Mit dem Masterworking (auf Deutsch: Vollendung) verbessert ihr in Diablo 4 die Affixe auf euren Items. Ihr könnt die Affixe, die „kritisch“ erhöht wurden, aber noch weiter verbessern – auch nach der maximalen Stufe 12. Und dafür braucht ihr keine Mats aus der Grube.
Was ist die Vollendung? Die Vollendung (Masterworking) ist ein neues Crafting-System, das in Season 4 von Diablo 4 hinzukam. Damit verbessert ihr beim Schmied alle Affixe auf einem Item. Und mit jeder 4. Stufe wird eines der ausgerüsteten Affixe enorm, oder auch „kritisch“, verbessert. Dieses stärkere Affix wird blau, danach gelb und in seltenen Fällen orange, wenn es ein drittes Mal verbessert wird.
Für das Vollenden benötigt ihr bestimmte Materialien, die ihr nur in der Grube bekommt – eine neue Endgame-Aktivität in Season 4. Aber es gibt auch eine Möglichkeit, die „kritisch“ verbesserten Affixe weiter zu verbessern, ohne die wertvollen Mats aus der Grube zu verbrauchen – selbst, wenn ihr bereits die maximalen 12 Stufen der Vollendung ausgeschöpft habt.
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Diablo 4: Die Entwickler erklären das neue Item-System und den neuen Endgame-Dungeon
Auf Reddit präsentiert der Nutzer „exwind1166“ am 12. Juni ein Amulett, das als Affix „+5 Ränge auf Versessener Kommandant“ besitzt. Dieses Affix hat er, wie aus seinem Post hervorgeht, 12-mal mit dem Masterworking (MW) verbessert. Er schreibt, er bekam dabei drei „kritische“ Verbesserungen auf das Affix.
Daraufhin hat er dasselbe Affix durch das Verzaubern beim Okkultisten offenbar weiter aufgewertet. Dadurch habe er +2 weitere Ränge auf den Skill „Versessener Kommandant“ erhalten. In den Kommentaren merkt der Nutzer an, „pures Glück“ gehabt zu haben, drei „kritische“ Verbesserungen auf ein Affix zu bekommen.
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So verbessert oder verändert ihr „kritische“ Affixe
Wie kann ich stärkere Affixe verbessern? Konkret bedeutet das: Ihr könnt Affixe mit der Vollendung verbessern und die „kritischen“ Verbesserungen beim Okkultisten weiter verstärken. Es ist also gut möglich, dass ihr einzelne Affixe dabei stark verbessert. Zwar haben wir keine 12-fache Verbesserung getestet, aber ein 4-fach verbessertes Affix.
Dabei haben wir Folgendes festgestellt:
„kritisch“ verbesserte Affixe können durch das Verzaubern weiter aufgewertet werden.
„kritisch“ verbesserte Affixe können neu gerollt werden und werden dadurch zu neuen, „kritischen“ Affixen, offenbar in derselben Farbe:
Die 4. Vollendung erhöhte “Intelligenz” kritisch.Wir “rollten” Intelligenz neu und wählten Geschicklichkeit.Auch die Geschicklichkeit war dann direkt “blau”.Geschicklichkeit konnte dann noch weiter verbessert werden.
Brauche ich die (vollständige) Vollendung dann überhaupt? Ja. Die stärksten Verbesserungen bekommt ihr schlichtweg nur durch die Vollendung beim Schmied und mit den Mats aus der Grube. Und mit jeder 4. Stufe erhält ein Affix eine „kritische“ Verbesserung. Daher lohnen sich da die 12 Stufen, wenn ihr das meiste aus eurer Ausrüstung für eure Endgame-Builds herausholen wollt.
Das Verzaubern beim Okkultisten ist in etwa praktisch, wenn ihr einzelne Affixe verbessern wollt, euch die Mats aus der Grube fehlen oder ihr Affixe „umrollen“ wollt, damit sie zu euren Builds passen.
Was sagt die Community dazu? Die meisten Nutzerinnen und Nutzer wirken in den Kommentaren unter dem Reddit-Beitrag überrascht darüber, dass man vollendete Affixe weiter verbessern und sogar ersetzen kann. „Backstab_Bill“ fragt im Kommentar: „Man kann ein vollendetes [Affix] in andere vollendete umwandeln?“ Darauf antwortet jemand: „Wenn du ein kritisches Masterworking-Affix in ein anderes Affix verzauberst, behält es die kritischen Masterworking-Werte bei.“
Seid ihr mit dem Ergebnis von der Vollendung unzufrieden, habt ihr darüber hinaus immer die Möglichkeit, die Ränge auf einem Item beim Schmied gegen Gold zurückzusetzen. Findet ihr neue Items, ersetzt ihr die alten einfach dadurch. Aber: Ihr solltet eure alten, verbesserten Items nicht verkaufen. Auch nicht bei chronischem Goldmangel.
In Diablo 4 laufen aktuell Geburtstags-Events, die euch starke Boni und coole Skins verschaffen. Spieler meinen jedoch, dass die Entwickler eine Chance verpasst haben, was die Weltbosse betrifft.
Was sind das für Events? Am 6. Juni 2023 hatte das ARPG seinen Release und zu diesem Anlass finden in Diablo 4 aktuell zwei Events statt. Der „Marsch der Goblins“ schmeißt mehr Schatzgoblins ins Spiel, die gleichzeitig auch mehr Beute dabei haben. Zusätzlich verschafft euch der „Segen der Mutter“, der zweite Teil des Events, zwei starke Boni, die noch bis zum 20. Juni laufen:
25 % mehr Erfahrung
50 % mehr Gold
Auf Reddit feiern die Spielerinnen und Spieler vor allem die kostenlosen Skins, die sie aktuell im Shop abholen können. Andere schreiben auf Reddit, sie finden es besonders cool, dass Schatzgoblins zur Zeit Loot-Taschen droppen – das würden sie sogar gerne beibehalten. Was die Weltbosse in Diablo 4 angeht, haben die Entwickler jedoch gepennt, finden manche Spieler.
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Diablo 4: Der Trailer zu den Events für den 1. Geburtstag des Action-RPGs
„Knorzer sollte mehr Lebenspunkte bekommen“
Wo haben die Entwickler gepennt?Auf Reddit merkt der Nutzer „SilverKnight05“ am 11. Juni an, Blizzard habe beim Jubiläums-Event mit den Weltbossen eine Chance verpasst. Das treffe für ihn besonders bei Knorzer zu.
Dazu schreibt er: „Ich erinnere mich an die Zeit vor Season 1, als wir alle 10 Minuten damit verbracht haben, den Boss zu töten. In zufälligen Abständen tauchten dabei Schatzgoblins auf und rannten herum. Das hat so viel Spaß gemacht.“
Jetzt, wo die Spielercharaktere so stark seien, könne man nicht mal mehr den Boss oder die dazugehörige Musik richtig erleben. Für das Event hätten die Entwickler die Lebenspunkte von Knorzer erhöhen sollen. Auch Schatzgoblins und „Schreine der Gier“ sollten dort regelmäßig auftauchen.
