Chefin der USK im Interview: Warum sind die neuen Regelungen so wichtig?

Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) prüft Videospiele auf jugendgefährdende Inhalte und versieht sie mit einer Altersfreigabe. In unserem Interview spricht die Geschäftsleiterin der USK über neue Regelungen und Trends innerhalb des Gamings.

Jeder, der schon mal ein Videospiel in den Händen gehalten hat, weiß, wie ein USK-Logo aussieht. Bei der Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware werden jährlich zahlreiche Spiele auf ihren Inhalt überprüft und basierend darauf mit einer Altersfreigabe sowie weiteren Hinweisen versehen.

Seit 1. Januar 2023 gelten in Deutschland neue Regelungen bezüglich der USK-Kennzeichnung (mehr dazu auf GamePro). Wir von MeinMMO haben der Geschäftsführerin Elisabeth Secker in dem Zusammenhang einige Fragen gestellt.

Online-Chats und Cash-Shops als Gefahr für Kinder und Jugendliche

MeinMMO: Guten Tag, können Sie sich bitte unseren Lesern vorstellen? Wie heißen Sie und was ist ihre Rolle innerhalb der USK?

Frau Secker: Mein Name ist Elisabeth Secker. Ich bin die Geschäftsführerin bei der USK und freue mich auf eure Fragen.

Seit Januar 2023 sind eine Reihe neuer Regelungen bezüglich der Kennzeichnung von Spielen gültig. Sie drehen sich unter anderem um Warnungen zu Chats und Cash-Shops in Videospielen. Warum können diese spezifisch aus der Sicht der USK problematisch für Kinder und Jugendliche sein?

Richtig. Seit dem 1. Januar 2023 gelten neue Regeln bei der Alterskennzeichnung von digitalen Spielen. Zurückzuführen ist das auf eine Änderung des Jugendschutzgesetzes, das den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum zu verbessern will. Dafür wurden die Alterskennzeichen um Zusatzhinweise zum Inhalt sowie zur Nutzung erweitert sowie die Kriterien für die Alterskennzeichnung aktualisiert.

Chat-Funktionen ermöglichen es Spieler*innen, sich über Grenzen hinweg miteinander auszutauschen, digitale Teams zu bilden, Spieltaktiken und Teams zu besprechen oder sich einfach zu unterhalten. Das ist zunächst nicht per se problematisch, sondern kann durchaus auch das Spielerlebnis verbessern.

usk webseite frontpage
Auf der offiziellen Seite der USK findet sich eine Vielzahl von Informationen, sowie eine Liste der zuletzt geprüften Spiele.

Unter dem Aspekt des Jugendschutzes sind hier vor allem folgende Fragen relevant: Wie sieht die Ausgestaltung der einzelnen Funktionen aus? Gibt es Möglichkeiten, sichere Voreinstellungen zu treffen, gerade für jüngere Nutzer*innen? Gibt es im Spiel Möglichkeiten, problematisches Verhalten zu melden bzw. andere Nutzer*innen zu blockieren?

Das alles ist wichtig, um Risiken wie unangemessene Kommentare, Cybermobbing oder gar Cybergrooming einzudämmen. Auch Kauffunktionen im Spiel sind im Rahmen eines verantwortungsvollen Umgangs für Kinder und Jugendliche nicht grundsätzlich problematisch, solange Tools zur elterlichen Kontrolle der Käufe bestehen.

Aus Jugendschutzsicht kann es jedoch relevant sein, wie die Einbettung der Kauffunktionen erfolgt und ob Kinder und Jugendliche möglicherweise durch das Spiel in besonderer Weise unter Druck gesetzt werden, Käufe zu tätigen.

Mehr zum Thema
Schulleiterin spricht über Social Media und Influencer: „Riesendesaster“
von Irina Moritz

Kann man pauschal sagen, ab wann eine Warnung zu Chats und Cash-Shops ausgesprochen wird?

Die USK spricht keine „Warnungen“ aus, sondern informiert mit den Zusatzhinweisen transparent über enthaltene Funktionen im Spiel, die bei fehlenden elterlichen Voreinstellungen möglicherweise zu Risiken führen können.

Enthält ein bei der USK zur Prüfung eingereichtes Spiel etwaige Zusatzfunktionen wie Kommunikationsmöglichkeiten oder In-Game-Käufe, wird dies immer ausgewiesen. Sollten diese Funktionen von den unabhängigen USK-Gremien als erhebliches Risiko beurteilt worden sein, kann dies auch zu einer höheren Freigabe führen und wird als Grund für die Alterseinstufung direkt neben dem Kennzeichen angezeigt.

Auf unserer Erklärseite für Eltern haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Neue Trends im Gaming können nicht ignoriert werden

Welche Pläne hat die USK bezüglich Spiele, die Kryptowährung und NFT-Handel anbieten? 

Neue Entwicklungen und Trends betrachtet die USK immer aus der Jugendschutzperspektive. VR, Kryptowährung oder NFTs sind spannende Phänomene, die wir auf der inhaltlichen Ebene sehr genau beobachten.

Wir müssen immer wieder diskutieren, was sich daraus für eine Jugendschutzrelevanz ergibt und inwiefern es die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen kann. Aktuell sind diese Trends noch nicht ganz bei Kindern und jüngeren Jugendlichen angekommen.

Je nach Entwicklung können solche Aspekte künftig aber auch in den Bewertungen einbezogen werden. Das wird jedoch zunächst im Einzelfall bewertet.

Mehr zum Thema
Fortnite: Epic muss 230 Millionen € zahlen, weil sie Kinder mit Tricks dazu verführten, Geld auszugeben
von Schuhmann

Die Play2Earn-Option existiert in beliebten Kinderspielen wie Roblox bereits seit Jahren. Immer wieder gibt es Berichte über Ausbeutung oder Ausnutzung von Kindern durch die Spielinhalte oder andere User. Gibt es etwas, das die USK in solchen Fällen tun kann?

Die USK ist zuständig für die jugendschutzrechtliche Prüfung von digitalen Spielen in Deutschland und klärt durch Informationskampagnen wie beispielsweise an den digitalen Elternabenden der USK zum Umgang mit digitalen Spielen auf.

Verbraucherschutzrechtliche Fragen hingegen sind die Kernkompetenz anderer Institutionen.

Neue Gesetze führen zu neuen Bewertungspraxis

Als Geschäftsführerin der USK sagten Sie in dem Statement zu den neuen Regelungen, dass sie den „Grundstein“ für die Anwendung des neuen Jugendschutzgesetzes bilden. Welche weiteren Schritte sollen dem folgen?

Der Gesetzgeber will mit dem neuen Jugendschutzgesetz den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum verbessern, indem er nun auch die „neuen“ Online-Risiken in den Blick nimmt. Das Ganze hat auch Auswirkungen auf die Prüfkriterien der USK und der daraus resultierenden Altersfreigaben.

Mit Beginn dieses Jahres werden bei der USK die neuen Regelungen bei der Prüfung von digitalen Spielen nun umgesetzt und die Regelungen des novellierten Jugendschutzgesetzes können Wirkung entfalten. Wie genau sich die neue Spruchpraxis durch die unabhängigen Prüfgremien bei der USK entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Die USK-Leitkriterien müssen also stetig evaluiert und auf Grundlage neuer Erkenntnisse weiterentwickelt werden.

usk webseite familienbereich
Auf der Webseite der USK finden Eltern außerdem einen Bereich für Familien mit den wichtigsten Infos zum Umgang mit Videogames.

Wie werden sich die neuen Regeln auf die Wertungen der Spiele durch die USK auswirken? 

Bisher hat die USK Spiele nach den Medieninhalten bewertet. Die Änderungen des Jugendschutzgesetzes bedeuten einen Paradigmenwechsel in der bisherigen jugendschutzrechtlichen Bewertungspraxis: Jetzt kommen neue, im Spiel vorhandene Elemente hinzu, wie Kommunikations- und Kauffunktionen, aber auch Spielmechaniken, die zur Förderung einer exzessiven Mediennutzung beitragen können.

All diese Aspekte können jetzt bei der Altersfreigabe berücksichtigt werden, einerseits durch zusätzliche Hinweise, aber auch in der Abwägung der Prüfung der Altersfreigabe selbst. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, dass Anbieter verpflichtet werden, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, das heißt technische Einstellungsmöglichkeiten bereitzustellen, die Kinder und Jugendliche vor diesen Risiken schützen.

Wie sich die Spruchpraxis hier entwickeln wird, hängt von den Entscheidungen der unabhängigen Prüfgremien bei der USK ab.

Auf der offiziellen Seite der USK gibt es einen Bereich mit Informationen für die Eltern. Dort wird unter anderem vor Online-Mobbing und Grooming gewarnt. Können Sie uns verraten, um welche Informationen dieser Bereich in Zukunft noch erweitert wird? 

Wir sehen bei Eltern einen großen Bedarf, besser zu verstehen, wie ein sicherer Umgang mit dem Thema Gaming gelingen kann. Seit 2022 engagiert sich die USK gemeinsam mit anderen Institutionen des Kinder- und Jugendmedienschutzes beim „Elternguide.online“, einem Portal, der Eltern konkrete Hilfestellungen zu aktuellen Fragen im Medienumgang bietet.

Darüber hinaus bieten wir regelmäßig „Digitale Elternabende“ an, um Eltern konkrete Hilfestellungen zu geben – zuletzt etwa zum Thema „Spielzeit“ im Rahmen des Safer Internet Day 23.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Secker und wünschen ihr und ihren Kollegen von der USK viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Schulleiterin spricht über Lehrer und die digitale Welt: „Wenn ihr das nicht macht, habt ihr euren Beruf verfehlt“

WoW: Unser Tank hatte 15 Jahre ein dunkles Geheimnis, bis ein Fehler ihn auffliegen ließ

WoW-Dämon Cortyn plaudert etwas aus dem Nähkästchen. Denn ein Erlebnis mit der Gilde in World of Warcraft hat traumatische Erinnerungen zurückgelassen.

In World of Warcraft haben viele von uns Gildenkollegen und Bekannte, die über die Jahre zu guten Freunden wurden – das ist das normale Erlebnis in einem MMORPG, in dem soziale Kontakte nicht nur unvermeidbar, sondern notwendig sind. Und die meisten von uns denken sicher, dass ihre Mitspieler allesamt ganz ähnlich spielen.

Der Maintank in unserer Gilde ist ein Mönch. Ein wenig verplant, ein wenig zu nervös und im Laufe der Jahre hat er sich schon viele interne „Titel“ bei uns eingehandelt.

Immerhin gilt es in World of Warcraft als verpönt, sich aus gefährlichen Effekten langsam rückwärtslaufend herauszubewegen. Denn das verbraucht viel mehr Zeit, als sich einfach umzudrehen und zumindest mit Seitwärtsschritten in vollem Tempo zu bewegen. Weil unser Mönch das aber niemals tat und wir ihn immer wieder damit aufzogen, war er irgendwann unser „Backwards Walker“.

Das ging soweit, dass unser Jäger irgendwann damit begann, jedes Mal laut im Discord die Sirene eines Schwerlasttransporters nachzumachen, die beim rückwärts einparken zu hören ist, wenn der Mönch sich wieder in Zeitlupe rückwärts aus einem Angriff rausbewegte.

Bis dahin war alles okay. Unser Mönch hat halt seine kleinen Eigenheiten und die Sirene wurde zu einem Running-Gag, der in jedem „Mythisch+“-Dungeon mehrfach ertönte.

Das zweite Problem war, dass dieser Mönch ein „Klicker“ ist. Nein, keiner der Zombies aus The Last of Us, sondern ein Spieler, der die Fähigkeiten seines Charakters nicht auf Keybinds gelegt hat, sondern den Großteil davon manuell anklickt.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge, wie ihr gerade mit der Nase rümpft und euch „Dreckiger Casual“ denkt. Das habe ich auch getan, auch wenn ich mir mantra-artig immer wieder eingeredet habe: „Andere Leute haben andere Spielstile. Es ist alles okay, Cortyn. Nicht schon wieder die Tastatur aufessen.“

Und der Fairness halber sei gesagt: Dafür, dass er ein „Klicker“ ist, lief es immer erstaunlich rund.

Zumindest, bis es das nicht mehr tat. Und dieser Tag war auch gleichzeitig die Offenbarung des finstersten Geheimnisses, das unser Mönch vor uns verschwiegen hatte.

Es war ein typischer „Mythisch+“-Gildenabend. Wir waren damals noch in recht niedrigen Dungeons unterwegs, denn es war kurz nach dem Start des Addons und wir mussten uns noch zurechtfinden.

Um euch die Szene etwas genauer zu beschreiben: Es war „Nebel von Tirna Scythe“, der Weg zum letzten Boss. Ihr wisst schon, diese verzweigten Wege über einer langen Schlucht, auf der man jede Menge Gorm besiegen muss.

WoW Tirna Scithe Loading Screen Art
An die Nebel von Tirna Scithe können wir uns gut erinnern. Wegen eines denkwürdigen Moments.

Die Aufgabe war klar: Wir teilen verschiedene Feinde den einzelnen Gruppenmitgliedern zu, denn hier musste ordentlich was unterbrochen werden. So bekam auch unser Tank sein Ziel.

Der große Augenblick kam. Der Gorm fängt an zu zaubern, der Balken füllt sich. „Du musst kicken“, raune ich noch ins Discord, bevor ein etwas panisches „GEHT NICHT!“ widerhallt.

