Final Fantasy XIV greift radikal durch, um Housing-Krise zu lösen

In dem heutigen Brief des Produzenten hat Naoki Yoshida eine Umwälzung des Wohn-Systems von Final Fantasy XIV im Patch 4.2 angekündigt. Der Patch geht am 30.1. um voraussichtlich 10 Uhr morgens unserer Zeit online.

Seit langer Zeit gibt es in Final Fantasy XIV zu wenig Häuser oder anders gesagt: Die bestehende Häuser sind unfair verteilt. Während sich manche gar kein Haus leisten können, haben reiche Spieler Häuserblocks in Nachbarschaften unter ihrer Kontrolle und leben sich da voll aus.

Außerdem sind Makler unterwegs, die Häuserpreise in Höhen treiben, die für normale Spieler unerreichbar sind.

Diese chronischen Probleme will Final Fantasy XIV noch in diesem Monat angehen. Das wurde nun in einem neuen Producer-Brief bekannt.

Häuser für alle!

Wie es bereits vom Entwicklerteam versprochen wurde, kommen in dem Patch eine Menge neuer Häuser. Die vier Wohngebiete Dorf des Nebels, Lavendelbeete, Shirogane und Kelchkuppel erhalten alle je 6 zusätzliche Bezirke und Unterbezirke.

Der Verkauf von diesen Häusern beginnt erst eine Woche, nachdem der Patch 4.2 ins Spiel kommt, um den Spielern genug Zeit zu geben andere Inhalte des Patches zu genießen.

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Strenge Bedingungen für den Kauf

Beim Erwerb der Grundstücke wird sich aber eine ganze Reihe von Dingern ändern:

  • In erster Linie wird es ab jetzt Häuser geben, die ausschließlich von Freien Gesellschaften erworben werden können. Dabei müssen diese über mindestens  4 Mitglieder verfügen.
  • Der Erwerb von privaten Häusern wird für unbestimmte Zeit nicht verfügbar sein. Die Entwickler werden die Situation beobachten und dann darüber entscheiden, wann der Verkauf starten wird. Man wird zusätzlich auch nur ein Haus pro Server und pro Dienst-Account haben können. Die Option eines Umzugs ist von dieser Restriktion allerdings nicht betroffen.
  • Die gravierendere Einschränkung ist allerdings, dass die Spieler ab dem Patch 4.2 nur noch je eine Privatunterkunft und ein F- Hause pro Account und pro Server haben dürfen.

Aber was passiert mit den Spielern, die gegen diese Regelungen bereits verstoßen? Werden sie ihre Häuser verlieren? Auf unsere Anfrage bei Square Enix hieß es, dass dazu vorerst keine genauen Angaben gemacht werden können. Es bleibt also abzuwarten, was auf der offiziellen Seite zu dem neuen System stehen wird.

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Beispiel für die neuen Häuser-Regeln

Wenn man zwei Charaktere (A und B) auf einem Account besitzt und A ist Mitglied einer Freien Gesellschaft, die über ein Haus verfügt, dann kann der Charakter B kein Haus für seine FG erwerben. Wenn B dann aber auf einen anderen Server transferiert wird, kann es sich dort ein Haus kaufen.

Zimmer und Wohnungen werden nicht als Grundstücke angesehen und haben keinen Einfluss auf den Erwerb von diesen. Ebenso sind sie von den oben genannten Restriktionen ausgenommen.

Ein Strich durch die Rechnung der „Makler“

Der Wiederverkauf von Häusern zu Wucherpreisen ist schon seit langem ein großes Problem in FFXIV, dem das Entwicklerteam mit dem Patch 4.2 entgegenwirken wird. Um den Wiederverkauf zumindest zu erschweren, werden die Grundstücke nach der Räumung für eine bestimmte Zeit nicht zum Kauf verfügbar sein.

Dabei wird der Zeitpunkt, an dem das Grundstück wieder in den Verkauft geht, zufällig bestimmt und den Spielern nicht bekannt gegeben.

So toll die neuen Regelungen derzeit für die Spieler auch klingen, es bleibt dennoch abzuwarten, wie genau sie am Ende aussehen werden.


Wir haben über einen Fall berichtet, in denen 2 Spieler besonders viele Häuser besaßen:

Final Fantasy XIV: Housing – Soziale Schere klafft auseinander

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