Was sagen andere Spieler dazu? Der Nutzer „CyberSolidF“ stellt auf Reddit fest: „Auf Weltstufe 3 sind [Weltbosse] tatsächlich ein interessanter Kampf. […] Weltstufe 4? Da sind normalerweise nach ein paar Sekunden tot.“ Und ein anderer Nutzer meint auf Reddit, Weltbosse sollten auf Weltstufe 4 Level 300 haben. Ein Nutzer antwortet: „[Level] 200 ist genug. Aber mit viel mehr und besserem Loot.“
Der Nutzer „dougie_fresh121“ schlägt vor, es sollte eine Art Portal geben, das Spieler zu der „Gequälten“ Version des Weltbosses bringe. Nutze man es nicht, kämpfe man einfach gegen die „normale“ Variante.
Was sagt ihr zu dem Event und insbesondere den Weltbossen? Findet ihr es gut, dass sie innerhalb von Sekunden umkippen, oder sollten ihre Lebenspunkte erhöht werden? Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar. Mittlerweile haben die Entwickler die XP- und Gold-Boni für die Events in Diablo 4 mit einem Patch angepasst, aber der Weg dahin war ziemlich chaotisch.
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Viele Spieler, die sich durch Dark Souls, Bloodborne oder Elden Ring gekämpft haben, nutzten auf ihrem Abenteuer verschiedene Guides als Hilfestellung. Chefentwickler Hidetaka Miyazaki findet das völlig legitim, gleichzeitig sieht er Verbesserungsbedarf bei seiner eigenen Arbeit.
Was hat es mit den Guides auf sich? Jeder, der schon einmal ein Spiel von FromSoftware angefasst hat, weiß: Große Hilfestellungen von Seiten der Entwickler sind hier nicht zu finden.
Ihr werdet in fremde Welten geworfen, die wenig erklären und vor allem anfangs für viele Fragezeichen sorgen. An dieser Stelle teilen sich die Spieler in zwei Lager: Jene, die das Spiel völlig blind und ohne Hilfe zocken wollen, und die anderen, die auf Guides aus dem Internet oder Lösungsbücher zurückgreifen.
Hidetaka Miyazaki, der Chefentwickler der Spiele, hat seine ganz eigene Meinung zu Guides, die er im Interview mit PC Gamer erklärte.
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Elden Ring zeigt den DLC “Shadow of the Erdtree” im Story-Trailer
Guides sind legitim, aber nicht das Ideal
Was sagt Miyazaki? Dem kreativen Kopf hinter den Soulsborne-Spielen ist natürlich bewusst, dass Fans seiner Werke zu Guides greifen.
Natürlich werden die Spieler Anleitungen zurate ziehen, und es wird im Internet und in ihren Communitys eine Fülle von Informationen geben, wo sie Zugang zu den Geheimnissen und Strategien haben. Das erwarten wir.
Trotzdem unternimmt FromSoftware nicht den Versuch, diesem Trend entgegenzusteuern und noch kompliziertere Spiele zu entwickeln. Im Gegenteil: Laut Miyazaki sollen Elden Ring und Co. sehr wohl ohne Guides spielbar sein.
„Wir machen oder planen nichts mit dieser Voraussetzung. Wenn überhaupt, versuchen wir, auf den Spieler einzugehen, der völlig blind ist und auf natürliche Weise weiterkommen möchte.“
Im Idealfall soll es also möglich sein, Elden Ring ohne Guides zu spielen. Scheitert ihr daran, seid nicht ihr Schuld. Wenn jemand ohne Hilfe anfängt und sein Spiel nicht schafft, gibt es laut Miyazaki „von unserer Seite noch Raum für Verbesserung“. Blind-Spieler sollen in Zukunft noch stärker einbezogen werden.
Braucht ihr für den DLC Guides? Die kommende Erweiterung Shadow of the Erdtree wird wieder zahlreiche Fans zu Guides führen. Immerhin richtet sich der DLC an Spieler im Endgame.
Aber das genau das ist für Miyazaki ein Grund, den Spielern zu vertrauen, dass sie die neuen Geheimnisse selbst entdecken. Auch die Herausforderungen des DLCs, die schon beim Anspielen vor allem in Form knackiger Bosse zum Vorschein traten, sollen ohne Guides zu meistern sein.
Wer sich (zwangsläufig) durch das Hauptspiel gekämpft hat, ist gut ausgerüstet und bringt genügend Erfahrung mit, um die Erweiterung auch ohne Hilfe zu schaffen, sagt Miyazaki. Nutzt ihr selbst Guides oder spielt ihr komplett blind? Um den DLC überhaupt zu betreten, müsst ihr zwei Bosse des Hauptspiels besiegen – einen davon haben rund 60 % aller Spieler aber noch nicht besiegt.
NoWay, der größte Twitch-Streamer zu League of Legends in Deutschland, stand kurz davor, den Rang Challenger zu erreichen. Und sein Chat versuchte ihn dazu zu bringen, seinen Flug dafür zu verpassen.
Warum soll NoWay seinen Flug verpassen? Der Twitch-Streamer NoWay befand sich bis vor Kurzem in Mexiko. Auch an seinem Abreisetag streamte der größte deutsche „League of Legends“-Streamer. Im YouTube-Video betonte er mehrfach, dass er pünktlich aufhören muss zu streamen, da er sonst Gefahr laufe, seinen Flug zu verpassen.
Doch sein Chat hatte ganz andere Pläne und versuchte ihn dazu zu bringen, seinen Flug absichtlich zu verpassen. Der Grund dafür war seine Win-Streak und die Tatsache, dass er kurz davor stand, „Challenger“, den höchsten Rang in LoL, auf den nordamerikanischen Servern zu erreichen.
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„Hört auf, mir gegen meinen Willen Geld zu schenken“ – So verwirrt war Gronkh von seiner ersten Donation auf Twitch
Ich könnte das Bett vor die Tür schieben
Was sagt NoWay zu der Situation? Der Streamer betonte im YouTube-Video des Streams noch einmal, dass er seinen Flug auf gar keinen Fall verpassen könne. Daraufhin kam sein Freund und Streamer-Kollege Karni in sein Zimmer geplatzt und tadelte die Zuschauer, dass sie NoWay keine Flausen in den Kopf setzen sollen. Karni äußerte, er bleibe „keinen scheiß Tag länger in diesem Airbnb.“ Auf der anderen Seite warte ein „klimatisiertes Hotel mit Gym und Frühstück.“
Dabei drohte er seinem Freund scherzhaft, dass er zur Not den Stecker ziehen würde, wenn es sein müsste – da kenne er nichts. NoWay überlegte daraufhin gemeinsam mit seinen Zuschauern, was er tun könnte, um seinen Flug absichtlich zu verpassen. Er brachte scherzhaft die Idee vor, dass es wohl am sinnvollsten wäre, „einfach das Bett vor die Tür zu stellen“, damit niemand mehr reinkommen könne.
Hat er den Rang Challenger in diesem Stream erreicht? In diesem Stream auf Twitch konnte NoWay den Rang nicht mehr erreichen. Ärgerlich ist hier vor allem, dass NoWay nur noch 73 Punkte bis zum Challenger gefehlt haben. Laut seiner eigenen Aussage hätte er durch das letzte Spiel es zumindest noch in die Top 300 auf den nordamerikanischen Servern schaffen können. Durch die Niederlage im letzten Spiel blieb ihm dies jedoch verwehrt.
