Escape from Tarkov: shroud zeigt OP-Waffe, zerlegt ganzes Team im Alleingang

Eine Waffe gilt im Online-Shooter Escape from Tarkov als viel zu mächtig und der Streamer shroud hat nun demonstriert, warum das so ist.

Um welche Waffe geht es? Der VPO-101 Karabiner, auch als Vepr Hunter bekannt, ist in der Community des Online-Shooters Escape from Tarkov umstritten.

Sie kann 7.62×51 Kugeln abfeuern und basiert auf der Kalaschnikow (AKM) Plattform, besitzt aber eine Reichweite um die 400 Metern. Die Waffe gilt in Schusswechseln als sehr stark. Darüber hinaus ist die Hunter sehr verbreitet und kostet auf dem Flohmarkt gar nicht so viel. Ihr könnt sie für etwa 30.000 Rubel kaufen. Zudem ist es möglich, sie als Loot von besiegten Scavs zu bekommen.

Escape from Tarkov Vepr Hunter
Die Vepr Hunter ist eine umstrittene Waffe in Escape from Tarkov.

So mächtig ist das Vepr-Hunter-Gewehr

Ist die Waffe wirklich OP? Star-Streamer Michael „shroud“ Grzesiek kennt sich mit Escape from Tarkov aus und wollte demonstrieren, wie mächtig die Vepr Hunter wirklich ist.

Auf der Map Shoreline begegnete ihm direkt eine Gruppe von vier Spielern. Sofort konnte er einen davon mit der Vepr Hunter ausschalten. Die anderen aus der feindlichen Gruppe waren von diesem Kill so überrascht, dass sie in Panik flohen. Doch das nützt ihnen nichts. shroud folgte ihnen und erledigt alle innerhalb kürzester Zeit.

Die Begegnung eines Spielers mit einer Gruppe von Feinden endet in Escape from Tarkov normalerweise anders. Die Kämpfe im Shooter sind intensiv und fordernd. Alleine im direkten Angriff gegen Gruppen zu kämpfen ist meist keine gute Idee.

Doch shroud beweist, dass es mit der Hunter machbar ist. Nun gilt shroud natürlich als Top-Spieler. Dennoch zeigt die Situation, dass die Waffe OP ist. Der kürzlich veröffentlichte Patch hat daran nichts verändert. Hier das Video der Aktion:

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Streamer shroud demonstriert OP-Waffen in Escape from Tarkov.

Wie reagiert shroud auf die Situation? shroud findet es nicht in Ordnung, dass die Waffe so übermächtig ist.

Ich möchte nur sagen, dass die Waffe dumm ist. Der Vepr Hunter ist verdammt dumm. Ich saß nur da und haute sie weg. Ich bin enttäuscht, dass ich diese Waffe auf sie angewendet habe. Ich fühle mich wie ein schmutziger, schmutziger Mann.

Michael „shroud“ Grzesiek

Falls ihr euch im Online-Shooter Escape from Tarkov mit anderen messen wollt, dann helfen euch diese 8 Einsteiger-Tipps für Escape from Tarkov von einem der besten Spieler sicher weiter.

Quelle(n):
  1. Dexerto

CoD Warzone: Nahkampf-Schaden ist übertrieben stark – Selbst Profis verzweifeln

In Call of Duty: Warzone scheinen Nahkampf-Angriffe vielen Schusswaffen derzeit überlegen zu sein. Das bekommt auch ein Profi am eigenen Leib zu spüren und ist chancenlos sowie sprachlos.

Was ist mit dem Nahkampf los? Im Battle Royale Warzone gilt es fast nackt in das Kampfgebiet zu starten und sich dann sein tödliches Arsenal an Schusswaffen zusammenzusuchen. Doch aktuell sieht es ganz danach aus, als wäre es in vielen Situationen besser ihr schlagt mit euren Knarren, statt zu ballern.

Schon 2 Schläge mit dem Kolben reichen aus, um einen voll gepanzerten Soldaten ins virtuelle Nirwana zu prügeln. MeinMMO wirft einen Blick auf den mächtigen Melee-Angriff und zeigt euch, dass selbst Pros aktuell darunter leiden.

Spieler schimpfen: “Nahkampf ist in Warzone total kaputt”

Darum ist das ein Problem: In Verdansk können unzählige Gebäude und mysteriöse Bunker betreten werden. In diesen sogenannten Close-Quarter-Umgebungen ist es aktuell durch den enormen Nahkampf-Schaden lohnender mit Waffen zu prügeln als eine SMG, Schrotflinte oder Pistole zu benutzen.

Seid ihr in der Lage die Distanz zum Feind zu überbrücken oder lauert ihr in engen Räumen auf, ziehen derzeit Schusswaffen oft den Kürzeren.

Im Nahkampf gehts heftig zur Sache

Der Nahkampf-Schaden ist jedoch nicht einheitlich:

  • Mit einem Messer benötigt ihr 2 Treffer, um einen Feind den Garaus zu machen
  • Der Riot-Schild benötigt sogar 5 Treffer
  • Mit den Fäusten (unbewaffnet) werden auch 5 Treffer benötigt

Es scheint, dass nur Schläge mit einer Waffe in der Hand solchen enormen Schaden verursachen. Immer mehr Soldaten verlassen sich daher auf ihre Schlagkünste mit Waffen.

Die Spieler kritisieren den Nahkampf-Schaden dabei aber immer heftiger:

Der Nahkampf ist total kaputt. Es zeigt sich vor allem im frühen Spiel / gleich nach dem Absprung. Es ergibt keinen Sinn, in eine Schießerei zu gehen, wenn beide Pistolen haben. In den meisten Fällen kann man sich auf einen stürzen und zweimal in den Nahkampf gehen, bevor sie [der Feind] genug Schüsse abgeben kann, um einen zu Fall zu bringen.

CODRageQuitter1115 via reddit

Profi spürt mächtige Melee-Angriffe am eigenen Leib

Das ist passiert: Auch der Profi Seth „Scump“ Abner, der aktuell mit Siegen in der CoD-League punktet, durfte am eigenen Leib spüren, wie übertrieben stark der Nahkampfschaden aktuell ist.

Obwohl der Profi sich schießend zur Wehr setzt, rennt sein Kontrahent auf ihn zu und knüppelt ihn mit 2 harten Schlägen nieder. Scump brüllt daraufhin fassungslos: “Whaaaaaaaat?” das wiederholt er dann und fährt verwundert fort: “2 Beatdowns (Niederschläge)?”.

Schaut euch die Situation hier aus beiden Perspektiven an:

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Im Clip ist eindeutig zu sehen, dass Scump mit vollen 3 Panzerplatten in den Kampf geht. In seiner Kill-Cam bestätigt sich auch, dass die 2 Treffer ausreichten, um ihn zu Boden zu bringen. Der erste Schlag entfernt 2 Panzerplatten, der zweite knockt Scump aus.

Der sonst so abgebrühte Veteran bringt noch ein “Whaaaat” über die Lippen und findet sonst keine Worte. Mit sekundenlangem Kopfschüttelnd endet die Szene schließlich.

So sah Scump aus, als er ordentlich eins über die Mütze bekam – Quelle: Twitch

Wie verhält sich der Nahkampf-Schaden in anderen Spielbereichen?

So sieht’s im Gulag aus: Bei euren Kämpfen im Gulag reichen auch 2 Nahkampf-Treffer und der Feind ist am Boden. Bedenkt jedoch, dass man bei den Knast-Duellen auch nicht mit voller Panzerung antritt.

Bevor die umstrittenen Waffen-Änderungen im Gulag kamen, war es für manche Spieler sogar eine oft genutzte Taktik, dem Gegner in der kleinen Arena eine im Nahkampf zu verpassen.

Mehr zum Thema
CoD Warzone: Auf diese 10 Dinge achtet ihr im Gulag bestimmt nicht
von Benedict Grothaus

Was ist mit dem Multiplayer-Modus? Schlagt ihr im Multiplayer-Modus von Call of Duty: Modern Warfare mit eurer Waffe im Nahkampf zu, werden 2 Treffer benötigt. Das Gleiche gilt auch für den Riot-Schild. Nutzt ihr hingegen ein Messer, also eine spezielle Meele-Waffe, reicht schon ein Treffer und der Gegner kippt aus den Latschen.

Was haltet ihr von den Melee-Angriffen? Denkt ihr, dass die Situation so in Ordnung ist, weil man ja erst in Schlagreichweite kommen muss oder sollte Infinity Ward den Nahkampf-Schaden zügig anpassen? Auch ein anderes Thema wird von Pros in CoD derzeit kritisiert: E-Sport-Profis kritisieren Call of Duty: Modern Warfare – „Bullshit, Mann“

Quelle(n):
  1. reddit
  2. Dexerto

Path of Exile: Das macht die neue Harvest-Liga so besonders

Grinding Gear Games hat mit Harvest eine neue Liga für das Action-RPG Path of Exile (PC, PS4, Xbox One) angekündigt. Dieses Mal werdet ihr zu Gärtnern und kümmert euch um Pflanzen, aus denen Monster wachsen.

Was ist Harvest? Nach Delirium bietet die neue Liga für das schnell wachsende Hack and Slay Path of Exile ein ganz besonderes Spielprinzip, das sich etwas an Farming-Simulatoren wie Stardew Valley orientiert.

Ihr trefft auf den neuen NPC Oshabi. Sie entdeckte einen heilige Hain und bittet euch um Hilfe, Samen zu sammeln, die dort eingepflanzt werden können. Während eurer Abenteuer findet ihr die Samen, pflanzt sie im Hain ein, düngt sie mit Lebensenergie und sobald die Erntezeit kommt, geht es richtig los. Denn aus den Pflanzen wachsen Monster, die ihr besiegen müsst.

  • Es gibt drei Arten von Samen: Vivid, Primal und Wild
  • Die Samen kommen in drei Tiers, welche je nach Grad schwerer zu finden sind und auch höherwertige Belohnungen versprechen
  • Je nach Samen und Tier ist es schwerer, Pflanzen wachsen zu lassen
  • Ihr müsst den Garten über Rohre verbinden, damit die Pflanzen effektiv mit Nährstoffen versorgt werden können. Dabei müsst ihr auf die Anforderungen achten, welcher jeder Samen hat, um wachsen zu können
  • Sammelt Lebenskraft und gebt diese in einen Kondensator. Denn die Pflanzen brauchen als Dünger Lebensenergie
  • Kommt die Erntezeit, wachsen Monster aus den Pflanzen. Je nach Art der Samen, deren Standort und wie viele Samen ihr eingepflanzt habt, erwartet euch ein entsprechender Bosskampf. Ihr bestimmt also durch eure Gärtnerei, wie die Bosskämpfe am Ende aussehen
  • Bis zu 48 Pflanzen können pro Instanz geerntet werden
  • Die richtigen Kombinationen ermöglichen es, spezielle Bossgegner zu züchten, darunter die uralten Bestien Ersi, Janaar und Namharim
  • Entsprechend bekommt ihr am Ende der Kämpfe besondere Belohnungen
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Eine ungewöhnliche Liga

Welche neuen Belohnungen gibt es? Insgesamt kommen 12 neue Unique Items ins Spiel. Zu diesen gehören:

  • Doryani’s Prototype Unique Armour – Richtet sich an Builds, die Blitzschaden austeilen, da ihr mit der Rüstung nur Blitzschaden verursachen könnt. Je niedriger eure Blitz-Resistenz ist, desto mehr Schaden macht ihr.
  • Storm Secret Unique Ring – Richtet sich an den Build Herald Bomber. Der Skill Herald of Thunder wird gebufft und erhöht die Frequenz der Schockwellen.
Path of Exile Harvest Liga Screenshot
In eurem Garten der PoE-Harvest-Liga erwarten euch harte Kämpfe.

Welche Neuerungen bringt die Liga noch mit sich? Zweihandwaffen erhalten durch Schmetterangriffe, sogenannte Slams, einen Buff. Der passive Talentbaum wird überarbeitet und neue Kampfschreie kommen hinzu.

Darüber hinaus läuft Crafting in der Harvest-Liga etwas anders ab. Nach der Ernte erhaltet ihr die Möglichkeit, die Lebensenergie der vernichteten Monster zu nutzen, um eure Items mit Modifikatoren auszustatten.

  • Jeder gefundene Samen schaltet ein Rezept frei
  • Nun pflanzt ihr die Samen ein, bei denen euch die Modifikatoren besonders zusagen
  • Erntet die Pflanze und besiegt das Monster
  • Sammelt nun dessen Lebensenergie ein
  • Verbessert ein Item mit den entsprechenden Modifikatoren
  • Lebensenergie, die ihr nicht sammelt, verpufft oder ihr nutzt sie für den Kondensator und damit als Dünger für die Pflanzen

Wann startet die Harvest-Liga? Harvest beginnt am 19. Juni auf PC und eine Woche später für PS4 und Xbox One.

Falls ihr euch außer PoE noch andere Hack and Slays anschauen wollt, die für 2020 geplant sind, dann lest euch die MeinMMO-Liste der 9 neuen Hack and Slays durch, die 2020 kommen, während ihr auf Diablo 4 wartet.

Bug im Battle Pass von Valorant versperrt Belohnungen – Das sagt Riot Games

Ein fieser Bug im neuen Shooter Valorant versperrt euch aktuell den Weg zu einigen Belohnungen, wie neuen Helden oder Waffen-Skins. Entwickler Riot-Games verspricht allerdings Besserung.

Dieses Problem gibt es gerade: Auf reddit gibt es aktuell mehrere Beschwerden darüber, dass man keine Belohnungen erhält, obwohl man die passende Mission dazu abgeschlossen hat. Das betrifft den Battle-Pass der Episode 1, aber auch die Aufgaben, mit denen ihr die Valorant-Agenten freischaltet.

Auf das Problem hat Entwickler Riot Games bereits reagiert und kündigte einen passenden Fix an.

