Wild Hearts bringt ersehnten Patch, um Performance am PC zu verbessern – Spieler sagen, es wurde schlimmer

Wild Hearts erntet zu Release viel Kritik für die miese PC-Performance des Jagdspiels. Ein Patch sollte Besserung bringen.

Warum warteten die Spieler auf einen Patch? Mit Wild Hearts brachte Koei Tecmo/ Omega Force diesen Monat ein neues Jagdspiel auf den Markt, in dem Spieler gegen Monster, die sogenannten Kemono, kämpfen.

Doch auch wenn das Gameplay von Wild Hearts begeistern kann und der Titel auf Steam immerhin 28.000 Spieler hatte, ist seit der Veröffentlichung die Perfomance des Spiels ein Problem. Viele PC-Spieler können die vom feudalen Japan inspirierte Landschaft nicht genießen, so schön sie auch gestaltet ist, da FPS-Drops und Ruckler das Spielerlebnis stören.

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Wild Hearts – 7 wichtige Tipps für euren erfolgreichen Start

Was machte der Patch? Am gestrigen 21. Februar 2023 erhielt Wild Hearts einen Patch, der unter anderem eines der Performance-Probleme beheben sollte. In den Patch-Notes auf ea.com heißt es: „Es wurde ein Problem behoben, bei dem bestimmte High-End-CPUs ungewollt begrenzt wurden. High-End-PCs sollten jetzt einige Leistungsverbesserungen sehen.“

Außerdem wurde ein Problem mit dem Sound des Spiels behoben, das sich ebenfalls auf die Performance ausgewirkt haben soll, weshalb Spieler nach dem Patch generell einen Performance-Boost bemerken sollen. Zuvor nutzen Spieler einen Trick, der die FPS des Jagdspiels verbessern sollte, in dem man eine Ton-Einstellung vornahm.

Ein Problem wurde behoben, bei dem einige Sounds nicht oder verzögert abgespielt wurden, was zu einem Stacking des Audios führte. Dieses Audio-Stacking-Problem hat auch die CPU der Spieler belastet. Als Ergebnis dieser Korrektur sollten die Spieler in allen Bereichen Leistungsverbesserungen feststellen. Der Workaround mit 5.1/7.1-Audio ist auf dem PC nicht mehr notwendig.

Was sagen die Spieler zu dem Patch? Die Reaktionen zu dem Patch fallen auf reddit eher schlecht aus, positive Berichte suchen wir vergebens. Einige Spieler meinen sogar, die Performance sei bei ihnen noch schlimmer geworden.

  • Norvax via reddit: „Kein Unterschied in den FPS für mich. […] Immer noch zwischen 40 und 70 [FPS] mit Abfällen unter 30.“
  • SacredGray via reddit: „Ich spiele auf PC – leider hat dieser Patch mein gesamtes Spiel in einen leichten Zustand der Zeitlupe versetzt. Die technische Leistung ist in Ordnung, die Framerate ist gut, aber es ist, als ob mein Charakter mit 75 % Geschwindigkeit läuft, springt und angreift.“
  • Kanadeai via reddit: „Machte es schlimmer für mich und ist jetzt unspielbar. […] War in Ordnung vor dem Fix, wo ich stabile 90 – 120 FPS hatte. Jetzt bin ich kaum bei 45 FPS und das ganze Spiel ist in Zeitlupe.“
  • MeiShimada via reddit: „Gibt es irgendetwas Neues von den Entwicklern seit dem Patch? Er hat nichts verbessert und eine Menge kaputt gemacht. Bei mir ist die Performance etwas schlechter. Die Eingabeverzögerung ist viel höher.“

Neben der Performance gibt es weitere Gründe, weshalb Wild Hearts zu Release mit Problemen kämpft, wie den hohen Kaufpreis von 80 Euro.

5 Gründe, warum das neue 80-€-Spiel von EA so ein schlimmer Flop ist – Trotz 80 % auf Metacritic

Studio nimmt faires und beliebtes 1€-Spiel vom Markt – Die Begründung empört viele Gamer

Für viele Gamer ist es eine Nachricht, die symptomatisch dafür ist, warum sie Mobile-Games ablehnen. Die Firma „Rovio Entertainment“ hat ein Mobile-Spiel ohne Mikrotransaktionen auf den Markt gebracht: Rovio Classics: Angry Bird kostet nur einen Euro. Die Neuauflage des Hits aus 2009 ist bei Google Play extrem erfolgreich – aber man nimmt es jetzt vom Markt, weil es „Auswirkungen auf das breitere Portfolio hat.“

Was ist das für ein Spiel?

  • Rovio ist das finnische Entwickler-Studio, das 2009 das Spiel „Angry Birds“ entwickelt hat. Bei dem Spiel gilt es, Vögel mit einer Schleuder auf Verstecke von Schweinen zu schießen. Für jedes zerstörte Objekt gibt es Punkte.
  • Das Spiel, um das es geht, heißt „Rovio Classics: AB“. Es kostet 0,99 € im Google Play Store und ist ein Remake des Original-Spiels, das ganz ohne Mikrotransaktionen auskommt.
  • Das Spiel hat auf Google Play 36.500 Rezensionen mit 4,7 von 5 Sternen. Leute sagen: Es fühle sich fast an wie früher. Das tolle sei, für den Preis von 1 € kriege man sehr viel raus, dazu keine Werbung und keine In-App-Käufe.

Ein Update von Angry Birds ist einer der erfolgreichsten Gaming-Trailer auf YouTube:

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Angry Birds and the Mighty Eagle

Rovio analysiert „Business Case“, sagt, man nimmt das Spiel in 2 Tagen vom Markt

Das ist jetzt die Entscheidung: Rovio teilte am 21. Februar mit, man habe sich den „Business Case“ des Spiels angeschaut und welchen Einfluss das Spiel auf das weitere „Games Portfolio“ hat. Daher habe man beschlossen, das Spiel am 23. Februar aus dem Store zu nehmen.

Das Spiel bleibe vorerst auf Geräten spielbar, auf denen es heruntergeladen wurde, werde aber de-listet.

Man verstehe, dass diese Entscheidung Leute verärgert und hofft, die würden dann zum Beispiel Angry Birds 2 spielen.

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Was meinen die damit? Einer der Entwickler sagt: „Es wirkt sich negativ auf unsere anderen Spiele aus.“ Das gefährde die Zukunft der Firma.

 Damit ist ganz offenbar gemeint:

  • Weil dieses Spiel so beliebt ist, aber ohne Mikro-Transkationen auskommt, spielen die Leute das „Classic“-Kaufspiel und nicht die Spiele mit Mikrotransaktionen
  • Dadurch nimmt die Firma weniger Geld ein, als wenn es das Spiel nicht gäbe, und die Leute gezwungen wären, eine der Versionen mit Ingame-Käufen zu spielen
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Fallout 76: Warum der Abo-Shitstorm jetzt größer als das Spiel ist
von Schuhmann

Was empört die Leute so?  Das Thema ist gerade im allgemeinen Games-Reddit die Nummer Eins, für ein Mobile-Spiel ist das unerhört. Im reddit/Games sind normalerweise die harten PC-Gamer zu Hause, für die es schon ein Sakrileg ist, wenn Bethesda aus dem heiligen Rollenspiel Fallout ein Survival-MMO macht.

Die Leute sagen: „Das weitaus überlegende Spiel wird aus den digitalen Stores genommen, um beschissene, mit Mikrotransaktionen verseuchte Versionen zu begünstigen“ – als Beispiel, wo das auch so war, werden Spiele wie Peggles oder „Plant vs. Zombies“ genannt

Für empörte Gamer ist das Beispiel musterhaft für den Mobile-Markt, den sie als „Slot“-verseucht ablehnen:

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SF-Magazin wird von der Zukunft eingeholt – ChatGPT und Co. lösen Spam-Flut durch Betrüger aus

Das Thema der künstlichen Intelligenz ist aktuell so relevant wie nie. Während einige bei den spannenden Möglichkeiten ins Schwärmen geraten, bangen Menschen in kreativen Berufen um ihre Jobs. Clarkesworld, ein wichtiges Magazin für viele Autoren, zieht nun die Konsequenzen aus einer Flut an Story-Einsendungen, die mithilfe von KI geschrieben wurden.

Hinsweis: Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild.

Was ist das für ein Magazin? Clarkesworld ist ein Magazin für Sciene-Fiction- und Fantasy-Kurzgeschichten und Novellas, das seit Oktober 2006 monatlich erscheint. Sowohl das Magazin selbst, als auch einzelne Autoren, die darin veröffentlicht wurden, waren bereits für zahlreiche Preise nominiert.

So erhielt der Chefredakteur, Neil Clarke, 2022 den renommierten Hugo Award als bester Redakteur.

Hoffnungsvolle Autoren können ihre Werke bei Clarkesworld einreichen. Die Glücklichen, deren Geschichten veröffentlicht werden, erhalten eine Auszahlung von umgerechnet 11 ct pro Wort, was eine ziemlich gute Quote in dem Bereich ist.

Nun hat das Magazin allerdings einen Einsende-Stopp verhängt – der Grund dafür sind Einsendungen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben wurden.

Richtig genutzt bietet künstliche Intelligenz allerdings auch zahlreiche aufregende Möglichkeiten. So könnte sie dazu beitragen, uns tiefer in Spiele einzutauchen, als jemals zuvor.

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Der “Deep Dive” soll uns so tief in MMORPGs eintauchen lassen, wie nie zuvor – Was ist das eigentlich?

Magazin verzeichnet Anstieg an Spam-Einsendungen

Um welche Einsendungen geht es? Bereits am 15. Februar veröffentlichte Neil Clarke einen Post zu einem beunruhigenden Trend, den er festgestellt hatte. Das Problem werde nicht einfach so verschwinden, schrieb er dazu.

So habe Clarke seit Beginn der Pandemie einen Anstieg an Spam-Einsendungen zu Clarkesworld festgestellt. Bis vor kurzem habe es sich dabei vor allem um Plagiate gehandelt, bei denen der Name eines Autors durch den eigenen ersetzt und der Text schließlich mithilfe eines Programms verändert wurde.

Diese Fälle seien allerdings recht leicht zu erkennen gewesen und so unregelmäßig aufgetreten, dass sie eher ein kleines Ärgernis darstellten, so der Redakteur.

Manchmal nahm die Zahl der Plagiate für ein oder zwei Monate zu, aber insgesamt war das Wachstum sehr langsam und die Zahl der Fälle blieb gering. Jeder, der beim Plagiieren erwischt wurde, wurde von zukünftigen Beiträgen ausgeschlossen. Einige hatten sogar die Frechheit, sich darüber zu beschweren: “Aber ich brauche das Geld wirklich.”

Neil Clarke via neil-clarke.com

Was hat sich geändert? Gegen Ende 2022 habe es einen weiteren Anstieg an Plagiaten gegeben, kurz darauf sei das öffentliche Interesse an von künstlicher Intelligenz getriebenen Chatbots entstanden. Das habe vielen Menschen plötzlich die Möglichkeit gegeben, einen Versuch als vermeintlicher Autor zu starten.

Die Situation sei schnell außer Kontrolle geraten: Bereits bis zum 15. Februar habe er mehr als doppelt so viele Einsender gesperrt, wie im ganzen Januar. Die Quote für Einsendungen, die zu einem Bann führen, lag zu diesem Zeitpunkt bereits bei 38 % für den laufenden Monat.

Dazu teilte Clarke Grafiken auf Twitter, die den drastischen Anstieg an unehrlichen Einsendungen verdeutlichen. Wie genau er diese Einsendungen erkenne, wollte der Redakteuer nicht verraten, um nicht zur Verbesserung der Programme beizutragen. Es gebe aber “offensichtliche Muster” (via neil-clarke.com).

Vermeintliche Finanz-Experten versprechen einfaches Geld

Woher kommt der plötzliche Anstieg? Wie Clarke in einem späteren Post erklärte, kämen die KI-Einsendungen nicht von Menschen aus der SFF-Community. Stattdessen seien sie getrieben von vermeintlichen Finanz-Gurus, die KI-Texte als Methode bewerben, um schnell und einfach Geld zu verdienen.

Diese Menschen würden die Kritik verdienen, die an die Entwickler von KI-Software gerichtet werde, so der Chefredakteur (via Twitter).

Kein “business as usual” mehr

Wie ist die aktuelle Entwicklung? Am 20. Februar zog die Redaktion schließlich die Konsequenz aus der Flut an Spam. Via Twitter wurde mitgeteilt, dass die Einsendungen im Moment geschlossen seien, der Grund sei wohl nicht schwer zu erahnen.

In einem Thread führt Clarke das Problem weiter aus: Man habe zwar einige Ideen, das Problem zu minimieren, eine Lösung gebe es jedoch noch nicht. Programme zum Erkennen von KI-Texten seien zu unzuverlässig, solche, um Identitäten zu bestätigen, zu teuer.

Den Weg über eine Gebühr, um Geschichten einreichen zu können, will man bei Clarkesworld nicht gehen: da würde man zu viele aufrichtige Autoren opfern. Ebenso wolle man sich nicht auf Autoren beschränken, die bereits im Magazin veröffentlicht wurden, das entspräche einer Sperre für alle neuen Autoren (via Twitter).

Das entspricht der Entwicklung, die Clarke bereits in seinem Post vom 15. Februar vorausgesehen hatte. Dort hatte er geschrieben, er befürchte, das Problem werde zu zusätzlichen Barrieren für neue und internationale Autoren führen.