Am 25. Oktober erscheint mit Call of Duty: Black Ops 6 ein neuer Teil der Shooter-Reihe. Der bringt nicht nur ein neues Movement ins Spiel, denn: Es kommt ein beliebter Modus zurück und Spieler meinen, das sei der einfachste Weg, um Cheater zu erkennen.
Um welchen Modus handelt es sich? Es handelt sich um den Kinomodus, der ein fester Bestandteil der „Black Ops“-Teile von Call of Duty ist. Der Modus ermöglicht es den Spielerinnen und Spielern, ein vergangenes Match erneut anzusehen.
Die Entwickler schreiben auf der Website dazu, es wäre kein Black-Ops-Spiel, wenn Spieler „nicht die ganze Action im Kinomodus noch einmal erleben könnten.“
CoD: Black Ops 6 bringt nicht nur den Kinomodus zurück, sondern auch ein neues Movement:
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CoD: Black Ops 6 zeigt im Gameplay das neue Omni-Movement
Der Kinomodus lässt euch Matches erneut erleben
Wofür ist der Modus gut? Der Modus ist insbesondere für zwei Aspekte gut:
Ihr habt die Möglichkeit, euer eigenes Gameplay erneut zu sehen und in zukünftigen Matches anzupassen und zu verbessern. Darüber hinaus könnt ihr euch Video-Clips erstellen, was insbesondere Content Creators freuen könnte.
Ihr habt die Möglichkeit, das Gameplay eurer Feinde anzuschauen und Momente erneut zu erleben, die ihr während des Matches nicht erfassen konntet.
Der Kinomodus könnte Cheatern das Leben somit schwer machen, denn: So ist es möglich, manche von ihnen „auf frischer Tat“ zu ertappen. Das ist in etwa der Fall, wenn sie offensichtlich durch Wände aimen und ihren Gegner exakt mit ihrer Waffe verfolgen können. Mit dem Kinomodus habt ihr zudem die Möglichkeit, Clips zu speichern, die eure Vermutung bestärken können.
Wie reagiert die Community? Am 6. Juni hat der laut GGRecon bekannte Leaker „BobNetworkUK“ bereits auf X vermutet, dass es einen Kinomodus geben wird. Ein Nutzer schreibt in seinem Kommentar auf X dazu: „Wenn das wahr ist, ist das der einfachste Weg, Cheater zu bestätigen.“
Das Thema wird in verschiedenen Posts auf X aufgegriffen. Ein paar andere Nutzer wünschen sich den Modus auch für Warzone (via X). Und andere merken auf X an, der Kinomodus schaffe viele Möglichkeiten für Content Creators. Viele bezeichnen es als „Großen Win“ für den neuen Teil der Reihe.
Final Fantasy XIV gehört zu den beliebtesten MMORPGs auf dem Markt. Mit der neuen Erweiterung Dawntrail wird das Spiel auch eine neue Funktion erhalten, die die Dungeons noch besser machen soll.
Die Dungeons sind ein Hauptbestandteil des Spiels und bekommen mit der neuen Erweiterung eine Verbesserung, die sie angenehmer macht.
Hier seht ihr die zwei neuen Jobs von Dawntrail im Video:
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Final Fantasy XIV: Das sind die 2 neuen Jobs in Dawntrail – Piktomant und Viper in unter 2 Minuten
Express-Knopf zum Dungeon-Boss
Welche Funktion soll besser werden? Nachdem man einen Bosskampf nicht geschafft hat, konnte man sich bislang wieder in die Nähe des Bosses teleportieren. Je nach Dungeon war das aber nicht immer sehr nah dran, sodass man einen kleinen „Walk of Shame“ bis zum Boss hinlegen durfte.
Mit der neuen Erweiterung des MMORPGs ändert sich der Telerotations-Mechanismus. Wer nach dem gescheiterten Bosskampf wieder zum Boss will, kann das jetzt ohne Umwege tun.
In einem Video zeigt der X-Nutzer @FrostyTVstream, wie das geht. Achtung, kleiner Spoiler zum ersten Dawntrail-Dungeon voraus:
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Wie im Video zu sehen ist, kann die gesamte Gruppe sich ohne Umwege direkt vor die Arena des Bosskampfes teleportieren und quasi sofort mit dem nächsten Versuch loslegen.
Soll das Neueinsteigern helfen, schneller voranzukommen? Im März gab Naoki Yoshida bekannt, dass er kein Skip-System für Neueinsteiger mit Dawntrail einführen würde. MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz meinte damals, das könnte der vielleicht größte Fehler von Yoshidas Karriere sein.
Das neue System richtet sich an alle und soll die Level-Phase jetzt nicht bedeutend beschleunigen, man muss sich den Weg bis zum Endgegner also weiterhin freikämpfen und kann nicht einfach von Boss zu Boss skippen.
Wenn die Kühlpaste nicht oben auf der CPU, sondern darunter zwischen den Pins des Sockels haftet, ist die Angst rasch da. Doch Reddit hat direkt beruhigende Antworten parat, die euch helfen, in Zukunft Ruhe zu bewahren – und richtig zu putzen.
Wie kann Kühlpaste in den CPU-Sockel geraten? Beim Zusammenbau eines PCs gehört das Einsetzen der CPU in den Sockel, gefolgt vom Aufsetzen des Kühlkörpers, wohl zu den Schritten, vor denen der meiste Respekt herrscht. Wahrscheinlich spätestens jetzt auch bei dem Nutzer, der auf Reddit um Hilfe fragt, da er seinen CPU-Sockel verschmutzt hat.
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Denn buchstäblich zwischen Kühler und CPU gehört eine wärmeleitende Paste. Allerdings kann diese beispielsweise überquellen und bei den Versuchen, das Malheur zu beheben, auch an die Pins der CPU oder in den Sockel geraten.
Wir zeigen euch, was in solch einem Fall zu tun ist. Hierfür nutzen wir die hilfreichen Antworten auf Reddit und ein Video des Tech-Youtube-Experten JayzTwoCents.
(Vielleicht) bedrohlicher, aber auf alle Fälle weit mysteriöser sind USB-Sticks, die aus irgendwelchem Mauern in der Öffentlichkeit ragen. Was hat es damit auf sich?
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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Umgang mit Wärmeleit-Paste auf einem CPU-Sockel
Ist Kühlpaste im CPU-Sockel oder an den Pins des Prozessors schlimm? Nein, erstmal ruhig Blut. Denn wenn ihr kein Flüssigmetall verwendet habt – was eher selten der Fall sein sollte – ist Kühlpaste an den Pins nichts Dramatisches. Denn sie beschädigt keine Komponente und sie leitet keinen Strom.
Ihr könnt also die CPU trotz verschmutzter Pins einfach einsetzen, sobald die Paste getrocknet ist. Einzige Bedingung ist, dass es so wenig ist, dass der Kontakt nicht verhindert wird. Hierauf weist auch der Top-Kommentar (mehr als 5000 Upvotes), geschrieben von Reddit-Nutzer Positive-Olive3530, hin.
Wie ist der CPU-Sockel oder wie sind die CPU-Pins zu reinigen? Zuerst einmal: Strom aus, sobald ihr am Mainboard werkelt. Die einfachste Methode zur Reinigung ist, eine weiche Zahnbürste mit Isopropanol-Alkohol zu befeuchten und damit vorsichtig über die Pins im Sockel oder an der CPU zu streichen. Der Alkohol zersetzt die Kühlpaste und die Borsten streifen sie ab.
