3 Twitch-Streamerinnen blicken auf Sauercrowd zurück: „Bin extra in den Keller gezogen, hab’ kalte Dosenravioli gegessen“

Auf der CAGGTUS 2026 durften wir die Twitch-Streamerinnen Farbenfuchs, HollaDieWaldFee und junicats auf unserer gemütlichen FYNG-Bühne begrüßen und mit ihnen auf Sauercrowd und WoW Hardcore zurückblicken.

Was war das für ein Talk? Ihr habt es bestimmt mitbekommen: Auf der CAGGTUS 2026 sind GameStar, GamePro und MeinMMO wieder mit einem mehrtägigen Programm am Start, um euch im Zuge der FYNG Show mit spannenden Ankündigungen, interessanten Einblicken und launigen Gesprächen zu versorgen.

Am Freitag durfte unsere Moderatorin Lea Herfurtner beispielsweise die Twitch-Streamerinnen Farbenfuchs, HollaDieWaldFee und junicats auf der Bühne begrüßen, um mit ihnen knapp eine Stunde lang über Sauercrowd und ihre Erfahrungen in WoW Classic Hardcore zu sprechen.

Sauercrowd war ein mehrere Monate laufendes Twitch-Event, das von Metashi, Papaplatte und HandOfBlood ins Leben gerufen worden ist. In der namensgebenden Gilde Sauercrowd vereint wollten sich zahlreiche deutschsprachige Streamer in WoW Classic Hardcore auf die Maximalstufe 60 kämpfen, um erfolgreich in den ersten Raid im Geschmolzenen Kern zu stürmen.

Trotz allerlei Rückschläge und Charaktertode gelang das Vorhaben. Im Februar konnten gleich zwei Schlachtzüge den Endboss Ragnaros in die nicht vorhandenen Knie zwingen.

Maxim hat auch bei Sauercrowd mitgemacht, aber es leider nicht ganz auf Stufe 60 geschafft:

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Sauercrowd-Gilde verliert ihren „unkaputtbaren“ Tank kurz vor Level 60

Im Keller, mit kalten Dosenravioli … als wäre es wieder 2005

Was erzählen die Streamerinnen? Für alle drei Teilnehmerinnen war Sauercrowd ein denkwürdiges Event, das sie in dieser Form noch nicht erlebt hatten. Das lag zum Ersten an der Länge des Events, das von Dezember 2025 bis Februar 2026 lief. junicats hatte als WoW-Neuling bei ihrer Zusage gar nicht auf dem Schirm, was da auf sie zukommt: „Ich dachte halt, man spielt das so ein bisschen. […] Irgendwann hab ich dann realisiert: Alter, das ist jetzt dein Leben.“

Zum Zweiten kickte aber auch die WoW-Begeisterung bei den Streamerinnen rein beziehungsweise die sozialen Dynamiken, die innerhalb der Sauercrowd-Gemeinschaft entstanden. Farbenfuchs erinnert sich: „Ich habe so coole Leute kennengelernt, so viel Spaß mit denen gehabt. […] Das ist das tolle an diesem Event gewesen.“

Und zum Dritten war da natürlich auch noch der Hardcore-Faktor: Ein Fehler reichte, um den Fortschritt von unzähligen Stunden zu verlieren und den Anschluss an die Gruppe zu verlieren, mit der man zuletzt ständig durch Azeroth gezogen war. junicats hat es auf ihrem Weg auf 60 gleich viermal erwischt, was sie teils sehr mitgenommen hat: „Ich habe, glaube ich, innerhalb von 2 Monaten noch nie so viel geweint. […] Es war, als ob ich ne Trennung durchleben würde.“

junicats unterstreicht damit, wie viel Druck sich die Teilnehmer von Sauercrowd oft selbst gemacht haben, weil sie das gemeinsame Ziel unbedingt erreichen und auf dem Weg bis dahin nicht abgehängt werden wollten. Um aufzuholen, hat sie dafür sogar einen 33-Stunden-Stream eingelegt: „Macht das nicht, es ist nicht gesund.“

Wer in den ersten Jahren von WoW richtig tief in Azeroth versumpft ist, dürfte bei der einen oder anderen Anekdote der Streamerinnen grinsen. HollaDieWaldfee erzählt etwa: „Ich bin auch extra in den Keller gezogen für Sauercrowd. So richtig dieses WoW-Feeling. […] Ich hatte einen Sandwich-Maker direkt an meinem Schreibtisch […], und nen Wasserkocher für Instant-Nudeln. […] Ich hab’ auch kalte Dosenravioli gegessen. “

Ihr könnt den gesamten Talk zu Sauercrowd übrigens auf dem Twitch-Kanal von GameStar nachholen, ab 05:13:00.

Schaut auch gerne am Samstag und Sonntag bei uns auf Twitch vorbei, wir haben noch einige Highlights für euch im Gepäck. Meiner einer ist beispielsweise am Sonntag, um 10:30 Uhr auf der FYNG-Bühne, um über kommende MMORPGs zu sprechen. Das vollständige Programm findet ihr in unserer Übersicht zur großen FYNG Show auf der CAGGTUS 2026

Landratten lieben Windrose auf Steam, hat schon jetzt 50-mal mehr Spieler als der AAAA-Blockbuster Skull and Bones

Der neue Piraten-Hit Windrose ist erst seit wenigen Tagen auf Steam im Early-Access verfügbar. Am ersten Wochenende setzten zeitweise über 130.000 Landratten zeitgleich die Segel, was ein Vielfaches von den Spielern ist, die den AAAA-Blockbuster Skull and Bones von Ubisoft gezockt haben.

Wie steht es aktuell um Windrose? Innerhalb von nur 3 Tagen hat sich Windrose zum neuen Hit auf Steam hochgekämpft. Während am Release-Abend fast 70.000 Piraten zeitgleich in See gestochen sind, konnte das Survival-Spiel mit Piraten-Setting am Freitag, dem 17. April einen Spielerrekord von 135.700 gleichzeitig aktiven Spielern aufstellen und die Spielerzahlen somit beinahe verdoppeln (steamdb.com).

Warum der Vergleich mit Skull and Bones? In Zeiten, in denen es nicht viele Piratenspiele dieses Ausmaßes gibt, ist Windrose ein Lichtblick für Fans des Settings. Ein großer „Piraten-Hit“ sollte einst auch Skull and Bones von Ubisoft sein, allerdings konnte das Game nur 2.615 gleichzeitige Spieler auf Steam erreichen, was ungefähr 50-mal weniger ist als der neue Rekord von Windrose (steamdb.com).

Besonders die im Vorfeld getroffenen Versprechungen wurden seinerzeit für viele Spieler nicht erfüllt, denn Ubisoft kündigte Skull and Bones als AAAA-Titel für 79,99 Euro an, „der auf lange Sicht überzeugen wird“.

Einige Spieler zogen nach dem Release ein erstes Fazit und fragten sich, was Ubisoft während der 10 Jahre Entwicklungszeit eigentlich gemacht hätte. Natürlich gibt es auch positive Meinungen zu Skull and Bones, allerdings überwiegen die negativen.

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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont

Windrose begeistert die Spieler trotz kleiner Schwächen

Warum feiern die Spieler Windrose so sehr? Auf Steam wurde Windrose von fast 10.000 Spielern zu 87 % positiv bewertet. Viele loben die Welt und das Piraten-Feeling, während die eigene Crew auf hoher See launige Seemannslieder anstimmt.

Der Steam-User Aptiryp hat bereits 20 Stunden gespielt und ist der Meinung, dass Windrose zwar das Rad nicht neu erfindet, doch würden die Mechaniken richtig gut ineinandergreifen. Er nennt explizit das Essens-System mit verschiedenen Buffs, das intuitive Bausystem und die Bevölkerung, die in euren Heimathafen einziehen kann und verschiedene Boni gibt.

Als Highlight nennt er noch das Segeln mit dem eigenen Piratenschiff. Die Schiffe seien schön und detailreich gestaltet und der Wellengang sowie das Donnern der Kanonen sollen sich richtig gut anfühlen. Allerdings kritisiert der Steam-User, dass die Windrichtung keine Auswirkung auf das Schiff habe. Für einen Early-Access-Titel hat Windrose jedoch einen sehr guten Start.

Auch MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist begeistert von Windrose. Er sollte eigentlich seinen ersten Eindruck zum neuen Piraten-Hit schreiben, hat aber lieber noch eine Runde mehr auf seinem Schiff gedreht.

Gibt es negative Meinungen? Ja, einige Bewertungen auf Steam erwähnen das schwerfällige Kampfsystem. Weiterhin soll der Anfang von Windrose einige Probleme bereiten, da Spieler wohl schon früh an Gegnern sterben. Das hat MeinMMO-Autor Benedict Grothaus auch erfahren und hat euch einige Tipps für den Anfang rausgesucht.

Ebenso werden der Grind und der Fortschritt leicht kritisiert, denn besonders für Solospieler seien die benötigten Ressourcen zu viel. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass sich Windrose noch im Early Access befindet und gerade erst veröffentlicht wurde. Nicht nur Windrose ist gerade im Gespräch, auch bei den anderen Survival-Games auf Steam sieht es derzeit gut aus. MeinMMO hat euch einen Überblick über das goldene Zeitalter der Survival-Games auf Steam erstellt, das gerade herrscht: Auf Steam herrscht derzeit ein goldenes Zeitalter für Survival-Games, und das nicht nur dank Windrose

Quelle(n):
  1. steam.com

Anime-Fan fasst Serien detailliert mit Spoilern zusammen, kommt dafür jetzt ins Gefängnis

Damit man nicht einen kompletten Anime oder Film schauen muss, sind viele Fans dankbar, wenn es dazu Inhaltszusammenfassungen mit Spoilern gibt. Das kann einem wichtige Lebenszeit sparen. Doch einem 39-jährigen Mann aus Japan kostet es jetzt die Freiheit. 

Was hat der Mann verbrochen? Ein Website-Administrator aus Tokyo hat schriftliche Zusammenfassungen von Film- und Anime-Handlungen veröffentlicht, die viele Details und somit auch Spoiler enthielten. 

Bislang gab es zwei solcher Spoiler-Artikel:

  • Zum einen gab es eine vollständige Zusammenfassung des Films Godzilla Minus One, der im Jahr 2023 veröffentlicht wurde und sich im Besitz des Produktionsunternehmens Toho befindet.
  • Außerdem wurde die dritte Staffel des Animes Overlord, der im Besitz von Kadokawa ist und im Jahr 2018 ausgestrahlt wurde, komplett zusammengefasst.

Laut Anklage soll der Godzilla-Artikel über 3.000 Zeichen lang gewesen sein und die Handlungen des Films detailliert von Anfang bis Ende erläutert haben. Die Zusammenfassung von Overlord soll zudem Charakternamen, transkribierte Dialoge, Plot-Twists sowie mehrere Screenshots aus dem Anime enthalten haben. 

Das hat den Produktionsunternehmen Kadokawa Corporation und Toho gar nicht gefallen. Sie haben eine Strafanzeige gegen die Urheberrechtsinhaber der Website erstattet. Die beiden Parteien argumentierten dabei, dass diese Art von Artikeln eine Bearbeitung der Originalwerke darstelle und somit als Urheberrechtsverletzung angesehen werden könne. 

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Trailer zu Overlord, dem Isekai-Anime mit Monster-Lich als Protagonist

Mann beging bei den Artikeln einen dummen Fehler

Warum ist das eine Straftat? Obwohl der Website-Betreiber argumentierte, dass diverses Filmmaterial, Musik und Schauspiel in seiner Zusammenfassung fehlen würden, entschied das Gericht gegen ihn. 

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass ein problematischer Punkt gewesen sei, dass die Website monetarisiert war. Der Betreiber hat die Artikel also nicht bloß veröffentlicht, sondern gegen Echtgeld verkauft. Diese Werbeeinnahmen kosten ihn jetzt einiges an Geld und Jahren in Freiheit.

