Vor über 10 Jahren erschien der erste Teil des Weltraum-Strategiespiels Sins of a Solar Empire. Dieses Jahr soll die Fortsetzung auch auf Steam spielbar werden. Ein Trailer zeigt, wie das mit neuer Grafik aussieht.
Wann ist der Steam-Release? Ein genaues Datum für den Release auf Steam gibt es noch nicht. Auf der Plattform selbst ist als Release-Zeitraum das dritte Quartal 2024 angekündigt. Ein Trailer gab jetzt bekannt, dass Sins of a Solar Empire 2 diesen Sommer auf Steam erscheinen soll. Zusammengenommen könnt ihr also vielleicht im Spätsommer mit dem Spiel rechnen.
Der Trailer gibt euch schon mal einen Vorgeschmack auf die neue Grafik und das Gameplay der Fortsetzung:
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Sins of a Solar Empire 2 erscheint nach über 10 Jahren auf Steam
Im Epic-Store ist das Spiel übrigens schon seit Ende 2022 im Early-Access veröffentlicht. Auf Steam erscheint es erst jetzt mit vollem Release.
Was ist Sins of a Solar Empire 2? Sins of a Solar Empire 2 ist die Fortsetzung eines beliebten Weltraum-Strategiespiels. Der originale erste Teil erschien bereits 2008. Veröffentlicht wurde das Spiel in den drei Versionen Standard, Trinity und Rebellion. Die letzte Version Rebellion erschien 2012.
Auf Steam selbst wird das Spiel als Echtzeit-4X-Strategiespiel beschrieben. Während taktische Riesenschlachten mit hunderten von Raumschiffen weiterhin im Fokus stehen, soll die Diplomatie und Reichsverwaltung im zweiten Teil ausführlicher und komplexer geworden sein.
Vor allem bietet Sins of a Solar Empire 2 ein sehr umfangreiches Gameplay an, sodass eure Runden sich auch mal über sehr viele Stunden ziehen können. Unsere Kollegen von GameStar haben das Strategiespiel bereits 2022 im Early-Access für euch getestet.
Sins of a Solar Empire 2 will auf Realismus setzen
Nicht nur grafisch hebt sich Sins of a Solar Empire 2 von seinem Vorgänger ab. Vor allem in Sachen Realismus wollen die Entwickler hier einen drauf setzen. So soll eine glaubwürdige Galaxie simuliert werden. Sonnen und Monde befinden sich auf einer Umlaufbahn und kreisen um ihre Planeten. Der Abstand, der durch diese Rotationen entsteht, soll dabei tatsächlich Auswirkungen aufs Gameplay haben.
Eure Schiffe bewegen sich weiterhin auf einer 2D-Ebene, statt sich völlig frei im dreidimensionalen Raum bewegen zu können.
Eine Singleplayer-Kampagne soll es nicht geben. Stattdessen soll das Spiel lediglich Sandbox-Gameplay im Skirmish- und Multiplayer-Modus bieten. Die Hintergrundgeschichte orientiert sich jedoch am Vorgänger und Spieler übernehmen erneut die Kontrolle über die drei Fraktionen TEC, Advent und Vasari.
Ein 66-jähriger Musiker aus Brasilien hat sich dem MOBA League of Legends verschrieben und ist mittlerweile zu einer lokalen Berühmtheit geworden. Unter dem Namen „VoCorvo“ ist er auf Twitch unterwegs. Dabei löst er Angst und Schrecken aus, allerdings nicht bei seinen Gegnern in LoL, sondern bei seinen Mitspielern.
Das ist die Geschichte des Mannes:
Als er 64 war, konnte der Mann nicht mehr als Gitarrenlehrer und Musiker arbeiten. Die Corona-Pandemie machte ihm das im Jahr 2021 unmöglich (via maisesports).
Um seine Familie zu unterstützen und weil er Spiele schon immer mochte, wandte er sich der Welt der Games zu und wurde ein Streamer auf dem Streaming-Dienst Twitch. Dort hatte er seinen Kanal schon 2018 eröffnet.
Ab 2021 wurde VoCorvo zum Vollzeit-Streamer auf Twitch und zeigte dort ausschließlich League of Legends. Mittlerweile hat er im Schnitt 160 Zuschauer, wenn er LoL streamt.
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LoL The Curse of the sad Mummy
Starke Spieler auf falschen Accounts nahmen dem Opa den Spaß an LoL
So erging es dem Mann in LoL: Wenn man mit Mitte 60 LoL anfängt, wird man es schwer haben. LoL erfordert Geschick mit Maus und Tastatur, dazu Konzentration, Wissen und Übersicht, am Wichtigsten ist jedoch geistige Flexibilität: Man muss jederzeit bereit sein, sein eigenes Spiel zu hinterfragen, um besser zu werden.
Das ist alles schwer genug.
Aber heute ist es sogar noch schwerer, erfolgreich in LoL zu sein als früher. Denn es gibt „Smurfs“, so nennt man es, wenn ein eigentlich guter Spieler, der schon einen hohen Rang erreicht hat, absichtlich mit einem schwach eingestuften Account spielt, um leichtere Gegner zu bekommen. Einige Spieler smurfen auch, um mit ihren Freunden zocken zu können, die eine niedrigere Elo haben oder erst frisch mit LoL begonnen haben.
Das Matchmaking von LoL sieht eigentlich vor, dass man nur mit und gegen gleichstarke Spieler antritt, um in etwa 50 % der Fälle zu gewinnen und in 50 % der Fälle zu verlieren:
Wer aber smurft und damit mogelt, wird nur leichte Gegner bekommen, sich mächtig fühlen und hohe Winraten erreichen.
Für die Gegner der Smurfs heißt das aber das genaue Gegenteil: Sie bekommen übermächtige Gegner, fühlen sich schlecht und verlieren ständig.
VoCorvo bekam so häufig von viel stärkeren Spielen seine Grenzen aufgezeigt, dass es ihm reichte und er nach Rache sann.
Der 66-Jährige sagt von sich selbst, er weiß, dass er kein guter Spieler und eigentlich ein „Eisen-Spieler“ ist, aber er fand Wege, sich zu rächen.
Trundle.
Man erntet, was man sät
So wurde er zur Legende: Dem älteren Herren wurde ein Master-Account geschenkt, auf dem er mit seinem Lieblings-Champion Trundle spielte. Allerdings war VoCorvo viel zu schlecht, um auf diesem Niveau zu bestehen.
Also verlor er jedes Match, an dem er teilnahm, wieder und immer wieder.
Schnell erkannte er, dass das ein Weg war, um sich an den starken Spieler zu rächen, die schwache Spieler wie ihn demütigten: Er wurde zu einem „Reverse Smurf“, der den höherrangigen Spielern ihre Games kaputtmachte.
VoCorvo sagt:
Nachdem ich in den unteren Rängen von talentierten Spielern mit Smurfs massakriert wurde, dachte ich an ein Sprichwort aus meiner Zeit: Man erntet, was man sät. Mein primäres Konto ist als Eisen eingestuft, aber mein sekundäres Konto ist als Meister eingestuft.
Diese Auswirkungen hatte es: VoCorvo wurde in Brasilien auf dem Server so bekannt, dass Spieler anfingen, aus Spielen zu fliehen, wenn sie einen Trundle in seinem Team sahen, den Lieblings-Charakter des Mannes.
Wie millenium schreibt, sind viele brasilianische Streamer nicht einmal sauer auf ihn, sondern können nachvollziehen, dass er den höher-rangingen Spielern nur das antut, was ihm auch widerfahren ist: Er ruiniert ihre Spiele.
Nexon soll nun doch nicht an einem neuen MMORPG zu Game of Thrones arbeiten. Offenbar hat sich die Insider-Quelle geirrt und aus Versehen aus dem bereits bekannten Projekt von Netmarble ein neues Online-Rollenspiel von Nexon gemacht.
Update vom 4. Mai 2024: Bei Redanian Intelligence gab es zwischenzeitlich ein Update. Offenbar habe sich die Quelle geirrt und aus Versehen aus dem bereits bekannten MMORPG zu Game of Thrones von Netmarble ein neues Projekt von Nexon gemacht.
Was ist zum neuen MMORPG für Game of Thrones bekannt? Laut eines Berichts von Redanian Intelligence spielt das neue Online-Rollenspiel von Nexon im Norden von Westeros, wo Winterfell und die große Mauer liegen.
Die Handlung soll zwischen den Ereignissen der vierten und fünften Staffel der gleichnamigen HBO-Serie von David Benioff und D. B. Weiss spielen. Roose Bolton ist derzeit also Wächter des Nordens, während Jon Schnee und Sam Tarly als Mitglieder der Nachtwache die Mauer bewachen.
Offenbar soll das MMORPG eine Story-Kampagne bieten, in der ihr euch zwischen einer männlichen und weiblichen Hauptfigur entscheiden müsst – der zurückgewiesene Charakter soll dennoch in die Geschichte involviert sein.
Zu guter Letzt scheint es klar zu sein, dass man im Zuge der Kampagne zwar auf bekannte Figuren aus Game of Thrones treffen wird, diese jedoch nicht von den originalen Schauspielern der Serie synchronisiert werden.
Game of Thrones entfachte über Jahre einen unfassbaren Hype – hier der Trailer zur ersten Staffel:
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Trailer zur ersten Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“
Was muss ich zu Nexon wissen? Der südkoreanische Publisher hat mit Nexus: Kingdom of the Winds im Jahr 1996 eines der ersten MMORPGs überhaupt veröffentlicht. Zudem gilt Nexon als Pionier für den Free2Play-Bereich, da alle Spiele des 1994 gegründeten Unternehmens auf dieses Bezahlmodell setzen.
Zu den größten Erfolgen von Nexon gehören (Zahlen stammen aus dem Finanzbericht für das 2. Quartal 2022):
Dungeon & Fighter (seit 2005 mehr als 850 Millionen registrierte Spieler und mehr als 20 Milliarden US-Dollar Umsatz)
Maple Story (seit 2003 mehr als 180 Millionen registrierte Spieler und mehr als 3 Milliarden US-Dollar Umsatz)
KartRider (seit 2004 mehr als 380 Millionen Spieler auf PC und mehr als 1 Milliarde US-Dollar Umsatz)
Nexon fungierte zudem für diverse MMORPGs als Publisher (speziell für den koreanischen Raum), etwa für Vindictus, ArcheAge, Final Fantasy XIV, Atlantica Online oder Riders of Icarus. Im vergangenen Jahr konnte man zudem mit dem Online-Shooter The Finals ein Ausrufezeichen setzen.
Ein MMORPG zu Game of Thrones von Nexon, kann das etwas werden? Aufgrund der Romanreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin sowie der bereits erwähnten HBO-Serie gehört Game of Thrones sicherlich zu den spannendsten Universen, für die man ein Online-Rollenspiel entwickeln könnte.
Nexon bringt die Expertise, Erfahrung sowie das Budget mit, um so ein MMORPG-Projekt umsetzen zu können, doch sind wir skeptisch, ob wir mit Free2Play-Modell und den typischen Eigenheiten asiatischer Entwickler tatsächlich die bestmögliche GoT-Erfahrung erhalten können.
Außerdem bleibt abzuwarten, ob es das Projekt über die Ziellinie schafft beziehungsweise wie viele Jahre die Entwicklung letztlich dauern wird.
Game of Thrones: Seven Kingdoms von Bigpoint wurde zum Beispiel nach vielen Jahren Entwicklung eingestellt. Auch hinter Project T von Netmarble, das ebenfalls auf der HBO-Serie basieren soll, steht ein großes Fragezeichen, da es hier abseits einer Stellenanzeige seit Jahren kein Lebenszeichen gab.
Tränke trinken – das ist aus dem letzten Jahrzehnt. Richtige Profis in World of Warcraft werfen ihre Tränke bald auf Verbündete – zumindest Heiler werden das wohl tun.
Tränke sind in MMORPGs eine recht klassische Sache. Man wirft sie ein, wenn die eigenen Lebens- oder Manapunkte sich dem Ende neigen oder wenn man einen kleinen Boost braucht, um eine besonders schwierige Phase eines Kampfes zu bewältigen. So ist das auch in World of Warcraft immer gewesen.
Doch mit der neuen Erweiterung „The War Within“ gibt es eine neue Art von Tränken, die sich einem anderen Konzept bedient: Ihr werft sie euren Mitstreitern an den Kopf.
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WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung
Woher kommt die Idee? Auch wenn es das System schon in ein paar anderen RPGs gab, hat Baldur’s Gate 3 das erst richtig bekannt gemacht. Gerade auf höheren Schwierigkeitsstufen ist es üblich, dass man Heiltränke nicht einfach trinkt, sondern stattdessen auf den Boden legt und zerschlägt oder einfach auf Verbündete schleudert, sodass mehr Charaktere gleichzeitig von dem Effekt profitieren.
