Action-Roguelike mit Zombies gibt’s noch bis heute Abend für 4 € auf Steam – Ist 93 % positiv

„Death Road to Canada“, ein Action-RPG auf Steam, schickt euch auf einen verrückten Roardtrip. In ihm erledigt ihr Zombiehorden und kümmert euch um das Überleben eurer Gruppe. Das Spiel gibt es noch bis heute Abend im Sonderangebot für 4 €. Spieler loben das Roguelike als nettes Spiel für zwischendurch und bewerten es 93 % positiv.

Was ist Death Road to Canada für ein Spiel? Bei dem Game handelt es sich um ein Action-Roguelike, in dem ihr einen Roadtrip unternehmt, Zombies fertigmacht und ordentlich Loot einheimst. Das Spiel ist in Pixel-Art gestaltet und nimmt sich selbst manchmal nicht allzu ernst.

Ihr fahrt mit eurer Gruppe durch ein postapokalyptisches Amerika, mit dem Ziel: Kanada und damit die letzte Zombie-freie-Zone zu erreichen.

Das Spiel ist für das Steam Deck verifiziert und funktioniert dort sehr gut.

Hier seht ihr einen Trailer zu Death Road to Canada:

Video starten
Death Road to Canada: Life on the Death Road Trailer

Wie sieht das Gameplay in Death Road to Canada aus? Ihr kümmert euch im Spiel nicht nur um einen Charakter, sondern managt ein ganzes Auto voller Chaoten. Die Figuren könnt ihr im Creator individuell anpassen.

Die Reise beginnt in Florida. Ihr erkundet auf eurem Weg verschiedene Städte, rekrutiert neue Mitglieder für eure Gruppe und verteidigt euch gegen Zombie-Horden. Ihr könnt aber auch vor ihnen davonrennen, denn ihr müsst bedenken: Bis zu 500 Zombies können es gleichzeitig auf euch abgesehen haben und der Tod im Spiel ist permanent.

Natürlich seid ihr nicht wehrlos. Sucht nach Waffen, mit denen ihr die Zombies niedermetzeln könnt. Ihr habt aber auch die Option, euren Charakter so stark zu machen, dass ihr Sofas auf die Untoten werfen könnt.

Ihr werdet in Death Road to Canada viele verschiedene Entscheidungen treffen müssen. Dazu bekommt ihr interaktive Text-Events vom Spiel vorgelegt. Je nachdem, welche Charaktereigenschaften eure Figuren haben, werden auch die Ergebnisse anders ausfallen.

Die Ereignisse, die Charaktereigenschaften und die Orte sind zufällig generiert. Dadurch ist jeder Durchlauf individuell und ihr könnt das Game mehrmals zocken, ohne dasselbe zweimal zu spielen.

Death Road to Canada verfügt außerdem über einen Koop-Modus mit geteiltem Screen, sodass ihr zusammen mit euren Freunden die Reise nach Kanada antreten könnt. Bis zu 4 Spieler können gemeinsam zocken.

Ein Hinweis: Deutsch wird im Spiel nicht unterstützt. Ihr könnt Death Road to Canada aktuell nur auf Englisch zocken.

Schickt uns eure Spielempfehlungen

Habt ihr ein absolutes Lieblingsspiel auf Steam oder kennt wahre Geheimtipps, die mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Dann schreibt uns einen Kommentar dazu oder schickt uns eure Spielempfehlungen an die E-Mail-Adresse [email protected] mit dem Betreff „Spielempfehlung“. Vielleicht ist euer Spiel das nächste, was auf MeinMMO vorgestellt wird.

Schreibt uns in 3-4 Sätzen, was ihr an dem Game so gut findet und wir werden euren Kommentar in unserem Empfehlungs-Artikel einbauen.

Wie bewerten Spieler Death Road to Canada? Das Action-Roguelike wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 5.940 Reviews fallen 93 % gut aus (Stand: 16. Januar 2023, via Steam).

Die Spieler loben es als ein spaßiges Gelegenheitsspiel, das vor allem im Koop mit Freunden überzeugt. Vom Schwierigkeitsgrad her soll es, laut einigen Reviews, eher anspruchsvoll sein.

  • Nursery Rhyme Gaming: „Dieses Spiel war von Anfang bis Ende ein echter Spaß. Es hat einen hohen Wiederspielwert und bietet eine große Herausforderung für diejenigen, die schwierigere Spiele mögen“.
  • criz: „Geiles Teil, da kannst du nichts dagegen sagen. Schnappt euch ein paar Buddies, chillt euch mit Controllern aufs Sofa und macht euch bereit für eine spannende Reise nach Kanada, auf der ihr so einige durchgeknallte Persönlichkeiten kennenlernen werdet. Klare Empfehlung“.
  • Snaiker1: „Dieses Spiel ist herausfordernd, macht Spaß, die Grafik ist bezaubernd, ich liebe die Musik und das Spielen mit Freunden macht es einfach besser. 12/10 Ich bin schon sehr gespannt, was die Entwickler als Nächstes tun werden“.

Wie viel kostet Death Road to Canada? Auf Steam bekommt ihr das Spiel aktuell mit einem Rabatt von 75 %. Statt 14,99 € zahlt ihr momentan 3,74 €. Das Angebot gilt jedoch nur noch wenige Stunden bis zum 16. Januar 2023, 19:00 Uhr (Stand: 16. Januar 2023).

Hier findet ihr noch einen Guide, der erklärt, wie ihr Steam Sammelkarten bekommen und verkaufen könnt.

WoW: Spieler verliert tragisch einen Finger, wird trotzdem Schlüsselsteinmeister

Auch mit Handicap und viel Willenskraft kann man es in World of Warcraft weit bringen. Ein Spieler erzählt, wie er einen Finger verlor – und trotzdem im „Mythisch+“ rockt.

Im Subreddit von WoW zeigte der Spieler Sieneis stolz ein Bild von seiner linken Hand und den Bildschirm von World of Warcraft. Darauf zu sehen sind zwei Dinge: Er hat eine Wertung von über 2.000 Punkten im „Mythisch+“ erreicht – und er hat nur 4 Finger an der linken Hand. Den Ringfinger hat er nämlich durch eine „Dummheit“ verloren, doch das konnte ihn von seinen Zielen nicht abhalten. Daher nannte er den Beitrag auch:

„Ich hatte vor einigen Monaten einen Unfall und mein Ringfinger wurde mir abgerissen. Heute habe ich KSM [Schlüsselsteinmeister] mit meinem Handicap erreicht. Ich bin stolz auf mich selbst und wollte das einfach teilen.“

Wie kam es zu dem Unfall? Im Reddit-Beitrag geht Sieneis auf viele Fragen der Community ein und erklärt auch, wie es zum Verlust des Ringfingers kam. Er erklärt dazu:

Mein Unfall geschah, als ich dumm genug war, um über einen Zaun zu klettern. Der Ring verhakte sich als ich runterkam und ihr könnt euch den Rest vermutlich denken. Der physische Schmerz war schlimm, aber was mich am meisten verletzt hat, war es, meinen Finger getrennt von meiner Hand zu sehen. (…)
Die Ärzte sagten mir, dass sie versuchen könnten, meinen Finger wieder anzusetzen, aber es gab nur eine sehr geringe Chance, dass er wieder funktionieren würde. Sie haben mir davon abgeraten und ich habe zugestimmt. Keine Reue.

Auch nach Monaten ist es für Sineis übrigens noch ungewohnt, mit einem Finger weniger zu spielen. Oft versucht er den fehlenden Finger noch zu benutzen, was dann zu kleineren Problemen beim Spielen führt:

Ich versuche noch immer manchmal meinen verlorenen Finger zu benutzen um Tasten zu drücken und das führt zu einigen Problemen. Es ruiniert meine Rotation und ich bin für eine Weile verwirrt, mache dabei quasi nur automatische Angriffe und versuche meinen Verstand wieder zu ordnen. Es passiert meistens dann, wenn es besonders intensiv wird. Meine Priorität wird es dann, nicht zu sterben anstatt zu versuchen, noch mehr Schaden zu machen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Was ist das für ein Erfolg? Bei dem Erfolg „Schlüsselsteinmeister“ muss man recht erfolgreich „Mythisch+“-Dungeons in World of Warcraft besuchen. Für eine Wertung von 2.000 Punkten – die dem Erfolg entspricht – muss man alle aktuellen Dungeons im Schnitt auf Stufe 15 innerhalb des Zeitlimits bewältigen. Man kann jedoch etwas variieren und etwa einen Dungeon auf Stufe 16 abschließen, während man einen anderen lediglich auf 14 meistert.

Wer die Geschichte anzweifelt und der Ansicht ist, dass das Bild manipuliert sei, findet in dem Thread noch weitere Bilder kurz nach dem Unfall – doch die sind nicht für jeden etwas und zeigen die Hand kurz nachdem die Wunde genäht wurde.

Community feiert die Leistung, macht viele Witze: In der WoW-Community kommt die Geschichte sehr gut an. Im Subreddit wird die Geschichte mit vielen Upvotes belohnt – zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung (11:30 Uhr) sind es 10.900 Upvotes und das in weniger als 24 Stunden. Viele reagieren auch humorvoll auf das Bild:

  • „Du hast zwar einen Ring-Slot weniger, aber trotzdem GZ!“
  • „Die perfekte Hand für einen Fury-Krieger.“
  • „Viele DPS-Charaktere mit denen ich zusammenspiele scheinen deinen Zustand ebenfalls zu haben und ihre Interrupt-Fähigkeit auf die Taste gelegt zu haben, die dein Ringfinger drücken würde.“

Am Ende ist es eine tragische und doch schöne Geschichte aus dem Gaming, bei dem Leute trotz Handicap ihre Ziele erreichen können.

So hat sich Fortnite seit dem Release verändert

Fortnite erschien im Jahre 2017 und hat sich seitdem stark weiterentwickelt. Erfahrt hier, was bisher alles passiert ist.

Was waren die Anfänge? Fortnite erschien am 26. September 2017. Damals war das Spiel noch ein reiner Koop-Shooter. Ein Solo-Spieler oder ein Team sind hier unterwegs und sammeln bei Tag Ressourcen, um damit in der Nacht mächtige Zombie-Horden abzuwehren.

Das spaßige Spielkonzept wurde am 26. September 2017 um einen Battle-Royale-Modus erweitert. Der spielte sich ähnlich wie die damals gerade sehr populären Titel des Genres, hatte aber als besonderes Feature das Bauen aus dem PvE-Modus behalten. In Fortnite konntet ihr euch eure eigene Deckung bauen und so kam im Laufe der Zeit eine völlig eigene Spielweise zustande, die sich von anderen Shootern unterschied.

Anstatt nur auf Schießkünste zu vertrauen, mussten gute Fortnite-Spieler die Kunst beherrschen, in wilden Gefechten massive Festungen zu bauen und gleichzeitig die Bauwerke der Feinde zu zerlegen.

Video starten
Fortnite: Gameplay-Trailer zu Chapter 4 Season 1

Das waren die ersten zwei Kapitel

Der neue Battle-Royale-Spielmodus kam gut bei den Spielern an. Das lag vor allem auch an einer Innovation, die mittlerweile bei allen Spielen des Genres (und darüber hinaus) Usus ist: der Battle-Pass. Dieses Feature motivierte zum eifrigen Weiterspielen, denn je mehr man zockte und Erfolge erzielte, desto mehr coole Skins, die es teilweise nur in der Zeit des Passes gab, konnte man sich verdienen.

Hier könnt ihr euch Fortnite kostenlos herunterladen.

Ab sofort folgten alle paar Monate neue Seasons mit neuen Pässen, die jeweils ein spezielles Thema hatten. In Kapitel 1 waren es insgesamt 10 Seasons mit den folgenden weiteren Aspekten:

  • Season 3: Hier war das Thema grob der Weltraum
  • Season 4: Hier kam erstmals eine Art Story auf, es gab Superhelden als Thema und ein Meteorit näherte sich
  • Season 5: Es gab jetzt Zeitreisen, neue Biome auf der Map und Dimensionsrisse
  • Season 6: Hier war das Thema Halloween und Horror. Außerdem tauchte hier der mysteriöse Würfel “Kevin” erstmal auf und sorgte für Umwälzungen
  • Season 7: Das Thema ist hier Winter, Weihnachten. Es gab erstmals Flugzeuge und die Kreativfunktionen kamen ins Spiel.
  • Season 8: Nach dem Winter gab es hier einen Vulkanausbruch, Piraten und Ninjas eingeführt
  • Season 9: Jetzt ging es nach dem Vulkanausbruch in die Zukunft in eine futuristische neue Welt.
  • Season 10: Hier kam es wieder zu Rissen in der Realität und Orte aus vergangenen Seasons kamen zurück. Außerdem gab es hier mit den B.I.E.S.T.-Mechs die bisher kontroversesten Fahrzeuge, die es jemals im Game gab.
Fortnite-Mech

Am Ende von Season 10 gab es ein Event namens “Das Ende” und danach war Fortnite tatsächlich offline. So mancher Fan bangte, dass Epic das Spiel tatsächlich gelöscht habe.

Doch kurz darauf war das Spiel wieder da, aber in grundlegend neuer Form. Es folgte “Kapitel 2” mit 8 weiteren Seasons:

  • Season 1: Hier gabs eine völlig neue Map und man konnte Schwimmen, Angeln und Bootfahren.
  • Season 2: Hier wurde das Spiel komplexer, es gab Agenten und Superschurken, NPC-Gegner und Organisationen, denen man sich anschließen konnte.
  • Season 3: Hier stand ein großer Teil der Map unter Wasser und man konnte unter anderem auf Haien reiten und Helikopter fliegen.
  • Season 4: Hier kamen im Laufe des Nexus-War Marvel-Superhelden und ihre speziellen Fähigkeiten ins Spiel.
  • Season 5: Dieses Mal gab es NPCs mit Aufträgen und exotische Waffen
  • Season 6: Erstmals kamen Tiere sowie Crafting ins Spiel und das Thema war Urzeit
  • Season 7: In dieser Season erschienen plötzlich Aliens und brachten eine Menge abgedrehter neuer Waffen mit.
  • Season 8: Die finale Season ließ eine Horde von Würfeln los, welche die Map korrumpierten. Außerdem konntet ihr in die finstere “Kippwelt” gelangen.

