Bei World of Warships kam es in den letzten 14 Tagen zu einem starken Review-Bombing auf Steam. Die Spieler beschweren sich über ein Änderung am Sommer-Event, die die Entwickler vorgenommen haben. Zwar rudert Wargaming in der neusten Ankündigung etwas zurück, doch noch immer trudeln negative Reviews ein, auch weil die Spieler über einige allgemeine Änderungen frustriert sind.
Was macht die Spieler so sauer? Am 10. August kündigten die Entwickler ihr Event zum 8. Geburtstag an. Das ist ein kleines Highlight, weil man darüber schnell an viele interessante Belohnungen kommen kann. Doch dieses Jahr wurden Änderungen angekündigt, die viele Spieler nicht gut fanden:
Früher drehte sich das Event darum, dass die Spieler Stufe X-Schiffe in ihrem Hafen hatten. Dafür gab es als Belohnung einen Supercontainer pro Schiff. Die Schiffe in den unteren Tiers spielten keine so große Rolle.
Doch die Belohnungen wurden dieses Jahr verändert und gleichzeitig reduziert. Statt direkt Container zu bekommen, gibt es jetzt Festival-Tokens.
Zwar bekommt man für ein Tier X-Schiff satte 200 Tokens, doch nur die ersten 30 Supercontainer kosten genau so viel. Für alle danach zahlt man 400 Tokens, also das doppelte.
Diese Änderung brachte das Fass für viele zum Überlaufen. Denn schon seit 2021 gab es immer wieder kleine Anpassungen, die World of Warships für die Spieler unattraktiver machte.
Zudem wurde der Discord-Server zu World of Warships stark kritisiert. Hier bemängeln die Spieler, dass Kritik zu dem Sommer-Event einfach gelöscht worden sei. Darum haben viele zu den Steam-Reviews gegriffen, um sich Gehör zu verschaffen.
Wie zeigen die Spieler ihren Unmut? Auf Steam bekam World of Warships in den letzten 14 Tagen 5.121 Reviews. Davon fielen satte 4.671 (also 91,2 %) negativ aus. Zuvor kam das Spiel auf insgesamt 83 % positive Bewertungen.
Wargaming hat inzwischen bei dem Sommer-Event einige Anpassungen vorgenommen. Doch das verlangsamt die negativen Reviews derzeit nicht.
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Wargaming rudert zurück, doch viel von der Kritik bleibt
Was hat Wargaming jetzt geändert? In einem neuen Blogpost gaben die Entwickler bekannt, dass jeder Spieler nun 110 Supercontainer kaufen kann. Außerdem wurde das Bundle mit den 400 Tokens entfernt und es wurden weitere Tokens für “Performance Boni” eingeführt.
Im Beitrag wurde zudem erklärt, warum die Änderung so angekündigt wurde. Das aktuelle System löst ein Problem in der Wirtschaft des Spiels aus:
Wir möchten transparent machen, dass wir ein großzügiges Jubiläumssystem und die wirtschaftliche Gesundheit des Spiels in Einklang bringen müssen. In den letzten 8 Jahren ist die Auswahl an Schiffen im Spiel auf über 600 angewachsen […].
Daraus folgt, dass mit der wachsenden Schiffssammlung auch die Anzahl der Jubiläumsbelohnungen, die die Spieler jedes Jahr sammeln können, gestiegen ist. Letztes Jahr erhielt ein Spieler mit allen Schiffen Belohnungen im Wert von mehr als 180.000 Dublonen. Dieser anhaltende Trend belastet das wirtschaftliche Gleichgewicht des Spiels und wir ergreifen in regelmäßigen Abständen Maßnahmen, um unsere Systeme zu optimieren.
Wie reagieren die Spieler?Im Reddit wird das als Sieg für die Spieler gefeiert. Sie haben sich gegen das “böse Wargaming” durchgesetzt und sogar ein bisschen Lob für die Entwickler dagelassen.
Doch im Grunde wurde nun ein Kritikpunkt von vielen behandelt.
Mit über 11.000 gleichzeitigen Spielern am 28. August und über 411.000 im Peak gehört World of Warships übrigens zu den größten MMOs auf Steam (via SteamDB).
Fokus auf Monetarisierung und nicht auf die Spieler
Was kritisieren die Steam-Reviews noch? In den Bewertungen wird über einige Dinge gemeckert, etwa die generelle Monetarisierung mit Dublonen und Tokens zum Verschleiern von Echtgeld-Ausgaben, die Abschaltung der offiziellen Foren im Juli und generell weniger Ingame-Belohnung bei gleichzeitig größerem Fokus auf den Shop.
Ein Spieler schreibt dazu: “Im Moment haben wir unfassbare 7 Verkaufsevents, plus Lootboxen, plus Premiumaccount und einen Battelpass gibt es natürlich auch. Habe ich schon Premiumschiffe erwähnt? Also, wer gerne draußen wohnt, der kann hier problemlos seine Monatsmiete versenken.”
Doch auch die Aussage rund um die Wirtschaft bereitet einigen Spielern Sorgen. Gerade neue und Gelegenheits-Spieler scheinen hier Probleme zu haben, mit den großen Accounts mithalten zu können.
Der generelle Tenor ist: Die Entwickler fokussieren sich zu stark auf den Shop und zu wenig auf die Spieler.
Was sagt ihr zu World of Warships? Spielt ihr es selbst aktiv oder habt ihr aus genau diesen Gründen aufgehört?
Throne and Liberty bekam in den vergangenen Monaten einiges an Kritik, etwa für das Kampfsystem oder Autoplay in der Beta. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte nun die ersten 30 Minuten selbst auf der gamescom 2023 ausprobieren. Die dortige Version enthielt bereits einige Änderungen im Vergleich zur Beta, die wir euch vorstellen möchten.
Throne and Liberty veranstaltete bereits mehrere Tests in Korea, an denen ich nicht teilnehmen konnte. Doch das gezeigte Gameplay hatte immer einen Aspekt, der mich sehr abgeschreckt hat: das Kampfsystem.
Die Spieler wählten ein Ziel aus, rannten als Nahkämpfer darauf zu und es folgten Auto-Angriffe und vereinzelte Fähigkeiten mit teils sehr langen Animationen, bei denen sie sich zudem nicht bewegen konnten. Auch im Endgame sah das nicht viel besser aus.
Mehrere Videos hoben hervor, wo die Probleme des Kampfsystems lagen:
In einem Video wird der YouTuber Logen im GvG gestunnt, doch der Gegner steht einen Millimeter zu weit weg und haut die gesamte Combo ins Nichts. Im Anschluss killte Logen dann seinen Feind (via YouTube).
Zudem gab es große Kritik am Autoplay, bei dem der Charakter von selbst kämpft und so Quests erledigt. Das hob der YouTuber Neeko2lo hervor, der TL als “Worst MMO I have ever played” bezeichnete (via YouTube).
Throne and Liberty – Official GeForce RTX Gameplay Reveal Trailer
Das Kampfsystem ist deutlich dynamischer
Die gute Nachricht zuerst: Die Kämpfe fühlten sich längst nicht mehr so starr an, wie in den ersten Beta-Tests. Zum Start habe ich direkt drei Fähigkeiten zur Auswahl, von denen beim Großschwert keine eine Castbar hatte. Alle ließen sich in der Bewegung nutzen.
Relativ schnell im Tutorial bekommt man eine Kiste, in der sich alle Waffensets befinden. Ich konnte also munter durchprobieren. Die doppelten Armbrüste etwa hatten eine Fähigkeit, mit der ich aktiv ausweichen kann, was der Dynamik richtig guttut, während der Stab einen Zauber hat, für dessen Wirkzeit von 2 Sekunden ich wieder starr stehenbleiben muss. Das fand ich in diesem Fall aber vollkommen in Ordnung.
Ich konnte in etwa die gleichen Inhalte wie der YouTuber Steparu spielen. Vergleiche ich meine Erfahrung mit der aus diesem Video, dann war nahezu jeder Moment dynamischer. Man sieht etwa, wie der YouTuber die Auto-Angriffe mit Fernkampfwaffen durch eine Bewegung unterbricht oder sie gar nicht erst stattfinden. Das war in meinem Test schon anders.
Generell fühlten sich auch die Animationen und Übergänge zwischen den Fähigkeiten flüssiger an.
Ein wenig haben NCSoft und Amazon übrigens an den Fähigkeitsleisten geschraubt. Der rechte Teil mit dem Auto-Angriff auf “E” und dem Blocken wurde überarbeitet und befindet sich nun übereinander statt nebeneinander.
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Etwas befremdlich fühlte sich der Auto-Angriff dennoch für mich an. Wenn ich einen Feind ins Target nehme, dann attackiert mein Charakter diesen automatisch, wenn er in Reichweite ist. Als Nahkämpfer muss ich manuell zu diesem hinlaufen. Ist man allerdings in Reichweite, dann findet der Auto-Angriff komplett ohne mein Zutun statt, ich muss keine Taste auf Maus oder Tastatur verwenden.
In Final Fantasy XIV oder Guild Wars 2 muss ich zumindest den Feind mit Rechtsklick anvisieren oder die Taste 1 verwenden.
Das ist im Grunde nicht dramatisch, denn die Attacken schränken mich in der Nutzung meiner anderen Fähigkeiten nicht ein. Für jemanden, der die Action-Kämpfe von New World und Black Desert gewohnt ist, ist dieser automatische Angriff ohne ein Zutun ein wenig ungewohnt.
Wie sich das Kampfsystem im Endgame und mit allen freigeschalteten Fähigkeiten spielt, kann ich nicht sagen, da ich nur das Intro ausprobieren durfte.
Auch zum Autoplay kann ich keine Aussage treffen, denn das war zum Glück schon deaktiviert. Es ist einfach schlechtes Game-Design, wenn das MMORPG selbst Aufgaben abschließen kann, wenn sie mir zu langweilig und zu einfach sind.
Hübsche Grafik und unheimlich spaßige Verwandlungen
Was mich Anfangs ein wenig vom Kampfsystem abgelenkt hat, ist die hübsche Grafik. Die ist zwar nicht auf dem Niveau von Red Dead Redemption 2, liegt aber deutlich über dem, was die meisten MMORPGs zu bieten haben.
Vor allem das Mauerwerk und die generelle Umgebung sehen hübsch aus. Das Gras und die Bäume jedoch könnten detaillierter sein.
Mein großes Highlight waren in diesem kurzen Anspielevent definitiv die Verwandlungen. Schon früh im Tutorial lernt ihr, euch in einen Wolf zu verwandeln. Dazu müsst ihr nur W+Shift gleichzeitig drücken. Dann rennt ihr schneller und auch Angriffe können euch nicht stoppen. Allerdings verwandelt ihr euch zurück, wenn ihr für eine kurze Zeit stehenbleibt.
Ebenfalls im Tutorial dürft ihr das erste Mal als Adler “fliegen”. Die Funktion erinnert jedoch eher an eine Art gleiten. Ihr sinkt kontinuierlich nach unten und könnt in einem Sturzflug schneller auf dem Boden landen. Es fühlt sich jedoch nicht so gut an, wie etwa in Guild Wars 2.
Kein Action-MMORPG, aber ich behalte es im Auge
Throne and Liberty ist auch nach den (ersten?) Anpassungen am Kampfsystem kein Action-MMORPG. Ihr wählt Ziele mit der Tab-Taste aus und euer Charakter führt den normalen Angriff tatsächlich komplett automatisch aus, ihr müsst nicht mal initial eine Taste drücken. Die Animationen sind jedoch flüssiger und vieles lässt sich jetzt in der Bewegung nutzen.