Was sind das für Tränke? In The War Within können Ingenieure diese speziellen Tränke herstellen. Diese „Trankbomben“ („Potion Bombs“) werden wie andere AoE-Effekte auch platziert und dann auf den Zielbereich geschleudert. Feinde im Zielbereich erleiden ein bisschen Schaden, aber der wirkliche Nutzen entsteht durch die Buffs. Denn bis zu 5 Verbündete bekommen – je nach Trankbombe – einen Buff spendiert:
Zusätzliche Primärwerte (Intelligenz, Stärke, Beweglichkeit) für 30 Sekunden.
Erhöhte erhaltene Heilung für 12 Sekunden.
Erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit für 20 Sekunden.
Auch wenn Ingenieure diese Tränke herstellen, können sie von allen anderen verwendet werden.
Für wen sind die Tränke gedacht? Da die Tränke insgesamt 5 Verbündete treffen, ist die Wirkung auch nur 1/5 so stark wie ein persönlicher Trank. DPS-Charaktere werden vermutlich weiterhin zu ihrem persönlichen Trank greifen, um sich genau dann einen Boost zu verpassen, wenn sie ihn denn brauchen.
Der Trank ist allerdings eine echte Alternative für Heiler und andere Support-Charaktere (wie etwa Verstärkung-Rufer). Wenn die im Kampf keinen Bedarf für einen Manatrank haben, dann können sie ihre Trank-Cooldown stattdessen verwenden, um den Schadensausteilern noch ein bisschen unter die Arme zu greifen und deren Leistung zu erhöhen.
Die Tränke werden also in erster Linie von Supportern verwendet, die ihren Mitspielerinnen und Mitspielern etwas Gutes tun wollen. Was haltet ihr von dieser Art der „Tränke“? Eine coole Neuerung in The War Within? Oder ist das nischig oder umständlich?
Season 4 soll so ziemlich alles an Diablo 4 ändern, es wird nahezu ein vollständig neues Spiel. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus konnte schon vorab mit Lead Seasons Designer Deric Nuñez und dem Lead Game Producer Timothy Ismay sprechen. Das vollständige Interview findet ihr hier.
Das müsst ihr zu Season 4 wissen:
Season 4 verändert das grundlegende Loot-System von Diablo 4, überarbeitet bestehende Features und bringt neue Endgame-Inhalte. Die meisten Änderungen kommen sowohl für den Season-Realm als auch auf dem ewigen Realm, sie gelten für das ganze Spiel.
Das Thema der Season werden die Eisenwölfe, wobei als einzige Season-Mechanik ein neues Elixier ins Spiel kommt sowie eine kurze Quest-Reihe mit Belohnungen nur für Season-Spieler.
Das ist die neuste Info: Im neusten Developer Update vom 2. Mai haben die Entwickler über die Dinge gesprochen, die Season 4 verändern wird. Dabei wurden bereits die meisten Neuerungen im Detail besprochen. Ihr findet hier die vollständigen Patch Notes für Season 4.
Außerdem haben die Entwickler nach dem ersten PTR das Feedback der Community umgesetzt und noch an vielen Stellschrauben gedreht. Das heißt: Wenn ihr den PTR gespielt habt, werdet ihr zu Season 4 noch einige Änderungen finden.
Mit Tim Ismay und Deric Nuñez konnte ich darüber sprechen, welchen Einfluss die Änderungen aufs Spiel haben werden und was sie für Spieler direkt bedeuten. Außerdem gibt es ein paar interessante Einblicke in die Entwicklung und den ein oder anderen Hinweis auf die Zukunft des Spiels.
Was die Entwickler aus dem PTR gelernt haben, erklären sie Video:
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Diablo 4: Trailer zeigt die Änderungen für Season 4 „Loot Reborn“
Alle Upgrades fließen in den ewigen und den saisonalen Realm
MeinMMO: Die Eisenwölfe sind offenbar das Saison-Thema von Season 4. Was sind die größten Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zu den Eisenwölfen aus Diablo 2 und Diablo 3?
Deric Nuñez: „Mit Blick auf die Einführung in Diablo 2 und die Erweiterung [der Eisenwölfe] in Diablo 3, hat jede Iteration versucht, die Beteiligung der Eisenwölfe zu vertiefen, während das ganze Drama in Sanktuario wächst.
Mit Season 4 konnten wir diese Tradition fortführen, indem wir sie permanent in die Höllenfluten integrieren. Durch die Aktivitäten der Eisenwölfe können Spieler Seite an Seite mit diesen berüchtigten und ehrenwerten Söldnern kämpfen.
Spieler auf den Season-Servern von Season 4 im Speziellen haben die „Call of the Wolf“-Aktivität, die diese Interaktion mit den Eisenwölfen noch weiter treibt, indem [Spieler] den Kommandanten treffen und den Grund für die stärker werdenden Höllenfluten entdecken können sowie diese „Verderbnis“, die die Wölfe von innen heraus aufzufressen droht.
Dazu werden die Spieler schon fast in die Eisenwölfe aufgenommen. Während ihr die Fluten bekämpft, bekommt ihr süßen Loot dafür. Saisonale Spieler können sich durch 18 Tiers mit wirklich overpowerten Belohnungen kämpfen, die das Leveln von 1 bis 100 und darüber hinaus verbessern sollen.
Im Endeffekt … wir lieben die Eisenwölfe und suchen immer nach Wegen, um ihre Wichtigkeit und ihre Präsenz in den Konflikten Sanktuarios zu steigern.“
Timothy Ismay: „Und wie Spieler schon festgestellt haben, hatten die Eisenwölfe es zuletzt nicht so leicht. Die waren schon immer in Kehjistan und Caldeum hatte zuletzt echt Probleme. [Die Eisenwölfe] versuchen gerade, sich neu zu formieren und die Mächte der Hölle zurückzuschlagen, die gerade die Hauptstadt überrannt haben. Wir setzen an mit der Frage, was die Eisenwölfe eigentlich so getrieben haben, seit alles buchstäblich zur Hölle gefahren ist.“
MeinMMO: Das klingt so, als werden die Eisenwölfe auch Teil des Ewigen Realms?
Deric Nuñez: „Ja, das ist eines der tollen Sachen am Season-4-Upgrade. Alle Upgrades, die die Höllenfluten umfassen, fließen in den ewigen und den saisonalen Realm. Wie die Eisenwölfe nun in diese Fluten eingearbeitet werden, ist permanent. Das ist einfach, wie Diablo 4 nun mit Höllenfluten verfährt. Von jetzt und für immer.
Der einzige Teil, der exklusiv für den saisonalen Realm ist, ist die „Call of the Wolf“-Aktivität, die damit einhergehende Questreihe und der Ruf-Pfad.“
MeinMMO: Ist das dann schon die Season-Mechanik oder kommt da noch mehr?
Deric Nuñez: „Mit Season 4 gibt es eine starke Betonung auf die Änderungen, die wir überall vorgenommen haben mit Itemization, Tempering, Masterworking und den ganzen Sachen. Alles führt dann zurück auf den Loot.
Das ist der Fokus von Season 4. Die Erfahrung des Lootens und Levelns zu verbessern.
Wir haben als Teil der saisonalen Mechaniken, oder als saisonales Item, einen Verbrauchsgegenstand: den „Profane Mindcage“ [zu Deutsch etwa: Lästerlicher Gedankenkäfig]. Der fällt bei den neuen Hellbourne, einem neuen Monster-Typen in den Höllenfluten.
Wenn ihr auf dem saisonalen Realm einen Hellbourne tötet, wird er einen Gedankenkäfig fallenlassen. Wenn ihr den verbraucht, erhöht er – für 60 Minuten, glaube ich – das Level der Höllenflut-Monster um bis zu 10 sowie ihre Drop-Rate von Anomaler Glut. […]
In Season 4 geht es darum, an deiner Ausrüstung herumzuwerkeln, die Klassen-Fantasie auszubauen. Der Gedankenkäfig treibt das noch etwas weiter, bringt Leute dazu, ihre Builds zu testen, ihre Effizienz zu maximieren. […]“
Timothy Ismay: „Nur um das zu unterstreichen: Diese Saison ist sehr anders als unsere vorhergehenden. Früher ging es darum, diese ausgesprochene, saisonale Erfahrung gut zu machen mit Story-Lines, einer Form der Macht-Steigerung und einem Thema, das nur für die Season da ist und dann wieder verschwindet.
Dann haben wir gesehen, worüber die Leute so sprechen auf sozialen Medien, in Foren oder im Spiel selbst. Und wir haben gesehen, dass es da oft um Itemization ging, um Dinge, die frustrieren, mit Ideen, wie es besser geht und wir haben vielem davon zugestimmt.
Wir arbeiten also schon sehr lange daran. Viele Anstrengungen für dieses Season, anders als in vorigen Seasons, flossen also in diese fundamentale Änderung, wie Items funktionieren, wie sie sich von Level 1-50 anfühlen und wie sie sich im Crafting-Prozess ab Level 50 verhalten.
Darum geht es in dieser Season. Und, wie Deric schon sagte, anders als in anderen Seasons, wird das alles nicht verschwinden. Normalerweise machen wir was, das ist dann cool und verschwindet. Das hier nicht. Das ist jetzt eine fundamentale Änderung am Spiel.“
Der Seneschall ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir in einer Season spielen können
MeinMMO: Dass die Wölfe aus Kehjistan und genauer noch aus Kurast kommen, klingt nicht gerade nach einem Zufall. Ist das eine Vorschau auf die Erweiterung Vessel of Hatred?
Deric Nuñez: „Ich habe das ja vorhin schon angeschnitten. Wir suchen immer nach Wegen, um die Story von Sanktuario sinnvoll fortzusetzen. Aber wie [Season 4] mit der kommenden Erweiterung zusammenhängt oder auch nicht, darüber können wir noch nicht sprechen.“
MeinMMO: In Season 3 habt ihr mit dem Seneschall als temporären Begleiter experimentiert. Und das war etwas sehr Unterschiedliches zu dem, was wir aus Diablo 2 und Diablo 3 kennen. Was habt ihr davon gelernt, vom Companion-System?
Timothy Ismay: „Eine Menge. Das Konstrukt, der Seneschall, ist ein großartiges Beispiel dafür, wie in einer Season wir damit spielen können, Macht für den Spieler ins Spiel zu bringen. Da hatten wir eine Menge Spaß mit: Wege zu finden, um durch diesen kleinen Begleiter Arten der Macht zu implementieren, die deinen Build komplementiert, oder deine Klasse grundlegend ändert, indem etwas freigeschaltet wird, das deine Klasse normalerweise nicht kann. […]
Das hat viel Spaß gemacht, aber deine Frage war, was wir davon gelernt haben. Erstens würden wir uns die Kommunikation mit dem Begleiter anschauen, damit man besser versteht, was er eigentlich gerade tut. Spieler haben den Begleiter und was er gerade macht [in Season 3] oft einfach aus den Augen verloren.
Eine andere große Sache ist […] dass wir wollen, dass der Begleiter Dinge so schnell freischalten kann, wie der Spieler voranschreitet. Da gab es anfangs ein paar Balance-Probleme, die wir im Laufe der Season ausgebessert haben. Wir sollen sicherstellen, dass Dinge schneller freigeschaltet werden, damit ihr schneller spürt, wie sie euren Build beeinflussen.
Im Allgemeinen mochten wir, wie es sich anfühlte, einen Begleiter zu haben. Das ist eine Mechanik, die wir uns in Zukunft definitiv nochmal ansehen wollen. Aber wir werden einige der Dinge, die wir nun gelernt haben, berücksichtigen.“
MeinMMO: Ich meine, mit den Eisenwölfen hättet ihr ja nun eine ideale Grundlage für weitere Companions.
Timothy Ismay: „Das stimmt, die wären erstklassige Begleiter.“
Der Seneschall war das große Feature von Season 3:
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Diablo 4: Der Gameplay-Trailer zu Season 3
Builds sollen sich immer noch super-mächtig anfühlen
MeinMMO: Wenn ihr nochmal Begleiter bringt, wären die so völlig broken wie der Seneschall? Ich meine, der konnte die meisten Uber-Bosse einfach oneshotten.
Timothy Ismay: „[lacht] Ich denke, da kam es zu ein paar verrückten Sachen, ja. Wir haben jetzt gerade hier keinen Klassen-Designer, aber im Namen von Adam würde ich sagen: Hoffentlich haben wir die Chance, ein sorgsames Balancing zu schaffen.
Dass wir einen PTR für Season 4 hatten, war ein großer Vorteil. Da haben wir gesehen, was für Builds so mächtig wurden, dass sie schon Probleme machen können – und hatten die Chance, sie etwas anzupassen.
Um mich klar auszudrücken: Unser Ziel ist nicht, solche Builds wegzunehmen, die auf eine spaßige Weise verrückt waren. Die sollen sich immer noch super-mächtig anfühlen. Aber wir sind auf ein paar Probleme gestoßen, was ihre Performance angeht. Heißt: Das Spiel war nicht mehr in der Lage, die Anzahl an Projektilen zu verarbeiten und was sonst noch so Verrücktes abging.
