Der gefeierte Streamer Sykkuno wechselte zum 3. Mai von Twitch auf YouTube. Keine leichte Entscheidung, wie Sykkuno später preisgab. Jedoch verletzte Twitch sein Ego so sehr, dass er sich schlussendlich für YouTube entschied.
Das ist die Situation:
- In den vergangenen Wochen fanden Verhandlungen zwischen der Plattform YouTube und Twitch um den Streamer Sykkuno statt. Er gehörte zu den Top-Streamern auf Twitch, beide buhlten gleichermaßen um den 31-Jährigen.
- Laut einem anderen Streamer, KristoferYee, war das Angebot seitens YouTube so „wahnsinnig“, dass es ihn nicht wundere, dass Sykkuno Twitch verließ.
- Das Angebot habe den Streamer allerdings nicht gelockt, sondern ein einziger Rechtschreibfehler von Twitch war im Endeffekt schuld an dem Wechsel.
- Twitch schrieb in einer offiziellen E-Mail seinen Namen falsch und nannte ihn statt Sykkunno „Sukkuno“ – das ging gar nicht, fand der Amerikaner.
Kennt ihr noch die ersten erfolgreichen Streamer von Twitch? Seht sie bei uns im Video:
Sykkuno sprach über die Angebote von Twitch und YouTube
Was sagte der Streamer? Sykkuno bezeichnete sich als „irgendwie hervorstechend, vielleicht?“ als er über seine Zahlen und Fakten redete:
- Er ist auf Platz 28 der bestverdienenden Twitch-Streamer, seit ungefähr 2 Jahren.
- Er gehört zu den 45 meistgefolgten Kanälen der Plattform.
- Zudem fluche er in seinen Streams nicht und nehme nicht wirklich an Dramen in der Community teil, reagiere nicht darauf. Sykkuno sei so familienfreundlich, wie es eben gehe.
- Selbst einer seiner Freunde fand es merkwürdig, dass Twitch ihn nicht mehr zum Werben nutze, er sei perfekt dafür geeignet.
Ihr könnt euch den Stream mit seinen Aussagen hier ansehen:
Weiterhin ging er auf die verschiedenen Angebote und Verträge der Plattformen ein: Zuerst ging Sykkuno zu Twitch, da er sich durch seine Bekanntheit und Zahlen dafür qualifizierte einen besseren Vertrag auszuhandeln.
Ihr erstes Angebot war „sehr schlecht“, sagte der Streamer und fragte daraufhin, ob es keinen besseren Deal gebe. Tatsächlich erhöhten sie ihr Angebot, es war dann wohl ein „sehr, sehr guter Vorschlag“ und sogar „ziemlich gleich zu YouTubes“.
Sykkuno meinte, dass er sich dann entschieden hatte: Er bleibt auf Twitch. Er war schockiert darüber, dass Twitch ihm so ein gutes Angebot machte und vermutete, dass sie Angst hatten, noch einen größeren Streamer zu verlieren. Zuletzt ging nämlich der große Streamer Ludwig zu YouTube:
Sykkuno sah die E-Mail: „Ich dachte, die verarschen mich“
Der Streamer zeigte dann die E-Mail von Twitch: „Könnt ihr das sehen?“, fragte Sykkuno seine Zuschauer sichtlich enttäuscht. „Das ist eine offizielle E-Mail, die ich von Twitch bekam und als ich die bekam, musste ich so viele Leute kontaktieren, um zu fragen, ob das ein Phishing-Scam ist.“

Ich soll der 28. meistverdienende Creator auf der Plattform sein. Der 45. Meistgefolgte aller Zeiten auf der Plattform und sie nannten mich „Su[c]kkuno“ in einer offiziellen E-Mail.
Sykkuno
Sykkuno fragte sich, ob er vielleicht ein zu großes Ego besitze, aber er war schockiert. Er dachte wirklich, er werde verarscht und hatte Angst auf die E-Mail zu klicken, weil er möglicherweise einen Virus bekomme.
„Sie konnten nicht mal meinen Namen richtig schreiben“, sagte der Streamer und fühle sich dadurch nicht wirklich wertgeschätzt. Er war bereit mehr Stunden für weniger Geld zu arbeiten, da er Twitch so mochte, aber der Rechtschreibfehler saß tief.
Er fasste danach zusammen:
„Der Hauptgrund, wieso ich zu YouTube ging, ist – yeah, sie hatten das bessere Angebot, daran besteht kein Zweifel und sie schrieben meinen Namen richtig, das war ein dicker Pluspunkt, ich mochte das, das war nett.“
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