Destiny 2 hat in Season 14 den ikonischen “Schicksalsbringer” zurückgebracht. Die populäre Waffe aus Teil 1 kommt dabei über den neuen alten Raid Gläserne Kammer. Erwartet die Hüter ein freudiges Wiedersehen oder wäre der Revolver besser in der nostalgischen Vergangenheit geblieben?
Das ist DER Revolver: Die berühmteste legendäre Handfeuerwaffe aus Destiny ist der Schicksalsbringer (eng. Fatebringer). Seit der Revolver 2014 erstmals auftauchte, waren die Hüter sofort verrückt danach.
- Noch heute schwören viele auf den Fatebringer und haben über Jahre immer wieder nach Ersatz gesucht.
- So hieß die Imagoschleife beispielsweise in der Community stets nur Schicksalsbringer 2.0 und man versuchte, die Raid-Waffe nachzubasteln.
- In Season 14 hat Destiny 2 die ikonische Waffe nun zurückgebracht – ihr müsst also keinen Ersatz mehr suchen.
MeinMMO schaut, wie sich der Klassiker heute schlägt und woher ihr euren Schicksalsbringer jetzt bekommt. Lest, welche Perk-Kombinationen in der Saison des Spleißers God-Roll sind und ob die Waffe ihren nostalgischen Vorschuss-Lorbeeren gerecht wird.
[toc]
Ab in die Gläserne Kammer
So bekommt ihr Schicksalsbringer in Destiny 2: Wie schon damals gibt es die Waffe nur über den Raid Gläserne Kammer. Das Stück Destiny-Geschichte ist seit dem 22. Mai in Destiny 2 spielbar. Erfreulich ist, dass ihr die Gläserne Kammer komplett gratis spielen könnt – egal, ob ihr DLCs oder Seasons besitzt oder nicht.
Schicksalsbringer gibt es im Raid auf 4 Wegen:
- Nach dem Templer als Zufalls-Drop (3. Phase).
- Nach dem Torwächter als Zufalls-Drop (4. Phase).
- Zufällig in den versteckten Raid-Tuhen und direkt in der Kiste nach dem Eingang. Hier ist der Schicksalsbringer aber nur im Loot-Pool, wenn ihr die Waffe schon habt.
- Nach Atheon (End-Boss) könnt ihr an der Treppe mit der Währung “Eroberungsbeute” Items aus den einzelnen Encoutern kaufen, wenn ihr sie bereits freigespielt habt.
- Später in Season 14 könnt ihr im Raid auch die sogenannten “Timelost”-Variante des Schicksalsbringers finden. Diese ist aber noch nicht verfügbar.
Hier eine Übersichtstabelle mit dem Loot aus der Gläsernen Kammer von Destiny 2:

Mit etwas Glück habt ihr also bereits nach ein paar Runs einige Exemplare der Waffe gefunden. Ihr solltet euch jeden Roll von Schicksalsbringer gut ansehen (oder im Tresor lagern). Denn je nach Situation empfiehlt sich eine andere Kombination aus Perks und Aufsätzen. Glücklicherweise ist der Perk-Pool recht begrenzt und nahezu jede Fähigkeit ist nützlich.
Wie schlägt sich der Schicksalsbringer in PvE und PvP von Season 14?
Das kann die Waffe: Schicksalsbringer ist eine 140er Handfeuerwaffe, die kinetischen Schaden verursacht. Damit liegt sie Schadens-technisch und bei der Feuerrate im Mittelfeld. Vergleichbare Exotics sind beispielsweise Pikass.
Die Grundwerte sind sehr gut. Besonders die versteckten Stats sind dabei absolute Spitze: Zielhilfe liegt bei 84/100 und Rückstoßrichtung bei 98/100.

Der alte God-Roll hat es auch in Destiny 2 noch drauf
Das braucht ihr im PvE: Die gute Nachricht für alle Nostalgiker: ihr könnt euch den Schicksalsbringer aus Destiny 1 holen. Die Kombo leistet auch heute gute Dienste und ist definitiv als God-Roll zu empfehlen:
- Explosivladung: teilt den Schaden in einen normalen Schuss und eine Sprengladung ohne Reichweiten-Begrenzung.
- Glühwürmchen: Sorgt dafür, dass Feinde nach präzisen Kill großflächig in einer Solar-Explosion hochgehen – zudem landet ihr schneller nach.
- Auf “Gesetzloser” müsst ihr verzichten, doch das schnellere Nachladen ist bei Glühwürmchen zum Glück integriert.
Doch die Spieler schwärmen auch von einem neuen God-Roll fürs PvE:
- Rückspulgeschosse: Habt ihr das Magazin leer geschossen und trefft dabei Feinde, ladet ihr automatisch nach. Wichtig ist, dass der letzte Schuss trifft.