Das mussten wir ein wenig zurückschrauben, um klarzustellen, dass nicht einfach das Spiel crasht. Solche Anpassungen wollen wir machen. Und ich denke, etwas Ähnliches würden wir bei Begleitern machen. Wir wollen, dass sich Begleiter mächtig anfühlen, falls sie wiederkommen. Da waren wir beim Seneschall schon sehr glücklich mit. Aber, zugegeben, ein PTR würde uns dabei helfen, ihn ein wenig mehr an den rechten Platz zu bringen, ehe die Season startet.“
Ich habe noch angemerkt, dass Experten wie Rob fordern, OP-Builds zu nerfen, und ich so etwas schlecht fände. Schließlich will ich, dass ich Bosse oneshotten kann, wenn ich will. Timothy hat mir da zugestimmt und sagte: Diesen Fun-Faktor wolle man haben.
Nach Level 100: „Mann, jetzt habe ich diesen krassen Charakter. Was mache ich jetzt damit?“
MeinMMO: Sehr direkt nach dem Ende des PTR habe ich die Community darüber diskutieren sehen, dass Content nach Level 100 fehlt. Der Level-Grind war großartig, aber danach gebe es nicht viel zu tun. Wie denkt ihr darüber?
Timothy Ismay: „Das ist ein sehr guter Punkt. Die Spieler haben zurecht angemerkt, dass es Spaß macht, bis 100 zu leveln, aber dann ist man recht schnell ausgerüstet und denkt sich: „Mann, jetzt habe ich diesen krassen Charakter. Was mache ich jetzt damit?“
Mit Season 4 bringen wir deswegen ein paar Sachen, die hier zu einem guten Teil helfen werden, denke ich. Das erste ist Die Grube. Wenn du Level 100 erreicht hast, ist die Arbeit noch nicht erledigt.
Härtung [orig.: Tempering] kann grundsätzlich direkt genutzt werden, aber Vollendung [orig.: Masterworking] ist erst ab Weltstufe 4 überhaupt verfügbar. Das gibt es nur für vermachte Gegenstände und du musst in die Grube, um die Crafting-Materialien dafür zu bekommen.
Die Idee hier ist, dass du dich ausrüstest, das gute Zeug bekommst, die richtigen Affixe durchs Tempering draufpackst und dann mit dem Upgraden anfängst, um die Items noch mächtiger zu machen. Und du musst in die Grube, um das machen zu können.
Für einige dieser Materialien musst du tiefer und tiefer gehen, bekommst dann mehr davon […] Du wirst herausfinden, dass du selbst auf Level 100 tiefer in die Grube kommen willst, um mehr Materialien zu bekommen aber auch, um einfach zu schauen, wie weit du eigentlich kommst.
Die Grube hat 200 Level. Und dabei geht sie in der Schwierigkeit steil nach oben. Beim ersten Besuch kommst du vermutlich recht leicht durch die ersten paar Level. Aber an einem bestimmten Punkt wirst du merken, dass es richtig hart wird, weiter zu kommen. Ich denke, viele Leute wollen schauen, wie weit sie kommen.
Ähnlich hatten wir es bei den Alptraum-Dungeons, wo die Leute auf Level 100 pushen wollten. Aber [die Grube] hat einen bedeutend höheren Schwierigkeitsgrad. Und zumindest für eine Weile werdet ihr das tun wollen, um eure Ausrüstung zu upgraden. […]
Zusätzlich haben wir einen neuen Endgame-Boss gebracht, Andariel, ähnlich wie bei Duriel. Das ist eine neue Möglichkeit, um Uber Uniques zu farmen. Und dann gibt es dazu noch die neuen „gequälten“ Versionen der Endgame-Bosse.
Duriel hat schon Uber-Duriel als stärker Form. Jetzt gibt es noch die „gequälte“ Variante, die auf Level 200 ist. Der ist unfassbar hart, ich persönlich habe ihn nie besiegt, aber […] das ist eine neue Herausforderung, um zu sehen, ob du wirklich der Beste der Besten bist.
Und noch zusätzlich schauen wir immer noch, was zusätzliche Systeme sein könnten, die wir potentiell in zukünftigen Seasons und Releases bringen könnten, die Spielern auf Level 100 mehr zu tun geben. Darüber sprechen wir intern bereits.“
Aktuell ist die absolute Härteprüfung für Spieler die Bestenliste:
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Diablo 4: Die Entwickler sprechen über die Leaderboards und wie ihr dort aufsteigt
Wenn du die wirklich perfekten Items willst, musst du oft in die Grube
MeinMMO: Verglichen mit dem Grind für die Uber-Bosse, wie umfangreich wird der Grind nach Crafting-Materialien für Tempering und Masterworking sein?
Timothy Ismay: „Es ist gar nicht so schwer, in die Grube zu kommen. Der Zugang kommt recht schnell, weil man einfach oft rein muss und du wirst viel grinden müssen, um deine Items zu upgraden.
Nur zur Erinnerung: Jedes Item kann bis zu 12-Mal aufgewertet werden und die Materialkosten steigen dabei. Alle 4 Level gibt es einen „Super-Roll“ auf einen der Affixe. Und weil es zufällig ist, wird der Loop in etwa so aussehen:
Du suchst nach vermachten Legendarys und Uniques, die Größere Affixe besitzen. Nur auf den beiden Item-Typen können diese Affixe sein.
Dann versuchst du mit Tempering die Affixe drauf zu bekommen, die du brauchst.
Dann fängst du mit Masterworking an, um auf Level 4, 8 und 12 einen Affix zu verbessern.
Wir wissen, dass Leute ihr Gear perfektionieren wollen. Darum werdet ihr das oft machen müssen, um die perfekte Ausrüstung zu bekommen. […] Du kommst schnell zum Masterworking, aber wenn du die wirklich perfekten Items willst, musst du oft in die Grube.“
Deric Nuñez: „Der Weg zum Endgame fängt schon mit der Vorbereitung an. Den Charakter anzupassen sit ein großer Teil sowohl von Tempering als auch Masterworking. Tempering mündet dann sehr passend ins Masterworking.
Ein Teil des Itemization-Reworks von Season 4 ist, dass wir versuchen, die Komplexität zu reduzieren und den Einstieg leichter zu machen. Tempering ist die Vorbereitung zum Konzept des Finetunings für die Ausrüstung.
Der Einstieg ins Tempering ist ziemlich geradeheraus: Während du einfach Content machst, mit den Höllenfluten interagierst, eben Diablo spielst, bekommst du die Rezepte fürs Tempering […] Die schaltest du permanent frei. […] Die sammelst du dann, vervollständigst sozusagen deine Briefmarkensammlung. […] Das macht die Erfahrung etwas stromlinienförmiger und legt die Betonung auf Qualität über Quantität für die neue Loot-Erfahrung.“
MeinMMO: Zum Verständnis, der Unterschied zwischen Uber-Unique-Farming und Tempering und Masterworking ist quasi, dass das eine einen Schub gewährt und das andere mehr eine stetige Verbesserung?
Timothy Ismay: „Ja, genau, das ist mehr ein durchgehender Prozess. Und Duriels Chance, ein Uber Unique fallen zu lassen, ist immer noch extrem niedrig. Das ist also ein langer Grind. [Masterworking] ist sehr viel berechenbarer.“
MeinMMO: So nebenbei: Ist es wahrscheinlicher, dass ich ein Shako finde oder ein Item mit einem perfekten Größeren Affix?
Timothy Ismay: „Ich glaube nicht, dass wir die Drop-Chancen auf ein Shako erhöht haben. Ich wüsste aber auch gerade nicht, dass Uber-Bosse eine höhere Chance auf Größere Affixe haben.“
Große Affixe sind an einem Stern direkt erkennbar, sowohl auf dem Boden als auch im Inventar.
Höllenfluten und Items – Wie sieht die Zukunft aus?
MeinMMO: Noch einmal zurück zu den Höllenfluten, die kamen nach den Tests richtig gut an. Wie werdet ihr das System noch ausbauen, abseits der Eisenwölfe?
Deric Nuñez: „Wir freuen uns sehr über das PTR-Feedback der Community zu den Höllenfluten und wir schauen immer nach Wegen, um darauf zu reagieren, um den Content zu verbessern. In vergangenen Seasons habt ihr etwa die Bluternten gesehen, die das Konzept einer Höllenflut genommen und ihr eigenes Ding draus gemacht haben. In Season 3 hatten wir dann die Arkanen Beben.
Beide führten dann zu der neuen Identität der Höllenfluten jetzt. Wenn Season 4 dann da ist, haben wir ein Auge auf die Reaktionen und schauen, ob es irgendwelche Gelegenheiten gibt, in Zukunft etwas mit den Höllenfluten zu machen. Jetzt gerade sind wir aber recht zufrieden damit, wo sie sind.“
MeinMMO: In letzter Zeit haben sich immer wieder Leute gefragt, welchen Zweck eigentlich noch graue, weiße und blaue, teilweise sogar noch gelbe Items erfüllen, vor allem auf Weltstufe 4. Welche Pläne hat ihr mit denen?
Timothy Ismay: „Das ist etwas, das wir uns vielleicht in Zukunft ansehen werden. Ich stimme einigen der Beobachtungen zu, aber in Weltstufe 4 sieht man eigentlich kaum noch weiße oder blaue Items. Wenn du im Level ansteigst, erreichst du irgendwann den Punkt, wo das „kleinste“ Item rar ist. Du siehst also nur noch rare Items, Legendarys und Uniques.
Es ist aber wahr, dass ich mich irgendwann im Endgame-Endgame nur noch um Legendarys und Uniques schere. Nur auf denen können Größere Affixe erscheinen, warum also noch Rares mitnehmen? Das stimmt, aber eben nicht anfänglich.
Rares sind immer noch ziemlich gut, da können gute Stats drauf sein und du kannst sie mit legendären Aspekten versehen. Irgendwann ziehst du an denen vorbei auf dem Weg zu Level 100, ja […] aber bis dahin sind sie immer noch ein Übergangs-Item.
Man schreitet ziemlich schnell voran. In Zukunft schauen wir uns vielleicht nochmal an, was genau sie bringen. Da muss ich betonten, dass sie immer noch Kristalle gewähren. Selbst auf hohem Level sind die wichtig für Rezepte. Aber ich gebe zu, das ist etwas, worüber wir vermutlich in Zukunft mehr reden werden.“
MeinMMO: Zu dem Thema gab es auch schon ein paar Theorie, etwa was Runenwörter angeht. Könnt ihr mir dazu etwas sagen.
Timothy Ismay: „Wir haben Runenwörter damals in Diablo 2 geliebt. Das war so ein cooles Gameplay-System. Wenn Spieler denken, die wären eine gute Erweiterung für Diablo 4, dann wollen wir das Feedback auf jeden Fall hören.
Wir schauen immer nach neuen Systemen, die wir erschaffen können, sowohl für Seasons aber auch wenn es darum geht, womit sich Spieler im Spiel beschäftigen sollen. Wenn [Runenwörter] so etwas sind, dann solltet uns auf jeden Fall Feedback geben. Wir lesen das.“
MeinMMO: Wurden Runenwörter nicht sogar vor Release eigentlich schon versprochen?
Timothy Ismay: „Da gab’s eine Diskussion drüber vor langer, langer Zeit. Da war ich dabei, als wir das auf der Blizzcon besprochen haben. Ideen, die wir rund um Itemization hatten. Damals waren wir ein grundlegend anderes Spiel.
Mythische Items zum Beispiel existieren auch nicht. Das war auch so ein Ding. Wir haben uns seitdem stark verändert.
Es ist eine Möglichkeit. Runenwörter existieren in der Welt von Sanktuario, aber im Moment haben wir eben ein anderes Spiel aufgebaut.“
Wenn ihr früher schon gezockt habt, kommt zurück und seht euch euren Charakter nochmal an
MeinMMO: Die Community und insbesondere Experten fordern schon sehr lange Loot Filter. Ich persönlich finde die überflüssig, weil die Klassen ohnehin personalisierten Loot haben. Was denkt ihr darüber?
Timothy Ismay: „Wir sind offen gegenüber Feedback und lesen die Eindrücke der Community. […] Aber im Moment glaube ich nicht, dass wir irgendetwas zu diesem Thema ankündigen können.“
BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels
MeinMMO: Eine letzte Frage noch: Welche Klasse werdet ihr beide in Season 4 spielen und warum?
Deric Nuñez: „Ich werde einen Minion-Necro spielen, einfach weil da viele Updates in die Erfahrung und die Klasse geflossen sind mit Season 4. Und ich bin ein großer Fan meiner Diener. Also so etwas in der Art.“
Timothy Ismay: „Meine nächste Klasse wird ein Druide sein. Vermutlich etwas mit Blitzen. Vielleicht auch Felsbrocken. Das ist ziemlich stark. Aber ich werde auch einen Minion-Build spielen. Diener wurden mit dem Patch einfach viel stärker und ich will versuchen, einen Minion-Build zu bauen. Du kannst jetzt schon deine Wölfe zu Werwölfen und dann zu Blitz-Werwölfen machen. Mit den Änderungen wird das denke ich richtig cool.
