Warum ich Legends of Runeterra jetzt schon besser als Hearthstone und Magic finde

Das LoL-Kartenspiel Legends of Runeterra hat mit der offenen Beta begonnen. Unser Autor Alexander Leitsch hat sich das neue Online-Kartenspiel in der Welt von League of Legends genauer angesehen: Er hatte überraschend viel Spaß damit.

Was ist Legends of Runeterra? Bei Legends of Runeterra handelt es sich um ein Kartenspiel im Universum von League of Legends, das zusammen mit 5 weiteren Titeln im Oktober 2019 angekündigt wurde. Im Kartenspiel treten zwei Spieler gegeneinander an, die sich abwechselnd attackieren oder ihren Nexus verteidigen.

Es gewinnt der Spieler, der am Ende die Lebenspunkte des Gegners auf 0 bringt. Eingesetzt werden dafür Decks bestehend aus 40 Karten, wobei ihr insgesamt auf über 300 Karten von 6 unterschiedlichen Fraktionen zurückgreifen könnt.

lol Runeterra Freijord

Wer hat Legends of Runeterra für MeinMMO angespielt? Unser Autor Alexander Leitsch spielt gerne nebenbei Hearthstone und verfolgt einige bekannte YouTuber aus der Szene.

Schon vor dem Start der offenen Beta von Legends of Runeterra am 24. Januar hat er das Kartenspiel intensiv verfolgt. Nun durfte er selbst Hand anlegen und ist nach einigen Runden voll überzeugt.

Neues LoL-Kartenspiel wird wie Hearthstone – Aber mit weniger Zufall

LoR hat gute Tutorials, die wirklich alles erklären

Wie war der Einstieg in LoR? Der Einstieg in Legends of Runeterra ist anfängerfreundlich. Selbst wenn ihr noch nie ein Kartenspiel am PC gespielt habt, werdet ihr euch sofort zurechtfinden. Jeder einzelne Spielzug wird im Tutorial genau erklärt.

Für mich waren die ersten Missionen entsprechend einfach, wobei man die Basics lernen muss:

  • In jeder Runde kommen beide Spieler zum Zug. So wird immer eine Aktion durchgeführt, danach darf der Gegner darauf reagieren.
  • In einer Runde ist immer abwechselnd ein Spieler der Angreifer, während der andere den Angriff abwehren kann.
  • Benötigt werden für das Ausspielen von Karten Manapunkte, die sich zu jedem Spielzug wiederaufladen und vermehren. Zudem gibt es bis zu 3 „Zaubermana“, welches vom übrigen Mana zwischengespeichert wird.
  • Es gibt unterschiedliche Kartenarten: Kreaturen, Champions und Zauber. Besonders die mächtigen Champions, die aus bekannten LoL-Charakteren bestehen, beeindrucken dadurch, dass sie sogar im Kampf aufsteigen und sich so verbessern können.

Von Beginn an gefällt mir, dass sich Legends of Runeterra deutlich dynamischer anfühlt als beispielsweise Hearthstone, wo man während des gegnerischen Zugs nicht reagieren kann. Zwar sind die ersten Siege gegen die KI noch sehr konstruiert, aber trotzdem haben sie einen gewissen Spaßfaktor.

Nach dem Abschluss der ersten Tutorial-Missionen habe ich dann die Option, das Spiel in KI-Kämpfen noch besser kennenzulernen oder mich direkt in die Kämpfe mit anderen Spielern zu stürzen.

Anfängern würde ich dabei empfehlen wirklich alles an KI-Kämpfen mitzunehmen, da auch besondere Mechaniken der Karten wie Überwältigen, Herausforderer oder Robust erklärt werden. Zudem lernt ihr viele der Champions und Karten bereits kennen.

Zusätzlich erhaltet ihr viele neue Karten als Belohnung, aus denen dann wiederum Decks gebaut werden können.

