Der neue Title Update 10.1 von The Division 2 ist online. Es bringt besseren Loot und lässt euch gezielter auf Exotics Jagd machen. Auch viele Bug-Fixes sind am Start. MeinMMO fasst die Patch Notes für euch auf Deutsch zusammen.
Was ist bei Division 2 los? Der Loot-Shooter von Ubisoft brachte erst vor ein paar Wochen seinen zweiten großen Raid unter die Agenten und startete heute (21. Juli) das Title Update 10.1 (TU). Die Wartungen dafür sind bereits abgeschlossen und ihr könnt das neue TU runterladen. Hier die Download-Größer der Plattformen:
PC ca. 1,22 GB
PS4 ca. 1,5 GB
Xbox ca. 2,0 GB
Das neue Update bietet eine lange Liste an Bug-Fixes und Balance-Updates. Die Highlights sind allerdings die Verbesserungen beim Loot:
Die Loot-Qualität von Aktivitäten mit höheren Schwierigkeitsgraden
Bessere Item-Qualität für die Clan- und “Dark Zone”-Kisten
Gezielter Exotics in Missionen farmen
Generell geht der Zufalls-Faktor für starke Ausrüstung damit weiter runter. Wenn ihr das richtige Item findet und endlich mal die Marke und alle Werte stimmen, ist die Wahrscheinlichkeit nun größer, dass die Werte auch stark sind. Der große Zufalls-Faktor steht schon länger auf der Agenda der Entwickler und wird damit weiter eingeschränkt.
Guter Loot ist so eine Sache in Division 2. Es gibt ihn schon, aber man braucht viel Glück.
Division 2: Title Update 10.1 – Patch Notes Zusammenfassung
Was genau haben sie beim Loot geändert? Die Loot-Qualität auf höheren Schwierigkeiten ging generell etwas nach oben. Auf “Herausfordernd” fällt die Steigerung noch moderat aus, doch auf “Heroisch” und “Legendär” versprechen die Patch Notes einen größeren Anstieg.
Auch die Loot-Kisten, die ihr immer mal wieder aus verschiedenen Quellen erhaltet, bieten jetzt bessere Qualitäten:
Die “Field-Proficiency”-Kisten haben nun “Heroischen”-Loot (voher “Herausfordernd”)
Das Gleiche gilt für die “Dark Zone”-Kisten (von “Herausfordernd” auf “Heroisch”)
Clan-Kisten gehen von “Heroischen”-Loot auf “Legendären”-Loot
Die Season-Kisten bleiben auf “Legendär” werden aber aufgrund der generellen Verbesserung des Lootes ebenfalls besser
Obendrauf gibts noch eine Änderung beim Exo-Sammeln. Die Bosse der Missionen droppen jetzt keine “allgemeinen” Exotics mehr, sondern nur noch die missionsspezifischen.
Als Beispiel nennen die Patch Notes das “Big Horn”. Darauf habt ihr eine Chance, wenn ihr legendäre Missionen spielt. Der Boss der Mission kann als Exotic dann nur noch dieses “besondere” Exo droppen und die Exotics, bei denen er aufgrund des “Zielgerichteten Loot”-Systems eine erhöhte Chance hat. Dadurch könnt ihr bestimmte Exos noch gezielter farmen. Auf die Exotics des allgemeinen Loot-Pools, habt ihr aber beim Abschluss der Mission ebenfalls eine Chance. Die Änderung gilt nur für die finalen Bosse.
Hier gibts die neuen Exotics der Warlords-Erweiterung, die ihr jetzt teilweise besser farmen könnt:
Was gab es für Balance-Updates? Hier gab es ein bisschen was von allem. Ein paar Anpassungen im PvP hier, neue Munitions-Kapazitäten da und ein paar Fertigkeiten wurde überarbeitet:
Maximale Munitions-Kapazität der Gewehre von 280 auf 420 hoch
Benanntes Item “Schmiede” gibt nun 50 % Gesundheits-Bonus, statt 10 %
Das Gear-Set “Foundry Bulwark” wird erneut schwächer. Rüstungs-Heilung des Gear-Set-Bonus geht von 3 % auf 1 % die Sekunde runter.
Einige Anpassungen bei der Munition des Chem-Werfers und die Heilung des Versträker-Werfers geht um 11 % nach oben.
Die Schock-Falle hat nun kürzere Abklingzeit und längere Dauer
Größere Anpassungen gab es allerdings bei den Drohnen-Stöcken. Fast alle Varianten bekamen ein Fein-Tuning spendiert und für alle “Hives” gibts eine längere Wirkungs-Dauer:
Basis-Dauer aller “Hives” geht von 50 s auf 180 s hoch
Wiederbeleber-Stock mit geringerem Cooldown – Von 240 s auf 180 s
Booster-Hive verstärkt nun den Waffen-Schaden nicht mehr – Verbessert jetzt Gefahren-Schutz, Waffen-Handling und Nahkampf-Schaden und reinigt Status-Effekte.
Dazu gab es viele Anpassungen bei den einzelnen Werten der “Hive”, wie Reichweite und Buffs der unterschiedlichen Tier-Stufen.
Die Schockfalle bekam einen kräftigen Buff spendiert.
Was gab es für Bug-Fixes? Hier konnten die Entwickler von Massive eine lange Liste an Fehler-Behebungen posten. Das sind die Highlights:
Ungenaue Cooldown-Starts bei einigen Fertigkeiten behoben
Einige Probleme mit den “Glühwürmchen” gefixt – Blender und Zerstörer-Glühwürmchen funktionierten manchmal nicht richtig
Fehler beim Endboss “Keener” beseitigt
Probleme beim “Guardian”-Event behoben
Kleinere Fehler im Raid “Stahlross” behoben
Einige Sound-Probleme gefixt, zum Beispiel fehlende Ton-Spuren beim Endboss “Keener”
Die Liste ist deutlich länger und umfasst noch weitere nervige Kleinigkeiten, die euch jetzt nicht mehr stören sollten. Die kompletten Patch Notes mit den Bug Fixes gibt es wieder im Ubisoft Forum.
Wie geht es bei Division 2 weiter? Seit dem Start der großen Warlords-Erweiterung im März fährt Division 2 ein Season-System, das beinahe im Wochentakt für Änderungen im Spiel sorgt. Aktuell läuft die Season 2 und zu dem neuen Content gibts einen Battle Pass, der massig Belohnungen ausspuckt, wenn ihr ihn levelt.
Das aufregendste Thema ist allerdings ein schon offiziell bestätigter Endlos-Modus à la “Underground” von Division 1. Bei “Skyscraper” müsst ihr euch durch einen Wolkenkratzer kämpfen und immer weiter die Etagen nach oben kommen. Ein Datum für den neuen Modus gibt es aber bislang noch nicht.
In Korea wird ein neues MMORPG mit dem Namen RISE entwickelt. Es soll in einer düsteren mittelalterlichen Fantasy-Welt spielen und den Fokus auf die Story legen. Ein erster Prologue-Trailer erinnert dabei an The Witcher.
Was ist das für ein MMORPG? RISE wird ein neues Spiel vom Entwickler NXN und befindet sich noch früh in der Entwicklung. Es soll in der Unreal Engine erstellt werden und für PC, Konsolen und Mobile erscheinen.
Ein erster Trailer zeigt dabei noch kein Gameplay, sondern die grobe Ausrichtung des Spiels. Das gezeigte Material erinnert an die Witcher-Reihe und zeigt einen Charakter, der zusammen mit seinem Pferd und Schwert Einöden, dunkle Wälder und eisige Berge bereist. Dabei trifft er auf Monster in Form von blutrünstigen Wölfen.
Das Spiel selbst soll laut MMOCulture Wert auf Realismus liegen. Darum soll Motion-Capture für die Charaktere im Spiel zum Einsatz kommen.
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Emotionen und Story sollen eine wichtige Rolle spielen
Wie ist das MMORPG aufgebaut? RISE soll seinen Fokus auf die Geschichte legen. Diese soll sich realistisch anfühlen und für viele Emotionen bei den Spielern sorgen. Dabei spielen Dunkelheit und Brutalität wohl eine Rolle.
Zu den Inhalten des Spiels ist bisher folgendes bekannt:
Gruppen in RISE bestehend aus 5 Spielern.
Gleichzeitig soll es jedoch große Schlachten mit vielen Spielern geben.
Genauere Details gibt es zu RISE bisher nicht, da sich das Spiel noch in früher Entwicklung befindet.
Eines der Artworks zu RISE (Quelle: MMOCulture)
Was ist das für ein Entwickler? NXN, das Studio hinter dem Spiel, entstand aus einem Team, das für Netmarble das 2015 erschienene Mobile-MMORPG Raven kreiert hat.
Das Spiel läuft heute noch in Korea, wurde jedoch in der globalen Version abgeschaltet.
Erscheint das Spiel bei uns? Eine offizielle Aussage zum Release gibt es nicht. Laut MMOCulture soll der CEO der Firma jedoch gesagt haben, dass es das Ziel sei, “Emotionen zu hinterlassen, an die sich Nutzer in der ganzen Welt durch realistische Geschichten und das Spielgefühl erinnern können.”
Das deutet zumindest darauf hin, dass RISE nicht nur in Korea erscheinen wird.
Der Twitch-Streamer SDSocrates bescherte seinen Zuschauern einen herzergreifenden Moment in seinem Twitch-Stream. Grund dafür war seine Mutter, die den Stream kaperte und viele Zuschauer dahinschmelzen ließ.
Das ist die Situation: Der Streamer SDSocrates war gerade dabei, Halo 3 zu zocken und kurzzeitig nicht am Rechner. Während seine Zuschauer eine Spielfigur beobachteten, die sich nicht bewegte, kam die Mutter des Streamers ins Bild und setzte sich an seinen Schreibtisch.
Dort sorgte sie für einen Moment, von dem sie dachte, er würde ihrem Sohn furchtbar peinlich sein. Doch viele Zuschauer zeigten sich hingegen begeistert von der Mutter. Ein Clip geht jetzt durchs Netz.
Mutter singt Schlaflied – Zuschauer schmelzen dahin
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Die Mutter kapert den Stream und dankte zunächst allen Zuschauern für die Unterstützung. Anschließend sagt sie, dass sie die Zuschauer auch unterhalten möchte und stimmte das Lied “You Are My Sunshine” an, weil sie ihrem Sohn das früher immer vorgesungen hatte.
Nun schaut sie in den Chat und sagt: “Er wird mich umbringen, wenn er sieht, was ich getan habe.”
Sie meint zu seinen Zuschauern, die sollen ihrem Sohn doch bitte sagen, dass er doch sein Bett machen und sein Zimmer aufräumen soll. Immerhin muss sie ihren mütterlichen Pflichten noch nachkommen.
Wie kommt der Clip an? Normalerweise ist es für hartgesonnene Gamer wohl die Höchststrafe, wenn die Mutter plötzlich auftaucht und auch noch ein peinliches Kinderlied singt. Das Video dazu kommt aber äußerst gut an und verschafft dem kleinen Streamer etwas mehr Popularität:
Vor dem Clip hatte SDSocrates keine 100 Follower und im Schnitt 7 Zuschauer
Nach dem Clip gewann er bei seinem nächsten Stream 1262 Follower dazu und ihm schauten 100 Leute im Schnitt zu
Auf reddit fasst der User Wulkingdead die Situation gut zusammen: “Aww, das ist einer dieser unbezahlbaren Momente, wo man sich denkt: “Oh Gott, Mama, bitte hör auf”. Und später im Leben sieht man das und erkennt, dass seine Mutter die beste Mutter aller Zeiten war, und man ist so dankbar, dass sie deine Mutter war.”
