Das Remake von Final Fantasy 7 hilft mir, die Dürre im MMORPG zu überstehen

Final Fantasy XIV ist bei vielen Fans für seine Story beliebt, doch auf die Fortsetzung des MMORPG muss man immer 3-4 Monate warten. Unsere Autorin Irina Moritz hat diese Zeit mit dem Remake von Final Fantasy VII überbrückt.

Auch wenn FFXIV seinen Spielern regelmäßig neuen Content liefert, so kommt es vor, dass man bestimmte Teile davon schnell durchspielt. Dazu gehört zum Beispiel die fortlaufende Story des MMORPGs.

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrmals betont, dass ich die Geschichte von FFXIV immer mit Spannung mitverfolge.

Darum sitze ich während der Wartezeit zwischen den Patches immer auf einer Art “Story-Entzug”. Doch dieses Mal hat mir das Remake von Final Fantasy VII geholfen.

Und wenn es euch genauso geht wie mir, dann solltet ihr als FFXIV-Spieler auf jeden Fall FFVIIR zocken. Gameplay zum Remake könnt ihr euch hier anschauen:

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Über die Autorin: Irina gehört zu Veteranen von Final Fantasy XIV und spielt es durchgehend seit der gescheiterten 1.0-Version. Ihre Erfahrung mit der beliebten Franchise von Square Enix endet aber nicht mit dem MMORPG. Sie kennt sich auch ausgezeichnet mit anderen Teilen der Reihe aus, da sie während ihrer Schulzeit für verschiedene FF-Fanseiten Guides und Komplettlösungen geschrieben hat. Final Fantasy VII hat einen quasi legendären Status in der Franchise und gehört zu ihren Lieblings-Teilen, daher hat sie die Entwicklung des Remakes eng mitverfolgt.

Für Veteranen und Neulinge geeignet

Ein so großes und bekanntes Spiel wie Final Fantasy VII neu zu erschaffen ist keine leichte Aufgabe. Man muss nicht nur darauf achten, dass die langjährigen Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch, dass Neulinge sich nicht verloren fühlen.

Das ist den Entwicklern des Remakes meiner Meinung nach gut gelungen.

final fantasy vii remake cloud
Der Hauptcharakter von FFVII ist Cloud Strife, ein Ex-Soldier

Darum eignet sich das Remake für Neulinge: Wenn ihr das Original von Final Fantasy VII noch nie gespielt habt, braucht ihr vor dem Remake keine Angst zu haben. Im Gegenteil, ihr werdet durch die verschiedenen Lore-Aspekte des Spiels begleitet.

Zwar wird man zu Beginn des Spiels direkt in die Action hineingeworfen, aber das ist kein Problem. In Gesprächen und Quests werden die Charaktere euch die Hintergrund-Info liefern, die ihr braucht, um zu verstehen, was in der Story vor sich geht. Ihr folgt im Grunde genauso einem “roten Faden” in Form des Hauptszenarios wie auch in FFXIV.

Während ich das Remake gespielt habe, saß mein Freund neben mir, der von FFVII absolut keine Ahnung hat und seine Reaktionen auf die Plot-Twists haben mich etwas neidisch gemacht. Er war überrascht, sauer, traurig, hat gelacht und ich habe mir heimlich gewünscht, ich wüsste nicht, was als Nächstes passieren wird.

Zudem könnt ihr durch das Remake in eurem eigenen Tempo spielen, genau wie es in FFXIV auch der Fall ist. Die Schwierigkeit ist variabel und wenn ihr wirklich nur die Story des Remakes erleben wollt, dann könnt ihr das problemlos im Easy-Mode tun.

ffvii remake kampfsystem
Ihr könnt die Schwierigkeit der Kämpfe in FFVIIR an eure Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.

Darum eignet sich das Remake für Veteranen: Das bedeutet aber nicht, dass die Veteranen sich bei dem Remake langweilen werden. Während es sich bei vielen Aspekten sehr streng an das Original hält, gibt es genügend Neuheiten. Obwohl ich FFVII bereits unzählige Male gespielt habe, gab es für mich trotzdem einiges zu entdecken.

Dazu gehörten die vielen neuen NPCs und Neben-Storys, die die Welt mit mehr Leben füllten und neue Blickwinkel auf die Geschichte von FFVII warfen.

Gerade im Bereich der Charakter-Entwicklung gab es einige echt coole Überraschungen, die dazu führten, dass ich die Charaktere von FFVII noch mehr ins Herz geschlossen habe, oder im Falle der Bösewichte, einen noch größeren Ekel und Abneigung ihnen gegenüber habe.

Das Remake spielte gerne mit meiner Nostalgie und Emotionen und ich fand das toll.

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Viel Liebe für die Charaktere

Die Story von Final Fantasy XIV lebt vor allem von den vielen beliebten NPCs, denen wir in den letzten 6,5 Jahren in dem MMORPG begegnet sind.

Und tolle Charaktere gibt es in dem Remake von Final Fantasy VII reichlich. Sie haben neben der rein technischen Überarbeitung auch mehr Persönlichkeit erhalten.

Das war toll an den Charakteren: Der technische Aspekt ist das erste, was einem bei dem Remake ins Auge springt. Dank der neuen technischen Möglichkeiten können die verschiedenen Emotionen und subtile Reaktionen gut vermittelt werden. Es war aber das Zusammenspiel aus Technik und Persönlichkeit, das gut funktioniert hat.

Um ein Beispiel zu nennen: Meine Lieblingsmomente hingen vor allem mit dem Hauptcharakter Cloud zusammen. Er benimmt sich anderen gegenüber immer kühl und distanziert, aber es gab immer wieder Szenen, in denen er sich öffnete.

Es passierte zwar nur sehr kurz und die Änderungen in seiner Mimik waren subtil, aber gerade deshalb hinterließen sie größeren Eindruck. Man merkte, dass Cloud vielleicht gar nicht so kalt ist und diese andere Seite von sich unterdrückt.

ffvii remake cloud jessie
Es ist spannend zu beobachten, wie sich das Verhalten von Cloud anderen gegenüber langsam verändert.

Durch die neuen technischen Möglichkeiten konnten die Entwickler die verschiedenen Schichten nicht nur von Cloud, sondern auch von den anderen Charakteren im Remake auch visuell darstellen.

Vor allem die alten Nebencharaktere wie Biggs, Wedge und Jessie haben in dem Remake viel Liebe erhalten. Man bekommt tiefere Einblicke in ihre Persönlichkeit und erfährt mehr über die Motive für ihre Handlungen.

Sogar einige “böse” Gegner von Shinra wirkten viel menschlicher durch die Art und Weise, wie sie auf die verschiedenen Situationen reagiert haben. Ich habe Reno und Rude, zwei Shinra-Agenten für dreckige Arbeit, schon früher echt gerne gehabt. Seit dem Remake liebe ich die beiden.

Das hat dazu geführt, dass die verschiedenen Story-Twists, die ich bereits aus dem Original kannte, umso stärker einschlugen. Und für neue Spieler, die mit der Story noch nicht vertraut sind, wird das erst recht zutreffen.

Midgar fühlt sich wie eine lebendige Stadt an

Das World Building vom FFVII-Remake war einer der Aspekte, auf die ich mich im Vorfeld am meisten gefreut habe. Midgar ist eine gewaltige Stadt, voll von Menschen, Gebäuden und Schrott.

Das fand ich cool an Midgar: Ich denke, wenn ich spontan sagen müsste, welches Gefühl ich mit Midgar assoziiere, dann wäre es Überwältigung. Nachdem ich die erste Mission durchgespielt hatte, bin ich in der Stadt gelandet und sie hat mich förmlich erschlagen, und das nicht im positiven Sinne.

Midgar ist ein Monster aus Beton und Metall und in dem Remake wird diese Massivität richtig gut vermittelt. Während ich in dem Spiel unterwegs war, hatte ich immer das Gefühl von den Betonmassen von Midgar erdrückt zu werden.

Die Stadt besteht aus zwei “Stockwerken”:

  • Den Slums auf dem Boden, wo die armen Leute leben
  • Den Platten, die ca. 200 Meter über dem Boden an Säulen befestigt sind und auf denen die reicheren und privilegierteren Bewohner von Midgar leben.
ffvii remake midgar
Die Stadt Midgar in all seiner Pracht. Zumindest der obere Teil, auf dem die reichen Bürger wohnen.

Ich habe anfangs um die 10 Minuten rumgestanden und nach oben gestarrt, weil ich versucht habe, die Größe der Platten zu erfassen. Es ist eine Sache, gesagt zu bekommen, dass darauf mehrere Hunderttausende von Menschen leben, aber was anderes, es selbst sehen zu können.

Größe ist aber nicht alles, was Midgar zu bieten hat. Die Straßen und Bezirke sind äußerst detailliert. Vor allem in den Slums bekommt man wirklich ein Gefühl für die Armut, die dort herrscht.

  • Die Gebäude sind mehr schlecht als recht aus verschiedenen Materialien zusammen geschustert und sehen so aus, als ob sie jeden Moment auseinander fallen könnten.
  • Überall auf den Straßen liegt Schutt und Schrott rum, der von den Leuten eigentlich gar nicht wahrgenommen wird, weil es ein Teil ihres Alltags ist.

Entsprechend steht das Design der Umgebung auf den Platten im krassen Kontrast zu den Slums. Vor allem das glänzende Gebäude des bösen Konzerns Shinra mit seiner polierten “Glas-und-Marmor”-Optik wirkt wie eine andere Welt.

Die Details, Kontraste und eine Vielzahl an NPCs auf den Straßen lassen Midgar wie eine echte Stadt anfühlen, die auf alles Reagiert, was darin passiert.

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Der Zugfriedhof hat in dem Remake eine Generalüberholung bekommen und ist viel größer als im Original

Genug Story, um den Hunger zu stillen

Natürlich ist nicht alles am Final Fantasy VII Remake Blümchen und Sonnenschein. Das Spiel hat seine Ecken und Kanten. Während ich mit den Charakteren gelitten und gefiebert habe, habe ich mich beim Spielen über einige Aspekte auch geärgert.

Die Reise durch Midgar ist bist jetzt aber definitiv ein Erlebnis, das ich weiterempfehlen würde. Vor allem, wenn ihr Fans von guten Storys und coolen Charakteren, wie die von FFXIV seid. Es lenkt ab und verkürzt die Wartezeit auf den nächsten Story-Abschnitt des MMORPGs.

Unsere Kollegen von der GamePro haben zu dem Remake ein ausführliches Review geschrieben, das ihr euch hier anschauen könnt:
Final Fantasy 7 Remake im Test – Fantastischer Vorgeschmack
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GamePro-Redakteurin Ann-Katrin Kuhls beantwortet in einem Q&A-Video die wichtigsten Fragen zum Remake

Wenn ihr also gerade genau wie ich gerade nach neuem Story-Content hungert, dann schaut euch das Remake von Final Fantasy VII an. Es wird euch das Warten erleichtern.

Außerdem ist Final Fantasy XIV ja dafür bekannt, dass es gerne Elemente aus anderen Final-Fantasy-Games leiht, um mit der Nostalgie der Fans zu spielen.

Und wer weiß, vielleicht wird in ferner Zukunft ja auf einer der Splitter-Welten Midgar als Stadt auftauchen und dann werdet ihr als richtige Pros alle Anspielungen und Easter Eggs verstehen. Wie zum Beispiel den neuen Kampf gegen Ruby Weapon.

Xbox-Chef erklärt, welche Spiele-Marke er am liebsten auf Xbox Series X bringen würde

Microsofts Phil Spencer macht Spielern derzeit Hoffnung, denn er würde gerne ein Mech-Spiel auf der Xbox Series X sehen. Kommt ein neues MechAssault?