Der erste Kampf gegen andere Spieler

Wie liefen meine ersten Kämpfe? Für die ersten Duelle mit anderen Spielern habe ich die vorgefertigten Decks verwendet. Dabei stehen direkt drei zur Auswahl:

  • Ein Deck bestehend aus Karten der Fraktionen Freljord und Demacia
  • Ein Deck bestehend aus Karten von Ionia und Piltover&Zhaun
  • Ein Deck mit Karten von Noxus und den Schatteninseln

Sie bringen mir auch direkt eine wichtige Mechanik bei: Decks können immer nur Karten aus zwei Fraktionen von Runeterra enthalten. Zudem kann ich maximal 6 Champions in ein Deck packen.

Meine ersten beiden Runden spiele ich mir Freljord und Demacia. Und es läuft verdammt gut.

Spiel 1: In meinem ersten Match bekomme ich den Champion Braum recht früh auf die Hand und schaffe es sogar ihn aufleveln zu lassen. Dafür muss er nur insgesamt 10 Schaden vom Gegner einstecken.

Das Coole dabei ist, dass Braums Fähigkeit „Erholung“ ist. So regeneriert er am Ende des Zugs wieder alle seine Lebenspunkte. Aufgestiegen beschwört er dann jedes Mal, wenn er Schaden erleidet, einen 3/3 Poro. Damit überrenne ich meinen ersten Gegner.

Spiel 2: Meine zweite Runde LoR wiederum gewinne ich dank der Karte „Für Demacia“. Diese verleiht all meinen Verbündeten +3/+3 für diesen Zug. Schon während des gesamten Matches hatte ich immer mehr Kreaturen auf dem Feld als der Gegner.

Entsprechend überrenne ich ihn einfach mit dem Buff und bringe seinen Nexus in einem Zug von 14 auf 0 Lebenspunkte.

Wie ging es weiter? Von meinen Siegen beflügelt wechsele ich das Deck und spiele die erste Runde Ionia und Piltover/Zhaun. Da kommen schließlich auch meine Lieblingschampions Caitlyn und Jinx aus LoL her.

Auch wenn ich auf Caitlyn verzichten muss, da sie noch kein Teil von LoR ist, starte ich optimistisch in das erste Match. Diesmal jedoch stecke ich zwei Niederlagen in Folge ein, auch weil ich von der Karte „Für Demacia“ überrannt wurde.

Daraufhin starte ich dann meine ersten Experimente mit eigenen Decks.

5 Dinge, mit denen Legends of Runeterra besser als Hearthstone sein will

Eine Kartenauswahl, die zu Beginn erschlagen kann

Wie baut man ein Deck? In Legends of Runeterra dreht sich natürlich alles um das Bauen eigener Kartendecks. Dabei stehen mir direkt zum Start rund 100 Karten zur Verfügung. Das muss aber auch so sein, immerhin starte ich direkt mit 3 Decks mit jeweils 40 Karten.

Während ich zum Start erst etwas von der Menge an Karten erschlagen wurde, relativierte sich das schnell. Immerhin kann ich ja nur Karten aus zwei Fraktionen zusammenstellen.

Neue Karten kann ich mir dabei auf unterschiedlichen Wegen verdienen:

  • Die ersten neuen Karten erhalten ich über einen Belohnungspfad. Dieser lässt sich über das Tutorial oder Matches gegen andere Spieler vervollständigen.
  • Zudem gibt es einmal pro Woche Truhen im Tresor, die ebenfalls Karten enthalten können.
  • Ingame gibt es die Währung „Splitter“, über die sich gezielt Karten herstellen lassen.
  • Falls ihr doch eine spezifische Karte haben möchtet, könnt ihr diese für Echtgeld kaufen. Anders als bei anderen Kartenspielen kauft ihr keine Packs, sondern direkt eine Wildcard. Die lässt sich gegen jede beliebige Karte der entsprechenden Seltenheit eintauschen.

