Last Oasis will nur PvP-Fans ansprechen – Und das ist verschwendetes Potential

Das neue Survival-MMO Last Oasis setzt voll auf Hardcore-PvP und will davon auch nicht ablassen. Ein Fehler, findet MeinMMO-Autor Benedict Grothaus, denn das Spiel hat das Potential zu einem Kracher – wenn es denn jemand spielen könnte und wollte.

Am 26. März erschien das neue Survival-MMO Last Oasis im Early Access auf Steam. Beim Spiel geht es darum, sich die namensgebenden letzten Oasen der Welt zu sichern, denn die Erde dreht sich nicht mehr und die Sonne verbrennt stetig alles, was sie berührt.

Die Grundidee ist spitze und klingt nach einer erstklassigen Voraussetzung für ein Survival-Game. Neu, unverbraucht und mit super Möglichkeiten für innovative Features. Und ja, auch PvP klingt sinnvoll, schließlich ist es ein Kampf um die Oasen. Aber eine richtige Entscheidung ist das nicht, finde ich.

In allen Survival-Games, die ich je gespielt habe, dürfte ich mittlerweile knapp an die 1000 Stunden verbracht haben. Und aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Jedes Mal, wenn PvP zu wichtig wurde, wurde das Spiel langweilig.

Nun macht Last Oasis aber genau diesen Fehler: Hardcore-PvP ist eine wichtige Säule des Spiels und die Entwickler wollen es auch nicht anders haben. Schade, wie ich finde, denn da geht viel Potential flöten.

PvP in Last Oasis soll die besten Geschichten schreiben

Last Oasis will Spieler besonders mit ihrem Ansatz ans PvP locken. Die Entwickler verrieten mir im Gespräch, dass sie darin eben gut wären – also blieben sie auch dabei. Project Lead Florian Hofreither findet außerdem, dass das PvP die besten Geschichten schreibt.

So ist das PvP aufgebaut: Das PvP in Last Oasis sieht bisher danach aus, als liefe es auf mehreren Ebenen ab:

  • Große Clans streiten sich um die Vorherrschaft in Oasen und damit um die Quellen von Wasser, der wichtigsten Ressource
  • Kleinere Gruppen überfallen Karawanen oder zanken sich um den Kill an einem Boss
  • Solo-Spieler kämpfen in zufälligen Begegnungen um ihr Überleben oder darum, ihre Beute zu behalten
Last Oasis PvP MeinMMO
PVP geht zu Fuß oder auf den Walkern – einem besonderen Feature von Last Oasis.

Was ist das Problem? Auf dem Papier hat das System eine gute Verteilung, aber bereits aus den ersten Reviews auf Steam geht hervor, dass es zu viele Griefer gibt. Spieler, die gerade erst anfangen, werden wenige Minuten nach Login verdroschen und dürfen neu spawnen. Immer wieder.

Dabei sollten eigentlich vor allem die Clans später im Spiel dafür sorgen, dass das nicht passiert. Denn sie bekommen einen Anteil der Ressourcen, die Spieler in ihren Oasen abbauen. Sorgen sie nicht für den Schutz, gibt’s weniger abzugreifen.

Bisher kam offenbar aber noch kein Spieler zu diesem Punkt. Ich bin aber auch der Meinung: Das wäre ohne PvP auch gegangen – vielleicht sogar besser.

Survival-Games und PvP – Hass oder Liebe?

Wie ist die Situation bei Survival-Games? Das Survival-Genre und PvP gehren für viele Entwickler zusammen und zugegeben, eine Welt, in der man um sein Überleben kämpfen muss, fördert natürlich den eigenen Überlebenstrieb. Dass man da andere angreift, um für sich selbst zu sorgen, ist sinnvoll.

Die Entwicklung der Spiele ging über die Jahre aber einfach weiter. Survival-Games müssen nicht mehr nur knallharte Überlebens-Simulationen sein, sondern können auch Kreativität und Entdeckergeist fördern.

Das beste Beispiel dafür ist vermutlich Minecraft. Aus dem Nichts hatte das Voxel-Game einen riesigen Erfolg begeistert zahllose Spieler.

Was ist das Problem an PvP? In Survival-Games geht es häufig darum, sich ein sicheres Heim zu bauen und Ressourcen zu sammeln. Darin steckt viel Arbeit und das ist in keinem mir bekannten Genre-Vertreter anders.