Wie wurde er bestraft? Der Mann wurde wegen Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz angeklagt. Das Bezirksgericht Tokyo verurteilte den Mann am 16. April 2026 zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten mit einer Bewährungsfrist von vier Jahren. Zusätzlich muss eine Geldstrafe von einer Million Yen abgelegt werden, was umgerechnet 5.328 Euro entspricht. 

Der Mann aus Japan war wohl nicht der Einzige mit einer dummen Schnapsidee. Eine andere Person musste ebenfalls ins Gefängnis, weil sie sich eine Pokémon-Karte gekauft hat. Die ganze Story lest ihr auf MeinMMO: Ein Mann kaufte sich vor 3 Jahren eine seltene Pokémon-Karte für 55.000 Euro, sitzt dafür wohl immer noch im Gefängnis

Quelle(n):
  1. Automaton

Spieler farmen sich in ARC Raiders ein Vermögen, doch das ist mit dem neuen Update wertlos

Die dritte Expedition läuft gerade in ARC Raiders. Für zusätzliche Skillpunkte haben Spieler Millionen an Coins gefarmt, die mit einem neuen Update erstmal nicht mehr nötig sein werden.

Was wurde geändert? Am 17. April 2026 stellte Embark Studios ein kleines Update zur laufenden Expedition 3 online. Neben einigen Infos zum Zeitplan gibt es eine Änderung für die 5 Skillpunkte, die durch die Expedition verdient werden können. Zuvor mussten genügend Coins gesammelt werden, um die Skillpunkte zu erwerben.

Mit dem Update wurde die Voraussetzung geändert und die Skillpunkte werden jetzt mit ausgeteiltem Schaden verdient. Wie viel Schaden es genau sein wird, hat Embark Studios nicht verraten, allerdings muss dieser Schaden während der 5 Tage vom 28. April bis zum 3. Mai zugefügt werden. Wen ihr für die Challenge angreift, bleibt euch überlassen, da jeder Schaden an jedem Ziel zählen wird (arcraiders.com).

Diese kleine Änderung verärgert aktuell jedoch viele Spieler, die schon im Vorfeld Coins gesammelt hatten oder die für diese 5 Tage andere Pläne als ARC Raiders haben.

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ARC Raiders bringt neues Flashpoint-Update – in Speranza brodelt es vor Gerüchten

Viele Stunden Vorbereitung wurden wertlos

Wie reagieren die Spieler? Im Subreddit zu ARC Raiders wird das Update heiß diskutiert. Die Meinungen sind eher negativ und beziehen sich vor allem auf die Änderungen für die 5 Skillpunkte und das kurze Zeitfenster.

Der Reddit-User DuhSheet schreibt, er habe 3 Millionen Coins gesammelt, um während der letzten Tage der Expedition zu „chillen“. Jetzt seien die Coins mit der Änderung praktisch wertlos. Zusätzlich erwähnt der User, dass er die Änderung zwar mag, sie jedoch am Anfang einer Season hätte kommen müssen. Sein Beitrag auf Reddit wurde von über 3.000 weiteren Usern geupvotet (Stand: 18. April 2026, um 8:50 Uhr).

Auch das Zeitfenster wird von DuhSheet und vielen anderen Spielern kritisiert, denn während der 5 Tage müssen die Raider zocken, sonst verpassen sie die Belohnungen. Dazu muss gesagt werden, dass bisher verpasste Skillpunkte von alten Expeditionen auch nachträglich erhalten werden konnten.

Nennen die Entwickler einen Grund für die Änderung? Ja, laut Embark Studios sei der stumpfe Grind für einen Geldwert nicht das Spannendste. Mit dem neuen Schadensziel möchte der Entwickler mehr Freiheit und Abwechslung in das Abschließen der Expedition bringen. Zusätzlich soll die Änderung fördern, dass der Loot auch benutzt werde, anstatt ihn über das 5-Tage-Fenster zu horten.

Während sich einige Spieler über die Änderungen für die dritte Expedition beschweren, klagen andere über zu wenig Content in ARC Raiders. Da ihnen langweilig wurde, haben sie eine neue Beschäftigung gefunden: die Kopfgeldjagd. Dabei werden sogar einige Streamer in ARC Raiders verfolgt: Spieler haben in ARC Raiders so wenig zu tun, dass sie jetzt Jagd auf Twitch-Streamer machen

Spieler erlebt in Crimson Desert den schmerzhaftesten Tod in 35 Jahren Gaming, etwa 50 Prozent der Weltbevölkerung fühlen mit

In Crimson Desert ist ein Kliff von einer Klippe gefallen und hat sich dabei auf die wohl schmerzhafteste Art und Weise verletzt. Eine ganze Community fühlt mit.

Was war so schmerzhaft? Crimson Desert kennt viele brutale Tode, mit Blut, abgetrennten Gliedmaßen und allen Grausamkeiten, die den Entwicklern so eingefallen sind. Ein Spieler brauchte jedoch gar kein gescriptetes Ereignis, um die ganze Community den Schmerz seines Charakters fühlen zu lassen.

In einem Video auf Reddit teilte er den Vorfall, den sein Kliff erlebt hat. Er war gerade dabei, eine Felswand hochzuklettern, als ihm die Ausdauer ausging. Sein Kliff klammerte sich noch an den Dolch in der Wand, bevor es den freien Fall nach unten begann.

Doch statt auf dem Boden aufzukommen, landete er auch einer Stange, die ihn genau zwischen den Beinen traf. Für viele Spieler ein Moment zum Mitfühlen.

Hier könnt ihr selbst den Schmerz durch den Bildschirm fühlen:

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Eine Community fühlt mit

Wie haben die Spieler darauf reagiert? Den schmerzhaften Tod von Kliff können die Spieler wohl regelrecht beim Schauen des Videos spüren. Entsprechend betroffen antworten sie in den Kommentaren unter dem Beitrag auf Reddit:

  • Zeldrene: „Dafür wirst du 2 Kraftfaust-Kräuterpastillen brauchen“
  • chozobee: „Ruhe in Frieden, deine orbs of lightning“
  • jmatt9080: „Mitten in die Greymanes.“

Es gibt von der Community jedoch nicht nur Mitgefühl, sondern auch hilfreiche Tipps, um solch schmerzhafte Erlebnisse das nächste Mal zu verhindern. So erklären sie:

  • Dizzzy777: „Du kannst Ausdauertränke trinken, wenn dir mitten beim Klettern die Ausdauer ausgeht, und sie werden sie wieder auffüllen.“
  • Itchy-Beach-1384: „Du kannst auch einfach Gleiten drücken, wenn die Ausdauer leer ist, um sicher am Boden aufzukommen.“

Mit diesen beiden Tricks hätte sich der wohl schmerzhafteste Tod verhindern lassen.

In Crimson Desert gibt es unzählige Wege, um ins Gras zu beißen. Wenn ihr bei einem Bosskampf Schwierigkeiten habt, solltet ihr jedoch ausreichend Kraftfaust-Kräuterpastillen dabei haben, um euch immer wiederbeleben zu können. Wo ihr welche herbekommt und welche Waffe ihr obendrein looten dürft, erfahrt ihr hier: Crimson Desert: Mächtige Waffe gleich zum Start – dieses Katana haben viele von euch bestimmt übersehen

FFXIV bringt bald eine neue Klasse und lockt mich endlich wieder zurück nach Eorzea

Final Fantasy XIV bekommt – wie fast jedes MMORPG – regelmäßig Updates. Jetzt steht der letzte große Patch der Erweiterung Dawntrail an und ist ein Grund, weshalb MeinMMO-Autor Nico auf jeden Fall zurück nach Eorzea kommen wird.

Was gibt es Neues im Patch 7.5? Mit dem großen Patch 7.5 „Trail to the Heavens“ für Final Fantasy XIV wird am 28. April 2026 nicht nur das Hauptszenario weitergeführt, es gibt auch einige Neuerungen, die direkt mit dem Patch oder mit kleineren Updates im Nachhinein hinzugefügt werden (finalfantasyxiv.com).

Mit dabei sind:

  • Ein neuer Allianz-Raid, Dungeon und eine Prüfung
  • Der neue Ultimate-Raid
  • Die neue Klasse Bestienbändiger
  • Neue Abenteuer mit Hildibrand
  • Ein Update für Kreszentia, mit neuer Zone, Monstern und Phantom-Jobs
  • Handwerker und Sammler können einen neuen Planeten bei der Kosmo-Erkundung betreten
  • Weitere Updates für Housing, Farben, Ausrüstung und PvP

Hier könnt ihr euch den Trailer zu Patch 7.5 von Final Fantasy XIV anschauen:

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Final Fantasy XIV zeigt die neue Klasse im Trailer zu Patch 7.5

Seit über 2 Jahren warte ich schon auf die neue Klasse

Wer schreibt hier? MeinMMO-Autor Nico spielt seit 2021 Final Fantasy XIV. Seitdem läuft er schon über 3.000 Stunden in Eorzea herum und sucht sich eine Herausforderung nach der anderen. Die Nächste wird auf jeden Fall der Bestienbändiger sein.

Als die Erweiterung Dawntrail irgendwann 2023 angekündigt wurde, war ich natürlich im großen Hype. Für mich war es die erste große Erweiterung, die veröffentlicht wird, seitdem ich tief in FFXIV versunken bin. Erst 2021 startete ich meine Reise in Eorzea und war nicht sofort gepackt, aber nach einiger Zeit wurde das MMORPG zu einer zweiten Heimat für mich.

Besonders der Bestienbändiger weckte bei der Ankündigung damals meine Neugier. Da ich schon den ersten limitierten Job, den Blaumagier, hoch und runter gespielt und mir jeden der über 100 verschiedenen Zauber mühevoll besorgt hatte, hoffte ich auf eine ähnliche Herausforderung.

Und jetzt, am Ende von Dawntrail, soll der Bestienbändiger mit einem Update innerhalb von Patch 7.5 endlich kommen. Das ist auch für mich das Zeichen, mein Abo zu erneuern und mich nach einer längeren Pause wieder nach Eorzea zu begeben.

Was macht die neue Klasse so besonders? Beim Bestienbändiger handelt es sich um einen limitierten Job und das bedeutet, dass diese Klasse nicht das Hauptszenario spielen kann oder über die normale Gruppensuche einen Inhalt suchen darf. Stattdessen gibt es eigene Minispiele und Herausforderungen zu meistern.

Im Falle des Bestienbändigers erhaltet ihr ein Tagebuch mit 50 unbekannten Monstern. Diese müssen gefunden, geschwächt und anschließend gefangen werden. Gefangene Monster können schließlich beschworen werden, um mit ihnen zu kämpfen. Zusätzlich besitzt der Bestienbändiger eigene Mechaniken, die den Kampf spannender machen sollen. Das alles erinnert mich an Pokémon, was ebenfalls eines meiner Lieblingsspiele ist und somit wie die perfekte Mischung aus FFXIV und dem Monstersammeln erscheint.

Freut ihr euch genauso auf den Bestienbändiger wie ich? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! Final Fantasy XIV hat jetzt schon 13 Jahre auf dem Buckel. Nach so einer langen Zeit fragt man sich vielleicht, ob es sich überhaupt noch lohnt, mit dem MMORPG anzufangen. MeinMMO-Redakteur Alex hat sich das ebenfalls gefragt und seine Meinung findet ihr hier: Lohnt sich Final Fantasy XIV im Jahr 2026?

League of Legends testet neuen Battlepass, Spieler vermissen direkt den alten

Der neue Battlepass zu Season 2 im Jahr 2026 von League of Legends ist auf dem Testserver aufgetaucht. Dort gibt es einige Änderungen, mit denen die Spieler jedoch nicht so richtig zufrieden sind.