Mein erstes eigenes Deck: Da ich in den ersten Matches gelernt habe, dass sich viel auch um Geschwindigkeit in Legends of Runeterra dreht, beschließe ich sowas wie ein „Rush-Deck“ zu bauen: Möglichst viele und günstige Kreaturen, mit denen ich schnell den Gegner ausschalte. Ich wähle dafür Ionia und Piltover&Zhaun.

Das erste Match gewann ich, das zweite wiederum nicht. Jetzt bin ich mir unschlüssig, ob mein Deck wirklich funktioniert oder nicht. Aber ich habe ja noch viel Zeit, um genau das herauszufinden und neue Decks auszuprobieren.

In die Expeditionen habe ich noch nicht reingeschaut. Sie ähneln der Arena in Hearthstone, bei der ihr euer Deck aus zufällig angebotenen Karten zusammenstellen müsst. Der Eintritt kostet jedoch wahlweise Echtgeld oder 3.000 Splitter. Die habe ich mir noch nicht ganz erspielt.

Perfekte Mischung aus Hearthstone und Magic

Was ist mein Fazit zur LoR? Nach den ersten Stunden in Legends of Runeterra bin ich für mich zum Schluss gekommen, dass ich auf jeden Fall viel Zeit in das Kartenspiel investieren werde.

Es bietet durch seine Spielweise viel Spaß und vor allem Dynamik:

  • Man spielt immer abwechselnd und wartet nicht einen ganzen Zug.
  • Man kann mit Schnellzaubern auf Gegner reagieren.
  • Man spielt taktisch anders, wenn man Angreifer oder Verteidiger ist.
  • Champions können innerhalb eines Matches aufsteigen, was den Verlauf komplett ändern kann.

Damit liegt Legends of Runeterra für mich klar vor Hearthstone.

Allerdings ist das Spiel bei Weitem nicht so komplex und umfangreich wie Magic: The Gathering. Denn genau das hat mich von dem Kartenspiel immer abgehalten. Ich möchte mich nicht ewig einarbeiten, sondern nutze die Kartenspiele als lustigen Zeitvertreib.

Darum bin ich mit Magic nie warm geworden.

Legends of Runeterra ist für mich der perfekte Mix der beiden Spiele:

  • Es ist einfach zu lernen
  • fühlt sich dynamisch an
  • aber man muss auch Zeit investieren, um es am Ende zu meistern.

Für mich kommt zudem der positive Faktor hinzu, dass ich ein Fan von League of Legends bin. Während mir aber LoL-Runden für zwischendurch viele zu lange dauern, habe ich jetzt mit Legends of Runeterra genau mein Spiel gefunden.

Wie kann ich bei Legends of Runeterra mitmachen? Auf der offiziellen Webseite könnt ihr euch registrieren und ab dem 24. Januar um 20:00 Uhr könnt ihr sogar ohne Einladung spielen.

Das Kartenspiel ist Free2Play und soll im Laufe von 2020 erscheinen. Dabei ist nicht nur eine PC-, sondern auch eine Mobile-Version geplant.

Nicht alle sind jedoch von Legends of Runeterra so überzeugt, wie unser Autor:

Experte Reynad hält LoL-Kartenspiel für „schlechtere Version“ von Gwent, Magic
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Patrick
8 Tage zuvor

Bin über Legends of Runeterra zu Magic the gathering: Arena gekommen und dort hängen geblieben.

LOR ist ein großartiges Spiel und verdient definitiv nicht nur wegen des Namens Riot Games seinen Erfolg.

Die Mechaniken sind anfängerfreundlich eingängig und gut erklärt. Haben aber genügend tiefe um die graue Substanz zu aktivieren und baut nicht komplett auf RNG sondern auch auf Taktik.

LOR hat es wie LOL bei DotA gemacht.
Es hat sich viele gute Mechaniken abgekupfert und in ein einsteigerfreundlicheres Spiel gepackt.