Sobald alle sichtbare Paste entfernt worden ist, trocknet die Pins vorsichtig mit einem Tuch ab und/oder wartet einfach eine Weile, bis dies von allein geschieht.
Aber wie bekomme ich die Paste weg vom Sockel und vom Mainboard? Ihr blast ihn fort, kein Witz: Besprüht den vorgereinigten Sockel mit einer größeren Menge an Isopropanol-Alkohol. Anschließend nehmt ihr eine Dose mit Druckluft (oder ähnliches), um die Flüssigkeit mit der in ihr gelösten, verflüssigten Paste herausblasen. Dafür sollte das Mainboard aber ausgebaut sein.
Wer die beschriebenen Schritte von einem Experten für PC-Hardware vorgeführt bekommen möchte, schaut gerne dieses Youtube-Video von JayzTwoCents an. Er nimmt sich einer viel schlimmeren Kühlpasten-Sauerei an, als sie dem obigen Reddit-Nutzer passiert ist.
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Wer sich abseits von Hardware und den Fallstricken bei ihrem Zusammenbau zu einem kompletten Gaming PC auch für Handys interessiert, für den oder die hätten wir auf MeinMMO auch etwas im Angebot. Hier geht es nicht darum, selbst Hand anzulegen, doch es halten sich bis heute einige fragwürdige Geschichten um ihre Nutzung. Wir haben euch sechs Mythen rund um Handynutzung aufgelistet, die ihr keinesfalls länger glauben solltet.
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Helldivers 2hat seine Spieler jüngst in ein Dilemma gestürzt. Sie sind gerade am Rätseln, wie man es am besten löst – und was die Konsequenzen sein könnten.
Auf Marfark rufen Kinder um Rettung, die sich dort in einem Krankenhaus befinden.
Auf Vernen Wells hingegen wurde ein Sprengstofflager gefunden. Das wiederum könnte man nutzen, um „MD-17-Panzerabwehrminen“ herzustellen, die im Kampf gegen die Automatons dringend gebraucht werden.
Das Fiese: Die Helldivers befinden sich hier in einer Batman-The-Dark-Knight-Situation, in der nur eines der beiden Ziele erreichbar ist. Dort stellte der Joker Batman vor die Wahl: Entweder, er rettet mit Rachel seine große Liebe, oder mit Harvey Dent den moralischen Anwalt, den Gotham so dringend brauchte.
So ähnlich sieht es auch im Spiel gerade aus: Nur der erste Planet, der befreit wird, bestimmt, welche der beiden Optionen letztlich zum Tragen kommen.
In der Helldivers-Community zeichnet sich derweil ab, in welche Richtung sie gehen wollen. Doch welche Konsequenzen das haben wird – da sind sich einige noch nicht sicher.
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Helldivers 2 schickt euch mit dem neuen Warbond „Viper Commandos“ in den Dschungel
Die meisten Helldivers wollen die Kinder retten und hoffen aufs Beste
Momentan zeichnet sich deutlich ab, dass die Helldivers die moralische Wahl treffen und sich auf den Weg machen, die kranken Kinder zu retten.
Einige witzeln zwar noch, es werde nun langsam wirklich Zeit, sich mal die Minen zu holen – denn die gibt es mittlerweile schon zum dritten Mal als Option bei solchen Befehlen, und schon die ersten beiden Male fiel die Wahl auf die jeweils andere Variante – doch insgesamt sind sich alle einig, dass es bedeutend wichtiger sei, die Kinder zu retten.
Da spielt offenbar auch Neugier mit: Viele sind gespannt darauf, welche Entwicklung die Rettung auf die kommenden Wochen hätte. Denn bei den Minen ist relativ klar: Holt man die, gibt es eben die Minen als zusätzliche Ressource.
Gleichzeitig zittern auch ein paar, welche Konsequenzen die Entscheidung haben könnte. Denn dass die Helldivers-Befehle manchmal ungeahnte Folgen haben, die deutlich schlimmer als angenommen sind, zeigte bereits die Vergangenheit.
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Angesichts des teilweise sehr morbiden Humors fürchten einige, dass den Kindern vielleicht ein schlimmeres Schicksal in Aussicht steht, wenn man sie rettet. Das teilen sie im Subreddit zu Helldivers:
„Was, wenn sie SEAF Verstärkungen sind, die man in den Kampf beruft?“ merkt User mem0ri an (via Reddit).
„Spoiler – die Kinder werden als Schild genutzt werden“ befürchtet User Superhen281 (via Reddit).
„Ich bete, dass man am Ende einfach nur ein mittelmäßiges selbstgemaltes Bild von den Kindern bekommt, die man sich ins Schiff hängen kann“, kommentiert User Aeayx (via Reddit).
Aber: Das bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ehrt es die Community, dass man sich offenbar großteils dafür entschieden hat, den Kindern in Not zu helfen, anstatt den „oh, coole neue Waffe“-Weg einzuschlagen. Wie es ausgeht, dürfte sich in Kürze zeigen, denn der aktuelle Befehl endet in wenigen Tagen.
Auch die große Vorlage zu Helldivers, Starship Troopers, setzte sich satirisch mit einer militärischen Gesellschaft auseinander, die den Kampf mit intergalaktischen Käfern aufnimmt. Doch der morbide Humor des Kultfilms übersetzte sich nicht bei der gesamten Zuschauerschaft. Dazu meldete sich zuletzt auch der Star des Films und sprach über das Thema – mehr dazu hier.
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Blizzard will das ARPG-Genre zugänglicher für viele Spieler machen, sagt Diablo-Chef Rod Fergusson. Deshalb sei Diablo 4 auch leichter zu verstehen, als seine Rivalen – die „Diablo-likes“.
Im Februar 2024 ging Last Epoch in den vollständigen Release und war für viele Fans eine echte Alternative zu Diablo 4. Fans von Blizzards Hack’n’Slay können aber schnell überwältigt sein, denn die Systeme in Last Epoch sind komplexer.
Blizzards Ziel sei es hingegen, Diablo 4 leichter zugänglich zu machen und damit eine größere Spielerschaft anzusprechen.
Was sind „Diablo-likes“? In einem Interview mit PCGamesN erklärt Rod Fergusson, der Chef von Diablo 4, wie die Entwickler das ARPG dem „Mainstream“ näherbringen wollen. Komplexe Skill-Trees wie in den „Diablo-likes“ gebe es hier deshalb nicht. So nenne er die Genre-Konkurrenten – ähnlich wie man über Soulslikes spreche, sagt er.
Im Oktober kommt die erste Erweiterung zu Diablo 4, Vessel of Hatred:
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Trailer zu Diablo 4 Vessel of Hatred gibt Einblick in die Story der Erweiterung
Diablo 4 sei „leicht zu erlernen“
Warum spricht Diablo 4 mehr Leute an? Blizzards Ziel sei es laut Rod Fergusson, auch Leute anzusprechen, die nicht bereits Diablo spielen. Sie wollen das RPG leicht zugänglich machen. Daher ist Diablo 4 einfacher zu verstehen, ohne die komplexen passiven Skills und Skill-Trees, die man in den „Diablo-likes“ Path of Exile oder Last Epoch findet.