Insgesamt ist mein Interesse durch die Änderungen am Kampfsystem und dem Autoplay massiv gestiegen. Klang das Spiel vorher eher nach Fan-Service für die Community von Lineage 2, könnte es jetzt eine breitere Masse ansprechen. Und genau das möchten NCSoft und Amazon ja, gerade wenn man den Konsolen-Release bedenkt. Dort wäre das starre Kampfsystem aus der Beta sicher nicht gut angekommen.
Ob die Änderungen aber insgesamt reichen, kann ich nach der kurzen Zeit nicht sagen. Bis zum Release 2024 kann sich ja auch noch einiges ändern.
Alexander Leitsch
MMORPG-Experte bei MeinMMO
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Das deutsche Studio Mimimi Games schließt. Nach drei großartigen Spielen ist jetzt Schluss in München. Das neuste Spiel, Shadow Gambit, will man aber weiterhin unterstützen.
Mimimi Games gilt als Liebling unter Stealth-Strategie-Fans. Mit ihren Spielen konnten sie eine Community für sich gewinnen. Doch jetzt erklärte das Team, das man keine neuen Spiele mehr entwickeln möchte. Das neuste Spiel Shadow Gambit: The Cursed Crew, ist das letzte Spiel von Mimimi Games.
Hinter der Entscheidung stehen zu viel Stress, eine unsichere finanzielle Situation und auch keine Optionen für ein neues Genre.
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Shadow Gambit: The Cursed Crew zeigt im Ankündigungstrailer verfluchte Piraten
Drei großartige Spiele, die aber nie großen finanziellen Erfolg brachten
Was sagen die Entwickler? Die Entwickler schreiben selbst auf ihrer Webseite:
Schweren Herzens müssen wir heute die Nachricht verkünden, dass Shadow Gambit: The Cursed Crew das letzte Spiel von Mimimi sein wird.
(…)
Gleichzeitig hat die Arbeit an immer ehrgeizigeren Spielen in den letzten anderthalb Jahrzehnten einen hohen persönlichen Tribut für uns und unsere Familien gefordert. Nach der Veröffentlichung von Shadow Gambit haben wir beschlossen, dass es an der Zeit war, unserem Wohlbefinden Vorrang zu geben und die Notbremse zu ziehen, anstatt uns auf einen weiteren mehrjährigen Produktionszyklus einzulassen.
Es habe Spaß gemacht, großartige Spiele zu entwicklen, aber man sei damit auch an seine Grenzen gestoßen. Denn nach jedem abgeschlossenen Projekt ginge etwa der Kampf um die Finanzierung für das nächste Projekt erneut los. Da habe man sich entschlossen, das Studio zu schließen und “Shadow Gambit” zum letzten Spiel zu machen.
Welche Spiele entwickelte Mimimi Games? Vor allem mit drei großartigen Titeln hatte Mimimi Games die Herzen seiner Fans erobert und sich eine Community geschaffen:
Shadow Tactics: Blades of the Shogun und das selbstständige Addon Aiko’s Choice.
Desperados III
Shadow Gambit: The Cursed Crew
Alle drei Spiele kamen hervorragend bei den Spielern an und bekamen auch viel Lob von Testern: Shadow Tactics: Blades of the Shogun bekommt auf Steam 96 % positive Bewertungen (27.000 Nutzer). Desperados III (96 %, 8.000 Bewertungen) und Shadow Gambit (94 %, 1.000 Rezensionen) kommen ebenfalls sehr gut an.
Was ist das Problem der Spiele? Alle drei Spiele waren sogenannte Stealth-Strategie-Spiele: Ihr kämpft euch schleichend und mit viel Taktik über die Karte und erfüllt verschiedene Missionen. Mit brachialer Gewalt kam man in den seltensten Fällen wirklich weit.
Doch Stealth-Spiele sind eine eigene Nische, die deutlich weniger Nutzer ansprechen als andere Genres. Ähnliche Spiele, wie etwa das beliebte Robin Hood: Die Legende von Sherwood oder die bekannte Commandos-Serie, kennen viele Spieler, die auf solche Stealth-Spiele stehen. Das schlägt sich auch auf die Verkaufszahlen wider: Die Spiele mögen großartig sein, deswegen verkaufen sie sich aber noch lange nicht gut.
Für Mimimi Games scheint sich der Stress und der hohe Druck nicht mehr zu lohnen. Man wolle zwar exzellente Spiele abliefern, aber das sei ein großer Aufwand. Und der Ertrag dafür ist einfach zu gering und der finanzielle Druck zu groß.
Das zeigen auch die Statistiken auf Steam: Alle Spiele konnten sich eine treue Fan-Gemeinde aufbauen, aber kein Spiel erreichte wenigstens Zehntausende gleichzeitige Spieler. Shadow Gambit hat aktuell rund 1.500 aktive Spieler, der höchste Peak lag bei knapp 4.000 (via steamdb.info).
Und die Option, ein neues Genre zu wechseln und die Nische zu verlassen, wäre auch nicht drin gewesen, erklären die Entwickler. Denn das sei erneut mit großem Stress verbunden, den man den Kollegen nicht antun wolle:
Die Arbeit in einem neuen Genre würde die Risiken und den Stresspegel für das gesamte Team noch weiter erhöhen. Es ist schon schwer genug, großartige Stealth-Strategiespiele zu entwickeln, und uns fehlt einfach die Erfahrung aus der Arbeit an anderen Genres.
Wie geht es jetzt weiter? Mimimi Games wird stark verkleinert und wolle sich weiterhin um das neuste und letzte Spiel, Shadow Gambit, kümmern. Ein neuer Patch sei bereits in Arbeit. Neue Spiele werde man aber nicht mehr entwickeln.
Falls ihr euch jetzt einen ausführlichen Testbericht zu Shadow Gambit: The Cursed Crew anschauen wollt, werdet ihr bei unseren Kollegen von GameStar fündig:
Eine erschreckende Nachricht für viele treue Spieler
Ich liebe die Spiele von Mimimi Games, allein Desperados III konnte mich stundenlang begeistern. Und ich habe auch etliche Bekannte, die von den Spielen schwärmen. Alle drei Spiele waren exzellent und boten Tiefgang und setzten auf taktisches Vorgehen. Doch leider reicht es heute nicht mehr, nur exzellent zu sein.
Das Ende von Mimimi Games lässt mich etwas fassungslos zurück, vor allem weil alle Spiele wirklich gut waren. Desperados III war wirklich genial und konnte all die Wunden heilen, die das missglückte Desperados 2 von Spellbound bei mir aufgerissen hatte. Für mich ging damit ein Traum in Erfüllung, dass Desperados III bei den Stealth-Experten von Mimimi Games landete.
Für mich und viele andere Spieler belebte das Team mit seinen Spielen ein verloren geglaubtes Genre wieder und das macht mich traurig, dass damit nun wieder Schluss sein soll. Ich kann die Entscheidung jedoch nachvollziehen, wenn die Zeit von Mimimi Games jetzt endet.
Benedikt Schlotmann Hardware-Redakteur MeinMMO
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Steven Spielberg sprach gemeinsam mit James Cameron, über den Sci-Fi-Klassiker „2001 – Odyssee im Weltraum“ und darüber, wie begeistert sie und andere Kinobesucher von dem Film waren.
Im Rahmen der ersten Episode der AMC Serie James Cameron’s Story of Science Fiction (via IndieWire) redeten die beiden weltbekannten Regisseure Steven Spielberg (Der weiße Hai, Jurassic Park) und James Cameron (Avatar, Titanic) über einen hochgelobten Sci-Fi-Film, der als ein absoluter Klassiker des Genres gilt: 2001 – Odyssee im Weltraum.
Hier seht ihr einen Trailer zum Sci-Fi-Film aus dem Jahr 1968:
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Trailer zum Sci-Fi-Klassiker 2001 – Odyssee im Weltraum
2001 – Odyssee im Weltraum als große Inspiration für Spielberg
Steven Spielberg offenbarte im Rahmen der AMC-Sendung, dass der Film von Kubrick einen großen Einfluss auf ihn hatte.
Als er sich den Sci-Fi-Klassiker damals im Kino ansah, glich das einem spirituellen Erlebnis:
2001 hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf mein Leben und meinen Alltag. Es war das erste Mal, dass ich in einen Film ging und wirklich das Gefühl hatte, eine religiöse Erfahrung zu machen.
Doch auch James Cameron ist ein riesiger Fan des Sci-Fi-Films. Der Regisseur erzählte, dass er ihn ganze 18-Mal in den ersten Jahren nach seiner Erscheinung in sämtlichen Kinos angeschaut hatte.
Doch nicht nur der Regisseur, sondern auch ein anderer Kinobesucher, war überaus begeistert von dem Film und schien ähnlich wie Steven Spielberg eine religiöse Erfahrung zu machen.
„Und ich erinnere mich, dass bei einer Veranstaltung ein Mann den Gang hinunterlief und schrie: ‘Es ist Gott! Es ist Gott!’ Und in diesem Moment meinte er es auch so“, berichtete James Cameron
Daraufhin erzählte auch Steven Spielberg eine kuriose Anekdote, wie ein Besucher im Kinosaal bei 2001 – Odysee im Weltraum für Aufruhr sorgte:
„Und bei mir gab es einen Typen, der wirklich zur Leinwand gelaufen und mit ausgestreckten Armen durchgelaufen ist. Leute sind durchgedreht, weil die Person in der Leinwand verschwunden ist, ausgerechnet in [der Sternentor-Sequenz].“
Der Regisseur von 2001 – Odysee im Weltraum, Stanley Kubrick († 07. März 1999), ist einer der bekanntesten Namen der Filmgeschichte. Er galt als absoluter Perfektionist, bei dem jede Szene bis ins kleinste Detail passen muss.
Eine Szene drehte er sogar so oft, dass sie es ins Guinnessbuch der Rekorde schaffte:
MeinMMO-Redakteurin Marie Friske hat im Rahmen der gamescom 2023 das neue Action-Game „Zenless Zone Zero“ von HoYoverse angespielt. Besonders gut gefielen ihre dabei die spektakulären Kämpfe.
Was ist Zenless Zone Zero? Nach Honkai Star Rail wird Zenless Zone Zero das neue Spiel aus dem Hause HoYoverse, das auch hinter dem erfolgreichen Action-Rollenspiel Genshin Impact steckt.
Zenless Zone Zero wird ein weiteres Action-RPG, das in einer futuristischen Fantasy-Stadt namens New Eridu spielt. Es ist die letzte Metropole, die nach einer apokalyptischen Katastrophe übrig geblieben ist.
Denn „Hollows“, dimensionale Portale, tun sich mitten in der Luft auf und verschlingen alles, was sie berühren. Durch sie kann die wertvolle, aber gefährliche Ressource „Ether“ gewonnen werden. Jedoch beheimaten die Hollows auch fiese Monster, die „Ethereals“.
Wann erscheint Zenless Zone Zero? Zenless Zone Zero hat noch kein Release-Datum und soll auf PS4, PS5, iOs, Android und PC erscheinen. Allerdings lief schon ein Beta-Test zum Spiel.
Da ich bereits ein riesiger Fan von Genshin Impact und Honkai: Star Rail bin, war ich sehr gespannt darauf, im Rahmen der gamescom 2023 mehr über das neue Spiel von HoYoverse zu erfahren und selbst einen Blick in die Welt von New Eridu zu werfen.
Bedenkt dabei, dass es sich noch nicht um die fertige Variante des Spiels, sondern um eine aktuelle Beta-Version handelt. Bis Zenless Zone Zero erscheint, kann sich also noch das ein oder andere Detail ändern.
Hier seht ihr einen Trailer zu Zenless Zone Zero:
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Die Macher von Genshin Impact zeigen ihr neues Action-RPG Zenless Zone Zero im Trailer
Bunte Figuren stehen als Kämpfer bereit
Ich durfte drei verschiedene Spiel-Modi von Zenless Zone Zero genauer unter die Lupe nehmen: Story, Stadterkundung und Challenge.
