The Division sollte ursprünglich ein MMO wie WoW werden, verzichtete auf Gameplay, das jeden Shooter auszeichnet

Offizielles Artwork zu The Division 2

The Division ist heute ein etablierter Loot-Shooter, aber wie die Entwickler verraten, wäre es fast ein völlig anderes Spiel geworden.

In einem offiziellen Video auf YouTube haben zwei Entwickler von Massive Entertainment – Drew Rechner (Creative Director) und Fredrik Thylader (Game Director) – über die Entwicklung und die Ursprünge von The Division gesprochen und dabei den Loot-Shooter gezockt.

Während des Videos kommen die beiden Entwickler unter anderem auf das Kampfsystem des Spiels zu sprechen, und Drew Rechner erklärt dabei, dass The Division in den Anfängen ein ganz anderes Spiel gewesen sei.

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Ubisoft zeigt den neuen DLC von The Division 2 im Trailer

The Division verzichtete ursprünglich auf Shooter-Aspekte

Was genau sagen die Entwickler? Rechner erzählt, dass sie für die Kämpfe ein Prinzip hatten, das sie „OPE“ nannten. Das steht für „Observe, Plan, Execute“ (deutsch: „Beobachten, Planen, Ausführen“).

„OPE“ beschreibt den Moment, wenn ihr in The Division beispielsweise eine große Halle mit haufenweise Feinden betretet und zunächst aus der Deckung heraus die Gegner und den Raum selbst analysiert, kurz überlegt, wie ihr anschließend am besten vorgeht, und dann den eigentlichen Kampf gegen die bis dato unalarmierten Gegner einleitet.

Rechner führt allerdings aus, dass eine Weile gedauert habe, bis sie an diesen Combat-Loop angekommen seien. The Division sei ursprünglich ganz anders gewesen: „Als wir anfingen, an The Division zu arbeiten, war es noch ein MMO wie World of Warcraft. Die Skill-Komponente gab es damals noch nicht. Es gab nicht die traditionellen Shooter-Aspekte.“

Fredrik Thylander ergänzt, dass The Division früher sogar eine sogenannte Hotbar (auch: „Aktionsleiste“) hatte. Eine Hotbar ist in vielen MMORPGs das Zentrum der Steuerung und wird meistens in Form einer Leiste am Bildschirmrand dargestellt. Sie dient etwa dem Einsetzen von Fähigkeiten und Gegenständen.

Heute zählt die „The Division“-Reihe zu den besten Loot-Shootern auf dem Markt und begeistert seit vielen Jahren etliche Spieler. Dabei schafften es die Entwickler, das MMO-Prinzip des Lootens und Levelns erfolgreich mit Shooter-Gameplay zu verknüpfen. Manche Gamer glauben, sogar aktuelle Erfolgstitel können von Ubisofts Loot-Shooter etwas lernen: Gamer zockt ARC Raiders rund 400 Stunden, versteht dann durch The Division 2, was dem Extraction-Shooter fehlt

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