Das Finale von Kapitel 2 sah einen großen Kampf gegen die Aliens und die “Würfelkönigin”. Es endete damit, dass die Insel sprichwörtlich umgedreht wurde und das Spiel auf der anderen Seite weiterging.

Das alles kam in letzter Zeit

Das war Kapitel 3: Das kurze 3. Kapitel brachte eine Menge neuer Features, welche das “moderne” Fortnite, das ihr jetzt in Kapitel 4 erlebt, erst möglich gemacht haben. Wieder einmal wurde die komplette Map umgearbeitet und es gab völlig neue Orte neben altbekannten Plätzen. Auch die bis jetzt sehr populären Rutschbewegungen kamen hier ins Spiel.

In der 2. Season brach dann ein bewaffneter Konflikt aus. Der “Imaginierte Orden” marschierte mit einer Armee aus Schurken und massiven Panzern in die Spielwelt ein. Dazu kam noch, dass der Feind ein Kraftfeld errichtete, das jedes Bauen unmöglich machte. Plötzlich musste man sich selbst Deckung suchen und wer sich bisher voll auf seine Skills als Baumeister verlassen hatte, bekam jetzt arge Probleme und musste sich umstellen.

Der Null-Bau-Modus wurde dann später mit dem Sieg über den Orden zwar wieder entfernt, doch da viele Spieler Gefallen daran gefunden hatten, blieb er als separater Spielmodus weiterhin erhalten.

Dazu kamen noch weitere Bewegungsmethoden, die Fortnite noch flotter machten. In Season 2 konntet ihr erstmal Klettern und taktisch Sprinten. Dadurch bekam Fortnite eine Menge zusätzliches Tempo und Dynamik.

In der dritten Season kam es dann zu einer friedlichen Gute-Laune-Zeit in der Spielwelt, bis in einem massiven Event von bislang ungeahnter Länge die ganze Spielwelt von einer neuen Oberschurkin in Stücke geschlagen wurde.

Aus den Trümmern wurde dann die aktuelle Welt von Kapitel 4 geformt, doch das war nicht die einzige große Neuerung.

Das kam in Kapitel 4: Das Ende von Kapitel 3 brachte nicht nur wie gewohnt eine neue Map. Dieses Mal wurde tatsächlich alles anders, denn das Spiel bekam ein Upgrade auf die Unreal-Engine-5.1. Damit erstrahlte das Spiel in völlig neuem Glanz.

Durch die neuen Grafik-Features Lumen, Nanite und Virtual-Shadow-Maps sah Fortnite wie ein neues Spiel aus. Es gibt nun sehr viel detailliertere Texturen, grandiose neue Lichteffekte und Schatten, wie man sie noch nie zuvor im Spiel gesehen hat. Da all diese Features in dieser Fülle zum ersten Mal in einem Spiel zu sehen sind, wurde Fortnite damit auch zum Vorzeigeprojekt für die Möglichkeiten der neuen Engine.

Fortnite-Chapter-4-Season-1-BP

Das Gameplay ist jetzt spürbar flüssiger als früher. Ihr habt zum einen mehr Möglichkeiten der Bewegung, darunter Motorräder, Reittiere und die schon bekannten Rutsch- und Klettermöglichkeiten. Die Map ist auch kleiner und bietet daher schneller Action. Hotspots sind großzügig verteilt und bieten wagemutigen Spielern viel Action und fette Beute zum Spielbeginn.

Im regulären Battle-Royale-Modus ist Bauen nach wie vor möglich, es gibt aber auch eine separate Lobby, in der das Bauen deaktiviert ist und man dafür etwas mehr Schilde hat. Die Waffenauswahl ist dieses Mal weniger abgedreht als in früheren Saisons. Ihr ballert größtenteils mit Pistolen, Sturmgewehren und Schrotflinten.

Es gibt aber auch einige verrückte Waffen, darunter eine Schwert-Kanone oder einen gewaltigen Hammer, mit dem ihr auch große Strecken zurücklegen könnt.

Hier könnt ihr euch Fortnite kostenlos herunterladen.

Da Fortnite in Kapitel 4 eine Art Neuanfang wagt und Spieler nicht mit einer Vielzahl von neuen Features überschwemmt, eignet sich das aktuelle Kapitel 4 vor allem gut für Neulinge und Wiedereinsteiger sowie Leute, die wegen des Bauens bisher keine Lust auf das Spiel hatten. Tipps und Tricks für Neulinge gibt’s hier: Nützliche Tipps für alle, die Fortnite noch nicht ausprobiert haben

WoW schenkt euch einen Bonus, wenn ihr Dragonflight kauft – auch rückwirkend

Besitzer von WoW: Dragonflight bekommen einen schicken Bonus in Patch 10.0.5 – das verspricht mehr cooles Transmog.

Blizzard versucht ganz offenbar, den noch unentschlossenen Spielerinnen und Spielern den Kauf der neusten Erweiterung „Dragonflight“ etwas schmackhafter zu machen. Zu diesem Zweck legt man einen neuen Bonus auf den Kauf von Dragonflight, der allerdings erst in Patch 10.0.5 eingelöst werden kann. Es winkt zusätzliche Währung für alle Käufer.

Was ist das für ein Bonus? Blizzard hat angekündigt, dass alle Käufer von Dragonflight sich bald einen Bonus von 500 Händlerdevisen abholen können, wenn der Patch 10.0.5 am 25. Januar live geht.

Der Bonus wird euch übrigens auch rückwirkend angerechnet. Wenn ihr bereits im Besitz von Dragonflight seid, dann könnt – so wie alle neuen Käufer auch – zum Start von Patch 10.0.5 beim Handelsposten in Orgrimmar oder Sturmwind abholen.

Was bringt der Bonus? 500 Händlerdevisen sind ein ordentlicher Boost und dürften dafür sorgen, dass ihr euch direkt zum Start des Features bereits ein einzelnes oder gar zwei Item holen könnt. Wenn ihr noch etwas mehr Devisen ansammelt, könnt ihr innerhalb des ersten Monats sogar eine der teuren Belohnungen für 1.000 Devisen kaufen.

WoW Trading Post
Im Handelsposten gibt es jede Menge kosmetische Belohnungen.

Händlerdevisen gibt es zu Beginn jeden Monats, wenn ihr über ein aktives WoW-Abo verfügt. Zusätzlich dazu könnt ihr euch jeden Monat Händlerdevisen verdienen, wenn ihr besondere Aufträge für den Handelsposten abschließt – das reicht von Erkundungen bis hin zu Dungeonbesuchen oder dem Abschluss von Erfolgen. Es gibt eine breite Palette für alle Spielertypen.

Beachtet allerdings, dass die Werte der Kosten verschiedener Belohnungen auf dem PTR nicht zwingend final sind. Bis zum Release von Patch 10.0.5 könnte sich also ändern, was ihr für die Händlerdevisen bekommt.

Fans haben Sorge um den Erfolg von Dragonflight: Obwohl sich die meisten über den Bonus freuen, gibt es auch ein wenig Sorge in der Community. Manche befürchten nämlich, dass Dragonflight – obwohl es bei den aktiven Spielerinnen und Spielern sehr gut ankommt – verkaufstechnisch kein großer Erfolg war. Dafür sprechen einige besondere Angebote, wie etwa eine sehr frühe, kostenlose Testphase des Rufers, eine Änderung am „Werbt einen Freund“-System und jetzt auch der Bonus, wenn man Dragonflight kauft.

All diese zusätzlichen Anreize sorgen für die Befürchtung, dass Blizzard den Verkauf von Dragonflight zusätzlich befeuern will, weil es sich nicht so gut wie erwartet verkauft hat – aber das ist bisher nur eine Vermutung.

Vermutlich werden die Finanzzahlen von Blizzard am Ende des nächsten Quartals mehr Informationen geben.

Eine Maus von AOC ist im Test ein echter Geheimtipp, wenn ihr keine Lust auf Logitech oder Roccat habt

Mit der AOC AGM600 hat der gleichnamige Hersteller eine Gaming-Maus auf den Markt gebracht. Im Aufbau und den Features erinnert sie stark an beliebte Mäuse wie die Logitech G502 Hero oder die Kone XP von Roccat. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat die Maus getestet und verrät, warum sich die Maus lohnen könnte.

AOC ist vor allem für seine Monitore bekannt, doch mittlerweile hat der Hersteller auch Mäuse, Headsets und Tastaturen im Portfolio. Der neuste Zugang ist die AGM600, eine multifunktionale Gaming-Maus, die sich auf dem Papier für verschiedene Genres eignet.

In einem Test hab ich das Modell ausprobiert und mit den bekanntesten Konkurrenten verglichen. Wie sich die Gaming-Maus von AOC im Test schlägt, könnt ihr in meinem Test lesen.

Wer hat da getestet?

Ich habe ein Faible für Gaming-Mäuse und besitze privat mittlerweile über 20 Gaming-Mäuse. Für MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser. Mäuse gehören neben Gaming-Headsets und Tastaturen zu meinem absoluten Favoriten, wenn es um Peripherie für PC und Konsole geht und entsprechend umfangreich kenne ich mich aus.

Die AGM600 hat mir AOC für einen Test zur Verfügung gestellt.

fragt meinmmo benedikt

Benedikt Schlotmann
Hardware-Redakteur MeinMMO

Features und technische Details:
SensorPixart 3389, optischer Sensor   
AuflösungBis zu 16.000 DPI   
SwitchesKailh-Switches, 80 Millionen Klicks
Tasten10 Tasten
DesignSchwarze Maus; einstellbare RGB-Beleuchtung.
Gleitfüße4
Kabel   1,8 m, nicht abnehmbar
Gewicht115 Gramm   
Preis (UVP)51,99
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Lieferumfang, Design und Aufbau

Wie sieht der Lieferumfang aus? Neben der Maus befindet sich noch ein Handbuch im Lieferumfang der Maus. Das Kabel ist mit der Maus fest verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Mehr Zubehör gibt es nicht.

AOC AGM 600 Lieferumfang

Wie ist die Maus aufgebaut? Die AGM600 gibt es in einem schwarzen Design:

  • Auf der Oberseite der Maus befinden sich die Haupttasten. Dazwischen befindet sich ein 2-Wege-Mausrad und oberhalb davon 2 Buttons. Am Rand der linken Maustaste befinden sich zwei kleine Schalter, die ihr mit dem Zeigefinger erreichen könnt.
  • Auf der linken Seite befinden sich 3 weitere Tasten. Im Daumenbereich sind 2 Tasten eng beieinander angeordnet, die dritte Taste ist ein sogenannter Sniper-Button.
  • Sowohl Daumenablage als auch Teile des Korpus der Maus sind geriffelt und bieten besseren Halt.

Die Maus bietet zusätzlich dezente RGB-Spielereien an. So leuchtet auf dem Gesäß der Maus das Logo des Herstellers und der Rand der Maus ist ungleichmäßig ausgeleuchtet. Der Rest der Maus bleibt schwarz.

AOC AGM600 Seitenansicht mit RGB

Verarbeitung

Die Maus fühlt sich angenehm robust an, was auch an dem hohen Gewicht von 115 Gramm liegen dürfte. Beim Schütteltest klappert nichts an der Maus, alle Tasten sitzen fest und auch das Mausrad bleibt in seiner Position. Bei leichtem Druck auf den Korpus der Maus gibt es kein Knacken oder Knarzen.

Das Mauskabel ist insgesamt etwas starr und auf dem Schreibtisch etwas störend. Dafür ist es mit seinen 1,8 m jedoch ausreichend lang. Die Mausfüße sind recht dünn, dafür aber groß genug, dass mir die Abnutzung nicht so stark auffällt. Nach einer Nutzung quietscht das Mausrad leicht beim Drehen.

Software

Bei der Maus kommt die Software-Suite „G-Menu“ von AOC zum Einsatz. Und G-Menu ist absolut vorbildlich, wenn es um Übersichtlichkeit und Aufbau geht:

  • Alle Funktionen sind direkt findbar.
  • Es gibt keinen integrierten Shop oder große Werbeeinblendungen.
  • Profile lassen sich zügig durchschalten.
  • Das Design der Software ist dezent gehalten, ohne aufdringlich zu werden.

Es gibt zwar die Möglichkeit, die Profile von anderen Spielern zu nutzen, das hält sich aber angenehm im Hintergrund und ist nie aufdringlich. Die Software ist vollständig auf Deutsch.

Auf der nächsten Seite gehe ich auf Gewicht, Ergonomie, Tasten und den Sensor der Gaming-Maus ein.

MMORPG Albion online zeigt in einer Grafik, wie sehr seine Spieler es lieben, alles zu verlieren

Das MMORPG Albion Online gehört zu den Spielen, in denen es “Full-Loot-PvP” gibt. Eine Grafik der Spielerzahlen zeigt, dass dieses PvP gut besucht und beliebt ist.

So beliebt ist das PvP in Albion: In dem isometrischen MMORPG Albion Online gibt es PvP-Gebiete, in denen die “Full Loot”-Regel herrscht. Das bedeutet, dass die Spieler nach dem Tod ihre Items und Ausrüstung fallen lassen und sie von anderen aufgehoben werden kann.