Im Story-Modus spiele ich mich einmal durchs Tutorial, während ich in der Stadterkundung die Umgebung und die Bewohner von New Eridu besser kennenlerne.
Doch am meisten Spaß habe ich während meiner kleinen Spielesession mit dem Challenge-Modus von Zenless Zone Zero.
Zu Beginn stelle ich mir ein Team zusammen. Zur Auswahl stehen mir bei dem Test alle 12 Charaktere, die bereits auf der offiziellen Webseite vorgestellt werden und über jeweils verschiedene Nah- und Fernkampf-Waffen verfügen.
Neben einem Cyborg, der mit Pistolen wild um sich schießt, gibt es etwa auch eine coole Fuchs-Lady mit einem fliegenden Geist-Wesen als Begleiter sowie einen Bären mit Raketenwerfer – mir gefällt die Auswahl der teils ausgefallenen Charaktere, die noch etwas mehr auf “Coolness” setzen als die Vorgängerspiele.
Hier seht ihr Charaktere in ihren verschiedenen Fraktionen; via zenless.hoyoverse.com
Im Gegensatz zu Genshin Impact und Honkai Star Rail habe ich nur drei Figuren in meiner Truppe statt vier, zwischen denen ich während des Kampfes schnell durchwechseln kann.
Nachdem ich aus dem bunten Roster meine Kämpfer ausgesucht habe, stehe ich auch schon einem Ethereal gegenüber.
Vernichtende Spezialattacken und gutes Timing
In Genshin Impact geht es in den Kämpfen vor allem darum, mithilfe der verschiedenen Elemente die Schwächen der Feinde auszunutzen und bestimmte Elementar-Reaktionen hervorzurufen, um ordentlich Schaden zu verursachen.
In Zenless Zone Zero ist das anders. Hier wird der Fokus mehr auf actionreiches Gameplay gelegt, bei denen ihr schnell eure Angriffe und Combos ausführt, bis die Tasten qualmen.
Dabei versuche ich die Stagger-Leiste des Gegners so weit zu füllen, bis er „stunned“, also kurze Zeit außer Gefecht gesetzt ist und ich noch größeren Schaden verteilen kann.
Daneben ist Timing das A und O in den Kämpfen. So müsst ihr im richtigen Moment ausweichen, wenn euch der Gegner etwa mit seiner riesigen Axt einen heftigen Schlag verpassen will, um dann einen Counter-Angriff zu starten.
Außerdem führt ihr durch das richtig getimte Wechseln der Spielfiguren eine sogenannte „Switch-Attack” aus, bei der man auf einen Prompt hin zwischen den Teammitgliedern durchwechselt, um eine verheerende Kombo durchzuführen.
Wenn ihr Kampf-Gameplay sehen wollt, schaut hier in den Trailer rein und springt zu 3:40. Da bekommt ihr einen Einblick.
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New Gameplay Showcase von Zenless Zone Zero – gamescom 2023
Ähnlich wie die Figuren in Genshin Impact verfügen auch die Charaktere in Zenless Zone Zero über eine Spezial- sowie eine ultimative Attacke, wobei die letztere, wie gewohnt, in einer coolen Animation zur Schau gestellt wird.
Während des Kampfes seht ihr links im Bildschirm das sogenannte „Decibel Rating“, das die Kampfkünste live bewertet und am Ende zu einem Endergebnis zusammengefasst. Das liefert mir Ansporn, das nächste Mal meinen eigenen Rekord noch zu übertrumpfen.
Hat man einmal verstanden, wie die Kampfmechaniken ablaufen, fühlt sich jeder erfolgreiche Dodge-Counter und jede Switch-Attacke überaus belohnend an und man kommt in einen spaßigen Flow, in dem man auf stilvolle Weise den Feind erledigt.
Dabei ist die Schwierigkeit zwar anspruchsvoll genug, um für alte Action-Hasen nicht langweilig zu sein, jedoch auch leicht genug, damit Einsteiger nicht völlig verzweifeln und schnell ins Spiel reinkommen.
Zenless Zone Zero als coole Action-Alternative zu Genshin Imact
Neben der Action sorgt Zenless Zone Zero auch für eine spannende, neue Welt mit verschiedenen Aktivitäten wie Mini-Spielen und Quests, die nur darauf wartet, von mir erkundet und erfüllt zu werden.
Von der Geschichte habe ich noch nicht viel gesehen, jedoch hat das Bisschen im Anspielen ausgereicht, um mein Interesse zu wecken.
Vor allem hat mich das Kampfsystem davon überzeugt, dass mit Zenless Zone Zero ein neues Spiel von HoYoverse erscheinen wird, in dem viel Action für Einsteiger aber auch Fans des Genres geboten wird.
Wer also weniger darüber nachdenken möchte, welche Elemente sich gut kombinieren lassen und mehr für schnelles Hauen in die Tasten und belohnende Kombos zu begeistern ist, der sollte auf jeden Fall Zenless Zone Zero im Auge behalten.
Wenn ihr als Genshin-Impact-Fan überlegt, auch mit Honkai: Star Rail anzufangen, findet ihr hier einen ausführlichen Meinungsartikel zum Spiel:
MeinMMO-Tiefling Cortyn ist mit dem Ende von Baldur’s Gate 3 unzufrieden. Denn da vergisst das Spiel alles, was es vorher so gut gemacht hat.
Bevor ich mit der Kritik anfange, möchte ich noch einmal betonen, wie viel Spaß Baldur’s Gate 3 mir über den größten Teil des Spiels gemacht hat. Gerade die ersten beiden Akte waren absolut überragend und gehören zum Besten, was ich im Gaming bisher gesehen habe. Das sind schöne, spannende Geschichten und Momente, die ich so bald nicht vergesse.
Dennoch muss ich hier über die letzten zwei Stunden des Spiels reden. Denn da weicht Baldur’s Gate 3 nicht nur von seinen bisherigen Kern-Prinzipien ab, sondern wird in vielen Fällen auch gnadenlos unlogisch und ignoriert seine eigene Hintergrundgeschichte. Und dabei meine ich nichtmal, dass die größte Entscheidung im Spiel eine Lüge ist.
Spoilerwarnung: In diesem Artikel geht es um mehrere mögliche Enden von Baldur’s Gate 3 und demnach um deutliche Spoiler. Ihr wurdet gewarnt.
Meine Tiefling auf dem Höhepunkt ihrer Macht.
Wie ich euch schon berichtet habe, spielte ich meinen Haupt-Spielstand zusammen mit einem Freund, der mich immer wieder zu guten Entscheidungen zwang. Mit deutlich über 120 Stunden reiner Spielzeit waren wir echt lange in Baldur’s Gate 3 unterwegs und haben viel erlebt. Doch in den letzten Spielstunden waren wir beide entsetzt.
Im Gegensatz zum ganzen Rest des Spiels, wird das Ende immer von der Person bestimmt, die den Spielstand „besitzt“. Zuvor war es so, dass auch der Mitspieler tatkräftig entscheiden konnte, wenn er sich einem NPC zuerst nähert. Am Ende war das nicht mehr der Fall.
Daher entschieden wir uns, das Ende zweimal zu spielen: Einmal mit meinen Entscheidungen und einmal mit den Entscheidungen meines Mitspielers.
Das böse Ende – 15 Sekunden-Szene mit Fade to Black
Am Ende des Spiels braucht man einen Gedankenschinder. Das ist eine schwerwiegende Entscheidung – denn die Verwandlung ist permanent. Da ich grundsätzlich „böse“ Entscheidungen getroffen habe, dachte ich mir: Okay, jetzt zieh’ ich es durch und versuche meinen Masterplan. Ich bringe Karlach dazu, sich in einen Gedankenschinder zu verwandeln. Sie ist sogar extrem glücklich, weil sie glaubt, damit länger leben zu können, da als Gedankenschinder ihre Höllenmaschine sie nicht mehr so stark beeinträchtigt.
Dabei ignoriert Karlach komplett, dass die Verwandlung ihre Seele auslöscht – aber mehr dazu später.
Der große Moment ist gekommen. Karlach ist bereit, die Absolute zu vernichten und die Erzählerstimme stellt mich vor eine finale Wahl: Lasse ich Karlach die Absolute vernichten? Oder verrate ich Karlach im letzten Moment und nehme mir selbst die Macht eines gottgleichen Wesens.
Die letzte Wahl im Spiel.
5 Sekunden später hat Karlach einen Dolch erst im Rücken und dann mehrfach im Bauch.
Ich musste sardonisch grinsen. Nach 120 Stunden Spielzeit käme jetzt das „böse“ Ende. Meine Tiefling ergreift die Kontrolle und befiehlt der Absoluten, ihre Kontrolle auf alle Wesen auszubreiten. Ein kurzer Schnitt. Meine Cortyn setzt sich auf einen Thron, schaut finster in die Kamera und sagt „In meinem Namen.“
Ende.
Diese ganze Szene, einschließlich der Ermordung von Karlach hat knapp 30 Sekunden gedauert.
Das fulminante, böse Ende, auf das ich so lange gehofft habe, ist literally nur mein Charakter, der sich auf einen Thron setzt und böse in die Kamera schaut, bevor der Bildschirm schwarz wird.
Ein Sitz für die Ewigkeit – die leider nur 15 Sekunden dauert.
Als die Credits ablaufen, schweigen wir uns im Discord eine Weile an. Erst nach ein paar Minuten höre ich dann zweifelnd von meinem Mitspieler: „Das war jetzt aber schon … etwas knapp.“
Es gibt keine „After Credits“-Szene. Das Spiel kehrt zum Hauptmenü zurück.
Ich fühlte mich leer. Mit „unbefriedigenden Enden“ kenne ich mich spätestens seit Mass Effect 3 aus, aber das hier war auf einem ganz anderen Niveau. Die kurze Szene wirkte, als hätte sie jemand 2 Stunden vor dem Release noch schnell ins Spiel geschmuggelt, damit man auch eine böse Variante hat.
Das „gute Ende“ ist auch beknackt
Wie zuvor abgemacht, spielten wir danach die letzten 2 Stunden mit den „guten Entscheidungen“. Und ganz ehrlich, das ist noch beknackter als das schlechte Ende, denn plötzlich führen sich alle Charaktere auf als wären sie gerade dem Kindergarten entflohen.
Wir sagen dem Emperor, dass niemand von uns zum Gedankenschinder werden will. Stattdessen wollen wir den gefangenen Orpheus befreien und mit ihm gegen die Absolute kämpfen.
Der Emperor, der uns über 120 Stunden unterstützt hat und dessen einziges Ziel es bisher war, gegen die Absolute zu bestehen, spielt beleidigte Leberwurst als hätte ihm gerade jemand das Sandförmchen aus der Hand genommen. Er rennt weg und schließt sich der Absoluten an – ja, einfach so. Nachdem das ganze Spiel über die Absolute der allumfassende, böse Feind war, läuft er mal eben spontan über. Das wird nur noch bescheuerter, wenn man in der Handlung rausgefunden hat, dass der Emperor Balduran war – der Begründer von Baldur’s Gate.
Okay, das war schon „wild“. Aber es wurde noch schlimmer.
Der Prinz Orpheus wird befreit und der meckert auch erstmal rum: Ja, eigentlich würde er sich mit Infizierten wie uns gar nicht unterhalten. So ein Abschaum wie Gedankenschinder oder Leute mit Kaulquappe im Kopf kommen eigentlich gar nicht in seine Nähe. Wir sind das ekelerregendste auf der Welt, absoluter Abschaum.
Wir sagen auch Orpheus, dass keiner von uns sich in einen Gedankenschinder verwandeln will.
Und weil Orpheus offenbar auch ein kosmisches Wesen von Prinzipien ist – verwandelt er sich einfach eben selbst in einen Gedankenschinder.
