10 Dinge, mit denen WoW in Patch 9.1.5 leicht Spieler gewinnen könnte

Was kann Blizzard in Patch 9.1.5 von World of Warcraft liefern, um die Spieler zu besänftigen? Wir haben 10 Dinge, die leicht umzusetzen sind.

Update 28.08., 09:00 Uhr: Inzwischen hat WoW sehr viele dieser Wünsche bestätigt und bringt sie in Patch 9.1.5!

Originalartikel: Um World of Warcraft: Shadowlands steht es aktuell nicht besonders gut. Nicht nur der Sexismus-Skandal bei Blizzard nagt an den Spielerzahlen, auch der aktuelle Content ist unbeliebt. Als Nächstes steht bei WoW der Patch 9.1.5 an – das ist ein kleiner „Zwischenpatch“, der nur wenig große Änderungen und vor allem Verbesserungen an den Spielmechaniken bringt.

Wir stellen euch hier 10 Dinge vor, die vergleichsweise leicht umzusetzen sind und dafür sorgen könnten, dass die Heldinnen und Helden von Azeroth bis zum großen Update 9.2 genug zu tun haben und nicht von Langeweile erschlagen werden.

Beachtet bitte, dass es hier vor allem um „Easy Wins“ geht, also leicht umzusetzende Verbesserungen, die keinen riesigen Aufwand benötigen. Deshalb findet ihr hier auch keine großen Wünsche wie „ein neuer Raid“ oder „eine neue Kampagne“ – es geht lediglich um Dinge, die leicht umzusetzen wären und jeweils einen Teil der Spielerschaft glücklich machen würden.

1. Torghast als Level-Möglichkeit

Während der Beta war es schon möglich, doch es kam niemals ins finale Spiel: Torghast als Ort, an dem Charaktere von 50 auf 60 leveln können.

Dabei wäre es relativ simpel, das Ganze so zu gestalten, dass es auch wirklich etwas bringt und zusätzlich zu den XP belohnt. So könnten die Spieler schon während der Level-Phase etwas für ihren Fortschritt tun, damit Twinks schneller zum Hauptcharakter aufschließen. Ein paar Ideen wären:

  • Seelenasche schon beim Leveln, damit man auf Stufe 60 direkt ein Legendary herstellen kann.
  • Level-Ausrüstung durch Token am Ende von Torghast.
  • Korthianische Rüstungs-Token, die auf Stufe 60 benutzt werden können.
  • Ruhm als mögliche Belohnung am Ende eines Runs, um schon die ersten Ruhm-Stufen während der Level-Phase überspringen zu können.

Möglichkeiten gäbe es viele und es wäre die perfekte Option, um die „Fäden des Schicksals“ als Level-Möglichkeit zu ergänzen und hier noch ein bisschen mehr Abwechslung reinzubringen.

WoW Ruhm in Torghast titel title 1280x720
Torghast gibt bereits Ruhm – aber es könnte auch als Level-Phase dienen.

2. Abschaffung von Medien-Energie („Conduit Energy“)

Eine simple Anpassung, die sich viele Spieler wünschen. Wer seine Medien regelmäßig austauscht, etwa weil er 3 oder sogar 4 (im Fall von Druiden) Spezialisierungen gleichzeitig spielt, der wird durch die „Conduit Energy“ daran gehindert. Das gleiche Problem betrifft auch Leute, die den gleichen Seelenband-Partner für mehrere Spezialisierungen benötigen.

Medien lassen sich nur wenige Male austauschen, dann muss man auf die Wiederherstellung der Conduit Energy warten.

Diese Limitierung finden Spieler schon seit der Beta überflüssig, da nur wenige einen Sinn außer „Schikane“ darin sehen. Eine simple Änderung, die kaum Aufwand benötigt und dafür sorgen würde, dass mehr Spieler neue Kombinationen von Medien ausprobieren würden.

3. Vereinfachung der Legion-Raids für Solo-Spieler

Durch den Level-Squish zu Shadowlands und die vielen verlorenen Kräfte aus der „Legion“- und „Battle for Azeroth“-Erweiterung, sind die Raids von Legion nicht so einfach, wie es sonst mit Schlachtzügen wäre, die schon zwei Addons zurückliegen.

Hier könnte Blizzard ein bisschen Feintuning vornehmen, um alle Raids auch für Solo-Spieler abschließbar zu machen. Das würde so manch einen Bewohner von Azeroth dazu verleiten, doch mal ein paar alte Sets zu sammeln und den Kleiderschrank zu bereichern. Immerhin hatte Legion einige der coolsten Rüstungssets und vor allem im Grabmal des Sargeras oder in Antorus gibt es echt schickes Zeug abzugreifen – wenn man dafür denn nicht immer eine Gruppe bräuchte, weil einige Kämpfe schlicht mehrere Spieler erfordern.

WOW antorus Coven of Shivarra Screenshot wowhead
Legion hat einige der coolsten Sets und tolle Bosse – aber alleine sind sie oft schwer oder gar unmöglich.

4. Rückkehr der Bonus-Events

Auch dieser Punkt ist simpel. Als es in Battle for Azeroth die lange Content-Dürre gab, hat Blizzard einfach Bonus-Events aktiviert. Doppelte Erfahrungspunkte, doppelter Ruf und Ähnliches. Solche Events sollten zurückkehren.

Warum nicht einfach für 6 Wochen permanent die Zeitwanderung aktivieren und jede Woche die ausgewählte Erweiterung ändern? Warum nicht die Erfahrungspunkte für ein paar Wochen um 50 % oder 100 % erhöhen, damit die Leute noch mehr Klassen und Pakte ausprobieren können?

Vor allen in Verbindung mit anderen Anpassungen aus dieser Liste, die das Spielen von Twinks einfacher und lukrativer machen, wäre das ein simpler Trick, um eine Dürre-Periode an Content zumindest etwas abzufedern.

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5. Mehr Belohnungen für Anima

Was Blizzard mit der Anima angestellt hat, lässt einige Spieler nur mit dem Kopf schütteln. Aus „Es gibt zu wenig Anima, ich kann mir nichts kaufen“ wurde innerhalb von zwei Wochen „Oh mein Gott, ich bin am Anima-Cap und kann mir nichts kaufen“.

Zwar kann man überschüssige Anima inzwischen in einige Handwerk-Materialien investieren, doch es wäre einfach, das noch zu erweitern.

Ein paar Ideen für Tauschgeschäfte wären:

  • Anima in Stygia tauschen, was dann zum Beispiel in Korthianische Rüstungs-Token für Twinks gesteckt werden kann.
  • Anima in Relikte für den Archivar tauschen, um Sockel und Medien freizuschalten.
  • Anima accountgebunden machen, sodass man sie an Twinks schicken kann.

Die genauen Tauschraten müsste man natürlich noch festlegen und diskutieren, doch dafür, dass Anima die entscheidende Ressource in den Schattenlanden ist, auf die alle angewiesen sind, kann man recht wenig dafür kaufen.

Ganz nebenbei könnte man auch das Cap an Anima einfach entfernen. Es erfüllt keinen Nutzen.

WoW Anima Void Elf titel title 1280x720
Viele Spieler sind am Anima-Cap – und es gibt nur wenig Sinnvolles damit zu kaufen.

6. Gerechtigkeitspunkte im PvE

Eine altbekannte Währung für PvE-Spieler könnte zurückkehren. Zwar gibt es schon Tapferkeitspunkte, doch die sind wöchentlich und saisonal streng limitiert. Wer schon früh in einer Saison die Tapferkeitspunkte ausgibt, der verbaut sich seine spielerische Zukunft.

Aktuell ist es die klügste Vorgehensweise, Tapferkeitspunkte anzusparen und erst auszugeben, wenn man nur noch 3 oder 4 Slots mit Ausrüstung füllen muss.

Gerechtigkeitspunkte könnten helfen, das Problem abzufedern. Ganz ähnlich wie die Ehren-Punkte im PvP könnten Gerechtigkeitspunkte dafür dienen, Items in den ersten Stufen aufzuwerten. Das würde vor allem Zweitcharakteren nützen, die Ausrüstung sammeln müssen. Da man nach jedem Dungeon Gerechtigkeitspunkte bekommen würde, wäre jeder Dungeon auch unweigerlich ein Fortschritt für den eigenen Charakter – zumindest, bis man zum aktuellen Stand aufgeschlossen hat.

Damit Gerechtigkeitspunkte aber nicht nutzlos für hochstufige Charaktere sind, könnte man auch hier wieder einen Händler einbauen, der die Punkte gegen Handwerksmaterialien, Transmog oder anderen Schnickschnack tauscht.

7. Überspringen der Schlund-Start-Erfahrung

Das ist selbsterklärend. So cool es auch beim ersten Mal ist, mit Jaina, Thrall, Baine und Anduin sich durch den Schlund zu kämpfen, so ermüdend ist es doch beim zweiten, siebten oder zwanzigsten Mal. Immer wieder liest man im Subreddit und in den Foren, dass Twinks einfach nie über die magische Level-Grenze von 50 kommen, weil sie einfach keine Lust auf die Einstiegs-Quest im Schlund haben.

Es dürfte relativ simpel sein, einfach am Anfang in Eiskrone eine „Ich kenne die Geschichte schon, schickt mich direkt nach Oribos“-Funktion einzubauen. Eine kleine, aber gute Veränderung für die meisten.

WoW Korthia Human Female Yawn titel title 1280x720
Zu Beginn erstmal in den Schlund – das killt die Motivation vieler Twinks schon früh.

8. Währungen beim Aufheben

Wer aktuell World of Warcraft spielt und in Korthia unterwegs ist, der kennt das Problem. Nach gut 5 Minuten quillt das Inventar über. Es gibt ein Dutzend verschiedener Gegenstände für Archivar-Relikte und zahllose verschiedene Items für Anima.

Hier könnte man die simple Änderung durchführen, die auch schon in Legion geholfen hat: Man bekommt die Ressource einfach beim Plündern gutgeschrieben, ohne dass dafür Items das Inventar verstopfen. Die meisten Spieler dürften sich wohl über 30 bis 40 Plätze mehr in der Bank oder dem Inventar freuen und nicht jeder hat Lust, immer wieder zum Sanktum oder zum Archivar zu eiern, nur um die verschiedenen Token einzulösen.

Eine simple Änderung, die schon in vorherigen Erweiterungen funktioniert und viel verbessert hat.

9. Verbesserung der „Mythisch+“-Ausrüstung

Das Ausrüstungs-System für „Mythisch+“ ist schon relativ solide – zumindest, bis zu einem Itemlevel von 246. Für den letzten „Push“ auf Stufe 252 benötigt man nämlich eines: Glück. Diese Gegenstandsstufe gibt es nur aus der wöchentlichen Belohnungskammer und das nach dem Zufallsprinzip. Wer nach seinem „Best in Slot“-Item sucht, der muss quasi jede Woche 10 Dungeons auf „Mythisch+15“ und höher erledigen, um am Ende 3 Items angeboten zu bekommen – aus einer Wahl von weit über 100. Es kann Wochen, Monate oder schlicht eine Ewigkeit dauern, bis man genau das eine Item bekommt, das man möchte.

Hier könnte ein simpler Schritt helfen: Erlaubt es, Ausrüstung mit Tapferkeitspunkten bis auf Itemlevel 252 aufzuwerten.

Die Tapferkeitspunkte sind ohnehin schon streng limitiert. Es besteht also quasi keine Gefahr, dass ein Spieler sich komplett über diese Punkte auf das maximale Itemlevel bringt.

Das ist vor allem sinnvoll, wenn man es mit PvP oder Raids vergleicht – dort kommen die Spieler deutlich einfacher an die bestmögliche Ausrüstung und müssen nicht auf das Glück aus einer großen Wundertüte warten.

10. Einfacheres Wechseln der Pakte

Pakte sind nach wie vor ein wichtiges Feature in Shadowlands und viele Systeme sind daran gebunden. Allerdings ist die Wahl eines Paktes auch eine wichtige Entscheidung, denn sie geben spezielle Fähigkeiten und Zugriff auf unterschiedliche Sub-Systeme und kosmetische Belohnungen.

Der Wechsel eines Paktes hingegen ist mit viel Schikane verbunden. Nicht nur verfällt sämtliche gesammelte Anima, sondern auch die Ruhm-Stufen müssen mühsam neu gefarmt werden. Eine Aufwand, der je nach verfügbarer Spielzeit Tage oder Wochen dauern kann.

Der Pakt-Wechsel sollte demnach leichter möglich sein. Eine Limitierung ist in Ordnung, aber der notwendige Aufwand für den Wechsel, wenn man bei seinem Pakt einfach keinen Spaß mehr hat, ist zu groß.

Welche Vorschläge habt ihr noch für Patch 9.1.5? Welche „Easy Wins“ sollte Blizzard auf jeden Fall mitnehmen, damit Patch 9.1.5 die Stimmung und Laune der Community heben kann?

Es gibt ein neues Spiel auf Steam, das aussieht wie „For Honor trifft Warhammer“

Kingshunt ist neu auf Steam im Early-Access gestartet und bringt massig Fantasy-Content. Außerdem handelt es sich um ein Arena-PvP-Spiel, das eine Mischung aus For Honor, einem MOBA und dem Stil von Warhammer Fantasy darstellt. Erfahrt hier, wie es sich spielt und was alles drinsteckt.

Was ist Kingshunt? Laut der Beschreibung auf Steam ist Kingshunt ein 3rd-Person Online-Multiplayer-Action-Game, das Elemente von Tower-Defence und Hack-and-Slash miteinander kombiniert.

In der Tat sieht das Spiel aus, wie eine Version von For Honor, in welche die Entwickler so ziemlich jedes Fantasy-Viech der letzten Jahrzehnte reingepackt haben. So erinnern die NPC-Gegner an allerlei Wesen und Kreaturen aus Warhammer Fantasy.

Auch die spielbaren Helden sind Baumwesen, düstere Elfenkreaturen oder eine verführerische Magierin, die an Warhammer erinnern.

Wer sind die Entwickler? Hinter dem Spiel steckt das 2016 gegründete finnische Indie-Studio Vaki Games. Kingshunt ist derzeit das einzige Projekt des Studios.

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MOBA-Gameplay und Fantasy-Content – Die Features von Kingshunt

Was sind die Besonderheiten von Kingshunt? Die Entwickler beschrieben ihr Game als Mischung aus Tower Defence und Hack-and-Slay. Doch was genau ist damit gemeint? Wir von MeinMMO haben uns das Spiel auf Steam mal angesehen:

  • Das Spielprinzip ähnelt dem eines MOBA, wie LoL oder Smite. Man wählt zum Start einen einzigartigen Helden und muss entweder als Angreifer ein großes Viech im gegnerischen Lager zerstören oder es als Verteidiger beschützen.
  • Anders als z.B. in LoL, wo die Türme und Minions vorgegeben sind, kann man hier die Verteidigungsanlagen selbst aufstellen und die Marschrichtung der Minion-Heerscharen festlegen.
  • Wer also gerne einen Flammenwerferturm genau vor der Base haben will oder eine Kompanie Orkse in der rechten Lane haben will, kann all dies selbst vornehmen.
  • Außerdem könnt ihr eure Helden im Spiel mit Runen weiter aufmotzen. Die Ressourcen dazu sammelt ihr im Spiel.

Wie spielt es sich? Als Angreifer muss man im 5vs5 eine Art Belagerungsgerät bis in die feindliche Basis eskortieren. Das spielt sich wie ein typischer Payload-Modus und das rollende Ungetüm bewegt sich nur, wenn man sein Umfeld frei von Feinden hält.

Kommt das Ding beim Feind an, zerlegt es nach und nach dessen zentralen NPC. Unterwegs schlägt man sich mit den feindlichen Minions rum und wehrt Störangriffe der gegnerischen Spieler ab. In den Fights nutzt man primäre und sekundäre Angriffe sowie drei einzigartige Skills, die mit einem Cooldown versehen sind. Habt ihr sie rausgehauen, müsst ihr eine Zeit warten, bevor wieder Rundumschläge oder mächtige Feuerbälle möglich sind.

Als Verteidiger läuft es ähnlich ab, nur dass ihr hier das Payload möglichst frei von Gegner halten und so am Vorwärtsrumpeln hindern müsst.

Das alles spielt sich recht flott und dynamisch, aber erwartet hier kein glatt poliertes Opus mit dem Budget eines AAA-Titels wie For Honor. Aber für einen Indie-Titel spielt es sich angenehm flott und die düstere Fantasy-Optik erinnert an den Flair von Warhammer Fantasy.

Wann kommt Kingshunt? Kingshunt startete jüngst am 25. August 2021 in den Early Access auf Steam und wird dort voraussichtlich noch ein Jahr in diesem Stadium bleiben, bis es veröffentlicht wird.

Ein ähnliches Spiel mit brutaler Action und düsterem Setting ist das neu in der Open-Beta erschienene Blood of Heroes.

Quelle(n):
  1. Steam-Page

So viele fragten nach Lost Ark auf der gamescom, dass es auf Twitch zum verbotenen Begriff wurde

Am Abend des 25. August fand die gamescom 2021 Opening Night Live auf Twitch statt. Das ist ein Event bei dem, ähnlich wie bei der E3, neue Spiele und neue Inhalte zu bekannten Games präsentiert wird. Wer dort aber den Namen des MMORPGs „Lost Ark“ schrieb, wurde kurzerhand aus dem Chat gekickt. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was ist bei der gamescom ONL passiert? Bei dem Event wurden neue Spiele und neue Trailer zu bekannte Games gezeigt. Viele Fans warteten sehnsüchtig auf neue Infos zu dem MMORPG Lost Ark. Das Action-MMORPG läuft in Südkorea schon seit einigen Jahren und ist dort enorm erfolgreich:

  • Amazon will es noch 2021 in den Westen bringen.
  • Ursprünglich hieß es einmal, dass noch im Juli eine Beta für den West-Release des MMORPGs kommen sollte.
  • Außerdem wurde nur einen Tag vorher die letzte Klasse im MMORPG von den Entwicklern vorgestellt.

Die Fans waren also heiß auf Lost Ark und haben das auch im Chat kund getan. Allerdings so sehr, dass nach kurzer Zeit der Wortlaut “Lost Ark” im offiziellen Stream auf Twitch gesperrt war. Wer also sein Lieblings-MMORPG in Spe erwähnte, wurde für kurze Zeit gesperrt.

Das allein war schon für viele Fans ein No-Go und erste Leute beschwerten sich in den Foren, doch es sollte noch schlimmer werden. Sowohl Smilegate, welche Lost Ark ursprünglich entwickeln als auch Amazon Games, die das Game hierzulande herausbringen sollen, waren auf der gamescom. Doch es fehlte jede Spur von Lost Ark.