SDSocrates selbst hat sich ebenfalls zur Aktion geäußert. Er hat auf seinem Twitch-Kanal einen Clip hochgeladen mit dem Namen “Habe mein Zimmer aufgeräumt. Ich liebe dich, Mama.”
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Der Twitch-Kanal der US-Army stand zuletzt in Kritik.
Zuletzt sorgte die US-Army für Aufsehen, weil sie ein falsches Gewinnspiel veröffentlicht hatten. Das führte so weit, dass sogar Twitch eingegriffen hat und den Kanal aufforderte, das Gewinnspiel zu löschen:
Mit den richtigen Aufsätzen können die Waffen in Call of Duty: Warzone zu richtigen Monstern werden. Der Profi Nick „Nickmercs“ Kolcheff hat seinen Build für ein Sturmgewehr vorgestellt, das wirklich jeder im Waffenschrank hat: Die Kilo 141 – Quasi ohne Rückstoß.
Was ist das für ein Build? Mit den richtigen Aufsätzen beim Waffenschmied baut der Profi Nickmercs aus der Kilo 141 ein Sturmgewehr, das quasi nicht mehr verzieht. Sie schießt so genau und hat so wenig Rückstoß, dass sie schon einem Laser gleicht.
Nickmercs nutzt die Waffe in seinem Stream und zeigt dabei, wie er stolze 18 Kills mit der Kilo erzielt. Die Kilo zählt ohnehin zu den Top-Waffen in Warzone und schafft es sogar auf Platz 4 der beliebtesten Sturmgewehre.
Wer ist Nickmercs? Nickmercs ist einer der größten CoD-Streamer und arbeitet in der Organisation FaZe-Clan, eine der größten E-Sports-Organisationen in Call of Duty. Er galt in Fortnite als einer der besten Controller-Spieler und ist aktuell viel in der Warzone unterwegs. Nickmercs bekam von CoD sogar ein mysteriöses Paket, das womöglich den Start der Season 5 “leakt”.
„No Recoil“-Build für die Kilo 141
So baut ihr den Build nach: Ihr benötigt folgende 5 Aufsätze:
Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
Lauf: Singuard Arms 19,8“ Hetzer
Visier: VLK 3,0x-Visier
Unterlauf: Kommando Vordergriff
Munition: 60-Schuss-Magazin
Der Monolith-Schalldämpfer ist mittlerweile eine Standard-Option, um den Schaden von Waffen auf der Reichweite zu erhöhen und die Schüsse zu dämpfen. Der Lauf sowie das Visier sind dazu da, um die Waffe auch auf große Distanzen äußerst genau zu machen.
Mit dem Kommando Vordergriff habt ihr den Aufsatz an der Hand, der maßgeblich für die „Laser“-Eigenschaften verantwortlich ist. Er hilft euch hier am meisten dabei, die Waffe so gut zu kontrollieren.
Ihr könnt bei der Kilo ein noch größeres Magazin einbauen, verliert dadurch jedoch mehr Mobilität und steigert die Nachlade-Zeit, was schnell mal zum Problem werden kann.
Was sind die Vorteile? Das 60 Schuss-Magazin bietet euch einen konstanten Schaden und ihr könnt auch mehrere Feinde am Stück erledigen. Bereits nach wenigen Schüssen verzieht sie kaum noch und trifft beinahe punktgenau. Sie verhält sich ähnlich wie die M13 in ihrem Laser-Setup, hat aber noch einen weiteren, großen Vorteil.
Denn das vermutlich Beste an dem Setup ist, dass selbst neue Spieler es sich schnell freischalten können – Die Kilo 141 ist das erste Sturmgewehr und ihr müsst es euch nicht erst freispielen. Sobald ihr ab Stufe 4 eure Loadouts anpassen dürft, steht die Knarre zur Verfügung. Ihr könnt sofort mit der Waffe anfangen und sie für die Aufsätze leveln.
Das macht die Kilo schon zur idealen Einsteiger-Waffe für Modern Warfare, die sich auch für Veteranen noch hervorragend eignet. Mit dem Build könnt ihr sie sogar im Battle Royale einsetzen und Gegner besonders auf mittlere und höhere Distanzen leicht zerlegen. Hier die Waffe in Nickmercs Video im Einsatz:
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Was sind die Nachteile? Obwohl die Kilo mit dem Laser-Build selbst auf große Distanzen stark ist, unterliegt sie in ihrer Leistung einigen anderen Waffen – etwa der Bruen MK9. Auch Nickmercs betont, dass die Bruen seiner Meinung nach die absolut stärkste Waffe in Warzone ist.
Der Profi Vikkstar hat kürzlich gezeigt, warum die Bruen so stark ist. Anders als die Kilo, bei der ihr einem Sturmgewehr gewisse Eigenschaften eines LMG gibt, klappt das bei der Bruen umgekehrt. Sie besitzt die hohe Durchschlagskraft eines LMG und wird dann erweitert um die Mobilität eines Sturmgewehrs.
Valorant will jedes Jahr 6 neue Helden bringen. Doch bisher wissen wir nur wenig über die nächsten Agenten und nichts über die noch kommenden Charaktere. Dataminer haben nun Hinweise auf Agenten namens Shatter und Crusader gefunden. Doch Riot sagt: Nö, die kommen nicht mehr.
Wer sind die neuen Agenten Shatter und Crusader? Dataminer haben auf der Suche nach Infos zu kommenden Helden tief im Code von Valorant gewühlt. Denn oft sind dort versteckte Hinweise auf neue Assets schon im Vorfeld zu finden. Daher staunten sie auch nicht schlecht, als es handfeste Spuren von gleich zwei neuen Agenten zu sehen gab:
Ein Agent soll Shatter heißen und wohl Klone von sich erzeugen können. Die lenken dann die Gegner ab.
Ein anderer Held heißt anscheinend Crusader und er soll einen Schild tragen. Den Schild kann er sogar ablegen und so portable Deckung erzeugen. Außerdem soll er Granaten schmeißen.
Die beiden Agenten erinnern in dieser Form ein wenig an die Charaktere Mirage und Gibraltar aus Apex Legends, die ähnliche Skills haben.
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Was steckt hinter den neuen Agenten? Da dieses Jahr noch mindestens drei neue Agenten kommen sollten, je einer im August, im Oktober und im Dezember, passt die Rechnung eigentlich. Denn wenn Killjoy/Bombshell im August kommt, dann wären die beiden späteren Slots noch für Shatter und Crusader frei.
Doch hier schob Riot dem Enthusiasmus leider einen Riegel vor. Denn der Lead-Character-Designer Ryan „Morello“ Scott meldete sich via Twitter zu Wort und erklärte, dass die beiden Agenten Shatter und Crusader schon lange vom Tisch wären.
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„[Das sind] Super alte, gestrichene Charaktere. Ich habe schon in meinem Stream viel darüber gesprochen, dass Crusader gekickt wurde. Ihr lest alle zu viel in den Dateien – [Es gibt] viele Dinge, die im Laufe der Zeit aus dem Spiel herausgeschnitten wurden.“
Konkret meint er, dass Shatter komplett gestrichen wurde und auch keine frühe Version des Duellanten Phoenix war, wie vermutet wurde. Crusader wiederum war ein früher Entwurf eines Agenten, der dann zum Charakter Breach wurde. Der kommt ohne Schild, aber dafür mit massig CC-Skills.
Ihr werdet also wohl niemals die Agenten Shatter und Crusader in Valorant zu sehen bekommen. Zumindest falls Riot nicht doch irgendwann beschließt, die uralten Konzepte wieder auszugraben.
Alle aktuellen Agenten im Tier-List-Rating findet ihr übrigens hier:
Was wissen wir wirklich über den kommenden Agenten? Die Hinweise auf den im August kommenden Agenten sind hingegen nicht von Riot dementiert worden. Demnach sollte tatsächlich ein Agent namens Bombshell oder Killjoy kommen. Der soll irgendwas mit Robotern und Türmen zu tun haben und womöglich sogar aus Deutschland kommen. Da der Start von Akt 2 der Season 1 schon bald starten dürfte, wird es sicherlich bald noch mehr Infos zu dem kommenden Agenten in Valorant geben.
Das Update 13.30 in Fortnite ist jetzt da und bringt Map-Änderungen, Hinweise auf die neuen Fahrzeuge und einige Fehlerbehebungen. MeinMMO zeigt euch, was sich geändert hat.
Die Patch Notes für den Battle-Royale-Modus in Fortnite sind von Epic Games nicht veröffentlicht worden. Wir fassen euch aber die größten Änderungen, die man bisher bemerkt hat, zusammen.
Was ist jetzt anders? Mit dem neuen Update sind einige der Fahrzeuge von der Map verschwunden. In einer Mail, die Epic den Content Creators geschickt hat, haben sie erwähnt, dass die Fahrzeuge entfernt wurden, weil ihre “No Sweat”-Versicherungen erst überprüft werden müssen.
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Was ist neu? Die Tankstellen, die einst mal klein waren, wurden jetzt überarbeitet und haben ein Upgrade bekommen. Sie wirken jetzt deutlicher wie Tankstellen, in denen man auch tanken könnte.
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Das könnte ein weiterer Hinweis sein, dass die neuen fahrbaren Autos schon bald ins Spiel kommen. Dataminer hatten in den Daten von Fortnite nämlich die Statistiken für die Fahrzeuge gefunden und dort kann man sehen, dass man die Autos wohl tanken muss, um sie zu benutzen.
Fehlerbehebungen
Wie ist der Stand der Bugs in Fortnite? Auf dem Fortnite-Trello sind alle Fehler aufgelistet, die entweder behoben wurden oder sich noch im Spiel befinden. Diese Fehler werden jetzt als behoben angezeigt:
Wasserstrudel temporär deaktiviert
Vorratslieferungen können bei The Authority nicht geöffnet werden
Schwebende Ringe nicht sichtbar auf Plattformen mit niedriger Auflösung
Schwarze Dreiecke tauchen hinter Spielern auf, wenn sie sich zum Sturm drehen
Gleiten in der Umgebung von The Authority funktioniert nicht richtig
Neue Unterfangen werden eingeführt: Ab dem 28. Juli 2020 um 2:00 Uhr wird ein neues Unterfangenen-System eingeführt, bei dem die Fortschritte zurückgesetzt werden. Dafür finden jetzt saisonale Unterfange statt, in der sich Spieler vor neue Herausforderungen stellen können.
Das erste saisonale Unterfangen findet im “verwüsteten Ödland” statt und bringt gleich eine neue Auftragsreihe, in der ihr euch den Helden “Burger Boss” freischalten könnt.
Dennis als der Burger Boss der Heimatbasis
Heldin zum 3. Geburtstag von Fortnite: Zur Feier des 3. Geburtstags von Fortnite könnt ihr euch die Heldin: Geburtstagsbrigade-Penny freischalten. Verfügbar ist sie über den Auftrag: Sprenghüllen, ab dem 25. Juli um 2:00 Uhr.
Das Update 13.30 brachte zwar neue Hinweise auf die fahrbaren Autos, ein paar Map-Veränderungen und Fehlerbehebungen, doch ein Fehler ist immer noch im Spiel und Spieler diskutieren auf reddit darüber.