Das war einer der wenigen Momente, in denen ich im Discord laut „Lol“ sagen musste, weil ich lachen wollte, aber es ging einfach nicht.
Nachdem Orpheus uns erst beleidigt hat, verwandelt er sich quasi ohne mit der Wimper zu zucken selbst in einen Gedankenschinder – wobei nichtmal erklärt wird, ob er selbst mit einer Kaulquappe infiziert ist (was, ehrlich gesagt, nur sehr wenig Sinn ergeben würde). Er macht’s einfach – weil Plot.
Wieder der Endkampf. Dieses Mal lassen wir Orpheus als Gedankenschinder sein Ding durchziehen – die Absolute wird getötet.
Für Karlach gibt es kein gutes Ende. Existiert in den Spieldaten, wurde aber geschnitten.
Anstatt der 30-Sekunden-Sequenz wie beim „bösen Ende“, kommt hier noch richtig viel. Alle Begleiter tauchen noch einmal auf und haben etwas zu sagen. Gale will ein Artefakt suchen gehen, um selbst ein Gott zu werden, Shadowheart sagt irgendwelche Shadowheart-Dinge und Karlach geht in Flammen auf und zerfällt zu Asche, weil ihr „gutes Ende“ gar nicht im Spiel enthalten ist (was ein Skandal für einen anderen Artikel ist).
Trotzdem stimmt eine ganze Menge nicht. Denn alle Begleiter reden mit mir, als hätte ich mich in einen Gedankenschinder verwandelt. Sie reden davon, dass mir meine Tentakel stehen würden und dass das ja gar nicht so schlimm wäre. Dabei ist meine Tiefling in diesem Ende gar nicht zum Gedankenschinder geworden und sogar ihre „halbe Transformation“ aus dem Ende von Akt 2 ist aus irgendeinem Grund wieder verschwunden.
Meine Begleiter halten mich für einen Gedankenschinder. SO hässlich hatte ich meine Cortyn gar nicht gemacht.
Die ganzen Szenen dauern rund 10 Minuten. Nach den Credits gibt es noch eine abschließende Szene mit Lazarus.
Zwei Enden, aber nur eines ist „richtig“
Ich will gnädig sein. Dass mich meine Begleiter am Ende als Gedankenschinder ansprechen, ist vermutlich ein Bug, der bald gefixt wird. Darüber kann ich hinwegsehen.
Aber über andere Dinge nicht.
Das „gute“ Ende ist richtig ausgearbeitet. Es hat unterschiedliche Variablen, etwa was wir mit unseren Begleitern im Laufe der Story getan haben. Hier gibt es zahlreiche verschiedene Szenen mit kleinen Unterschieden und selbst wenn ich nur ein paar gesehen habe, muss ich sagen: Zumindest die End-Sequenz ist hier im Großen und Ganzen recht stimmig.
Aber dass das „böse Ende“ mit einer 15-Sekunden-Sequenz abgespeist wird, ist eine Frechheit.
Einen großen Teil des Spiels über gibt mir Baldur’s Gate 3 die Freiheit in meinen Entscheidungen. Ich kann „gut“ sein und so viele wie möglich retten oder ich bin „böse“, morde hinterhältig und greife nach der absoluten Macht (oder der Macht der Absoluten – wie man’s nimmt).
Doch ganz am Ende sagt mir das Spiel recht unmissverständlich: Wenn du böse handelst, bekommst du auch kein „richtiges“ Ende. Wenn du das „richtige“ Ende willst, dann musst du „gut“ sein.
Und das ist verdammt schade.
Baldur’s Gate 3 ignoriert seine eigene Story
Was für mich jedoch der schlimmste Kritikpunkt ist, ist der Umstand, dass Baldur’s Gate 3 seine eigene etablierte Story am Ende einfach zum Fenster hinauswirft. Denn eines der wichtigsten Aspekte von Baldur’s Gate 3 ist, dass die Gedankenschinder keine Seelen haben. Wenn ein sterbliches Wesen mit einer Kaulquappe infiziert wird und sich anschließend in einen Gedankenschinder verwandelt, dann erlischt die Seele vollkommen. Denn Gedankenschinder haben keine Seele, das wird mehrfach im Spiel betont und wiederholt.
In beiden Beispielen sind weder Karlach noch Orpheus (und durch den Ansprache-Bug auch mein Charaker) wirklich „sie selbst“ – sie sind Gedankenschinder geworden, ihre Seele wurde ausgelöscht. Was noch existiert ist lediglich ein seelenloser Gedankenschinder, der die Erinnerungen an den früheren Wirt besitzt.
Karlach – ohne Seele. Aber das scheinen alle vergessen zu haben.
Doch das wird von den Begleitern vollkommen ignoriert. Es ist, als hätten sie vergessen, dass die Seele bei der Verwandlung erlischt. Es ist, als hätten sie diesen wichtigen, kritischen Story-Punkt einfach ausgeblendet.
Dass es sich dabei nicht um ein „Versehen“ handelt und das Verschwinden der Seele bis zuletzt so angedacht war, zeigt auch die Szene nach den Credits. Dort sieht man Lazarus vor einer Abbildung der Toten Drei und fragt, ob sie wirklich dachten, dass dieses „massive Verschwinden der Seelen“ den anderen Göttern entgehen würde.
Ich könnte mich noch sehr lange über das Ende aufregen. Über fehlende Quests, die ein „gutes Ende“ von Begleitern verhindern. Über die letzten 2 Stunden Gameplay, in denen Baldur’s Gate 3 kaum noch Freiheiten hat, sondern alles sehr strikt auf das gleiche Ergebnis hinsteuert. Darüber, dass die Bugs am Ende noch viel schlimmer geworden sind.
Aber eigentlich will ich das nicht, denn ich bin nur eines: Traurig.
Baldur’s Gate 3 hat mich über 120 Stunden so gut unterhalten, dass ich es ewig in Erinnerung halten werde. Aber die letzten 2 Stunden und das Ende sind eine blanke Enttäuschung. Hier müssen die Entwickler nicht nur zahlreiche Fehler beheben, sondern auch nochmal an der Logik der erzählten Story feilen.
Meine Hoffnung ist, dass es in 2 Jahren eine „Definitive Edition“ gibt, die dann ein funktionierendes, durchdachtes Ende bringt.
Denn auch wenn ich Baldur’s Gate 3 in den nächsten Tagen nochmal auf „Taktiker“ anfangen will – das Ende will ich so bald nicht noch einmal spielen. Das tat einfach zu weh.
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Es ist immer ärgerlich, wenn Spieler in Online-Games betrügen, doch in dem Überraschungshit Dark and Darker verlieren deshalb jetzt alle ihren Fortschritt.
Was ist das für ein Spiel? Dark and Darker (PC) ist ein Dungeon-Crawler mit PvP-Fokus, der von dem koreanischen Indie-Studio Ironmace entwickelt wird und auf ein mittelalterliches Fantasy-Setting setzt.
Das Gameplay von Dark and Darker erinnert an Extraction-Shooter wie Escape from Tarkov – allerdings ohne Shooter. Innerhalb eines Matches prügelt ihr euch in 3er-Teams um Loot. Sterbt ihr in einer laufenden Runde, verliert ihr eure Beute.
Neben Magie und Zauberei könnt ihr Schwerter und Schilde sowie Fernkampfwaffen wie eine Armbrust nutzen, um im Kampf um euren Loot die Oberhand zu behalten.
Mittlerweile ist der Dungeon-Crawler wieder spielbar und startete am 07. August 2023 in den Early Access – allerdings immer noch nicht auf Steam. Jetzt setzt der beliebte Titel zum ersten Mal den Fortschritt aller Spieler zurück.
Falls ihr eine genauere Vorstellung von Dark and Darker wollt, binden wir euch hier den Gameplay-Teaser ein:
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Dark and Darker: Gameplay-Teaser
Dark and Darker löscht Fortschritt wegen unfairen Spielern
Was ist der größte Alptraum von MMORPG-Fans? Dark and Darker setzt den gesamten Fortschritt aller Spieler zurück.
Wie Ironmace auf dem offiziellen Discord-Server von Dark and Darker verriet, kämpfte der beliebte Dungeon-Crawler in den vergangenen Wochen mit Cheatern („Exploitern“), weshalb die Entwickler den ersten sogenannten „Wipe“ des Spiels durchführten.
Bei dem Wipe wurde der gesamte Fortschritt aller Spieler zurückgesetzt – alle Charakterstufen, Items, das gesammelte Gold und die Skills.
Alle Charakterstufen, Items, Gold und Skills wurden zurückgesetzt. Diese erster Wipe erfolgte viel früher als erwartet, da wir mit Herausforderungen durch Exploiter konfrontiert wurden. Wir haben aus dieser Erfahrung gelernt und das Spiel und unsere Dienste aktualisiert, um robuster gegen diese Angreifer zu sein. Wir hoffen, dass wir in Zukunft mehr Zeit zwischen den Early-Access-Wipes haben werden und dass wir euch besser informieren können.
Es gibt jedoch nicht nur schlechte Nachrichten für „Dark and Darker“-Fans: Mit dem Wipe kommt auch der Voice-Chat (VoIP/ Voice-over-IP) wieder zurück ins Spiel.
Warum ist das für MMORPG-Fans ein Alptraum?Für MMORPG-Spieler ist ein Rollback so ziemlich das Schlimmste, was passieren kann. Sie verlieren dadurch all den Fortschritt, den mühselig erfarmten Loot und die hart erarbeiteten Level. Viele Stunden Spielzeit sind weg und jeder muss von vorne beginnen.
Für die Spieler des Extraction-Shooters Escape from Tarkov, mit dem sich Dark and Darker einige spielerische Gemeinsamkeiten teilt, ist der regelmäßig stattfindende Wipe wiederum ein Moment der Freude. Für sie ist der Wipe ein Anlass, zum Spiel zurückzukehren. Er bringt das Interesse zurück und motiviert sie erneut zu grinden.
Vor allem den Veteranen unter euch dürfte der Name Kungen noch etwas sagen. Der Schwede ist der bekannteste Spieler „von damals.“ Jetzt mit den neuen Hardcore-Servern von WoW Classic spielt der erfahrene Krieger wieder WoW und zeigt sich dabei live auf Twitch.
Wer ist der Spieler?
Thomas Bengtsson „Kungen“ (zu Deutsch: „der König“) Amèdèo galt zu Vanilla und The Burning Crusade als der beste Krieger der Welt. Blizzard hat ihm zu Ehren sogar eine Karte ins Sammelkartenspiel gebracht.
2016 verschwanden sowohl Nihilum als auch Kungen in der Versenkung. Kungen sah man ab und an noch bei WildStar, das sich jedoch auch nicht lange gehalten hat.
Aktuell (Stand 29. August) zockt Kungen seine Tauren-Kriegerin auf Stufe 37 – fast wie damals. Wie lang er aktiv bleibt, lässt sich allerdings nicht sagen. Bereits mit dem Start von WotLK Classic wollte Kungen zurückkehren, war aber wenige Tage später schon wieder verschwunden.
Auf seinem Kanal heißt es, dass er im Moment keine andere Einnahmequelle habe als Twitch. Das spricht dafür, dass er es diesmal ernster meinen könnte. Kungen sprach aber schon früher über starke gesundheitliche Probleme, die einem „stabilen Leben und Stream“ im Weg stehen würden.
Möglicherweise ist aber die Herausforderung der Hardcore-Server genau das, was Kungen braucht. Denn diese sind noch ein ganzes Stück härter als das ohnehin schon etwas zähere WoW Classic.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!
Hardcore-Server begeistern Fans, bieten ganz besondere Herausforderung
Wenn euer Charakter auf einem Hardcore-Server stirbt, dann könnt ihr ihn nicht mehr wiederbeleben. Er ist dauerhaft tot, ihr habt also nur ein einziges Leben.