Unsere ganze Gruppe sieht dabei zu, wie der Tank geradewegs an den Rand der Plattform läuft und in den Tod fällt, bevor auch der Rest der Gruppe von den Feinden zerlegt wird.

Fehleranalyse.

„Was ist da gerade passiert?“
„Ja, der Kick ging nicht.“
„Wie, der Kick ging nicht?“
„Hab den Button nicht getroffen.“

Ganz leise hört man unsere Heilerin im Hintergrund einen tiefen Atemzug nehmen und das vertraute Rascheln einer Ibuprofen-Packung.
„Und warum bist du dann in den Abgrund gelaufen?“
„Weil ich den Button nicht getroffen habe.“
„Wenn du den Button nicht triffst, läuft dein Charakter einfach irgendwo hin?“
„Ja.“

Die Stille im Discord hielt bestimmt 10 Sekunden an, während es in den Köpfen der ganzen Gruppe zu rattern begann. Ich fragte leise:

„Spielst du mit ‘Click to Move’?“

Wieder ein paar Sekunden Pause, bevor die Antwort kam:

„Wie denn sonst?“

Das gelöste Lachen im Discord tröstete darüber hinweg, dass wir den Dungeon nicht mehr innerhalb des Zeitlimits schafften. Ich habe selten so viel mit meiner Gilde gelacht, wie in diesem Augenblick damals.

WoW Pandaren Candle Cut
Der für uns legendäre “Backwards Walker”.

Unser Tank spielte WoW wie Diablo – Mit Click to Move

Wem die Einstellung nichts sagt: „Click to Move“ ist eine Art, mit der ihr euren Charakter steuern könnt. Anstatt mit „WASD“ oder den Pfeiltasten zu steuern, kontrolliert ihr euren Charakter mit Mausklicks. Ihr klickt irgendwo in die Umgebung und euer Charakter nimmt den erstbesten Weg an diesen Ort. Soetwas kennt man zumeist vor allem aus Hack&Slash-Spielen, wie etwa Diablo oder Strategie-Spielen wie Warcraft.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir lief da in Gedanken immer eine abgewandelte Version der ALFA-Telefon-Werbung (via YouTube) im Kopf, ihr wisst schon “Schreibt dich nicht ab, lern Lesen und Schreiben:”

Gruppenführer: „Sag mal, bist du eigentlich zu dumm zum kicken? Und dann springst du auch noch über die Klippe runter? Kannst du eigentlich überhaupt was oder brauchst du einen Zivi zum Spielen?“
Heiler: „Chef, der Mann kann nichts dafür. Der spielt mit Click to Move.“
Gruppenführer: „Mit Click to Move? Aber da kann man doch was machen.“

Plötzlich ergab auch alles aus der Vergangenheit so viel mehr Sinn. Dass das Kicken manchmal nicht richtig „funktionierte“ oder dass unser Mönch rückwärts aus Effekten rausging. Denn wer mit „Click to Move“ spielt, muss natürlich genau den Ort sehen, an den er laufen will – was schwierig ist, wenn die Kamera nach vorne auf die Feinde gerichtet ist.

Wir haben lange darüber nachgedacht, wie es überhaupt zu dieser Einstellung gekommen ist. Denn „bewusst“ aktiviert man die wohl nur, wenn man aus irgendwelchen Gründen darauf angewiesen ist. Zwei von uns hatten aber die vage Erinnerung, dass „Click to Move“ in grauer Vorzeit, eine der sehr frühen Standard-Einstellungen in World of Warcraft war, die aber recht rasch ersetzt wurde. Sicher sind wir uns da aber alle nicht mehr.

Fakt ist, dass unser Tank fast 15 Jahre mit dieser Einstellung gespielt hat. Auf der einen Seite natürlich bedauerlich, auf der anderen Seite eine nun schöne Erinnerung, die ich niemals wieder vergessen werde.

Und bevor jemand meckert: Ja, ich habe ihn natürlich gefragt, ob ich ihn hier ein bisschen bloßstellen darf. Er hat natürlich “Nein, bitte nicht” gesagt. Inzwischen kann er ja auch darüber lachen – oder muss zumindest so tun, um zur Gruppe zu gehören.

Er bleibt auch weiterhin der einzige „Backwards Walker“, den ich in meiner Gruppe jemals akzeptieren werde. Und sei es nur für den Unterhaltungswert.

Wenn ihr also mal einen Pandaren mit Kerze auf dem Kopf seht, der rückwärts gehend einer Fähigkeit ausweicht, schreibt einfach ein „Tuuut, tuuut, tuuut“ als Sirenengeräusch in den Chat. Er wird sich sicher freuen.

PS5 und Discord: Die kleine Crossplay-Revolution läuft, aber kommt mit Macken

Mit der PS5 könnt ihr jetzt an Voice-Chats auf Discord teilnehmen. MeinMMO-Redakteur Maik Schneider hat das ausgiebig getestet, erklärt die Funktionsweise und gibt euch eine Einschätzung, wie gut das neue Feature ist.

Seit Anfang Februar erlaubt die PlayStation 5 gemeinsame Voice-Chats mit Discord – erst als Beta, mittlerweile für alle Spieler. Damit lassen sich endlich unkomplizierte Chats mit PC-Spielern erstellen, wenn man quatschen oder über Crossplay etwas zocken möchte.

Wie genau das funktioniert und was das Feature drauf hat, zeige ich euch hier:

Diablo 4 kommt übrigens auch mit umfangreichen Crossplay-Funktionen. Mehr über den Multiplayer im neuen Action-RPG findet ihr im Video:

Video starten
In Diablo 4 könnt ihr mit Spielern aus aller Welt zocken u0026#8211; Alle Infos zum Multiplayer

PS5 & Discord – Voice-Chat einrichten

Wie funktioniert Discord auf PS5? Dafür müsst ihr zuerst euer PSN-Konto mit eurem Discord-Konto verbinden. Entweder auf der Konsole:

  • PS5: Einstellungen > Benutzer und Konten > Verbundene Dienste

Oder in eurer Discord-App:

  • PC/Handy: Einstellungen > Verknüpfungen

Habt ihr die Konten vor der Einführung der Discord-Chats auf PS5 verknüpft, dann kann es sein, dass ihr sie erneut verknüpfen müsst. Folgt den entsprechenden Anweisungen. Die Settings führen euch durch die Einrichtung.

Danach könnt ihr jeden beliebigen Voice-Chat auf Discord rüber auf die PS5 ziehen – egal ob Direkt-Gespräch, Gruppen- oder Server-Chat. Allerdings geht das nur auf PS5: Die PS4 unterstützt die Voice-Chats nicht.

Tippt auf den Chat im Discord, sodass ihr alle Teilnehmer seht und dann könnt ihr von hier aus den Chat „Auf die Konsole übertragen“.

Auf dem PC seht ihr unten links ein Schwarz-Weiß-Symbol, das aussieht wie ein Controller vor einem Tablet. Auf dem Handy müsst ihr von unten nach oben wischen, um die Chat-Optionen zu sehen.

ps5 discord voice chat übertragen PC
Das kleine Symbol ist auf dem PC leicht zu übersehen.

Danach müsst ihr noch die korrekte Konsole zum Übertragen auswählen und ein paar Sekunden warten. Es öffnet sich auf der PS5 ein kleines Chat-Fenster und nun ihr könnt euer Konsolen-Headset verwenden, um auf Discord zu chatten.

Mehr zum Thema
Die besten Gaming-Headsets, die ihr 2025 kaufen könnt
von Benedikt Schlotmann

Gewohnte PS-Qualität mit kleinen Aussetzern

Wie ist die Qualität der Voice-Chats? Die allgemeine Sprachqualität ist vergleichbar mit den gewohnten Standards des PlayStation-Chats. Nichts Besonderes, aber meist stabil und Mitspieler sind gut zu verstehen.

Was positiv auffällt: Die Verbindung kommt deutlich schneller zustande. Bei einer Party im PlayStation Network dauert es manchmal Minuten, bis sich alle Teilnehmer endlich hören können. Das gab es mit Discord nicht.

Dafür hatte ich einige Verbindungsabbrüche und musste den Chat aus der Discord-App heraus wieder auf die PS5 ziehen. Das war bisher allerdings nur ein kleines Problem und kam selten vor.

Fazit: Minimal-Lösung – Da geht noch was

Vorweg: Dass die PS5 endlich Möglichkeiten bietet, um mit Leuten auf PC zu chatten, ist eine kleine Revolution. Ich habe mir dafür extra ein Headset mit Multi-Channel-Bluetooth gekauft, damit ich PC und PS5 gleichzeitig anschließen kann.

Früher hatte ich öfter einen In-Ear-Kopfhörer unter meinem richtigen Headset, um den Discord-Chat nutzen zu können.

Als ich das Feature dann endlich testen konnte, kam jedoch noch vor dem ersten Chat die Ernüchterung: keine Discord-App auf PS5. Man muss Discord entweder vom PC oder vom Handy starten, in den Chat gehen und dann auf die PlayStation rüberziehen.

Dadurch startet keine Party auf der PS5, in die ich andere Konsolen-Freunde einladen könnte. Alles läuft über Discord und man überträgt nur die Ein- und Ausgänge vom Audio des Voice-Chats.

Eine Minimal-Lösung. Aber immer noch besser, als unter dem Headset einen Knopf im Ohr zu haben.

Habt ihr Fragen oder selbst einen Meinunng zum Feature, dann schreibt mir in die Kommentare. Möchtet ihr lieber mal eure PS5 sauber machen, schaut hier vorbei: So reinigt ihr den Lüfter eurer PS5, ohne die Garantie zu gefährden

Xbox-Manager erklärt, wieso der Game Pass kein „störendes Geschäftsmodell“ sei

Chris Charla, der Direktor von ID@XBox legt seine Meinung zum Gamepass dar und erklärt, warum das Geschäftsmodell den Gaming-Markt nicht störe, sondern eine Bereicherung sei.

Was ist ID@Xbox? Die Abkürzung steht für Independent Developers @ Xbox und ist ein Programm, das Indie-Entwicklern die Selbstpublikation ihrer Titel für PC, Cloud, Xbox One und Xbox Series X und S ermöglicht.

Das ID@Xbox-Programm feiert aktuell den 10. Geburtstag. Mehrere Indie-Entwickler und Publisher, die bereits mit Xbox zusammengearbeitet hatte, äußerten sich laut gamesindustry.biz sehr positiv über das Programm. Dennoch gäbe es auch einige Fragen und Befürchtungen, mit einem Fokus: dem Game Pass.

„Ist auf eine wirklich positive Art und Weise eine Bereicherung”

Die Sorge darum, in welche Richtung das Modell gehe, sei unter Business-Leuten vollkommen normal, meinte der Direktor von ID@XBox Chris Charla gegenüber gamesindutry.biz.

Die Bedenken über Abonnements und wie sie den Gaming-Markt stören könnten, würden sich jedoch nicht in den Daten von Xbox widerspiegeln: „Ich würde es nicht als störend bezeichnen“. Stattdessen sieht Charla es als Ergänzung:

Es ist additiv. Die Leute kaufen immer noch eine Menge Spiele und sie kaufen immer noch eine Menge Spiele auf der Xbox. Sie kaufen Spiele über Game Pass mit einem Rabatt, den sie als Mitglieder erhalten.

Ich glaube also nicht, dass Game Pass ein störendes Geschäftsmodell ist, sondern es ist auf eine wirklich positive Art und Weise eine Bereicherung. Und wir als Branche müssen uns mehr dieser additiven Geschäftsmodelle ansehen. Ähnlich wie bei der digitalen Distribution, die zwar eine gewisse Störung für den Einzelhandel darstellte, aber letztlich einen Mehrwert darstellte, weil nicht jedes Spiel so groß sein musste, dass es sich auf einer Disc rechtfertigen ließ.

Damit legt Charla nahe, dass gerade Indie-Entwickler vom Game Pass-System profitieren, da auch kleinere Titel leichter publiziert werden, die vielleicht eine Veröffentlichung als Disc nicht geschafft hätten.

Wie sieht die Zukunft des Game Pass aus? Vor kurzem beendete Microsoft das 1 €-Probeabo, bei dem Interessierte den Xbox Game Pass zu einem Sonderpreis testen konnten.

In einem Statement gegenüber The Verge erklärt Kai Perez, Head of Global Communications: “Wir haben unser bisheriges Einführungsangebot für Xbox Game Pass Ultimate und PC Game Pass gestoppt und prüfen derzeit verschiedene Marketingaktionen für neue Mitglieder in der Zukunft”.

Mit einem einfachen Trick könnt ihr beim Game Pass übrigens jede Menge Geld sparen. MeinMMO-Redakteur Patrick Freese erklärt euch, wie der Trick funktioniert und was ihr beachten müsst:

Vorsicht, bezahlt für den Xbox Game Pass nicht einfach so 10 € – Ich habe beinahe den Fehler gemacht

Der neue „Dungeons & Dragons“-Film ist ein Muss für jeden Gamer und MMORPG-Fan

Mit „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ ist ein neuer Fantasy-Film ins Kino gestartet. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich den Film im Kino angesehen und glaubt: Jeder Gamer sollte dem Film eine Chance geben.