Was hat sich beim Battlepass geändert? Im Subreddit zu LoL und auf Youtube wurde der neue Battlepass auf dem Testserver diskutiert. Dort fiel auf, dass es im Pass nur noch einen Prestige-Skin zu erspielen gibt. Die restlichen Season-Skins, die seit 2025 in den verschiedenen Battlepasses enthalten sind, wurden ersetzt. Doch ganz raus sind sie nicht, denn die neuen Pandemonium-Skins sollen dieses Mal im Echtgeld-Shop angeboten werden.

Die ersetzten Plätze im Pass, bei denen es die Skins gab, werden mit Lootboxen (Orbs) aufgefüllt. Die Orbs enthalten eine Auswahl an verschiedenen dämonischen Skins, wie etwa zum Thema Blutmond oder Infernal. Der Prestige-Skin wird für den Champion Shaco sein.

Hier seht ihr einen ersten Gameplay-Trailer zu Season 2 in 2026 von League of Legends:

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Der Trailer zu Season 2 in League of Legends zeigt die neuen Pandemonium-Skins

Spieler fanden den alten Battlepass besser

Wie sind die Meinungen der Spieler? Laut dem Youtube-User Roxiua hätte Riot den Spielern lieber wieder die Wahl zwischen dem Prestige-Skin und den mythischen Essenzen lassen sollen.

Noch bevor der Battlepass im Jahr 2025 überarbeitet wurde, konnten die LoL-Zocker im Pass Marken erspielen. Diese Marken konnten anschließend für verschiedene Belohnungen ausgegeben werden. Darunter waren auch 150 von den mythischen Essenzen, mit denen im dazugehörigen Shop verschiedene Prestige-Skins gekauft werden konnten.

Auch der Top-Kommentar unter einem Reddit-Post bezieht sich auf den alten Battlepass. Reddit-User TheRizzMasta schreibt Folgendes: „Ich will einfach nur den alten Pass zurück, damit ich mir einen Prestige-Skin für einen Champ aussuchen kann, den ich auch spiele, statt mich mit [einem von Riot ausgewählten Champ] zufriedengeben zu müssen.“

Allgemein ist die Stimmung eher negativ in der Community. Viele Spieler schreiben, dass der Battlepass mit früheren Änderungen bereits verschlechtert wurde und jetzt erneut. Wie der Battlepass am Ende in der richtigen Version von LoL aussehen wird, könnte sich noch ändern.

Hat Riot etwas zum Battlepass gesagt? Laut Riot werde die kommende Season kürzer sein als die bisherigen. Das bedeutet, dass Akt 1 nur sechs Patches statt acht lang sein wird. Aufgrund dieser Kürzung sei auch der Battlepass angepasst worden, „damit sich der nötige Zeitaufwand im Verhältnis zur Länge der Season ungefähr gleich anfühlt.“ (via leagueoflegends.com)

Neben neuen Champs, Battle-Pässen oder anderen Spielelementen werden einige ältere Champions überarbeitet. Diese Reworks können die Optik verbessern, das Gameplay oder eben beides. Die Junglerin Shyvana hat im März 2026 das letzte Rework erhalten, doch Spieler sind der Meinung, ihr größtes Problem bestehe weiterhin: LoL bringt Rework für einen der ältesten Champs, doch sein größtes Problem bleibt

Entwicklerin verarbeitet Trauma in einem Spiel auf Steam, fühlt sich „mundtot gemacht“, weil Award-Show ihren Trailer im letzten Moment nicht zeigt

Das Story-Spiel „The Quiet Things“ sollte bei den BAFTA Game Awards am 17. April 2026 angekündigt werden. Am Tag vorher sagten die Veranstalter die geplante Vorstellung des neuen Steam-Spiels jedoch ab.

Was ist „The Quiet Things“ für ein Spiel? Das neue narrative Spiel von Silver Script Games erzählt die autobiografische Geschichte von Studio-Gründerin Alyx Jones, in der es um Missbrauch und Kindheitstrauma geht. Die etwa 6 bis 8 Stunden lange Handlung basiert auf realen Tagebucheinträgen und Polizeiakten und liefert eine Zeitreise zurück ins Jahr 2000.

Auf Steam heißt es: „The Quiet Things ist nicht nur ein Spiel; es geht darum, Überlebenden eine Stimme zu geben. Alices Geschichte ist auch die Geschichte vieler anderer Menschen, die niemals gehört wird. Indem wir Themen wie Kindheitsmissbrauch, Selbstverletzung und Suizid behandeln, wollen wir das Schamgefühl bekämpfen und Gespräche anstoßen. Gemeinsam sind wir stärker.“ Der Release ist für den 4. Juni 2026 auf Xbox und Steam geplant.

Wen dunkle Gedanken plagen, der kann sich unter den Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 an die Telefonseelsorge wenden – das ist bundesweit und kostenfrei.

Der bewegende Trailer stimmt euch auf das ein, was euch in „The Quiet Things“ erwartet:

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The Quiet Things stellt im bewegenden Trailer ein autobiografisches Spiel über Kindheitstraumata vor

Die geplante Ankündigung auf großer Bühne fällt ins Wasser

Warum kommt es zur Absage von BAFTA? Dass die geplante Trailer-Premiere während der BAFTA Award Show am 17. April 2026 ins Wasser fällt, hat Alyx Jones offenbar erst am Abend vorher erfahren. Auf linkedin.com schreibt die Entwicklerin:

In den letzten zwei Wochen hatte ich hart daran gearbeitet, diesen Trailer zusammenzuschneiden, obwohl ich bereits schwer ausgebrannt war, weil ich glaubte, dass dies die größte Chance sein würde, die wir jemals bekommen könnten. Ich war so voller Hoffnung, dass dieses winzige Indie-Spiel tatsächlich von einem riesigen Publikum gesehen werden könnte. Endlich der Durchbruch.

Dass uns das am Abend vor der Show unter den Füßen weggezogen wurde, war am Boden zerstörend – besonders nachdem ich den Trailer extra überarbeitet hatte, um Bildmaterial zu entfernen, das die BAFTA als potenziell als „Waffen und Gewalt“ interpretierbar markiert hatte (eine Objekt-Inspektion eines Cuttermessers und eine Statue, die aus einem Spiegel bricht), und nachdem man mir noch für meine Schnelligkeit und die Qualität des Trailers gedankt hatte.

Die BAFTA nannte als Grund für die kurzfristige Absage offenbar das schwierige Thema des Spiels beziehungsweise die fehlende Zeit, um für das Publikum entsprechende Warnhinweise zu platzieren. Alyx Jones reagierte mit dem Vorschlag, selbst eine entsprechende Warnung einzubauen oder weitere Änderungen vorzunehmen. Eine Reaktion soll es darauf nicht mehr gegeben haben.

Was mich so sehr bestürzt hat, ist nicht nur die Entscheidung an sich, sondern die Tatsache, dass mir das immer und immer wieder passiert: Türen schließen sich, weil die Thematik Menschen aufwühlen oder Unbehagen auslösen könnte. Ich bin still geblieben, um Beziehungen zu pflegen. Ich habe die Schläge eingesteckt. Ich habe versucht, keine Brücken abzubrechen.

Ich habe es satt.

The Quiet Things ist für mich zutiefst persönlich. Es ist meine Geschichte. Es geht um Trauma, Missbrauch, Überleben und darum, Überlebenden eine Stimme zu geben. Es geht darum, dass Menschen mundtot gemacht und zum Schweigen gebracht werden, und was das mit ihnen macht. Es ist also zutiefst schmerzhaft, das genau jetzt wieder durchleben zu müssen.

Alyx Jones auf linkedin.com

Die Entwicklerin kritisiert weiterhin, dass sich die Verantwortlichen der BAFTA öffentlich damit schmücken würden, Spiele zu unterstützen, die sich mit schwierigen und herausfordernden Themen befassen, nur um dann bei „The Quiet Things“ eine frustrierende Ausnahme zu machen: „Das war sehr schwer zu ertragen.“

Gegenüber Kotaku haben sich die BAFTA-Verantwortlichen mittlerweile zur Kritik geäußert: „Wir haben eine Compliance-Entscheidung getroffen, den Trailer eines unveröffentlichten Spiels, das potenziell triggernde Themen enthält, aus Rücksicht auf unsere Gäste nicht zu zeigen, da wir nicht in der Lage waren, sie ausreichend zu warnen. Wir unterstützen Spiele, die sich mit schwierigen Themen auseinandersetzen, voll und ganz; diese Entscheidung betraf ausschließlich unsere Veranstaltung, wobei das Wohlergehen aller Gäste für uns Priorität hatte.“

Alyx Jones hat sich auch auf tiktok.com zum Vorfall geäußert:

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Alyx Jones hat ihren Trailer letztlich einfach selbst veröffentlicht und äußert auf linkedin.com eine Bitte: „Bitte schaut euch den Trailer an und entscheidet selbst, ob die BAFTA recht hatte, ihn zurückzuziehen. Wenn ihr irgendwie dabei helfen könnt, seine Sichtbarkeit zu erhöhen, würde das mir und allen, die an dem Spiel gearbeitet haben, so viel bedeuten.“

Im Zuge einer Demo könnt ihr euch auf Steam bereits einen Eindruck von „The Quiet Things“ machen und das Spiel auf eure Wunschliste packen.

Weitere Steam-Tipps hatte Max „HandOfBlood“ Knabe bei der FYNG-Show auf der CAGGTUS 2026 für alle Interessierten im Gepäck. Bislang zeigt sein Label Sidekick Publishing ein gutes Händchen bei der Wahl der Spiele, die es unterstützt. Seine aktuellen Projekte findet ihr hier: HandOfBlood legt sich mit Maurice Weber an, zeigt danach 3 Indie-Games, die ihr im Auge behalten solltet

Windrose: Beste Rüstung – Darauf müsst ihr achten

In Windrose gibt es verschiedene Rüstungen, aber nicht alle lohnen sich, ausgerüstet zu werden. Wir zeigen euch, worauf es ankommt und welche Kombinationen die besten sind.

Wie funktionieren Rüstungen in Windrose? In Windrose gibt es derzeit bis zu 6 Rüstungssets, die ihr craften könnt. Jedes dieser Sets erhöht dabei eure Verteidigung – je weiter ihr eure Reise fortsetzt, desto wichtiger wird dieser Wert.

Gegner werden zunehmend stärker und jedes bisschen zusätzliche Überlebenschance ist essenziell. Rüstungen bieten euch aber nicht nur Schadensreduktion, sondern auch Set-Boni, die jeweils mit 2 oder 4 Teilen eines Sets aktiviert werden. Mit den richtigen Kombinationen könnt ihr euren Build verfeiern und so ein unaufhaltsamer Pirat werden.

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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont

Die besten Rüstungen – Diese Kombos solltet ihr spielen

Die wohl beste Strategie, um von den Set-Boni zu profitieren, ist die „2 + 2“-Methode. Dabei zieht ihr jeweils 2 Teile von 2 unterschiedlichen Sets an, um von den jeweiligen Boni zu profitieren. Je Build lassen sich so starke Synergien erschaffen. Folgende Kombinationen gelten derzeit als die besten:

2x Konquistadoren + 2x Fährtenleser (Tank)

Warum ist die Kombination gut? Mit dieser Kombination profitiert ihr von einer um 25 % erhöhten Schadensreduktion. Treffer können euch so weniger anhaben. Man könnte meinen, ihr verwandelt euch dadurch in einen kleinen Tank. Vor allem, wenn ihr gegen Bosse kämpft, kann euch diese Kombination sehr weiterhelfen.