Laut Fergusson versuchen Leute sich manchmal „in eine Nische zu designen“, weil sie der Meinung seien, der Erfolg liege darin, noch härter und komplexer zu sein. „Das ist zwar cool, aber dadurch wird das Publikum nicht größer“, sagt der Diablo-Chef im Interview gegenüber PCGamesN.
Blizzard habe schon immer die Fähigkeit gehabt, dieses „spezielle Genre zu verbessern und es dem Mainstream näherzubringen.“ Diablo sei eine Mainstream-IP, weil die Reihe leicht zu verstehen sei. Die Entwickler versuchen, das Spiel so zu gestalten, dass es für jeden zugänglich sei. „Es ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern“, merkt Fergusson an.
Wozu führt der Wettbewerb zwischen den Rivalen? Die Rivalen „lernen von uns, wir lernen von ihnen, und wir versuchen, uns zu verbessern“, merkt Fergusson an. Dieser kleine Wettbewerb führe dazu, dass sich jeder verbessert.
Die Entwickler von Path of Exile arbeiten gerade an der Fortsetzung und haben dabei auch ein Auge auf Diablo 4. Der Chef von PoE merkt im Interview auf dem Summer Game Fest allerdings an: Viel von Blizzard habe man gar nicht lernen können. Alles, was man hätte lernen können, habe man schon vorher gewusst und gemacht.
Vor Kurzem gaben die Entwickler von Wayfinder bekannt, dass sie ihr Spiel von einem MMO in ein Single-Player-Spiel umwandeln, für das Spieler dann einmalig zahlen müssen. Jetzt ist die neue Version live auf Steam und viele Spieler glauben, dass es genau die richtige Entscheidung war.
Wie steht es um Wayfinder? Schon Mitte Mai haben wir darüber berichtet, dass Airship Syndicate für ihr Spiel Wayfinder den Wechsel von einem MMO und Live-Service-Game zu einem Pay2Play bekannt gab. Damals haben sich viele Spieler über diese Entscheidung negativ geäußert.
Teilweise auch, weil sie schon einiges an Geld in ein Spiel gesteckt haben, dass sie jetzt ohne den Online-Aspekt nicht mehr spielen wollen würden.
Jetzt ist die neue Version live auf Steam und bis zum 25. Juni 2024 könnt ihr euch das „neue“ Wayfinder für 10 % billiger sichern. Aktuell zahlt ihr also 22,05 € auf der Plattform. Ein Trailer kündigte den Launch von Wayfinder Echoes an:
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Wayfinder wechselt vom MMO zu Single-Player
Was ändert sich am Konzept? Wayfinder startete vor einigen Monaten als MMO auf Steam. Als Live-Service-Game konnte das Spiel auf der Plattform, trotz mehrerer „Rettungsversuche“, aber nicht wirklich überzeugen. Letztlich entschied sich das Team einen drastischen Schritt zu gehen, um ihrem Spiel eine weitere Chance zu geben.
„Wayfinder wird alle Online-Voraussetzungen entfernen und ein Einzelspieler-Spiel mit optionalem Drei-Spieler-Koop werden“, heißt es in der offiziellen Ankündigung auf Steam. Um Wayfinder zu spielen, seien also keine Accounts und auch das Einloggen auf Servern nicht mehr erforderlich. Das Team wüsste, dass dies ein großer Schritt sei, aber ein notwendiger, damit das Spiel für immer bleiben könne.
Ebenfalls bedeute dies, dass Fortschritt nicht weiter mitgenommen werden könne, da Speicherstände jetzt lokal und nicht mehr auf den Servern wären. Diese Änderungen bilden die Basis für das große Wayfinder’s Echeos Update.
Community sieht eine zweite Chance für das gescheiterte MMO
Wie reagiert die Community jetzt? Zuvor wurden vor allem negative Stimmen laut und kritisierten die Entscheidung, den MMO-Aspekt fallen zu lassen. Jetzt findet man vor allem in den Kommentaren unter dem neusten Launch-Trailer (via YouTube) viel Zustimmung.
maplesyrupmush9320 schreibt: „Ich liebe das Team dafür, dass sie sich entschieden haben, dieses Spiel nicht sterben zu lassen. Würde ich dafür 10-mal wieder kaufen.“
ReeceHendrix schreibt: „Ungelogen, aber Wayfinder könnte mit diesem Content wirklich ein Comeback machen.“
Komorur schreibt: „All die richtigen Entscheidungen getroffen, wünsche euch den Erfolg, den ihr verdient.“
Naturise1 schreibt: „Gerade 8 Stunden lang durchgespielt und es war der Wahnsinn, 100 % die Veränderung wert.“
umbralbushido8636 schreibt: „Hoffe wirklich das Spiel findet seine Spielerschaft, es verdient nicht zu sterben nur, weil es die Richtung gewechselt hat (zum Besseren meiner Meinung nach).“
Das Team habe sich vor allem dafür entschieden, Wayfinder auf diese Weise noch eine Chance zu geben, weil ihnen die Welt und Charaktere sehr wichtig seien.
Schaut man sich die aktuellen Reaktionen der Community an, zeigen sich viele Spieler auch überzeugt, dass Wayfinder so noch eine zweite Chance haben könnte. Was haltet ihr von dem Wechsel und habt ihr schon in das „neue“ Wayfinder reingeguckt? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare. Eine ähnliche Situation spielt sich gerade um das MMO New World ab: Amazon drückt den Reset-Knopf: Aus New World wird ein Action-RPG – Auch für PS5 und Xbox
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The Division 2 hat auf seiner Ubisoft Forward die Zukunft des taktischen Loot-Shooters präsentiert. Eine Änderung davon betrifft euren langjährigen Agenten, denn dieser soll bald überflüssig werden. Ubisoft möchte auf saisonale Charaktere setzten. Wie das funktioniert, macht Diablo vor.
Was hat Ubisoft angekündigt? Durch die Ubisoft Forward haben die Entwickler von The Division 2 die Chance ergriffen, über die Zukunft des taktischen Loot-Shooters zu sprechen. Jahr 6 steht bald als nächstens an und aus diesem Grund möchte Ubisoft auch neue Features implementieren.
Neben dem zugänglicheren Endgame (via x.com) wird es in Bezug auf euren Agenten eine große Änderung geben. Solltet ihr eine neue Saison spielen wollen, müsst ihr in Jahr 6 ab sofort einen neuen Agenten erstellen. Wer nun glaubt, das System würde man von irgendwo her kennen, dann liegt ihr richtig.
Hack&Slays wie Diablo und PoE sind bekannt für ihre saisonalen Charaktere und den Grind, der damit verbunden ist. Für Loot-Shooter wie Destiny oder The Division ist das aber eher unüblich. Viele langjährige Spieler konnten auf die kommende Änderungen reagieren und ihre Meinungen fallen größtenteils negativ aus.