Gerade aber beim Kartenspiel muss ich sagen gefällt mir das komplexere und umfangreichere Magic mit weniger Restriktionen besser.

In der Theorie kann man beliebig viele Decks kombinieren und man hat auch extremst unterschiedliche Spielweisen.
Die Monster haben mehr Effekte und boni, es gibt unterschiedliche Mana Ressourcen deren Anzahl man auch im Deck verwalten muss und durch den Lebensentzug und Lebensregeneration können Runden echt langanhaltend werden.

Auch dadurch dass sich bei jedem Wesen am Ende der Runde die Leben regenerieren ist es schwieriger nen starken Gegner zu bezwingen.

Bis Magic hoffentlich eines Tages am Mobiltelefon erscheint werde ich aber auch weiterhin mit spielen. Nur mit Hearthstone Gwint und co kannste mich echt jagen….

Mapache
4 Monate zuvor

Meiner Meinung nach ist Gwent immernoch das beste Spiel in diesem Genre.
Es hat sich von einem Gimmick aus The Witcher zu einem guten, komplexen eigenständigen Spiel entwickelt.
Da kann Hearthstone bei weitem nicht mithalten. Da ist einfach nur der Blizzard/WoW Fanfaktor viel zu hoch.

Phoesias
4 Monate zuvor

Ich habe bis Dez. 2018 täglich Gwent gespielt, mir das Artbook gekauft, alle Turniere verfolgt und über 300 € investiert, kann also durchaus sagen ich war riesen Fan des Games.

Mit Homecoming, also den Rework Ende 2018 hat sich alles verändert. Es ist immer noch einzigartig und auch gut, aber das, was Gwent ursprungs mal ausgemacht hat, ist komplett verflogen. Es ist jetzt einfach ein anderes Spiel.

Das Interesse an dem Spiel ist stark zurückgegangen, alle großen und mittelgroßen Streamer und ProGramer haben sich wenige Monate, teils bereits Wochen nach der Überarbeitung verabschiedet. Heute tristet Gwent eigentlich nur ein Nischendasein, während man 2017 noch ambitioniert war und einen großen Auftritt auf der Gamescom hinlegte, wurde das Game bereits in 2018 wegrationalisiert, von Gwent keine Spur mehr. Es passt nur ins Bild, dass kürzlich die Konsolenversionen eingestellt wurden. Statdessen hat man Gwent für Mobile released, wohlwissend, dass Gwent nie ein Spiel war welches auf Mobile gehört, allein schon aus der Komplexität heraus.

Man muss auch mal festhalten das das, was CDPR mit Gwent gemacht hat, bis heute einzigartig ist – im negativen Sinne. 2 Jahre Beta nur um dann einfach mal ein anderes Game zu veröffentlichen, hat es so noch nie gegeben. Du spielst Jahrelang ne Beta und gibst ständig Feedback, dass Game hatte bereits ne Pro Szene, Turniere, war voll im Gange und dann innerhalb von 6 Monaten hauen die alles auf den Kopf und bringen irgendwas raus, was nur noch weit entfernt etwas mit dem Gwent zu tun hat was die Leute zuvor in der Beta gespiel haben.

Aber ich habe diese Diskussion schon 100 x auf reddit geführt, man wird da müde. Es hat seine Fanbase und ist immer noch gut, aber eben einfach kein Gwent mehr,

Cylasie
4 Monate zuvor

Exakt auf den Punkt gebracht.Ohne Homecoming würd ich wohl heute noch Gwent spielen,ich hatte die komplette Sammlung mit über 800 Spielstunden.Schade was die Entwickler da veranstaltet haben,es hatte so viel Potential.