Smilegate zeigten ihren neuen Shooter Crossfire X und Amazon Games kündigten eine weitere Beta für ihr anderes MMORPG New World an. Während viele Fans auf die gamescom hofften, an neue Informationen zu Lost Ark zu kommen, wurden sie nicht nur vom Event selbst enttäuscht, sondern durften auch nicht mehr über das MMORPG schreiben.

In diesem Clip zeigt Streamer Stoopzz_TV, dass man für die Verwendung der Worte “Lost Ark” tatsächlich stumm geschaltet und die Nachricht automatisch gelöscht wird:

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Vorwurf an Amazon: Ihr verschweigt Lost Ark wegen New World

Wie hat die Community reagiert? In den Kanälen von Lost Ark versammelten sich kurz darauf enttäuschte und wütende Fans, vor allem das Forum von Steam wurde zur hitzigen Diskussionsquelle. Die Leute beschwerten sich darüber, dass zu lange nichts mehr von Lost Ark zu hören war.

Viele vermuten, dass Amazon Games Lost Ark absichtlich zurückstellt, um ihr eigenes MMORPG New World bekannter zu machen. Diese Vermutung wurde nur durch die Sperrung der Worte “Lost Ark” bestärkt. Der User Peejeha schreibt auf Steam unter anderem: “Na klar, die Leute spammen, weil sie mehr über das Game wissen wollen und die beste Reaktion ist es, einfach alle zu sperren. Genial”.

Einer der größten Kritikpunkte der Fans ist es, dass sie seit der Closed Alpha im Juni keine neuen Informationen zum Spiel erhalten haben. Die Closed Beta sollte nur wenige Wochen nach der Alpha starten, doch für diese ist immernoch kein Termin bekannt. Das macht viele Fans wütend.

Der Druck seitens der Community stieg weiter an bis ein Mitarbeiter von Amazon Games, der an Lost Ark arbeitet, mit in die Diskussion einsteigt und sich entschuldigt.

Solche Begriff-Sperrungen sind auf Twitch üblich. Wie die Organisation der gamescom-Moderatoration MeinMMO erklärte, ist es ein normaler Vorgang bestimmte Begriffe zu sperren, wenn sie zu häufig in den Chat geschrieben werden. Das ist eine Maßnahme, um übermäßiges Spammen zu unterbinden und eine bessere Kontrolle des Chats auf einem so großen Event wie der gamescom gewährleisten zu können. Zeitweise waren etwa auch Battlefield 2042 oder das residentSleeper Emote gesperrt.

Ihr habt unser volles Verständnis“

Was sagt Amazon Games dazu? Der Entwickler Roxx von Amazon Games meldete sich gleich in zwei Themen in den Steam-Foren zu Wort. Er versucht die Situation zu entschärfen und aufzuklären. Bezüglich der Stummschaltungen auf Twitch schreibt er Folgendes:

Nur um für Klarheit zu sorgen und um irgendwelche Verschwörungstheorien gar nicht erst aufkommen zu lassen – Twitch und Amazon Games sind beide unter dem Hut von Amazon, aber wir arbeiten als eigenständige Unternehmen. Das war kein geplanter Zug von uns und wir haben nicht darum gebeten, Lost Ark stumm zu schalten. Ich denke, es ist passiert, weil der Chat zu sehr gespammt hat. Es wäre mit jeder gespammten Phrase passiert. Also, auf irgendeine Art, danke, dass ihr Lost Ark so sehr liebt, dass ihr es zum Spam macht.

via Steam

Die Fans reagieren auf die Nachricht größtenteils verständnisvoll. Einige aber sind der Auffassung, dass Amazon es gar nicht so weit hätte kommen lassen dürfen und sich niemand so sehr beschwert hätte, wenn es einfach mehr Informationen geben würde.

In einem weiteren Forumpost wendet sich der Ersteller des Postings sogar persönlich an Roxx und bittet um mehr Informationen und darum, endlich die gewaltige Stille um Lost Ark herum zu brechen. Nachdem auch dieser Post viel Aufmerksamkeit erhält, antwortet Entwickler Roxx auch hier und zeigt sich verständnisvoll.

Hey, ich kann euch ganz klar hören und ich habe alles an unsere Teams weitergeleitet und dort für Aufmerksamkeit gesorgt. Ihr habt vollkommen recht damit, enttäuscht, frustriert  und sogar verärgert von der Stille zu sein, die Lost Ark seit Kurzem umgibt.

Ich weiß, meine Worte hier sagen nichts aus, solange wir euch nichts zeigen können, aber wir haben einen Plan entwickelt um durchgängig neue Inhalte und Updates präsentieren zu können. Und um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Es war definitiv ein steiniger Start und ich glaube auch nicht, dass dieser Kommentar irgendwas wieder gut macht. Aber ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr unser volles Verständnis habt. Bitte hört nicht auf, so engagiert zu sein, wenn das Spiel läuft. Wir wollen uns immer weiter verbessern.

via Steam

Besonders das letzte Posting von Roxx stößt auf viel Verständnis seitens der Community. Der User Derpy Moa antwortet ihm erleichtert: “Danke dafür. Vor allem nach dem gamescom Stream hilft das wirklich sehr”. Auch andere Kommentare gehen in ähnliche Richtung.

Wie geht es weiter?

Was ist der Stand von Lost Ark? Nun, das weiß derzeit wohl niemand so genau. Nach der Alpha im Juni herrschte Funkstille seitens der Entwickler. Eine Beta sollte “nur wenige Wochen” nach der Alpha beginnen, doch dieser Zeitraum ist abgelaufen. Auch ein Releasedatum gibt es noch nicht, außer Herbst 2021.

Durch verschiedene Quellen sickerte der 21. Oktober als mögliches Releasedatum durch, doch diese Information ist nicht offiziell und kann sich auch jederzeit ändern. Amazons anderes MMORPG New World wurde ebenfalls mehrfach verschoben, zuletzt auf Ende September.

Wie seht ihr das? Wartet ihr auch auf Lost Ark oder wart ihr mit der Beta zu New World vollkommen zufrieden? Was haltet ihr von dem Satement von Roxx? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Während ihr ewig auf Lost Ark wartet, bricht es im Mutterland des MMORPGs viele Rekorde.

Bless Unleashed wäre ein richtig geiles MMORPG, wenn es diese 2 Probleme nicht hätte

Bless Unleashed ist ein neues MMORPG, das im August für den PC auf Steam erschien. MeinMMO-Autor Alexander Leitsch hat es ausführlich getestet und sogar richtig Spaß dabei gehabt. Doch 2 Probleme sorgen dafür, dass er Bless Unleashed wohl nicht dauerhaft spielen wird.

Was ist das für ein MMORPG? Bless Unleashed ist ein klassisches Themepark-MMORPG:

  • Ihr erlebt die Geschichte des Spiels anhand von linearen Quests
  • Ihr erkundet eine offene Spielwelt
  • Ihr habt 5 verschiedene Klassen zur Auswahl
  • Im Endgame liegt der Fokus auf Dungeons, Weltbosse, PvP und den Grind nach der perfekten Ausrüstung.

Bless Unleashed ist Free-to-Play und bietet einen Shop und einen Battle Pass, über den es sich finanziert. Außerdem gibt es Gründer-Pakete, die euch zum Start einige Boni an die Hand geben.

Macht Bless Unleashed wirklich Spaß? Ja, und das hat mich selbst etwas überrascht. Mir ist die Vergangenheit von Bless durchaus bewusst und der Name ist zu Recht vorbelastet. Bless Online startete katastrophal und wurde nach knapp einem Jahr wieder eingestellt.

Auch das neue Bless Unleashed, das von einem anderen Studio aber im Grunde der gleichen Firma kommt, ist bei Weitem nicht fehlerfrei. Wer sich unvoreingenommen das Spiel anschaut, kann viele Stunden Spaß damit haben. Doch im Endgame wird dieser Spaß etwas getrübt.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO. In Spielen wie Guild Wars 2, ESO, Black Desert und WoW hat er hunderte bis tausende Stunden verbracht. Bless Unleashed hat er bereits in der Beta für etwa 25 Stunden gespielt und kommt auf eine ähnliche Zeit seit dem Release. Zudem hat er die Version auf der Xbox bereits ausprobiert.

Guter Einstieg und spaßige Zeit beim Questen

So verläuft der Einstieg in das Spiel: Zum Start habt ihr die Wahl aus 5 verschiedenen Klassen, die teilweise jedoch an bestimmte Rassen gebunden sind:

  • Lichtritter – Nur Mensch oder Ippin, eine kleine und süß gehaltene Rasse
  • Berserker – Nur Warg, eine Mischung aus Mensch und Wolf
  • Waldläufer – Nur Elf
  • Magier – Nur Mensch oder Elf
  • Priester – Nur Mensch oder Ippin

Das Coole am Start ist jedoch, dass jede Klasse im Tutorial auf dem Max-Level gespielt wird. So könnt ihr bereits Kombos und Fähigkeiten nutzen, die erst viel später freigespielt werden. Das ist ideal, um die Klasse kennenzulernen und sich für eine Hauptklasse zu entscheiden. Falls ihr mit der Klasse nicht zufrieden seid, könnt ihr sie direkt löschen und eine andere ausprobieren.

Eine klassische Holy Trinity gibt es dabei nicht, wobei die Nahkämpfer Lichtritter und Berserker meist als eine Art Tank in Dungeons fungieren und Priester Verbündete heilen und schilden können. Allerdings haben die Priester vor allem offensive Fähigkeiten, mit denen sie Schaden verursachen.

Einige Tipps zu den Klassen und Builds für Anfänger haben wir von MeinMMO euch schon zusammengestellt.

Bless Unleashed Klassen
Die verschiedenen Klassen in der Charaktererstellung.

Vorsicht ab Stufe 30 in Bless – PvP wird aktiv

Das erwartet euch beim Leveln in Bless Unleashed: Mit eurer frisch erstellten Klasse könnt ihr den Level-Prozess erleben. Das Max-Level ist 45, wobei es zwischendurch immer wieder wichtige Meilensteine gibt:

  • Schon mit Level 5 könnt ihr euch ersten Bossen in instanziierten Inhalten mit anderen Spielern stellen.
  • Das erste Dungeon für 5 Spieler kommt mit Level 15.
  • Mit Stufe 25 endet das erste Hauptkapitel der Geschichte und es werden Neuerungen wie etwa das Housing freigeschaltet.
  • Ab Stufe 30 gibt es dann PvP in der offenen Welt, gegen das ihr euch nur schwer wehren könnt. Das ist einer der Aspekte, die das Spiel leider schlechter machen, als es eigentlich ist.

Das Leveln an sich läuft recht linear ab, bietet aber einige interessante Nebenaspekte. So folgt ihr eine Hauptquest (blau), die euch die Geschichte erzählt und die mit jeder Klasse exakt gleich abläuft.

Doch überall in der Welt trefft ihr auf etliche Nebenquests, die teilweise recht unterhaltsam gestaltet sind. So müsst ihr mal einem Barden beim Singen zuhören, Angeln gehen, durch ein Gebiet schleichen oder unter hunderten von Rehen das richtige “Bambi” finden.

Die Quests sind dabei nicht mega innovativ, aber auch nicht das schlimmste, was MMORPGs je hervorgebracht haben.

Darum lohnen sich Nebenquests in Bless Unleashed: Ein interessanter Aspekt an den Quests von Bless Unleashed ist, dass sie unterschiedliche Erfahrungspunkte geben:

  • Es gibt die klassische Erfahrung, die euer Level erhöht
  • Es gibt Skill-Erfahrung, über die ihr Skill-Punkte bekommt, die in eure Fähigkeiten investiert werden können

Manche Nebenquests geben viel Skill-Erfahrung und kaum EP für euer Level. Doch genau das macht sie wichtig, denn es kann passieren, dass ihr irgendwann ein hohes Level erreicht, aber eure Fähigkeiten sich nicht im gleichen Maße mitentwickelt haben. Deshalb lohnt es sich, Nebenquests mitzunehmen und sogar in alte Gebiete zurückzukehren, um sie nachträglich abzuschließen.

Weitere nützliche Tipps findet ihr hier: 15 Tipps zu Bless Unleashed, die ich gerne früher gewusst hätte.

Was passiert noch beim Leveln? Überall in der Welt gibt es Bosse und kleine Welt-Events. Diese sind an Timer gebunden, sodass sie nicht immer stattfinden. Allerdings setzt Bless Unleashed auf ein Kanal-System, sodass es von jeder Karte mehrere Versionen gibt.

Dadurch kommt es vor, dass bestimmte Bosse und Events auf anderen Kanälen aktiv sind oder dass sich dort mehr Spieler befinden. Wer geschickt wechselt, kann so neben den Haupt- und Nebenquests noch einige spannende Herausforderungen erleben.

Einige der kleinen Events eignen sich zudem hervorragend, um an nützliche Ausrüstung zu kommen.

Bless Unleashed Events
Events werden auf der Karte markiert. Über das Event “Fehlende Vorräte” bin ich fix an neue Handschuhe gekommen, die mein aktuelles Equip verbessert haben.

Kampfsystem macht Bock auf mehr – Bosse bringen richtig gutes MMO-Feeling

Wie funktioniert das Kampfsystem? Bless Unleashed setzt auf ein actionreiches Kampfsystem. Ihr müsst Feinde anvisieren und könnt verschiedene Fähigkeiten und Kombos einsetzten. Zudem setzt das MMO auf eine Ausweichrolle und bietet euch die Option zu sprinten.

Grundsätzlich stehen euch 10 aktive Fähigkeiten pro Klasse zur Verfügung. Davon könnt ihr jedoch nur 4 in eure Skill-Leiste ziehen und im Kampf nutzen. Obendrauf gibt es jedoch nochmal rund 15 verschiedene Fähigkeiten, die ihr durch Kombos einsetzen könnt.

Kombos entstehen durch das Drücken der rechten und linken Maustaste. Je nachdem in welcher Reihenfolge ihr diese drückt, nutzt ihr andere Fähigkeiten. Dieses System ist klar für die Konsole optimiert, für die Bless Unleashed zuerst erschienen ist, doch mit der Zeit gewöhnt man sich auch am PC daran.

Bless Unleashed Kombos
So sehen die Kombos in Bless Unleashed beim Lichtritter aus.

Durch die Ausweichrolle, das aktive Zielen auf den Feind und die teilweise echt wuchtigen Angriffe, macht das Kämpfen in Bless Unleashed richtig Spaß.

Doch das Beste am Kampfsystem ist nicht die Art wie ich selber kämpfe, sondern wie die Gegner designt sind. Denn alle Angriffe der Feinde sind klar erkennbar mit Telegraphen und Animationen versehen. Das macht das Ausweichen leicht, aber auch zur Pflicht, denn diese Angriffe ziehen gerne mal 50 % oder mehr meiner Lebenspunkte ab.

Ich muss also wirklich aktiv spielen und kann nicht nebenbei die Hand von der Tastatur nehmen und essen. Vor allem nicht bei Weltbossen und in Dungeons.

Bosskämpfe machen am meisten Spaß: Die Welt von Bless Unleashed ist voller Bosse. Schon im Startgebiet trifft man auf einen Wolf, der mit Level 3 kaum allein bezwungen werden kann. In der Regel sammeln sich jedoch etliche Spieler dort und bekämpfen ihn gemeinsam.

Dieses System zieht sich durch die ganze Spielwelt. Auf Level 7 gibt es einen Riesen, auf Level 11 einen weiteren Boss und mit Level 14 trifft man auf die Harpyie, die wohl jeden Spieler mindestens einmal auf dem Gewissen hat.

Die Harpyie ist Teil der Hauptquest und ein unheimlich starker Boss. Der Kampf gegen sie dauert gerne 15 Minuten oder sogar länger. In der Regel sammeln sich dort dutzende von Spielern, die teilweise sogar schon Level 20 oder höher sind. Selten hab ich in modernen MMOs so viele Spieler gesehen, die zusammenarbeiten und einen Boss bekämpfen. Das gab mir ein richtig gutes MMO-Feeling.

Bless Unleashed Harpyie
Die Harypien-Königin ist eine echte Herausorderung für dutzende von Spielern.

Doch nicht nur die offene Welt bietet interessante Bosskämpfe. Schon mit Stufe 5 kann man zusammen mit einem weiteren Mitspieler über eine Art Dungeon-Finder den ersten Boss besiegen, eine heilige Soldatin, besiegen. Es folgen weitere 2-Spieler-Bosse mit den Stufen 7, 10, 13 und 17.

Ab Stufe 15 – Der Koboldhöhle – gibt es den ersten Dungeon für 5 Spieler. Das Leveln bis dahin nimmt etwa 4 bis 8 Spielstunden in Anspruch, je nachdem wie schnell man unterwegs ist. Es folgen 2 weitere Dungeons und 5 Boss-Instanzen für 5 Spieler. Außerdem gibt es Zeit-Dungeons, die nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stehen.

Ein kleines Highlight für mich war der finale Boss aus der Koboldhöhle. Der ist eine klare Anspielung auf den Chefkpch Gordon Ramsay und hat zudem eine fiese Fähigkeit, bei der Ramsay für eine kurze Zeit mit dem Topf auf den Boden trommelt und damit viel AoE-Schaden um sich herum verursacht. Wer da nicht schnell genug rausläuft, beißt schnell ins Gras.

Was bietet Bless Unleashed noch? Neben den bisher aufgezählten Inhalten gibt es:

  • 3 weitere Story-Kampagnen nach dem Erreichen von Stufe 25
  • Ein Sammel-System für Reittiere, die teilweise über Erfolge oder in der offenen Welt gezähmt werden können
  • Verschiedene Berufe, über die Ausrüstung, Buff-Food und Tränke hergestellt werden können
  • Ein System, über das ihr eure Ausrüstung aufwerten könnt
  • Ein simples Housing-System
  • Ein 15v15 PvP-Schlachtfeld
  • Eine 3v3 PvP-Arena
  • Open-World-PvP ab Stufe 30

Manche dieser Inhalte sind extrem cool, wie etwa das Zähmen oder die PvP-Arena, die auch mit Seasons versorgt werden soll.

Doch andere Aspekte, wie etwa die Aufwertung der Ausrüstung oder das Open-World-PvP, gehören jedoch zu meinen starken Kritikpunkten.