Nun ist es aber auch so, dass in vielen PvP-lastigen Games eben diese Heime zerstört und die Beute geplündert werden kann, wenn andere Spieler einen töten. Da gehen dann teilweise dutzende Stunden Arbeit und mit ihnen die Freude am Spiel den Bach runter.

Dazu kommt, dass nicht selten erfahrene Spieler Neulinge drangsalieren, statt ihnen zu helfen. Insbesondere für Solo-Spieler ist das stressig und nicht jeder kann oder will in einer größeren Gruppe spielen.

Es ist einfach nicht spaßig, 24/7 aufs Maul zu bekommen. Es gibt zwar Spieler, die genau das spannend finden und Spiele, in denen es passt, aber ich finde, ohne geht’s trotzdem besser.

PvP und Survival passen – bei einigen Titeln

Ich habe mir aus meiner Erfahrung ein paar Survival-Games herausgesucht, die mit PvP gut umgehen und wo sich das System in das Spiel einfügt. Aber selbst hier sehe ich zumindest einige Kritikpunkte.

1. Rust: Rust ist ein ziemliches „straight forward“-Survival-Game. Postapokalypse, essen, trinken, überleben. Alles drin, was Survival braucht. Und PvP spielt hier eine wichtige Rolle.

Schon beim ersten Spawn, nackt und nur mit einem Stein, können Spieler auf einer Map von Veteranen quer über die Karte mit Scharfschützengewehren über den Haufen geschossen werden, wenn sie Pech haben.

Für mich persönlich hat das schon früh das Interesse gekillt. Ich habe es zwar trotzdem knapp 30 Stunden gespielt, aber nachdem dann auch meine mühsam aufgebaute Basis zerlegt wurde, hatte ich keine Lust mehr.

Rust hat ein dystopisches Setting: Tolle Atmosphäre für ein Survival-Game.

Trotzdem zählt Rust als eines der erfolgreichsten und besten Survival-Games überhaupt. Doch es polarisiert. Für die einen ist es der heilige Gral des Survival, für andere das schlimmste Game der Welt.

Rust hat sich erst Ende 2019 nach seinem enormen Erfolg auf Steam auch auf die Xbox One und PS4 geschlichen. Es zeigt deutlich: PvP muss und kann nicht jedem gefallen.

2. Conan Exiles: Das zweite Beispiel, wo PvP passt, ist Conan Exiles. Conan, der Barbar, ist ein rauer Bursche und so ist es auch die Welt, die in seinem Universum spielt. In der heißen Wüste ist alles der Feind, sogar die Wüste selbst.

Conan ist ein harter Kerl, also ist Exiles auch eine harte Welt.

Conan Exiles ist eins der Games, in denen ich selbst am meisten Zeit verbracht und mir ebenfalls das PvP angesehen habe. Zumindest am Anfang. Mit den PvP- und Conflict-Servern hat Conan Exiles gute Lösungen für alle möglichen Varianten des PvP für jeden Interessierten.

Trotzdem habe ich die meiste Freude an Conan, seit ich meinen eigenen Server mit Freunden betreibe und mit ihnen die Welt erkunden kann. Die verschiedenen Biome bieten alle möglichen Dungeons und Geheimnisse und verschiedene Bauwerke zu konstruieren macht richtig Spaß. Außerdem regt die „Reise“ dazu an, eher den PvE-Content zu erleben – nicht PvP.

Was ist die Reise von Conan Exiles? Eine Art Tagebuch, das ihr selbst erleben und füllen müsst!

In der Community gibt es mittlerweile schon etliche Mods für Conan Exiles, die das Spiel mit RPG-Elementen oder sogar ganz neuen Inhalten erweitert. Das läuft meist auch ohne PvP ab und zeigt, dass selbst Conan Exiles ohne dieses Feature funktioniert hätte.

Survival ohne PvP ist trotzdem besser

Das bringt mich schon zur Hauptaussage dieser Meinung, die vermutlich noch eine Weile für Diskussionen sorgen wird: Survival macht ohne PvP mehr Spaß.

Das zeigen insbesondere zwei Games, die jedes für sich (zumindest bei uns) schon mehr Aufmerksamkeit bekommen haben als die oberen gemeinsam: ARK und Fallout 76.

1. ARK: Survival Evolved: ARK ist bekannt als das „Survival-Game mit Dinos“. Das hat zwar auf öffentlichen Servern ebenfalls einen PvP-Aspekt (wenn gewünscht), bezieht seinen Haupt-Content aber aus dem PvE, fast wie ein MMORPG.