Es sei jedoch klar, dass es kein “business as usual” mehr geben könne, das sei einfach nicht mehr zu halten.

Schließung nicht für immer

Wie geht es jetzt weiter? Auf Twitter reagieren einige Autoren bestürzt auf die Neuigkeiten. Clarkesworld würde am schnellsten und effizientesten auf Einsendungen reagieren, sei zudem die am besten zahlende Publikation – die aktuelle Situation sei eine Krise (via Twitter).

Auch angehende Autoren, die auf eine Veröffentlichung in dem Magazin gehofft hatten, sind enttäuscht. Clarke versichert jedoch, dass man das Magazin nicht einstelle, das Einsenden soll wieder ermöglicht werden. Auf ein konkretes Datum will man sich jedoch noch nicht festlegen (via Twitter).

Die Situation rund um Clarkesworld zeigt, wie nachhaltig künstliche Intelligenz die Arbeit in kreativen Bereichen bereits verändert hat. Neben Texten lassen sich auch beeindruckende Bilder mit den richtigen Tools erstellen:

Ups, Destiny 2 zeichnet beste Fan-Kunst aus – Doch die ist gar nicht von einem Fan, sondern von der KI

Twitch: Streamerin wird sexuell belästigt und empört sich – Doch auf Twitter hagelt es Hohn und Spott

Die deutsche Streamerin quiteLola ist vor allem für ihre IRL-Inhalte auf Twitch bekannt. So lässt sie ihre Zuschauer auch aktuell an ihrer Thailand-Reise teilhaben. Dabei kam es jedoch zu einem ernsten Zwischenfall: Die Streamerin wurde sexuell belästigt. Doch damit nicht genug, wird sie auf Twitter für ihre Schilderung angefeindet.

Content Warnung: Dieser Artikel handelt von sexualisierter Gewalt. Diese Themen können bei einigen Menschen negative Reaktionen auslösen. Sollte das bei euch der Fall sein, passt beim Lesen bitte auf euch auf.

Was erlebte die Streamerin? In einem nicht länger verfügbaren Stream besuchte quiteLola einen Club auf der thailändischen Insel Koh Samui. Dort näherte sich ihr ein Mann. Der Unbekannte soll zunächst versucht haben, die Streamerin gegen ihren Willen zu küssen, als sie diese Versuche abwehrte, soll er ihr an den Hintern und zwischen die Beine gegriffen haben.

Einzelne Aufnahmen zeigen, wie aufgebracht quiteLola nach dem Vorfall ist. Als sie ihren Zuschauern unmittelbar danach berichtet, was passiert ist, ist sie wütend und den Tränen nahe.

Weitere Aufnahmen, die offenbar kurz nach dem Übergriff entstanden sind, zeigen Männer, die der Streamerin unangebrachte Kommentare zurufen. So ist unter anderem die Rede davon, es “in der Öffentlichkeit zu machen”. quiteLola bricht daraufhin in Tränen aus und erklärt, nur noch nach Hause zu wollen.

Am nächsten Tag fasste die Streamerin die Ereignisse des Vortags noch einmal in Ruhe zusammen. Wir haben euch den Clip an dieser Stelle eingebunden:

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Seit ihr, oder Menschen, die euch nahe stehen, von sexualisierter Gewalt betroffen, könnt ihr euch unter der 08000 116 016 an das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen wenden. Mehr Informationen dazu findet ihr bei hilfetelefon.de .

Weitere Hilfsanebot findet ihr auf sorgen-tagebuch.de.

Twitter-Nutzer zeigen sich von ihrer schlimmsten Seite

Wie fielen die Reaktionen aus? Von ihren eigenen Zuschauern erhielt die Streamerin viel Unterstützung. Sie ärgerten sich mit ihr über das Verhalten der anderen Club-Besucher und gaben ihr Tipps für Anlaufstellen.

Doch auf Twitter zeigte sich eine ganz andere Seite: Dort wurde am 20. Februar ein Video von quiteLolas ursprünglichem, emotionalen Bericht geteilt. In dem Post heißt es, die Streamerin habe nach der Belästigung schnell ihren Stream angemacht, um Mitleid zu bekommen.

Der Tweet erhielt bereits eine Million Aufrufe, das angehängte Video wurde von etwa einem Viertel davon angesehen (Stand: 22.02.2023, 11:30). Zahlreiche Twitter-Nutzer kritisieren den Poster für die verfälschende Darstellung, da der Stream bereits lief, als es zu dem Übergriff kam.

Unter dem Tweet sammeln sich jedoch auch erschreckende und teils ekelhafte Kommentare: Die Streamerin wird beleidigt, sie sei anstrengend und würde nur nerven. Zusätzlich wird ihr vorgeworfen, nur an Aufmerksamkeit und Geld interessiert zu sein.

Manche schreiben, wie lustig sie die Situation finden. Einige diskutieren sogar, ob sie selbst sexuelle Handlungen an der Streamerin vornehmen würden.

Wie man es auch macht, ist es verkehrt

Warum ist das so problematisch? Die abwertenden und teilweise entwürdigenden Reaktionen unter dem Tweet verdeutlichen ein Problem, mit dem viele Opfer sexueller Gewalt konfrontiert werden. Auch das wird auf Twitter diskutiert.

Betroffene können es in den Augen einiger Leute nie “richtig” machen:

Berichten sie erst später von ihren Erlebnissen, wird ihnen gerne vorgeworfen, sie seien zu spät dran, hätten direkt etwas sagen müssen. Wendet sich jemand jedoch wie in diesem Fall unmittelbar nach einem Übergriff an die Öffentlichkeit, werden sie auch nicht ernst genommen – wenn wirklich etwas passiert wäre, hätte man ja wohl Besseres zu tun, scheint die Auffassung mancher zu sein.

Twitch-Streamerin Gnu ist angewidert von Inhalten über sie auf reddit – „Es werden keine Grenzen gesetzt“

Quelle(n):
  1. Twitter
  2. Twitch

Steam: Valve stellt Cheatern eine Falle in DOTA 2 – Mehr als 40.000 tappen rein, werden permanent gebannt

Die Firma hinter Steam, Valve, betreibt mit DOTA 2 eines der erfolgreichsten MOBAs der Welt. Am 21. Februar teilt Valve mit: Ihnen ist ein Schlag gegen Cheater gelungen. Mit einer Falle, einem „Honeypot“, konnten sie Betrüger klar identifizieren und bannen. Mehr las 40.000 Accounts habe es getroffen.

Um was für einen Cheat ging es?

  • Das sagt Valve nicht so genau, man spricht davon, dass Spieler mithilfe von Drittsoftware in DOTA betrogen haben (via dota2.com).
  • Das Programm habe interne Daten des Clients ausgelesen, die für Spieler eigentlich nicht sichtbar seien.
  • Durch den Cheat hatten Cheater einen unfairen Vorteil. Die Fans spekulieren auf reddit, was das genau für ein Cheat war – eine Art „Map-Hack“ oder ob Spieler Daten über die Gegner auslesen konnten, deren Lieblings-Champs erfuhren, irgendwie sowas wird es wohl gewesen sein.
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Dota 2 Trailer: Muerta

Valve schleust Bereich in DOTA 2 ein, den nur Cheater sehen können

Das hat Valve unternommen:  Valve sagt, sie haben die genaue Cheat-Methode analysiert und dann in einem Patch einen Honeypot eingeschleust:

Ein Datenbereich im Spielclient, der niemals während des normalen Spielens ausgelesen wird, aber auf den dieser Exploit zugreifen würde.

Alle heute gesperrten Account haben diesen geheimen Bereich des Clients gelesen und sind uns in die Falle gegangen. Deshalb halten wir ihre Sperre für angemessen.

Laut Valve wurden über 40.000 Accounts permanent gesperrt.

Valve betont: DOTA mache am meisten Spaß, wenn es fair ist und ein Sieg durch Geschick und Ausdauer errungen wird. Man werde auch in Zukunft Exploits aufspüren und entfernen – Cheater würden gebannt werden. Das gelte auch für Profi-Spieler, die man von allen Wettbewerben bei Valve ausschließt.

Mehr zum Thema
DOTA 2: Idiotische Idee ruiniert 10 Karrieren von Profis auf einen Schlag
von Maik Schneider

Fans sind begeistert, lieben eine gute Falle

Wie ist die Reaktion der Fans? Die ist überwältigend positiv:

  • Einer sagt, er habe einen „Gerechtigkeits-Ständer“.
  • Andere sagen, sie freuen sich schon auf die ersten, die meckern, sie seien gebannt worden, um sie schadenfroh auszulachen.
  • Besonders welchen Profi-Spieler es erwischt habe, erwarte man gespannt.

Vor allem die Tücke, den Cheatern eine Falle zu stellen, wird von den DOTA-Spielern goutiert. Jeder MOBA-Spieler steht auf eine gute Falle und den anschließenden Gank aus dem Busch heraus.

DOTA 2 ist fest mit der DNA von Steam und Valve verwurzelt:

Steam: Neues Video zeigt den mächtigsten Mann im Gaming in all seiner tyrannischen Pracht

„Fortnite Lehrerin“ streamt Battle Royale auf Twitch, um Kindern einen sicheren Ort zu bieten

Lori Weber ist Lehrerin – in ihrer Freizeit aber auch Twitch-Streamerin „Slytrue48“. Sie streamt das Battle Royale Fortnite und nutzt das Spiel, um Kindern gutes Verhalten beizubringen. Gleichzeitig möchte sie aber auch einen positiven Ort ohne Hass schaffen.

Wer ist Lori Weber? Lori Weber ist hauptberuflich Lehrerin. Daneben ist sie aber auch als Fortnite Streamerin unter dem Namen „Slytrue48“ aktiv.

Sie streamt auf Twitch regelmäßig Videos zum Battle Royale Fortnite und konnte bereits 19.868 Follower auf der Plattform gewinnen (Stand: 22. Februar 2023). Daneben lädt sie Clips auf TikTok hoch und betreibt einen YouTube-Kanal.

Gegenüber PCGames erklärte die Lehrerin die Hintergründe ihrer Streamer-Tätigkeit und erzählt, wie ihr Fortnite im Umgang mit Kindern helfe.

Fortnite verhalf schon einigen Streamern wie Ninja zum Erfolg auf Twitch. Hier seht ihr, was er heute macht:

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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?

„Alles, worüber sie sprachen, war Fortnite“

Wie fing alles an? „Ich habe vor fünf Jahren angefangen, die fünfte Klasse zu unterrichten, und alles, worüber sie sprachen, war Fortnite“, erzählt die Lehrerin gegenüber PCGames.

„Fortnite war zu diesem Zeitpunkt relativ neu. Da ich bereits WoW und Assassin’s Creed gespielt hatte, sagte ich mir, dass ich es mal ausprobieren würde und begann, Ninja anzuschauen. Mein Sohn ist derjenige, der mir mein erstes Spielsetup gekauft hat, auf dem ich Fortnite spielen konnte. Auf diese Weise hatte ich etwas, worüber ich mit meinen Schülern sprechen konnte“.

Anfangs brauchte die Lehrerin etwas Zeit, um sich an das Spiel zu gewöhnen. Doch dann baute sie das Konzept immer weiter aus und begann auf Twitch mit ihren Streams. Ihre Schüler kamen als Zuschauer und Weber erkannte in Fortnite ein hilfreiches Mittel für ihre Tätigkeit als Lehrerin.

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Hier seht ihr das neueste YouTube-Video von Slytrue48

Wie reagieren die Schüler darauf? Lori Weber erzählt weiter, dass die Schüler ihr Hobby cool fänden und sie etwa immer wieder gefragt werde, ob sie einen Fortnite-Tanz machen könnte.

Doch nicht nur ihre Schüler feiern Weber für ihr Hobby. Inzwischen ist sie an ihrer Schule als “Fortnite Lehrerin” bekannt und auch die Schulleiterin scheint die Tätigkeit zu befürworten. So erzählt diese immer den neuen Schülern, die Lori Weber unterrichten wird, im Voraus vom Hobby ihrer Lehrerin.

Darin sieht Weber auch einen großen Vorteil: Das schaffe vor allem mit einigen Jungs eine gewisse Verbindung, die es ohne das gemeinsame Hobby so nicht gäbe.

Wie sind die Streams gestaltet? Lori Weber passte die Streaming-Inhalte an ihre fünfte Klasse an. Manchmal richtet sie sich aber auch an eine jüngere Zuschauerschaft. Ganz wichtig ist ihr dabei: Positivität.

So achtet die Lehrerin beim Spielen darauf, dass alle nett zueinander sind. Statt andere zu beschimpfen, lobt Weber gutes Gameplay. Mobbing und Ausdrücke haben keinen Platz in ihrem Stream.

So erhielt die Fortnite-Lehrerin laut eigener Aussage schon viel Feedback, in dem Kinder zu ihr sagen, dass sie sich sicher in ihrer Community fühlen. Zudem gäbe Weber ihnen das Gefühl, sie könnten bei Mobbing zu ihr kommen.

Gleichzeitig zieht Weber aber auch klare Grenzen, was ihre Online-Präsenz angeht: Kinder können an ihren Custom Matches am Wochenende teilnehmen, häufig schauen da dann Eltern oder Großeltern der Kinder zu, und ihr über Fortnite folgen. Jedoch folgt sie niemandem zurück und ihre Lobby bleibt für die eigenen Schüler geschlossen.