Diese Challenge haben sich viele Fans schon früher selbst gegeben. Mittlerweile sind die Server aber offiziell mit der entsprechenden Einstellung. Es gibt sogar richtige Duelle bis auf den Tod, die in der Lore als Mak’gora verwurzelt sind.
Da jeder Fehler den Charakter kosten kann, sind die Spieler entsprechend vorsichtiger. Die Maximalstufe 60 zu erreichen, ist damit aber ein noch deutlich größerer Erfolg. Der erste Spieler auf Stufe 60 hat dafür viel riskiert.
Der Nervenkitzel von Hardcore-Charakteren ist schon in Action-RPGs wie Diablo enorm beliebt gewesen und findet nun auch seinen Weg als Bestandteil von WoW. Die Entwickler wollen sogar noch einen Schritt weiter gehen und einen Modus bringen, der Hardcore noch härter macht:
Vor rund drei Jahren hat JAW DROP das kooperative Online-Survival-Spiel Deathground angekündigt und diese Woche mit einem Gameplay-Trailer neue Infos für euch. Als Inspirationsquelle für das Spiel lässt sich vor allem Jurassic Park ausmachen. Der Horror-Aspekt könnte aber eindeutig von Alien Isolation inspiriert sein.
Worum geht es? Deathground ist ein Survival-Koop, welcher auf Steam erscheint und in welchem ihr um euer Überleben gegen tödliche KI-Dinosaurier kämpft. Im Koop-Modus seid ihr dabei, mit drei weiteren Spielern, auf einer Mission zum „Deathground“ zu gelangen, wo ihr hochwertige Beute finden könnt.
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Der Kampf gegen die KI-Dinos wird gnadenlos
Auf eurer Mission stellen sich euch gefährliche Dinosaurier in den Weg, die es euch durch künstliche Intelligenz nicht gerade einfach machen werden. Ähnlich wie in Alien Isolation wird das Verhalten der Kreaturen nur wenig vorhersehbar sein. Die Dinos werden nicht nur eure Verstecke absuchen oder anhand eures Geruches die Fährte aufnehmen, sondern euch ebenfalls im Rudel jagen.
Die Reaktionen auf den Trailer sind auf Youtube größtenteils positiv. So schreibt bluej5033, dass „er das Spiel schon lange verfolgt und nicht erwarten kann es zu spielen“. Viele User schließen sich dieser Meinung an, aber hoffen auch auf eine Verbesserung der Performance bis zum Release.
Vor allem die Spielfiguren und Dinosaurier bewegen sich im Trailer noch sehr Roboter-artig. Die Spieler hoffen, dass die Bewegungen und Animationen noch überarbeitet und im Allgemeinen flüssiger werden.
Wann erscheint es? Ein genaues Release Datum haben die Entwickler noch nicht bekannt gegeben. Das Spiel erscheint auf Steam, wo ihr es bereits auf eure Wunschliste setzte könnt.
Wenn ihr jetzt schon Lust auf Dinosaurier-Aktion habt, schaut hier vorbei:
In League of Legends gehts den meisten ums Gewinnen, weshalb viele aktuell beliebte Champions meistens auch eine solide Winrate haben. Doch auf der Toplane sieht das aktuell ein wenig anders aus. Dort sind 3 Champions sehr beliebt, die eigentlich die Mehrheit ihrer Games verlieren.
Um welche Champions handelt es sich? Die 3 Champions sind klassische Toplaner. Aatrox, Darius und Renekton. Alle drei haben laut U.GG eine Winrate von unter 50 %, wenn man sich die Statistiken aller Ränge anguckt. (Stand: 29.08.2023)
Das heißt, die haben eine negative Winrate und verlieren die meisten ihrer Matches. Besonders beachtlich ist auch die Banrate von Darius und Aatrox. Obwohl sie nicht stark sind, will anscheinend niemand gegen sie spielen.
Ist ein Champion in einem gebalanceten Zustand, hätte er eine Winrate von knapp 50 %. Gewinnt ein Champ viele seiner Matches, steigt die Winrate auf über 50 %. Hierbei muss aber auch beachtet werden, dass auch die Pickrate relevant ist, um zu bestimmen, wie stark ein Champ ist.
Wird ein Champion kaum gespielt, gewinnt aber die meisten Matches, ist er nicht unbedingt stark, die Spieler, die diese Champs spielen sind einfach wirklich gut.
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Naafiri: The Hound of a Hundred Bites -Gameplay Trailer zu League of Legends
Trotz ihrer negativen Winrate werden sie gespielt
Warum sind die 3 aktuell nicht so gut? Viele Faktoren sind bei sowas relevant, aber man kann ein paar Vermutungen dazu anstellen. Schaut man bei U.GG auf die Counter der 3 Champions, dann sind da Champions wie Malphite, Illaoi, Garen und der neuste Champ Naafiri. Diese Champions sind aktuell stark, werden oft gepickt und sind Counter von Renekton, Darius und Aatrox.
Gleichzeitig sind die Items der Champions aktuell nicht so stark. Allen voran Goredrinker, Bruiser-Items und Lethality-Builds, die sich ums Heilen drehen. Goredrinker wird im nächsten Patch aber voraussichtlich gebufft, was die veröffentlichten Patch Notes für 13.17 von RiotPhroxzon auf Twitter zeigen.
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Bei Aatrox ändert sich im nächsten Patch die Passive und die W-Fähigkeit, wodurch er damit auch magischen Schaden verursacht. Dies könnte sein Build und seine präferierten Items auch ändern. Naafiri, die aktuell auf der Toplane eine große Gefahr ist, erfährt ein paar Nerfs.
Warum werden diese Champions trotzdem gespielt? Alle 3 Champions sind einfach sehr beliebte Champions, die durch ihre Mechaniken auch im Spiel spaßig sind. Renekton und Darius sind allgemein auch sehr beliebte Champions, die meistens eine treue Spielerbasis haben.
Ab Donnerstag wird man sehen können, ob die Patch Notes für 13.17 und vor allem die Buffs zu Goredrinker die Winrate oder sogar Pickrate von Renekton, Aatrox und Darius verändern können.
Was sagt ihr zu den drei Champs, wollt ihr sie öfter sehen oder habt ihr auch wie viele Spieler keine Lust gegen sie zu spielen? Anders als die 3 Toplaner gibt es auch einige Champs, die viele Spieler vielleicht noch nie gesehen haben:
In Pokémon GO melden Spieler neue Banns in Folge eines Exploits, der einigen Trainern zahlreiche XL-Bonbons einbrachte. Was war da los?
Der Exploit hängt mit dem neuen Routen-Feature zusammen. Die Routen konnten Spieler mithilfe eines Exploits nutzen, um jede Menge XL-Bonbons für ihre Kumpel-Pokémon zu bekommen.
Teilweise, so berichten Spieler im Subreddit TheSilphRoad zu Pokémon GO, konnten sich Trainer so tausende Bonbons schnappen, die so nicht vorgesehen waren.
Was macht Niantic nun? Offenbar gehen nun erste Banns an Spieler raus, die den Exploit genutzt und XL-Bonbons gehortet haben. User milotic03 teilte im Subreddit entsprechende Screenshots und berichtete von Banns, die zwischen 30 und 230 Tagen liegen können.
Zudem könnte weiteres Ausnutzen des Exploits zu permanten Banns führen.
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So reagiert die Community: Grundsätzlich reagieren die Spieler in den Kommentaren positiv auf die Banns, denn das Horten von XL-Bonbons ist ein großer Vorteil, wenn man beispielsweise Pokémon für das PvP leveln möchte. Gerade bei seltenen Monstern ist es sehr schwierig, die nötigen Bonbons für ein hohes Level in der Meisterliga zu bekommen.
Gleichzeitig reiht sich der Exploit mit den Routen in eine Reihe von Problemen ein, die Spieler mit dem Feature haben. So betonen einige in den Kommentaren, selbst noch gar keine Routen vorzufinden, während andere sie offenbar schon auf ungeplante Art und Weise ausnutzen:
Ich habe noch nicht einmal eine Route gefunden, und ich lebe in einer Stadt mit fast einer Million Einwohnern, schreibt User toki_goes_to_jupiter (via reddit).
Jesus, Leute exploiten Routen schon und die einzige, die ich in der Nähe gefunden habe, geht einfach durch ein Haus von einem kleinen Kind, kommentiert User AlternatieNet8931 (via reddit).
Insgesamt melden sich einige User, die noch Probleme mit den Routen sehen – ganz abgesehen von dem Exploit, der XL-Bonbons einbringt. Den scheint Entwickler Niantic nun aber zumindest auf dem Schirm zu haben und gegen Cheater vorzugehen.
Was haltet ihr bislang von den Routen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Bei einem Nutzer stürzen ständig die Spiele am PC ab. Nach 2 Jahren öffnet er dann doch mal seinen PC und stellt fest, dass er das hätte viel früher machen sollen.
Ein Spieler berichtet, dass ihm ständig seine Spiele abstürzen. In einem weiteren Post erklärt er, dass er jahrelang seinen PC nicht aufgemacht und das jetzt einfach mal gemacht hat.
Dazu postet er ein Bild, welches den ganzen „Schrecken“ aus seinem PC zeigt. Viele aus der Community zeigen sich etwas fassungslos, wie ein PC so aussehen kann.
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Hersteller zeigt schickes Gehäuse, Gamer sind begeistert: “Tolles Design! Kommt direkt auf meine Wunschliste”
Gaming-PC ist völlig verschmutzt, obwohl er auf dem Tisch stand
Wie kann der PC so verschmutzen? Die Community mutmaßte erst, dass die starke Verschmutzung sicher daran liege, weil der Besitzer seinen PC auf einem Teppich oder ähnlichem Boden stehen habe. Doch dieser erklärte, dass sein PC die ganze Zeit auf dem Tisch stand.
Den Raum selbst hätte er auch regelmäßig gereinigt, doch er wäre nie auf die Idee gekommen, die Ecke von seinem PC mal sauber zu machen.
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Warum sollte man regelmäßig seinen Computer reinigen? Schmutz und Staub verstopfen Zugangswege für Luft oder eure Lüfter. Das sorgt dann dafür, dass einige Komponenten oder Bauteile Wärme nicht ordnungsgemäß abgeben können und dadurch stark erhitzen.
Prozessor und Grafikkarte drosseln dann die Leistung, um mit der Hitze fertig zu werden oder schalten sich im Notfall ab, um Komponenten zu schützen. Euer PC wird dadurch immer langsamer.
Eine Verschmutzung lässt sich übrigens nie völlig vermeiden. Durchs Lüften kommen Partikel in die Wohnung und Möbel und Kleidung verlieren ebenfalls kleine Partikel. Die menschliche Haut verliert Hautschuppen und Haare, die ebenfalls für Staubbildung sorgen. Mit einem guten Staubfilter oder Gehäuse könnt ihr die Verschmutzung zumindest reduzieren.
Wenn Spiele abstürzen, kann das verschiedene Ursachen haben
Warum stürzen Spiele ab?
Die Spiele sind schlecht optimiert und kommen mit eurer Hardware nicht zurecht.
Eure Grafikkartentreiber sind hoffnungslos veraltet und lassen das Spiel abstürzen.
Ihr habt im Rechner Probleme mit den Temperaturen, die sich ebenfalls auf die Performance auswirken
Hardware-Defekte können ebenfalls zu Abstürzen führen.
Was kann ich dagegen tun? Im besten Fall kontrolliert ihr erst einmal auf Reddit oder auf Steam, ob andere Spieler von ähnlichen Problemen berichten, wenn euer Spiel abstürzt. Sollte es tatsächlich am Spiel liegen, dann müsst ihr auf einen Patch warten oder eure Grafikeinstellungen verringern. Das kann oftmals Wunder wirken.