2x Flibustier-Kleidung + 2x Schützen-Ausrüstung (Farmer)

Warum ist die Kombination gut? Bei dieser Kombination liegt der Fokus vor allem auf das Farmen und eure Fortbewegung. Hauptsächlich, wenn ihr schnell zwischen Erzadern sprinten oder Feldern wandern wollt, seid ihr mit dieser Rüstungsauswahl solide bedient und erhaltet dabei einen effizienten Verbrauch, was eure Ausdauer angeht.

2x Konquistadoren + 2x Flibustier-Kleidung (Erkunder)

Warum ist die Kombination gut? Durch die Rüstung der Konquistadoren erhaltet ihr eine große Menge an Schadensreduktion, und mit der Flibustier-Kleidung wird zusätzlich noch der Ausdauerverbrauch eurer Angriffe stark reduziert. In starken Builds nutzt ihr dabei ohnehin eine Einhandwaffe wie das Rapier (für Blutungen) oder das Säbel (für schnelle Angriffe). Hier kommt es dann vor allem darauf an, so viele Angriffe für möglich zu landen, um einen hohen Schadensoutput zu gewährleisten.

Das waren alle wichtigen Infos, die ihr für die besten Rüstungen von Windrose wissen solltet. Je weiter das Spiel in der Entwicklung voranschreitet, desto mehr Rüstungen könnten dazustoßen. Wir werden also die Liste aktualisieren, sollte es mehr Infos geben. Mehr zu Windrose findet ihr in der Zwischenzeit hier: Windrose: So könnt ihr auch ohne Host in die Welt eurer Freunde eintauchen

Quelle(n):
  1. server.nitrado.net

Pokémon GO: So nutzt ihr den Schlüpftag mit Riolu jetzt richtig aus

In Pokémon GO startet am Samstag der Schlüpftag mit Riolu. Was das Event bringt und wie ihr es nutzt lest ihr hier.

Wann startet der Schlüpftag? Der Schlüpftag beginnt am 18. April um 11:00 Uhr. Ihr habt dann sechs Stunden lang Zeit, die Boni daraus zu nutzen, bis 17:00 Uhr.

Was ist das Highlight? Klare Sache: Alles dreht sich um Riolu. Das kleine Pokémon entwickelt sich zu Lucario weiter, das wiederum eine Mega-Entwicklung durchführen kann. Lucario ist ein sehr nützliches Monster und generell ein Fan-Favorit.

Das Spannendste an dem Tag ist, dass ihr eine erhöhte Shiny-Chance für Riolu bekommt, die ihr aus Eiern ausbrütet. Insofern habt ihr eine sehr gute Gelegenheit, euch das schillernde Monster zu sichern, wenn euch das bislang noch fehlt.

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Pokémon GO Fest 2026 kommt mit Mewtu und Zeraora

Wie nutzt man den Schlüpftag? Laufen, laufen, laufen

Grundsätzlich sind einige Boni verfügbar, die das Ausbrüten lohnenswert machen. Ihr erhaltet die doppelte Anzahl an Schlüpf-Bonbons und EP durch das Ausbrüten von Eiern, und benötigt während des Events nur die halbierte Schlüpf-Distanz.

Bedeutet: In einer regulären Brutmaschine schlüpft ein 2-km-Ei schon nach einem Kilometer.

Wichtig: Der Distanz-Bonus gilt ausschließlich für Eier, die während des Events in die Brutmaschine gelegt werden. Folglich solltet ihr dringend dafür sorgen, dass eure Brutmaschine zum Start des Events leer ist. Es ist sehr unglücklich, wenn ihr um 11:00 Uhr das Event startet und feststellt, dass ihr noch ein aktives 10-km-Ei ausbrütet, und noch irgendwie 9 Kilometer davon laufen müsst.

Ebenso wichtig: Riolu schlüpft verstärkt aus 2-km-Eiern, die ihr während des Events einsammelt. Ihr habt eine erhöhte Chance, diese zwischen 11:00 und 17:00 Uhr von PokéStops einzusammeln. Geht also folgendermaßen vor.

  • Startet den Schlüpftag um 11:00 Uhr mit freien Brutmaschinen und möglichst vielen freien Plätzen für Eier
  • Sammelt jeden einzelnen PokéStop während eures Spaziergangs ein
  • Lauft so viel wie möglich
  • Falls ihr Eier im Hintergrund über das Eier-Widget ausbrüten lasst, während das Spiel zu ist, öffnet diese sobald sie fertig sind

Der entscheidende Faktor ist das Laufen. Der Schlüpftag ist kein Event, das man in irgendeiner Form von zu Hause aus spielen kann.

Befristete Forschung: Während des Events läuft eine befristete Forschung, die euch eine zusätzliche Brutmaschine bringt. Aber die endet auch um 17:00 Uhr, bis dahin solltet ihr sie also durch haben.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Ticket für das Event zu kaufen. Dann ist die Brütdistanz geviertelt und man erhält in einer weiteren befristeten Forschung ein Sternenstück und zwei Super-Brutmaschinen. Das ist allerdings optional.

Lohnt sich Riolu? Das Spannende an Riolu ist seine Entwicklung Lucario. Wenn ihr das zur Mega-Entwicklung bringt, habt ihr den stärksten Angreifer vom Typ Kampf im ganzen Spiel in eurer Sammlung. Und auch das normale Lucario zählt schon zu den Top-Angreifern. Beide überzeugen nicht nur als Kampf-, sondern auch als Stahl-Angreifer.

In Pokémon GO steht das Wochenende im Zeichen des Eier-Ausbrütens, doch wir sind bereits in der Mitte des Aprils angekommen und der Mai kommt mit großen Schritten auf uns zu. Bis dahin gibt es aber noch das ein oder andere Event mitzunehmen. Welche das sind, zeigen wir euch in unserer Liste aller Events in Pokémon GO im April 2026.

HandOfBlood legt sich mit Maurice Weber an, zeigt danach 3 Indie-Games, die ihr im Auge behalten solltet

Auf der FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO drängelte sich kurz ein gewisser HandOfBlood ins Programm, um sich mit Moderator Maurice Weber anzulegen und 3 neue Indie-Games vorzustellen.

Was ist passiert? Beim ersten Programmtag der FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO auf der CAGGTUS 2026 drängelte sich der YouTuber und Twitch-Streamer Max „HandOfBlood“ Knabe ins Programm. Zuerst bekamen Moderator Maurice Weber und unsere Show einige Sprüche von Hänno ab:

So, Hallöchen! Also erstmal möchte ich um Entschuldigung bitten, für das bisher mittelmäßige Programm. Ich denke, gerade bei Herr Webers Mutter, die sicherlich auch zuschaut, kann man auch nochmal speziell um Entschuldigung bitten. Jetzt geht das richtig geile Programm los, bei der FYNGG, mit Doppel-G: Find your next geile Games!

HandOfBlood bei der FYNG-Show auf Twitch

Im Anschluss nutzte HandOfBlood die Chance, um 3 kleine, aber feine Spiele auf Steam ins Rampenlicht zu rücken, die für den jeweiligen Release von Hännos Indie-Label Sidekick Publishing unterstützt werden. Die 3 neuen Trailer zu den jeweiligen Spielen könnt ihr euch hier auf Twitch ansehen. Im Folgenden stellen wir euch die potenziellen Perlen kurz vor.

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FYNG 2026: Trailer zu unserem großen Livestream-Event

Behaltet diese 3 Spiele auf Steam im Auge

Was ist Die in the Dungeon? Dahinter steckt ein rundenbasierten Roguelite-Spiel mit Deckaufbau, das am 1. Mai 2026 den aktuellen Early Access verlassen soll und auf Steam auf bislang 92 Prozent positive Rezensionen kommt. Statt mit Karten agiert ihr aber mit Würfeln, die ganz unterschiedliche Aktionen repräsentieren. Der Preis liegt bei schlanken 15 Euro.

Was ist Gambonanza? Auch hier liegt der finale Release auf dem 1. Mai 2026. Euch erwartet ein rundenbasiertes Schach-Roguelike mit wilden Spezialfähigkeiten und knackigen Bosskämpfen. Klingt wild, könnt ihr aber bereits im Zuge einer kostenlosen Demo auf Steam ausprobieren.

Was ist Wanderburg? Das letzte Spiel des Trios lässt euch mit einer Burg auf Rädern auf ein Mittelalter-Roguelike los, in dem ihr andere Festungen bekämpft, ganze Dörfer verschlingt und so immer mehr an Größe und Schlagkraft gewinnt. Der Release ist für irgendwann 2026 geplant, auch hier gibt’s auf Steam bereits eine Demo, die Lust auf mehr macht.

Aber nicht nur der FYNG-Freitag ist für Überraschungen gut. Schaut gerne auch am Samstag und Sonntag bei uns auf Twitch vorbei, wir haben noch einige Highlights für euch im Gepäck. Meiner einer ist beispielsweise am Sonntag, um 10:30 Uhr auf der FYNG-Bühne, um über kommende MMORPGs zu sprechen. Das vollständige Programm findet ihr in unserer Übersicht zur großen FYNG Show auf der CAGGTUS 2026

Wenn ihr in Windrose hart auf die Fresse bekommt, macht ihr vermutlich den gleichen Fehler wie ich

Windrose hat MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus total eingenommen. Der Start war allerdings etwas happig. Einige Gegner und vor allem Schiffe haben ihm ordentlich eingeheizt, dabei hat er einfach nur ein Feature übersehen.

Eine steife Brise um die Nase, warmen Grog in der Hand – und eine Faust im Gesicht. Eigentlich das stereotype Piratenleben, aber nicht unbedingt das, was man in einem Spiel wie Windrose haben will.

Mir ist genau das passiert. Nachdem ich mein stolzes, erstes Schiff, die „La Fayette“, endlich zu Wasser gebracht habe, ging die Reise für mich weiter. Auf See, nach Tortuga und gegen die fiesen Zombies aus Blackbeards Crew.

Nur fiel mir schon auf der ersten Insel auf, dass Gegner ganz schön was drauf haben. Ich bin nun kein schlechter Spieler, aber bin doch öfter an Krabben und Untoten gestorben, als ich zugeben will. (Schweine dagegen haben mir überraschend wenig Probleme gemacht).

Vor allem aber mit meiner Ketsch hatte ich Probleme gegen andere Schiffe. Schon eines war eine Herausforderung, zwei oder mehr habe ich nicht besiegen können. Das hat sich radikal geändert, als ich die Upgrades entdeckt habe …

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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont

Windrose ist beim Crafting nicht wie Survival-Games – Mehr wie Dark Souls

Ich bin absoluter Survival-Veteran. Allein in Conan Exiles habe ich hunderte Stunden versenkt, andere Titel wie Enshrouded, Dune: Awakening und Fallout 76 kommen da noch oben drauf. Die haben alle etwas gemeinsam: für bessere Ausrüstung muss ich Ressourcen grinden und craften.

In Windrose stimmt das nur zum Teil. Ja, Ressourcen brauche ich auch, aber neue Waffen craften bringt überhaupt nichts:

  • Die Waffen, die ich bisher gefunden habe, haben allesamt den gleichen Grund-Schaden und nur andere Skalierungen.
  • Anfangs ist das noch völlig irrelevant. Lediglich der Spielstil und ggf. der Schaden einzelner Schläge variieren je nach Waffentyp.
  • Überhaupt neue Waffen zu craften erfordert, sie mindestens einmal gefunden zu haben. Anders bekommt man – zumindest Anfangs – keine neuen Items.

Stärker werden Waffen aber erst über das Aufwertungs-Feature. Über einen Reiter oben an der Werkbank lassen sich Ausrüstungs-Gegenstände upgraden, wenn man die entsprechenden Materialien hat – genau wie in Souls-Spielen, an die das Kampf-System ohnehin stark erinnert.

Windrose erklärt das System zwar einmal kurz im Tutorial, aber es gerät dann doch schnell in Vergessenheit, einfach, weil ich es von Survival-Games nicht gewohnt bin. Nicht in diesem Umfang zumindest.