Was plant Lori Weber für die Zukunft? In fünf Jahren kann die Lehrerin in den Ruhestand gehen. Dann hat sie einen Plan: Fortnite-Streamen als Vollzeit-Beruf.

Bis dahin möchte sie aber weiterhin durch ihre Streams einen sicheren Ort für Kinder schaffen, in dem Hass keinen Platz hat und das Spiel weiterhin nutzen, um Schülern gutes Verhalten und Fair Play näherzubringen.

Hier findet ihr noch ein Interview von MeinMMO mit einer Schulleiterin über Social Media und Influencer.

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

MMORPG New World bringt 2023 neue Seasons, eine Erweiterung und Mounts – Klingt absolut großartig

New World hat endlich verraten, wie es langfristig mit dem MMORPG weitergehen soll. Im Fokus stehen Updates, die alle 3 Monate erscheinen sollen. Sie enthalten neue Story, aber auch neue Features wie etwa einen Dungeon. Kombiniert werden diese Updates mit Season-Pässen. Außerdem wurde für Herbst 2023 eine große Erweiterung mit Mounts angekündigt.

Wie genau sieht der Plan von New World aus? New World wird künftig alle 3 Monate ein großes Update bekommen. Der erste Patch in diesem Rhythmus erscheint am 28. März und bringt:

  • Neue Story-Quests rund um eine Truppe von Söldnern mit dem Namen “Silberkrähen”.
  • Die neue Expedition Empyreum-Schmiede für Spieler auf Stufe 60.
  • Die neue Mechanik “Ausrüstungsset-Lager”, über die ihr mit nur einem Klick zwischen Ausrüstungssets hin und her wechseln könnt.
  • Eine neue Herzjuwelfähigkeit. Der “Feuersturm” erzeugt einen Tornado, der mehreren Zielen auf seinem Weg Schaden zufügt.
  • Die Überarbeitung der Hauptgeschichte für die Gebiete Webermoor und Lichtholz. Bereits für den Fresh-Start wurde 2022 die Story bis Stufe 25 angepasst und das sogar sehr positiv.

Außerdem im Update enthalten ist ein Season-Pass, der sowohl in einer kostenlosen als auch kostenpflichtigen Version erscheint. Dieser Pass winkt mit neuen Skins und Belohnungen und soll die Spieler dazu animieren, regelmäßig einzuloggen.

Eine Season soll immer 3 Monate andauern, bis dann ein neues Update, neue Story und ein neuer Pass veröffentlicht werden. Für 2023 sind insgesamt 4 Seasons geplant, die unter anderem den ersten Raidboss, Anpassungen an den Territorien und serverübergreifende Dungeons und Boss-Arenen bringen. Die wurden sich in der Community sehr stark gewünscht.

New World Roadmap 2023 neu

Ist das alles, was an Content kommt? Nein, zwischen den großen Updates soll es weiterhin kleine Patches und Events geben. Während des ersten Season-Passes finden etwa die Rache der Kaninchen und ein Spriggan-Event statt, bei dem ihr Bosse in der offenen Welt besiegen müsst. Zudem kommt das neue Frühlingsblüte-Event, bei dem ihr Blüten sammeln und gegen neue Gegner kämpfen müsst. Auch Balance-Updates sind immer wieder geplant.

Das große Highlight wird jedoch die neue Erweiterung im Herbst 2023. Diese bringt neue Story-Inhalte, ein neues Dungeon, eine neue Waffe, eine neue Ausrüstungsstufe und Reittiere!

Unklar ist derzeit noch, ob ihr die Erweiterung extra kaufen müsst oder ob sie kostenlos sein wird.

Trotz allem klingt der Content-Plan für 2023 deutlich besser als im Vorjahr. Die größten Probleme wurden gelöst und nun wird sich stark auf neue Story und neue Inhalte fokussiert. Das sollte New World dieses Jahr gerade für Veteranen und Vielspieler interessanter machen.

Season-Pass verspricht einzigartige Belohnungen und Booster, aber kein Pay2Win

Wie ist der Season-Pass genau aufgebaut? Der neue Pass kommt mit insgesamt 100 Belohnungsstufen. Diese Stufen erhöht ihr, indem ihr Saison-EP sammelt. Diese erhaltet ihr für den Abschluss spezieller Aufgaben während einer Season, aber auch für Fraktionssmissionen, Stadtquests, Dungeons und PvP.

Außerdem wird eine sogenannte Stempelkarte eingefügt. Auf dieser findet ihr verschiedene tägliche Aufgaben, die ihr “abstempeln” könnt. Jeder Stempel gibt Saison-EP. Mehr Erfahrungspunkte gibt es jedoch, wenn ihr ein “BINGO” erzeugt – also eine Reihe horizontal, vertikal oder diagonal abschließt.

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5 Tipps, wenn ihr 2023 mit New World anfangen wollt

Ihr levelt beide Pässe – kostenlos und Premium – gleichzeitig, wobei ihr für den Premium-Pass Stufe 25 erreicht haben müsst. Wenn ihr aber nachträglich den Premium-Pass kauft, bekommt ihr rückwirkend alle Belohnungen.

Der Season-Pass soll die Spieler eine Zeit beschäftigen, allerdings soll der durchschnittliche Spieler keine 3 Monate brauchen, um alle Belohnungen zu erhalten. Er gilt zudem regionsweit. Ihr könnt den Pass also mit mehreren Charakteren in Europa zusammen voranbringen. Wenn ihr allerdings auf amerikanische Server wechselt, müsst ihr mit dem Pass wieder bei null anfangen.

Wie teuer ist der Premium-Pass? Er kostet 20.000 Glücksmarken – also umgerechnet 19,50 Euro. Die Marken gibt es exakt in dieser Zahl zu kaufen.

Was gibt es für Belohnungen?

  • Im kostenlosen Pass bekommt ihr eine Vielzahl von hilfreichen Belohnungen, darunter neue Skins, Glücksmarken, Emotes, saisonale Waffen und Rüstung, Schattensplitter, Gipskugeln und Materialvorräte. 
  • Im Premium-Pass soll es ebenfalls Schattensplitter, Gipskugeln und Materialien und zudem weitere, einzigartige Skins geben.

Besonders interessant sind die neuen Boost-Marken, die in beiden Pässen, aber auch neu im Shop veröffentlicht werden.

Dabei handelt es sich um temporäre Buffs, über die Spieler schneller aufschließen können sollen. So gibt es etwa für 90 Minuten mehr Gebietserfahrung oder mehr Erfahrungspunkte beim Leveln einer Waffe. Einen Vorteil im Kampf wird es jedoch nicht geben.

Was genau im Pass steckt, verraten wir hier:

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Wird New World jetzt Pay2Win? Wir haben uns den neuen Season-Pass angeschaut
von Alexander Leitsch

Was sagt ihr zu den Plänen von New World für dieses Jahr? Wie steht ihr generell zu Season-Pässen und den Updates alle 3 Monate? Und was sagt ihr zur neuen Erweiterung? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ihr müsst in New World übrigens nicht bis Ende März auf neuen Content warten. Erst am Dienstag wurde mit Crassus ein neuer Event-Boss veröffentlicht, der zwei Wochen im Spiel bleibt:

In New World könnt ihr jetzt Zyklopen abschlachten für besondere Event-Ausrüstung – Doch ihr müsst euch beeilen

Destiny 2: Lightfall für neue Spieler – So steigt man 2023 am besten in die neue Erweiterung ein

Bei Destiny 2 lockt 2023 das Lightfall-DLC mit der modernen Stadt Neomuna so manchen neuen Spieler an. Allerdings sind viele vom riesigen Content-Angebot abgeschreckt. Falls es euch genauso geht, lasst euch nicht entmutigen. Hier kommt die MeinMMO-Anleitung für einen stolperfreien Einstieg ins Destiny-Universum.

Dieses Problem haben Einsteiger in Destiny 2: Destiny 2 ist seit 5 Jahren auf dem Markt und liefert seither einen kontinuierlichen Strom aus neuen Inhalten, Geschichten und einer sich verändernden Meta. Vor allem der Live-Service-Aspekt von Destiny 2 hat es jedoch ermöglicht, eine unglaublich reichhaltige und immersive Welt zu erschaffen, die sich kontinuierlich verbessert und verändert.

Für neue Spieler ist jedoch genau das oftmals der blanke Horror. Sie verlieren schnell den Überblick und fühlen sich häufig von der Vielzahl an Quests, Materialien und der freien Wahl, wo man denn nun genau anfängt, erschlagen.

Aber keine Sorge, wenn es euch im Destiny-Multiplayer-FPS, mit seiner scheinbar endloser Beute, genauso geht.

Mit der Lightfall-Erweiterung, die am 28. Februar erscheint, hat Bungie weitere Schritte gemacht, um dieses Problem anzugehen. Vor allem will man neuen Spielern helfen, sich sicherer zu fühlen und ihre Fortschritte im Spiel besser zu kontrollieren.

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Alles, was ihr zu Destiny 2 wissen müsst u0026#8211; in 2 Minuten

Einsteiger sollten mit NewLight beginnen

Bei Destiny 2 kommen jeden Tag neue Hüter in den Turm, um den Reisenden und das Licht zu beschützen. Eure Reise als Hüter solltet ihr jedoch unbedingt mit NewLight beginnen.

NewLight ist kostenlos: Der optimale Einstieg ist auch weiterhin „NewLight“. Das ist Bungies Bezeichnung für das kostenlose Basisspiel von Destiny 2. Ihr werdet damit zwar ein paar der größten Momente nicht erleben können, aber es gibt euch einen guten Eindruck davon, was Destiny ist und worum es im Loot-Shooter geht.

  • Ihr könnt euch eure erste Klasse, Jäger, Titan oder Warlock, auswählen.
    • Titanen sind diszipliniert mit aggressivem Angriff und einer unerschütterlichen Verteidigung.
    • Jäger sind blitzschnell auf den Beinen und noch schneller am Abzug.
    • Warlocks verwandeln die Mysterien des Universums in Waffen, um sich selbst zu stärken und ihre Feinde zu zerstören, haben aber auch den höchsten (und am schwierigsten zu erlernenden) Sprung
  • Ihr könnt mit eurem neuen Charakter eine Einstiegsmission spielen, die euch Funktionen und Quest-Abläufe erklärt und euch mit der Steuerung vertraut macht.
  • Drei frei austauschbare Unterklassen, Solar, Leere und Arkus, stehen euch mit NewLight sofort zur Verfügung.
  • Danach erhaltet ihr einen kleinen Haufen von Quests, die ihr jedoch frei erkunden könnt.
  • Weitere Unterklassen wie Stasis oder Strang können freigeschaltet werden, indem ihr die Kampagnen bestimmter Erweiterungen spielt.

Wenn ihr an diesem Punkt angekommen seid, dass ihr alle Fähigkeiten und Storys von Destiny erleben wollt, dann wird es Zeit, sich mit der Geschichte und den Editionen des Spiels zu beschäftigen. Vor allem, weil Destiny 2 mehrere DLCs hat, die euch Zugriff auf verschiedene Inhalte geben.

Zuerst die Story etwas aufarbeiten: Grundsätzlich sollte jeder Hüter wissen, um was es geht. Das ist wichtig damit ihr alles versteht, was Destiny 2 in seinen Erweiterungen zu bietet hat.

Das folgende Intro-Cinematic zur Story bietet euch einen kurzen Rückblick auf die Welt von Destiny und ist optimal dafür geeignet.

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Destiny 2: Die Saga um Licht und Dunkelheit – Destiny wartet auf dich

Wenn ihr dann noch mehr über die Destiny-Story bis hin zu den bisher spielbaren Inhalten erfahren wollt, ist unsere große Story-Übersicht genau das Richtige. Sie arbeitet sogar die Inhalte aus Destiny 1 in der Kurzfassung auf.

Beachtet jedoch, unser Story-Artikel beinhaltet alles, auch die DLCs, die ihr womöglich noch gar nicht gespielt habt.

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Die Geschichte von Destiny 1 und 2 bis Season 23 schnell zusammengefasst
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Folgt dem Hüter-Rang-System

Das Hüter-Rang-System ist euer nächster Anhaltspunkt. Folgt diesem und Destiny 2 zeigt euch alles, was ihr wissen und kennen müsst. Vor allem dann, wenn ihr mal nicht mehr weiter wisst, was als nächstes zu tun ist. Außerdem könnt ihr so von einfachen Dingen zum Endgame foranschreiten und das in eurem Tempo.

Hüter-rang-system Destiny 2 2023
Das Hüter-Rang-System findet ihr im Spiel über den Navigator.

In welcher Reihenfolge spielt man die DLCs? Wenn ihr dann ein wenig erkundet habt könnt ihr euch überlegen, welche Destiny-Erweiterungen ihr spielen wollt. Ihr könnt im Grunde jedes DLC spielen, aber die Reihenfolge derselben ist nicht unerheblich.

Dafür gibt es jedoch im Spiel auch eine praktische Übersicht in Form einer Zeitleiste.

Hier können neue Spieler sehen, in welcher Reihenfolge die Erweiterungen herauskamen und somit auch, in welcher Reihenfolge man sie demnach spielen sollte. Über die Zeitleiste könnt ihr auch alte Storymissionen nochmal erleben und so besser verstehen, was passiert ist.