Tatsächlich freue ich mich aber fast mehr darauf, meine alten Charaktere nochmal anzuschauen. Weil so viel von dem, was in Season 4 passiert, grundsätzlich zum Spiel kommt […] Ich will Spieler dazu ermutigen: Wenn ihr früher schon gezockt habt und einen Build hattet, der sich nicht sonderlich stark anfühlte, kommt nochmal zurück und seht euch denselben Charakter nochmal an auf dem ewigen Realm mit dem neuen Item-System.
Es gibt neue Uniques und legendäre Affixe, aber die Boni, die ihr nur durchs Leveln dieser Affixe bekommt, sind so groß … Vorher gab es tonnenweise Builds, die vielleicht okay waren. Die könnten jetzt viel mächtiger sein. Auf dem PTR gab es etwa richtig gute Builds mit Flammentod oder Gefrorene Kugeln. Dinge, die vorher okay waren und jetzt absolut irre.
Ich freue mich darauf, mir meine alten Charaktere nochmal anzusehen um zu schauen, wie brauchbar die Builds jetzt sind. Einer davon war sogar ein Flammentod-Zauberer, das will ich nochmal probieren.“
MeinMMO: Danke für die Antworten!
Am 14. Mai startet Season 4 und bringt die Verädnerungen mit sich. Der allgemeine Tenor im Moment ist, dass die Änderungen allesamt gut werden: Diablo 4 brauche so eine Überarbeitung. Auf der könne man dann aufbauen und schauen, was die Zukunft bringe. Alle aktuellen Top-ARPGs findet ihr hier im Vergleich: Diablo 4, Path of Exile, Last Epoch – Welches Action-RPG sollte ich spielen?
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Vor kurzem wurde bekannt, dass zum Spielen von Helldivers 2 bald ein PSN-Account benötigt wird. Nun meldet sich der CEO des Entwicklerstudios zu Wort.
Das Entwicklerstudio hinter Helldivers 2, Arrowhead Game Studios, hat vor kurzem bekannt gegeben, dass in der Zukunft ein PSN-Account benötigt wird, um das Spiel zu spielen. Dieser Zwang wird auch für Spieler umgesetzt, die das Spiel ausschließlich auf Steam spielen.
Nachdem die Community entsprechend reagierte und das Spiel mit tausenden negativen Reviews auf Steam abstrafte, hat sich nun der CEO des Studios zu Wort gemeldet. Ein Abweichen von dem Plan scheint allerdings nicht auf der Agenda zu stehen.
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Helldivers 2 zeigt im eiskalten Trailer seinen neuesten Warbond „Polar Patriots“
Das Vertrauen zurückgewinnen
Was sagt der CEO? Der CEO des Entwicklerstudios, Johan Pilestedt, hat sich in einem Beitrag auf X zu Wort gemeldet. Hier geht er auf die negativen Reviews ein und meint, dass er sie für gerechtfertigt hält. Er entschuldigt sich für diese Entwicklung und hofft, dass sie es wieder gutmachen und das Vertrauen zurückgewinnen können.
Er meint weiterhin, dass er einfach tolle Spiele machen möchte. Einen Hinweis auf die Streichung des Gedankens bezüglich der PSN-Pflicht findet sich in diesem Beitrag nicht.
Den Beitrag auf X könnt ihr hier sehen:
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Was sagt die Community dazu? In der Community wird die Schuld für die PSN-Pflicht bei Sony gesehen. Während Arrowhead Game Studios für die Entwicklung des Spiels verantwortlich ist, agiert Sony als Publisher für Helldivers 2.
Einige der Stimmen aus der Community dazu lauten:
Ertappt, wie Sony seine eigenen Worte ändert, schreibt ein Kommentator in seinem Beitrag auf Reddit
Das Beste wäre, Sony davon zu überzeugen, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Viel Glück dabei :/, lautet ein Kommentar auf Reddit
Die Entwickler von Arrowhead tun mir aufrichtig leid. Die Liebe und Anstrengung ist überall zu sehen und wenn man ihnen in Interviews zuhört, wird klar, wie sehr es ihnen darum ging, einfach ein verdammt gutes Spiel zu machen, schreibt ein weiterer Spieler auf Reddit
Ich möchte einfach, dass Arrowhead weiterhin ein leuchtendes Beispiel für “nicht Mist” in der Spieleszene sein kann. Es ist ärgerlich, dass Sony diese Idee aus irgendeinem Grund als Problem ansieht, meint ein anderer Kommentator auf Reddit
Oh, ich bin sicher, dass Arrowhead keine Kontrolle über die Situation hat. Ich bedauere sie, lautet ein weiterer Kommentar auf Reddit
Pausiert den Film Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung an der richtigen Stelle, um ein cooles Easter Egg zu entdecken, was auf einen SF-Klassiker anspielt.
Um welchen Klassiker geht es? Auch wenn viele vermutlich Star Wars: Episode 1 schon fast in- und auswendig kennen, gibt es doch immer wieder was zu entdecken. Ein genauer Blick lohnt sich, denn bei Minute 33 und 40 Sekunden könnt ihr eine versteckte Liebeserklärung an einen der größten Meisterwerke des SF-Genres erkennen – und zwar an 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1968.
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Englischer Trailer zu Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung
Der EVA Pod aus 2001: Odyssee im Weltraum
Was ist zu sehen? Im Hintergrund dieser Szene bei Wattos Schrottplatz auf dem Planeten Tatooine ist ein EVA Pod zu sehen, eine kleine kugelförmige Raumkapsel aus Kubricks Werk. Der EVA Pod wird von Astronauten gesteuert und für Außenarbeiten und als Transportmittel im Weltraum verwendet.
Ursprünglich sollten alle Requisiten und Sets von 2001 nach den Dreharbeiten zerstört werden, doch irgendwie hat diese Kapsel den Weg in die Kulissen von Star Wars gefunden.
EVA Pod aus 2001: Odyssee im Weltraum
Die Wertschätzung von George Lucas
Wie konnte Watto den Eva Pod bekommen? George Lucas und sein Team entschieden sich wohl bewusst dafür, eine Hommage dieses Klassikers einzubauen. Der EVA Pod wurde als Easter Egg auf Wattos Schrottplatz gestellt. Dabei handelt es sich vermutlich um eine Nachbildung.
Kubricks Meisterwerk hat die Grenzen des Films erweitert und zahlreiche andere Künstler und Filmemacher inspiriert. Ohne 2001 sähe das Genre ohne Zweifel heute anders aus. Er setzte neue Maßstäbe für visuelle Effekte und philosophische Erzählungen im SF-Genre.
Die Hommage an den EVA Pod in Star Wars: Episode 1 zeigt die Wertschätzung von George Lucas und seinem Team für die Arbeit von Kubrick. Es ist eine subtile Anerkennung der Bedeutung von 2001: Odyssee im Weltraum für das Genre.
Seit Ende April haben die beiden derzeit günstigsten Gaming-Laptops mit GeForce RTX 4090 ein neues Preistief erreicht. Doch es geht dank Cashback-Aktion auch noch günstiger.
Ist das Wetter schön, sitzen selbst viele Hardcore-Gamer tendenziell weniger drinnen und haben dadurch auch weniger Bedarf an neuer Hardware. Die saisonal sinkende Nachfrage macht sich auch bei den Preisen für Gaming-Laptops aus der Oberklasse bemerkbar.
Sowohl das HP Omen 17 als auch das ASUS ROG Strix Scar 16 sind im Angebot bei Alternate seit Ende April um 150 bis 400 Euro gesunken. Laut Preisvergleichsseiten waren beide Modelle bisher nicht so günstig zu haben.
Über die verfügbare 0-Prozent-PayPal-Ratenzahlung gestaltet sich der Kauf auch vergleichsweise entspannt und ihr könnte die Anschaffung bequem abstottern.
Noch mehr sparen könnt ihr unterdessen vorübergehend noch beim Kauf eines Acer-Laptops mit RTX 4090 dank einer aktuellen Cashback-Aktion. Im befristeten Angebot ist der Acer Predator Triton 17 X aktuell bei Amazon begrenzt günstiger und winkt nachträglich mit 500 Euro Herstellerrabatt, was das Alternate-Angebot sogar aussticht.
Den deutlich günstigeren Preis bietet das HP-Modell, das jedoch auch etwas schwächer ausgestattet ist als der Asus-Laptop. Letzterer bietet ein besseres, wenn auch etwas kleineres Display, sowie außerdem 2 statt 1 TByte Speicherplatz ab Werk.
Zudem gibt es hier Windows 11 vorinstalliert statt FreeDOS und unter anderem auch ein paar CPU-Effizienzkerne mehr bei höherem Takt mit einem Intel Core i9 statt eines Core i7. Das Acer-Modell bietet auch fast das gleiche und kommt nah an Asus ran.
In Sachen Performance nehmen sich aber alle Geräte nicht allzu viel und ihr seid für alle aktuellen Spiele in hohen Grafikeinstellungen bestens gewappnet.
Dabei haben auch alle drei Modelle sehr gute Bewertungen bekommen: Während es zum HP-Modell mit RTX 4090 keine Fachtests im Netz gibt (dafür aber zwei Rezensionen mit 4,5 Sternen bei Alternate), hat das Asus-Modell bei Trusted Reviews 5 von 5 Sternen bekommen und PC World für Acer 4 von 5 Sternen vergeben. In Sachen Ausstattung gestaltet sich das Ranking wie folgt:
ASUS ROG Strix Scar 16
Acer Predator Triton 17 X
HP Omen 17
Das Asus ROG Strix Scar 16 (2023) ist eines der besten Gaming-Notebooks auf dem Markt – mit Spitzenleistung, großartigen Spezifikationen und einem wunderschönen Bildschirm.
Das Acer Predator Triton 17X ist ein unglaublich fähiger 17-Zoll-Gaming-Laptop, der von der enormen Leistung seiner Intel i9-13900HX-CPU und RTX 4090-GPU profitiert. Aber das ist noch nicht alles… dieses Notebook ist auch knallhart, hat eine hervorragende Anschlussauswahl und ein absurd gutes QHD+ Mini-LED-Display mit 240 Hz Bildwiederholrate.
Mit dabei sind zum Beispiel Razers Basilisk Gaming-Maus für Shooter-Spieler bei Amazon zum Tiefstpreis und auch ein ergonomischer Gaming-Stuhl ist dort im Angebot. Außerdem gibt es einen Gaming-PC, der jedes Spiel packt für vergleichsweise wenig Geld.
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis.Mehr Infos.
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Manor Lords ist ein neues Aufbauspiel auf Steam, indem ihr eure mittelalterliche Siedlung aufbaut und durch harte Zeiten bringt. Das Spiel genießt viele Spieler, doch wie steht es um eine Roadmap?
Warum gibt es keine Roadmap? Es hat einen guten Grund, warum Manor Lords in seiner „Early Access“-Phase keine Roadmap spendiert bekommt. Das Strategiespiel auf Steam wird nur von einem Entwickler entwickelt, nämlich von Grzegorz “Greg” Styczen. Die Entwicklung ist ein Ein-Mann-Projekt und dementsprechend fehlen die Ressourcen. Zudem ist der wichtigste Punkt: Versprechungen.
Wie Grzegorz Styczen in den Steam-News (via steampowered.com) zu seinem Spiel schrieb, möchte er den Spielern keine Versprechen mehr machen, die Fans nicht interessieren.
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Manor Lord – Trailer zu Release mit idyllischer Landschaft
Folgendes hatte er zu sagen: „Ich habe noch nicht vor, eine Roadmap zu veröffentlichen. Ich habe schon ein- oder zweimal den Fehler gemacht, ein Feature zu versprechen und daran zu arbeiten, nur um dann herauszufinden, dass es den Testern nicht so wichtig war wie mir und dass sie eigentlich etwas anderes wollten. Selbst wenn ich also einen Plan habe, möchte ich die Philosophie ‚zuhören, überprüfen, umsetzen‘ übernehmen.“
Zudem möchte Grzegorz Styczen in den ersten Monaten des Early Access vorrangig an Fixes für Bugs, Verbesserungen und Optimierungen arbeiten, um Manor Lords aufzupolieren. Nach den „Aufräumarbeiten“ wird das Feedback der Community gesichtet und analysiert, um so einen neuen Schlachtplan für kommende Inhalte auszuarbeiten.
Wie lange geht der Early Access? Auf Steam wurde bekannt gegeben, dass Manor Lords bislang ein Jahr lang im Early Access bleiben soll. Je nachdem wie das Feedback der Community aussieht und wie sich die Entwicklung herauskristallisiert, könnte sich die Zeit auch verlängern.
