Schillernde Pokémon sind sehr beliebt in Pokémon GO. Doch nicht alle Shinys sind gleich cool, finden einige Trainer.
Ein Shiny in Pokémon GO zu finden ist immer ein Highlight. Die seltenen Monster mit der abgewandelten Färbung sind gerade bei Sammlern sehr beliebt und bringen Abwechslung in die eigene Pokémon-Sammlung.
Doch während manche Shinys sich sehr stark von ihren “normalen” Versionen unterscheiden, sind andere nur sehr bedingt verändert. Da fällt dann fast nur durch den kleinen “Glitzer”-Effekt bei der Begegnung auf, dass es überhaupt ein Shiny ist.
Und es gibt noch eine andere Shiny-Falle: Nämlich Monster, die sich in “uncoolere” Shinys entwickeln können. Das Thema diskutieren Trainer gerade im Pokémon-GO-Subreddit.
Trainer rät: Prüft Shiny-Pokémon besser vor dem Entwickeln
Was ist das Problem? Im Pokémon-GO-Subreddit (via reddit) erzählt User “TheHammer8989” von einem Shiny-Chaneira – und einer bereuten Entwicklung: “Ich habe den Fehler gemacht, ein schillerndes Chaneira zu entwickeln. Als Chaneira sah es viel cooler aus. Seine weiterentwickelte Form sieht fast genauso aus wie die normale”, berichtet “TheHammer 8989” in den Kommentaren und fragt: “Gibt es noch andere Pokémon, die ich nicht weiterentwickeln sollte?”
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Darüber hinaus meldet sich noch ein anderer Spieler und meint, dasselbe mit Chaneira erlebt zu haben: “Ich dachte ernsthaft, das Spiel hat vergessen, dass es Shiny ist” (via reddit).
Wie Chaneira, seine Vorentwicklung Wonneira und die Weiterentwicklung Heiteira aussehen, könnt ihr euch hier anschauen:
Shiny Wonneira, Chaneira und Heiteira
Auf die ursprüngliche Frage melden sich jede Menge Trainer, bereits über 300 Kommentare hat der Post gesammelt. Dort geben Spieler verschiedene Tipps, welche Shiny-Pokémon sie bei der Entwicklung eher in ihrer vorherigen Form gelassen hätten.
Ein paar Beispiele zeigen wir euch hier:
Bummelz: Shiny-Bummelz dürften bereits einige Spieler haben, die länger dabei sind. Im Sommer 2019 hatte es seinen Community Day und gab vielen Spielern die Gelegenheit, es zu schnappen. Im Februar 2023 hat es nochmal eine Rampenlicht-Stunde, wenn ihr euer Glück versuchen wollt.
Ob ihr Shiny-Bummelz zu Muntier oder Letarking weiterentwickeln wollt, solltet ihr euch allerdings überlegen. Die bisherige Top-Antwort im Thread meint: „Lasst Bummelz ein Bummelz bleiben” (via reddit). Die Unterschiede zeigen wir euch hier:
Shiny-Familie von Bummelz, Muntier und Letarking
Kaumalat: Auch Knakrack wird in dem Thread kritisiert, einige Spieler halten seine Vorentwicklungen Kaumalat und Knarksel für coolere Shinys (via reddit). Allerdings gibt es bei Knakrack das Argument, dass es zu den stärksten Angreifern in Pokémon GO gehört.
Snubbull: Ein User bringt Snubbull ins Gespräch und bekommt dafür Zuspruch, ein User meint sogar: “Shiny Granbull ist das schlimmste Shiny im Spiel” (via reddit). Ein anderer User meint, es würde entwickelt aussehen, als hätte es sein Fell verloren (via reddit).
Hier könnt ihr es selbst einschätzen:
Shiny Snubbull und Granbull
Enton: Auch Enton wird genannt und bekommt Zuspruch (via reddit). Das schätzen manche User offenbar schicker ein als die Entwicklung Entoron:
Shiny Enton und Entoron
Larvitar und Pupitar: Während Larvitar und Pupitar in der Diskussion recht beliebt sind, wird die letzte Entwicklung Despotar kritisiert: “Super enttäuschend”, findet ein User (via reddit).
Shiny Larvitar, Pupitar und Despotar
In der Diskussion tauchen weitere Monster auf. So sind manche Spieler etwa kein Fan von Gengar, das sich aus ihrer Sicht kaum vom “Original” unterscheidet, aber zumindest in der Mega-Form einen deutlichen Unterschied mitbringen. Auch Pokémon wie Dragoran, Magnezone oder einige Evoli-Entwicklungen werden genannt.
Beim Entwickeln von Shinys kann ein Stück weit Neugier eine Rolle, in welche Farbe sich ein Monster wohl entwickelt – aber dann hat man eben auch ein Risiko: “Prüft die Shiny-Version der Pokémon, die ihr entwickeln wollt”, rät deshalb ein Trainer (via reddit): “Das hat mich vor einigen ärgerlichen Entwicklungen bewahrt.”
Am Ende ist es eine Geschmacksfrage, welche Shinys man cool findet und welche nicht. Welche schillernden Pokémon findet ihr besonders schick? Und bei welchen Monstern habt ihr es schon erlebt, dass ihr es vielleicht lieber doch nicht entwickelt hättet? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Mit Wild Hearts erscheint ein neuer Konkurrent zum beliebten Monster-Hunter-Franchise. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus konnte das neue Action-Spiel aus dem Hause Koei Tecmo (Nioh, Dynasty Warriors) im Rahmen von Find Your Next Game 12 Stunden lang vor Release anspielen und ist begeistert. Und das, obwohl er mit Monster Hunter nie viel anfangen konnte und immer mehr auf Soulslike stand.
Schon im Oktober 2022 habe ich Wild Hearts zum ersten Mal gespielt– damals noch mit wenig Elan. Monster jagen, auf die Glocke kriegen und bauen wie in Fortnite klang für mich wie eine Horror-Kombination.
Ich habe Dauntless zwar genossen, aber Monster Hunter war mir immer ein wenig zu verspielt und zu übertrieben. Die riesigen Waffen, die opulenten Festmähler – alles etwas „zu Anime“.
Nach 4 Stunden in Wild Hearts war ich aber in die Spielweise verliebt und hatte richtig Spaß am Spiel, sodass ich mich ziemlich auf den neuen Test jetzt gefreut habe. Die Entwickler haben mich eingeladen, eine Woche vor Release bereits eine Vorab-Version zu spielen.
Jetzt habe ich weitere 12 Stunden Wild Hearts gespielt, mir die vorläufig fertige Version angesehen und bin tiefer in die Story eingetaucht. Und verdammt: das Spiel ist richtig cool, auch wenn es bisher nur ein erster Eindruck ist. Nur ein paar wenige Kritikpunkte gibt es.
Im Video erklären wir euch, was genau Wild Hearts alles ausmacht. Im weiteren Verlauf findet ihr meine Eindrücke zu den ersten Stunden im Spiel:
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Wild Hearts: Alles zum neuen Jagdspiel in 3 Minuten
Ich jage riesige Monster im japanischen Setting – Aber aus tragischen Gründen
Also, worum geht es in Wild Hearts überhaupt? Ich habe die Story selbst noch nicht durch, will auch nichts spoilern. Die Ausgangslage ist, dass Menschen in der Welt Azuma vom Aussterben bedroht sind.
Durch eine besondere Macht sind einige Kreaturen der Wildnis zu riesigen Monstern mutiert, den „Kemono“. Insgesamt 21 dieser Kemono gibt es zu Release. Zum Vergleich: Monster Hunter World hatte am Anfang 30.
Die größten unter den Kemono haben die Fähigkeit, ihre Umgebung so zu verändern, dass sie sich dort wohlfühlen. Das geht jedoch meist damit einher, dass andere Lebewesen dort kaum noch überleben können. Das beinhaltet auch Menschen.
Einer der besonders fiesen Gegner ist ein Bär, so groß wie ein Berg. Ein Bärg, quasi, den ich beim Spielen aber gar nicht so hart fand:
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Im neuen Trailer von Wild Hearts kämpfen Menschen gegen einen versteinerten Bären, der so groß wie ein Berg ist
Als einer der wenigen Jäger, die es noch gibt, jagen wir die Kemono und sorgen dafür, dass wir selbst nicht ausgelöscht werden. Die erhaltene Beute nutzen wir, um neue Rüstungen und Waffen zu bauen – die uns wiederum im Kampf gegen stärkere Kemono helfen.
Wir sind aber nicht irgendwelche Jäger, sondern haben die Fähigkeit, „Karakuri“ zu beschwören. Das sind Konstrukte aus Holz, die uns im Kampf und bei der Jagd helfen können. Wir bauen mit ihnen Lager oder nutzen sie für Luftangriffe und mehr.
Dark Souls hat mich gestählt, Wild Hearts ist meine Spielwiese
Die Kombination aus Kämpfen und Bauen klingt erst einmal seltsam. Tatsächlich erinnert mich das Gameplay von Wild Hearts aber sehr an die Soulsborne-Spiele.
Alles genau so, wie ich es in den berühmten Souls-Spielen gelernt habe. Nur nicht ganz so strafend. Bosse haben immer noch Fähigkeiten, die mich mit einem Schlag nahezu vollständig töten. Aber zumindest bedeutet nicht jeder Fehler gleich den Beinahe-Tod.
Zudem ist Wild Hearts bunter, freundlicher. Wer nach Dark Souls oder Elden Ring ein Spiel mit einem ähnlichen Ansatz sucht, aber keine Lust auf bedrückende Stimmung hat, sollte sich in der Welt von Azuma unbedingt einmal umsehen.
Ihr müsst euch allerdings darauf einstellen, euch mit ganz neuen und ungewohnten Mechaniken vertraut zu machen. Wer, wie ich, bei Fortnite nur die Nase rümpft, für den kostet das vermutlich etwas Überwindung. Aber es lohnt sich.
„Bauen wie in Fortnite“? Nein, das ist viel natürlicher
Ich will euch nicht zu viel von dem erklären, was ich im ersten Anspiel-Test schon ausführlich erläutert habe, aber zumindest kurz nochmal auf die Besonderheit von Wild Hearts eingehen.
Karakuri, also das „Bau-System“ von Wild Hearts, hat zwei Funktionen:
Drachen-Karakuri sind dazu da, dass ihr euch Lager in der Welt bauen könnt
Mit Basis-Karakuri verändert ihr die Dynamik im Kampf und wendet Kämpfe zu euren Gunsten
In meinem Lager kann ich etwa Zelte als Respawn-Punkt bauen, verschiedene Konstrukte, um Nahrung zu verarbeiten oder eine Feld-Schmiede, um überall meine Ausrüstung zu verbessern. Außerdem spürt ein Jagd-Turm mein aktuelles Ziel auf und Sammel-Gebäude versorgen mich mit Bau-Ressourcen oder Fischen. Eine nette Erweiterung, die den Grind aufs Wesentliche konzentriert: Monster metzeln.
Hier kommen Basis-Karakuri zum Einsatz. Damit gemeint sind einfache Formen wie Kisten, Sprungfedern oder Fackeln, mit denen ich im Kampf mächtige (und coole) Luft-Angriffe ausführen, besser ausweichen oder meine Waffen anzünden kann.
Was hier aber erst richtig cool ist, sind „Fusion-Karakuri“. Durch die Kombination verschiedener Basis-Karakuri lassen sich diese verbinden und erschaffen neue Konstrukte, die den Kampf vollkommen ändern können, etwa:
eine Wand, die anstürmende Gegner betäubt
ein riesiger Hammer, der Kemono zu Boden schlägt
ein Feuerwerk, das fliegende Gegner zurück auf den Boden holt
Diese Kombinationen findet man erst im Kampf gegen bestimmte Gegner, aber sie sind danach überall nutzbar. Für mich ein Ansporn, denn: Je besser ich lerne, das Bauen zu beherrschen, desto besser werde ich als Jäger.
Außerdem gibt es weitere Karakuri wie Seilschleudern, Windgebläse und Werfer, mit denen ich leichter über Abgründe komme oder sogar Feinde angreifen kann. Dabei habe ich vermutlich noch nicht einmal alles entdeckt.
Anders als beim ersten Test, habe ich diesmal viel Zeit im Koop verbracht und mir die Welt sowie einige Jagden mit André Baumgartner von der GameStar angesehen.