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The Division 2 feiert mit euch 5-jähriges Jubiläum
„Scheint ein sehr seltsamer Schritt zu sein“
Was sagt die Community zur kommenden Änderung? Die Community ist gespalten, viele langjährige Fans sind nicht zufrieden mit der Entscheidung von Ubisoft. The Division 2 ist ein grindiger Loot-Shooter indem Spieler schon seit Jahren an ihren perfekten Builds schrauben – mit den saisonalen Charakteren würden diese aufpolierten Agenten alle überflüssig werden. Folgende Stimmen lassen sich vernehmen:
„Ich spiele PoE jede Saison, und trotzdem ist es für DIESES Spiel scheiße.“ – BlurredVision18
„Ich stimme zu. Ich liebe sowohl D4, wo ich saisonal spiele, als auch Division 2, aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Spielen, die von Anfang an auf saisonale Charaktere ausgelegt sind.[…]“ – Scaniarix
„[…] Niemand will einen neuen Charakter erstellen und bei null anfangen. Sie hassen es bereits, WONY-Runs zu machen, die drei Stunden dauern. Warum glaubst du, dass sie sich plötzlich auf einer dreimonatigen Basis dafür erwärmen werden? […]“ – RAVENORSE
„Das scheint ein sehr seltsamer Schritt zu sein, ehrlich gesagt. Wenn es schlecht läuft, werden sie viele Veteranen verlieren und letztendlich werden viele Leute TD3 nicht kaufen, wenn das die neue Richtung sein soll.“ – ThaVolt
Ubisoft versuchte schon auf x.com das neue System zu erklären und die Fans zu besänftigen, doch diese sind nicht zufrieden. Es sind vor allem die Veteranen, die mit ihrem Agenten über tausende Stunden gegrindet haben, nur um in Jahr 6 nun einen neuen erstellen zu müssen, mit dem sie nicht sentimental verbunden sind.
Kann das System funktionieren? Das saisonale Modell, indem Spieler pro Saison neu anfangen müssen, kann funktionieren, doch es ist fragwürdig, ob das auch bei The Division der Fall ist. Loot-Shooter sind meist mit viel Grind verbunden – vor allem in Bezug auf das Leveln eures Protagonisten.
Ubisoft müsste radikal die Art und Weise ändern, wie schnell ihr euren Agenten aufleveln könnt und wie oft Materialien und mächtige Ausrüstungen droppen. Diablo 4 macht es mit seiner neuen Saison vor und zeigt, dass der Grind auf das maximale Level in weniger als 3-4 Stunden erledigt ist – während in TD2 Spieler davon berichten 6 Stunden dafür zu brauchen, um von Stufe 30 auf 40 zu gelangen.
Mit der Dark Souls Trilogie stürzt ihr euch in ein düsteres Abenteuer. Lasst euch das befristete Amazon-Angebot nicht entgehen.
Die Trilogie ist eine Reihe von actionreichen Rollenspielen, die für ihre herausfordernde Schwierigkeit, tiefgründige Lore und atmosphärische Spielwelt bekannt sind. Viele Referenzen werden häufig zum legendären Manga Berserk gezogen, da ähnliche Monster in der Welt von Dark Souls auftauchen. Stellt euch der absoluten Herausforderung und genießt den wohlverdienten Geschmack des Sieges, wenn ihr aus eigener Kraft einen schwierigen Gegner bezwingt.
Bei allen drei Teilen bekommt ihr ein knackiges Kampfsystem in Echtzeit serviert, wobei eure Reaktionen ganz klar für den Sieg entscheidend sind. Ihr habt nur begrenzte Ausdauer und könnt nicht unendlich ausweichen. Außerdem müsst ihr stets auf euer Gewicht achten, was bei allen Teilen wichtig ist. Seid ihr zu schwer, seid ihr selbstverständlich ein leichtes Ziel.
Ihr könnt euch auch vermehrt aufs Blocken mit dem Schild konzentrieren, was eine gute Alternative zum Ausweichen darstellt.
Was die Trilogie noch auszeichnet, ist die Vielfalt an Rollenspiel-Mechaniken. Ihr könnt euch zwischen etlichen Waffen, Rüstungen und Fähigkeiten entscheiden, und alles nutzen, was diese Spiele hergeben.
Die Dark Souls Trilogie ist zauberhaft und düster zugleich
Damals hat mich die kryptische Erzählweise abgeschreckt. Ihr müsst nämlich genau aufpassen und könnt sogar einige Situationen in dieser Welt je nach eurer Entscheidung beeinflussen. Der Kern liegt allerdings in der Herausforderung. Selbst normale Gegner haben es meistens in sich und lassen euch nicht so einfach vorankommen.
Jedes Spiel weist natürlich ein paar kleine Unterschiede auf. Im ersten Teil könnt ihr sogar die Rüstungen verstärken, was einen unglaublichen Vorteil darstellt und im zweiten Teil ist kein unendliches Leveln möglich, da die Gegner in den Arealen irgendwann verschwinden. Der dritte Teil ist noch etwas schneller und ähnelt erinnert vom Kampfsystem etwas mehr an Bloodborne.
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Bulma ist eine der zentralen Figuren der Dragon-Ball-Reihe und bekannt für ihre temperamentvollen und manchmal brutalen Aktionen. In einem Reddit-Thread diskutieren Fans, welche ihrer Taten die fieseste war.
Um welchen Charakter handelt es sich? Es handelt sich hierbei um die Wissenschaftlerin Bulma. Sie ist eine zentrale Figur der Dragon-Ball-Reihe, die von Akira Toriyama, der mittlerweile leider verstorben ist, erschaffen wurde.
Viele Fans der Reihe haben Bulma vermutlich als liebevolle Mutter in Erinnerung, die durchaus sehr temperamentvoll sein kann. Der Nutzer Megalitho erinnert sich in einem Thread auf Reddit daran, wie brutal Bulma in der Serie war.
Als Beispiel nennt er die Szene, in der Bulma mit einem Maschinengewehr auf Muten Roshi und Krillin schießt. In dem Thread diskutieren die Nutzer darüber, welche ihrer Taten wohl die brutalste war.
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Dragon Ball Super: Super Hero – Der offizielle Trailer zum Kinofilm
Bulmas erster Auftritt ist bereits brutal
Welche ist ihre fieseste Tat? Ganz sicher sind sich die Nutzer im Reddit-Thread auch nicht darüber, welche ihrer Taten die fieseste sei. Der Nutzer TheKaiminator weist in einem Kommentar auf Reddit darauf hin, dass eines der ersten Dinge, die Bulma jemals getan habe, sei, auf Son Goku zu schießen.
Der Nutzer S1L3NCE_2008 korrigierte die Aussage in einem Kommentar auf Reddit damit, dass Bulma ihn zuerst überfahren hat und dann auf ihn geschossen hat.
Bulma war jedoch nicht die einzige, die brutal mit anderen Menschen umging.
So erinnert sich der Nutzer Odin1806 in seinem Kommentar auf Reddit daran, dass Chi Chi ziemlich brutal war und einige Charaktere verprügelt haben soll, nur weil Son Goku sie nicht geheiratet hatte. Als weiteres Beispiel nennt er auch Cyborg 18, die ziemlich viele Leben auf dem Gewissen haben soll.
Wie stehen die Fans zu Bulmas brutalen Taten? Viele Nutzer verteidigen aber auch das Verhalten von Bulma und sind der Meinung, dass die Charaktere, die von ihrer Wut betroffen waren, es auch verdient hätten.