Was hat Phil Spencer gesagt? Im Unlocked Podcast erklärte Microsofts Phil Spencer, dass er für die neue Konsole Xbox Series X gerne ein Spiel mit Mechs sehen würde. Auf die Frage, welches Spiel er gerne machen würde, meinte er:

Mechs. Das ist einfach. „Mech“ ist vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen ein wenig chaotisch, da einige andere Leute an solchen Spielen arbeiten. Aber wenn ich an MechAssault und die IP denke, die Jordan [Weisman] mit FASA erstellt hat, wie Crimson Skies, Shadowrun, „Mech“ und mehr, da gibt es wirklich tief gehende und reichhaltige Geschichten und Charaktere, mit denen man spielen kann. Ich denke, es wäre irgendwann wirklich cool, wenn wir etwas mit Mechs machen könnten.

Microsofts Phil Spencer im Unlocked Podcast
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Mech-Kampf auf der Xbox Series X

Warum ausgerechnet MechAssault? Es gibt jede Menge Marken, die Microsoft wieder zurückbringen könnte. Dazu gehören Fable, Perfect Dark oder Killer Instinct. Doch Phil Spencer möchte offenbar eine Rückkehr von MechAssault einläuten. Das scheint dem Interview zufolge aber eher eine persönliche Präferenz zu sein.

Dennoch, BattleTech hat eine sehr große Fanbase und MechAssault gehört zu den besseren Videospiel-Varianten der Marke mit einer Metacritic-Wertung von 87.

Was ist MechAssault? Das Multiplayer-Actionspiel erschien 2002 für die erste Xbox. Es basierte auf der BattleTech-Lizenz. BattleTech wurde ursprünglich vom Verlag FASA entwickelt, gehört aber inzwischen Catalyst Game Labs.

Im Spiel wart ihr Teil der Söldnertruppe Wolf’s Dragoons, die zum Planeten Helios geschickt werden. Der Kontakt zu dieser Welt brach vor einiger Zeit ab und ihr fandet heraus, dass ein religiöser Kult von Technik-Verehrern der Word of Blake den Planeten erobert hatte. Mit euren Mechs musstet ihr die Gruppe und ihren Anführer Commander Strader besiegen und den Planeten befreien.

Neben einer Single-Player-Kampagne bot MechAssault mehrere Multiplayer-Modi wie Deathmatch, Team Deathmatch und Last Man Standing für bis zu 16 Spieler.

MechAssault Screenshot
Das Xbox-Spiel MechAssault könnte für die Xbox Series X zurückkommen.

Wie stehen die Chancen für eine Rückkehr? Phil Spencer erwähnte ja bereits, dass die rechtliche Situation chaotisch ist. Genau das dürfte der Knackpunkt sein. Sollte Microsoft es schaffen, sich die Rechte zu sichern, beziehungsweise zu lizenzieren, dann könnten wir wirklich ein neues MechAssault für die Xbox Series X bekommen.

Die Xbox Series X ist noch nicht auf dem Markt. Microsoft plant aber noch mit einem Start Ende des Jahres. Phil Spencer erklärte sogar, dass er einen Plan hat, wie er die neue Konsole dieses Mal gegen Sonys PlayStation 5 zum Sieg führen kann.

Quelle(n):
  1. GameRant

In Pokémon GO bereiten die 7-km-Eier den Trainern echte Probleme

In Pokémon GO gibt es aktuell Probleme mit den 7-km-Eiern. Seit Wochen sind dort nur Fossil-Pokémon enthalten und andere Monster sind dafür komplett verschwunden.

So sieht es aktuell bei den Eiern aus: Seit Mitte Februar findet man in den 7-km-Eiern ausschließlich Fossil-Pokémon. Dies sollte eine temporäre Änderung sein, die nun knapp 2 Monate anhält.

Im Gegenzug gibt es allerdings keine Baby- und Alola-Pokémon in den Eiern. Ein Problem, was langsam ernster wird.

Fossil Pokemon
Aktuell gibt es nur Fossil-Pokémon in 7-km-Eiern

Darum sorgen die 7-km-Eier für Probleme

Wo liegt das Problem? Während man bisher die Baby-Pokémon ausschließlich und die Alola-Pokémon teilweise aussschließlich aus den 7-km-Eiern bekommen hat, gibt es jetzt gar nicht mehr die Chance auf diese Monster.

Wer also noch einige Baby-Pokémon oder auch Alola-Monster für seinen PokéDex braucht, sitzt aktuell auf dem Trockenen. Folgende Monster kann man aktuell nicht erhalten:

  • Alola-Sandan*
  • Alola-Vulpix*
  • Alola-Mauzi*
  • Pichu*
  • Togipi*
  • Pii*
  • Fluffeluff*
  • Rabauz
  • Kussilla*
  • Elekid*
  • Magby*
  • Azurill*
  • Knospi*
  • Klingplim
  • Wonneira*
  • Mampfaxo
  • Mantirps

Alle Pokémon, die mit einem Stern markiert sind, können auch Shiny sein. All diese potenziellen Shinys, kann man aktuell nicht erhalten.

Baby Pokemon
Baby-Pokémon findet man kaum noch in Eiern – Vor allem nicht in 7-km-Eiern

So war es bisher gelöst: Bevor die Fossil-Pokémon in die 7-km-Eier kamen, gab es immer wieder Eier-Events, die den Pool verändert hatten. So gab es teilweise nur rote Pokémon, dann kamen nur pinke Pokémon und immer wieder kehrte der alte Eier-Pool zurück.

Nun ist der Eier-Pool allerdings seit knapp 2 Monaten gleich und die Baby-Pokémon sind fast vollständig verschwunden. Nur noch wenige der Babys gibt es in 5-km-Eiern und die Alola-Monster erscheinen aktuell nur vereinzelt in der Wildnis oder in Raids. Die Pokémon oben aus der Liste gibt es aktuell gar nicht.

Das muss sich bald ändern: Auf reddit gibt es immer wieder Diskussionen rund um die Eier. Trainer vermissen die alten Eier, da man dort viele Chancen auf Shinys hatte. Vor allem durch Shiny Riolu wurden die Baby-Pokémon nochmal deutlich interessanter.

Niantic sollte die 7-km-Eier bald wieder durchwürfeln, damit man erneut die Chance auf die Babys und die Alola-Pokémon hat. Die Fossil-Pokémon gibt es nämlich allesamt in der Wildnis, während die Baby-Pokémon dort gar nicht auftauchen.

Bald kommt ein neues Event zu Ostern, was die Eier verändern soll. Dort erscheinen dann wieder andere Babys, doch allerdings nur in den 2-km-Eiern. Es sieht so aus, als würden die 7-km-Eier weiterhin die Fossil-Pokémon beinhalten.

Last Oasis macht zum Steam-Start alles falsch, aber die Spielerzahlen explodieren beim 2. Versuch

Das Hardcore-Survival-MMO Last Oasis war nach katastrophalem Start 6 Tage offline. Donkey Crew bot den Spielern sogar einen bedingungslosen Refund an. Jetzt startete der 2. Versuch mit neuem Spielerrekord.

Das war passiert: Der Start des neuen Survival-MMOs Last Oasis am 26. März 2020 lief alles andere als gut. Die Server machten Probleme und die bis zu 25.000 Spieler kamen nicht ins Spiel. Entwickler Donkey Crew zog den Stecker, die Server blieben vorerst offline.

Aufgrund der Probleme und der Community-Kritik entschied sich der Entwickler dazu, allen Spielern eine bedingungslose Rückerstattung anzubieten.

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Neuer Spielerrekord nach Neustart

Das ist jetzt los: Am 04. April starteten die Server nach einer 6-tägigen Offline-Zeit erneut in einem Stresstest und konnten über das Wochenende hinweg überraschenderweise mehr Spieler anziehen, als der eigentliche Early-Access-Release. Über 33.000 Spieler loggten sich im Peak in den Survival-Titel ein und konnten ohne Probleme spielen.

Auch wenn es sich aktuell um einen Stresstest der Server handelt, möchten die Entwickler diese online lassen, wenn keine weiteren Probleme auftauchen. Der Spieler-Fortschritt soll ebenfalls bestehen bleiben.

Das sagt die Community: Die Steamwertung ist mit 57% zwar immer noch ausgeglichen, hat sich aber seit dem Release deutlich verbessert. Das liegt vor allem auch an der offenen Kommunikation der Entwickler, die die Spieler positiv stimmen. So kam es nach dem Statement von Donkey Crew zu Kommentaren wie “Super Spiel, Kommunikation und Transparenz der Entwickler.”

Mit dem Neustart der Server kommt es vermehrt zu guten Bewertungen auf Steam:

  • Steam-User ZSL meint: “Vom holprigem Start mal abgesehen: Ich habe noch nie ein Survival-Game gesehen, das so viel richtig macht.”
  • Steam-User DustDog91 betont: “Ich finde es toll, wie die Entwickler so viele neue Mechaniken in dieser Art von Spiel eingeführt haben. Es ist frisch und interessant, hoffentlich lohnt sich das Endspiel!”
  • citizen2xb hat jedoch auch was auszusetzen: “Das Spiel macht Spaß! Dann erreichst du Level 20 und verschwindest aus der Anfängerzone, nur um von Spielergruppen geganked zu werden.”

Das Last Oasis den Fokus auf PVP legt, gefällt nicht jedem und vor allem Einzelspieler haben damit ihre Probleme. Auch unser Autor Benedict Grothaus hat seine ganz eigene Meinung dazu. Aktuell scheint das auch der größte Kritikpunkt zu sein, den Spieler an Last Oasis haben.

Quelle(n):
  1. Last Oasis Steam

Legends of Runeterra krempelt sich zu Release um – Ist das die letzte Chance?

Das Kartenspiel Legends of Runeterra hat neue Infos zum Ende der Beta und zu neuen Karten geteilt. Doch das Spiel ist derzeit nicht populär. Ist der Release die letzte Chance?

Was hat Riot bekannt gegeben? In einem Trailer gaben die Entwickler von Legends of Runeterra den Release-Termin des Kartenspiels bekannt. Es erscheint am 30. April. Der Release findet für PC und Mobile, Android sowie iOS, statt.

Zusammen mit der Veröffentlichung werden auch 120 neue Karten und dabei eine komplett neue Region ins Spiel gebracht. Genaue Details dazu gibt es bisher nicht.

Doch reicht das, um das Kartenspiel zu retten? Denn derzeit ist es ziemlich in der Versenkung verschwunden.

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LoR hat Probleme, doch nicht an allen ist es selbst schuld

Wie steht es derzeit um das Kartenspiel? Am 24. Januar startete Legends of Runeterra in die Offene Beta. Seitdem kann es jeder kostenlos spielen. Zu Beginn lobten viele die Mischung aus Hearthstone und Magic, so auch ich selbst in einer Kolumne. Auch den Verzicht auf Booster-Packs fanden viele sehr positiv.

Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass das Kartenspiel zwar gute Ideen hat, aber nicht langfristig bindet. Schon im Februar ging das Interesse spürbar nach unten. Riot versprach viele Neuerungen, Rotationen von Karten und nahm wichtige Balance-Änderungen vor.

Doch das genügte anscheinend nicht. Das Interesse bei Google ist stark gefallen (via Google Trends) und auf Twitch schauten in den letzten 14 Tagen nur durchschnittlich 1,505 Leute beim Kartenspiel zu (via Sullygnome). Hearthstone kam im gleichen Zeitraum auf 36.161 durchschnittliche Zuschauer, hat aber auch gerade erst eine neue Erweiterung mit 135 Karten angekündigt.

