Diablo 4 verschenkt über Prime Gaming nun Items, die man vorher für echtes Geld kaufen konnte – Spieler fordert Geld zurück

Blizzard verschenkt des Öfteren „kostenlose“ Items über Amazon Prime für Fans, die ihre Spiele zocken. Auch Diablo 4 bekam jetzt ein neues Bundle über Twitch spendiert, doch genau dieses sorgt jetzt für Gesprächstoff in der Community.

Was ist das Problem? Auf Reddit diskutieren User über ein neues Item-Bundle von Prime Gaming. Das Brackige-Länge-Bundle ist Diablo 4 zugeordnet und kann kostenlos bei einem aktiven “Amazon Prime”-Abo eingesammelt werden. (via gaming.amazon.com)

Trotzdem kommt das Bundle vielen Fans bekannt vor. Es wurde schon vor seinem kostenlosen Debüt im teuren Item Shop verkauft und das stößt einigen Spielern sauer auf. Für sie ist das wie ein Schlag ins Gesicht.

Ihr kennt den offiziellen Trailer zur kommenden Season 1 nicht? Hier ist er in voller Länge:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season

„Ich sehe das als Lektion, kein Geld mehr in Diablo 4 auszugeben“

Wie reagieren die Spieler? Einige Fans sind nicht wirklich zufrieden mit Blizzards Entscheidung. Reddit-User ProvokedGaming spricht aus einer Erfahrung in seinem nahen Umfeld:

  • Meine Frau war sauer. Sie kaufte es und dann lehnten sie eine Rückerstattung ab, da es kaum eine Woche später kostenlos war. Sie sagte, sie habe kein Interesse mehr daran, im Item-Shop Geld auszugeben.

Und das ist nicht der erste Fall. Auch ShannaraAK regt sich über seinen zu voreilig getätigten Kauf auf:

  • Ja. Im Shop. Ich war dumm genug, es zu kaufen, jetzt verschenken sie es. Un-glaub-lich.

Zudem sieht das Reddit-User sawshuh auch als Lektion an, was er in Zukunft nicht mehr in Diablo 4 tun wird:

  • Ich werde mir gar nicht erst die Mühe machen, es zu versuchen. Ich betrachte dies einfach als eine Lektion, die man gelernt hat, nichts in D4 auszugeben.

Kann ich in Zukunft bedenkenlos Geld in Diablo 4 ausgeben? Je nach Item oder kosmetischen Skin könnte für euch die Entscheidung fallen, dass ihr doch Echtgeld ausgeben wollt. Man kann im Vorfeld nie wissen, welches Bundle oder Set Blizzard über Twitch Prime anbieten wird, doch so oder so sind das nur kosmetische Items, die nicht notwendig sind.

Diablo 4 bietet neben seinem Shop auch genügende kostenlose Transmog-Optionen, die ihr in der Welt von Sanktuario finden könnt und die sogar hübscher sind als die Skins im Item Shop:

Quelle(n):
  1. Reddit

Weil er in seinem Lieblings-Shooter gebannt wurde, hetzt er Entwicklern einen Polizei-Einsatz an den Hals – Jetzt wurde er verurteilt

Ein Bann in einem Shooter führt zur Gefängnisstrafe. Denn der Spieler sah den Bann nicht ein und beging eine schwere Straftat.

Dass Gamer manchmal ein ziemlich hitziges Gemüt haben, ist nun wirklich keine neue Erkenntnis. Doch wie weit manch einer geht, um seinen Frust an anderen auszulassen, das erreicht gelegentlich besorgniserregende Qualitäten.

Im Jahr 2020 war der damals 19-jährige Yanni Ouahioune in Rainbow Six Siege gebannt worden. Als Reaktion darauf rief er die Polizei an und behauptete, im Ubisoft-Gebäude in Montreal würde eine Geiselnahme stattfinden und „Dutzende Mitarbeiter würden gefangengehalten“.

Der Anruf führte zu einem stundenlangen, großen Einsatz der Polizei, der für alle Beteiligte ziemlich belastend war. Während die Polizei das Gebäude sicherte und mehrere Straßen abgesperrt wurden, verbarrikadierten Mitarbeiter von Ubisoft sich zum Schutz in ihren Büros oder flohen auf das Dach – bevor sich der Einsatz als „Streich“ entpuppte und die Suche nach dem Verursacher begann.

Was ist das für eine Straftat? Diese Taten nennt man gemeinhin „Swatting“ und ist ein „Trend“, der in den USA begann und sich seither über die ganze Welt ausgebreitet hat. Zumeist wird Streamern ein SWAT-Team ins Haus geschickt, meistens mit der Behauptung, dass die Person gerade eine Geiselnahme durchführt. Der Anrufer kann dann oft live „genießen“, wie die Polizei die Wohnung des Opfers stürmt – und nimmt dabei nicht nur die Kosten des Polizeieinsatzes in Kauf, sondern auch die lebensbedrohliche Situation für das Opfer und Mitbewohner, die oft lange noch unter psychischen Folgen leidet.

Warum wurde er überhaupt gebannt? Der Grund für den Bann war simpel: Ouahioune galt als notorischer Cheater und benutzte unerlaubte Software, wie etwa Aimbots, um sich im Spiel einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Wie in den meisten anderen Spielen werden solche Schummeleien in der Regel mit einem temporären oder permanenten Bann bestraft. Letzterer führte dann zur Tat, für die er nun angeklagt und verurteilt wurde.

Den Berichten zufolge hatte Ouahioune den Anruf vom Haus seiner Eltern getätigt und über russische Server umleiten lassen.

Welches Urteil wurde gesprochen? Laut der Montreal Gazette wurde das Verfahren vor dem Gericht von Paris in drei unterschiedliche Fälle aufgeteilt. Das Gericht urteilte, dass Ouahoioune eine Gefängnisstrafe von 3 Jahren absitzen und darüber hinaus die Opfer angemessen entschädigen muss. Ferner wurde er dazu verpflichtet, sich Selbsthilfegruppen anzuschließen und darauf hinzuarbeiten, an solchen teilnehmen zu können.

In den beiden anderen Fällen wird ihm vorgeworfen, einen DdoS-Angriff auf Regierungs-Büros gestartet und die Entwickler von Minecraft bedroht zu haben.

Strafmildernd dürfte sich hingegen ausgewirkt haben, dass Ouahioune schon mehrere Jahre vor der Tat in psychologischer Behandlung war.


Swatting nimmt nicht selten tragische Enden: 28-Jähriger stirbt wegen einer 2-$-Wette, weil man ihm ein SWAT-Team auf den Hals hetzte.

Steam: Innovatives Spiel floppt zum Release total – Ein Mann rettet es: 840 % mehr Spieler, 98 % positive Reviews

Das Strategiespiel Moonbreaker wurde auf der Gamescom 2022 gezeigt und erschien schon im September 2022 auf Steam. Zum Release als Early-Access-Titel konnte es nur wenige Spieler anlocken, doch im Sommer 2023 blüht es auf. Die kürzlichen Reviews stehen bei 98 % positiv, es kostet 22,50 € in einem Sale und die Spieler entdecken es auch langsam. Anstoß für das Revival gab das Video eines YouTubers am 16. Juni.

Was war das Ding mit Moonbreaker?

  • Moonbreaker wurde bei der Eröffnung der gamescom 2022 gezeigt. Es bekam Applaus im Saal, aber wir prophezeiten damals aus MeinMMO: „Das Spiel sieht so gut wie tot aus“, denn Moonbreaker ist ein „rundenbasiertes Tabletop-Taktikspiel“ und die gelten, spätestens seit Atlas Reactor, als Kassengift. Atlas Reacor starb sogar 3-mal.
  • Das besondere Feature von Moonbreaker ist es, dass man die Spielfiguren selbst bemalen kann.
  • Gegen Moonbreaker an sich war gar nichts zu sagen. Das ist ein spannendes Projekt, dahinter stehen das Team, das vorher Subnautica gemacht hat, und Brandon Sanderson, ein beliebter US-Autor.
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Moonbreaker: Gameplay Reveal Trailer

Moonbreaker floppt zum Release, aber die Entwickler machen sich sofort an die Arbeit

Wie war es dann zum Release? Wir behielten mit unserer Prophezeiung Recht: Das Spiel erschien zwar auf Steam, aber es hat so gut wie niemanden interessiert. Ein Hype blieb aus:

  • Moonbreaker startete im Oktober 2022 mit 115 Spielern im Schnitt
  • Im Februar 2023 sank das Spiel sogar auf 9 Spieler, die täglich online waren
  • Auf dem Niveau krebste es noch bis Mai 2023 herum

Also ein totaler Flop. Schade eigentlich, für ein so ambitioniertes Spiel.

Das Studio reagierte damals rasch: Man deaktivierte den Ingame-Shop nach einem Monat und wollte das Spiel noch einmal mit der Community überarbeiten.

YouTuber entdeckt das überarbeitete Spiel auf Steam

Was hat sich geändert? Das Spiel erlebte doch noch einen Aufschwung: Ein YouTuber, Bricky, mit 930.000 Abos, hat am 16.06. ein Video hochgeladen. Das Video trägt den Titel: „Moonbreaker ist SO GUT! Ich verliere meinen Verstand …“

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Das Video hat über 440.000 Aufrufe erhalten und Moonbreaker neues Leben eingehaucht:

  • Seit dem 16.06. sind die Spielerzahlen um 840 % gestiegen.
  • Wo es vorher 10 Spieler im Schnitt waren, hatte es im Juni plötzlich 80, mittlerweile wieder 100 im Schnitt.
  • Der YouTuber scheint mit seinem Tipp auch richtigzuliegen, denn wer Moonbreaker ausprobiert, ist offenbar begeistert: Die Reviews auf Steam stehen mit 98 % positiven Reviews fantastisch da. Viele Tester weisen darauf hin, dass sie Moonbreaker nach der Empfehlung von Bricky gekauft haben.