Seid ihr jedoch die einzige Person mit Problemen, dann solltet ihr eure Treiber und eure Hardware kontrollieren. Eventuell überhitzt eure Hardware oder eine Komponente ist beschädigt oder sogar kaputt.
Wenn ihr eure Grafikkarte kontrolliert, achtet auf folgende Hinweise, die auf einen Defekt hinweisen könnten:
Schattenherz ist eine der Begleiter (Companions), die uns auf unserer Reise in Baldur’s Gate 3 begleiten können. Ein Spieler hat sich die Synchronsprecherin hinter der Klerikerin geschnappt, um seiner Ehefrau ein wichtiges Geständnis zu machen.
Was steckt hinter dem Geständnis? Der Spieler hat seiner Frau gebeichtet, dass er sie betrogen hat. Um ihr das mitzuteilen, hat er Jennifer English über cameo.com engagiert. Sie ist die Synchronsprecherin von Schattenherz. Sie erklärt der Betrogenen in einer Videobotschaft, mit wem er ihr fremdgegangen ist.
Der Spieler ist mit Jennifer English fremdgegangen. Also nicht mit ihr als Person, sondern mit dem Charakter, den sie in Baldur’s Gate 3 spricht. Er wollte seiner Ehefrau scherzhaft mitteilen, dass er Schattenherz im Spiel gedatet hat.
Damit seine Ehefrau keinen Schreck bekommt und es als Witz versteht, stellt English von Anfang an klar, dass es sich um einen fiktionalen Charakter in einer fiktiven Welt handelt.
Sie erklärt, dass sie in letzter Zeit „viele Liebhaber“ hatte und der besagte Ehemann eben dazugehörte. Damit sind wohl die zahlreichen Spieler gemeint, die sich für eine Romanze mit Schattenherz entschieden haben.
Keine Lust mehr auf euren eigenen Charakter? Dann hilft euch das folgende MeinMMO-Video weiter:
Video starten
Baldur’s Gate 3: Charakter zurücksetzen und neue Klasse wählen
Ehemann legt öffentliches Geständnis ab
In einem eigenen Artikel erklärt sich der Autor und wie es zu der Romanze kam (via dotesports.com). Er veröffentlicht den Artikel allerdings anonym, da sein Name nicht über Suchmaschinen im Zusammenhang mit „betrügen“ gefunden werden soll.
Das würde seinen Schwiegervater äußerst wütend machen, da er den Scherz womöglich nicht begreifen würde.
Der Ehemann beschreibt, wie er Schattenherz ins Team aufnahm, tiefsinnige Gespräche mit ihr führte und es dann zum ersten Kuss kam. Er erklärt ganz poetisch, wie es zu einem Techtelmechtel mit Schattenherz gekommen ist. Der Spieler sei ein Reisender und der Schlafsack von Schattenherz das Ziel der Reise.
Doch zum Ende seines Artikels entschuldigt er sich bei seiner Ehefrau:
Meine geliebte Frau, mir fehlen die Worte, um mich zu entschuldigen. Ich weiß nicht, wie ich das wiedergutmachen kann. Also wandte ich mich an Schattenherz selbst, in der Hoffnung, dass sie als Frau in der Lage sein würde, sich in die Situation einzufühlen.
Deshalb engagierte er Schattenherz, die – entgegen seiner Erwartungen – in ihrer Videobotschaft keine Reue zeigt.
Übrigens: Solltet ihr euch ebenfalls für eine Videobotschaft interessieren, könnt ihr euch auf der entsprechenden Seite nach anderen Synchronsprechern umsehen. Wir haben beispielsweise die Synchronsprecher von Astarion, Karlach und Lae’zel gefunden.
Wie ging die Geschichte aus? Der Spieler schwört, dass er Schattenherz nicht mehr anrühren wird. Er hat einen zweiten Spieldurchlauf begonnen und möchte keine Romanze mit Schattenherz beginnen. Doch dafür hat er sich dieses Mal in Tiefling Karlach verguckt, die sich in Akt 1 versteckt.
Es gibt sogar noch weitere Begleiter, mit denen wir eine Romanze eingehen und mit denen wir Sex haben können. Doch die Charaktere lassen sich nicht nur daten, sondern sind ebenso nützliche Begleiter für den Kampf in Baldur’s Gate 3.
Aktuell läuft auf Steam das Strategie-Festival, bei dem ihr viele verschiedene Spiele des Strategie- und Taktik-Genres im Angebot bekommt. Eines davon ist XCOM 2 von Firaxis Games. Obwohl sich MeinMMO-Autor Niko Hernes als Taktik-Noob sieht, hat ihn das Spiel über 100 Stunden beschäftigt.
Was ist XCOM 2 für ein Spiel? XCOM 2 ist ein Strategiespiel mit Fokus auf rundenbasierter Taktik. Im Kampf steuert ihr Soldaten über verschiedene, Zufalls-generierte Karten und müsst dort Missionen erledigen. Dabei kämpft ihr gegen Aliens mit diversen Fähigkeiten und müsst versuchen, so gut es geht, mit euren Truppen zu überleben und die Mission zu beenden.
Stirbt ein Soldat im Einsatz, dann verliert ihr ihn für immer. Ob das jetzt ein neuer Rekrut war oder ein wichtiger Pfeiler eures Teams, ist dabei egal, vergrößert aber natürlich den Frust, weshalb stürmisches Losrennen und Rumballern nicht immer der richtige Weg ist.
In euer Basis außerhalb der Missionen könnt ihr eure Einheiten verbessern, forschen und neue Waffen entwickeln, um euer Team besser zu machen und an eurer Strategie zu feilen. Dafür bietet euch das Hauptspiel 5 Klassen, die ihr in ihren Skilltrees spezialisieren könnt.
XCOM 2 – Launch Trailer zum Strategiemeisterwerk voller Aliens
Es hat mich gebrochen und trotzdem liebe ich es
Ich persönlich bin ein Strategie- und Taktik-Noob, habe mich aber trotzdem an XCOM 2 herangetraut. Nach ein paar Anfangsmissionen dachte ich noch, ich komme klar und auch meine Einheiten wurden immer besser. In den Missionen wurde ich dadurch immer selbstbewusster, aber auch unvorsichtiger.
Dann bin ich auf einer Mission losgestürmt mit meinem besten Squad, um entspannt ein paar Zivilisten zu retten. Doch plötzlich verwandeln sich die netten Geiseln in geifernde Aliens und vernichteten mein ganzes Squad.
Meine über Stunden liebgewonnenen Soldaten waren plötzlich weg und ich quasi wieder am Anfang. Das klingt erstmal frustrierend, doch trotzdem war ich gehooked und fasziniert, denn irgendwo war es ja auch meine Schuld.
Genau das ist auch der Reiz an XCOM. Man kann zwar sehr stark werden, macht man aber Fehler und hat gleichzeitig noch Pech beim Schießen, verliert man starke Einheiten. Wer keine große Frust-Toleranz hat, sollte bei dem Spiel aufpassen. Wer aber genau diesen Reiz braucht, der findet in XCOM 2 ein Taktik-Meisterwerk.
Ist euch das Hauptspiel noch nicht genug, gibt es noch ein umfangreiches Add-on in Form von „War of the Chosen“ und eine aktive Modding-Community, die wahrscheinlich nochmal hunderte Stunden Spielspaß bieten können.
Wie viel kostet XCOM 2 aktuell? Auf Steam erhaltet ihr das Hauptspiel bis zum 4. September 2023 für 4,99 €. Wollt ihr direkt mit allen Inhalten loslegen, dann kriegt ihr für 11,76 € die XCOM 2 Collection mit allen DLCs. Für die Spielzeit, die man bekommt, sind beide Angebote ein wirklicher Schnapper.
Viele Spiele heutzutage setzen auch auf ein rundenbasiertes Taktik-System und so auch Cantata:
Die nächste Erweiterung von World of Warcraft dreht sich um Piraten. Das zumindest glaubt der Analyst Bellular und listet Beweise für seine Theorie auf.
World of Warcraft Dragonflight ist zwar noch in vollem Gange, aber es gibt schon zahlreiche Ideen und Theorien, wie es mit Blizzards MMORPG im Anschluss weitergehen könnte. Theorien und Analysen kursieren überall im Internet und auch der Analyst Bellular hat bereits einige ziemlich schlüssige Ideen, die wir euch hier kurz vorstellen wollen.
Wer ist Bellular? Der YouTuber Bellular beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Story und der allgemeinen Entwicklung bei Blizzard. In seinen Videos arbeitet er immer wieder kleine Story-Schnipsel auf und verbindet sie mit dem großen Ganzen der Warcraft-Geschichte.
Dabei spinnt Bellular die Story auch häufig weiter und zeigt Hinweise und Details auf, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Zukunft von World of Warcraft hinweisen.
In einem seiner aktuellsten Videos erklärt er dann recht zuversichtlich, dass Blizzard drei mögliche Wege für die nächste Erweiterung offenstehen und die wohl wahrscheinlichste sei: Die Südmeer-Erweiterung, die Fans schon seit vielen Jahren wollen.
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Das Südmeer ist in der Welt von Warcraft – wie der Name vermuten lässt – das südliche Meer, also thematisch irgendwo zwischen Pandaria, dem Mahlstrom und den östlichen Königreichen gelegen. Hier gibt es vor allem Piraten und die berüchtigte „Plunder Isle“, eine Piraten-Festung die von den Blutsegel-Bukanieren und anderen Piraten-Gruppierungen gehalten wird.
Viel ist zu dieser Insel bisher nicht bekannt, abgesehen davon, dass sie mal als Map in Warcraft III zur Verfügung stand.
Was spricht für Bellulars Theorie?
Bellular hat eine ganze Menge Indizien zusammengetragen. Einer der größten Story-Hinweise ist die Implementierung des „Nightsquall“ in Patch 10.0.5. In einem Buch wird von diesem ominösen Nachtelfen-Piraten gesprochen, der gerade versucht, alle Piraten unter einem Banner zu vereinen.
Der Nightsquall ist, laut seinen Rekrutierungs-Postern, das einzige lebende Wesen, das je auf der „anderen Seite“ von Azeroth gewesen ist und von dort zurückkam. Denn wir wissen bereits, dass es noch einen großen Kontinent gibt, der vermutlich „Avaloren“ heißt – und den die Titanen vor uns verheimlicht haben.
Hinzu kommt, dass eines der letzten Reittiere für ein langes Abo bei WoW ein besonderer Fisch ist, der die Reitgeschwindigkeit im Wasser erhöht. Es ist bei WoW schon Tradition, dass vor der Ankündigung einer neuen Erweiterung Mounts in den Shop kommen, deren Modelle später in der neuen Erweiterung ebenfalls vorkommen – das war zum Beispiel bei Shadowlands schon der Fall.
Was steckt in dem Südmeer-Addon?
Bellular geht davon aus, dass die nächste Erweiterung sich auf das Südmeer konzentiert und zusätzlich ein paar Überarbeitungen in der alten Welt mit sich bringt – also etwa die Rückeroberung von Gilneas, die Neu-Besiedlung von Lordaeron und dazu eben Piraten-Inseln und ein Unterwasser-Gebiet, vermutlich um die Naga-Geschichte voranzutreiben.
Ob das nächste Addon bereits Avaloren enthält, da ist sich Bellular nicht so sicher. Er hält es für wahrscheinlich, dass die „Südmeer-Erweiterung“ eher erklärt, wie wir nach Avaloren kommen – eben indem wir dem Nightsquall folgen und erfahren, welchen Weg er gefunden hat und welche Geheimnisse in Avaloren lauern könnten.
Ob Bellular mit seiner Theorie recht hat, werden wir wohl spätestens in zwei Monaten erfahren. Denn Anfang November 2023 findet die BlizzCon statt und dann dürfte Chris Metzen die nächste Erweiterung von World of Warcraft offiziell enthüllen.