Ihr erhaltet keine Belohnungen? Der Fix kommt

Das zeigen Spieler: Mehrere Spieler zeigen, dass sie keine Belohnungen erhalten, obwohl sie die passende Mission dazu erledigt haben. Ein Video zeigt das Problem:

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In den Kommentaren des Videos gibt es viel Zustimmung. Weitere Spieler sind ebenfalls davon betroffen, wenn sie den Battle Pass freigeschaltet haben. Der Clip hat auch schon über 1.300 Upvotes (3. Juni, 10 Uhr).

Was sagt Riot Games dazu? Die Entwickler von Valorant wissen über den Bug Bescheid und haben bereits einen Fix parat. Sie sagen:

Wir entwickeln und testen derzeit einen Fix, um für die Betroffenen wieder richtig funktionierende Belohnungen zu schaffen. Sobald der Fix bestätigt ist, werden wir dazu übergehen, Inhalte rückwirkend für alle, die auf diese Probleme gestoßen sind (Probleme, die bedeuten, dass Inhalte nicht wie erwartet verdient werden können), auszuteilen.

Riot Games auf reddit

Was bedeutet das für die Spieler? Ihr werdet euch noch etwas gedulden müssen, bis der Bug behoben ist. Riot ist aber bereits dran und der Bug scheint bald behoben zu sein.

Ihr werdet dann auch die Belohnungen, die ihr bisher durch den Bug nicht erhalten habt, rückwirkend abholen können. So verliert ihr davon nichts, doch müsst aktuell ohne diese Belohnungen auskommen.

Wenn ihr dann wieder die Belohnungen abholen könnt, zeigen wir euch hier 3 Agenten, die ihr unbedingt als Erstes freischalten solltet.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Destiny 2: Sind wir beim großen Finale der Season 10 nur als Zuschauer dabei?

So manch ein Spieler hofft, dass wir beim anstehenden Finale der Season 10 von Destiny 2 aktiv mitwirken können. Doch einige denken, dass uns nur die Zuschauer-Rolle bleibt. Warum?

Achtung, mögliche Spoiler voraus. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

Was ist gerade los bei Destiny 2? Bei Destiny neigt sich die laufende Season 10, die Saison der Würdigen, ihrem Ende entgegen. Offiziell ist am 9. Juni Schluss – falls die neue Season nicht noch wie bei Call of Duty: Modern Warfare aufgrund der Lage in den USA verschoben wird.

Dann sollte die neue Season 11 beginnen, über die man aktuell im Prinzip so gut wie nichts weiß. Doch zuvor steht noch das Finale der Season 10 aus.

Das erhoffen sich einige Spieler fürs Finale: Hüter rechnen zum Ende der Season 10 mit zwei größeren Dingen.

destiny-dreieck-schiffe
Die Schiffe der Dunkelheit

Zum einen, dass man möglicherweise endlich auf die Dunkelheit trifft. Da gab es nun mit dem letzten Weekly Reset der Season 10 von 2. Juni eine neue Cutscene. Dort sehen wir die Ankunft der Dunkelheit bei Jupiter.

Ob wir in der Saison der Würdigen noch mehr von der Dunkelheit zu sehen bekommen oder wirklich aktiv auf diese treffen, ist fraglich. Doch jetzt weiß man – der Erzfeind der Hüter steht nun direkt vor unserer Haustür.

Zum anderen hofft so manch ein Hüter, dass wir noch etwas zum Saisonabschluss im Rahmen der saisonalen Story zu tun bekommen. Schließlich rast die Allmacht, ein gewaltiges Flottenschiff der Kabale, auf die Erde zu und steht mittlerweile kurz vor der Kollision mit unserem Planeten.

Hier sollen wir eigentlich gemeinsam mit Zavala, Ana Bray und Kriegsgeist Rasputin noch die nahende Katastrophe abwenden – möglicherweise durch ein Ingame-Event oder eine letzte Mission, so die Hoffnung einiger Hüter. Schließlich hieß es ja, wir sollen Rasputin dabei helfen, die Allmacht zu zerstören. Doch das könnte am Ende weniger spannend ausfallen, als es sich zunächst anhört und als es sich so manch einer erhofft.

Die Allmacht

Sind wir nur Zuschauer bei der Zerstörung der Allmacht? Aktuell diskutieren zahlreiche Spieler und Fans ein spezielles legendäres Emblem – Seraph-Flügel. Es ist noch nicht erhältlich und ist offenbar als Belohnung vorgesehen, wenn die Allmacht zerstört wurde.

Was viele dabei kritisch sehen, ist die Beschreibung, wie man das Emblem bekommt. Bei Quelle steht nämlich: Werde Zeuge von Rasputins vollständiger Macht.

Zudem postete der wohl bekannteste Destiny-Dataminer Ginsor folgende Zeilen auf Twitter: “Die Allmacht gibt’s nicht mehr. Kommt in den Turm, um den Fallout zu sehen und euer Gedenk-Emblem abzuholen.”

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Dabei handelt es sich wohl um den Text, der dann auch im Spiel zu sehen sein dürfte, nachdem die Allmacht zerstört wurde. Denn Ginsor ist eigentlich nicht für Trolling oder Scherze bekannt.

Aufgrund der Beschreibung und von Ginsors Tweet gehen nun zahlreiche Hüter davon aus, dass wir nicht mehr aktiv ins Geschehen rund um die Zerstörung der Allmacht eingreifen, sondern uns das Ganze nur noch passiv anschauen werden – möglicherweise in einer weiteren neuen Cutscene. Denn “Zeuge werden” heißt für viele Spieler “sich etwas anzuschauen” und nicht selber aktiv teilnehmen.

Der Turm könnte tatsächlich beschädigt werden: Bereits seit einiger Zeit kursieren Gerüchte und Leaks, dass der Turm im Zuge unserer Anstrengungen gegen die Allmacht zerstört oder zumindest beschädigt werden könnte.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: Destiny 2: Leak zeigt Zerstörung von 2 Locations – Killt wohl ganzen Planeten

Ein Blick auf den zerstörten Turm aus dem Leak

Und so wie es aussieht, könnte es tatsächlich dazu kommen, wenn man Ginsors Tweet Glauben schenkt. Denn er spricht davon, dass Hüter in den Turm kommen und sich den Fallout anschauen sollen. Für Einige klingt das ganz danach, als würde es auch den Social Space nun aufs Neue erwischen.

Was denkt ihr, wie die Season 10 enden wird? Dürfen wir als Hüter vielleicht doch noch aktiv ran, um die Allmacht zu stoppen? Oder können wir uns das anstehende Spektakel nur noch als Zuschauer erleben?

Quelle(n):
  1. Reddit

Pokémon GO: Champ der Nostalgie-Herausforderung – Alle Quests

In Pokémon GO startet die “Champ der Nostalgie-Herausforderung 2020”. Das ist das Finale der Nostalgie-Forschungen. Alle Quests und Belohnungen der Spezialforschung mit Genesect zeigen wir euch hier.

Was sind das für Quests? In Monat Mai habt ihr verschiedene Nostalgie-Herausforderungen erledigt. Die liefen zu den Themen

Jetzt startet das große Finale mit der “Champ der Nostalgie-Herausforderung”-Forschung. Diese neue Spezialforschung zeigen wir euch hier im Detail.

Um diese Herausforderung spielen zu können, müsst ihr vorher alle vier begrenzten Forschungen zu Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh abgeschlossen haben. Habt ihr das nicht, könnt ihr euch das Ticket für die Champ-Forschung kaufen.

Wie lange läuft die Champ-Forschung? Diese Spezialforschung startet am 3. Juni um 13:00 Uhr Ortszeit und ist nur bis Montag, den 8. Juni 2020 um 13:00 Uhr Ortszeit aktiv. Einmal gestartet, kann diese Forschung aber jederzeit abgeschlossen werden – da müsst ihr euch nicht hetzen.

Dazu schreibt Niantic in der Ankündigung (via nianticlabs.com) “Im Gegensatz zu den Begrenzten Forschungen kann diese Spezialforschung jederzeit abgeschlossen werden.”

Champ-Forschung – Schritt 1/5

AufgabeBelohnung
Mache 15 großartige WürfeBegegnung mit Galar-Mauzi
Fange 15 Pokémon1x Rauch
Verschicke 15 Pokémon30 Hyperbälle

Stufen-Belohnung: Für den Abschluss dieses Schrittes erhaltet ihr: 500 EP, 500 Sternenstaub und eine Begegnung mit Mollimorba.

Champ-Forschung – Schritt 2/5

AufgabeBelohnung
Entwickle 5 Pokémon5 Sonderbonbons
Brüte 15 Eier ausBegegnung mit Ottaro
Gewinne 15 Raids10x Top-Beleber

Stufen-Belohnung: Für den Abschluss dieses Schrittes erhaltet ihr: 500 EP, 500 Sternenstaub und eine Begegnung mit Flampion.

Champ-Forschung – Schritt 3/5

AufgabeBelohnung
Lande einen fabelhaften Wurf30 Hyperbälle
Kämpfe 15x gegen einen anderen TrainerBegegnung mit Floink
Nutze 15 Power-Ups bei Pokémon500 Sternenstaub

Stufen-Belohnung: Für den Abschluss dieses Schrittes erhaltet ihr: 500 EP, 500 Sternenstaub und eine Begegnung mit Elezeba.

Champ-Forschung – Schritt 4/5

AufgabeBelohnung
Gib deinem Kumpel 15 Snacks1 goldene Himmihbeere
Fange ein Pokémon von Typ DracheBegegnung mit Serpifeu
Mache 15 Schnappschüsse1 Silberne Sananabeere

Stufen-Belohnung: Für den Abschluss dieses Schrittes erhaltet ihr: 500 EP, 500 Sternenstaub und eine Begegnung mit Ohrdoch.

Champ-Forschung – Schritt 5/5

AufgabeBelohnung
Belohnung anfordern1 Lade-TM
Belohnung anfordernBegegnung mit
Galar-Flunschlick
Belohnung anfordern1 Sofort-TM

Stufen-Belohnung: Für den Abschluss dieses Schrittes erhaltet ihr: 5 Sonderbonbons, das Accessoire “Prof. Willows Brille” und eine Begegnung mit Genesect.

Wenn ihr ein Ticket kauft, obwohl ihr bereits Zugang habt

So funktioniert es: Wenn ihr euch den Zugang zu “Champ der Nostalgie-Forschung” bereits kostenlos erspielt habt, indem ihr Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh erfolgreich abgeschlossen habt, könnt ihr trotzdem das Event-Ticket für die Champ-Forschung kaufen.

Dieses erhaltet ihr dann zusätzlich. Ihr habt also beide Forschungen dann aktiv.

Das Besondere dabei ist, dass bei den Forschungen im Ticket dann jede Pokémon-Begegnung mit 10 Bonbons für diese Spezies ersetzt wird. Ihr begegnet also einmal regulär dem Pokémon und erhaltet zusätzlich die 10 Bonbons.

Die Brille von Professor Willow wird bei den Ticket-Forschungen durch Sternenstaub ersetzt, wenn beide Forschungen aktiv sind.

Wenn ihr Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh nicht alle erfolgreich abgeschlossen habt und dann das Ticket kauft, erhaltet ihr die Quests und Belohnungen regulär wie sie in Schritt 1 bis 5 aufgeführt sind.

Seid ihr für Schritt 4 der Forschung auf der Suche nach einem Drachen-Pokémon? Dann schaut doch in die aktuellen Raids von Pokémon GO. Reshiram ist ein Drache und kann sogar zu dritt besiegt werden.

Fallout 76 hat endlich eines seiner nervigsten Probleme behoben

Fallout 76 hatte nun eine ganze Zeit lang an einem schwerwiegenden Problem zu knabbern. Das hat auch viele Spieler ziemlich genervt. Mit einer Wartung heute, am 2. Juni, soll das Problem aber endlich gefixt sein.

Was ist das für ein Problem? Seit nun über einem Monat gab es in Fallout 76 wieder Probleme mit Dupern. Das sind Spieler, die durch Exploits ihre Gegenstände verdoppeln und so teilweise riesige Mengen starker und seltener Gegenstände anhäufen.

Am 21. April 2020 haben die Entwickler deswegen Verkaufsautomaten und Vitrinen deaktiviert. Die waren wohl der Ursprung des Problems. Seitdem konnten Spieler auf keines von beidem mehr in ihrem Camp zugreifen.

Fallout 76 Harpunen Vitrine
Vitrinen und ähnliches sind beliebt, um Waffen auszustellen. Ein Spieler betreibt sogar ein ganzes Museum nur mit Harpunen.

Was ist nun los? Das Problem kam offenbar mit dem neuen, großen Wastelanders-Update erneut auf. Mit den Wartungsarbeiten vom Dienstag, dem 2. Juni, soll das aber nun behoben sein. Seit etwa 17 Uhr deutscher Zeit sind die Server wieder online. Die Entwickler schreiben in einem Post im offiziellen Forum:

Mit den heutigen Wartungsarbeiten haben wir Verkaufsautomaten und Vitrinen wieder verfügbar gemacht und ihr solltet sie ab jetzt wieder in eurem Camp nutzen können.

Problem ist groß und nervig

Darum war der Fix so wichtig: Duper sind schon seit einiger Zeit ein Problem und Bethesda ging schon in der Vergangenheit hart gegen sie vor. Das große Problem an ihnen ist, dass sie die Wirtschaft des Spiels zerstören.

Ohne selbst einen größeren Aufwand zu haben, bekommen sie wertvolle Gegenstände und verkaufen sie an andere Spieler. Dadurch können sie grundsätzlich günstigere Preise anbieten als jeder faire Spieler und sacken sich zugleich haufenweise Kronkorken ein.

Damit dies nicht ein zweites Mal passiert, hat Bethesda vorsorglich die Verkaufsautomaten deaktiviert. Das hat jedoch auf Dauer die Spieler ebenfalls genervt, weil das Feature recht beliebt ist. Allerdings konnten wohl nur so schwerwiegendere Folgen verhindert werden.