Einen großen Teil des Spiels macht es aus, sich Dinos zu zähmen, die Welt zu erkunden, zu leveln und harte Bosse zu bekämpfen. Damit hier immer Nachschub an Dungeons und Gegnern ist, veröffentlichen die Entwickler immer wieder Updates und DLCs, wie zuletzt Genesis.

ARK-Genesis-Riesenschildkroete-zaehmen
Hausbau auf einer Riesenschildkröte – Interessante Konzepte bei ARK.

Was ARK besonders gut macht ist, dass PvE und PvP beides Optionen sind, die sich nicht ausschließen. Wer sich unbedingt prügeln will, kann das tun. Wer lieber in Ruhe zum Dino-Bauern oder Höhlenforscher wird, kann sich auch diesen Tätigkeiten widmen.

Das sieht übrigens MeinMMO-Leser KenSasaki genauso: „Warum sind Spiele wie ARK wohl noch groß im Rennen? Weil es eben reines PvE gibt, wenn man will.“

Vergleicht man ARK mit Rust, kann es allein auf Steam mit noch mehr Spielern auftrumpfen. In den vergangenen Tagen hatte Rust 81.525 Spieler (via steamcharts, Stand 30. März); ARK mit 102.404 noch etwa ein Viertel mehr (via steamcharts).

2. Fallout 76: Fallout 76 ist nun sicherlich nicht das Paradebeispiel für ein erfolgreiches Survival-Game, angesichts der Tatsache, dass es zu seinem Release in der Luft zerrissen wurde. Trotzdem zeigt es gut: Ein Survival-Game kann ohne PvP selbst einen schlechten Start besser überleben.

Zu Release war PvP eine Option in Fallout 76 – jeder konnte jeden angreifen, wenn auch mit Einschränkungen. Kurze Zeit später gab es dann spezielle PvP-Server und wenig später wurde PvP ganz abgeschafft und auf den Battle-Royale-Modus Nuclear Winter verschoben.

Bethesda dachte: Spieler in Fallout 76 wollten PvP, aber die stehen auf was ganz anderes

PvP kam bei den Spielern einfach nicht gut an und jetzt steht am 14. April das Wastelanders-Update an, das den PvE-Fokus noch einmal verschärft. NPCs kehren zurück und füllen die Welt mit Leben und Quests, fast wie in einem MMO oder MMORPG.

Das Interesse an Fallout 76 ist damit zumindest bei unseren Lesern wieder gestiegen und die Spieler wollen zurückkehren, nachdem sie eine Pause eingelegt haben. Es zeigt: Mehr PvE-Content kann möglicherweise sogar einen Flop retten.

Fallout 76 Wastelanders Screenshot Raider Lager
NPCs speielen in Fallout 76 bald wieder eine große Rolle. Es kommen sogar zwei große Fraktionen.

Welches Potential lässt Last Oasis liegen?

Last Oasis hat einen wahnsinnig tollen Ansatz. Als die Entwickler mir vorab Gameplay gezeigt haben, dachte ich: „Das sieht wirklich klasse aus, Optik, Idee und Umsetzung passen einfach richtig gut zusammen.“

Lediglich die Idee des Hardcore-PvP ging mir zuwider und das sehen offenbar auch andere Spieler so. Schade, wie ich finde, denn Spiele wie ARK, Conan Exiles und Fallout 76 können traumhafte Geschichten erzählen, ohne, dass mir jemand eine Keule über den Kopf zieht.

Last Oasis hätte das mit Sicherheit auch gekonnt. Und das Interesse an Survival-Games ist eindeutig da. Obwohl Last Oasis wegen Server-Problemen zu Release kaum jemand spielen konnte, hat das Spiel nur vier Tage später schon über 8.000 Rezensionen auf Steam.

Vor allem angesichts der Tatsache, dass Last Oasis von einem Indie-Studio kommt, ist das eine beachtliche Zahl, die zeigt, dass Spieler etwas Neues im Genre wollen. Nur so, wie es geplant ist, sehe ich zumindest keine Zukunft.

Mittlerweile sind die Server ohnehin für sieben Tage heruntergefahren, um die Login-Probleme zu beheben. Vielleicht entscheiden sich die Entwickler in der Zeit ja doch für einen optionalen PvE-Modus – oder vielleicht kann Last Oasis doch einen Erfolg liefern wie Rust und straft mich Lügen. So oder so würde ich bald gerne mehr vom Spiel sehen.