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Legends of Runeterra: Einsteiger-Guide – Alles, was ihr als Neuling wissen müsst
von Benedict Grothaus

Welche Probleme hat LoR? Legends of Runeterra kämpfte zum Start und auch stellenweise noch jetzt mit Balance-Problemen. Die können jedoch mit der Zeit behoben werden.

Im reddit gab es zudem Diskussionen rund um Rundenzeiten, fehlende Features um Freunde herauszufordern und die Tatsache, dass das Spiel für Neueinsteiger zäh ist, weil derzeit Control-Decks dominieren.

Doch die wirklich großen Probleme liegen gar nicht in den Händen der Entwickler.

Legends of Runeterra Zauberreihenfolge
Das Kartenspiel von Riot ist dynamisch, aber nicht zu kompliziert.

Der neue Titel der LoL-Entwickler greift in einen Markt ein, der sowieso schon eine Nische ist. Diese Nische ist mit Hearthstone als etablierten Titel und Magic, das als physisches Kartenspiel eine große Fanbase hat, gut besetzt.

Schon andere Kartenspiele wie Artifact von Valve, das nun neu aufgelegt werden soll, oder Gwent zu The Witcher scheiterten. Schon zum Start war es unwahrscheinlich, dass LoR richtig durchstartet.

Kann der Release die Wende bringen?

Mit dem Release am 30. April erscheinen nicht nur neue Karten, sondern das Spiel wird auf für Android und iOS veröffentlicht. Gut möglich, dass die Mobile-Version, die auch Crossplay bietet, nochmal neue Spieler anlockt.

Es ist aber ebenso möglich, dass Legends of Runeterra mit der Zeit einfach im Niemandsland verschwindet. Das wäre dann der erste Flop, den Riot Games produziert hätte.

Ein anderer neuer Titel von Riot hingegen erfreut sich schon jetzt bei Profi-Spielern großer Beliebtheit.

Ein neuer Bug in CoD Warzone müffelt nach „Pay2Win“ – Das regt viele auf

In CoD Warzone gibt es aktuell große Diskussionen rund um einen Waffen-Skin. Für viele riecht das nach Pay2Win und lässt schlimme Erinnerungen hochkommen.

Um dieses Problem geht es: Am Wochenende gab es viel Stress um einen Battle-Pass-Skin. Dieser Skin hat die Sniper EBR-14 stärker gemacht und sie plötzlich zu einer One-Shot-Waffe umfunktioniert.

Das Problem dabei ist, dass man an diesen Skin nur kommt, wenn man auch Geld investiert. Das Geschrei nach Pay2Win war also groß. Vor allem die schlechte Vergangenheit von Activision lässt Spieler sauer werden.

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Dieses Video auf reddit sorgte für viele Diskussionen

Nur ein Bug oder doch volle Absicht?

Hierüber wird diskutiert: Es gibt vor allem zwei Seiten bei diesem Thema:

  • Die einen sagen, dass das doch Pay2Win und wirklich eine Schande sei
  • Die anderen sagen, dass es sich doch nur um einen Bug handele und man kein großes Fass aufmachen solle

Am Ende fasst der Ersteller des reddit-Threads, der die große Diskussion ausgelöst hat, die Lage passend zusammen: “Ja, es ist vermutlich ein Bug, aber es ist ein Pay2Win-Bug.”

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Die EBR-14 ist mit einem Waffen-Skin plötzlich stärker

Hier gab es Zweifel: Einige Spieler argumentierten, dass die Waffe nur so stark sei, weil die Blaupausen bestimmte Aufsätze haben. Dadurch sei die EBR-14 stärker als das bereits vorgeschlagene Modell. Dieser Vorwurf zerschlug sich allerdings schnell. Selbst die selbstgebaute Waffe wäre nicht stark genug für einen One-Shot.

Warum ist das Thema so brisant? In Call of Duty wird schnell mal Pay2Win gerufen. Grund dafür sind die Vorgänger-Spiele von Modern Warfare.

In Black Ops 4 und dem dazugehörigen Battle Royale Blackout war der Cashshop immer wieder ein Problem. So wurden Waffen nur gegen Echtgeld verkauft und man konnte sich Vorteile einfahren, wenn man mehr Geld als andere investierte.

Mit diesen Problemen im Hinterkopf kommen die Sorgen um Pay2Win in Modern Warfare und Warzone schnell ans Tageslicht. Immerhin hat Activision bewiesen, dass sie vor solchen Schritten nicht zurückweichen.

Ist es also nur ein Bug? Davon gehen die meisten Spieler aus. Dennoch hat man immer im Hinterkopf, dass es vielleicht doch ein ernstes Pay2Win-Problem werden kann. Schlussendlich werden die kommenden Updates zeigen, ob das Problem mit dem Waffen-Skin behoben wird. Falls nicht, weiß man, dass dieser Bug mit Absicht im Spiel ist.

Neues MMO-Strategiespiel mischt EVE mit Civilization – Das steckt drin

Mit Starborne befindet sich ein interessantes Weltraum-MMORTS in der Beta, das sich alle ansehen können, die EVE Online und Civilization mögen.

Was ist Starborne? Im Onlinespiel gründet ihr euer eigenes Sternenreich, das ihr ausbaut und erweitert und damit versucht, den Weltraum nach und nach zu erobern. Dabei trefft ihr auf andere Imperien, die allerdings nicht von NPCs, sondern von Mitspielern geführt werden. Tausende von Spieler warten darauf, sich mit euch anzulegen oder diplomatische Beziehungen einzugehen.

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Ab ins All

Was ist das Besondere? Starborne wirkt wie eine Mischung aus Civilization und EVE Online. Der Weltraum ist in Hexfelder unterteilt, die ihr bereist, um die Gebiete unter eure Herrschaft zu bringen. Ihr entdeckt neue Planeten, auf denen ihr Rohstoffe abbaut, die ihr dringend benötigt. So erweitert ihr euer Imperium. Forschung ist ebenfalls wichtig, um bessere Raumschiffe zu erschaffen. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt. Ihr baut Flotten an Schiffen und müsst diese in den Schlachten taktisch einsetzen, um den Sieg zu erringen.

Ihr bestimmt durch eure Taten, wie sich das Spiel entwickelt. Gewaltige Kriege zwischen Imperien können ausbrechen und das Machtgefüge in der Galaxis beeinflussen. Oder ihr schließt euch mit anderen Spielern zusammen, um eine gewaltige Allianz zu schmieden. Ihr bestimmt mit, ob Friede herrscht oder Krieg. So könnt ihr das Schicksal der Galaxis ähnlich wie in EVE Online in eure Hand nehmen.

Wie steht es um den Release? Das Weltraum-MMO Starborne befindet sich seit dem 2. April in der Open Beta. Ihr könnt also einfach mitspielen, wenn ihr Lust habt. Der offizielle Releasetermin wird noch bekannt gegeben.

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Spielt kostenlos mit

Wie spielt ihr mit? Besucht die offizielle Website von Starborne und registriert euch, indem ihr dort auf “Play Free Now” klickt.

Macht alle nötigen Angaben bei der Account-Erstellung und schon könnt ihr euch den Client herunterladen, euch nach der Installation mit euren Daten einloggen und anschließend kostenlos mitspielen. Ihr müsst nichts bezahlen.

Für wen eignet sich Starborne? Das MMORTS ist für alle interessant, die tiefgründige Weltraum-Strategiespiele lieben. Das eigene Imperium zu verwalten, ist recht komplex und je größer euer Sternenreich wird, desto komplexer ist es auch, sich darum zu kümmern. Ihr genießt dafür viele Freiheiten und bekommt die Möglichkeit, das mächtigste Imperium der Galaxis zu beherrschen.

Mögt ihr Strategiespiele, die ihr mit anderen spielen könnt? Es gibt noch einige weitere, sehr interessante Spiele in diesem Bereich. Wir stellen euch 12 davon vor. Da ist bestimmt etwas dabei, das euch gefällt.

Overwatch: Pro lässt im Chat die Sau raus, weil er denkt, es sieht keiner – Jeder sieht’s

In der Overwatch-League hat ein koreanischer Profi sich einen echten Fauxpass geleistet. Er dachte, niemand sieht seine unreifen Kommentare im Match-Chat. Doch dem war nicht so. Jetzt muss er Strafe zahlen.

Was ist passiert? In der Overwatch-League war das Team LA Valiant gegen den Champion SF Shock am Start. Valiants Supporter Jung-won „Lastro” Mun wollte wohl etwas Druck abbauen und postete zwei anstößige Begriffe im Match-Chat:

  • Sex
  • Big Dick

Er ging wohl davon aus, dass die keiner sehen könnte, doch genau das Gegenteil war der Fall (Im Video seht ihr den Vorfall ab 1:18:49).

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Pimmelsprüche im Chat lösen Chaos aus

Wie ging die Sache weiter? Schnell entwickelte sich im Chat eine Eigendynamik. Einige der Spieler kapierten erst gar nicht, was Lastro eigentlich meinte. Einige lachten darüber. Der gegnerische Spieler Rascal kopierte die Aktion sogar und postete die Begriffe gleich nochmal in Großbuchstaben.

Derweil versuchte der Shock-Spieler “Super” die Situation zu entschärfen, indem er wiederholt darauf hinwies, dass diese Sache echt peinlich sei und außerdem jeder mitlesen könne:

  • „Hört bitte damit auf!“
  • „STOP!“
  • „Ihr Deppen, das können die doch im Stream sehen!“
  • „OMG, ich bin echt traurig!“

So reagierte der Urheber: Lastro merkte schnell, was er angerichtet hatte und versuchte sich noch im Chat zu entschuldigen. Doch da war schon alles zu spät und die Situation außer Kontrolle. Er konnte lediglich immer wieder „Sorry“ schreiben und sich in Grund und Boden schämen.

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So reagierten die Kommentatoren: Auch den Kommentatoren bleib das Spektakel im Chat nicht verbogen. Man reagierte aber eher mit einem Schmunzeln und nannte die ganze Situation im Chat „lebhaft“ und riet den Zuschauern: „schaut besser nicht in den Chat“.

Die Reaktion der Community: Bei den Fans ging der Vorfall schnell viral. Bald war ein Mash-Up des Chat-Verlaufs auf Twitter online, wo man das ganze Schlamassel nachverfolgen kann. Außerdem wurde ein Fake-Report veröffentlich, bei dem Lastro angeblich 3.000 US-Dollar Strafe zahlen müsse.

https://twitter.com/HanbammerOW/status/1246598673405968384

Das sind die Folgen: Lastro war die ganze Sache sichtbar peinlich. Er entschuldigte sich sogleich via Twitter und erklärte, dass er nicht wusste, dass man den Chat lesen könne. Aber auch dann wäre sein Verhalten falsch gewesen. Es tue ihm sehr leid und er werde Sorge tragen, dass derlei Verhalten nie wieder vorkäme.

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Ganz ohne Strafe kam er aber auch nicht davon. Lastro und auch sein Gegenspieler Rascal, der ja den Spruch wiederholt hatte, müssen nun je 1.000 Dollar Strafe zahlen. Ungleich schlimmer ging es derweil bei einem anderen Overwatch-Profi zu. Er soll ein Mädchen sexuell belästigt haben und ist nun aus seinem Team entlassen worden.

Spieler feiern Easter Egg in Destiny 2, kennt ihr es?

In Destiny 2 laufen die Spieler seit 3 Jahren an einem kleinen, aber lustigen Geheimnis im Turm vorbei. Wir schauen außerdem, welche Easter Eggs sich sonst noch in eurem Hauptquartier verstecken.