Die Zeitleiste gibt einen Überblick zur Geschichte und welche DLCs man besitzt

Muss ich alle DLCs nachkaufen? Storytechnisch nicht unbedingt. Destiny 2 bietet inzwischen nach jeder Erweiterung ein interaktives Video an. Dort werden wichtige Details nochmals zusammengefasst. Aber es ist trotzdem schöner, wenn man dies alles im Spiel selbst erlebt und auch zocken kann.

Auch wenn ihr alle Waffen und Fähigkeiten wollt, solltet ihr die entsprechenden DLCs kaufen.

  • Stasis ist beispielsweise nur freischaltbar, wenn ihr das DLC „Jenseits des Lichts“ besitzt
  • Strang ist nur freischaltbar, wenn ihr das Lightfall-DLC besitzt
  • Auch exotische Waffen aus Missionen sind nur mit Besitz der DLCs als Option frei

Hier ist vor allem gut zu wissen, dass Destiny 2 nicht die Art von Spiel ist, bei der das Alter des Inhalts automatisch seinen Wert bestimmt. Neuere Erweiterungen sind somit nicht von Natur aus besser als ältere.

Das spart bares Geld in Destiny 2: Für neue Spieler besonders praktisch ist die sogenannten Legacy-Edition von Destiny 2. Dieses dreiteilige Paket enthält drei DLCs zu einem günstigen Preis. Damit könnt ihr euch günstig bereits 3 der aktuell 5 erhältlichen Erweiterungen sichern.

In der Legacy-Edition sind dann alle dazugehörigen Waffen und Zugriff auf weitere Aktivitäten wie Raids, exotische Missionen sowie frühere Ausrüstung enthalten. Und durch „Jenseits des Lichts“ bekommt ihr auch Zugriff auf Stasis, die Eisfähigkeit in Destiny 2. Es ist also quasi ein Rundum-Sorglos-Paket.

Was ist aus dem Forsaken-DLC und seiner Kampagne geworden? Das Forsaken-DLC wurde zu einem „Forsaken-Pack“ und gibt nur noch Zugriff auf eine große Anzahl von Exotics. Allerdings kann man seit 2023 die letzte Mission aus Forsaken im Spiel wieder zocken, damit man weiß um was es geht. Zusätzlich können Spieler in die Träumende Stadt und den Raid „Letzter Wunsch“ sowie den Dungeon „Der Zerbrochene Thron“ spielen.

Wir listen euch hier die aktuelle Reihenfolge der DLCs auf:

  • Destiny 2: Legacy Collection (2023): Diese Edition enthält Die Hexenkönigin, Jenseits des Lichts und Festung der Schatten. Spielt euch durch drei epische Kampagnen, schaltet 37 Exotische Waffen, 15 Exotische Rüstungsteile und die Macht der Stasis frei, die es euch ermöglicht, das Schlachtfeld festzusetzen und zu kontrollieren.
    • Forsaken gewährt Zugriff auf den Raid „Letzter Wunsch“ sowie den Dungeon „Der Zerbrochene Thron“.
    • Festung der Schatten Zugriff auf den „Garten der Erlösung“-Raid und denr Dungeon „Grube der Ketzerei“.
    • „Die Hexenkönigin“-Erweiterung von Destiny 2 führt in die Location „Savathuns Thronwelt“ und gewährt Zugriff auf eine maßgeschneiderte Kampagne, einen Raid, exklusive Aktivitäten und jede Menge mächtige Ausrüstung, wie die exotische Maschinenpistole „Osteo Striga“ oder den schweren Granatwerfer „Parasit“.

Nicht in einem Pack verfügbar sind derzeit diese beiden DLC. Allerdings aktualisiert Bungie seine Packs nach jeder neuen Erweiterung, sodass dann auch Lightfall sicher bald den Weg in die Legacy-Collection finden wird.

  • Bei der „Lightfall“-Erweiterung bekommt ihr eine neue Kampagne , die brandneue Fähigkeit Strang und eine neue Location in Form von Neptuns unberührter Hightech-Hauptstadt „Neomuna“. Dazu eine maßgeschneiderte Story, ein Raid, exklusive Aktivitäten und jede Menge Exos, wie das Automatikgewehr „Quecksilbersturm“, samt mächtiger Ausrüstung.
  • Die Finale Form ist das letzte DLC der Licht- und Dunkelheits-Saga und wird im Juni 2024 seinen Release haben.

Alle Editionen zum neuesten DLC findet ihr in unserem HUB:

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Damit ihr hier den Überblick nicht verliert, zeigt euch die zuvor erwähnte Zeitleiste im Spiel auch an, was ihr schon gekauft habt. Ihr seid also nicht gezwungen, alles auf einmal zu kaufen.

Wir empfehlen auch sich direkt die Deluxe-Editionen zu kaufen. Damit hat man am wenigsten Aufwand, denn diese hat, inklusive der Dungeons, alles Wichtige drin. Das alles einzeln zu kaufen, ist wesentlich teurer. Zudem lohnt sich immer ein Preisvergleich zu den Angeboten eurer jeweiligen Anbieterplattform.

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Die Finale Form kann aktuell vorbestellt werden – Offizieller Start ist dann im Juni 2024

Der Destiny 2 Seasonpass kurz erklärt: Zu den DLCs gibt es auch noch den Seasonpass in Destiny 2. Sie dauern in der Regel 3 Monate und bringen zusätzliche Inhalte und Ausrüstung zum Jagen. Aber nur für den, der wirklich vorhat viel Destiny 2 zu spielen, sind Seasonpässe eine gute Wahl. Ab 2024 stellt Destiny 2 auf ein Episoden-System um und verabschiedet sich damit von Seasons.

In der Deluxe-Edition eines DLCs sind alle 4 Seasonpässe samt den 2 kostenpflichtigen Dungeons bereits inklusive.

  • Am Ende jeder Season werden gesammelte Rufränge, wie Ruhm und Ruchlosigkeit auf 0 gesetzt.
  • Wenn das nächste DLC herauskommt, hört die Deluxe-Edition der vorherigen Erweiterung auf zu existieren.

Hier findet ihr eine Übersicht aller Dungeons aus Destiny 2 und könnt auch sehen welches DLC ihr braucht, damit ihr sie spielen könnt.

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Wie verständlich ist der Rest vom Destiny-Universum 2023? Seit Witch Queen hat Destiny 2 große Fortschritte damit gemacht es vor allem neuen Spielern einfacher zu machen.

  • Alte DLCs werden nicht mehr entfernt, sodass man alles spielen kann. Diese Änderung beginnt mit dem DLC „Festung der Schatten“.
  • 2022 wurden die vielen verschiedenen Zielmaterialien eingestellt. Es gibt jetzt nur noch drei Materialien und ein paar sehr besondere Items: Glimmer, Legendäre Bruchstücke und Verbesserungskerne sowie exklusive Währungen wie Aszendentenbruchstücke. 2024 fallen auch die Legendären Bruchstücke bei den Währungen weg.
  • FOMO (“Fear of missing out”) wurde deutlich reduziert, sodass man sich nicht mehr so frustriert fühlt, wenn man doch mal bestimmte Beute, Exotics oder Gelegenheiten verpasst hat. Man kann alte Rüstungen und Waffen bei Händlern fokussieren und somit auch später noch bekommen.
  • Viele Waffen sind nun herstellbar. Man sammelt hierfür Baupläne und hat dann jederzeit die Möglichkeit eine Waffe, die vielleicht gerade Meta wurde, mit den gewünschten Perks zu formen. Das spart Platz im Tresor und macht euch flexibel.

Der kürzeste Rat für neue Destiny-2-Spieler

Wenn ihr euch jetzt noch fragt: „Und was mache ich neben der Kampagne, die mich durchs Spiel führt, noch so in Destiny 2?“ Dann könnt ihr diese Kurztipps aus der Destiny-Redaktion von MeinMMO gerne nutzen. Sie helfen euch, alles Drumherum auch noch zu entdecken.

  • Schließt alle saisonalen Einführungsquests ab.
    • Diese müssen pro Charakter durchgespielt werden und können eine überraschende Menge an Geschichten enthalten. Sie werden euch auf der Karte links oben als kleines Symbol angezeigt.
  • Findet und erledigt jeden Verlorenen Sektor mindestens einmal und redet auch einmal mit jedem NPC im Spiel, den ihr entdecken könnt
  • Wenn ihr den aktuellen Seasonpass nicht besitzt, versucht dennoch mindestens Rang 35 zu erreichen, um euch die exotische Waffe zu sichern. Verdient man sich diese nämlich nicht innerhalb der Season, geht es hinter eine Paywall.
  • Bringt in Erfahrung, welches Material von den Aktivitäten und Zielen droppt. Das hilft euch zu wissen, wo ihr etwas Bestimmtes bekommt und wo nicht.
  • Schließt stets auch die Quest-Beutezüge ab, die ihr von Ada-1 im Turm erhaltet. Damit kann man sich später Rüstungsornamente über Transmog erstellen.
  • Findet mindestens eine Waffe jedes Typs und jedes Elements und versucht so viele Bauplanwaffen wie möglich fertig zu stellen, damit diese in eurer Sammlung freigeschaltet werden. (Triumphe > Baupläne & Katalysatoren)

Welchen Rat würdet ihr neuen Spielern mitgeben? Hinterlasst uns gerne eure Tipps in den Kommentaren. Und was sagen die Destiny-Veteranen? Findet ihr Bungie hat den Neueinstieg leichter gemacht als früher? Und solltet ihr als Neueinsteiger Fragen haben, könnt ihr natürlich ebenfalls unsere Kommentarfunktion nutzen.

Apropos Veteranen, die haben in Destiny 2 aktuelle noch andere Probleme, denn ihnen machen im PvP die Cheater das Leben schwer. Aber es gibt Hoffnung:

Destiny 2 gewinnt 4 Millionen Euro Prozess gegen Cheat-Anbieter – Verklagt direkt den nächsten

Pokémon GO streicht wohl weitere Heim-Boni – Fern-Raids werden offenbar bald umständlicher

Im Rahmen der Corona-Pandemie hatte Pokémon GO verschiedene Boni eingeführt, die das Spielen erleichtern sollten. Doch den Fern-Raids könnte laut einem neuen Fund bald der Kampf angesagt werden. Wir von MeinMMO zeigen euch, worum es dabei geht und mit welchen Einschränkungen ihr rechnen müsst.

Um welche Boni geht es? Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie war es vielen Trainern nicht möglich, nach draußen zu gehen und dem Spiel in seiner ursprünglichen Form nachzukommen. Deshalb führte Niantic verschiedene Boni ein, die das erleichtern sollten. Einer von ihnen waren die Fern-Raids.

Mit Hilfe der besonderen Fern-Raid-Pässe war es Trainern in den letzten Jahren möglich, beliebig viele Raids in anderen Regionen durchzuführen. Sie mussten dazu, anders als bei den normalen Raids, das Haus nicht mehr verlassen und konnten bequem von zu Hause spielen.

Doch das könnte sich bald ändern. Nachdem bereits ein erster Fund zu Einschränkungen bei den Raids für schockierte Trainer sorgte, gibt es nun weitere Hinweise auf drastische Änderungen seitens Niantic. Welche das genau sind und ab wann diese möglicherweise greifen, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Bald höhere Preise und Einschränkungen bei Fern-Raids

Was wurde gefunden? Wie die PokeMiners, eine Gruppe von Dataminern, bereits vor einigen Tagen im Quellcode von Pokémon GO entdeckt haben, sollen die Entwickler Anpassungen in Bezug auf die Fern-Raids planen. So soll es zu einer Limitierung der möglichen täglichen Fern-Raids kommen.

Nun haben die PokeMiners weitere Hinweise dazu entdeckt, die das ganze nochmal etwas konkretisieren. So teilt der reddit-User drakepig in seinem Beitrag folgenden Tweet der Dataminer auf reddit:

drakepig via reddit.com

So schreiben sie (via reddit.com): “In der letzten Woche hat es geheißen, dass mit dem Beginn der neuen Saison dieser Nerf eingeführt wird, zusammen mit einer Preiserhöhung für Fern-Raid-Pässe. Basierend auf weiteren Funden heute, beträgt die Zahl von [Fern-] Raids 6 pro Tag, für je 150 Münzen. Wir müssen natürlich abwarten, ob das wahr wird.”

Was bedeutet der Fund? Es deutet dadurch alles darauf hin, dass Niantic die Fern-Raids in den kommenden Wochen erschweren könnte. Fern-Raids wären dann nur noch in begrenzter Menge möglich und der Kauf von neuen Pässen würde 50 Münzen mehr betragen als bisher. Damit wären die Premium-Kampf-Pässe, die es euch ermöglichen vor Ort zu spielen, erstmals seit der Einführung der Fern-Raid-Pässe günstiger.

Trainer, denen diese tägliche Anzahl nicht reicht oder denen die Pässe dann schlichtweg zu teuer sind, wären dann wieder gezwungen, die Raids vor Ort zu absolvieren. Hier ist es also nützlich, wenn ihr euch lokal mit anderen Spielern vernetzt habt. Wie das über Campfire möglich ist, zeigen wir im folgenden Artikel:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: So funktioniert Campfire, die neue App von Niantic, durch die ihr mit anderen Trainern chatten könnt
von Franzi Korittke

Wann wäre die Änderung denkbar? Eine Änderung dieser Art, wäre für den Start der neuen Season denkbar. Diese beginnt bereits am 01. März 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit.