Fallout 76 Automaten
Die Verkafus-Automaten haben für Probleme gesorgt.

Wie geht es weiter? Nachdem nun die Verkaufsautomaten wieder funktionieren, sollten sämtliche Features von Fallout 76 wieder nutzbar sein. Aktuell läuft noch das Fasnacht-Event bereits zum zweiten Mal. Das war das erste saisonale Event, das Fallout 76 je hatte.

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von Benedict Grothaus

Dort könnt ihr Masken und weitere Kosmetika abstauben, indem ihr den Bots in Helvetia helft, eine Parade auszurichten. Das Event ist nach einiger Probleme offline genommen und nun verlängert worden. Es dauert noch bis zum 9. Juni an. Gleichzeitig läuft vom 4. Juni bis zum 8. Juni jeweils um 18:00 Uhr deutscher Zeit ein Event für doppelte Erfahrungspunkte.

Für die weitere Zukunft hat Bethesda ebenfalls Pläne angekündigt. In einer großen Roadmap für 2020 für Fallout 76 gibt es Informationen über die kommenden Inhalte. So wird es unter anderem Seasons geben, einen kostenlosen Season Pass und ein Wiedersehen mit einer legendären Fraktion.

Quelle(n):
  1. Bethesda

Destiny 2 hat eine neue Cutscene – Aber eine andere als erwartet

In Destiny 2 könnt ihr jetzt eine neue Zwischensequenz sehen. Doch statt dem fulminanten Finale von Season 10, erwartet euch eine dunkle Ankündigung.

Das ist jetzt zu sehen: Startet ihr Destiny 2, begrüßt euch eine kurze, aber stimmungsvolle Cutscene. Ihr müsst nichts weiter tun, als euch ins Spiel einzuloggen um sie zu genießen.

In der Sequenz sehen wir die Leere des Alls. Zu schauriger Musik zoomt die Kamera immer Näher auf den Jupiter. Aus dem Schatten schält sich dann ein Raumschiff, in der Form einer Pyramide – und Schnitt.

Hier könnt ihr euch den Clip anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=pRCoczW_XBE&feature=youtu.be

Damit bestätigt sich ein Leak aus dem April 2020. Zeitgleich bestätigt sich die Theorie, dass unser Erzeind, die Dunkelheit, jetzt quasi an unsere Tür klopft. Denn im Destiny-Universum stehen die bedrohlichen Pyramidenschiffe für die Dunkelheit. Fast 6 Jahre mussten die Hüter auf die Ankunft warten, bald dürfte das Warten aber ein Ende haben.

Was könnte dahinter stecken? Die Season 10 befindet sich in ihrer letzten Woche, dann startet die noch unbekannte, neue Season. Aktuell kann nur gemutmaßt werden, ob wir schon ab dem 9. Juni der Dunkelheit gegenüber treten werden.

Über die vergangenen Monate wurde die Ankunft der Pyramidenschiffe überall angetasert:

Pyramidenschiffe 2 Juni Bunker Destiny
Im Seraph-Bunker seht ihr, wie weit die Pyramidenschiffe im Sonnensystem vorgerückt sind. Quelle: reddit

Bekommen wir es also nun doch schon schneller als gedacht mit den Pyramidenschiffen zu tun – nämlich im Sommer und nicht erst zur großen Herbst-Erweiterung? Letzte Season gab es eine ähnliche Cutscene: Damals traf Osiris auf Rasputin. Was dort angeteasert wurde, ist zur Story der aktuellen Season 10 geworden.

Was ist mit dem Finale der Season 10?

Auf diese Cutscene warten die Spieler: Bei all den düsteren Zeichen und vorausfliegenden Schatten sollten wir nicht vergessen, dass uns in Destiny eine unmittelbare Bedrohung bevorsteht: die auf die Erde herabstürzende Allmacht. Zum Start von Season 10 wurden wir Zeuge, wie das gewaltige Flottenschiff der Kabal auf Kollisionskurs mit uns ging.

Die Allmacht

Seit gut 3 Monaten bewaffnen wir daher Kriegsgeist Rasputin, der dann für uns das Flaggschiff aus dem Orbit pusten soll. Seit Kurzem ist die steuerlose Bedrohung auch von der letzten Stadt aus zu sehen. Also, wo bleibt das explosive Finale?

Wir werden uns wohl noch ein paar Tage gedulden müssen, bis sich der Kriegsgeist endlich zur Rettung der Erde bereit fühlt. Aktuell verrät uns Ana im Gespräch nur, dass Rasputins Verteidigungs-Systeme gänzlich hochgefahren wurden

Nicht mehr allzu weit weg dürfte übrigens die nächste große Enthüllung im Destiny-Universum sein: Destiny 2 kündigt das nächste große Ding an – Löscht es aber ganz schnell wieder

Destiny 2: Das bringt der letzte Weekly Reset vor der Season 11

Heute, am 2. Juni, ist es in Destiny 2 Zeit für den Weekly Reset. Dieser bringt den Hütern neue wöchentliche Herausforderungen, Dämmerungs-Strikes sowie einen frischen Flashpoint. Doch was gibt es sonst noch für die Hüter zu tun?

Was ist los in Destiny 2? Mit dem heutigen Weekly Reset beginnt in Destiny 2 die letzte Woche von Season 10. Es ist also höchste Zeit, noch offene Aktivitäten anzugehen, denn mit dem Beginn von Season 11 wird so einiges aus dem Spiel verschwinden.

Hinzukommen könnte allerdings schon bald eine neue Location, die Bungie letzte Nacht in einem Video (welches mittlerweile gelöscht wurde) angedeutet hat. Mehr Informationen dazu erwarten wir am 9. Juni.

Was die neue Season 11 alles bieten wird, ist noch nicht bekannt. Doch das Ende der Saison der Würdigen könnte fulminant werden, erwartet MeinMMO-Autor Philipp Hansen.

Die wichtigsten Infos zu den wöchentlichen Aktivitäten vom 02.06. bis zum 09.06.

Diese Nightfalls stehen bereit: Bei der regulären Dämmerung (Powerlevel 820) könnt ihr aus diesen Nighfall-Strikes auswählen:

  • Baum der Wahrscheinlichkeiten
  • Wille der Tausenden
  • Brutfeste

In Dämmerung: Die Feuerprobe ist der Strike

  • Der Terminus der Einsicht

aktiv.

Strikes und Story-Missionen stehen mit folgenden Modifikatoren zur Verfügung:

  • Arkus-Versengen
  • Blackout
  • Grenadier

Wobei der Versengen-Modifikator bis zum nächsen Weekly Reset identisch bleibt. Die beiden übrigen Modifier ändern sich täglich.

Schmelztiegel: Im PvP gibt es diese Modi zur Auswahl:

  • Privatmatch (Kern-Playlist)
  • Rumble (Kern-Playlist)
  • Kontrolle (Kern-Playlist)
  • Team-Versengt (Rotation-Playlist)
  • Showdown (Rotation-Playlist)
  • Eliminierung (Kern-Playlist)
  • Überleben (Kern-Playlist)
  • Überleben: Freelance (Kern-Playlist)
  • Klassische Mischung (Kern-Playlist)

Abrechnung: Diese Modifier sind aktiv:

  • Arkus-Versengen
  • Schwergewicht

Eskalationsprotokoll: Auf dem Mars könnt ihr euch beim Endboss im Eskalationsprotokoll diese Waffen holen:

Der aktuelle Flashpoint befindet sich in der ETZ.

Petra Venj findet ihr aktuell (Fluch-Woche 1) am Pavillon im Gebiet „Das Ufer“. Zudem ist die 2. Aszendenten Herausforderung aktiv.

d2 petra venj
Petra Venj ist am Pavillon im Gebiet “Das Ufer” zu finden

Das sind die Quellen für Mächtigen Loot in der Season 10 von Destiny 2

So gliedert sich Mächtiger Loot in Destiny 2: Mächtigen Loot gibt es in mehreren Stufen, die euch verschiedene Power-Schübe verleihen. Dementsprechend verleihen euch höhere Stufen auch höhere Power-Schübe.

  • Stufe 1 (bis zu +3 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 2 (bis zu +4 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 3 (bis zu +5 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Spitzenausrüstung (+5 oder mehr über dem Powerlevel. Die einzige Ausrüstung, die über 1000 und bis maximal 1010 geht)

Zur Info: Powerlevel, die man über das saisonale Artefakt zusätzlich erhält, werden nicht für die Berechnung der Powerlevels eurer Drops berücksichtigt. Hier ist der Mittelwert der Ausrüstung und Waffen entscheidend.

Quellen für Mächtigen Loot in Season 10: 

Stufe 1:

  • Wöchentlicher Flashpoint
  • Primus-Engramme
  • Waffenschmied-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • wöchentliche Story-Mission: Lunas Ruf von Eris
  • 3x Albtraum-Jagd absolvieren
  • Zavalas Vorhut-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • 5x Dämmerung: Die Feuerprobe erledigen. Höhere Schwierigkeitsstufen gewähren größeren Fortschritt
  • Schmelztiegel für 4 Matches in einer Rotations-Playlist
  • Shaxx‘ Schmelztiegel-Beutezüge – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • Gambit-Beutezüge vom Vagabunden – Erledigt 8 seiner Beutezüge
  • Jeder volle Rangaufstieg in Gambit oder im Schmelztiegel

Stufe 3:

  • Seraph-Bunker
  • Trials of Osiris

Spitzenausrüstung:

  • Raid „Garten der Erlösung“
  • Dämmerung: Die Feuerprobe mit einer Team-Punktzahl von 100.000 oder mehr
  • Albtraumjagd (Großmeister)
  • Dungeon (Grube der Ketzerei)
  • Trials of Osiris
  • Den Seraph-Bunker auf Stufe 7 leveln

Seit dem Update 2.8.1 wurden ehemals mächtige Belohnungen zu Spitzenausrüstung befördert. Dazu zählen:

  • Schmelztiegel für 4 Matches in einer Kern-Playlist
  • 3x Vorhut-Strikes erledigen
  • Clan-Belohnung von Hawthorne
  • Schließt 3 Spiele in Gambit oder Gambit Prime ab
Destiny 2 tess everis
Welche Items verkauft Tess Everis in dieser Woche?

Glanzstaub-Highlights des Everversums

Das sind die Glanzstaub-Highlights dieser Woche:

  • Die exotische Geste „Die Ladung Tragen“
  • Der exotische Sparrow „Urbaner Commander“
  • Das exotische Schiff “Obisidian-Flügel”
  • Das exotische Waffenornament für Pikass „All In“
  • Die exotische Geist-Hülle „CLVS-241-Hülle“

Livestream mit der Chefredaktion: Wie umgehen mit #BlackLivesMatter im Gaming?

Aktuell überschlagen sich die News zu den Protesten in den USA unter dem Hashtag #BlackLivesMatter. In einem Livestream mit der Chefredaktion wollen wir heute um 21 Uhr mit euch diskutieren, wie sich das Thema auch auf Gaming-Websites auswirkt.

Was ist passiert? Am 25. Mai 2020 wurde der schwarze US-Amerikaner George Floyd während eines Polizeieinsatzes in Minneapolis von Polizisten getötet. (via Spiegel.de) Der Vorfall wurde als Video aufgezeichnet und die schockierenden Bilder im Anschluss weit verbreitet.

Seitdem finden sowohl in zahlreichen US-Städten als auch international täglich Proteste und Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus statt. Die BlackLivesMatter-Bewegung schlägt weltweit in den sozialen Netzwerken hohe Wellen. Viele Politiker, Prominente und Unternehmen haben inzwischen ihre Solidarität für BlackLivesMatter ausgesprochen.

Wie steht das im Zusammenhang mit Gaming? Immer mehr Vertreter der Videospiel-Branche schließen sich der Solidaritätsbekundung an.

Die Situation in Amerika übt derzeit einen Einfluss auf unsere Berichterstattung aus. Die Verschiebungen von Events und Ankündigungen sind Teil unseres Arbeitsumfeldes. Wir merken in unseren Communitys, dass hier Redebedarf herrscht und auch wir stecken derzeit hierüber die Köpfe zusammen. 

Update 22:00 Uhr: Mittlerweile ist der Live-Stream gelaufen. Wir binden an dieser Stelle die Aufzeichnung des Talks ein:

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Kommt um 21 Uhr in unseren Live-Talk zu den Einflüssen von Black-Lives-Matter im Gaming

Deshalb haben wir uns entschieden mit der Chefredaktion noch heute einen Live-Talk zu der Thematik zu veranstalten, in dem wir diskutieren, wie wir als Redaktionen mit der Situation umgehen und natürlich auch eure Fragen beantworten.

Ein wichtiger Hinweis: In unserer Runde soll es nicht um Black Lives Matter als Bewegung oder die aktuellen Ereignisse als solches gehen, sondern lediglich um die Auswirkungen der Situation auf unsere tägliche Arbeit als Spieleredakteure. Aus offensichtlichen Gründen maßen wir es uns nicht an, eine Expertise in einem anderen Bereich außer Gaming bei einem so komplexen Thema zu vertreten.

Der Talk findet im Anschluss unseres Streaming-Programms zu Find Your Next Game statt.

Wann startet der Stream? Heute, am 02. Juni, um 21 Uhr abends

Wo kann ich den Stream schauen? Auf dem YouTube-Kanal von GameStar

Hier lang zum Youtube-Kanal von GameStar

Wer wird dabei sein? 

MeinMMO, GameStar und GamePro positionieren sich solidarisch zur ‚Black Lives Matter‘-Bewegung und tolerieren keinerlei Diskriminierung. Und wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich in unseren Communitys für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen. Passt auf euch auf.

ESO hat Problem mit den wichtigen Gildenhändlern – Darum ist das so heikel

Beim MMORPG The Elder Scrolls Online kam es am Sonntag, dem 31. Mai, zu einem Problem mit den Gildenhändlern. Das ist heikel, denn das kann direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft des MMORPGs haben. Beim letzten Mal kam es zum „Black Sunday“, zum Wirtschafts-Crash. Der Community-Manager beruhigt aber: So schlimm wie beim 1. Mal sei es im Mai 2020 nicht.