Was haltet ihr von der Idee, dass Manor Lords vorerst keine Roadmap spendiert bekommt? Findet ihr es gut, dass zuerst die Bugs ausgemerzt werden, bevor an neuen Content nachgedacht wird? Lasst uns eure Meinung dazu in den Kommentaren erfahren!
Ein kürzlich durchgeführtes Update von Square Enix bringt Änderungen an der Zahlungsabwicklung für Final Fantasy XIV. Zehntausende Spieler werden hierdurch vom Spiel ausgeschlossen.
Um was für ein Update geht es? Vor kurzem gab es ein Update bei Square Enix, welches die Zahlungsabwicklung betrifft. Neu ist hierbei, dass die Adresse im Square Enix-Account und die Adresse in den Zahlungsinformationen identisch sein müssen, damit eine Zahlung erfolgreich abgewickelt werden kann.
Auf Reddit gibt es nun Meldungen von der Community, dass hierbei ganze Regionen von Spielern aus dem Spiel ausgeschlossen werden. Das Problem: Viele Spieler wohnen in Ländern, die in den Accounts bei Square Enix gar nicht erst hinterlegt werden können.
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Final Fantasy XIV: Dawntrail stellt im Trailer neuen Mount vor
Wir können unser Land nicht eintragen!
Wie der Ersteller des Beitrags auf Reddit berichtet, betrifft dies die Region Südostasien. Spieler, die in Ländern in dieser Region wohnen, können ihren Wohnort nicht bei Square Enix angeben, da diese Länder in den Account-Einstellungen nicht zur Auswahl stehen. Er schreibt dazu in seinem Beitrag auf Reddit:
Dies ist ein Problem für die Spieler in Südostasien, die offiziell nicht unterstützt werden, da sie nicht einmal ihr Land oder ihre Region angeben können, wenn sie einen Square Enix-Account erstellen. [..] jetzt bin ich und viele andere Spieler davon ausgeschlossen, jemals für unsere Abonnements zu bezahlen oder irgendeine Art von Online-Einkäufen zu tätigen.
Der Spieler berichtet, dass er auch den Support von Square Enix zu dieser Thematik kontaktiert hat. Die Antwort des Supports sei aber leider nicht zufriedenstellend und löst das Problem nicht. Er schreibt dazu:
Der Kundensupport hat gesagt, dass es besser ist, einen neuen Account zu erstellen. Das ist nicht nur dumm, weil wir dadurch jahrelange Fortschritte an unseren Charakteren verlieren, sondern auch weil, selbst wenn wir ein neues Konto erstellen, wird es immer noch nutzlos sein, weil wir unser Land oder unsere Region nicht eingeben können!
Was sagt die Community dazu? In den Kommentaren melden sich weitere Spieler, die das Vorgehen von Square Enix nicht verstehen können. Auch wird hier erwähnt, dass es nicht möglich ist, die Adresse im Account, beispielsweise nach einem Umzug, anzupassen. Einige der Kommentare lauten:
Das Update betrifft auch Leute wie mich, die in eine andere Region umgezogen sind, da die Adresse des Kontos und die Zahlungsadresse jetzt übereinstimmen müssen, Square aber immer noch nicht zulässt, dass man die erste Adresse ändert, schreibt ein Spieler auf Reddit
Du kannst deine Region nicht wechseln und du kannst keine Accounts in einer Region erstellen, in der du dich nicht befindest, merkt ein weiterer Kommentator auf Reddit an
Es ist mir ehrlich gesagt immer noch ein Rätsel, dass MMOs immer noch so stark nach Regionen unterteilt sind, während andere Service-Spiele standardmäßig weltweit verfügbar sind, lautet ein anderer Kommentar auf Reddit
Square Enix ist wirklich gut darin, es schwer zu machen, ihnen Geld zu geben, schreibt ein weiterer Spieler auf Reddit
Erst vor kurzem gab es in Final Fantasy XIV Kritik an der Benchmark-Software des Spiels. Mit dieser Software könnt ihr prüfen, ob eure Hardware potent genug ist, um die kommende Erweiterung des Spiels zu genießen.
In den „Top 500“ von Overwatch 2 wurde ordentlich aufgeräumt. Zahlreiche Betrüger sind weg – und das für immer.
Wenn Blizzard sagt, dass man bald gegen Betrüger, Cheater und Schummler vorgeht, dann entlockt das vielen Fans nur ein müdes Lächeln. Das hat man schon oft gehört und häufig geschieht dann lange nichts. Doch dieses Mal war das anders. Quasi „über Nacht“ haben die Entwickler eine riesige Bann-Welle durchgeführt. Das Ziel: Fiese Betrüger auf PlayStation und Xbox. Der Aufschrei ist riesig und süß wie Honig für ehrliche Spielerinnen und Spieler.
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Overwatch: Auf ins Abenteuer mit Venture
Wie haben die Spieler betrogen? Auf Konsolen gibt es eine Methode, die sich „Ximming“ nennt. Dabei verwendet man bestimmte Hardware, um eine Tastatur und Maus auch auf der Konsole zu verwenden. Das Verwenden von Tastatur und Maus ist zwar in vielen Spielen grundsätzlich nicht verboten, allerdings ändert sich das, sobald es um „Ximming“ geht.
Das Fiese an der Sache: Das XIM-Gerät gaukelt der Konsole vor, dass man gar nicht Tastatur und Maus benutzt, sondern weiterhin ein Gamepad. Dadurch lassen sich Optionen verwenden, die eigentlich nicht erlaubt sind – wie etwa die Zielhilfe („Aim Assist“) in Overwatch 2.
Somit haben diese Betrüger die (in Shootern) überlegene Präzision und Kontrolle von Maus und Tastatur, profitieren aber weiterhin von der Zielhilfe, die nur für Gamepads gedacht ist.
Entsprechend lässt sich so spielend leicht ein hoher Rang in Shootern erreichen.
Gerade mit Charakteren wie Ashe oder Widowmaker, also Scharfschützen mit großem „Onehit-Potenzial“, lässt sich das einfach ausnutzen. Das führte dazu, dass viele Betrüger in den Top 500 oder gar Top 50 der jeweiligen Region zu finden waren.
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Wie lange gilt der Bann? Wenn man sich auf verschiedenen sozialen Medien umschaut, dann scheinen die meisten „Ximmer“ für immer gebannt zu sein – also ihr Account wurde permanent geschlossen und Overwatch 2 ist mit dem entsprechenden Account nicht mehr zugänglich.
Das sind die Folgen für faire Spieler: Ein amüsanter Begleiteffekt ist, dass viele Spielerinnen und Spieler nach dem Bann der Betrüger quasi „einfach so“ in die Top500 befördert wurden und feststellten, dass sie auf einmal zu den Besten in ihrer Region gehören. Das ist aber wohl wenig verwunderlich, wenn ein Großteil der bisherigen Top500 aus Betrügern bestand, die nun alle zwangsweise das Feld träumen mussten.
Von der Community gibt es viel Lob für die Aktion und den Umstand, dass hier endlich mal hart durchgegriffen wurde. So viel gute Laune ist bei Overwatch 2 ohnehin eine Seltenheit, denn fast jede Saison gibt es ein Aufregerthema. Vor einer Weile war das erst ein sehr peinlicher Fehler in einem offiziellen Trailer.
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MeinMMO-Dämon Cortyn hat in Stellar Blade die Klingen geschwungen. Ist das Spiel mehr als nur ein hübscher Körper? Ja, aber …
„Stellar Blade? Ist das nicht das Spiel, in dem es die ganze Zeit um Hintern und Brüste des Hauptcharakters geht?“
Ja. Irgendwie ist es genau das geworden. Zumindest, wenn man sich die Berichterstattung und die „Skandale“ anschaut, die in der Community diskutiert werden. Dabei wird das dem Spiel gar nicht gerecht.
Ich habe mir Stellar Blade vor einigen Tagen gekauft und bin bisher ziemlich zufrieden. Ich wusste nicht genau, worauf ich mich da einlasse – aber bisher ist es ein Spontankauf, der definitiv zu meinen besseren Entscheidungen gehörte.
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Stellar Blade, das Action-Abenteuer auf der PS5 startet Demo
Was ist Stellar Blade eigentlich?
Wenn ich Stellar Blade jemandem beschreiben müsste, dann würde ich vermutlich sagen, dass es eine Mischung aus Nier: Automata und Dark Souls ist. Es hat die Sexyness, die musikalische Untermalung und das Combo-System von Nier, auf der anderen Seite aber richtig knackige Bosskämpfe wie in Dark Souls, bei denen man mehr als nur einmal vom Respawn-Punkt zurücklaufen muss, um den Kampf letztlich gewinnen zu können.
Dazu muss ich sagen, dass mich Spiele wie Dark Souls oder Elden Ring nie bis zum Ende gehalten haben (Ja, Schande über mein Haupt), bei Stellar Blade sieht das bisher anders aus.
Das liegt vor allem daran, dass Stellar Blade auf das „Du verlierst alles beim Tod und musst es wiederfinden“ verzichtet, was die Souls-Spiele so oft hatten. Es gibt kein panisches „Oh, jetzt muss ich erst meine Leiche einsammeln und darf bis dahin nicht nochmal sterben“.
Man stirbt, spawnt neu und die Gegner sind wieder da. Aber alle gesammelten Besitztümer bleiben erhalten.
Das reduziert den Frust deutlich.
Das heißt aber nicht, dass Stellar Blade einfach ist. Viel mehr schafft man damit die Grundlage, in den Bosskämpfen ordentlich aufs Maul zu bekommen, ohne frustriert nach jedem Tod den Controller in die Ecke werfen zu wollen.
Manche NPCs sind auch nur noch ein hübsches Gesicht – der Rest vom Körper fehlt.
Ein komplexes Kampfsystem mit vielen Freiheiten
Auf den ersten Blick wirkt das Kampfsystem recht simpel. Durch Drücken der Viereck- und Dreieck-Taste verbindet man unterschiedliche Angriffe zu Kombos und hackt die meisten Gegner zu Brei, bevor die irgendetwas tun können. Gerade einzelne, kleine Feinde kommen oft gar nicht dazu, sich wirklich zu wehren.
Das kann sich jedoch schnell ändern, wenn man zu viele Feinde gleichzeitig anlockt. Denn dann ist man selbst ganz schnell im „Stunlock“ und sieht Eves Lebensbalken ungesund schnell schrumpfen.
Doch was bei handelsüblichen „Trashmobs“ noch wunderbar funktioniert, scheitert bei Bossen oder stärkeren Feinden rasch. Spätestens beim ersten Boss „Abaddon“ wird man dann eines Besseren belehrt, dass „Button Mashing“ nicht das Mittel der Wahl sein sollte.
Denn wer es da mit dauerhaftem Zuschlagen probiert, wird in der Kombo rasch unterbrochen und findet sich dann im Würgegriff eines verheerenden Finishers, der gerne mal 50 % oder mehr der eigenen Lebensleiste raubt.
Eve sammelt Dosen – und hält die in bester “Werbeikone”-Manier immer kurz in die Kamera. Das ist sehr doof, aber auch sehr witzig.
Bei Bossen kommt es auf exaktes Timing und gute Reaktionen an. Denn nur wenn man genügend gegnerische Angriff in schneller Reihenfolge perfekt pariert, kann man die Bosse aus dem Gleichgewicht bringen und selbst einen Finisher ansetzen.
Dabei muss man oft blitzschnell die richtige Entscheidung treffen. Weicht man aus oder pariert man? Benutzt man einen Fluchtsprung nach hinten oder versucht man einen Gegenangriff mit einem Sprung in den Rücken des Feindes zu starten?
Die richtige Antwort darauf ist gar nicht so einfach. Denn auch wenn man nach einer perfekten Parade zum Gegenschlag ausholt, kann dieser Konter das eigene Todesurteil sein, weil man den zweiten Angriff des Bosses eben nicht abwehrt.
Kurz und knapp: Das Kampfsystem ist fordernd und macht richtig, richtig Laune.Es wird zurecht gefeiert.
Die Talentbäume von Stellar Blade sind überschaubar, aber durchaus interessant.
Es kam mehrfach vor, dass ich mich gut gelaunt für eine oder zwei Stunden durch die Spielwelt hackte, Feinde mit Hinterhalten sofort tötete und mich mit Eve wie eine Todesgöttin fühlte, nur um dann von einem Zwischenboss so dermaßen „auf die Fresse“ zu kriegen, dass ich nochmal die Datenbank aller verfügbaren Skills durchgehen musste, um überhaupt eine Chance zu haben.
Neue Fähigkeiten schaltet man über verschiedene Talentbäume frei, deren Punkte man wiederum durch Erfahrung freischaltet. So lernen wir im Laufe der ersten Stunden Doppelsprünge, Stealth-Attacken die sofort töten oder Sturmangriffe mit Betäubungen. Je nach Spielstil kann man hier viel Variation finden und auch jederzeit für geringe Kosten die ganzen Talentpunkte zurücksetzen.