Ob und wann die Änderungen tatsächlich umgesetzt werden ist derzeit nicht bekannt. Wie die PokeMiners selbst sagen, bleibt immer noch zu hoffen, dass Niantic dies nochmal überdenkt und die Änderungen nicht eingeführt werden.

Allerdings wäre eine solche Änderung nicht die erste ihrer Art. Niantic hat in den letzten beiden Jahren die Heim-Boni aus der Corona-Zeit Stück für Stück wieder entfernt. Besonders die kontroverse PokéStop-Änderung sorgte 2021 für viel Gegenwind aus der Community und wurde schließlich von den Entwicklern zurückgenommen.

Wie ist eure Meinung zu den geplanten Änderungen? Gebt ihr derzeit überhaupt Münzen für Fern-Raid-Pässe aus? Und reicht euch eine Limitierung auf 6 Fern-Raids am Tag? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In Pokémon GO findet jetzt täglich ein kurzes Mini-Event statt. Wir zeigen euch worum es dabei geht und ob sich das Monster lohnt.

3 Gründe, warum Fans von Rollenspiel und Rundenstrategie Redemption Reapers spielen sollten

Was ist Redemption Reapers? Redemption Reapers ist das neueste Spiel von Binary Haze. Von diesem Studio erschien zuletzt das sehr positiv bewertete Metroidvania Ender Lillies. Redemption Reapers ist allerdings ein Rundenstrategiespiel. Ihr steuert die Mitglieder der Söldnertruppe “Aschefalken” und stellt euch der grausigen “Mort-Legion” entgegen.

Das Setting ist eine düstere Fantasy-Welt, die von den Mort unbarmherzig dezimiert wird. Da euer Feind quasi immer haushoch überlegen ist, müsst ihr geschickt taktieren, die Fähigkeiten aller Charaktere optimal nutzen und eure Kämpfer zwischen den Missionen gescheit aufleveln und ausrüsten.

Wann und worauf erscheint das Spiel? Redemption Reapers erscheint am 23. Februar 2023 auf dem PC (Steam), der PS4 sowie der Nintendo Switch.

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Das sind die Features von Redemption Reapers?

Die folgenden Features machen Redemption Reapers so besonders.

Ab heute erhältlich: erkundet die Welt und Kämpfe von Redemption Reapers

Tiefgründiges Taktik-Gameplay

Redemption Reapers verwendet ein klassisches Rundenstrategie-System. Abwechselnd sind also jeweils eure Helden und dann wieder die feindlichen Monster am Zug. Das Ausführen von Aktionen kostet euch Aktionspunkte (AP), die sich jede Runde erneuern. Ihr müsst stets gut abwägen, was ihr alles in eurer Runde machen wollt und ob es dann noch genug AP gibt, um einem ekligen Mort-Monster aufs Fressbrett zu hauen.

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Damit das Gameplay noch spannender und fordernder wird, könnt ihr eure Fähigkeiten taktisch sinnvoll kombinieren. So ist es sinnvoll, Seite an Seite mit einem anderen Helden zu fechten und dann dessen kommenden Angriff mit einem speziellen Synergieeffekt zu versehen. Unter bestimmten Voraussetzungen haben die Helden sogar besondere Special-Skills, die mitunter spielentscheidend sein können.

Denn in Redemption Reapers seid ihr quasi immer im Nachteil. Der Gegner ist zahlreich und grausam. Wenn ihr gegen die grotesken Monstrositäten mit ihren langen Greifarmen bestehen wollt, müsst ihr die Biester ausmanövrieren, in Hinterhalte locken und von ihren Kameraden trennen. Dann könnt ihr die volle Macht eurer Skills und Kombos entfesseln und so in den kniffligen Missionen bestehen.

Wer also ein tiefgründiges und taktisch herausforderndes Spiel sucht, wird bei Redemption Reapers seine pure Freude haben.

Rollenspielelemente zur Charakteroptimierung

Die fünf Mitglieder eurer Söldnertruppe sind keine statischen 08-15 Soldaten, sondern einzigartige Persönlichkeiten mit einer eigenen Story. Die entwickelt sich im Laufe des Spiels weiter und die Charaktere interagieren auch untereinander. Nach jeder Mission geht die Story des Spiels sowie die individuelle Charakterentwicklung der Aschefalken-Krieger weiter.

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Die Spielfiguren entwickeln sich aber nicht nur im Story-Aspekt weiter. Vielmehr leveln sie – wie in einem Rollenspiel – zwischen den Missionen auf und erlernen so neue und bessere Skills. Je nach Wunsch könnt ihr so bestimmte Aspekte der Helden weiter ausbauen und ihre Werte und Kampfeigenschaffen optimieren.

Dazu gibt’s obendrein noch diverse Ausrüstungsgegenstände, darunter Waffen und Accessoires. Damit lassen sich eure Helden noch weiter spezialisieren und aufwerten. Wer also auf Rollenspiele steht, in denen es spannende Storys, persönliche Geschichten und ein System zur Charakterentwicklung gibt, der wird mit Redemption Reapers nichts verkehrt machen.

Ab heute erhältlich: erkundet die Welt und Kämpfe von Redemption Reapers

Düstere Story und detaillierte Charaktere

Die Handlung von Redemption Reapers spielt in einer düsteren Welt, die von widerlichen Kreaturen überrannt wurde. Die sogenannten Mort beginnen bei Ork-ähnlichen Wesen und enden bei grotesken Monstrositäten, aus deren verformten Leibern schleimige Tentakel sprießen. Doch was steckt hinter dem Vernichtungsfeldzug dieser Monster und was sind die Geheimnisse der Welt, in der das Spiel stattfindet? All das gilt es im Laufe der Kampagne zu ergründen.

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Dazu kommen die Charaktere, die ihr in eurem Team kontrolliert. Die haben ihre eigene Persönlichkeit und auch Beziehungen zueinander. Unter anderem gibt es die folgenden Figuren:

  • Sarah: Eine Kriegswaise, die von einem alten Söldner großgezogen wurde. Sie ist flink, wendig und schnetzelt sich mit zwei Schwertern bis zur Front durch.
  • Glenn: Der schweigsame Glenn ist der Anführer der Truppe und man sagt, er sei einst ein ruhmreicher Ritter gewesen. Doch dass er nicht über seine Vergangenheit spricht, deutet auf ein düsteres Geheimnis hin.
  • Lugh: Der mysteriöse Mann mit dem großen Hut ist ein ehemaliger Meuchler, der Gefallen am Kriegshandwerk gefunden hat. Im Kampf nutzt er einen tödlichen Speer mit hoher Reichweite.
  • Urs: Jedes Team braucht einen dicken Kerl, der viel einsteckt und noch mehr austeilt. Dieser Kerl ist Urs. Der hünenhafte Barbar steht wie ein Fels in der Brandung der Feinde und kann auch im Fernkampf austeilen.
  • Karren: Diese Bogenschützin nutzt ihre Pfeile, um Gegner aus hoher Distanz niederstrecken. Außerdem scheinen sie und Lugh eine gemeinsame Vergangenheit zu haben.

Die verschiedenen Helden und ihre jeweiligen Hintergrundgeschichten machen einen weiteren Teil der Faszination von Redemption Reapers aus. Wenn ihr also die spannende Story und das fesselnde, taktische Gameplay selbst ergründen wollt, dann holt euch hier Redemption Reapers.

Spieler verschwenden wertvolle Items in Diablo 2, weil Blizzard ein Tipp-Fehler unterlief – „Das darf nicht passieren“

Ein neues Runenwort sorgt in Diablo 2 Resurrected für miese Stimmung. Blizzard ist bei den letzten Patchnotes ein kleiner Fehler unterlaufen, doch der hat weitreichende Konsequenzen – viele Spieler haben ihre wertvollen Runen verschwendet.

Was sind Runenwörter? Runenwörter gehören zu den mächtigsten Gegenständen in Diablo 2. Um ein Runenwort zu erschaffen, müssen Spieler Runen in der richtigen Reihenfolge in einen Gegenstand einbringen. Nur die richtige Kombination resultiert in einem Runenwort. Macht ihr dabei einen Fehler, erhaltet ihr lediglich die Boni der einzelnen Runen. Starke Zusatzeffekte gehen aber verloren.

Das ist besonders ärgerlich, denn starke Runen sind sehr selten. Grundsätzlich gilt: je mächtiger die einzelne Rune, desto seltener ist sie in der Spielwelt aufzufinden. Macht ihr bei der Herstellung eines Runenworts einen Fehler, verpasst ihr mächtige Boni und müsst im schlimmsten Fall lange grinden, bis ihr die entsprechenden Runen erneut findet.

Die Entwickler fügen Diablo 2 Resurrected regelmäßig neue Runenwörter hinzu, um mit einer neuen Season für Abwechslung und neue Herausforderungen zu sorgen. Doch dabei kam es jetzt zu einem folgenschweren Fehler.

Schaut euch hier das schaurig-schöne Cinematic zu Akt V von Diablo 2 Resurected an:

Video starten
Diablo 2 Resurrected – Cinematic zu Akt V

Neues Runenwort steht falsch in den Patchnotes – Das sorgt für Ärger im Spiel

Um welches Runenwort geht es? Mit Season 3 sollte ein neues Runenwort für Assassinen zu Diablo 2 kommen. Wie üblich, wurde der neue Gegenstand dem PTR hinzugefügt. Die Spieler sollten den neuen Gegenstand auf dem Testserver auf Herz und Nieren prüfen. Das Item kam gut an, allerdings kritisierten die Spieler eine bestimmte Schadenskomponente, die von einer Rune stammt.

Um das “Mosaik Runenwort” auf dem PTR herzustellen, brauchte es die Runen in der Kombination Mal+Gul+Thul. Die Thul-Rune fügt Gegenständen einen Effekt hinzu, der Frostschaden verursacht.

Die Tester waren damit aber unzufrieden und verlangten nach einer Änderung. Das sahen die Entwickler ein und änderten die Kombination. Das Runenwort setzt sich jetzt aus der Kombination Mal+Gul+Amn zusammen. Anstelle von Frostschaden gibt es jetzt Lebensdiebstahl, so wie es sich die Tester wünschten.

Wie kam es zum Fehler? Die Änderungen am “Mosaik Runenwort” wurden zunächst korrekt in den Patchnotes wiedergegeben. Offenbar wurde der Text der Patchnotes dann aber revidiert und die Zusammensetzung des neuen Runenworts falsch dargestellt.

Anstelle der korrekten Runenkombination Mal+Gul+Amn stand die alte Kombination aus Mal+Gul+Thul in den Patchnotes. Spieler, die versuchten das “Mosaik Runenwort” entsprechend der fehlerhaften Patchnotes herzustellen, haben ihre seltenen Runen leider verschwendet. Denn wenn Runen erst einmal gesockelt sind, gibt es keine Möglichkeit sie wiederzubekommen.

Obwohl es sich bei dem aktuellen Fall um einen Fehler von Blizzard handelt, ist unklar, ob Spieler ihre falsch gesockelten Runen zurückerstattet bekommen. Mittlerweile wurde der Fehler zwar behoben, viele Spieler dürften sich aber dennoch getäuscht fühlen.

Diablo 4: Open Beta – Alles zu Start und Early Access

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Pokémon Sammelkarten-Erweiterung Karmesin & Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 der Karten mit neuen Designs

Im Sammelkartenspiel von Pokémon könnt ihr euch bald über neue Erweiterungen freuen, die sich rund um Karmesin und Purpur drehen. Wir von MeinMMO geben euch einen ersten exklusiven Einblick in die Preview-Karten.

Um welche Karten geht es? Eines der beliebtesten Pokémon-Artikel über Generationen hinweg sind die Sammelkarten. Diese dienen nicht nur dazu, wie ihr Name sagt, gesammelt zu werden, sondern bieten auch ein echtes Spielerlebnis für die Fans der kleinen Taschenmonster.

Nun könnt ihr euch auf neue Booster-Packs, also Erweiterungen zum Sammelkartenspiel, rund um die Hauptspiele Pokémon Karmesin und Purpur freuen, die im November 2022 für die Nintendo Switch erschienen. Dabei hatte Pokémon im Dezember angekündigt, dass sie mit der Einführung des neuen Kartensets auch ein paar Änderungen am Design vornehmen wollen (via pokemon.com).

Einen ersten exklusiven Einblick zu den neuen Sammelkarten und dem veränderten Design geben wir euch im nachfolgenden Video:

Video starten
Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur

Welche Karten wird es in der Karmesin & Purpur-Serie geben?

Die Sammelkarten zu Karmesin und Purpur drehen sich um eine neue Generation von Pokémon, die in der Paldea-Region zu finden sind. Aber auch altbekannte Monster werden wieder Teil der Packs sein. So zeigt ein erster exklusiver Einblick in die Preview-Karten, welche Pokémon ihr zukünftig in den Booster-Packs finden könnt:

Trasla (Basiskarte)

  • 70 KP
  • Attacke: Psychoschuss

Krilia (1. Erweiterung)

  • 90 KP
  • Attacken: Magischer Schuss und Psychokinese

Guardevoir (Erweiterung 2)

  • 310 KP
  • Attacke: Wunderkraft
  • Fähigkeit: Psycho-Umarmung

Miraidon (Basiskarte)

  • 120 KP
  • Attacken: Scharfe Fänge und Blitzlaser

Koraidon (Basiskarte)

  • 130 KP
  • Attacken: Klauenschlitzer und Tobende Fänge

Welche weiteren Karten es in den Erweiterungspacks geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Laut der Vorschau auf der offiziellen Pokémon-Seite, könnt ihr euch aber wohl auch über Karten von den Starter-Pokémon der Paldea-Region, Felori, Krokel und Kwaks, freuen, sowie natürlich auf neue Unterstützer- und Energie-Karten.