Ausrüstung und PvP ruinieren den Spaß an Bless Unleashed

Was ist das Problem an der Ausrüstung? Die Ausrüstung in Bless Unleashed wird nach mehreren Aspekten bewertet:

  • Es gibt Ausrüstung in den Stufen von “E” (ganz schwach) bis “S” (supergeil), wobei “S” erst im Frühling 2021 auf den Konsolen veröffentlicht wurde
  • Jede Stufe gibt es in verschiedenen Seltenheiten, grau bis rot (mythic), wodurch zusätzliche Effekte freigeschaltet werden
  • Die jeweilige Ausrüstung lässt sich aufwerten, wodurch bessere Werte oder eine Aufwertung zu einer höheren Seltenheit ermöglicht werden

Das Aufwertungssystem an sich ist ganz cool, da man die Materialien für die Aufwertung auch darüber bekommt, das man alte Ausrüstung zerlegt. Doch während auf den unteren Leveln die Ausrüstung immer zu 100 % aufgewertet wird, gibt es bei höherer Ausrüstung nur eine gewisse Chance. Und genau dieses System stört mich sehr.

Man kennt es aus anderen MMORPGs wie Black Desert oder Elyon. Auch in Bless Unleashed kann die Ausrüstung beim Versuch sie aufzuwerten beschädigt oder sogar zerstört werden. Und nichts ist deprimierender, als stundenlang zu grinden, um danach die Ausrüstung zu verlieren und schwächer als zuvor zu sein.

Hier gibt es deutlich bessere Alternativen, wie etwa Swords of Legends oder ältere Spiele wie Guild Wars 2, WoW oder FFXIV, die auf solche negativen Mechaniken verzichten.

Bless Unleashed Ausrüstung zerstört
Das kann passieren, wenn ihr eure Ausrüstung aufwerten möchtet (via Bless Unleashed).

Eine weiterer negativer Aspekt in der Ausrüstung liegt im Crafting. Hergestellte Gegenstände bekommen zufällige Runenfarben zugeteilt. Für manche Builds und manche Effekte benötigt ihr aber spezielle Runen. Diese Kombos könnt ihr beim Crafting also nur per Zufall bekommen.

Für 1,50 € könnt ihr euch eine Stunde Frieden im PvP kaufen – Für mich eine Frechheit

Was ist das Problem am PvP? PvP-Zwang in der offenen Welt ist ein zweischneidiges Schwert. Für aktive Scharmützel muss man zwar das PvP aktivieren, doch auch wenn man es nicht aktiviert hat, kann man von anderen Spielern getötet werden, mit Ausnahme von sicheren Zonen wie Städten.

Für diese Spieler gibt es zwar Strafen, darunter die Tatsache, dass einen die Wachen von Städten attackieren. Doch wie in vielen anderen MMORPGs stört das die “Griefer” nur wenig. Ich bin frisch Level 30 und hatte noch keine intensiven PvP-Begegnungen. Nur einmal hat mich ein anderer Spieler mit deutlich höherem Level umgehauen.

Doch das Abstruseste an dem PvP-System ist, dass die Entwickler selbst wohl gemerkt haben, dass einige Spieler offenes PvP nicht mögen. Darum gibt es im Shop ein Item, die Friedenserklärung. Die deaktiviert für 1!!! Stunde das PvP in der offenen Welt. Sie kostet 200 Lumena (etwa 1,50 Euro). Für mich ist dieses Item eine absolute Frechheit und eine Beleidigung für jeden PvE-Spieler.

Fairerweise muss man aber sagen, dass es kein PvP bei Bossen und in den Gebieten unter Level 30 gibt, wodurch man Open-PvP umgehen kann, wenn man möchte.

Bless Unleashed Friedensticket
Wenn der Frieden wenigstens für immer wäre, würde ich die 1,50 Euro wohl bezahlen.

Wie steht es sonst um den Shop? Der restliche Shop von Bless Unleashed ist recht fair, wenn auch teuer. So gibt es:

  • Taschenerweiterungen (10 Plätze für knapp 20 Euro)
  • Namensänderungen (für knapp 15 Euro)
  • Verschiedene Elixiere und Genesungsschriftrollen, die man jedoch auch Ingame kaufen kann
  • Kostüme und Waffen zwischen 15 und 30 Euro

Ein wenig kontrovers kann man zudem die Buffs für Erfahrungspunkte, Skill-Punkte und Gold sehen. Diese bringen jeweils 50 % mehr, als wenn man ohne Buffs spielt. Allerdings sind die Preise dafür frech: Wer alle 3 Buffs und ein bisschen Ingame-Währung haben möchte, muss dafür etwa 9 Euro hinblättern – jedoch pro Woche!

Außerdem gibt es die Möglichkeit die Shop-Inhalte im Marktplatz zu kaufen und zu verkaufen. So kommt man an alle Inhalte ohne Echtgeld auszugeben, allerdings können Spieler so auch Echtgeld in Spielwährung tauschen.

Obendrauf gibt es außerdem einen Battle Pass mit einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version. In der kostenpflichtigen befinden sich unter anderem Ingame-Währung, kosmetische Inhalte und zusätzliche Erfahrungspunkte für Fähigkeiten befinden.

Bless Unleashed Battle Pass
Der Battle Pass von Bless Unleashed

Positive Entwicklung seit der ersten Beta auf dem PC

Wie verlieft die Entwicklung zuletzt? Seit der ersten Beta im September 2020 hat sich an der PC-Version von Bless Unleashed, aber auch an dem Spiel an sich eine Menge zum positiven entwickelt.

So gab es einige Anpassungen bei den Quests, den Drops und dem Level-Prozess allgemein, die diesen schneller und gradliniger gemacht haben. Zudem gab es neuen Content in Form einer neuen Ausrüstungsstufe und neuen Story-Inhalten.

Für die PC-Version im Speziellen wurden Anpassungen an den Hotkeys, dem Auto-Run oder dem UI vorgenommen. Insgesamt also eine recht positive Entwicklung in den letzten Monaten.

Fazit: 30 Stunden Spaß, doch wenig Lust auf das Endgame

Pro
  • Sehr cooler Einstieg
  • Actionreiches und spaßiges Kampfsystem
  • Viel MMO-Feeling in der offenen Welt, da sich Spieler bei Weltbossen sammeln
  • Gutes Boss-Design
  • Eine komplett offene Spielwelt ohne Ladezeiten
  • Teilweise lustige Nebenquests und Events
  • Sinnvolle QoL-Anpassungen in den letzten Monaten
Contra
  • Teilweise Völker-Lock
  • Die Kombos sind für Controller und weniger für Maus und Tastatur ausgelegt
  • Grindiges Ausrüstungssystem mit der Möglichkeit Items zu verlieren
  • Offenes PvP und freches Item dazu im Shop

Bless Unleashed hat mich in den ersten Stunden gefesselt. Das Leveln und Kämpfen hat mir Spaß gemacht und gerade die Bosse in der offenen Welt sind knackig und locken viele Spieler an. Ein solches MMO-Feeling hatte ich schon lange nicht mehr, vor allem da immer mehr MMORPGs auf kleinere Spielerzahlen und abgetrennte Gebiete in der Welt setzen. Die vielen Schatztruhen, die man in der offenen Welt finden kann, regen zum entdecken und erkunden an.

Während ich mit den Dungeons und Quests im Midgame noch richtig Spaß hatte, nähere ich mich so langsam dem Endgame und verliere genau deshalb den Spaß. Gerade im Punkt Ausrüstung ärgere ich mich darüber, dass man beim Aufwerten ganze Ausrüstungsteile verlieren kann. Eine solche Mechanik ist 2021 einfach unnötig.

Das PvP in der offenen Welt sehe ich hingegen zweigeteilt. Während ich mit dem grundsätzlichen System noch leben könnte, ärgert mich dieser dreiste Friedensbrief, den hoffentlich kein einziger Spieler je gekauft hat. Für mich trübt genau dieses Item den Spielspaß, einfach weil ich mir lieber optionales PvP in der offenen Welt wünsche, wie es etwa New World bieten möchte.

Insgesamt hat mir Bless Unleashed viel Spaß bereitet und wird mir wohl auch die Zeit bis zum Release von New World überbrücken. Es ist zudem bei Weitem besser als der Vorgänger Bless Online. Sowohl die Performance als auch das Gameplay haben mich überzeugt. Dauerhaft wird es aber nicht mein Spiel werden, weil die beiden Probleme um Ausrüstung und PvP für mich unüberwindbare Hürden darstellen.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Wie sind eure Erfahrungen mit Bless Unleashed? Habt ihr das neue MMORPG bereits auf der Xbox, der PlayStation oder dem PC ausprobiert? Wo liegen eure Kritikpunkte? Und hattet ihr die Hoffnung, dass es deutlich besser wird als Bless Online? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Mehr zu neuen MMORPGs, die frisch erschienen sind, erfahrt ihr hier: Diese 4 neuen MMORPGs sind 2021 bereits erschienen.

Neuer Multiplayer auf Steam sieht aus wie Fantasy-Among Us mit mehr Features – kostenlose Demo jetzt spielbar

Auf der gamescom 2021 wurden etliche kleinere Titel mit großem Potential ins Rampenlicht gestellt. Eines davon ist Eville, ein neues Multiplayer-Spiel aus einem deutschen Indie-Studio. Das Spielprinzip orientiert sich an einem beliebten Konzept: Werwölfe von Düsterwald.

Was ist das für ein Koop-Game? Eville wird vom deutschen Indie-Studio VestGames entwickelt und ist das erste Projekt des Teams. Ihr spielt dabei in einem mittelalterlichen Fantasy-Dorf in verspielter Comic-Grafik.

Das Dorf ist jedoch nicht so friedlich, wie es aussieht, denn es geschehen immer wieder Morde – und niemand weiß, wer es war. Euer Job ist es, genau das herauszufinden. Oder selbst zu morden.

Eville wurde schon vor einiger Zeit vorgestellt, erhielt zur gamescom 2021 aber einen neuen Gameplay-Trailer.

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Das neue Gameplay von Eville.

Wie funktioniert das Spiel? Wie in „Werwölfe von Düsterwald“ bekommt ihr zu Beginn einer Runde eine Rolle zugeteilt. Ihr seid entweder einer der Verschwörer oder der braven Bürger, die sich verteidigen wollen.

Die Verschwörer versuchen, die Bürger zu töten, ohne dabei aufzufallen. Bürger müssen dabei versuchen, aufzudecken, wer unter ihnen die Mörder sind. Dabei gibt es besondere Rollen mit besonderen, wie etwa:

  • Detektiv
  • Axtmörder
  • Gestaltwandler
  • Medium
  • Verleumderin
  • Fallensteller
  • Seher
  • Bürgermeister
  • Dieb
  • Wächter
  • Schmuggler

Ihr spielt in Runden mit und gegen andere Spieler. Solltet ihr getötet werden, könnt ihr aber sogar im Nachleben noch Quests erledigen und euren Mitspielern helfen – oder sie sabotieren.

Ein ähnliches Spielprinzip hat sich schon der Twitch-Hit Among Us zu Eigen gemacht – und seit einiger Zeit auch Fortnite. Allerdings bietet Eville noch einige neue Rollen, welche in Among Us nur mit Mods zur Verfügung stehen.

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Kostenlose Demo zur gamescom 2021, Release 2022

Wo kann ich Eville spielen? Eville erscheint für den PC auf Steam und ist noch bis zum 29. August als kostenlose Demo zu bekommen (via Steam). Ihr könnt also einfach hineinschauen und euch selbst ein Bild vom Spiel machen.

Der Release ist für 2022 geplant, ein genaueres Datum gibt es bisher noch nicht.

Was gibt es noch auf der gamescom? Eville wurde im Zuge des Indie-Showcase der gamescom 2021 am Donnerstag, den 26. August noch einmal genauer vorgestellt. Über die gesamte gamescom hinweg wurden jedoch etliche neue Ankündigungen gemacht.

Für ein Spiel haben sich besonders viele Fans begeistern können: DokeV. In dem neuen Spiel aus Korea seht ihr Pokémon-ähnliche Wesen und kämpft mit ihnen. Vor allem die knuffige Grafik und die abgedrehten Monster haben dabei für viel Freude gesorgt. Selbst bei Persönlichkeiten, die für ihre harte Art bekannt sind, hat DokeV für Freude gesorgt:

Sogar der grummelige Asmongold und der harte Dr Disrespect feiern DokeV

Trainer erstellt neue Fang-Hintergründe für Pokémon GO – Tausende Fans feiern ihn dafür

Ein Trainer von Pokémon GO hat mehrere neue Fang-Hintergründe gestaltet und wird nun dafür von den Pokémon GO-Fans gefeiert. Wir von MeinMMO haben uns die Bilder angesehen und zeigen euch, warum die Community davon so begeistert ist.

Um welche Bilder geht es? Einige Grafiken, wie die Hintergründe der Fangmaske oder die Karten-Ansicht sind in Pokémon GO schon lange unverändert. Das dachte sich offensichtlich auch der reddit-User Sahil-Garg-110 und erstellte Bilder, die sich rund um das Thema Pokémon GO drehen.

Diese veröffentlicht er dann in regelmäßigen Abständen in den sozialen Netzwerken. Nun hat er 9 verschiedene Hintergründe als Entwürfe für die Fang-Maske mit der Community geteilt, die bei den anderen Trainern für viel Begeisterung gesorgt haben.

Das sind die Fang-Hintergründe

Die 9 Bilder, die der reddit-User Sahil-Garg-110 erstellt hat, drehen sich alle um die Fang-Maske im Spiel. So ist im Vordergrund bei allen ein Kleinstein zu sehen, welches gefangen werden soll (via reddit.com). Die Hintergründe selbst unterscheiden sich jedoch erheblich voneinander.

Statt der grünen Wiese, welche den Trainern normalerweise in Pokémon GO angezeigt wird, sind in seinen Grafiken die verschiedensten Motive zu sehen. Diese reichen vom Sandstrand, über Innenstädte bis hin zu Berg-, Wüsten- und Waldlandschaften. Nachfolgend könnt ihr einen der Hintergründe in Stadt-Optik sehen:

Fangmaske in Stadt-Optik (Grafik von reddit & Hintergründe von Novel)

Doch warum erstellt er diese Hintergründe? Diese Frage hat Sahil-Garg-110 selbst unter seinem Beitrag auf reddit beantwortet:

Ich habe versucht, verschiedene Hintergründe für den Fangbildschirm zu erstellen (nur ein Konzept), je nachdem, in welchem Gebiet man sich gerade befindet. Das wird dazu beitragen, den eintönigen Wald-/Baumhintergrund zu reduzieren und das Gefühl zu verstärken, Pokémon im echten Leben zu fangen. Mit dem Himmels-Update können wir auch Tag-, Nacht- und Dämmerungshintergründe für ein bestimmtes Gebiet haben.

Sahil-Garg-110 via reddit.com

Außerdem erklärt er, dass die Bilder nicht ganz allein seine Idee waren, sondern dass er sich auf Google nach der einen oder anderen Vorlage umgesehen hat. Doch das tut der Beliebtheit seiner Grafiken keinen Abbruch. So wurden diese mit Stand vom 27. August 2021 bereits über 2.900 Mal geliked.

Werden neue Hintergründe im Spiel kommen?

In der reddit-Community findet Sahil-Garg-110 bei den Pokémon GO-Fans viel Zuspruch. Das zeigt sich auch an seinen Like-Zahlen. Viele Trainer halten es für traurig, dass es noch immer nur diesen einen Fangbildschirm gibt. So schreibt ZekromFPS, dass es bereits vor 3 Jahren Vorschläge zu neuen Hintergründen gab und er es schade findet, dass in dieser Zeit nichts passiert ist (via reddit.com).

Das die Veränderung des Fang-Bildschirms ein Wunsch der Community ist, kann man tatsächlich bereits seit mehr als 3 Jahren auf reddit beobachten. So stellte der User duskyxlops, wie im nachfolgenden Reddit-Beitrag zu sehen, bereits Anfang 2019 seine Vorstellungen rund um neue Fang-Hintergründe vor. Dafür bekam er ebenfalls regen Zuspruch von den Trainern (via reddit.com).

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Ein Großteil der Community sieht allerdings nur geringe Chancen auf eine Veränderung der Fangmaske. So schreibt desperate: “Weil Niantic AR+ pushen will, wird das nie umgesetzt werden.” (via reddit.com). Dem stimmen zahlreiche Trainer zu.

DaNorris1221 sieht das ähnlich. Er findet die Idee rund um die Fang-Hintergründe großartig, aber glaubt ebenfalls nicht daran, dass es im Spiel eingeführt wird. Auch er sieht den Grund dafür im AR-Modus, der immer wieder durch Pokémon GO beworben wird. Er würde sich dennoch eine Überarbeitung des derzeitigen Hintergrundes wünschen (via reddit.com).

Ob es zukünftig neue Hintergründe für die Fangmaske geben wird oder ob Niantic ganz auf den AR-Modus setzt, ist derzeit nicht bekannt. Sollte sich Pokémon GO hierzu positionieren, dann erfahrt ihr es hier, auf MeinMMO.

Wie findet ihr die Vorschläge mit den neuen Hintergründen für die Fangmaske? Und was für ein Motiv würdet ihr euch am meisten wünschen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern auf MeinMMO darüber aus.

Trainer glauben, dass Pokémon GO heimlich an der Shiny-Rate gedreht hat. Wir haben uns das angesehen und zeigen euch, worum es geht.

Altes Exotic-Duo in Destiny 2 ist jetzt so stark, dass einige Bosse in Sekunden schmelzen

Destiny 2 bringt mit einer neuen Saison auch exotische Veränderungen mit. Manche davon sind minimal, andere wiederum ändern das Gameplay entscheiden. Wir von MeinMMO zeigen euch, welches Exotic-Duo ihr definitiv ausprobieren solltet.

Um dieses Paar an Exotics dreht es sich: Das letzte Wort und die Glückshose. Durch die neuen Sandbox-Veränderungen, die mit Saison der Verlorenen in Kraft traten, wurde dem alten Jäger-Exotic „Die Glückshose“ einen neuen Anstrich verpasst. Diese Veränderung sorgte dafür, das eine spezielle Waffengattung nun perfekt mit dem alten Exotic harmoniert.

Doch was macht die beiden Exoten nun zu DPS-Monstern?

Durch die Überarbeitung, der Exotics in der Saison der Verlorenen, wurde das nicht so relevante Jäger Exotic „Die Glückshose“ überarbeitet. Nun profitiert der Träger dieser Hose nicht nur vom Perk „Opening Shot“ und „Quickdraw“ sondern jeder Schuss, der auf dasselbe Ziel erfolgt, erhöht den Schaden des nächsten Geschosses weiter, bis der Buff ausgelaufen ist.

Darum harmonieren beide Exotics: Das letzte Wort besitzt schon seit Anfang an den intrinsischen Perk „Fächer-Feuer“. Dieser Perk sorgt dafür, das ihr vollautomatisch aus der Hüfte schießen könnt. Jeder Treffer aus der Hüfte, erzielt Bonus-Präzisionsschaden. Durch den erzielten Hüftfeuer-Treffer, bekommt ihr schnelleres Nachladetempo und erhöhte Genauigkeit.