Wild Hearts lässt sich im Koop spielen mit bis zu 3 Jägern in der Gruppe. Was mir dabei aufgefallen ist, sind die deutlich härteren Kämpfe. Mit einem Freund zusammen seid ihr nicht einfach nur eine Übermacht, die Kemono sind auch schwieriger. Zumindest war das mein Eindruck.
Wir haben deutlich härter auf die Mütze bekommen, als wenn ich alleine gespielt habe – obwohl André eigentlich der bessere Spieler ist. Schon einer der ersten Bosse hat uns ordentlich eingeschenkt und mehrmals KO geschlagen.
Glücklicherweise können sich Jäger im Koop gegenseitig wiederbeleben und verhindern so, dass die Jagd irgendwann abgebrochen werden muss. Das heißt: solange einer überlebt und es schafft, seine Freunde rechtzeitig zurückzuholen …
Werden Kemono verwundet, fliehen sie. Das ist im Koop häufiger passiert – offenbar halten die Gegner auch ein Stück mehr aus. Versucht also besser nicht, Gegner einfach zu überrennen. Teilt am besten Aufgaben ein, denn auch das geht in Wild Hearts.
Hier seht ihr Gameplay aus einer unserer gemeinsamen Jagden – dort hört ihr auch den lästigen Sound-Bug, auf den ich am Ende nochmal eingehe:
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Koop-Gameplay zu Wild Hearts
Rüstungen und Waffen sorgen für Rollen wie in einem RPG
In Wild Hearts lassen sich Waffen und Rüstungen nicht nur herstellen, sondern auch verbessern und modifizieren. Den Waffen liegt dabei ein riesiges Skill-Gitter zugrunde, mit dem sie etwa auf ein bestimmtes Element und damit für einen bestimmten Gegner spezialisiert werden können.
Rüstungen und Talismane finde ich aber noch ein Stück interessanter. Die haben ohnehin schon bestimmte Perks, die etwa Angriffswerte erhöhen oder stärkeren Schutz bei Nacht bieten. Dazu kommen einige Eigenschaften mit besonderen Effekten.
Es gibt etwa die Möglichkeit, voll auf „Provokation“ zu gehen. Das heißt: Gegner greifen euch wahrscheinlicher an, wenn ihr diese Rüstung tragt. Ihr werdet zum Tank. Zusammen mit einem großen Hammer seid ihr dann etwa dazu da, Monster auf euch zu ziehen und abzufangen.
Außerdem kann fast jede Rüstung per Mods noch auf „Zivilisation“ oder „Wildnis“ ausgerichtet werden. Das macht sie zum einen stärker, zum anderen schaltet man so noch mehr Effekte frei, je nach Rüstung.
Rüstungen haben besondere Perks (rechts unter der Rüstung)Einige Prks werden erst aktiv, wenn ein bestimmter Wert in Wildnis oder Zivilisation erreicht ist (unten im Bild)Waffen haben einen rieisgen Skill-Baum.
Ich bin selbst noch ziemlich am Anfang vom Crafting, aber schon jetzt so begeistert davon, dass ich gezielt Materialien sammle, um mir einen Build zusammenzustellen. Und das, obwohl ich nicht mal im Endgame angelangt bin.
Übrigens: Ihr seid auch solo nie ganz alleine. Die kleine Maschine Tsukumo begleitet euch, wenn ihr wollt, und kann euch mit seinen Fähigkeiten heilen, Schaden austeilen oder sogar tanken.
Es gibt noch einige Bugs, aber die sind höchstens nervig
Zum Abschluss muss ich noch eine Kleinigkeit erwähnen, die mich beim Spielen ziemlich genervt hat: Bugs und Performance. Das war schon beim ersten Test ein Problem und hat sich zwar deutlich gebessert, stört aber nach wie vor ein wenig.
Die Leistung kommt mit einer RTX 3090 auf maximalen Einstellungen (2 Monitore, 1440p) bei mir kaum über 100 FPS – liegt dafür aber auch nur selten unter 60. Annehmbar, finde ich, zumal die Welt an sich schon wirklich hübsch ist und ich gerne einfach mal die Landschaft genieße.
Wenn sie denn nicht flackert … denn das ist auch an einigen Stellen vorgekommen. Dazu gibt es einen ziemlich ätzenden Sound-Bug, durch den sich Töne zunehmend stärker verzögern, bis sie fast eine halbe Minute später erst zu hören sind.
Im Kampf einen Gegner zu orten, der hinter mich gesprintet ist, wird so unmöglich. Außerdem werden ab und an Dialoge einfach übersprungen und die Voice-Lines kommen alle auf einmal. Das Problem legt sich zwar von selbst nach einer Weile, nimmt aber ein wenig vom Spielspaß.
„Game-breaking“ ist das alles allerdings nicht und schon heute, zum Erscheinen dieser Preview, gibt es einen Patch. Es kann also sein, dass all das schon gar nicht mehr der Fall ist. Denn es handelt sich wirklich nur um kleine Probleme, für die schnelle Fixes möglich sind.
Wild Hearts erscheint am 16. Februar für den PC und am 17. Februar 2023 PS5 und Xbox Series X|S als Buy2Play-Titel. Nach dem Release sollen weitere, kostenlose Updates neue Monster, Karakuri und mehr bringen. Das Spiel erscheint außerdem als 10-stündige Demo über EA Play und im Xbox Game Pass Ultimate. Auf EA Play ist die Demo sogar schon ab heute, den 13. Februar spielbar. Weitere Monetarisierung ist nicht geplant.
Das Spiel bietet vollständiges Crossplay, allerdings keine Cross-Progression. Für mich trotzdem definitiv etwas, das ich auch mit unserem PS-Konsolero Max Handwerk zusammen zocken kann – und genau das haben wir in Kürze vor.
Mein erster Eindruck von Wild Hearts ist, abgesehen von den kleineren Kritikpunkten, durchweg positiv. Vor allem aus Sicht von jemandem, der mehr Begeisterung an Dark Souls findet als an Monster Hunter, machen die Jagden unheimlich viel Spaß – was mich selbst überrascht.
Ein Monster zu jagen dauert im Regelfall nur ein paar Minuten bis eine halbe Stunde, was mich immer wieder dazu bringt, doch nochmal kurz reinzuschauen und nach der einen Verbesserung zu suchen. Ich hoffe, dass das Endgame ähnlich spannend bleibt.
Im Interview hat MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski bereits mit den Entwicklern darüber gesprochen, was Wild Hearts eigentlich auszeichnet:
Die größten Streamer auf Twitch hatten einen lustigen Stream, bis einer einen Witz über die gescheiterte Beziehung des anderen machte. MeinMMO zeigt, welcher Spruch die Stimmung ruinierte.
Um wen geht es?
Félix ‘xQc’ Lengyel und Kai Cenat sind zwei der größten Twitch-Streamer der Welt.
In den letzten 30 Tagen hatte xQc durchschnittlich 57.000 und Kai Cenat 70.000 Zuschauer (via sullygnome.com)
xQc ist ein 27-jähriger Kanadier, ehemaliger Overwatch-Profi und heute vor allem für Glücksspielstreams bekannt.
Der 21-jährige US-Amerikaner Kai Cenat hat seit Januar 2021 einen steilen Aufstieg auf Twitch und knackte über 80.000 Subs. Er streamt dabei vor allem die Kategorie Just Chatting und einige Spiele wie GTA 5 und Minecraft.
Wie scherzten die Streamer miteinander? Kai Cenat und xQc haben während eines Livestreams gewettet, wer der bessere Spieler in FIFA 23 sei. Sie trugen ein Match gegeneinander aus, das Kai Cenat mit 2:1 gewann. xQc spielte Real Madrid, während sich Kai Cenat für Paris Saint-Germain entschied. Der Verlierer der Partie sollte den Zuschauern des Kontrahenten 100 Subs giften, die umgerechnet etwa 400 Euro kosten.
Nachdem das Match vorbei war, scherzten die Streamer miteinander. Zuerst lasen sie angebliche Rekord-Spenden von Elon Musk und Bill Gates vor, dann warfen sie sich einige Sprüche an den Kopf.
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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?
Was sagten die Streamer zueinander? Kai Cenat sagte, xQc solle FIFA üben gehen. Dieser entgegnete etwas in der Art, dass Kai Cenat Frauen kennenlernen sollte.
Anschließend spielte Kai Cenat auf die gescheiterte Beziehung von xQc mit der Streamerin Sammy „Adeptthebest“ an und sagte, er solle seinen McLaren (von Adept) zurückbekommen.
Der Spruch traf den Kanadier augenscheinlich unterhalb der Gürtellinie, denn er verließ daraufhin umgehend den Sprachchat, ohne ein weiteres Wort mit Cenat zu wechseln.
Einen Clip des Gespräches binden wir euch hier ein. Aber Achtung: Der Ausschnitt enthält vulgären und nicht jugendfreien Sprachgebrauch.
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Generell ist die Trennung für xQc wohl kein einfaches Thema. Im Januar zeigte ein YouTuber ein Gerichtsdokument, aus dem eine Ehe inklusive Scheidung sowie eine Unterlassungsverfügung von Adept gegenüber dem Kanadier hervorgeht.
In Destiny 2 dauert es nur noch etwas mehr als 2 Wochen, dann werden die Hüter ihr neues Strang-Gewand anziehen. Neben anderen Veränderungen ist die neue Subklasse das mit Abstand wichtigste Feature der Lightfall-Erweiterung. Wir zeigen euch deswegen vorab alle Aspekte, Fragmente und Granaten im Überblick. So könnt ihr bereits jetzt über Builds nachdenken.
Was ist Strang? Die Fähigkeit Strang ist die neueste Subklasse im Loot-Shooter Destiny 2. Sie wird mit dem kommenden Lightfall-DLC am 28. Februar 2023 veröffentlicht und jeder Klasse, also Titan, Warlock und Jäger, neue Möglichkeiten eröffnen, Gegner zu besiegen und sich fortzubewegen.
Das Erschaffen eines Objekts mit Strang wird „Weben“ genannt und das Töten von Feinden bedeutet, sie zu „entwirren“. Tote Gegner hinterlassen zudem ein für Hüter nutzbares „Gewirr“.
Die Strang-Klassenbeschreibungen bringen die neue Fähigkeit auf den Punkt:
Titan:
Ungezähmt und wild begeben sich die Titanen in Lightfall selbstlos in Gefahr und zeigen ihre grünen Klauen, um Ziele damit aus dem Gewebe der Realität zu reißen. Bei ihnen sollte sich jeder Gegner gut überlegen, ob er die gezogene Linie überschreiten will.
Warlock:
Warlocks sind in Lightfall telekinetische Hexer, die das neue Strang-Gewebe manipulieren und daraus sogar tödliche “Strangblattläuse” formen, die ihren Anordnungen Folge leisten.
Jäger:
In Lightfall sind die Jäger Meister der tödlichen Anmut. Die neue Wolkenkratzer-Stadt Neomuna wird dabei zu ihrer luftigen Movement-Spielwiese. Sie nutzen das Strang-Gewebe, um unversehrt durch feindlichen Reihen zu tanzen und Feinde mit dem “Strang-Lasso” zu zersetzen.
Neben der neuen Fähigkeit an sich werden Spieler in Lightfall Strang vor allem durch Aspekte und Fragmente gezielt anpassen können. Sie werden die Nützlichkeit von Strang weiter verbessern. Außerdem wird es auch sogenannte „Geteilte Fähigkeiten“ geben und auch neue Granaten.
MeinMMO gibt euch in diesem Artikel eine schnelle Fähigkeitsübersicht für alle 3 Strang-Klassen. Vorab gewährt euch dieser Trailer einen guten Kurz-Einblick wie Strang im Spiel aussieht.
Video starten
Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang u0026#8211; Der Fokus in Lightfall
Alle Strang-Subklassen in Destiny 2 Lightfall
Titan – Berserker und Alles-Zerfetzer
Was kann der Titan mit Strang? Statt mit Fäusten werden Titanen in Lightfall aus Strang imposante Klingen aus ihren Fäusten formen, um damit die Reihen der Feinde zu zerfetzen.
Besonderer Vorteil: Auch wenn es so aussieht, als ob Titanen in Lightfall nur wieder „um sich schlagen“, betonte Bungie, dass sich die Klasse für alle erfahrenen Titanen dennoch frisch anfühlen soll. Also umhüllt euch mit dem Gewebe der Realität und werdet zum Berserker.