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Spottixx
1 Monat zuvor

Alsooooooo…. Klingt ja interessant aber nein. Hoffentlich ändert Donkey nichts am System und wenn es PVE Server geben würde, dann würden die PVEler auch bald weg sein, weil das Spiel garnet sooooo viele PVE Elemente hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ihr ewig lang Affen und 3 Bosse tötet. Wenn sie dann nen PVE Server erstellen, dann heißt es wahrscheinlich, dass es zu wenig Inhalt gibt wa? xD

Nicht mehr lange und dann kommt New World. Also Geduld bewahren und nicht versuchen PVP Spiele zu verändern. Danke

Im Übrigen mag ich auch PVE und New World werde ich mir definitiv anschauen. Der Grund? Naja… Ich mag beide Aspekte und deswegen kaufe ich mir 2 verschiedene Richtungen. Solltet ihr auch mal machen. :*

Ach…. Wenn es euch ja dann doch so sehr stört…. Dann könnt ihr doch in Zukunft auch wieder nen privaten Server aufsetzen und das Spiel erkunden. Also sind sie ja scheinbar doch sehr tolerant und geben euch die Möglichkeit. razz

Krukster
2 Monate zuvor

Ich denke die Idee mit den Walkern und der nomadischen Spielweise hat auch viele PVE Fans (ich bin da auch einer) angelockt. Hier wurde ja was von PVE Einheitsbrei geschrieben. Das sehe ich anders. Es könnte ne coole Nummer sein, wenn einfach nicht überall stupides Gemetzel wäre.
Ich bin mal gespannt, ob sich dieses Gank-Fest in den Startregionen mit diesem Clan-Herrschafts System irgenwann als obsolet heraus stellt. Ich hab kurz am Tag des Beginns gespielt und wurde eigentlich nur von Griefer-Gruppen gekillt.
Viele PvP Leute fangen immer gleich an, Kritik an einem PvP Spiel, was auch anders hätte aufgezogen werden können als Geheule dar zu stellen. Das kann man vielleicht bei Spielen wie Mordhau, aber wenn ihr euch schon beschwert, dass Leute kritisieren, solltet ihr euch auch nicht zu ständigem zu unqualifizirtem Verriss hinleiten lassen razz

bundy
2 Monate zuvor

Warum beweret ihr hier nicht mal Spiele wie sie sind, anstatt alles nach eigenen Vorlieben ändern zu wollen? Es ist dann einfach nicht DEIN Game.

Ein PVP Spiel mit einem System, wo die Spieler größtenteils das Miteinander komplett selbst entscheiden ist wahnsinnig interessant. Es geht nicht um die Griefer, die Typen die alles on sight töten. Es geht darum, dass man in einer Welt unterwegs ist, wo es tausend unvorhergesehene Situationen durch open PVP mit loot gibt. Darauf muss man sich einfach mal einlassen. Und das Spiel bietet im Endgame sehr interessante Ansätze um das Griefing zu unterbinden.
Tribes (Clans) halten später Oasen und bekommen Steuern von allen die in der Oase sammeln. Wird einer via PVP getötet gibt diese Person 12 Std. keine Steuern mehr ab. Wird jemand via PVP getötet, wird dieser Kill dem herrschenden Tribe auf der Karte angezeigt. Somit sollen die herrschenden Tribes für die Sicherheit der Oasen sorgen. Mega System, welches viel miteinander generieren kann.

Ich spiele seit 2 Monaten die New World Alpha und dort ist alles nur noch belanglos geworden. Quasi ein Singleplayer. Nichts hat mehr irg wie Wert. New World ist ein Game wie Last Oasis welches auf dem letzten Drücker versucht was ganz anderes zu sein. Das wird failen oder auch nicht (Leute lieben ja warum auch immer belanglosen Grind bis ins unendliche).

asmodaij
2 Monate zuvor

Nö nö.. zu spät < das ist Unser Spiel smile
Liebe Pve Spieler das ist nix für Euch und Ihr werdet es auch nicht mehr umkrempeln,
New World ist nun Euer Spiel und ich hoffe Ihr habt da viel Spass.
Ich hoffe mal für Euch das die Cheater bei GTA Online bleiben,
den das mit dem abschaltbaren Pvp ist manchmal so ne Sache wink

Dan
2 Monate zuvor

Wenn der gefrustete Anfänger eine journalistische Ausbildung hatte lol
Git guts und lass uns unseren Spaß, kisses grin

Edit, weil ’nur‘ flamen doof ist:

Jedes Hardcore Survival game hat PvE Server, extra für die zart besaiteten Hoarder die mit Verlusten und Niederlagen nicht zurecht kommen (Ja, diesen Artikel hat man als Survival-Gamer schon X mal in anderer Form gelesen/gehört. Meistens sind die Autoren nur deutlich jünger und man kann sich ihr Klagelied am nächsten Tag auf Youtube ansehen.)
Das allein ist als „Hardcore PvPler“ schon dumm genug, weil es die Spieler von den PvP Servern zieht und nur den toxischsten Kern zurück lässt.
Spiele wie Rust beherrscht man nicht nach 30 Stunden. Nach 30 Stunden hat man bestenfalls einen ersten Eindruck von den Mechaniken und seine erste Basis die brüchiger nicht sein könnte – Klar ist die am nächsten Tag weg, und das ist ja der Kern solcher Spiele. Bis meine erste richtig gute Basis stand sind locker 200 Spielstunden vergangen in denen ich mindestens einmal pro Stunde aufgerieben wurde, manchmal natürlich auch deutlich öfter und ich hab jeden Tod genossen. Es ist wie eine Erlösung von der Verantwortung die man über seinen Scheiß hatte wenn man einfach zerstört und gezwungen wird von Vorn anzufangen. Dieser Stress und diese Panik sind in meinen Augen ganz eigene und einzigartige Spielelemente, fast schon Features und es wäre schade wenn auch dieses Gefühl vom Mainstream überschrieben würde wie es schon so oft passiert ist.

Es gibt unzählige Spiele die extra darauf ausgelegt sind Euch nicht traurig zu machen und Euch konstant ein Gefühl der Überlegenheit spüren zu lassen, also bitte ‚MEiNMMO‘, Finger weg von Devs die sich heutzutage noch etwas entgegen der Massenmeinung trauen, Ihr habt eine manigfaltige Auswahl an Einheitsbrei, da muss man die wenigen Perlen nicht auch noch in den Mixaaaa hauen.

Nora
2 Monate zuvor

Mein Gott lasst den Survival Hardcore Pvp Fans ihr eines Spiel im Jahr.

Bodicore
2 Monate zuvor

Ich bin so PvE das ich mich in diesem Thread nicht mal aufhalten dürfte wink Wir bedauern halt etwas das Setting sowas hätte auch ein tolles mixed Spiel gegeben.

Aber ich mag es den PvPlern natürlich gönnen…

bundy
2 Monate zuvor

Mixed ist Mist. Wie man an New World sieht. Entweder PVE Game oder PVP Game, nix dazwischen. So wird man niemanden wirklich gerecht. PVE’ler und PVP’ler sind dafür einfach zu verschieden..

vanilla paul
2 Monate zuvor

Für mich gehört PvP klar zu einem Survival Spiel. Klar ist es kacke geraidet zu werden, die Basis komplett zerstört zu sehen (in Ark die mühsam gezähmten Dinos tot im Log zu lesen) und so weiter. Aber das gehört für mich dazu.
In Ark gab es zu meiner Zeit auf vielen PvP Servern Clans die einem bei soetwas wieder auf die Beine geholfen haben.
Die PvE Server fand ich in Ark nach 2-3 Tagen langweilig. Man hat sich eine Basis gebaut, ein paar Dinos gezähmt und die dann ausgestellt.
Bis auf die Story hat man da halt keine Herausforderung.
Auf den PvP Servern habe ich mit einem Freund mal 3h versucht einen Giganotosaurus zu betäuben. Das ist so ja schon nicht ganz ohne, aber im Wettstreit mit einem anderen Clan, wer den entscheidenden Betäubungspfeil trifft, oder die jeweils anderen tötet war eine sehr harte, aber dennoch spaßige Herausforderung.

Und ich muss Steed zustimmen: Heutzutage ist es so einfach sich über ein Spiel zu informieren da sollte man dann auch in der Lage sein entscheiden zu können ob die Kontras was Grundlegende Spielmechaniken angeht überwiegen.

Nico
2 Monate zuvor

was ich nicht verstehe wieso man nicht sowas macht wie z.b. community server in Atlas. (geht natürlich nur bei so grid basierten Spielen.

Dort gibt es z.b. nen 7×7 grid server. und dort sind die äußeren 2 pve. der innere ring pvp und der in der mitte ist der kraken grid. Man muss also am anfang kein pvp machen. Basis etc kann man wenn man möchte auch pve hinstellen aber später muss man halt schonmal mit den Schiffen ins bzw durchs pvp gebiet.

Apo
2 Monate zuvor

Community Server sollte es später noch geben und damit sicher auch die Server als PvE zu betreiben – wobei ich die Sinnhaftigkeit dieser Pervertierung in Frage stellen würde.