Das sind die Gildenhändler in ESO: Bei The Elder Scrolls Online gibt es kein Auktionshaus wie bei World of Warcraft oder vergleichbaren MMORPGs. Stattdessen gibt es die NPCs „Gildenhändler“, die jeweils für eine Woche angeheuert werden können, um Waren der Gildenmitglieder an einem Ort feilzubieten.

Für diese Gildenhändler werden am Sonntag jeder Woche Gold-Gebote in Vorkasse abgegeben. Wer am meisten bietet, mietet den Gildenhändler für eine Woche, die unterlegenen Gilden bekommen ihr Geld zurück. Wenn der Gildenhändler an einer besonders gut frequentierten Stelle in der Spielwelt steht, gilt er als “wertvoll“ und kann hohe Gebote einsacken.

Das ist das Problem: Wie ein Spieler im ESO Forum erklärt, ist bei der Händler-Auktion am 30. Mai auf dem Mega-Server des PCs in Europa etwas schiefgegangen. Gilden gewannen die Auktion zwar, bekamen aber nicht den Händler zugesprochen, sondern den bekam eine andere Gilde.

Die Stimmung kochte schnell hoch, denn ein ähnlicher Bug hatte 2019 für große Probleme gesorgt.

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Am Sonntag war bei einigen Händlern in ESO die Stimmung etwas gestresst.

Lag bei Gildenhändler löste 2019 Wirtschafts-Krise aus

Das macht das so heikel: Letzten Sommer gab es ein solches Gildenhändler-Problem in ESO schon einmal. Das wurde als „Black Sunday“ bekannt. Damals war ESO stark überlaufen und das führte zu Serverproblemen. Am Sonntag, dem 18. August 2019, kochte das Problem dann über und führte zu einem gravierenden Lag bei dem Händler-Wechsel.

Durch den Lag und einen damit zusammenhängenden Fehler ist Gold entstanden, das Spielern zurückerstattet wurde, das die vorher aber gar nicht ausgegeben hatten. Das führte zu einer Art Inflation, denn durch das „gedupte“ Gold waren Items nun weniger wert.

Damals musste Zenimax umständlich das Gold wieder den Leuten abknüpfen und aus dem Spiel nehmen.

Als es jetzt am Sonntag wieder zu Problemen mit den Gildenhändlern kam, nahmen Spieler an, dass es auch diesmal wieder zu so einem großen Problem kommt.

Das hat einige Spieler im Forum aufgeregt, denn das gravierende Problem sollte eigentlich gelöst sein. Zudem hat ESO die große Performance-Offensive gestartet, um solche Fehler zu verringern.

Mehr zum Thema
ESO: Das sagt uns Zenimax zum großen Gold-Bug vom Sonntag im MMORPG
von Schuhmann

Nicht so gravierend wie 2019, aber ärgerlich – Fix kommt

Das sagt Zenimax: Der deutsche Community-Manager Kai Schober hat im Forum das Problem erklärt. Er sagt, zwischen dem Ende der Auktion und der Übernahme der Händler lagen etwa 20 Minuten. In der Zeit konnten Gilden die Händler für einen geringen Betrag übernehmen.

Zenimax weiß aber, welche Gilden die Auktion eigentlich gewonnen haben und für welche Summe. Das wird man nun richtig stellen. Die Korrektur wird offenbar während der ESO-Wartung am Mittwoch geschehen. Am 3. Juni wird der PC-Mega-Server zwishen 10 und 14 Uhr offline genommen.

Schober stellt klar: Das war nicht derselbe Fehler wie im August 2019. Und es wurden diesmal nicht „fehlerhafte Millionebeträge ins Spiel gepumpt“, daher sei die Auswirkung auf Handel und Wirtschaft “deutlich geringer.”

Der alte Fehler sei gefixt und könne nicht mehr auftreten, auch gegen den neuen Fehler werde man einen Schutz implementieren.

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Im Moment steht bei ESO alles unterm Zeichen von Greymoor.

The Elder Scrolls Online hat jetzt im Mai 2020 wieder einen Ansturm der Spieler zu verkraften. Die Erweiterung Greymoor ist ein Höhepunkt im Spielesommer 2020.

MeinMMO-Autor Jürgen Horn findet vor allem die neuen Gramstürme richtig cool.

Quelle(n):
  1. ESO Forum Deutsch

MontanaBlack zu CoD Warzone: „Activision hört einfach nicht auf die Spieler“

Der Twitch-Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris hatte sich in einem Livestream kritisch zu Call of Duty: Modern Warfare und dem Battle Royale Warzone geäußert. So liebt er das Spiel zwar, doch meint, dass Publisher Activision einfach nicht auf die Spieler hört.

Um dieses Thema geht es: MontanaBlack ist aktuell vor allem im neusten Call of Duty unterwegs. So verbrachte er laut twitchtracker.com im vergangenen Monat allein 49 Stunden im Shooter.

Doch obwohl er so viel Zeit im Spiel verbringt, passt ihm nicht alles in Modern Warfare und Warzone. So kritisiert er vor allem den Publisher Activision, der für ihn einfach zu wenig auf das hört, was die Spieler fordern.

Warzone haben nur Familienväter entwickelt

Diese Punkte kritisiert der Streamer: In einem Stream, dessen Highlights am 31. Mai auf YouTube hochgeladen wurden, kritisiert MontanaBlack folgende Punkte:

  • Das Nachjoinen von Spielern ist ein großes Problem – So spiele er immer wieder mit Spielern, die er gemeldet hatte. Diverse Zuschauer folgen ihm oftmals auch in eine Runde Warzone
  • Das Matchmaking nimmt dem Streamer viel Spaß – Er spielt immer wieder gegen extrem starke Gegner und selten nur hat er ein Match, wo er die Runde dominiert und um den Sieg spielen kann
  • Die Maps in Modern Warfare sind für ihn bei weitem nicht so gut, wie es noch in den Vorgängerteilen der Fall war
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In diesem Video spricht MontanaBlack über die Probleme mit Activision.

Wo sieht er das größte Problem? All diese Schwierigkeiten in Modern Warfare und Warzone erklärt MontanaBlack damit, dass die Entwickler von Activision das Spiel selbst nicht zocken und auch nicht auf die Spieler hören.

So sagt er: “Ich hab das Gefühl, dass leider bei Activision in der Entwicklung von Warzone nur Familienväter mit am Start sind.” Er meint, dass die Entwickler allesamt keine Ahnung haben und im Spiel “absolute Bots” sind. Dennoch sind genau diese Entwickler die Entscheidungsträger für die Features in Warzone, so der Streamer.

Hier hört Activision nicht zu: MontanaBlack berichtet von einem Treffen mit Activision, wo die deutschen Community-Manager ihm bestätigten, dass sie bei diesem CoD-Teil auf die Community hören werden.

Für den Streamer wurde aber genau das nicht gemacht. So meckern noch immer hunderte Spieler, dass das Matchmaking in diesem CoD-Teil schlecht ist. Dennoch verändert Activision daran nichts.

So versteht MontanaBlack auch manche Schritte der Entwickler nicht. Modern Warfare hat eine komplett neue Minimap und wollte anfänglich sogar gänzlich auf dieses Feature verzichten. Dazu sagt der Streamer: “Das war die letzten 15 Jahre in jedem CoD-Teil drin. Warum muss man das jetzt ändern?”

MontanaBlack nimmt oftmals kein Blatt vor den Mund – Zuletzt gab es eine verbale Auseinandersetzung mit dem Moderator Jan Böhmermann.

Das sagt der Streamer zu Warzone: Trotz der vielen Kritik spielt MontanaBlack weiterhin gerne das Battle Royale. Er meint: “Warzone ist ein 1+-Spiel”, doch die Familienväter, die das Spiel entwickeln, sind der große Kritikpunkt.

Im Vergleich zum Battle Royale Blackout von Black Ops 4 ist Warzone auch deutlich anspruchsvoller. Aufgrund des Matchmakings bekommt der Streamer immer wieder schwierige Gegner. Während er in Blackout noch teilweise mehrere Siege an einem Abend hatte, hat er in Warzone insgesamt nur 4 Siege in hunderten Matches, so MontanaBlack.

Wie berechtigt ist die Kritik? Die Punkte, die der Streamer angesprochen hat, wurden bereits oft von anderen Spielern kritisiert. Die veränderte Minimap sorgte vor allem zum Start von Modern Warfare für viele Diskussionen.

Das Matchmaking ist noch immer ein Problem. Immer wieder fordern Spieler, dass das Matchmaking verändert werden soll. Die Aussagen vom Streamer dürften also viel Anklang finden. Das YouTube-Video mit seiner Meinung hat (Stand 2. Juni um 17:00 Uhr) bereits knapp 800.000 Klicks und 48.400 Daumen nach oben.

E-Sport-Profis kritisieren Call of Duty: Modern Warfare – „Bullshit, Mann“

Einige Insider der “Call of Duty”-League sind der Ansicht, Activision und die Entwickler von CoD: Modern Warfare würden nicht genug für die kompetitive und die Pro-Szene beim aktuellen Ableger der Reihe tun. Dafür gibt es ordentlich Kritik.

Wer übt da Kritik? Aktuell dürfte die meisten Spieler die anstehende Season 4 sowie deren Verschiebung beschäftigen. Doch in einem kürzlichen Podcast diskutierten einige Insider der CoD-League auch über die Unterstützung seitens der Entwickler bei Modern Warfare im Hinblick auf den kompetitiven Bereich – beziehungsweise über die fehlende Unterstützung dort.

Mit dabei waren unter anderem

  • der Head Coach vom CoD-Profi-Team Atlanta FaZe aus der “Call of Duty”-League, James “Crowder” Crowder
  • der ehemalige Profi-Spieler und Caster Joe “MerK” Deluca
  • sowie Tyler “TeePee” Polchow – seinerseits ein ehemaliger Profi, Coach und Kommentator rund um Call of Duty

Die Teilnehmer waren also allesamt vom Fach und übten dabei kräftig Kritik am aktuellen Stand des Spiels.

Was genau wird kritisiert?

Einige der größten Probleme sind in ihren Augen unter anderem das Fehlen eines richtigen Waffen-Tunings seit Release des Spiels, keine wirklichen Spawn-Updates und die generelle “Kultur” rund um Modern Warfare, den aktuellen Ableger von Call of Duty.

Die MP5

Kein richtiges Waffen-Tuning: Als Beispiel für mangelhaftes beziehungsweise fehlendes Tuning der Waffen brachte Crowder die MP5 ein.

Diese wurde seit Release als zu stark angesehen und am 28. Januar 2019 sogar generft. Doch sie ist auch jetzt noch verdammt stark, zählt immer noch zu den besten Waffen von Modern Warfare, und kann selbst auf weite Entfernung immer noch die M4A1 ausstechen – wohlgemerkt eines der aktuell besten Sturmgewehre. Und das als Maschinenpistole.

Das sollte nicht so sein. Doch man habe seit dem Start des Spiels immer noch kein richtiges Waffen-Tuning gesehen, so der Coach.

Dabei ist er bei weitem nicht der einzige, den das stört, wie unter anderm zahlreiche Kommentare unter einem entsprechenden Tweet zu diesem Thema vom Seattle-Surge-Profi Sam ‘Octane’ Larew zeigen.

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Kein richtiges Spawn-Point-Update: Was ebenfalls stark kritisiert wurde, sind die schlechten Spawns, über die nicht nur Profis, sondern auch sehr viele “reguläre” Spieler klagen. Auch wir von MeinMMO haben bereits mehrfach darüber berichtet. Hier erfahrt ihr mehr:

Joe “MerK” Deluca zeigte sich ein halbes Jahr nach Release pessimistisch und meinte dazu: “Wir haben da gar nichts bekommen – ich werde es so oft ich nur kann ‘on Air’ sagen.” Auch die Enttäuschung war nicht zu überhören: “Es war unsere erste ‘Franchised League’ und alle hatten viel größere Hoffnungen, als in den Jahren zuvor.” Diese wurden aber im Hinblick auf den Support offenbar nicht erfüllt.

CoD Warzone 10 Fehler Angst Titel
Über schlechte Spawns ärgert sich nicht nur die Community

Generelle Kultur ist anders geworden: Zudem hat sich Tyler “TeePee” Polchow noch über die veränderte “Kultur” bei Call of Duty: Modern Warfare beklagt. Die Unterstützung, die man aktuell in der Liga bei solchen Problemen durch die Entwickler bekommt, sei einfach inakzeptabel – gerade im Vergleich zu früheren “Call of Duty”-Spielen.

So sagte TeePee: “Ich hatte Erfahrungen mit Infinity Ward. Jetzt ist es anders. Die Kultur ist anders, wenn es um solche Dinge geht. Von dem, was wir in früheren Infinity-Ward-Spielen hatten zu dem, was wir jetzt bekommen – es ist inakzeptabel, für das, was die Liga ist. Es ist Bullshit, Mann. Ich sag es euch.”

Was sagt ihr? Ist das Meckern auf hohem Niveau? Oder seid auch ihr mit dem kompetitiven Multiplayer in CoD: Modern Warfare unzufrieden? Was sind für euch dort die größten Probleme? Habt ihr möglicherweise als langjähriger treuer Spieler generelle Veränderungen über die Jahre festgestellt? Hat sich wirklich generell die Kultur der Spiele und der Entwickler gewandelt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Wie stark muss eure Hardware sein, damit Valorant perfekt läuft?

Mit Valorant ist Riots neuer Taktikshooter gestartet. MeinMMO gibt euch Tipps rund um die beste Hardware und die Valorant-Grafikeinstellungen. Außerdem erklären wir, was es mit dem Valorant Anti Cheat Error auf sich hat und was man dagegen tun kann.

