WoW Classic ist jetzt so richtig hart, lockt einen legendären Spieler von früher zurück, der streamt täglich auf Twitch

WoW Classic ist jetzt so richtig hart, lockt einen legendären Spieler von früher zurück, der streamt täglich auf Twitch

Vor allem den Veteranen unter euch dürfte der Name Kungen noch etwas sagen. Der Schwede ist der bekannteste Spieler „von damals.“ Jetzt mit den neuen Hardcore-Servern von WoW Classic spielt der erfahrene Krieger wieder WoW und zeigt sich dabei live auf Twitch.

Wer ist der Spieler?

  • Thomas Bengtsson „Kungen“ (zu Deutsch: „der König“) Amèdèo galt zu Vanilla und The Burning Crusade als der beste Krieger der Welt. Blizzard hat ihm zu Ehren sogar eine Karte ins Sammelkartenspiel gebracht.
  • Mit seiner Gilde Nihilum hat Kungen damals die World First Kills auf Bosse wie Kel’thuzad und C’Thun erlangt. Allein für C’Thun brauchte Nihilum 113 Tage.
  • 2016 verschwanden sowohl Nihilum als auch Kungen in der Versenkung. Kungen sah man ab und an noch bei WildStar, das sich jedoch auch nicht lange gehalten hat.
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So aktiv ist Kungen jetzt: Mit dem Start der Hardcore-Server für WoW Classic am 24. August ist Kungen wieder aktiv geworden. Auf seinem Twitch-Kanal ist er täglich live und streamt dort ausschließlich WoW für mehrere Tausend Zuschauer im Schnitt (via sullygnome).

Aktuell (Stand 29. August) zockt Kungen seine Tauren-Kriegerin auf Stufe 37 – fast wie damals. Wie lang er aktiv bleibt, lässt sich allerdings nicht sagen. Bereits mit dem Start von WotLK Classic wollte Kungen zurückkehren, war aber wenige Tage später schon wieder verschwunden.

Auf seinem Kanal heißt es, dass er im Moment keine andere Einnahmequelle habe als Twitch. Das spricht dafür, dass er es diesmal ernster meinen könnte. Kungen sprach aber schon früher über starke gesundheitliche Probleme, die einem „stabilen Leben und Stream“ im Weg stehen würden.

Möglicherweise ist aber die Herausforderung der Hardcore-Server genau das, was Kungen braucht. Denn diese sind noch ein ganzes Stück härter als das ohnehin schon etwas zähere WoW Classic.

Hardcore-Server begeistern Fans, bieten ganz besondere Herausforderung

Wenn euer Charakter auf einem Hardcore-Server stirbt, dann könnt ihr ihn nicht mehr wiederbeleben. Er ist dauerhaft tot, ihr habt also nur ein einziges Leben.

Diese Challenge haben sich viele Fans schon früher selbst gegeben. Mittlerweile sind die Server aber offiziell mit der entsprechenden Einstellung. Es gibt sogar richtige Duelle bis auf den Tod, die in der Lore als Mak’gora verwurzelt sind.

Da jeder Fehler den Charakter kosten kann, sind die Spieler entsprechend vorsichtiger. Die Maximalstufe 60 zu erreichen, ist damit aber ein noch deutlich größerer Erfolg. Der erste Spieler auf Stufe 60 hat dafür viel riskiert.

Der Nervenkitzel von Hardcore-Charakteren ist schon in Action-RPGs wie Diablo enorm beliebt gewesen und findet nun auch seinen Weg als Bestandteil von WoW. Die Entwickler wollen sogar noch einen Schritt weiter gehen und einen Modus bringen, der Hardcore noch härter macht:

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simon

Irgendwas mit Murmeltier und wayne

Huehuehue

“Tri-tra-trullala, der Kungen ist schon wieder da”

Kommt mir immer mehr vor wie der Kasper aus dem Kaspertheater – irgendwas mit Classic kommt raus: “Bin schon wieder da”, nach (zumeist sehr) kurzem Strohfeuer wird’s wieder ganz still um seine “WoW-Karriere”, nur um beim “nächsten großen Classic-Ding” wieder aufzutauchen

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