Übrigens: Das Sammelkartenspiel hatte im vergangenen Jahr auch eine Kooperation mit Pokémon GO, in dem Design des Mobile Games.

Wann kann man sich die Karten holen? Laut aktuellen Informationen sollen die neuen Booster-Packs zu Karmesin und Purpur ab dem 31. März 2023 verfügbar sein.

Gibt es weitere Änderungen? Mit der Veröffentlichung der Booster-Packs zu Karmesin und Purpur, wird es laut Pokémon neben einem neuen Design noch weitere Änderungen geben (via pokemon.com):

  • der Preis steigt von 4,99 Euro auf 5,49 Euro je Booster-Pack
  • 3 holografische Karten je Pack
  • alle Karten mit der Stufe selten oder höher sind ab dann holografisch
  • zusätzliche Inhalte bei bestimmten Produkten, wie der Trainer-Box

Wie gefallen euch die ersten Einblicke in das neue Design der Sammelkarten zu Karmesin und Purpur? Werdet ihr euch die Booster-Packs holen? Schreibt es uns gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Pokémon-Fans darüber aus.

Ihr wollte die Zeit bis zum Release der neuen Karten mit anderen Pokémon-Spielen überbrücken? Dann probiert euch doch gern als Trainer in Pokémon GO. Am letzten Februar-Wochenende findet dort die große weltweite Hoenn-Tour statt.

5 Bossmechaniken in World of Warcraft, an denen Freundschaften zerbrechen

Manche Fehler verzeiht man, andere nicht. Gerade in World of Warcraft gibt es ein paar Mechaniken, die immer für Stress sorgen.

Gerade im Bereich der PvE-Bosskämpfe zählt World of Warcraft auch nach Jahren noch zu dem Besten, was das Genre zu bieten hat. Es gibt abwechslungsreiche Kämpfe, interessante Mechaniken und die eine oder andere Fähigkeit, die man verinnerlichen und deren Auswirkung man sich ganz genau einprägen muss. Denn häufig kann ein Fehler nicht nur das eigene digitale Ableben bedeuten, sondern gleich noch die ganze (Raid-)Gruppe ebenfalls mit in den Untergang zerren.

Wir zeigen euch einige der bekanntesten Mechaniken, bei deren Scheitern gerne mal im Voice-Chat die Fetzen fliegen.

1. Baron Geddon – Lebende Bombe

Raid: Der geschmolzene Kern (Vanilla)

Hearthstone Baron Geddon Artwork
Baron Geddon war ein gefürchteter Feind in World of Warcraft der alten Tage.

Es ist einer der ersten Raidbosse aus World of Warcraft überhaupt und nach heutigen Standards vollkommen trivial. Doch damals war die Zeit noch eine andere. Komplexe Mechaniken gab es noch nicht und überhaupt schnell auf Mechaniken zu reagieren, kam ohnehin selten vor.

Ein Paradebeispiel hierfür ist die „Lebende Bombe“ von Baron Geddon. Hier steht der ganze Raid normalerweise auf einer Stelle, um den Schaden zu begrenzen und die Heilung zu erleichtern. Einzelne Spieler werden von Baron Geddon ausgewählt und mit der lebenden Bombe belegt. Anschließend hat dieser Spieler 8 Sekunden Zeit, um sich aus der Gruppe zu entfernen und in Sicherheit zu bringen. Das macht man, weil nach Ablauf des Timers die Lebende Bombe explodiert und hohen Schaden verursacht – nicht nur an der betroffenen Person, sondern auch an allen Charakteren im direkten Umkreis.

Noch heute dürften manche Veteranen das Geschrei in niedriger Bitrate ihres Raidleiters vom TeamSpeak-2-Server im Kopf haben, wenn sie selbst die lebende Bombe vermasselt haben.

2. Der Lichkönig – Entweihen

Raid: Die Eiskronenzitadelle (Wrath of the Lich King)

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Der Kampf gegen Lichkönig Arthas ist noch immer ein Highlight des Spiels.

Für viele ist es der beste Bosskampf von World of Warcraft und das spannende Finale der ursprünglichen Geschichte von Warcraft III und The Frozen Throne. Der Kampf gegen Arthas hoch oben auf der Eiskronenzitadelle gehört zu den spannendsten und besten Bosskämpfen überhaupt.

Das lag nicht nur an dem tollen Abschluss-Cinematic und der Story, sondern auch an den interessanten Fähigkeiten. Viele davon konnten zum sofortigen Tod führen. Doch keine der Mechaniken ließ Raidleiter und Gruppenmitglieder so panisch aufkreischen wie das berüchtigte „Entweihen“.

Entweihen wird auf einen zufälligen Spieler gewirkt und erschafft eine gräuliche Fläche auf dem Boden, die nur wenig Platz einnimmt. Das ändert sich jedoch rasant, wenn man nicht blitzschnell reagiert. Denn die Fläche verursacht Schaden an Spielern, die sich in ihr aufhalten. Jedes Mal, wenn diese Fläche Schaden verursacht, dann wächst sie an. Nicht nur wird dabei jedes Mal der verbliebene Platz zum Kämpfen geringer, sondern das Anwachsen der Fläche sorgt auch dafür, dass mehr und mehr Spieler unabsichtlich in ihr stehen und sie dadurch noch rasanter wächst.

Häufig kam es vor, dass im Verlauf von wenigen Sekunden aus einer kleinen Pfütze eine tobendes Meer aus grauer Pampe wurde, die den Raid dann schmerzaft dahinraffte.

3. Überrest von Ner’zhul – Böswilligkeit

Raid: Das Sanktum der Herrschaft (Shadowlands)

Die Überreste von Ner’zhul haben viele, viele Raids auf dem Gewissen.

Shadowlands sitzt vielen Spielerinnen und Spielern von World of Warcraft noch tief in den Knochen – aus mehreren Gründen. Denn auch wenn die Erweiterung viel Kritik geerntet hat, waren die Bosskämpfe doch interessant und ziemlich oft tödlich.

Einer dieser Kämpfe ist das Gefecht gegen den „Überrest von Ner’zhul“. Der ehemalige Orc-Lichkönig hat eine Mechanik, für die er berüchtigt war, die „Böswilligkeit“. Hierbei werden – je nach Schwierigkeitsgrad – mehrere Spieler mit einem negativen Effekt belegt, der langsam heruntertickt. Sobald der Effekt ausläuft oder der Charakter stirbt, zündet ein starker „Knockback“-Effekt. Der betroffene Charakter wird rückwärts geschleudert und alle anderen Spieler werden vom betroffenen Charakter ebenfalls weggestoßen.

Der Clou war, dass die betroffenen Charaktere sich am Rand der Bossplattform positionieren und zwar mit dem Blick auf den Abgrund. Nur dann wurde der Raid auf die Plattform und auch er betroffene Spieler zurückgestoßen.

Viel zu oft kam es allerdings vor, dass Spieler mit der Böswilligkeit es „verrafft“ haben. Entweder haben sie sich aus Unwissenheit gar nicht bewegt, sind nicht ganz an den Rand der Plattform gelaufen oder haben zum Boss und nicht zum Abgrund geschaut. Je nach Art des Fehlers landete dann nur der Betroffene, ein paar oder gleich der ganze Raid im Abgrund.

4. Lady Vashj – Besudelter Kern

Raid: Der Schlangenschrein (The Burning Crusade)

WoW Lady Vashj
Lady Vashj brauchte Inventarmanagement. Sonst hat sie einfach gewonnen.

Beim Kampf gegen Lady Vashj hat Blizzard dann etwas ganz Neues ausprobiert. Anstatt einfach nur Feinde zu töten, musste man im Kampf einen Gegenstand plündern und diesen auf den Boss schleudern, um einen Schutzschild zu durchbrechen.

Der Haken an der Sache war, dass Spieler mit dem besudelten Kern sich nicht mehr bewegen konnten. Die einzige Aktion, die übrigblieb, war es, den Kern an einen anderen Spieler in Reichweite zu schleudern. Wie eine heiße Kartoffel musste der Kern weitergereicht werden, damit letztlich jemand in Reichweite zum Boss ihn auf den Schild schleudern konnte.

In der Theorie eine einfache Aufgabe, scheiterte es doch an einer eher ungewöhnlichen Sache: dem Inventar-Management der Spieler. Denn wer ein Inventar von rund 100 Plätzen besitzt und dort keine Ordnung hält, blickt panisch auf die Taschenplätze und sucht verzweifelt den besudelten Kern. Da hilft es natürlich auch nicht, dass mit jeder verstreichenden Sekunde der Rest der Raidgruppe unruhiger wird und die Rufe im Voicechat immer lauter werden.

„Ich hab den nicht im Inventar!“, wurde so manches Mal einfach panisch behauptet.

Der Vorteil: Nach dem Kampf hatten alle ganz sicher ein aufgeräumtes Inventar, um sich diese Schmach in Zukunft zu ersparen.

5. Arans Schemen – Flammenkranz

Raid: Karazhan (The Burning Crusade)

WoW Shade of Aran Artwork
Nielas Aran und auch sein Sohn benutzen den “Flammenkranz” – zur Freude aller WoW-Fans.

Über Jahre wurde es den Heldinnen und Helden von Azeroth eingetrichtert, sich möglichst schnell aus bedrohlichen Flächen rauszubewegen. Egal ob „Voidzones“ oder todbringende Flammen – aus allem sollte man schleunigst verschwinden.

Zumindest meistens.

Im Kampf gegen Arans Schemen im ursprünglichen Karazhan, wurde dieser Gedanke plötzlich verworfen. Denn Aran zauberte einen „Flammenkranz“. Das war ein Ring aus Feuer, der sich um einen Spieler bildete und bedrohlich loderte.

Die antrainierte Reaktion ist hier: Schnell raus!

Doch genau das darf man bei speziell dieser Fähigkeit nicht. Denn wenn ein Spieler seinen Flammenkranz verlässt oder ein anderer Spieler mit in den Flammenkranz tritt, dann explodiert dieser und lässt mit ziemlicher Sicherheit die ganze Gruppe sterben.

Und Hand auf’s Herz: Beim ersten Mal haben wir das doch alle falsch gemacht.

Aufgrund seiner großen Beliebtheit, wurde der Zauber auch in Legion noch einmal übernommen. Medivhs Schemen in der Neuauflage von Karazhan benutzt diese Fähigkeit ebenfalls und hat damit vermutlich schon mehrere Zehntausende Dungeon-Gruppen auf dem Gewissen.

Eben weil der Dungeon gelegentlich noch aktuell ist, hat auch dieses Video wieder an Relevanz gewonnen. Ein Choral, der vor vielen vielen Jahren in Raidgruppen geteilt wurde und noch heute vielen im Ohr erklingt, wenn der Boss mal wieder „Flame Wreath“ wirkt:

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Bonus: Der Rat des Blutes – Totentanz

Raid: Schloss Nathria (Shadowlands)

WoW Council of Blood
“Tänzelt nach links!” – Der Rat verwirrte viele Spieler – und tötete sie mehrfach.

Streng genommen fällt diese Mechanik nicht in die Kategorie, aber sie ist doch ein Grund, der so manche (WoW)-Freundschaft auf die Probe bestellt haben dürfte. Die Rede ist von der Tanzeinlage im Kampf gegen den Rat des Blutes.

Dieser „Totentanz“ ist im Grunde eine recht simple Mechanik. Jedem Spieler wird eine Position auf der Tanzfläche zugewiesen, die man einnehmen muss. Danach sagt der Boss laut an, in welche Richtung „getanzt“ werden muss. Er schreit etwa „Tänzelt nach links“, woraufhin jeder Charakter sich ein Feld auf dem gekachelten Boden nach links bewegen muss. Um das zusätzlich zu veranschaulichen, gibt es dabei noch eine Vielzahl von NPCs, die diesen Schritt alle gleichzeitig durchführen.

Dennoch gab es in jeder Raidgruppe diesen einen Charakter, der mit der Mechanik heillos überfordert war. Während alle Spieler sich im Einklang bewegten und dabei einen hilfreichen Tempo-Buff aufbauten, gab es immer einen tänzerisch unbegabten Charakter, der einfach kreuz und quer lief und schlicht nicht verstanden hat, was der Boss oder der Kampf im Allgemeinen überhaupt von ihm wollte. Selbst nach mehreren ausführlichen Erklärungen kann man diese Person noch immer dabei sehen, wie sie den negativen Debuff stapelt und letztlich an dem Schaden stirbt.

Immerhin: Diese Mechanik tötet nur den einzelne Spieler. Daher hatte man als Raidgruppe meistens gut etwas zu lachen.


Kennt ihr weitere Bossmechaniken, die schon zu Streit und Problemen geführt haben oder über die ihr ganz besonders lachen musstet? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Amazon Games bringt uns das meist erwartete MMORPG 2023

Amazon Games im Westen und in Japan der Publisher von Throne and Liberty, das MMORPG, das Fans 2023 am meisten erwarten.

Um welches Spielt geht es?