Dazu gibt es ein recht simples Crafting- und Ausrüstungs-System. Das ist funktional und erlaubt ein wenig Anpassung des Spielstils. So kann man etwa Kombos verstärken, mehr Beta-Energie erhalten (quasi die „Zauber“-Ressource) oder den erlittenen Schaden reduzieren. Das ist nett, aber auch nicht mehr als Standard.
Große Spielwelt und viel zu entdecken
Wer die Welt von Nier: Automata mochte, der wird auch in Stellar Blade glücklich sein. Ein großer Teil der Erde ist vernichtet oder überwuchert und die Großstädte sind zu Ruinen verkommen, durch die Feinde streifen.
In den häufig urbanen Gebieten kann hinter jede Ecke ein Hinterhalt lauern und es gibt viel zu entdecken. Manchmal erkennt man gerade so einen unscheinbaren Vorsprung, der dann zu einem ganz neuen Areal führt, in dem versteckte Kämpfe oder ein neues Outfit warten.
Schön ist, dass die Level relativ großzügig ausfallen. Fast immer gibt es sehr viele optionale Wege, bei denen sich zusätzliche Feinde und jede Menge Ressourcen verstecken.
Die Welt von Stellar Blade ist post-apokalyptisch, aber detailliert gestaltet.
Sehr oft sorgt ein Scan der Umgebung dafür, dass man entfernte Plattformen ausfindig macht oder doch noch einen versteckten Aufgang zu einer neuen Etage eines Gebäudes findet, wo das ein oder andere Upgrade zu finden ist.
Ich bin jetzt nicht der größte Fan von „Komm später nochmal wieder, um die Kiste zu öffnen, die du vor 3 Stunden gefunden hast“, aber wer alle Belohnungen, wie Skins für Eve oder Waffen-Upgrades will, wird darum nicht herumkommen. Das liegt vor allem daran, dass man manchmal Fähigkeiten erst später bekommt – wie etwa den Doppelsprung – aber schon vorher versucht an die lockende Kiste zu kommen, die genau 20 cm zu hoch hängt.
Eve ist sexy, aber es passt zum Look der Welt
Aber gut, kommen wir zum (für manche) wichtigsten Punkt: Ja, Eve ist ziemlich hot. Dass so ziemlich jedes ihrer Outfits hauteng und glänzend-reflektierend ist, setzt das auch gut in Szene.
Wenn es um aufreizend dargestellte Protagonistinnen geht, dann ziehe ich immer gerne Bayonetta zu rate. Die ist für mich das Paradebeispiel einer sexualisierten Heldin, die das aber vollkommen angenommen hat – sie bewegt sich und gibt sich so, weil sie provokant und lasziv ist. Das war in die Story und ihren ganzen Charakter eingewoben. Hier passte das perfekt.
Stellar Blade hat das nicht. Die Fähigkeiten und Skills sind nicht sexualisiert oder besonders erotisch dargestellt. Klar, das bleibt bei einigen Fähigkeiten alleine aufgrund des Outfits schon nicht aus, aber es ist eben nicht der Kern. Es wirkt vielmehr cool und passend.
Und – im Gegensatz zu Bayonetta – sind die Moves und Skills von Eve jetzt nicht krampfhaft auf Sexappeal ausgelegt.
Ich weiß noch, dass Bayonetta damals auf der eigenen Spiel-Verpackung mit „ein spielbarer Action-Porno der Superlative“ warb. Das trifft auf Stellar Blade überhaupt nicht zu.
Die so viel diskutierten Äußerlichkeiten von Eve sind zwar immerzu präsent und bei einigen Outfits dachte ich mir durchaus “Oh my, Eve, ein bisschen gewagt”, aber letztlich ist das auch nicht so wichtig. Denn in der Spielwelt sind so ziemlich alle menschlich-anmutenden Gestalten ziemlich attraktiv. Egal ob Eve, Adam oder sonstige von Mother Sphere aufgewerteten Charaktere.
Eves Haar sind gerne mal so im Weg, dass sie sich eigentlich darin verheddern müsste.
Was ich jedoch nicht verstehe, sind die Haare von Eve. In der Standard-Einstellung hat Eve nämlich einen langen Pferdeschwanz und der zeigt leider sehr eindrucksvoll, dass die Technik zur Darstellung von langen Haaren doch noch nicht so ausgefeilt ist, wie wir das gerne hätten. Die bewegen sich häufig so unpassend und hölzern, dass es den Rest des hübschen Körpers fast ein wenig entstellt. Besonders bei ruckartigen Bewegungen clippen die Haare auch gerne mal durch den Körper und lassen es wirken, als hätte Eve einen richtig langen Vollbart.
Kleine Bonusinfo, weil ich euch doch kenne: Ein wenig kurios fand ich, dass Eve in ihrem Collector’s-Edition-Outfit nicht nur einen knappen Minirock trägt, sondern auch plötzlich deutlich mehr Brustumfang hat. Aber hey – ich werd’ mich sicher nicht beschweren.
Ach, da sind meine 10 Euro hingegangen. Links das normale Outfit, rechts die CE-Variante. Eve hat zugelegt.
Spaß beiseite. Die verschiedenen Outfits sind mehr als nur Skins, da sie teilweise die Körperform von Eve ein wenig ändern. Das führt dann unweigerlich dazu, dass bei einigen Outfits deutlich mehr wackelt als bei anderen.
Und ja, manche der Outfits sind tatsächlich ein wenig fragwürdig. Für mich trägt es nicht gerade zur Atmosphäre des Spiels bei, Eve im Playboy-Bunny-Kostüm oder Minirock durch die vernichtete Welt hoppeln zu lassen. Aber das Schöne: Das muss ich ja auch nicht. Es gibt genug Outfits, deren Optik deutlich besser passt. Da ist für jeden und jede was dabei. Vom schwarzen Ganzkörperanzug bis hin zu „trägerloser Bademode“ – da muss mir nicht jeder Skin gefallen.
Da die Outfits aber absolut keine Auswirkung auf die Performance im Kampf haben (außer man wählt den “Hautanzug”), kann man einfach wählen, was man will. Wer dann meckern will, ist selbst schuld.
Kleine Fehler trüben den Gesamteindruck – vor allem der Sound
Dennoch: Stellar Blade ist in meinen Augen kein Meisterwerk und auch recht weit davon entfernt.
Vor allem der Sound in dem Spiel macht mich irre. Ich habe für die PS5 ein Surround-System und das funktioniert einwandfrei für Spiele wie Final Fantasy XVI oder viele andere. Aber Stellar Blade treibt mich in den Wahnsinn. Manchmal ist ein Wasserfall direkt vor mir, aber der Sound kommt von hinten links. Manchmal ertönen Eves Schwertschläge „hinter“ mir. Da ist irgendwas beim Sound-Design tierisch schief gelaufen und braucht dringend einen Patch oder mehr Feinschliff.
Vielen Angriffen fehlt dazu ein wenig die akustische Wucht, sodass sie sich schlicht nicht befriedigend anhören. Aber das mag auch durch das oben beschriebene Problem verstärkt werden.
Die Hauptsprecher machen einen guten Job – bei den unwichtigeren NPCs hapert es manchmal.
Doch nicht nur der Surround-Sound ist ein Problem, sondern auch die Qualität der eingesprochenen Sätze. Während die Hauptcharaktere wie Eve und Adam in der englischen Sprachausgabe ziemlich solide sind, fallen andere Charaktere negativ auf. Manchmal wirken Sätze so emotionslos oder übertrieben dramatisch, dass sie gar nicht zur Szene passen. Das wirkt ein bisschen, als hätten die Synchronsprecher bei der Tonaufnahme gar nicht gewusst, in was für einer Szene ihre Sätze verwendet werden und reißt doch manchmal aus dem Spiel raus.
Auch die Story des Spiels ist ein wenig vorhersehbar. Das Setting ist cool, aber auch nicht ganz frisch. Die Charaktere sind alle ein wenig eindimensional. Es wirkt ein bisschen, als hätte Stellar Blade eine Geschichte, weil es eben eine braucht. Das reicht, um ein spaßiges Action-Adventure zu haben, aber wer hier geniale „Mindfuck-Momente“ erwartet, könnte häufiger genervt die Augen verdrehen.
Mich hat die Story allerdings genügend unterhalten, um am Ball zu bleiben – selbst wenn das Kampfsystem hier der entscheidende Faktor war.
Zuletzt ist die Grafik ebenfalls recht schwankend. Manchmal gibt es plötzlich matschige Texturen in einer Zwischensequenz und an die grafische Oppulenz eines Final Fantasy XVI reicht Stellar Blade einfach nicht heran. Das Spiel sieht permanent gut aus, aber niemals überragend.
Letztlich sind das aber Kleinigkeiten. Ich habe Freude an dem Spiel und komme erstaunlich gut damit zurecht. Zwar ist die Lernkurve bei einigen Szenen unerwartet steil, aber aufgrund solider Speicherpunkte und der Möglichkeit, im Zweifelsfall einfach einen oder zwei neue Skills farmen zu können, fühlte sich das letztlich immer fair an. Als Notlösung könnte man auch einfach auf die niedrigste Schwierigkeit umschalten, aber dafür ist mein Gamer-Ego bisher noch zu groß.
Wer gerade ein wenig Leerlauf hat und einfach ein solides, schönes Action-Spiel sucht, ist mit Stellar Blade durchaus gut beraten. Wer dauerhafte Sexyness erwartet, die über die hübsche Rückansicht von Eve hinausgeht, könnte allerdings bitter enttäuscht werden.
Im DLC von Elden Ring müsst ihr euch wieder anschnallen. Denn die Schwierigkeit wird knackig – aber ihr könnt es vereinfachen.
Obwohl Elden Ring im Vergleich zu anderen Soulslike-Titeln einen etwas milderen Schwierigkeitsgrad aufwies, war das Spiel ziemlich anspruchsvoll. Egal ob es gegen die legendäre Malenia oder den Drachenfürst Placidusax in die Schlacht ging, viele der Kämpfe haben am Können, der Geduld und den Nerven der Spielerinnen und Spieler gezerrt. Umso befreiender war es dann, wenn der entsprechende Boss endlich das Zeitliche segnen musste.
In einigen Wochen erscheint der DLC „Shadow of the Erdtree“ und auch wenn vieles noch unbekannt ist, gibt es erste Hinweise zur Schwierigkeit.
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Elden Ring zeigt ersten Trailer zum neuen DLC „Shadow of the Erdtree“
Was wird zur Schwierigkeit gesagt? Grundsätzlich soll sich die Schwierigkeit von Shadow of the Erdtree an der „zweiten Hälfte von Elden Ring“ orientieren. Das ist aber auch nur logisch, immerhin könnt ihr den DLC erst betreten, wenn ihr in der Story bereits ein wenig vorangeschritten seid und einige der wichtigen Bosse bezwungen habt.
Allerdings soll es zugleich ein neues Progression-System geben. Dieses würde dafür sorgen, dass ihr zusätzliche Kraft erlangt und daher die Kämpfe im Verlauf des DLCs ein wenig einfacher werden – zumindest dann, wenn man das neue Fortschritt-System nutzt. Das soll aber wohl optional sein, sodass man die Kämpfe auch in voller Schwierigkeit austragen kann.
Das Fortschritt-System ist also quasi ein „Soft Nerf“ für die Bosse – klar, wenn der eigene Held stärker wird, dann werden die Feinde im Umkehrschluss ein wenig simpler.
Damit scheint es so, dass sich jeder die Schwierigkeit von Shadow of the Erdtree selbst ein wenig anpassen kann.
Woher stammt die Info? Die Informationen stammen vom Game Director von From Software, Hidetaka Miyazaki. Der sprach im Interview mit dem chinesischen Magazin Gōuhuǒ yíngdì über die Schwierigkeit des Spiels.
Beachtet bei der Information allerdings, dass es sich dabei um Übersetzungen aus einem chinesischen Interview handelt. Kleine Details können dabei leicht verloren gehen.
Werdet ihr euch den DLC von Elden Ring kaufen und das Spiel noch einmal zocken? Oder ist einfach zu viel Zeit seit dem Release des Originals vergangen? Wie es nach dem DLC Shadow of the Erdtree weitergehen könnte, wurde auch schon verraten.
League of Legends Profi-Spieler Perkz macht eine Auszeit, da ihm der Weg zu den großen Turnieren keinen Spaß mehr macht. Seine Zukunft im eSports ist ungewiss, aber er scheint nicht komplett von der Bildfläche zu verschwinden.
Warum wirft der Profi hin? Der LoL-Profi Luka Perkz Perković war bereits in jüngster Vergangenheit nicht zu sehen, da er vom Hauptkader auf die Bank gewechselt ist. Grund hierfür waren vor allem seine Schwächen im Winter Split 2023.
Nach seiner Abwesenheit kündigt der Profi nun in einem Post auf X seine Pause an, seine Rückkehr bleibt ungewiss.