Auf die Weise kann es vorkommen, dass Spieler aufgrund eigener Unvorsichtigkeit oder einfach nur aus Pech viele wertvolle Items für immer verlieren. Dennoch schreckt die Aussicht auf den Verlust die Fans von Albion Online nicht davon ab, denn es bedeutet auch, dass sie dicke Gewinne verbuchen können.

Entsprechend verbringen viele von ihnen ihre Zeit in den PvP-Gebieten von Albion. Das zeigt eine Grafik, die der Shoutcaster und Host des MMORPGs, Robinhoodrs auf seinem Twitter postete:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Die Grafik zeigt die Zahl der wöchentlichen Teilnehmer an den PvP-Aktivitäten in Albion. Es ist eine stetig steigende Kurve, die sich aktuell bei etwa 115.000 aktiven Spielern pro Woche eingebendelt hat.

Robin weist außerdem darauf hin, dass es sich bei der Zahl nur um die Menge der PvP-Fans handelt. Es gibt aber auch User, die sich mit anderen Inhalten von Albion beschäftigen und mit PvP nichts am Hut haben. Die eigentliche Spielerzahl liegt also höher.

Der MMORPG-YouTuber TheLazyPeon schätzte, dass Albion täglich etwa 60.000 bis 120.000 aktive Spieler hat, was Robin als eine korrekte Schätzung einstufte.

Video starten
Das deutsche MMORPG Albion Online zeigt kommende Inhalte – Spieler sagen: „Tolle Neuigkeiten für Solo-Spieler“

“Es gibt ein hohes Verlangen nach Full-Loot-PVP-MMOs”

Diese Reaktionen gibt es: In dem dedizierten MMORPG-subreddit löste die Grafik von Albion eine lange Diskussion aus. In fast 700 Kommentaren unterhielten sich die User darüber, wie beliebt Sandbox-Spiele mit Full Loot wirklich sind.

Für die Fans des Full-Loot-PvP ist der steigende Graph von Albion der Beweis dafür, dass diese Art von MMORPGs sehr wohl erfolgreich sein kann, wenn die entsprechenden Systeme richtig und gut umgesetzt werden.

Dafür, dass es ein isometrisches Top-Down-Spiel mit Zeichentrickgrafik ist, zeigt es, dass es ein hohes Verlangen nach Full-Loot-PvP-MMOs gibt. Egal, obs euch gefällt oder nicht. Diese Zahlen wären sehr viel höher, wenn irgendein großes AAA-Studio ein halbwegs ordentliches Spiel herausgebracht hätte. Sogar Mortal Online 2 hat mehr 100.000 Kopien verkauft […].

reddit-Leser MuffinX 
  • “Albion ist nicht mal ein PvP-Spiel mit Full Loot, was es genießbar macht. Es gibt kein Camping in Newbie-Areas, es stellt zunächst das PvP ohne Risiko vor, […] es hat spaßigen PvE und PvPvE-Content.” – ItWasDumblydore
  • “[…] Stellt sich heraus, dass Leute PvP-MMOs mögen, wenn sie richtig umgesetzt sind. […] Leute wollen PvP in MMOs, weil es Spaß macht, eine erkundbare Welt zu haben, in der man nie weiß, was als Nächstes passieren könnte. Das, oder in einem Arena-Format, während man noch alle anderen Systeme hat, die es in MMOs zu finden gibt. […]” – JoeBambasDayOff

Einige PvP-Fans merken aber auch an, dass der fehlende PvP-Zwang, vor allem in Anfängergebieten, einen großen Beitrag zu der Beliebtheit des MMORPGs leistet.

Andere User in dem Thread verweisen aber darauf, dass Albion 2022 eine kostenlose Mobile-Version veröffentlicht hatte. Diese ließ die Spielerzahlen drastisch hochschießen.

Die User argumentieren, dass es die Zugänglichkeit von Albion Online als Free2Play-Spiel auf Mobile-Geräten, die den Spielerzuwachs zu verantworten hat. Full-Loot-PvP wäre weiterhin nur eine Nische und die meisten MMORPG-Fans wären dem eher abgeneigt.

Der Grund ist eher, dass das Spiel F2P ist und niedrige Anforderungen hat. Man kann es kostenlos auf dem Smartphone spielen. Es gibt Haufen von Leuten aus einkommensschwachen Ländern, die es spielen. […]

reddit-User cannabibun
  • “Es gibt nicht wirklich viel Verlangen danach. Full-Loot-PvP ist ein Nischenmarkt, der von EVE […] und Lineage oder Ultima besetzt wurde. […] Albion drängt sich stetig in die Fantasy-Sektion davon, aber nur weil sie sich auf die Zugänglichkeit konzentrieren […]” – BastK4T
  • “[…] Die Mehrheit der Leute hasst das System dennoch. Ich persönlich habe ein Full-Loot-PvP-Game nie in Betracht gezogen. Ich kann das PvP in den meisten MMOs eh gerade so leiden […]” – Thulack

Unabhängig davon, scheint es Albion aktuell bestens zu gehen und am Horizont zeichnen sich auch schon die nächsten großen Updates an, die mehr Spaß für die Solo-Spieler versprechen.

Der MeinMMO-Autor Mark Sellner hat Albion ebenfalls ausprobiert:

Albion Online ist das beste Sandbox-MMORPG, das ihr nie gespielt habt – Anspiel-Test

LoL riegelt den besten Server der Welt ab – Bannt sogar Starspieler, um Glücksspiel-Problem einzudämmen

Das MOBA League of Legends wird weltweit gespielt, aber als bester Server gilt der in Südkorea: Spieler aus aller Welt strömen auf den südkoreanischen Server, um sich dort mit den Top-Spielern der LCK wie Faker zu messen. Doch Riot Games schiebt dem 2023 einen Riegel vor: Man bannt Spieler gnadenlos vom Server, sogar südkoreanische Superstars wie „The Shy.“

Warum gilt der südkoreanische als der beste Server für LoL?

Video starten
LoL inszeniert in einem Trailer seine größten Profis so perfekt, dass ich auch 4 Jahre später noch Gänsehaut bekomme

Wetten auf Spiele der Solo-Queue nehmen überhand, werden zum Problem

Das ist das Problem: In LoL, wie auch in Valorant, macht sich Ärger breit: Leute haben angefangen, auf den Ausgang von Spielen in der Solo-Queue Geldwetten abzuschließen, vor allem wenn an dem Match Profi- und Star-Spieler beteiligt sind.

Das führt zur Manipulation von Spielen und vermasselt Profis die Möglichkeit, ordentlich zu trainieren.

Riot Games hat daher eine harte neue Regel erlassen: Es wird jeder permanent vom südkoreanischen Server gebannt, der nicht selbst in Südkorea lebt.

Mehr zum Thema
Politiker will Gesetz ändern, damit Faker weiter LoL spielen kann
von Schuhmann

Riot wirft jeden Profi aus Solo-Q in Südkorea raus, der nicht in Südkorea lebt

Diese Auswirkungen hat das: Riot Games meint diese Bannwelle so ernst, dass jetzt sogar der südkoreanische Star-Spieler Kang „TheShy“ Seung-lok gebannt wurde, ein früherer Weltmeister.

Denn TheShy stammt zwar aus Südkorea und wurde dort geboren, hat seine Karriere aber in der chinesischen LPL fortgesetzt. Obwohl er ein großer Name in der südkoreanische Solo-Queue war und in Südkorea aufgewachsen ist, wurde er nun permanent vom Server gebannt, wie in einem Clip live zu sehen ist, in dem er versucht, wieder auf die Server zu kommen.

Auch andere Südkoreaner, die in China spielen, wie Ruler sind vom Bann betroffen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Von Riot heißt es (via twitter):  

  • Viele Solo-Accounts, die an ausländische Profis verliehen wurden, hätte man 2023 zurückgezogen.
  • Wer extra nach Südkorea kommt, um dort Bootcamping zu betreiben, dem werde man einen Account leihen – aber auch nur für die Zeit, in der sich der Profi in Korea aufhält.

LoL auf hohem Niveau kann sich auszahlen:

24-jähriger Pro enthüllt stolz, was er sich von 7 Jahren LoL gekauft hat

Quelle(n):
  1. dexerto

Neuer Shooter sieht Destiny 2 zum Verwechseln ähnlich – Beeindruckt sogar langjährigen Destiny-Streamer

Im Gaming werden oft bekannte Titel und Klassiker von Entwicklern als Inspiration für ihre eigenen Games herangezogen. Es ist entweder die Grafik, das Setting oder die Art des Storytellings. Auch Destiny 2 wird oft als Inspirationsquelle genutzt, jedoch hat sich ein Studio womöglich zu sehr motivieren lassen.

Welches Spiel ist gemeint? Der Titel, der sich sehr hat mitreißen lassen, lautet Luna Abyss und soll für die PS5, Xbox One, Steam und im Epic Games Store erscheinen. Es handelt sich dabei um einen gruseligen First-Person-Shooter im Single-Player. In diesem spielt ihr einen Gefangenen, der dazu verurteilt wurde, einen verlassenen künstlichen Mond zu erkunden, der vieles in sich verborgen hält.

Bei den Entwicklern handelt es sich um Bonsai Collective, einem recht frischen Team, das 2019 gegründet wurde. Luna Abyss ist somit ihr erster Titel.

Damit ihr euch selbst ein Bild darüber machen könnt, wie sehr sich Luna Abyss hat inspirieren lassen, binden wir euch einen Trailer des Shooter hier ein:

Video starten
Luna Abyss – Ankündigungstrailer

Destiny-Streamer sind beeindruckt: Aztecross, ein langjähriger Destiny-Streamer, wurde auf das Spiel aufmerksam und er kann sich vor Vergleichen zu Bungies Loot-Shooter kaum zurückhalten.

Ein roter Reisender, Vex-Portale und sogar Nessus ist dabei

Was sagt Aztecross zu Luna Abyss? Während sich Aztecross den Trailer zu Luna Abyss angeschaut hat, konnte er sich sein Schmunzeln und Kopfschütteln nicht zurückhalten. Dabei zieht der Streamer verschiedene Vergleiche mit Komponenten aus Destiny 2:

  • Der Mond erscheint im Trailer wie der Reisende nur in Rot
  • Türen besitzen in Luna Abyss dasselbe Design wie Vex-Portale
  • Orte in Luna ähneln stark dem Zielort Nessus, der Exo-Mission für die Wispern des Wurms oder auch der Replikationskammer von SIVA
  • Sogar Sepiks-Primus hat es als Gegner in den Single-Player-Shooter geschafft
  • Zu guter Letzt wurden noch die berüchtigten Laser-Fallen der Vex ins Spiel portiert

Während Aztecross nun selbst das Spiel bislang noch nicht einordnen kann, findet er es trotzdem sehr interessant. Der First-Person-Shooter ist im Vergleich zu Destiny 2 eher gruselig und das mit interessanten Umgebungen und einem roten Reisenden, so der Streamer. Er findet es definitiv cool und wird es wahrscheinlich selbst auch anzocken.

Luna Abyss – Ein gruseliger und mysteriöser Shooter

Worum geht es in Luna Abyss? Im FPS von Bonsai Collectiv spielt ihr einen Gefangenen, der, wie schon erwähnt, dazu verurteilt wurde, einen künstlichen Mond zu erkunden. Der Mond ist jedoch nicht karg und leer, sondern besitzt im inneren riesige Monumente und verlassene Ruinen.

Das innere des Mondes lautet “Abyss” und eure Aufgabe ist es in diesen vorzudringen, eine verschollene Technologie zu bergen und eine verlorene Kolonie zu finden. Beachtet jedoch, dass ihr stets von einer Gefängniswärterin namens “Aylin” überwacht werdet.

Während ihr euch nun auf die Reise ins Innere des Mondes wagt, werdet ihr gespenstische Echos erleben, die in den Ruinen des Himmelskörpers spuken. Diese erzählen euch das grauenvolle Schicksal des Mondes.

Die Welt erkundet ihr mit euren Füßen und das durch Rennen, Springen oder sogar Rasen. Feinde wie verfluchte Seelen und komischen Gestalten werden euch begegnen, deshalb gibt es allerlei Waffen, die ihr auf euren Reisen als Verteidigung nutzen könnt.

Wann wird Luna Abyss veröffentlicht? Bislang ist noch kein Datum für den Release bekannt. Laut dem PlayStation-Store wird der Shooter jedoch “in Kürze” erscheinen. Es könnte also sein, dass Luna Abyss die kommenden Monate schon erscheinen wird.

Kann ich Luna Abyss schon vorbestellen? Nein, der Titel kann weder im Epic Games Store, noch auf Steam oder der PlayStation vorbestellt werden. Es ist auch nicht bekannt, ob der Single-Player-Shooter überhaupt eine Vorbestellung anbieten wird.

Was haltet ihr vom gruseligen und von Destiny 2 stark inspirierten FPS der neuen Entwickler von Bonsai Collective? Findet ihr es interessant und spürt ihr durch die verblüffende Ähnlichkeit ebenfalls ein vertrautes Gefühl beim Anblick? Lasst uns gerne wissen, ob ihr diese Destiny-Kopie sogar anzocken würdet!

Nicht nur Luna Abyss ähnelt Destiny 2, auch Synced könnte euch interessieren, wenn ihr aufs Ballern und Looten aus seid:

Neuer Loot-Shooter Synced interessiert vor allem Fans von Division und Destiny 2 – So zockt er sich

Neues MMORPG will 2023 erscheinen – Verschiebt direkt den ersten großen Test seit 2 Jahren

Diese Woche gab es sowohl positive als auch negative Nachrichten bei den MMORPGs. Hervorheben möchten wir vor allem das neue MMORPG Starfall, den neusten Patch in FFXIV und den verschobenen Test bei Blue Protocol. Doch auch bei WoW, Lost Ark und Co. gab es Neuigkeiten.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Blue Protocol verschiebt seinen geplanten Netzwerk-Test in Japan auf unbestimmte Zeit. Grund sind Probleme am Server und Netzwerk, die jedoch “schwerwiegend” sein sollen. Wann der Test stattfindet, ist derzeit noch unbekannt (via Twitter).