Phoesias
4 Monate zuvor

Ich hatte zum Start von HC jede einzelne Karte in der Premium Version, selbst die erste Expansion konnte ich komplett in Premium craften bis sie die Ressourcen geändert haben, also man konnte Premiun nicht mehr mit Scrabs craften. Hatte nach HC beim Währungsumtausch 580K scraps^^

Ich hab sogar bisher alle Expansions, sind mittlerweile 4 Stück glaube ich, vollständig gecrafted und sitze immer noch auf 50K scraps.

Bringt nur alles nix, immer wieder gehe ich kurz rein, check die neuen Artworks und mach ne runde ….aber es ist einfach weg, dieses feeling, Gwent ist tod, leider. Es war einfach das geilste cardgame ever und so unique, ich weine heute noch nachts um mein NG Spies Deck…oder Eredin Wetter Deck..;(

MeisterSchildkröte
4 Monate zuvor

Habe mit Magic vor 3 Jahren angefangen. Ja es ist komplex, aber das ist auch das geile. Wenn man ein Spiel länger spielen möchte und nicht nur ein paar Wochen, wünscht man sich doch genau diese Komplexität.
Geld hab ich in mtga vllt 30€ bisher investiert. Spiele es aber auch seit Beginn der geschlossenen Beta regelmäßig. Man kann da auch durchs gratis freispielen alles erreichen. Man muss nur etwas geduldiger sein und vorallem regelmäßig einloggen um durch die daily quests genügend Gold anzuhäufen. Wenn man das dann für turniere nutzt und nicht in kartenpacks steckt, refinanziert man sich damit alles weitere.
Werd es mir dennoch angucken, einfach weil es ne nette Abwechslung sein könnte. Aber die Komplexität von mtga ist für mich DAS Argument für mtga

Phoesias
4 Monate zuvor

Also eines ist mir bereits klar, Legends of Runeterra ist keine lieblose 0815 Cardgame Umsetzung sonder ein unfassbar hochwertiges Teil.

Das Game ist einfach der Knaller, es verbindet das beste der Konkurrenz und macht was ganz eigenes draus,

Zunächst mal ist es von herausragender Qualität, die Menüführung, die visuelle Gestaltung, wie es ich anfühlt, wie es klingt, die Spielbarkeit, die Effekte erst, dass Tempo der Aktion…es ist einfach durch und durch polished bis in den letzten Winkel.

Das Game verbindet den sympathischen Look eines Hearthstone mit dem Initiativ System eines Artifact (High Risk High Reward) und einige Elemente wie der Interaktion enes Magic sowie dessen Kampfsystem und ergänzt es um einige neue Facetten. Es entstehen verdammt spannende Matches

Der Wechsel zwischen Angriffs – und Verteidigungsphasen verändert jede Runde die Denkweise, eigentlich muss man immer eine Runde weiter planen um erfolgreich zu sein.

Wahnsinnig fordernd und interessant, es sieht wunderschön aus und fühlt sich spitze an. Und f2p freundlich ist es auch noch dazu,

Mit Hearthstone, falls das jemand vermuten könnte, hat das Game absolut nix zu tun, RNG gibt es hier nahezu überhaupt nicht. Man erkennt schon sehr deutlich das die Entwickler hier mit einem Auge auf die competitive szene schielen, LoR hat scon recht hohes Skill Ceiling

Patrick
8 Tage zuvor

Im Grunde haben sie bei LOR wieder Mal geschafft was LoL auch zum Platzhirsch machten.
Auch Valorant wird das selbe sein.