In seinem Statement schreibt er, dass sein Fokus nur noch darauf lag, die MSI oder die Worlds zu erreichen, doch dieser Weg habe ihm keinen Spaß mehr gemacht. Nun möchte er einige Monate pausieren. Ob er danach zurückkehren wird oder gar aufhört, wisse er jedoch selbst noch nicht.
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LoL: „GODS“ ft. NewJeans (Offizielles Musikvideo) | WM-Hymne 2023
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Wer ist der LoL-Profi Perkz eigentlich? Der Mid-Laner Perkz zählt vermutlich zu den größten LoL-Profis Europas. Seine Profikarriere begann bereits im Jahr 2014 bei GSI Gaming.
Im Laufe seiner Karriere konnte er bereits 10 individuelle Preise gewinnen, zuletzt im Jahr 2021 als „NA 1st All Pro Team“. Auch innerhalb seiner Teams konnte er viele Titel gewinnen. Des Weiteren ist er einer von vier Spielern, die sowohl Titel in der EU als auch in NA gewonnen haben.
Seinen größten Titel konnte er während seiner Zeit bei G2 gewinnen, als das Team das MSI im Jahr 2019 für sich entschied. Zudem war er der vierte Spieler, der es schaffte, im LEC 1.500 Kills zu erreichen, nach weiteren eSport-Größen wie Rekkles, Jankos und Caps (via lol.fandom).
Kann man Perkz in Zukunft noch verfolgen? Ganz von der Bildfläche scheint der Profi jedoch nicht zu verschwinden. In einem weiteren Post auf X gibt er an, dass er vorhat, League of Legends und Valorant auf seinem Twitch-Kanal zu streamen.
Er erwähnt dabei, dass ihm besonders gefällt, bei Valorant etwas komplett Neues zu lernen. Wie oft er streamen wird, verrät der Profi jedoch nicht.
Warum Perkz im letzten Split nicht mehr im Hauptkader seines Teams zu finden war, könnt ihr hier nachlesen:
In Pokémon GO gibt es seit kurzem ein Pokémon, welches nur am Strand erscheinen kann. Damit die Trainer nicht zu einem Strand gehen müssen, holen sie kurzerhand den Strand zu sich.
Was ist das für ein Pokémon? Seit kurzer Zeit gibt es in Pokémon GO ein neues Pokémon, welches ihr nur in einem bestimmten Biom finden könnt. Hierbei handelt es sich um Schligda, welches nur im Biom Strand und an Küsten erscheinen kann.
Damit Trainer sich nicht für den Fang des Pokémon an solche Orte begeben müssen, sind einige von ihnen nun auf eine spezielle Idee gekommen: Sie manipulieren den Kartendienst OpenStreetMap, um den Strand zu sich zu holen.
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Pokémon GO: It’s time to #RediscoverGO!
Strand, Strand überall!
Was hat es mit der OpenStreetMap auf sich? Die OpenStreetMap ist eine freies, Open-Source-Tool, welches Google Maps ähnelt. Ein großer Unterschied ist, dass die Daten und Orte der realen Welt bei der OpenStreetMap von der Community zusammengetragen werden und nicht von einem Unternehmen.
Das bedeutet, dass jeder helfen kann, um Orte auf der OpenStreetMap zu verzeichnen und einzutragen.
Was hat das mit Pokémon GO zu tun? Pokémon GO greift zur Erstellung der Ingame-Welt auf die OpenStreetMap zurück. Ist ein bestimmter Ort in der OpenStreetMap ein Strand, so wird er auch in Pokémon GO zum Biom Strand.
Diesen Umstand nutzen einige Pokémon GO-Trainer nun aus, um bei der OpenStreetMap Strände zu hinterlegen, wo es gar keine gibt. Sie erhoffen sich dadurch, dass sie ohne großen Aufwand Schligda fangen können.
Diese Verfälschung der OpenStreetMap-Daten ist vor allem für die Betreuer und Unterstützer des Dienstes, die ihre Freizeit zur Erstellung der Karten-Daten investieren, sehr ärgerlich und frustrierend.
Wie auf Kotaku.com zu lesen ist, konnte dieses traurige Phänomen wohl bereits zum Start von Pokémon GO beobachtet werden. Hier wurden unter anderem Schulen und Wahrzeichen zur Karte hinzugefügt, wo es keine gab. Auch hier lag der Grund im Erschleichen von Vorteilen für das Spiel.
Was sagt ihr dazu? Wie findet ihr es, dass ein offener Kartendienst manipuliert wird, um in einem Spiel Vorteile zu erlangen? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.
Wenn ihr wissen wollt, was in diesem Monat in Pokémon GO alles ansteht, dann werft einen Blick auf unsere Übersicht zu den Events im Mai 2024 in Pokémon GO.
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Die neue Fallout-Serie kommt auch bei den Fans der Spiele, wie Fallout 76, gut an. Das liegt unter anderem daran, dass die Requisiten aus der Serie den Items aus dem Spiel zum Verwechseln ähnlich sehen. MeinMMO erklärt, warum das so ist.
Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Serie und Spielen? Die Fallout-Serie entstand in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklern der Fallout-Spielereihe: Bethesda. Doch wie genau manche Dinge in der Serie den Items aus dem Spiel zum Verwechseln ähnlich aussehen, verblüfft viele.
Lucys 10mm-Pistole sieht exakt so aus wie im Spiel, selbst Stimpacks, RadAway oder nur simple Glaskaraffen, Stühle und Terminals sehen aus, als kämen sie aus Fallout 4 und Co.
Todd Howard, der ausführende Produzent bei Bethesda, hat sich nun zu der Thematik geäußert und dabei auch erklärt, weshalb manche Items sich so ähneln.
Hier könnt ihr den Trailer zu Fallout-Serie auf Amazon sehen:
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Der offizielle Trailer zur Fallout-Serie auf Amazon auf Deutsch
Die Items werden einfach gedruckt
Wieso sind die Items so ähnlich? Die Zusammenarbeit von Bethesda mit den Machern der Serie wurde zuletzt von Todd Howard kommentiert. Laut ihm sei der Produktionsdesigner Howard Cummings für die detailgetreue Umsetzung verantwortlich.
Damit alles perfekt wäre, hätte Bethesda die Original-Dateien der Items an die Filmemacher gesendet, welche daraus dann mithilfe von 3D-Druckern, echte Requisiten gebaut hätten.
Die Requisiten und die Items sind sich also so ähnlich, weil es quasi die gleichen Dinge sind. Sie wurden nicht ähnlich nachgebaut, sondern basieren auf den Sachen aus dem Spiel. Den Fans der Spiele ist zuvor bereits die detailgetreue Darstellung aufgefallen, jetzt wissen wir, weshalb sie so gleich sind.
Für kleine Änderungen, wie an den Dimensionen eines Flurs, entschuldigte sich der Produktionsdesigner wohl auch immer wieder.
Ist Bethesda zufrieden mit der Zusammenarbeit? Ja, sie sind wohl zufrieden mit der Zusammenarbeit. Vieles aus der Serie ist anscheinend nicht CGI, sondern eine echte Requisite und selbst die Lampen in den Vaults würden laut Todd Howard funktionieren. Er selbst ging davon aus, dass die Filmemacher wohl mehr auf CGI setzten und mehr Szenen per Computer erschaffen würden.
Die Filmemacher haben aber wirklich einen 2-Etagen Vault gebaut. Der hat sogar einen Detailgrad, den auch Todd Howard gut findet. Er findet, die Serie habe „unglaubliche Liebe zum Detail“.
In Pokémon GO stehen an diesem Wochenende neben der Rivalenwoche noch zwei weitere Events an. Welche das sind, haben wir für euch zusammengestellt.
Was sind das für Events? Dieses Wochenende ist in Pokémon GO wieder ordentlich vollgepackt. Ihr könnt euch über gleich drei Events freuen. Neben der Rivalenwoche, die an diesem Wochenende startet, wartet auch das GO-Kampfwochenende auf euch sowie Crypto-Suicune.
Was genau ihr in den Events findet und wann sie laufen, haben wir für euch zusammengetragen.
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Rivalenwoche – Alle Inhalte und Boni
Wann startet das Event? Die Rivalenwoche startet am Samstag, dem 4. Mai 2024 um 10:00 Uhr und läuft bis zum 9. Mai 2024 um 20:00 Uhr. Das Highlight in diesem Event dürften für viele Trainer die regionalen Pokémon sein, die auch noch mit einer erhöhten Shiny-Chance erscheinen.
Was für Pokémon gibt es in der Wildnis? In dem Event gibt es einige Pokémon, die ihr durchgehend in der Wildnis findet. Zusätzlich erwarten euch bestimmte regionale Pokémon, die ihr in gewissen Zeiträumen finden könnt.
Durchgehend in der Wildnis:
Alola-Sandan*
Menki*
Quapsel*
Machollo*
Skorgla*
Trasla*
Schlurp* (seltener)
Galar-Flunschlik* (seltener)
In der Wildnis vom 4. Mai um 10:00 Uhr bis 6. Mai um 10:00 Uhr:
Sengo**
Vipitis**
In der Wildnis vom 6. Mai um 10:00 Uhr bis 8. Mai um 10:00 Uhr:
Jiutesto**
Karadonis**
In der Wildnis vom 8. Mai um 10:00 Uhr bis 9. Mai um 20:00 Uhr:
Furnifraß**
Fermicula**
Alle mit einem * markierten Pokémon können auch in ihrer Shiny-Form erscheinen. Alle Pokémon, die mit einem ** markiert sind, haben eine zusätzlich erhöhte Chance, in ihrer Shiny-Form aufzutauchen.
Was für Pokémon gibt es in Raids? In dem Event findet ihr auch angepasste Pokémon in Raids. Hierbei handelt es sich um die folgenden Pokémon:
1*-Raids:
Menki*
Teddiursa*
Quiekel*
Miniras
3*-Raids vom 4. Mai um 10:00 Uhr bis 6. Mai um 10:00 Uhr:
Sengo**
Vipitis**
3*-Raids vom 6. Mai um 10:00 Uhr bis 8. Mai um 10:00 Uhr:
Jiutesto**
Karadonis**
3*-Raids vom 8. Mai um 10:00 Uhr bis 9. Mai um 20:00 Uhr:
Furnifraß**
Fermicula**
Pokémon, die mit einem * markiert sind, könnt ihr auch als Shiny antreffen. Pokémon, die ein ** besitzen, haben eine zusätzlich erhöhte Chance, als Shiny zu erscheinen.
Welche Boni gibt es im Event? Über die Laufzeit des Events sind die folgenden Boni im Spiel aktiv:
10-fache Erfahrungspunkte, wenn ihr die Fotoscheiben von Arenen dreht
Doppelte Fang-Bonbons
Erhöhte Shiny-Chance bei Sengo, Vipitis, Jiutesto, Karadonis, Furnifraß und Fermicula
Welche Pokémon gibt es in Feldforschungen? Ihr könnt für das Absolvieren von Feldforschungen zusätzlich die folgenden Pokémon erhalten:
Alola-Sandan*
Menki*
Quapsel*
Schlurp*
Skorgla*
Trasla*
Galar-Flunschlik*
Pokémon, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny erscheinen.
Was gibt es in der befristeten Forschung? In dem Event gibt es auch wieder eine befristete Forschung. Absolviert ihr die Aufgaben, so könnt ihr euch über Erfahrungspunkte, Sonderbonbons, Sofort-TMs und Pokémon aus dem Event freuen.
GO-Kampfwochenende – Termin und Boni
Wann startet das Event? Das GO-Kampfwochenende startet am Samstag, dem 4. Mai 2024 um 00:00 Uhr und endet am 5. Mai 2024 um 23:59 Uhr. Bei diesem Event steht die GO-Kampfliga im Vordergrund.
Welche Boni gibt es im Event? In diesem Event gibt es die folgenden drei aktiven Boni:
4-facher Sternenstaub als Belohnung für Siege innerhalb der Kampfliga (außer am Ende eines jeden Kampfsets)
20 Kampfsets können täglich bestritten werden (statt fünf)
Kostenlose befristete Forschung, bei der das Kämpfen im Fokus steht und bei der ihr unter anderem Sandalen im Stil von Hala erhalten könnt
Was für Inhalte gibt es noch im Event? Es gibt eine kostenpflichtige befristete Forschung, die ihr für 0,99 Euro erwerben könnt. Hier enthalten sind Sternenstaub, ein Sternenstück, drei Sonderbonbons sowie drei XL-Sonderbonbons.
Zusätzlich gibt es PokéStop-Showcases, bei denen ihr mit den Event-Pokémon teilnehmen könnt.
Wann finde ich Crypto-Suicune in Raids? Crypto-Suicune wird im Mai als Raid-Boss erscheinen. Ihr findet das Pokémon an den Wochenenden in Crypto-Raids – so auch an diesem Wochenende. Vom 4. Mai bis zum 5. Mai ist Crypto-Suicune verfügbar.