Moonbreaker könnte ein Beispiel für ein Spiel werden, bei dem die Entwickler mit richtigen Entscheidungen nach dem Release einen sicheren Flop doch noch mal zu einem Erfolg verwandeln konnten.

Aber es wird noch ein langer Weg vor ihnen liegen.

Aktuell gibt es Moonbreaker im Steam-Sale für 22,49 €. Es ist um 25 % reduziert. Offiziell ist das Spiel noch im “Early Access”:

Neues, innovatives Spiel kriegt Applaus auf der gamescom, 81 % auf Steam – Aber kaum wer spielt’s

Quelle(n):
  1. 3djuegos

Magic-Fan kauft spontan 2 Sammel-Boxen und ist plötzlich Millionär: „Wird mein Leben verändern“

Die Jagd um die einzigartige Karte Der Eine Ring im beliebten Sammelkarten-Spiel Magic: The Gathering ist vorbei und der glückliche Finder ist kein großer Twitch-Streamer oder reicher Sammler. Nun spricht der Ringträger darüber, wie der Fund sein Leben verändern wird.

Was hat es mit der Karte auf sich? Am 23. Juni 2023 erschien das Crossover von Magic: The Gathering mit Der Herr der Ringe. Neben den bekannten Figuren aus Mittelerde brachte die Erweiterung auch einen besonderen Schatz mit.

Der Eine Ring ist ein echtes Unikat. Die Karte mit der Seriennummer 001/001 und dem markanten Flavor-Text in elbischen Tengwar-Schriftzeichen wird nur ein einziges Mal gedruckt und wäre damit die Krönung für jede Sammlung.

Bereits vor Release versuchten Sammler, sich die Karte zu sichern. Sogar Félix „xQc“ Lengyel, der einst größte Streamer von Twitch, gab tausende Dollar aus, um sich Ring unter den Nagel zu reißen (via Dexerto).

Am Ende war es jedoch kein reicher Sammler, der die Karte fand, sondern einfach nur ein besonderer Glückspilz, der plötzlich einen Schatz im Wert von 2 Millionen US-Dollar in den Händen hielt.

Im Gespräch mit Dexerto spricht der anonyme Finder über den Moment, der sein Leben veränderte.

Falls ihr den Einen Ring verpasst habt, könnt ihr euch immerhin noch auf ein neues Spiel im Universum von Herr der Ringe freuen:

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LotR Return to Moria – Summer Game Fest Trailer

Finder beschreibt den großen Moment: „Meine Hände zitterten“

Wie kam es zu dem Fund? Gegenüber Dexerto berichtet der Ringträger, er habe sich ganz spontan für den Kauf der Sammelboxen entschieden. Eigentlich habe er bereits eine Box vorbestellt, die er am 17. Juni abholen wollte.

Doch am Morgen des 16. Juni sei er aufgewacht und zum Kartenladen seines Vertrauens gegangen, um zu fragen, ob sie Sammelboxen im Verkauf hätten. Er habe zwei gekauft und sie zu Hause geöffnet. Im 6. Booster der zweiten Box fand er dann den Einen Ring.

Wie war der große Moment? Der anonyme Finder beschreibt seine erste Reaktion als „absoluten Schock“:

Meine Hände zitterten, als ich erkannte, welche Karte ich gezogen hatte. Ich wusste, dass dies ein lebensverändernder Moment war.

„Sowas passiert Leuten wie mir nicht“

Wie geht es jetzt weiter? Der Finder berichtet von einem Glücksgefühl, das ihn überkommt, wenn er etwas über die Karte liest oder ein Video sieht. So habe er sich einen Content Creator angeschaut, der im Livestream über den Wert der Karte spekuliert habe.

Unterdessen sei der Glückspilz mit einem breiten Grinsen dagesessen und habe den Schatz in seinen Händen gehalten: „Es ist einfach großartig. Die ganze Erfahrung war unglaublich.“ Behalten möchte er die einzigartige Karte jedoch nicht:

Das ist eine einmalige Gelegenheit, die mein Leben verändern wird. So etwas passiert Leuten wie mir nicht. Ich habe vor, [die Karte] zu verkaufen, um zu investieren und mir eine Zukunft aufzubauen.

Der Ringträger glaubt, das Crossover mit Herr der Ringe und die Jagd nach dem Einen Ring habe der MTG-Community gutgetan. Das habe neue Spieler angelockt und alte zurückgeholt. Zudem mache das neue Set Spaß: „Ich hoffe, dass es noch mehr solcher Kooperationen und Jagden geben wird.“ Einen solchen Fund macht man aber wohl nur einmal im Leben.

Vor dem Erscheinen des Einen Rings galt der begehrte Schwarze Lotus als wertvollste Magic-Karte. Wenn das Sammelstück dann auch noch von einer besonderen Unterschrift geziert wird, kann das bunte Stück Pappe schnell eine halbe Million Dollar wert sein:

Die teuerste Magic-Karte steigert weiter ihren Wert und kostet jetzt 540.000 Dollar

Quelle(n):
  1. Dexerto

PS5: „Der beste postapokalyptische Shooter des Jahrzehnts“ – Für 9 € bekommt ihr eine Survival-Trilogie

Im Store der PS5 und PS4 läuft momentan ein guter Sale. Viele große und kleine Spiele bekommt ihr aktuell vergünstigt. Ein ganz besonderes Angebot ist das Metro Saga Bundle. Eine Sammlung der Metro-Trilogie. Warum sich die Survival-Shooter lohnen, erfahrt ihr hier.

Was ist das Metro Saga Bundle? Das Bundle enthält die 3 Teile der Metro-Reihe. Das schließt folgenden Spiele mit ein:

  • Metro 2033 Redux
  • Metro Last Light Redux
  • Metro Exodus

Die 3 Spiele erzählen die Geschichte von Artyom, der in einem durch eine Katastrophe zerstörtem Russland lebt. Alle verbliebenen Menschen leben dabei in einem großen U-Bahn-Komplex und versuchen zu überleben. An der verseuchten Oberfläche ist Leben kaum möglich, denn diese ist nicht nur giftig, sondern auch von Mutanten bewohnt.

Einen Gameplay-Trailer zu Metro-Exodus seht ihr hier:

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Metro Exodus – Gameplay-Trailer

Der beste Story-Shooter dieser Generation

Was macht die Metro-Reihe so besonders? Die 2 großen Highlight der Reihe sind die Story und die Atmosphäre. In der beengten Umgebung der Moskauer-U-Bahn unterwegs zu sein, sorgt für eine dichte Stimmung. Die vielen Figuren, die versuchen, auf irgendeine Art ihr Leben weiterzuleben, verstärken dieses Gefühl.

Aber auch die Oberfläche ist nicht die rettende Umgebung, sondern eine noch größere Gefahr, als unten zu bleiben. Während die ersten beiden Teile hauptsächlich im Untergrund spiele, versucht Metro Exodus herauszubrechen und eine Open-World zu bieten.

Das Gameplay orientiert sich an Survival-Horror-Spielen. Waffen sind keine Hightech-Produkte, und mit der Munition muss man haushalten. Diese ist in den Metro-Spielen nicht nur zum Schießen da, sondern auch zum Handeln als Währung.

Alle 3 Spiele haben gute Wertungen bekommen und stehen bei Metacritic zwischen 76 und 83 Punkten. Die User-Wertungen für Metro Exodus sind abseits von Beschwerden über eine Epic-Exklusivität am PC auch positiv:

  • pleguard: Exodus ist bei weitem der umfangreichste und der am besten durchdachteste Teil der Metro-Serie
  • Jazzfusion11: Was ein fantastisches Game!! Ich genieße jede Minute damit. Eine solide 10/10.
  • sylvanguria: Großartiges Spiel und großartiges Franchise

Wie viel kostet das Metro Saga Bundle? Bis zum 20.07.2023 erhaltet ihr das Bundle für 8,99 € für PS4 und PS5 im PSN-Store.

Neben den Redux-Versionen der ersten beiden Teile erhaltet ihr die Gold-Edition von Metro Exodus dazu. Diese enthält neben dem Hauptspiel noch 2 Story-DLCs, in welchen ihr 2 neue Figuren spielt.

Wenn ihr Lust auf eine dichte Atmosphäre und eine spannende Story habt, mit Survival-Horror und Shooter-Elementen, dann macht ihr bei der Trilogie für 9 € nichts falsch.

Steht ihr auf Survival und MMO dann ist folgendes Spiel vielleicht was für euch:

Neues Survival-Game will auch ein MMORPG sein, setzt voll auf PvE, zeigt endlich neues Gameplay

Quelle(n):
  1. Metacritic

The Division 2 geht hart gegen Exploit vor, der Spielern unfair belohnt – Spieler: „Großer Fehler von Ubisoft“

Im Loot-Shooter The Division 2 wurde ein Exploit entdeckt, der Spielern auf unfaire Art Erfahrungspunkte brachte. Ubisoft versteht bei dem Thema keinen Spaß und spricht harte Strafen aus. Spieler finden das nicht in Ordnung.

Was war das für ein Exploit?

