Wie es ESO schafft, seinen kompletten Content relevant zu halten

The Elder Scrolls Online begeistert seine Fans mit einer ganzen Flut an relevantem Content. Daher halten dem MMORPG so viele Spieler immer noch die Treue und kehren stets nach Tamriel zurück.

Darum ist Content so wichtig: Fragt man einen beliebigen Fan von MMORPG nach dem wichtigsten Aspekt eines Online-Rollenspiels, dann wird sicher das Wort „Content“ ganz oben stehen. Ohne genug Inhalte verfliegt der Spielspaß schnell und niemand will ständig das Gleiche machen.

Doch Content allein reicht nicht aus, wenn stets nur das neueste Addon relevant und lohnenswert sind und zig Dungeons und Regionen aus der Frühzeit des Spiels brach liegen.

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Darum ist ESO so beliebt

Dieses Problem hat ESO jedoch nicht. Wie ein populärer Thread auf Reddit zeigt, lieben Fans von ESO an „ihrem“ Spiel, dass es – anders als die meisten anderen älteren MMOs – den alten Content nicht entwertet, wenn etwas Neues kommt.

Wie läuft Endgame in vielen anderen MMORPGs? Der Grund für diese Entwicklung ist, dass ESO anders als die meisten MMORPGs ans Endgame herangeht. In Spielen wie WoW oder SWTOR ist neuer Content stets an eine Weiterentwicklung eures Helden gebunden.

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Wer weiter will, muss den neuen Level-Cap erreichen, neues Equipment grinden und sich allgemein weiterentwickeln.

Dadurch wird alles, was zuvor Endgame war, entwertet und rutscht immer weiter zurück in der Relevanz. Denn warum sollte man seine Zeit in einer Zone oder Instanz verbringen, wo man keinen brauchbaren Loot mehr findet und die Kämpfe keine Herausforderung mehr darstellen?

Warum ist das alte Zeug in ESO immer noch relevant? In ESO hingegen gibt es seit Ende 2016 das Konzept „One Tamriel“. Dadurch wurde eine Skalierung eingeführt, die euer Level stets an die Instanz oder Zone anpasste. So konnten erstmal alle Spieler zusammenspielen, egal welche Stufe sie hatten.

ESO spielt man wie Skyrim, nicht wie WoW – Das ist das Besondere!

Außerdem konnte jeder jede Zone erkunden und musste nicht, wie vorher üblich, zwangsweise in der seiner Stufe angemessen Region herumdümpeln.

Wenn jeder jederzeit überall hin kann und dort relevanten Content und brauchbare Beute findet, ist jede Region gleich viel wert. Wenn ihr also lieber in den Ländern der Elfen Ressourcen farmt als in der Einöde der Orks, dann könnt ihr das guten Gewissens machen.

Ebenso sind Trips, um noch alle fehlenden Achievements einer Zone zu erfüllen, keine Zeitverschwendung, denn man bekommt nach wie vor XP und Beute dafür. XP lohnen sich sogar noch, wenn man das Max-Level erreicht hat, denn dann gibt’s Champion-Stufen und weitere Goodies.

Doch auch ohne Top-Equipment und massig Skills kann man in ESO Spaß haben und fast alle Inhalte mitmachen.

Das sagen die Fans

In dem Reddit-Beitrag wird außerdem gelobt, wie „gemütlich“ und „gechillt“ ESO eigentlich ist. Denn es zwingt einen nicht dazu, immer der neuesten „Karotte am Stecken“ in der Form von neuem Content nachzurennen.

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Das lieben die Spieler am Tempo von ESO: Selbst die typischen Endgame-Inhalte von MMORPGs, Raids, erzeugen bei vielen Spielern keinen Leistungsdruck. So schreibt ein Spieler auf Reddit „Ich spiele seit Jahren und habe nie eine Prüfung [so heißen Raids in ESO] gemacht. Veteranen-Dungeons reichen mir voll. Aber in keinem anderen MMO würde ich das so sehen.“

Andere wiederum schätzen sehr, wie unaufgeregt man in ESO einfach mal kurz einloggen und ein bisschen Spaß haben kann. So schreibt ein Spieler, der ein Kind und eine wenig verständige Ehefrau hat, dass er in ESO immer gern ein paar Stunden Spaß haben kann, wenn alle schließlich im Bett sind.

Er spielt dann einfach ein paar Runden Random-PvP!

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Ein anderer Spieler liebt es einfach, gemütlich ein bisschen die täglichen Crafting-Aufgaben zu erledigen und dann den Tag im Dungeon ausklingen zu lassen.

Allerdings ist diese große Stärke von ESO für einige Gamer auch die größte Schwäche. Ein Spieler schreibt: „Ich kam sehr spät zurück ins Spiel und es ist einfach zu viel! Es gibt viel zu viel zu tun und die viele Freiheit lähmt mich komplett!“

Doch laut den meisten Fans des Spiels, ist es genau diese Freiheit, welche die Spieler seit nunmehr 5 Jahren bei Laune hält.

Daher konnte ESO zuletzt sogar ordentlich an Spielern nachlegen und ist nun so beliebt wie schon lange nicht mehr. Daher hat es jetzt sogar Warteschlangen zu den Stoßzeiten, weil sonst die Server abrauchen würden.

ESO-Chef verspricht schnelle Lösung für die Warteschlange – Das sagt Firor
Autor(in)
Quelle(n): Reddit
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