Wir erklären, welche Buffs, Nerfs, Neuerungen und Änderungen auf euch mit dem Launch von Destiny 2: Jenseits des Lichts und der Season 12 bei den Waffen warten.
Was hat es mit den Änderungen auf sich? In Kürze startet bei Destiny 2 die Herbsterweiterung Jenseits des Lichts sowie die Season 12. Zum Start der neuen Inhalte schraubt Bungie traditionell auch an der Sandbox.
Nachdem das Studio nun bereits eröffnet hat, was sich beispielsweise bei den Mods ändern wird, sind nun die Waffen-Änderungen an der Reihe. Dort warten einige Nerfs, Buffs, und generelle Anpassungen auf euch. Außerdem gibt’s endlich neue Details zu den kommenden Adept-Waffen für die Trials.
Buffs und Nerfs Bei Waffen
Laut Bungie werden zur Season 12 einige chirurgische Änderungen an ausgewählten Waffen vorgenommen – basierend auf Spieler-Feedback. Es gab einige Buffs, um die Effektivität bestimmter Schießeisen zu erhöhen, aber auch Nerfs, um zu starke Waffen in Einklang mit anderen Optionen zu bringen. Das erwartet euch ab dem 10. November:
Gesetzloser-Waffenperk: Die Erhöhung des Nachladetempos fühlte sich in stellenweise unzureichend an und so wurde der Nachlade-Wert-Bonus von +50 auf +70 erhöht.
Unbarmherzig – exotisches Fusionsgewehr: Der Inventar-Wert wurde von 36 auf 55 erhöht. Das erhöht die Reservemunition der Waffe.
Der Gipfel – legendärer Granatwerfer: Zu dieser Waffe gab es besonders viel Feedback. Für viele Hüter sei diese Spitzenwaffe im PvP zu stark. Entsprechend gab es hier einen Nerf:
- Der Explosionsschaden wurde um 33 % verringert und der Einschlagschaden so erhöht, dass der Gesamtschaden dann 5 % geringer ist als vorher.
- Der Projektilgeschwindigkeit-Multiplikator des Perks „Mikro-Rakete“ wurde von 1,4 auf 1,2 gesenkt. Konkret heißt das: Die Granaten sind dann 20 % und nicht mehr 40 % schneller als bei anderen Hinterlader-Granatenwerfern.
- Verringerte Präzision in der Luft. Der Gipfel hat dadurch deutliche Projektil-Abweichungen, während man in der Luft ist (ungefähr 7 Grad ohne „Ikarus-Griff“-Mod, deutlich weniger mit der Mod).
Fallende Guillotine – legendäres Schwert: Schwerter sind in der Season 11 allgemein sehr stark und bei diesem Exemplar dürfte es sich um das aktuell wohl mit Abstand beste Schwert handeln. Die Übermacht der Guillotine war Bungie aber offenbar zu viel. Es gibt einen Nerf:
- Der Schaden von schweren Angriffen wurde um circa 24 % reduziert, um es mit anderen Schwertern auszugleichen.
- Die Fallende Guillotine wird mit diesem Nerf immer noch leicht über dem Durchschnitt der Schwerter liegen, aber nicht mehr in dem Ausmaß wie jetzt.

MIDA Multi-Werkzeug (exotisches Scoutgewehr) und MIDA Mini-Werkzeug (legendäre MP):
- Beim MIDA Mini-Werkzeug wird die Eigenschaft „MIDA-Synergie“ intrinsisch
- Zudem werden folgende Perks hinzugefügt: Hüftfeuergriff und Kill Clip
Übrigens, es gibt ein Problem beim Meisterwerk-Upgrade dieser Waffe, das wird aber in einem späteren Patch korrigiert.
Sturm (exotische Handfeuerwaffe) und Drang (legendäre Pistole):
- bei der Pistole Drang wird die Eigenschaft „Unzertrennlich“ intrinsisch
- Zudem werden folgende Perks hinzugefügt: Verbesserte Geschosse und Bewegliche Zielscheibe
Auch hier es gibt ein Problem beim Meisterwerk-Upgrade, das aber in einem späteren Update behoben wird.
Verfallenes Abbild – exotisches Spurgewehr: Hier wird es eine Änderung bei den Transmutationssphären geben. Der Schaden des Luft-Nahkampf-Angriffs wurde um 25 % reduziert. Auch der Schaden des Energieabzug-Effekts bei feindlichen Kämpfern wurde deutlich heruntergeschraubt.