Da die Glückshose euch nun einen 5 Sekunden Buff gibt, der sich auf 10x stapeln lässt, indem jeder aufeinanderfolgende Schuss auf dasselbe Ziel mehr Schaden anrichtet, entsteht eine brandgefährliche Kombination mit dem letzten Wort.

Hier eine kleine Demonstration des Duos:

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Das neue unschlagbare Duo

Das Video von DestinyTracker verdeutlicht, wie krass der Schaden in die Höhe geht.

Könnten sich beide Exos im Endgame bewähren? Möglich wäre es. Das einzige Problem hierbei liegt nur an dem 5 Sekunden Buff. Wenn dieser Buff ausläuft, erscheint ein Debuff der 10 Sekunden anhält und euch anzeigt, dass ihr kein Glück mehr besitzt. In dieser Zeit lässt sich kein krasser Schaden mehr aufbauen.

Somit wäre diese Exo-Kombo definitiv einen Versuch wert. Man könnte das letzte Wort mit einer Slug-Pump-Gun und einem Linear-Fusions-Gewehr ausrüsten, die beide Selbstlade-Halter und Vorpalwaffe besitzen. Somit hätte man z. B. ein gutes Loadout für den Templer von der Gläsernen Kammer.

Habt ihr das neue Duo schon ausprobiert? Wenn ja, was habt ihr damit ins virtuelle Jenseits schon geschickt? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Nvidia verkauft die RTX 3060 gerade so günstig, dass sich sogar die Fahrt nach Köln lohnt

Nvidia bietet anlässlich der gamescom Grafikkarten besonders günstig an. Die bekommt ihr zwar nur in Köln, die Preise sind richtig aber gut. Dafür könnt sich sogar ein Ausflug in die Metropole am Rhein lohnen.

Grafikkarten sind aktuell ein rares und teures Gut. Wer eine Grafikkarte haben möchte, muss viel Geld dafür zahlen. Insbesondere in Zeiten, wo Grafikkarten für tausende Euro auf eBay verkauft werden, sind faire Angebote auf dem Hardware-Markt eine Seltenheit.

Das ist das Angebot: Nun haben sich Nvidia und Xperion Saturn zur etwas Besonders einfallen lassen. Xperion Saturn ist eine Gaming-Ausstellung auf dem Saturn-Gelände am Kölner Hansaring. Denn gemeinsam bieten die Verkäufer und Hersteller verschiedene RTX-3000-Grafikkarten besonders günstig an.

Das ist der Nachteil:

  • Wer die wirklich guten Angebote wahrnehmen möchte, der muss nach Köln fahren. Denn die Angebote für die Grafikkarten gelten nur bei Xperion Saturn am Hansaring in Köln.
  • Die Verkaufsstrategie soll verhindern, dass sich gierige Scalper mit gleich mit dutzenden Grafikkarten eindecken können, um diese weiterzuverkaufen.

Doch die aktuellen Angebote von Nvidia und Saturn sind so gut, dass sich dafür sogar die Fahrt nach Köln lohnen könnte. MeinMMO hat die Angebote für euch unter die Lupe genommen.

Wie lange gilt das Angebot? Das Angebot gilt seit 12:00 Uhr am Donnerstag, den 26. August. Laut Nvidias PR-Agentur läuft die Aktion noch bis Samstag, den 28. August. Die Aktion ist früher zu Ende, wenn die Grafikkarte alle verkauft sind.

In Köln bekommt ihr die GeForce RTX 3060 zum Bestpreis

Das bezahlt ihr aktuell in Köln: Auf der Messe zahlt ihr für die GeForce RTX 3060 entweder 349 Euro (ASUS-Modell) oder 399 Euro (ZOTCA-Modell).

Was kostet die RTX 3060 sonst im Handel? Wer im Fachhandel eine GeForce RTX 3060 kaufen möchte, der muss mindestens 650 Euro bezahlen. Bei Geizhals beginnen die Preise bei rund 600 Euro, müsst aber bei einigen Angeboten noch Versandkosten kalkulieren (via geizhals.de)

Darum ist das Angebot so gut: Die offizielle von Nvidia empfohlene UVP für die RTX 3060 liegt bei 329 Euro. Die Angebote bei Saturn liegen also in dem Rahmen, wo Grafikkartenpreise normalerweise zu verorten sind.

Bei Custom-Modellen (Grafikkartenmodelle von Drittanbietern) liegen preislich immer leicht über der UVP, da sie häufig eine höhere Taktung oder einen besseren Kühler bieten.

Aktuell zahlt ihr für die Grafikkarten in Köln so wenig wie sonst nie für eine Grafikkarte und zahlt die Preise, die man von einer Grafikkarte auch erwarten würde. Im Fachhandel oder auf diversen Internetseiten zahlt ihr mindestens den doppelten Preis, den ihr jetzt in Köln zahlen müsst.

Für wen lohnt sich die RTX 3060 überhaupt? Die Grafikkarte ist vor allem für Gamer interessant, die auf Full-HD mit hohen FPS zocken wollen. Zockt ihr schnelle Shooter auf Full-HD und benötigt hohe Frameraten, dann ist die RTX 3060 durchaus eine gute Wahl. In WQHD könnt ihr ebenfalls mit mehr als 100 FPS zocken, müsst hier aber auf grafische Details verzichten.

Wollt ihr Raytracing ausprobieren, dann ist die RTX 3060 ebenfalls einen Blick wert. Für Spiele und volle Raytracing-Features ist die RTX 3060 aber etwas zu schwach. Hier solltet ihr euch dann noch potenteren Modellen umsehen und mindestens zur RTX 3060 Ti oder zur RTX 3070 greifen.

Eine umfangreiche Analyse der kleinsten RTX-3000-Grafikkarte findet ihr ebenfalls hier bei uns auf MeinMMO:

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GeForce RTX 3060: Für wen ist Nvidias neue Mittelklasse interessant?
von Benedikt Schlotmann

Wo gibt es das Angebot? Die Angebote könnt ihr nur im Xperion Saturn in Köln kaufen. Ein Online-Angebot oder Reservierungsmöglichkeiten gibt es nicht. Xperion Saturn listet auf seiner offiziellen Internetseite auf, ob die Grafikkarten noch zur Verfügung stehen. Solltet ihr also überlegen, für die Angebote nach Köln zu fahren, dann schaut regelmäßig auf die Angebotsseite (via xperion-saturn.de). Den aktuellen Stand findet ihr außerdem imm auf dem offiziellen Twitter-Account von Xperion:

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Mit rund 400 Euro bekommt ihr auf jeden Fall eine flotte Gaming-Grafikkarte für Full-HD-Auflösungen. Vor vielen Online-Angeboten würden wir euch weiterhin grundsätzlich abraten, wenn ihr mehr als 700 Euro für die GeForce RTX 3060 zahlen müsstet, denn das lohnt sich nur bedingt:

RTX 3060 kostet aktuell 700 € – Passt auf, das ist sie bei weitem nicht wert

Sogar der grummelige Asmongold und der harte Dr Disrespect feiern DokeV

Der Trailer des Action-Adventures DokeV, der zur gamescom 2021 veröffentlicht wurde, begeistert die Gaming-Community. Und obwohl das gezeigte Material eher “niedlich” ist, schmelzen sogar professionelle Grummler wie Asmongold oder der Macho Dr Disrespect dahin.

Was ist das für ein Spiel? Im Zuge der Opening Night Live, die am Mittwoch der gamescom 2021 lief, stellte das Spiel DokeV einen Trailer vor. Ursprünglich sollte das mal ein MMO werden, doch man änderte in der Entwicklung das Genre zu einem „Open-World Action-Adventure“.

Der farbenfrohe Trailer beeindruckt Fans vor allem durch die Optik, mit der die Welt, die Attacken, Charaktere und Monster designt wurden. Doch auch das Gameplay ist ein Aspekt, den Spieler loben.

So reagieren Asmongold und Dr Disrespect auf DokeV

Das ist der Trailer: Falls ihr das Video selbst noch nicht gesehen habt und euch erstmal einen Eindruck vom Spiel machen wollt, binden wir euch den neusten Trailer von DokeV hier ein.

DokeV Gameplay-Trailer | gamescom 2021

Asmongold über DokeV

Das sagt der Streamer: In einem seiner Livestreams schaute sich Asmongold zusammen mit seinen Zuschauern den gamescom-Trailer von DokeV an. Nach den ersten Szenen sagt der Twitch-Streamer: Wenn er 9 Jahre alt wäre, wäre das Spiel genau richtig für ihn. Dann nimmt der Trailer mehr Fahrt auf – zeigt Skateboard und mehr Action. Asmongold meint “Das Spiel sieht echt cool aus”. Als ein Charakter auf einem Alpaka reitet, fragt er überrascht “Oh, man hat Reittiere?”

Dann sagt er: “Das ist irgendwie cool. Es klingt verrückt, aber dieses Spiel spricht mich mehr an als viele der anderen, die ich vorher sah. Es ist so verrückt, aber irgendwie auch cool.”

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Asmongold kennt man in der Community eher mit einem grummeligen Auftreten, bei dem er oft über Aspekte von Spielen meckert. Dass er den Trailer von DokeV so mag und mit weit offenen Augen und Mund schaut, ist besonders.

Dr Disrespect über DokeV

Das sagt der Streamer: Dr Disrespect schaute sich auf YouTube mit seinem Stream gemeinsam die Trailer der gamescom 2021 an. Bekannt für sein Macho-Auftreten in seiner Figur, dauerte es nur wenige Sekunden nach Start des DokeV-Trailers, bis der Streamer seinen “Snooze-Fest”-Stempel verteilte. Also eine “gähnende Beurteilung”. Doch sein Chat ist anderer Meinung und schreibt, wie gut das Spiel aussieht.

Der Streamer fragt: “Ja, euch gefällt das? Okay Moment. War ich zu voreilig? Das sah gerade echt gut aus. Moment, ich war wohl zu voreilig”. Dann sieht er mehr Gameplay: “Mir gefällt die Welt. Das sieht ja krass aus.” Dann fasst er zusammen “Okay, ich verändere mein Urteil” und gibt dem Spiel eine “Hot Caka”-Bewertung.

Wir binden euch den Stream hier ein. Sollte er nicht beim Zeitstempel starten, dann spult zu 2 Stunden, 46 Minuten und 10 Sekunden vor.

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Dr Disrespect sagt, dass ein paar Szenen im Trailer wirken, als hätten sie wenig FPS. Das müssten sie noch beheben. Doch ihm gefällt auch, wie der Charakter in der Welt aussieht.

Wie gefällt euch das gezeigte Material zu DokeV? Könnt ihr euch den großen Streamern anschließen und findet das Spiel bisher gut, oder können euch die große bunte Welt und die Animationen bisher nicht überzeugen?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare. Sollte euch das Spiel gar nicht abholen, haben wir noch einen besonderen Tipp von unserer Chefredakteurin für euch: “Wenn ihr so einen fragwürdigen Geschmack habt wie ich, merkt euch Cult of the Lamb von der gamescom”

World of Warships beleidigt Streamer mit Botschaft in Bonus-Code – Mitarbeiter nun gefeuert

Bei World of Warships gibt es den nächsten Skandal. Ein kritischer Streamer wurde jüngst durch eine versteckte Nachricht in einem Bonus-Code beleidigt. Wargaming reagierte aber schnell, feuerte offenbar den verantwortlichen Mitarbeiter und entschuldigte sich auf witzige Art.

Um wen geht es? Der russische Streamer Turry (Link zu seinem YouTubne-Channel) streamt regelmäßig zu Wargamings Spiel World of Warships.

Turry war früher Community Contributor. Aber anders als zahlreiche prominente Streamer, die freiwillig aus dem Programm gingen, um unter anderem gegen die in ihren Augen unfaire Preispolitik von Wargaming zu protestieren, soll Turry laut Aussagen aus dem Wargaming-Forum (via Forum) von den Entwicklern ausgeschlossen worden sein, da er sie mehrfach scharf kritisiert habe. Unter anderem soll er ihnen vorgeworfen haben, ihr eigenes Spiel gar nicht zu zocken.

Was war das für ein beleidigender Code? In einem offiziellen Warships-Stream von Wargaming wurden jüngst Bonus-Codes für kostenlose Goodies verteilt – eine an sich völlig normale Aktion bei solchen Events. Der Bonus-Code lautete „W0LAXU5FKUTURY5“ und schon bald meldeten sich englischsprachige User im Forum (via Forum) und fragten, ob denn niemandem auffalle, das in dem Code quasi „FUCK YOU TURRY“ stünde.

Die Buchstabenfolge „FKUTURY“ wäre da doch ziemlich eindeutig und das könne doch kein Zufall sein.

Wargaming gibt Beleidigung zu, feuert Verantwortlichen

War das wirklich Absicht? Während noch debattiert wurde, ob die Buchstaben eine gehässige letzte Abrechnung an den unbequemen Streamer oder wirklich nur ein bizarrer Zufall waren, zerstreute Wargaming die Gerüchte mit einem offiziellen Statement, in dem man tatsächlich eine böswillige Absicht hinter dem Code offenbarte.

Allerdings nicht von der Firma als offizielle Maßnahme, sondern als Racheakt eines einzelnen Mitarbeiters. Die aus dem Russischen übersetzte Nachricht aus dem Wargaming-Forum (via Forum) lautet:

Freunde!

Wie ihr wisst, wurde letzten Freitag ein Bonuscode mit unangemessenem Inhalt auf unserem offiziellen Stream verbreitet, der unseren Spieler und beliebten Streamer Turry beleidigte. So etwas ist völlig inakzeptabel. Wir haben eine interne Inspektion durchgeführt und festgestellt, dass diese Situation durch die Handlungen eines Mitarbeiters entstanden ist. Er wurde suspendiert und aufgrund der Prüfung wurden die strengsten Maßnahmen gegen ihn ergriffen.

Im Namen des “World of Warships”-Teams möchten wir uns bei den Spielern, den Zuschauern des Freitagabend-Streams und vor allem bei Turry entschuldigen. Wir haben eine völlig inakzeptable Bemerkung über ihn gemacht und sind uns unserer Verantwortung voll bewusst.

Uns ist klar, dass Worte allein nicht ausreichen, und wir möchten Ihnen einen Bonuscode anbieten: TURRYWEARESORRY.

Ist der Streamer jetzt wieder versöhnt? Turry, der erst nach eigenen Worten gegenüber der Seite PCGamer (via PCGamer) aufgebracht und wütend war, ist nun zumindest teilweise wieder versöhnt. Er freut sich über das ehrliche Statement von Wargaming und auch die weiteren Bonus-Codes, die er exklusiv für seine Community bekommen hat.

Andererseits wisse er nicht, ob die Maßnahmen von Wargaming tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Er wisse nicht, wer dieser ominöse Mitarbeiter gewesen und ob er wirklich gefeuert oder anderweitig bestraft worden ist.

Turry wurde übrigens auch nicht mehr ins Community-Contributor-Programm zurückgeholt, aber dorthin habe er nicht mehr zurückkehren wollen, gab der Streamer noch zu Protokoll.

World of Warships könnt ihr auf Konsolen, dem PC und via Steam spielen. Dort ist es unter den 7 größten Free2Play-MMOs.

Destiny 2 baut alte Fokusse nach Stasis-Vorbild um – Hier ein erster Vorgeschmack

Destiny 2 hat mit der kürzlich vorgestellten, neuen Witch-Queen-Erweiterung viel vor – auch im Hinblick auf alte Licht-Fokusse. Diese sollen endlich genauso modular und flexibel anpassbar werden, wie Stasis. Jetzt gab’s endlich einen ersten konkreten Einblick, wie das Ganze dann aussehen wird.

Das haben sich viele gewünscht: Diese Änderung dürfte viele Spieler freuen. Denn mit Stasis wurde auch ein eigens dafür entworfenes Individualisierungs-System eingeführt – und das ist im Hinblick auf die Anpassungsmöglichkeiten den alten Licht-Fokussen weit voraus, bietet viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten bei der Erstellung von individuellen Builds.

Viele haben sich dieses System deshalb auch für die alten Klassen gewünscht und Bungie wird diesen Wunsch tatsächlich auch erfüllen. Im aktuellen “This Week at Bungie”-Blog hat das Studio nun erstmals einen konkreten Blick auf die kommende Überarbeitung gewährt.

Auch wichtig: Im Zuge von TWaB erklärte Bungie zudem noch:

  • Es wird keine neue Subklasse der Dunkelheit im Rahmen von Witch Queen oder von Jahr 5 geben. In Jahr 5 will man sich ganz auf die alten Licht-Fokusse, deren Überarbeitung und deren neue Möglichkeiten konzentrieren
  • Im Zuge der kürzlich gestarteten Season 15 wird es keine neuen Stasis-Aspekte oder -Fragmente geben

Subklassen 3.0 – So ändern sich die alten Licht-Fokusse ab Witch Queen

Der Plan in Kürze: Mit Witch Queen wird das Studio damit beginnen, die vernachlässigten alten Licht-Klassen nach dem modularen Vorbild des neuen Stasis-Systems massiv zu überarbeiten – inklusive eigener Aspekte und Fragmente.

Das Ganze nennt Bungie “Subklassen 3.0”. So taufte man intern einst das System von Stasis und weitet dieses nun auf alle anderen Fokusse aus. Den Anfang macht dabei der Leere-Fokus mit “Leere 3.0” in Season 16, die anderen Elemente, also Solar und Arkus, sollen dann in den folgenden Seasons nachziehen. 

Durch Leere 3.0 will man die Subklassen, die ihr kennt und liebt, ordentlich aufmischen – im Prinzip neu interpretieren. Es werden neue Fähigkeiten und Mechaniken hinzugefügt, einige alte werden dafür zurückgelassen, überholt und/oder ausgebaut, um neue coole und spaßige Kombinationen zu ermöglichen, von denen ihr vielleicht noch gar nicht wisst, dass ihr sie wollt. Dabei sollen die charakteristischen Spielstile dieses Fokus erhalten bleiben – einige nur vielleicht in etwas anderer Form.

Generelles zu Leere 3.0: Genau wie Stasis, das durch die 3 Schlagwörter “Verlangsamen, Einfrieren und Zersplittern” definiert wird, werden sich bald auch Leere 3.0 und die anderen alten Fokusse auf 3 solcher Keywords spezialisieren. Im Fall von Leere sind es “Unterdrücken, Schwächen und Instabilität”.