  • Man konnte als Spieler einem Agenten beitreten, der schon im PvE-Modus Descent unterwegs war, und sich auf diese Art praktisch ohne Aufwand kostenlose XP und SHD Level besorgen. Das empfand Ubisoft als unfair
  • Wie eine polnische MMORPG-Seite berichtet, wussten nur relativ wenige Leute von der Existenz dieses Bugs, aber einige nutzen den Exploit doch bis zum Anschlag aus.
  • Es gibt ein YouTube-Video vo, 20.6.2023, das den Spielfehler erklärt, um Aufmerksamkeit dafür zu generieren. Das Video haben „nur“ etwa 4.640 Leute gesehen.
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The Division 2: Season 11 – Trailer

Wie geht Ubisoft gegen den Exploit vor? Ubisoft geht erstaunlich hart gegen den Exploit vor. Man erklärt, dass Leute sich dadurch „unfaire Mengen an XP und SHD Level“ erschlichen hätten. Man nehme es sehr ernst, ein faires Gaming-Umfeld zu bieten und habe Leute identifiziert, die den Exploit systematisch ausgenutzt hätten:

  • Wer so einen Exploit zum ersten Mal ausnutzt, erhält einen 2 Wochen Bann aus Division
  • Außerdem werde ihr Accounts markiert und weitere Vergehen würden zu einer Verlängerung der Sperre führen
  • Wer mehrfach wegen sowas ausgefallen sei, der werde seinen Account permannet verlieren

Zudem werde man die derart gewonnene Erfahrung zurücksetzen, das betrifft jeden Spieler, der identifiziert wurde. Ubisoft will jedem die gleichen Chancen bieten. Um die EXP-Reduktion durchzuführen, machte man am Morgen des 6. Juli einen Server-Down und die Wartung.

Wie sind die Reaktionen? Die Reaktionen wirken auf Twitter negativ:

  • Ein Nutzer sagt: Er habe den Exploit nicht gemacht, aber sehe das Verhalten von Ubisoft als großen Fehler an. Denn es dauere viel zu lange auf Level 1000.
  • Ein anderer Nutzer sagt: Ubisoft sei extrem schnell, wenn es darum gehe, einen XP-Bug zu schließen, aber wenn’s gilt, kaputte Sachen zu fixen, ließen sie sich viel Zeit.
  • Ein dritter Nutzer sagt: Ubisoft sei die einzige Firma, die Spieler dafür bestraft, einen Bug auszunutzen, den sie in ihrem Spiel hatten und den sie übersahen.

Offenbar kann man es den Leuten nicht recht machen. In vielen Spielen bleibt das Ausnutzen solcher Exploits folgenlos, das ärgert Leute, die den Glitch nicht ausnutzten und sich dann wie Der Ehrliche ist der Dumme fühlten. Wenn ein Entwickler aber mal durchgreift wie Ubisoft, ist es auch nicht recht.

Mehr zu The Division 2:

Ubisoft hat The Division 2 vermasselt – Jetzt zahlen sie einen hohen Preis dafür

Deswegen hatte „Wolverine“ kein Interesse daran, James Bond zu spielen

Wolverine-Schauspieler Hugh Jackman wurde gefragt, ob er Interesse daran hätte, den wohl berühmtesten Geheimagenten der Welt zu spielen: James Bond. Jedoch lehnte der Darsteller ab.

Hugh Jackman kennen viele in seiner ikonischen Rolle als X-Men-Superhelden Wolverine.

Mit James Bond hätte der Schauspieler die Chance gehabt, eine weitere Kult-Figur zu übernehmen. Denn 2002 beendete Pierce Brosnan seine Karriere als Bond, den er in 4 Filmen verkörperte. Das Studio suchte eine neue Besetzung. Jackman lehnte das Angebot jedoch ab, sodass Daniel Craig die Rolle des Bond übernehmen konnte.

Warum Jackman das verlockende Angebot ausschlug, erzählte er jetzt in mehreren Interviews.

Eine andere Schauspielerin war anfangs ebenfalls skeptisch, ob sie die Rolle annehmen sollte oder nicht. Der Grund dafür war Terminator Schwarzenegger:

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„Sarah Connor“ dachte, dass Arnold Schwarzenegger nur ein Bodybuilder ist, der vorgibt ein Schauspieler zu sein

Hugh Jackman fragt einen Schauspielkollegen um Rat

Neben Hugh Jackman wird die Rolle des James Bond auch 6 bis 8 anderen Schauspielern gleichzeitig angeboten, um in die Fußstapfen von Darsteller Pierce Brosnan zu treten.

Es handelt sich dabei noch nicht um eine feste Zusage, sondern die Chance, die Rolle zu übernehmen, wie der Schauspieler immer wieder betont.

Zu der Zeit ist Hugh Jackman gerade voll und ganz mit X-Men beschäftigt. Auch weiß er bereits, dass es mit X-Men 2 eine Fortsetzung des Superhelden-Films geben würde.

Da das Angebot so verlockend ist, holt er sich eine weitere Meinung ein. Also ruft er Schauspielkollegen Russel Crowe (Gladiator, 2000) an, um ihn zu fragen: „Was denkst du, soll ich machen?“

Daraufhin gibt ihm der erfahrene Kollege einen Rat: Jackman solle sich darüber bewusst sein, in welche Richtung seine Karriere gehen würde, sollte er zusagen.

Hier könnt ihr euch ein Interview ansehen, in dem Hugh Jackman die Geschichte erzählt:

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“Du solltest etwas machen, dass du wirklich liebst” lautet der Rat an Hugh Jackman. Also holt sich der Schauspieler zunächst umfangreiche Infos über die Produktion, fragt nach, wer der Regisseur sei, wie das Drehbuch aussieht.

Ganz zufrieden ist Hugh Jackman nicht mit der Rolle und fragt, ob einige Änderungen möglich seien:

Ich hatte damals einfach das Gefühl, dass die Drehbücher so unglaublich und verrückt geworden waren, und ich hatte das Gefühl, dass sie gröber und realer werden mussten.

Und die Antwort war: „Oh, du hast kein Mitspracherecht. Du musst nur unterschreiben.“

Hugh Jackman via Variety

Auch ein weiterer Aspekt bereitet dem Schauspieler Kopfzerbrechen: Hätte Jackman auch die Rolle von James Bond übernommen, wäre er in Zukunft immer zwischen den beiden bekannten Franchises hin und her gesprungen. Für andere Rollen hätte der Schauspieler dann gar keine Zeit mehr gehabt.

Am Ende lehnte der Hugh Jackman das Angebot ab und Daniel Craig hat sein Bond-Debüt mit Casino Royale im Jahr 2006.

Hättet ihr Hugh Jackman gerne als James Bond gesehen? Schreibt es uns in die Kommentare.

Captain Picard gesteht: Er spielte nur in Star Trek mit, weil er dachte, es wird ein übler Flop

Blizzard bringt die erste neue Klasse für Diablo in über 9 Jahren, aber für das falsche Diablo

In einem neuen Livestream haben die Entwickler von Blizzard den Blutritter angekündigt. Das ist die erste neue Klasse in Diablo in den letzten 9 Jahren. Was nun viele stört: die Klasse kommt nicht etwa für Diablo 4, sondern für das deutlich unbeliebtere Diablo Immortal.

Was ist das für eine Klasse?

  • Blutritter sind eine Art Mischung aus Paladin/Kreuzritter und Vampir. Sie nutzen Blutmagie und Nahkampf, um Gegner zu zerfetzen.
  • Die Klasse verfügt außerdem über 2 Formen: Mensch und Bestie, kann also, ähnlich Druide, andere Gestalten annehmen.
  • Blutritter sind die erste neue Klasse im gesamten Diablo-Franchise, seit mit Diablo 3 im Jahr 2012 der Hexendoktor eingeführt wurde bzw. der Kreuzritter zu Reaper of Souls (2014). Allerdings sahen in letzterem viele Fans eher den Paladin mit anderem Namen.
  • Ihr könnt die neue Klasse ab dem 13. Juli völlig kostenlos spielen.
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Diablo 4: Welche Klasse passt zu mir? Alle 5 Klassen in der Übersicht mit Builds & Gameplay
von Benedict Grothaus

Warum sind sie im falschen Spiel? Im neusten Entwickler-Stream vom 6. Juli sprach Blizzard über Season 1 von Diablo 4 und auch über Neuerungen in Diablo Immortal. Genau hier ist der Problempunkt: Blutritter werden die neue Klasse in Diablo Immortal.

Nach den großen Pay2Win-Vorwürfen und dem allgemeinen Unmut über Diablo Immortal, wollen viele Fans aus Prinzip nichts mit dem Mobile-Ableger zu tun haben. Dabei finden viele, dass der Blutritter ziemlich cool aussieht.

Diablo 4 startete am 2. bzw. 6. Juni mit 5 Klassen: Barbar, Druide, Jägerin, Totenbeschwörer und Zauberin. Blizzard hat schon im Vorfeld verlauten lassen, dass weitere Klassen folgen, vermutlich aber erst mit späteren Erweiterungen.

Fans hofften, zumindest Infos zu der kommenden Klasse zu bekommen. Den Blutritter zu sehen, sorgt nun für Diskussionen in der Community. Er passt mit seinem Stil gut zum deutlich finsteren Ton von Diablo 4. Aber er sei nicht unbedingt die passende Wahl als erste neue Klasse, finden einige Spieler.

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Diablo Immortal: Der Ankündigungs-Trailer zur neuen Klasse Blutritter

„Uns fehlt immer noch eine heilige Klasse“

In mehreren Threads auf Reddit, die sich um den Stream drehen, gibt es versprengte Diskussionen zum Thema der neuen Klasse. Dort gibt es einige Spieler, die meinen: der Blutritter sieht verdammt cool aus und wenn Blizzard ihn nun erst einmal in Immortal testet, um ihn später in Diablo 4 zu bringen, seien sie vollauf zufrieden.

Andere meinen: traditionell bräuchte Diablo 4 eigentlich eine andere Klasse. Im Moment gibt es noch keine heilige Klasse und keine, die mit schwerer Rüstung und Schild spielt. Schilde nutzen gerade nur Totenbeschwörer.

Paladine oder Kreuzritter seien der logische Schritt für Diablo 4, zumindest laut Blick auf die Vergangenheit. Hier geben aber ein paar Lore-Interessierte zu bedenken, dass eine heilige Klasse in Diablo 4 gar nicht so passend wäre.