Welches Thema würdet ihr euch für das nächste WoW-Addon wünschen?
Bereits im ersten Akt der von Baldur’s Gate 3 stehen einige tiefgreifende Entscheidungen an, die euren Spielverlauf signifikant beeinflußen. Während euch einige aktiv präsentiert werden, fällt ihr manche vielleicht eher nebenbei. In diesem Artikel stellen wir euch die fünf wichtigsten Entscheidungen und ihre Auswirkungen vor.
Ein Wort vorab: Für diesen Artikel herrscht milde Spoiler-Gefahr. Wir versuchen große Plot-Punkte zu umschiffen, möchten euch aber darauf aufmerksam machen, dass es nicht gänzlich ohne Spoiler geht, da wir euch die grundsätzlichen Punkte jeder Entscheidung darlegen.
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1. Wen mitnehmen, wen zurück lassen?
Im Tutorial-Bereich kommt ihr nicht darum, zumindest Lae’zel an eurer Seite kämpfen zu lassen. Die Gith drängt sich euch schon fast auf – wer würde bei so viel Überzeugungskraft in einer Klinge auch nein sagen.
Auch Schattenherz könnt ihr bereits auf dem Nautiloiden befreien. Sobald dieser jedoch abgestützt und ihr euch rund um die Absturzstelle frei bewegen könnt, liegt die Entscheidung bei euch: Wer lebt, wer stirbt, wer schreibt (mit euch) Geschichte?
Lae’zel, Schattenherz, Astarion, Gale, Karlach und Wyll sind die sechs möglichen Companions in Akt 1. Ihre Geschichten sind auch eng mit der Hauptstory verflochten. Sie mitzunehmen oder zurückzulassen hat daher teils gravierende Auswirkungen auf den weiteren Verlauf.
Ob Gale euch begleitet hängt davon ab, ob ihr das wollt. Allerdings auch von einem geschafften oder nicht geschafften Check.
2. Die Tiefling-Flüchtlinge retten oder vertreiben?
Sobald ihr den Smaragdhain erstmals betreten habt wird relativ schnell klar, dass bei den Druiden leider nicht Baumkuscheln und im fröhlichen Reigen tanzen angesagt ist. Die Situation ist sogar recht angespannt: Eine Goblin-Horde bedroht das friedliche Beisammensein.
Die stellvertretende Anführerin der Druiden Kagha hat angeordnet, den Hain von der Außenwelt abzuschirmen und möchte eine Gruppe Tiefling-Flüchtlinge vorab loswerden.
Die Flüchtlinge haben es mit Ach und Krach aus einer der Höllen zurück auf die materielle Ebene geschafft. Sie hoffen natürlich auf Schutz sowie sicheres Geleit.
Zevlor, der Anführer der Tieflinge, möchte den Hain nicht verlassen. Zumindest nicht solange, bis die Bedrohung durch die Goblins gebannt ist. Ohne diese wären er und seine Leute einer Abreise gen Baldurs Tor gar nicht abgeneigt.
Eure Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen: Die Tieflinge können später in der Geschichte auftauchen, einer ihrer Schmiede ist mehr oder weniger essentiel für Karlachs Geschichte und es könnten euch wichtige Gegenstände und Informationen durch die Finger gehen – je nachdem, wie ihr euch entscheidet.
3. Das Zeichen der Absoluten – annehmen oder ablehnen?
Wenn ihr das Goblin-Lager betretet – egal ob in einem guten oder bösen Run – trefft ihr auf Priesterin Gutt. Sie ist eine der drei Anführer des Lagers. Ihre Aufgabe ist es, die Neulinge in den Rängen der Absoluten zu lehren und ihnen das Mal der Absoluten einzubrennen.
Solltet ihr nicht mit schierer Gewalt eingedrungen sein, könnt ihr mit ihr sprechen. Erkennt sie euch als “wahre Seele” aka Träger eines Gedankenschinderparasiten, wird sie euch das Mal anbieten.
Es anzunehmen oder nicht, hat verschiedene Vor- und Nachteile:
Im Verlauf des weiteren Spiels werdet ihr immer wieder mit den Kultisten zu tun haben. Habt ihr das Mal, lassen sich ihre Ränge leichter infiltrieren und ihre Anhänger sich von euch täuschen. Zudem gibt es einige mächtige Gegenstände, die ihr nur mit dem Zeichen verwenden könnt.
Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass Gutt eurem Charakter das Mal einbrennt. Es lässt sich im Lauf des gesamten Spiels nicht entfernen, was dazu führt, dass bestimmte NPCs euch von Anfang an mit Misstrauen begegnen. Ob euch die an das Mal gebundenen Gegenstände dieses Opfer wert sind, ist in Betracht zu ziehen.
Lae’zel pocht von Anfang an stark darauf, die Krippe aufzusuchen. Sie erhofft sich von dort Unterstützung und einen sicheren Weg, die Parasiten entfernen zu lassen.
Die Gith-Krippe findet ihr auf dem Bergpass, den ihr westlich von Waukeens Ruh betreten könnt. Das Gebiet ist schwieriger als die Alternative, das Unterreich. Im Spiel wird sogar eine Warnung eingeblendet, wenn euer Level noch nicht hoch genug sein sollte. Daher scheint es eine gute Idee zu sein, den Weg unter die Erde einzuschlagen.
On top dazu kommt noch, dass die Gith ein alles andere als freundlich gesinntes Volk sind – wie sie bei einer ersten Begegnung an der Brücke zum Gebirgspass bereits deutlich machen.
Alles in allem ist es keine schlechte Entscheidung, die Krippe zu umgehen. Wir können aber empfehlen, sich nach einem ausgedehnten Ausflug mit Level-Up im Unterreich doch noch in die Berge zu wagen: Die Krippe ist wichtig für Lae’zels Geschichte und füttert euch mit einer Menge Informationen zur Hauptstory.
Ihr müsst die Gith-Krippe nicht besuchen. Es lohnt sich allerdings.
5. Den Smaragdhain retten oder ihn zerstören?
Eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Entscheidung in Akt 1 ist es, ob ihr den Smaragdhein rettet oder ihn mit den Goblins zerstört.
Wie ihr euch entscheidet hat weitreichende Konsequenzen und legt größtenteils fest, ob ihr einen “bösen” oder einen “guten” Durchlauf vor euch habt. Auch ist davon abhängig, ob ihr Halsin oder Minthara rekrutieren könnt.
Diese Entscheidung legt auch final fest, wie es mit den Flüchtlingen weitergeht, ob ihr gegen oder mit dem Kult des Absoluten kämpft sowie welche NPCs Freund und Feind sein werden.
Mehr möchten wir an dieser Stelle zu dieser Entscheidung aus Spoiler-Gründen nicht verraten. Wir können aber schreiben, dass beide Seiten ihre Vorzüge haben und es sich lohnen kann, sich bei einem zweiten Durchlauf anders zu entscheiden. Baldur’s Gate 3 ist ein unglaublich umfangreiches Spiel, dass auf jede eurer Entscheidungen reagiert und sich anpasst. Einen zweiten, wenn nicht sogar dritten oder vierten Blick ist es daher sicher wert.
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Baldur’s Gate 3 wurde umgerechnet 1.225 Jahre am ersten Release-Wochenende gezockt – Spannende Fakten und Zahlen
Das waren die fünf wichtigsten Entscheidungen in Akt 1 von Baldur’s Gate 3. Wie habt ihr euch entschieden? Habt ihr die Gith-Krippe besucht? Was haltet ihr von Raphael? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
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Die Entwickler hinter Diablo 4 haben ein Event nur für kurze Zeit geplant, indem ihr mehr Gold und XP farmen könnt. Wann ihr daran teilnehmen könnt und für welche Spieler dieser Bonus gilt, erfahrt ihr auf MeinMMO.
Was ist das für ein Event? Es handelt sich hierbei um ein kurzes Event mit dem Namen „Segen der Mutter“, indem Spieler 25 % mehr XP und Gold erwirtschaften können, während sie looten und leveln.
Wie lang geht das Event? Das Event startet am Freitag, dem 01. September um 19 Uhr deutscher Zeit und endet am Dienstag, dem 05. September um 19 Uhr. Ihr habt also 5 Tage Zeit euch in den Grind zu vertiefen und das Beste aus Diablo 4 herauszuholen. Wir zeigen euch nun, für wen der Segen gilt und warum ihr teilnehmen solltet.
Vergesst nicht jeden Keller in Sanktuario zu erkunden, es könnte sich lohnen:
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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen
Mehr Gold und XP für alle
Für wen gilt dieser Segen? Dieser Segen gilt für alle Spieler von Diablo 4. Ob ihr nun in einer Season unterwegs seid oder den ewigen Realm unsicher macht. Beide Modi profitieren von diesem Bonus.
Warum sollte ich daran teilnehmen? Solltet ihr eine Pause eingelegt und stattdessen Baldur’s Gate 3 gezockt haben, dann wäre jetzt der passende Zeitpunkt zurückzukehren. Vor allem, wenn ihr neue Builds mit verschiedenen Klassen ausprobieren wolltet, aber der Grind zu anstrengend war, lohnt sich ein erneuter Besuch jetzt erst recht.
Seid ihr jedoch im endlosen Realm und euer Held hat das maximale Level immer noch nicht erreicht, so könnt ihr jetzt die letzten fehlenden Stufen nachholen.
Passende dazu ist, dass dieses Event 5 Tage lang geht und Diablo 4 insgesamt 5 Klassen besitzt. Ihr könnt also pro Tag einen Helden hochziehen.
Wie nutze ich den Bonus optimal? Um den Bonus perfekt auszunutzen, könnt ihr weitere XP-Boni stapeln. So erhaltet ihr noch mehr Erfahrungen für eure Helden.
Es lohnt sich also Tränke zu konsumieren und in einem Trupp zu zocken. Beide Dinge geben euch prozentual mehr XP auf euren Reisen.
Werdet ihr passend zu diesem Segen der heiligen Mutter wieder in Diablo 4 reinschauen? Oder wartet ihr auf Season 2? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Auf der gamescom 2023 war der Chef von Diablo 4, Franchise-Manager Rod Fergusson, sehr gesprächig und hat viel über die Zukunft des Action-RPGs gesprochen. Welche Infos er verraten hat, findet ihr hier auf MeinMMO.
Besonders die großen, Xbox-nahen Entwicklerstudios waren auf der gamescom unterwegs und haben viel über ihre Spiele verraten. Die größten Spiele waren dabei Starfield (Bethesda) und Diablo 4 (Activision Blizzard).
Rod Fergusson von Diablo 4 hatte so einiges zu sagen. Ein paar der Interviews haben wir auf MeinMMO bereits ausgewertet:
In diesem Artikel sammeln wir weitere Aussagen, die Fergusson gegenüber anderen Medien im Interview bestätigt hat. Darunter Infos zu Leaderbords, neuen Weltstufen, MMO-Content und wann es frische Infos zur Season 2 gibt. Die Interviews wurden gesammelt von wowhead.com.
Den Trailer der Season 2 von Diablo 4 könnt ihr euch hier ansehen:
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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire
Diablo 4: Fergusson-Interviews auf der gamescom
Die folgenden Infos stammen aus Interviews von TVMovie, 4Players, GameStar und ScreenRant – die vier Quellen findet ihr unten im Artikel.