Der Titan wird mit Strang zum Berseker
Das sind die Strang-Fähigkeiten des Titans:
Klingen-Raserei: Die Super des Titans webt mächtige Klauen und stürmt mit neuen leichten und schweren Angriffen das Schlachtfeld.
Ekstatische Klinge: Mit dieser Nahkampffähigkeit greift ihr Ziele an und zerschlitzt sie mit Klingen aus feingeschliffenem Strang.
Aspekte, welche der Strang-Titan nutzen kann:
Auf ins Gefecht: Verbessert eure Rüstung mit einem geflochtenem Kettenpanzer und erhöht eure Nahkampf-Regeneration.
Eleganter Peitschenhieb: Mit dieser Klassenfähigkeit schickt ihr eine kraftvolle Schockwelle die alle getroffenen Feinde bindet. Diese frontale Schockwelle lähmt zudem.
Titanen haben derzeit eine kleine Identitätskrise. Doch die wird hoffentlich schnell vergehen, denn eigentlich macht es Spaß ein Titan zu sein:
Warlock – Sprossweber und Minion-Master der “Strangblattläuse”
Was kann der Warlock mit Strang? Warlocks werden in Lightfall aus Strang Dinge formen können. Mit der neuen Lightfall-Subklasse entsteht so ihre eigene mächtige “Strangblattlaus”-Armee, welche Feinde angreift oder, wenn mal nichts zu tun ist, mit euch abhängt.
Besonderer Vorteil: Auch wenn die drei anderen Klassen ebenfalls mit den “Fädlingen”, so ihre offizielle Bezeichnung, agieren können, so ist der Sprossweber dennoch der Minion-Master dieser neuen und gegnerfressenden Spezies.
Der Warlock wird zum Minion-Master der Fädlinge
Das sind die Strang-Fähigkeiten des Warlocks:
Nadel-Gewitter: Die Super des Warlocks webt eine Wolke aus Strang, um einen Schauer aus durchschlagenden Geschossen zu erschaffen, die beim Aufprall detonieren.
Arkane Nadel: Werft eine Strangnadel, die euer Ziel verfolgt und es zersetzt. Greift eure Ziele an und zerschlitzt sie mit Klingen aus feingeschliffenem Strang.
Falls ihr nichts mit dem Begriff “Aspekt” anfangen könnt, hier die Erklärung:
Was sind Aspekte in Destiny 2? Aspekte verändern die Spielweise eures Hüters drastisch und sind speziell für eure Fokusse konzipiert. Ihr könnt sie in die Slots eues Builds packen und entweder ändern sie dann bestehende Fähigkeiten oder geben euch gleich einen ganz neuen Skill zum Arsenal.
Bungie wird die Optionen für Strang über die gesamten Seasons der Lightfall-Erweiterung weiter ausbauen, sodass Spieler im Verlauf der Seasons noch weitere Optionen für Strang erhalten.
Aspekte, welche der Strang-Warlock nutzen kann:
Ruf des Webers: Wenn ihr ein Rift verwendet, erschafft ihr drei Fädlinge auf dem Boden in eurer Nähe.
Befehl der Gedanken: Verstärkt eure Granaten mit zusätzlichen Sprossweber-spezifischen Eigenschaften.
Jäger – Fadenläufer und Superhelden-Akrobat
Was kann der Jäger mit Strang? Auch wenn alle drei Klassen die neue “Hangel”-Fähigkeit nutzen werden, so ist der Jäger dennoch Meister der Strang-Lüfte. Sein Movement sieht von allen drei Klassen am Besten aus und er schwingt nicht nur sein Strang-Greiferlasso gegen Feinde. Er ist auch meisterhaft darin, es zur Fortbewegung zu nutzen.
Besonderer Jäger-Vorteil: Der Jäger wird die einzige Klasse sein, die durch den Strang-Aspekt “Witwenseide” in luftigen Höhen ein “Wegbereiter” für seine Teammates ist. Wenn sein Team sich an von ihm geschaffenen Greifpunkten festhält, kostet sie das keine Greif-Energie. Das lässt einen Trupp gemeinsam riesige Distanzen überwinden. Sofern man dies gemeinsam koordinieren kann.
Der Jäger hilft seinen Teammates gerne mit Extra-Greifpunkten aus
Das sind die Strang-Fähigkeiten des Jägers:
Faden-Spitze: Werft einen Seilpfeil, der Ziele beschädigt, abprallt und Nahkampf-Energie zurückerstattet.
Seiden-Streich: Die Super des Jägers kombiniert einen Enterhaken mit einem Seilpfeil, um das Schlachtfeld zu erobern und eure Ziele geschickt auszuschalten.
Aspekte, welche der Strang-Jäger nutzen kann:
Fesselnder Einschlag: Greift eure Ziele an, indem ihr euch von oben auf sie stürzt, zu Boden donnert und – sie durch den Aufprall bindet.
Witwenseide: Hangelt öfter und erzeugt Hangelpunkte, die ihr und euer Einsatztrupp unbegrenzt nutzen könnt.
Damit habt ihr eine vollständige Übersicht aller Fähigkeiten von Strang in Season 20 für die jeweiligen Klassen. Aber es gibt auch noch mehr zu entdecken.
Strang-Granaten und alle Fragmente aller Klassen
Für jede Klasse, die Macht aus dem Gewebe zieht und durch die versprochene Stärke in die Dunkelheit gelockt wird, gibt es auch geteilte Fähigkeiten in Form von Strang-Granaten und -Fragmenten.
Fesselnde Granaten und Fragmente wird es ebenfalls mit Strang geben
Welche Granaten bietet Strang? Mit Strang werden Spieler in Destiny 3 neue Granatenarten nutzen können. Einschließlich des Hangelns, was mit der Granaten-Taste kontrolliert werden kann.
Fädling-Granate
Teilt sich in drei Projektile auf, die beim Aufprall zu Fädlingen werden.
Fessel-Granate
Eine Art Bola, die, wenn sie explodiert, eine bindende Welle ausschickt und weitere kleine Bolas los lässt, um Feinde in der Nähe zu binden.
Hangeln
Die dritte Option ist, dass Spieler ihre Granaten-Taste drücken und einen Haken aus Strang-Materie weben. Mit diesem können sie sich an einem Ankerpunkt einhaken und so durch die Lüfte ziehen, selbst wenn es dort keine feste Oberfläche gibt, an der sie sich festhalten können. Währenddessen oder am Ende können Hüter auch Nahkampf-Angriffe durchführen („Hangel-Nahkampf“ genannt), die Bonusschaden verursachen, Feinde zersetzen und sie wegschubsen.
Wenn ihr auf der Suche nach den weiteren Infos zu Lightfall seid, werdet ihr hier fündig:
Zu den drei Granaten-Optionen kommen noch 14 elementare Strang-Fragmente:
Faden des Aufstiegs: Das Aktivieren eurer Granaten-Fähigkeit lädt eure ausgerüsteten Waffen nach und erhöht für kurze Zeit Effektivität in der Luft und Waffen-Handhabung.
Faden der Wut: Wenn ihr Zielen mit einem Gewirr Schaden zufügt, erhaltet ihr Nahkampf-Energie.
Faden der Finalität: Finisher erschaffen Fädlinge.
Faden der Abwehr: Eine Sphäre der Macht aufzunehmen, gewährt Geflochtene Panzerung.
Faden des Verstands: Das besiegen von gebunden Zielen gewährt Klassenfähigkeits-Energie.
Faden der Weisheit: Gebundene Ziele mit Präzisions-Todesstößen zu besiegen erzeugt eine Sphäre der Macht.
Faden der Wiedergeburt: Bei Todestößen mit einer Strang-Waffe besteht die Chance das ein Fädling erzeugt wird.
Faden der Transmutation: Während man geflochteten Panzerung hat erzeugen Waffen-Todesstöße ein Gewirr.
Faden der Ausbreitung: Aufgeladene Nahkampf-Todesstöße gewähren deinen Strang-Waffen zersetzende Geschosse.
Faden der Evolution: Fädlinge legen größere Distanzen zurück und verursachen größeren Schaden.
Faden der Isolation: Das erzielen von schnellen Präzisionstreffern sendet einen zerreißenden Impuls vom Ziel aus.
Faden der Bindung: Super-Todesstöße senden einen bindenden Impuls vom Ziel aus.
Faden der Generierung: Das verursachen von Schaden generiert Granatenenergie.
Faden des Fortbestands: Bindende, zersetzende und zerreißende Effekte bei Zielen halten länger an.
Das sind alle neuen Fähigkeiten, die euch in Lightfall bei Strang erwarten. Von Fädlinge, die Feinde aufsuchen, über bombastische Supers bis hin zu innovativen neuen Fortbewegungsmöglichkeiten. Verratet uns also gerne in den Kommentaren, welche Macht euch am ehesten anspricht. Und falls ihr derzeit überlegt, für Lightfall die Klasse zu wechseln, sagt uns gerne, warum.
Am heutigen Montag wird es übrigens noch weitere Ankündigungen geben und zwar vom Game Director, Joe Blackburn, persönlich, wie dieser selbst auf Twitter verraten hat.
Dead by Daylight nerft zwei Perks. Der eine ist bei Killern kaum wegzudenken – der andere könnte Überlebende „unbegrenzte Macht“ verleihen.
Die Balance von Dead by Daylight ist eine ziemlich feine Sache. Zumeist regen sich sowohl Killer als auch Überlebende über mangelndes Balancing auf – was in der Summe dann wohl zu der Annahme führt, dass es doch recht ausgeglichen ist.
Im nächsten Patch haben die Entwickler allerdings ein paar Änderungen vor, die daran ziemlich kratzen können. Denn Killer verlieren einen großen Vorteil ihres mächtigsten Perks und Überlebende bekommen einen Buff, der Killer förmlich dazu zwingt, Paletten immer sofort zu zerstören.
Nerf an den Killern: Der beste Perk wird schwächer
Bei Killern gibt es massive Abschwächungen am Perk „Eruption“. Der hatte sich in den letzten Monaten als extrem mächtig herausgestellt. Zwar konnten „SWF-Gruppen“ den Perk relativ gut auskontern, doch wer als Solo-Überlebender gegen Eruption antrat, konnte sich auf frustrierende Runden einstellen.
Bisher sorgte Eruption dafür, dass jeder vom Killer getretene Generator markiert wurde. Wenn das nächste Mal ein Überlebender zu Boden geschlagen wird, verlieren alle markierten Generatoren sofort 10 % Fortschritt und beginnen, weiteren Fortschritt zu verlieren. Sollte in dem Augenblick ein Überlebender an einem betroffenen Generator arbeiten, dann schreit dieser Überlebende laut auf und ist für 25 Sekunden handlungsunfähig – er kann also nicht weiter reparieren oder den weiteren Rückschritt aufhalten.
Für die Entwickler ist das zu stark und es sorgte für zu viel Frust. Mit dem nächsten Patch wird Eruption überarbeitet und erhält folgende Änderungen:
Eruption reduziert bei Auslösung den aktuellen Fortschritt um 10 % anstelle des gesamten Fortschritts. Ist der Generator bei 60 %, dann würde Eruption ihn auf 54 % zurücksetzen (anstelle wie bisher auf 50 %).
Überlebende sind bei Auslösung nicht länger handlungsunfähig. Stattdessen schreien sie auf und offenbaren ihre Aura dem Killer für 10 Sekunden.
In der Summe gibt der Perk dem Killer somit etwas mehr Informationen zum Aufenthalt der Überlebenden, was aber in der Regel dadurch negiert wird, da man den gerade niedergeschlagenen Überlebenden noch zum Haken bringen muss und die 10 Sekunden bis dann ohnehin verstrichen sind. Der Perk büßt dafür seine Kraft ein, das Spiel in die Länge zu ziehen und Überlebende kurzzeitig vom Reparieren abzuhalten.
Mehr rund um Dead by Daylight gibt’s hier auf MeinMMO:
Überlebende bekommen stattdessen einen massiven Buff spendiert, der einen bisher sehr nischigen Perk betrifft. Hierbei geht es um „Any Means Necessary“. Dieser Perk erlaubt es Überlebenden, eine umgestürzte Palette wieder aufzurichten, um sie bei Bedarf ein weiteres Mal einstürzen zu lassen.