Nachdem ich meinen Säbel und meine Kleidung ein paar Stufen weit gesteigert habe, ging alles plötzlich sehr viel leichter und es hat nochmal zwei Stunden gedauert, bis mir die Idee kam, dass das auch für Kanonen und Verteidigungen meines Schiffs funktioniert. Denn: ja, tut es.

An der Kanonenschmiede lassen sich auch Schiffs-Gegenstände upgraden, dazu muss man sie aber über die Werft erst wieder vom Schiff entfernen und ins Inventar packen. So waren plötzlich selbst Kämpfe gegen gleich drei von Blackbeards Schwadronen (insgesamt 7 oder 8 Schiffe) machbar.

Neue Ausrüstung ist seltener, aber nicht unbedingt besser

Irgendwann habe ich dann während meiner Erkundungen ein „blaues“ Schwert gefunden. Ihr wisst schon: Seltenheit ist immer grün, blau, lila usw. Logisch also, dass das seltene Schwert besser ist, oder? Nope.

Items mit höherer Seltenheit haben, zumindest in meinem Stand nach knapp 8 Stunden, die gleichen Start-Stats wie andere Waffen und Rüstungen. Vielleicht eine minimal bessere Skalierung mit den Spieler-Attributen, aber das fällt auf der Stufe nicht ins Gewicht.

Stattdessen haben höhere Raritäten zusätzliche Effekte. Waffen etwa können unter bestimmten Umständen mehr Schaden austeilen oder geben Buffs, mein aktuelles Kleidungs-Set verstärkt den Einsatz von Nahkampf-Waffen. Aufwerten muss ich sie trotzdem, ehe sie wirklich „besser“ werden.

Das erfordert viel Grind, vor allem die armen Schweine müssen für ihre Haut leiden. Aber naja… mich hat auch schon ein Wirt daran erinnert, dass irgendein Unhold die armen Dodos abschlachtet. Keine Ahnung, wen er meint.

Glücklicherweise gibt es die Verwertungs-Station, mit der wenigstens die Ressourcen fürs reine Crafting erstattet werden. Viel Ersparnis ist das nicht, aber jedes Bisschen hilft hier.

Auch, wenn ich mich wegen dieses dämlichen Fehlers ziemlich dumm fühle, bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige, der hier nicht aufmerksam genug war. Denn Windrose zieht im Moment mehr Spieler an, als die Entwickler erwartet haben: Fast 100.000 gleichzeitige Spieler zwingen neues Survival-Game in die Knie, Entwickler bitten jetzt um Hilfe

Hilfe! Ich suche Spiele für die PS5, die mit meinem Lieblingsbuch mithalten

Die Buchreihe Dungeon Crawler Carl zieht einen so sehr in ihr tödliches Spiel hinein, dass man sich fast schon fühlt, als würde man selbst mitspielen. Gibt es Vergleichbares auf der PS5? MeinMMO-Autor Max Handwerk ist auf der Suche.

Ich lese sehr gerne. Allerdings muss ich zugeben, dass es zuletzt seltener vorkam, dass mich ein Buch, geschweige denn eine Buchreihe, so richtig packen konnte. Nun ist es endlich wieder passiert: Dungeon Crawler Carl sorgt dafür, dass ich manchmal viel zu lang wach bleibe, um zu lesen, wie es mit Hauptfigur Carl und seiner Katze Princess Donut weitergeht.

Worum geht es in Dungeon Crawler Carl? Als Princess Donut, die Katze seiner Ex-Freundin Beatrice, eines Nachts aus dem Fenster springt, muss der schläfrige Carl in Unterhosen hinterhereilen, um das flüchtige Haustier wiedereinzusammeln. Kaum aus dem Haus getreten, geht auf einmal die Welt unter: Sämtliche Strukturen, Häuser, Autos und Ähnliches, werden auf die Oberfläche des Planeten gepresst. Wer zu diesem Zeitpunkt drin war, stirbt. Wer draußen war, lebt.

Viel besser ist die Ausgangssituation aber nicht: Es öffnen sich plötzlich Tore ins Innere der Erde. Wer sie betritt, steigt in das Spiel Dungeon World ein. Die Aufgabe der dort antretenden Menschen: Sich orientieren, überleben und tiefer in den Dungeon hinabsteigen und dabei die Zuschauer unterhalten – am besten durch kreatives Bekämpfen der Dungeon-Monster, -Bosse und anderer Spieler. Alle paar Tage bricht eine Stufe zusammen – und wer es dann nicht weiter runter geschafft hat, stirbt.

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Das Buch hat mich zu Borderlands 4 zurückgebracht

Carl und Princess Donut zocken Dungeon World, um ihr Leben zu retten

Das ist das Besondere an Dungeon Crawler Carl: Es sich liest wie ein Videospiel. Carl bekommt Stats, wie man sie aus D&D oder eben Baldur’s Gate 3 kennt und muss nun versuchen, diese zu verbessern, um zu überleben. Das passiert über:

  • Die passende Ausrüstung
  • Erfahrungspunkte
  • Belohnungen für Achievements

Effektiv ist Dungeon Crawler Carl das buchgewordene Looten & Leveln.

Alle paar Seiten gibt es neue Ausrüstung, neue Fähigkeiten, neue Umstände, die das Spiel verändern. Und das macht das Buch extrem abwechslungsreich.

Der Clou: Auch Donut, die Katze, lernt nicht nur zu sprechen, sondern wird schnell zu einer meisterhaften Spielerin des Spiels. Sie entwickelt sich vom einfachen Haustier zu einer ziemlich gnadenlosen, selbstbewussten und aufmüpfigen Spielerin, die Carl gerade zu Anfang des Spiels deutlich überlegen ist.

So wird sie umgehend die Anführerin der Party, die fortan Royal Court of Princess Donut heißt und Carl zum Royal Bodyguard ernennt.

Das Duo boxt, schießt und beißt sich von Minute eins an durch eine ziemlich wahnsinnige Welt, die alles dafür tut, die beiden umzubringen. Von der ersten Begegnung mit Goblins über Kämpfe gegen Lava-spuckende Lamas bis hin zum ersten Bosskampf: In Dungeon World geht es heftig zur Sache.

Ich bin jetzt beim dritten Buch der Reihe, es bleibt spannend. Insgesamt gibt es sieben, davon aber nur das erste bislang auf deutsch.

Bei allem Wahnsinn vergisst das Buch aber auch nicht, jede Menge Herz mitzubringen. Man fühlt mit Carl mit, der als einer von nur noch ein paar Milliönchen Überlebenden in eine abgedrehtere Verison von Spielen wie Baldur’s Gate 3 geschmissen wurde, die vor allem der Unterhaltung einer übermächtigen Bedrohung dient.

Es geht um Themen wie Rebellion, Widerstand und das eigene Moralverständnis: Wo zieht man eine Grenze, um selbst stärker zu werden?

Eine Szene im ersten Buch fand ich sehr eindrücklich, in der Carl und Donut eine Gruppe Senioren antreffen, die nahezu allein und völlig unterlevelt durch die Spielwelt irren. Ihnen zu helfen, bedeutet, sich selbst großer Gefahr auszusetzen – und das im Angesicht dessen, dass der Dungeon immer nur noch schlimmer und gefährlicher wird. Gleichzeitig gibt es andere, gnadenlose Mitspieler, die das Grüppchen als praktische EP-Farm nutzen würden, um selbst weiterzukommen. Wie das ganze ausgeht, lasse ich hier mal offen.

Dungeon Crawler Carl bringt als Buch alles mit, was ein gutes Videospiel braucht.

  • Looten
  • Leveln
  • Spannende Fähigkeiten
  • Abgefahrene Feinde
  • Ungewöhnliche Spielorte
  • Interessante Nebenquests
  • Eine Story, die immer wieder unerwartete Wendungen nimmt.

Und ich stelle bei mir selbst fest: Durch das Lesen würde ich sowas echt gern auch auf der Konsole spielen.

Dungeon Crawler Carl macht plötzlich Lust auf Games, die ich selten spiele

Das ganze Gelese über die Ausrüstung, die neuen Fähigkeiten und den Fortschritt von Carl und Donut ersetzt für mich aktuell fast schon das Zocken. In erster Linie, weil ich kaum ein Spiel finde, dass genau dieses Bedürfnis so gut stillt, wie das Buch. Und ich hab’s versucht!

  • Als Erstes hab ich mal wieder Baldur’s Gate 3 angeschmissen. Das kommt dem Spiel in Dungeon World ziemlich nahe, logisch, wo doch beides in irgendeiner Form auf Dungeons & Dragons basiert. Baldur’s Gate hat das Gefühl von freien Entscheidungen, die Dungeon World ausmachen, wohl am besten zu bieten. Mein Hauptproblem: BG3 hab ich mittlerweile schon drei Mal durch, plus ein paar angefangene Läufe. (Ja, ich weiß, man findet trotzdem immer was neues in BG3).
Die Alternative zum Carl-Donut-Duo?
  • Mein nächster Versuch war Borderlands 4. Das hatte ich nach dem Release mal zur Seite gelegt, und tatsächlich ist das gar keine schlechte Wahl für den Carl-Vergleich. Borderlands ist ebenfalls (auf gute Art und Weise) bescheuert, bietet Loot, bietet Level. Ihm fehlt aber die erzählerische Tiefe, die das Buch hat und reiht vor allem Kampf an Kampf.
  • Divinity: Original Sin II ist mein nächster Kandidat. Hier hab ich nur das Problem, dass ich noch genau weiß, warum ich das Letzte Mal aufgehört habe, zu spielen. Mein letzter Spielstand steckt mitten in einem Kampf, den ich, fürchte ich, nicht gewinnen kann, weil ich mich verskillt habe oder einfach zu doof bin. Mal sehen, vielleicht ist das trotzdem einen Versuch wert.
  • Und Diablo 4 hab ich auch noch im Repertoire. Das gab es mal bei PS Plus für die PS5 und liegt gerade noch ungespielt auf meinem Home-Bildschirm. Allerdings nehme ich aufgrund meiner Erfahrungen in Diablo 2 und 3 an, dass das Spiel zwar perfekt für den Loot- und Level-Aspekt ist, aber halt so gar nicht lustig. Und das ist auch etwas, das mein aktuelles Lieblingsbuch ausmacht.

Ein Dungeon-Crawler-Carl-Game gibt es in dieser Form leider nicht. Aber hey, immerhin wurde zuletzt schonmal eine Serie angekündigt. Das ist auch nicht übel, selbst wenn ich mir kaum vorstellen kann, wie das verfilmbar sein soll. Aber: Das hab ich schon bei Live-Action-One-Piece gedacht, und das funktioniert ja auch. Ein paar Bücher der Reihe habe ich auch noch vor mir, derzeit bin ich erst bei Band 3. Aber: Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, welches Spiel ich nochmal ausprobieren sollte? Schreibt es in die Kommentare!

Erst hat mich Windrose umgehauen, jetzt kommt noch ein toll aussehendes Piraten-Spiel, aber mit Anno-Vibes

Ein Anno mit legendären Piraten und meinem eigenen Tortuga? Ja bitte! Und genau ein solches Spiel wurde nun angekündigt: Corsair Cove setzt die Segen und nimmt Kurs auf Steam. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus durfte im Zuge unserer FYNG-Show bereits einen Blick vorab wagen.

Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich gerade in einer alternativen Zeitlinie gelandet. Das letzte wirklich gute Piraten-Spiel, an das ich mich erinnern kann, war Assassin’s Creed: Black Flag von 2013. Und sicher, Sea of Thieves ist cool, aber nicht mein Fall.