Story-Spoiler: Warum passen heilige Klassen nicht?

Am Ende der Story von Diablo 4 stellen sich die Ritter der Reue und die Kirche des Inarius gegen euch. Sie werden „die Bösen“ und eine neue Bedrohung, anstatt zur Hilfe gegen die Dämonen zu werden. Ritter der Reue fallen also raus, Paladine sind durch Mephisto verderbt und Kreuzritter sind so gut wie ausgestorben. Eine heilige Klasse wäre zu diesem Zeitpunkt nur schwer denkbar.

Es gab zudem schon Hinweise darauf, dass die 6. Klasse etwas „düsterer“ wird. Darauf deutete ein Zeichen auf einem Krug im Shop hin. Die Spieler vermuten: da kommt eine Art Kultist oder dunkler Beschwörer – oder eben ein Blutritter.

Fans rätseln, ob die Seasons thematisch etwas mit den neuen Klassen zu tun haben werden. Blizzard hat aber angekündigt, dass die Haupt-Story in Erweiterungen fortgeführt wird, Seasons haben eine eigene Neben-Story. Eine neue Klasse kommt vermutlich eher in einer Erweiterung.

Die Story der ersten Season ist übrigens die Verderbnis von ganz Sanktuario:

Diablo 4 Season 1 Start: Alles zu Release, Inhalt, Mechanik und Battle Pass

WoW: Magier verlieren nach 16 Jahren ihren Wasser-Elementar – „Ihr seid keine Pet-Klasse“

Für Magier in World of Warcraft geht eine Ära zuende. Der treue Wasser-Elementardiener verschwindet für Frost-Magier in seiner bisherigen Form.

World of Warcraft ist permanent im Wandel. Das Spiel-Gefühl der Klassen wird ständig durch Reworks verändert. Doch an einige der ikonischten Fähigkeiten wagt Blizzard sich nicht ran. Doch das scheint sich nun zu ändern. Mit dem kommenden Patch 10.1.5 „Risse in der Zeit“ geht es den Magiern an den Kragen. Ein großes Talent-Rework steht an und das bedeutet drastische Änderungen. Magier können sich von ihrem Wasser-Elementar verabschieden.

Verschwindet der Wasser-Elementar vollkommen? Nein. Allerdings haben Frost-Magier mit Patch 10.1.5 nicht mehr die Möglichkeit, das Elementar als permanenten Begleiter auszuwählen. Stattdessen kann der Elementar nur noch als Option gewählt werden, das während des Zaubers „Eisige Adern“ aktiv ist und den Magier für wenige Sekunden unterstützt.

Einen kurzen Trailer zum nächsten Patch gibt’s hier:

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WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision

Warum wird der Elementar so „gestrichen“? Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist das Talent, ein Wasser-Elementar zu rufen, bei der Spielerschaft schon lange unbeliebt. Das Elementar war einfach zu schwach und verlor fast immer gegen die Alternative „Lonely Winter“ – dadurch verlor der Magier Zugriff auf das Wasser-Elementar, aber die meisten Zauber des Magiers wurden dadurch signifikant stärker.

Dazu kommt, dass der Wasser-Elementar den Magier auch zu etwas gemacht hat, was er niemals sein sollte. Denn Ion Hazzikostas, der Game Director von WoW, erklärte in einem Interview mit wowhead:

Das Pet [Wasser-Elementar] hat ohnehin schon eine niedrige Rate bei der Talentwahl und wenn wir die Interaktionen durchgehen – ist das eine Klasse, bei der wir versuchen, sie in die Rolle einer Pet-Klasse zu zwängen anstatt eines reinen Fernkampf-Zauberers? […] und ich glaube, den Elementar als Teil von Eisige Adern zu haben, trägt seinen Teil zu dieser Fantasie bei und macht ihn bedeutsamer, wenn er aktiv ist, aber kristallisiert zugleich heraus, dass Magier keine Pet-Klasse ist – genau so, wie die meisten ihn bisher ohnehin schon gespielt haben.

Seit wann gibt es den Wasser-Elementar? Der frostige Begleiter hat bei Magiern eine lange Tradition. Denn schon in Warcraft III konnte der Menschen-Held Erzmagier einen Wasser-Elementar beschwören, was ihn zu einem der besten und vielseitigsten Start-Helden machte. In World of Warcraft kam das Elementar erst mit dem Ende von Vanilla, also dem „Pre-Patch“ von The Burning Crusade. Damals war der Wasser-Elementar das finale Talent im Frost-Baum der Magier.

Am kommenden Mittwoch endet also eine Ära für Magier. Auch wenn es schade um das Wasser-Elementar als treuen Begleiter ist, sah die Wirklichkeit ohnehin schon so aus: Die meisten Magier haben auf dieses Pet verzichtet.

Wie steht ihr dazu?

Pokémon GO feiert 7 Jahre, aber kann nicht einfach weitermachen, wie bisher

Pokémon GO feiert seinen 7. Jahrestag, doch erlebt gleichzeitig ein kontroverses Jahr. Wie geht es weiter? MeinMMO-Autor Max Handwerk und MeinMMO-Autorin Franzi Korittke schauen auf das Thema.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Pokémon GO! Das sollte man auf jeden Fall festhalten: 7 Jahre sind eine verdammt lange Zeit in der Gaming-Welt. So lange so viele Spieler zu begeistern und mit schönen Momenten zu versorgen, das ist eine wirklich tolle Leistung.

Und klar, auch wenn der ganz große Hype des Release 2016 nie wieder in dieser Form erreicht wurde: Pokémon GO hat es geschafft, sich eine leidenschaftliche Spielerschaft zu erhalten.

Selbst in Pandemie-Zeiten, die eigentlich konträr zur Spielidee standen, gelang es Pokémon GO, am Leben zu bleiben.

Für mich ist das Spiel seit 2018 ein Dauerbrenner auf dem Handy, und ich würde es nicht vermissen wollen.

Große Events schaffen es immer noch, zahlreiche Spieler in Parks zu ziehen. Bei Raids kann man weiterhin auf Gruppen von Spielern treffen, die sich ein seltenes Monster schnappen wollen. Und bis heute schafft das Spiel es, jede Menge Emotionen bei den Pokémon-Fans zu erzeugen. Dafür kann sich das Spiel auf die Schulter klopfen.

Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die Emotionen der Spieler gerade in diesem Jahr nicht nur positiv waren. Pokémon GO hat seinen 7. Jahrestag – und der Mythos vom verflixten siebten Jahr, in dem eine Beziehung plötzlich kompliziert werden kann, scheint auch bei der Beziehung zwischen Pokémon GO und seiner Community zu greifen.

Pokémon GO wird 7 Jahre alt – Wie sieht die Zukunft aus?

Wellen von Pokémon, Arena-Kämpfe, Raids, Mega-Raids, Crypto-Raids, die Kampfliga, neue Features, neue Monster, unvergessliche Events: Pokémon GO hat in den vergangenen Jahren sehr viel richtig gemacht. Sonst hätte das Spiel wohl kaum so lange überlebt, Pokémon hin oder her.

Doch gleichzeitig gab es immer wieder Probleme, die der Stimmung um das Spiel harte Schläge verpassten. Das betrifft in erster Linie die Kommunikation zwischen Community und Entwickler.

Einige Beispiele aus jüngster Zeit:

Gerade das Jahr 2023 ist ein Paradebeispiel dafür: Die unpopuläre Entscheidung hinsichtlich der Fern-Raids frustete laute Teile der Community, sodass sogar Boykott-Aufrufe aufkamen und teilweise umgesetzt wurden.

Dazu brachen Community-getriebene Projekte ein, wie etwa die Pokeminers oder zuletzt auch das Forschungszentrum TheSilphRoad. Dass so aufwändige Fan-Projekte sich vom Spiel abwenden, kann kein gutes Zeichen sein.

Die zuerst fehlende Kommunikation des Entwicklers zum Thema sorgte weiter für Unmut, bevor in Interviews dann erklärt wurde, dass man den Ärger versteht, den Weg im Sinne der eigenen Vision aber weitergehen wolle.

Dennoch zeigt man sich bei Niantic optimistisch. Man wolle die Community mit neuen Features begeistern, hieß es in einem Interview von Game Director Michael Steranka. Wenn das klappt, grandios. Doch damit hat man sich auch weit aus dem Fenster gelehnt, und Fehler werden von der Community noch kritischer ins Auge genommen.

Neue Features – oder Verbesserungen des Spielerlebnisses – wird Niantic so oder so bringen müssen. Denn jedes Spiel nutzt sich irgendwann ab, wenn keine neuen Reize gesetzt werden.

Das ganz grundlegende Prinzip von Pokémon GO wurde über die Jahre schon verändert – weg von Release-Wellen voller Pokémon, hin zu einem Event-getriebenen Kalender, der neue Monster eher in kleinen Portionen verteilt. Das hält Spieler bei der Stange, birgt aber auch die Gefahr, dass man als Langzeitspieler einfach nicht so viel zu entdecken hat.

Solche Beispiele gibt es viele. So kam gerade erst das Event “Dunkle Flammen”, mit dem neuen Monster Tortunator. Das spawnte aber gar nicht erst in der Wildnis, sondern steckte hinter Raids. In der Wildnis gab es derweil nichts Neues zu entdecken – und auch bei anderen Events liefert Pokémon GO in der Regel eher Einzelmonster.

Der Release echter Wellen an Monstern, von denen man tage- bis wochenlang zehrt, indem man frische Monster in der Wildnis findet – das ist schon lange her.

Dementsprechend muss Pokémon GO es schaffen, mit anderen Aspekten des Spiels zu überzeugen. Gerade neu dazu kamen die Crypto-Raids, und auch die gerade erschienenen Showcases wollen frischen Wind ins Spiel bringen.