Um dieses Easter Egg geht’s: Begebt ihr euch den Turm-Hangar, findet ihr gleich neben der Eingangstreppe ein Schild an der Wand. Darauf steht “Site Safety” also etwa Arbeitsplatzsicherheit. Und darunter prangt der Satz “Tage seit dem letzten Unfall” und ein Zähler. In meinem Fall war der Turm seit einem ganzen Tag unfallfrei.

Dieses Schild haben sicher viele von euch schon mal gesehen, aber wusstet ihr, dass der Countdown auf 0 zurückschnellt, wenn ihr im Turm-Hangar einen “Unfall” erleidet?

1 Tag ohne Unfälle – das ist aber noch ausbaufähig

Arbeitsunfall in Destiny 2 erleiden? Fallt ihr während eurer ausgedehnten Kletterei versehentlich von einer ungesicherten Brüstung oder überseht das Absperrband am Abgrund, spawnt ihr wieder vor dem Sicherheitshinweis. Der Zähler springt auf null und der verantwortliche Vorarbeiter bekommt sicher Ärger.

Bekannt sind solche Anspielungen auf die Arbeitsplatzsicherheit unter anderem aus dem berühmten Intro der Simpsons (via YouTube). Dort fängt jede Folge damit an, dass der liebenswerte Chaot Homer Simpson einen Unfall im Kernkraftwerk auslöst während im Hintergrund die Tage seit dem letzten Unfall aktualisiert werden.

Schaut euch hier im Video an, wie das Easter Egg in Action aussieht:

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Was sagen die Spieler dazu? Der Turm befindet sich in Destiny seit gut 3 Jahren im Wiederaufbau. Genauso alt ist das witzige Easter Egg auch schon. Auf reddit kam das Thema aber jetzt auf und der Ersteller des Threads schreibt: “Wahrscheinlich eine alte Nachricht, aber habs gerade in freier Wildbahn entdeckt”.

In den Kommentaren liest man jedoch nicht, das die Entdeckung alter Kaffee sei, sondern:

Ich spiele seit der Veröffentlichung und habe das noch nie gesehen, lol, cooler Fund.

Auch in den weiteren Kommentaren äußern sich die User amüsiert.

Im Turm sind noch weitere Geheimnisse versteckt

Im Turm können die Hüter nicht nur Mitspieler treffen, ihre Ausrüstung im Tresor organisieren oder dem fleißigen Postmeister einen Besuch abstatten. Zahlreiche kleine Anspielungen und Minispiele laden zum Entdecken sowie Schmunzeln ein.

Kennt ihr diese mal mehr, mal weniger gut versteckten Easter Eggs?

Wie wichtig Bungie die Gesundheit seiner Mitarbeiter im echten Leben wirklich ist, sieht man daran, dass sie schon vor Wochen jeden Mitarbeiter wegen der schrecklichen Corona-Pandemie ins Home-Office geschickt haben. Wie die Arbeiten an Destiny 2 von zu Hause aus vonstattengehen, lest ihr hier.

Quelle(n):
  1. reddit

CoD MW: In Season 3 geht’s endlich 3 nervigen Bugs an den Kragen

In Call of Duty: Modern Warfare steht die Season 3 an. Die soll endlich ein paar nervige Bugs beheben und dem regulären Multiplayer-Modus wieder etwas mehr Liebe zukommen lassen.

Das planen die Entwickler: In Call of Duty: Modern Warfare ist gerade der neue Battle-Royale-Modus Warzone besonders populär. Doch auch Fans des regulären Multiplayer-Modus brauchen sich keine Sorgen zu machen. Denn Season 3 steht an und die Entwickler haben die Fans zünftiger Mehrspieler-Gefechte nicht vergessen.

Derzeit sind nämlich einige Probleme besonders nervig und Joe Cecot, der Co-Design-Director beim Entwickler Infinity Ward, hat sich die Klagen der Spieler angehört.

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Shotgun-Bug und Granaten-Glitch werden behoben

Joe Cecot ging auf diverse Bugs ein, die Spieler ihm berichteten. Es folgen 3 besonders prominente Fehler, die in Season 3 wohl behoben werden.

Das ist der Granaten-Bug: Ein Spieler berichtete, dass Stun-Granaten keinen Hit-Marker hervorriefen, selbst wenn sie getroffen hätten. Das sei besonders ärgerlich, weil so ein wichtiges Feature der Granaten flöten ginge. Der Bug war Cecot zwar neu, aber er werde ihn gleich auf die Fix-Liste setzen.

Womöglich liegt der Bug an einer erst kürzlich erfolgten Granaten-Anpassung, um einen Bug zu beheben, der Controller-Spielern Vorteile verschaffte.

Das ist der Shotgun-Bug: Diverse Shotguns in Modern Warfare können auf sogenannte „Slugs“ umgerüstet werden. Das sind solide Geschosse (Im Gegensatz zur sonst üblichen Schrotladung), die eine bessere Reichweite haben, aber dafür einiges an Zielgenauigkeit voraussetzen. Blöd nur, dass man trotz genauem Zielen oft nix trifft. Da scheint ein Bug am Werk zu sein, den die Entwickler in Season 3 fixen wollen.

Das wird aus dem Bundle-Bug: Zuletzt sprach Cecot noch an, dass es endlich einen Fix für potenzielle Käufer des Ghost-Bundles auf der Xbox One geben werde. Denn auf der Konsole gibt es Probleme, dieses Paket zu kaufen, es kommt zu Fehlermeldungen. Auch hier sei man laut Cecot schon dran und erwarte einen Fix bis Season 3.

Ist das schon alles? Weitere geplante Fixes für Season 3 könnt ihr auch auf dem Trello-Board der Entwickler einsehen.

Was gibt’s noch in Season 3? Season 3 von Call of Duty: Modern Warfare wird freilich nicht nur Bugfixes bringen. Es wird wohl allem Anschein nach auch 2 weitere klassische Maps für Fans des regulären Multiplayer-Modus geben. Damit dürfte es wieder einiges für Multiplayer-Fans zu tun geben.

Quelle(n):
  1. Dexerto

6 MMORPGs, die nie erschienen sind, obwohl sie super-spannend aussahen

Nicht jedes geplante MMORPG schafft es auf den Markt. Wir stellen euch 6 Online-Rollenspiele vor, die nie erschienen sind, obwohl sie sich wirklich spannend angehört haben, als diese 6 zu ihrer Zeit neuen Online-Rollenspiele vorgestellt wurden.

MMORPGs sind in gigantische Spieleprojekte: Sie sollen Fans über Jahre oder gar Jahrzehnte begeistern. Auch die Entwicklung der Spiele ist teuer und dauert lange.

Doch so gut manche Ideen zu neuen Titeln sind, nicht immer erblicken die geplanten Spiele das Licht der Welt.

Wir haben für euch 6 MMORPGs herausgepickt, die zwar einen spannenden Ansatz verfolgten, aber es nie bis zur Veröffentlichung schafften.

[toc]

Everquest Next

Setting: Fantasy | Entwickler: Sony Online Entertainment/Daybreak Games | Ankündigung: 2012 | Einstellung: 2016 | Geplante Plattformen: PC, PS4

Was sollte Everquest Next werden? Das MMORPG Everquest Next war als das nächste große Spiel in der Online-RPG-Reihe “Everquest” geplant. Im Grunde wäre es Everquest 3 geworden, das aber durch einige Neuerungen das MMORPG-Genre kräftig voranbringen sollte.

Everquest Next sollte nicht einfach nur ein weiteres Everquest werden, sondern im Grunde eine Evolution im Genre einläuten. Die Entwickler planten es als gigantisches Sandbox-MMORPG, das den Fans der Reihe eine Parallelwelt zum regulären Everquest bieten sollte, in dem die Geschichte anders abgelaufen wäre.

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Everquest Next sah beeindruckend aus, wie das Video zeigt.

Was war das Besondere? Everquest Next setzte auf eine voxelbasierte Grafik-Engine. Dadurch sollte sich die Umgebung zerstören lassen, beispielsweise in den Kämpfen, wenn Feuerbälle Krater in die Landschaft gerissen hätten.

Die Voxel hätten zudem das individuelle Erschaffen von Bauwerken ermöglicht.

Außerdem versprach man innovative Wege, um ein MMORPG mit enlods vielen Inhalten zu erschaffen:

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Entwickler sagt: Unter Sony hätten wir es hinbekommen

Warum wurde es eingestellt? 2016 gaben die Entwickler bekannt, dass sie die Arbeiten an Everquest Next einstellen. Rund vier Jahre nach der Ankündigung. Als Grunde wurde genannt, dass Everquest Next keinen Spaß machte, nachdem das Team alle Teile zusammenfügte.

Mancher spekulierte aber, es könnte auch damit zusammenhängen, dass das Studio von Sony verkauft wurde und der neue Besitzer kein Interesse daran hatte, ein derart kostspieliges und riskantes Unterfangen wie ein neues MMORPG zu finanzieren.

Der Kopf hinter dem Spiel sagte denn auch: Man hätte Everquest Next auf jeden Fall hinbekommen, wenn man denn bei Sony geblieben wäre.

Final Fantasy XIV: Nur richtige Profis erkennen alle diese Dungeons

Seid ihr erfahrene Krieger des Lichts oder frische Abenteuerer? Testet euer Wissen in unserem Quiz über die Dungeons von Final Fantasy XIV.

Nach den fast 7 Jahren hat sich in Final Fantasy XIV jede Menge Content angesammelt. Dazu gehören mittlerweile über 70 Dungeons. Erst mit der Erweiterung Shadowbringers kamen 10 neue hinzu.

Manche der Dungeons davon sind einzigartig, andere haben “Fortsetzungen” in Form von schweren Modi. Manche sind an die Story geknüpft und somit Pflicht, andere komplett optional.

Aber eins haben sie alle gemeinsam: Wir kennen sie alle in- und auswendig. Jede Woche laufen wir sie bis zum Umfallen in Dailys, beim Leveln oder beim Farmen der allagischen Steine. Manche davon sind uns gar vertrauter, als die eigenen vier Wände.

Oder etwa doch nicht? Das wiederholte Laufen der Dungeons kann auch dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit für die Details nachlässt. Habt ihr bei euren täglichen Dungeon-Runs abgeschaltet oder erinnert ihr euch vielleicht nicht mehr an die älteren Dungeons aus Heavensward und A Realm Reborn? Es gibt nur einen Weg das herauszufinden.

Dungeons machen einen großen Teil des Contents von FFXIV aus. Spieler nutzen sie, um aufzuleveln oder ihre Rüstung zu verbessern.

Wie funktioniert der Quiz? In diesem Quiz wurden für euch 15 Screenshots von verschiedenen Dungeons aus Final Fantasy XIV zusammengetragen, die aus dem Grundspiel und allen Erweiterungen stammen. Raids sind hier nicht dabei.

Ihr müsst an diesen Screenshots erkennen, um welchen Dungeon es sich handelt und unten aus den 4 angezeigten Antwortmöglichkeiten die Richtige auswählen.

Einige Bilder werden für euch ein Spaziergang sein, andere sind knackiger. Aber für wahre Krieger des Lichts sind sie alle natürlich überhaupt kein Problem, nicht wahr?

Viel Spaß beim Quiz!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wenn ihr euch unsicher seid, ob sich FFXIV 6 Jahre nach Release noch lohnt, dann haben wir einige Tipps für euch:

Pokémon GO: 1. Trainer erreicht 1000 Gold-Arenen – Brauchte über 2 Jahre

Der Trainer “ThatsMyNameNow” aus den USA hat in Pokémon GO ein irres Ziel erreicht. Er erspielte sich als erster bekannter Spieler 1000 Gold-Arenen. Wir haben ihn gefragt, wie er das geschafft hat.