Diese Begriffe sollten für gestandene Spieler nichts wirklich Neues sein, werden nun aber ein wichtiger Bestandteil eines breiteren, systematischen Gerüsts – im Prinzip die Basis für die Ausrichtung der überarbeiteten Fokusse. Sie tauchen nicht nur im Subklassen-Menü auf, sondern dann auch auf Waffen-Perks, auf exotischer Rüstung oder auf Mods des jeweiligen saisonalen Artefakts. Hier die zentralen Elemente des Leere-Systems:

Mit Leere gibt es 3 negative Status-Effekte, mit denen man Feinde belegen kann: 

  • Suppression (Unterdrückung) – jegliche aktiven Fähigkeiten werden unterbrochen, keine Fähigkeiten oder Bewegungsmodi können aktiviert werden, solange Unterdrückung aktiv ist. Betroffene KI-Gegner können keine Waffen abfeuern
  • Weaken (Schwächen) – Das Ziel erleidet erhöhten Schaden und seine Bewegungsgeschwindigkeit ist reduziert. Betroffene KI-Gegner schießen weniger präzise
  • Volatile (Instabilität) – Das Ziel ist von instabiler Leere-Energie befallen und explodiert, wenn es zusätzlichen Schaden erleidet oder stirbt

Zudem gibt es 3 positive Effekte mit denen ihr euch und eure Verbündeten belegen könnt:

  • Leere-Überschild – Eine schützende Barriere aus Leere-Licht, die eingehenden feindlichen Schaden reduziert
  • Unsichtbarkeit – Ihr werdet unsichtbar und erscheint auch nicht auf feindlichem Radar
  • Verschlingen – Ihr labt euch an der Energie eurer Feinde. Kills stellen eure komplette Gesundheit wieder auf, gewähren Granaten-Energie und verlängern die Dauer von Verschlingen

Erste Vorschau zu Leere 3.0

Bedenkt, dass es sich hierbei nur um einige erste, exemplarische Änderungen handelt.

Beispiel Nachtpirscher-Jäger:

  • Schattenschuss – Möbius-Köcher-Super 
    • Ihr feuert 2 Salven mit je 3 Leere-Pfeilen in einem kegelförmigen Bereich ab, die sich Feinde suchen und beim Einschlag Leere-Anker erzeugen. Schattenschuss macht die angebundenen Feinde instabil und teilt höheren Schaden gegen gebundene Feinde aus
    • Eine der nervigsten Sachen an der aktuellen Version des Möbius-Köchers ist es, dass man den Super-auslösenden Input ziemlich oft betätigen muss, um jeden Pfeil einzeln abzuschießen. Das benötigt erstens viel Zeit und verfehlt zweitens des Öfteren das eigentlich angestrebte Ziel. Da jetzt mehrere Pfeile auf einmal abgefeuert werden, sollte es um einiges einfacher sein, in Vorbereitung auf einen Kampf oder für Burst-Schaden gegen einen Boss einen Bereich mit Fallen einzudecken.
  • Stylish Executioner – Aspekt 
    • Besiegt man einen geschwächten, unterdrückten oder instabilen Feind, gewährt das Unsichtbarkeit und Wahre Sicht. Nachdem man eine stylische Exekution ausgeführt hat, wird euer nächster Nahkampfangriff (solange unsichtbar) Feinde schwächen
    • Dabei handelt es sich um einen Twist für den überarbeiteten Perk “Makellose Ausführung”. Mit diesem Aspekt kann sich der Nachtpirscher darauf spezialisieren, debuffte Feinde zu besiegen und so die Unsichtbarkeit aufrechtzuerhalten

Beispiel Sentinel-Titan:

  • Overwatch – Aspekt 
    • Beschwört eine Leere-Barrikade, um euch selbst und nahstehenden Verbündeten einen Leere-Überschild zu verpassen. Diese Barrikade regeneriert zudem langsam die Leere-Überschilde von Verbündeten, die dahinter Deckung suchen
    • Hier soll die Rolle des Sentinels als Beschützer des Teams an vorderster Front hervorgehoben werden. Overwatch ist dafür genau das richtige Instrument
  • Shield Toss – Projektil-Nahkampfangriff
    • Werft euren Schild einem Feind entgegen. Der Schild kann von Gegnern sowie Oberflächen abprallen und spendiert euch für jeden getroffenen Feind ein bisschen Leere-Überschild.
    • Titanen sollen mehr Optionen bei Projektil-Nahkampfangriffen erhalten. Dieser Schildwurf verkörpert dabei eine gute Wahl für aggressives Pushen in feindliche Gruppen. So könnt ihr sie schon mal etwas aufweichen und selber etwas länger im Spiel blieben

Beispiel Leereläufer-Warlock:

  • Pocket Singularity – Projektil-Nahkampfangriff
    • Entfesselt eine zielverfolgende, instabile Kugel aus Leere-Energie, die explodiert, wenn sie sich einem Feind nähert. Das wirft die Ziele zurück vom Explosionsort und macht sie instabil
    • Soll Feinde aus der Deckung schleudern. Eine gut platzierte Kugel kann Feinde in die Luft schleudern, sodass ihr die dann instabilen Feinde mit einem Headshot zur Explosion bringen könnt, noch bevor sie wieder den Boden berühren
  • Child of the Old Gods – Aspekt 
    • Stellt euer Rift, um ein selbst denkendes Schwarzes Loch zu beschwören, das an eurer Seite schwebt und auf ein Ziel wartet. Es wird sich selbst auf Feinde stürzen und beginnt dann, ihnen Energie abzusaugen und sie zu schwächen. Dabei versorgt euch ihre abgesaugte Lebenskraft je nach Art des Rifts entweder mit Granaten- und Nahkampfenergie (Stärkendes Rift) oder mit Gesundheit (Heilendes Rift). Besiegt ihr Feinde, denen durch diesen Aspekt Energie abgesaugt wird, gewährt euch das etwas Rift-Energie zurück
    • Child of the Old Gods ist ein mächtiges Debuff-Werkzeug, mit dem Leereläufer eine weitere Möglichkeit erhalten, einen Bereich zu kontrollieren und sich dabei selbst zu erhalten 

Was haltet ihr davon, was Bungie mit Subklassen 3.0 da vorhat und wie findet ihr die ersten Beispiele anhand des überarbeiteten Leere-Fokus? Auf welche Features von Witch Queen freut ihr euch am meisten? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Übrigens, wir suchen aktuell Verstärkung. Wäre das was für euch? MeinMMO sucht Autor:in (m/w/d) im Home-Office für Multiplayer-Shooter

Quelle(n):
  1. Bungie

Bless Unleashed: Die besten Builds für Anfänger in jeder Klasse

Im MMORPG Bless Unleashed können Spieler aus fünf unterschiedlichen Klassen wählen. Da sich gerade der Einstieg in das Spiel für neue Spieler als schwierig gestalten kann, möchten wir euch mit diesem Artikel jeweils einen Build für jede Klasse vorstellen, mit dem ihr euch ins Abenteuer stürzen könnt.

Was sind das für Builds? Die Builds basieren auf Empfehlungen aus dem offiziellen Subreddit zur Steam-Version von Bless Unleashed, die dort viel diskutiert wurden und Zuspruch bekommen haben. Zusätzlich hat sich der Autor einige Youtube-Videos und weitere Community-Vorschläge angeschaut und sich mehrere Stunden mit möglichen Synergien zwischen Segen und Fähigkeiten beschäftigt.

Die Builds sind eher für den Einstieg ins Spiel gedacht und es sind ausschließlich Builds fürs PvE. Alle sind eher darauf ausgelegt, Schaden zu verursachen, damit ihr im Spiel schnell vorankommt. Bis Stufe 30 solltet ihr damit gut klarkommen. Ob es bessere Builds im späteren Verlauf des Spiels gibt, wird sich zeigen – ein paar Tipps dazu findet ihr hier in den entsprechenden Builds. Die Version des Spiels hat sich mit dem Release für den PC verändert und Builds der Konsolenversion konnten deshalb nicht einfach übernommen werden.

Wie sind die Builds aufgebaut? In den Sektionen zu den einzelnen Builds wird zunächst die Klasse kurz vorgestellt und was ihr mit ihnen machen könnt. Dann findet ihr den Segen, der in dem Build benutzt wird, dazu passende Skills und einige Informationen, wie sie funktionieren.

Was ist mit Ausrüstung und bestimmten Werten? In den Builds werden keine spezifischen Ausrüstungsgegenstände genannt, da diese sich über die Zeit ohnehin ändern werden. Es gibt keine speziellen Werte, auf die es während der ersten Stunden zu achten lohnt. Stats werden erst im Endgame wirklich wichtig.

Grundsätzlich solltet ihr für die Builds Ausrüstung nehmen, die eure Attacken verstärkt. Grundsätzlich könnt ihr euch darauf konzentrieren die Ausrüstung auszuwählen, die eine höhere Gegenstandsstufe hat, als eure aktuell ausgerüstete.

Wer spricht hier? Matthis Dillmann ist ein passionierter Spieler von MMORPGs. Dabei hat er seit fast 15 Jahren mehrere tausend Stunden in den unterschiedlichsten Vertretern des Genres verbracht und sich auch mit der Erstellung verschiedener Builds befasst.

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Der “Geschenk des Heldenmuts”-Lichtritter: Hybrid-Klasse mit Burst-Schaden

Das ist der Lichtritter: Der Lichtritter (engl. Crusader) ist die erste Klasse in Bless Unleashed. Er kann nicht nur mit seinem Schwert gut Schaden austeilen, sondern auch mit dem Schild Angriffe blocken. Der Lichtritter fühlt sich damit ein bisschen wie ein Hybrid aus Tank und DD an, wobei er von den 5 Klassen potenziell am besten Schaden verhindern kann. Seine Kombo-Angriffe sind eine Mischung aus Ausweichen und Zuschlagen.

Welche Rolle erfüllt der Build? Mit dem Build solltet ihr gut alleine zurechtkommen. Er kann Schaden verursachen und Gegner schnell beseitigen. Damit richtet sich der Build eher an Spieler, welche große Schadenszahlen mögen und nicht an solche, die gerne viel Schaden aushalten.

Welcher Segen wird hier verwendet? In diesem Build nutzt ihr den Segen “Geschenk des Heldenmuts” (engl. “Gift of Valor”) aus. Dieser befindet sich in der Liste der Segen an erster Stelle. Von dem Segen profitiert insbesondere der Skill “Tödlicher Schlag” und um diesen ist der Build aufgebaut.

Der Segen Geschenkt des Heldenmuts verbessert euren Tödlichen Schlag sehr stark.

Welche Skills nutze ich beim Lichtritter?

  • Wagemutiger Ansturm
  • Tödlicher Schlag
  • Furchtloser Ansturm
  • Wilder Schlachtruf
  • Klassenfertigkeiten: Fesseln des Kriegs und Abwehr

Tödlicher Schlag ist insbesondere im PvE stark, da ihr hier die Möglichkeit habt, den Schlag lange genug aufzuladen, um sehr hohen Schaden zu verursachen. Durch einen Treffer reduziert ihr durch den Segen außerdem die Abklingzeit von euren Ansturm-Fähigkeiten. Außerdem solltet ihr einen Schlachtruf ausrüsten, da dieser mit dem passiven Segen-Effekt Machtvoller Ruf einen voll aufgeladenen Tödlichen Schlag aktiviert.

Mehr zum Thema
Skill Points in Bless Unleashed – Alles zum Farmen und Reset
von Mark Sellner

Vor Stufe 18 könnt ihr statt Furchtloser Ansturm und Wilder Schlachtruf einfach Entschlossener Schlachtruf und Gegenangriff mitnehmen. Im PvP ist dieser Build aber eher ungeeignet. Eure Gegner können Tödlicher Schlag schnell identifizieren und ihm gezielt ausweichen.

Lohnt sich der Build im Endgame? In den späteren Phasen des Spiels könnten Builds besser werden, bei denen ihr euer Schadenspotential gegen eine bessere Verteidigung austauschen müsst, damit ihr im Gruppenspiel mehr aushalten könnt. Dort dient ihr mit der Klasse dann als eine Art Tank.

“Zeichen des Wolfes”-Berserker für große Zahlen im Nahkampf gegen viele Gegner

Das ist der Berserker: Die Klasse prägt ihre pure Stärke geprägt. Dazu macht sich der Berserker mit einer großen Axt in der Hand und Wut im Bauch auf, um seine Gegner niederzustrecken. Wichtig beim Berserker ist, dass ihr euch gut auf dem Schlachtfeld positioniert, da ihr so viel Rundum-Schaden machen und ungestört eure Kombos abschließen könnt.

Welche Rolle erfüllt der Build? Der Build ist ein reiner Schadens-Build, der sich nicht nur fürs Spiel alleine eignet, sondern auch in der Gruppe benutzt werden kann. Mit den vorgestellten Skills könnt ihr nicht nur einzelne Gegner besiegen, sondern gleich größere Gruppen.

Welcher Segen wird hier verwendet? Dieser Build benutzt den Segen “Zeichen des Wolfes” (engl. Mark of the Wolf), um den Skill Unablässiger Spaltschlag möglichst oft einsetzbar zu machen. Der Skill kann nämlich einiges an Schaden verursachen und somit schnell eure Gegner erledigen. Vorheizen sorgt dafür, dass ihr ihn direkt maximal aufladet, Aufladender Griff verringert seine Abklingzeit und Schläge für die Erde erhöht den Schaden nochmal zusätzlich.

Vorheizen lädt euren Unablässigen Spaltschlag direkt maximal auf.

Welche Skills nutze ich beim Berserker?

  • Sprungattacke
  • Wirbelwind
  • Unablässiger Spaltschlag
  • Guillotine
  • Klassenfertigkeiten: Raserei und Schulterschlag

Mit Unablässiger Spaltschlag habt ihr einen Skill, der massiven Schaden verursachen kann. Bei Wirbelwind solltet ihr schauen, dass ihr euch gut auf dem Schlachtfeld positioniert, damit ihr möglichst viele Gegner trefft. Das sorgt nämlich auch für mehr Wut, die ihr dann über Raserei in einen Schadensboost verwandelt.

Guillotine ist ebenfalls sehr stark und profitiert von dem Bonusschaden durch Schläge für die Erde, aber ihr schaltet den Skill erst mit Stufe 26 frei. Als Alternative könnt ihr so lange Wilder Erdenbrecher mitnehmen, um noch mehr Rundum-Schaden zu verursachen.

Auch dieser Build ist mehr aufs PvE ausgelegt, als aufs PvP, da andere Spieler eure Fähigkeiten erkennen und ihnen ausweichen können, bevor sie komplett aufgeladen sind.

Lohnt sich der Build im Endgame? Der Build sollte grundsätzlich auch in den späteren Phasen des Spiels funktionieren, da ihr als Berserker vor allem für Schaden zuständig seid.

Der “Halbmond”-Waldläufer für Schaden im Fernkampf

Das ist der Waldläufer: Der Waldläufer ist die erste Fernkampf-Klasse in diesem Guide. Er greift seine Feinde aus sicherer Entfernung mit Pfeil und Bogen an und kann nicht nur mächtige Einzelschüsse abfeuern, sondern auch mit einem Pfeilhagel mehrere Gegner auf einmal erledigen.

Welche Rolle erfüllt der Build? Der Build ist auf Schaden gegen einzelne Gegner und kleinere Gruppen ausgelegt. Außerdem habt ihr mit den ausgewählten Skills die Möglichkeit, eure Gegner auf Abstand zu halten.

Welcher Segen wird hier verwendet? Der Segen, den dieser Build nutzt, ist der Halbmond. Der verbessert insbesondere eure Blitzpfeil-Fähigkeit und die Sturmsalve durch eine Verringerung der Abklingzeit und eine Erhöhung des Schadens. Gerade “Grün hinter den Ohren” lohnt sich am Anfang, da ihr damit die Aufladung von Blitzpfeil erhöht und die Pfeilkosten verringert.

Grün hinter den Ohren lässt euren Blitzpfeil zusätzlich aufladen.

Welche Skills nutze ich beim Waldläufer?

  • Blitzpfeil
  • Sturmsalve
  • Trennender Schuss
  • Zeichen
  • Klassenfertigkeiten: Auffüllen und Sturmschuss

Blitzpfeil ermöglicht es euch, mehrere Gegner auf einmal zu treffen und Sturmsalve verursacht massiv Schaden. Trennender Schuss ist in diesem Build, damit ihr euch etwas Abstand zu euren Gegnern verschaffen könnt, wenn sie euch zu dicht auf die Pelle rücken. Da ihr “Zeichen” erst mit Stufe 18 freischaltet, könnt ihr als Alternative bis dahin gut den Bodenlosen Köcher in Verbindung mit Blitzpfeil nutzen.

Wenn ihr Trennender Schuss nicht braucht, um Abstand zu Gegnern herzustellen, dann könntet ihr auch später den Skill Donnernde Pfeile mitnehmen.

Lohnt sich der Build im Endgame? Diesen Build könnt ihr auch im späteren Spiel noch verwenden, wobei es dann auch noch andere lohnenswerte Optionen geben kann. Um Schaden zu verursachen, reicht er aber aus.

Der “Zeichen des Wolfes”-Magier – Zauber-DPS mit Flächen-Effekten

Das ist der Magier: Magier sind vor allem dazu da, um richtig Schaden zu machen. Dazu greifen sie auf Eis-, Feuer oder Arkan-Magie zurück und benutzen Mana als gesonderte Ressource. Dieser Build greift dabei vor allem auf Eis-Magie zurück.

Welche Rolle erfüllt der Build? Auch dieser Build ist auf Schaden ausgelegt und vor allem für die Spieler interessant, die mit ihren Zaubern große Gegnergruppen auf einmal ausschalten wollen mit sogenannten AoE-Zaubern (“Area of Effect”).

Welcher Segen wird hier verwendet? Der Segen der in diesem Build verwendet wird, ist das “Zeichen des Wolfes”. Der beeinflusst aber fast ausschließlich Frost-Fähigkeiten, wodurch es sich nicht wirklich lohnt, Feuer- oder Arkanzauber für Schaden mitzunehmen. Gerade Blizzard ist hier ein gute passiver Segen, da ihr mit jeder Frostnova auch einen kleinen Blizzard beschwört, der zusätzlichen Schaden verursacht.

Bei jeder Nutzung von Frostnova erzeugt ihr einen zusätzlichen Blizzard für extra Schaden.

Welche Skills nutze ich beim Magier?