So ist der Nutzer Zentin24-55 in einem Kommentar auf Reddit der Meinung, dass er sich zwar nicht erinnere, warum sie beispielsweise auf Krillin geschossen habe, aber sicher sei, dass er es verdient habe. Weiterhin geht er darauf ein, dass, selbst wenn es nicht verdient gewesen wäre, es mit Sicherheit eine Vergeltung für eine Tat aus der Vergangenheit sei.
Pandaren sind ein fester Bestandteil von World of Warcraft – aber China hat sich dagegen gewehrt. So sehr, dass wir stattdessen die Draenei bekommen haben.
Draenei und ihre lichtgeschmiedeten Brüder und Schwestern gehören mit zu den beliebteren Völkern von World of Warcraft. Die so liebevoll „Space-Ziegen“ genannten Charaktere sieht man beinahe in jeder Gruppe und sind längst fester Bestandteil der Story geworden.
Doch das war nicht immer so. Denn eigentlich waren die Draenei eine Notlösung und ein Ersatz für ein anderes Volk – die Pandaren.
Aktuell sind Pandaren wieder beliebt – denn es läuft WoW Remix: Mists of Pandaria:
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WoW Remix: Mists of Pandaria – Alle Features in der Übersicht
Was war Blizzards Plan? Als Blizzard auf der BlizzCon 2005 die neuen Völker vorstellen wollte, bekamen lediglich die Horde-Spieler ihr neues Volk zu Gesicht – die Blutelfen. Für die Allianz gab es damals noch kein Ingame-Material, das man zeigen konnte.
Der Grund dafür: Eigentlich wollte Blizzard die Pandaren als neues Volk für die Allianz einführen, aber das wurde von China nicht genehmigt.
Woher stammt die Info? Der Konzeptzeichner Trent Kaniuga hatte das in einem Reddit-Beitrag vor einer ganzen Weile verraten. Als er zu Details gefragt wurde, sagte er:
„Es war ungefähr so: Wir haben Konzepte für die Pandaren-Städte und -Gebäude gemacht und China sagte dann: „Moment, ihr könnt keine Pandas verwenden.“ Also haben wir dann die Draenei gemacht.“
Eine frühe Konzept-Idee der Pandaren.
Was ist das Problem mit Pandas in China? In China haben Pandas seit jeher eine ganz besondere Stellung und werden als eine Art „nationaler Schatz“ angesehen. Daher schaut die Regierung in allen Medien stark darauf, wie und in welchem Kontext Pandas dargestellt werden.
Laut Kaniuga war der Grund, dass Blizzard sich nicht genug Zeit für die Verhandlungen mit den chinesischen Behörden genommen hatte. Kaniuga glaubt, dass China durchaus zugestimmt hätte, es aber einfach mehr Zeit benötigt hätte.
Dass die chinesische Regierung Pandaren letztlich nicht im Weg stand, zeigte dann „Mists of Pandaria“ einige Jahre später – als die Pandaren dann für beide Fraktionen spielbar wurden.
Hat das WoW langfristig geschadet? Das ist wohl schwer zu sagen. Klar ist, dass ein paar Inhalte damals gestrichen wurden, immerhin existierten von den Künstlern bereits Konzeptzeichnungen und Überlegungen für die pandarische Kultur. Allerdings kam die Ablehnung Chinas laut Kaniuga noch so früh in der Entwicklung, dass Blizzard noch genug Zeit hatte, um die Draenei zu entwickeln und besser in die ganze Story von World of Warcraft einzubauen.
Tatsächlich wäre The Burning Crusade aber wohl auch eine Erweiterung mit einem ganz anderen Gefühl geworden, wenn Pandaren schon damals die Spielwelt bevölkert hätten. Die Änderung auf die Draenei war also vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
Oder was denkt ihr dazu?
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Manchmal sind die besten Momente in einem Film dem Zufall oder einer spontanen Idee zu verdanken. So war es auch bei einer ikonischen Szene aus Indiana Jones.
Um welche Szene geht es? Erinnert ihr euch an diesen Moment im ersten Teil von Indiana Jones, wo Harrison Ford alias Indy auf einem Marktplatz steht und kurz davor ist, sich ein dramatisches Duell mit einem Säbelkämpfer zu liefern?
Die beiden Männer werden von einer Schar Schaulustiger umgeben und alles wartet gespannt auf den Moment, dass Indy den Herausforderer mit dem Säbel duelliert.
Aber es kommt anders als gedacht. Während der in schwarze Gewänder gehüllte Schwertkämpfer wild mit seiner Waffe umherwirbelt, zieht Indiana Jones kurzerhand seinen Revolver und schießt den armen Kerl über den Haufen. Daraufhin dreht er sich zur Kamera. Sein Gesicht in diesem Moment spricht Bände: Er hatte einfach keine Lust auf ein ehrenhaftes Duell.
Hier seht ihr die Szene:
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Die Auflösung der Szene passt gut zur Figur des Abenteurers Indiana Jones. Er will sich nicht lange mit dieser unerwünschten Situation aufhalten und wählt den einfachen Weg, der ihn abgebrüht und cool wirken lässt.
Diese Szene stand so aber nicht im Drehbuch und wurde erst am Set geändert. Der Grund dafür: Eine grassierende Krankheit, die das Team und die Schauspieler in ihrer Arbeit einschränkte.
Indiana Jones und der Große Kreis zeigt erstes Gameplay im Reveal-Trailer
Der kranke Harrison Ford hatte keine Lust auf einen Kampf
Was geschah am Set? Teile des Drehteams waren zu dieser Zeit an Dysenterie erkrankt. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Darms, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Erkrankte erleiden unter anderem Bauchschmerzen oder haben Durchfall (via flexikon.doccheck.com)
Auch Harrison Ford war davon betroffen. Als der Tag kam, an dem der Schauspieler mit der Peitsche in der Hand gegen seinen Widersacher antreten sollte, wandte sich Ford an Regisseur Steven Spielberg, der bei seinen Dreharbeiten ganz eigene Rituale pflegt.
Ford bat um eine Änderung der Szene. CNN gegenüber erinnert sich der Schauspieler an diese Zeit:
Wir sollten einen viertägigen Peitschen- und Krummsäbelkampf auf einem Marktplatz filmen. Und ich litt an Dysenterie, ebenso wie viele Crewmitglieder. … Also lag es an mir zu sagen: „Hör mal, ich kann nicht lange außerhalb der Umkleidekabine bleiben. Sollten wir darüber nachdenken, die Szene zu kürzen?“ Und Steven sagte: „Ich habe gerade selbst darüber nachgedacht!“
Also entschied man sich um und ließ Indiana Jones zur unehrenhaften Methode greifen. Wer sich weniger darüber gefreut haben dürfte, war der Schauspieler Terry Richards, der den Schwertkämpfer spielte.
Laut Harrison Ford hatte der nämlich rund vier Monate für den Kampf geprobt. Alles umsonst, weil die Umstände eine Änderung im Drehbuch erforderten.
Trotzdem, oder gerade durch diese Änderung wurde die Szene sehr bekannt und gehört zu den ikonischen Momenten der Figur Indiana Jones. Die lässige Art passt einfach gut zu ihm, außerdem ist es fraglich, ob er gegen einen routinierten Schwertkämpfer im Nahkampf überhaupt eine Chance gehabt hätte, Peitsche hin oder her.
Auch dank Helldivers 2 finden immer mehr Leute zu Starship Troopers. Doch der Film kommt nicht bei allen an, wie gedacht.