Was ist das für ein Film? Im neuen „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ geht es um einen Dieb und eine Gruppe ziemlich seltsamer Abenteurer. Gemeinsam unternehmen sie einen riskanten Raubzug, um eine verlorene Reliquie zurückzuerlangen.

Doch diese Aktion geht gewaltig schief und löst eine ganze Reihe unerwarteter Ereignisse aus. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da der Film einige spannende Wendungen bietet.

Bereits mein Kollege Benedict erklärte, dass der Trailer zum Film große Lust auf MMORPGs macht. Den Trailer habe ich hier für euch eingebunden. Und nach meinem Kinobesuch kann ich das bestätigen!

Video starten
Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film

Der neue Film ist ein Fest für Gamer und Fantasy-Fans

Ich hab privat bereits etliche Spielstunden an der Schwertküste verbracht. Allein in Baldurs Gate habe ich über tausend Spielstunden verbracht und es werden jedes Jahr ein paar mehr. In „Neverwinter Nights“ konnte ich ebenfalls viele Spielstunden verbringen. Gemeinsam mit Namensvetter Benedict habe ich sogar Dark Alliance eine Chance gegeben.

Die Story ist vielleicht wenig originell, aber mit seinen Ideen und seinem Witz trifft der Film voll meinen Nerv.

Warum funktioniert das für mich als Gamer? Dungeons & Dragons ist eines der bekanntesten und größten Rollenspiele der Welt. Als Pen & Paper wird es eigentlich am Tisch mit Charakterbögen, Erzähler und Würfeln gespielt. Doch der neue Film „Ehre unter Dieben“ schafft es gekonnt, aus diesen Elementen eine spaßige Geschichte zu erzählen:

Alle Charaktere der Geschichte nehmen im Film eine typische Rolle aus einer RPG-Party ein:

  • Einen Barden, der sich für den Pläneschmied im Team hält, ansonsten aber wenig Fähigkeiten besitzt.
  • Einen Magier mit wenig Selbstbewusstsein.
  • Eine Druidin, die sich in einen riesigen Eulenbären oder andere Tiere verwandeln kann.
  • Eine Kriegerin, die mit ihrer Axt kräftig draufhauen kann, aber wenig redet.
  • Ein Paladin mit viel Charisma und Ehrgefühl, aber wenig Sprachtalent.

Und alle haben auch ihren typischen Wiedererkennungswert: Der Paladin etwa trägt eine glänzende Rüstung, der Barde trägt immer ein Instrument auf seinem Rücken, während die Kriegerin immer die Axt in Griffweite hat. Mir begegnen alle bekannten Rollenspiel-Klischees in dieser chaotischen, aber liebenswerten Party.

Und das passt einfach genau. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, das „könnte“ auch meine Party sein, mit der ich gerade durch einen Dungeon laufe, mal mehr oder weniger erfolgreich.

In einer Szene wird eine Abenteurerin von einer Mimik überrascht, ein Monster, welches sich nur als Schatzkiste tarnt. In einer anderen Szene hat man es mit einem Gallertwürfel zu tun, den einige unter euch sicher schon kennengelernt haben.

In einer anderen Szene gibt es einen etwas… interessanten Drachen. Aber den müsst ihr selbst gesehen haben.

Als Gamer fühlt man sich direkt zu Hause, weil einem viele Aspekte einfach sofort bekannt vorkommen. Und nach dem Film habe ich dann einfach wieder Lust, mein altes Baldurs Gate auszugraben und erneut mit meiner Party auf Abenteuer zu gehen.

Aber ohne Barden, denn mit dem kann ich fast nie was anfangen:

Verdammt, der Multiplayer von Baldur’s Gate 3 ist richtig gut!

Wer war eigentlich der erste Twitch-Streamer und was macht er heute?

Twitch ist eine der größten Anlaufstellen für Live-Streaming. Mehr als 7 Millionen Content Creator senden jeden Monat auf der Amazon-Plattform. Doch wer war eigentlich der allererste Twitch-Streamer? Diese Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten und das liegt daran, wie die Plattform entstanden ist.

Wie fing alles an? Twitch entstand aus der inzwischen eingestellten Website Justin.tv. Die wurde 2007 vom damals 23-jährigen Yale-Absolventen Justin Kan und seinen Freunden Emmett Shear, Michael Seibel und Kyle Vogt gegründet.

Am 19. März 2007 begann Kan, sein Leben rund um die Uhr live zu übertragen. Dazu nutzte er eine Webcam, die an einer Baseball-Cap befestigt war. Pausen gab es nur für die Benutzung des Badezimmers.

Die Neuartigkeit des Konzepts sorgte für viel mediales Aufsehen. Bei den Zuschauern waren die Reaktionen gemischt: Viele konnten mit dem “Reality”-Format nichts anfangen, hatten aber großes Interesse daran, eigene Streams zu kreieren.

Im Sommer desselben Jahres stellte Kan sein sogenanntes “Lifecasting” ein und Justin.tv wurde schließlich zu einer Plattform, auf der jeder einen eigenen Kanal erstellen und vor Zuschauern auftreten konnte.

Screenshot des ursprünglichen JustinTV
So sah justin.tv ursprünglich aus (via techchrunch)

Wie wurde Justin.tv zu Twitch? Auf Justin.tv gab es verschiedene Kategorien, von denen sich “Gaming” schnell als die beliebteste Rubrik etablierte. 2011 wurde die Gaming-Kategorie von Justin.tv schließlich zu einer eigenen Website: Twitch.

Zum Zeitpunkt der Entstehung von Twitch hatten also schon tausende Content Creator auf dem Vorgänger Justin.tv gestreamt. Wer nun als allererstes auf der neuen Plattform auf Sendung ging, ist nicht bekannt.

Ist Justin Kan also der erste Twitch-Streamer? In gewisser Weise ja, denn er streamte als Erstes auf der Plattform, die später zu Twitch wurde. Aber streng genommen war es eben Justin.tv und nicht Twitch. Wer hat dann Anspruch auf den Titel?

Ein Kandidat ist der Amerikaner Sean “Day[9]” Plott: Er war der erste Twitch-Streamer, der einen Abo-Button bekam. Er ist auch in unserem Video der ersten erfolgreichen Streamer vertreten:

Video starten
Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Vom StarCraft-Spieler zum Vollzeit-Streamer

Was ist das für ein Streamer? Plott begann als Profi-Spieler und Kommentator für das SF-Strategiespiele StarCraft: Brood War. Er vertrat die USA bei den World Cyber Games (WGC) Grand Finals 2004, wo er auf dem 12. Platz landete. 2005, im darauffolgenden Jahr, gewann er die WCG USA.

Mit dem Release von StarCraft II 2010 verlagerte Plott sich vom aktiven Spielen hin zum Kommentieren. In seiner Show “The Day[9] Daily” analysierte und kommentierte er hochkarätige Matches in StarCraft II. Sein Kanal auf Twitch beziehungsweise Justin.tv wurde laut der Analyse-Website TwitchTracker am 9. Dezember 2010 erstellt, mit dem Live-Streaming begann er aber schon Ende 2009.

Eines der ersten Spiele, die Plott neben dem StarCraft-Franchise zeigte, war das Survival-Horror-Spiel Amnesia: The Dark Descent, pünktlich zu Halloween 2011. 10 Jahre später reagierte er auf seinen eigenen Playthrough und kam zu dem Schluss, sich selbst zuzuhören, sei wohl schlimmer, als der Horror im Grusel-Spiel (via YouTube).

Screenshot aus einem YouTube-Video von Day9TV, in dem er auf sein früheres Ich reagiert
Day[9] 2021 (links unten) und 2011 (groß) via YouTube

Wie kam er zu dem Abo-Button? Auf Twitch war es zunächst nicht vorgesehen, dass Streamer über Bezahl-Abos Geld verdienen konnten. Plott war an der Entwicklung des Abonnement-Programms beteiligt und erhielt schließlich im Mai 2011 den Partner-Status.

Der ehemalige Twitch-CEO Emmett Shear schrieb dazu 2016 auf Reddit:

Wir haben das Feature in Zusammenarbeit mit ihm [Day9] entwickelt. Eine Zeitlang war er der einzige Kanal mit einem Sub-Button, weil wir viel hartkodiert hatten.

via Reddit

Was macht er heute? Plott ist bis heute als Streamer auf Twitch aktiv und somit der am längsten bestehende Twitch-Partner (via twitchstats).

Im Schnitt ist er viermal die Woche auf Sendung und zeigt Spiele wie Magic: The Gathering, DOTA 2 und aktuelle Spiele wie Elden Ring, Marvel Snap, Terra Nil und Rim World. Die Streams von Day[9] erreichten im vergangenen Jahr noch durchschnittlich über 1.700 Zuschauer (via sullygnome).

Außerdem bespielt er seinen YouTube-Kanal und betreibt seine eigene Website Day[9]TV.

Am 22. Oktober 2019 feierte er den 10. Geburtstag von Day[9]TV. Auf Twitter erklärte er, er habe seitdem knapp 200 Sendungen pro Jahr gestreamt und freue sich auf die nächsten 10 Jahre:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Privat ist Plott seit Oktober 2020 verheiratet. Das Paar hat zwei Katzen: Sheriff und Desperado (via Top twitch Streamers).

Ist Day[9] nun also der erste Twitch-Streamer? Vielleicht war Plott nicht der erste Streamer, der auf der neuen Plattform Twitch gesendet hat, aber er war zumindest einer der ersten und gestaltete die Plattform mit. Als erster Streamer mit einem Abo-Button war er zudem der Vorreiter für Content Creator, wie wir sie heute kennen.

Was wurde eigentlich aus dem anderen ersten Streamer? Justin Kan verließ die Justin.tv kurz nach dem Start von Twitch als eigenständiger Streaming-Seite, um neue Startup-Ideen zu entwickeln. 2021 eröffnete er die Website Fractal, einen Handelsplatz für den neuen heißen Trend damals: NFTs.

Twitch-Gründer eröffnet NFT-Seite, Betrüger zocken 132.000 € ab – Bedankt sich bei Hacker

Destiny 2 will mit neuem Schwierigkeitsgrad herausfordern – Spieler glauben, das sei die schlimmste Änderung, die „Lightfall“ gebracht habe

Mit dem Addon „Lightfall“ gab es jede Menge Änderungen für Destiny 2. Mit dabei ist auch eine Änderung am Schwierigkeitsgrad. Doch der niedrigste Schwierigkeitsgrad soll bereits viele überfordern. Einige glauben: „Der neue Schwierigkeitsgrad macht das Spielerlebnis zunichte.“

Mit der Erhöhung des Schwierigkeitsgrads wollte Bungie gleich verschiedene Probleme angehen. Die Hüter sollen sich nicht langweilen und man wollte auch den sogenannten „Power Creep“ abschwächen. Denn Gegenstände werden mit jedem Addon stärker und Inhalte irgendwann zu leicht.

Doch einige glauben, dass es Bungie zu gut gemeint habe. Denn die Gegner fühlen sich nicht zu stark an, sondern viele Hüter fühlen sich einfach viel zu schwach. PvE-Inhalte sollen derzeit viele Spiele frustrieren, so sehr, dass sie dann wütend die Partie verlassen und ihre Mitspieler einfach stehen lassen.

Kaputtes Balancing und zu schwache Belohnungen

Worüber ärgern sich die Hüter? Einige Gamer erklären auf reddit, dass das Balancing derzeit einfach nicht stimmen würde. Vor allem der durchschnittliche Spieler, der vielleicht nach Feierabend ein paar Stunden gemütlich zocken wollen, seien dann überfordert:

Es geht um die PvE-Balance im Allgemeinen im Moment. Einige Waffen fühlen sich im Moment in der Sandbox schrecklich an, wenn es um Aktivitäten oberhalb der Patrouillenschwierigkeit geht. Viele legendäre Primärwaffen verstauben hier draußen, während Dinge wie Osteo Striga durch ganze Spawns von Gegnern pflügen, und das ziemlich geistlos.

Ich stimme aber definitiv zu: Der Schwierigkeitsgrad im unteren Bereich muss definitiv überarbeitet werden.

Die Gegner seien zwar besiegbar, aber Spaß würde das nicht mehr machen.

Ein weiteres Problem komme noch hinzu und das sind die Belohnungen. Egal, ob man den Dungeon nun auf Leicht oder auf Knallhart spielt, die Belohnungen sind immer gleich. Da fragen sich viele: Warum soll ich mir so viel Mühe machen, wenn die Belohnungen dafür eh immer schwach sind:

Ist das also das Schwierigkeitsspektrum? Leicht bis wahnsinnig schwer – und doch bieten beide die exakt gleichen Belohnungen?

Andere gehen sogar noch weiter und erklären, dass das Balancing einfach nicht stimmen könne. Offiziell einfache Missionen seien viel zu schwer, und schwere Missionen viel zu leicht.

Man wolle schließlich spielen und sich nicht quälen.

Da müsste Bungie dringend Anpassungen vornehmen, weil das einfach falsch sei: “Die leichten Sachen sind schwer und die schweren Sachen sind leicht, das ist doch total verkehrt” (via reddit.com).

Wie seht ihr das? Ist der Schwierigkeitsgrad zu hoch oder findet ihr die Änderungen mit “Lightfall” genau richtig? Schreibt es uns in den Kommentaren und diskutiert mit anderen Gamern darüber.