- Glühwürmchen: Leider soll es trotz des Solar-Schadens nicht möglich sein, Kriegsgeist-Zellen erscheinen zu lassen. Doch der Perk dürfte auf legendären Handfeuerwaffen derzeit nahezu unangefochten sein.
Selbst bei Rolls mit Adrenalin-Junkie, Raserei oder dem Klassiker Kill-Clip kann die Raid-Waffe euch gute Dienste leisten. So steigert ihr euren Schaden, aber verzichtet auf die für Schicksalsbringer typischen Explosionen.
In Kurz: Mit Schicksalsbringer macht ihr im PvE alles richtig. Es gibt zwar viele starke legendäre Alternativen (beispielsweise SMGs), doch wer mit DEM Revolver losziehen will, kann das problemlos tun!
Seit Update.3.2.0.2 vom 25. Mai ist die gesperrte Artfeakt-Mod “Energie-Beschleuniger” übrigens wieder verfügbar. Damit steigert ihr den Schaden von Glühwürmchen, Kettenreaktion und Libelle spürbar. Libelle-Spezifikation wirkt jedoch nicht auf Waffen mit Glühwürmchen.
Was taugt Fatebringer im PvP von Destiny 2?
Mit Schicksalsbringer assoziieren die meisten Hüter eindeutig das PvE. Im Schmelztiegel galten damals eher legendäre Vetter wie Palindrom oder Eyasluna als die Champions. Wie schlägt sich die Raid-Waffe aber heutzutage im PvP von Destiny 2?
Mit Start der Season 14 wurden die dominanten 120er Handfeuerwaffen etwas in ihrer Reichweite generft. Dadurch können die 140er wie Schicksalsbringer häufiger zum Einsatz kommen. Unangefochtene Meta ist diese Gattung zwar nicht, aber Schicksalsbringer bringt dennoch die nötigen Werte und Perks mit, um ganz oben mitzuspielen.
Holt euch diese Rolls fürs PvP:
- Tunnelblick: Nachladen nach einem Kill erhöht Zielerfassung und Zielgeschwindigkeit sehr stark.
- Killclip: Nach einem Kill gibt euch Nachladen 33 % mehr Schaden. Von 70 auf 93 geht ein kritischer Treffer – das reicht alleine nicht für einen Two-Tap, erlaubt aber, dass ihr auch mal Körpertreffer landen dürft.
Diese Kombo harmoniert hervorragend – sobald ihr einen Kill habt, habt ihr eine Waffe, die quasi von alleine zielt und dabei härter reinhaut. Für mehr Verlässlichkeit, ohne erst etwas töten zu müssen, empfiehlt sich dieser Roll:
- Explosivladung: So umgeht ihr etwas die Reichweiten-Begrenzung, erzeugt extra-viel Flinch und könnt selbst Feinde in Deckung etwas ankratzen.
- Erster Schuss: Der Eröffnungsschuss eines Angriffs hat deutlich erhöhte Reichweite, Präzision und Aim-Assist. So trefft ihr meist wie durch Zauberhand. Das resettet sich alle paar Sekunden, in denen ihr nicht schießt.
Mächtige Perks, die sich auch im Schmelztiegel lohnen, sind: Dreschen, Mörderischer Wind und Auge des Sturms.
Seht euch hier Gameplay von Schicksalsbringer im PvP an:
Das sagen die Profis: Der PvP-Experte Aztecross sagt jedoch in seiner Review zu Schicksalsbringer, dass der Revolver irgendein Problem hat (via YouTube). Er kann es nicht genau benennen, aber andere 140er würden sich im Schmelztiegel besser spielen, besser anfühlen. Die sehr guten Statuswerte, der Hype und die erstklassigen Perks helfen nicht, wenn Schicksalsbringer nicht verlässlich seine 3 Schuss trifft.
Anders sieht es der bekannte PvP-Streamer Sheikh aka Destiny Fun Police. Er titelt euphorisch: “Schicksalsbringer ist S-Tier! Die beste 140er Kinetik-Waffe, die ich je benutzt habe (kein Clickbait)” (via YouTube). Laut ihm sorgen die absolut monströsen Grundwerte dafür, das Schicksalsbringer sich richtig “klebrig” anfühle und einfach nur die präziseste 140er aus ganz Destiny 2 ist, gerade für Controller-Hüter.
Na, hattet ihr schon Glück in der Gläsernen Kammer und habt den Schicksalsbringer in Destiny 2 bereits bekommen? Bevorzugt ihr den Original-Roll von damals und freut euch, dass Glühwürmchen für starke Explosionen sorgt? Oder sagt ihr eher, dass die Hüter zu nostalgisch sind und es mehr wirklich neue Kanaren im MMO-Shooter braucht? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!





