Riots neuer Taktikshooter Valorant ist gestartet. Doch was braucht man eigentlich, um Valorant spielen zu können und welche Grafikeinstellungen lohnen sich am meisten, wenn man beispielsweise Leistung für mehr FPS sparen möchte?

Worum geht es? In unserem Artikel verraten wir euch, was ihr rund um Hardware und Leistung von Valorant beachten müssst. Wollt ihr mehr zum neuen Taktikshooter von Riot selbst wissen, dann schaut in diesen Artikel: Hier stellen wir euch vor, was ihr alles zum Release von Valorant wissen müsst.

In diesem Artikel erklären wir euch alles zum Thema Hardware und Grafikeinstellungen. Dazu gehören…

  • die Anforderungen von Valorant
  • was ihr für 30, 60 und 144 fps braucht
  • was ihr gegen den Valorant Anti Cheat Error machen könnt
  • welche Grafikeinstellungen ihr einstellen könnt

[toc]

Update 3.6.2020 : Empfehlungen bei 60fps angepasst

Valorant – Anforderungen

Schon in der Beta hatten wir euch erklärt, dass es keine starke Hardware braucht, um Valorant zu zocken. Dennoch gibt es ein paar Mindestanforderungen, die ihr beachten solltet, wenn ihr mit mehr als 30 FPS zocken wollt. Denn wie für jeden Shooter gilt auch für Valorant: Je mehr FPS, desto besser. Folgende Anforderungen gibt es (Stand 2. Juni 2020):

Mindstens für 30 FPSMinimum für 60 FPSHighend für 144 FPS
Intel core 2 Duo E8400Intel i3-4150Intel Core i5-4460
Intel HD 4000Geforce GT 730GTX 1050 Ti

Die Anforderungen könnt ihr auch auf der offiziellen Seite nachsehen.

Valorant: Das braucht ihr für 30 FPS

Riot empfiehlt euch einen Intel Core 2 Duo E8400. Da es sich hier um einen mehr als 10 Jahre alten Prozessor handelt, bieten wir euch als Alternative den Ryzen 3 3200G an. Bei diesem Einstiegsprozessor handelt es sic um einen Quadcore mit mehr als genügend Leistung und die integrierte Grafikeinheit reicht für mindestens 30fps.

Zum Vergleich: Die iGPU RX Vega 8, die im Ryzen 3 3200G verbaut ist, bietet mehr als die dreifache Leistung als die Intel HD 4000.

Auch auf Amazon wird der Prozessor von AMD mit 4,7 von 5 Sternen bei 979 Bewertungen sehr positiv eingeschätzt. Wem 30 FPS völlig reichen und sonst keine hohen Anforderungen an seine CPU stellt, der ist mit dem Ryzen 3 3200G gut bedient.

Für Valorant auf den niedrigsten Einstellungen braucht ihr also keine dedizierte Grafikkarte. Ein Prozessor mit flottem, integriertem Chip aus dem Haus AMD reicht hier völlig.

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Valorant: Diese Grafikkarte braucht ihr für 60 FPS

Riot rät hier mindestens zu einer GT 730. Diese ist mittlerweile aber veraltetet.

Grafikkarte von Nvidia: Im Lowend-Bereich bietet sich die GeForce GT 1030 an. Diese setzt auf den kleinsten Grafikchip der Pascal-Architektur und bietet die deutlich modernere Architektur als die GT 730, die noch auf Kepler beziehungsweise Fermi setzt. Pascal unterstützt außerdem moderne Standards wie H.265, Displayport 1.4 und HDMI 2.0b. Programme wie das hauseigene Nvidia Share zur Bildschirmaufnahme, werden von der GT-Serie jedoch nicht unterstützt.

Die Leistung reicht für die meisten älteren Titel und auch modernere Titel lassen sich mit reduzierten Details flüssig spielen. Wer hauptsächlich zocken will, der sollte aber bei den Empfehlungen für mehr als 100fps schauen.

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Alternative von AMD: Die Radeon RX 550 aus dem Haus AMD ist ebenfalls im Lowend-Bereich angesiedelt. Bei der 550 handelt sich um die zweite Serie Radeon-Grafikkarten mit Polaris-12-Chip. Die RX 550 stellt das untere Ende der Polaris-Grafikkarten dar.

Die Grafikkarte ist vor allem für Spiele wie CS:GO und Dota 2 gemacht, also Spiele, die genügsam sind oder zumindest etwas älter sind. Bei vergleichsweise moderneren Titeln wie Overwatch müsst ihr dann die Grafik zumindest etwas reduzieren.

Auch die GameStar kommt in ihrem Fazit auf ein ähnliches Ergebnis: Für kompetitive Spiele reicht die Leistung völlig aus, für mehr Gaming sollte man zu einer anderen Karte greifen.

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Valorant: Die Grafikkarte braucht ihr für mehr als 100 FPS:

Grafikkarten von Nvidia: Von Nvidia bietet sich hier die GeForce GTX 1050 Ti an. Der Vorteil an dieser Karte: Sie hat nur einen Radial-Lüfter, ist damit sehr klein und passt in fast jedes Gehäuse. Wollt ihr euren Computer aufrüsten, habt aber kaum Platz zur Verfügung, dann ist das eine gute Möglichkeit.

Die Karte selbst ist ziemlich leise und hat einen niedrigen Verbrauch. Die Verarbeitung und das Design stimmen in diesem Preisbereich ebenfalls.

Alternativ könnt ihr auf die GeForce GTX 1650 Super setzen. Diese ist im Schnitt etwas teurer, bietet aber neben einer verbesserten Architektur auch mehr Leistung. Die Leistung der GTX 1650 Super liegt, laut unserer Kollegen von der GameStar, etwa auf dem Niveau der 5500XT.

Der einzige Nachteil der GTX 1650 Super: Falls ihr euch überlegt, deutlich anspruchsvollere Spiele zu zocken, dann könnten 4GB Videospeicher auf Dauer sehr eng werden. Sie stellt aber dennoch einen ordentlichen Einstieg in die Gaming-Welt dar und reicht für die meisten Moba- und weniger anspruchsvolle Titel.

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Alternativen von AMD: Bei AMD gibt es derzeit zwei Möglichkeiten, die sich in diesem Bereich eignen. Zum einen ist das die RX 560/70-Serie. Hier würden wir aber zur 570er-Serie raten, da diese für einen geringen Aufpreis deutlich mehr bietet als das kleinere Modell. Für mehr Geld lohnt sich auch noch die 580er-Serie

Wer etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte, dem raten wir zur RX 5000XT-Serie, die langfristig die 500er-Serie ersetzen werden wird und den modernsten Ableger darstellt. Unsere Kollegen von der GameStar bezeichnen die 5000er-Serie als “längst fällige Ablösung für AMDs in die Jahre gekommene Polaris-Architektur.” Wer jedoch schon im Besitz einer Polaris-Karte (400er und 500er Serie) ist, für den lohnt sich die Mehrleistung von knapp 10 Prozent nicht.

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Egal, ob ihr nun zur GTX 1650 Super, zur RX 570 oder zur 5500XT greift, mit diesen Grafikkarten habt ihr mit mehr als 100fps keine Probleme in Valorant.

Valorant Anti Cheat Error – das könnt ihr dagegen tun

Valorant Anti Cheat Error

Was ist das für ein Fehler? Habt ihr Valorant frisch auf eurem Gaming-PC installiert, dann könnte es sein, dass folgender Fehler auftaucht: “Vanguard nicht initialisiert.”

Was ist Vanguard? Vanguard ist die Anti-Cheat-Lösung von Riot Games für Valorant und Riot wird für sein Tool Vanguard heftig kritisiert: Die Software greift tief ins System ein und verlangt auch Admin-Rechte, was viele User stört.

So behebt ihr den Fehler: Die einfachste Möglichkeit ist es, den PC neu zu starten. Dann kann sich das Tool Vanguard ebenfalls neu starten und dann funktioniert das Spiel auch für gewöhnlich ohne Probleme.

Valorant Grafikeinstellungen – so stellt ihr sie am besten ein

Im Folgenden geben wir euch ein paar Tipps, die ihr zum Start von Valorant wissen solltet. Wir erklären euch, welche Punkte in den Grafikeinstellungen wichtig sind und auf welche ihr verzichten könnt, falls ihr für mehr FPS auf weniger Leistung verzichten könnt.

Allgemeine Einstellungen

Im Reiter “Allgemein” könnt ihr anpassen, in welcher Auflösung ihr Valorant spielen wollt. Außerdem könnt ihr hier auch den richtigen Monitor auswählen. Folgende Einstellungen könnten sich für euch ebenfalls als sinnvoll erweisen:

  • Mit FPS bei Batteriebetrieb begrenzen: Zockt ihr auf einem Laptop, dann könnt ihr so Leistung sparen. Die Einstellung tritt nur in Kraft, solange ihr euren Laptop nicht ans Kabel angeschlossen habt.
  • FPS immer begrenzen: Habt ihr einen 60Hz Bildschirm, der nicht mehr als 60 FPS anzeigen kann, dann könnt ihr hier die FPS auf die Wiederholungsrate eures Bildschirms begrenzen. Das bietet euch ein paar fps mehr, dank mehr Leistung.

Valorant Grafikeinstellungen

In den Grafikeinstellungen könnt ihr das Spiel nach eurem Belieben anpassen. Mit ein paar Einstellungen lässt sich für gewöhnlich Leistung sparen, wenn ihr anstatt auf Grafik lieber auf eine hohe FPS-Zahl setzen wollt.

VSync an- oder ausschalten: Mit VSync synchronisiert eure Grafikkarte die Bildwiederholungsrate an den Monitor. Schafft euer Monitor nur 60Hz, dann stellt die Grafikkarte ebenfalls auf 60 FPS um. VSync braucht aber auch dementsprechend Leistung. Wer Vsync abschaltet, kann dadurch gut und gern die genutzte Leistung um mehrere Prozent reduzieren.

Antialiasing einstellen: Antialiasing oder Kantenglättung lässt das Spiel realistischer wirken. Vor allem scharfe Kanten und Ecken werden von der Grafikkarte geglättet und weicher gestaltet. Verringert ihr diese Einstellung, bringt dies ebenfalls Leistung. Antialiasing ist neben Schattendarstellung häufig der größte Leistungsfresser am PC.

Anisotropes Filtern: Anisotropes Filtern verarbeitet Texturen des Spiels. Damit wirken vor allem die Übergänge zwischen unterschiedlichen Texturen weicher und für das Auge angenehmer.

Valorant: Weitere Tipps für die Einstellungen

Im Reiter “Allgemein” könnt ihr eure Maus einstellen. Das ist vor allem für schnelle Gefechte sehr wichtig: Hier könnt ihr einstellen, wie empfindlich eure Maus beim Zielen ist, oder wie sich eure Maus verhält.

Am besten geht ihr dafür auf den Übungsplatz und testet die Mausempfindlichkeit durch, bis sie perfekt in eurer Hand liegt.

Kurz vor seinem Release verlor Valorant einen großen Teil seines Hypes auf Twitch. Die Zuschauer-Stunden fielen dabei um fast 50%. Es bleibt abzuwarten, ob Valorant mit dem Release auf Twitch wieder relevanter wird oder ob der Boost vor allem durch die begehrten Drops kam.

Diese 3 Agenten solltet ihr in Valorant als erstes freischalten

Der neue Free-2-Play-Shooter Valorant bietet mit seinen elf Agenten eine breite Auswahl an Helden, die ihr spielen könnt. Allerdings müsst ihr sechs davon erst freischalten. MeinMMO gibt euch Tipps, welche der Agenten sich als erstes lohnen.

Was sind das für Agenten? Die Agenten in Valorant haben alle einzigartige Fähigkeiten und eine eigene Rolle. Dementsprechend sind sie unterschiedlich stark und schwer zu spielen. Mehr als die Hälfte von ihnen müsst ihr aber erst freischalten:

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Reyna, der Neuzugang von Valorant zum Release.

Wir wollen uns in unserer Liste zeigen, welche der Agenten sich für euch als erstes zum Freischalten lohnen. Dabei achten wir auf folgende Kriterien:

  • Wie stark ist der Charakter?
  • Wie leicht ist er zu lernen?
  • In welchen Situationen ist er nützlich?
  • Eignet er sich für Neulinge?

Die hier vorgestellten Agenten sich nicht unbedingt jene, die laut der Tier-List der Agenten die stärksten sind, sondern jene, die sich für Einsteiger am besten eignen. Seht sie als Empfehlungen, wenn ihr noch nicht genau wisst, was euch in Valorant alles erwartet oder wenn ihr euch nicht entscheiden könnt.

Am 2. Juni war der Release von Valorant und alle Spieler können ab sofort kostenlos zocken.

Wenn ihr ganz neu seid und noch gar keinen Plan vom Spiel habt, findet ihr hier 12 Tipps für Anfänger in Valorant.

Wie schalte ich Agenten frei?

Zwei Agenten könnt ihr in Valorant freischalten, indem ihr einfach levelt. Auf Stufe 5 und Stufe 10 erhaltet ihr jeweils einen kostenlosen Unlock für einen Agenten eurer Wahl.

Habt ihr bereits beide Unlocks benutzt bzw. Stufe 10 erreicht, müsst ihr ab dann Aufträge erledigen. Ihr könnt einen Auftrag über das Agenten-Menü aktiviert werden. Anschließend müsst ihr etwa 20.000 EXP pro Stufe sammeln. Auf Stufe 5 des Vertrags gibt es den Agenten.

Für diese Art der Freischaltung müsst ihr am Anfang die kostenlosen Agenten nutzen. Spielt am besten einen der stärksten Agenten für den Einstieg in Valorant, um schneller voranzukommen.

Alternativ könnt ihr Agenten auch einfach für Geld kaufen. Die Freischaltung des Agenten in seinem Vertrag kostet 1000 Valorant-Punkte. Ein Bundle mit 1150 Punkten gibt es für 11,99€.