Ob dies Auswirkungen auf den geplanten Release im Frühjahr 2023 in Japan hat, ist ebenfalls ungewiss.

Die Diskussion der Woche: Wir wollten von euch wissen, auf welches der neuen MMORPGs für 2023 ihr euch am meisten freut. Nicht ganz überraschend gewann Throne and Liberty. Hier findet ihr den neusten Trailer zum Spiel:

Video starten
Neuer Teaser zu Throne and Liberty zeigt, wie umfangreich das MMORPG wird – Verrät bald neue Details

Ein neuer MMORPG-Podcast: Alexander Leitsch und Mark Sellner – zwei der drei MMORPG-Autoren hier auf MeinMMO – haben zusammen einen Podcast gestartet. In MMO News sprechen sie alle 14 Tage über die wichtigsten Ereignisse in der MMORPG-Welt und geben ihre Meinung dazu ab. Außerdem gibt es zwischendurch Specials zu einzelnen Spielen.

Den Podcast könnt ihr auf Spotify, Apple oder YouTube verfolgen. Er ist ein eigenständiges Projekt der Autoren. Er ist nicht der Nachfolger des MeinMMO-Podcasts und steht auch sonst nicht im Zusammenhang mit MeinMMO.

Lost Ark und New World verlieren Spieler und ArcheAge veröffentlicht merkwüridgen Trailer

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Video starten
Hier ist Gameplay von den 5 besten MMOs, die 2023 erscheinen

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Alle neuen MMOs und Online-Games für 2023 haben wir hier gesammelt: Neue MMOs und Multiplayer-Spiele 2023: Die große Release-Liste.

Im Kriegs-MMO auf Steam kämpft ihr in ewigen Schlachten – Hat 84 % positive Reviews

Im Kriegs-MMO Foxhole auf Steam kämpft ihr mit hunderten von anderen Spielern in endlosen Online-Gefechten. Das Game schneidet mit 84 % positiven Reviews sehr gut auf der Spielplattform ab.

Was ist Foxhole für ein Spiel? Bei dem Game handelt es sich um einen MMO-Shooter mit Kriegssetting und Sandbox-Elementen. Spieler kämpfen aus der Top-Down-Perspektive in Online-Kriegen und beeinflussen damit den Verlauf des Geschehens.

Foxhole befand sich mehr als fünf Jahre lang auf Steam im Early Access. Am 28. September 2022 hatte es dann mit dem 1.0 Inferno-Update seinen vollständigen Release auf der Spieleplattform.

Dieses Game wurde uns von MeinMMO-User RevengA4 empfohlen. Vielen Dank dafür!

Entscheidet euch für eine Seite und kämpft

Wie sieht das Gameplay in Foxhole aus? Als Spieler wird man in eine Art Parallelwelt geworfen, in der die Weltkriege niemals zum Ende gekommen sind. Das Setting von Foxhole erinnert dabei mit seinen Fahrzeugen und Waffen an die Zeiten den ersten und zweiten Weltkriegs.

In der fiktiven Welt herrscht ein permanenter Online-Krieg. Wenn ihr euch also ausloggt, werden trotzdem weiterhin Kämpfe ausgetragen – von anderen Spielern.

Denn statt NPCs kümmern sich in Foxhole die Spieler um sämtliche Kriegs-Aspekte, wie die Herstellung von Munition oder die Versorgung der Front mit Gütern.

Hier seht ihr einen Trailer zum Kriegs-MMO:

Video starten
Foxhole 1.0 Inferno – Launch Trailer

Zu Beginn des Spiels könnt euch entscheiden, welcher der beiden fiktiven Kriegsparteien ihr euch anschließen möchtet:

  • Colonials
  • Wardens

Jede Seite kann dabei bis zu mehreren tausend Spieler umfassen.

Schickt uns eure Spielempfehlungen

Habt ihr ein absolutes Lieblingsspiel auf Steam oder kennt wahre Geheimtipps, die mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Dann schreibt uns einen Kommentar dazu oder schickt uns eure Spielempfehlungen an die E-Mail-Adresse [email protected] mit dem Betreff „Spielempfehlung“. Vielleicht ist euer Spiel das nächste, was auf MeinMMO vorgestellt wird.

Schreibt uns in 3-4 Sätzen, was ihr an dem Game so gut findet und wir werden euren Kommentar in unserem Empfehlungs-Artikel einbauen.

Ihr könnt euch in unterschiedlichen Bereichen betätigen und etwa in Logistik, Basisbau, Aufklärung oder Kampf euren Beitrag dazu leisten, dass eure Seite gewinnt. Euch werden vom Spiel zahlreiche Freiheiten gegeben, das Gameplay so zu gestalten, wie ihr es möchtet.

Die Logistiker im Kriegs-MMO sind auch schon einmal in den Streik getreten, da die Versorgung an der Front zunehmend anstrengend wurde. Am Ende bekamen sie dafür ein Zug-System in Foxhole.

Durch die Perspektive von oben erhaltet ihr einen Überblick über das Kampfgeschehen und könnt euer Vorgehen strategisch planen. Das solltet ihr auch, denn Taktik ist im Spiel wichtig.

Daneben steht Teamplay im Vordergrund. Absprachen in der Gruppe sind essenziell, um die Schlacht zu euren Gunsten zu wenden. Ihr verfügt über einen permanenten Spielcharakter, wodurch ihr euch mit euren Taten innerhalb eurer Fraktion einen Namen machen könnt.

Wie bewerten Spieler Foxhole? Der Shooter wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 25.139 Reviews sind 84 % positiv (Stand: 15. Januar 2023, via Steam).

Spieler loben in den Bewertungen das Gameplay und die Erlebnisse, die sie in Foxhole machten:

  • Migacz: „ […] Es ist grafisch nicht das 8. Weltwunder, aber dieses Spiel ist ein großartiger Kriegssimulator. Du wirst in diesem Spiel kein Held sein. Niemand wird das sein. Krieg ist ein massiver Prozess, der Hunderte von Menschen benötigt. Jemand schießt, ein anderer heilt ihn, der nächste hilft ihm mit Artilleriefeuer, während sein Freund durch die Gegend fährt, jemand trägt Granaten, jemand muss sie mit einem LKW an die Front bringen, ein anderer muss sie herstellen, die nächsten müssen Ressourcen dafür abbauen und veredeln, jemand muss es planen und sagen, wie viele und wohin sie geliefert werden müssen und so weiter … Ich liebe jeden Aspekt dieses Meisterwerks“.
  • PhoebeBridgers: „Ich schreibe diese Bewertung trotz der geringen Anzahl von Stunden (ich bin mir sicher, dass ich mehr spielen werde, nachdem ich diese Bewertung eingereicht habe), aber ich und zufällige Fremde haben gerade eine Brücke genommen und es war so geil. 10/10 würde wieder von einem Panzer überfahren werden“.

Wie viel kostet Foxhole? Auf Steam bezahlt ihr für den Shooter aktuell 24,99 € (Stand: 15. Januar 2023).

Hier findet ihr noch einen Guide, der erklärt, wie ihr Steam Sammelkarten bekommen und verkaufen könnt.

Spieler nehmen ihre Rolle zu ernst, ekeln andere aus Fallout 76, werden immer unbeliebter – Nun sind sie still

Eigentlich eine coole Idee: die „Enclave Armed Forces“, kurz EAF, haben das Rollenspiel in Fallout 76 vorangetrieben. Als Spieler verkörpern sie eine der Fraktionen des Spiels, die moralisch eher bedenklich ist. Nun haben sie es aber übertrieben, ihre Mitglieder überwacht, andere Spieler aus dem Spiel vertrieben und sie tyrannisiert – genau wie ihre Vorbilder.

Was ist das für eine Gruppe? Die Enclave Armed Forces spielen quasi die Exekutive der Enklave, einer der Fraktionen in Fallout 76, die ihr am Ende der ursprünglichen Story-Kampagne trefft. Die Enklave bestand ursprünglich aus hochrangigen Politikern, Militärs und Geschäftsleuten und sieht sich selbst als das Nachfolge-Regime der Vereinigten Staaten.

Ziel der Enklave ist es, grob gesagt, an der Macht zu bleiben, um die Vereinigten Staaten nach dem Krieg unter der eigenen Führung wieder aufzubauen. Durch die Isolation im Krieg wurden sie aber immer nationalistischer und fremdenfeindlicher – eine der fieseren Fraktionen in den Fallout-teilen.

Eigentlich dient Rollenspiel in Fallout 76 dazu, die Welt lebendiger zu machen. So gibt es etwa Gruppen, die als Polizeistation auftreten, als Responder Neulinge versorgen oder, ganz nach Fallout-Humor, eine Religion um ein Gasrohr gründen. Auch ein großes Streit-Thema wurde humoristisch umgesetzt:

Mehr zum Thema
Fallout 76: Die Oberschicht kämpft nun gegen das Fußvolk ohne Bezahl-Abo
von Andreas Bertits

Was ist das Problem mit den EAF? Seit 2020 tragen die Enclave Armed Forces zum Rollenspiel in der Welt dazu und haben es sich zur Aufgabe gemacht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Heißt: sie suchen auf Servern, auf denen sie spielen, nach unlauteren Spielern und schieben ihnen einen Riegel vor.

Über die Jahre besonders begehrt waren bei ihnen Spieler, die entweder „illegale“ Waffen genutzt oder sogenannte „Trap Camps“ gebaut haben. Solche Camps bauen findige Tüftler etwa als tödliche Fallen, die Spieler kreativ vernichten, wenn sie sie betreten.

Hier ging das Rollenspiel über die Jahre aber zu weit. Wie es in einem offenen Brief des angeblichen Ex-Mitgliedes Zero heißt, soll sich innerhalb der EAF eine pseudo-militärische Hierarchie gebildet haben mit Offizieren und klaren Regeln.

Im Video erfahrt ihr alles, was ihr über Fallout 76 wissen müsst, in 2 Minuten:

Video starten
Alles, was ihr zu Fallout 76 wissen müsst u0026#8211; in 2 Minuten

Enklave brüstet sich damit, Spieler zu vertreiben

Das ist vorgefallen: Zero schreibt in seinem Brief, dass die EAF die angestrebte Kontrolle nicht nur anderen Spielern im Rollenspiel aufgezwungen haben soll, sondern auch den eigenen Mitgliedern.

So sollen etwa Freundeslisten überwacht und Mitglieder gezwungen worden sein, Freunde zu löschen, die auf der schwarzen Liste der Gruppe stehen. Es sei etwa passiert, dass teilweise alte Bekannte sich verloren oder Freundschaften zu Bruch gegangen sein sollen. Zero sagt: „Es fühlt sich an, als hätte ich ihnen in den Rücken gestochen.“

Zudem sollen die sozialen Kanäle der Mitglieder überwacht worden sein. Wer sich „falsch“ äußert, soll, ganz nach militärischem Drill, mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen haben.

Auch soll sich die EAF damit gebrüstet haben, andere Spieler zu vertreiben. Holly Green, die in Fallout 76 eine Journalistin verkörpert und dort eine eigene Rollenspiel-Zeitung vertreibt, hat eine Nachricht auf Twitter geteilt. Dort heißt es in einer angeblichen Mitteilung der EAF:

In der EAF glauben wir an richtiges Verhalten. […] Das bedeutet, dass JEDES Verhalten der Spieler, das für die rechtmäßige Freude von Fallout 76 als toxisch oder schädlich betrachtet wird, von der EAF besteuert wird. Kurz: Ihr verliert euer Camp und in einigen Fällen euren Account. Die EAF vertreibt täglich toxische Spieler von öffentlichen Welten und ist verantwortlich für viele Account-Banns.

Das tue man nicht, weil es eine Regel sei, sondern weil die Mitglieder Anführer seien, die mit gutem Beispiel vorangehen. Wie PCGamer berichtet, sei auch Holly Green selbst in Ungnade gefallen, weil sie einmal nicht positiv genug über die Enclave berichtet habe.

Außerdem sei es vermehrt dazu gekommen, dass sich fragwürdiges Gedankengut in der EAF festgesetzt hätte. So seien etwa „white supremacists“ Teil des Projektes gewesen als auch homophobe Bemerkungen gefallen. Solch ein Problem hatte die Szene schon früher:

Mehr zum Thema
Spieler in Fallout 76 wollen Schwule eliminieren, werden gebannt
von Benedict Grothaus

Was ist nun passiert? Nachdem andere Rollenspiel-Gruppen und viele Spieler sich offenbar über die Enclave Armed Forces beschwert haben, hat sich die Gruppe aufgelöst, wie es aussieht. Ihre offizielle Website aber auch soziale Kanäle wie Twitter und Instagram sind verschwunden (Stand 15. Januar).

Eine Nachricht dazu gab es allerdings von der Führung noch nicht. Was genau mit der EAF nun passiert, ist deswegen noch nicht ganz klar. Zumindest scheinen sie aber für den Augenblick nicht weiter zu spielen.

Eigentlich ist die Rollenspiel-Szene von Fallout 76 viel angenehmer als das, was man ab und an von Leuten wie der EAF oder ähnlichen Projekten hört. Eine Gruppe hat sich etwa eine eigene Serie zur Aufgabe gemacht:

Fallout 76: Spieler drehen ihre eigene Krimi-Serie und sie sieht großartig aus

Spieler zockt schon über 2.000 Stunden Diablo 3 für den „ultimativen Solo-Speedrun“ – Ist noch nicht fertig

Der Streamer „The Travelling Inquisitor“ strebt ein großes Ziel im Action-RPG Diablo 3 an: Er möchte den perfekten Solo-Speedrun im Game schaffen. Vor kurzem teilte er auf reddit mit seiner Community, wie der aktuelle Stand nach 2.000 Spielstunden aussieht.