Auch wenn Crypto-Suicune nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört, könnte das Pokémon dennoch für einige Trainer interessant sein.
Kann Crypto-Suicune als Shiny erscheinen? Ja, mit etwas Glück könnt ihr Crypto-Suicune auch als Shiny-Pokémon begegnen.
Was sagt ihr zu den Events? Gibt es eins, worauf ihr euch besonders freut? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare. Wenn ihr wissen wollt, was demnächst noch so ansteht, werft einen Blick auf unsere Übersicht zu den Events im Mai 2024 in Pokémon GO.
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Spieler wundern sich, warum ein 6 Jahre alter Shooter auf 3 verschiedene Kopierschutz-Versionen setzt. Denn in den Augen vieler Spieler würde einer völlig ausreichen.
Um welches Spiel geht es? Far Cry 5 ist ein Ego-Shooter, der am 27. März 2018 erschien. Die Handlung spielt in einem fiktiven Ort in den USA. Ihr ballert und kämpft euch durch eine offene Spielwelt und wehrt euch gegen einen radikalen Kult, der verhindern will, dass man mit der Außenwelt spricht.
Doch obwohl das Spiel mittlerweile 6 Jahre alt ist, fragen sich viele Spieler auf reddit: Warum braucht das Spiel nicht nur einen Kopierschutz, sondern gleich 3 verschiedene Versionen?
Farcry 5 setzt gleich auf 3 DRM-Methoden und alle sind umstritten
Welcher Kopierschutz kommt zum Einsatz? Insgesamt setzt Farcry 5 auf 3 verschiedene Typen von Kopierschutz oder DRM. Der Hinweis auf die verschiedenen Programme lässt sich etwa in der Steam-Beschreibung am rechten Rand finden. Ubisoft verweist hier auf die genutzten Sicherheitsmaßnamen. Das sind folgende 3:
EasyAnticheat
Denuvo
VMProtect
Während EasyAnticheat vor allem gegen Cheater eingesetzt wird, wird sie von einigen Herstellern auch als Kopierschutzmaßnahme eingesetzt, damit nicht mehrere Kopien des Spiels eingesetzt werden können. Denuvo und VMProtect sollen die Software gegen Kopiermaßnahmen schützen. Doch diese Maßnahmen stehen schon länger unter harter Kritik von Spielern.
Kopierschutz und Anti-Cheat ist in der Community immer ein riesiges Thema
Hersteller setzen auf Kopierschutz- und Anticheat-Mechanismen, um zu verhindern, dass Spiele „gecrackt“, kopiert und damit kostenlos verbreitet werden können. Damit will man Einnahmeverluste, um den Release verhindern und um die eigene Arbeit zu schützen. Das ist aus dieser Perspektive auch nachvollziehbar.
Warum gibt es Kritik? Spieler sind in der Regel nicht davon begeistert oder einfach ausgedrückt: Spieler mögen Kopierschutz-Mechanismen bei Spielen überhaupt nicht. Denn für sie sind die Schutzmaßnahmen nur Werkzeuge, um es Spielern noch etwas schwerer zu machen. Sie kritisieren Hersteller schon länger, dass sie Software wie Denuvo und Co einsetzen, da die Auswirkungen in ihren Augen nur negativ sind:
So berichtete unter anderem die GameStar darüber, dass Denuvo durch zahlreiche Systemabfragen den PC ausbremst und riesige Datenmengen hin und her schieben würde.
Bei dem hier genannten FarCry 5 kommt nicht nur eine Software, sondern gleich drei Varianten zum Einsatz. Alle drei Programme stehen bei Spielern in der Kritik, die Performance zu schwächen und regelmäßig für Probleme zu sorgen.
Gibt es auch positive Dinge? Einige Hersteller entfernen nach einigen Monaten oder Jahren bestimmte Schutzmechaniken wieder aus ihrem Spiel. Denn nach 5 oder 6 Jahren ist das Spiel finanziell ohnehin für den Publisher gelaufen und Raubkopien spielen für die Einnahmen keine Rolle mehr. In einem Fall entfernte der Entwickler versehentlich Denuvo aus seinem Spiel.
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Es ist wieder Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf eine Erfolgsmeldung aus Deutschland und coole Anmeldebelohnungen aus Tamriel. Es gab aber auch Dramen und eine prominente Kündigung für das Team von World of Warcraft.
Am 8. Mai erscheint der WoW-Patch „Dunkles Herz“, mit dem Prolog zu The War Within, den Traditionsrüstungen der Draenei sowie Trolle und mit dem Ereignis Remix: Mists of Pandaria (startet erst am 16. Mai). Der zugehörige Ingame-Trailer bringt einen beliebten Magier in Schwierigkeiten. Hier geht’s zu den offiziellen deutschen Patch Notes von Blizzard.
Anfang Mai ist der Pre-Patch von WoW Cataclysm Classic erschienen. Das Update läutet die Zersplitterung Azeroths und die veränderte Landschaft Kalimdors sowie der Östlichen Königreiche ein. Euch erwarten verschiedene Systemänderungen, neue Volks- und Klassenkombinationen sowie die neuen Völker der Worgen und Goblins. Zudem könnt ihr den Archäologieberuf erlernen und Ausrüstung über das Umschmieden verbessern (via Blizzard).
Klar ist außerdem, dass Final Fantasy XIV ein neues europäisches Datenzentrum erhalten wird, mit dem Namen Shadow und den Servern Innocence, Pixie sowie Titania (via Square Enix). Damit bereiten sich die Entwickler auf den Spieleransturm vor, der sicherlich mit der Dawntrail-Erweiterung anstehen wird.
Über die täglichen Anmeldebelohnungen schenkt euch The Elder Scrolls Online im Mai 2024 unter anderem eine Oase als Eigenheim sowie ein Schwein als Begleiter. Außerdem könnt ihr auf dem PTR das neue Kapitel Gold Road sowie Update 42 anspielen.
Die Entwickler von Star Wars: The Old Republic haben verraten, welche Inhalte mit Update 7.5 auf den Liveservern des MMORPGs landen sollen. Zu den Highlights gehören das neue Story-Kapitel rund um Padawan Sa’har Kateen, die Wiederherstellung einer Farm sowie die Zucht eines Basilisk-Begleiters. Außerdem stehen in SWTOR die Feierlichkeiten zum Star-Wars-Tag am 4. Mai an – ihr könnt euch einen BX-24-Droiden sichern.
Final Fantasy XI feiert diesen Monat das 22. Jubiläum, die Feierlichkeiten beginnen ab dem 14. Mai (via Square Enix).
In Eve Online laufen die Kapselpilotentag-Feierlichkeiten. Überall in New Eden sind Erkundungs- und Kampfgebiete aufgetaucht und ihr könnt euch wertvolle Daten und Technologien erspielen (via CCP Games).
In Dungeons & Dragons Online wird seit geraumer Zeit das 50. Jubiläum von D&D gefeiert. Aktuell könnt ihr euch dabei im Spiel sogar eine der Erweiterungen des MMORPGs kostenlos sichern. Mehr Infos erfahrt ihr auf der offiziellen Webseite.
Während wir die Alpha von Pax Dei in der vergangenen Woche recht kritisch bewertet hatten, feiert der bekannte Streamer Asmongold das Spiel von Mainframe. Für ihn gibt’s hier klar das beste Bausystem einer MMO-Sandbox. Als Beweis für die These zeigte er stolz eine riesige Burg, die seine Gilde in wenigen Tagen um einen Berg herum gebaut hat.
Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist. Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare bei MeinMMO.
In FC 24 sorgt ein Pack im Shop gerade für mächtig Aufsehen. Während sich selbst hartgesottene Pay2Win-Streamer über das Preis-Leistungs-Verhältnis beschweren, sind es für einen anderen Experten vor allem die Begleiterscheinungen auf dem Transfermarkt, die das Pack in ein schlechtes Licht rücken.
Was ist das für ein Pack? Das „Premier-League-TOTS-Duo-Garantie-Pack“ ist ein spezielles Promo-Pack, was passend zum Team of the Season (TOTS) der Premier League erschienen ist. Dieses garantiert folgende Inhalte (alle Items sind untauschbar):
2 garantierte Premier-League-TOTS-Profis, davon 1 garantiert mit min. 92 Gesamtrating
35 seltene Goldprofis mit min. 84, davon 3 min. 88 Gesamtrating
Für einen stolzen Preis von 750.000 Münzen oder 5.000 FC Points könnt ihr euch das Pack sichern. Im Shop könnt ihr euch gerade 5.900 FC Points zum Preis von 49,99 € holen, sodass ihr für das garantierte TOTS-Pack quasi 50 Euro blechen müsstet.
Eines der bekanntesten Streaming-Duos Deutschlands hat das Pack mehrfach ausgetestet und war vom Ergebnis überwiegend enttäuscht. Ein weiterer Content-Creator hat derweil auf seinem neuen Account mit den Folgen auf dem Transfermarkt zu kämpfen.
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EA Sports FC 24: Update-Teaser zur EM 2024
Shop-Pack garantiert TOTS, aber zu welchem Preis?
Sind die garantierten TOTS-Packs lohnenswert? Dieser Frage haben sich auch die Jungs des Streaming-Duos Tisi Schubech (hier kommt ihr zum YouTube-Kanal) gestellt. Der Kanal der beiden ist dafür bekannt, regelmäßig Pack-Openings anzubieten. Geld spielt für die Content-Creator dabei keine Rolle.
Für ihr neues Format, bei dem beide zum ersten Mal seit vielen Jahren gegeneinander antreten, öffneten sie unabhängig voneinander das neue Pack. Was sie gezogen haben und wie ihre Reaktionen ausfallen, könnt ihr euch in dem kurzen Videoausschnitt ansehen:
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„Es ist immer dasselbe“: Pay2Win-Streamer erst „im Bruch“, aber dann …
Im Video ist zu sehen, wie beide abwechselnd nacheinander die garantierten TOTS-Packs ziehen. Die ersten 3 Packs bestätigen, was ihre Community bereits geahnt hatte.
Anstatt einer wirklich teuren Karte zu ziehen, bekamen sie in den ersten 3 Anläufen die billigsten TOTS-Spieler aus der Premier League. Keine der angezeigten Karten kommt über einen Preis von 60.000 Münzen hinaus. Besonders ärgerlich, wenn man bedenkt, dass eigentlich 10 von 15 TOTS-Spielern aus der Premier League über 500.000 Münzen kosten, die meisten sogar die Millionenmarke knacken.
Immerhin konnte sich einer der beiden Jungs im letzten Pack noch über die günstigste der teureren Karten freuen, nachdem er sich vorher lautstark über die anderen, gezogenen Spieler und über EA beschwert hatte.
Am Ende standen insgesamt 200 Euro einem TOTS gegenüber, der 600.000 Münzen kostet. Dementsprechend fällt das Fazit der Pay2Win-Streamer für den Kauf eines solchen Packs aus: „Fuffi angezündet“.
Was hat das Pack sonst noch für Auswirkungen auf das Spiel? Allein das bloße Angebot eines solchen Packs, selbst wenn man sich nicht zum Kauf verlocken lässt, hat unmittelbare Konsequenzen für den Transfermarkt in Ultimate Team und somit für alle Spieler.
Zwar ist die Chance, einen richtig teuren Spieler aus dem TOTS-Pack zu ziehen, äußerst gering (siehe Beispiel Tisi Schubech). Dennoch gibt es einige Leute, die Geld in die Hand nehmen und mit einer ordentlichen Portion Glück eine teure Karte ziehen. Dadurch kommen viel mehr, auch begehrtere TOTS-Karten in den Umlauf, was den Preis vieler TOTS-Spieler nach unten drückt.
Das musste auch ein anderer Streamer schmerzlich erfahren.
Auch RTG-Streamer verzweifelt: „Bin fertig mit dem Spiel“
Den Auswirkungen des Packs für den Transfermarkt konnte auch er sich nicht entziehen, wie ihr diesem Videoausschnitt entnehmen könnt:
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Nach eigenen Angaben hat Gamerbrother 800.000 Münzen verloren, weil er eine TOTS-Karte für über 2 Millionen gekauft hatte, die nach nur kurzer Zeit ordentlich im Preis nach unten fiel. Er macht vor allem das garantierte TOTS-Pack für diesen raschen Preisabfall verantwortlich.
Für einen RTG-Account stellen 800.000 Münzen einen herben Verlust dar. Der Content-Creator betont mehrmals, dass er extra lange gespart habe, um in eine starke Karte zu investieren. Daraus wurde eindeutig nichts.
Der Markt wird wohl während des TOTS unberechenbar bleiben, wenn EA weiterhin solche Shop-Packs zur Verfügung stellt und Spieler diese auch kaufen. Wann ihr mit welchem TOTS in FC 24 rechnen könnt, haben wir auch bei MeinMMO für euch zusammengetragen: Wann kommt welches TOTS? Alle wichtigen Infos zum Event
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