Darüber hinaus hat Pokémon GO gerade jetzt bei gutem Sommerwetter die Gelegenheit, Spieler davon zu überzeugen, dass das „Draußen gemeinsam Spielen“ sich wirklich so sehr lohnt, wie man in der Vision von Niantic festhält. Diese Gelegenheit sollte man nutzen, um sich den guten Willen der Fans zurückzuholen – über spaßige Features, aber auch über bessere Kommunikation mit der Community.

Events wie das GO Fest mit Mega-Rayquaza sollen Spieler begeistern:

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Mega-Rayquaza erscheint in Pokémon GO

Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich eine Basis aufzubauen – und darauf dann wieder für Begeisterung zu sorgen. Schließlich wollen am Ende doch alle einfach nur Spaß mit dem Spiel haben – und das wär doch eigentlich ein guter Geburtstagswunsch.

Auch die Pokémon-GO-Expertin von MeinMMO, Franzi Korittke, hat dazu noch eine Einschätzung:

Pokémon GO muss den richtigen Weg einschlagen

Pokémon GO ist für mich zu einer Art Ausgleich geworden, weshalb ich das Spiel seit 2019 täglich spiele. Besonders neue Pokémon und coole Events machen es für mich interessant und ich habe nach wie vor jede Menge Spaß, die Monster zu fangen. Besonders die neuen Crypto-Raids finde ich cool, weil sie aus meiner Sicht die Communitys vor Ort wieder ein Stück näher zusammenbringen. Aber auch auf die neuen Features, wie den „Bereit“-Button in Raids, die neuen Routen sowie die Wettbewerbe an PokéStops, freue ich mich bereits riesig. Hier hat Niantc definitiv den Weg in die richtige Richtung eingeschlagen.

Schade finde ich hingegen die Fern-Raid-Änderungen. Auch wenn ich gern vor Ort an Raids teilnehme, hat es mir in den letzten Jahren doch viel Freude bereitet, regelmäßig mit ausländischen Freunden zu raiden. Das ist durch die Erhöhung der Preise und die Limitierung nun deutlich weniger geworden, was ich unfassbar schade finde. Für die Zukunft wünsche ich mir hierbei, dass Niantic mehr auf die Wünsche der Community eingeht und sie das Spiel in einem gewissen Umfang mitgestalten lässt.

franzi meinmmo avatar

Franzi Korittke
MeinMMO-Autorin für Pokémon GO

Was haltet ihr vom aktuellen Stand in Pokémon GO? Wie müsste sich das Spiel für euch entwickeln? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Diablo 4 verteilt versehentlich die 6 seltensten Items über Nacht an viele Spieler – Blizzard deaktiviert die Drops nun ganz

Normalerweise sind 6 gewisse Uniques so selten in Diablo 4, dass die meisten Spieler nicht mal davon träumen, in naher Zukunft eins dieser Items gedroppt zu bekommen. Über Nacht aber droppten diese Items anscheinend nur vor sich hin, und Blizzard entfernte die Drop-Möglichkeit komplett.

Was ist passiert? Gestern am Abend wurde die 1.Season für Diablo 4 vorgestellt. Doch neben der Ankündigung schlich sich anscheinend auch ein Fehler ins Spiel und in der Nacht zum Freitag droppten vielen Spielern die 6 seltensten Items aus den Helltide-Truhen, als wären es stinknormale Legendarys.

Eigentlich droppen diese Items kaum, und nur die wenigsten Spieler haben diese Items überhaupt in ihrem Inventar. Viele Spieler hielten diese Items sogar nur für ein Gerücht.

Blizzard reagierte am heutigen Morgen und entfernte die Drop-Möglichkeit dieser 6 Items komplett. Bis zum Hotfix, der im Laufe des Tages erscheinen soll, ist es nicht möglich, diese 6 Items zu bekommen. Auf folgende 6 Items bezieht sich das:

  • Verhängisbringer – Schwert
  • Der Großvater – Zweihänder
  • Ring der sternenlosen Himmel – Ring
  • Andariels Antlitz – Kopfschutz
  • Harlekinskrone – Kopfschutz
  • Geschmolzenes Herz von Selig – Amulett

Hier seht ihr den Trailer zur 1.Season von Diablo 4:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season

Viele Spieler sind sauer

Während manche Reddit-Posts ihre plötzlichen Drops aus den Helltide-Truhen feiern, sind andere Spieler, vor allem Europäer, die über die Zeit geschlafen haben, sauer. In einem Reddit-Post mit dem Titel #shakos4europe sprechen User über ihren Frust:

  • Bnois: Ich bin jetzt so verbittert.
  • Cazaderon: Ich will nicht lügen, aber ich bin sauer…. ich weiß, ich sollte es nicht sein, aber bin es trotzdem.
  • Exc8218: Verdammt, wir Europäer sollten auch ein paar Stunden höhere Drop-Rates bekommen, um es fair zu machen, lol.

Auch der offizielle Blizzard-Post über die Situation wird mit Worten wie: Diese Firma ist ein Witz. Ich kann es nicht erwarten, bis euch jemand dafür verklagt kommentiert.

Update: Mittlerweile hat Blizzard alles mit einem Hotfix behoben und die Items sind wieder im Spiel dropbar. Laut ihrem Post haben 142 Accounts durch den Fehler diese Uniques gedroppt bekommen. Diese dürfen sie auch behalten.

Zwar sollten diese Items nicht so leicht erhältlich sein wie in der letzten Nacht, aber ein wenig sollte Blizzard wohl an der Drop-Rate-Stellschraube dieser 6 Items arbeiten, denn wie es scheint, sind viele Spieler frustriert über die Situation.

Der Streamer Wudijo hatte ganz woanders Glück in Diablo 4:

Diablo 4: Großer Twitch-Streamer findet das perfekte Item beim Händler, erklärt, warum man immer sofort zuschlagen muss

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Blizzard

MontanaBlack erklärt, warum er das neue Feature von Twitch boykottiert: „Absolute Frechheit“

Twitch hat mit dem Hype-Chat eine neue Funktion eingeführt, doch einer der größten deutschen Streamer, Marcel „MontanaBlack“ Eris (35), will davon nichts wissen. Er warnt seine Zuschauer davor, Geld dafür auszugeben.

Was ist das für ein Feature? Am 22. Juni 2023 führte Twitch für Streamer mit Partner-Status den Hype-Chat ein. Laut der Streaming-Plattform soll das eine Möglichkeit für Zuschauer sein, aus der Masse der Chatter herauszustechen.

Fans können Chat-Nachrichten im Wert zwischen 1 $ und 500 $ senden, die dann oben im Chat angepinnt werden. Je mehr Geld ausgegeben wird, desto länger wird die Nachricht hervorgehoben. Ein Teil der Einnahmen aus den Hype-Chat-Käufen geht an die Content Creator (via Twitch).

Genau das ist jedoch der Haken, denn Streamer wie MontanaBlack sehen hier nur, dass Twitch sich schon wieder einen Anteil von dem Geld nimmt, das eigentlich ihnen zusteht. Das ist bei manchen ein ganz sensibles Thema.

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MontanaBlack verkracht sich mit Mod – BigMac will Geld, meckert: „9 Jahre weggeschmissen”

Streamer fühlt sich von Twitch nicht genug unterstützt

Was stört MontanaBlack? In einem Tweet kritisierte der Streamer bereits am 22. Juni, dass er die Funktion nicht möchte, es aber keine Möglichkeit gebe, sie zu deaktivieren. Seine Kritik führte MontanaBlack in einem Stream nochmal näher aus.

Der 35-Jährige vertritt die Meinung, Twitch gehe es nur darum, an den Einnahmen der Content-Schaffenden mitzuverdienen. Denn ein großer Teil der finanziellen Unterstützung für Streamer läuft üblicherweise über Drittanbieter wie StreamElements. Davon hat Twitch allerdings nichts.

MontanaBlack ärgert sich seit längerem über die Entwicklung von Twitch. So sagt er:

Mit dem neuen Feature sollte Streamern nun noch mehr Geld genommen werden, damit sie noch weniger verdienen würden, so MontanaBlack. Das sei eine absolute Frechheit.

„Wer das nutzt, ist selbst schuld“

So will MontanaBlack das Feature boykottieren: Der Twitch-Streamer erklärt, er werde Nachrichten, die über die Hype-Chat-Funktion hervorgehoben werden, einfach nicht vorlesen und ihnen somit nicht die Beachtung schenken, für die die Fans eigentlich bezahlen.

Anschließend erhöht der 35-Jährige auch noch den Mindestbetrag, den Fans ausgeben müssen, um ihre Nachricht hervorzuheben, auf den höchstmöglichen Betrag von 100 €. „Wer das jetzt noch nutzt, ist selbst schuld“, so MontanaBlack.

Einen Mitschnitt des Streams findet ihr auf dem YouTube-Kanal von MontanaBlack, ab 12:15 geht es um die neue Funktion.

Trotz seiner Kritik wird MontanaBlack wohl vorerst auf Twitch bleiben. Das hat jedoch weniger mit seiner Loyalität zu der Plattform zu tun, sondern mehr damit, dass er seinen guten Ruf mit einem Wechsel zur umstrittenen Konkurrenz Kick nicht gefährden möchte. Zumindest nicht für ein paar läppische Millionen:

MontanaBlack verrät, für welche Summe er Twitch sofort verlassen würde: „Irgendwann ist jeder käuflich“

Summer Sale: Wer sich im Angebot ein Steam Deck kaufen will, sollte auf keinen Fall das falsche Modell wählen

Aktuell gibt es auf Steam das Steam Deck im Angebot. Beim teuersten Modell könnt ihr immerhin 20 % sparen. Doch wer sich so ein Gerät kaufen möchte, sollte aufpassen. Denn insbesondere ein Gerät ist keine Empfehlung.