Arbalest – exotisches Linear-Fusionsgewehr: Diese vor allem im PvP beliebte Waffe trifft Schilde dann nicht mehr mehrfach, aber die Effizienz gegen durch einen Schild geschützte Feinde wurde erhöht.
Der Jadehase – exotisches Scoutgewehr: Panzerbrechende Geschosse werden mit Großkalibergeschossen ausgetauscht. Das löst ein Problem, wodurch manchmal das Auslösen des Exotischen Perks verhindern wurde.
Das ändert sich noch bei den Waffen
Handfeuerwaffen: Hier wird es tiefgreifende Änderungen geben, um den unter einzelnen Archetypen mehr Vielfalt zu schaffen und jedem davon mehr Gründe zu geben, eingesetzt zu werden.
- Aggressiv:
- Feuerrate wird von 110 auf 120 erhöht.
- Aggressive Handfeuerwaffen wurden aufgeteilt, um ihre Werte tunen zu können (z. B. Schadensabfall für 100 Reichweite in dieser Unterfamilie beginnt jetzt bei 32 m).
- Adaptiv und Präzision:
- Reichweite hat jetzt mehr Einfluss auf minimale Schadensabfall-Reichweite für beide Archetypen.
- Schadensabfall für 100 Reichweite beginnt jetzt bei 25 m (vorher 20 m).
- Präzisions-Handfeuerwaffe
- (Feuerrate 180) Magazin wurde um 37 Prozent vergrößert.
- Anmerkung: Das trifft auch auf Exotische mit dieser Feuerrate zu.
- Reichweite hat jetzt mehr Einfluss auf minimale Schadensabfall-Reichweite für beide Archetypen.
- Leichtes Gehäuse (zu Adaptiv hinzugefügt):
- Alle Handfeuerwaffen mit leichtem Gehäuse (Feuerrate 150) wurden in die adaptive Unterfamilie (Feuerrate 140) verschoben.
- Das umfasst auch „Lunas Geheul“ und „Nicht vergessen“.
- Eine Exotische Handfeuerwaffe behält die Feuerrate von 150 bei – die Sonnenschuss
- Alle Handfeuerwaffen mit leichtem Gehäuse (Feuerrate 150) wurden in die adaptive Unterfamilie (Feuerrate 140) verschoben.
Aktuell sind leichte Handfeuerwaffen (Feuerrate 150) die am meisten verwendeten Handfeuerwaffen im Schmelztiegel. Nach vielen Experimenten mit 150ern und 140ern hat sich Bungie aber am Ende dazu entschieden, ihre Feuerrate gleichzusetzen – und zwar auf 140, da diese in der PvP-Sandbox ziemlich ausbalanciert ist. Dies gewährt zudem anderen Waffen-Archetypen zwischen Schüssen mehr Zeit zum Atmen, vermeidet einen Überfluss an Handfeuerwaffen mit einer schnelleren TTK als andere Schießeisen und harmoniert zudem gut mit anderen kommenden Waffen-Änderungen.
Scharfschützengewehre: Sniper sollen sich laut Bungie auch weiterhin kraftvoll anfühlen, ohne dabei zu dominieren. So wird es auch bei dieser Waffengattung einige Änderungen zur neuen Saison geben.
- Die Zielhilfe wird dann vom Zoom-Level des jeweiligen Scharfschützengewehrs beeinflusst. Geringere Zoom-Bereiche haben weniger Zielhilfe, höhere Zoom-Bereiche haben mehr und Bereiche um 50 Zoom bleiben unverändert.
- Die niedrigsten Zoom-Bereiche werden dabei eine große Reduzierung im Zielhilfe-Kegelwinkel aufweisen. Die höchsten Zoom-Bereiche haben dort eine kleine Erhöhung beim Winkel.
Automatikgewehre: In der Saison der Würdigen erhielten Automatikgewehre mit dem Adaptiv-Archetyp (Feuerrate 600) wie beispielsweise Magenknurren einen Buff und sind seither sehr dominant – vor allem im PvP. Das wird sich mit der neuen Saison ändern, damit auch andere Automatikgewehre glänzen können.
- So wird der Schaden pro Kugel von 15,75 auf 14,25 verringert. Dieser lag vor der Saison der Würdigen noch bei 13,75. Es geht also nicht komplett auf den alten Wert zurück.