Um dieses Ziel geht es: Der Trainer aus Portland in den USA wollte 1000 goldene Arena-Orden haben. Nach über 2 Jahren hat er sein Ziel vervollständigt.

Besonders beeindruckend ist es, weil man in Pokémon GO generell nur 1000 Arena-Orden tragen kann. Das heißt, dass er jeden Arena-Orden, den er auf seinem Account besitzt, auf Gold hat.

Wir von MeinMMO haben mit dem Amerikaner geschrieben und gefragt, wie er denn vorgegangen ist und welche Tipps er anderen Trainern geben kann.

Mehrere Stunden pro Tag und das über 2 Jahre hinweg

Wie viel Zeit steckt in den Gold-Arenen? Der Trainer hat uns einen genauen Zeitplan genannt, wie er bei den Arenen vorgegangen ist. So hat er bereits um 5:30 Uhr in der Früh losgelegt und 2 Stunden vor der Arbeit an den Arena-Orden gearbeitet. Nach der Arbeit legt er seinen Fokus erneut voll auf die Arenen. Er raidet und kämpft bis zum Abend und ist meist erst gegen 22:30 Uhr Zuhause.

An den Wochenenden ist das Ganze sogar noch extremer und im Raid-Train von Portland wird 10 Stunden lang geraidet. Davor und danach kontrolliert er natürlich noch alle Arenen und setzt sich in welche, die er noch auf Gold braucht.

Diesen ganzen Prozess hatte “ThatsMyNameNow” 2 Jahre und 2 Monate lang verfeinert und immer wiederholt. Nur so kam er schlussendlich auf die 1000 Gold-Arenen.

Gold Arenen
Eine Auswahl seiner zahlreichen Gold-Arenen in Pokémon GO

Wie kommt man überhaupt an so viele Arenen? Viele Trainer träumen davon, dass in ihrer Stadt 1000 Arenen stehen. Oftmals sind es nicht mal 100 und der Traum von den zahlreichen Gold-Arenen ist schnell ausgeträumt.

Der Amerikaner erklärt die Chance auf die 1000 Gold-Arenen wie folgt:

“Irgendwie eine dumme Feststellung, aber mein Lebensstil ist der Schlüssel dafür, dass mir das leichter fällt als den meisten anderen. Ich lebe in Portland, arbeite aber unter der Woche in der Gegend von Seattle. Dadurch habe ich eine Menge Arenen, die ich je nach Route erreichen kann.”

ThatsMyNameNow

Er hat also gleich 2 Großstädte, die er täglich besuchen kann. Die Metropolregionen der beiden Städte haben zusammen 6 Millionen Einwohner und natürlich dementsprechend genügend Arenen. In Portland hat der Spieler 427 Gold-Arenen und in Seattle sogar 573.

Wie sehen seine Statistiken aus? “ThatsMyNameNow” hat beeindruckende Statistiken rund um die Arenen. So hat er:

  • 315.000 Stunden in Arenen gesessen
  • 310.000 Beeren gefüttert
  • 99.000 Arena-Kämpfe gewonnen
  • 5000 Level- 1- bis Level-4-Raids absolviert

Warum hat er sich dieses Ziel gesetzt? Der Trainer erklärte uns, dass er schon immer gerne gekämpft hat und schon im alten Arena-System seinen Spaß hatte.

Als er dann auf seine Raid-Truppe getroffen ist, hat er gemerkt, dass dort einige Trainer nach Gold-Arenen jagen. Das hatte ihn auch motiviert und er hat jeden Spieler bei den Gold-Arenen überholt, bis er schlussendlich an die 1000 Arenen gekommen ist.

Arena Raid
Keine Arena war vor dem amerikanischen Trainer sicher

Wie ging er bei den Gold-Arenen vor? Um eine Arena schnell auf Gold zu bekommen, empfiehlt er vor allem die Raids. Immerhin bringen diese 1000 Arena-Punkte und damit mit Abstand am meisten Fortschritt. So hat er versucht jeden Raid auf einer Arena zu machen, die er noch nicht auf Gold hatte.

Ansonsten hat “ThatsMyNameNow” penetrant gespielt. Wenn ihn jemand schnell wieder aus der Arena geworfen hat, dann hat er direkt geantwortet und so viele Spieler vertrieben. Er hat aber auch versucht in einem Gebiet nicht alles gleichzeitig einzunehmen, denn dann können andere Trainer nicht auf andere Arenen ausweichen und würden ihn zwangsläufig aus Arenen werfen.

Wichtig waren auch immer die goldenen Himmihbeeren. Er hat immer dafür gesorgt, dass seine Pokémon hochgefüttert waren und in den Arenen auch genügend Monster saßen, denn 6 Pokémon verteidigen besser als nur eins. Dafür nutzte er sicherlich auch die besten Verteidiger in Pokémon GO.

Die weitesten Strecken, die er für Arenen gefahren ist, waren etwa 45 Minuten lang. In diesem Radius rund um sein Zuhause und der Arbeit hatte er allerdings auch fast alle Arenen abgedeckt.

Ist es der erste Trainer mit 1000 Gold-Arenen? Schaut man sich diverse Bestenlisten an, dann dürfte er tatsächlich der erste Spieler sein, der dieses Ziel erreicht hat.

Es kann aber immer sein, dass ein Trainer vor ihm die 1000 Gold-Arenen geknackt und es nicht öffentlich gemacht hat. Offizielle Bestenlisten gibt es nämlich nicht.

Gibt es noch mehr solcher Ziele? “ThatsMyNameNow” selbst möchte es etwas ruhiger angehen. Andere Trainer hingegen schmeißen mit Rekorden um sich. In Deutschland ist vor allem der Trainer TZPokémon98 bekannt. Er läuft bis zu 500 Kilometer pro Woche.

Zuletzt erreichte der erste Spieler weltweit die 1 Million Fänge. Das war überraschend, denn der Japaner war bei vielen Trainern unbekannt.

Tank findet kreative Lösung, um 40er-Raid in WoW Classic zu wipen

Einem Tank in Wow Classic ist es gelungen, mit einer Aktion, seinen Raid zu wipen. Dabei bedient er sich ungewöhnlicher Maßnahmen. Denn der Krieger greift zu einem legendären Paladin-Move.

Das ist der Fight: Im Februar kam der Pechschwingenhort zu WoW Classic als Raid der Phase 3. Einer der Bossfights dort führt den Raid gegen Vaelastrasz der Verdorbene. Der rote Drache war in der Geschichte von WoW Classic einer der ersten klassischen DPS-Checks. Denn der Kampf ist ein DPS-Race, Spieler müssen den Boss killen, bevor der unweigerlich den Raid auslöscht.

In dem Bossfight ist der Debuff „Brennendes Adrenalin“ entscheidend: Der Buff sorgt dafür, dass der betroffene Spieler 100 % mehr Schaden anrichtet, aber auch jede Sekunde 5 % HP verliert, bis er stirbt.

Dieser Debuff wird regelmäßig auf Tanks gezaubert, dann muss der nächste Tank übernehmen. Daher ist die Aggro-Kontrolle im Fight, neben dem Schaden, so entscheidend.

WoW-Classic-Vael
Eine imposante Erscheinung.

So wipet der Krieger-Tank seinen Raid: Der Tank wird von dem Debuff betroffen, der dafür sorgt, dass alle Zauber instant gecastet werden. Der Krieger drückt aber nun angeblich “versehentlich” den Ruhestein und teleportiert, durch den Debuff, sofort nach Hause.

Der Raid wird daraufhin gewipet, alle sterben – außer dem Krieger, der weit weg irgendwo dort ist, wo er seinen Ruhestein gebunden hat.

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Main-Char ist bestimmt Paladin!

Darum ist das für WoW-Fans so lustig: Das Video von dem Wipe wurde auf reddit gepostet und hat von WoW-Veteranen viel Zuspruch erhalten.

Denn der Wipe ist ungewöhnlich: Normalerweise dauert es sehr lange, bis der „Ruhestein“ durch ist. Der kann im Kampf eigentlich nicht als Flucht genutzt werden und schon gar nicht vom Tank, der ständig Aggro hat und daher beim Zaubern unterbrochen wird.

Eigentlich ist „Bubble und Ruhestein“ ein legendärer Satz, der immer wieder Paladin-Tanks zugeschrieben wird. Die würden sich in Sicherheit bringen und nach Hause teleportieren, um Rep-Kosten zu sparen oder wenn sie keinen Bock mehr haben, sagen Leute, die Paladin-Tanks ärgern wollen. Oder Paladin-Tanks sagen es selbst, wenn sie ihrer Gruppe drohen möchten.

Krieger haben diese Option, per Ruhestein abzuhauen, normalerweise nicht, weil sie sich nicht unangreifbar machen können.

Zu dem außergewöhnlichen Clip gibt es Kommentaren wie:

  • Oh Mann, bring Leute nicht auf Ideen!
  • Wer packt denn seinen Ruhestein auf die Quickbar? War das ein Paladin?
  • Das ist großartig – das ist genau das, über das man mit anderen noch für Jahre spricht!
  • Wahrscheinlich Pally-Main!

Einige merken sogar an, dass die Idee des Tanks eigentlich richtig ist, sich wegzuteleportieren. Nur müsse dann der 2. Tank bereit sein, direkt den Boss zu übernehmen.

In jedem Fall ein außergewöhnlich kreativer Wipe, der dem Krieger hier gelang.

Wer jetzt Lust auf Raiden bekommen hat, hier schauen wir auf die 5 besten Raids in WoW.

Quelle(n):
  1. Reddit

Während der Quarantäne spiele ich Animal Crossing – und das als MMO

Unsere Autorin Larissa Then nutzt die Zeit in der Quarantäne gerne für Animal Crossing. Und das spielt sie keineswegs im Single-Player-Modus, sondern als MMO.

In den letzten Jahren ist die Grenze zwischen „normalen“ Games und MMOs kleiner geworden. Die Genres vermischen sich und ehemalige Single-Player-Spiele bekommen Features von Multi-Player-Titeln.

Animal Crossing: New Horizons hat ebenfalls solche Züge. Gerade jetzt zu Zeiten von Corona nutze ich das Game, um einfach mal „rauszukommen“, wenn auch nur virtuell. Ein wichtiger MMO-Aspekt fehlt zwar dabei, die Kämpfe. Das, was dem Ganzen am nächsten kommt, ist, euren Bewohner mit dem Kescher eins überzuziehen. Aber auch andere MMOs kommen sehr gut ohne Kämpfe aus.

Die grundlegenden Dinge sind da. Ich kann craften, erkunden, dekorieren, handeln und es gibt einen großen sozialen Aspekt. Zugegeben, über das erste „M“ in MMO lässt sich streiten. Wirklich „Massive“ ist meine Freundesliste noch nicht, aber ich arbeite daran. Und würde dennoch behaupten, ich spiele Animal Crossing als MMO.

Was ist Animal Crossing (AC) für ein Spiel? Animal Crossing: New Horizons ist der neuste Teil der Simulationsspiel-Reihe. Er ist dieses Jahr für die Switch erschienen und kommt mit einem Nintendo-typischen Design daher. Ihr bezieht eine einsame Insel, pflanzt dort Bäume und Pflanzen, erntet Früchte und geht angeln. Außerdem könnt ihr Housing betreiben, euren Charakter umgestalten und sogar eigene Designs erstellen. Dabei läuft alles in Echtzeit ab und orientiert sich nicht nur an der Tageszeit, sondern auch den Jahreszeiten.