1. Raze

Klasse: Duellant

Geeignet für: Einsteiger

Stärken:

Schwächen:

  • keine Möglichkeit, das eigene Team zu unterstützen
  • wird vermutlich noch einige Male angepasst oder generft
valorant agenten raze fähigkeiten
Raze und ihre Fähigkeiten.

Wer ist Raze? Um Raze gab es während der Beta von Valorant häufig Ärger. Die Agentin gilt als „overpowered“, selbst nach Anpassungen, und nervt vor allen ihre Gegner mit starken Fähgikeiten.

Raze setzt auf Bombe und Explosionen und hat damit einen recht aggressiven Spielstil ohne große Schnörkel. Ihr solltet sie dementsprechend auch recht direkt für Angriffe auf den Gegner einsetzen.

Sie eignet sich dadurch gut für Einsteiger, die die Wasser von Valorant erst einmal testen wollen, aber zumindest grundlegende Dinge durch die ersten Runden wissen. Schaltet sie am besten direkt mit dem ersten Unlock frei.

Mehr zum Thema
Valorant bringt neuen Fun-Modus – Ideal für jeden, der erst zu Release einsteigt
von Alexander Leitsch

2. Breach

Klasse: Initiator

Geeignet für: Einsteiger, Fortgeschrittene

Stärken:

  • kann gut gegnerische Positionen ausheben und Bereiche einnehmen
  • blendet Gegner für leichte Kills
  • kann selbst durch Deckung hohen Schaden verursachen

Schwächen:

  • abhängig von seinem Team
  • benötigt viel Aufklärung durch andere, etwa Sova
Valorant Breach
Breach und seine Fähigkeiten.

Wer ist Breach? Der Initiator Breach kann mit seinen Fähigkeiten Gegner kontrollieren und ihnen schweren Schaden zufügen, während er zugleich Gebiete kontrollieren als auch halten kann. Das macht ihn zu einem optimalen Agenten für Einsteiger sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff.

Seine Schwäche liegt lediglich darin, dass ihr seine Fähigkeiten recht gezielt einsetzen müsst. Das benötigt etwas Übung und eine gute Absprache mit dem Team, etwa um sie nicht zu blenden. Dadurch lernt ihr jedoch zugleich die Kommunikation, die ihn Valorant ohnehin wichtig ist.

Besonders für kompetitive Spiele ist Breach eine gute Wahl, er wird von vielen Profis geschätzt. Mit ihm benötigt ihr allerdings etwas mehr Übung. Übt ihn am besten mit einigen Freunden zusammen.

Breach solltet ihr als Einsteiger mit eurer ersten oder zweiten kostenlosen Freischaltung kaufen.

3. Cypher

Klasse: Wächter

Geeignet für: Fortgeschrittene

Stärken:

  • kann Gegner leicht überwachen und ihre Position verraten
  • kann Gebiete schützen und Gegner beim Eindringen aufdecken
  • verlangsamt und kontrolliert Gegner, um sie zu leichter Beute zu machen

Schwächen:

  • stark aufs Team angewiesen
  • ihr müsst die Maps gut kennen, damit Cypher nützlich wird
Valorant-Cypher
Cypher und seine Fähigkeiten.

Wer ist Cypher? Der Spion Cypher setzt auf Information und Aufklärung und ist in diesem Gebiet gut möglich der beste Agent in Valorant. Kein anderer kann ein Gebiet so gut überwachen wie Cypher.

Dafür benötigt ihr allerdings ein recht gutes Wissen um Spots auf den Maps, um deren Aufbau und um gängige Taktiken im Spiel. Cypher ist in der Verteidigung etwas stärker als im Angriff.

Am stärksten ist Cypher, wenn ihr mit eurem Team zusammenspielen und die Information teilen könnt, die ihr mit ihm erhaltet. Sprecht deswegen viel mit euren Team-Mitgliedern und versucht, möglichst präzise zu sein.

Cypher eignet sich gut als erste Freischaltung über einen Auftrag, nachdem ihr Stufe 10 erreicht habt, da ihr beim Grind für die EXP zugleich das nötige Wissen um die Maps anhäuft.

Von diesen Agenten solltet ihr die Finger lassen

Unsere Empfehlungen sind natürlich nur eine Richtlinie, um euch den Einstieg zu erleichtern, und keine verpflichtenden Vorgaben. Dennoch gibt es einige Agenten, die ihr zumindest direkt zu Beginn nicht kaufen solltet:

  • Viper ist stark situationsbedingt und benötigt viel Erfahrung mit dem Genre und Valorant selbst. Kauft sie euch erst später und setzt sie im Team mit Freunden ein.
  • Reyna ist noch neu und kann noch nicht eingeschätzt werden. Aktuell sieht es so aus, als müsstet ihr schon ziemlich gut in Valorant sein, damit sie nützlich ist. Für Anfänger nicht empfohlen.
  • Omen ist zwar so etwas wie eine Alternative zu Breach, jedoch in vielerlei Hinsicht schwächer. Für Einsteiger ist er leichter zu lernen, verliert aber Schnell an Nutzen – kauft ihn, wenn ihr den Umgang lernen wollt, aber rechnet nicht damit, dass die Investition lange vorhält.
Valorant-Omen
Omen sieht cool aus, ist für Einsteiger aber nur bedingt nützlich.

Was haltet ihr von den Empfehlungen? Welchen Charakter werdet ihr zu erst freischalten? Werdet ihr den kostenlosen Shooter überhaupt anspielen?

Eine komplette Übersicht aller Champions und wer sie spielen sollte, findet ihr hier:

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von Jürgen Horn

Valorant hat bisher starke Erfolge feiern können und ist bei vielen Spielern schon jetzt sehr beliebt. Der neue Shooter könnte sich leicht als nächstes Lieblings-Spiel vieler Fans des Genres entpuppen. Im Rahmen von „Find Your Next Game“ haben wir bei MeinMMO ein Interview mit den Entwicklern geführt. Wenn euch Valorant interessiert, schaut rein und erfahrt interessante Hintergründe zu Riots neuem Spiel, der Entwicklung und der Zukunft.

Guild Wars 2: Community belebt Content wieder, den Entwickler bereits aufgegeben haben

Zu Release von Guild Wars 2 hofften viele Spieler auf eine aktive PvP-Szene und möglichen eSports. Nach mehreren Anläufen fand das letzte offizielle Turnier mit Preisgeld 2017 statt. Doch nun stellt die Community selbst ein Event auf die Beine, das reich an Preisen ist.

Was ist das für ein Turnier? Der Streamer MightyTeapot hat zusammen mit anderen Streamern und bekannten PvP-Spielern ein großes Turnier auf die Beine gestellt. Es trägt den Namen “Masters of the Arena” und findet am kommenden Wochenende statt.

Bei diesem Event treten Teams aus Europa und Nordamerika gegeneinander an, die sich bereits vorher qualifizieren konnten. Als Belohnungen winken über 13.200 $ und über 720.000 Gold als Preise. Außerdem gibt es den exklusiven Titel “Community Conqueror” sowie einen endlosen VIP-PvP-Zugang, die von den Entwicklern selbst dazugegeben werden.

Das Turnier findet am Wochenende vom 5. bis 7. Juni statt:

  • Regionale Finalspiele – 5. Juni ab 18:00 Uhr
  • Regionale Finalspiele Tag 2 – 6. Juni ab 18:00 Uhr
  • Finale zwischen EU und NA – 7. Juni ab 18:00 Uhr

Infos und Einblicke in das Event bietet euch der offizielle Trailer zum Turnier, ebenfalls erstellt von der Community:

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Was ist das Besondere an dem Event? Neben den wirklich guten Preisen für ein Community-Turnier zeigt das “Masters of the Arena”, dass das PvP noch immer von Spielern gemocht und unterstützt wird.

Abseits von Balance-Änderungen und regelmäßigen Seasons gibt es jedoch wenig Bewegung in der PvP-Szene in den letzten Jahren. Die größte Neuerung waren Turniere im Schweizer System und eine kurze 2v2-Season, die mir, Alexander Leitsch, jedoch viel Spaß bereitet hat.

Das hat auch mit vielen schlechten Entscheidungen seitens der Entwickler zu tun.

PvP-Szene in Guild Wars 2 kämpfte immer mit Problemen

Wie verlief die Entwicklung des PvPs? Eigentlich sollte Guild Wars 2 zu Release bereits ein breites Portfolio an Inhalten für PvP-Fans bekommen, darunter eigene Arenen für Turniere und Events. Bereits auf der gamescom 2011 wurden einige PvP-Spiele präsentiert.

Daraufhin bildete sich eine Community, die die Hoffnung hatte, dass Guild Wars 2 ein erfolgreiches PvP-MMORPG werden könnte.

Doch zu Release waren die Arenen nicht implementiert. Sie kamen erst im Frühjahr 2013, als der erste Hype um das Spiel bereits verflogen war.

Guild Wars 2 PvP
In Guild Wars 2 entscheidet hauptsächlich das Können der Spieler über Sieg und Niederlage.

Erst Turniere, dann “Nachwuchs”: Im August 2013 fand dann das erste von ArenaNet veranstaltete Online-Turnier statt. Doch das Event bekam wenig Aufmerksamkeit.

Erst durch Community-Turniere und eine Zusammenarbeit mit der ESL kam Bewegung in die Szene, eigentlich schon viel zu spät.

2014/15 gab es dann mit der World Tournament Series weltweite Lan-Events in China, Amerika und auf der gamescom 2015 in Europa. Danach versuchte ArenaNet einen Liga-Betrieb auf die Beine zu stellen mit regelmäßigen Online-Turnieren in Europa und Amerika. Die Entwickler sahen sich als PvP-Nummer 1 im Genre.

Guild Wars 2 PvP Sieger
The Abjured, die Gewinner der World Tournament Series in China.

Doch all diese Bemühungen hatten ein Problem: Schnell kristallisierten sich starke Teams heraus, die alles dominierten. Die Liga war langweilig und nicht gut organisiert. Das lag auch daran, dass es zwar professionelle Events gab, aber nichts für Neueinsteiger oder Casual-Spieler.

Erst nach den großen Turnieren wurden regelmäßige Seasons und automatisierte tägliche Turniere für den “Nachwuchs” eingeführt. Da war die Szene jedoch schon tot.

Hinzu kam das Problem, dass Spieler immer wieder mit teils langweiliger und dann wieder mit einer von wenigen Klassen dominierten Meta zu kämpfen hatten. Balance-Patches von den Entwicklern kamen nach dem Release der Erweiterung Heart of Thorns zu schleppend.

PvP von heute ist für Casuals, doch das Turnier bringt Profis zurück

Wie steht es um das PvP 2020? Derzeit ist das PvP in Guild Wars 2 vor allem durch die Seasons geprägt. Diese laufen 8 Wochen lang und Spieler können sich in einer Rangliste mit Freunden und Gildenmitgliedern vergleichen.

Als Preise winken Gold, spezielle Rüstungs-Teile und besondere Titel, wenn die Top 250 erreicht oder höher erreicht werden.

An den Seasons kann jeder teilnehmen und da diese immer identisch ablaufen, haben inzwischen viele ehemalige Profi-Spieler Guild Wars 2 den Rücken gekehrt.

Guild Wars 2 PvP Season
Aktuell läuft in Guild Wars 2 eine vorübergehende 3v3-Saison. Am 9. Juni geht es jedoch mit der regulären weiter.

Mit dem neuen Turnier kehren aber bekannte Namen wie Ranked 55 Dragons und Cheese Mode zurück. Zwar fanden teilweise Anpassungen an den Teammitgliedern statt, aber es ruft Erinnerungen an alte Zeiten wach.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Entwickler von Guild Wars 2 ihren Fokus nochmal auf so große Turniere wie 2014/15/16 legen werden. Doch vielleicht etabliert sich zumindest eine kleine Regelmäßigkeit, in der ein Hauch von eSports Einzug in das MMORPG hält. Diese Versuche gab es zwar mit anderen Turnieren, die jedoch nicht diese Aufmerksamkeit bekommen haben.

Immerhin gehört die Liebe für kompetitive Spieler, egal ob PvP oder WvW, zu den Dingen, die ich mir für Guild Wars 2 im Jahr 2020 wünsche.

CoD Warzone: Spieler glauben, kaufbarer Waffen-Skin gibt unfairen Pay2Win-Vorteil

In Call of Duty: Modern Warfare und dem BR-Modus Warzone sorgen neue Pay2Win-Vorwürfe um ein eigentlich kosmetische Items aktuell für Aufsehen.

Um welche Vorwürfe geht’s hier? Aktuell ist der Ingame-Store von Call of Duty: Modern Warfare im Fadenkreuz der Kritik. So manche Spieler äußern, dass die im Shop erhältlichen Tracer-Pakete dem Käufer einen nicht ganz fairen Vorteil gewähren.

MeinMMO wirft einen Blick auf die Items und sagt euch, warum Pay2Win-Vorwürfe immer wieder ein Thema bei Call of Duty sind.

Was sind Tracer-Pakete überhaupt? Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ihr manchmal von bunt leuchtenden Kugeln getroffen werden. Diese spezielle Munition ist ein kosmetisches Feature, welches es im Ingame-Shop gibt. Es gibt die Anpassung quasi seit dem Start von Modern Warfare Ende 2019 und derzeit in mehreren Farben:

  • rot
  • grün
  • blau
  • lila

Zwischen 1,600 und 2,500 CoD-Punkte kostet solch eine Blaupause, die einer Waffe Leuchtspurmunition verpasst. Umgerechnet entspricht dies etwa 15 € bis 20 € (je nach Paket).

Tracer Paket Shop CoD Warzone Modern Warfare
Spezielle Blaupausen geben euren Waffen die umstrittene Leuchtspurmunition

In Warzone haben Soldaten mit Leuchtspurmunition Vorteile

Darum jetzt ein Problem: Durch die Tracer-Blaupausen ändert sich beispielsweise am Schaden der Waffen im Prinzip nichts. Doch die Spieler berichten jetzt, dass sie unter dem neon-leuchtenden Beschuss nur erschwert zurückfeuern können.