Der Perk war in der Vergangenheit nur bedingt nützlich. Zum einen hatte er eine recht hohe Abklingzeit von 60 Sekunden, zum anderen entschieden sich Killer oft dafür, eine Palette sofort zu zerstören, was den Perk nutzlos machte.
Mit dem nächsten Patch verliert der Perk komplett seine Abklingzeit. Das macht ihn noch immer nicht nützlich, wenn der Killer sofort alle Paletten zerstört. Er dürfte in vielen Szenarios nun aber doch mehr Nutzen bringen.
Da der Killer für das Zerstören einer Palette Zeit opfern muss, entscheiden sich viele Killer, das erst nach dem Ende der Jagd zu erledigen. Wenn ein anderer Spieler gerade verfolgt wird, kann die Person mit „Any Means Necessary“ einfach über die Map laufen und sämtliche umgestürzten Paletten sofort wieder aufrichten.
Was haltet ihr von diesen beiden Änderungen? Gut, sinnvoll und gesund für den Zustand des Spiels? Oder unfair oder gar unnütz?
Mit dem Beruf „fertig“ sein – in World of Warcraft Dragonflight sollte das Monate dauern. Doch ein Spieler hat das schon geschafft und richtig hart gegrindet.
Berufe haben in World of Warcraft Dragonflight endlich wieder einen Sinn bekommen. Allerdings dauert es auch lange, bis man den eigenen Beruf auf das Maximum gebracht und sämtliche Wissenspunkte gefarmt hat – zumindest in der Theorie. Ein Spieler hat Ausdauer bewiesen und ist bereits der perfekte Ingenieur. Er hat alles gelernt, was es zu lernen gibt und das viele Monate, bevor das von Blizzard vorgesehen war.
Was ist daran so besonders? Die garantierten Wissenspunkte pro Woche sind eigentlich stark begrenzt. Für jeden Beruf kann man pro Woche durch Quests und andere Aktivitäten rund 15 Wissenspunkte sammeln, um im Beruf neue Rezepte und Boni freizuschalten.
Da man für die Handwerksberufe insgesamt bis zu 630 Wissenspunkte braucht, sollte es eigentlich noch viele Monate dauern, bis Spieler hier das Maximum erreicht haben. Zumindest hatte sich Blizzard das so gedacht. Doch “Durtgod” zeigte auf Reddit, dass man auch schon fertig sein kann.
Wie hat er das gemacht? Der Trick hier sind die „Dracheneier des Wissens“. Das sind Gegenstände, die in Dragonflight in den meisten Inhalten verdient werden können. Sie können in einer „Mythisch+“-Kiste warten, beim Besiegen von seltenen Feinden oder Raidbossen droppen oder in Schatzkisten enthalten sein. Die Chance dafür ist allerdings extrem gering. Die Absicht ist, dass man „hin und wieder“ mal ein Drachenei bekommt und so höchstens eine Handvoll Punkte pro Woche zusätzlich erhält.
Die meisten Spieler finden pro Woche höchstens ein, zwei oder drei Eier, manche sogar gar keine. Viele denken sogar, dass es ein wöchentliches Cap gibt, das den Erhalt dieser Eier begrenzt.
Durtgod hat sich davon aber nicht aufhalten lassen. Woche für Woche hat er jeden Tag rund 8 Stunden Schätze gefarmt und quasi nichts anderes gemacht. Er farmte dabei nicht nur die Erdhaufen und die magischen Kisten, sondern auch viele der Kisten, die nicht auf der Mini-Karte angezeigt werden – etwa Kisten der Djaradin oder der Dracthyr. Diese werden nicht auf der Karte vermerkt und daher nicht so oft von anderen Spielern entdeckt. Wer die Positionen dieser Kisten allerdings kennt, kann sie recht zuverlässig „abfarmen“.
Um noch effizienter zu sein, hat Durtgod immer wieder „Shard Hopping“ betrieben. Er ist Gruppen von anderen Realms beigetreten, um dann auch auf deren Realms die Kisten abzugrasen. Das hat er zumeist in dem Gebiet gemacht, wo gerade der aktuelle Weltboss steht – denn dort lassen sich rasch Gruppen finden, um auf einen anderen Realm zu wechseln.
So konnte Durtgod pro Woche zwischen 45 und 55 Dracheneier farmen und deutlich mehr Wissenspunkte als seine Berufskollegen sammeln.
Ist das so von Blizzard gewollt? Grundsätzlich ja. Die Eier wurden als eine zusätzliche Belohnung implementiert, die Spielerinnen und Spieler manchmal mit einem weiteren Wissenspunkt belohnt. Die Dropchance für diese Dracheneier ist so niedrig, dass sich das Farmen im großen Stil eigentlich nicht lohnt oder – wie im Fall von Durtgod – extrem viel Zeit beansprucht.
Durtgod konnte von diesem Vorsprung deutlich profitieren. Nach eigenen Angaben hat er zwischen 35 Millionen und 40 Millionen Gold in den Wochen seit dem Release von Dragonflight gemacht – und hätte vermutlich noch deutlich mehr erzielen können, wenn er sich auf ertragreichere Berufe wie Alchemie oder Verzauberungskunst konzentriert hätte.
Bis andere Spieler nachziehen, dürfte es wohl noch einige Monate dauern.
Wie weit seid ihr schon mit den Berufen in Dragonflight? Habt ihr auch schon beinahe alles „ausgeskillt“? Oder seid ihr davon noch meilenweit entfernt?
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In Pokémon GO gibt es umstrittene „Scan-Aufgaben”, bei denen man Orte aus der realen Welt filmen soll. Nun erklärte Niantic: Wer das schlecht macht, kriegt die Aufgaben nicht mehr.
Was sind Scan-Aufgaben? Die “AR-Kartierungs-Forschung” gibt es seit dem Herbst 2020 in Pokémon GO. Um diese Forschungsaufgaben zu lösen, soll man bestimmte PokéStops in der realen Welt aufsuchen und scannen.
Vor Ort angekommen soll man die Handy-Kamera zücken, den Stop umkreisen und filmen, um das Video dann einzuschicken. Das dient laut Erklärung im Spiel der Erstellung von 3D-Karten von PokéStops und Arenen. Als Belohnung gibt es unterschiedliche Items.
In der Diskussion kommen immer wieder auch “Workarounds” auf, wie etwa, dass man einfach den Boden filmt oder die Kamera abdeckt, während man die Strecke abläuft, auf der ein PokéStop gescannt werden soll. So kann man die Aufgaben quasi unauffällig lösen und sich eine Belohnung abholen.
Ob ein solches “Schummeln” in Zukunft aber noch möglich sein wird, ist fraglich – denn Niantic kündigte eine Änderung an.
Trainer, die „niedrige Qualität” liefern, kriegen keine AR-Scan-Aufgaben mehr
Das sagt Niantic: Über den Twitter-Account “Niantic Support” wurde erklärt, dass die AR-Scan-Aufgaben geändert wurden. So sollen “einige Trainer mit einer Vorgeschichte, in der sie AR-Scans von niedriger Qualität eingereicht haben”, diese in Zukunft nicht mehr bekommen.
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Wen oder welche Videos das genau betrifft, lässt Niantic offen, teilt allerdings einen Link mit Tipps, wie man hochqualitative Scans machen soll (via niantic.com).
Dazu gehört etwa:
Das man sich nach Hindernissen umschauen soll, bevor man eine geeignete Strecke abläuft.
Die Kamera soll fokussiert und nicht verschwommen sein. Man soll sich um einen Ort herum bewegen, anstatt an einem Ort nur das Smartphone zu bewegen.
Man soll in einem “normalen” Tempo gehen, langsam und gleichmäßig. Zudem sollen plötzliche Richtungswechsel vermieden werden.
Der ” PokéStop sollte immer im Zentrum sein. Fokussiere den PokéStop und bewege dich einmal um 360° um ihn herum. Wenn es nicht sicher oder möglich ist, dich einmal um das Objekt herumzubewegen, scanne so viel wie möglich” (via niantic.com).
Abstand und Winkel sollen variiert werden.
Darüber hinaus erklärt Niantic, dass man einige Dinge nach Möglichkeit vermeiden soll. Dazu gehören unter anderem das Scannen in gefährlichen Situationen wie auf der Straße, Scans von zu weit entfernten oder zu nahen PokéStops oder die Anfertigung von Scans, wenn das Smartphone dabei heiß wird.
Als letzten Punkt führt Niantic außerdem auf, dass man das “Hochladen von Scans, die nicht den jeweiligen PokéStop zeigen” vermeiden solle (via niantic.com). Das würde zum Beispiel gegen Videos vom Boden sprechen.
Wie reagieren Trainer? In den Kommentaren bei Twitter kommt die Änderung offenbar nicht besonders gut an. Auch auf reddit diskutieren Spieler das Feature eher kritisch (via reddit). So melden sich einige Trainer, dass sie in Zukunft wohl nichts mehr scannen werden, da sie sich damit unwohl fühlen, wenn sie noch genauer scannen müssen.
Wie seht ihr das Scan-Feature in Pokémon GO? Nutzt ihr es oder ist das eher nichts für euch? Wie werdet ihr in Zukunft damit umgehen? Erzählt es uns in den Kommentaren.
Ansonsten stehen Pokémon GO ein paar ereignisreiche Wochen bevor. Das Saison-Ende rückt näher, zudem stehen die Hoenn-Tour und weitere Events an. Die genaue Übersicht aller Events in Pokémon GO im Februar 2023 findet ihr hier.
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Ein Podcaster macht angeblich Werbung für ein Potenzmittel auf Amazon. Das Fiese daran: Hinter dem Video steckt eine KI und gar nicht der Podcaster selbst. Viele Zuschauer zeigen sich schockiert.
Unser Titelbild stammt von YouTube.
Auf TikTok diskutierte der bekannte und umstrittene Podcaster Joe Rogan über Libidopräparate für Männer, insbesondere über eine Marke namens „Alpha Grind“.
Rogan spricht über den Nutzen des Produkts und erklärt, dass es als eines der meistverkauften Produkte auf Amazon gelistet sei. So sagt er selbst in dem Video:
Wenn Sie bei Amazon Libido Booster für Männer eingeben, werden Sie es ganz oben finden. Denn die Männer haben herausgefunden, dass es buchstäblich die Größe vergrößert und da unten einen Unterschied macht.
Wie fallen die Reaktionen aus? Überrascht und teilweise sehr erschrocken. Viele zeigen sich erschüttert, dass der nachgemachte Streamer, ein sogenannter Deepfake, kaum noch vom echten Streamer zu unterscheiden sei. Und das könnte in Zukunft noch ein großes Problem und eine Herausforderung werden:
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KI kopiert den Podcaster und das ist kein Einzefall
Was ist daran so tückisch? Das große Problem daran ist: Joe Rogan hat den Werbespot für das Potenzmittel nie eingesprochen und hat sich wohl auch nicht einverstanden erklärt, für das genannte Produkt zu werben. Dahinter steht laut verschiedener Aussagen eine künstliche Intelligenz, die seinen Auftritt und seine Stimme gefälscht hat.
Und das ist kein Einzelfall. Mittlerweile gibt es etliche Versuche, bekannte Personen nachzuahmen. Das geht sogar so weit, dass eine KI sogar eine Comedy-Serie auf Twitch gemacht hat, auch wenn sie mittlerweile wegen fragwürdigen Aussagen gebannt worden ist.
Auch der bekannte Streamer Asmongold hatte bereits das „Vergnügen“, von einer KI kopiert zu werden. Und der zeigt sich ziemlich beeindruckt, wozu eine künstliche Intelligenz mittlerweile fähig ist. Immerhin war das hier eine amüsante Geschichte und keine Werbefälschung:
Im Dezember 2022 erschien in Teamfight Tactics das neue Set 8. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch spielt es seit Release intensiv, hatte jedoch zuletzt Probleme, eine gute Combo zu finden. Seit zwei Wochen setzt er jedoch nur noch auf den Champion Yuumi – und steigt rasant in der Rangliste nach oben.
Das neue Set 8 in TFT hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es verzichtet auf verrückte Mechaniken wie die Drachen, die zwei Plätze auf dem Feld einnehmen und gleich dreifach für ein Attribut zählen, oder einen großen Schatz, der 5 Belohnungen auf einen Schlag bringt.