Season 2 soll sich besonders an Spieler richten, die ganz neu mit Diablo 4 anfangen
Man möchte die Interaktion mit der Community verbessern und mehr Tranparenz schaffen
Der Blutritter von Diablo Immortal kommt nicht zu Diablo 4
Es gibt keine Pläne für die Einführung eines Test-Reamls – man wolle lieber die Kommunikation und die Aufnahme von Community-Feedback verbessern
Die Idee einer Season basiert auf 2 Ideen: Einer starken Story und der Macht-Fantasie der Season-Mechanik
Mit Season 2 kommen neue Feinde, Uniques und Legendarys ins Spiel
Die Story der Season 2 wird von einer unnahbaren Vampirjägerin getragen, die langsam auftaut
In der ersten Oktober-Woche gibt es einen „Deep Dive“ für die Season 2 und die vampirischen Kräfte
Um die 5 neuen Bosse der Season 2 spielen zu können, muss man sie „beschwören“ oder bestimmte Dinge erledigen – man findet sie nicht einfach in der Welt
Viel „Quality of Life“ in Season 2 geplant
Season-2-Vergleich zur Season 1: Man wolle immer eine neue Erfahrung erschaffen, es gibt keine Vorlagen für die Seasons
Die „Zugänglichkeit“ der Inhalte für jede Art von Spieler steht besonders bei neuen Inhalten im Fokus
Mehr MMO-Features wie Raids sind nicht geplant, aber es gibt kein Tabu-Thema – irgendwann wäre so etwas möglich
Derzeit möchte Fergusson keine Infos zur Weltstufe 5 teilen
Der Ewige Realm soll auch zukünftig Spaß machen, aber der Fokus liegt bei Diablo 4 auf den Seasons
Die bisherigen Änderungen sollten nicht darauf abzielen, das Spiel langsamer zu machen – man möchte eigentlich nur mehr Möglichkeiten für neue und andere Builds schaffen
Bestenlisten / Leaderboards könnte in Season 3 kommen – man wolle erst noch für besseres Balancing sorgen
Fergusson würde gern etwas ganz Neues in Diablo 4 sehen, was sich aber an den bekannten Mechaniken orientiert – als Beispiel nennt er die neue Klasse Blutritter in Diablo Immortal
Eine neue Klasse soll von den Spielstilen abhängen, die bisher nicht in Diablo 4 vertreten sind
Das waren die weiteren Interview-Aussagen von Diablo-Chef Rod Fergusson auf der gamescom 2023. Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den einzelnen Punkten, schreibt einen Kommentar.
Season 2 von Diablo 4 startet am 17. Oktober 2023 und dreht sich um Blut und Vampire. Eine neue Klasse soll es aber noch nicht geben. Wann die erste neue Klasse kommt, ist bisher noch nicht bekannt.
In Bethesdas neuem SciFi-Epos Starfield wird es unzählige Planeten geben, die ihr bereisen könnt und das Spiel verrät euch schon vor der Landung, was euch dort erwartet.
Der Release von Starfield ist nur noch wenige Tage entfernt und Fans des Rollenspiels tauschen bereits fleißig ihre Beobachtungen aus Trailern und dem Gameplay-Showcase im Juni aus. Besonders die Beschaffenheit der Planeten spielt dabei immer wieder eine Rolle.
Was verrät euch Starfield über Planeten? Wenn ihr euch in Starfield mit eurem gekauften oder selbstgebauten Schiff im Weltall befindet, könnt ihr mit eurem Cursor über verschiedene Planeten hovern.
Wenn ihr euch mit eurem Cursor auf einem Planeten befindet, seht ihr auf der linken Seite des Bildschirms verschiedene Informationen über den jeweiligen Himmelskörper. Neben dem Namen und dem System ist bereits hier, also vor der Landung, zu erkennen, ob ein Planet fruchtbar ist oder nicht.
Obendrein erfahrt ihr, ob und welche Art von Flora und Fauna auf dem Planeten zu finden ist, ob es Wasser gibt und was für ein Klima euch dort erwartet.
Der Reddit-Nutzer Dull-Caterpillar3153 teilte beispielsweise einen Screenshot mit Informationen zu dem Planeten “Porrima1” des Porrima-Systems.
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Der Reddit-Screenshot zeigt uns die nachfolgenden Informationen zu dem Planeten Porrima 1:
Typ: Unfruchtbar
Gravitation: 0,38 G
Klima: Ausgetrocknet
Magnetosphäre: Unbekannt
Fauna: Keine
Flora: Keine
Wasser: Keins
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7 Gameplay-Highlights aus Starfield, die ihr kennen solltet
Was verraten uns die Informationen? Anhand der gegebenen Details über einen Planeten könnt ihr euch schon im Voraus einige Fragen beantworten, was euch dort möglicherweise erwartet. Könnt ihr euch ohne Raumanzug bewegen? Gibt es Städte und Außenposten mit Menschen oder sogar andere Lebewesen?
Im Fall von Porrima 1 sind diese Fragen wahrscheinlich mit „nein“ zu beantworten. Ohne Flora, Fauna und Wasser wird es vielen Lebewesen schwerfallen, vor allem dem Menschen, dort zu überleben.
Auch die Informationen über die Atmosphäre, die Gravitation und das Klima lassen darauf schließen, dass ihr auf euren Raumanzug angewiesen sein werdet.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ein unfruchtbarer Planet komplett leer ist. Es ist beispielsweise vorstellbar, dass auf einem solchen Planeten Weltraum-Piraten oder Schmuggler ihr Unwesen treiben und Ware verstecken.
Wenn ihr mehr über die Planeten in Starfield lesen wollt, haben wir eine gute Nachricht für Pluto-Fans:
Der neue Free2Play-Shooter Synced will mit ganz neuen Mechaniken das Genre aufmischen. Nach einer eher fragwürdigen ersten Vorstellung hat sich der Shooter neu erfunden und sieht jetzt richtig gut aus. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus durfte ihn auf der gamescom 2023 (erneut) spielen. Völlig überzeugt ist er aber noch nicht.
Die Idee am Shooter: Naniten bedrohen in einem dystopischen Setting die Menschheit. Ihr habt die Macht, diese kleinen Bots zu beherrschen und könnt sie als „Nanos“ manifestieren, starke Begleiter mit besonderen Fähigkeiten.
Vom Gameplay her erinnert der Shooter sonst stark an Destiny. Es gibt allerdings keine „Open World“, sondern mehrere Aufgaben auf verschiedenen Maps, die mal offener und mal schlauchiger sind. Ihr spielt entweder rein im PvE oder im PvEvP: Solo oder im Team aus bis zu 3 Spielern.
Synced erscheint am 9. September für den PC und wird vollkommen Free2Play. Ein Release für PS5 und Xbox steht später an. Im Spiel selbst gibt es einen Battle Pass sowie einen Shop, in dem ihr nach aktuellen Infos Kosmetika und neue Charaktere kaufen könnt. Die genaue Monetarisierung wird noch entscheiden.
So spielt sich Synced: Im Kern ist Synced ein klassischer PvE-Shooter. Das Gameplay ist recht leicht erklärt: Ich starte eine Mission, bekomme ein kurzes Briefing und folge dann den Anweisungen im Hub.
Die Aufgaben laufen in den Missionen, die ich aus dem gamescom-Event als auch aus der Beta kenne, meist ähnlich ab. Gegner killen, Loot aufsammeln und am Ende einen großen Boss klatschen.
Im optionalen PvEvP-Modus gibt es dann noch andere Teams, gegen die man antritt. Wer am Ende die meisten Punkte hat (oder als letztes steht), gewinnt. Den Modus braucht es aber überhaupt nicht, denn das wirklich spannende ist das reine PvE.
Mein Kollege Christian Fritz Schneider von der GameStar hat ebenfalls schon gezockt und ist nach dem Anspielen ähnlich ratlos wie ich:
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Ein robuster Shooter mit coolen, frischen Features
Synced bietet einige Mechaniken, die ich so aus einem Shooter nicht oder zumindest nicht so ausgebaut kenne. Drei Faktoren machen das Spiel für mich jetzt schon richtig gut:
Nanos und Charaktere sind eine coole Mechanik und erlauben viele Kombinationen aus Spezialisten und Skills
Das Gunplay macht Laune, es sind auch sehr abgefahrene Waffen dabei
Das Spiel ist eingängig und kurzweilig: Man kommt schnell rein und eine Runde ist nach 10-30 Minuten zu Ende
Die Idee ist, sich seinen eigenen Spielstil zusammenzubauen, quasi ein eigenes „Loadout.“ Beim Testen konnte ich aus einem von 6 verschiedenen „Läufern“ mit dutzenden unterschiedlichen Waffen, besonderen Perks und einem von 4 „Nanos“ auswählen. Je nach Läufer und Nano ergänzen sich die Fähigkeiten zu bestimmen Spielstilen:
ein Nano etwa ist ein reiner Fernkämpfer, ein weiterer stellt einen Schild auf, wieder ein anderer deckt Gegner auf
Nanos greifen entweder direkt ins Spielgeschehen ein oder stecken „am Arm“ des Spielers, wo sie ihm passive Boni verleihen
vor allem im Koop kann man so perfekt mit Freunden überlegen, wer wie spielt und auf welche Weise man eine Mission am besten angehen kann, um sich zu ergänzen
Die schiere Auswahl an Waffen ist ein Punkt, den ich mit am besten finde. In klassischen Unterteilungen wie Sniper, LMG und Schrotflinte gibt es das Standard-Arsenal, aber auch völlig abgefahrene Waffen wie ein Scharfschützen-Gewehr, das schwarze Löcher schießt.
Gespielt wird in Runden, die grob zwischen 10 und 30 Minuten dauern. An bestimmten Stationen lassen sich Upgrades für die laufende Runde kaufen, was zu übertriebenen Synergien führen kann, wie man es von solchen „Roquelite“-Ansätzen kennt. Gegner können aber auch permanente Perks zur Anpassung des Charakters fallen lassen.
Als wir dann das erste Mal selbst Hand anlegen durften, war aber bereits zu spüren, dass hier ein solider Shooter entsteht:
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Schon 10 Minuten im Tutorial vom neuen Loot-Shooter Synced zeigen: Destiny bekommt Konkurrenz
Will zu viel, bietet zu wenig
Trotzdem zweifle ich noch daran, ob das Spiel wirklich ein großer Hit wird. Ich bin mir sicher, dass Synced mehr als nur ein paar Hundert Leute anziehen wird, die es sich einfach mal ansehen. Immerhin ist es Free2Play.
Vor allem Spezialisten und Tüftler werden hier viel Zeit verbringen wollen. Das war schon in The Cycle ähnlich, wo man sich austoben und immer tiefer in die Mechaniken eintauchen konnte, um deutlich besser zu werden. Genau das steht Synced aber im Weg.
Das Spiel richtet sich mit eher kurzen Runden und der Auswahl an Charakteren und Waffen meiner Einschätzung nach eher an Casuals. Darum sehe ich einige Gründe, die den Erfolg von Synced behindern könnten:
Alle Systeme sind sehr komplex. Wer alles sehen will, muss sich mit dem Spiel beschäftigen. Als Casual sieht man nur wenig.
Für Hardcore-Spieler fehlt aber einfach der Wiederspielwert. Die Missionen ähneln sich alle sehr und sie sind irgendwann schlicht keine Herausforderung mehr.
Der PvP-Modus ist eigentlich überflüssig, das PvE ist alles, was man von Synced braucht.
Gerade PvP ist vermutlich für die Experten gedacht, aber hier prophezeie ich große Probleme mit toxischen Gegnern und Cheatern. Das ist das Los von jedem Free2Play-Shooter und auch Synced wird darunter leiden.
Wenn die Entwickler, NExT Studios, aber das PvP komplett streichen und sich stattdessen darauf fokussieren, einen coolen PvE-Shooter zu schaffen, vielleicht sogar Destiny oder The Division mit einer Open World Konkurrenz machen, sehe ich in Synced großes Potential.
Ich wünsche dem Spiel tatsächlich einen bedeutenden Erfolg, allein, weil ich sehen will, was daraus werden kann. Um abends ein wenig mit Freunden zu spielen, ist der Shooter eigentlich ideal.