Heute, am 21. Juli, startete das neue und kostenlose MMORPG SoulWorker Anime Legends für Android und iOS. Im Fokus stehen actionreiche Kämpfe und echtes Anime-Feeling. Außerdem könnt ihr bei uns auf MeinMMO exklusiv ein kostenloses Starter-Paket gewinnen.
Was ist das für ein Spiel? SoulWorker Anime Legends ist ein Mobile-MMORPG und entführt euch in die Welt von SoulWorker. Es unterscheidet sich etwas von der PC-Version, die 2018 von Gameforge veröffentlicht wurde, weswegen es auch einen eigenen Namen bekommen hat. Crossplay gibt es also nicht.
Das neue Mobile-MMORPG legt Wert auf rasante und actionreiche Kämpfe. Dabei spielt das Combo-System eine wichtige Rolle, in der perfektes Timing erwartet wird. Zudem gibt es Combos, die zusammen mit anderen Spielern ausgeführt werden können.
Gutes Timing führt zu langen Combos und entsprechend viel Schaden.
Ein Fest für Anime- und Schnetzel-Fans
So läuft das Gameplay ab: In SoulWorker Anime Legends erwarten euch verschiedene Quests und Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Dabei stehen euch 6 verschiedene Charaktere zur Auswahl, die ihr leveln und ausrüsten könnt.
Mit diesen Charakteren kämpft ihr allein oder in einer Gruppe aus 4 Spielern gegen Monster und erkundet verschiedene Dungeons. Dabei laufen euch Horden von Gegnern über den Weg, die es auszuschalten gilt. Denn die Menschheit kämpft ums Überleben. Die Große Leere, ein alles absorbierendes Portal, ebnete einer Flut von Dämonen den Weg in die Welt.
Das sind die 6 Helden des Spiels: In dem MMORPG wählt ihr einen der vorgegebenen Charaktere aus, die jeweils einen eigenen Spielstil haben:
Haru Estia – Trägt ein großes Schwert mit viel Flächenschaden
Stella Unibell – Verwendet eine Gitarre als Waffe
Lilly Bloommerchen – Nutzt im Kampf eine Sense und hat eine hohe Schlagrate
Erwin Arclight – Der einzige männliche Charakter, nutzt als Waffen zwei Pistolen
Iris Yuma – Nutzt einen riesigen Hammer für kräftige Schläge
Chii Aruel – Trägt ein Katana als Waffe
Wie steht es um PvP? Neben vielen verschiedenen PvE-Inhalten gibt es auch die Möglichkeit, gegen andere Spieler anzutreten. Das PvP findet in Arenen statt und es gibt passend dazu Bestenlisten.
Wo kann man sich das Spiel herunterladen? SoulWorker Anime Legends lässt sich über den Google Play Store oder im App Store kostenlos herunterladen.
Was sind die Systemvoraussetzungen? Um SoulWorker Anime Legends auf dem Smartphone spielen zu können, benötigt ihr ein iPhone 6s/iPad Air 2 oder ein Galaxy Note 5/Galaxy Tab S3 oder bessere Geräte.
Wie läuft das Giveaway? Bei uns auf MeinMMO könnt ihr einen von 45 Starter-Keys zu SoulWorker Anime Legends gewinnen. Das Paket wurde uns vom Publisher GameForge zur Verfügung gestellt und enthält:
Ticket-Supply-Boxen im Wert von je 2,50 EUR mit zufälligem Content in Form von Tickets, Auto Clear Tickets und der In-Game-Währung Zennys.
Kommentiert dazu einfach diesen Beitrag und schreibt dazu, warum euch das Spiel interessiert. Die ersten 45 Kommentare bekommen dann den Key zugeschickt.
Zwei Profis haben in Valorant einen Bann kassiert, weil sie in einem Turnier gecheatet haben. Statt sich jedoch darüber zu beschweren, nehmen es beide hin und geben es sogar zu. Sie wollen mit dem Shooter aufhören. Ob sie wiederkommen, wissen sie nicht.
Um wen geht es? w3ak und phox sind zwei junge Profis, die sich bisher in kleineren Turnieren in Valorant gut geschlagen haben. Beide spielten für das Team Athletic Strong Muscular Ragers (A.S.M.R.) und haben mit diesem einige der Sunday Showdowns in Valorant gewonnen.
In einem kürzlichen Turnier der Nerdstreet Gamers haben sie mit ihrem Team den dritten Platz belegt und sollten eigentlich ab dem 22. Juli für das Profi-Team Echo 8 im PAX Arena Invitational spielen, dem ersten größeren Turnier, an dem sie hätten teilnehmen können. Valorant selbst hat noch keine eigenen E-Sport-Liga.
Die PAX Arena hätte sich richtig gelohnt für w3ak und phox. Bildquelle: Pixel-Magazin
Ihre Karriere hat jedoch nun bereits ein Ende gefunden, ehe sie wirklich anfangen konnte. Bei beiden Spielern wurden bereits zuvor Cheats vermutet und diese Vermutung hat sich nun bestätigt. Beide Spieler erhielten einen permanenten Bann in Valorant.
w3ak hat in seiner kurzen Zeit im E-Sports laut Liquipedia 650 $ mit Valorant verdient. Die Einnahmen von phox sind nicht bekannt.
„Ich nehme das als Zeichen, dass es nichts für mich ist“
Was ist vorgefallen? Nach dem offenen Turnier der Nerdstreet Gamers hat phox berichtet, dass er einen Permabann erhalten habe. Sein Kollege w3ak habe anschließend ebenfalls seinen Account geprüft und festgestellt, dass er auch nicht mehr spielen kann.
Beide Spieler haben dann direkt zugegeben, dass sie gecheatet haben und den Bann akzeptieren. Sie gaben daraufhin ebenfalls bekannt, sich aus der kompetitiven Szene von Valorant zurückzuziehen, w3ak dauerhaft, phox mit einer möglichen Option zur Rückkehr.
Das sagen die Spieler dazu: w3ak sagt in einem Tweet relativ direkt, dass er die ganze Sache nicht unnötig in die Länge ziehen wolle und aufhöre (via Twitter). Ein wenig später gibt er sogar zu, niemals eine Profi-Karriere verfolgt zu haben:
Ehrlich, ich habe nicht versucht, ein Profi zu werden, auch wenn ich es zuvor in einem twitlonger gesagt habe. Ich habe phox immer gesagt: “Was werden wir tun, wenn wir unter Vertrag genommen werden. Aufhören zu cheaten und dann schlechter werden? Ich will keinen Vertrag unterschreiben und dann gebannt werden…”
In seiner längeren Nachricht auf twitlonger spricht phox darüber, dass es ihm in letzter Zeit immer schlechter gehe. Ein Freund von ihm sei gestorben, sein psychischer Zustand sei generell nicht gut und er haben zwischen 12 und 15 Stunden am Tag Ranked in Valorant gespielt.
Das alles habe dazu geführt, dass es ihm immer schlechter gehe. Er hätte zwar noch Spaß gehabt an Valorant, aber sei damit nicht glücklich geworden. Dazu habe es dazu geführt, dass er seine Bildung vernachlässige, was er nicht mehr wolle:
Ich habe angefangen, schlechte Leistungen in der Schule zu bringen und viele meiner Aufgaben in den College-Klassen verpasst. Ich kann es mir nicht leisten, meine Mutter zu enttäuschen, die vollständig für meine Bildung aufkommt […] Ich habe die Scheiße aus diesem Spiel herausgezockt und versucht, der beste zu werden und für lange Zeit war das meine Flucht aus der Realität. Das hat mir lange Zeit wirklich geholfen.
Mit der Zeit habe er jedoch die Freude daran verloren und es sei ihm klar geworden, dass das nicht das ist, was er im Leben wirklich wolle. Er nehme den Bann als „Zeichen, dass es nichts für [ihn] ist“ und wäre sich aber noch nicht sicher, ob er je zurückkehre.
Sein Kollege w3ak beteuerte zuvor, dass keiner ihrer Mitspieler wusste, dass sie cheaten.
Dafür hat Riot nun auch ein seltsames Angebot für Schummler im Spiel. Wer genug in Valorant hackt, bekommt ein Job-Angebot von den Entwicklern. Dabei geht es allerdings wohl weniger um die Nutzer von Cheats, als eher um die Leute, die diese programmieren und damit Schwachstellen im Code finden.
Mit dem Release der PS5 wünschen sich viele User ein Upgrade für PS Plus. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: So hatte es in den letzten Monaten regelmäßig Kritik am “PS Plus”-Angebot gegeben und die Umstellung von Xbox Live Gold befeuert die Wünsche. Einige Fans sagen, dass sich was ändern muss.Wir stellen euch die Gedanken und Ideen aus der Community vor.
Woher kommt die neue Diskussion um PS Plus? Der Konkurrent Microsoft hatte in seinem Xbox Store das 12-monatige Abo für Xbox Live entfernt (via Trueachievements.com). Viele vermuten, dass der Redmonder Software-Riese die Leute zum Abschluss des Game Pass Ultimate bewegen möchte. Dieser bündelt alle Abos und Online-Services unter einem Pass.
Einige, wie der Journalist Jeff Grubb (via purexbox.com), sind sogar der Meinung, dass auf diese Weise der Xbox-Multiplayer langfristig kostenlos werden könnte.
Nun sagen einige Fans, Sony solle sich auch mal seine Abo-Services PS Plus und PS Now ansehen. Denn wenn die PS5 und die Xbox Series X starten, könnte Microsoft langfristig das bessere Abo-System bieten. Denn in der Vergangenheit musste PS Plus häufiger Kritik einstecken.
Wie sah es in der Vergangenheit mit PS Plus aus? In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Kritik an PS Plus gegeben:
Nachdem es im Juni ein paar starke Shooter gegeben hatte, gab es an PS Plus im Juli wieder Kritik: Die einen klagten über die Spiele an sich, andere über den Zeitpunkt. Denn PlayStation Plus hatte 10-jähriges Jubiläum gefeiert.
Im Mai hatte es heftige Kritik an PlayStation Plus gegeben. Der Grund: Es gab gleich zwei Simulationen.
Das fordern Fans von PS Plus
Auf reddit diskutieren mittlerweile die User über PS Plus, PlayStation Now und den Game Pass Ultimate von Microsoft.
Das fordern Fans von PS Plus: Die Fans haben verschiedene Wünsche und Vorstellungen, wie sich PlayStation Plus verändern könnte:
Einige User wünschen sich ein anderes Abo-Modell bei PS Plus. So schreibt User kawag: „Sie könnten eine erweiterte Version der monatlichen Spiele von PS+ bieten. Anstatt dass also jede Person hingehen muss, um sie hinzuzufügen (und sie vielleicht zu verpassen), wächst der Pool einfach weiter an, und haben Zugang zu allen Spielen, unabhängig davon, wann sie abonniert haben (aber nur, wenn sie abonniert haben). Die Wirtschaftlichkeit von so etwas wie einem Gamepass könnte für Sony immer noch funktionieren (wenn auch wahrscheinlich nicht für einen Tag-1-Zugang). Sie werden zwar einige Verkäufe verlieren, dafür aber Abonnementgebühren erhalten.”
Auch User Jaycoht ist ähnlicher Meinung. So sagt er, dass er sich lieber einen Speicher mit Spielen wünscht, aus welchem er dann auswählen kann. Aus diesem Speicher könnte man dann jederzeit Spiele wählen und dann auch Spiele in den Monaten spielen, wo es Genres gibt, die ihn nicht wirklich interessieren würden.
