Auch wenn Dragonflight gut ankommt, gibt es in World of Warcraft nervige Bugs. Einer kostet unserem MeinMMO-Dämon Cortyn jeden Tag Tausende Gold.
Ich denke aus meinen Kolumnen und Meinungen zu Dragonflight ist relativ klar geworden, dass ich die aktuelle Erweiterung von World of Warcraft wirklich mag. Zwar habe ich manchmal an Kleinigkeiten zu nörgeln, wie etwa der Umstand, dass mir das Ganze mit dem Handelsposten etwas zu schnell ging, aber das trübt meinen Spielspaß gar nicht.
Was mich jedoch ärgert, ist ein kleiner Fehler mit dem Auktionshaus, der mir regelmäßig das Gold aus der Tasche zieht und zu Fehlkäufen verführt.
Sucht man im Auktionshaus einen Gegenstand, dann werden Items mit diesem Namen aufgelistet. Anschließend klickt man den gewünschten Eintrag an und kann dann dort die Menge eintragen, die man gerne kaufen will.
Zu besonders aktiven Zeiten, also wenn viele Spielerinnen und Spieler das Auktionshaus benutzen, kommt es dabei zu einem Fehler oder eher zu einem Verhalten, das sonst nicht der Fall ist.
In der kleinen Eingabemaske, bei der man die gewünschte Anzahl der zu kaufenden Gegenstände einträgt, steht standardmäßig eine „1“. Diese ist allerdings grau markiert, so wie es bei Texten der Fall ist und vermittelt den Eindruck: Wenn ich jetzt eine andere Zahl eintippe, dann verschwindet die 1. Das ist auch in 90 % der Fälle der Fall, wenn das Auktionshaus einwandfrei arbeitet.
In den rund 10 % der Fälle ist das aber nicht der Fall. Denn da ist die 1 bereits „markiert“, doch wenn man dann eine andere Zahl eingibt – etwa eine 3 – dann ersetzt diese die 1 nicht, sondern wird an die bestehende Ziffer angefügt. Das Ergebnis ist, dass ich nun satte 13 kaufe. 13 Juwelen, 13 Tränke, 13 Seelenkäfige oder 13 Stoffballen.
Es treibt mich nun nicht in den Ruin, weil ich in aller Regel nur Dinge im niedrigstelligen Tausenderbereich kaufe und die überzählige Ware danach einfach wieder ins Auktionshaus werfe. Nervig ist dieser kleine Fehler aber dennoch.
Auch im Subreddit von World of Warcraft beschweren sich mehrere Leute über genau diesen Fehler. Manche berichten, dass sie durch diesen Fehler manchmal mehrere Hunderttausend Gold in den Sand gesetzt haben und nun hoffen, wieder Abnehmer für den Großeinkauf zu finden.
Klar. Ich könnte einfach langsamer klicken und mir mehr Zeit lassen. Allerdings ist dieses „Schnell-Shoppen“ im Auktionshaus so in meiner „Muscle Memory“ verankert, dass das schon fast automatisiert abläuft. Dass das Ganze in 9 von 10 Fällen auch problemlos funktioniert, trägt auch nicht gerade dazu bei, dass ich mir das abgewöhne.
Habt ihr diesen „Bug“ auch schon erlebt? Was hat er euch gekostet?
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