  • Froststachel
  • Frostnova
  • Arkaner Satz
  • Blizzard
  • Klassenfertigkeiten: Erstarken und Konzentrieren

Der Build dreht sich um die Nutzung von Frostnova in Verbindung mit der passiven Fähigkeit Blizzard, sowie später um den Skill Blizzard. Die Zauber werden nämlich durch den passiven Segen-Effekt Frostwolf verstärkt und durch Absoluter Nullpunkt günstiger, solange ihr beim Zaubern in den Feldern steht. Gerade in der Leveling-Phase lohnt sich der Build durch den hohen Rundum-Schaden, mit dem ihr mehrere Gegner gleichzeitig bezwingen könnt.

Wenn es mal etwas enger wird, dann könnt ihr euch mit Arkaner Satz neu positionieren. Außerdem könnt ihr bis Blizzard auf Stufe 22 freigeschaltet wird, Arkanes Blitzen benutzen. Damit könnt ihr Gegner, die ungewollt zu dicht an euch herangekommen sind, zurückstoßen.

Lohnt sich der Build im Endgame? Dieser Build sollte euch auf jeden Fall durch die Leveling-Phase bis zum Endgame begleiten können. Danach kann es sich eher lohnen, zu einem Build zu wechseln, das auf dem “Halbmond”-Segen aufgebaut ist.

“Geschenk des Heldenmuts”-Priester für dicke Crits

Das ist der Priester: Priester kanalisieren die Macht der Götter, um das Schlachtfeld um sie herum zu beeinflussen. Dabei greifen sie auf Magie zurück, mit der sie Verbündete schützen, heilen und verstärken können. Trotzdem haben sie Fähigkeiten, mit denen sie ihre Gegner vernichten können. Sie sind also ein Hybrid aus klassischem Heiler und DD.

Welche Rolle erfüllt der Build? Dieser Build ist kein Heiler-Build. Vielmehr richtet er sich an Spieler, die mit ihrem Priester Schaden verursachen wollen. Wenn ihr außerhalb von Gruppeninhalten lieber alleine unterwegs seid, dann kriegt ihr so die nötige Feuerkraft.

Welcher Segen wird hier verwendet? Der Segen der in diesem Build benutzt wird, ist das “Geschenk des Heldenmuts”. Damit könnt ihr eure Fertigkeiten vom Typ Zerschmettern verbessern und euren Gegnern den Zustand “Trance” verpassen. Das wiederum erhöht eure kritische Trefferrate und eure kritischen Treffer verringern eure Abklingzeit. Der passive Segen-Effekt Gerechtes Urteil stellt euch dann eure verbrauchte Energie wieder.

Der “Geschenk des Heldenmuts”-Segen arbeitet mit kritischen Treffern.

Welche Skills nutze ich beim Priester?

  • Heilige Flamme
  • Göttlicher Schlag
  • Klingen der Reue
  • Urteil
  • Klassenfertigkeiten: Klingen der Gerechtigkeit und Glaubensschild

Dieser Priester-Build ist weniger auf Heilung ausgelegt und mehr auf Schaden. Damit ist er eher fürs Spielen alleine im PvE geeignet. Wenn ihr aber mal mehr Heilung braucht, könnt ihr die Heilende Sphäre einpacken – Klingen der Reue schaltet ihr eh erst auf Stufe 18 frei. Danach ist es besser, die Sphäre nicht gegen die Klingen zu tauschen, sondern gegen Heilige Flamme.

Wenn ihr nur ein wenig Selbstheilung braucht, dann sollt erstmal die Heilung durch den Zustand “Urteil” ausreichend sein, den ihr euren Gegnern mit dem namensgleichen Skill verpasst. Je höher euer Schaden ist, desto besser ist die Heilung. Nur, weil sich der Build auf Schaden konzentriert, heißt das also nicht, dass ihr euch nicht selbst heilen könnt. Das funktioniert auch bei größeren Gruppen.

Lohnt sich der Build im Endgame? Der Build lohnt sich wegen des Fokus auf Schaden eher dann, wenn ihr alleine unterwegs seid. Müsst ihr euch mehr auf die Rolle des Heilers oder Unterstützers fokussieren, dann sind andere Segen stärker.

Was sagt ihr bisher zum Steam Release von Bless Unleashed für den PC? Konntet ihr selbst ein wenig mit den unterschiedlichen Klassen und einigen Builds beschäftigen? Oder konnte euch bisher keine davon überzeugen? Dann solltet ihr vielleicht diesen Artikel anschauen, der 7 MMOs und Online-Spiele vorstellt, die wir im August 2021 empfehlen.

Quelle(n):
  1. reddit
  2. bless.wiki

Heute startet das Pre-Season Event – Mit Belohnungen für FIFA 21 und FIFA 22

In FIFA 21 startet heute, am 27. August, das Pre-Season Event, welches den FUT-Spielern erste Belohnungen für FIFA 22 verspricht. Hier erfahrt ihr, was ihr von der neuen Promo erwarten könnt.

Hier findet ihr die Belohnungen des Events:

Mehr zum Thema
FIFA 21: Pre-Season ist gestartet und bringt Belohnungen für FIFA 22 – Lohnt sich das?
von Julian Schröder

Was ist das Pre-Season Event? Bereits im letzten Jahr brachte EA in FIFA 20 eine Pre-Season-Promo raus, bei der sich Spieler erste Packs und weitere Belohnungen, für das damals noch nicht erschienene FIFA 21, sichern konnten. Allzu starke Rewards für FIFA 21 gab es im letzten Jahr allerdings nicht.

Spieler konnten sich unter anderem folgende Items erspielen:

  • Packs
  • Verbrauchsobjekte
  • Leih-Spieler
  • Cosmetics

Außerdem konnte man sich durch Objectives und SBCs (Squad Building Challenges) Coin Boosts, Trikots und Chemistry Styles sichern.

Wir sind gespannt, wie das Event in diesem Jahr abläuft und ob FUT-Spieler sich noch stärkere Belohnungen und Karten für FIFA 22 erspielen können. Sobald das Event startet, erfahrt auf MeinMMO, welche Inhalte es gibt.

Wann startet das Event? EA hat den Start des Events mit dem Ladebildschirm in FIFA 21 Ultimate Team bekanntgegeben. Es startet dann, wenn das Futties-Event endet: Heute, am Freitag, dem 27. August, um 19:00 Uhr.

Alles zum FIFA 22 Release erfahrt ihr hier.

Weitere starke Karten deuten sich an

Diese Inhalte könnten kommen: Neben den Belohnungen für FIFA 22, wird das Pre-Season-Event vermutlich weitere starke FIFA-21-Karten zurück ins Spiel bringen. So war es jedenfalls im letzten Jahr. Damals kamen erneut starke TOTY- und TOTS-Karten sowie weitere extrem mächtige Karten in die Packs.

Zudem gab es die neuen Top-Transfers-Karten, bei denen frisch gewechselte Spieler besonders starke Karten erhielten. So könnte Messi also erneut mit einer Spezialkarte ausgestattet werden.

Was sagt ihr zu dem Pre-Season Event? Werdet ihr es spielen, um euch schon mal Belohnungen für FIFA 22 zu sichern? Was sich bei FIFA 22 alles ändern wird, verraten wir euch hier:

14 spannende Neuerungen in FIFA 22, die jeder unbedingt kennen sollte

Nach Sexismus-Skandal: McCree aus Overwatch wird umbenannt

Der beliebte Cowboy aus Overwatch, McCree, bekommt einen neuen Namen. Blizzard reagiert damit auf den Sexismus-Skandal der letzten Wochen.

In den letzten Wochen drehte sich bei Activision Blizzard viel um den großen Sexismus- und Diskriminierungs-Skandal. In World of Warcraft hatte man bereits Konsequenzen gezogen und Anspielungen auf den ehemaligen Entwickler Alex Afrasiabi kurzerhand aus dem Spiel gelöscht. Jetzt zieht auch Overwatch nach und nimmt bei sich ebenfalls eine große Änderung vor: der Cowboy McCree wird umbenannt.

Was ist passiert? Das Team von Overwatch hat eine Nachricht veröffentlicht und dabei eine Entscheidung offenbart, die viele schon seit Wochen herbeigesehnt oder befürchtet hatten. Der Cowboy McCree in Overwatch wird einen neuen Namen erhalten. Das ist allerdings ein Prozess, der einige Monate dauert, bis sämtliche damit zusammenhängenden Anpassungen vorgenommen sind. Immerhin muss nicht nur der Name in Schriftform abgewandelt werden, sondern auch in den Sound-Files und auf Grafiken, wie etwa Spray-Logos oder Skins.

Wie genau McCree künftig heißen wird, ist noch nicht bekannt und wird von Blizzard wohl erst in einigen Monaten enthüllt.

Warum macht Blizzard das? Im Zuge der Untersuchungen einer kalifornischen Behörde gerieten viele Blizzard-Mitarbeiter in die Kritik. Darunter auch Jesse McCree, nach dem der Cowboy benannt wurde. Jesse McCree arbeitete zuletzt als Lead Level Designer an Diablo 4 und war auf einem Foto der umstrittenen „Cosby Suite“ zu sehen. Er verließ Blizzard bereits vor einigen Wochen.

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Die genauen Beweggründe für die Umbenennung hat Blizzard auf Twitter verraten. Den vollständigen Tweet haben wir hier für euch übersetzt:

Wir haben das Overwatch-Universum um die Idee von Inklusion, Gleichheit und Hoffnung als Bausteine einer besseren Zukunft erschaffen. Das ist zentral für das Spiel und das Overwatch-Team.

Während wir weiterhin darüber diskutieren, wie wir am besten zu unseren Werten stehen können und unseren Einsatz, eine Spielewelt zu erschaffen, die das auch widerspiegelt, demonstrieren können, glauben wir, dass es notwendig ist, den Namen des Helden, der aktuell als McCree bekannt ist, in etwas zu ändern, das besser zeigt, wofür Overwatch steht.

Uns ist bewusst, dass jede Änderung an so einem beliebten und zentralen Helden in der Welt des Spiels Zeit benötigt, um korrekt durchgeführt zu werden und wir werden euch auf dem Laufenden halten, wie diese Arbeit voranschreitet. Auf kurze Sicht hatten wir geplant, einen Story-Bogen im September mit neuer Lore und Spiel-Content zu veröffentlichen, bei dem McCree ein zentaler Bestandteil war.

Weil wir diese Änderung in den Story-Bogen einfügen wollen, werden wir das auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verschieben und stattdessen eine FFA-Map im September veröffentlichen. In Zukunft werden Ingame-Charaktere nicht mehr nach realen Mitarbeitern benannt werden und wir werden uns mehr Gedanken darüber machen, wenn wir Anspielungen auf die echte Welt in Overwatch einbauen.

Das wird uns dabei helfen, zu verdeutlichen, dass wir ein fiktionales Universum erschaffen, das zweifelsfrei anders als die reale Welt ist. Das soll besser zeigen, dass die Erschaffung von Overwatch eine Team-Leistung ist. Die Arbeit an diesen Updates findet bereits statt und das ist nur ein Teil unserer fortlaufenden Bekennung zur ehrlichen Reflexion und der Bestrebung, alle nötigen Änderungen vorzunehmen, um eine Zukunft zu bauen, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Uns ist bewusst, dass Taten mehr bringen als Worte und wir hoffen, dass wir euch unseren Einsatz demonstrieren können, mit dem Ziel, Overwatch zu einer besseren Ingame-Erfahrung und aus unserem Team das bestmögliche zu machen.

So reagiert die Community: Die Spielerschaft im Subreddit und auf Twitter nimmt diese Ankündigung gemischt auf. Es gibt viele, die diesen Schritt verstehen und begrüßen. Es sei zwar nicht das Wichtigste im Augenblick, aber ein gutes Signal und eine sinnvolle Regel für die Zukunft.

Andere sind erbost über diese Änderung und wünschen sich, dass der Name des Charakters bestehen bleibt. Sie haben ihn als McCree kennengelernt und bringen den gar nicht mit einem Blizzard-Mitarbeiter in Verbindung. Für manche ist das eine „große Änderung an der Story“ oder ein Zeichen dafür, dass Entscheidungen aufgrund „politischer Ansichten“ gefällt würden.

Wieder andere nehmen das Ganze mit Humor und schlagen alberne Namen vor, wie „Unnamed DPS Hero“ oder „Shooty McShootface“.

Zu guter Letzt erklärt manch einer auch, dass der Payload-Fahrer auf der Hollywood-Map die ganze Zeit recht hatte. Denn der sagt schon seit dem Release von Overwatch: „Jesse McCree? Ein fürchterlicher Name für einen Cowboy!“ Wer hätte gedacht, dass er damit so recht haben würde.

Was haltet ihr von dieser Sache?

Neuer Taktik-Shooter auf Steam ist schnell, anders und könnte richtig gut werden

Der Free2Play-Taktik-Shooter Nine to Five startet im Rahmen der gamescom 2021 in den Early Access auf Steam und setzt auf ein paar frische Mechaniken, um „anders“ zu sein. MeinMMO hat eine Runde mit den Entwicklern gedreht und stellt euch den 3vs3vs3-Shooter vor.

Was ist Nine to Five? Der First-Person-Shooter Nine to Five setzt auf ein ungewöhnliches 3vs3vs3-Konzept und stellt eure taktischen Überlegungen in den Vordergrund. Ihr spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft einen Söldner, der von einem der großen Unternehmen angeheuert wurde, die über die Welt herrschen. Nationen haben ausgedient.

Taktik-Shooter heißt in Nine to Five jedoch nicht, dass jeder Treffer sofort einen Kill bedeutet – Teamplay geht vor rohe Gewalt und gute Reflexe. Nine to Five interpretiert einen Taktik-Shooter durch überlegtes Vorgehen und verlangt von euch gutes Teamplay, um zum Erfolg zu kommen. Dabei verfolgt der Shooter einen realistischen Ansatz mit leichten Science-Fiction-Elementen.

Durch den besonderen Aufbau der Spielmodi in „Phasen“ und „Flows“ bieten die Matches große Abwechslung und dauern maximal 15 Minuten. Die Phasen beeinflussen sich dazu gegenseitig und ein Sieg in Runde 1 kann einen Vorteil in Runde 2 bringen.

MeinMMO hat mit den Entwicklern von Redhill Games ein paar Matches gespielt, gibt euch die ersten Eindrücke mit und zeigt, wer die aktuelle Beta von Nine to Five mal herunterladen sollte. Mit dabei waren unter anderem der CEO von Redhill Games Matias Myllyrinne und der Produzent Jari Hokkanen.

Den neuen Trailer zum Start des Early Access binden wir euch hier ein:

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Teamplay und Taktik gewinnt in Nine to Five

Was macht Nine to Five besonders? Der Shooter definiert sich durch kleine Besonderheiten, die am Ende den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen.

So setzt Nine to Five auf drei 3er Teams, die auf einer Map gegeneinander antreten. Je nach Flow einer Phase habt ihr dann bestimmte Aufgaben, zum Beispiel einen Bereich einnehmen. Es gibt verschiedenen Flows mit unterschiedlichen Aufgaben für die erste Phase. Auch derselbe Flow kann in der ersten Phase anders sein, da die Zielpunkte variieren.

Habt ihr Phase 1 gewonnen, gibt’s einen Vorteil für Phase 2. Beim Anspielen sollten wir in der zweiten Runde auf einen Drop warten und wir wussten die Position des Drops bereits. Die anderen Teams mussten den Punkt erst auskundschaften. So beeinflusst das Ergebnis einer Phase oft die nächste.

Ein Match soll zudem nur um die 15 Minuten dauern. Die Phasen sind auf 5 Minuten angelegt und sind auch mal früher durch.

Besonders ist auch die Loadout-Zusammenstellung. Derzeit könnt 19 Waffen aus 4 Waffen-Klassen wählen und bestimmt durch euer „Armor-Kit“ die Auswahl eurer Gadgets. Jedes der 18 Armor-Kits bietet dabei eine andere Zusammenstellung von Ausrüstungen und taktischen Spielzeugen. 

Das fängt an bei einer normalen Granate und etwas Heilung und hört bei Schilden, Trugbildern und Heilungs-Paketen für eure Mitspieler nicht auf. Das Setting von Nine to Five spielt zudem etwas in der Zukunft, ist aber nicht weit weg. Durch diese Soft-Science-Ficition gibt es mehr technische Möglichkeiten bei der Ausrüstung.

Durch die unterschiedlichen Phasen und die große Auswahl an Ausrüstung könnt ihr jeder Runde euren Stempel aufdrücken und eure Ziele immer wieder auf eine andere Art erreichen.

nine to five vorstellung gamescom 2021 soldaten und gadgets
Nine to Five schöpft bei Gadgets und Ausrüstung aus dem Vollen.

Was definiert Nine to Five noch? Auf Steam gibt’s den Shooter kostenlos mit Free2Play-Modell. Die Finanzierung soll über einen Ingame-Shop laufen, der jedoch nur kosmetische Items verkauft. Insgesamt bietet Nine to Five zwei Währungen: Mit Credits kauft ihr Gameplay-Ausrüstungen, mit Platinum (Echtgeld) kauft ihr Cosmetics. Geplant ist auch ein „Battle Pass“-System.

Bei der Gameplay-Ausrüstung gibt Nive to Five Gas. Ihr könnt euch Unmengen an Ausrüstungen, Waffen und Aufsätze für die freigespielten Waffen besorgen. Die Entwickler sagten, dass ihnen eine gesunde Balance zwischen Anfänger-Waffen und späteren Freischaltungen wichtig ist. Die Vorteile von Vielspielern gegenüber Neulingen soll dadurch etwas beschränkt werden.

Vergleichen lässt sich der Shooter wohl ehesten mit Rainbow Six: Siege. Die grafischen und taktischen Ansprüche lassen sich gut vergleichen, obwohl die Time-to-Kill in Nine to Five höher ist. Jeder Soldat startet mit Rüstung, wodurch die ersten Feuergefechte einer Phase länger dauern. Ist die Rüstung weg, könnt ihr den Schutz nicht wieder aufbauen und die Time-to-Kill im nächsten Gefecht ist dadurch niedriger.

Wann feiert Nine to Five vollen Release? Ein Release-Datum gibt es bisher noch nicht. Die Entwickler betonen, wie wichtig ihnen das Feedback von euch Spielern ist und viele Aspekte des Shooters wurden und werden von den Test-Phasen beeinflusst.

Mit dem Start des Early Access bleibt der Shooter jedoch vorerst auf Steam verfügbar. Alle anderen Test-Phasen waren bisher zeitbegrenzt. Steigt ihr im Early Access ein, dann braucht ihr euch auch keine Sorgen um einen Reset eures Fortschrittes zu machen – die Entwickler haben bestätigt, dass ihr zum vollen Release eure Freischaltungen behalten könnt.

Für alle, die immer auf der Suche nach neuen Shootern sind, binden wir euch hier ein Video mit einer spannenden Auswahl ein, was euch dieses Jahr noch erwartet:

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Wie spielt sich Nine to Five?