Und Boss_654 ist sich sogar sicher, dass Sony seine Abo-Services verändern wird. So schreibt er: “Sony ist für all das nicht blind. Sie werden PS Now und PS Plus in einem einzigen Abonnement zusammenführen und zusätzlich noch einige andere Boni einbauen (wie cool wäre es, wenn sie so etwas wie einen kostenlosen Sony Pictures-Film einbauen würden, der jeden Monat gestreamt wird). Das einzige, was noch zu entscheiden bleibt, ist der Preis des neuen Abonnements. Aber eine Sache, die Sony nicht tun wird, ist, ihre Spiele am ersten Tag kostenlos zu verschenken.”
Wieder andere sagen, es würde ihnen reichen, wenn Sony häufiger starke Titel in PlayStation Plus aufnehmen würde. Dann würde sich das Abo auch langfristig lohnen. Und ein schwacher Monat wie der Mai 2020 mit den Simulationen würde nicht so ins Gewicht fallen.
Einige User sagen, dass es AAA-Titel wie The Last of Us nicht geben würde, wenn sie Sony direkt vom ersten Tag kostenlos im Service anbieten würde.
Was spricht gegen die Forderungen? Vergleicht man den Xbox Game Pass Ultimate mit PlayStation Plus oder auch Playstation Now, sagen viele User: Sony hat einfach die stärkeren AAA-Titel. Und diese Spiele wird Sony nicht so einfach verschenken. Einige sehen darin sogar eine Gefahr für starke Titel. So kritisiert BrBronco:
Falls Sony jemals gezwungen sein sollte, die Spiele am ersten Tag auf diese Art von Service zu veröffentlichen, verabschiedet euch von jedem AAA-Einzelspieler-Spiel von Sony. Es ist kein Zufall, dass viele MS-Spiele entweder Low-Budget, Multiplayer-orientiert oder “Games as a Service” (die wie F2P-Spiele aussehen) sind.
Ein weiterer Punkt, den einige Fans nennen ist der Preis: So sagen viele, dass PS Plus gerade mal 60 Dollar im Jahr kostet – der Xbox Game Pass Ultimate jedoch 180 Dollar im Jahr. Für rund 60 Dollar sei PlayStation Plus mit zwei monatlichen Spielen ein faires Angebot.
Es gibt auch Leute, die sagen: Ihr habt nichts davon, wenn Sony starke AAA-Titel in PlayStation Plus oder PlayStation Now anbietet, denn ihr besitzt diese Spiele mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin schon. Denn PlayStation Plus würde sich ja genau deswegen lohnen, weil auch mal weniger bekannte Titel dabei seien wie im Juni 2020 das Spiel “Erica”.
Welche Gerüchte hatte es um PS Plus gegeben? Es hatte eine Zeitlang auch Gerüchte um PS Plus Premium gegeben. Dieses sollte zusätzlichen Cloud-Speicher, früheren Zugang zu Spielen und private Server bieten. Unsere Kollegen von der GamePro hatten PS Plus Premium aber stark angezweifelt.
Sucht ihr nach einem starken Controller für eure PlayStation 4? Dann schaut in unsere MeinMMO-Liste, hier stellen wir euch die besten Controller für die PS4 vor.
Killer-Spielern in Dead by Daylight wird die Angst genommen. Ein neues Match-Making-System ermutigt Spieler, auch mal andere Killer zu spielen.
Das Spielen von Killern kann in Dead by Daylight eine unschöne Erfahrung sein. Wer immer wieder gegen Profis antritt, gegen die man als Killer einfach kein Land sieht, ist schnell frustriert. Viele Spieler konzentrieren sich deshalb auf nur einen Killer und versuchen diesen zu meistern. Doch das brachte viele Probleme mit sich, die Dead by Daylight im nächsten Patch angehen will – und dabei das Rang-System über den Haufen schmeißt.
Was ist das Problem? Killer-Spieler haben aktuell einen einheitlichen Rang und der gilt für alle Killer. Wer etwa 500 Stunden darin investiert hat, nur alleine mit dem Fallensteller der weltbeste Killer zu werden, der hat dann ein Problem. Sobald der Spieler nämlich den Charakter wechseln möchte, um auch mal einen anderen der 20 unterschiedlichen Killer zu spielen, kommt die bittere Ernüchterung. Denn das Matchmaking geht auch weiterhin davon aus, dass der Killer-Spieler extrem gut ist – selbst, wenn er diesen neuen Killer noch nie gespielt hat.
Wer ein Nurse-Profi werden will, muss erstmal richtig leiden.
Da sich die Killer in ihrer Spielweise aber drastisch unterscheiden, sorgt das für Frust. Veteranen haben also „Angst“ davor, einen neuen Killer zu spielen, weil die Überlebenden dann noch immer ein sehr hohes Niveau haben.
Eigenes MMR für jeden Killer
Was wird geändert? Künftig bekommen Spieler für jeden Charakter ein eigenes, internes Match Making Rating (MMR). Wer also ein unglaublich guter Killer mit dem Demogorgon ist, mit der Jägerin aber ein ziemlicher Amateur, spielt dann in beiden Fällen gegen Überlebende, die dem eigenen Skill-Level mit dem jeweiligen Killer entsprechen.
Das soll zum einen für ausgeglichenere Matches sorgen und zugleich die Vielfalt der Killer erhöhen und die Killer-Spieler dazu ermutigen, auch mal etwas Neues auszuprobieren.
Ein kleiner Nachteil des neuen Systems ist jedoch, dass Killer-Spieler sich bereits vor dem Betreten einer Lobby auf den Killer festlegen müssen. Das nachträgliche Wechseln des Killers in der Lobby ist dann nicht mehr möglich.
Rang-System wird überflüssig: Mit dieser Änderung geht übrigens auch einher, dass das Rang-System unwichtig wird. Die erspielbaren Ränge sind in Dead by Daylight kein guter Indikator für den „Skill“ einer Person, sondern lediglich für die investierte Zeit. Künftig kann es also häufiger vorkommen, dass Spieler auf Rang 1 mit oder gegen Spieler antreten, die auf Rang 20 sind. Das ist nur logisch, denn die Berechnungsgrundlage ist für das Matchmaking dann das MMR und nicht mehr der Rang.
Ränge sollen in Zukunft eine neue Bedeutung bekommen und womöglich an andere Belohnungen geknüpft werden.
Mal einen neuen Killer wagen? Schon bald geht das leichter.
Test auf Xbox One, dann alle Plattformen
Wann kommt die Änderung? Mit dem nächsten Mid-Chapter-Patch, also im Verlauf der nächsten 1-2 Wochen. Allerdings wird diese Änderung vorerst nur auf der Xbox One getestet und später auf andere Systeme ausgeweitet.
Die Entwickler testen immer mal wieder bestimmte Änderungen nur auf einzelnen Plattformen, um unterschiedliche, vereinzelte Anpassungen gleichzeitig testen zu können.
Wann es so weit ist, dass alle Spieler für jeden Killer ein eigenes, internes Rating haben, ist allerdings noch nicht klar.
Ehrlich gesagt ist diese Neuerung für mich die große Änderung an Dead by Daylight in 2020, sogar wichtiger als das Grafik-Update oder Crossplay. Ich kenne viele Spieler, die sich davor scheuen, neue Killer auszuprobieren, nachdem sie mit 2-3 Killern erfolgreich waren. Das Lernen eines neuen Charakters ist extrem frustrierend, wenn man nur gegen Profis antritt. Diese Änderung dürfte bei mir und vielen anderen dafür sorgen, dass die Vielfalt der gespielten Killer zunimmt.
Cortyn Nightshade Leidenschaftlicher Killer von MeinMMO
Was haltet ihr von dieser Änderung? Werdet ihr dann auch andere Killer ausprobieren?
The Elder Scrolls Online gibt es auf Stadia mit Crossplay- und Progression. Außerdem lockte das Spiel mit kostenlosem Zugang, wenn man ein Stadia-Pro-Abo hat. Doch dieser Deal hatte einen Haken, was viele Fans gerade aufregt.
Ist ESO jetzt gratis? Nein, ist es nicht. Es gab zum Stadia-Release von ESO jedoch einen Deal, der euch das Spiel kostenlos beanspruchen (Claimen) lies. Dieser Deal galt aber nur bis zum 16. Juli 2020. Wer bis dahin ein Stadia-Pro-Abo hatte und das Spiel im Shop beanspruchte, bekam es auch kostenlos und kann es nach wie vor uneingeschränkt spielen.
Wer sein ESO-Konto mit Stadia verknüpfte, bekam sogar dank Crossplay/Progression Zugang zu allen dort erworbenen DLCs und Erweiterungen, wie das jüngst erschienene Greymoor.
Wer jedoch erst jetzt ESO claimen will, der schaut in die Röhre. Denn der Deal ist nun vorbei und wer ESO noch nicht auf Stadia hat, muss nun wohl oder übel das Game im Store dort erneut kaufen, auch wenn er es schon auf dem PC oder anderen Plattformen hat. Es ist aber auch hier nur die Grundversion nötig, wenn ihr auf dem PC schon weitere Inhalte gekauft habt.
Wer ESO erst jetzt auf Stadia genießen will, muss Geld bezahlen.
Limitiertes Angebot war nicht jedem Fan klar
Darum sind einige Fans aufgebracht: Auf reddit und im ESO-Forum machen derzeit einige Spieler ihrem Ärger Luft. Denn sie hätten nichts von der Begrenzung des Deals gewusst. Vielmehr haben einige sogar extra ein Stadia-Pro-Abo abgeschlossen, damit sie ESO bequem und ohne lästige Updates auf diversen Geräten spielen können.
Die Info über die Begrenzung des Claimings auf dem 16. Juli war ihrer Meinung nicht klar genug kommuniziert worden. In der Tat war dieser Eintrag durchaus zu übersehen, denn es wurde groß und breit der Release und die Vorteile auf Stadia gelobt.
Dass es den Deal nur begrenzte Zeit gäbe, wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Auf Twitter war überhaupt nicht davon die Rede. Ein Sternchen hinter der Plattform Stadia war nur ein Hinweis, dass es ESO nur in bestimmten Ländern gäbe.
Daher sind diverse Fans jetzt sauer und weigern sich, nochmal Geld für ein Spiel zu bezahlen, das sie schon auf einer anderen Plattform gekauft haben. Im ESO-Forum und auf reddit finden sich daher Beiträge wie diese:
Protodoxa: „Ich habe mir gerade selbst ins Knie geschossen. Hatte den Eindruck gehabt, dass es für immer ein Pro-Spiel bleiben würde, habe Pro gekauft, und jetzt habe ich ein Abo für Stadia Pro und keine Spiele, die ich will, und sie geben mir das Geld nicht zurück!“
Kemenril: „Ich hatte Stadia Pro exklusiv für ESO über das “kostenlose” Basis-Angebot von Stadia Pro abonniert, aber ich habe heute erfahren, dass dieses Angebot gestern endete.“
Einige Spieler finden aber, dass die verärgerten Fans selbst schuld seien, immerhin wäre die Limitierung oft genug erwähnt worden:
Echt jetzt? In jeder Mitteilung von Stadia, die ich gesehen habe, war klar, dass man nur bis zum 16. Juli Anspruch darauf erheben kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das sogar auf der Stadia-Store-Seite stand. Da bist du echt selbst schuld. Pro-Spiele, die die Liste der beanspruchbaren Spiele verlassen werden, werden immer im Voraus mitgeteilt.
Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man sich auf ein Schnäppchen gefreut hat, das es nicht mehr gibt. Dennoch bietet Stadia für PC-Spieler nützliche Features. So kommt die Stadia-Version ohne Update-Ladezeiten aus und ihr habt die Möglichkeit, unterwegs oder auf dem Fernseher gemütlich zu spielen.
In Pokémon GO läuft heute, am 21. Juli, die Rampenlichtstunde mit Myrapla. Dazu gibt es einen Sternenstaub-Bonus. Wir sagen euch, ob es sich lohnt.
Was ist eine Rampenlichtstunde? Dieses Event findet jeden Dienstag in Pokémon GO statt und stellt ein besonderes Pokémon in den Mittelpunkt. Dazu gibt es dann noch einen Bonus, der das Ganze abrundet.
Dieses Mal dreht sich alles um Myrapla. Das Pokémon erscheint im aktuellen Sommer-Event ohnehin schon vermehrt und bekommt nun diese besondere Stunde.
Rampenlicht-Stunde im Juli mit Myrapla
Wann läuft das Event? Los geht es heute um 18:00 Uhr Ortszeit. Ihr könnt dann für eine Stunde, also bis 19:00 Uhr, von den Boni profitieren.
Welche Boni gibt es? Im Mittelpunkt steht natürlich Myrapla und das Pokémon wird überall zu finden sein.
Dazu kommt noch doppelter Sternenstaub für das Fangen von Pokémon. Ihr könnt also pro gefangenem Pokémon mindestens 200 Sternenstaub kassieren.
Gibt es Shiny Myrapla? Ja, das Pokémon könnt ihr bereits in der Shiny-Form fangen. Ihr erkennt es recht gut, denn die Shiny-Form ist grün, anstatt blau.
Vielen Trainern dürfte wohl noch ein Myrapla fehlen, denn immerhin braucht man 4 Shinys, um die Familie komplett zu haben.
Lohnt sich die Stunde? Von allen Rampenlichtstunden im Juli dürfte dieses Event wohl am besten sein. Ihr bekommt die Chance auf ein Shiny und erhaltet zudem noch doppelten Sternenstaub.
Nutzt die Stunde also, um von den starken Boni zu profitieren. Nächsten Dienstag dreht es sich nämlich um Bamelin, was wohl für die meisten Trainer deutlich uninteressanter ist, da es nicht Shiny sein kann.
Was passiert sonst in Pokémon GO? Am Wochenende steht das große GO Fest 2020 an. Das kostenpflichtige Event bringt euch zahlreiche Boni. Wenn ihr noch kein Ticket gekauft habt, dann solltet ihr in unsere Analyse schauen:
MMORPGs sollen Spieler in eine ferne Welt versetzen, in der sie gemeinsam Abenteuer erleben, während sie diese Welt und deren Geschichten kennenlernen. Doch der Druck, schnell das Endgame erreichen zu müssen, wirkt sich für manche auf den Rollenspiel-Aspekt aus und scheint gefühlt immer größer zu werden.
MMORPGs sind aus den Pen&Paper-Rollenspielen sowie den darauf basierenden Single-Player-RPGs der 1970er- bis 1990er-Jahre entstanden. Damals ging es darum, dass ein oder mehrere Helden spannende Abenteuer erleben konnte. Die Geschichten, die erzählt wurden, waren ebenso wichtig, wie den eigenen Charakter zu einem mächtigen Helden auszubauen.
MMORPGs wollten diesen Aspekt einfangen und auf eine Online-Spielwelt ausweiten, in der sich Hunderte oder Tausende Spieler treffen und miteinander interagieren konnten. Doch in der MMORPG-Community kommt immer wieder eine spannende Diskussion auf: Zerstört der Druck, möglichst schnell richtig gut zu werden, um effektiv an Endgame-Inhalten teilnehmen zu können, den Rollenspiel-Aspekt?
Diese Diskussion findet im Grunde regelmäßig und in vielen MMORPGs wie beispielsweise Final Fantasy XIV sowie auf Plattformen wie reddit statt, wo die Community das „Problem“ in einem kürzlich erstellten Thread rege bespricht. MeinMMO-Autor Andreas Bertits analysiert die Situation.
Bossgegner zu besiegen und dabei möglichst effizient zu sein, ist manchen MMORPG-Fans wichtig.
Nur effiziente Spieler sind gute Spieler
Was bedeutet Effizienz? Endame-Inhalte in MMORPGs wie World of Warcraft oder The Elder Scrolls Online versprechen stets die größten Herausforderungen und die wertvollsten Belohnungen. Dazu gehören dann beispielsweise mächtige Set-Items, welche nicht nur besonders schick aussehen, sondern Buffs bescheren, die den Charakter zusätzlich stärken.
An diese Items zu kommen, ist aber nicht einfach, da die Chance, sie als Loot zu finden, oft extrem gering ist. Also müssen diese Raids und Dungeons öfter absolviert werden, um irgendwann dieses Set komplett zu besitzen. Meistens gehört ein schwieriger Kampf gegen einen mächtigen Bossgegner dazu, der bestimmte Taktiken von den Spielern verlangt.
Das bedeutet: Damit sie möglichst schnell an die Beute kommen, müssen die Spieler ihre Charaktere so skillen und ausrüsten, um flott durch das Dungeon rennen und den Bossgegner ausschalten zu können. Es ist also nötig, den Charakter in eine bestimmte, besonders effiziente Richtung zu lenken.
Ähnliches ist bei den Quests zu erkennen. Spielt die Story einer Mission wirklich eine Rolle? Werden die Questtexte ausführlich gelesen, um mit den NPCs und ihrer Not mitzufühlen? Oder geht es nur darum, schnell zu schauen, was getan werden muss und welche Belohnung es gibt?
Mächtige Set-items sind nötig, um Bossgegner effektiv besiegen zu können.
Was ist dabei das Problem? Spieler verkörpern nicht mehr einen Charakter, den sie vielleicht gerne spielen wollen, weil es ihnen Spaß macht, sondern die Figur, die gerade gebraucht wird. Das Rollenspiel tritt in den Hintergrund. Es geht nicht mehr darum, den etwas tollpatschigen aber humorvollen Zauberer mit der zerschlissenen Robe und dem wenig nützlichen Zauberstab zu spielen.
Der Zauberer muss die mächtigste Robe tragen, den stärksten Zauberstab führen und sollte seine Skills und Attribute auf höchstem Niveau haben – so, wie eben alle anderen Spieler in der Gruppe auch. Effizienz ist dadurch wichtiger geworden, als Rollenspiel – so meinen es zumindest manche MMORPG-Fans.
War das nicht schon immer so?
Schauen wir uns mal an, wie das zu den Anfangstagen der MMORPGs war. Stand Rollenspiel hier mehr im Fokus?
Onlinespiele bringen immer den Wettbewerbsgedanken mit sich, mal mehr und mal weniger. Sich von Mitspielern abzuheben oder sie im PvP besiegen zu können, vermittelt einfach ein gutes Gefühl. Sich als etwas Besonderes zu fühlen und nicht in der Masse unterzugehen, das ist etwas, wonach Menschen sogar im echten Leben streben. Dort sind es vielleicht ein großes Haus und ein schneller Sportwagen sowie viele Tattoos und eine auffällige Frisur und Kleidung, durch welche jemand auffällt. In einem MMORPG funktioniert das dann beispielsweise über Erfolge und Ausrüstung.
Wer in Ultima Online die beliebteste Taverne führte, hatte stets viele Gäste.
Ultima Online gehört zu den ersten MMORPGs überhaupt und erschien im Jahr 1997. Selbst in diesem Spiel war es manchem wichtig, möglichst der beste Schmied der Fantasywelt Britannia zu sein oder sein Haus als erster direkt vor einen Dungeoneingang bauen zu können, um lange Laufwege zum Lager zu vermeiden, wenn man mit Schätzen vollgepackt aus der Höhle kam.
UO-Spieler gaben mit ihren Mounts oder der ersten selbstgeschmiedeten Rüstung an und wollten dafür gelobt werden, die Orks aus ihrer Waldfestung vertrieben zu haben. Der Wettbewerbsgedanke war damals schon präsent. Rollenspiel war natürlich ebenfalls wichtig. Den grummeligen Wirt einer Schenke zu spielen, machte großen Spaß. Doch dieser Wirt wollte dann eben zusätzlich die bekannteste und beliebteste Taverne des Landes führen.
Was hat sich verändert?
Rückblickend gab es dieses „Problem“, möglichst effizient in einem Multiplayer- beziehungsweise Online-Spiel zu sein, also schon „immer“. Nur war dies nicht so präsent wie heute. Live-Streams und Youtube-Videos befeuern diesen Wettbewerbsgedanken. Clans und Gilden möchten unter allen Umständen den „World First“ bekommen. Also als erste einen neuen Bossgegner besiegen oder den neuen Raid so schnell wie möglich meistern, um einen Rekord aufzustellen. Dies präsentieren die Spieler dann in ihren Videos, für welche sie Lob ernten.
Das wiederum spornt andere an, mitzumachen. Sie wollen ebenso effektiv spielen, um vielleicht irgendwann mal selbst den „World First“ bei einem neuen Inhalt zu ergattern.
https://youtu.be/VbHhYCTe3q8
„World Firsts“ sind für manche Spieler extrem wichtig.
Doch genau das erzeugt einen hohen Druck. Denn der Spieler, der nur „just for fun“ spielt, die Quests und die Story genießt und vielleicht Wert auf Rollenspiel legt, der hat kaum eine Chance, für Endgame-Inhalte wie Raids oder Weltenbosse ausgewählt zu werden. Er spielt einfach nicht effizient genug.
Also fühlt er sich vielleicht unter Druck gesetzt und betreibt kein Rollenspiel mehr, sondern achtet darauf, den möglichst besten Build für seinen Charakter zu erstellen. Nur so hat er Chancen, bei den späteren Inhalten mitspielen zu können. Und die Gilde, für die er spielt, bekommt durch ihn dann bessere Chancen, coole Videos abzuliefern oder vielleicht mal einen Rekord aufzustellen, was ihnen die Anerkennung der Community einbringt.
Ist das Design von MMORPGs mit schuld?
In den Diskussionen rund um dieses Thema spielt ein Aspekt ebenfalls eine Rolle: Unterstützen Entwickler mit dem Design moderner MMORPGs den Wettbewerbsgedanken?
Wie bereits erwähnt, ist es beim Kampf gegen Endgegner oft nötig, dass sich Spieler eine Taktik überlegen. Der Boss nutzt Spezial-Attacken in einer bestimmten Reihenfolge. Diese Muster werden auswendig gelernt. Spieler legen die Kräfte und Ausrüstung an, welche am meisten Schutz gegen die Angriffe bieten und nutzen die Waffen und Zauber gegen die der Feind keine hohe Abwehr besitzt.
Diese Kämpfe sind natürlich so von den Entwicklern designt. Das wiederum spornt an, sich genau diese Ausrüstung zu holen und die nötigen Skills aufzuleveln. Haben Entwickler also Schuld daran, dass MMORPGs mit Fokus auf den Wettbewerb und Effizienz gespielt werden?
Bosskämpfe in MMORPGs sind meist speziell designt und für effizient ausgebaute Helden einfacher zu meistern.