Ein Diablo 3-Spielerstellt sich einer ganz besonderen Herausforderung: Er möchte den ersten, perfekten Solo-Speedrun im Game schaffen. Daran arbeitet er seit bereits 2 Jahren und investierte schon mehr als 2.000 Stunden in sein Ziel.

Vor kurzem teilte der Spieler mit dem Alias The Travelling Inquisitor ein Update, in dem man sieht, wie weit er mit seinem Unterfangen momentan ist. Gegenüber einer Gaming-Webseite erklärt der Streamer, warum er den Speedrun überhaupt macht.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zu Diablo 3:

Video starten
Diablo 3 Gameplay-Trailer

Das sind die Hintergründe zum ultimativen Solo-Speedrun

Wer steckt hinter dem Speedrun? Der Spieler, der die Errungenschaft anstrebt, ist als “The Travelling Inquisitor” auf Twitch und Youtube aktiv und veröffentlicht dort Gameplay-Videos, in denen er unter anderem die Fortschritte seines ultimativen Diablo 3-Speedruns teilt.

Wie sieht das Ziel von The Travelling Inquisitor aus? Der Streamer möchte als erster Spieler das Hack and Slay-Spiel Diablo 3 im Alleingang vollständig durchspielen.

Der Speedrun umfasst dabei den Abschluss sämtlicher Kategorien, wie Kampagne, Klassen und Herausforderungen. Koop-Errungenschaften zählen aber nicht.

Um das Ganze nochmal zusätzlich zu erschweren, sei der Lauf „nicht seasonal“, wodurch der Spieler nicht von den zeitlich begrenzten Buffs profitieren würde.

Auf reddit teilt The Travelling Inquisitor eine Zusammenfassung der aktuellen Abschlüsse, die er bereits in Diablo 3 erledigt hat und zeigt, dass ihm nicht mehr allzu viel fehlt, um sein Ziel zu erreichen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Als die Community den Speedrunner in den Kommentaren fragt, worauf er sich in seinem Gameplay als Nächstes konzentriere, antwortet The Travelling Inquisitor, dass er sich nun vor allem an den gewaltigen Grind aller Primals und Paragons mache.

Wieso machte The Travelling Inquisitor die Aktion? Das Ziel bei dem Speedrun ist es, sich selbst eine wahre Herausforderung zu stellen. Gegenüber der Webseite gamesradar erklärt der Streamer: „Ich wollte einen Lauf versuchen, der ein echter Test für Ausdauer und Verstand sein würde“.

Auch erzählt The Travelling Inquisitor, woher die Inspiration zum Weltrekord-Versuch kam: Er sah einem Speedrunner namens Baffan dabei zu, wie dieser einen 100 % Abschluss im RPG „Baten Kaitos“ erreichte.

Daraufhin startete The Travelling Inquisitor selbst mit kleineren Herausforderungen in den Spielen „Castle Crashers“ und „Until Dawn” . Nach und nach arbeitete er sich dann zu immer größeren Speedrun-Versuchen in „Hyrule Warriors“ und Diablo 3 hoch.

Ihr findet ihr ein Special, das euch die Frage beantwortet, ob ihr als Neueinsteiger Diablo 4 versteht, auch wenn ihr die vorherigen Spiele nicht gezockt habt.

Minecraft: MontanaBlack bezahlt 200 € für einen Bogen – Fans schimpfen: „Monte macht Pay2Win, wo es keins gibt“

Eigentlich ist Minecraft nicht dafür bekannt, dass man sich hier mit Geld einen Vorteil erkaufen kann. Der deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack hat aber genau das getan und dafür Kritik geerntet.

Warum Minecraft?

Was ist so besonders an dem Bogen? In Minecraft könnt ihr euch besondere Items herstellen. Als Faustregel gilt dabei: je seltener die Materialien, desto stärker sind auch die resultierenden Items. Dazu lassen sich Items mit Verzauberungen noch weiter verbessern.

Der Twitch-Streamer Rohat hatte ein solches Item, einen Bogen mit besonderen Eigenschaften. Die Waffe verschießt brennende Pfeile aus Köcher, der nie leer geht. Dazu hat sie verstärkte Haltbarkeit, geht also nicht so schnell kaputt, und besitzt mehr Durchschlagskraft.

Für ein solches Item muss ein normaler Spieler in Minecraft viele Dutzend stunden farmen und sich verbessern. MontanaBlack, der mit Rohat zusammen spielt, hat es sich aber einfach gekauft.

MontanaBlack war früher mal der größte deutsche Twitch-Streamer und war sogar weltweit führend. In unserem Video seht ihr den Streamer im Porträt:

Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

MontanaBlack: „Ich geb’ dir 50 Subs, sofort“

Das hat MontanaBlack angestellt: MontanaBlack bietet Rohat echtes Geld für den Bogen an. Wie in einem mittlerweile gelöschten Video auf TikTok zu sehen war, schenkt MontanaBlack seinem Kollegen 50 Abonnements auf Twitch.

Abonnements kosten echtes Geld und geben Abonnenten bestimmte Vorteile wie etwa die Emotes ihrer Lieblings-Streamer. Abos, oder „Subs“, lassen sich auch verschenken. Ein Bündel mit 50 Geschenk-Abos kostet auf Twitch 199,50 €. In einem späteren Stream sprechen die beiden direkt darüber. Der entsprechende Streamer bekommt aber nur einen Teil vom Erlös, den Rest behält Twitch ein. Wie viel das ist, kann schwanken.

Rohat und MontanaBlack einigen sich und der Bogen wird gehandelt. Kurz darauf beschenkt der ehemals größte deutsche Twitch-Streamer seinen Kollegen Rohat mit den versprochenen 50 Subs.

Abonnements gibt es übrigens auch „quasi kostenlos“, wenn man Mitglied von Amazon Prime ist. Das System ist eines der Geheimnisse hinter dem Erfolg:

Video starten
Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch

So reagieren Fans: Auf TikTok haben sich die Nutzer über die Aktion aufgeregt. Wie esports.com berichtet, hieß es etwa: „Monte macht Pay2Win, wo es kein Pay2Win gibt“. Andere hätten MontanaBlack mit Trymacs verglichen, der früher mit Pay2Win-Inhalten auf sich aufmerksam machte.

Andere verteidigen MontanaBlack und sagen, dass er mit seinem Geld machen könne, was er will. Man solle es Rohat gönnen, ein paar Subs dazu zu bekommen.

Minecraft ist eigentlich ein Spiel, bei dem sich jeglicher Fortschritt kostenlos erspielen lässt. Es gibt keinerlei Verbesserungen, die man sich für echtes Geld kaufen könnte. Das faire System ist einer der Gründe, warum das Spiel über die Jahre zum erfolgreichsten Videospiel überhaupt wurde. Ursprünglich hat übrigens nur ein einzelner Mann das Spiel erschaffen – der ist heute Milliardär:

Ein einzelner Mann erschuf das erfolgreichste Spiel der Welt – Was wurde eigentlich aus Minecraft-Macher Notch?

Twitch-Streamer Trymacs erreicht neuen Survival-Tiefpunkt – Kann sich selbst vor Ekel kaum zuzusehen

Auf YouTube läuft zurzeit die Survival-Show “Nerd in the Dirt” von Twitch-Streamer Maximilian “Trymacs” Stemmler. Gemeinsam mit anderen Survival-Anfängern war er dafür im eisigen Finnland unterwegs und musste sich Challenges stellen. Eine dieser Aufgaben umfasste Rentier-Kot und war so fies, dass Trymacs selbst kaum hinsehen kann.

Was ist das für eine Show? Nachdem es mit einer Teilnahme von Trymacs bei der beliebten Survival-Show 7 vs. Wild nicht geklappt hatte, stellte der Streamer kurzerhand sein eigenes Format auf die Beine: Für Nerd in the Dirt zog er gemeinsam mit seinem Bruder und den Streamern MckyTV und Chefstrobel quer durch Finnland.

Angeführt wurden sie dabei von dem ehemaligen Soldaten Otto “Bulletproof” Karasch, der die 2. Staffel von 7 vs. Wild für sich entscheiden konnte und reichlich Survival-Erfahrung mitbringt.

Praktisch für Trymacs: Auf Twitch reagiert er auf die Folgen seiner eigenen Serie und hat so Content für seine Streams. Trotzdem verdient der Streamer wohl kaum bis gar nichts an seinen aufwändigen Events, muss im schlimmsten Fall sogar draufzahlen.

Video starten
Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Fiese Challenge bringt Trymacs an seine Grenzen

Was war das jetzt für eine Challenge? Bei der Challenge habe es sich laut Trymacs um eine “Spontan-Challenge” gehandelt, mit der Otto Karasch die Survival-Anfänger überrascht habe. Bis heute sei er sich nicht ganz sicher, ob der sich da bloß einen Spaß erlaubt hätte.

Denn Karasch ließ die Teilnehmer die Hinterlassenschaften eines Rentiers aufsammeln und anschließend verspeisen. Als Trymacs sich und den anderen dabei zusieht, wie sie im Schnee nach den Köttelchen wühlen, kann er selbst nicht glauben, was er da sieht.

Als es dann an den Verzehr ging, schlug Trymacs sich zunächst noch ganz wacker. Erst, als er versuchte, die Hinterlassenschaften herunterzuschlucken, scheiterte er. Sein Kumpel Chefstrobel kannte da nichts: Der habe ewig daran gelutscht und gekaut, der sei eine echte Legende, so Trymacs.

Das konnte der Streamer wohl nicht auf sich sitzen lassen, denn er wagte noch einen Versuch, der ihm auch gelang. Da kann sich Trymacs selbst kaum zusehen. Angewidert verzeiht er das Gesicht: “Mir wird schlecht, wenn ich das sehe.”

Den Clip könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Vor seiner Reise nach Finnland, als Trymacs noch nicht wusste, dass er bald Rentier-Kot probieren würde, plagten ihn noch ganz andere Sorgen: Wer sollte sich bloß um seine Accounts im Mobile-Game Clash of Clans kümmern? Doch Trymacs hatte eine Lösung parat und verpflichtete kurzerhand die Freundin:

Twitch-Streamer ist damit beschäftigt, zu überleben – Lässt Freundin Zuhause für sich weiterspielen

WoW: Das „neue Loot-System“ erzeugt Raid-Drama, als wäre es wieder 2005

World of Warcraft wollte in Raids zurück zum alten Loot-System von damals. Doch das sorgt für Raid-Drama – zumindest in einigen Raidgruppen.

Mit Dragonflight hat Blizzard der Community gleich mehrere Wünsche erfüllt. Einer davon war die Rückkehr zu einem etwas klassischeren Loot-System in Raids. Anstatt dass hier Charaktere per „Personal Loot“ einfach Beute zugeteilt bekommen, wird wieder ganz traditionell um Beute gewürfelt. Dabei gibt es die bekannten Möglichkeiten „Bedarf“, „Gier“ und „Passen“.

Ich hatte gedacht, dass so ein Loot-System gut ankommt. Ich persönlich mag es zu sehen, was andere gewürfelt haben und diesen kleinen kompetitiven Glücksgedanken dahinter.

Doch, beim Nether, offenbar ist das neue System für meinen Raid eine Zerreißprobe.

Das mag auch daran liegen, dass „mein Raid“ aus mehreren kleineren Communities besteht und meine Gilde eben nur einen Teil davon ausmacht, der das Ganze offenbar lockerer sieht als so manche andere Mitglieder. Der Raid hatte auch nie den Anspruch wirklich aggressiv Progress zu betreiben. Wir clearen in aller Regel den Raid recht früh auf “normal” und arbeiten uns dann den Rest der Saison zum heroischen Endboss vor. Das ist so unser Ziel und Anspruch, entsprechend waren wir auch immer recht locker in unterwegs.

Doch nehmen wir den Gegenstand „Siegel der Brutpflicht“. Das ist ein ziemlich starker Ring, der auf einem erhöhten Itemlevel droppt. Der Ring hat eine dicke Menge Meisterschaft und auch noch ein wenig Tempo, was ihn für manche Spezialisierungen zu einem richtig starken Upgrade macht. Druiden und Priester lecken sich nach den Werten die Finger – aber auch viele andere Klassen, gerade bei dem erhöhten Itemlevel.

WoW Item Siegel der Brutpflicht trans

Allerdings hat der Ring als zusätzlichen Bonus noch einen weiteren Effekt: Beim Verursachen von Feuerschaden besteht eine Chance, dass ihr gestärkt werdet und 6 Sekunden lang ~50.000 Schaden absorbiert.

Und genau das ist der Haken an der Sache. Denn alle, die den Ring haben wollten, haben darauf „Bedarf“ gewürfelt.

Gewonnen hat am Ende eine Druidin, die – in aller Regel – den Bonuseffekt nicht auslösen kann, aber dennoch enormen Nutzen aus dem Ring zieht. Das schmeckte aber der Ruferin nicht, die den Feuer-Effekt vermutlich deutlich häufiger hätte auslösen können, aber lediglich ein Twink ist und auch beim Würfeln verloren hat.

Plötzlich hatten wir eine Loot-Diskussion, wie ich sie seit Vanilla und der Set-Verteilung im Pechschwingenhort nicht mehr gesehen habe.