  • Entwickelt wird das MMORPG von dem koreanischen Studio NCSoft, die ebenfalls Aion, Blade & Soul und Lineage produziert haben.
  • Throne and Liberty setzt auf eine offene Spielwelt, in der Fortbewegung eine wichtige Rolle spielen soll – Spieler können etwa Kletterhaken nutzen oder sich selbst in Wasser- und Flugtiere verwandeln.
  • Statt feste Klassen sollen Waffen euren Spielstil bestimmen
  • Der Release sollte ursprünglich bereits 2022 sein, wurde jedoch auf 2023 verschoben. Der Release ist für PC und Konsole geplant.

Was ist Amazons Rolle bei Throne and Liberty? Wie eine südkoreanische Newsseite (via m.yna.co.kr) berichtet, soll Amazon Games der Publisher des MMORPGs Throne and Liberty in vielen Ländern sein.

Update, 22. Februar 2023, 14.30 Uhr: Die News erschien ursprünglich am 22. Februar 2023 um 13:40 Uhr und wurde um 14:30 Uhr mit neuen Informationen überarbeitet.

NCSoft und Amazon Games haben die Meldung der südkoreanischen Seite bestätigt und offiziell bekannt gegeben, dass Throne and Liberty im Westen sowie in Japan von Amazon Games veröffentlicht wird.

Wie stark erwarten MMORPG-Fans das Spiel? Throne and Liberty gilt als das größte MMORPG, das 2023 erscheinen soll sowie als große Hoffnung des Genres.

Es gibt zahlreiche Hinweise, die zeigen, dass viele MMORPG-Fans den Release von Throne and Liberty heiß erwarten und sich auf den Titel freuen. Dazu zählen neben zahlreichen positiven Kommentaren auch die Aufrufzahlen eines Trailers aus dem Jahr 2022. In knapp 11 Monaten sammelte das Video starke 9,3 Millionen Klicks (via YouTube).

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer, der über 9 Millionen Klicks erzielte:

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Neue MMORPG-Hoffnung aus Korea zeigt in neuem Trailer endlich viel Gameplay

Zudem belegte Throne and Liberty in einer Umfrage auf MeinMMO Platz 1, in der wir von euch wissen wollten, auf welches MMORPG ihr euch 2023 am meisten freut.

Die Umfrage erhielt insgesamt 4.875 Abstimmungen. 31 % der MeinMMO-Leser wählten Throne and Liberty (1.951 Stimmen), gefolgt von Blue Protocol mit 19 % (1.178 Stimmen) und auf einem abgeschlagenen dritten Platz Odin: Valhalla Rising mit 9 % (539 Stimmen).

Amazon Games sammelt große MMORPGs. Amazon Games fügt mit Throne and Liberty ein weiteres großes und bedeutendes MMORPG seiner Sammlung hinzu.

Amazon Games ist im Westen bereits für Lost Ark als Publisher aufgetreten und hat mit New World sogar ein eigenes MMORPG auf den Markt gebracht. Außerdem ist das Unternehmen der Publisher von dem Anime-MMORPG Blue Protocol, das ebenfalls 2023 erscheinen soll und in unserer Umfrage Platz 2 hinter Throne and Liberty belegte.

Amazon bringt 2023 ein neues MMORPG auf Steam, Xbox und PS5 – Mit PvE, Story-Fokus und ganz anders als New World

Quelle(n):
  1. m.yna.co.kr
  2. reddit

CSGO: Hacker klauen Skins im Wert eines Eigenheims von einer Trading-Seite – So reagiert sie auf den Diebstahl

CSGOEXO.COM ist eine Trading-Webseite, auf der Spieler ihre Items aus dem Shooter Counter-Strike: Global Offensive verkaufen können. Jedoch gab es einen Diebstahl, bei dem Skins im Wert von rund 659.000 € entwendet wurden.

Was ist CSGOEXO.COM? Es handelt sich um eine große Trading-Webseite auf der man seine Items aus CS:GO wie Keys oder Messer gegen andere Items tauschen kann. Dazu verwendet die Webseite automatisierte Bots.

Die Steam-Community von CSGOEXO.COM hat aktuell 35.108 Mitglieder (Stand: 22. Februar 2023).

Jedoch ist aktuell die Trading-Webseite offline. Der Grund dafür ist ein Hackerangriff, bei dem Skins im Wert von 700.000 $, umgerechnet 658.553 €, gestohlen wurden.

Hier seht ihr einen Trailer zum Shooter CSGO:

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Counter Strike: Global Offensive Trailer

So reagiert die Webseite auf den Diebstahl

Die Webseite CSGOEXO.COM wurde vorübergehend offline genommen. Mit der Erklärung, dass am Morgen des 15. Februars 2023 Skins im Wert von 700.000 $ auf der Internetseite gestohlen wurden.

Man habe aber laut der Webseite bereits die Täter identifizieren können und es wurden drei Steam-Profile verlinkt. Nun arbeite man daran, die Webseite voll funktionsfähig wiederherzustellen.

Dazu habe man bereits Kontakt zu Steam aufgenommen. Bei Fragen oder zur Mithilfe könne man sich per E-Mail oder über die Webseite beim Support melden (Stand: 22. Februar 2023, via csgoexo.com)

Bisher gibt es noch keine weiteren Angaben, welche Skins betroffen sind, wie man über in Zukunft weiter vorgehe oder ab wann die Webseite wieder online gehen wird.

Dass mit dem Diebstahl von Skins solch hohe Summen abhanden gehen können, ist nicht verwunderlich. Hat man eine ordentliche Portion Glück, können besondere Items aus CS:GO online für wahre Unsummen verkauft werden.

Ein YouTuber hat den hohen Wert seiner Skins genutzt, und sie gegen einen getunten MBW M5 im Wert von etwa 59.000 Euro zu tauschen.

Frau streamt im Auto, schaut aufs Handy und überfährt einen Hund – Twitch bannt sie, Behörde ermittelt

Die polnische Streamerin Sidneuke hat es mit einem Clip auf Twitter am 17. Februar zu trauriger Berühmtheit gebracht. In einem IRL-Stream auf Twitch schaute sie auf ihr Smartphone und überfuhr dabei einen Hund. Als sie die Fahrt fortsetzte, regte sie sich über die frei laufenden Hunde und deren Besitzer auf. Millionen von Zuschauern sind entsetzt.

Warnung: Der Clip ist nicht nur für Tierfreunde unangenehm und kann ein mulmiges Gefühl auslösen. Wir betten ihn daher nicht direkt ein, sondern linken nur darauf. Dennoch ist das ein belastendes Thema.

Das ist der Clip:

  • Die polnische Streamerin Sidneuke sitzt in ihrem Auto, filmt sich dabei und schaut auf ein Handy in ihrer Hand (via twitter). Dabei sagt sie: „Jesus, wie viele Hunde sind hier draußen? Einige von ihnen müssen läufig sein.“
  • Dann schaut die Streamerin auf ihr Handy, als sie plötzlich erschrickt, weil der Wagen ruckelt. Sie ruft: „Ich habe einen Hund überfahren! Scheiße, ich habe einen Hund überfahren. Das ist doch ein Hund.“
  • Man sieht dann, wie sie aus dem Auto aussteigt und sich umschaut.
streamerin-handy
Unmittelbar vor dem Unfall hat die Streamerin nur Augen für ihr Handy, nicht mehr für die Straße.

Streamerin gibt Besitzern der Hunde die Schuld

Was machte sie nach dem Unfall? Nach Berichten fuhr sie weiter, nachdem sie den Hund überfahren hatte. Davon gibt es keinen Clip. Auch der Twitch-Stream ist mittlerweile nicht mehr aufrufbar.

Es gibt aber einen weiteren Clip, der sie auf der Fahrt nach dem Unfall zeigt (via twitter). Dort redet sie in die Kamera und gibt den Besitzern der Hunde die Schuld für den Unfall: Die Hunde dürfen niemals freilaufen, aber die seien ständig auf der Straße. Hunde sollten nicht frei laufen, das sei böse und gegen das Gesetz. Man könne die Hunde nicht unbeaufsichtigt lassen.

Twitch bannt Streamerin – Behörden ermitteln

Was für Konsequenzen hat der Clip?

  • Twitch hat die Streamerin Sidneuke gesperrt. Die Dauer des Banns ist nicht bekannt, einige empörte Zuschauer hoffen „für immer“.
  • Es gibt eine weltweite Berichterstattung über den Vorfall – britische, polnische, französische und US-amerikanische Seiten berichten über den Vorfall
  • Clips des Vorfalls auf Twitter haben schon Aufrufe in Millionenhöhe erreicht, viele Nutzer sind extrem aufgebracht über das Verhalten der Frau. Ein Nutzer fragt: “Hat sie sich überhaupt die Mühe gemacht, nach dem Hund zu schauen?”

Wie die Seite Unilad berichtet, habe zudem eine polnische Behörde für Tierschutz eine Ermittlung aufgenommen und will den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben, um Anklage zu erheben.

Es heißt: Es sei zwar zweifelsfrei richtig, dass Hunde nicht frei laufen sollten. Aber wenn man das schon bemerke, müsse man den Wagen anhalten und darauf reagieren. Das sei eine soziale Pflicht.

Bei IRL-Streams filmt sich ein Streamer in der freien Welt, das führt zu zahlreichen Problemen:

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Streit um wenige Sekunden auf Twitch: MontanaBlack will vor Gericht wegen eines Streams
von Lydia

Das steckt dahinter: Das Empörende ist, dass die junge Frau unmittelbar vor dem Unfall auf ihr Handy starrt und ohnehin die Fahrt live überträgt und darin kein Fehlverhalten zu sehen scheint.

Gerade diese Unaufmerksamkeit beim Autofahren ist extrem gefährlich, wie man sieht.

Während das Spiel „Pokémon GO“ 2016 so viel Hype auslöste, beschwerten sich viele Leute über die „Handy-Zombies“, die auf der Jagd nach virtuellen Pixelmonstern wie gebannt auf ihre Smartphones starrten und die Umgebung nicht mehr wahrnahmen.

Pokémon GO soll in den USA schon für 30.000 Verletzte und 250 Tote gesorgt haben

Ein IRL-Stream wie bei Sidneuke während der Autofahrt ist ebenfalls extrem gefährlich. Die Ablenkung ist zu groß. Ein armer Hund bezahlte dafür mit seinem Leben.

Der Basenbau von Sons of the Forest begeistert mit seinen Freiheiten – Selten habe ich mich so auf Grind gefreut

Sons of the Forest steht kurz vor seinem Release auf Steam und MeinMMO-Redakteur Maik Schneider hat ganz besonders auf den Basenbau ein Auge geworfen. Was daran so besonders ist und warum Einsteiger nicht unbedingt davon profitieren, erzählt er euch hier.

Endlich wieder ein neuer Survival-Titel mit großem Potenzial. Mein erster Blick wandert bei solchen Ankündigungen immer auf das Bau-System. Beim letzten neuen Survival-Kracher, V Rising, war der Basenbau leider simpel gehalten – das lag an der Iso-Perspektive.

Sons of the Forest schöpft jedoch aus dem Vollen, versucht sich an einem innovativen System und könnte damit ganz nebenbei großen Einfluss darauf nehmen, wie solche Spiele in Zukunft den Basenbau denken.

Denn ich hole nicht einfach 2 Tonnen Holz aus meiner kleinen Bauchtasche und werf sie auf eine Blaupause. Ich muss jede Wand, jeden Boden, jede Barrikade selbst bearbeiten und aufstellen.

Ein Traum für engagierte Basenbauer wie mich – vielleicht aber auch ein Albtraum für Neueinsteiger im Genre, die nur einen quadratischen Verschlag zusammenbekommen.

Der Multiplayer-Trailer von Sons of the Forest gibt einen guten, ersten Eindruck ins Bau-System:

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Was ist so toll am Bau-System? Ich durfte bisher noch nicht Hand anlegen, kenne aber das Fundament bereits aus The Forest 1. Damals gab es noch Blaupausen, aber man musste bereits die Holzstämme einzeln ins Lager schleppen.

Das war schon ein starkes System, auch weil die Stämme bei einem Durchbruch nicht direkt verschwanden. Bauteile oder kleinere Elemente wie die Stamm-Lagerplätze flogen wie wild durch die Gegend, wenn ein motivierter Mutant eine Mauer zerstörte.

the forest base zerstört mutanten
Wenn eine Basis nachgibt, ist das immer ein Spektakel in The Forest – Quelle: YouTube

Sons of the Forest geht noch einen Schritt weiter. Blaupausen scheinen fast komplett der Vergangenheit anzugehören. Wenn ich einen Boden bauen möchte, fälle ich Bäume, zerhacke sie vertikal und platziere sie nebeneinander. Die verbinden sich „magnetisch“, wie man es von anderen Bau-Systemen kennt.

Das erlaubt eine bisher unerreichte Freiheit beim Basenbau, denn ich kann mir die Stämme so zuschneiden, wie ich sie brauche. In meinem Kopf entsteht bereits eine imposante Blockhütte mit Wintergarten und Wasserzugang.

Ganz so „offen“ wird das System sicher nicht. Stämme lassen sich nicht beliebig in jede Größe hacken.

Sobald es dann aber an das nächste Material geht – Steine – wird es möglicherweise richtig spannend. Wenn ich jeden einzelnen Ziegel platzieren kann, wie ich möchte, dürfen gern die anderen die Höhlentouren übernehmen.

Ich bin dann damit beschäftigt, ein Mittelalterdorf inklusive Schloss und geschäftigem Marktplatz zu errichten.