In Animal Crossing steckt mehr MMO als man denkt

So wichtig ist der soziale Aspekt: Wenn ich online komme, wird erst einmal meine Freundesliste auf der Switch gecheckt. Ich schaue, wer noch so da ist. Betrete ich das Spiel, öffne ich den Chat für meine „Besten Freunde“ und sage allen artig hallo.

Über dieses Feature könnt ihr anderen Spielern, denen ihr auf Inseln begegnet, Freundesanfragen schicken. In Animal Crossing könnt ihr euch so einen großen Pool an Mitspielern schaffen. Bei den „Besten Freunden“ könnt ihr sogar eure Axt oder Schaufel herausholen. Damit könnt ihr unter anderem Bäume ausgraben oder fällen.

Zu späterer Stunde sind nicht mehr viele meiner „Besten Freunde“ online.

Um das Chatten zu erleichtern, habe ich mir die Switch-App geholt. Die kann sonst nicht viel, aber für Animal Crossing ist sie ein Segen. Wer sich dort viel unterhalten will, ist schnell genervt von der Ingame-Tastatur.

Das macht Handel in AC aus: Ansonsten verbringe ich viel Zeit auf anderen Inseln. Bei Animal Crossing gibt es verschiedene Früchte und Blumen. Von denen hat jede Insel eine Heimatsorte, ich habe zum Beispiel Birnen. Andere Obstsorten bringen mir jedoch viel mehr Geld ein. Daher ist es wichtig, auch bei anderen vorbeizuschauen.

Außerdem hat jeder Spieler ein täglich wechselndes Sortiment an einzigartigen Deko-Artikeln und Outfits für die Figuren. Daher ist ein Blick in die Shops anderer Inseln stets auf meiner Tagesordnung.

Animal Crossing Schneiderei
Die Schneiderei auf einer anderen Insel. Hier könnt ihr Outfits für eure Charaktere shoppen.

So finden sich die Spieler: Die Spieler-Suche läuft viel über Social Media. Hier finden sich teilweise ganze Allianzen zusammen und tauschen sich aus, wer welches Obst oder welche Läden hat. Neulich zum Beispiel hat eine Freundin gepostet, ihr würden noch die und die Blumen fehlen. Also spricht man sich ab und verabredet sich online.

Mit engeren Freunden finden wir uns sogar zu Videokonferenzen oder Voice-Chats zusammen. Dann verbringen wir den Abend gemeinsam, besuchen alle Inseln, tauschen Gegenstände und haben einfach eine gute Zeit. Dort kann ich quatschen, Emotionen mit meinem Charakter darstellen und Blödsinn anstellen. Wie ich das in anderen MMOs auch mache.

Das steckt noch in Animal Crossing: Ansonsten heißt es in Animal Crossing farmen und craften, craften, craften. Umso mehr ihr sammelt, desto mehr Sachen könnt ihr herstellen. Eure Werkzeuge verschleißen und gehen kaputt. Deshalb ist es wichtig, Rohstoffe zu tauschen. Was dem einen fehlt, kann ein anderer zuhauf haben.

Ein weiterer großer Aspekt von Animal Crossing ist das Dekorieren und Housing. In Star Wars: The Old Republik oder The Elder Scrolls Online kann ich da viel Zeit reinstecken. Bei AC ist das nicht anders.

Animal Crossing Spielplatz Dekoration
In Animal Crossing ist beim Dekorieren der Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Hier seht ihr einen Spielplatz.

Das Museum spielt ebenfalls eine große Rolle. Dort könnt ihr Fische, Insekten und ausgegrabene Fossilien abgeben. Ein Traum für passionierte Sammler wie mich. Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich bei WoW in Mounts und Haustiere investiert habe.

Animal Crossing hat eine sehr aktive Community

Die Community von Animal Crossing ist für mich jedoch nicht auf meine Freundesliste reduziert. Auch im Subreddit von Animal Crossing ist immer was los. Hier geht es vor allem um Dekorations- und Styling-Ideen. Man kann stöbern, sich Inspirationen oder Tipps holen:

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Ein Tipp, wie ihr in eurem Museum eine bessere Sicht auf eure Exponate bekommt. Hierfür müsst ihr euch auf die blauen Kreise stellen.

Durch die wechselnden Tages- und Jahreszeiten, gibt es stets andere Insekten und Fische zu fangen. Ich versuche, dabei immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, und das läuft ebenfalls gut über die Community.

Mit Animal Crossing habe ich einen entspannenden und spaßigen Zeitvertreib gefunden. Ich wechsle gerne ab zwischen den MMORPGs, die ich spiele, und AC. Natürlich könnt ihr das Game genießen, wenn ihr lieber solo MMOs zockt. Aber für mich ist Multi-Player immer eine Langzeitmotivation, die ich bei Animal Crossing zum Glück nicht missen muss.

Alle 9 Subklassen von Destiny 2 im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

In Destiny 2 habt ihr die Wahl aus 9 Subklassen. Welche davon die beliebteste auf MeinMMO ist und welche am wenigsten Liebe von euch abbekommt, erfahrt ihr in unserem Ranking.

Hüter ist in Destiny 2 nicht gleich Hüter. Warlocks, Titanen und Jäger haben Zugriff auf unterschiedliche Subklassen, den sogenannten Fokus. Diese spielen sich allesamt unterschiedlich, verfügen über einzigartige Fähigkeiten und bringen ganz andere Machtphantasien mit sich.

Wir wollten in einer Umfrage von euch wissen, welche der 9 Subklassen ist auf bei den MeinMMO-Lesern die beliebteste? Jeder von euch hatte bei der Abstimmung eine Stimme zur Verfügung. Insgesamt haben bis zum 3. April 1994 von euch abgestimmt. Wir präsentieren euch die Ergebnisse nun im Ranking.

Gestartet wird mit der Subklasse die am wenigsten Stimmen verbuchen konnte. Auf den nächsten Seiten nähern wir uns dann Schritt für Schritt dem Leser-Favoriten. Wir geben euch zu jedem Fokus eine kurze Beschreibung und stellen die unterschiedlichen Spezialisierungen vor.

Wir wünschen viel Spaß!

Platz 9 – Arkusakrobat (Jäger)

Arkusakrobaten landen mit 142 Stimmen (7,12 %) auf dem 9. und letzten Platz.

Was zeichnet Arkusakrobaten aus? Diese Subklasse repräsentiert die Flinkheit und Geschicklichkeit für die Jäger bei allen Hütern bekannt und ihren Feinden gefürchtet sind – Keine anderer Fokus ist schwerer zu treffen. Als Waffe führen sie einen Stab aus purer Blitz-Energie.

Schlag ein wie der Blitz, sei furchteinflößend wie der Donner.

Beschreibung der Arkusakrobaten

Diese Spezialisierungen haben Arkus-Jäger:

  • Arkus-Stab (Weg des Kriegers) – Die Spezialisierung setzt auf mächtige Nahkampf-Treffer und geschickte Ausweichmanöver, die sich perfekt ergänzen und gegenseitig aufladen.
  • Arkus-Stab (Weg des Windes) – Ihr wollt stets eure Fähigkeiten schneller als alle anderen zur Hand haben und in jeder Situation entkommen können? Dann ist das die Spezialisierung für euch. Zusätzlich gilt: Je näher ihr dem Tod kommt, desto gefährlicher werdet ihr.
  • Wirbelwindschutz (Weg des Stroms) – Durch eure Künste mit dem Arkus-Stab wird ausweichen nicht länger nötig. Ihr könnt selbst die stärksten Attacken abblocken und zu euren Feinden zurückschleudern.

The Division 2 hat ein wirklich gut verstecktes Easter Egg zu Breaking Bad

Ein Spieler hat in The Division 2 einen erstaunlichen Fund gemacht. Die Entwickler haben ein Zimmer aus Breaking Bad in der Spielwelt nachgestellt. Das ist erstaunlich gut versteckt. Einige Spieler sagen, das hätten sie trotz hunderter Stunden in The Division 2 noch nicht gesehen.

Das ist der Fund: Ein reddit-Nutzer sagte letzte Woche: „Ich hab Pinkman’s Haus aus Breaking Bad im Judiciary Square gefunden.“

Er postete dann ein Bild von einem ziemlich ungewöhnlich aussehenden, verlotterten Wohnzimmer.

Ein Tisch mit vielen leeren Flaschen ist zu sehen, auf dem Boden liegt Abfall und eine riesige Stereo-Anlage mit dicken Boxen ist mitten im Wohnzimmer aufgebaut.

The-Division-2-Pinkman
Wer die Serie kennt, dem wird das Zimmer sofort auffallen.

Was hat es mit dem Zimmer auf sich? In der TV-Serie Breaking Bad (2008-2013) ist Jesse Pinkman, gespielt von Aaron Paul, ein Junkie und Drogenkoch, der sein Leben nicht so wirklich im Griff hat.

Als der zu Geld kommt, richtet er sich eine Partyhütte ein, wo er versucht seine Traumata zu betäuben, indem er nächtelang Partys ausrichtet, bei denen eine Menge Drogen konsumiert werden.

Breaking-Bad-Haus
Dieses Bild aus Breaking Bad könnte den Designern als Vorlage gedient haben. Quelle: alux.com

Wo ist dieses Zimmer im Spiel? Der redditor erklärt: Der Ort ist noch im „alten The Division 2“, in Washington, DC. Mittlerweile ist The Division 2 ja nach New York umgezogen.

Das Zimmer liegt im Judiciary Square, einer Level-25-Zone. Die genauen Koordinaten sind 2030N 4267E.

Der redditor sagt, man soll nach einem Gebäude schauen, das Gerüste und Leitern an der Fassade hat. Man könne über die Leiter und ein offenes Fenster in die Wohnung einsteigen.

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The Division liebt Easter Eggs

Das macht den Fund so besonders: Viele Division-Veteranen sind beeindruckt, weil sie dieses Easter Egg vorher nicht gesehen hatten. Denn der Raum ist wirklich gut versteckt.

Ein Spieler sagt, er spiele seit der Open Beta und hätte diesen Raum noch nie gesehen.

Andere Spieler fragen, ob im Zimmer auch “blaues Zeug” rumfliegen würde und ob der Roomba zu sehen sei. Der automatische Staubsauger erreichte in Breaking Bad einen gewissen Kultstatus. Den nutzte Pinkman, um im totalen Chaos wenigstens etwas für Ordnung zu sorgte.

The-Division-1-Breaking-Bad

Ein anderer Nutzer ergänzt: Schon in The Division 1 gab es eine Anspielung auf Breaking Bad. The Division 1 hatte viele solcher Easter-Eggs.

Ein Echo zeigt, wie der Arbeitslose Jonathan Pinkman mit seinem Chemie-Lehrer, William White, der jetzt eine Autowäsche betreibt, gesehen wird. White soll verstorben sein, während der Status von Pinkman unbekannt ist. Eine klare Anspielung auf Breaking Bad.

The Division 2 hat eine große und verschachtelte Welt mit zig Häuserfassaden, die zum Klettern einladen. In den Häuserschluchten von Washington und New York sind die vielen Elemente versteckt, die zur Ubisoft-Formel gehören: Collectibles und Ressourcen, die man sammeln kann. Audio-Logs geben Einblicke in die Zeit, in der das Virus wütete.

The-Division-Duck-Gott
Das vielleicht schrägste Easter Egg in The Division 2.

In der großen Welt von The Division sind einige Easter-Eggs versteckt. Das vielleicht schrägste Easter-Egg in The Division 2 dreht sich um Gummi-Enten.