Nico
2 Monate zuvor

naja muss ja nicht pve sein. halt nur geregelteres pve. also kein sinnfreies ganken oder so

Steed
2 Monate zuvor

Manchmal vermisse ich die Zeit als man sich die Spiele so aussuchen musste wie sie waren, ja sie waren nicht perfekt aber man hat einfach nicht so viel geheule gehört weil jeder sein Senf in einem Spiel haben wollte.
Man hat sich die Spiele des eigenen Geschmacks so ausgesucht wie eben diese Spiele waren da gab es auch nichts dran zu rütteln. Damals gab es nicht mal Möglichkeiten diese natura zu sehen über let’s plays man musste sich Zeitschriften kaufen und dann drauf verlassen das was dort drin stand auch mit den eigenen Vorstellungen passte.
Und wenn jetzt einer sagt das früher nicht alles besser war muss ich sagen: ja heute hat jeder die Möglichkeit sich kinderleicht besser zu informieren vor dem Kauf das macht das ganze rumgeheule nur noch schlimmer in meinen Augen.

Pvp ist keine schlechte sache das einzige was ich jetzt auf last oasis bezogen vorzuwerfen hätte wer vielleicht der steile Einstieg ins pvp, ist nicht für jedermann wenn man in den ersten 5min weggeprügelt wird aktuell gehörte es aber dazu.
Ich finde das pvp sich in survival games seit Jahren auf der Stelle bewegen man könnte wesentlich mehr damit anstellen als nur die Möglichkeit zu bieten sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
Ich finde das Verschwendete Potential nicht in der möglichkeit das Spiel pve zu spielen sondern wenn dann in der Art und Weise wie das pvp abläuft. Aber jetzt Möglichkeiten aufzuzählen würde den Ramen sprengen.
Es ist genau so falsch pvp komplett abzuschaffen dann lieber die Spieler die Wahl auf primitiv Art über ein pvp und pve Server lassen.
Ich bezweifel ja sehr stark das pve server Spieler auf Dauer glücklich machen wenn ein Spiel das sich als Hardcore pvp Spiel bezeichnet die Möglichkeit geben würde sinnlos durch die Pampa zu Streifen aber sehr oft liest man ja das einige genau das wollen.
Die frag die ich mir dann aber stelle ist geben die sich dann auch mit dem conten zufrieden den es dann für pve Spieler bietet? Ich denke eher nicht.
Vor allem wenn es neuen content dann gibt der lediglich für pvp Sinn macht obwohl das Spiel nie anderen was bieten wollte…

Was auch immer wieder verwendet wird ist das pvp Spieler toxisch seien obwohl meisten die Spieler mit beleidigungen und Stress anfangen die bei einer Konfrontation im Dreck liegen was ja zwangsläufig nicht immer pvp Spieler seien müssen. Aber auch in pve spielen gibt’s Spieler die sich hart daneben benehmen ich finde da gibt es keinen Unterschied zwischen pvp/pve.

Auch das einige sich das Spiel kaufen und sich danach beschweren ist so eine Sache, ja jeder darf eine eigene Meinung haben das sorgt aber nicht dafür das jede Kritik berechtigt ist.
Ich finde wenn jemand die Zeit hat danach in einem Review sich aus zu kotzen muss er auch die Zeit gehabt haben sich vor dem kauf richtig zu informieren.

Auch die gleichberechtigung die einige suchen wegen Gruppen ganken kann ich nicht ganz nachvollziehen… Jeder hat die Möglichkeit sich einer Gruppe oder einem clan anzuschließen wer diese aus irgendwelchen persönlichen Gründen nicht nutzen möchte verzichtet doch freiwillig drauf aber Änderungen des Spiels zu verlangen die diese Begegnung verhindert ist doch erzwungen was hat das dann mit gleichberechtigung zu tun?
Genau so wie sich aufregen das Spieler die schon länger Spieler mehr Fortschritt haben und damit bessere Ausrüstung die gleichberechtigung ist doch gegeben das jeder neue Spieler auch die Möglichkeit hat diesen Fortschritt zu erreichen auch wenn es gefühlt schwieriger ist da mussten die high Spieler auch durch.

Sollte man sich überlegen ob das dann für einen selber das richtige Spiel ist so sehe zumindest ich das für mich persönlich.