Eine kurze Übersicht zum Spiel findet ihr in unserem Video zu Sons of the Forest:

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Sons of the Forest ist das meisterwartete Survival-Game auf Steam – Alle Infos in 2 Minuten

Was sind die Nachteile? Ich spiele seit über 10 Jahren Survival-Spiele und baute unnötig große Basen in den unterschiedlichsten Games – ARK, Conan, Rust, Grounded, Raft, 7 Days to Die. Die Liste ist mittlerweile echt lang.

Doch vorher zeigte mir bereits Minecraft, dass es eine gewisse Portion an Erfahrung braucht, um nicht nur quaderförmige Gebilde in die Landschaft zu hämmern.

Google und ein Hauch Kreativität helfen sicher auch. Doch was gibt es Schöneres, als nach Stunden der Arbeit einen stolzen Blick auf seine eigene Kreation zu werfen?

Auch wenn das Bau-System wirklich einen guten Eindruck macht, könnte es für Einsteiger im Genre eine gewisse Hürde darstellen.

Meine Empfehlung: Wenn ihr im Koop spielt, legt einen Baumeister fest, unterstützt ihn mit Ressourcen und lasst ihn mal ein paar Stunden hämmern. Ob es was geworden ist, wird der erste ernsthafte Mutantenangriff zeigen.

Ansonsten einfach eine neue Basis anfangen und von der gesammelten Erfahrungen profitieren. Sobald das Spiel draußen ist, planen wir zudem kleinere Guides zum Thema „Bauen“.

Mich interessiert auch euer erster Eindruck vom Bau-System. Wie sähe euer Traum-System aus, wenn ihr selbst so etwas entwerfen dürftet? Gibt es vielleicht schon ein Spiel, das all eure Bau-Wünsche erfüllt? Lasst mir ein Kommentar zum Thema da.

Sucht ihr weitere Spiele mit gutem Bau-System, dann stöbert in unserer Liste: 7 MMOs mit Basenbau, in denen man sich verlieren kann

Neues Spiel von „Genshin Impact“-Machern hat schon 10 Millionen Registrierungen – Das ist Honkai: Star Rail

Honkai: Star Rail ist ein kommendes Sci-Fi-Abenteuer von Hoyoverse. Die Macher sind für das beliebte RPG Genshin Impact bekannt und konnten bereits über 10 Millionen Registrierungen für ihr neues Spiel verzeichnen.

Nach Genshin Impact, das 2020 erschienen ist, soll nun bald ein neues Spiel aus dem Hause Hoyoverse kommen: Honkai: Star Rail. Es soll für die Plattformen PC, Android und iOS veröffentlicht werden.

Interessierte Spieler können sich bereits registrieren, um das neue Game zum Launch zu zocken und erste Belohnungen zu sichern – das haben auch schon zahlreiche Gamer getan.

Hier seht ihr einen Trailer von Honkai: Star Rail:

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Dramatischer Trailer zu Honkai: Star Rail zeigt neues RPG der Entwickler von Genshin Impact

Über 10 Millionen Registrierungen für Honkai: Star Rail

Wie viele Registrierungen gab es bisher? Mehr als 10 Millionen Personen haben sich bereits für Honkai: Star Rail vorregistriert. Davon sind mehr als 2,5 Millionen Vorregistrierungen außerhalb von China vermerkt worden, wie Axios berichtet (via axios.com).

Auf der Webseite von Honkai: Star Rail steht der Zähler aktuell zwischen 3.500.000 und 5.000.000 registrierten Teilnehmern (Stand: 22. Februar 2023, via hoyoverse.com). Denkbar wäre, dass die angemeldeten Personen regional gezählt werden und daher hier nicht alle Vorregistrierungen reingerechnet werden.

Warum ist Honkai: Star Rail so gefragt? Das Spielstudio hinter Honkai: Star Rail ist HoYoverse. Es hat sich bereits mit Titeln wie Genshin Impact, Honkai Impact 3rd und Tears of Themis etabliert und eine große Fanbase aufgebaut.

Charakteristisch für deren Spiele ist, dass man sie kostenlos spielen kann. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, mit Echtgeld Inhalte schneller freizuschalten, die man sonst nur durch langes Grinden bekommt.

Daneben bekommen die Games regelmäßig Inhalte dazu, wie etwa neue Charaktere in Genshin Impact, sodass die Community immer wieder Neues entdecken und erspielen kann. Genshin Impct bringt jetzt etwa das Update 3.5.

Das erwartet euch in Honkai: Star Rail

Honkai: Star Rail wird ein Einzelspieler-Titel, der Fantasy-Elemente mit einem Sci-Fi-Setting mischt. Es erwartet euch ein RPG-Abenteuerspiel mit rundenbasiertem Kampf-System. Auch eine große Story wird es geben.

Ihr werdet auf eine Weltraumreise geschickt und dabei unbekannte Welten entdecken. Dazu liefert euch Honkai: Star Rail riesige Maps mit Labyrinthen und Rätseln, die voller Entdeckungsmöglichkeiten stecken.

Wie kann man sich registrieren? Je nach Plattform könnt ihr euch entweder im Appstore von Apple und Google, über den Epic Games Store oder über die offizielle Webseite anmelden.

Dabei gilt: Ist eine Anzahl an Voranmeldungen erreicht, gibt es Belohnungen für alle Spieler. Die ersten 4 Meilensteine sind bereits erreicht worden (Stand: 22. Februar 2023):

  • Bei 500.000 Registrierungen: 50.000x Credits
  • Bei 1.000.000 Registrierungen: 3 „Star Rail“-Pässe
  • Bei 2.000.000 Registrierungen: Avatar „Trailblazer Willkommen“
  • Bei 3.500.000 Registrierungen: 4-Sterne-Figur Serval
  • Bei 5.000.000 Registrierungen: 15 „Star Rail“-Pässe (noch nicht erreicht)

Wann ist der Release von Honkai: Star Rail? Bisher gab es noch keine offizielle Angabe, wann das Spiel veröffentlicht wird. Jedoch gibt es Vermutungen, dass das Spiel am 26. April 2023 erscheinen könnte, da man im App Store wohl bereits ein geplantes Datum einsehen konnte.

Hier findet ihr noch eine Liste aller kostenloser Charaktere 2023 in Genshin Impact und wie ihr sie bekommt.

Quelle(n):
  1. www.axios.com

Dank Nvidia könnt ihr neue Hits wie Starfield und Diablo 4 bald ohne starken Gaming-PC spielen

Nvidia und Microsoft haben eine neue Partnerschaft vorgestellt: Bald könnt ihr alle Spiele von Microsoft über GeForce Now streamen. Dazu sollen auch kommende Spiele wie Starfield zählen.

Microsoft will Activision: Blizzard kaufen und stößt hierbei auf jede Menge Widerstand. Aus diesem Grund tut der Konzern aus Redmond derzeit alles, um die Kritiker zu besänftigen:

Und der neue Vertrag zwischen Nvidia und Microsoft könnte für viele Spiele sehr interessant werden. Denn Microsoft möchte jetzt alle eigenen Spiele auch zu GeForce Now bringen.

Ganze ohne Hintergedanken wird diese Partnerschaft natürlich nicht geschlossen. Im Hintergrund steht weiter die Übernahme von Activision: Blizzard durch Microsoft. So erklärt man: “NVIDIA bietet daher seine volle Unterstützung für die behördliche Genehmigung der Übernahme an.”

Mehr zum Thema
Diablo 4: Release, Preload, Klassen, Gameplay und Vorbestellung in der Übersicht
von Alexander Leitsch

Call of Duty, Halo und Co sollen alle auf GeForce Now kommen

Welche Spiele sollen auf GeForce Now kommen? In Zukunft könnt ihr alle Spiele von Publisher Microsoft in der Cloud zocken. Dazu gehören laut Microsoft bereits erschienene First-Party-Spiele für die Xbox als auch neue Spiele, wie etwa das sehnlichst erwartete Sci-fi-Epos Starfield, welches nicht für die PS5 erscheinen wird.

Dabei soll es auch egal sein, ob ihr das Spiel im “Microsoft Store”, auf Steam oder bei Epic gekauft habt. In Zukunft sollten auch die Spiele von Activision: Blizzard über GeForce Now spielbar sein (via nvidia.com):

Die Kombination des unglaublich reichhaltigen Katalogs von Xbox-First-Party-Spielen mit den leistungsstarken Streaming-Fähigkeiten von GeForce NOW wird Cloud-Gaming zu einem Mainstream-Angebot machen, das Gamer aller Interessens- und Erfahrungsstufen anspricht. Durch diese Partnerschaft werden mehr der weltweit beliebtesten Titel mit nur einem Klick in der Cloud verfügbar sein und von Millionen von Spielern gespielt werden können.

Jeff Fisher, Senior Vice President für GeForce bei NVIDIA

Was bedeutet das für Spieler? GeForce Now ist ein Cloud-Gaming-Dienst, den ihr mittlerweile auf fast jedem Gerät nutzen könnt. Ihr könnt auf diese Weise eure PC-Spiele etwa von Steam auf euer Handy oder eurer Tablet streamen. Die Berechnungen laufen in der Cloud von Nvidia ab, ihr selbst benötigt keine schnelle Hardware für die Spiele mehr.

Das dürfte vor allem für Spiele wie Starfield spannend werden. Denn hier vermuten viele, dass die Anforderungen an die Hardware recht hoch ausfallen können. Offizielle Systemanforderungen gibt es bisher nicht, ein Release für die alte Xbox One wurde aber ausgeschlossen.

Welchen Nachteil hat das Ganze? Es sollte euch klar sein, dass ihr für Streaming-Dienste wie GeForce Now eine flotte Internetverbindung benötigt. Ohne schnelle Verbindung macht Streaming auch 2023 absolut keinen Spaß:

  • Nvidia empfiehlt eine Bandbreite von mindestens 15 Mbit/s, wenn ihr streamen wollt.
  • Für Full-HD mit 60 FPS empfiehlt Nvidia mindestens 25 Mbit/s.

Mehr Spiele: Auch eins der interessantesten Koop-Spiele könnt ihr jetzt dank GeForce Now ohne flotten Gaming-PC spielen. Warum sich so viele darauf freuen, erfahrt ihr in folgendem Artikel hier auf MeinMMO:

Eines der wichtigsten Koop-Spiele 2023 auf Steam könnt ihr jetzt sogar ohne Gaming-PC spielen

Blizzard verkauft riesige Statue zu Diablo 4 – Ist so teuer wie ein Gaming-PC

Blizzard hat in seinen Shop eine neue Statue im Angebot, die Spieler für ein kleines Vermögen erwerben können. Sie ist an Diablo 4 angelehnt und so teuer wie ein ordentlicher Gaming-PC.

Was ist das für eine Statue? Es handelt sich hierbei um eine riesige Statue von Inarius, dem Mitbegründer von Sanktuario. Dieser Engel nahm in der Welt von Diablo trotz seines spärlichen Auftretens eine wichtige Rolle ein.

In Diablo 4 jedoch dreht sich alles um Lilith, Inarius und den daraus resultierten Nephalem. Falls ihr also schon immer eine riesige Statue einer wichtigen Diablo-Figur besitzen wollt, habt ihr jetzt die Chance dazu.

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Diablo 4: Die Welt von Sanktuario im Video mit Gegnern und riesigen Bossen

Inarius, der Vater von Sanktuario kehrt in euer Wohnzimmer ein

Was kostet die Statue? Die Statue von Inarius kann im Online-Shop von Blizzard für 1.100,00 € vorbestellt werden. Im Grunde so viel wie ein ordentlicher Gaming-PC, mit dem ihr euch gut beschäftigen könntet. Hier geht es zum Shop.

Was bietet die Statue? Die Figur ist insgesamt 66 cm groß, wiegt 8,62 kg und kommt mit einigen Kleinteilen daher, die ihr aufbauen müsst, damit der gute Inarius gefesselt stehen kann. Zusätzlich wurde die Skulptur handbemalt.

Ist die Statue limitiert? Das können wir noch nicht absehen. Blizzard selbst hat nirgends erwähnt, dass eine geringe Stückzahl von Inarius vorhanden ist. Im Angebot steht nur, dass es sich hierbei um eine “Premium Statue” handelt.

Solltet ihr die Figur haben wollen, raten wir euch nicht abzuwarten. Nach ihrem Ausverkauf bekommt ihr sie nur noch schwer von Drittanbietern und wenn oft nur noch zu exorbitanten Preisen.

Warum ist Inarius gefesselt? Der Mitbegründer von Sanktuario war, als der blutgetränkte Vorhang fiel, auf einer Mission, um das Ende des Sündenkrieges zu verkünden. Mephisto jedoch schloss einen Pakt und verbannte diesen Engel auf alle Ewigkeiten in den Tiefen der Hölle. Wie durch ein Wunder entkam Inarius der Hölle und fand seinen Weg erneut nach Sanktuario.

In Diablo 4 versucht er nun seine Schöpfung und all das, was er aufgebaut hatte, zu beschützen und so ist auch ein Aufeinandertreffen mit Lilith nicht abzuwenden. Es wird sich also zeigen, wie sich die Story im neuen Hack&Slay-Abenteuer von Blizzard entwickelt.

Was haltet ihr von der Statue? Findet ihr sie cool und würdet euch so etwas gönnen? Lasst uns gerne in den Kommentaren erfahren, wie ihr dazu denkt!

Diablo 4: Open Beta – Alles zu Start und Early Access

Quelle(n):
  1. pcgamer.com