Falls ihr noch mehr zu Destiny 2 lesen wollt, schaut doch einmal in folgenden Artikel auf MeinMMO:

Destiny 2 wird nur langweilig, weil ihr zu faul seid

Quelle(n):
  1. forbes.com

Könnte dieses neue Rollenspiel der nächste große Hit nach Genshin Impact werden? – Ich sage ja

Bald ist es endlich soweit und das neue Sci-Fi-RPG von HoYoverse Honkai: Star Rail“ hat seinen Release. MeinMMO-Redakteurin und Fan von Genshin Impact Marie Friske wurde von den Trailern direkt abgeholt und glaubt, dass dem Spielstudio mit Honkai: Star Rail der nächste Erfolgshit gelingt.

Am 24. März 2023 gab es einen großen Livestream, in dem Hoyoverse neue Informationen zum kommenden Weltraumfantasie-RPG Honkai: Star Rail veröffentlichte.

Dabei wurde das genaue Release-Datum des Spiels bekannt gegeben: Am 26. April 2023 wird das Sci-Fi-Abenteuer an den Start gehen – als großer Genshin-Impact-Fan ist die Vorfreude bei mir riesig.

In Honkai: Star Rail erkundet man als Spieler mit dem Astralexpress die Galaxie. Man entdeckt unterschiedliche Welten, lernt verschiedene Charaktere auf der Reise kennen und lüftet Geheimnisse des Universums. 

Video starten
Dramatischer Trailer zu Honkai: Star Rail zeigt neues RPG der Entwickler von Genshin Impact

Stärkste Elemente von Genshin Impact übernommen

Einer der wichtigsten Aspekte in Genshin Impact sind die interessanten und vielseitigen Charaktere, denen man auf seiner Reise durch Teyvat begegnet. Neben ihrem ästhetischen Design punkten sie bei mir mit ihren komplexen Persönlichkeiten und spannenden Hintergrundgeschichten. 

Gerade hier setzt auch Honkai: Star Rail an und weckt mein Interesse. Von der geheimnisvollen „Kafka“, über das quirlige Mädchen „March 7th“ bis hin zum ruhigen Senior-Member der Crew „Welt“, wurden bereits unterschiedlichste Persönlichkeiten vorgestellt und ihre Geschichten angeteasert. 

March 7th ist etwa eine lebensfrohe Person, die immer mit einer Fotokamera durch die Gegend springt und gute Laune unter den Crewmitgliedern versprüht. Mysteriös ist aber der Umstand, wie sie Teil der Crew wurde. 

Man fand das Mädchen in einem gewaltigen Eisblock eingefroren, welcher durch das All schwebte. Sie wurde befreit und zum Astralexpress gebracht, wo sie ohne jegliche Erinnerungen an die vergangenen Ereignisse ein neues Leben startete. Der Name March 7th, also der 7. März, ist das Datum, an dem sie auf dem Express erwachte. 

Genau solche Hintergrundgeschichten und die Ergründung, was dahintersteckt, reizen mich an Spielen wie Genshin Impact. Ich möchte verschiedene Persönlichkeiten kennenlernen, nur um dann im nächsten Moment überrascht zu werden, wenn eine andere Facette offenbart wird. 

Das Special Program von Honkai: Star Rail wirft mir immer wieder kleine Hinweise zu, wer die Charaktere zu sein scheinen – doch den Rest muss ich als Spielerin selbst herausfinden und darauf freue ich mich. 

Neben den interessanten Figuren verspricht das neue Sci-Fi-Game einen spannenden Plot, der mich mit den Äonen sofort an die Archons, die Gottheiten in Genshin Impact erinnert.

Außerdem warten viele Geheimnisse, Rätsel sowie Erkundungsmöglichkeiten auf die Spieler. All das sind Aspekte, die schon den Multiplayer-Titel Genshin Impact für mich so gut machen:

Mehr zum Thema
So habe ich meine Liebe zu Genshin Impact entdeckt
von Marie Friske

Neues Setting für Genshin Impact-Fans

Jedoch ist Honkai: Star Rail unterschiedlich genug, um nicht einfach ein Genshin-Impact-Klon zu sein. So könnte ich mir gut vorstellen, das neue RPG als Ergänzung zu meinem bisherigen Abendprogramm zu zocken. 

Das Sci-Fi-Setting ist in dem bereits bekannten Universum von „Honkai Impact 3rd“ verortet. Als Genshin-Impact-Spielerin ist es aber eine völlig neue Welt für mich. Sie soll unterschiedliche Schauplätze bieten, wie den Eisplaneten Jarilo-VI oder die Herta Space Station, wo die Reise beginnt. 

In der futuristischen Herta Space Station beginnt das Abenteuer, via: YouTube

Unterschiede im Gameplay zu Genshin Impact

Einer der größten Unterschiede liegt aber wohl in der Spielmechanik. Denn Honkai: Star Rail setzt auf ein rundenbasiertes Kampfsystem. In einer Auseinandersetzung steuert ihr eine Truppe bestehend aus 4 Charakteren, die nacheinander ihre Aktionen ausführen – ebenso wie die Gegner. 

Je schneller ein Charakter agiert, desto mehr Handlungen sind innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausführbar. Dazu ermöglichen bestimmte Skills mehrere Angriffe direkt hintereinander.

Denn auch in Honkai: Star Rail verfügen die Charaktere, ähnlich wie in Genshin Impact, über besondere Fähigkeiten. Zusätzlich gehören sie einem von sieben „Paths“ an, die bestimmte Eigenschaften mit sich bringen:

So ist etwa Jing Yuan ein Charakter des „Path of Erudtion“ und macht damit besonders viel AoE-Schaden. In seiner Ultimate beschwört er einen „Golden Spirit“ namens „Lightning-Lord“ der mehrere Angreifer gleichzeitig attackiert. 

Welt dagegen gehört dem „Path of Nihility“ an. Charaktere dieses Typs schwächen die Feinde. Mit seinen Fähigkeiten kann Welt Gegner gefangen halten und deren Geschwindigkeit reduzieren.

Auch wenn Genshin-Impact-Spielern die Mechanik der besonderen Charakterfähigkeiten bekannt vorkommt, liefert Honkai Star: Rail durch das rundenbasierte Kampfsystem eine völlig andere Spielweise.

In Genshin Impact haue ich hektisch in die Tasten und wechsel in Lichtgeschwindigkeit durch die Charaktere, um Elementar-Effekte hervorzurufen. Honkai: Star Rail legt im Gegensatz dazu einen noch größeren Fokus auf Strategie und Planung. So geht es weniger darum, flink zu reagieren, als vielmehr das Meiste aus einer Runde herauszuholen und effektiv zu spielen.

Das Spielprinzip in Kombination mit der Ausrichtung als Einzelspieler-Titel sehe ich als eine willkommene Abwechslung zu Genshin Impact, die vor allem strategisch-fokussierte Spieler abholen könnte.

Honkai Star Rail ist jetzt schon heiß ersehnt

Honkai: Star Rail scheint einerseits auf bekannte und beliebte Spiele wie Genshin Impact und Honkai Impact 3rd aufzubauen, indem es auf altbewährte Elemente und ein etabliertes Setting setzt. Damit könnte es vor allem die bereits vorhandene HoYoverse-Spielerschaft abholen – das zeichnet sich auch schon vor dem Release ab. 

Bereits jetzt ist das Interesse an dem Sci-Fi-Spiel international riesig. Wie Axios berichtet, gab es bereits mehr als 10 Millionen Vorregistrierungen für Honkai: Star Rail – 2,5 Millionen davon außerhalb von China:

Mehr zum Thema
Neues Spiel von „Genshin Impact“-Machern hat schon 10 Millionen Registrierungen u0026#8211; Das ist Honkai: Star Rail
von Marie Friske

Gleichzeitig können Spieler aber auch ohne jegliches Vorwissen in das Sci-Fi-Abenteuer starten, womit auch neue Interessierte angelockt werden könnten. Obendrein ist das Game, wie auch seine Vorgänger, völlig kostenlos spielbar.

Das einzige, was hier vielleicht den ein oder anderen abschrecken könnte, wäre das Gacha-Systen. Wenn Honkai: Star Rail jedoch genauso gut wie Genshin Impact ohne Kosten spielbar wird, sehe ich kein Problem darin.

Gerade das Sci-Fi-Setting im Rollenspielbereich könnte besonders gut funktionieren, um eine neue Spielerschaft anzulocken. Das genretypische Fantasy-Thema, wie man es etwa auch aus Genshin Impact kennt, bedienen schon zahlreiche andere Games.

Im Verhältnis dazu gibt es deutlich weniger Rollenspiele, die in einer futuristischen Welt verortet sind. Dadurch könnte sich Honkai: Star Rail auf dem Markt vielleicht einfacher durchsetzen und nochmal andere Spieler ansprechen, als es zum Beispiel ein Nachfolger von Genshin Impact könnte.

Das neue Rollenspiel wird am 26. April für PC, Android und iOS verfügbar sein. Eine Playstation-Version wird später folgen.

Meine Vorfreude auf Honkai: Star Rail ist auf jeden Fall jetzt schon riesig und ich kann es kaum erwarten, meine Reise mit dem Astralexpress zu starten. 

Bis zum 26. April werde ich meine Wartezeit mit Genshin Impact verkürzen. Hier kommt im nächsten Update mit Baizhu endlich einer meiner absoluten Lieblingscharaktere als spielbare Figur:

Genshin Impact 3.6 Banner: Die neuen Charaktere Baizhu und Kaveh und ihre Fähigkeiten

Horror-Game war riesiger Hit auf Twitch, jetzt könnt ihr das Spiel auf Steam kurz kostenlos zocken

Midnight Ghost Hunt, ein Horror-Versteckspiel auf Steam, war zum Release ein wahrer Streaming-Hit auf Twitch. Aktuell könnt ihr das Spiel für kurze Zeit kostenlos ausprobieren.

Das Multiplayer-Horrorspiel stammt vom Entwickler Vaulted Sky Games. Seid dem 31. März 2022 könnt ihr es im Early Access auf Steam zocken. Direkt zum Release gehörte das Horror-Game zu den Top-Trends auf Twitch:

  • Direkt zum Release kam das Spiel auf 66.000 gleichzeitige Zuschauer.
  • Nach einer Woche hatte das Spiel ganze 1,39 Millionen gesehene Stunden auf allen Kanälen (via Sullygnome.com).

In Midnight Ghost Hunt spielt ihr Verstecken und übernehmt eine von zwei Rollen: Geister oder Jäger. Als Geister macht ihr euch unsichtbar, indem ihr euch als Gegenständen tarnt – um dann hinterrücks zuzuschlagen.

Die Jäger haben die Aufgabe, die Geister zu finden und zu eliminieren, bevor es Mitternacht wird. Denn danach werden die Geister übermächtig und machen Jagd auf die andere Gruppe.

Ihr spielt Midnight Ghost Hunt im Online-PvP als 4v4-Mehrspieler-Game.

Hier seht ihr einen Trailer zu Midnight Ghost Hunt:

Video starten
Neues Steam-Spiel startet bald und zeigt Trailer – Sieht aus wie ein modernes Ghostbusters mit Multiplayer

Wie lange gilt das Angebot auf Steam? Noch bis Montag, den 03. April 2023 könnt ihr Midnight Ghost Hunt kostenlos auf Steam zocken.

Zudem gilt momentan ein Wochenend-Deal, bei dem ihr statt 19,99 € mit einem Rabatt von 66 % nun 6,79 € zahlt. Die Aktion endet am 6. April.

Wie bewerten Spieler Midnight Hunt? Das Spiel wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 4.176 Rezensionen fallen 81 % gut aus (Stand: 02. April 2023).

Viele loben als ein spaßiges Multiplayer-Spiel, das durch sein Spielkonzept und gutes Gameplay punkte:

  • [Pastor]Quaacki: “Ein genialer Ausgleich zu Phasmophobia. Wem Phasmophobia perse zu langweilig ist und das ganze gern im Egoshooterstil spielen möchte, ist bei diesem Spiel goldrichtig. Mir persönlich macht dieses Spiel extrem Spaß. Das Entwicklerteam arbeitet sehr beständig an diesem Spiel, um Verbesserungen zu schaffen […]”
  • LevyXnu: “Dachte ehrlich, es wäre nur ein weiteres Requisiten-Jagdspiel, aber ich änderte meine Meinung, sobald Mitternacht kam und ich von Ikea-Möbeln zu Tode malträtiert wurde”.
  • Champ Ba1ley: “Bitte macht das Spiel an dieser Stelle einfach kostenlos. Es hat so viel Potenzial und ich weiß, dass es für all diejenigen, die es gekauft haben, scheiße ist, aber ich bin mir sicher, dass die Leute lieber eine Spielerbasis haben wollen, als nie spielen zu können”.

Jedoch liest man häufig, dass das Spiel eine recht kleine Spielerbasis habe, was manchmal das Matching erschwere und in die Länge ziehe.

Wie lange bleibt das Spiel im Early Access? Auf Steam geben die Entwickler an, Midnight Ghost Hunt befinde sich seit mehr als 3 Jahren in der Entwicklung. Jedoch kam es erst im letzten Jahr zu einer Vergrößerung des Teams, sodass man voll in die Produktion starten konnte.

Das Spiel werde regelmäßig erweitert und man rechne mit weiteren 1-2 Jahren im Early Access, schließt aber auch keine längere Frist bis zum vollständigen Launch aus.

