Mit Honor of Kings: World ist in China gerade das größte MMORPG 2026 gestartet. Ein bekannter YouTuber hat sich auf die Server begeben und erklärt, wie sein erster Eindruck aussieht.
Um wen geht es? Kanon ist ein MMORPG-YouTuber und gerade für seinen Blick nach Asien bekannt. Er spielt dort viele der im Westen noch nicht erhältlichen MMORPGs und verrät, wie gut oder schlecht sie wirklich sind. Dabei hat er schon dutzende Titel ausprobiert und nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um Monetarisierung geht.
In seinem neuen Video auf YouTube hat er das bereits für den Westen angekündigte Honor of Kings: World ausprobiert. Dabei teilt er seinen ersten Eindruck nach 6 Stunden im Spiel und verrät, was man vom großen Ableger halten kann.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Honor of Kings: World sehen:
Besser als gedacht
Was ist sein Eindruck vom MMORPG? Im Video zeigt sich der MMO-Experte überrascht von Honor of Kings: World. So erklärt er, dass seine Erwartungen anfangs eher niedrig waren, doch nach den ersten sechs Spielstunden würde er die Note A- vergeben.
So sei das Kampfsystem leicht zu lernen, dafür aber schwer zu meistern. Es gibt nur wenige Skills, dafür muss man sie klug in Kombo-Ketten verbinden, um Extra-Angriffe auszuführen. Gleiches gilt auch für das perfekte Ausweichen und Parieren von Boss-Mechaniken. Laut ihm sei es kein reines „Button-Smashing“.
Er hebt auch lobend die PvP-Modi, die vom Standard abweichen, hervor. So gibt es neben 1vs.1-Arenen im typischen Format auch einen 4vs.4-Modus, der ihn an Payload aus Overwatch erinnert. Das PvP soll schon früh freigeschaltet werden und macht laut ihm viel Spaß.
Im PvE hingegen war er überrascht von den frühen Story-Bossen. Diese sind ihm positiv aufgefallen und waren von Anfang an eine Herausforderung. Kanon meint hier, seine Erwartungshaltung an das Endgame in Dungeons und Raids sei deshalb gestiegen.
Wie viel MMORPG steckt wirklich drin? Kanon stellt schon zu Beginn seines Videos klar, dass Honor of Kings: World kein klassisches MMORPG wie WoW und Co. ist. Stattdessen beschreibt er es als Hybrid aus Genshin Impact und MMORPGs.
So spielt man die Hauptstory zwar solo, sieht aber die Silhouetten anderer Spieler in der Nähe und kann mit ihnen interagieren. Statt tausender Spieler soll man laut Kanon nur 22 gleichzeitig sehen können, was das „Massive“ aus MMORPGs schon sehr stark einschränkt.
Außerdem teilt man sich außerhalb von Gruppen keine Gegner in der Open World, man kann sich jedoch durch die Silhouetten jederzeit mit anderen verbinden.
Was wiederum für ein MMORPG spricht, sind die vielen unterschiedlichen Klassen im Spiel. Diese hängen mit dem Mutter-Spiel Honor of Kings zusammen und können bei der Charakter-Erstellung gewählt, im Spiel freigeschaltet und gewechselt werden. Dafür sei laut dem YouTuber aber etwas Grind oder Echt-Geld nötig, falls man schnell alles freischalten will.
Was ist das überhaupt für ein Spiel? Honor of Kings: World ist so etwas wie das LoL-MMORPG für die Spieler aus China. Das MOBA ist der große Konkurrent von League of Legends dort und wagt mit World nun sein bislang größtes Spin-off, das eine große Menge Spieler anspricht.
Honor of Kings: World führt die Fans in für sie bekannte und beliebte Orte aus dem Mutter-Spiel und besticht neben moderner Comic-Grafik auch mit einer extrem großen Spielwelt und vielen Inhalten.
Ähnlich wie Where Winds Meet setzten die Entwickler jedoch auf ein hybrides System, das den Titel für Fans von MMORPGs und Fans von Action-Spielen wie Genshin Impact interessant machen soll.
Honor of Kings: World wird auch in Deutschland erscheinen. Wer sich nicht wie der YouTuber über Umwege auf die chinesischen Server schleichen will, kann sich aktuell ganz einfach für den kommenden Alpha-Test anmelden. Wie das geht, erklärt MeinMMO-Experte Karsten Scholz in seinem MMORPG-Rückblick: Mit etwas Glück könnt ihr bald das wohl größte neue MMORPG 2026 auf dem PC spielen
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das heisst noch nichts, wäre nicht das erste mmorpg das dann doch nicht wie erwartet ist und dann flopt