Pauschal lässt sich das nicht so einfach beantworten. Denn schaut man auf die Pen&Paper-Rollenspiele aus den 1970er- und 1980er-Jahre wie D&D zurück, gab es schon damals Monster, die einfacher zu besiegen waren, wenn die Heldengruppe die Schwächen ausnutzte und sich eine bestimmte Taktik überlegte.
Was man den Entwicklern vielleicht vorwerfen könnte, wäre, dies weiter zu forcieren. Doch selbst hier ist es so, dass sich ein Studio nach den Wünschen der Spieler richtet und sich daran orientiert, was gerade gut im Genre ankommt. Es ist ja nicht so, dass niemand diesen Wettbewerbsgedanken in einem MMORPG gut findet, ganz im Gegenteil. Wie anhand von Live-Streams und Videos sowie Ranglisten zu sehen ist, lieben viele Spieler diesen Aspekt.
Es geht nur darum, dass es eben nicht jedem gefällt. Und diejenigen, die Rollenspiel betreiben wollen, fühlen sich unter Druck gesetzt, bei diesem Wettbewerb mitmachen zu müssen.
Durch die vielen Videos von Rekorden in MMORPGs wie beispielsweise beim WoW-Classic-Boss Onyxia und neuen Inhalten, die verstärkt auf effizientes Spielen abzielen, ist es zumindest gefühlt inzwischen so, dass Effizienz wichtiger geworden ist, als Abenteuer zu erleben. Das heißt aber nicht, dass Rollenspieler keinen Spaß mehr damit haben, einfach nur der Story und Quests zu folgen.
Es gibt einen Ausweg!
Wie kann man auch als Rollenspieler noch Spaß haben? Zunächst mal ist es wichtig, sich zu verinnerlichen, dass euch in einem Spiel niemand zu etwas zwingen kann. Es ist notwendig, sich davon zu lösen, sich immer mit anderen vergleichen zu wollen. Spielt nach eurem eigenen Rhythmus. Hört sich einfach und plump an, ist aber so.
Ihr habt Spaß an den Storys der Quests? Dann genießt sie doch ganz einfach in eurem eigenen Tempo.
Wollt ihr versuchen, als der tollpatschige Zauberer den neuen Bossgegner zu legen? Dann sucht euch Gleichgesinnte und probiert es.
Interessieren euch effektive Builds oder seltene Set-Items nicht? Dann ignoriert diese Aspekte eines MMORPGs einfach.
Gerade im MMORPG The Elder Scrolls Online lässt sich der Story-Content recht einfach und gemütlich durchspielen. Fokus auf Effizienz ist nicht zwingend nötig.
MeinMMO-Autor Andreas Bertits geht so vor:
Zunächst mal ignoriere ich Ranglisten, falls es welche gibt. Die interessieren mich überhaupt nicht. Ob jemand der beste Spieler eines Servers ist oder auf den unteren Rängen rangiert, ist mir völlig egal.
Dann überlege ich mir bei der Charaktererstellung eine Persönlichkeit für den Charakter, den ich spielen möchte und versuche, mich daran zu halten. Das bringt es mit sich, dass ich gar nicht nach Builds spiele. Sondern einfach die Figur, die ich mir ausgedacht habe. Dazu brauche ich Freunde, die das ebenso handhaben. Ich jage keine Sets. Wenn ich zufällig mal ein cooles, seltenes Item finde, dann freue ich mich und benutze es, muss aber jetzt nicht zwingend auf die Suche nach den anderen Teilen gehen. Genau genommen finde ich es sogar spannender, wenn diese Gegenstände einfach so beim regulären Spielen auftauchen und nicht, weil ich grinde.
Was Endgame-Inhalte angeht, so probieren wir den Inhalt in der Gruppe. Schaffen wir es nicht, dann probieren wir es später noch einmal, wenn wir etwas stärker sind. Aber ich skille jetzt nicht meinen Helden für einen Raid oder einen Boss um. Oft ist es ja eh so, dass gerade die Story-Inhalte einfacher sind und die wirklich fordernden Endgame-Inhalte losgelöst von der Geschichte stattfinden. Ich muss sie also gar nicht zwingend erledigen.
So spiele ich ein MMORPG auf die Weise, die mir Spaß macht und ignoriere andere, die nach Sets schauen, grinden und auf Effizienz spielen. Mein Spielstil wäre mit ihnen sowieso nicht kompatibel.
Andreas Bertits Freier Autor MeinMMO
Das Gute am Genre ist einfach: Es bietet Platz für eine Reihe von unterschiedlichen Spielstilen. Manche wollen im Wettbewerb mit anderen Spielern stehen, andere bevorzugen das Rollenspiel. Man darf sich nur nicht unter Druck setzen und in eine Richtung drängen lassen, die einem nicht gefällt. Findet euren eigenen Weg in einem MMORPG. Bleibt euch treu und habt auf eure Weise Spaß.
Der Publisher Activision Blizzard und das Studio Infinity Ward gehen neue Wege, um die Fans für Call of Duty: Warzone zu begeistern, ihren kostenlosen Shooter. Die neue Season 5 kündigt man jetzt über einen inszenierten Leak an: Der größte “Call of Duty”-Streamer auf Twitch bekommt mysteriöse Post und zeigt einen Leak-artigen Trailer. Das Start-Datum für Season 5 ist offenbar der 5. August.
So wurde der Leak vorbereitet: Nick “Nickmercs” Kolcheff ist aktuell der meistgesehene Twitch-Streamer zu Call of Duty überhaupt, noch vor TimTheTatman. Er ist ein bekannter Konsolen-Spieler und so der Typ “Unkomplizierter Bodybuilder mit ruffliger Stimme und 3-Tage-Bart”, ein cooler Entertainer und echt starker Shooter-Spieler, selbst wenn es in Fortnite nicht ganz für die WM reichte, da waren diese Nerds im Weg.
Gestern Abend gegen 19:10 Uhr kündigte der an, jetzt auf Sendung zu gehen. Es hieß, „man habe ein cooles Season 5 Video.“
Im Stream erzählt er dann, er sei morgens um 8:30 Uhr aus dem Bett sturm-geklingelt worden. An der Tür stand ein Mann, der ein Paket für ihn hatte.
Nickmercs hielt dann ein überdimensioniertes schwarzes Ding in die Kamera, einen Turm aus einem Schachspiel. Am Boden des Turms befand sich ein USB-Stick. Dort war ein Video drauf mit einem Season-5-Leak, wie er sagt, einem Trailer.
Es sei ein 10-Sekunden-Video und irgendwelche Nerds wie SpyherPK würden das jetzt analysieren und jeden Krümel daraus auswerten. Er sei aber nicht so jemand, sondern zeige das jetzt einfach.
Nickmercs informierte seine Zuschauer zudem, es würden weitere Infos zur Season 5 folgen.
ImTurm aus einem Schachspiel war der USB-STick.
Start-Datum für Season 5 offenbar der 5. August
Das ist dann im Video zu sehen: Das Datum, das man im Video sieht, ist auf den 5. August 2020 gelegt, kurz vorher endet der aktuelle Season-Pass in Call of Duty. Das dürfte als daher das neue Release-Datum der Season 5 sein.
Im Video sind Gleisen zu sehen, ein Zug rauscht offenbar an und ein Helikopter fliegt über die Szenerie. Das Ganze ist im “Found Footage”-Look inszeniert, so wie man sich einen krümeligen Leak vorstellt. Eine Uhr weist auf 10:46 Uhr hin.
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Das steckt dahinter: Die Firmen finden jetzt neue, clevere Ideen, wie sie die Begeisterung für ihre “Endlos-Spiele” hochhalten können. Schon bei Season 4 im Mai 2020 nutzte Activision Blizzard die Prominenz der Twitch-Streamer und inszenierte Anrufe von Captain Price, einer Figur des Spiels, an die größten Streamer.
Das mit Nickmercs ist jetzt die nächste Stufe. Der “Leak” ist klar ein PR-Stunt, in den der Streamer sicher eingeweiht war.
Der Zug, der im Video zu hören ist, könnte auf neue Inhalte der Season 5 hinweisen. Unser Call-of-Duty-Experte Maik Schneider hat die wichtigsten Informationen zur neuen Season bereits in einem großen Artikel zusammengefasst. Auch da ging er schon vom 5. August als neues Start-Datum aus:
In Fortnite diskutiert die Community gerade über fiese Bugs, die entstehen, wenn man chinesische Zeichen in seinem Ingame-Namen nutzt.
Das ist der Bug: Auf reddit zeigt ein Spieler den Clip, über den diskutiert wird. Darin sieht man zwei Beispiele, die die kleinen Bugs erzeugen. Bei beiden Malen erledigt der Spieler vorher einen Gegner mit einem asiatischen Zeichen im Ingame-Namen.
Laut dem Clip-Ersteller soll dieser Bug sogar schon seit mehreren Seasons im Spiel sein. Andere Spieler stimmen zu und berichten von ähnlichen Ereignissen.
Asiantische Ingame-Namen sorgen für Nachteile
Das ist der Clip: Wir binden euch hier das Video ein, das die kleinen Bugs nach den Kills zeigt:
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Die Verzögerung bei den Kills ist zwar jeweils nur klein, aber durchaus spürbar. In beiden Fällen tragen die Spieler ein asiatisches Zeichen im Namen. Einmal waren es chinesische Buchstaben und beim zweiten Mal war ein japanisches Zeichen dabei.
In den Kommentaren zum reddit-Clip teilen auch andere Spieler diese Erfahrungen. So schreibt Clemibeast: “Ich hatte das gestern auch. Ich hatte mich schon gewundert. Er hatte nur chinesische Buchstaben im Namen und das Spiel hat sich für etwa 10 Sekunden aufgehängt.”
Wenn ihr übrigens euren Namen in Fortnite ändern wollt, dann lest euch unseren passenden Guide zum Namen-Wechsel durch.
Warum ist das ein Problem? Hier im Clip ist die Verzögerung nur ein Bruchteil einer Sekunde lang. Doch selbst die kann manchmal über Leben und Tod entscheiden. Wenn man beispielsweise mit 2 Gegnern gleichzeitig kämpft, dann könnte eine solche Verzögerung fatal werden.
Laut Berichten anderer Spieler unter dem reddit-Post kann diese Verzögerung auch länger anhalten und vor allem dann, kann es richtig fies werden. So seid ihr in der Zeit fast wehrlos gegen Gegner, die dann leichte Kills sammeln können.
Im Loot-Shooter Warframe tut sich bald wieder was. Erneut findet die große Fan-Messe TennoCon statt, wenn auch 2020 wegen der Corona-Seuche nur digital. Dennoch wird es einiges an Neuigkeiten geben, darunter Infos zur nächsten Erweiterung „Heart of Deimos“ und dem neuen Community-Warframe.
Um was geht es in der nächsten Erweiterung? Die kommende Erweiterung von Warframe heißt „Heart of Deimos“. Diese Ankündigung kam für die Community völlig unerwartet. In einem kleinen Teaser sieht man dazu eine mit typischen Orokin-Ornamenten ausgestattete Kammer, dazu erklingt das zugehörige Soundtrack-Thema. Man sieht außerdem eine Art versiegeltes Portal, das sich langsam öffnet.
Die ganze Szene wird immer wieder durch verstörende Filmschnipsel unterbrochen, in denen Warframes gegen die widerlichen Mutanten der „Infestation“ kämpfen. Man sieht sogar komplett neue Versionen dieser abscheulichen, ekelerregenden Viecher. Am Ende sieht man nur eine Art Grube, aus der eine grotesk verwachsene, organische Struktur herauswuchert.
