Der Kriegsmodus in World of Warcraft hat einen sehr nervigen Haken – doch der ist bald Geschichte. Denn Blizzard bessert hier in Patch 10.0.5 nach.
Der Kriegsmodus in World of Warcraft ist eine etwas sonderbare Sache. Denn in der Story gibt es gegenwärtig keinen wirklichen Krieg der beiden großen Fraktionen. Allianz und Horde arbeiten Hand in Hand und gerade die Expeditionen auf den Dracheninseln kooperieren friedlich. Da WoW aber seit jeher auch ein PvP-Spiel ist, gibt es den Kriegsmodus mit einer Reihe zusätzlicher Quests und Anreize. Doch ein nerviges Detail des Kriegsmodus hat die meisten Spieler gestört: Man kann ihn nur in Orgrimmar oder Sturmwind aktivieren. Das ändert sich jedoch bald.
Was wird geändert? Mit Patch 10.0.5 ändert Blizzard zum ersten Mal, wo ihr den Kriegsmodus aktivieren könnt. Bisher war das lediglich in Orgrimmar und Sturmwind nötig, doch ab Patch 10.0.5 funktioniert das auch in Valdrakken – der Hauptstadt von Dragonflight.
Effektiv heißt das, dass ihr nun zwei Ladebildschirme spart und nicht erst in die alte Welt zurückreisen müsst, um den Modus zu aktivieren. Das war besonders für Spieler „schmerzhaft“, die keinen aktuellen Gaming-PC besitzen und oft Ladebildschirme von mehreren Minuten haben.
Das Deaktivieren des Kriegsmodus funktioniert hingegen wie bisher und kann in jeder Ruhezone – also etwa Hauptstädten oder einem Gasthaus – vorgenommen werden.
Viel diskutiert werden aktuell auch die Dungeons von Dragonflight:
Warum gibt es diese Einschränkung überhaupt? Dass man den Kriegsmodus nicht überall nach Belieben aktivieren kann, hat mehrere Gründe. Das System wäre so zum Beispiel sehr anfällig für das Ausnutzen dieser Mechanik. Man stelle sich nur eine Klasse mit einer starken „Oneshot-Kombo“ vor, die in der Nähe einer Ruhezone andere Spieler abfarmt und bei dem ersten Anzeichen einer Gefahr einfach schnell den Modus wechselt, um kurz darauf wieder zurückzukehren.
Gleichzeitig will Blizzard auch nicht, dass man den Wechsel zwischen den beiden Modi nutzt, um etwa nach seltenen Feinden zu suchen. Da der Kriegsmodus technisch eine ganz andere Version des Spiels ist, könnten hier seltene Feinde aktiv sein, die im Nicht-Kriegsmodus gar nicht gespawnt sind.
Was bringt der Kriegsmodus überhaupt? Wer bisher noch darüber nachdenkt, ob er oder sie mal in den Kriegsmodus reinschnuppern soll, sollte sich die verschiedenen Vor- und Nachteile nochmal vor Augen führen. Denn im Kriegsmodus …
- … gibt es mehr tägliche Weltquests, die zusätzlichen Ruf, Ehre und Abzeichen bringen.
- … wachsen bestimmte Kräuter und Erze mit zusätzlichen Ressourcen, die es nur hier gibt.
- … besitzt ihr 3 zusätzliche PvP-Talente, die auch in der offenen Welt im Kampf gegen PvE-Feinde aktiv sind. Euer Charakter ist also immer stärker als im Nicht-Kriegsmodus.
- … lauft ihr Gefahr, von anderen Charakteren angegriffen zu werden.
Was haltet ihr von dieser Änderung am Kriegsmodus? Werdet ihr nun öfter mal hineinschauen und vielleicht die eine oder andere PvP-Quest erledigen? Oder könnt ihr dem Kriegsmodus auch mit leichterer Zugänglichkeit nichts abgewinnen?
Patch 10.0.5 hat auch ein kleines Schmankerl für Anime-Fans – denn es gibt eine JoJo-Referenz.
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