Jona
2 Monate zuvor

Der Autor hat also rund 1000 Stunden PvP Survival MMOs gespielt……auf PvE Servern ^^
OK 20 Stunden Rust. Da versteh ich ihn aber, bei Rust schiesst jeder auf jeden, immer.

Die Kernaussage stimmt. Jedes gute PvP Spiel braucht auch viel PvE. Warum ? Weil man sich nicht die ganze Zeit den Kopf einschlagen kann.

Zu behaupten Ark wäre mehr ein PvE Spiel…….. Tja wenn ich auf meinem eigenen Privatserver spiele, vielleicht.
Und selbst auf den PvE Servern gab es anfangs Probleme weil alle alles zugebaut haben und man nichts dagegen machen konnte. Auf PvP Servern regelt das Dynamit.

Vor allem Ark ist ein PvP Spiel mit viel Spannung, Politik, Handel und Verrat.

Der Artikel wirkt auf mich als hätte Herr Grothaus noch nie PvP gespielt. Dinos zähmen, Basen bauen, Blümchen pflücken. Mag ich alles gerne aber Das alleine würde recht schnell langweilig werden.

Und Fallout 76 hatte noch nie PvP. Es ist so. Es hätte Potential für PvP aber ne.
Ich spiel es aber gerne, als PvE Spiel.

Das hier ist das beste Beispiel was passiert wenn reine PvE Spieler sich ein PvP Spiel zulegen. Sie verlieren, sind angepisst und verpassen dem Spiel einen schlechten Ruf. Ausser Rust, da ist der schlechte Ruf gerechtfertigt ^^

Ich habs leider nicht upgedatet aber mich würde echt interessieren ob bei Ark jetzt alle PvE Server voll sind. Ich mein wir haben nen Spielerrekord und wenn alle nur PvE spielen wollen müssten die doch bersten.

Ich hatte bei Conan Exiles mal nen reinen PvEler in meiner Gilde. Guter Mann, fleißig, farmt und baut viel. Komisch wurde es als er einmal gekilt wurde. Er kam dann zu mir un beschwerte sich. „Warum töten die mich ? Die können doch eh alles selber farmen. ich versteh das nicht“ Kein Scherz.

Ich spiele beides gerne, PvP und PvE. Ich genieße bei diesen Spielen jedoch die Freiheit Leuten die mir auf den Sack gehen zu zeigen wo der Hammer hängt smile

Cheers

Platzhalter
2 Monate zuvor

Ist den anderem im Clans umlegen (also PvP wie du beschreibst) auch erlaubt? Ich meine nicht nur vom Spiel sondern auch von der Clan Ethik? Siehst da haben wir z.b. schon eine Regel

Jona
2 Monate zuvor

Ich verstehe die Frage nicht, glaube ich. Ich meine die Worte.

Hast du gefragt ob es erlaubt ist sich gegenseitig in einem Clan zu töten ?

Bei mir schon, ausser wir kämpfen gegen jemanden. Kommt natürlich auch auf das Spiel an.

Dass es Regeln gibt ist klar. War ja aber auch nicht der Punkt dieses Artikels.

EliazVance
2 Monate zuvor

Ich mag auch die Mischung gern. PvE mal zum Entspannen, für Inszenierung, Story, Bosskämpfe, Coop-Spielgefühl. Aber ich brauch die PvP-Seite der Dinge. Wenn etwas stört oder im Weg steht, muss man es weg machen können. Wenn jemand nervt, möcht ich den auch ganz gern weg machen können :>
Griefing gibts ja nicht nur im PvP. Gibt auch genug Clowns, die es im PvE lustig finden Dinge zu blockieren oder anderweitige Spielmechaniken zu nutzen um anderen grundlos zu schaden bzw. deren Spielspaß zu trüben.

Dazu kommt noch, dass für mich nur PvP dafür sorgen kann, dass sich jeder Abend mit einem Spiel anders anfühlt. Man spielt einfach schon völlig anders, wenn man weiß, dass man jederzeit eins auf die Mütze bekommen kann. Es entstehen ganz andere Dynamiken und nur menschliche Mit- und Gegenspieler sind wirklich unberechenbar und stellen einen immer vor neue Herausforderungen.

Ich find den Ansatz von New World gut. Für New World.
Was ich in den letzten Tagen so zum Thema Last Oasis gelesen habe, klingt für mich als würden die genau den richtigen Weg gehen. Das Spiel ist ja noch lange nicht final, aber offensichtlich wird versucht ein brauchbares PvP-Systen auf die Beine zu stellen. Und da ist mir lieber, man macht eine Seite richtig gut, als zu versuchen zwei Spielergruppen zufrieden zu stellen und am Ende gar nichts richtig zu machen.
Das kann sich ja noch entwickeln, PvE könnte ja später noch neue Möglichkeiten bekommen: wenn der Kerngedanke des Spiels erstmal richtig und sorgfältig ausgearbeitet wurde.