Nimm ein wirklich gute Konzept her. Verpasse ihm deinen eigenen Touch. Und optimiere das Spiel so lange bis es nochmal Anfängerfreundlicher, flüssiger in allen Ebenen ansprechender wird. (Lediglich etwas Komplexität gingen in lol und Lot verloren im Vergleich zu manchen Vorbildern… Bei valorant ist es umgekehrt)

Dennis
4 Monate zuvor

Naja, bei Magic wirds sehr schnell komplex, wenn man sich eher mit den Formaten „Modern“, „Vintage“, etc. befasst. Spielt man allerdings im „Pioneer“-Format, fallen schonmal locker 70% der Mechaniken weg. Gibt dann immer noch einige, aber die sind relativ gut zu lernen. Wem das immer noch zu viel ist, spielt „Standard“. Da sind es dann noch weniger Mechaniken, Karten, etc.
Mir persönlich gefällt Magic aufgrund der Abwechslung (siehe Standard-Format), Kartenvielfalt (gerade Vintage) oder den verschiedensten Spielvarianten mit abweichenden Regeln (Commander oder Two-Headed-Giant), immer noch am besten.

Allerdings spiele ich Magic lieber von Angesicht zu Angesicht.
Am Computer konnte mich kein Kartenspiel länger halten. Weder Hearthstone, noch Gwent oder Hands of Fate. Eine Chance bekommt dieses Spiel aber trotzdem.

Patrick
8 Tage zuvor

So unterschiedlich kann es sein grin ich mag an den Computerspielen dass man nicht mit irgendwelchen Marken rumhantieren muss, dass sie so wundervoll übersichtlich sind dass die Wesen beschwören würden und nicht angreifen können etc.pp.

Mein Hauptproblem war aber dass ich nie jemanden hätte der Magic besaß….

Deshalb hab ich auch nur ein einziges Starterdeck….

Sascha
4 Monate zuvor

Ich werde noch nicht so ganz schlau aus der Überschrift?
Es ist besser als Magic weil es nicht so komplex ist? Okay. Sehe ich ein. Ich möchte dagegen halten: MtG ist anfang der 90er erschienen, hat also inzwischen fast 30 Jahre auf dem Buckel. Zum Start war es weitaus weniger komplex als heute. Wenn sich Legends of Runeterra länger halten möchte, dann müssen mehr Karten und neue Mechaniken her, früher oder später. Es kann also zur Zeit nur geringfügig besser sein?

Und ich sehe bei beiden dasselbe Problem wenn es um die Investitionskosten geht: wer ganz vorne mitspielen will, der muss Geld ausgeben. Einzelne Karten und Booster kaufen, das war bei echtem Papier wenigstens noch spannend, gerade wenn man mal zufällig neue Tauschpartner gefunden hatte und so. Aber aus dem ganzen Prozedere bin ich leider aus vielen Gründen raus. Also sehe ich hier auch keine Verbesserung gegenüber Heartstone und MtG.
Es gibt nur eine Sache die ich einsehen würde: einen Seasonpass. Fair gestaltet und preislich im Rahmen. Beispiel: Seasonpass für 3 Monate 15 Euro. Dafür erhalte ich X Karten meiner Wahl und X Booster, vielleicht 1-3 „fertige“ Decks. Alles andere ist ganz einfach pay 2 win. Punkt. Damit sehe ich also wieder keinen Unterschied bei den 3en.

In Heartstone habe ich nur ganz kurz rein geschaut als es erschienen ist, damals war es mir einfach zu kitschig, bin also bei MtG geblieben. Man liest natürlich am Rande immer mal wieder mit, aber derzeit bewegt mich noch nichts dazu Heartstone zu installieren. In welchem Punkt genau war Heartstone nun „schlechter“ aus deiner Sicht?

Am wenigsten verstehe ich jedoch: MtG ist zu komplex, aber für alle 3 Kartenspiele im Vergleich gilt immer dasselbe: einfach zu lernen, schwierig zu meistern? Ich sehe wieder einfach keinen Unterschied?

Patrick
8 Tage zuvor

Keine Ahnung wie man keinen Unterschied bei den Spielen merken kann.

Bei allen existenten spielen ist von. Iiiihgitt, über passt schon bis oh yea! Alles dabei…..

Nico
4 Monate zuvor

für android ist das noch nicht verfügbar? schade

Chiefryddmz
4 Monate zuvor

Man kann sich also in einem Kartenspiel gezielt einzelne Karten kaufen.. Is das bei magic und hs genauso?