Wer sich ein Steam Deck kaufen möchte, hat drei Optionen:

  • Das kleinste Modell mit 64 GB für 377,10 Euro.
  • Das mittlere Modell mit 256 GB für 466,65 Euro.
  • Und das teuerste Modell mit 512 GB Speicher für 543,20 Euro.

Je nach Modell könnt ihr zwischen 10 % und 20 % beim Kauf sparen. Dennoch solltet ihr nicht voreilig zum günstigsten Modell greifen. Denn das hat einen entscheidenden Nachteil, den heute immer mehr Spieler spüren können.

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Steam Deck Release – Wann erscheint Valves Handheld und für wen lohnt er sich?
von Benedikt Schlotmann

Kauft nicht das günstigste Modell vom Steam Deck

Grundsätzlich bekommt ihr mit jedem Gerät die gleiche Hardware: In jedem Gerät steckt der gleiche Chip von AMD und 16 GB Arbeitsspeicher. Das teuerste Modell bietet als Bonus noch ein entspiegeltes Display und ihr bekommt ein paar digitale Goodies wie Profilsymbole.

Auf den ersten Blick könnte man sagen: Kaufe ich mir doch das günstigste Modell. Denn der ganze andere Kram interessiert mich nicht.

Warum ist das kleinste Modell die schlechteste Wahl? Das kleinste Modell hat vor allem ein Problem und das ist der Systemspeicher. Der bietet euch nämlich nur 64 GB und die sind 2023 schon grenzwertig. Denn viele moderne Spiele benötigen schon mehrere dutzend GB Speicher und wenn ihr nicht nur Indie-Spiele installieren möchtet, ist nach ein, zwei Spielen der Speicher bereits voll. Viele fragen sich, ob 1 TB Speicherplatz heutzutage überhaupt noch ausreichend sind:

Auf das kleinste Steam Deck könntet ihr weder Final Fantasy XIV noch Destiny 2 installieren. Und New World läuft sehr gut auf dem Steam Deck, wie euch MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann in einem Test zeigen konnte.

Kann man nicht eine Speicherkarte kaufen? Ja, grundsätzlich könnt ihr auch das kleinste Modell mit einer Speicherkarte erweitern, die euch im Handel 50 Euro kosten. Ihr könntet aber auch gleich zum teureren Modell greifen, welches euch obendrein noch schnelleren Speicher bietet.

Falls ihr jetzt feststellt, das Steam Deck ist doch nichts für euch: Mittlerweile gibt es auch etliche Alternativen auf dem Markt, die euch mobiles Gaming für unterwegs oder zumindest für zu Hause bieten können. Die interessantesten Geräte stellen wir euch auf MeinMMO vor:

Steam Deck: Das sind die 6 spannendsten Alternativen 2023

Pokémon GO startet bald Schlaf-Event mit neuem Pokémon und besonderem Relaxo

Ein weiteres Event für Pokémon GO ist bekannt. Da dreht sich alles um schläfrige Pokémon. Wir zeigen euch die aktuellen Infos.

Was ist das für ein Event? Gerade erst hat Pokémon GO die neuen Showcases veröffentlicht, da gibt es schon wieder neue Infos: Trainer im Pokémon-GO-Subreddit “TheSilphRoad” teilten Informationen zu einem kommenden Event namens “Eine Mütze voll Schlaf” (via reddit).

Die offizielle Ankündigung des Events war kurzzeitig auf der offiziellen Website von Pokémon GO zu finden (via pokemongolive.com), wurde aber aktuell wieder deaktiviert.

Die Informationen zum Event sind dadurch allerdings schon bekannt. Alles scheint sich um schläfrige Pokémon zu drehen, zudem wird der kommende Autocatcher GO Plus+ thematisiert.

Alle Infos fassen wir hier zusammen.

Was bringt Eine Mütze voll Schlaf in Pokémon GO?

Wann läuft das Event? Es soll am 15. Juli 2023 um 10:00 Uhr beginnen und dann bis Sonntag, den 16. Juli 2023 um 20:00 Uhr laufen. Es handelt sich also um ein kurzes Event.

Was sind die Highlights? Das Pokémon Koalelu taucht erstmals in Pokémon GO auf. Es wird als das Halbschlaf-Pokémon bezeichnet und gehört dem Typen Normal an.

Zudem wird ab diesem Event auch das Relaxo mit Schlafmütze in einer Spezialforschung zu bekommen sein. Die ist laut Event-Informationen aber an das GO Plus + gebunden.

Das war tatsächlich aber schon zuvor bekannt: Bereits im Februar 2023 war das GO Plus+ inklusive des Relaxo-Bonus vorgestellt worden.

Zudem wird es im Shop eine Schlafmütze geben, die man sich kostenlos für seinen Avatar abholen kann.

Welche Pokémon tauchen noch auf?

Wie gewohnt bringt das Event spezielle Spawns in der Wildnis und in den Raids mit. Es handelt sich vor allem um Pokémon, die zum schläfrigen Thema passen.

Mögliche Shinys haben wir per Sternchen* markiert.

In der Wildnis:

  • Pummeluff*
  • Abra*
  • Traumato*
  • Relaxo*
  • Voltilamm*
  • Teddiursa*
  • Bummelz*
  • Wolly
  • Somniam* (Mit Glück)
  • Koalelu

In Raids:

  • Stufe 1: Abra*, Galar-Flegmon*, Traumato*
  • Stufe 3: Duflor, Relaxo*. Enekoro, Folikon
  • Stufe 5: Regieleki
  • Mega-Raids: Mega-Lohgock*

Was haltet ihr von dem Event? Sind für euch spannende Spawns dabei? Tauscht euch bei uns in den Kommentaren aus!

Ansonsten läuft in Pokémon GO gerade das Event zum 7. Jahrestag von Pokémon GO – alle Infos und Boni gibt es hier.

In WoW müsst ihr verhindern, dass Illidan endlich mit Tyrande ausgeht

Wenn es um die Zukunft geht, muss die Liebe manchmal hinten anstehen – auch in World of Warcraft. Und ihr müsst verhindern, dass Illidan mit Tyrande zusammenkommt.

Im nächsten Patch von World of Warcraft, dem Update 10.1.5 Risse in der Zeit, geht es ein wenig turbulent zu – gerade in Bezug auf die Zeitlinien. Denn die sind mal wieder von den Ewigen ins Chaos geschleudert und drohen, jetzt auch die Realität unsicher zu machen. Eine Quest ist dabei besonders amüsant. Denn anstatt überwiegend „Gutes“ zu vollbringen, müsst ihr etwas anderes garantieren: Illidan Sturmgrimm darf niemals eine Freundin haben!

Was stimmt in der Zeitlinie nicht? In der fehlerhaften Zeitlinie ist Tyrande nicht mit Malfurion zusammen, sondern gerade auf einem Date mit Illidan. Vor dem Krieg der Ahnen hatte Tyrande sich noch für keinen der beiden Brüder entschieden, aber beide waren verliebt in sie. In der „wahren“ Zeitlinie entscheidet sich Tyrande letztendlich für Malfurion.

Während der Quest hat der spätere Dämonenjäger seinen Bruder offenbar ausgetrickst. Illidan hat ein Gedicht gefunden, das Malfurion für Tyrande geschrieben hat. Anstelle seines Bruders hat er ihr das Gedicht vorgetragen und nun selbst die Lorbeeren für das schöne Gedicht eingeheimst.

Im Laufe der Quest müsst ihr Tyrandes Lieblingsblumen sammeln und Malfurion den Mut zusprechen, auf die beiden zuzugehen und Illidans Täuschung aufzudecken.

Letztlich „löst“ ihr das Problem und Tyrande zieht mit Malfurion von dannen. Bildquelle: wowhead

Damit konfrontiert, gesteht Illidan zwar, dass das Gedicht nicht von ihm stammt, aber „dennoch jedes Wort seinen Gefühlen entspricht“. Tyrande zeigt sich davon allerdings wenig beeindruckt und zieht anschließend mit Malfurion ab, um das Date mit ihm fortzuführen.

Ein bisschen ironisch ist natürlich, dass Malfurion die Blumen nicht selbst sammelt, sondern wir das für ihn übernehmen. Da ist der Unterschied zum Vortragen eines falschen Gedichts auch nicht sooo groß …

Einen Trailer für den Patch 10.1.5 gibt es auch bereits:

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WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision

Warum ist das für die Zeitlinie wichtig? Dass Illidan von Tyrande zurückgewiesen wird, ist nicht nur für das Schicksal von Azeroth, sondern den ganzen Kosmos relevant. Denn nur aufgrund der Zurückweisung, täuscht Illidan daraufhin vor, sich der Legion anzuschließen. Er ist nämlich davon überzeugt, so die Macht zu erlangen, um die Legion bezwingen zu können.

Er erlangt dabei die Kräfte, die ihn später zum ersten Dämonenjäger machen sollten. Wichtiger noch, durch die spätere, erneute Ablehnung nicht nur von Tyrande sondern auch Malfurion wird er für 10.000 Jahre eingesperrt und fasst dabei den Entschluss, die Legion nicht nur auf Azeroth, sondern im ganzen Kosmos zu bezwingen.

Letztendlich münden seine Bemühungen am Ende der Erweiterung „Legion“ in der Gefangennahme von Sargeras, dem gefallenen Titan und Anführer der Legion.

All das wäre nicht geschehen, wenn er niemals von Tyrande abgewiesen worden wäre.

Eine andere Questreihe wurde vor dem Release des Patches umgeschrieben: Sie war einfach zu hart.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Pokémon GO: Tag 2 des 7. Geburtstags – Welche Boni gibt es heute?

In Pokémon GO wird gerade der 7. Geburtstag des Spiels mit einem Event gefeiert. Dazu verändert sich sieben Tage lang einer der Boni. Wir zeigen euch, was euch am 7.7.2023 erwartet.