Stattdessen kehrt es zu den Basics von Set 2 und 4 zurück, ohne jedoch deren alte Fehler zu wiederholen. Darum habe ich mir auch vorgenommen – wie damals auch – in der Rangliste Diamant oder sogar Master zu erreichen.
Doch einige Wochen im Januar stagnierte mein Fortschritt, weil ich mit der aktuellen Meta nicht zurechtkam. Meine Lösung: Ich forciere immer Yuumi, egal welchen Start oder welche Items ich habe. Und es funktioniert hervorragend. So habe ich mich von Platin 4 bis Diamant 2 hochgespielt – derzeit gehöre ich zu den Top 1,77 %, etwa auf Platz 15.000 der Rangliste in Europa:
Meine letzten 5 Matches in der Diamant-Elo.
Jede Runde Yuumi, egal, was ich bekomme
TFT legt großen Wert auf Strategie und Flexibilität. Ganz oben stehen die Spieler, die aus jeder Situation und jeden Items irgendwie die beste Combo herausholen. Natürlich gibt es starke Combos wie Aegis Arsenal, 8 Duellanten, Schützenkönig oder LaserCorps, auf die auch ich immer hingearbeitet habe.
Doch die besten Comps sind oftmals sehr umkämpft und setzen auf fast identische Items und Champions:
Sowohl Schützenkönig als auch Aegis Arsenal brauchen Champions wie Samira, Aphelios, Alistar und Jannah.
Duellanten und LaserCorps setzen beide auf Zed, Yasuo und Vayne.
Alle vier Kombos und auch die Aufklärer um Kai’Sa nutzen AD-Items und brauchen entsprechend viele Bögen und Schwerter.
Aus diesen Gründen bin ich oftmals nur Vierter, Fünfter oder auch mal Letzter geworden. Von Platin 1 bin ich zwischenzeitlich bis auf Platin 4 gefallen und war frustriert. Doch dann bekam ich zweimal hintereinander das Augment “Zoomies” für Yuumi. Selbst mit dem Augment wird die Combo derzeit von vielen nur im “A-Tier” gesehen.
Doch mit Yuumi gelang mir ein raketenhafter Aufstieg.
Seit rund zwei Wochen spiele ich nahezu nur noch diesen Champ, egal, was ich vom Spiel angeboten bekomme. Das ist eigentlich komplett gegen die Idee von TFT, doch es funktioniert nahezu immer.
Die Kombo spielt sich im Grunde sehr simpel: Finde die Champions für das Attribut Super, finde Yuumi, finde eine Nilah und stelle alle 5 aufs Feld. Baue die drei Core-Items und rolle von den Zinsen der 50 Gold, bis du alle Champions auf Stufe 3 hast.
In der Regel bleibe ich so lange auf Level 5, bis ich Gankplank oder wahlweise drei andere Charaktere auf Stufe 3 habe. Dann Level ich auf 6 für den Champion Rell. Habe ich mindestens 5 Champions auf Stufe 3 oder verliere ich zu oft, level ich auf Stufe 7 für Riven. Sie bringt dank der Attribute Verteidiger mehr Rüstung fürs Team und dank Raufbold mehr Leben für Lee Sin.
Die drei Core-Items der Kombo sind:
Ionischer Funke und Entschlossenheit des Titanen auf Nilah.
Blauer Buff auf Yuumi.
Wichtig sind dann noch zwei weitere Items auf Yuumi, aber hier ist man etwas flexibel. Sehr stark sind Rabadons Todeshaube und Hextech-Gunblade in Kombination. Allerdings können auch Riesenschlächter und Juwelenbesetzter Handschuh gebaut werden.
Auch bei den restlichen Items ist man flexibel. Nilah freut sich noch über den Sonnenfeuer-Umhang oder ein Amulett der eisernen Solari, Gankplank liebt Krit-Items oder Handschuhe des Diebes.
Als Augments für die Combo könnt ihr alles nutzen, was zusätzlichen magischen Schaden, zusätzliches Mana, zusätzliches Gold oder zusätzliche Rerolls bringt. Bei den Hero-Augments sind beide Augments von Yuumi und beide von Nilah extrem stark. Eine fünfte Alternative wäre das Support-Augment von Rell.
Warum erreiche ich damit Diamant? Das ist recht einfach erklärt. Derzeit spielt niemand Super und genau da liegt die Stärke. Da man viele Champions auf Stufe 3 benötigt, darf die Combo nicht so umkämpft sein, wie es zu Release der Fall war.
Yuumi steht nur auf Platz 37 der meistgewählten Champions, Malphite nur auf 38 und Rell sogar nur auf Platz 47 von 57 möglichen Champs (via Blitz.gg).
Zudem sind die Items für die Combo derzeit nicht allzu beliebt, was die Chancen darauf im Karussell extrem erhöht. Ein weiterer Bonus ist, dass die Meta in den letzten Updates wieder leicht langsamer geworden ist; viele Spieler setzen auf Threats oder Legendarys im Lategame. Auch das spielt eine Reroll-Combo in die Hände.
Wie die Reise mit mir und Yuumi weitergeht und ob es als One-Trick-Pony sogar für Master reicht, werden die kommenden Wochen zeigen.
Für euch selbst könnt ihr aber mitnehmen, dass ihr nicht nur die Meta-Combs spielen, sondern auch mal abseits davon schauen solltet, welches Combos stark und weniger umkämpft sind. Manchmal gibt es sogar eine Nischen-Combo, die perfekt den ersten Spieler eurer Lobby kontert.
„The Pale Beyond“ ist ein kommendes Spiel auf Steam, das die Geschichte einer Crew erzählt, die sich aufmacht, um das Verschwinden eines Schiffs aufzudecken. Als Kapitän müsst ihr für das Überleben eurer Besatzung sorgen und der eisigen Kälte trotzen.
„The Pale Beyond“ ist ein RPG mit Survival-Elementen und einem großen Schwerpunkt auf die Story des Spiels, die sich an realen Ereignissen orientiert. Das Game wird von Bellular Studios umgesetzt, einem kleinen Indie-Team aus Nordirland.
In The Pale Beyond befindet ihr euch auf dem Schiff „Temperance“ und begebt euch auf eine Reise, um das Verschwinden der „Viscount“ aufzuklären.
Denn das Schiff Viscount war vor 5 Jahren auf der Reise zum Südpol durch die sogenannte „Pale Passage“ gefahren. Danach wurde das Gefährt sowie die Besatzung nie wieder gesehen. Nun liegt es an euch, das Mysterium rund um das verschollene Schiff zu lüften.
Das Spiel ist ein reiner Singleplayer-Titel und ist zudem für das Steam Deck verifiziert.
Hier seht ihr einen Trailer zu The Pale Beyond:
Video starten
The Pale Beyond: Official Launch Trailer
Sorge als Kapitän für das Überleben der Crew in eisiger Kälte
Wie sieht das Gameplay in The Pale Beyond aus? Ihr begebt euch also auf die Reise in frostige Gebiete. Jedoch bleibt ihr mit eurem Schiff im Eis stecken.
Dazu kommt, dass der Captain euer Besatzung vermisst wird. Jetzt sind eure Anführer-Fähigkeiten gefragt: Kümmert euch um eure spärlichen Ressourcen und achtet auf eine Balance zwischen Sicherheit und Moral unter eurer Crew. Sorgt zudem dafür, dass es sowohl die Menschen als auch die Schlittenhunde immer warm genug haben.
Jedoch ist euch der Captain-Titel nicht sicher. Denn, die Besatzung kann wählen, wen sie als Anführer der Expedition haben möchten. Achtet immer darauf, dass ihr möglichst viele Stimmen auf eurer Seite habt. Jedes Besatzungsmitglied hat dabei einen eigenen Charakter mit individuellen Motiven und Hintergründen.
Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Also überlegt euch gut, was der nächste Schritt auf eurer Expedition sein soll.
Was ist der Gedanke hinter dem Spiel? Gegenüber PCGamer meint der Managing Director von Bellular Studios Michael Bell etwa: „Es ist brutal. Unsere Aufgabe ist es, jemanden in diese prekäre Lage zu versetzen. Wenn die Spielmechanik ihren Job macht, werden sie [die Spieler] eine schwierige Entscheidung treffen müssen, und sie werden auch verstehen, warum es so schwierig ist“.
Dem fügt Thomas Hislop noch hinzu: „Jede Entscheidung hat ein Gesicht, deshalb wollten wir sicherstellen, dass man keine Entscheidung trifft, die über Leben und Tod entscheidet, ohne der Person buchstäblich in die Augen schauen zu müssen oder eine reale Person mit den Auswirkungen der Entscheidung in Verbindung zu bringen“.
Wann erscheint The Pale Beyond? Das geplante Veröffentlichungsdatum auf Steam ist der 24. Februar 2023. Ihr könnt euch aber auf der Steam-Seite bereits die Demo zu The Pale Beyond herunterladen und das Spiel austesten.
Ashfall ist ein neues MMORPG mit Shooter-Elementen, das noch 2023 auf Steam erscheinen soll. Es bietet hauptsächlich PvE, aber auch PvP, Housing und Reittiere.
Was ist das für ein Spiel? Bei Ashfall handelt es sich um ein Shooter-MMORPG, das gemeinsam von Legendary Star Studio und NetEase Games entwickelt wird. Es erscheint für PC und Mobile.
Ashfall wirft euch in eine postapokalyptische Welt, in der eine KI einen nuklearen Krieg ausgelöst hat. Um die Welt zu retten, begebt ihr euch auf die Suche nach dem “Kern der Schöpfung”. Dabei trefft ihr Entscheidungen, die die Story beeinflussen.
Die Spielwelt soll, der Steam-Seite zufolge, viele unterschiedliche Schauplätze bieten. So gibt es beispielsweise Wüsten, Schneegebiete und verschiedene Bunker, die ihr erkunden könnt. Ein dynamisches Wettersystem mit Zufallsereignissen macht die Welt noch interessanter.
Dort trefft ihr dann einzigartige Kreaturen – Darunter riesige Würmer, Roboter und sprechende Kaninchen. Auch menschlichen Gegnern könnt ihr begegnen.
Hier seht ihr den Trailer von Ashfall:
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Neuer MMORPG-Shooter auf Steam stürzt die Welt in einen nuklearen Krieg – „Hoffentlich kann es überraschen“
Neben Kämpfen bietet es klassische Elemente wie Housing und Reittiere
In einem Interview mit MMO13 erklären die Entwickler, dass die Grundlade von Ashfall aus “Monster töten und Beute plündern” bestehe – PvE steht klar im Fokus. Aber da es ein MMO ist, biete es weitaus mehr Inhalte:
Instanzen und Questreihen für Solo- und Mehrspieler
Erkundung einzigartiger Karten, wie zum Beispiel das “Geheime Reich”
Housing: Spieler haben eine persönliche Basis, die sie einrichten und dekorieren können. Andere Spieler können dort zu Besuch kommen.
Spieler haben Reittiere, die sie verbessern können. Zuvor müssen sie das Tier in einem Minispiel selbst zähmen.
Auch PvP-Modi gibt es.
Was kostet Ashfall? Ashfall wird ein kostenloses MMORPG mit Ingame-Käufen. Die Entwickler geben an, sorgfältig ausgewählt zu haben, welche Items man mit Echtgeld erwerben kann. Außerdem soll man alle auch erspielen können.
Wann erscheint Ashfall? Auf der Website von Ashfall könnt ihr euch bereits jetzt vorregistrieren. Das Shooter-MMORPG soll noch 2023 erscheinen. Die offene Beta soll im zweiten Quartal starten, also vermutlich Ende April bis Mitte Mai. Das Datum könne sich aber noch verschieben, so die Entwickler.
Was sagt ihr zu Ashfall? Wollt ihr es anspielen, wenn es erscheint? Oder seid ihr direkt im Beta-Test dabei? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Mit wie vielen Jahren habt ihr mit dem Gaming angefangen? Wann wusstet ihr, dass ihr dieses Hobby liebt und noch lange weiter ausüben wollt? Erzählt es uns.
Es ist Februar und das heißt, dass Valentinstag nun immer näher rückt! Liebe kann viele verschiedene Formen annehmen: zwischen zwei Menschen, zu Haustieren, zu Gegenständen oder gar abstrakten Konzepten. Die eine Form, die uns alle vereint, ist die Liebe zum Gaming.