Quelle(n):
  1. reddit

Neue MMORPGs in Entwicklung: Das Erste ist tot – Wo stehen die anderen 5?

MMORPG sind auch im Jahr 2020 sehr gefragt. Doch bisher gab es sehr gemischte News. Während einige Titel freudig über kommende Test-Phasen sprechen, wurde ein Spiel bereits eingestellt. Wir schauen uns an, wo die neuen MMORPGs derzeit stehen.

Das ist die Situation: Derzeit befinden sich viele verschiedene neue MMORPGs in der Entwicklung. Die Spanne reicht dabei von Indie-Spielen mit viel Humor bis hin zu großen Hoffnungen aus dem Westen, die teilweise schon 7 Jahre oder länger entwickelt werden.

Anlass für den Artikel war der Tod von Chronicles of Elyria, dem MMORPG, in dem ihr alt werden und sterben solltet. Doch bevor die ersten Nutzer die echte Spielwelt erkunden konnten, wurde der Titel eingestellt.

Für diesen Artikel schauen wir uns die unserer Meinung nach 5 größten und vielversprechendsten MMORPGs in der Entwicklung an. Diese sind:

  • Ashes of Creation
  • Crowfall
  • Camelot Unchained
  • Crimson Desert
  • Project TL

Wir schauen, wo die Spiele derzeit stehen und was wir 2020 noch erwarten dürfen.

[toc]

Ashes of Creation – Die Hoffnung aus dem Westen?

Das ist Ashes of Creation: Das ambitionierte MMORPG Ashes of Creation möchte eine Welt kreieren, in der sich PvE- und PvP-Fans wohlfühlen und die auf die Aktionen der Spieler dynamisch reagiert.

Im Kern steht dabei die Node-Mechanik, durch die Spieler mit ihren Handlungen auch der Siedlung eines jeden Gebiets Erfahrungspunkte verschaffen. Das soll dazu führen, dass die Gebiete “leveln” und so aus einer kleinen Zeltstadt ein Dorf und später sogar eine riesige Metropole werden kann.

In den jeweiligen Nodes herrscht ein Bürgermeister, der Steuern sammeln und die Stadt ausbauen kann. Dabei spielt auch Housing in den Städten eine wichtige Rolle.

Ashes of Creation Housing
Housing soll in den Städten eine wichtige Rolle spielen

Eine Node kann jedoch auch von einer fremden Allianz attackiert, zerstört und erobert werden. Dazu sind auch Belagerungswaffen geplant. Zudem gibt es auch PvP in der offenen Welt, das jedoch durch ein Karma-System Neueinsteiger und PvP-Verweigerer schützen soll.

Außerdem bietet euch Ashes of Creation:

Wie lief die Entwicklung bisher? Das MMORPG startete als ein Projekt des Millionärs Steven Sharif, der dafür extra ein Studio gründete. Am 1. Mai 2017 startete Ashes of Creation eine Kickstarter-Kampagne und sammelte darüber fast 3,3 Millionen Dollar (via Kickstarter).

Über Gründerpakete und den gewonnenen Publisher MyGames sicherte sich das MMORPG zudem ab. Finanziell geht es dem Spiel also gut.

2018 verkündete man dann ganz stolz, dass Ashes of Creation 2019 erscheinen soll. Doch das klappte nicht und selbst der Start der Alpha wurde erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ashes of Creation News Header Apocalypse
Apocalypse sollte dem MMORPG helfen, wurde jedoch zum Flop.

Erschwerend kam der Release von Apocalypse dazu. Das PvP-Standalone sollte eigentlich einen ersten Einblick in das Kampfsystem gewähren und gleichzeitig den Entwicklern wichtige Lehren in Bezug auf Live-Support und Server-Technik geben.

Doch der erste Release 2018 schlug fehl. 2019 kehrte es zurück und erschien sogar auf Steam. Dort spielten es in den letzten 30 Tagen jedoch nur durchschnittlich 3 Spieler. Nur 35% der Reviews auf Steam sind positiv.

Am Ende hat Apocalypse dem Image von Ashes of Creation mehr geschadet als genutzt.

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Hier steht Ashes of Creation im März 2020: In einem Livestream gaben die Entwickler am 27. März 2020 einen ersten Einblick in die Alpha. In knapp 2 Stunden wurden dabei die wichtigsten Inhalte wie die Nodes und ein erster Raidboss gezeigt.

Das alles sah besser aus als vieles es erwartet hatten. Zuschauer und auch Leser auf MeinMMO waren positiv überrascht. Viele der geplanten Systeme funktionierten und auch optisch machte das Spiel einen positiven Eindruck.

Die Alpha 1 soll laut Livestream noch in diesem Jahr starten und frei von einer NDA sein. Für 2020 dürft ihr wohl mit allerhand neuen Infos und Gameplay-Videos rechnen.

Ein Release ist aber eher unwahrscheinlich. Zudem soll Apocalypse weiterentwickelt werden. Hier ist ein Belagerungsmodus für Festungen geplant.

Fallout 76: Wenn ihr in Wastelanders ein Drecksack seid, finden euch sogar NPCs doof

Mit dem neuen Wastelanders-Update kommen menschliche NPCs zurück nach Fallout 76. Die sind aber nicht einfach nur herumstehende Deko, sondern reagieren richtig auf euch. MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat es gespielt und findet: Das fühlt sich fast an wie Karma.

Wastelanders erscheint nach einer Verschiebung am 14. April 2020 und bringt endlich die von vielen Spielern ersehnten NPCs zurück. Die siedeln sich wieder in Appalachia an und sorgen dafür, dass es etwas zu tun gibt.

Ich wurde von Bethesda auf den Testserver für Wastelanders eingeladen und konnte mir bereits im Vorfeld ein Bild davon machen. Etwa 15 Stunden lang habe ich bereits gespielt und mich dabei auch viel mit den NPCs unterhalten.

Um ein wenig mehr zu testen, habe ich mich mit verschiedenen meiner Charaktere anders gegenüber den Leuten in Appalachia verhalten – mit einem interessanten Ergebnis.

NPCs reagieren auf den Spieler

Bereits nach den ersten Schritten aus dem Vault heraus werdet ihr schon als neuer Spieler auf zwei Frauen treffen, die sich mit euch unterhalten. Ich habe mit diesen Frauen auf unterschiedliche Weise gesprochen:

  • freundlich
  • neutral
  • mit einer Lüge

Bei der freundlichen und neutralen Option hat sich nicht viel geändert. Sie haben sich trotzdem mit mir unterhalten, mir weitere Fragen beantwortet und mir einige nützliche Hinweise gegeben, die zwar nicht unbedingt hilfreich, aber doch interessant waren.

Fallout 76 Wastelanders Erste NPCs
Diese beiden Damen verwickeln euch in eines eurer ersten Gespräche.

Spannend wurde es aber bei der Lüge. Die wurde nicht nur sofort aufgedeckt, sondern auch bestraft: Sie haben sich geweigert, weiter mit mir zu sprechen. Etwas, das ich nicht erwartet habe und etwas, das mich an das Karma-System früherer Fallout-Teile erinnert. Und das hat sich durch sämtliche Quests gezogen, die ich abgeschlossen habe.

Beispiele, wie detailverliebt die Dialoge sind und wie kostspielig das für Bethesda war, könnt ihr hier sehen:

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Das Verhalten beeinflusst Quests

Je nachdem, wie ihr euch NPCs gegenüber verhaltet, könnt ihr den Verlauf von Quests verändern. Dadurch stehen euch diverse Lösungswege offen, um auf unterschiedliche Arten zum Ziel zu kommen.

Wichtig sind dabei vor allem die S.P.E.C.I.A.L.-Werte, die schon grundlegend euer Verhalten festlegen können. Stärke-Optionen sind zumeist brutal und harsch, Charisma-Optionen freundlich oder diplomatisch.

Durch solche Optionen könnt ihr euch Quests leichter oder schwerer machen. Quetscht ihr sämtliche Informationen und vielleicht auch noch die letzten Kronkorken aus einem NPC über eure Stärke, kommt ihr schneller voran, bekommt aber keine zusätzliche Info.

Geht ihr über einen freundlichen Weg, reden sie möglicherweise mehr mit euch und ihr könnt sogar noch zusätzliche Belohnungen oder alternative Lösungen finden. Das dauert möglicherweise in der Gesamtheit aber länger.

Je nachdem, wie egoistisch oder altruistisch ihr eingestellt seid und unabhängig von euren Stats, könnt ihr möglicherweise aber auch die Notsituationen einiger NPCs ausnutzen, um eure Belohnung zu erhöhen – oder ihr verzichtet, um euer „Karma“ aufzubessern.

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Keine Konsequenzen bei Quest-NPCs – bis jetzt

Das Einzige, wo ich bisher noch keinen Unterschied feststellen konnte, ist beim Ausgang der Gespräche mit wichtigen Quest-NPCs für Haupt-Quests. Diese scheinen ultimativ immer auf das gleiche Ende hinzusteuern.

Allerdings habe ich bisher auch nur die ersten Quests spielen können. Ob sich die Entscheidungen vielleicht später im Spiel auswirken, kann ich deswegen nicht genau sagen.

Da ich aber bereits zuvor versehentlich einen NPC getötet und dafür ziemlichen Ärger von den Umstehenden bekommen habe, kann ich mir gut vorstellen, dass frühe Entscheidungen den Verlauf später noch beeinflussen können.

Fallout 76 Wastelanders Screenshot Duchesse
Duchess und ihr Stammkunde Mort sind wichtige Charaktere und leiten die Story anfangs selbst.

Was ist Karma in Fallout?

Karma ist grob die Lehre von Ursache und Wirkung und ist in den Fallout-Teilen (zwischen Fallout 2 und New Vegas) in Form von Punkten und bestimmten Titeln dargestellt. Es dient als eine Art „genereller Ruf“, als das es auch in Fallout 1 noch betitelt wurde. In Fallout 76 funktioniert es aber etwas anders.

Rückblick: Karma in früheren Fallout-Teilen

Karma dient dazu, den Spieler in die Kategorien „gut“ und „böse“ einzuteilen. Es wird durch Aktionen bestimmt, die generell in diese Kategorien fallen.

Das Zerstören einer ganzen Stadt etwa wird als durchweg böse geahndet und dementsprechend mit Minuspunkten „belohnt“. Das Spenden von Wasser oder Kornkorken dagegen gilt als gut und steigert das Karma.

Je nach Einstellung kann das bestimmte Folgen auf sein Spiel haben. Einige Begleiter schließen sich nur bei einem bestimmten Karma-Wert an. Bestimmte NPCs und Gruppen greifen den Spieler an, wenn er zu gut oder zu böse ist.

Einige der besonders positiven oder negativen Aktionen können sogar im Radio Erwähnung finden. Das brachte Spieler dazu, die Fallout-Teile häufiger durchzuspielen, um verschiedene Wege einzuschlagen.

Karma in Fallout 76: Ein Karma-System selbst gibt es in Fallout 76 nicht, zumindest nicht als numerischen Wert oder in Form von Titeln. Dafür reagieren eben die NPCs auf euch, abhängig davon, wie ihr mit ihnen umgeht.

Seid ihr unfreundlich zu ihnen, werden sie auch mit euch nicht viel zu tun haben wollen. Begegnet ihr ihnen freundlich, könnt ihr dagegen möglicherweise zusätzliche Informationen aus ihnen herausholen.

Das enthaltene System ist etwas ähnlicher zu Fallout 4, in dem Karma durch Zuneigung mit Begleitern ersetzt wurde. Wastelanders bietet ebenfalls Begleiter, mit denen ihr euch beschäftigen und in die ihr euch sogar verlieben könnt – bis zu diesem Punkt bin ich aber noch nicht gekommen.