Was ist das für ein Event? Am 6.7.2016 wurde Pokémon GO veröffentlicht. Um nun das Jubiläum zu feiern, haben sich die Entwickler ein Event überlegt, bei dem täglich einer der Boni wechselt. Wir zeigen euch hier auf MeinMMO täglich, welcher Bonus aktiv ist. So könnt ihr das Event optimal nutzen.

Welcher Bonus ist am 7. Juli aktiv? Heute erhaltet ihr die doppelte Menge Sternenstaub für das Fangen von Pokémon. Außerdem trefft ihr heute häufiger in der Wildnis auf Endivie, Feurigel und Karnimani. Alle drei könnt ihr mit Glück auch als Shiny finden und fangen.

Diese Boni sind von 0:00 Uhr bis 23:59 Uhr aktiv. Ab Mitternacht erwarten euch dann die nächsten Boni.

  • Am 6. Juli gab es doppelte Erfahrungspunkte für das Fangen von Pokémon und mehr Begegnungen mit Bisasam mit Partyhut, Glumanda mit Partyhut und Schiggy mit Partyhut.

Geburtstag-Event in der Kurz-Übersicht

Wie lange läuft das? Das Jubliäums-Event läuft in Pokémon GO vom 6. Juli bis zum 12. um 20:00 Uhr Ortstzeit. Bis dahin erwartet euch jeden Tag ein anderer Bonus.

Welche Boni sind aktiv? Neben dem täglich wechselndem Bonus gibt es Inhalte, die das ganze Event über aktiv sind:

  • Erhöhte Chance, Glücksfreunde zu werden
  • Erhöhte Chance, beim Tausch Glücks-Pokémon zu erhalten
  • Chance auf mindestens 7,77 Gierspenst-Münzen beim Drehen eines PokéStops mit einem Gold-Lockmodul

Dazu findet ihr in der Wildnis Schiggy mit Partyhut, das in Feierlaune des Jubliäums ist. Wer will, kann Schiggy dann zu Schillock und Turtok entwickeln, die auch mit Partyhüten unterwegs sind.

In unserer Event-Übersicht seht ihr alle Spawns, Raids, Forschungen und weitere Inhalte:

In den nächsten Tagen erwarten euch noch weitere Boni und veränderte Spawns im Spiel. Hier auf MeinMMO zeigen wir euch, was genau passiert.

Wie gefällt euch das Event mit den täglich wechselnden Inhalten? Findet ihr das gut oder hättet ihr lieber einen konstanten Bonus über mehrere Tage?

In den nächsten Wochen erwarten euch noch weitere wichtige Termine. Die Übersicht aller Juli-Events bei Pokémon GO findet ihr bei uns auf MeinMMO.

Diablo 4: Update 1.0.4 macht es leichter, die besten Items zu kriegen – Patch Notes auf Deutsch

Diablo 4 hat am Abend des 06. Juli den neuen Patch für PC, PlayStation und Xbox erhalten. Dieser bringt Änderungen an Höllenflutkisten, nerft Bosse und behebt dutzende Fehler. MeinMMO liefert die Patch Notes auf Deutsch.

Was wurde geändert?

Außerdem wurden insgesamt 38 Bugs behoben. Darunter war ein kurioser Fehler, der ein kosmetisches Item teilweise mehrere Millionen Gold teurer gemacht hat, als offenbar beabsichtigt.

Zudem können euch Schatzgoblins nun nicht mehr durch Todesimpuls töten. Das war zuvor möglich, weil ihre Explosion deutlich mehr Schaden verursacht hat, als vorgesehen.

Bis jetzt war es auch möglich, mit Aspekten aus dem Kodex der Macht stärkere Items zu erschaffen, als vorgesehen. Die Aspekte skalierten mit der Spieler- statt der Gegenstandstufe. Das wurde behoben, sowie etliche klassenspezifische Fehler. Ihr findet die vollständigen Patch Notes auf der offiziellen Website von Blizzard.

Der Patch benötigt einen Download. Ihr müsst also euer Spiel erst updaten, bevor ihr wieder spielen könnt.

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season

Diablo 4: Patch 1.0.4 erscheint direkt nach Ankündigung von Season 1

Was ist noch neu? Kurz vor dem Patch 1.0.4, der um 23:00 Uhr deutscher Zeit erschien, haben die Entwickler einen neuen Dev Stream abgehalten. Dort ging es hauptsächlich um die kommende Season 1 von Diablo 4. Den Stream haben wir hier für euch zusammengefasst: Diablo 4: Season 1 startet am 20. Juli – Das steckt drin

In Season 1 werdet ihr euch eine neue Art Edelstein verdienen können, Gefangene Herzen, die durch Verderbnis erschaffen werden. Diese Herzen sollen starke Effekte haben, ähnlich wie legendäre Aspekte. Die MeinMMO-Leser vergleichen sie mit den legendären Edelsteinen aus Diablo 3. Alle Infos zur neuen Season findet ihr hier:

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Rund um die Verderbnis, die das Thema der Season bildet, gibt es außerdem eine neue Neben-Story, die ihr schon ab Stufe 1 entdecken könnt. Dazu müsst ihr aber die Kampagne abgeschlossen haben. Um die Season-Inhalte zu spielen, braucht ihr aber einen neuen Charakter.

Als angenehme Nachricht haben die Entwickler aber bestätigt, dass ihr einige Errungenschaften aus dem ewigen Realm mitnehmen könnt, wenn ihr einen Season-Charakter erstellt:

  • entdeckte Lilith-Statuen und Gebiete bleiben aufgedeckt
  • Ansehen für die entsprechenden Gebiete und Statuen wird direkt angewandt, ihr seid also grob auf Ansehenstufe 3, wenn ihr startet
  • ihr müsst einmalig auf den „alten“ Charakteren einloggen, um den Fortschritt zu synchronisieren

Direkt vor Season 1, am 18. Juli, erscheint außerdem ein neuer Patch, der noch umfangreicher werden soll als das Pre-Season-Update. In diesem stecken bereits die wichtigsten Neuerungen für die Season, aber auch neue Inhalte.

So wird es etwa Legendarys und Uniques geben, die ihr schon ab dem 18. Juli erhalten könnt. Diese werden sowohl auf dem ewigen, als auch auf dem saisonalen Realm verfügbar sein. Wenn es euch also nur darum geht, euren Haupt-Charakter und euren Build zu verbessern, braucht ihr keinen neuen Charakter:

Blizzard stellt klar: Ihr braucht keinen neuen Charakter alle 3 Monate in Diablo 4, aber …

Ein Gamer zockt Shooter auf einem Gaming-PC von AMD mit 600 FPS, doch bringt das wirklich was?

Ein Spieler zeigt auf YouTube, wie er auf einem AMD-System Valorant zockt. Im Schnitt schafft er zwischen 500 und 600 FPS. Doch was bringt wirklich?

Ein Gamer zeigt in seinem aktuellen Video auf YouTube, wie er den Shooter Valorant spielt. Das ist ein schneller, kompetitiver Shooter, der an CS:GO erinnert. Das Besondere an dem Video ist, dass er mit sehr hohen Frameraten unterwegs ist: Im Schnitt spielt er mit 500 bis 600 FPS, je nach Situation, in welcher er sich gerade befindet.

Das offizielle YouTube-Video von cjaiye haben wir hier für euch eingebettet. Hier könnt ihr euch das Gameplay und auch die hohen Zahlen ansehen.

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Je höher die FPS-Zahlen, desto flüssiger ist das Spiel

Warum will man überhaupt hohe FPS-Zahlen haben? Einfach ausgedrückt: Je höher die FPS, desto flüssiger läuft das Spiel. Spielt ihr auf sehr niedrigen FPS, dann kommt es euch so vor, als würdet ihr in Zeitlupe spielen. Das Spiel fängt an zu ruckeln, wirkt unsauber. PC-Spieler kennen solche Ruckler auch von schwierigen Veröffentlichungen und PC-Portierungen.

Je höher die Framerate, desto flüssiger wird das Gameplay und desto genauer könnt ihr euch bewegen und auch zielen. Was für langsame Simulationen oder Aufbauspiele eher weniger spannend ist, ist in Shootern und schnellen Action-Spielen dafür umso wichtiger. Seid ihr ein erfahrener Spieler und zockt mit einer hohen Framerate, dann habt ihr durchaus Vorteile gegenüber anderen Personen.

Den stärksten Unterschied spürt ihr zwischen 30 und 60 FPS und viele erfahrene Spieler bemerken auch den Wechsel von 60 auf 144 FPS. Jenseits dieser Zahlen sind die Änderungen kaum noch wahrnehmbar, zumindest für die meisten Spieler.

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Was bringen denn 600 FPS überhaupt? Erst einmal wenig, denn ihr braucht auch einen Monitor, der diese 600 FPS darstellen kann. Aktuell schaffen moderne Display-Einheiten maximal 360 Hz. Auf der CES 2023 hat ASUS mittlerweile einen Monitor vorgestellt, den ROG Swift Pro, der auch 540 Hz schaffen soll. Das Problem: Weder Release noch der Preis für den Monitor sind bekannt.

Dennoch gibt es regelmäßig den Tipp, die Framerate im Spiel auf einen Wert zu begrenzen, der über der Bildwiederholungsrate des Monitors liegt. Denn dann wirkt das Bild nicht nur besser, sondern der Input-Lag ist ebenfalls niedriger.

YouTuber spielt CS:GO mit absurden 4.000 FPS – Was genau bringt das wirklich?