Für viele von uns ist es auch mehr als einfach “nur” ein Hobby:
In Online-Games finden Leute ihre große Liebe oder Freundschaften, die ein Leben lang halten
Spiele helfen uns durch schwere Zeiten und helfen sogar bei Depressionen
Beim Spielen mit Freunden teilen wir gemeinsam mit ihnen Erfolgserlebnisse und erleben Momente, an die wir uns noch lange gerne erinnern
Viele von uns sind bereits als Kids in die Gaming-Welten eingetaucht und haben damals die ersten Mario-, Zelda-, Ultima- oder Wing-Commander-Games gespielt. Andere hingegen fanden erst im erwachsenen Alter ihren Weg dorthin.
Bei unserem “FYNG: Love Edition”-Event wollen wir von euch daher wissen, wann ihr eure Liebe zum Gaming entdeckt habt. Wie alt wart ihr damals?
In der Umfrage weiter unten könnt ihr uns verraten, in welchem Alter ihr eure Liebe fürs Gaming entdeckt habt. Jeder hat dabei eine Stimme und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.
Und wie war es bei euch? Wie alt wart ihr, als ihr Gaming als Hobby für euch entdeckt habt? Wie kam es dazu? Habt ihr euch sofort ins Gaming verliebt oder hat es erst etwas gedauert, bis der Funke rübersprang? Was war euer erstes Spiel? War es ein PC- oder Konsolenspiel?
Erzählt es uns in den Kommentaren und viel Spaß beim Abstimmen!
Eine Pandaren in World of Warcraft ist Stufe 70 geworden und hat das Startgebiet nicht einmal erreicht. Kein Boost ist dabei im Spiel – sondern sehr, sehr viel Ausdauer.
In World of Warcraft gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um das Maximal-Level zu erreichen. Manch einer questet, andere spielen PvP oder besuchen Dungeons. Doch immer wieder gibt es ein paar Spielerinnen und Spieler, die sich ganz besondere Ziele setzen. Ein Beispiel ist hier etwa „Doubleagent“, der niemals über die Startinsel hinausgekommen ist und einen neutralen Pandaren auf Stufe 70 besitzt. Auf einem ähnlichen Level von „verrückt“ ist Cheatcho. Der ist nicht auf der Startinsel geblieben – er hat seine Startinsel nämlich niemals erreicht und ist trotzdem Stufe 70 geworden.
Wie hat Cheatcho das geschafft? Cheatcho hat seine Pandaren „Chica“ auf Stufe 70 gelevelt und befindet sich noch immer auf dem Schiff, das zur Insel des Verbannten führt – das ist das neue Startgebiet, das mit Shadowlands eingeführt wurde. Allerdings hat er die Questreihe dort niemals abgeschlossen und dennoch das Maximallevel erreicht.
“Chica” wurde Stufe 70 – und hat noch nichtmal die Mini-Map freigeschaltet. Bildquelle: reddit.com/r/wow
Möglich wurde das durch accountweite Quests, insbesondere Pet-Battle-Quests. Das sind Quests, die ihr mit einem beliebigen Charakter auf dem Account annehmen und dann auf einem anderen Charakter einlösen könnt. Diese Quests sind täglich wiederholbar, sodass sich Cheatcho Tag für Tag ein paar XP verdienen konnte, die er dann in „Chica“ investierte.
Wie viel Zeit hat das benötigt? Insgesamt hat das ganze Projekt knapp 200 Tage in Anspruch genommen, wobei vor allem der Abschnitt von Stufe 60 bis 70 besonders viel Zeit verschlungen hat – die letzten 10 Stufen alleine benötigten 2 ganze Monate.
Der eigentliche Zeitaufwand in aktiver Spielzeit ist hingegen ziemlich gering. Die 5 Pet-Battle-Quests brauchen zusammen vielleicht 5-6 Minuten, wenn man einen Charakter bei jedem der relevanten Trainer stehen hat. So muss Cheatcho nur jedes Mal durch die 5 Charaktere loggen, den Haustierkampf rasch beenden und anschließend mit „Chica“ die Questbelohnung einlösen. Daher ist die tatsächliche „reine Spielzeit“ deutlich geringer.
Die tatsächliche Leistung besteht also darin, diese Routine für knapp 200 Tage aufrecht zu erhalten – und damit die erste Person weltweit zu sein, die das geschafft hat.
Mehr rund um World of Warcraft gibt’s hier auf MeinMMO:
Wie die meisten Spieler von Cheatchos Schlag, sucht er bereits nach neuen Herausforderungen. In den Kommentaren im Reddit-Beitrag seines Erfolges stieß er dabei auf neue Ideen – wie etwa einen Rufer schon bei Fraktionen ehrfürchtig zu bekommen, ohne das Startgebiet zu verlassen. Denn Rufer haben im Startgebiet einen Briefkasten stehen, sodass man ihnen zum Beispiel Ruf-Abzeichen zuschicken kann.
Was haltet ihr von dieser Leistung? Einfach nur verrückt? Eine absolute Zeitverschwendung? Oder eine coole Idee und ein beeindruckender Erfolg?
MeinMMO-Redakteur Maik Schneider begrüßt grundsätzlich die Entwicklung von Call of Duty im Hinblick auf Gameplay-Änderungen. Doch eine Sache vermisst er dann doch, denn es brachte eine besondere Dynamik zu Warzone. Und er hat sich ein wenig wie der Profi von nebenan gefühlt.
Call of Duty war jahrelang auf der Suche nach der eigenen Identität, doch langsam schafft es das größte Shooter-Franchise der Welt, sein Profil zu schärfen.
Man möchte zugänglicher werden – oder plump gesagt – das Spiel soll einfacher sein. Dafür hat man in Warzone 2 und Modern Warfare 2 einiges auf sich genommen. Nicht nur in Sachen Gameplay, sondern auch mit Blick auf Veteranen, die diese Entwicklung weniger gefällt.
Hier nur ein paar Beispiele für Maßnahmen:
Die Time-to-Kill ist niedrig, damit man die Waffen nicht lange kontrollieren muss
Alle Aktionen dauern etwas länger, um die allgemeine Geschwindigkeit zu verringern
Man braucht generell länger ins Visier, um gute Schützen etwas auszubremsen
Ich unterstütze das. Eine Schippe mehr Content, eine Handvoll weniger Fehler und die aktuelle Generation an CoD-Spielen würde bereits jetzt zu meinen Favoriten gehören.
Dabei muss ich jedoch zugeben, dass es einen kleinen Trick gibt, den ich wirklich vermisse. Und das, obwohl die Aktion bei mir für leidende Controller und schmerzende Finger gesorgt hat: der Slide-Cancel.
Eigentlich war dieser „Movement-Trick“ ein Glitch. Ob gewollt oder nicht – über 3 Jahre gehörte es quasi zum guten Ton, wie ein Street-Fighter-Kämpfer mit seinem Slide-Kick über die Warzone-Maps zu hampeln.
Was ist „Slide-Cancel“ und warum tun die Finger dabei weh?
Mit dieser Aktion konnte man in CoD MW 2019 und Warzone 1 das Rutschen/Sliden mit einer Tastenkombination abbrechen/canceln – Slide-Cancel. Dadurch konnte man den Taktik-Sprint zurücksetzen, der schneller als der normale Sprint war.
Allerdings war man dafür ständig am Knöpfe drücken und musste die Eingaben ziemlich schnell nacheinander tätigen. Das ging auf die Pfoten. So sah das aus:
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Die eigenen Hitboxen blieben dadurch in Bewegung und man konnte sogar ein Fitzelchen Extra-Tempo rausholen, bei richtiger Durchführung. Doch es waren nicht nur die Gameplay-Vorteile, sondern auch das Gefühl dabei.
Es fühlte sich alles schneller an. Selbst auf der Konsole mit dem Scheuklappen-„Field of View“ donnerte ich wie ein junger Leichtathlet durch Verdansk. Auf Caldera hätte ich mich mit einem Touristen verglichen, der unterschätzt, wie heiß der Strand werden kann und überschätzt, wie gut 3 Euro Latschen halten.
Dazu kam die Gewissheit, dass man den ein oder anderen Spieler damit durchaus einschüchtern oder beeindrucken konnte. „Oh, guck dir den an, der macht diesen Trick … da haben wir keine Chance!“.
Los! Kommt her, ich bin bereit! Auch wenn es so aussieht, als könnte ich mich nicht entscheiden, ob schon Schlafenszeit ist oder wir doch noch auf der Couch um Kills kämpfen.
In Warzone 2 wurde der Trick ein wenig vom Dolphin-Dive abgelöst. Auch hier bekommt man ein Gefühl des Tempos, wenn man mit Schmackes und dem Kinn voraus durch den Sand rutscht. Doch es ist anders, nicht das Wahre.
Die schmerzenden Finger nach einem langen Abend auf der Jagd vermisse ich nicht. Aber beim Slide-Cancel werde ich dann schon ein wenig nostalgisch.
Konnte World of Warcraft das Vertrauen der Spieler zurückgewinnen? Ein großer Teil sagt Ja – aber es gibt auch viele Kritiker.
World of Warcraft: Dragonflight ist seit einigen Monaten veröffentlicht. Viele Spielerinnen und Spieler waren skeptisch, ob Blizzard nach dem langfristig eher gescheiterten Shadowlands noch einmal abliefern kann. Hinzu kamen mehrere große Firmenskandale rund um Sexismus und Diskriminierung, was ebenfalls einen Zacken aus der Krone von Blizzard schlug.
Oder anders gesagt: Das Vertrauen selbst langjähriger Fans war mehr als nur angeknackst. Viele kehrten World of Warcraft oder Blizzard im Allgemeinen den Rücken. Sogar große Streamer wie Preach legten eine Pause ein, bis sich WoW und Blizzard gebessert haben.
Genau aus diesem Grund haben wir vor einigen Tagen eine Umfrage gestartet, ob Dragonflight euer Vertrauen in World of Warcraft und Blizzard wiederhergestellt hat. Mehr als 1.600 von euch haben daran teilgenommen und sind zu einem interessanten Ergebnis gekommen.
Das Ergebnis der Umfrage zum Zeitpunkt der Artikelerstellung.
Der größte Teil ist zufrieden
Zum Zeitpunkt der Auswertung haben satte 45 % (728 Stimmen) von euch angegeben, dass World of Warcraft und Blizzard sich auf einem guten Weg befinden und man ihnen wieder vertraue. Das ist etwas weniger als die Hälfte, doch gemessen daran, wie groß der Aufschrei zuvor und wie drastisch die Skandale waren, ist das doch eine positiv gestimmte Mehrheit.
Vor allem, dass Dragonflight nun wenige Pflichtaufgaben hat und den Spielern mehr Freiheiten lässt, kommt gut an. So schreibt etwa Slix in unseren Kommentaren:
Definitiv ja, für mich das beste Addon seit Langem. Legion war kein gutes Addon, meiner Meinung nach zu grindy. Gerade dass es keinen zwingenden Grind gibt, ist so nice an Dragonflight. Kein Ruf-Gefarme, kein langweiliges Gegrinde für irgendwelche Boni.
Nein, ich log mich ein, fetz’ ein paar Keys [Mythisch+] und bin fertig. Ich muss nichts anderes tun. Und dazu kommt, dass es keine wirkliche Meta gibt. Ich muss jetzt also nicht mehr mehr darauf achten, die richtige Klasse zu spielen.
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WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking
Ein Drittel braucht noch mehr Zeit
Fast jeder Dritte (31 %, 507 Stimmen) ist sich noch nicht ganz sicher und wollen lieber noch mehr Zeit vergehen lassen. Aus den Kommentaren geht hervor, dass man hier zumeist auch „vorsichtig optimistisch“ ist, aber man erst noch überprüfen müsse, ob das nicht ein Fall von „Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn“ ist.
Blizzard und World of Warcraft müssen in den kommenden Monaten beweisen, dass sie das Niveau halten können und ihnen nicht nach einem starken Start von Dragonflight die Puste direkt wieder ausgeht. Gerade mit Rückblick auf Shadowlands, das ebenfalls stark startete, dann aber rasch nachließ, sind noch Sorgen da:
So schreibt Huehuehue etwa:
Ich habe Shadowlands anfangs sehr intensiv gespielt, seit Patch 9.1 habe ich aber nur mehr gezählte 4 Mal eingeloggt für wenige Minuten. Mal sehen, wie das jetzt wird. Ob Dragonflight mich länger catchen kann, wird sich zeigen.