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Dazu erscheinen während es Films die Worte „Das schlagende Herz von Deimos …. Wird lauter“. Im Englischen werden hier die Worte „grows louder“ verwendete, was an sich eine normale Redewendung ist. In dem Kontext des Teasers klingt es aber wie ein Wortspiel. Das „Herz“ wächst und wuchert also.
Mars-Mond als neuer Schauplatz?
Wer der was ist Deimos? Deimos ist der 2. Mond des Planeten Mars. Mars und dessen erster Mond Phobos gehören schon seit den ersten Tagen von Warframe zu den bespielbaren Planeten und eigentlich haben sich die verkommenen Klone der Grineer dort niedergelassen.
Deimos war bisher im Spiel nicht zu finden, aber womöglich war der Mars-Mond ähnlich verborgen, wie es der Erdtrabant im Spiel bis zu einem bestimmten Punkt in der Story von Warframe war. Da auf Deimos wohl ein riesiges, lebendes Herz schlägt und es dort von den hochgefährlichen Infestation-Monstern wimmelt, ergibt eine radikale Quarantäne des Himmelskörpers sogar Sinn.
Diese neuen Monster gab es bisher nicht in Warframe.
Sollte Deimos aber der neue Schauplatz eines Warframe-Updates werden, dann dürftet ihr euch auf ein dickes Gebiet voller neuer Dinge freuen, denn das Digital Extremes zur TennoCon nur ein paar neue Missionen im Orokin-Tileset vorstellt, ist eher unwahrscheinlich.
Kommt Horror als Thema? Deimos bedeutet auf Altgriechisch so viel wie „Schrecken“ oder „Terror“. Zusammen mit Phobos (Angst), nach dem ebenfalls ein Mars-Mond benannt ist, stellen die beiden mythologischen Gestalten die Söhne des Kriegsgottes Ares (Mars) dar. Da der Mond als sprichwörtlich „Terror“ bedeutet, dürften brutale Schockmomente und krasser Horror das neue Setting dominieren.
Fun Fact zu Deimos: Schaut man sich den Mond Deimos mal genauer an, dann sieht man schnell, dass dieser Mond etwas anders ausschaut als die typischen Trabanten anderer Planeten. Die sind nämlich meistens rund. Deimos hingegen ist weder sonderlich groß noch rund. Vielmehr ähnelt der Himmelskörper einer mit Kratern übersäten Kartoffel, was so gar nicht zu dem martialischen Namen des Trabanten passen will. Man geht davon aus, dass der Mond eigentlich nur ein größerer Asteroid ist, den sich der Mars mit seiner Gravitation vor Urzeiten mal einverleibt hat. Sozusagen ein Space-Kartoffel-Snack für Zwischendurch. In Warframe scheint die Kartoffel aber einen faulen Kern zu haben.
Die schlimmsten Monster in Warframe kommen zurück
Darum wird es der pure Horror: Für mich, Jürgen Horn, wird die neue Erweiterung allem Anschein nach ein Höllenritt. Denn ich finde die Infested einfach widerlich und furchtbar. Das ganze Design dieser grotesken Mutanten und ihre grauenerregende Hintergrundstory sind für mich reiner Horror.
Ich kämpfe viel lieber gegen Grineer und Corpus. Die kann ich in Ruhe abballern oder im Nahkampf zerschnetzeln. Sie kommen in überschaubaren und gut portionierten Gruppen. Sie sind irgendwie menschlich und man kann sich mit ihnen identifizieren, auch wenn ich sie in Scharen umlege und zerhacke.
Die Grineer sind zwar auch eklig, aber mit denen komme ich klar.
Die Infested hingegen sind grotesk deformierte Monstrosität. Sie hausen in widerlichen, von verseuchter Biomasse überwucherten Wracks im Weltraum. Oft haben sie sogar die wunderschöne Orokin-Architektur völlig überwuchert und bis in den Kern verdorben. Die ganze Umgebung ist feindselig und widerlich. Überall kleben eklige, fleischige Dinger, die pulsieren und ab und zu irgendwelche Sporen ausstoßen, die dann überall in der Map herumfliegen.
Und dann kommen diese grässlichen Monster immer in absurden Horden und fallen wie ein Schwarm über mich her. Ich kann die Biester kaum schnell genug wegklatschen, wie wieder neue Monster mich überrennen. Jede Nachladepause wird da zum Alptraum, wenn trotz Dauerfeuer der feindliche Ansturm kaum ausdünnt und plötzlich das Magazin nur noch „Klick“ macht.
So ein Viech hat mich mal ewig durch eine Map gehetzt!
Und dann gibt es da noch dieses furchtbare Juggernaut-Viech, das fast unverwundbar ist und mich schon einmal ewig durch eine Map gehetzt hat. Ich hatte dabei keine Munition mehr und war echt in Panik, da ich nicht meinen Loot einbüßen wollte! Gerade so kam ich damals noch davon. Sowas will ich nie wieder erleben!
Aber irgendwie habe ich den Verdacht, das auf Deimos noch viel schlimmere Monster auf mich lauern. Der Name Deimos ist da wohl Programm.
TennoCon 2020 lockt mit gratis Prime-Warframe
Wann findet die TennoCon 2020 statt? Mehr Infos zur Deimos-Erweiterung und weitere Neuigkeiten zu Warframe gibt es am 1. August 2020 auf der digitalen Tennocon. Die findet aufgrund der Corona-Krise rein digital statt und ihr könnt via Twitch zuschauen. Wie gewohnt wird „Space Mom“ Rebecca Ford wieder dabei sein. Die Events des Con finden zu den folgenden Zeiten statt:
18:30 Uhr: Begrüßung
19:00 Uhr: „The Art of Warframe”
20:00 Uhr: “Sounds of the System”
21:00 Uhr: “TennoCon Community Art Show”
22:00 Uhr: “TennoTrivia”
23:00 Uhr: “TennoLive Digital Edition”
Wie bekomme ich den Prime-Frame? Neben zahlreichen coolen Infos und Präsentationen gibt’s auch was Handfestes zu holen. Den Zuschauern winkt eine Prämie in Form eines Hydroid-Prime-Warframes und einer Athodai-Hand-Cannon. Wie genau ihr die bekommt, ist noch nicht klar. In der Vergangenheit reichte es aber, wenn ihr den Stream 30 Minuten lang angesehen hattet. Dann gab’s den Kram als TwitchDrop.
Was gibt es noch auf der TennoCon 2020? Neben der großen Deimos-Erweiterung soll auf der TennoCon 2020 endlich der lang ersehnte „Broken Frame“ gezeigt und sogar gespielt werden. Dieser neue Warframe wurde im Rahmen eines Community-Wettbewerbs von den Fans kreiert und nun endlich ins Spiel implementiert. Es handelt sich um einen Warframe, der etwas lädiert aussieht, aber sicherlich noch einiges auf dem Kasten hat.
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Auf der letzten TennoCon wurden die neuen Raumschiffe mit der Erweiterung Empyrean vorgestellt. Die waren damals ein völlig neues Feature, welche das Spiel massiv erweiterten. Außerdem wurde so eine Art „Soft Reset“ möglich gemacht. Neue Spieler konnten hier gezielt einsteigen und hatten es leichter, in das notorisch komplexe und unverständliche Spiel Warframe einzusteigen.
In Destiny 2 schwirren die Spieler mit ihren abgedrehten Mounts, den Sparrows, durch die Gegend. MeinMMO präsentiert hier die wohl heißesten Schlitten des Universums.
Das gibt’s hier zu sehen: Wie in MMOs und MMORPGs üblich, schwingen sich die Spieler auf ihre treuen Reittiere, um große Strecken schnell zu überbrücken. In Destiny 2 setzen die Hüter weniger auf Pferde, sondern auf mit Pferdestärken protzende, schwebende Space-Motorräder: die Sparrows.
Mittlerweile bietet das Game 249 solcher Gefährte. Wir präsentieren euch hier die 9 wohl einzigartigsten und exotischsten Sparrows. Ganz am Ende wird sogar der hässlichste Sparrow als Dreingabe gekürt.
Wer wissen möchte, welche verrückten Mounts in Final Fantasy XIV umherstreifen, wird hier fündig:
Darum ist der Sparrow so cool: Wenn man sich schon auf ein Motorrad schwingt, dann doch wohl auf eine brennende Chopper. Aus dem Kühlergrill züngeln während der Fahrt Flammen, so macht man richtig Eindruck bei den Leibeigenen.
Mit Burnout fühlt man sich wie der teuflische Stuntfahrer Ghostrider. Feuerstuhl ist da keine metaphorische Umschreibung für ein flottes Motorrad, sondern Programm.
Woher gibt’s den Flitzer? In der Season 5 konnte der exotische Sparrow in Glanzengrammen stecken. Mit etwas Glück bietet Tess ihn im Everversum erneut an.
2. Nacht des blühenden Nebels
Darum ist der Sparrow so cool: Der knorrige Holzstock lässt die Herzen von “Harry Potter”-Fans höher schlagen. Der Hexenbesen bricht dabei gekonnt mit den typischen SciFi-Klischees und entführt den Fahrer (oder eher Reiter?) in die Märchen-Welt.
Gerade für die Space-Magier von Destiny, den Warlocks, sollte der Besen daher erste Wahl sein.
Woher gibt’s den Besen? Den Sparrow konnte man sich in der Vergangenheit während des Halloween-Events “Festival der Verlorenen” im Everversum mit Glanzstaub oder Silber gönnen. Auch dieses Jahr finden die Feierlichkeiten statt, sogar noch in der verlängerten Season 11.
3. Mikro-Mini
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Darum ist der Sparrow so cool: Der Mikro-Mini avancierte schnell zum Kult-Gefährt. Denn er erinnert mehr an ein Spielzeug oder ein Gerät vom Spielplatz als an ein PS-starkes Flugmotorrad.
Gerade wenn die wuchtigen Titanen auf dem albernen Sparrow im Hosentaschen-Format sitzen, kann man ein Lachen nicht unterdrücken.
Woher gibt’s den Mini-Flitzer? In der letztjährigen “Sonnenwende der Helden” bot das Everversum den Mikro-Mini für Silber und Glanzstaub an. Was ein Glück, dass das Sommer-Event schon im August erneut losgeht.
4. Anbruch-Freude
Darum ist der Sparrow so cool: Der Schlitten steht ganz im Motto der Weihnacht. Bimmelnd fahrt ihr durch die Gegend und lasst dabei sogar Glimmer-Geschenke für artige Hüter fallen.
Auch das verspielte Design weiß die Romantiker unter den Hütern zu überzeugen. Das i-Tüpfelchen ist die kleine Laterne, die während der Fahrt herumschwingt.
Woher gibt’s den Schlitten? Anbruch-Freude konnte man erstmals im Anbruch-Event 2018 durch eine Questreihe verdienen. Ob das Gefährt auch dieses Jahr bei den Weihnachts-Feierlichkeiten am Start sein wird, ist nicht bekannt.
5. SVC-12 und IVC-10
Darum sind die Sparrow so cool: Hier erwartet euch gleich zwei Sparrows, die erst zusammen ihre wahre Liebe entfalten. Düsen die Hüter damit paarweise nebeneinander, formen Hologramme ein Herz – wenn das mal kein Teamplay ist.