Legendärer Entwickler verspricht, sein neues Spiel nicht zu hypen – hypet dann sein neues Spiel

Der legendäre Entwickler Peter Molyneux ist bekannt für seine Arbeit an Spielen wie Fable und Dungeon Keeper. In einem Interview berichtet er von einem neuen Spiel und möchte am liebsten alles preisgeben – aber das „wäre ja albern.“

Wer ist Peter Molyneux? Peter Molyneux ist ein britischer Videospielentwickler, der im Jahre 2012 sein eigenes Studio „22cans“ gründete. Gamer haben ihm Spiele wie Black & White, Fable und Dungeon Keeper zu verdanken. Sein neuestes Projekt war Legacy, eine Art Aufbau-Simulation, in der ihr eure eigene Stadt samt Fabrik und Arbeitern verwaltet.

Jetzt arbeitet er an einem neuen Spiel und ist selbst so begeistert, dass sein Vorhaben, das Projekt nicht zu sehr zu hypen, zeitweise völlig in Vergessenheit gerät.

Ein beliebtes Beispiel für ein Aufbauspiel mit Management-Elementen ist RimWorld:

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30 Euro für 2.000 Spielstunden auf Steam – Eines der besten Aufbauspiele kommt für PS4 & PS5

Es sei eine „Fable – Black and White – Dungeon Keeper Erfahrung“

Was hat er jetzt geplant? In einem Interview mit Gamereactor berichtet Molyneux von seinen neuesten Plänen. Er arbeite seit langem wieder selbst als Programmierer an einem Spiel. „Das macht es für mich so besonders“, sagt Molyneux (via Gamereactor). Das Projekt liege ihm sehr am Herzen, denn sein Team erforsche die Ideen dazu seit fünf Jahren.

„Jeder Teil von mir möchte euch alles darüber erzählen. Aber, ihr wisst schon, das wäre albern“, sagt Peter Molyneux im Interview. Trotzdem lockt er mit ein paar Teasern zum Spiel. Er beschreibt es als „eine Art Fable – Black and White – Dungeon Keeper Erfahrung“. Jedoch sind diese Spiele grundsätzlich eher unterschiedlich und haben nur den Bezug zu gewissen Fantasy-Archetypen gemeinsam (via PC Gamer).

Das Team habe schon fast die Entscheidung getroffen, das Spiel auf PC und Konsolen zu veröffentlichen, statt auf Mobilgeräten. Als Grund dafür nennt er die Leistung, die dadurch gewährleistet werde. Viel mehr wolle er zu dem Spiel aber nicht verraten, denn: Er wolle die Fans nicht verärgern.

Wodurch könnte er die Fans verärgern? In der Vergangenheit hätte Peter Molyneux einfach drauflos geplaudert und begonnen, „vom gesamten Spiel und vom gesamten Spieldesign zu erzählen und warum es das genialste Spiel der Welt werden würde“, merkt er im Interview an.

„Und die Leute, die sich das anschauen, wären dann sehr verärgert und wütend. Also werde ich das nicht tun“, ergänzt Peter Molyneux.

Seine übertriebenen Versprechungen sorgten schon öfter für Unmut bei den Fans. Ein Beispiel dafür war Fable (2004), dessen sich entwickelnde Spielwelt nie die von Molyneux versprochene Qualität erreichte. 2012 lockte Molyneux mit seinem Curiosity-Würfel, einem experimentellen Mobile-Spiel, das „lebensverändernd“ für die Person sein würde, die es gewann.

Bryan Henderson gewann. Monate später habe er allerdings immer noch nichts von irgendwelchen Preisen oder „lebensverändernden“ Auswirkungen mitbekommen (via Eurogamer). Verändert habe sich für ihn somit nichts. Die Curiosity-App habe er immer noch auf dem Handy, obwohl sie nicht mehr funktioniere.

Ein Entwickler berichtete, dass seine Spiele eigentlich hätten besser sein können, er sei Kompromisse eingegangen und habe schlechte Design-Entscheidungen getroffen, weil er sich „ultra-nostalgischen Spielern“ verpflichtet fühlte:

Steam: Legendärer Entwickler erklärt, warum er bei 2 erfolgreichen RPGs absichtlich schlechte Entscheidungen traf

Diablo 4: Season 1 startet am 20. Juli – Das steckt drin

Blizzard hat in einem neuen Dev Stream über die Zukunft von Diablo 4 gesprochen. Kern-Thema: Inhalte und Start von Season 1. MeinMMO fasst die wichtigsten Infos für euch zusammen.

Wann startet Season 1 und was steckt drin?

  • Season 1 startet am 20. Juli 2023. Die genaue Uhrzeit steht noch aus.
  • Das Thema von Season 1 ist Verderbnis, der Titel der Season ist: „Season of the Malignant“, etwa: Saison der Heimtückischen.
  • Verderbnis kriecht in die Herzen von allen Kreaturen. Die Season-Mechanik ist „die Bedrohung“.
  • Wie die Entwickler bereits zuvor versprochen haben, wird das Ansehen von Erkundung und Lilith-Statuen auf euer Season-Ansehen angerechnet. Der Effekt der Statuen und die Erkundung selbst bleiben ebenfalls erhalten.
  • Ihr müsst unter Umständen auf alten Charakteren neu einloggen, um den Fortschritt übertragen zu lassen.

Das ist die Mechanik von von Season 1: Im Stream haben Associate Game Director Joe Piepiora und Lead Game Designer Tim Ismay zusammen mit Diablo-Chef Rod Fergusson und Community Lead Adam Fletcher über die Zukunft von Diablo 4 gesprochen.

Die Verderbnis, das Haupt-Thema der Season, verdirbt Gegner und macht sie so stärker. Ihr sollt einem neuen NPC, Corban, dabei helfen, die Ausbreitung zu verhindern. Dazu dient „Bedrohung“ als Mechanik.

Wann immer ihr einen Elite-Gegner in der Welt trefft, gibt es eine Chance, dass dieser verderbt ist. Tötet ihr einen solchen Gegner, erscheint ein verderbtes Herz. Wenn ihr mit diesem agiert, erscheint eine stärkere Version dieses Gegners. Das geht aber erst nach der Kampagne.

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season

Season 1: Mechanik im Detail und Battle Pass

Was nutzt die Mechanik? Wenn ihr diesen Gegner wieder besiegt, bekommt ihr ein „gefangenes Herz“, das ähnlich funktioniert wie ein Edelstein. Ihr setzt es in Sockel ein und erhaltet dadurch einen enormen Schub an Macht, wie die Entwickler versprechen.

Insgesamt wird es über 32 neue „verderbte Kräfte“ geben, die ähnlich sein sollen wie legendäre Effekte. Herzen gibt es in 4 verschiedenen Kategorien, die nur in Sockel der gleichen „Farbe“ passen mit einer Ausnahme, die in jeden Sockel passt. „Normale“ Sockel gibt es nicht mehr.

Wollt ihr speziell Jagd auf die Herzen machen, gibt es neue „verderbte Tunnel“ als Dungeons, in denen die Verderbnis wahrscheinlicher ist. Diese sollen sogar ermöglichen, gezielt Jagd auf bestimmte Farben zu machen.

Für diese Mechanik wie auch für den Battle Pass müsst ihr einen neuen Charakter anfangen.

Was steckt im Battle Pass? Der Battle Pass beinhaltet verschiedene kosmetische, klassen-agnostische Belohnungen sowie eine neue Währung. Interessanter für die meisten Spieler dürfte aber die Reise sein. Diese funktioniert ähnlich wie in Diablo 3.

Die Reise gewährt euch Fortschritt im Battle Pass und für jeden Abschnitt erhaltet ihr zudem legendäre Aspekte, die ihr normalerweise nicht im Kodex der Macht finden würdet. Auf diese Weise soll euch der Abschluss der Reise ebenfalls einen Vorteil bringen.

Für den Battle Pass müsst ihr nichts zahlen, es gibt einen kostenlosen Pfad, durch den ihr ebenfalls Zugriff auf Inhalte wie die Reise habt.

Mit der neuen Währung aus dem Battle Pass, der Schwelenden Asche, könnt ihr euch saisonale Segen kaufen. Diese verbessern all eure saisonalen Charaktere mit verschiedenen Boni, etwa höhere Wirksamkeit von Elixieren.

Diablo 4 Season 1 Segen

Neue Legendarys und Uniques für alle

Zusätzlich zu der eigentlichen Season-Mechanik wird es eine Story geben, die abseits von der Haupt-Story eine eigene Geschichte darstellt. Die Story-Missionen starten in Kyovashad und ihr könnt bereits ab Stufe 1 damit anfangen. Es gibt keine Beschränkungen.

Die Mechaniken und der Battle Pass sind aber nach aktuellem Stand nur für Season-Charaktere auf dem saisonalen Realm verfügbar. Zusätzlich werden neue legendäre Affixe und einzigartige Gegenstände kommen, die ihr auch auf dem ewigen Realm erhalten könnt.

Ihr braucht also keinen neuen Charakter, wenn ihr nur neuen Loot haben wollt, um an Builds zu arbeiten. Der Patch dazu, der auch Balance-Änderungen bringen soll, erscheint sogar schon früher: am 18. Juli.

Was wurde noch angekündigt? Im Stream ging es im ersten Drittel auch um den direkten Vorgänger Diablo Immortal. Dort wurde die erste neue Diablo-Klasse seit etwa 10 Jahren vorgestellt, wie die Entwickler sagen: der Blutritter.

Blutritter sind Kämpfer mit vampirischer, dunkler Magie, die ab dem 13. Juli in Diablo Immortal spielbar sein werden. Eine ähnliche, dunkle Klasse wurde schon für Diablo 4 vermutet.

Neue Klassen sind auch für Diablo 4 geplant, allerdings kommen sie hier vermutlich erst mit Erweiterungen irgendwann in der Zukunft. Genauere Infos gibt es dazu noch nicht. Viele Fans überlegen aber schon jetzt, welche Klasse das sein könnte, eine steht hoch im Kurs:

Diablo 4 fehlt noch eine Klasse, um komplett zu sein – Und es ist die, die ihr euch wünscht