Fallout 76 Wastelanders Eskorte NPC
Wer euch folgt oder nicht, bestimmte in früheren Teilen das Karma – In Fallout 76 gibt es dafür Quests.

Kann ich „gut“ oder „böse“ sein?

Prinzipiell schon – es liegt eben an euch, wie ihr euch verhaltet. Es wird nur nicht deutlich, zumindest nicht, soweit ich es bisher sehen konnte. Allerdings bietet dieses „Karma“-Feature eine tolle Option fürs Rollenspiel.

In Fallout 76 haben sich viele Spieler dazu entschieden, besondere Rollen einzunehmen. So gibt es bereits etwa:

Fallout 76 Fallout 4 Preston Garvey 2
Wollt ihr selbst Preston Garvey verkörpern? Macht doch, aber beschwert euch nicht, wenn kein anderer Spieler euch dann mag.

Wer, wie diese Leute, Fallout 76 wie ein Rollenspiel spielt, der kann sich über die „guten“ und „bösen“ Entscheidungen freuen, um seinen eigenen Charakter zu formen. Es gibt aber auch einen gewissen Einfluss aufs Gameplay.

Ab dem 14. April könnt ihr euch selbst ein Bild von Wastelanders machen. Dann erscheint das neue Update kostenlos für alle Plattformen und Fallout 76 wird erstmals auch über Steam zu spielen sein. Mehr zu Wastelanders und warum Wastelanders ist, was Fallout 76 sein sollte, erfahrt ihr in meinem ausführlichen Anspielbericht.

Guild Wars 2: Diese Inhalte braucht die neue Erweiterung, wenn sie überzeugen soll

Das MMORPG Guild Wars 2 hat vor allem im letzten Jahr mit einigen Problemen zu kämpfen gehabt. Trotzdem soll es noch langfristig weiterentwickelt werden, denn eine 3. Erweiterung mit dem Namen “End of Dragons” wurde angekündigt. Doch diese muss einige Inhalte abliefern, um zu überzeugen, meint unser Autor Alexander Leitsch.

Update 26. August: Inzwischen sind der Name und ein erster Trailer zu Erweiterung “End of Dragons” veröffentlicht worden. Mehr Details dazu findet ihr hier.

In welcher Situation befindet sich GW2 derzeit? Das MMORPG von ArenaNet ist Anfang 2020 in einer sehr gemischten Position.

Im letzten Jahr gab es Massenentlassungen, Content-Dürren und die eigentlichen Köpfe des Spiels verließen das Studio. 2019 war das schwierigste Jahr für das Studio, gab auch ein Entwickler zu.

Auf der anderen Seite stehen regelmäßige, monatliche Updates, die seit September erscheinen, darunter:

Zudem gab es für jedes Quartal eine Roadmap und eine dritte Erweiterung wurde angekündigt.

GW2 Erweiterung 3 Cantha
Das Teaser-Bild zur 3. Erweiterung von GW2

Darum ist die Erweiterung so wichtig: Zwar gibt es für die neue Erweiterung noch keinen Release-Zeitraum, aber viele Spieler haben dadurch die Hoffnung, dass es mit dem MMORPG noch lange weiter geht.

Außerdem brachten Erweiterungen immer wieder neue und alte Spieler zurück zu Guild Wars 2 und sorgten auch für bessere Einnahmen. Für das Studio ist ein erfolgreicher Release also ebenso wichtig, wie für die Spieler selbst.

Doch was braucht die Erweiterung, um wirklich erfolgreich zu sein? Meine Sicht der Dinge dazu werde ich euch jetzt verraten.

Elite-Spezialisierungen oder eine neue Klasse

Was ist damit gemeint? Die beiden vorherigen Erweiterungen Heart of Thorns und Path of Fire boten beide neue Spezialisierungen. Dabei handelt es sich um Eigenschaften und Fertigkeiten, die jede Klasse um einen neuen Spiel-Stil ergänzt haben.

Der Waldläufer wurde so beispielsweise zum Druiden und lernte nützliche Buff- und Heilfertigkeiten. Der Elementarmagier hingegen wurde zum Weber und konnte mehrere Elemente miteinander verweben und so neue Fertigkeiten kreieren.

Heart of Thorns brachte zusätzlich eine neue Klasse, den Widergänger. Dieser nutzte die Fertigkeiten und Besonderheiten bereits besiegter Helden oder Schurken der Vergangenheit.

GW2 Widergänger Shiro
Der Widergänger mit der Shiro-Legende.

Was wünsche ich mir? MMORPG-Spieler sind es gewohnt, über Jahre die gleichen Klassen und Fertigkeiten zu nutzen. Trotzdem ist frischer Wind wichtig.

Ich habe mich in jeder Erweiterung darauf gefreut, eine neue Seite an meinem Waldläufer zu entdecken. Auch das Leveln und Lernen einer neuen Klasse hat viel Spaß gemacht.

Ich persönlich fände eine neue Art von Weiterentwicklung cool. Ich würde mir wünschen, dass sie 2-3 komplett neue Waffen ins Spiel bringen und diese auf die verschiedenen Klassen verteilen. Das hätte gleich mehrere Vorteile:

  • Jede Klasse bekäme neue Fertigkeiten, obwohl man das alte Muster durchbrechen würde.
  • Es könnten haufenweise neue Skins ins Spiel kommen, von einfachen Waffen bis hin zu ganz verrückten.
  • Man hätte gleichzeitig etwas Ausrüstungs-Progress, weil eine neue Waffe auf der höchsten Stufe erstmal hergestellt werden müsste, von Legendarys mal abgesehen.

Wenn ArenaNet keine Erweiterungen des Klassen-Systems bringt, dann spielen sich auch neue Inhalte irgendwie gleich. Außerdem haben sie mit den letzten beiden Addons Erwartungen aufgebaut, die sonst enttäuscht würden. Deshalb ist Klassen-Progress ein Muss für jede Erweiterung.

Gruppen-Inhalte

Was ist damit gemeint? Unter Gruppen-Inhalten verstehe ich Dungeons, Fraktale und Raids, also Instanzen, aber auch Aufgaben in der Offenen Welt. Gerade in Guild Wars 2 sind Weltbosse und große Meta-Events sehr beliebt.

Ein Highlight ist für viele Spieler noch heute ein Run im Widerstand des Drachen. Die gesamte Karte dreht sich um den Kampf gegen einen Alt-Drachen, den man mit mindestens 60 weiteren Spielern bestreitet. Ein atemberaubendes Gefühl, vor allem beim ersten Mal.

Trotzdem sollte auch der Hardcore-Content nicht komplett vernachlässigt werden.

Guild Wars 2 Mordrem
Die Diener von Mordremoth aus dem Widerstand des Drachen.

Warum ist das wichtig? Während man die Story meist alleine und recht schnell durchgespielt hat, bieten genau diese Gruppen-Inhalte langfristige Aufgaben, sofern sie korrekt designt sind.

Mit den richtigen Herausforderungen und Belohnungen sorgen sie dafür, dass Veteranen Wochen oder Monate mit ihnen zubringen, statt den Inhalt nur einmal in 2 Stunden durchzuspielen.

Deshalb wünsche ich mir mindestens ein Gebiet wie den Widerstand des Drachen, wo wir von vorne bis hinten ein großes, aber auch belohnendes Meta-Event mit speziellen Skins haben. Und neue Raids wären natürlich super.

Eine neue, zusammenhängende Story

Was ist damit gemeint? In der dritten Erweiterung geht es wahrscheinlich nach Cantha, einem Kontinent aus Guild Wars 1. Mir persönlich gefällt das nicht, denn in der derzeitigen Lore schottet sich der Kontinent von allen nicht menschlichen Wesen ab. Doch das lässt sich natürlich umschreiben.

Viel wichtiger ist mir hier, dass wir keine unvollständige Geschichte bekommen, wie es bei beiden bisherigen Erweiterungen der Fall war. Zwar hatten diese immer Anfang und Ende, aber man merkte, dass in der Mitte Inhalt gekürzt wurden, die ursprünglich da sein sollten.

Guild Wars 2 Heart of Thorns
In Heart of Thorns wurde ein ganzer Geschichtsteil um die Sylvari entfernt. Das war schade.

Was wünsche ich mir? Eine Erweiterung erzählt meist einen Geschichtsstrang, der ein Ende haben sollte, auch wenn es ein bisschen offener ist und es noch Luft für eine Fortführung gibt.

Für mich als Lore-Fan ist es schwierig, wenn eine Geschichte in sich nicht schlüssig ist oder in einer Erweiterung nicht zu Ende erzählt wird. Das trübt meinen Spaß an der kompletten Erweiterung.

Deshalb wünsche ich mir nicht nur einen sauberen Übergang zum Story-Strang nach Cantha, sondern auch eine klare und sinnvolle Geschichte für die Erweiterung selbst.

Nicht nur Fan-Service

Was ist damit gemeint? Die Erweiterung Path of Fire führte bereits in die Kristallwüste und nach Elona, zwei Regionen, die bereits in Guild Wars 1 spielbar waren.

Dort wurden viele Eastereggs eingebaut, um die Spieler des Vorgängers zu begeistern. Manche Geschichten, die dabei erzählt wurden, waren jedoch sehr merkwürdig, wie die Begegnung mit Kormir, die viele nicht für nötig hielten.

Einiges war dabei reiner Service für die Fans des ersten Teils.

Was wünsche ich mir? Wenn wir schon nach Cantha reisen, dann darf sich der Kontinent gerne stark verändert haben. Vereinzelte Eastereggs und das Wiedererkennen von besonderen Orten ist natürlich gewünscht.

Aber 250 Jahre, eine strenge Regierung und die Vereinigung aller Menschen-Stämme sollten ihre Spuren hinterlassen haben. Und ich möchte nicht plötzlich auf alte Charaktere treffen, die eigentlich längst tot sein sollten, nicht wahr, Koss?

Etwas einzigartiges

Was ist damit gemeint? Dieser Punkt ist mir persönlich am wichtigsten. Jede Erweiterung braucht etwas Einzigartiges:

  • Heart of Thorns führte die Beherrschungen ein. Durch sie gab es vertikale Progression, in Form von Gleiten, Sprungpilzen, neuen Sprachen und Belohnungen.
  • Path of Fire nutzte das System, um verschiedene Reittiere einzuführen.

Nun benötigt auch die dritte Erweiterung etwas, was als Einstellungsmerkmal ist, ein Grund, warum sich der Kauf für jeden (ehemaligen) Spieler lohnt.

Guild Wars 2 Greif Titel
Der Greif, eines der Reittiere aus GW2.

Was wünsche ich mir? Diese Frage ist hier etwas komplizierter, denn es ist gar nicht so einfach, Alleinstellungsmerkmale zu finden:

  • Einige Spieler hoffen darauf, dass die Tengus (Vogel-Menschen, siehe Titelbild) eine spielbare Rasse werden. Den Wunsch teile ich nicht, aber ich verstehe die Idee dahinter.
  • Andere hoffen auf ein richtiges Housing-System, was durchaus einen Reiz hat.
  • Ich würde mir persönlich einen Solo-PvE-Inhalt wünschen, der immer schwerer wird. Vielleicht eine Prüfung, die endlos skaliert und an der ich mich austoben kann, bis ich an die Grenzen komme, verbunden mit täglichen oder monatlichen Erfolgen.

Eigentlich ist es mir ehrlich gesagt fast egal, was es ist. Ich hoffe einfach es beschäftigt mich langfristig und bringt etwas frischen Wind in Guild Wars 2.