Wie waren die ersten Runden? Das Spielprinzip um die Phasen und Flows ist sehr eingängig und jeder weiß sofort, was zu ist. Zusammenbleiben ist die Devise und gute Absprachen sind nötig. In der Beta gibt es 2 Maps, die wir beide in der Test-Runde ausprobiert haben.

Das Spielprinzip mit den drei 3er Teams funktioniert meist gut und entschleunigt die Phasen. Aggressive Teams gehen das Risiko ein, schnell Verbündete zu verlieren und müssen dann in Unterzahl gegen das zweite Gegner-Team ran. Wohingegen zurückhaltende Teams oft erst spät zum Zielpunkt kommen und dann auch mal einen Positions-Nachteil haben.

In jeder Runde ist euer taktischer Plan entscheidend und weil ihr zwischen den Phasen eure Ausrüstung anpassen könnt, müsst ihr euch immer wieder abstimmen, um die nächste Phase zu rocken. Auf einer Map könnt ihr euch zwischen den Runden sogar einen Weg markieren, der dann auch auf der Match-Map zu sehen ist.

Das hat sich gut gespielt und macht Spaß, wenn ihr mit euren Team-Kameraden auf einer Wellenlänge seid. Im Anspiel-Event mit den Entwicklern haben wir uns von dem erfahreneren Team leiten lassen, hatten eine gute Balance aus Zurückhaltung, Aggressivität und Ausrüstungs-Einsatz und konnten so beinahe alle Phasen gewinnen – obwohl auch die Gegner-Teams mit Redhill-Mitarbeitern gefüllt waren.

nine to five vorstellung gamescom 2021 3er team
3vs3vs3 fordert neue Taktiken von euch.

Positive und negative Eindrücke – Mit Kommentaren der Entwickler

Was ist positiv aufgefallen? Die Mechaniken im Spiel unterstützen den Teamplay-Charakter von Nine to Five und stellen interessante Gadgets für eure taktischen Gefechte zur Verfügung.

Nine to Five ist ein militärischer Spielplatz und lässt euch große Freiheiten beim Erfüllen eurer Missionsziele. Durch das Ping-System oder den Einsatz von Drohnen unterstützt ihr eure Team-Mitglieder beim Sichten von Feinden oder bekommt selbst Hilfe. Das Zusammenspiel von Gadgets und die Kommunikation untereinander ist der wichtigste Aspekt von Nine to Five und das hat richtig gut funktioniert.

Außerdem macht die Mischung aus dem eher entschleunigten Gameplay und dem gleichzeitigen Zeitdruck viel von dem aus, was Nine to Five bieten kann.

Das sagen die Entwickler dazu:

Die Matches mit den drei 3er-Teams ist ein frischer Ansatz im Genre. Das Missions- bzw. Flow-basierte Gameplay ist „anders“. [Nine to Five] soll kein Team-Deathmatch sein und so wird eine weitere taktische Komponente hinzugefügt. Man muss nicht der Typ mit den schnellsten Reflexen sein – ein gutes Team kann die anderen überlisten.

Was ist negativ aufgefallen? Das Gunplay und das Gefühl beim Feuern der Waffen wirkte „zurückhaltend“. Die Waffen fühlen sich beim Feuern nicht wirklich mächtig an und auch das Treffer-Feedback ist noch nicht optimal.

Das ansonsten stimmige Gameplay beim Vorrücken, Position halten oder Gegner unterdrücken hat dadurch etwas gelitten.

Das sagen die Entwickler dazu:

Das ist für uns eher eine konstante Arbeit als etwas, das ein konkretes Ziel hat. Wir haben bereits eine große Überarbeitung des Waffen-Feelings hinter uns und arbeiten weiter daran. Es ist eine Kombination aus allen Elementen, die der Spieler auf dem Bildschirm sieht – Audio, Visuelles, Effekte. Es ist auch eine Frage des Timings, wie die ganzen Effekte zusammen funktionieren.

Wir haben schon viel gelernt im Zusammenhang mit dem, was das Auge sieht und wie es sich anfühlt, wenn man per Maus-Klick feuert. Es gibt noch viel zu tun, aber wir machen Fortschritt und arbeiten weiter daran.

Für wen eignet sich Nine to Five? 

Mit dem heutigen Start in den Early Access auf Steam könnt ihr den Free2Play-Shooter jederzeit ausprobieren und selbst ein Blick drauf werfen.

Seid ihr Fans von Shootern mit ausgefeilten taktischen Möglichkeiten, dann schaut bei Nine to Five vorbei. Wie bereits erwähnt, könnten Spieler von Rainbow Six: Siege auch in Nine to Five ein Zuhause finden. Viele der Gadgets dürften euch bekannt vorkommen; durch die 3er Teams und die Aufteilung in Flows und Phasen unterscheiden sich jedoch die taktischen Herangehensweisen und bieten damit ein neues „anderes“ Erlebnis. Zudem verfolgt Nine to Five einen eher realistischen Ansatz und verzichtet auf übermenschliche Fertigkeiten oder allzu ausgeflippte Gadgets.

Die eher hohe Time-to-Kill und der verstärkt taktische Anspruch macht Nine to Five auch optimal für Spieler, die sich eher durch ihre Vorgehensweisen definieren und weniger durch ihre Reflexe. Für Spieler, die sich gern tief in die Mechaniken eines Shooters einarbeiten und jeden Abschnitt einer Map genaustens unter die Lupe nehmen, bringt Nine to Five viel Tiefe mit. Durch die kurzen Runden bleibt Nine to Five dabei jedoch kurzweilig und langes Campen ist nur selten angebracht, wenn ihr auf Sieg spielt.

Wollt ihr knallharte Deathmatch-Action mit vielen Animationen, Explosionen und einem hohen Gefechts-Tempo, ist Nine to Five wohl eher weniger euer Fall.

Spannender Shooter für Teamplayer

Nine to Five möchte anders sein und nutzt dafür frische Ansätze bei den Spielmodi und Ausrüstung, ohne das Shooter-Genre neu zu erfinden. Das klingt interessant und spielt sich gut. Allerdings ist der gnadenlose Fokus auf Teamplay nicht jedermanns Sache.

Wenn ihr bei den 3er Teams denkt „Oha, ich wüsste schon, mit wem ich das mal spielen könnte“, dann versucht Nine to Five. Mit einem eingespielten Trio entfalten sich die Vorteile der Mechaniken am besten und Nine to Five verspricht viele Stunden Multiplayer-Spaß.

Dazu gibt es umfangreiche Möglichkeiten, wie ihr euren Spielstil mit den Freischaltungen unterstützt, was auch außerhalb der Matches Motivation bringt, die nächsten 5 Runden zu starten.

Allerdings muss sich noch zeigen, ob das Spiel 3vs3vs3 eine vernünftige Balance hat und ob die Entwickler bei dem Gunplay und dem Gefühl der Waffen nachlegen. Abgesehen von diesen beiden Punkten gebe ich dem Titel einen klaren Daumen nach oben – für alle Fans von Ego-Shootern mit taktischer Tiefe.

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Maik Schneider
Freier Autor bei MeinMMO

Skurriles Gesetz verbot jungen Gamern, nachts online zu zocken – Soll nach 10 Jahren verschwinden

Gamer unter 16 Jahren dürfen in Südkorea nachts nicht zocken. Das wurde ihnen per Gesetz verboten. Jetzt haben sich die zuständigen Ministerien eingesehen, dass diese Regel unnötig ist und setzen sie außer Kraft – Nach 10 Jahren.

Was ist das für ein Gesetz? Der „Youth Protection Revision Act“, auch bekannt als „Shutdown Law“ oder „Cinderella Law“, war ein Gesetz in Südkorea. Es blockierte den Zugang zu Online-Games für Jugendliche unter 16 Jahren zwischen 24:00 Uhr und 6:00 Uhr.

Das Gesetz wurde im Mai 2011 beschlossen und im November des gleichen Jahres trat es in Kraft. Ein ähnliches Gesetz wurde 2019 auch in China verabschiedet, als jungen Gamern nächtliches oder zu langes Zocken verboten wurde.

Grund für das Gesetz war offenbar die Furcht, dass exzessives Zocken zu Abhängigkeit oder sogar Suizid führen soll.

Warum wurde es nun geändert? Das Gesetz zog unter anderem die Problematik nach sich, dass sich seitens der Spiele-Hersteller kaum ordentlich regulieren ließ, wer wann spielt. Daraus folgten recht absurde Konsequenzen wie das von Kindern geliebte Minecraft mit einer Freigabe ab 19 Jahren.

Zudem waren lediglich Online-Spiele betroffen, Mobile- und reguläre Konsolen-Spiele konnten offenbar weiter konsumiert werden. Trotzdem haben einige Konsolen-Dienste wie das PlayStation Network ihren Dienst in Korea eingeschränkt (via Kotaku.com).

Wie effizient das Gesetz dann tatsächlich war in der Bekämpfung von möglicher Spielsucht bei Kindern, bleibt offen.

Auch von Eltern kam Kritik, die gerne selbst entscheiden wollten, wie sie ihre Kinder erziehen und welche Freiheiten sie ihnen gewähren. Sie konnten zwar nach Ausnahmen für ihre Kinder fragen, jedoch wurde diese Regel für je nach Spiel in nur zwischen 1 % und 28 % der Fälle in Anspruch genommen (via KoreaHerald.com).

Junge Gamer in Korea dürfen wieder nachts zocken – Mit Glück

Wie ist es jetzt? Das Gesetz soll außer Kraft gesetzt werden, wobei die Entscheidung am Ende des Jahres noch einmal in Revision gehen muss, ehe sie durchgesetzt wird. Eltern oder Erziehungsberechtigte sollen dann selbst entscheiden dürfen, wann ihre Zöglinge zocken dürfen.

Die koreanische Gesellschaft der Spielindustrie will sich nun auch dafür einsetzen, Eltern über die Möglichkeiten für den Jugendschutz in Spielen aufzuklären.

Übrigens sollte in Korea schon vorher ein Gesetz geändert werden, welches einen der berühmtesten Gamer der Welt vom Zocken abgehalten hätte:

Politiker will Gesetz ändern, damit Faker weiter LoL spielen kann

Quelle(n):
  1. Korea Herald
  2. PCGamer

Genshin Impact: Leak zeigt alle Charaktere aus dem nächsten Banner

Ein Leak zu Genshin Impact verrät, welche Charaktere und Waffen im nächsten Banner dabei sein werden. Neben dem 5-Sterne-Charakter Baal werden außerdem 3 zusätzliche 4-Sterne-Charaktere dabei sein sowie zwei neue Waffen.

Diese Charaktere kommen im nächsten Banner: Bereits in weniger als einer Woche, am 1. September, erscheint das nächste Update von Genshin Impact. Im Kapitel 2 vom Akt 3 werdet ihr mal wieder neue Charaktere aus dem Banner ziehen können.

Bereits bekannt war es, dass der 5-Sterne-Charakter Raiden Shogun und ihre ergebene Dienerin Kujou Sara, ein neuer 4-Sterne-Charakter, dabei sein würden. Nun wurden auch zwei weitere 4-Sterne-Charaktere bekannt gegeben, die den beiden Ladys in dem Banner Gesellschaft leisten werden. Es sind

  • Sucrose – Element: Anemo, Waffe: Katalysator
  • Xiangling – Element: Pyro, Waffe: Speer

Beide sind Charaktere, die bereits seit dem Release des Spiels vor einem Jahr spielbar waren. Das Banner ist für die meisten Langzeit-Spieler daher eher eine Gelegenheit, neue Konstellationen von den beiden Charakteren zu ziehen und sie weiter auszubauen.

Wie immer es bei den Leaks der Fall ist: Genießt diese Info mit Vorsicht. Ein großer Teil der Leaks von Genshin Impact hat sich in der Vergangenheit als wahr herausgestellt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es hier auch der Fall sein muss.

https://twitter.com/dailybaal/status/1430848712767512578

Diese Waffen gibt es im nächsten Banner: Bei dem Waffen-Banner winken euch zwei neue 5-Sterne-Waffen. Als erste Waffe gibt es Engulfing Lightning, ein Speer mit einem Grund-ATK-Wert von 46 und Regeneration der Elementarenergie von 15 % auf Level 1.

Die zweite Waffe ist ein Liyue-Großschwert namens The Unforged. Es hat ebenfalls ein Grund-ATK-Wert von 46 und als zusätzlichen Status ATK 10,8 % auf Level 1.

Auch bei den Waffen gilt: Es handelt sich hier um Leak-Info, macht euch also nicht zu viele Hoffnungen, wenn ihr eine der Waffen besonders cool findet und unbedingt haben wollt.

Was kommt noch mit 2.1? Unabhängig davon, ob die Leak-Informationen stimmen, kommt nächste Woche zusammen mit den neuen Charakter- und Waffen-Bannern das Update 2.1 von Genshin Impact. Das Update bringt unter anderem folgende Inhalte

  • Die Storyquest von Kapitel 2: Akt 3
  • 2 neue Inseln von Inazuma – „Watatsumi“ und „Seirai“
  • Neue Bosse
  • Die neue Mechanik: das Angeln
  • Die Last der Kanne der Vergänglichkeit wird erhöht
  • Alle Aufladeboni im Fenster „Kristalle aufladen“ werden einmalig zurückgesetzt

Was haltet ihr von den möglichen Charakteren und Waffen in kommenden Bannern? Braucht ihr Sucrose und Xiangling noch oder könnt ihr die beiden nicht mehr sehen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Genshin Impact: Patch 2.1 bringt 3 neue Charaktere und 2 neue Inseln

Blood of Heroes spielt sich wie ein knallharter Dark Souls Multiplayer – Wir haben es angezockt

Blood of Heroes wirbt mit markigen Sprüchen, einer düsteren Welt und brutalen Nahkämpfen wie in For Honor. Doch macht das auch Spaß? Pünktlich zum Start der Beta haben wir von MeinMMO es schon zusammen mit den Entwicklern gespielt und können euch sagen, was euch im Spiel erwartet.

Was ist das überhaupt für ein Spiel? Blood of Heroes wirbt in brachialen Kampfszenen und dem Slogan „Töte sie schnell und grausam!“. Das klingt nach einem deftigen Action-Game und das ist es auch. Wie in For Honor kämpft ihr mit mittelalterlichen Waffen in archaischen Arenen gegen andere Spieler und haut euch blutig die Köpfe ein (oder ab).

Das Spiel ähnelt von der Optik und dem Gameplay auf den ersten Blick For Honor, doch laut den Entwicklern war Ubisofts Mittelalter-Gemetzel nicht das Vorbild. Blood of Heroes wurde nämlich laut deren Aussage schon entwickelt, als For Honor noch gar nicht angekündigt war.

Vielmehr sei der knallharte Multiplayer-Modus von Dark Souls das Vorbild gewesen. Viele Spieler hätten sich gerne mehr davon gewünscht, doch Souls war halt auf Single-Player fokussiert und der Multiplayer eher Beiwerk. Daher hatten sie beim Entwickler Vizor den Plan gefasst, ein PvP-Multiplayer-Spiel zu entwickeln, welches das Feeling des Souls-PvP einfängt.

Wer hat gespielt? Für MeinMMO hat sich unser Action- und Wikinger-Fan Jürgen Horn in die finsteren Weiten von Blood of Heroes gewagt. Auf der anderen Seite waren diverse Entwickler vom Studio Vizor aus Belarus am Start, darunter der Chef-Entwickler Dmitry Voronov, die wertvolle Tipps gaben und in der Arena erbitterten Widerstand leisteten.
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Schwer zu lernen und schwer zu meistern – Aber gut

So waren die ersten Schritte: Da ich die Entwickler als weise Ratgeber an meiner Seite habe, überspringe ich das ohnehin langweilige Tutorial und stürze mich gleich ins Gefecht. Wie schwer wird das schon sein?

Und in der Tat geht es gleich deftig zur Sache. Ich schnappe mir einen der drei Starter-Helden – einen grimmigen Dude mit Rüstung und Schild – und stapfe los. Sofort fällt mir auf: Mann, der Typ ist mal gemütlich unterwegs.

Wo man in anderen Games wie ein fluffiger Elf leichtfüßig durch die Gegend scharwenzelt, trampelt mein Krieger mit seiner dicken Rüstung wie ein Elefant durch die Botanik. Man merkt jedes Pfund an Stahl, dass seinen mächtigen Leib bedeckt.

So läuft das Gameplay: Aber allzu lange muss mein Held nicht herumkrauchen, denn meine Feinde tun mir den Gefallen, mich sogleich anzugreifen. Da ich kurz zuvor noch von den Devs die Grundlagen erklärt bekommen habe, halte ich die Taste zum Blocken gedrückt und die Attacken der Gegner prallen wirkungslos auf meinen Schild.

Doch zu lange darf ich mich nicht freuen, denn einer der Gegner holt weit aus und donnert mir eine schwere Attacke rein, die meine Schilddeckung durchbricht.

blood of heroes screens - 01
Der dicke Panzer-Krieger hält viel aus, ist aber noch langsamer als der Rest der Bande.

„Da muss man ausweichen“, sagt ein Entwickler in der Rolle des Captain Obvious lakonisch aus dem Off. Doch auch das Ausweichen ist in Blood of Heroes eine gemächliche Angelegenheit. Wo man in anderen Games spektakuläre Purzelbäume schlägt, hechten die muskelbepackten Boliden in diesem Game nur minimal zur Seite. Jede Bewegung zu viel wird vermieden. Da bin ich anderes gewöhnt und ich muss erst mit dieser Bewegungs-Ökonomie klarkommen.

Dennoch entgehe ich den meisten Attacken, was auch daran liegt, dass ich mich zeitweise unverwundbar machen kann. Jeder Held hat nämlich 2 Skills, die ihm im Gefecht helfen. Mein dicker Tank-Typ hat neben der Unverwundbarkeit noch einen speziellen Hieb, der Gegner umhaut.

Außerdem gibt es diverse Hiebe und Kombos, mit denen man Feinde umwerfen, von Klippen kicken oder in Benommenheit versetzen kann. Wer da nicht clever blockt oder ausweicht und seine eigenen Attacken – die teils sehr lange Animationen haben – richtig plant, gewinnt keinen Blumentopf, geschweige denn einen glorreichen Sieg!

Jeder Held spielt sich anders

So spielen sich die verschiedenen Charaktere: Nachdem die erste Runde tatsächlich gewonnen wurde – ich habe fast nur getankt und meine beiden Kameraden haben mit ihren Äxten die Gegner flankiert und zerhackt – starte ich weitere Runden und probiere mal die anderen Helden aus.