Scout-Gewehre: Scout-Gewehre haben in den Augen von Bungie bereits eine vernünftige Time to Kill (TTK) und können nicht zu sehr angepasst werden. Denn sonst würden sie zu dominant werden. Deshalb gab es hier nur kleinere Änderungen, die die Verwendung dieser Waffengattung etwas einfacher machen sollen:
- Das Ausmaß, wie sehr ein größerer Zielhilfe-Wert den Zielhilfe-Kegel verbreitert, wurde erhöht.
- Bei Maximalwerten wird der Zielhilfe-Kegel dadurch 15 % breiter sein.
Raketenwerfer: Nach Bungies Auffassung sind hier die Reserven zu gering, also wird zunächst hier angepasst.
- Die Reserven werden dann um 1 oder 2 Raketen erhöht. Das hängt letztendlich vom Inventar-Wert des jeweiligen Raketenwerfers ab.
Übrigens, Bungie wird laut eigener Aussage wohl in einer zukünftigen Saison erneut einen Blick auf diese Waffengattung werfen. Die Raketenwerfer spielen aktuell so gut wie keine Rolle, wenn es um den Powerwaffen-Slot geht, vielleicht wird sich ja dann endlich mal etwas daran ändern.
Die neuen Meister-Waffen (Adept) für die Trials of Osiris
Bungie hatte bereits vor ein paar Monaten angekündigt, dass man die beleibten Adept-Waffen aus Destiny 1 zu der PvP-Spitzenaktivität Prüfungen von Osiris in Teil 2 zurückbringen möchte – allerdings mit einigen neuen Elementen. Nun gab es endlich mehr Details zu diesen besonderen Waffen. Hier das Wichtigste im Überblick:
Allgemein:
- Alle Trials-Waffen sollen in Zukunft eine Meister-Version erhalten.
- Die Infundier-Grenze soll dabei der Saison entsprechen, in der sie eingeführt wurden.
- Bei der ersten Palette von Meister-Waffen wird die Infundier-Grenze der Saison der Würdigen (Season 10) entsprechen.
- Mit Jenseits des Lichts werden zudem spezielle Meister-Waffenmods eingeführt, die nur an Meister-Waffen verwendet werden können.
So unterscheiden sich Meister-Waffen von Basis-Waffen: Wertet man eine Meister-Waffe zum Meisterwerk auf, so gewährt dies zusätzliche Werte:
- +10 für den Primärwert also das spezifische Meisterwerk der Waffe
- +3 für alle anderen Werte
Zudem kann man bei Meister-Waffen entweder eine Standard-Waffenmod oder eine neue Meister-Waffenmod verwenden. Auch wurde ein einzigartiger Meister-Shader für diese Waffen entworfen, der jedoch nicht an anderen Waffen oder Ausrüstungsteilen angewandt werden kann.
Das steckt hinter den Meister-Waffenmods: Diese Mods kommen in zwei Arten:
- Als Waffen-Stat-Boosts, von denen jeder einem bestimmten Wert +10 gewährt – ähnlich wie bei den Meisterwerk-Werten. Beispielsweise Reichweite +10
- Als Versionen existierender Mods, die einen verbesserten Bonus gewähren, aber auch einen Malus haben. Beispielsweise +40 beim Magazin, -20 bei Handhabung
So bekommt ihr die Meister-Waffen und -Mods: Diese Meister-Items erhaltet ihr nur auf dem Leuchtturm – sprich, ihr müsst einen makellosen Run hinlegen und die Makellos-Truhe auf dem Leuchtturm öffnen.
- Dabei kann jede Woche ein anderer Meister-Mod aus der Makellos-Truhe droppen. Denn Meister-Waffenmods rotieren und bestimmte Mods können so erst im späteren Verlauf der Saison auftauchen.
- Die Mod wird beim Drop dauerhaft für alle Meister-Waffen freigeschaltet.
- Meister-Waffen werden in einem zweiwöchigen Rhythmus aus der Makellos-Truhe erhältlich sein und dabei in einer festen Reihenfolge rotieren. In der jeweils anderen Woche gibt es stattdessen Rüstungsdrop.
- Die erste Meister-Waffe einer Woche wird Spitzen-Loot sein.
Was haltet ihr von diesen Änderungen? Ist irgendetwas dabei, worauf ihr euch besonders freut oder womit ihr gar nicht leben könnt? Übrigens, die Waffen sind nicht das Einzige, was sich mit Beyond Light ändert. Deshalb haben wir alles Wichtige für euch in einem großen Übersichtsartikel zusammengefasst:
Alles zu Destiny 2: Beyond Light – Release, vorbestellen und Features
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