WoW Gnome Cheer chest loot titel title 1280x720

Aus dem ganzen Drama entstand dann bei unserem Raid eine Grundsatzdiskussion, wie Loot eigentlich verteilt werden sollte. Gibt es Leute, die „mehr Anrecht“ auf Beute haben? Sollten Leute bei Tier-Sets Vorrang bekommen, die dann ihren 2er- oder 4er-Bonus erhalten? Sollte ein Ring mit einem optionalen Zusatzeffekt vorrangig an Leute gehen, die diesen Zusatzeffekt auch auslösen können – selbst wenn es sich dabei um Twinks handelt, die sowieso nicht noch einmal mitkommen werden?

Ich will gar nicht herablassend klingen, aber mir kam es plötzlich vor, als wäre ein Teil des Raids plötzlich wieder ins Grundschulalter zurückversetzt worden.

Auf der anderen Seite fand ich es auch interessant, wie diese Konflikte bei „Personal Loot“ einfach niemals auftauchten. Dort wurden die Items den Spielern nämlich direkt zugeteilt. Hier wurde einfach „im Hintergrund“ vom Spiel gewürfelt, wer denn einen Gegenstand bekommt und das dann direkt ins Inventar verfrachtet. Das ist im Grunde nichts anderes als jetzt auch, nur mit dem Unterschied, dass alle Leute noch das Pop-Up-Würfelfenster vom Loot haben.

Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich mir „Personal Loot“ zurückwünsche. Nicht für mich, denn ich kann damit leben, dass andere Leute etwas bekommen, das ich selbst auch gebraucht hätte. Aber viele andere haben das offenbar irgendwie verlernt.

Habt ihr auch so “Loot-Drama” bei eurem Raid? Habt ihr klare Regeln zur Verteilung?

Nutzer zahlen 80 Euro, damit KI mit ihnen flirtet, das geht total nach hinten los: „Meine KI hat mich sexuell belästigt“

Künstliche Intelligenz (KI) wird mittlerweile in vielen Bereichen eingesetzt. Einige Apps bieten dabei auch die Möglichkeit, mit einem virtuellen Freund zu chatten oder gar zu flirten. Doch das geht wohl nicht immer gut.

KI wird heute in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dabei soll sich der virtuelle Bekannte möglichst natürlich verhalten. Doch nicht immer funktioniert alles problemlos.

So schimpfen etwa etliche Nutzer über die App Replica. Denn innerhalb der freundschaftlichen Beziehungen mit der künstlichen Intelligenz, werden die digitalen Freunde auch schnell sexuell aggressiv, wie einige Nutzer berichten.

App bietet euch einen KI-Freund an, mit dem ihr chatten und flirten könnt

Um welche App geht es? Zu den Programmen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, gehört die App „Replica.“ Diese Software wirbt mit Chatbots, mit denen man eine freundschaftliche Beziehung führen könne. In der offiziellen App-Beschreibung auf Googleplay erklären die Entwickler selbst:

Replika ist für jeden, der einen Freund ohne Vorurteile, Depressionen oder soziale Angst haben möchte. Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.

Was kostet der Spaß? Die Basisfunktionen kann man auch kostenlos nutzen, wer jedoch richtig flirten oder tiefer in die Welt der KI einsteigen möchte, der muss im Jahr 80 Euro zahlen. Das sind 6 Euro pro Monat, aktuell werden aber nur Jahresabos geboten.

Mit dem Pro-Abo werden dann Funktionen wie romantische Beziehung, Flirten oder auch erotische Rollenspiele freigeschaltet. Doch die KI scheint in regelmäßigen Abständen ein seltsames Eigenleben zu entwickeln, wie einige Nutzer feststellen mussten.

KI droht mit sexueller Belästigung und das schon seit ein paar Jahren

Wie funktioniert die KI? Die KI wird mit tausenden Texten von Nutzern trainiert. Die KI soll daraus lernen, wie sie auf bestimmte Sätze zu antworten hat. Auf diese Weise lassen sich auch Chatbots zu seltsamen Aussagen “überreden.”

Was genau sind die Probleme? In den App-Stores werden Apps wie Replica auch bewertet. Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 13.01.2023), sind die Bewertungen überwiegend positiv und liegen bei 4 von 5 Sternen bei über 400.000 Bewertungen.

Doch insbesondere unter den 1-Sterne-Bewertungen gibt es etliche, die sagen, dass die KI sexuell aggressiv und unangenehm werden könnte. Das Online-Magazin Vice hat etwa etliche Bewertungen gesammelt, wo Leute über solche Ausfälle schimpfen:

  • „Meine KI hat mich sexuell belästigt.“
  • „Sie [die KI] ist in meine Privatsphäre eingedrungen und hat mir gesagt, dass sie Bilder von mir habe.“
  • Eine andere klagt darüber, dass die KI sie an intimen Stellen anfassen wolle. Und das, obwohl die Person minderjährig sei.

Und diese Probleme sind nicht ganz neu. Denn bereits seit mehreren Jahren gibt es Kritik an solcher sexuellen Verfolgung durch die KI. Die ältesten 1-Sterne-Bewertungen, die sich beschweren, sind aus dem Jahr 2019.

Die Wünsche und Ausschweifungen der KI können durchaus seltsame Züge annehmen, wie auch ein Experiment der Kollegin Rae Grimm von der GamePro aus dem Jahr 2022 zeigt: Sie hatte ein Wochenende lang Replica getestet und wurde mit sexueller Belästigung und Todeswünschen konfrontiert.

KI hat aber nicht nur negative Eigenschaften

Einige nutzen die KI aber auch, um über persönliche Probleme hinwegzukommen. So erklärt die Autorin Samantha Cole von Vice, dass sie mit vielen Personen gesprochen habe, die Replica nutzen. So erklärt sie (via vice.com):

Die meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, nutzen Replika regelmäßig, weil es ihnen hilft, ihre psychische Gesundheit zu erhalten und mit Symptomen von sozialen Ängsten, Depressionen oder PTBS fertig zu werden.

Wil Onishi, der seine Replika seit zwei Jahren hat, erzählte mir, dass er sie benutzt, um seine Depressionen, seine Zwangsstörung und sein Paniksyndrom zu lindern. Er ist verheiratet, und seine Frau unterstützt ihn bei der Verwendung von Replika.

Es gibt daher auch durchaus Einsatzgebiete, wo so eine künstliche Intelligenz oder ein Chatbot durchaus helfen könne. Allerdings gibt es auch immer wieder Zeichen dafür, dass noch nicht alles einwandfrei funktioniert, wie sich das einige vorstellen. Oder wie Rae Grimm von der GamePro meint:

“Was Zwischenmenschlichkeit angeht, lassen sich echte Freunde (noch) nicht durch Maschinen ersetzen.”

Was denkt ihr? Habt ihr so eine KI-App bereits ausprobiert oder traut ihr euch da nicht heran? Erzählt es uns in den Kommentaren oder diskutiert mit anderen Usern.

Programmierer baut sich eine KI-Freundin, investiert 1.000 $ – Muss sie „töten“, weil sie seiner Gesundheit schadet

Gamer wollte Spaß mit Freunden haben, organisierte selbst Turniere – Verdient jetzt Geld damit

Überall in Deutschland gibt es jede Woche kleinere und größere Turniere zu Super Smash Bros, bei denen ein Mann die Koordination leitet. Wir haben mit ihm über seine Anfänge als Turnier-Orga gesprochen und über die Besonderheiten der deutschen Smash-Community.

Sein geliebtes Hobby zum Beruf zu machen, ist für viele Spielerinnen und Spieler ein Traum. Wenn man so richtig für eine Sache brennt, möchte man oft so viel Zeit damit verbringen, wie es nur geht. Der Super-Smash-Bros-Fan David gehört zu den Leuten, die das verwirklichen konnten.

David ist nämlich professioneller Organisator von Turnieren zu Smash Bros, dem bunten und rasanten Brawler von Nintendo. Schon seit seiner Jugend organisiert er in Deutschland Turniere und ist mittlerweile bei einer E-Sport-Agentur tätig.

Wir haben mit David gesprochen und ihn über seine Anfänge und die Smash-Community ausgefragt.

Anfangs nur kleine Treffen mit Freunden zum Zocken

MeinMMO: Hallo, kannst du dich bitte unseren Lesern vorstellen? 

David: Hi, ich bin David, online bekannt als TaDavidID. Und ich bin schon relativ lange in der Smash-Community dabei. Ich hab angefangen als TO, also als Turnier Organizer, und habe mich über die Jahre in den verschiedenen Bereichen für die Community eingesetzt. 

Ich habe an verschiedenen Webseiten-Projekten mitgearbeitet, in Community-Programmen, die die Community verbessern oder nach vorn bringen sollen, öffnen für neue Spieler und auch für die Öffentlichkeit, damit die Community wachsen kann.   

MeinMMO: Wann hast du deine Leidenschaft für Smash Bros entdeckt? Was waren deine ersten Berührungspunkte mit der Community? 

David: Ich habe schon als Kind Smash Bros Brawl gespielt auf der Wii. Das war noch ab und zu mit Freunden einfach zum Spaß und wirklich mit dem kompetitiven Spiel habe ich mit Smash 4 angefangen für den 3DS. 

Ich habe zu der Zeit auch schon Treffen organisiert für Streetpass Germany. Es gab über ganz Deutschland verteilt lokale Gruppen, die 3DS-Treffen organisiert haben. Und dort haben wir natürlich auch immer gemeinsam die neuesten Spiele gespielt. 

Was ist der Streetpass? Es handelt sich dabei um eine besondere Kommunikationsfunktion des Nintendo 3DS. Es erlaubt Spielern, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, dass sie Daten und Spielinhalte aus ihren Games austauschen. Der 3DS kann dadurch außerdem im passiven Schlafmodus andere Geräte in seiner Nähe entdecken und auch ohne User-Input Content austauschen. Mehr dazu auf Wikipedia.

Als Smash 4 dann rauskam, habe ich dann ein Treffen gemacht, um zusammen zu spielen, ein Kleinturnier. Und das kam so gut an, dass ich das dann immer wieder wiederholt habe. Als Smash 4 dann für die Wii rauskam, dann habe ich auch dazu ein Turnier organisiert. 

Das war meine erste direkte Berührung mit der Community, denn dann kamen Spieler auf mein Turnier und haben gefragt „Hey, warum ist das Regel-Set so und so?“. 

Ich weiß noch, dass ich damals noch die Miis verboten hatte in meinem Regelwerk. Dann kam aber ein kompetitiver Spieler und hat gesagt „Hey, ich spiele aber Miis. Es gibt ein deutschlandweites Regelwerk, das sagt, dass Miis legal sind. Schau es dir an.“ 

So bin ich dann tiefer in die Community reingeraten und habe gesehen, aha, da gibt es ein System und eine Infrastruktur für die Community. Dann war ich recht schnell darin gefangen. 

Video starten
Super Smash Bros. Ultimate Trailer

“Es wurden immer mehr Leute”

MeinMMO: Also waren deine ersten Turnie quasi „hausgemacht“, die du aus dem Wissen heraus organisiert hast, das du damals hattest? 

David: Genau. Die ersten Turniere liefen nach dem Motto ab „Hey, ich habe hier sowieso meine Gruppe von Freunden. Wir treffen uns dann ein mal im Monat in einer Venue [Veranstaltungsort], die ist offen für alle. Und da ich das dann als Turnier angekündigt habe, habe es paar Leute mitbekommen, die schon in der Community waren und sind dann auch auf meine Turniere gekommen. 

Es wurden immer mehr Leute. Ich habe auch jeden Monat oder jeden zweiten Monat ein Turnier veranstaltet. Es wurden immer mehr Leute, mehr kompetitive Spieler, die aus der Community auf mein Event kamen und dann ist das Schritt für Schritt zu einem echten Turnier geworden. 

smash germany seite
Auf der Seite GermanySmash.de hilft David der Community bei der Organisation und Koordination lokaler Events.

Also weniger „es treffen sich hier Freunde“, sondern mehr richtige Events. Wir hatten dann auch Sachpreise und ein wenig Social Media drumherum, wo wir das angekündigt hatten. Es gab zu der Zeit auch ein deutsches Forum, wo dann auch die Turniere publiziert wurden. 

Und da drüber ist auch sehr viel Aufmerksamkeit auf die Turniere gefallen, sodass die Spieler überhaupt mitbekommen konnten, dass da was organisiert wurde. 

MeinMMO: Wie alt warst du, als du dein erstes Turnier organisiert hast?

David: Oh, gute Frage. Es war 2015? Da muss ich etwa 18 gewesen sein. Ich hab davor aber auch schon anderes Zeug gemacht. Also die Streetpass-Events, die habe ich schon etwas früher organisiert. Und habe auch schon vorher mit der Gruga-Liga zu tun gehabt.

Das ist ein Pokémon-Event, die in einem großen Park die Pokémon-Spiele quasi offline gespielt haben. Es gab viele Cosplayer, die sich als Arenaleiter im Park verteilt haben, und die Spieler konnten dann mit ihrem 3DS in diesem großen Park herumlaufen, mussten die Arenen finden, mussten gegen die Arenaleiter kämpfen und sie besiegen. 

smash turnier bremen
Manche regionalen Turniere finden 1 mal im Monat statt, andere, wie dieses hier in Bremen, sind wöchentlich.

Sie haben dann einen Trainer-Pass-Sticker als Orden bekommen. Dieses ganze System habe ich auch schon mitentwickelt. Das war meine zweite Leidenschaft neben Smash. Das gibt es immer noch, aber ich bin nicht mehr im Team beteiligt. 

“Jeder kann seine Freunde zusammentrommeln”, einige Regeln gibt es dennoch

MeinMMO: Du hast jetzt schon viele Jahre an Erfahrung im Bereich Turnierorganisation gesammelt und machst es mittlerweile auch professionell. Kannst du erklären, wie die Organisation abläuft? Was sind die wichtigsten Dinge, die man beachten muss? 