Apo
2 Monate zuvor

doppelpost sry

Apo
2 Monate zuvor

Sehr gut von Dir und Steed zusammengefasst.
Leider kann man heute offenbar nicht mehr erwarten, dass die Leute sich Spielbeschreibungen auch durchlesen, verstehen und entsprechend hinsichtlich ihrer Kaufentscheidung handeln. Man kann ja schließlich hinterher auch ein schlechtes Review verfassen.

Sicherlich gehört PvE als Mittel zum Zweck zu einem PvP Spiel dazu. Aber die Forderung nach PvE oben anstellen zu wollen ist, als würde man in CoD:Warzone nach einem PvE Modus rufen.
PvP ist leider nicht immer gesittet. Aber ich ARK hab ich das erste Mal richtig gutes PvP erfahren und was es in Survivals überhaupt bedeutet wie es das ganze Spiel und die Sicht auf dessen Elemente verändert und vielen Sachen überhaupt erst sinnvoll erscheinen lässt. Klar ist es in den ersetzen Stunden nachdem man geraidet wurde frustrierend – aber „abputzen, Krone richten“ und draus lernen kann viel befriedigender sein als sich strampelnd auf den Boden zu werfen – wenn man sich denn drauf einließe. Ich habe seither oft genug das Gefühl, dass gerade die „PvE Carebears“ die Militanteren in der Diskussion sind und auf Teufel komm raus „ihren Platz“ in jedem Spiel haben wollen.

Sicherlich ist der Artikel eine „Meinung“ – zeigt aber auch wie verklärt die Sicht sein kann.
Eine Statistik ist nur so gut, wie man sie selber zu interpretieren weiß – z.B. die verdeckte Aussage „ARK hat nur so viele Spieler weil es PvE Server gibt“ würde ich anzweifeln.

Platzhalter
2 Monate zuvor

Man kann es behutsam probieren. Erstmal würde ich einen Welpen Schutz einführen wie es jemand geschrieben hat oder eine Art Tutorial PvP Schutz und natürlich auch ein Schutz davor das es niemand ausnutzen kann. (Eine Münze hat 2 seiten und die Spieler sind erfinderisch)

– Im Tutorial modus kann man mit niemanden Handeln oder Sachen auf dem Boden ablegen. Weiss jetzt nicht ob es genau so funktioniert. Damit man mit den Items nicht immer wieder neue Chars anfängt und so die Taschen eines anderen Accounts voll machen kann

– Chat Spam im Tutorial Modus unterbinden oder ganz Sperren. Ja ihr wisst schon warum. Will man hilfe gibt es noch Discord oder Teamspeak. Ingame Voice chat? dann aber auch bitte das man es abstellen kann (wegen Voice SPAM)

und natürlich ein Level cap und kurz bevor man den Welpen Schutz verlässt, eine Warnung geben (nur für alle fälle)

Story mässig nimmt dich ein Mentor beim Start an die Hand und ab einem bestimmten Punkt wird er oder sie bei einem Angriff getötet so das der Spieler auf sich allein gestellt ist und ausgeraubt wird (je nach bedarf). Willkommen im echten PvP

Nachteil (Ich denke mal an meine Dunkle Seite) ist aber, wenn man nach dem „Tutorial“ in die Freie Welt entlassen wird, wird es sicherlich Camper geben die auf Freischlinge jagt gehen wenn sie immer an der gleichen Stelle die Welt betreten. Vielleicht hier einfach Random den „frischling“ spawnen lassen um das etwas zu entschärfen

Ich finde das ist erstmal ein guter Kompromiss

Saigun
2 Monate zuvor

Sicher das noch ein PvE Survival Game nicht ebenfalls verschwendetes Potential gewesen währe?

Ich weis echt nicht was der PvP Hate von manchen Leuten soll. Man kann PvP nicht mögen, das ist in Ordnung. Aber Leute macht die Augen auf. Die erfolgreichsten Spiele sind eben nicht die PvE Spiele. Und wenn Last Oasis ebenfalls Richtung PvE gegangen währe, müsste es sich eben mit den bereits bekannten grössen im Survival bereich messen und ich denke nicht das sowas gut gegangen währe. Sie mussten anders werden.

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