Dann kam Windrose, ein Sandbox-Spiel, welches das Piraten-Feeling hervorragend einfängt und von dem ich mich kaum losreißen kann. Das ist gewissermaßen ein Problem, denn Corsair Cove liegt jetzt ebenfalls in meiner Steam-Bibliothek und lächelt mich mit Hakenhand und Augenklappe an …

Der Pitch, den ich für das Aufbauspiel bekommen habe, war: „Piraten-Anno.“ Anno ist jetzt genau das Aufbauspiel, das ich nicht so mag, aber nachdem ich durch City Tales kürzlich wieder richtig Bock auf das Genre bekommen habe, wollte ich mir Corsair Cove mal ansehen. Zum Glück.

Als Teil von Find Your Next Game CAGGTUS, der gemeinsamen Show der Webedia-Assets, haben uns die Macher dann zu einem exklusiven Spieltest eingeladen. Jetzt weiß ich, dass Corsair Cove eher wenig von Anno hat und genau das macht es so dermaßen gut.

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Der Ankündigungs-Trailer zu Corsair Cove, dem „Piraten-Anno“ auf Steam

Corsair Cove bietet, wonach alle Piraten streben: Freiheit

Ich will nicht zu sehr auf die Standard-Features von Corsair Cove eingehen. Es ist ein Aufbauspiel, ihr baut also Behausungen für eure Piraten und versorgt sie mit Nahrung, Alkohol und was Piraten eben sonst noch so brauchen. Es gibt Rohstoffe und Produktionsketten – alles bekannt. Kollege Fabiano Uslenghi hat auf der GameStar einen ausführlicheren Artikel zu den Features von Corsair Cove veröffentlicht.

Was nun Corsair Cove so besonders macht, ist die „build anywhere“-Philosophie, die uns die Entwickler im Interview erklären. Statt eine ebene Planfläche für mit dem Lineal gezogene Straßen lässt mich das Piratenspiel überall bauen. Auch und besonders an Berghängen.

Meine Stadt wächst entsprechend nicht einfach nur in die Breite, sondern auch vertikal, wie ich es zuvor noch nie in einem Aufbauspiel gesehen habe. Das bringt neue Möglichkeiten:

  • Wie kommen meine Piraten schnell von unten nach oben? Aufzüge gibt es, aber die sind teuer.
  • Welche Ressourcen, die weiter oben liegen, müssen schnell und in großer Menge woanders hin?
  • Wo plane ich meine Verarbeitungs-Gebäude? Direkt unter den Rohstoffen oder doch am Berg gegenüber, weil die Luftlinie so schön kurz ist?

Was jetzt erst einmal wie ein Segen für jeden Genre-Fan klingt, stellt sich für mich recht schnell als Notwendigkeit heraus, denn eine Ressource unterliegt einer üblen Begrenzung: Piraten.

Nicht jeder will ein Pirat sein und das ist ein Problem

Neue Bewohner strömen in Corsair Cove nicht einfach in mein freies Insel-Paradies, weil man es da so gut hat, wie es in Tropico und Anno der Fall ist. Piraten bekomme ich, indem ich sie nach Überfällen „rekrutiere“ oder wie Treibgut aus dem Ozean fische.

Seltener kommen neue Einwohner auch über kleine Dilemmas, also Entscheidungs-Events, in die Stadt und dann oft auf Kosten des „Zusammenhalts.“ Fällt der auf 0, ist das Spiel zu Ende, ich muss also immer überlegen, ob es sich lohnt, neue Piraten aufzunehmen.

Jetzt will aber jedes Gebäude eine bestimmte Anzahl an Arbeitern und ich brauche auch noch ein paar freie Leute, die „Drifter“, um Zeug von A nach B zu tragen. Hier ist dann recht schnell Planungsgeschick gefragt und ich muss priorisieren, ob ich wirklich noch eine Schnapsbrennerei brauche, oder ob nicht irgendwo ein Lieferweg schlecht optimiert ist.

Neue Piraten für mein Tortuga zu bekommen, passiert nur sporadisch und ich brauche natürlich auch für meine Piratenschiffe – ja, die gibt es auch – eine Crew. Die kann bei Gefechten natürlich draufgehen… was meine Bevölkerung weiter schrumpfen lässt.

Überraschende Features mit tiefer Detailliebe

Das ist übrigens der Punkt, der meine Augen wirklich hat leuchten lassen: Corsair Cove will nicht nur ein Aufbauspiel sein, sondern auch ein Piratenspiel. Natürlich baue ich also Schiffe und gehe den Spaniern an die Kehle, die meinen Tavernenwirt entführt haben.

Meine Schiffe schippern über das Meer zu „Events“ wie Überfällen, Schmuggel-Deals oder schlicht Erkundungen, wo ich Belohnungen über kleine Würfel-Kämpfe bekommen kann. Angeführt werden die Schiffe von Kapitänen, darunter natürlich Edward Teach, besser bekannt als Blackbeard.

Genau diese Kapitäne, von denen anfangs 4 (voll vertont) auftreten und mich beraten, stehen für verschiedene Maxime der Piraten, in die ich mich mittels Quests und eines „Kompass“ entwickeln kann, der neue Bau-Optionen, Schiffe und Buffs bereithält:

  • Notoriety, oder „schlechter Ruf“, mit Fokus auf alle möglichen Laster wie Glücksspiel und Bordelle
  • Wealth, also Wohlstand, der einfach so viel Gold anhäufen will wie möglich
  • Empire, in etwa Herrschaft, die darauf abzielt, eine eigenständige und mächtige Piraten-Nation zu erschaffen
  • und Seefahrt („Seafaring“), bei dem die Erkundung der sieben Weltmeere im Vordergrund steht.

Kleine Details wie Produktionsketten für Holzbeine oder auch die ständig präsenten Schweine verstärken das Piraten-Gefühl noch weiter. Falls ihr das (wie ich vorher) nicht wusstet: Schweine spielen eine große Rolle in der Seefahrt der Zeit als lebender Proviant, der sich auf entsprechenden Inseln einfach selbst versorgt und vermehrt.

Stabiler Start, aber wie geht es weiter?

Die Demo, die wir spielen konnten, umfasst noch nicht allzu viel: eine Insel, ein paar Aufgaben und eine begrenzte Auswahl an Schiffen, Gebäuden und vor allem sehr wenige Piraten (bzw. Bewohner). Nach etwa 3 Stunden habe ich das offizielle „Ende“ erreicht, zusätzliche Inhalte wären für noch etwa 4-5 weitere Stunden vorhanden, ehe ich einen neuen Run hätte beginnen müssen.

Im Gespräch haben uns die Entwickler aber verraten, dass in der Release-Version mehrere Inseln verfügbar sein werden, mit unterschiedlichen Start-Voraussetzungen sowie verschiedene Modi: Story für die Kampagne und der „Uncharted Mode“ für ein freieres Erkunden der Meere.

Entsprechend habe ich mich noch nicht zu sehr ausgebrannt und warte auf den Release, weil ich mich kenne: Ich will dann direkt weitermachen und bin enttäuscht, wenn plötzlich Ende ist. Die Demo könnt ihr bald selbst testen, allerdings noch ohne konkretes Darum. Vor Mai 2026 soll sie nicht erscheinen. Corsair Cove selbst kommt für Steam, im Epic und im Microsoft Store sowie ab Tag 1 für den Game Pass.

Als Piraten-Fan fühle ich mich gerade ein wenig so, als hätte ich das One Piece gefunden. Sowohl Windrose als auch Corsair Cove sprechen gerade alles an, was ich in diesem Bereich haben will – leider beide noch in Entwicklung. Da mich Corsair Cove aber auch für Aufbauspiele wieder angefixt hat, stehen die Chancen gut, dass ich mal wieder in Fata Deum reinschaue: Ein neues Aufbauspiel auf Steam macht mich zum Gott und gibt mir das, was seit 20 Jahren kein Spiel mehr geschafft hat

Die Macher von Rogue Trader lassen euch in einem neuen RPG auf Steam um die Zukunft Japans kämpfen

Im neuen Rollenspiel Shadow of the Road zieht ihr durch ein Japan, das sich neu erfindet: Die Samurai sind am Ende und der Kaiser will sich die Zukunft des Landes mithilfe gefährlicher Kriegsmaschinen sichern. Welche Seite gewinnt, liegt dabei in eurer Hand.

Was ist das für ein Spiel? Im August 2024 haben Owlcat Games, die Macher von Warhammer 40.000: Rogue Trader und den Pathfinder-Spielen, ein neues Rollenspiel angekündigt: Shadow of the Road. Entwickelt wird das jedoch nicht von Owlcat selbst, diese fungieren nur als Publisher.

Shadow of the Road ist das Erstlingswerk des polnischen Studios Another Angle Games. Die Rollenspiel-Veteranen von Owlcat fungieren lediglich als Publisher für den neuen Titel.

Jetzt gibt es einen neuen Trailer für das Spiel, der noch einmal die Prämisse des Spiels vorstellt:

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Shadow of the Road: Das cRPG auf Steam zeigt ein Japan zwischen Samurai, Steampunk und dämonischen Yokai

Japan zwischen Samurai, Steampunk und Dämonen

Worum geht es in dem Spiel? Shadow of the Road spielt im Jahr 1868 und verwebt dabei historische Begebenheiten mit Magie und Steampunk-Elementen. Der Shogun und seine Samurai kämpfen in einem Bürgerkrieg gegen die Armee des Kaisers, der von der East Nippon Company mit modernen Waffen versorgt wird. 

Die modernen Waffen des Kaisers umfassen in dieser alternativen Zeitlinie aber nicht nur Gewehre und Kanonen, sondern etwa auch Panzer. Diese stapfen wie Skorpione auf sechs Beinen über das Schlachtfeld, aus ihrem „Stachel“ verschießen sie Blitze. Auch dem einen oder anderen Offizier im mächtigen Exo-Skelett dürftet ihr auf euren Reisen begegnen.

Apropos Reisen: Euer Abenteuer beginnt ihr mit den beiden ehemaligen Samurai Satoru und Akira. Seit dem Tod ihres Meisters ziehen sie als Ronin, herrenlose Samurai, durch das Land, bis sie von einem Agenten des Shogun mit einer wichtigen Mission beauftragt werden. Sie sollen einen mysteriösen Jungen mit enormen Kräften beschützen.

Der Auftrag gestaltet sich allerdings schwieriger als angenommen. Noch dazu setzt das Chaos durch den Bürgerkrieg Yokai frei, Dämonen.

Falls ihr euch einen ersten Eindruck vom Spiel machen wollt, so könnt ihr euch auf Steam eine Demo zu Shadow of the Road herunterladen.

Wie spielt sich Shadow of the Road? Gekämpft wird hier in Rundentaktik. Ähnlich wie in den XCOM-Spielen soll die richtige Positionierung eurer einzelnen Gruppenmitglieder eine wichtige Rolle spielen. Sonst werdet ihr in Gefechten schnell überwältigt.

Abseits der Kämpfe habt ihr viele Entscheidungen zu treffen: Bleibt ihr dem Samurai-Kodex treu und bewahrt eure Ehre? Oder tut ihr alles, was nötig ist, um zu überleben und euch für den Tod eures Herrn zu rächen? 

Eure Entscheidungen sollen zudem Einfluss auf die Beziehungen zwischen den Charakteren eurer Truppe und den Ausgang des Bürgerkriegs haben. Ob die Zukunft Japans in dieser Version der Geschichte dem Kaiser oder dem Shogun gehört, entscheidet ihr.

Owlcat Games, der Publisher von Shadow of the Road, arbeitet derweil weiter an seinen Rollenspielen im Universum von Warhammer 40.000. Rogue Trader lässt euch in einem kommenden DLC, das Gewölbe eines notorischen Sammlers erkunden. Um wen es sich dabei handelt, erfahrt ihr in diesem Artikel: In Warhammer 40.000 gibt es einen Planeten voller seltener Schätze, weil ein schrulliger Xenos alles sammelt

Emberville sieht so niedlich aus, dass ich mich richtig drauf gefreut habe – Dann haben die Devs mir die Wahrheit über das Spiel erzählt

Emberville, das demnächst auf Steam in den Early Access startet, gilt als eine Mischung aus Stardew Valley und Diablo 4. Gerade der Farming-Sim-Aspekt hat MeineMMO-Redakteurin Jasmin so gut gefallen, dass sie sich auf das Interview mit den Entwicklern gefreut hat. Doch sie bremsten ihre Vorfreude vorerst, denn das Spiel hat fast gar nichts mit Stardew Valley zu tun. 