Wenn ihr auf der Suche nach Gratis-Spielen seid, findet ihr hier noch eine Liste der 15 besten kostenlosen MMOs und MMORPGs auf Steam

Steam: Neuer Shooter begeistert Spieler, erhält 98 % positive Reviews – „Wie Risk of Rain 2, aber mit einer Krabbe“

Crab Champions ist ein Shooter auf Steam, in dem ihr als bewaffnete Krabbe den Strand unsicher macht. Das Spiel erschien am 01. April 2023 im Early Access und ist unter den Spielern mit 98 % positiven Wertungen bereits äußerst beliebt.

Crab Champions ist ein neuer Third-Person-Shooter mit Roguelike-Elementen und stammt von Noisestorm Limited.

Der Entwickler des Spiels Noisestorm veröffentlichte am 1. April 2018 das bekannte Musikvideo „Crab Rave“, das inzwischen über 157 Millionen Views hat (Stand: 03. April 2023, via YouTube). Fünf Jahre später erschien nun am 1. April 2023 der Krabben-Shooter des Musikers und Solo-Entwicklers.

Hier seht ihr einen Trailer von Crab Champions:

Video starten
Crab Champions Early Access Launch Trailer

Seid die gefährlichste Krabbe am Strand

Wie sieht das Gameplay aus? Ihr ballert euch als Krabbe auf exotischen Inseln durch Horden an Gegner und sammelt Loot, um stärker zu werden. Ein Run dauert etwa 20 bis 40 Minuten.

Unterschiedliche Waffen, von einer Pistole bis hin zu einem Kokosnuss-Raketenwerfer, stehen euch zur Auswahl.

Ihr könnt Challenges erfüllen, um kosmetische Skins für die Krabbe freizuschalten, wie etwa eine eisblaue Färbung oder ein Tiger-Muster. Auch Waffen können durch Skins individualisiert werden.

Das Spiel verfügt dabei über keine Lootboxen oder Mikrotransaktionen. Alle Inhalte können freigespielt werden.

Crab Champions lässt sich sowohl allein als auch im Online-Koop mit bis zu 3 anderen Spielern zocken.

Wie bewerten Spieler Crab Champions? Das Spiel schneidet äußerst positiv auf Steam ab. Von den insgesamt 1.511 User-Reviews sind 98 % positiv (Stand: 03. April 2023).

Viele sind begeistert von dem Spielkonzept, dem spaßigen Gameplay und der Musik. Einige Steam-User vergleichen Crab Champions mit dem Shooter-Roguelike Risko of Rain 2.

  • bubbletrout: „Ich bin eine Krabbe mit einer Pistole. Wie cool ist das?“
  • CSyMaticION: „Horde Shooter Rogue-lite, mit einer Vielzahl von klassischen Waffen, Risk-of-Rain-mäßigen Upgrades während der Läufe und ausgezeichnete Musik. Du kannst deine Fähigkeiten, zu schießen und sich gleichzeitig zu bewegen, noch verbessern, aber insgesamt ist das Spiel sehr einfach. Upgrades funktionieren am besten, wenn man sich vorher überlegt, wann und wie sie sich kombinieren lassen […]“.
  • Marponsa: „Für ein Spiel, das aus einem Aprilscherz entstanden ist, ist dies wahrscheinlich der größte Spaß, den ich seit Jahren in einem Shooter-Spiel hatte. Es ist ein so einfaches Konzept, aber so fesselnd und der Soundtrack ist natürlich fantastisch. Sehr zu empfehlen, auch wenn man sich nicht für das Meme interessiert“.
  • Danjo-sama: „Risk of Rain 2, aber mit einer Krabbe“

Wie viel kostet Crab Champions? Aktuell bekommt ihr den Shooter im Einführungsangebot mit einem Rabatt von 15 %. Statt 9,99 € zahlt ihr damit 8,49 €. Die Aktion endet am 08. April 2023.

Hier findet ihr noch die besten Spiele auf Steam 2023 – Stand März.

Quelle(n):
  1. Steam

Destiny 2 wird nur langweilig, weil ihr zu faul seid

Seit Wochen diskutiert die Destiny-2-Community über die Herausforderungen der neuen Hüter-Ränge. Das hat gezeigt, dass immer mehr Spieler keine Lust mehr auf herausfordernde Aktivitäten haben. Sie behaupten, das Spiel sei langweilig geworden. Aber ist das wirklich der Fall oder sind die Spieler einfach nur zu faul, um schwere Herausforderungen im Spiel anzunehmen?

Manche Hüter werden immer fauler: Es ist kein Geheimnis, dass Destiny 2 ein Spiel ist, das Zeit und Engagement erfordert. Es gibt zahlreiche Quests, Missionen und harte Herausforderungen, die es zu meistern gilt, um im Spiel voranzukommen, um dann im Endgame zu Hause zu sein.

Seit der Einführung der Hüter-Ränge im Lightfall-DLC fällt es vielen Spielern jedoch immer schwerer harte Herausforderungen zu meistern.

  • Verlorene Sektoren solo spielen mit harter Schwierigkeit? Manchmal zu anstrengend.
  • Einen Raid machen, um alle Siegel und Waffen zu vervollständigen? Warum?
  • Sich zum 99x durch die härteste Dämmerung fighten und triumphieren? Das geht einfacher.

Also streift so mancher Hüter lieber chillig durch die leichten Aktivitäten oder die Open World des Spiels und sucht lässt die schweren Herausforderungen liegen.

Dabei sind es doch gerade Herausforderungen, Triumphe und Siege, auch die im Hüter-Rang-System, welche den Loot-Shooter spannend und abwechslungsreich gestalten.

Video starten
Neues Gameplay von Destiny 2: Lightfall entführt euch in spektakuläre Höhen u0026#8211; „Für diesen Moment wurden Hüter gemacht“

Hüter wechseln vom “Tryhard” in den “Chillmode”

Auch in Destiny 2 gibt es Ziele: Für mich ist das Ziel eines jeden Spiels, auch das des Loot-Shooter Destiny 2, zu versuchen, alle zur Verfügung stehenden Herausforderungen zu schaffen und somit das Beste aus einem gekauften Game herauszuholen.

Dementsprechend finde ich es schade, dass so mancher Spieler das Abschließen aller Herausforderungen nicht mehr als eine wichtige Leistung und ein Zeichen für seine eigenen Fähigkeiten im Spiel ansieht.

Natürlich ist das immer mit Aufwand verbunden. Man muss viel herumprobieren, Builds bauen und testen. Was geht und was geht nicht. Das Verbessern von Fähigkeiten, das Erlernen von Move-Kombis oder das Durchsterben in den härtesten Aktivitäten, bis es dann klappt und man sein Ziel letztlich erreicht.

Hier wird es sicher auch Spieler geben, die möglicherweise nicht genügend Zeit oder Ressourcen haben, um sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Allerdings gibt es ebenso einige Vorteile für diejenigen, die alle Herausforderungen in Destiny 2 meistern möchten.

  • Zum einen können diese Hüter eine Menge Belohnungen verdienen, die ihnen dabei helfen, ihre Ausrüstung zu verbessern und ihre Charakter-Fähigkeiten im Spiel zu stärken.
  • Zum anderen können sie auch das Gefühl genießen, dass sie alles aus dem Spiel herauszuholen und nichts verpassen.

Destiny 2 ändert jede Season seine Modifikatoren, passt die Waffen-Meta an und verschiebt so die Grenzen immer wieder. Damit hat man zwar die gleiche Aktivität, aber trotzdem eine veränderte Herausforderung, die es dann wieder zu meistern gilt. Teils durch Modifikatoren, teils durch die geforderte Woge oder hohe Punkteanforderungen.

So entstehen nebenbei neue, interessante Builds, die Spaß machen und das Spiel abwechslungsreich gestalten:

Mehr zum Thema
Destiny 2: Starke Strang-Builds für jede Klasse, die eure Gegner fesseln werden
von Britta ♤ BeAngel

Warum sind Hüter zu faul geworden, um sich Herausforderungen zu stellen?

Zugegeben, es war vielleicht ein wenig gemein von mir, Teile der Spielerschaft in Destiny 2 als faul zu bezeichnen, nur weil sie das Interesse am Looten und Shooten verloren haben oder das Spiel lieber ganz gemütlich genießen, beispielsweise in der offenen Welt. Aber manchmal braucht es etwas Aufrüttelung, um klarzumachen, worum es eigentlich geht.

Stellt sich also die Frage, warum weigern sich eigentlich manche Hüter, aktiv an Herausforderungen zu arbeiten?

hüterrang-8-11-titel-destiny2-season20
Nur 11 Hüter-Ränge und mancher Hüter hat schon keine Lust mehr, besser zu werden

1. Fortschritt wird einem wieder weggenommen

Einer der Gründe könnte die Tatsache sein, dass vor allem die neuen Herausforderungen im Hüter-Rang-System von Bungie wieder zurückgesetzt werden und man von anderen Hütern, durch die Wertschätzungen, abhängig ist. Das war einer der größten Kritikpunkte unserer Leser und der Destiny-Community.

Deswegen sind manche Spieler auch nicht mehr bereit, die gestellten Herausforderungen zu erledigen, weil man sie sowieso wieder verliert, wenn sie am Ende der Season 20 von Rang 11 auf Rang 6 zurückgesetzt werden. Hier möchte ich jedoch anmerken, dass auch Titel-Vergoldungen jede Season zurückgesetzt werden, was allerdings nicht so stark kritisiert wurde.

Was Hüter am neuen System konkret bemängelt haben, könnt ihr hier nachlesen:

Mehr zum Thema
So schwierig ist es in Destiny 2 ein Vorbild zu sein – Alle Ziele für Hüterrang 8 bis 11
von Britta ♤ BeAngel

2. Es dauert manchem Hüter zu lange

Ein weiterer Grund könnte die Tatsache sein, dass viele Spieler einfach zu ungeduldig sind. Sie wollen zwar überall schnell vorankommen und die besten Waffen und Ausrüstungen haben aber ohne dafür die notwendige Zeit und Mühe zu investieren.

Wer jedoch das beste Gear und die beste Rüstung will, kommt um das harte Endgame nicht herum.

3. Das Spiel macht keinen Spaß mehr

Der dritte Grund, den ich sehe, ist, dass viele Spieler schon so lange Destiny 2 spielen, dass es ihnen einfach nicht mehr so viel Spaß macht wie früher. Ich sehe immer wieder neue Hüter, die die Welt mit offenen Augen entdecken und jede Karotte mit leuchtenden Augen jagen. Für sie ist alles, auch das Hüter-Rang-System, ein faszinierendes Erlebnis, das sie auch erledigen wollen.

Viele Veteranen hingegen sind müde, weil sie das schon Tausend Mal gemacht haben und so überhaupt keinen Reiz mehr darin sehen, Häkchen hinter von Bungie gestellte Aufgaben zu setzen. Sie kann Destiny 2 kaum noch mit Aktivitäten oder Quests wirklich begeistern.

Ich bin der Meinung, da hilft eigentlich nur auf den Destiny-Zug aufspringen und sich an neuen Taktiken und Spielweisen versuchen, um mit verschiedenen Fähigkeiten, Waffen und Ausrüstungen zu experimentieren. Nur so findet man neue Strategien mit alten oder neuen Exotics, die fordern und es stets abwechslungsreich halten.

destiny2-hilfe-support-raid-spitzenreiter-lfg-sherpa-iliasgaming
In Destiny 2 gibt es viele Clans und Sherpas, die andere Hüter nur zu gerne unterstützen

4. Ohne Team nur halb so viel Spaß

Auch ein Team finde ich enorm wichtig in diesem Spiel. Ich finde es sehr spannend, mich mit anderen Spielern zu unterhalten, Tipps und Tricks auszutauschen. Mein Clan ist der abendliche Stammtisch, an dem man sich gemütlich mit Freunden trifft, quatscht und nebenher Destiny 2 zockt.

Auch die Teilnahme an Raids und anderen schwierigen Herausforderungen kann gemeinsam viel mehr Spaß machen und das Spiel insgesamt spannender gestalten. Es gibt inzwischen eine Menge deutscher Destiny-2-Clans, denen man sich direkt und recht problemlos anschließen kann. Zudem wird es Destiny 2 in Lightfall auch bald einfacher machen, Anschluss zu finden, sobald das interne LFG-System kommt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele Möglichkeiten gibt, um Langeweile in Destiny 2 zu vermeiden.

Natürlich ist es jedem Spieler selbst überlassen, ob er sich den Herausforderungen in Destiny 2 stellt oder nicht. Es gibt keine falsche Entscheidung und es ist wichtig, dass jeder Hüter auf seine eigene Art und Weise spielt und es auch genießt. Trotzdem schadet ein Quäntchen Ehrgeiz nie, wenn man dadurch in Destiny 2 besondere Erfolgserlebnisse krönen und sich auszeichnen kann.

Was sind eure Erfahrungen mit Destiny 2? Wie vermeidet ihr Langeweile im Spiel? Welche Tipps und Tricks habt ihr, um das Spiel interessanter und unterhaltsamer zu gestalten? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare und lasst uns gemeinsam eine Diskussion führen und voneinander lernen.

