housing ist in FFXIV Mangelware und viele Spieler haben noch kein Eigenheim

Wir bauen ein Housing-Gebiet

Und was passiert, wenn es fertig ist? Mittlerweile zeichnet sich ein deutliches Bild davon ab, was genau die Spieler hier aufbauen. Es gab schon lange Vermutung und Spekulationen, dass die Entwickler in Shadowbringers endlich ein Housing-Gebiet in Ishgard bringen.

Das Housing in FFXIV ist ohnehin schon eine knappe Angelegenheit und nicht alle Spieler haben ein eigenes Häuschen. Das Housing in Ishgard ist noch mal eine besondere Geschichte.

Es ist ein Feature, das bereits seit dem Release der Erweiterung Heavensward 2015 von den Spielern gewünscht wird. Heavensward ist beliebt für seine Story und Setting. Entsprechend träumen so einige Spieler davon, in dieser Stadt leben zu können.

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Was spricht für das Ishgard-Housing? Nun sieht es stark danach aus, als würden sie ihre eigenen zukünftigen Häuser aufbauen. Ich spreche hier im Konjunktiv, weil es immer noch keine 100%-Aussage von den Entwicklern gibt, dass das Gebiet Himmelsstadt tatsächlich zu einem Housing-Gebiet für die Spieler wird.

Im aktuellsten Interview mit den Kollegen von Twinfinite ist Yoshida der Frage danach, ob der Wiederaufbau von Ishgard das neue Housing-Gebiet als Endergebnis haben wird, direkt ausgewichen.

Es würde mich aber tatsächlich schockieren, wenn das nicht der Fall ist, denn bis jetzt sprechen alle Entwicklungen rund um den Wiederaufbau dafür.

Einerseits gab es in den vergangenen Briefen des Produzenten diverse “Winks mit dem Zaunpfahl” seitens des Direktors Yoshida, der immer wieder äußerst zweideutig fragte, was hier wohl für HÄUSER gebaut werden.

final fantasy xiv ishgard housing

Andererseits haben die Data-Miner einen interessanten Screenshot von dem Gebiet aus der Sicht von oben gemacht. Er erinnert von seinem Aufbau her schon stark an die bereits bestehenden Housing-Gebiete.

Man erkennt darauf die verschiedenen Größen der Grundstücke, welche die Spieler in anderen Housing-Gebieten erwerben und für den Bau von Häusern nutzen können.

So sieht das Gebiet aktuell aus: Zu guter Letzt haben die Spieler auf den japanischen Servern Tonberry, Chocobo, Shinryu und Exion es geschafft, die Stufe 31 des Wiederaufbaus zu erreichen.

Das führte dazu, dass auf diesen Servern in dem Gebiet Himmelsstadt nun die ersten fertigen Gebäude stehen, die nach klassischen Housing-Häusern aus anderen Gebieten aussehen. Ich meine, schaut euch das an:

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Video von der Himmelsstadt auf dem Tonberry-Server

Das einzige, was mich hier stutzig macht, ist die Tatsache, dass die Häuser schon stehen. In früheren Gebieten waren die Grundstücke vor dem Erwerb leer.

Möglicherweise ist das eine Vorschau, damit die Spieler sich ihre zukünftige Unterkunft schon mal betrachten können. Die konkrete Antwort werden wir wahrscheinlich noch vor dem Ende der Erweiterung erfahren.

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Coole Mischung aus Kurz- und Langzeitbelohnungen

Einer der Hauptgründe, wieso ich gerne MMORPGs mit PvE-Schwerpunkt spiele ist, weil ich sehr gerne mit anderen Spielern zusammenarbeite. Und gerade dieser Aspekt hat mir bei dem Wiederaufbau von Ishgard am meisten Spaß gemacht.

Die Aktivität selbst ist nicht wahnsinnig aufregend. Man stellt am laufenden Band die benötigten Gegenstände her und kippt sie tonnenweise auf den NPC, der sie annimmt.

Aber ich finde es cool, wie die Spieler hier zusammen kommen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Vor allem zum Release des Wiederaufbaus platzte die Zone aus allen Nähten:

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Natürlich sieht das Gebiet mittlerweile bei weitem nicht so voll aus und erst recht nicht auf kleineren Servern wie der, auf dem ich unterwegs bin. Aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man in die Himmelsstadt reinkommt, dort die bekannten Gesichter beim Craften sieht und sich im Chat auch mal ein wenig unterhält.

Ich finde außerdem, dass der Wiederaufbau eine clevere Mischung aus Kurz- und Langzeit-Belohnungen bietet. Auf kurzer Sicht können sich Spieler durch die Abgabe der Items viele kosmetische Gegenstände erarbeiten:

  • Mounts
  • Begleiter
  • Frisuren
  • Emotes
  • Klamotten und mehr

Auf langer Sicht winkt uns wohl das neue Housing-Gebiet in Ishgard. Und während ich selbst nicht vorhabe, mit meinem Haus dorthin zu ziehen, werde ich dennoch mit anpacken und beim Aufbau helfen.

Wenn ihr aber schon ein Haus in FFXIV besitzt, dann haben wir für euch 10 coole Deko-Ideen.

Pokémon GO hat jetzt ein Item-Feature, das perfekt für den Community Day ist

In letzter Zeit legte Pokémon GO immer wieder mit neuen Features nach. Eines fiel bei der Menge an Neuerungen fast unter den Tisch – dabei kann es Events wie den Community Day viel besser machen.

Was ist das für ein Feature? Pokémon GO hat in der vergangenen Woche nicht nur neue Bonus-Quests, sondern auch ein neues Feature eingeführt, das eure Items betrifft. Und zwar solche, die euch über einen bestimmten Zeitraum Boni bringen. Also etwa:

  • Glückseier
  • Sternenstücke
  • Rauch

Diese Gegenstände könnt ihr nun, im Gegensatz zu vorher, stapeln. Es ist also möglich, den Zeitraum von beispielsweise einer halben Stunde, in denen eure Glückseier aktiv sind, direkt zu verlängern, indem ihr mehrere Items auf einmal einsetzt. Bis zu 24 Stunden könnt ihr Items nun laufen lassen.

Pokemon Rauch stapeln
Items könnt ihr jetzt stapeln

So machen Item-Stapel den Community Day besser

Das nützt das Feature bei Events: Das Feature ist grundsätzlich nur eine kleine Änderung, die sich aber als sehr nützlich herausstellen könnte. Events wie der Community Day, oder auch das aktuelle Nostalgie-Event, können die Effekte dieser Items von Haus aus verbessern. Etwa, indem sie länger laufen oder stärkere Auswirkungen haben.

Wenn man zu Anfang eines Community Days solche Items aktiviert, versucht man natürlich, möglichst viele Boni durch den Einsatz der Items einzusacken. Im Laufe des Events kann es aber passieren, dass man nicht daran denkt, Items nach ihrem Ablauf zu erneuern. So können Boni, zumindest eine Zeit lang, verpasst werden.

Mithilfe des neuen Features kann man nun einfach von Anfang an den kompletten Zeitraum abdecken und sich auf das Fangen von Pokémon konzentrieren.

Auch für das aktuelle Spielen von zu Hause aus lohnt sich das Stapel-Feature. Ihr habt etwa die Möglichkeit, eure Rauch-Items auf den ganzen Tag auszubreiten und so mehr Spawns zu haben, ohne zwischendurch wieder in euren Beutel zurückkehren.

Ebenfalls beim Zuhause-Spielen helfen die neuen Fern-Raids. Aktuell könnt ihr euch beispielsweise Darkrai als Raid-Boss schnappen – von zu Hause aus.