20.000 Pokémon in einem Monat – Wie mich Corona bei Pokémon GO beflügelt

Die Corona-Krise beeinflusst Pokémon GO massiv und normales Spielen ist nur schwer möglich. Unseren Autor Noah Struthoff beflügelt die Ausnahme-Situation allerdings. Er fing im April über 20.000 Pokémon.

Die Corona-Krise drückt wohl jedem aufs Gemüt. Im schlimmsten Fall hat man sich selbst mit dem Virus infiziert oder ein Angehöriger leidet unter der tückischen Krankheit. Doch selbst wer vom Virus verschont bleibt, bekommt die Auswirkungen indirekt zu spüren in Form von Kontakt-Beschränkungen und weiteren Einschränkungen des Alltags.

Ich erwartete in dieser Zeit nicht viel von meinem Lieblingsspiel Pokémon GO. Immerhin muss man dafür rausgehen und mit Freunden interagieren. Das ist ziemlich schwierig, wenn man genau das nicht mehr machen kann.

Am Ende des Monats April war ich dann aber ziemlich überrascht, dass ich einen neuen Fangrekord aufgestellt habe. Über 20.000 Pokémon fing ich in gerade mal 30 Tagen. Grund dafür ist einzig die Corona-Krise.

Wie ich dank Corona effektiver spielen konnte

So steht es um Pokémon GO: Das AR-Spiel war anfangs ziemlich stark von Corona betroffen. Eigentlich war es nicht wirklich möglich, das Spielprinzip von Pokémon GO aufrecht zu halten. Doch Niantic fügte zahlreiche Anpassungen ein, die das Spielen möglich machten:

Pokémon GO wurde also auf das Spielen von Zuhause ausgelegt. Selbst vom Sofa aus kann man jetzt haufenweise Pokémon fangen.

Pokémon GO zu Hause spielen – 6 Tipps wie ihr Zeit daheim effektiv nutzt

Das hat mich beflügelt: Im März war ich leider wegen einem Bänderriss noch eingeschränkt und hab erst im April so richtig gemerkt, wie stark diese Anpassungen doch sind.

Meine üblichen Runden, die ich vor der Corona-Zeit gelaufen bin, brachten bisher etwa 150 Pokémon pro Stunde. Jetzt gibt es mit Rauch und den vermehrten Spawns schnell mal 300 Pokémon.

Ich konzentrierte mich also voll auf das Fangen von Pokémon, denn das kann ich alleine machen und es ist momentan einfach am ertragreichsten.

Abstand halten ist oberste Pflicht

So habe ich gespielt: Täglich habe ich meine üblichen Runden gedreht, doch dabei hatte ich folgende Änderungen beim Spielen:

  • Ich lief oftmals alleine und ansonsten maximal mit nur einem weiteren Trainer und genügend Abstand
  • Ich nutze häufiger Rauch, denn der ist momentan richtig stark
  • Raids bin ich komplett ferngeblieben, denn ich wollte das Bilden von Gruppen nicht bestärken

Dazu kommt auch noch, dass alle anderen Aktivitäten so gut wie eingestellt sind. Ich kann mich nicht mit Freunden treffen, ins Kino gehen oder einen Abend in einer Bar verbringen. Alles Zeit, die ich im April mehr in Pokémon GO investiert habe.

Diese Events halfen mir: Im April lief die Safari-Zone, die eigentlich für Liverpool geplant war. Ich hatte ein Ticket und konnte von Zuhause aus spielen. Allein an diesem Tag fing ich über 2000 Pokémon und sammelte dort 33 Shinys.

Dazu kam noch der Community Day mit Abra, der diesmal doppelt so lange ging. Dort kamen dann auch nochmal mehr als 1000 Fänge hinzu.

Pokémon GO Abra Titel
Allein beim Community Day mit Abra fing ich 1300 Pokémon

So erfolgreich war ich: Ich setze mir gerne monatliche Ziele und verfolge deshalb ziemlich genau, was ich so in einem Monat an Pokémon fange. Ich rechnete ursprünglich mit 15.000 Pokémon für April, doch schlussendlich fing ich insgesamt über 20.700 Pokémon. Das ist ein Schnitt von 690 Pokémon pro Tag.

Noch nie zuvor war ich so erfolgreich in einem Monat, wie ich es im April war. Hier noch ein paar weitere Zahlen für den Monat:

  • Über 120 Shinys konnte ich diesen Monat fangen
  • Etwa 8000 PokéStops konnte ich drehen
  • Insgesamt über 1500 Quests habe ich absolviert

Das möchte ich damit zeigen: Während wohl viele Trainer denken, dass man durch die Corona-Zeit in Pokémon GO eingeschränkt ist, möchte ich hier das Gegenteil beweisen. Ich bin der Meinung, dass man gerade wegen der Corona-Krise und den zahlreichen Anpassungen von Niantic so gut spielen kann, wie noch nie zuvor.

Dennoch möchte ich hier auch betonen, dass ich mich stets an die Corona-Richtlinien in meinem Bundesland gehalten habe und ich kann nur jedem ans Herz legen das Gleiche zu tun. Vor allem jetzt kann man selbst Raids von Zuhause machen und Pokémon kann man auch problemlos alleine fangen.

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RagingSasuke
3 Monate zuvor

Ich hab april und die paar tage vom mai auch hart Go gezockt. Ist auch echt angenehm durch die leere stadt zu watscheln xD

Ardyn
3 Monate zuvor

Gerade wegen der Corona Zeit würde ich Go zocken xD
Ich hab eher das Problem das mein Handy Putt ist & ich somit kein Go unterwegs zocken kann ja gg xD

Nora
3 Monate zuvor

Krass wie viel Freizeit manche haben. Wieviel Spielzeit war das so am Tag?

Chrissi
3 Monate zuvor

Wenn man aber so wie ich auf dem Land lebt, kommt man nicht weit. Ich muss Kilometer weit fahren um Pokestops drehen zu können.

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