Als ich die ersten Bilder von Emberville gesehen habe, kam es mir so vor, als würde dahinter ein Stardew Valley mit vielen Kämpfen stecken. Es gibt Szenen zu sehen, in denen der Hauptcharakter ein Feld bestellt und angelt, aber eben auch tonnenweise Monsterhorden verkloppt. Das Ganze sieht total niedlich aus, von den Kampfszenen mal abgesehen.

Ein genaues Bild hatte ich mir da noch nicht gemacht. Es schien für mich so, dass das Spiel eine etwas actionreichere Farming-Simulation sein könnte. Die Pixel-Optik tat dabei zur Niedlichkeit bei.

Doch im Gespräch mit Brynjar Gigja (CEO / Game Director), Alex Jordan (Voice Acting Director) und CohhCarnage (YouTuber / Creative Director) fiel mir auf, dass ich das Spiel vollkommen falsch eingeschätzt habe und es eigentlich eher etwas für Fans von Diablo 4 ist. 

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Emberville: Ankündigungstrailer zum düsteren und Grind-lastigen Pixel-Abenteuer

Dark Fantasy trifft auf Stardew Valley, aber nicht ganz

In Emberville erwacht die Hauptfigur ohne Erinnerungen im Vitromotus. Dabei handelt es sich um ein endloses magisches Untergrundgefängnis, in dem der Tod nicht mehr endgültig ist. Das Ziel ist es, aus dieser Dunkelheit zu entkommen und das Geheimnis einer mysteriösen Energie namens Kymia zu lüften, die durch Emotionen angetrieben wird. 

In den Tiefen des Gefängnisses treffen wir auf andere Überlebende. Wenn wir sie retten, bringen sie uns im Gegenzug neue Handwerkskünste bei und helfen, die zerstörte und namensgebende Heimatstadt Emberville wieder aufzubauen. Mit der Zeit wächst die Stadt zu einem lebendigen Ort.

Was das Spiel neben der düsteren Atmosphäre von Stardew Valley abhebt, ist das Kampf- und Klassensystem. Das Spiel bietet actionorientierte Kämpfe mit verschiedenen Waffen und Kombos. Es gibt ein flexibles Klassensystem, bei dem wir jederzeit mit einem Knopfdruck zwischen verschiedenen Kampfklassen wechseln können und die Fähigkeiten miteinander kombinieren können. 

Im Gespräch mit uns verrieten die Entwickler, dass es mit dem Beginn des Early Access fünf Klassen geben wird. Drei davon sind wirklich klassisch und sie dürfte jeder Rollenspiel-Veteran kennen: nämlich Magier, Schütze und Ritter. Es gibt dazu noch zwei besondere, die man uns aber noch nicht verraten wollte. Zum vollen Release soll es über 15 verschiedene Klassen geben, die man per Knopfdruck wechseln kann. 

Neben dem schnellen Klassenwechsel ist es auch möglich, die Skills wild miteinander zu kombinieren. So kann man seine Basisklasse wählen, aber die Skills anderer Klassen hinzunehmen, um Subclasses zu generieren. Gerade im späten Spielverlauf können die sehr spezifisch werden. 

Als wenn das nicht schon genug wäre, kann jede Klasse mit allen Waffen kombiniert werden. Ein Magier kann so beispielsweise mit einem Zweihänder rumlaufen. Man muss nur damit leben können, dass dabei bestimmte Skills oder passive Fähigkeiten wegfallen. Hinzu kommen die vielen Optionen durch die Ausrüstung, die mich ganz stark an Diablo 4 und andere Veteranen aus dem Genre erinnert haben. 

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Auf den zweiten, dritten und jeden anderen Blick ist Emberville doch ganz schön düster.

Die Jagd nach dem Loot

Auf meine Frage hin, in welchen Bereichen die Spieler ihre Grind-Lust befriedigen können, antworteten die Entwickler, dass ein motivierendes Ziel des Spiels ist, bestimmte Rüstungs-Sets mit speziellen Effekten zu sammeln. Es gibt nämlich mehrere seltene Drops, die von Bossen oder Gegnern in der Welt gelootet werden. Diese Bosse können übrigens respawnen.

In Emberville soll es nämlich RNG-Crafting geben. Das steht für Random Number Generator, also Zufallszahlengenerator. Das Ergebnis bei der Herstellung hängt also stark vom Zufall ab. Man weiß vorher nie zu 100 %, welches Ausrüstungsstück man beim Crafting herausbekommt. 

Die Items können zufällige Werte, eine zufällige Seltenheit oder zufällige Zusatzeffekte haben. So bleibt man länger motiviert, die vollkommen ultimative Ausrüstung herzustellen, die man sich für das Spiel wünscht. Es soll sich für die Spieler belohnend anfühlen, wenn sie nach dem perfekten Rüstungsset jagen. Als Inspiration nannten die Entwickler dabei Terraria. 

Eine weitere starke Besonderheit, die das Spiel von anderen abhebt, ist es, dass man sich die Quality-of-Life-Features erarbeiten muss. Am Anfang kann man Items beispielsweise nur einzeln aufheben; später mehrere auf einmal und irgendwann mal gibt es dann den Autopick, der alle gedroppten Items automatisch einsammelt. 

Selbst bei der Inventar-Organisation gibt es mit der Zeit Verbesserungen, die sich die Spieler erarbeiten müssen. 

Besonders toll ist es auch, dass es hier ein vollständiges Voice-Acting gibt, worauf die Entwickler viel Wert gelegt haben. So wird die Erfahrung noch immer immersiver.

Als die Entwickler sagten, die Ursprungsidee sei es gewesen, ein düsteres Stardew Valley mit Fokus aufs Kämpfen zu machen, habe ich die Analogie direkt verstanden. Den Hauptteil des Spiels verbringt ihr damit, euch durch Gegnerhorden zu kloppen, und die Stimmung wirkt in Trailern sehr bedrückend. Das Farming ist dabei nur Nebensache und es gibt bislang keine Romanzen, für die Farming-Simulationen bekannt sind.

So sehr mich der erste Eindruck auch getäuscht hat, war ich doch beeindruckt. Ich, für meinen Teil, werde auf jeden Fall in Emberville reinschauen, auch wenn es nicht viel mit Farming-Simulationen gemeinsam hat. Denn auch so kann man mit den Bewohnern interagieren und durch das Retten neuer Charaktere frische Features freischalten.  

Wenn ihr selbst große Fans von Diablo 4 seid und so einen Titel schon immer mal in einem düsteren Pixel-Art-Design zocken wolltet, könnte Emberville genau das richtige Spiel für euch sein. Ansonsten könnte euch ein anderes Spiel auf Steam gefallen, wenn ihr eher auf Survival-Games steht: Ein Survival-Spiel auf Steam fesselt mich seit 150 Stunden, lässt mich Dorfbewohner sammeln wie Pokémon

Im neuen Rollenspiel zu Warhammer 40.000 kämpft ihr an der Seite von „Rambo“, der von einem Planeten aus lauter Rambos stammt

Warhammer 40.000: Dark Heresy stellt einen neuen Begleiter vor: Haymar Devos. Er könnte aber genauso gut Rambo heißen, denn seine Heimat – ein tödlicher Dschungelplanet – machte ihn zu einem knallharten Überlebensexperten.

Wer ist dieser „Rambo“? Haymar Devos ist einer eurer möglichen Begleiter in Warhammer 40.000: Dark Heresy, dem neuen RPG der Macher von Warhammer 40.000: Rogue Trader. Im Rahmen der Show zu FYNG Caggtus stellen ihn die Entwickler das erste Mal näher vor.

Devos ist ein Überlebensexperte, und das ist auch bitter nötig, wenn man sich anguckt, wo er herkommt. Denn die Heimat des Begleiters ist die berüchtigte Todeswelt Catachan.

Im Trailer könnt ihr euch einen ersten Eindruck von dem neuen Begleiter machen:

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Warhammer 40.000: Dark Heresy stellt im Trailer Haymar Devos vor, einen der neuen Begleiter im Rollenspiel

Überlebensexperte von einem Planeten voller „Rambos“

Was sind Todeswelten eigentlich? So nennt das Imperium der Menschheit Planeten, die über eine äußerst feindselige Flora und/oder Fauna verfügen. Diese Welten gehören zu den gefährlichsten Orten des imperialen Reichs, und von denen ist Catachan die gefährlichste Welt.

Der Planet ist fast vollständig in einen riesigen Dschungel gehüllt, und allein schon die Pflanzen darin sind tödlich: Was nicht vergiftet, sondert ätzende Sporen oder Schleim ab. Die Luft steckt zudem voller Bakterien, die den kleinsten Kratzer zum Todesurteil machen. 

Und da wären dann noch die wilden Tiere Catachans… über die erfahrt ihr jedoch in diesem Artikel mehr:

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In Warhammer 40.000 gibt es einen Planeten der so tödlich ist, dass er Eindringlinge selbst erledigt – Und trotzdem leben dort Menschen
von Benedict Grothaus

Umso erstaunlicher ist es, dass hier überhaupt Menschen leben. Die harsche Umwelt hat sie besonders zäh gemacht, weswegen sie herausragende Soldaten abgeben. Nicht ohne Grund sind die catachanischen Dschungelkämpfer, zu denen Devos gehört, eine Elite-Einheit der Imperialen Armee. Jeder einzelne von ihnen ist quasi ein „Rambo“

Warhammer 40.000: Dark Heresy ist zwar noch nicht erschienen und ein Release-Datum steht auch noch nicht fest. Ihr könnt das RPG aber trotzdem spielen – wenn ihr dafür zahlt. Wer das Developers Digital Pack oder die Collector’s Edition im offiziellen Shop kauft, bekommt Zugang zu einer Alpha-Version. Diese bietet aktuell rund 15 Stunden Spielzeit.

Was kann der Rambo-Begleiter? Haymar Devos ist ein furchtloser und äußerst versatiler Kämpfer, der sowohl im Nah- als auch Fernkampf eine Gefahr für Gegner darstellt. Aus der Distanz ballert Devos mit einer Art Maschinengewehr auf Feinde, kommt ihm ein Feind zu nah zückt er sein Kampfmesser.

Noch dazu nimmt Devos besser die Umgebung war als andere Begleiter. Dieses Talent dürfte euch als Teil der Inquisition von großem Nutzen sein, denn in Dark Heresy wird nicht nur gekämpft, sondern auch Detektivarbeit geleistet.

Die Heimat von Haymar Devos ist eine der bekanntesten Todeswelten, ein weiterer Planet dieser Art heißt einfach nur Krieg – und ist vielleicht sogar noch bekannter. Er ist die Heimat des vermutlich berühmtesten Regiments in der Welt von Warhammer 40.000, mit einer tragischen Geschichte. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel: Auf einem Planeten in Warhammer 40.000 ist Fallout die Realität geworden, jetzt leben dort einige der härtesten Menschen des Imperiums

In Elder Scrolls Online könnt ihr euch bald leicht ein Eigenheim mit Schatzkammer erspielen

Obwohl Saison 0 von The Elder Scrolls Online schon seit dem 2. April 2026 läuft, kommt das Highlight der Saison erst am 29. April auf die Server des MMORPGs. Hinter dem Nachtmarkt steckt eine Region, wie es sie noch nie in Tamriel gegeben haben soll.

