Wer in Valorant gut genug hackt, bekommt ein offizielles Job-Angebot

Riot Games, die Entwicker von Valorant, haben Cheatern und Hackern den Krieg erklärt. Doch warum nicht die besten der Gegner für sich gewinnen?

Was hat es mit der Rekrutierung auf sich? Laut einem Bericht der Seite Vice wollten zwei Hacker sich tief in den Code der Anti-Cheat-Software von Valorant wühlen, um Schwachstellen zu finden. Das ist ein wichtiger Schritt, um mächtige Cheats zu entwickeln, die am deftigen Cheat-Schutz Vanguard vorbeikommen.

Doch tief im Code fanden sie eine Datei namens Stubs.dll. Die enthielt eine mysteriöse Nachricht im ASCII-Format. Neben der Darstellung des Firmenlogos gab es ein eindeutiges Angebot an die Hacker:

valorant hacker botschaft job
Diese Nachricht erwartet die beten Hacker. Quelle: Vice

Geschützt durch Packman, ein Riot Games Produkt. Entwickelt mit Liebe vom Anti-Cheat-Team. Wir suchen immer talentierte Individuen. Wenn du diese Nachricht gefunden hast, dann bitten wir dich, doch mal einen Blick auf unsere Job-Angebote zu werfen. Vielleicht interessiert dich da ja was.

Hacker sind die beste Abwehr gegen Hacker

Warum macht Riot das? Ein altes Sprichwort sagt in etwa „Wenn du sie nicht besiegen kannst, dann lass sie für dich arbeiten“. Und genau das scheint Riot hier bezwecken zu wollen. Denn wer wirklich so gut ist, dass er den berüchtigten Anti-Cheat-Code von Valorant – zumindest in diesem Maß – knacken kann, der wäre ein starker Verbündeter gegen weniger begabte Hacker.

Riot Games hat in ihrem Kreuzzug gegen Cheater bereits eines der besten Anti-Cheat-Teams der Branche und kann weitere hochtalentierte Software-Künstler durchaus gebrauchen, um weiter an der Spitze zu bleiben. Ein Mitarbeiter von Riot hat sich dazu wie folgt geäußert:

Die Hoffnung ist, dass Leute, die das [Hacking] als Hobby oder aus Neugierde tun, vielleicht eine Chance haben wollen, es als Karriere zu machen. Die Leute, die es tun, um Cheats gegen Profit zu verkaufen, wären wahrscheinlich eh nicht daran interessiert.

Man wolle also wohl nur die „guten“ Hacker, die es aus reinem Spaß an der Freude machen, nicht die „Bösen“, die anderen Spielern den Spaß ruinieren, indem sie Cheatern ihren „Stoff“ verkaufen.

Wie wenig Spaß Riot im Kampf gegen ihre Erzfeinde, die Cheater, versteht, zeigen die drakonischen Strafen. Denn wer beim Bescheißen erwischt wird, der kann für immer Valorant auf Nimmerwiedersehen sagen.

Quelle(n): Dexerto
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