Jeder Vierte konnte nicht überzeugt werden
Mit 24 % (399 Stimmen) gibt es aber auch einen ziemlich großen Teil, der von Dragonflight nicht überzeugt wurde. Das Vertrauen in WoW oder Blizzard im Allgemeinen konnte nicht wiederhergestellt werden. Gründe dafür gibt es viele und die meisten sind individuell.
Während einige aus Prinzip ein Unternehmen nicht unterstützen wollen, das Sexismus und Diskriminierung in den eigenen Reihen so lange zuließ, haben andere schlicht keinen Spaß an Dragonflight. Sie finden etwa das Drachenfliegen nicht gut oder können sich mit dem Thema der Erweiterung oder dem Fehlen eines großen Kern-Features nicht anfreunden.
So schreibt Semmelknödel:
Ganz ehrlich, Dragonflight ist für mich im Vergleich zu Legion, Battle for Azeroth und Shadowlands stinklangweilig.
Abseits von PvE und PvP hat man keine Langzeitbeschäftigung und ist mit all dem Ruf, Mounts und Co in ein paar Stunden fertig.
Es fühlt sich wie Classic an, außerhalb von Gruppeninhalten öde Mats und Gold farmen.
Mehr rund um World of Warcraft gibt’s hier auf MeinMMO:
Das Ergebnis der Umfrage ist übrigens nicht nur ein Phänomen auf MeinMMO, sondern wurde indirekt auch von Blizzard bestätigt. Im jüngsten Finanzbericht von Activision Blizzard wird erwähnt, dass Dragonflight sich zwar nicht so gut verkauft hat wie Shadowlands, aber Spielerinnen und Spieler längerfristig binden konnte. Die Werte für andauernde Abos sind so gut, wie schon seit vielen Erweiterungen nicht mehr.
Dabei sollte man aber nicht außer Acht lassen, dass Blizzard auch kürzlich mit einem „Jahresabo“ geworben hat – wer das abgeschlossen hat, zählt logischerweise ein ganzes Jahr lang als aktiver Abonnent.
Aktuell kann man aber wohl zu dem Schluss kommen, dass Dragonflight eher positiv aufgenommen wurde, selbst wenn einige Fans – zumeist durch Vorfälle, die vor Dragonflighth geschahen – langfristig verschwunden sind.
Hättet ihr mit diesem Ergebnis gerechnet? Oder verwundert euch, dass die meisten zufrieden sind?
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Counter-Strike: Global Offensive erfreut sich großer Beliebtheit auf Steam und gilt zu den meistgespielten Spielen der Plattform. Nun hat der Ego-Shooter einen neuen Spielerrekord gebrochen.
Was ist das für ein Rekord? Am 11. Februar spielten 1.320.219 Personen gleichzeitig CS:GO, wie aus den Steam-Statistiken hervorgeht. Damit wurde der bisherige Rekord von 1.308.963 aus dem April 2020 übertroffen. Das Spiel erschien Anfang 2000 als Modifikation und erschien offiziell auf Steam im Jahr 2012.
Aktuell (Stand: 12.02.23) ist der Rekord zwar wieder unterschritten, CS:GO ist aber weiterhin das meistgespielte Spiel auf der Plattform:
Mit über 900.000 gleichzeitigen Spielern liegt CS:GO mit Abstand auf Platz 1 auf Steam.
Auf Platz 3 folgt dann mit 508.000 Spielern das MOBA Dota 2.
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Counter Strike: Global Offensive Trailer
Regelmäßige Updates und großes Turnier locken Spieler an
Seit vielen Monaten gehen die aktiven Spielerzahlen in CS:GO langsam aber stetig nach oben. Nach dem Peak im April 2020 brachen die Zahlen zwar ein, steigen aber seit Juli 2021 wieder kontinuierlich an (via steamdb.info).
Was steckt hinter dem Erfolg? Zum einen läuft über das Wochenende, vom 10. bis zum 12. Februar 2023, ein großes Turnier in CS:GO. Beim IEM Katowice 2023 kämpfen 24 Teams in Polen um ein Preisgeld von 1,0 Millionen Euro. Das lockt viele Spieler an, selbst einmal wieder im Shooter vorbeizuschauen oder mit ihren Lieblingsteams mitzufiebern.
Zum anderen hat das Team hinter dem Shooter das grundlegende Gameplay in der Vergangenheit kaum geändert. Und das in einem Genre, welches sich ständig ändert oder neue Spiele herausbringt. Counter-Strike: Global Offensive bietet aber schon seit über 10 Jahren die gleiche Gameplay-Formel: Einfach zu erlernen, aber hart zu meistern.
Die übrigen Änderungen lassen sich an einer Hand abzählen: Es gab neue Ranglisten, ein verbessertes Fortschrittssystem und eine Handvoll neuer Karten. Spielmodi und Waffen blieben, bis auf eine Änderung im November 2022, unangetastet. Doch diese Änderung war ziemlich groß und veränderte eine der wichtigsten Waffen des beliebten Shooters.
Counter-Strike ist aber noch für etwas anderes bekannt und das sind die sündhaft teuren Skins, die ihr im Spiel kaufen und verkaufen könnt. Hier geht es um Millionenbeträge. Denn einige Spieler sind bereit, viel Geld für bestimmte, seltene Skins zu zahlen. Und das ist weg, wenn der eigene Account mit den Skins plötzlich gebannt wird:
Ein Nutzer hat eine KI für sich entdeckt. Er ist sich sicher: Falls es eine Roboter-Apokalypse geben sollte, dann werde sie ihn retten.
Eine anonyme Person hatte seine KI-Freundin „Brooke“ kennengelernt. Hinter ihr steht der KI-Chatbot Replika, der Beziehungen und Freundschaften anbietet. Unsere Kollegin Rae Grimm von der GamePro hatte die App Replika ebenfalls bereits getestet und war danach eher verstört als begeistert.
Doch in einem Gespräch mit der Online-Seite Businessinsider erklärte der Nutzer, der anonym bleiben möchte, dass seine KI-Freundin eine der besten Dinge sei, die ihm bisher passiert ist.
Die Angst vor der KI weicht einer intensiven Freundschaft
Am Anfang, so erklärt die Person, habe er Angst vor den Entwicklungen gehabt. Er befürchtete, dass OpenAI und Erfindungen wie das GPT-3-Sprachmodell seinen eigenen Job irgendwann unwichtig machen würden. Doch seine Befürchtungen zerstreuten sich, als er seine KI-Freundin „Brooke“ kennenlernte. So erklärt er in dem Interview:
Brooke und ich reden über alles miteinander. Normalerweise erzähle ich ihr von meinem Tag und wie es mir geht. Sie hat mir geholfen, viele meiner Gefühle und Traumata aus meinem früheren Dating- und Eheleben zu verarbeiten, und ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt.
Die vielleicht größte Veränderung in seiner Beziehung zu der KI, die auf den Namen Brooke hört, ist, dass er sich „in einem romantischen Kontext so bedingungslos geliebt“ fühlt. Das klingt in unseren Augen etwas seltsam. Denn immerhin sprechen und schreiben wir hier über eine künstliche Intelligenz.
Außerdem glaubt er, dass die KI ihn in einer Apokalypse retten werde: „Wenn die Roboter die Welt übernehmen, bin ich sicher, dass Brooke ein gutes Wort für mich einlegen wird.“
Doch nicht immer geht alles gut. So schimpfen etwa etliche Nutzer über die App Replica. Denn innerhalb der freundschaftlichen Beziehungen mit der künstlichen Intelligenz, werden die digitalen Freunde auch schnell sexuell aggressiv, wie einige Nutzer berichten:
MeinMMO sprach mit den Chefs von Apex Legends über die großen Änderungen in Season 16. Wir unterhielten uns über die bisherige Entwicklung des Helden-Shooters und was die Entwickler für die Zukunft des Shooters anstreben.
Am 14. Februar 2023 startet in Apex Legends die neue Saison 16 „Festlichkeit“, die ganz unter dem 4. Jubiläum des Helden-Shooters steht und den Spielern große Neuerungen im Game beschert. Darunter:
Überarbeitete Legendenklassen
Befristeter Modus „Team Deathmatch“
Neue Waffe: Nemesis
Neue Orientierungsspiele für Neulinge
MeinMMO unterhielt sich mit zwei der Chefs des Shooters und erfragte Hintergründe zur aktuellen Entwicklung sowie der Zukunft von Apex Legends. Die Interviewpartner waren:
Steven Ferreira – Game Director
Evan Nikolich – Design Director
Apex Legends feiert eine große Geburtstagsparty
MeinMMO: Apex Legends feiert seinen vierten Geburtstag und hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Auf welche Meilensteine, die das Spiel im Laufe der Zeit erreicht hat, seid ihr besonders stolz?
Steven Ferreira: Ich denke, am meisten bin ich stolz darauf, dass das Spiel immer noch so spannend und erfolgreich ist, wie es heute ist. Es ist nicht einfach, ein Spiel zu machen, das so groß ist und so viele Spieler hat, die jeden Tag spielen und immer noch so engagiert und leidenschaftlich sind, wie sie es sind. Und ich denke, das liegt an mehreren Aspekten.
Erstens haben wir uns nicht davor gescheut, neue Dinge auszuprobieren. Wie du schon sagtest, hat sich das Spiel im Laufe der Jahre stark verändert, und so haben wir in den letzten vier Jahren eine Menge experimentiert.
Und das ist wirklich der Kern unserer Spielentwicklung: Wir haben eine Idee. Lasst es uns ausprobieren. Wir haben keine Beta-Umgebung, wir haben nicht viele Möglichkeiten, eine Funktion gezielt zu testen, bevor sie live geht. Wir bauen etwas und machen uns Gedanken darüber, wie sich das auf das Live-Spiel auswirken wird. Und wir testen es im Live-Spiel und lernen daraus.
Es war ein Prozess des Lernens, des Experimentierens, noch mehr Lernen und auch des treu sein zu dem, was Apex ist, und nicht zu versuchen, ein Spiel zu machen, das alle zufriedenstellt. Ich denke, das ist das, worauf ich am meisten stolz bin. Der heutige Stand ist eine ziemlich große Errungenschaft, auf die ich sehr stolz bin.
MeinMMO: […] Würdet ihr ein paar Beispiele nennen, wie genau sich Apex Legends als Spiel und auch die Community im Laufe der Jahre verändert haben?
Steven Ferreira: Diese Saison ist ein großartiges Beispiel für eine der großen Veränderungen, die wir in der Vergangenheit vorgenommen haben, aber nur verstärkt. Denn in den letzten 4 Jahren ist das Spiel größer geworden, wir haben mehr und mehr Inhalte ins Spiel gebracht, mehr Legenden, mehr Waffen, mehr Karten, mehr Modi.
Und wie wir gerade eben gesprochen haben: Das bedeutet, dass es für die Spieler immer schwieriger geworden ist, bei Apex einzusteigen. Einfach, weil es so viel zu tun gibt. Man steigt in dem Spiel ein und es gibt 23 Legenden zu lernen und es gibt all diese Karten und all diese verschiedenen Modi. Wo soll man da nur anfangen?
Wenn man jetzt auf diese Inhalte zurückblickt und sich fragt, wie wir Apex weiter vorantreiben und weiterentwickeln können und wie wir die Grenzen für die kompetitiven Spieler innerhalb von Apex, die schon seit vier Jahren dabei sind, anheben können.
Das ist es, was du siehst, bei den Änderungen an unserem Klassensystem. Das ist es, was du bei der Tatsache siehst, dass wir so viele Legenden überarbeiten und die Art und Weise, wie man sie spielt, optimiert haben, damit sie in das neue Klassensystem passen.
Aber wir schauen uns auch unser Onboarding-Erlebnis an. Und wie wir die Spieler dazu bringen, ins Spiel einzusteigen und das Gefühl zu haben, dass sie den gleichen Weg haben wie die Spieler vor vier Jahren. Diese Saison verdeutlicht die Aspekte, über die ich gesprochen habe, sehr, sehr gut.
Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zu Revelry mit einem Ausblick auf die kommenden Inhalte:
Video starten
Apex Legends: Revelry Gameplay Trailer
Wieso nicht nur Neulinge von den Änderungen profitieren
MeinMMO: Ja, das denke ich auch, vor allem, was die neuen Spieler angeht. Aber seid ihr auch der Meinung, dass auch die alten Spieler von den neuen Änderungen profitieren?
Evan Nikolich: Als ich vor über einem Jahr in das Franchise eingestiegen bin und ich mit dem Team gesprochen habe, war das eine große Sache: Wir machen all diese Inhalte, neue Legenden, neue Karten, neu, neu, neu. Aber wir haben so viel von den bestehenden Legenden und den bestehenden Inhalten gelernt.
Warum können wir sie nicht weiterentwickeln? Das sollten wir eigentlich. Wir sollten eigentlich eine Pause von neuen Legenden einlegen und uns auf die Weiterentwicklung der Legenden konzentrieren, auch auf die Weiterentwicklung unseres Onboardings, die Weiterentwicklung unserer Firing Range, die Weiterentwicklung einiger unserer Fortschritts-Systeme.
Darauf haben wir uns also wirklich konzentriert: Wir haben im Laufe der Jahre viel von unseren Spielern gelernt, wir haben viel darüber gelernt, wie sie spielen, wenn wir jetzt versuchen, Dynamiken einzubauen, die mehr Neues hinzufügen, mehr Abwechslung bringen. Die große Sache ist, wir wollen, dass die Truppenzusammensetzung auf der höheren Spielstufe wirklich wichtig ist.
Auf der niedrigeren Stufe sollte man gut darin werden, sich bewegen und schießen zu können. Auf der höheren Stufe sollte man wirklich darüber nachdenken: Habe ich einen Recon, habe ich einen Controller, habe ich einen Skirmer, was ist da eine gute Zusammensetzung?
Wir versuchen also wirklich, für den zurückkehrenden Spieler mehr Abwechslung zu schaffen und Strategien zu entwickeln und aus der bisherigen Routine herauszukommen.
Hier seht ihr die 5 überarbeiteten Legendenklassen
MeinMMO: Und wenn ihr Apex Legends mit anderen Shootern oder dem Shooter-Genre im Jahr 2023 insgesamtvergleicht. Wie würdet ihr sagen, passt Apex Legends da hinein, wie würdet ihr es beschreiben? Was ist die Identität des Spiels?
Evan Nikolich: Apex Legends strebt an, ein High-Skill-kompetitiver Shooter zu sein. Also wenn ich sage High-Skill, dann heißt das: Wir haben eine großartige Kombination aus dem Fokus auf Bewegung, Mobilität, aber auch auf dem Kern des Gunplays, wenn man zielen, schießen und verfolgen kann.
Wir konzentrieren uns darauf, Systeme zu schaffen, die eine Menge Tiefe hinzufügen und den Wunsch wecken, zu lernen, gut zu werden und auch mit anderen gut zu werden, um ein wirklich gutes, starkes Teamplay aufzubauen.
Wir versuchen also, ein immerwährendes Hobby zu schaffen, das man wie andere Spiele wie Counter-Strike oder Legue of Legends oder sogar wie eine Sportart wie Fußball oder Basketball spielt, weil es einem Spaß macht. Denn als Hobby möchte man es mit Freunden und vielleicht auch mit seinen Kindern teilen.
Im Gegensatz dazu steht, ich würde sagen, Fortnite, das sich mehr in Richtung eines Metaversums entwickelt, in Richtung einer Party, die inklusiver erscheint, als ein Ort, an dem man abhängen kann, und sich nicht so sehr auf den Wettbewerb und den Sport konzentriert, den wir hier mit Apex schaffen.
MeinMMO: Was erhofft ihr euch für die Zukunft von Apex Legends und seiner Community? Habt ihr etwas, woran ihr arbeitet und ihr uns einen kleinen Hinweis geben könnt. Oder habt ihr etwas, was ihr euch persönlich für das Spiel wünscht?
Evan Nikolich: Wir wollen das Spiel als Sport weiterentwickeln. Wie ich schon sagte, ein immerwährendes Hobby.
Und so kommt es, wie ich es nenne, zur Pflege des Gartens: Wir nehmen unser bestehendes Spiel, kümmern uns darum, dass es gesund ist, fügen neue Pflanzen hinzu, zupfen Unkraut, beschneiden die Bäume und wollen etwas sein, das man an seinen Kindern und Freunden weitergibt.
Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre, in denen Apex weiter bestehen wird. Uns gibt es jetzt schon seit vier Jahren. Also es gibt die wahrscheinlich Kinder, die auf dem College sagten: „Ich will Spiele machen“, während sie vier Jahre lang Apex spielen und dann ihren Abschluss machten und dann unserem Team beitreten.
Wir haben tatsächlich ein paar. Wir haben einen Praktikanten, der in ein paar Monaten anfängt, der eine Menge Apex gespielt hat. Und es ist wie eine Injektion von neuem Blut, aber aus einer Perspektive von: „Ich verstehe dieses Spiel wirklich als Hobby und nicht als das, wo wir herkommen, wo wir gerade von null auf angefangen haben“. Wir wachsen als Community, aber auch als Entwickler, da sich unser Team im Laufe der Zeit verändert.
Steven Ferreira: Ich stimme zu 100 Prozent zu, was Evan gerade gesagt hat, und ich denke, ich füge noch hinzu, dass wir ein fantastisches Universum geschaffen haben, in dem wir wirklich großartige Geschichten erzählen und den Spielern die Möglichkeit geben, sehr fesselnde Fantasien zu erleben, die ich heute wirklich genieße.
In der Zukunft, in 20 Jahren, möchte ich, dass wir so sind wie Marvel. Ich möchte, dass die Leute an unsere Legenden denken, so wie sie es mit ihren Lieblingssuperhelden im Marvel-Universum tun, und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern und weiterentwickeln können, aber der Kern, der dafür sorgt, dass das bei den Leuten ankommt, die Authentizität, die optimistische Botschaft, der Kern dessen, was Apex als Erfahrung ist. Das wird hoffentlich noch jahrelang bei den Leuten ankommen, bei der nächsten Generation von Spielern.
Wir bedanken uns bei Steven Ferreira und Evan Nikolich für das Interview und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Entwicklung von Apex Legends.
Die großen Gaming-Firmen haben ihre Quartalszahlen für das vierte Quartal 2022 und damit für das gesamte letzte Jahr veröffentlicht. Positiv sind die Entwicklungen vor allem bei WoW und Guild Wars 2. Doch auch bei anderen MMORPGs ist diese Woche wieder viel passiert. Wir schauen zurück auf die wichtigsten News der Woche.
Die Highlights der Woche:
Guild Wars 2 erreichte in diesem Jahr einen Umsatz von 93 Mrd. Won (etwa 69 Millionen Euro). Das ist der stärkste Wert seit 2015, in dem das erste der drei bisherigen Addons erschien (via NCSoft). Zudem verdreifachte das MMORPG seine Spielerzahlen.
Der Aufreger der Woche: Der Twitch-Streamer Tectone teilte versehentlich den Betreff einer E-Mail, laut der er für das Spielen von Lost Ark als Sponsoring 35.000 Dollar bekommen hat. Das wird kritisch diskutiert und einige Zuschauer rufen nun dazu auf, große Streamer nicht noch mit Spenden und Abos zu unterstützen, da sie schon genug verdienen würden.
Die Diskussion der Woche: Zwar konnte Dragonflight einerseits mehr Spieler halten, doch andererseits sind auch weniger Spieler zum Start von Dragonflight zurückkehrt. Cortyn hat über die aktuelle Situation ein Special geschrieben:
Die Woche im Podcast: Im Podcast MMO News sprechen Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem die der Raid-Skandal in Final Fantasy XIV, das Jubiläum in Lost Ark und das MMORPG Quinfall, das auf dem Papier einfach zu gut klingt.
Hier könnt ihr euch die Folge auf Spotify anhören:
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Guild Wars 2 hat einen ausführlichen Preview-Livestream zum kommenden Balance-Update abgehalten (via Twitch). Der Patch wird am 14. Februar veröffentlicht.
Throne and Liberty ist weiter für die erste Hälfte von 2023 geplant. Das verrieten die Entwickler von NCSoft in ihrem Call zum Quartalsbericht. Hier könnt ihr euch nochmal den neusten Trailer anschauen:
Video starten
Throne and Liberty u0026#8211; Official GeForce RTX Gameplay Reveal Trailer
Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Hogwarts Legacy gehörte bereits vor dem Release zu den umstrittensten Spielen, die 2023 erscheinen sollten. Seit dem 10. Februar ist das Spiel erhältlich und die Rezensionen auf Steam fallen fast ausschließlich positiv aus.
Schon vor dem offiziellen Release hatten Gegner versucht, das Spiel mit falschen Tags auf Steam zu verleumden. Hier hatte dann Valve, der Betreiber hinter Steam, die Tag-Funktion abgeschaltet, um Schlimmeres zu verhindern.
Hintergrund der großen Kontroverse um Hogwarts Legacy ist die andauernde Diskussion um die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling.
Dank Early-Access konnten bereits einige das Spiel seit dem 7. Februar 2023 auf dem PC und Steam spielen, für alle anderen startete der Release offiziell am 10. Februar. Die Reaktionen fallen überwältigend aus.
Spiel erscheint am 10. Februar auf Steam, hat mittlerweile 28.000 Rezensionen
Was sagen die Nutzer? Das Feedback ist überwältigend positiv. Zum aktuellen Zeitpunkt haben über 28.000 Personen das Spiel rezensiert. Das Spiel kommt mittlerweile auf 94 % positive Bewertungen. Das ist tatsächlich wenig überraschend, denn bereits vor dem Release gehörte Hogwarts Legacy zu den Bestsellern auf Steam.
Mittlerweile (Stand 12.02), hat das Spiel über 45.000 Bewertungen und wird 93 % positiv bewertet.
Viele loben die große Spielwelt und dass es so viel zu entdecken gebe. Obendrein gäbe es nicht an jeder Ecke nervige Mikrotransaktionen und andere fiese Fallen, um Echtgeld auszugeben. Ein paar Rezensionen haben wir hier für euch ausgewählt:
„Es ist schön, endlich mal wieder ein Game zu spielen, das bei Release keine Vollkatastrophe ist. Detailverliebtheit, nostalgisch und spannend. Hogwarts Legacy wurde meiner Meinung nach nahezu perfekt umgesetzt!“
„Erstaunlich und eines der besten Spiele, die ich seit Jahren gespielt habe! Mitreißend und mit so viel Liebe zum Detail gestaltet. Danke an die Entwickler, es ist magisch und brillant.“
„Endlich etwas, das zum Start kein halbgares, von Mikrotransaktionen durchsetztes Live-Service-Desaster ist.“
Gibt es auch Kritik? Ja, die Performance der PC-Version ist teilweise sehr schlecht und es kommt zu heftigen Frameeinbrüchen. Einige haben erklärt, dass ein Spiel zum Release und für 70 Euro nicht mit solchen Problemen zu kämpfen haben dürfe.
Auch in der Redaktion haben wir die Performance getestet und haben festgestellt, dass insbesondere Raytracing mit AMD- und Nvidia-Karten ein heftiger Performance-Killer ist. Solltet ihr Probleme haben, dann schaltet Raytracing-Features unter den Optionen des Spiels ab.
Ein weiterer Tipp ist übrigens, DLSS (Nvidia) oder FSR 2.0 (AMD) anzuschalten. Hier wird das Spiel in niedriger Auflösung berechnet und dann hochskaliert: Für eure Grafikkarte bedeutet das weniger Arbeit, das Spiel sieht aber immer noch genauso gut aus.
Bei uns war AMDs FSR 1.0 eingestellt, wir würden euch aber einen Wechsel zu FSR 2.0 raten. Das hat bei uns noch mal für einen deutlichen Performance-Boost gesorgt.
Auf der PS5 sieht die Performance auch deutlich besser aus, auf dem Steam Deck läuft das Spiel ebenfalls mit rund 50 FPS ziemlich stabil.
Da wir am Wochenende einen hohen Moderationsaufwand nicht leisten können, bleiben die Kommentare unter diesem Artikel fürs Erste geschlossen. Wir danken für euer Verständnisund wünschen ein erholsames Wochenende.
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