Die unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sie sind auch allesamt anders im Gameplay:

  • Es gibt einen Wikinger-Kerl mit zwei Äxten. Der ist relativ flink und teilt gut aus, ist aber um einiges zerbrechlicher als der Tank-Typ
  • Ein anderer Held ist ein Muskelprotz mit einer großen Axt, der ordentlich austeilt und recht zäh ist
  • Ein weiterer Krieger kann sich in Flammen aufgehen lassen und so Gegner anzünden. Magie spielt hier auch eine Rolle.
  • Da gibt’s außerdem noch einen Kerl mit Stab, der wie ein Wikinger-Priester aussieht und der sich auf Heilung und Support spezialisiert hat.
  • Der letzte Held für den Anfang unterscheidet sich von den bisherigen Kriegern, denn er ist kein nordischer Typ, sondern eine Art Zulu-Krieger, der mit Speeren wirft und der bisher einzige Fernkämpfer in der Auswahl ist.
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Hier haut der Flammenkrieger Wold den mächtigen Axtschwinger um.

Ich probiere alle mal durch und erkenne ein paar grundlegende Wahrheiten des Spiels:

  • Wer keine Rüstung trägt, ist sehr schnell tot – Da wird ausweichen und Blocken richtig wichtig.
  • Fernkampf ist wirklich knifflig.
  • Wer den Heiler im Team hat und der sein Handwerk versteht, hat man einen immensen Vorteil.
  • Es gibt verdammtes Friendly Fire!

Gerade der letzte Punkt ist etwas, was man erstmal kapieren muss. Wer einfach planlos um sich haut, während gerade die Kameraden um einen herumstehen, wird womöglich diese treffen. Und da man sich im regulären 3vs3-Modus nur heilen kann, wenn auch ein Heiler mitspielt, ist jeder verlorene Hitpoint eine Katastrophe!

Auch interessant: Wer stirbt, kann erst in der nächsten Runde respawnen. Der vorige Held bleibt jedoch tot und man muss zwangsläufig einen anderen Charakter aus der Auswahl zocken. So zwingt mich das Game regelrecht dazu, alle Helden zumindest rudimentär zu beherrschen. Reine „Mains“ gibt es also nicht.

So läuft das Teamplay im Domination-Mode: Neben dem 3vs3 und einem 1vs1-Duell-Modus, den ich nicht gespielt habe, wollen mir die Entwickler noch den großen Domination-Mode zeigen. Darin spielen 5 gegen 5 Spieler rund es gilt, magische Orte einzunehmen, um so Punkte zu erzielen. Wer zuerst 1.000 davon hat, gewinnt das Match.

Hier kann man auch während der Runde Respawnen und durch Tod gesperrte Helden stehen nach einigen Minuten wieder zur Auswahl.

Mehr noch als im 3vs3-Modus steht hier Taktik und planvolles Vorgehen im Mittelpunkt. Wer nur planlos herumrusht wird gnadenlos ausmanövriert. Reine Kampferfolge verblassen vor taktischen Manövern, bei denen ein gewitzter Schuft einfach heimlich herumschleicht und die Punkte erobert. So kann ich den ein oder anderen Sieg verbuchen, obwohl ich im direkten Kampf oft gegen die viel erfahreneren Entwickler und Playtester unterliege.

Anpassbare Arenen und fehlende Frauen

Das hat es mit den Arenen und dem Crafting auf sich: Grob angeschnitten wurde auch das Crafting und die Arenen. Man kann sich durch diverse Challenges und Achievements Crafting-Ressourcen sammeln und damit alles Mögliche herstellen.

Darunter sind Cosmetics, neue Waffen und Arena-Modifikatoren. Die Waffen sind nicht nur Zier, sondern ändern auch den ersten Skill, den man mit dem entsprechenden Helden hat. Die Arena-Upgrades wiederum ändern das Aussehen der Arena, denn jedes zweite Gefecht findet in der eigenen Arena statt und man kann dann mit seinem persönlichen Schlachtfeld herumprotzen.

Was soll noch kommen? Für die Zukunft planen die Entwickler vor allem neue Helden, die aus allen möglichen Kulturkreisen kommen sollen. Denn anders als in For Honor, das in einer bizarren Mischwelt spielt, finden die Gefechte in Blood of Heroes laut den Entwicklern in „einer proto-germanischen Totenwelt“ statt. Also so eine Art Walhalla, wo sich die Seelen von toten Helden auf ewig die Fresse polieren und zwischen den Kämpfen einen saufen gehen.

Daher soll es in Zukunft noch Helden aus der keltischen römisch/griechischen und sogar slawischen Kultur geben.

blood of heroes screens - 01
Der Speer-werfende “Zulu-Krieger” ist der bisher einzige Exot in der Auswahl.

Was gibt es zu kritisieren: An sich macht das Spiel schon jetzt einen soliden Eindruck und ich musste mich regelrecht losreißen und nicht noch eine Runde nach der anderen spielen. Doch wer Blood of Heroes gescheit spielen will, muss sich in das knifflige Gameplay reinfuchsen, das wenig Fehler verzeiht und schnell tödlich ausgeht. Casual-Gamer werden hier vielleicht nicht so sehr auf ihre Kosten kommen.

For Honor Apollyon
In For Honor gibt es auch brachiale Kämpferinnen, in Blood of Heroes jedoch nicht.

Dazu kamen ein paar kleinere Bugs, wie die Tatsache, dass mein Held ab und zu keinen Kopf mehr hatte, aber trotzdem lebte. Außerdem ist die Kameraperspektive manchmal etwas zu nah am Getümmel und es fällt schwer, Gegner von Verbündeten zu unterscheiden, was vor allem im Zusammenspiel mit Friendly Fire ein Problem ist.

Kurioserweise sind auch alle Helden Männer. Und obwohl das Setting locker Platz für taffe Schildmaiden und wilde Amazonen böte, gibt es aktuell keine einzige Frau in der Helden-Auswahl. Darauf angesprochen, wollte mir aber keiner der Entwickler ein Kommentar abgeben.

Fazit – Ein Spiel, auf das ich schon lange gewartet habe

Schon die ersten Trailer und Bilder zu Blood of Heros machten mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. Das Spiel spielt sich eher gemütlich und taktisch und man muss sich mit der Materie beschäftigen, um etwas zu reißen.

Wildes Button-Mashing bringt fast nie etwas, genau so, wie sich nur stur sich hinter Schild oder Deckung zu verschanzen.

Dazu kommt das coole Totenwelt-Walhalla-Setting, das sogar Respawns stimmig in der Welt erklärt. Wer eh schon eine unsterbliche Kriegerseele ist, die auf ewig Gefechte austrägt, kann ruhig auch mal zeitweise draufgehen und wieder auferstehen.

Dazu kommen noch die zig Möglichkeiten, die Helden, deren Ausrüstung und sogar die Arena selbst zu gestalten. Wer also auf Housing und Fashion-Play steht (wie ich), der wird hier ebenso Freude haben wie Fans von beinharter PvP-Action á la Dark Souls.

fragt meinmmo jürgen

Jürgen Horn
Redakteur bei MeinMMO

Wann kann man das spielen? Ab heute, dem 26. August, ist die Open Beta für Blood of Heros gestartet und ihr könnt euch das Spiel selbst anschauen und loszocken.

10 Jahre altes Superhelden-MMO ist jetzt kostenlos mit allen DLCs

Das Superhelden-MMO DC Universe Online liefert nun mehr Free2Play-Content und ihr bekommt alle Episoden des Spiels kostenlos. Das gilt auch für die neueste Episode 41: House of Legends.

Das ist jetzt kostenlos: Mit dem großen Sommer-Update gab es bei DC Universe Online eine Reihe von Änderungen, die den Free2Play-Bereich des MMOs betrafen. So können die Spieler ohne Abo jetzt alle 41 Episoden des Spiels kostenlos spielen, wie schon im Frühjahr angekündigt. Das schließt auch die neueste Episode Nummer 41 ein mit dem Namen “House of Legends”.

Im Frühling veröffentlichten die Entwickler testweise eine Episode von DC Univers Online kostenlos. Basierend auf dieser Erfahrung kam auch der Entschluss, alle anderen DLCs kostenlos zu machen. In einem Statement hieß es:

Die Experimente haben uns viele gute Gründe aufgezeigt, um mehr Spieler ohne Hürden direkt in den neuen Content zu führen. Also behalten wir es so bei.

Dank einer Überarbeitung der verschiedenen Sub-Level erhalten die Free2Play-Spieler außerdem weitere Vorteile. Sie sollen den FTP-Spielern den Einstieg in das Spiel einfacher gestalten:

  • Die täglichen kostenlosen “Doctor Fates”-Login-Belohnungen. Damit kann man sich Belohnungen im Wert von etwa 20 € verdienen
  • Vollständigen Zugriff auf die Housing- und Utility-Belt-Systeme (ein Bonus-Item für Trinkets)
  • Die höchstmögliche Summe, die man als FTP-Spieler besitzen kann, wurde von 2.000 auf 50.000 erhöht
  • 7 weitere Inventar-Slots

Als Ausgleich dafür gab es für die Premium- und Member-Ränge ihre eigenen Boni, die etwa noch höheres Cash-Limit und noch mehr Inventar-Plätze enthielten.

Das ist House of Legends: In dem neuesten DLC werden alle Helden und Bösewichte von Monitor in das House of Legends zusammengerufen. Es handelt sich dabei um einen neuen Spieler-Hub, das von beiden Fraktionen zusammen genutzt werden kann. Das Haus befindet sich in einem Spalt zwischen den Welten, von wo aus über das Multiverse des Spiels überwacht wird.

Warum genau ihr in das House of Legends gerufen wurdet, ist nicht ganz klar. Doch das Ziel ist zunächst zusammen mit allen anderen Helden und Schurken zu trainieren, um eine geheimnisvolle Bedrohung aufzuhalten, die das Multiverse heimsucht.

Es wird außerdem ein ganz neues System eingeführt: die Allies. Das sind Verbündete wie Cyborg oder Flash, die euch im Kampf begleiten und von euch gelevelt werden können.

Ab wann ist der Content verfügbar? Alle Episoden sind seit dem 25. August kostenlos spielbar, das heißt, ihr könnt jetzt direkt in DC Universe Online reinhüpfen und sie direkt ausprobieren. Das gilt auch für die Episode 41: House of Legends.

Die aktuell besten MMORPGs 2021 – Welches passt zu mir?

Quelle(n):
  1. Offizielle Seite

gamescom Angebote: 4 Gaming-Laptops, die ihr aktuell günstiger bekommt

Derzeit gibt es einige Gaming-Laptops im Angebot. Wir stellen euch 4 Geräte vor, die genügend Leistung für Zocken und HomeOffice bieten.

Was stellen wir euch vor? Aktuell gibt es bei Amazon, MediaMarkt und Co verschiedene Gaming-Angebote. Wir stellen euch in diesem Artikel 4 Gaming-Notebooks vor, wo ihr aktuell gutes Geld sparen könnt.

  • Zwei Geräte kommen mit aktueller RTX-3000er Grafikkarte. Das bedeutet, dass ihr mit diesen Geräten sowohl Raytracing als auch die DLSS-Technik von Nvidia verwenden könnt.
  • Die anderen beiden Geräte kommen mit GTX 1660 Ti. Für flottes Gaming ist das völlig ausreichend, ihr müsst aber auf Raytracing verzichten. Dafür fallen die Geräte günstiger als die RTX-3000-Boliden aus.

Die Angebote bei MediaMarkt laufen bis zum 30. August 2021, die Amazon-Angebote gehen bis zum 31. August 2021.

Lohnt sich ein Gaming-Laptop überhaupt? Je nach Gerät und Leistung könnt ihr problemlos mehrere tausend Euro für einen Gaming-Laptop bezahlen.

Ihr solltet daher grundsätzlich überlegen, wofür ihr das Gerät benötigt. Steht euer zukünftiges Notebook ohnehin vorzugsweise auf dem Schreibtisch, dann solltet ihr euch eher nach einem Desktop-PC umsehen. Diese sind deutlich preiswerter als mobile Technik und lassen sich leichter aufrüsten, falls ihr später schnellere Technik wollt.

Was ihr grundsätzlich beim Kauf eines Gaming-Laptops beachten müsst, haben wir euch hier ausführlich vorgestellt:

Mehr zum Thema
Was muss man beim Kauf eines Gaming-Laptops beachten?
von Benedikt Schlotmann

Razer Blade 15 Gaming Laptop 2020

Das bietet das Gerät: Mit dem Razer Blade 15 (2020) bekommt ihr den Nachfolger des 2019er-Modells. Laut Notebookcheck handelt es sich bei den 2020er Modellen vor allem um über eine Überarbeitung der 2019er-Modelle (via Notebookcheck.com).

Im Inneren steckt ein Intel Core i7-10750H-Prozessor der 10. Generation in Kombination mit einer GeForce GTX 1660 Ti. Das Gerät hat ein 15,6-zölliges Display mit Full-HD und 120 Hz. Laut den Testern von Notebookcheck bekommt ihr ein gutes Gaming-Gerät mit einem farblich schlecht eingestellten Display. Hier müsst ihr also selbst Hand anlegen, damit die Farben gut aussehen.

Für wen ist das Gerät geeignet? Mit der GTX 1660 Ti bekommt ihr eine flotte Grafikkarte, die leistungsmäßig nur leicht unter der RTX 2060 liegt. Könnt ihr auf Raytracing verzichten, dann bekommt ihr ein flottes und hochwertiges Gerät für den Alltag und Gaming.

Pro
  • stabiles, qualitativ hochwertiges Gehäuse
  • aufrüstbarer Arbeitsspeicher
  • ansprechendes Design
  • gutes Touchpad
Contra
  • Prozessor bleibt unter seinen Erwartungen
  • laute Lüfter
  • schlecht kalibriertes Display

Hier könnt ihr das Gerät kaufen: Auf Amazon bekommt ihr das Gerät aktuell anstatt für 1599 Euro für 999,99 Euro und das ist ein richtig gutes Angebot, wenn ihr ein flottes Gerät ohne Raytracing-Technik sucht.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Lenovo Legion 5 Laptop mit RTX 3060

Das bietet das Gerät: Der Gaming-Laptop von Lenovo bietet euch einen 15,6-Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung und 165 Hz.

Im Inneren werkeln ein Ryzen 7 5800H und eine GeForce RTX 3060. Damit könnt ihr problemlos alle modernen Titel stemmen und könnt auch Nvidias Raytracing- und DLSS-Technik verwenden.

Der Tester von Ultrabookreview lobt die hohe Verarbeitungsqualität und vor allem auch die zahlreichen Aufrüstungsmöglichkeiten (via ultrabookreview.com). Denn auf der Rückseite kommt ihr problemlos an die meisten Bauteile heran und könnt etwa den Arbeitsspeicher oder die Festplatte austauschen.

Für wen ist das Gerät geeignet? Ihr sucht nach einem flotten Gaming-Gerät, welches sich dank guter Tastatur auch fürs Homeoffice eignet und auch Optionen zum Aufrüsten bietet? Dann solltet ihr euch das Lenovo-Notebook ansehen, wenn ihr eine schwache Webcam verschmerzen könnt.

Pro
  • Gute Verarbeitungsqualität
  • angenehme Tastatur und Touchpad
  • Aufrüstungsoptionen
  • ordentliche Akkulaufzeit (4 Stunden)
Contra
  • Mittelmäßige Lautsprecher
  • schwache Webcam

Hier könnt ihr das Gerät kaufen: Auf Amazon bekommt ihr das Gerät aktuell für 1149 Euro. Damit spart ihr 21 % im Vergleich zum Originalpreis auf Amazon, der bei 1449 Euro liegt.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

ASUS ROG Strix G15 mit RTX 3060

Das bietet das Gerät: Der ASUS-Gaming-Laptop setzt auf einen AMD Ryzen 9 5900HX Prozessor und eine GeForce RTX 3060. Hinzu kommen 16 GB Arbeitsspeicher. Beim Rog Strix G15 bekommt ihr ein 15,6-Zoll großes Display mit Full-HD.

Für wen ist das Gerät geeignet? Mit dem Asus ROG Strix G15 bekommt ihr ein gutes Gerät mit jeder Menge Leistung zu einem fairen Preis.

Pro
  • Gutes, flottes Display
  • ansprechendes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • Wartungsmöglichkeiten
Contra
  • keine Webcam
  • kein Kartenleser

Hier könnt ihr das Gerät kaufen: Bei MediaMarkt kostet das Gerät 1549 Euro, ihr bekommt aber einen Direkabzug beim Kauf von 200 Euro. Ihr bezahlt am Ende daher nur 1349 Euro.

ASUS ROG Strix G15 bei MediaMarkt kaufen*

ASUS TUF Gaming A17 FA706IU-H7241T mit GTX 1660 Ti

Das bietet das Gerät: Der Laptop bietet euch ein 17,3-zölliges Display mit Full-HD-Auflösung. Im Inneren arbeiten ein Ryzen 9 4900H und eine GTX 1660 Ti. Damit könnt ihr problemlos alle aktuellen Titel auf hohen Einstellungen zocken.

Mit 16 GB Arbeitsspeicher ist das Gerät ebenfalls gut für die Zukunft ausgestattet.

Für wen ist das Gerät geeignet? Notebookcheck bezeichnet das Gerät als guten Gaming-Laptop, dessen größte Schwäche sich in der Lautstärke befindet (via notebookcheck.com). Auf der anderen Seite bekommt ihr eine lange Akkulaufzeit, gute Erweiterungsmöglichkeiten und eine stabile Verarbeitung. Mit der GTX 1660 Ti müsst ihr aber bereit sein, auf Raytracing zu verzichten, denn das kann die GTX-Serie von Nvidia nicht.

Pro
  • Hochwertige Verarbeitung
  • viel Leistung aus Ryzen 9 und GTX 1660 Ti
  • viele Erweiterungsmöglichkeiten für RAM und Festplatten
Contra
  • fummelige Pfeiltasten
  • hohe Lautstärke beim Gaming
  • kein Thunderbolt 3

Hier könnt ihr das Gerät kaufen: Bei MediaMarkt bekommt ihr das Gerät aktuell für 1299 Euro anstatt für 1699 Euro und spart damit 23 %. Zusätzlich könnt ihr dank Direktabzug an der Kasse zusätzlich noch 150 Euro sparen. Im Endeffekt zahlt ihr also nur 1149 Euro für den Gaming-Laptop.

ASUS TUF Gaming A17 bei MediaMarkt kaufen*

Passendes Zubehör für euer Notebook: Sucht ihr noch nach einer passenden Gaming-Maus für euren Laptop, dann schaut einmal hier vorbei: hier stellen wir euch die besten Gaming-Mäuse vor, die ihr aktuell kaufen könnt.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.