Und manchmal sind es nur die eigenen Grenzen, die man in Destiny 2 austesten will, so wie dieser Spieler:

Destiny 2: Neuer Endboss im Lightfall-Raid ist für 6 Leute gedacht – Der erste hat ihn jetzt alleine besiegt

Pokémon GO: Tausende Spieler protestieren gegen mehrere Änderungen, drohen damit, das Spiel für immer zu löschen

Niantic hat mehrere Änderungen für Pokémon GO vorgestellt. Zwei davon betreffen die beliebten Fern-Raids. Mehr als 20.000 User haben eine Petition gegen Niantic unterschrieben und fordern eine erneute Änderung.

Während der Corona-Pandemie bot Niantic mit „Fern-Raids“ die Option, auch in weiten Entfernungen mit Spielern gemeinsam zu kämpfen. Doch viele befürchteten schon, dass Niantic diesen Pass wieder entfernen oder zumindest stark anpassen würde.

Nun will Niantic den Preis für Remote-Raid-Pässe drastisch erhöhen und will die Anzahl der Remote-Raids, an denen man pro Tag teilnehmen kann, stark begrenzen. Doch über die Änderung an den Fern-Raids regen sich die Spieler auf. Jetzt haben sich tausende Spieler zusammengeschlossen.

Petition gegen Niantic hat bereits fast 30.000 Unterschriften gesammelt

Was wird gefordert? Ab dem 6. April sollen die Boykottteilnehmer eine Woche lang die Interaktion mit den Raids im Spiel reduzieren. Andere Spieler planen jedoch bereits die App endgültig zu löschen, sobald die Änderungen live gehen.

Eine Petition, die ein Spieler gestartet hat, erreicht mittlerweile fast 30.000 Unterschriften. Damit will man zeigen, wie negativ sich die vorgestellten Änderungen auf das Spiel und die Community auswirken sollen.

So heißt es in der Petition ( via Change.org):

Niantic Inc. und die Entwickler von Pokémon GO haben beschlossen, den Preis für Fernkampfpässe drastisch zu erhöhen und die Anzahl der Fernkampfpässe, an denen man pro Tag teilnehmen kann, zu begrenzen. Dies betrifft die Mehrheit der Pokémon GO-Spieler, die diesen Aspekt des Spiels seit dem Auftreten der COVID-19-Pandemie genossen haben, als wir alle gezwungen waren, drinnen zu bleiben und das Spiel nicht mehr so spielen konnten, wie es gedacht war.

Dazu gehören Menschen mit Behinderungen, Eltern, immungeschwächte Personen und viele mehr. Diese Gemeinschaft hat sich in der Vergangenheit zusammengeschlossen, um sich gegen Probleme mit der Barrierefreiheit auszusprechen, und wir hoffen, dass wir Niantic mit dieser Petition zeigen können, dass sie umkehren müssen

Viele klagen, dass die Änderungen einfach an den Spielern vorbeigehen würden. Denn vor allem behinderte Personen und Gamer, die auf dem Land wohnen und kaum Chancen auf Raids haben, würden unter den höheren Preisen leiden.

Obendrein schimpfen einige, das würde Betrüger und Betrügerinnen erst recht dazu animieren, weiter zu betrügen und zu spoofen (via reddit.com).

Wie geht’s weiter? Viele hoffen nun, dass die Petition bei Niantic ein Umdenken bewirkt. Ob das wirklich geschieht, ist aber fraglich. Denn bisher hat sich Niantic zu der Kritik noch nicht geäußert. Wir halten euch aber auf dem Laufenden, wenn wir mehr dazu wissen.

Mehr Barrierefreiheit wünschen sich Spieler für Pokémon GO schon seit langer Zeit. Beim damaligen Herbstevent hatte Niantic versehentlich eine Änderung ins Spiel gebracht, die vor allem bestimmte Spieler gebraucht haben:

Pokémon GO bringt mit Halloween-Event versehentlich eine Funktion, die einige Spieler dringend gebraucht haben

Gamer kauft Highend-Prozessor für nur 9 Euro, weil der Verkäufer unwissend ist und die CPU unter einem Haufen Müll begraben hat

Ein Gamer hat sich einen neuen Prozessor gekauft. Für den i9-9900K musste er „nur“ 9 Euro zahlen. Denn der Verkäufer hatte das Produkt unter jeder Menge anderem Kram begraben.

Ein Gamer berichtet, wie er den Kauf seines Lebens gemacht haben will (via reddit.com). So hat er sich einen i9-9900K für gerade einmal 9 Euro gekauft. Diese CPU hat mittlerweile schon 4 Jahre auf dem Buckel, gehört aber immer noch zu den schnellsten Prozessoren, die ihr kaufen könnt. Zum aktuellen Zeitpunkt zahlt ihr für die CPU noch rund 600 Euro (via geizhals.de).

Mit seinem Kauf hat er großes Glück gehabt, wie er selbst erklärt. Denn der Verkäufer hat den guten Prozessor unter einem Haufen anderem Zeug begraben und wusste wohl nicht, was er da für den Preis verkauft. Auch ein anderer Gamer hatte von einem unwissenden Verkäufer eine Highend-Grafikkarte für 18 Euro gekauft.

Der Nutzer sagt selbst zu seinem Kauf:

Es war das einzige, das ich finden konnte, und glaubt mir, ich habe gesucht. Keine Ahnung, wie es [die CPU] in der Mischung aus Mist gelandet ist. Normalerweise finde ich nur Ausschussware von Target, aber heute hatten sie einen Haufen Amazon Basics-Artikel, die wie stornierte/zurückgegebene Bestellungen aussahen, also wird es vielleicht häufiger vorkommen, dass sie Mist bauen.

Laut Gamer handelt es sich obendrein noch um originalverschweißte Ware. Er hat keine gebrauchte Ware bekommen.

Unser Titelbild stammt aus dem reddit-Thread, den wir euch oben verlinkt haben.

Solche Händler verkaufen meist Retouren von Amazon und Co

Solche Händler, wie der vom Gamer beschriebene, verkaufen meist Retouren von großen Versandhändlern. Auch in Deutschland kann man solche Retouren-Paletten für unterschiedliche Preise erwerben, solche Angebote richten sich aber vor allem an gewerbliche Käufer. Ein YouTuber hatte so eine Palette mal gekauft, um zu schauen, was alles interessantes dabei ist. Das deutsche Video haben wir hier für euch eingebunden:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Lohnt sich sowas überhaupt? Grundsätzlich solltet ihr von solchen Experimenten die Finger lassen, wie auch ein Kommentar auf YouTube erklärt (via youtube.com). Denn wertvolle Gegenstände sind bereits aussortiert und ihr bekommt vor allem „schwer zu checkende Ware, schwere Ware, weiße Ware, Billigkram, Noname-Artikel, eigene Retouren“ und viel untergemischten Müll. Eine PS5 oder einen leistungsstarken Gaming-PC werdet ihr aus so einer Retourensendung wohl nicht bekommen.

Solltet ihr sowas dennoch einmal ausprobieren wollen, dann hat der Verbraucherschutz noch ein paar wichtige Tipps für euch, was ihr beim Kauf solcher “Mystery Boxen” beachten solltet. In vielen Fällen lohnen sich solche Boxen für Privatkäufer sowieso nicht.

Ein bekannter Tech-YouTuber wollte einen Gaming-PC nur aus gebrauchter Hardware bauen, doch das ging ziemlich schief. Das lag vor allem an einem bestimmten Bauteil:

Tech-YouTuber kauft für 600 € gebrauchte Hardware – Baut einen Gaming-PC daraus, der nach 25 Minuten stirbt

2 neue MMORPGs erscheinen schon im April – Sind sie was für euch?

Im April erscheinen mit Aion Classic und Mad World zwei neue MMORPGs. Außerdem wurde mit Anvil Empires ein komplett neues Spiel angekündigt und es gab einige News rund um WoW, RuneScape und New World. Wir haben alles für euch zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: In Old School RuneScape dürfen die Spieler zwischen drei neuen Skills wählen, von denen einer implementiert wird. Es ist der erste neue Skill seit 10 Jahren. Entsprechend heftig debattieren die Spieler darüber.

Die Diskussion der Woche: Warum kommen seit 9 Jahren eigentlich kaum noch gute, neue MMORPGs raus? Diese Frage hat sich Schuhmann gestellt und euch auch zum Diskutieren eingeladen. Das könnt ihr hier in den Kommentaren, aber gerne auch im Artikel selbst tun.

Viel zu meckern in WoW, neue Erweiterung für Black Desert und eine Verschiebung bei New World

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Video starten
Black Desert u0026#8211; Trailer u0026#8220;Land of the Morning Lightu0026#8221;

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Mehr zum Thema
Entwickler-Urgestein beschreibt, wie eklig Spieler in MMORPGs sein können: „Darum haben wir eine Polizei eingeführt“
von Alexander Leitsch

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Steam: Crusader Kings 3 macht Fans glücklich, weil es wie ein MMORPG weiterentwickelt wird – Aber auf die gute Art

Crusader Kings 3 ist mit 92 % eines der best-bewerteten Strategie-Spiele auf Steam. Und es scheint immer besser zu werden. Die Entwickler Paradox Entertainment haben sich für 2023 vorgenommen, die Spiel-Erfahrung grundlegend zu erweitern, wie es sonst bei MMOs üblich sind.

Das ist der besondere Dreh bei den Strategie-Spielen von Paradox: Die großen Strategie-Spiele des schwedischen Entwicklers Paradox werden über Jahre mit Erweiterungen und DLCs weiterentwickelt, sogar über Jahrzehnte.

Das funktioniert ähnlich wie bei einem MMOPRG à la World of Warcraft, das regelmäßig Patches und Erweiterungen bekommt.

Ungefähr alle 10 Jahre macht Paradox einen Schnitt und bringt ein neues Spiel in der Serie heraus. Das bietet vor allem eine bessere Grafik und Übersichtlichkeit, weil die alten Spiele nach 10 Jahren und zig Erweiterungen unter einem Feature-Überfluss leiden.

Schwedische Strategie-Nerds entwickeln ihr Spiel über 10 Jahre weiter

Das vielleicht krasseste Beispiel so einer DLC-Wut ist „Europa Univeralis IV“:

Das Spiel erschien 2013: Mittlerweile sind 18 Erweiterungen und unzählige kleinere DLCs für das Strategie-Spiel erschienen. Für 2023 ist eine weitere Erweiterung angekündigt: Sie soll die beliebtesten Start-Nationen erweitern und überarbeiten.

Video starten
Europa Universalis 4: Trailer

Paradox dreht mit neuem DLC die miese Stimmung bei Crusader Kings 3

Wie ist es bei Crusader Kings 3? Aktuell hält sich Paradox bei ihrer Dynastie&Inzest-Simulation im Mittelalter noch zurück. Das Grundspiel erschien 2020 und es kam bislang „nur“ eine große Erweiterung, „Royal Court“, heraus, die das Spiel grundsätzlich erweiterte und veränderte. Dazu erschienen mit „Northern Lords“ und „Fate of Iberia“ zwei DLCs, die sich auf einzelne Regionen konzentrieren.

Der letzte DLC, „Friends & Foes“ für 5 €, wurde in der Community kritisch diskutiert, weil dort nur neue Text-Events eingefügt worden. Es hieß dann von den engagierten Fans, das sei kein Geld wert, eigentlich gehöre so etwas in einen normalen Patch. Man sei zwar schon gerne bereit, mehr Geld abzudrücken, dann wolle man aber auch „richtige neue Inhalte“.

Paradox wurde Geldmacherei vorgeworfen. Ohnehin waren die Fans vom Entwicklungs-Tempo bei Crusader Kings 3 etwas enttäuscht: Das Spiel erschien zum Release zwar schon erstaunlich rund und es war vielleicht der beste Start der Reihe bisher. Aber die Weiterentwicklung ging doch etwas schleppend voran.

Crusader Kings 3 überzeugt Fans mit großen Plänen

Was ändert sich jetzt? Paradox hat eine neue Erweiterung für 2023 vorgestellt „Tours & Tournaments“ und die scheint jetzt richtig reinzuhauen, denn sie geht Schwachstelle im Spiel an, die Spieler schon seit zig Jahren und auch bei den Vorgängern bemängelten.

Die Erweiterung soll vor allem noch mehr Rollenspiel-Elemente bringen und den alltäglichen Gameplay-Loop, die Routine, die Spieler Jahr für Jahr mitmachen, erweitern.

Denn der Ablauf in Crusader Kings 3 läuft schnell nach einem bestimmten Muster an:

  • Man führt Kriege, killt Rivalen, plündert, brandschatzt, heiratet die eigene Schwester oder erschafft einen Götzenkult
  • Das alles erzeugt Stress, der den Charakter langsam in den Wahnsinn treibt
  • Also muss man mit Freizeitaktivitäten dafür sorgen, dass der Stress abnimmt. Das kann ein zünftiges Fest oder eine Jagd sein. Sadistische Herrscher bauen hingegen ihren Stress am liebsten ab, indem sie andere foltern oder pfählen lassen

In ausführlichen und detaillierten Entwickler-Tagebüchern mit unzähligen Screenshots zeigen die Entwickler, wie sie genau diese Freizeit-Aktivitäten weiterentwickeln sollen.

War die Jagd bislang eine relativ monotone Angelegenheit, außer wenn der Erbe mal wieder aus Versehen eine Hofdame abgeknallt hat, soll es jetzt mehr Abwechslung bei den Events geben und Spieler sollen mehr Kontrolle darüber haben, was dort passiert:

Dabei bringt „Tours & Tournaments“ nicht unbedingt neue Features, sondern baut bestehende, rudimentäre Features, die nur aus Textmenüs bestehen, weiter aus.