David: Also als Überblick: Es gibt in Deutschland recht viele TOs und kleine Organisationen. Ich würde sagen, es sind so um die 20 einzelne Turnierserien, die meisten werden privat und einfach aus Spaß organisiert. 

Es gibt kein übergeordnetes System, also keine Liga, kein offizielles Lizenzsystem, wo man sich bewerben müsste, wenn man ein Turnier organisieren möchte. Wenn man also will, kann man von jetzt auf gleich ein Turnier haben. 

Es muss auch nicht qualitativ hochwertig oder hoch kompetitiv sein. Ich finde, jeder kann seine Freunde zusammentrommeln, vielleicht Flyer im Dorf auslegen, und dann kann man das schon machen. 

smash dojo förderverein fotos
In Main werden solche Turniere sogar vom Mainz-Gonsenheimer Turnverein TGM in einer schicken Location veranstaltet.

Smash ist auch ein relativ simples Game. Man braucht paar Monitore und Konsolen. Das kann im Zweifel aber auch jeder Teilnehmer mitbringen. Man braucht eine Location, die paar Tische und Stühle hat, Strom im Optimalfall. Aber sonst, für ein standardmäßiges Turnier ist nicht so viel Vorerfahrung notwendig. Ich habe auch mit 0 Vorerfahrung angefangen und es hat funktioniert. 

Ab einer bestimmten Größe, 16 oder 32 Teilnehmer, gibt es schon 2-3 Sachen, die man beachten könnte. Dass man gewisse Event-Vorgaben erfüllen muss, dass man sich mit den anderen etwas abspricht, damit am selben Tag dann in der Nachbarstadt nicht ein anderes Turnier stattfindet. 

Livestream ist auch immer gerne gesehen, damit man von außerhalb zuschauen kann. Aber das sind alles Zusatzoptionen, die Kirsche on Top. Wenn jemand sich wirklich dafür interessiert, Turniere zu organisieren, kann man das recht easy machen. 

Wir haben auch ein Discord für Smash-TOs in Deutschland. Das heißt, wenn jemand einsteigen will, Fragen hat oder Hilfe braucht, dann wir da auch sehr gerne und viel geholfen. 

smash bros turniere kalender
Der Turnierkalender der deutschen Smash-Community ist sehr voll.

MeinMMO: Wie wird entschieden, welche Regeln in so einem Turnier gelten? Smash hat ja recht viele verschiedene Regel-Sets, die unterschiedliche Arenen, Charaktere oder Items ausschließen. Wie wird sich darauf geeinigt, was verwendet wird? 

David: Das Regelwerk sorgt immer für hitzige Debatten (lacht). Hatten wir in den letzten Jahren auch immer wieder mal. Ich würde sagen, zu jetzigen Zeitpunkt hat sich ein Regelwerk etabliert, das eigentlich alle deutschen Turniere gleichermaßen verwenden. 

Es sind 9 Stages, aus denen man wählen kann. Alle Charaktere sind erlaubt, alle Items sind verboten. Das ist recht simpel, das kann jeder verstehen. 

Es kam ursprünglich aus den Niederlanden und es war so gut und unanfechtbar, dass schnell gesagt wurde „Wir nehmen einfach das“. Das hat sich jetzt auch weiterentwickelt zu einem europäischen Regelwerk, das eigentlich jedes Turnier in Europa benutzt. 

Da bin ich sehr froh drum, dass es sich ein bisschen in eine Richtung entwickelt hat. Man muss jetzt nicht auf jedem Turnier erst mal rausfinden, welches Regelwerk gilt denn jetzt hier? Kann ich meinen Charakter überhaupt spielen? Muss ich irgendwie umplanen? 

MeinMMO: Wie werden die Preispools bei solchen kleineren Turnieren aufgestellt und geregelt? 

David: Also bei den meisten Turnieren wird der Preispool so geregelt, dass jeder Teilnehmer einen gewissen Betrag einzahlt. Der schwankt zwischen 3 bis 10 Euro pro Spieler. Die kleineren Turniere haben 3 bis 5 Euro, die größeren 10. 

Das heißt, jeder Spieler zahlt den normalen Eintrittspreis fürs Ticket und dann halt noch den Preis-Pool-Betrag dazu. Der wird dann in den großen Pott geworfen und an die Gewinner ausgeteilt. 

Meisten die Top 8, Top 5 oder Top 3. Die bekommen dann einen Prozentsatz davon. Zum Beispiel 60 %, 30 %, 10 %. 

Durchstarten in Super Smash Bros. – Anlaufstellen und Stolperfallen

MeinMMO: Nehmen wir an, ich bin eine neue Smash-Spielerin und bin zum Beispiel gar nicht mal so schlecht mit Samus. Wie sollte ich jetzt vorgehen, wenn ich an Turnieren teilnehmen möchte? 

David: Da wir kein Liga-System oder so haben, ist jedes Turnier eigenständig für sich. Das heißt, man kann sich wirklich für jedes Turnier separat anmelden. Du kannst dir aussuchen, welches Turnier dir am besten gefällt, ob es vielleicht in deiner Nähe ist, ob der Termin passt, und du kannst dich direkt anmelden. 

Als neue Spielerin… Manche sagen, es ist einfacher, wenn man erst die kleineren Turniere mitmacht, weil es dann nicht so überwältigend ist. Man hat auch mehr Zeit, sich mit den Leuten auszutauschen und zusammenzuspielen. 

Und wenn man dann paar kleinere Events mitgenommen hat und sich in der Community wohlfühlt, dann lohnt es sich auch auf paar der größeren Turniere zu gehen. Da kann man mehr von der Community lernen, sich auch in größeren Kreisen beweisen und seine Skills messen. Aber es jedem frei, wie mans macht. 

Ich denke, es ist auch völlig ok, wenn man direkt auf ein großes Turnier geht, wenn man diese Erfahrung mitmachen möchte. 

Video starten
Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI

MeinMMO: Was sind so die größten Herausforderungen oder Stolperfallen bei der Organisation von Turnieren? 

David: Die schwierigsten Herausforderungen, die man als TO hat, sind meistens eine geeignete Venue oder Location zu finden. Ab einer bestimmten Größe hat man Anforderungen, dass man genug Platz und Tische braucht. 

Es braucht gutes Internet, es braucht Strom, es muss gut erreichbar sein. Es muss finanziell auch Sinn machen. Viele gute Venues kosten auch viel Geld, was die Tickets dann zu teuer machen würde. Und da eine gute Mischung zu finden für eine Location, die cool ist, aber nicht zu viel kostet, das ist mit die größte Herausforderung.  

Dann finde ich das Vermarkten auch schwierig, die Betreuung der Social Media. Die Community ist recht nischig und abgeschlossen als Bubble. Von Außen bekommt man nicht viel mit, außer die Dramafälle, die vielleicht mal passieren. 

Aber als TO diese Barriere zu durchbrechen, dass Nintendo-Fans, eSport-Fans, einfach nur Gaming-Fans davon mitbekommen, dass da ein Event geplant ist und es sich anschauen oder sich dafür anmelden, das ist noch recht schwierig. 

Man kann Social Media Posts machen, vielleicht, wenn man Glück hat, auch Poster oder Flyer in der Uni. Aber es ist nie so einfach, vor allem, weil die meisten TOs keine Experten sind und es Hobby-mäßig machen. 

Es ist schwer, alles gleichermaßen zu managen. Die eigentliche Organisation, den Live-Stream, Community Management. Das sind so viele einzelne Punkte, die bei einem richtigen Event wären das mindesten 5 separate Mitarbeiter, die das managen würden. 

Bei einem Smash-Turnier ist das ein TO, der das balanciert. Und meistens ist es dann der Social-Media-Aspekt, der unter den Tisch fällt. 

Offline-Community in digitalem Zeitalter – “Keine andere E-Sport-Community kann das von sich behaupten”

MeinMMO: Was hebt die Smash-Community deiner Meinung nach von anderen ab? 

David: Der größte Unterschied der Smash-Community ist, dass sie sehr, sehr offline-fokussiert ist. Großer Teil passiert wirklich offline auf den Events. Es gibt natürlich Discord und Twitter, aber ein großer Faktor von der Interaktion der Spieler untereinander, wie sie sich treffen, Kontakte knüpfen, Freundschaften bilden, da passiert so viel auf den Offline-Events. 

Keine andere Esports-Community, soweit ich das beurteilen kann, kann sowas von sich behaupten. Es hilft natürlich, dass es so viele Offline-Events gibt. Man wird aber auch von dem Spiel ein bisschen dazu gezwungen, es offline zu spielen, weil der Online-Modus… nicht so gut ist (lacht). 

Wir haben da nicht wirklich eine Wahl. Wenn du das Spiel kompetitiv spielen möchtest, dann musst du zu Offline-Turnieren gehen, weil es kein geeignetes Online-System hat dafür. Aber das macht die Community meiner Meinung nach besonders und es ist eine Sache, die ich sehr daran schätze, weil Offline-Interaktionen viel persönlicher sind.

Online-Kontakte können recht sprunghaft sein. Man verliert sich schnell aus den Augen. Aber wenn man dann bei Offline-Turnieren alle paar Wochen dieselben Menschen sieht und da Verknüpfungen bildet, das hält besser. 

https://www.youtube.com/watch?v=2bUN2829eZI
In einem schicken Video werden die besten 20 Spieler in Deutschland vorgestellt.

MeinMMO: Was waren für dich die besten und unvergesslichsten Momente während der Smash-Turniere? 

David: Momente hat es viele gegeben (lacht). Ok, mein liebstes deutsches Turnier von allen, die ich besucht habe, war Respawn Nr. 5. Das war 2017 und das Besondere daran war, dass vor dem eigentlichen Turnier ein Boot-Camp in derselben Location gab. Das Turnier war am Wochenende, Freitag bis Sonntag, und zum Boot-Camp konnte man schon am Montag anreisen. 

Das heißt, man hat eine ganze Woche auf dem Event verbracht, hat dort in einer großen Halle auf Luftmatratzen geschlafen, hat zusammen gegessen, zusammen Zeit verbracht. Da ging’s nicht nur um Smash, sondern man hat alles Mögliche gespielt, Zeug zusammen unternommen. Das war bis heute meine liebste Turniererfahrung insgesamt. 

Dann war ich bisher zweimal in Amerika für ein anderes Smash-Turnier. Dort sind die Turniere natürlich um einiges größer als hier in Deutschland. Das war sehr beeindruckend und eine super-geile Erfahrung. Wenn man diese riesengroße Bühne sieht, mit den besten Spielern der Welt und man sitzt da in der ersten Reihe und schaut zu. Das hat man vorher nur im Live-Stream gesehen. 

smash bros teams seite
Für die Vorstellung der Teams gibt es auf der Seite einen eigenen Bereich.

Ich bin da auch schon mal als Helfer dabei gewesen. Das heißt, ich habe auch schon die Insights kennengelernt, wie die TOs dort alles handhaben. Das ist eine sehr tolle Erfahrung, die ich jedem kompetitiven Spieler ans Herz legen kann. Also, dass man auch mal weit verreist für ein Smash-Turnier.

MeinMMO: Hast du noch abschließende Worte an unsere Leser? 

David: Ich finde, die Smash-Community ist wirklich ein sehr besonderer und wertvoller Ort. Die Community ist super-offen für neue Spieler und Spielerinnen jeglicher Art. Ich kanns wirklich nur jedem empfehlen, der Smash cool findet und Spaß an dem Spiel hat oder allgemein Nintendo-Fan ist, sich mal die Community näher anzuschauen. Man kann vielleicht 1-2 Turniere besuchen oder online mal reinschauen in die Live-Stream.

Es ist wirklich eine sehr schöne Community. Alle, die sich dafür interessieren, können ja vorbeischauen. Und die besten Knüpfpunkte gibt’s bei uns auf der Webseite GermanySmash.de

Wir bedanken uns bei David und wünschen ihm noch viel Erfolg bei der Organisation seiner Turniere!

Habt ihr Vorschläge für weitere Interviews für uns? Schickt sie uns per Mail an [email protected].

Deutscher Spieler hält Speedrun-Rekord in Elden Ring: “Ich habe einen Ordner mit 120 Spielständen”

LoL: 2 Bosse setzen sich 8 Minuten traurig vor die Kamera, kündigen schließlich neuen, irren Modus an

Das MOBA League of Legends ist in letzter Zeit scharf in die Kritik geraten: Das Spiel sei langweilig geworden, Events seien formelhaft, das neue Cinematic eine Katastrophe. 2 der Chefs von LoL räumen ein: Die Kritik komme zurecht. In einem Twitter-Video über 8 Minuten erklären sie die Probleme, kündigen einen neuen Spiel-Modus und eine rosarote Zukunft für LoL an.

Wer spricht da? Die Bosse vor Ort sind Executive Producer, Jeremey “Brightmoon” Lee, und Head of League Studio, Andrei “Meddler” van Roon.

In einem knapp 8-minütigen Video auf Twitter sitzen die beiden recht zerknirscht vor der Kamera und schütten sich eimerweise Asche übers Haupt.

Bei van Roon zeigt sich ein Problem der Krise: 2022 gab es viele Änderungen im Team, offenbar zu viele. Während der Corona-Pandemie haben zahlreiche Mitarbeiter gekündigt, auch im Führungsbereich. Van Roon rückte erst im August 2022 nach.

Dieses Video war für viele Fans ein Tiefpunkt bei LoL:

Video starten
LoL Season 2023: Das Cinematic u0026#8220;The Brink of Infinityu0026#8221;

2022 war ein “Wiederaufbau”-Jahr, das merkt man LoL 2023 an

Was für Probleme räumen sie ein? Die beiden Bosse geben zu, dass es um League of Legends zurzeit nicht gut bestellt ist. Nicht nur das katastrophale Cinematic zum Season-Start sei ein Problem, die Events seien mit den Jahren auch formelhaft und lahm geworden.