Geht das nicht etwas in Richtung p2w bzw p2progress?? ^^

Herlitz
4 Monate zuvor

In MTG Arena zieht man immer mal Wildcards in Packs . Die lassen sich dann in Karten der selben Seltenheit eintauschen.

Wer Pech in Hearthstone hat kann Karten in Staub entzaubern und zum 4- bis 8- fachen Preis gezielt herstellen.

Legends of Runeterra bietet Wildcards für Geld an. Das Kontingent wird wöchentlich(?) erneuert.

Persönlich gefällt mir das System von Hearthstone überhaupt nicht.
Für eine Wunschkarte werden (durchschnittlich) bei Legendaries 80 Packs, für 2 Epics 40 Packs benötigt, sofern man nur die selbe Seltenheit entzaubert.

MTGA habe ich zu wenig gespielt, um urteilen zu können. Es soll aber ähnlich geldintensiv wie HS sein.

Das System von LoR schaut vielversprechender aus.

Cylasie
4 Monate zuvor

man muss dazu sagen das es pro Woche nur eine limitierte Anzahl an Wildcards gibt die du mit Echtgeld kaufen kannst.jeweils 6 ungwöhnliche/Rare-Wildcards und je 3 epische/legendäre-Wildcards.Expeditionen(Draft) sind auch nur 3x in der Woche möglich.Das Spiel limitiert den progress also den man sich erkaufen kann.
Durch das Fortschritts-System bei der jeweiligen Region erhät man n ganzen haufen Karten umsonst.Wildcards die du auf diesem Wege bekommst können auch mit einer gewissen Chance aufsteigen,so wird aus einer Rare-Wildcard z.b eine Epische.

Patrick
8 Tage zuvor

Mit der Zeit erhälst du auch Wildcards mit denen du dir auch selber Karten bauen kannst völlig kostenlos ….

chack
4 Monate zuvor

Von der optik sagt mir das Spiel absolut nicht zu, ich hab zwar 4 Jahre LoL gespielt, aber LoR sieht einfach nicht mehr zeitgemäss aus. Ich werds abe rmal am Wochenende testen, erwarte aber nicht das es mir zusagt. Ich will ein modernes MMO im LoL Universum, ich hoffe die arbeiten in paar Jahren daran.

Phoesias
4 Monate zuvor

Also ich habe ALLES gespielt was Rang und Namen hat im online Cardgame Bereich und auch alles….was keinen Rang und namen hat, Kartengames von denen die meisten nichtmal wissen das Sie existier(t)en und Legends of Runeterra ist aktuell visuell ganz weit vorne. Mir fällt jetzt kein digitales Cardgame ein, dass dahingehend hochwertiger umgesetzt wurde, kein Hearthstone und auch kein Magic Arena.

Schau Dir das Game mal in Bewegung an, allein die verschiedenen Spielfelder sind schön designt mit vielen, individuellen Effeken. Die Effeke während der Matches sind für mich sowieso Referenz, da kann derzeit kein TCG mithalten.

Witzig das Du genau diesen Punkt ansprichst, denn über das Game selbst kann man diskutieren, nicht aber über die Technik, denn die ist zweifelsohne top.

N0ma
4 Monate zuvor

Visuell gefällt mir Gwent besser. Die Comicgrafik und die Hoppelhäschen muss ich nicht unbedingt haben, das klare Grafikdesign bzgl Schriften gefällt allerdings.
Ich denke da das Esport wird wird das sicher sehr professionell gemanagt und auch zeitnah. Der komplette Verzicht auf P2W ist natürlich auch super.
Interessieren würde mich mal ein Vergleich mit Gwent, bzgl RNG/Taktik Anteil usw.

Chris
4 Monate zuvor

Auf eine Einladung muss man nicht mehr warten, heute ab 20 Uhr startet die Open Beta für alle…

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