Was steckt hinter der neuen Zone von ESO? Der Nachtmarkt ist eine Event-Zone und damit die erste ihrer Art. Sie öffnet das erste Mal im Zuge der aktuellen Saison 0 vom 29. April bis zum 17. Juni 2026. Während einer späteren Saison könnte das Feature aber in angepasster Form zurückkehren.

Der Nachtmarkt erscheint in Ferngrab, einer Ebene im Reich des Vergessens, die ESO-Veteranen bereits durch den DLC Deadlands kennen könnten. Den Markt selbst kontrollieren die drei Fraktionen Krawall, Tausend Augen und Glanzvoller Ansporn.

Ihr entscheidet, für welche der Gruppierungen ihr euer Ansehen steigern möchtet. Ist eure Gunst bei der Fraktion eurer Wahl hoch genug, schaltet ihr Waren bei den zugehörigen Händlern und Dekorationen für euer Nachtlager (ein neues Eigenheim, das ihr im Zuge des Tutorial erhaltet) frei.

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Microsoft bringt Elder Scrolls Online mit buntem Trailer auf die große Bühne

Nachtmarkt – so startet ihr euer Abenteuer in der Event-Zone

Während die Event-Zone aktiv ist, könnt ihr einfach zum hiesigen Sternenlichtplatz reisen. Das ist die neutrale Zone des Nachtmarkts, die von allen drei Fraktionen gehalten wird. Dort erfahrt ihr mehr zu den Gruppierungen und ihren Zielen, außerdem startet ihr hier die Hauptgeschichte der Region.

Von dort aus könnt ihr in einen der drei Bezirke des Nachtmarkts aufbrechen: Sorgenfreund, das Krabblerrevier und die Dörre. Die Entwickler warnen aber davor, alleine loszuziehen. Sie vergleichen die Herausforderung mit den Verliesen des MMORPGs, nur dass man überall auf andere Gruppen treffen kann.

Wenn ihr mit eurem Abenteuer loslegt, sind Teile der Bezirke für euch nicht zugänglich. In der Dörre blockiert etwa ein Sandsturm einige der Pfade. Erst wenn ihr die hiesigen Reliktsplitter erbeutet und diese in besondere Relikte umwandelt, öffnen sich sichere Passagen in die bis dato versperrten Gebiete. Das Relikt Schimmerlampe vertreibt etwa die Unheilvolle Finsternis aus dem Bezirk Sorgenfreund.

In den Bezirken erwarten euch aber nicht nur Kämpfe wie in den Verliesen oder die Erkundung der Zone, um Reliktsplitter zu finden. Ihr müsst auch Rennen meistern, Rätsel lösen und Quests absolvieren.

ESO: Nachtlager
Das Nachtlager ist bald euer neues Eigenheim in ESO!

Die Belohnungen des Nachtmarkts

Die erste, spannende Belohnung winkt bereits, wenn ihr die Einführungsquest auf dem Sternenlichtplatz absolviert: ihr erhaltet das Nachtlager als Heim. Euer neues Eigenheim besitzt als Highlight eine Schatzkammer, die euren aktuellen Wohlstand widerspiegelt. Über euren Fortschritt in den Bezirken könnt ihr zudem weitere Flügel freischalten.

Viele weitere Belohnungen gibt es etwa, wenn ihr die Bosse des Nachtmarkts bezwingt. Die lassen Handelsbarren, Stilseiten, Einrichtungspläne, Gold und Ausrüstung fallen. Über euren Gunst-Fortschritt bei eurer gewählten Fraktion erhaltet ihr für Gold bei Händlern zudem Einrichtung, Stilseiten, kuratierte Setgegenstände und mehr.

Begleitet wird die aktive Zeit der Event-Zone von einer Kampagne der Goldenen Vorhaben, die weitere Belohnungen verspricht. Wer das Maximum aus dem Ereignis herausholen möchte, sucht sich also auf dem Sternenlichtplatz einen Gruppe und stürzt sich auf die vielen Gegner, Aktivitäten und Herausforderungen des Events. Mehr zur aktuellen und kommenden Saisons findet ihr hier: Elder Scrolls Online formt seine Zukunft neu, die spannendste Neuerung gibt’s aber erst Ende 2026

MMORPG von Amazon hat nur noch 1 Prozent seiner Spieler, reagiert auf den Fall mit … einem neuen Abo

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwarten ein neues Abo, ein spannender Playtest und viele WoW-Termine.

Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Im September 2025 ging Blizzard vor Gericht gegen die Betreiber des größten Privat-Servers für WoW Classic vor. Jetzt kam es zu einem Vergleich. Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz hofft, dass sich nach Nostalrius und Classic die Geschichte wiederholt und wir uns im Laufe des Jahres über eine Ankündigung von WoW Classic Plus freuen können.

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Scars of Honor: Neuer Trailer stimmt auf ersten Playtest auf Steam ein

Eorzea bereitet sich auf Patch 7.5 und die Fan Festivals vor

Das passierte bei den großen MMORPGs:

  • Ab dem 21. April ist in WoW Mists of Pandaria Classic der XP-Bonus von „Rauschende Reisen“ aktiv. Die Details dazu: auf blizzard.com.
  • Vom 24. April bis zum 22. Mai 2026 könnt ihr euch für WoW einen neuen Twitch Drop sichern: den Dekorationsgegenstand Kuscheliger perlweißer Grrgle. Was ihr dafür konkret tun müsst, erfahrt ihr auf der offiziellen WoW-Webseite.
  • Das Update Herren der Scherbenwelt erscheint am 15. Mai 2026 für die Anniversary Edition von WoW TBC Classic. Auch hier gibt’s die Details auf blizzard.com.
  • Die Entwickler von World of Warcraft hatten für den ID-Wechsel am 15. April 2026 ein frisches Hotfix-Paket geschnürt. Fans des MMORPGs konnten sich auf mehrere abgeschwächte Dungeons sowie Raids und auf Fixes für einige nervige Bugs freuen.
  • Seit es WoW gibt, suchen Schadensausteiler und Heiler händeringend nach einem Tank. Dabei sind alle Bausteine für den – aus unserer Sicht – perfekten Lösungsvorschlag eines Spielers bereits im Blizzard-MMORPG vorhanden.
  • „Tico“ ist für die westliche Community so etwas wie das Gesicht von Throne and Liberty. Jetzt hat er Amazon Games verlassen, um direkt für NCSoft zu arbeiten.
  • Update 50 von Elder Scrolls Online ist auf dem Testserver gelandet und ihr könnt euch die geplanten Neuerungen anschauen. Alle Infos dazu findet ihr auf elderscrollsonline.com.
  • Final Fantasy XIV bereitet sich auf den Launch von Patch 7.5 am 28. April 2026 vor. Die Übersichtsseite zu Trail to the Heavens wurde erneut von den Entwicklern um neue Details erweitert. Zudem hat Square auf dem offiziellen Loadstone die Twitch-Kampagnen rund um das anstehende Fan Festival vorgestellt. Zu guter Letzt fand am 17. April der Brief des Produzenten LIVE Teil 92 statt, auf Twitch könnt ihr den Stream erneut schauen.
  • Am 16. April 2026 ist das wöchentliche Update für Black Desert erschienen, mit Verbesserungen für den Warentausch, der Überarbeitung vom Altar des Blutes, dem Beginn des 2. Semesters der Olvia-Akademie und mehr. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf playblackdesert.com. Eine Übersicht zum Altar des Blutes findet ihr übrigens auch auf YouTube und im Folgenden:
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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Welche 12 kostenlosen MMORPGs machen 2026 eigentlich so richtig Spaß? Wir verraten es euch im Folgenden in unserem neuen Video. Mehr Bewegtbilder zum besten Genre der Welt findet ihr auf unserem YouTube-Kanal von MeinMMO, schaut vorbei!

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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Wer einen Gesamtüberblick über die Historie der Online-Rollenspiele sucht, wird in diesem umfassenden Special fündig: Die Geschichte der MMORPGs – Von Habitat bis Throne and Liberty, und allem, was dazwischen passiert ist

Falls ihr es verpasst habt, euren alten Gaming-PC aufzurüsten, bietet euch AMD wohl bald die beste Chance

AMD bringt angeblich seine beste Gaming-CPU, den Ryzen 7 5800x3D zurück. Bis heute ist es die beste CPU für den alten AM4-Sockel. MeinMMO-Redakteur würde die CPU sofort für sein altes System kaufen, wenn denn am Ende die Preise stimmen und die CPU wirklich nach Deutschland kommen sollte.

AMD setzt bei seinen Prozessoren derzeit auf zwei Sockel: AM4 und AM5. AM4 ist mittlerweile 10 Jahre alt und AM5 gilt als besserer Nachfolger.

Aber die stark steigenden Preisen im RAM- und SSD-Bereich führen zu einem Umdenken und selbst der alte Sockel AM4 wird dadurch plötzlich wieder interessant. Derzeit gibt es obendrein Spekulationen, dass AMD mit dem Ryzen 7 5800x3D seine damals beste Gaming-CPU zurückbringen könnte. Davon berichtet etwas das englischsprachige Magazin Videocardz.com.

Sollte sie wirklich in Deutschland zu einem fairen Preis verfügbar sein, würde sich der Kauf der CPU auf jeden Fall lohnen.

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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

Die beste Aufrüst-Option für alte PC-Systeme, die noch auf AM4 setzen

Was ist das für eine CPU? AMDs neue AM4-Architektur kam 2016 auf Markt und sorgte damit für eine Wiederauferstehung der AMD-Prozessoren. Mit dem Ryzen 7 5800x3D setzte AMD noch einen obendrauf: Die x3D-Architektur galt als Meilenstein und kompletter Architektursprung (via Computerbase.de). Bis heute bekommt ihr für die alte AM4-Plattform keine bessere CPU und Intel hat bis heute Schwierigkeiten, wieder aufzuholen.

Lohnt sich das Aufrüsten denn überhaupt noch? Der 5800X3D gilt weiterhin als sehr starke Gaming-CPU für AM4, und gerade auf einer bestehenden AM4-Basis spart man sich die Zusatzkosten für Mainboard und DDR5, die bei einem kompletten Plattformwechsel anfallen würden.

Diese Zusatzkosten spielen derzeit eine so große Rolle wie nie, denn für 32 GB DDR5-RAM zahlt ihr derzeit locker 600 Euro oder mehr. Besitzt ihr ohnehin ein halbwegs modernes System mit AM4-Sockel zu Hause mit ausreichend RAM und einer flotten GPU, dann kann sich der Wechsel auf den Ryzen 7 5800x3D wirklich lohnen.

Ich selbst habe zu Hause noch zwei alte AM4-Systeme, die beide auf eine ältere CPU setzen (Ryzen 5 2600X und Ryzen 5 5600G). Würde ich das System mit dem Ryzen 5 5600G nachrüsten, wäre das immerhin eine Mehrleistung von 50 bis 60 %. Da der Computer ausschließlich für Gaming genutzt wird und Gaming besonders von der x3D-Architektur profitiert, würde sich das langfristig auf jeden Fall lohnen, da die Preise für einen kompletten Neukauf derzeit unerschwinglich sind.

Eine Alternative wäre noch der kleinere Ryzen 7 5700x3D, diese CPU ist aber nicht mehr wirklich erhältlich und laut Geizhals.de nur noch in Fertig-Systemen erhältlich. Gebraucht zahlt ihr noch 350 bis 400 Euro für den Prozessor, die offizielle Produktion wurde 2024 eingestellt.

Falls ihr euch grundsätzlich fragt, welcher Sockel für Prozessoren sich derzeit überhaupt noch lohnt, schaut in den folgenden Artikel auf MeinMMO. Hier erklären wir euch im Detail, wo die Unterschiede liegen und für wen sich welcher Sockel am besten eignet: AMD: Lohnt sich AM4 noch oder sollte man gleich AM5 kaufen?