So werden mit der Erweiterung die Standard-Aktivitäten von Spielern wie Pilgerreisen, Feste oder Jagden interaktiver und transparenter mit zig Systemen.

Ein neues „Spitznamen“-System soll dazu führen, dass die einzelnen Charaktere im Spiel noch markanter werden.

Video starten
Crusader Kings 3: Trailer

Die ersten Reaktionen der Fans zeigen, dass sich die Stimmung jetzt wieder völlig geändert hat. Nachdem der letzte Text-DLC so viel Missmut hervorgerufen hatte, scheint man jetzt bei Crusader Kings 3 wieder begeistert zu sein.

Das erinnert auch an die Stimmungslage vieler MMOs.

Mehr zu den Strategiespielen von Paradox:

In meinem Lieblings-Spiel auf Steam fresse ich das Universum – Widerstand ist zwecklos

ARK 2: Release auf Ende 2024 verschoben – Studio Wildcard erklärt, wie es weitergeht

Das heiß erwartete Dino-Sequel ARK 2 wird nicht wie geplant in diesem Jahr erscheinen. Stattdessen gibt es ein Remaster von ARK: Surival Evolved.

Was ist los bei Studio Wildcard? In einem Blogpost vom Nachmittag des 31. März Ortszeit gab das Studio seine Pläne für das kommende Jahr bekannt. Und die dürften eine ziemliche Enttäuschung für alle Fans sein, die einem Nachfolger des Dino-Games ARK: Survival Evolved entgegenfiebern.

Denn ARK 2 wird nicht wie geplant in diesem Jahr erscheinen, sondern erst Ende 2024.

Wer jetzt nach einer Survival-Alternative sucht, um die Wartezeit bis ARK 2 zu überbrücken, kann einen Blick ins Video werfen:

Video starten
Neues Survival-Spiel auf Steam sieht aus wie ARK, aber mit Insekten statt Dinos – Erscheint schon im März

ARK 2 kommt erst Ende 2024

Warum wird ARK 2 verschoben? Wie Studio Wildcard erklärt, brauche man mehr Zeit, um sich an die Unreal Engine 5 zu gewöhnen, um die neue Technologie in vollem Umfang nutzen zu können. Der Launch des Sequels wird deshalb auf Ende 2024 verschoben.

Es sei eine schwere Entscheidung gewesen, heißt es in dem Blogpost, man sei jedoch zuversichtlich, das Richtige getan zu haben.

Unser Ziel ist es, ARK 2 zum bestmöglichen Spiel zu machen und den Spielern eine wahrhaft außergewöhnliche und lohnende Erfahrung zu bieten. Die Unreal Enginge 5 ist eine unglaubliche neue Technologie für uns (und alle anderen Entwickler), und wir wollen diese Spitzentechnologie in vollem Umfang nutzen, während wir von Studio Wildcard ein Spiel von bisher unerreichtem Umfang entwickeln.

Wie geht es jetzt weiter? Abgesehen von dem geänderten Release soll sich erstmal nicht allzu viel ändern. ARK 2 soll weiterhin als Exclusive für Xbox, Game Pass und die Windows-Vertriebsplattformen erscheinen. Auch ein oberkörperfreier Vin Diesel wird wohl weiterhin mit dabei sein.

Studio Wildcard kündigt an, die Fans auf dem Laufenden halten und in die Entwicklungsprozesse einbeziehen zu wollen. So sollen in den kommenden Monaten regelmäßig Assets von ARK 2 gezeigt werden. Gameplay, Screenshots oder gar Videos wird es in diesem Jahr aber wohl nicht mehr geben.

Stattdessen vertröstet das Studio die Fans mit einem Remaster des originalen Ark: Survival Evolved.

Statt ARK 2 gibt es Ark: Survival Ascended

Was ist das für ein Remaster? Das Next-Gen-Remaster vom ersten ARK soll “ARK: Survival Ascended” heißen und schon im August 2023 für Xbox Series S/X, PC und PlayStation 5 erscheinen – sofern es nicht verschoben wird.

Das Besondere: Das Remaster soll ebenso wie das verschobene Sequel die Technologie der Unreal Engine 5 nutzen. Das hat laut dem Studio 2 Gründe:

  • Zum einen will man mit dem Remaster ein tieferes Verständnis für die neuen Technologien entwickeln und einige der “riskanteren” technischen Fortschritte testen.
  • Zum anderen soll ARK 2 im Vergleich zum Original mit einigen Änderungen daherkommen, die wohl nicht jedermanns Sache sind. Das Studio nennt ein Soulslike-Kampfsystem mit ausschließlich primitiven Waffen, eine strikte Beschränkung auf 3rd-Person und einen insgesamt ernsteren Ton. Damit alle Spieler auf ihre Kosten kommen, soll es also eine Next-Gen-Version des Originals geben, die Fans noch jahrelang genießen können sollen.

Was kostet ARK: Survival Ascended? Für Xbox- und PC-Spieler soll das Remaster nur als “ARK Respawned Bundle” mit dem Sequel ARK 2 erhältlich sein. Für 49,99 $ bekommen Spieler dann das Remaster und einen einmonatigen Zugang zur Closed Beta von ARK 2.

Nach einem Jahr sollen ARK: Survival Ascended und ARK 2 dann separat verkauft werden. Für PS5-Anhänger wird das Remaster als Standalone verfügbar sein und 39,99 $ kosten.

Zusätzlich wird es zwei Expansions für je 19,99 $ geben, die auf allen Plattformen separat verkauft werden.

  • den “Explorer’s Pass” mit den Erweiterungen “Scorched Earth”, “Aberration (kommt Ende 2023) und “Extinction” (Anfang 2024)
  • den “Genesis Pass” mit “Genesis Teil 1 und 2” (2024 verfügbar)

ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen

Ausgerechnet der 1. April zeigt, wie viel Liebe noch in Blizzard steckt

Blizzard befindet sich wieder auf einem guten Weg – das findet zumindest MeinMMO-Dämon Cortyn. Der 1. April ist dabei ein strahlendes Beispiel.

In den letzten Jahren hat Blizzard eine schwere Zeit durchgemacht. Nicht nur hat man das Vertrauen der Fans durch unbeliebte Erweiterungen (WoW: Shadowlands) oder neue, umstrittene Titel (Diablo: Immortal) verloren, auch verschiedene große Krisen und eklige Skandale haben immer mal wieder für Unzufriedenheit, Proteste oder Boykott-Aufrufe gesorgt.

Der einstmals wohl beliebteste Spielekonzern war am Boden und musste sich viel Kritik gefallen lassen.

Die „Liebe zum Detail“ sei verschwunden, die „kreativen Köpfe“ sind weg und alles Neue ist nur noch „Schmutz“.

Blizzard kann es noch – die letzten Monate zeigen das

Doch die letzten Monate und ganz speziell der heutige Tag haben mir gezeigt: Blizzard kann es noch und da arbeiten Entwickler, denen ihre Projekte am Herz liegen und die verstehen, was die Spielerschaft will.

Am deutlichsten spüre ich das ist aktuell in World of Warcraft mit Dragonflight. Vor 2 Jahren hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass Blizzard es schaffen könnte, rund alle 2 Monate einen neuen Patch zu bringen, der auch tatsächlich Inhalte liefert – doch bisher gelingt das. Neue Story-Quests, coole Belohnungen und deutlich weniger „Zwang“ jeden Tag einzuloggen. Das Spielgefühl hat sich deutlich auf „Tu was du willst“ verschoben und ist immer weniger „Tue das hier, sonst kannst du nicht mithalten“.

WoW Alexstrasza Blood Elf Cheer titel title 1280x720
Bei World of Warcraft geht’s bergauf – und auch bei anderen Spielen sieht es besser aus.

Auch wenn Diablo IV jetzt nicht mein Interesse trifft, höre ich von Teilnehmern der Beta fast nur Gutes. Die Reaktionen sind positiv und die Diablo-Fans scheinen das zu bekommen, worauf sie seit Jahren warten.

Das wohl schillerndste Beispiel ist dabei Overwatch 2. Auch wenn das zum Launch deutlich – und zum Teil berechtigt – in Ungnade gefallen ist, hat sich in den letzten Monaten wirklich gemausert. Kritik wurde berücksichtigt, das Fortschritt-System deutlich verbessert und regelmäßige Events locken mit coolen Skins.

Den „Vogel abgeschossen“ hat allerdings das Event zum 1. April. Da macht Blizzard traditionell kleine Scherze, doch bei Overwatch 2 hat man sich viel Mühe gegeben.

Fast alle Helden haben in der Arcade eine Überarbeitung oder erweiterte Fähigkeiten bekommen. Dabei wurde sogar auf Memes der Community Rücksicht genommen.

  • Wenn ein Genji irgendwo „am Arsch der Welt“ nach Heilung schreit, dann hat das eine Chance, ihn von alleine zu heilen.
  • Reinhardt kann mit seinem Charge jetzt auch fliegen – und so Feinde aus dem Himmel holen.
  • Mercy hat jetzt 5x so viel Munition und schießt schneller, sodass das „Battle-Mercy“-Meme ein echt solider Charakter ist.

Aber es gibt auch Änderungen, die sind so gut, dass sie sogar im Spiel bleiben könnten:

  • Kopfschüsse von Widowmaker verursachen ihren Schaden nun als Gift im Verlauf von 3 Sekunden. Vergiftete Ziele kann Widowmaker durch die Wand sehen.
  • Wenn Junkrat sich mit seiner eigenen Mine in die Luft sprengt, dann hinterlässt er Granaten auf dem Boden.
  • Moira kann ihre Biotischen Sphären jetzt in der Luft anhalten lassen, damit sie an einem Ort bleiben.

Hier werden schon nach wenigen Stunden Rufe laut: „Das ist für einen Aprilscherz einfach zu gut, lasst das im Spiel“.

Der “kleinste” Scherz ist umso beeindruckender

Noch beeindruckender – und nochmal lustiger – ist allerdings das zweite Feature, das man „mal eben“ ins Spiel gebracht hat:

Alle Charaktere haben neue Voicelines für ihre Ultimates bekommen, die zufällig anstelle der normalen Voicelines abgespielt werden.

Auch hier hat Blizzard wieder Humor bewiesen und gezeigt, dass sie durchaus verstehen, wie Spieler so ticken und worüber sie sich amüsieren. Ein paar Beispiele:

  • Rammatra ruft jetzt: „Ihr werdet leiden, wie ich, Rammatra, gelitten habe! Eure Qual wird die Sterne überdauern. Wenn das Universum zu Staub zerfällt, werdet ihr noch immer da sein und so leiden, wie ich … gelitten habe.“ Dabei ignoriert Rammatra auch, dass das Ultimate ungefähr nach der Hälfte der Voiceline bereits beendet ist.
  • Wer bei Sombras „¡Apagando las luces!“ nur Kauderwelsch verstanden hat, dem erfüllt Blizzard nun einen Wunsch, denn sie ruft nun einfach: „Propaganda is useless!“ Das ergibt zwar keinen Sinn mit ihrer Ultimate, aber das hört die Community schon seit Jahren.
  • Moira gibt sich komplett ihrer Dragon-Ball-Z-Fantasie hin und schreit einfach „Kamehameha!“ Wir wussten es doch schon immer.

Einen Großteil der neuen Voicelines (auf Englisch) seht ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Auch wenn das von außen vielleicht nach „nicht viel“ aussieht, steckt hinter den Ideen eine Menge Arbeit. Nicht nur wurde der Humor der Charaktere und der Community recht gut getroffen, sondern auch jeweils alle 36 Synchronsprecher in mehreren Sprachen für so ein kleines „albernes“ Event nochmal zusammenzutrommeln, ist ein ziemlicher Aufwand.

Es ist diese verspielte Liebe zu kleinen Details und die Mühe, die selbst in solchen Albernheiten steckt, die ich jahrelang mit Blizzard verbunden habe. Mir gibt das und auch die Entwicklungen der letzten Monate, durchaus Hoffnung, dass die einstmals so beliebte Spieleschmiede es noch immer „drauf“.

Ich will mehr davon und das in allen Spielen Blizzards.

77.000 Zuschauer verfolgen auf Twitch, wie ein Streamer versucht, sich mit einem Eichhörnchen anzufreunden

Der ehemalige Overwatch-Profi Félix “xQc” Lengyel ist derzeit der meistgesehene Twitch-Streamer weltweit. Doch in einem Stream vom 28. März stahl ihm ein kleines Nagetier die Show.

Was war das für ein Stream? xQc und der schwedische Streamer Hans “Forsen” Fors haben eine Fehde im Sandbox-Dauerbrenner Minecraft: Im Januar gelang es xQc, den Speedrun-Rekord von Forsen zu brechen, doch am 23. März legte dieser nach und besiegte den Endboss von Mincecraft, den berüchtigten Ender Dragon, innerhalb von knapp 18 Minuten – 2 Minuten schneller als xQc.

xQc versucht nun also, sich seinen Titel zurückzuholen und streamt seit Tagen fleißig seine Versuche in Minecraft, was ihn aktuell zum meistgesehenen Kanal auf Twitch macht (via sullygnome). Das ist jedoch reiner Filler, denn der wahre Star des Streams vom 28. März taucht erst nach 13 1/2 Stunden auf.

xQc hat einen ganz besonderen Zuschauer

Wer tauchte im Stream auf? xQc ist fast 13 1/2 Stunden tief in seinem Minecraft-Stream und hoch konzentriert, als er plötzlich von etwas außerhalb des Sichtfelds seiner Zuschauer abgelenkt wird. Er ruft nur: “Eichhörnchen!”