Woher gibt’s den Flitzer? Während der Scharlach-Woche 2020 konnten SVC-12 und IVC-10 freigespielt werden. Wer mit seinem Partner romantische Ausfahrten plant, muss sich wohl bis zum nächsten Valentins-Event gedulden.
Auf der nächsten Seite zeigen wir euch, dass auch Destiny 2 auf tierische Fortbewegungsmittel setzt und präsentieren als Zusatz den hässlichsten Sparrow.
Was steht bei CoD an? Season 4 bei Call of Duty geht in die letzten Wochen und die neue Season 5 startet bei Modern Warfare & Warzone Anfang August. Bis dahin gibts noch mindestens 2 größere Playlist-Updates und die Infos für das Update heute (21. Juli), findet ihr wie immer hier auf MeinMMO.
Diese Woche haben Camper in den Spezial-Modi nichts zu lachen. Für MW & Warzone geht je ein Modus an den Start, in dem “taktische Warter” weniger Chancen haben, da ein aktiver und aggressiver Spielstil durch die Regeln gefördert wird. Obendrauf kommt “Shot the Ship” zurück. Eine beliebte Modi-Map-Mischung aus “Shoot House” und der Chaos-Karte “Shipment”.
Das angekündigte “Duo Stimulus” kommt wohl erst wieder zum Wochenende. Erfahrungsgemäß entweder am Donnerstag- oder Freitag-Abend.
CoD Update heute bringt Shipment, Stimulus und Cranked – 21.07.
Wann startete das Update? Die neue Playlist ging ungefähr um 20:15 Uhr unserer Zeit online.
Was sind das für Anti-Camper-Modi? Beide aktuellen CoD-Games, Modern Warfare & Warzone, setzen euch ein paar Modi vor, in denen es Camper etwas schwerer haben, als in den normalen Playlisten:
Duo Stimulus für die Warzone – Der Gulag ist deaktiviert. Wenn ein Spieler 4.500 $ in der Tasche hat, kommt er sofort zurück.
Shoot the Ship – Mischung aus kleinen Maps bei CoD MW. Besonders auf Shipment haben es Camper schwer.
Cranked-Playlist – Der Modus “Aufgeputscht” aktiviert bei einem Kill einen Timer von 30 Sekunden. In der Zeit seid ihr deutlich schneller unterwegs, müsst ihn aber mit einem Kill (oder Assist) wieder auffüllen, sonst knallts.
In der Warzone könnt ihr den Stimulus-Modus auf zwei Arten angehen. Entweder ihr fahrt ein entspanntes Spiel, in dem ihr einen Haufen Knete sammelt und Sicherheit durch eure Respawns habt oder ihr gebt Vollgas und freut euch darüber, dass ihr auch ohne Gulag nach dem “Pushen” wieder in Verdansk landet. Über Camper braucht ihr euch hier weniger Sorgen machen, da ihr meist schnell wieder in den Kampf zurückkehrt und ihr Vorteile habt, wenn ihr viel unterwegs seid, statt in einem Dachgeschoss den Grillrost anzuwerfen.
Das ist in “Aufgeputscht” ganz ähnlich. Sobald man einen Kill landet, läuft ein 30 Sekunden Timer runter. Camper mit einem Timer können nicht einfach sitzen bleiben und ihr Zelt aufbauen, sondern müssen auf die Jagd gehen. Sonst macht es “Boom” und das ganze Zeltlager ist verwüstet.
Über “Shoot the Ship” brauch man ja kaum etwas zu sagen. Die feine Mischung gehört zu einer der beliebtesten Playlisten. Viele Spieler wünschen sich die beiden zwar eher getrennt voneinander, doch auch so sind sie sehr beliebt. Nur eben nicht bei Campern, da ihnen dauernd Soldaten durch Vorzelt rennen.
Warzone ohne weitere Highlights, MW liefert Sniper-Kämpfe
Was kommt sonst für die Warzone? In der Warzone kommt sonst nichts Spannendes. Ihr habt die 4 üblichen BR-Modi in den bekannten Teamgrößen zur Verfügung und der normale “Beutegeld”-Modus läuft diese Woche im 4er. Das Highlight ist das Duo-Stimulus, das es so vorher noch nicht in der Warzone gab.
Was kommt sonst für MW? Zu den beiden Anti-Camper-Modi bringt der reguläre Multiplayer noch ein Feuergefecht-Trio, in dem ihr nur mit Sniper-Gewehren auf die Feinde losgeht. Hier könnt ihr eure Fähigkeiten mit den großen Waffen unter Beweis stellen oder die Rytec-Sniper mit Quick-Scope-Abschüssen freispielen.
Dazu gibts noch den Party-Modus “Reinfected Ground War”. Hier spielt ihr die großen Bodenkrieg-Karten mit “Zombie”-Regeln. Einige Spieler starten als Infizierte und müssen versuchen, alle anderen Mitspieler zu “verwandeln”. Das kann zu beängstigenden Szenen und unfassbar vielen Kills in wenigen Augenblicken führen.
Die neue Rytec-Sniper musste erstmal repariert werden, funktioniert jetzt aber wie gewünscht.
Was war die Woche los bei CoD? Seit der letzten Woche sind leider wieder einige Fehler in der Warzone aufgetaucht. Einige davon sind so übel, dass sie euch das ganze Match versauen können. Doch die Entwickler zeigen regelmäßig, welche Probleme als Nächstes verschwinden und wirklich gravierende Bugs oder Glitches gehen die Macher bei Infinity Ward meist schnell an.
Am auffälligsten war jedoch die Story eines Streamers auf Twitch. Er bezeichnete sich selbst als einen der besten Spieler von Modern Warfare und wurde dabei erwischt, wie er mit Aim-Bot und Wall-Hack cheatet. Er liefert sich quasi selbst aus, da er all seine Hacks live auf Twitch laufen ließ.
Niantic, Entwickler von Pokémon GO, gibt euch nun einen wichtigen Tipp zum GO Fest 2020. So sollt ihr eure Geschenke erst zu einem bestimmten Zeitpunkt öffnen.
Darum geht es: Auf Twitter hat Niantic einen kleinen Tipp rund um das GO Fest veröffentlicht. Dazu gibt es auch einen kleinen Ausblick auf einen weiteren Bonus, der bislang nicht bekannt war.
Ihr solltet eure Geschenke nämlich erst zu einer bestimmten Zeit öffnen, damit ihr an einer Challenge teilnehmen könnt. Wer das vorher schon macht, kann daran nicht mehr teilnehmen.
Geschenke bringen unerwartete Items
Das wurde gesagt: Der Niantic-Support meldet sich auf Twitter und gibt diesen Hinweis. So sagen sie:
Trainer, wir empfehlen, eure Geschenkinteraktionen während des ersten Tages vom GO Fest aufzuheben, bis das Freundschafts-Habitat kommt. Da es eine globale Herausforderung gibt, Geschenke an Freunde zu senden. Wenn das Ziel erreicht ist, können Geschenke, die in der restlichen Zeit des Habitats geöffnet werden, ein unerwartetes Item enthalten!
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Was bedeutet das? Auf dem GO Fest wird es am ersten Tag gleich 5 unterschiedliche Habitate geben. Eines davon ist das Freundschafts-Habitat. Erst wenn dieses Habitat erscheint, solltet ihr eure Geschenke öffnen und verschicken.
Wenn ihr das Limit vom Öffnen der Geschenke bereits vorher erreicht habt oder schon alle Geschenke verschickt habt, dann könnt ihr die globale Herausforderung nicht meistern.
Außerdem wurde als weiterer Bonus ein besonderes Item aus den Geschenken angekündigt. Das solltet ihr nicht verpassen und deshalb lieber eure Geschenke vorher nicht öffnen.
Warum sollte man seine Geschenke überhaupt öffnen? Während des GO Fests werden sicherlich einige Spieler Ballmangel haben. In den Geschenken befinden sich aktuell viele Bälle und ihr könnt dadurch dem Mangel entgegenwirken.
Ihr solltet aber zumindest so lange noch genügend Bälle haben, bis das erste Mal das Freundschafts-Habitat erscheint. Dann könnt ihr die Zeit aber auch nutzen und gleich alle Geschenke öffnen.
Lohnt sich das GO Fest? Es gibt einige richtig starke Boni für das GO Fest 2020. In einem Artikel auf MeinMMO haben wir für euch genau analysiert, ob sich der Kauf vom GO Fest-Ticket für euch lohnen wird.
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Die bekannteste aller Minecraft-Spielwelten wurde endlich gefunden. Wetten, dass ihr sie jahrelang gesehen und doch niemals besucht habt?
Ein großer Reiz von Minecraft, der die Spieler auch nach Jahren noch immer an das Klötzchen-Spiel bindet, ist die schier unendlich große Anzahl von Welten. Jede davon ist einzigartig und hat ganz besondere Orte, die man sonst nirgendwo findet. Nach knapp 9 Jahren wurde nun endlich die bekannteste dieser Welt gefunden.
Worum geht es? Das Minecraft-Menü ist nicht so leblos wie bei vielen anderen Spielen. Etwas verschwommen gibt es im Hintergrund immer eine kleine Kamerafahrt durch eine beispielhafte Welt. Für lange Zeit, nämlich von 2011 bis 2018, war dies immer die gleiche Welt im Hintergrund. Seither versuchen Spieler, diese exakte Welt zu finden – jetzt ist es gelungen.
Mithilfe von Minecraft@Home ist es nun gelungen, diese Spielwelt zu finden, wie der Reddit-Nutzer Tomlacko erklärt. Das Programm nutzt die Rechenleistung von Computern, die sich gerade im Leerlauf befinden und schaffte es, innerhalb von 24 Stunden den Seed der berühmten Menü-Spielwelt zu finden. Hier könnt ihr sehen, wie die Spielwelt dann aussieht:
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Was ist ein Seed? Wie eine Spielwelt in Minecraft aussieht, wird anhand des Seed bestimmt. Das ist ein Zahlencode oder eine Zeichenabfolge (die dann in Zahlen umgewandelt wird). Spieler können diesen Seed zufällig bestimmen lassen oder beim Erschaffen einer Welt selbst bestimmen. Minecraft benutzt diesen Seed dann, um daraus die Spielwelt zu generieren.
Das bedeutet, dass es eine extrem große Auswahl an Welten gibt. Gleichzeitig heißt dies jedoch auch, dass der gleiche Seed immer die identische Welt erschafft. Wenn ihr also eine besonders coole Welt entdeckt habt, könnt ihr den Seed mit anderen teilen, damit sie diese Welt auch erkunden können.
Wie lautet der Seed? Wer selbst die ikonische Menü-Welt von Minecraft erkunden will, muss sich den alten Client für die Spielwelt 1.7.3 Beta herunterladen. Anschließend verwendet ihr einen der beiden Seeds:
2151901553968352745
8091867987493326313
Begebt euch dann zu den folgenden Koordinaten. X: 61, Y: 75, Z: 68
Funktioniert das auch noch in der aktuellen Version? Nein, leider nicht. Das liegt vor allem daran, dass Minecraft mit der Art, wie Welten erschaffen werden, immer wieder experimentiert. Neue Biome werden hinzugefügt und viel am Code geändert, wodurch die alten Seeds in neueren Spielversionen andere Welten ergeben.
Dennoch ein ziemlich cooler Fund. Wer also in der wohl bekanntesten aller Spielwelten von Minecraft Abenteuer erleben will, sollte den Seed mit der Version mal ausprobieren. Aber nicht den Controller wegwerfen, wenn mal etwas schief geht …