Erst kürzlich wurde zudem das Tracer-Paket mit speziellem Skin für die Grau veröffentlicht, einer der populärsten und dominantesten Waffen im Battle Royale. Dadurch sei die Nutzung der Leuchtspurmunition spürbar gestiegen.

Der User hamzah10 schreibt frustriert auf reddit:

Nun wird die Grau-Variante von der gesamten Lobby verwendet. Es behindert deine Sicht durch die helle Farbe und den Raucheffekt. Wenn du beispielsweise einen Baum als Deckung benutzen und sie [die Tracer-Nutzer] den Baum beschießen, kann man sie direkt nach dem Schuss wegen des Rauchs kaum sehen.

Noch schlimmer ist es, von zwei Tracern unter Beschuss genommen zu werden, weil die periphere Sicht des Charakters geblendet wird.

Vor allem in den Gefechten der Warzone fällt dies sehr negativ auf. Hier sind die Kämpfe Dank Panzerung und größerer Distanz nicht so schnell vorbei wie im klassischen Multiplayer-Modus. Im Regelfall hat man daher Zeit zu reagieren – solange man nicht von knalligen Effekten geblendet wird.

Laut einigen Aussagen soll sich das Zielen durch die visuelle Unterstützung der farbigen Kugeln positiv auf die Waffenkontrolle ausüben.

Da jetzt immer mehr Waffen mit den besonderen Shop-Skins bedacht werden, steigt die Zahl der Nutzer und gleichzeitig die Zahl der Beschwerden.

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Schaut euch hier einen kurzen Clip mit den umstrittenen Skins in Action an

Das leidige Thema um den Pay2Win-Vorwurf bei Call of Duty

Darum ist die Community so empfindlich: Die CoD-Spieler sind verbrannte Kinder, was die Pay2Win-Thematik angeht. In vergangenen Serienablegern schlug das Thema immer wieder hohe Wellen, versteckten sich doch ganze Waffen oder starke Varianten hinter einer Cash-Mauer.

Zuletzt sorgte in Season 2 ein Waffen-Skin für Aufregung. Denn durch einen Shop-exklusiven Anstrich wurde die Sniper EBR-14 gleich viel Stärker. Die Community empörte sich darüber – am Ende stellte sich das ganze jedoch als Bug heraus.

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Ein neuer Bug in CoD Warzone müffelt nach „Pay2Win“ – Das regt viele auf
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Mit dem aktuellen Ableger möchten Activision und Infinity Ward der leidigen Thematik eigentlich den Rücken kehren und für Fairness auf den Schlachtfeldern sorgen. Items aus dem Shop oder dem saisonalen Battle Pass sollen einzig kosmetisch sein, aber keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben.

Ob und wie die Entwickler auf die Vorwürfe reagieren, können wir derzeit nicht sagen. Aktuell dürften aber bei Call of Duty andere Sorgen vorherrschen, denn die Entwickler haben den Start der Season 4 kurzerhand verschoben.

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. reddit

Valorant im Release-Interview: „Wir hatten nicht die Absicht, Twitch zu zerstören“

Valorant feiert heute, am 2. Juni, seinen Release. MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski hat zu diesem Anlass ein Interview mit dem Game Director Joe Ziegler geführt. Erfahrt hier, was die Entwickler in der Beta lernten und wie es mit Valorant weitergehen soll.

Valorant ist seit heute offiziell veröffentlicht. Der Release war um 7:00 Uhr in der Früh. Als Riot uns bei MeinMMO ein Interview anlässlich der Veröffentlichung anbot, zögerte ich nicht. Der Ego-Shooter stellte das Ökosystem der Streaming-Plattform Twitch komplett auf den Kopf. Da passierte etwas, das wegweisend für die Zukunft von Streaming und Gaming sein könnte.

Wie wir aus der offiziellen Pressemeldung zum Release erfuhren, brach Valorant direkt am ersten Tag Zuschauerrekorde. Es sahen über 1,7 Millionen gleichzeitige Zuschauer 34 Millionen Stunden lang Streams, was nur vom Finale der Weltmeisterschaft von League of Legends 2019 übertroffen wird. Ein Weltrekord also.

Das ist Valorant: Der neue First-Person-Shooter stammt von Riot Games, die hinter der erfolgreichen MOBA League of Legends stecken. Valorant ist inspiriert von Counter-Strike: Global Offensive, bei dem Map-Verständnis, Zielsicherheit und starkes Team-Play eine große Rolle spielen. Valorant bringt eine neue Ebene hinein, indem es Helden wie in Overwatch gibt, die einzigartige Fähigkeiten besitzen. Bei den Karten lässt sich Riot ebenfalls Spielraum für das Fantastische und hatte bereits in der Beta eine Map mit Teleportern. Diese fantastischen Elemente sollen jedoch nur eine zusätzliche strategische Komponente bieten und nicht den Fokus des Shooters bilden.

Riot wollte eigentlich nur Valorant zeigen, brach versehentlich Rekord

Als ich den Video-Call mit Joe startete, blickte mir durch den Bildschirm direkt ein lebhafter Mann entgegen, der mich mit einem breiten Lachen begrüßte. Ob sich das Adrenalin schon beim Game Director bemerkbar machte, durch den bevorstehenden Release des Team-Shooters?

Riots Strategie, die Beta-Keys zum Spiel exklusiv auf Twitch herauszugeben, war aus Marketing-Sicht ein genialer Schachzug. Meine ersten Fragen drehten sich deshalb darum, wie Riot diese Beta-Phase auf Twitch erlebte.

MeinMMO: Valorant hatte fast eine Million Zuschauer auf Twitch direkt zum ersten Tag der Beta. Habt ihr diese Zahlen erwartet oder war das eine Überraschung für euch? 

Joe Ziegler: “Diese Zahlen haben wir definitiv nicht erwartet. Um ehrlich zu sein, haben wir unsere eigenen Vorhersagen, wie viele Leute tatsächlich erscheinen würden, übertroffen. Unser Ziel war echt nur, dass die Leute unser Spiel vor dem Release mal zu sehen bekommen. Das war unser einziges Ziel eigentlich. Wir wussten, dass wir ein kompetitives FPS-Spiel haben, wir wussten aber nicht, wie viele Leute das wirklich spielen wollen. Uns war es wichtig, dass die Leute Valorant erst sehen, bevor sie sich reinstürzen. Es ist nämlich ein schwer zu fassendes Spielprinzip. Unser Ziel war daher, dass die Leute es erstmal lang genug sehen, bevor sie die Entscheidung fällen, ob sie es spielen wollen oder nicht – und zwar bevor sie Zugang dazu haben und das Spiel herunterladen. Aber wir haben nicht mit solch einem großen Publikum gerechnet, das am Ende erschien. Sowohl bei den Zuschauern als auch bei denen, die sich im Spiel engagiert haben. Das war auf jeden Fall eine Überraschung für uns.”

MeinMMO: Ich hab eigentlich schon erwartet, dass es sehr erfolgreich ist und Rekordzahlen aufstellt. Aber die Million Zuschauer habe ich auch nicht erwartet. Jetzt gehen die Zahlen auf Twitch wieder zurück, was nach dem ersten Hype normal ist und zu erwarten war. Wie viele Spieler der „ersten Welle“ denkst du, sind noch dabei?

Joe Ziegler: “Ich werde keine Zahlen zu unserer Retentions-Matrix [die Zahl der Spieler, die zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommt] nennen. Aber wir haben eine sehr starke Retention, sie übertrifft unsere Erwartungen. Wir hatten etwas unter 3 Millionen täglich aktive User, sogar in der Beta, wo der Zugang ja begrenzt war. Das war viel mehr, als wir anfangs dachten. Wir mussten aufrüsten, um die Leute alle rein-zubekommen. In manchen Gebieten ist uns das leider nicht gelungen. Es war wirklich eine Überraschung.”

MeinMMO: Mit Streamern wie Summit1g [Anomaly und Myth] habt ihr insgesamt 3 der Top-Streamer auf Twitch, die Valorant zeigten. Willst du uns ein paar Infos geben, wie ihr die Streamer auswählt? 

Joe Ziegler: “Wir haben erstmal geschaut, welche Streamer schon ähnliche Spiele wie Valorant spielen, die sich bei uns engagieren und sowas gefallen könnte. So dass sie es ihren Followern gut erklären können. Wir haben eine große Anzahl von Streamern, die in Team-Shooter-Games aktiv sind, angesehen. Danach haben wir gesucht. Und je mehr Leute dabei waren, desto mehr weitere Streamer kamen auf uns zu und fragten, ob sie auch mitmachen könnten. Daher hatten wir am Ende eine größere Gruppe, als wir anfangs geplant hatten.”

Die Rekorde auf Twitch kamen nicht nur über die exklusiven Beta-Zugänge. Riot arbeitete mit den größten Streamern der Plattform zusammen, um Valorant dort zu zeigen. Der Tenor der Top-Streamer fiel positiv zu Valorant aus, was dem Team-Shooter noch mehr Aufmerksamkeit schenkte.

So erlebte Riot das “Twitch-Drop-Drama”

Die Server-Strukturen litten zwar unter dem Andrang von Beta-Spielern, im Gesamten war das für Riot natürlich etwas Gutes. Es machte sich aber auch eine Skepsis bei den Spielern breit, die Beta-Keys exklusiv auf Twitch zu verbreiten. Es wurde Riot vorgeworfen die Streamer zu bezahlen, um sich hier einen großen Vorteil zu verschaffen. Dies war jedoch in der Beta nicht der Fall. Einzelne Streamer selbst profitierten ebenfalls erheblich durch die Gier nach Beta-Keys.

MeinMMO: Aufgrund eurer Strategie, die Vergabe von Beta-Keys ausschließlich an Twitch-Drops zu binden, blieben manche Spieler 24/7 auf Twitch und sendeten vorgefertigten Content, statt live zu sein. Valorant steht in der Kritik, dass es ohne die Twitch-Drops niemals dieses Volumen an Aufmerksamkeit bekommen hätte. Was sind deine Gedanken dazu? Ist dir bewusst, dass du im Grunde Twitch mit deinem Spiel kaputt gemacht hast?

Mit einem schallenden Lachen entgegnete Joe: “Ich glaube nicht, dass es unsere Absicht war, Twitch zu zerstören. Wie ich vorher schon meinte, war eines unserer großen Ziele, dass Leute unser Spiel sehen und es später vielleicht spielen wollen. Nachdem man es gesehen hat, weiß man, was einen erwartet. Das Problem war eigentlich die Größenordnung, auf die wir die Closed Beta ausgelegt hatten. Die unterstützte nicht den massiven Ansturm, den wir hatten. Wir haben völlig naiv unterschätzt, wie hoch das Interesse war, als wir da Spiel starteten. Wir haben auch nicht unbedingt mit Interesse von LoL-Spielern gerechnet. Wir dachten, wir bekommen vor allem Shooter-Fans und von denen werden wir ein paar zu uns locken und ihr Interesse halten. 

Tatsächlich kamen am Ende sehr viele Spieler, die das Spiel sehen und dann selbst spielen wollten. Das erzeugte eine sehr große Menge an Zuschauern, die auch ins Spiel wollten. Es war eigentlich nicht unsere Intension, solche massiven Zahlen auf diese Art [die Twitch Drops] zu ermöglichen. Wir wollten echt nur, dass die Spieler das Spiel mal sehen, bevor sie es spielen. Twitch war da ein großartiger Partner, der uns das ermöglichte. Wir hätten es auch gerne bei YouTube gemacht, aber die haben kein gutes System, in das wir uns einklinken hätten können, um Keys zu verteilen. Das war ziemlich kompliziert. In Korea hatten wir sogar 2 Streaming-Plattformen, weil die andere auch ähnlich funktionierte. Wir wollten wirklich zu mehreren Plattformen, aber Twitch war am Ende die, wo es einfach funktionierte.”

MeinMMO: Twitch reagierte auf das „Twitch Drop Drama“. Sie haben die Richtlinien geändert, dass die vorgefertigten Stream-Aufnahmen verhindert. Habt ihr da mit Twitch kommuniziert oder haben die das allein so entscheiden? 

Joe Ziegler: “Auf das Problem wurden wir via Feedback aus der Streamer-Community aufmerksam gemacht. Viele Streamer waren frustriert wegen 24-Stunden Valorant-Drops. Das war eigentlich unfair. Denn uns ging es um Austausch, dass Leute über das Spiel sprechen und sich damit beschäftigen. Die [24-Stunden-Streamer] boten das nicht. Wir sprachen mit Twitch, die stimmten uns zu. Die sagten, sie werden die Richtlinien ändern, um das fairer zu machen, damit Leute über Engagement Erfolg haben und nicht durch Passivität.”

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Der offizielle Launch-Trailer zeigt eine Kombination aus Cinematic und Gameplay

Twitch-Integration wird für soziale Games immer wichtiger zum Aufbau einer Community

In meinen Gesprächen mit Entwicklern merke ich, dass Streaming eine immer größere Rolle in der Entwicklung spielt. Die Streamer werden immer häufiger in der frühen Phase der Entwicklung zu Rate gezogen. Die Streamer sollen Abschätzungen abgeben, ob die Spiele auf Twitch erfolgreich sein könnten und welche Twitch-Integrationen das Spiel dazu benötige. Amazons kommendes Open-World-MMO New World etwa soll direkt zum Release mit Twitch-Features kommen.

MeinMMO: Das ist überhaupt eine sehr interessante Entwicklung. Ihr könntet da Trendsetter für andere Entwickler werden. Ich weiß, dass sich andere ebenfalls Gedanken über Twitch-Integration machen. Denkst du, dass sich in Zukunft Entwickler schon in den frühen Phasen der Entwicklung Gedanken über Streaming machen müssen? 