Und tatsächlich, auf der Fensterbank außerhalb seines Streaming-Zimmers hockt ein Grauhörnchen, der amerikanische Cousin unserer heimischen Eichhörnchen. Der kleine Nager scheint xQc aufmerksam zu beobachten. Der dazugehörige Clip wurde über 190.000-mal aufgerufen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

War es das schon? Nein, die Saga des Eichhörnchens ist damit noch nicht vorbei. Denn ein zweiter Clip zeigt den Versuch des Streamers, sich dem Tier zu nähern und ihm einen Cracker anzubieten. Mit leicht derangiertem Gesichtsausdruck taucht xQc zwischen den Pflanzen vor seinem Fenster auf.

Da ist der Nager aber bereits abgehauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Gab es ein Happy End? Das ist wohl Auslegungssache. Denn einige Minuten später kehrte das Eichhörnchen zur großen Freude von xQc zurück. Dem dargebotenen Cracker konnte der kleine Nager wohl nicht widerstehen.

Allerdings war die Enttäuschung des Streamers umso größer, als sich das Eichhörnchen lediglich die Beute schnappte und verschwand, um sie in Sicherheit zu bringen. Doch wer weiß, vielleicht kehrt der flauschige Kumpel ja noch einmal für einen Nachschlag zurück.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Wie kam das an? Der Stream erreichte einen Peak von 77.338 Zuschauern, die gebannt verfolgten, wie xQc versuchte, sich dem Tier zu nähern. Zahlreiche Fans teilten im Chat, wie lustig sie die Situation finden und gaben Tipps, wie sich der Streamer verhalten sollte.

Sind Cracker gutes Eichhörnchen-Futter? Nein. So lustig die Clips auch sind, ist menschliche Nahrung für Tiere oft nicht geeignet. Der Cracker wird dem Eichhörnchen wohl nicht allzu viel ausmachen, ein regelmäßiger Bestandteil seiner Ernährung sollte es allerdings nicht werden.

Was ihr bei der Fütterung von Eichhörnchen beachten solltet, erfahrt ihr beim WWF.

Twitch: Killer-Katze löscht Fortschritt einer Streamerin in Hitman 3 mit tödlicher Präzision

MMORPGs waren früher geiler, weil es mehr Skills gab und die Balance oft total kaputt war

Die Balance spielt in MMORPGs eine wichtige Rolle, gerade wenn man faire Rennen um World Firsts oder Schlachten im PvP erleben möchte. Doch früher kam es viel öfter vor, dass Spieler Builds selber gebastelt und dabei sogar den ein oder anderen Fehler entdeckt haben. Doch genau solche Momente bleiben in Erinnerung und haben die Spiele besonders gemacht, findet Alexander Leitsch.

Seit 2005 spiele ich fast ausschließlich MMORPGs und es haben sich tausende Erinnerungen angesammelt. Dabei bleiben jedoch nur selten die fairen Momente im Kopf, sondern es stechen vor allem die kuriosen und überraschenden Situationen heraus. Und die gingen für mich meist mit kreativen Skillungen einher.

Egal, ob ein total overpowertes Farm-Build mit dem Beschwörer in Aion, ein 100 % Ausweich-Build in Last Chaos oder der 55-HP-Mönch in Guild Wars 1 – all diese Skillungen waren von den Entwicklern so nie vorgesehen und würden heute wohl zu einem riesigen Shitstorm führen.

Doch sie machen Erinnerungen aus. Erinnerungen, die ich in einem Final Fantasy XIV oder New World nie haben werde, weil sie keine Build-Vielfalt dieser Art bieten.

Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. Er hat tausende Stunden in Spielen wie Guild Wars, Guild Wars 2, New World oder ESO verbracht und testet zudem (fast) jedes Indie-MMORPG auf dem Markt an.

Alte MMORPGs hatten zu oft Elemente, die Spieler ausnutzen konnten

Was sind das für kreative Builds? 2007 – und damit über 2 Jahre nach dem Release – wurde der 55-HP-Mönch in Guild Wars 1 berühmt.

Normalerweise haben die Spieler mindestens 480 Grundleben und versuchen eigentlich, auf zusätzliches Leben zu kommen, etwa durch Runen auf der Ausrüstung. Allerdings gibt es auch Runen, die zusätzliche Attribute verleihen und dafür Lebenspunkte abziehen. Und hier entwickelten einige Spieler eine kuriose Idee.

Die Mönch-Fähigkeit Schutzgeist sorgt dafür, dass ein Spieler nicht mehr als 10 % seiner maximalen Lebenspunkte verlieren kann. Je weniger Lebenspunkte aber ein Charakter hat, desto weniger muss dieser geheilt werden.

Spieler schafften es, ihre Lebenspunkte auf 55 zu drücken, sodass sie nur noch maximal 6 Schaden bekommen konnten. Durch andere Zauber wie Schützende Hände und Schild der Absorption wurde der einkommende Schaden um 5-15 reduziert. Im Grunde bekam man also 0 Schaden, solange man die Fähigkeiten aufrecht halten konnte.

Auch andere verrückte Builds waren in Guild Wars 1 möglich, etwa eine permanente Immunität gegen Zauber, mit der man dann schwere Bosse tanken oder ganze Feindesgruppen solo farmen konnte.

Video starten
5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden

Von einem anderen Beispiel hat mir mein Kollege Mark Sellner in unserem gemeinsamen Podcast MMO News erzählt. Mithilfe eines Tricks mit der Skalierung konnte er in Last Chaos ein Build mit 100 % Ausweichchance kreieren. Das funktionierte zwar nur im PvE, doch so konnte er die schwersten Bosse solo besiegen – auch wenn das mal Stunden dauerte.

Doch auch abseits davon fallen mir weitere Beispiele ein:

  • In Aion etwa waren zu Release die Elementargeister der Beschwörer viel zu stark. So konnte man quasi AFK Gegner farmen.
  • In Ragnarok Online gab es ein 100%-Ausweich-Build, was sich jedoch nur auf Angriffe und nicht auf Fähigkeiten bezog. Das funktionierte jedoch auch im PvP.
  • Age of Conan war zu Release miserabel gebalancet und ein Waffentyp dominierte die ersten Wochen komplett.

Selbst in WoW gab es große Balance-Diskussionen, die sich vor allem auf die Situation Paladin vs. Schamane bezogen. Zu Vanilla-Zeiten konnte die Allianz keine Schamanen spielen und die Horde wiederum keinen Paladin. Das hatte Auswirkungen auf manche Rennen um die World Firsts und auch auf das PvP.

Doch nicht nur in MMORPGs ist die perfekte Balance manchmal ein Hindernis. In LoL etwa erscheint fast jeder neue Champion in einer zu starken Version. Das jedoch macht ihn interessant, sodass viele ihn dann auch direkt ausprobieren wollen. Champions, die direkt mit guter Balance erscheinen, etwa Rell, verschwanden recht schnell in der Versenkung und bekamen viel weniger Aufmerksamkeit.

Mehr zum Thema
Wo stehen die 57 größten MMORPGs für den PC derzeit? Die Tier List 2023
von Alexander Leitsch

Moderne MMORPGs verzichten auf zu viele Fähigkeiten, werden immer vorsichtiger

Wie sieht das heute aus? Viele der neuen und auch etablierten MMORPGs sind vorsichtiger und simpler geworden.

Guild Wars 2 etwa hat in den letzten Jahren viele klassenspezifischen Buffs entfernt, was auch Mark in einer Kolumne kritisiert hat. Das sorgt zwar angeblich für mehr Freiheit in der Gruppenzusammenstellung, aber auch gleichzeitig für Langeweile, weil jeder alles kann.

In WoW wurde die Zahl der Talente und Fähigkeiten ebenfalls im Laufe der Jahre reduziert, auch wenn es mit Dragonflight jetzt eine leichte Kehrtwende gab.

Dazu erschien mit Lost Ark ein neues MMORPG, das zwar viele Klassen bietet, aber bei dem jede Klasse auch alles Wichtige kann. Jeder kann springen, kontern, ausweichen und selbst große Klassen wie der Berserker sind nicht besonders behäbig oder langsam.

Doch die Paradebeispiele für fehlende Build-Vielfalt sind für mich FFXIV und New World:

  • In Final Fantasy XIV sind Spielstil und das Build von jedem Job im Grunde fest vorgegeben. Man bekommt die passende Ausrüstung und hat keine Talentbäume. Hier kann man zwar nichts falsch machen, aber eben auch nicht experimentieren.
  • New World bietet grundsätzlich nur 6 Fähigkeiten pro Waffe und damit gerade mal 84 Fähigkeiten insgesamt. Dass dabei keine verrückten Builds oder große Balance-Probleme entstehen können, ist offensichtlich. Zum Vergleich: In Guild Wars 1 hat jede Klasse ungefähr 200 Fähigkeiten + eine Zweitklasse + spezielle PvE-Skills, sodass ich mit einem Charakter Zugriff auf über 2.000 Fertigkeiten habe.

Ohne die Build-Vielfalt geht für mich ein wichtiger Kern der Rollenspiele verloren: Die Freiheit mein Build selbst zu basteln. Ja, auch ich weiß, dass es selbst mit vielen Fähigkeiten und Freiheiten immer Meta-Builds geben wird, die ich sogar selber hier auf MeinMMO verbreiten würde.

Aber manchmal entwickeln sich trotzdem verrückte Kreationen oder einfach eine Kombo, die nur in einem einzigen Szenario cool ist – aber dafür dann richtig cool.

Wie seht ihr die Themen Build-Vielfalt und Balance? Wann habt ihr das letzte Mal ein Build über Stunden selbst gebastelt? Und sollte es immer eine perfekte Balance geben?

Für die Zukunft gibt es einige MMORPGs, die wieder mehr Fähigkeiten und Build-Vielfalt versprechen. Wir haben die Spiele in Entwicklung für euch gesammelt:

Alle 59 MMORPGs, die derzeit für den PC in Entwicklung sind

WoW: Neue Spezialisierung für Rufer – Mehr Hinweise zur „3. Specc“ der Dracthyr entdeckt

Eine dritte Spezialisierung für die Rufer in World of Warcraft wird immer wahrscheinlicher. Jetzt sprechen schon NPCs davon.

Schon vor einigen Tagen haben wir darüber spekuliert, dass die neuste Klasse in World of Warcraft, der Rufer, womöglich bald eine dritte Spezialisierung bekommen könnte. Jetzt gibt es neue Infos, die diese Theorie weiter untermauern. Denn der ehemalige Chef der schwarzen Drachen, Todesschwinge, spricht selbst davon.

Was wurde entdeckt? In den Spieldaten von Patch 10.1 Glut von Neltharion haben die Kollegen von wowhead neue Sounddateien gefunden. Diese werden im Verlauf der Handlung des neuen Updates abgespielt und von Neltharion gesprochen. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Aufzeichnung der Vergangenheit. Denn der ehemalige Aspekt des schwarzen Drachenschwarms erzählt (übersetzt):

Ihr drei werdet die Beispiele für alle Dracthyr sein.
Sarkarath, mein Verheerer, du sollst deine Feinde mit der Macht des roten und blauen Drachenschwarms zerreißen.
Viridia, meine Bewahrerin, du sollst unsere Verbündeten mit der Anmut des grünen und bronzenen Drachenschwarms heilen.
Und Emberthal, du wirst die Essenz des schwarzen Drachenschwarms in dir tragen, um all jene um dich herum mit Macht zu verstärken.

Bei meinem Befehl, kniet nieder und dient.

Neltharion spricht damit eindeutig von drei verschiedenen Archetypen, die es unter den Rufern geben sollte. Bisher sind allerdings nur zwei davon spielbar.

Was bedeutet das? Natürlich sind „Story“ und „Gameplay“ grundsätzlich zwei verschiedene Dinge. Dass ein wichtiger Charakter allerdings so klar die unterschiedlichen Spezialisierungen anspricht und dabei auch noch eine neue, bisher nicht spielbare Spezialisierung erwähnt, ist ungewöhnlich. Es würde durchaus zur Thematik der Selbstfindung und Erforschung der Vergangenheit passen, wenn Rufer einen weiteren Talentbaum erhalten würden.

Ob dieser Talentbaum tatsächlich schon mit Patch 10.1 kommt oder dort erst der Anfang für diese Suche gelegt wird, das bleibt abzuwarten. Klar scheint allerdings zu sein, dass Blizzard mit den Rufern noch nicht fertig ist.

Was wäre das für ein Talentbaum? Neltharion spricht in seiner Ansprache von „Augmentation“, also etwa „Vermehrung“, „Steigerung“ oder „Verbesserung“. Demnach wäre die dritte Spezialisierung wohl etwas recht Neues in der World of Warcraft, nämlich eine Rolle, die andere Gruppenmitglieder verstärkt und ihnen zusätzliche Buffs beschert – zumindest in der Theorie. Ob das allerdings nur ein Begriff ist oder ähnlich wie der „Verstärker-Schamane“ am Ende doch vor allem eigenständig funktioniert, bleibt wohl abzuwarten.

In jedem Fall ist es ein spannendes Thema, zu dem wir in den kommenden Wochen sicher mehr erfahren werden.