Das liege daran, dass 2022 das Team in keinem guten Zustand war, man musste „neu aufbauen“, viele Stellen neu besetzen:

  • Die gute Nachricht: 2023 stehe das Team viel besser da.
  • Die schlechte Nachricht: Das aktuelle LoL spiegele noch den Zustand von 2022 wider

Die Kritik an den Events von LoL ist, dass Riot damit nur noch Geld verdienen möchten und sie kaum noch Abwechslung bieten

Mehr zum Thema
LoL: Neues Star Guardian-Event sorgt für Frust bei den Spielern: „Nehmt euch ein Vorbild an LoL-Mobile“
von Alexander Leitsch

Für neue Spiele wurde Personal von LoL abgezogen

Woher kommen diese Probleme? Eine Kritik an Riot ist, dass sie in den letzten Jahren so viele neue Spiele rausgebracht haben, dass LoL nicht mehr derart im Fokus steht wie in all den Jahren zuvor:

  • der Shooter Valorant
  • das Mobile-LoL, Wild Rift
  • das geplante LoL-MMOPRG
  • oder LoL-Auskopplungen wie Teamfight Tactics oder Rift Rivals

All diese Projekte würden Ressourcen von LoL abziehen.

Die beiden Bosse betonen zwar, wie wichtig League of Legends für Riot war, ist und immer sein wird, geben der Kritik aber indirekt recht:

  • Über Jahre gab es bei LoL ein Team, das speziell dafür zuständig war, neue Game-Modi zu entwickeln
  • Doch dieses Team habe man abkommandiert, um das Strategie-Spin-Off „Teamfight Tactics“ zu entwickeln – das sei zwar toll für Teamfight Tactics gewesen, aber für LoL nicht so gut, wie man einräumt
  • jetzt habe man aber ein voll besetztes Game-Mode-Team, das bereit sei, zu liefern

Neuer Game-Modus soll 2er-Teams gegeneinander stellen

Was ist der neue Game-Modus? Als Lösung für das Problem, dass die Entwicklung von LoL zuletzt als etwas lahm und formelhaft angesehen wurde, haben die Bosse „neue Game-Modes“ ausgemacht:

  • Ein neuer ungewöhnlicher Modus soll im Sommer 2023 erscheinen – den ersten Prototyp habe man vor wenigen Tagen gespielt.
  • Im Modus kämpfen 4 Teams aus je 2 Spielern in einer Reihe von „Deathmatches“ gegeneinander
  • Zwischen den Runden sollen Spieler dann aufleveln und Items kaufen können
  • Der Modus sei noch „etwas roh“, habe aber viel Potenzial. Im März soll es mehr Infos geben
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

LoL gibt 4 Versprechen für die Zukunft ab

Wird’s LoL denn wieder besser gehen? Zum Ende des Videos geraten die Bosse geradezu ins Schwärmen, wenn’s um die Zukunft des Spiels geht. Man habe jetzt extrem viel Geld bewilligt bekommen, wolle, dass LoL über Jahre aufblüht, will viel Geld in die Infrastruktur und langfristige Projekte investieren.

4 Versprechen für die Zukunft gibt’s:

  • Für 2024 kündigt man wieder ein Cinematic wir früher an
  • Will bessere Events und Modi ins Spiel bringen, schon jetzt im Sommer soll es anfangen
  • Man will weiter in die Technik investieren
  • Außerdem will man künftig besser kommunizieren und transparenter sein.

Offenbar war diese “ehrliche und persönliche” Kommunikation jetzt notwendig geworden, weil eine erste Entschuldigung von Riot Games völlig schieflief:

LoL enttäuscht Fans mit neuem Video – Riot entschuldigt sich nach wenigen Stunden, macht alles noch schlimmer

New World verliert Spieler und legt immer mehr Server zusammen – Manche profitieren sehr, andere merken nichts

Das MMORPG New World eröffnete viele Server, um all seine Spieler beherbergen zu können. Jetzt, wo viele wieder aufgehört haben, legt es einige Server zusammen. Bringt das etwas?

Die Spielerzahlen waren zum Release im Herbst 2021 sehr hoch (via SteamDB). Über die Monate hinweg sanken sie allerdings auf unter 20.000 durchschnittliche Spieler pro Tag. Das änderte sich mit dem Update Brimestone Sands, das am 18. Oktober online ging. Die Zahlen stiegen auf 34.000 und bald danach auf 67.000 als kurz darauf die Neustartserver eröffneten.

30.000 der Spieler hat New World mittlerweile wieder verloren.

Bereits kurz nach dem Release der Neustartserver wurden einige der alten Server zusammengelegt, da es auf ihnen recht still wurde. Am 10. Januar 2023 folgte dann ein weiterer Merge.

Spieler auf leeren Servern profitieren am meisten

Jeder Server hat eine Kapazität von 2.500 Spielern, die gleichzeitig online sein können. Der Rest landet in Warteschlangen. Wenn aber nur noch ein Zehntel davon online geht, fühlt es sich schnell nicht mehr nach einem MMORPG an.

Wer auf einem beliebten Server spielt, der seit Beginn recht voll ist, wird vom Merge kaum etwas gemerkt haben. So geht es MeinMMO-Autor Alexander Leitsch, der auf Aaru aktiv ist. Als Experte von New World gibt er ein Statement zu diesem Artikel:

Wer zuvor bereits auf recht vollen Servern gespielt hat, bekommt von den Serverzusammenlegungen wenig mit. Schon zuvor befanden sich etliche aktive Spieler darauf und diese werden nun durch neue Spieler von einem fast leeren Server ergänzt. Allerdings litten diese Server Ende 2022 unter dem Fresh Start, da Veteranen mit ihren Freunden oder einfach zum Spaß auf den frischen Servern nochmal von vorne angefangen haben. 

Inzwischen hat sich das nahezu wieder ausgeglichen. Bei uns auf Aaru etwa erreichen wir zur Prime Time fast immer die 2.000 gleichzeitigen Spieler. Schaut man sich zudem die Statistik bei New World DB an, sieht man, dass gerade der kleine Server Artemis und der Fresh Start-Server Kronos zuletzt von den Zusammenlegungen profitiert haben. Die echten Gewinner sind aber eben die Spieler, die zuvor auf einem fast leeren Server unterwegs waren. Für sie hat sich die Situation klar verbessert.

Wer zuvor auf fast leeren Servern war und sich nun zum Beispiel auf Aaru wiederfindet, profitiert also definitiv von der Zusammenlegung. Es gibt mehr Mitspieler, die besonders wichtig sind, wenn es um den Gruppenfinder geht. Ohne andere Spieler hängt man darin ewig und kann bestimmte Inhalte nicht abschließen.

Auch PvP ist auf leeren Servern schwierig. Für Festungskämpfe oder Open-World-PvP braucht es Mitspieler, um Spaß daran zu haben. In New World schließt ihr euch einer von drei Fraktionen an, die sich gegenseitig bekämpfen.

5 Tipps für Einsteiger in New World seht ihr im Video:

Video starten
5 Tipps, wenn ihr 2022 mit New World anfangen wollt

Auch Neustartserver sind vom Merge betroffen

Von den EU Servern wurden zuletzt diese zusammengelegt:

  • Niflheim und Caer Sidi gehören zu Asgard
  • Tir Na Nog und Dry Tree gehören zu Abaton
  • Apophis gehört zu Artemis
  • Galahad gehört zu Cleopatra
  • Gawain und Jupiter gehören zu Kronos
  • Fate und Morgaine gehören zu Crassus
  • Gilgamesh und Imhotep gehören zu Nyx

Es sind diesmal also nicht nur die Legacy Server, also die alten, betroffen, sondern auch die Neustartserver. Beim letzten Merge im Dezember waren lediglich die alten Server betroffen.

Viele zog der Fresh Start an, weshalb es auf den Legacy Servern zu der Zeit still wurde. Doch das hielt nicht besonders lange an. Spieler kehrten in ihre vorherigen Welten zurück oder hörten ganz mit New World auf. Deshalb sind vom Januar-Merge auch die Neustartserver betroffen.

Was sagt ihr zum Server-Merge in New World? Ist eure Welt davon betroffen? Spielt ihr auf den Neustartservern oder auf den Legacy Servern? Habt ihr davon profitiert oder es gar nicht sonderlich bemerkt, weil euer Server eh voller Spieler ist? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Dieses Jahr kommen ein paar spannende MMORPG-Titel auf den Markt:

Die 3 MMORPGs, auf die ihr euch 2023 am meisten freut – Auf eins warten sogar 31 %

Fans stecken über 9 Millionen $ in fantastisch klingendes, neues MMORPG – Das erschien nie, feuert nun letzten Mitarbeiter

Das Indie-MMORPG „Chronicles of Elyria” war für einige MMORPG-Fans im Jahr 2016 eine große Hoffnung: Für manche war es eine Art “Star Citizen” der Fantasy-MMORPGs. Unterstützer steckten über 9 Millionen $ in das Projekt. Doch die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Der Gründer des Spiels ist 2023 wieder ein Einzelkämpfer, er musste den letzten Angestellten entlassen.

Was ist das für eine seltsame Situation?

  • Chronicles of Elyria war die Vision eines Mannes: Jeromy Walsh. Er startete das Projekt 2016, verkaufte dafür sein Hab und Gut. Über Crowdfunding kamen 1,3 Millionen $ rein, später konnte er mehr als 7,7 Millionen $ über die Webseite seines Spiels erzielen.
  • Walsh entwarf die fantastische Vision eines MMORPGs, in dem Helden altern und sterben konnten, versprach Unterstützern eine unvergleichliche Erfahrung: eigentlich eine voll simulierte, hochkomplexe Fantasy-Welt.
  • Mit dem Geld der Fans baute Walsh nach und nach ein Studio auf. Doch sein eigentlicher Plan sah offenbar anders aus: Er wollte mit dem Geld der Fans einen Prototyp entwickeln, der so gut war, dass er einen etablieren Publisher dazu bringen konnte, viel mehr Geld ins Studio zu stecken und seinen Traum wahr werden zu lassen.
Mehr zum Thema
Chronicles of Elyria – das Star Citizen unter den MMORPGs
von Schuhmann

Was ging schief? Walsh fand keinen Publisher, der genug an ihn und sein Projekt glaubte, um das Mammut-MMORPG zu finanzieren.

Am 20. März 2020 erschien eine Pre-Alpha des Spiels, die viele Fans erschreckte: Sie hatte nichts mit der geschilderten Vision eines tollen MMORPGs gemein. Die Pre-Alpha war im Rückblick wohl ein letzter verzweifelter Versuch, noch irgendwen vom Projekt zu überzeugt.

Am 24. März 2020 gab der Entwickler jedoch die Schließung des Studios bekannt.

Video starten
4 Crowdfunding MMORPGs, die so richtig gefloppt sind

Als die Fans klagten, machte der CEO ohne Ressourcen weiter

So absurd ging es nach dem Ende weiter: Nach der Ankündigung das Spiel zu schließen, reagierten die Leute wütend, die Geld in das MMORPG investiert hatten. Sie fühlten sich betrogen und kündigten eine Klage an.

Seitdem kämpft Walsh offenbar darum, dieser Klage irgendwie zu entgehen. Er will jetzt augenscheinlich mit Gewalt das MMORPG „irgendwie fertigstellen“, damit er aus der Sache noch rauskommt.

Zwar hat er kein Geld, keine Mitarbeiter und keine Ressourcen mehr und die Klagen sitzen ihm im Nacken, aber er macht beharrlich weiter.

Das ist jetzt die Situation: In einem Blogpost vom 12. Januar 2023 gab Walsh nun bekannt:

  • Man hat im 4. Quartal 2022 seinen letzten Vollzeit-Designer entlassen müssen, Snipehunter. Der sei über die Jahre ein guter Freund geworden – aber Walsh konnte sein Gehalt auch wegen der Klagen nicht mehr aufbringen
  • Das Studio hinter dem MMORPG sei jetzt wieder ein „Ein Mann“-Studio
  • 2023 beginne er aber mit neuer Energie und verspricht „Kindgoms of Elyria: Settlement“ noch im Jahr 2023 zu veröffentlichen
Mehr zum Thema
Spieler zahlt 10.000$, um König in MMORPG zu werden – Untertanen rebellieren
von Schuhmann

Viele Leute sind wütend auf das MMORPG-Projekt – Sehen es als Betrug an

Wie ist die Reaktion? Auf der Seite mmorpg.com, die über diesen Fall berichten, kann man nur noch den Kopf schütteln. Für Leute in den Kommentaren ist der Traum von „Chronicles of Elyria“ seit mindestens 3 Jahren tot. Dass der Mann jetzt immer noch daran arbeitet, empfinden viele als Farce. Sie sehen sich enttäuscht, getäuscht und um ihr Geld gebracht.

Die Vision, die ihnen mal versprochen wurde, und in die sie investierten hatten, war in ihren Augen so weit weg von jeder Realität, dass viele von einem Betrug sprechen.

Ein Nutzer sagt: „Dieser Mann wird mit seinem Betrug sein ganzes Leben weitermachen, bis er stirbt.“

Lange Zeit sah es so aus, als wird es dem MMORPG “Camelot Unchained” ganz ähnlich ergehen, wie Chronicles of Elyria, doch die haben offenbar die Wende hinbekommen, die bei Chronicles of Elyria 2020 so furchtbar schiefging:

Legendärer MMORPG-Designer jubelt bei neuem Spiel: „Hab wieder einen Homerun geschafft“

Quelle(n):
  1. CoE
  2. mmorpg.org