Joe Ziegler: “Ich glaube die wichtigere Frage ist eher, dass man versteht, wie Communitys neuen Content aufnehmen. Das ist der Schlüssel, wenn man ein Spiel mit sozialer Interaktion machen will. Wenn du ein Singleplayer-Spiel machst, ist das nicht so wichtig, sich über Twitch Gedanken zu machen. Wenn du aber ein Spiel machst, das eine Community voraussetzt, wie ein Multiplayer-Spiel, ein MMO oder etwas, das soziale Interaktion erfordert, da musst du dir Gedanken machen, wie die Leute damit interagieren. Und wie sie derzeit Content aufnehmen. Twitch ist da gerade prominent. Entwickler denken definitiv darüber nach, wie man mit Twitch interagiert. Da sind die Communitys, da sind die Community-Leader. Die reden untereinander, das geht hin und her. Sie haben gemeinsame Interessen.

Wenn du da eine bestimmte Person toll findest, dann magst du auch womöglich die Spiele, die diese Person mag. Da ist die Chance hoch, dass du auch Spiele magst, die so ähnlich sind. Man muss aber Fingerspitzengefühl haben, wenn man an Streamer herantritt. Wenn man nur alle Streamer für sein Spiel gewinnen will, es aber nicht das Spiel ist, an dem sie Freude haben, dann wirst du nicht viel Community-Interaktion und Engagement dafür bekommen. Man muss wirklich studieren, wie Communitys mit ihren Interessen umgehen und deine Strategie daran ausrichten. Wir können nicht sagen, welche sozialen Plattformen in Zukunft für den Aufbau solcher Communitys relevant sein werden, aber die Herausforderung wird sein, die Communitys dort aufzubauen, wo sie sich zuhause fühlen, sie nicht auseinander zu reißen oder aus ihrer Komfortzone zu ziehen. Es ist wichtig mit ihnen zu reden in einer Sprache, die sie auch verstehen.”

Twitch-Summit1g
Streamer wie Summit1g haben bereits riesige Communitys aufgebaut. Durch diese können sich schnell auch Gemeinden um ein Spiel bilden. Deshalb wird Twitch als Plattform immer wichtiger für Spieler und Entwickler. Summit1g gehörte mit zu den Streamern, die Valorant auf Twitch groß machten.

Warum Valorant häufiger neue Helden als Maps bekommen wird

Der Game Director erklärte mir noch, dass Twitch auch nach dem Release von Valorant noch eine wichtige Rolle spielen soll. Hier wollte er aber nicht ins Detail gehen. Die Zukunft von Valorant war jedoch ein wichtiges Stichwort, denn jetzt fängt die eigentliche Reise an.

MeinMMO: Ihr habt jetzt einen Marathon vor euch, denn Valorant ist ein Service Game. Könntest du uns mehr Informationen über euren Update-Plan geben? Wie häufig können wir mit einem neuen Agenten oder einer neuen Map rechnen?

Joe Ziegler: “Dazu werden wir später noch mehr verkünden, aber was ich jetzt schon sagen kann, ist, dass Agenten öfter kommen als Maps. Wir müssen uns aber gerade bei Agenten Gedanken machen, wie wir sie einbringen. Denn neue Agenten sind immer erstmal eine Störung des Spiels. Wir bringen etwas Neues und jeder muss sich auf die ein, zwei Leute im Spiel einstellen, die den neuen Agenten haben. Da müssen wir den Spielern genug Zeit geben, sich darauf einzulassen. Sonst wird das alles super chaotisch und instabil. Wir brauchen eine sanfte Annäherung hier. 

Bei Maps ist es noch chaotischer. Denn da muss wirklich jeder sich darauf einstellen und alles neu lernen. Wenn wir eine neue Map bringen, müssen wir den Spielern erst recht viel Zeit lassen, sie kennenzulernen und zu meistern. Außerdem müssen wir darauf achten, dass alle Agenten gut dazu passen und ihre verschiedenen Spielstile berücksichtigen. Das bringt uns mehr als ein breites Spektrum an Maps. Wir brauchen eher weniger Maps, die aber viele Tausend Spielstunden wert sind.”

MeinMMO: Du hast vorhin darüber gesprochen, wie ihr die Spielerschaft studiert und wie sie mit dem Spiel interagieren. Da habt ihr sicher eine Menge in den letzten Jahren bei League of Legends gelernt. Was denkst du, werden die Unterschiede in der laufenden Entwicklung sein, zwischen einem MOBA-Game und einem taktischen Shooter? Werden die Communitys verschiedene Ansprüche haben?

valorant reyna header
Zum Release von Valorant kommt die neue Heldin Reyna ins Spiel.

Joe Ziegler: “Verschiedene Spiele haben verschiedene Bedürfnisse. LoL hat beispielsweise andere Ansprüche an Latenz als Valorant. Bei Valorant haben wir sehr viel Arbeit investiert, Latenz so gering wie möglich zu halten, die Performance der Server zu optimieren, all das. Das war auch bei LoL im Fokus, aber die Schwelle, ab wann man einen Wert als gut empfindet, die ist wohl niedriger. Ich weiß nicht, wie man das sinnvoll misst, aber es ist anders als bei Valorant. Da gibt’s noch mehr kleinere Details, zum Beispiel wie oft wir neuen Content einbringen. Da ist es ein Unterschied, ob es ein MOBA oder ein FPS ist. 

Wenn wir uns Gedanken machen, wie oft und wie schnell wir mit unseren Spielern kommunizieren, kann sich das auch unterschiedlich auswirken. Ein Beispiel: Mich hat bei der Entwicklung von Valorant überrascht, wie wenig Shooter-Entwickler mit ihren Spielern kommunizieren. Ich komme von LoL, ich bin gewohnt, dass wir sehr oft mit den Spielern sprechen. Da hat mich das echt überrascht, dass das bei Shootern wohl nicht so ist. Da können wir etwas verbessern und Erwartungen der Spieler auf positive Art brechen.”

MeinMMO: Wo kommt das deiner Meinung nach her? 

Joe Ziegler: “Das weiß ich nicht genau. Ich glaube es liegt an der Furcht, die wir vor solchen Szenarien haben. Wenn du immer Angst davor hast, wie deine Spieler reagieren und du diese Art von Gespräch nicht führen willst, dann sagst du wohl lieber erst gar nichts und hoffst, dass alles irgendwann vorbeigeht. Auf die Art bekommst du aber kein Feedback, verstehst nicht, was die Spieler zu deinem Spiel zu sagen haben. Als Entwickler muss man aber nah bei seiner Community sein und auf sie eingehen. Die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Spielen läuft auf die Frage hinaus, wie sehr man will, dass sein Spiel gespielt wird, aber auch, wie man sich und das Spiel weiterentwickelt. Denn Spieler verändern sich ständig – ihre Bedürfnisse ändern sich. Als Entwickler ist es unsere größte Verantwortung, schnell auf diese Bedürfnisse einzugehen, der Entwicklung voraus zu sein und das Spiel dauernd in die richtige Richtung weiterzuentwickeln.”

In der Beta lernte Riot am meisten über Ranglisten und wie kompliziert die sind

MeinMMO: Wir haben gerade über Überraschungen gesprochen. Gab es ein Feature in der Beta, bei dem euch die Reaktion der Spieler überrascht hat?

Joe Ziegler: “Lass mich kurz nachdenken, das ist wirklich eine gute Frage. Ich sag dir eines, das echt nicht gut ankam. Beziehungsweise kam es nicht so an, wie wir das geplant hatten. Das war bei der Agentin Raze, die zum Start der Beta kam. Was da witzig ist: Raze ist einer der Charaktere, die wir intern am längsten im Spiel haben. Wir waren wohl alle betriebsblind in Bezug auf ihre Fähigkeiten und wie man gegen sie spielt. Da haben wir erst gemerkt, wie störend die Einführung eines neuen Charakters sein kann und was wir in Zukunft bei solchen Aktionen erwarten können. Wie wir den Charakter anpassen, damit der Lernprozess gut wird und nicht das Spiel übermäßig stört. Und ihn zur Not weiter herunterschraubt, wenn es zu krass wird. 

Am meisten gelernt haben wir aber vom Ranked-Play. Ranglisten sind einfach ein sehr kompliziertes Thema. Es gibt da in verschiedenen Firmen und Spielen sehr unterschiedliche Philosophien, wie man Ranked macht. Für uns war Ranked ein System, das fair für kleine Gruppen und Einzelspieler sein soll, aber auch große Gruppen nicht bestraft. Meistens passiert nämlich genau das, dass eine der beiden Gruppen unbeabsichtigt bestraft wird. Bei League of Legends zum Beispiel, da gibt es Solo- und Flexi-Queues. Aber größere Gruppen haben es da schwer zusammenzukommen. Das liegt an der Art, wie diese Queues funktionieren. Man kommt sich da bestraft vor, da das System klar die kleineren Gruppen bevorzugt. Wir werden das Ökosystem bei Ranked im Auge behalten und Anpassungen vornehmen. Wir wollen aber nicht in eine Sackgasse geraten, indem wir klar sagen, dass wir ein Team-Shooter sind und daher vor allem Gruppen bevorzugen.”

valorant raze stunt titel 1-01
Raze kam in der Beta neu dazu und wirbelte die Balance durcheinander. Die Skills der Heldin sind zu stark, obwohl das Gunplay bei Valorant entscheidend sein soll.

In 5 Jahren soll Valorant sich weltweit als hoch kompetitiver Sport-Shooter etablieren

MeinMMO: Als letztes stelle ich dir eine Frage, die ich persönlich eigentlich hasse: „Wo siehst du dich in 5 Jahren?“ Aber ich stelle diese Frage jetzt in Bezug auf Valorant. Was ist deine Vorstellung von Valorant in 5 Jahren? Was ist euer Traum?

Joe Ziegler: “Dieser Traum hat mehrere Teile. Einer davon ist, dass Valorant eine Art globale Sport-Präsenz wird. Jetzt nicht unbedingt eSports, sondern einfach als globaler, kompetitiver Shooter mit einer starken Community, die daraus entsteht. Worin Spieler aus Korea, Deutschland und den USA sich treffen und sich gemeinsam austauschen. Worin sie sich gegenseitig messen und voneinander lernen. Das klingt für mich nach einer wunderbaren Zukunft. Wir wollen wirklich kompromisslos global mit dem Spiel sein. Wir wollen, dass jeder seine einzigartige Präsenz an den Tisch bringt und eine globale Community in diesem Spiel erzeugt. Das ist mein Traum, aber wir sind noch nicht am Ziel, es gibt noch Regionen, in die wir noch nicht vorgedrungen sind und einige Orte entwickeln sich erst noch. Aber wir wollen dorthin. Wir wollen wirklich dieses globale Erlebnis.

Der zweite Teil [des Traums] ist, wie wir den Kern des kompetitiven Spiels erweitern und eine Plattform aus Erfahrungen etablieren, die wir ständig mit neuen Erfahrungen ausbauen. Das klingt jetzt vage, aber wir wollen ein Ökosystem aus Erfahrungen aufbauen, die einander unterstützen oder neues Publikum anlocken. Das ist ein Langzeitziel und wir wissen noch nicht genau, wie wir das umsetzen. Aber es fühlt sich an wie etwas, das einfach wunderbar wäre.”

MeinMMO: Ok, dann vielleicht doch noch eine aller letzte Frage: Wie plant ihr, auf diesen Traum hinzuarbeiten? 

Joe Ziegler: “Eine großartige Frage. Ich denke, es läuft darauf hinaus, dass man so lange mit dem Kopf gegen die Wand rennt, bis es klappt. Es ist wirklich harte Arbeit und Beharrlichkeit. Wir stellen uns meist eine grobe Form vor und arbeiten uns heran. Mit der Zeit nimmt das dann immer konkrete Formen an. Wir wollen aber in der Langzeitplanung nicht rigide sein. Wir müssen auch stets auf die Spielerschaft achten, welche Möglichkeiten sich da ergeben. Das alles kommt von den Spielern. Deren Feedback, und, dass man ihnen zuhört und sieht, wie sie mit unseren Spielen und denen der Konkurrenz interagieren.

Es ist wichtig, dass man die Spieler versteht und, dass wir auch unsere Erfahrungen als Spieler berücksichtigen. Denn auch wenn ich einen echt stressigen Vollzeit-Job habe, verbringe ich fast meine ganze Freizeit mit Games. [Lacht] Ich denke, dass all diese Dinge in Kombination uns helfen, unsere Ideen in der Zukunft wahr werden zu lassen. Außerdem ist es super, dass wir bei Riot arbeiten, denn Riot ist echt gut darin, auf solchen Langzeit-Erfahrungen aufzubauen und unser Spiel so weit zu erweitern, dass wir unsere Ziele erreichen können. Und ach ja, auch die Partnerschaften mit vielen verschiedenen Gruppen waren sicher ein Teil des Erfolgs. Das alles zusammen ist eine große Maschine, die wirklich einen Fokus hat.”

MeinMMO: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg zum Launch des Games.

Hit-Potential: Vielversprechend

In unserem Gespräch habe ich den Game Director Joe Ziegler als reflektierten und analytischen Entwickler erlebt. Riot erweckt den Eindruck, als hätten sie einen Fahrplan entwickelt, der zwar auf ein festes Ziel zusteuert, hier und da aber noch Raum für spontane Abzweigungen lässt.

Valorant hat bereits in der Beta, auch dank einer intelligenten Einbindung von Twitch und seinen Communitys, hohe Wellen geschlagen. Zu Zeiten der Pandemie gibt es kaum Frisches auf dem Markt. Valorant ist jetzt da, kostenlos und hat niedrige Ansprüche an die PC-Hardware – die Hürden es zu testen, sind gering. Riot hat über League of Legends bewiesen, dass sie wissen wie man einen langen Atem beweist und ein Spiel organisch wachsen lässt. Valorant kam in der Beta weitestgehend gut an. Ob die Langzeitmotivation gehalten werden kann, bleibt noch abzuwarten.

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Leya Jankowski
Brand Managerin | Teil der Chefredaktion