Was ist das für ein Film? Starship Troopers ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1997, der sich über die Jahre zu einem Kultfilm entwickelte. Er behandelt satirisch den Kampf einer militärischen Gesellschaft gegen die Bedrohung durch die „Bugs“ und ist dabei ziemlich gewalttätig. Schon beim Release sorgte das aber teilweise für Probleme, da nicht alle den satirischen Ansatz erkennen konnten.
Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt das Spiel Helldivers 2, das offensichtlich von Starship Troopers inspiriert wurde. Durch den Erfolg des Spiels bekam auch der Film wieder jede Menge Zulauf und fand teilweise neue Fans.
Auch der Star des ursprünglichen Films, Casper Van Dien, ist derzeit unterwegs und gibt Interviews rund um den Film, die Verbindung zu Helldivers 2 und auch einem neuen Spiel: Starship Troopers: Extermination.
Das seht ihr hier im Trailer:
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Starship Troopers: Extermination zeigt Kampf gegen Bugs in neuem Trailer
Casper Van Dien spricht über Satire in Starship Troopers
In einem dieser Interviews, gegenüber Gamerant, äußerte sich Van Dien, der damals den Protagonisten „Johnny Rico“ spielte, über die Entwicklung des neuen Spiels, den Film und wie er aufgenommen wird.
Er freute sich deutlich über Entwickler Offworld, die das neue Spiel entwickeln, und betont: „Es war für mich wirklich spaßig, denn sie haben es wirklich verstanden. Das war nicht bei jedem so“, erklärt Van Dien.
In England, erinnert sich Van Dien, habe das Publikum Starship Troopers beispielsweise voll verstanden, weil der Humor dazu passe. In Amerika sei das damals nicht so einfach gewesen, doch auch das sei besser geworden, erklärt der Schauspieler: „In Amerika haben wir es vielleicht damals verpasst, aber jetzt kommen die Leute zurück“, so Van Dien.
Wie läuft das heute? Es sei mehr Publikum dazu gekommen, auch, weil die Leute das neue Spiel, Helldivers 2 oder Halo gespielt hätte.
Und heute heiße es oft: „’Wie konnte jemand übersehen, dass das Satire war?’ Das ist es, was das junge Publikum sagt. Und ich glaube, das liegt daran, dass gebildete Leute es ihnen zeigen, ältere Leute es ihnen zeigen, und auch das Publikum hat heutzutage einfach mehr Weisheit, wenn es um so etwas geht. Aus irgendeinem Grund hat es sich also ein bisschen verändert, die Satire wird viel besser verstanden.”
Wie hat sich die Presse verändert? Auch in der Presswelt sei das heute einfacher. Bei einer Pressekonferenz damals hingegen, so Van Dien, hätte jemand ihn sogar gebeten, einen militärischen Salut zu zeigen.
Er lehnte ab: „Ich bin kein Idiot, vielleicht spiele ich einen im Film, aber so etwas werde ich nicht tun. Für mich war es verwirrend, vielleicht wollte sie mich austricksen, vielleicht hat sie den Film wirklich nicht verstanden.“
Versteht heute jeder Starship Troopers? Wirklich schwer falle es ihm aber teilweise, nachzuvollziehen, wenn Menschen auch heute immer noch nicht sehen würden, was Starship Troopers zuallererst ist:
Nämlich eine Satire. „Ich versuche immer, freundlich zu sein. Und ich versuche zu erklären und Mitgefühl zu haben, denn ich finde es nicht fair, sich über jemanden lustig zu machen, nur weil er noch nicht so weit ist“, erklärt Van Dien: „Vielleicht haben sie nicht genug aufgepasst.“ Darüber könne man verzweifeln: „Ja, weil es so offensichtlich scheint.”
Insgesamt sieht Van Dien aber vor allem Positives in der Wiedergeburt von Starship Troopers, zu der sicherlich auch der Erfolg von Helldivers 2 beitrug. In einem anderen Interview hatte sich der Schauspieler ebenfalls schon zu dem Thema geäußert, betonte aber auch: Man solle gerne anderswo trainieren, dann aber am besten mit ihm im neuen Spiel zu Starship Troopers gegen die Bugs kämpfen.
Riot brachte ein Skin-Bundle für den legendären League of Legends-Spieler Faker heraus. Das Problem: Das Skin-Bundle in der „Signature“-Variante kostet 59.260 RP, was etwa 514,27 € entspricht. Jetzt äußerte sich Game Director Pu „PuPuLasers“ Liu zu den Skins und der Empörung der Spieler.
Was hat Riot zum Ärger um den Skin zu sagen? In einem Interview mit PCGamesN ging es um seltene Skins und wie in Zukunft damit weitergehen soll. Schließlich war der 500-Euro-Skin nicht der erste Skin, über dessen Preis sich die Community von League of Legends geärgert hatte.
Game Director Pu „PuPuLasers“ Liu stellt fest, „Die Leute waren darüber sehr verärgert, nicht nur ein bisschen“. Weiter sagt er: „Ich denke auch, dass es irgendwie gerechtfertigt ist“ League of Legends sei ein „14 Jahre altes Produkt“ und die Spieler „daran gewöhnt, dass alles unter einem bestimmten Preisniveau liegt“.
Doch neben dem Verständnis für den Ärger bei den Fans erklärt er auch, weshalb Riot trotzdem diese Skins braucht.
Faker, dem der Skin gewidmet ist, ist wohl einer der legendärsten LoL-Spieler seither:
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League of Legends – Hall of Legends: Faker Trailer
Die Skins sind zum Angeben da
Warum braucht Riot diese Skins? Der Game Director findet klare Worte, warum Riot die Skins im Spiel hat. Eine kleine Anzahl an Spielern soll sie kaufen und damit angeben können.
„Wir müssen [diese seltenen Skins] haben. Diese Art von Produkten ist für einen sehr kleinen Prozentsatz unserer Spieler gedacht, die sie kaufen und flexen können. […]“. Wer das Geld hat, soll sich die Skins also kaufen und damit angeben können.
Weiter erwähnt er, dass die teuren Skins nur einen sehr kleinen Teil der Skins ausmachen würden, die League of Legends im letzten Jahr erhielt. Er würde auch erwarten, dass das in Zukunft so bleibe, und teure Skins nur einen kleinen Teil ausmachen.
Aber der Game Director ist noch nicht fertig. Ihm sei wichtig, den Spielern mitzuteilen, in welcher Situation sich League of Legends befindet. Es sei ein wettbewerbsorientiertes Spiel, das nur Skins verkaufe und nichts tun wolle, was auch nur irgendwie an Pay2Win erinnert. Der Großteil der Spieler würde deshalb alle Inhalte gratis erhalten.
Für wen sind die Skins gedacht? Pu „PuPuLasers“ Liu gibt zu: „Der Großteil unserer Einnahmen stammt von einem kleinen einstelligen Prozentsatz von Spielern; es ist einfach die Realität, dass die Hobbyspieler, die viel Geld ausgeben, einen unverhältnismäßig großen Anteil an der Rentabilität des Geschäfts haben.“
Das Team von Riot habe darüber nachgedacht, dass es Spieler gibt, die bereit sind pro Monat 200 $ in ihr Hobby zu stecken und Liu sagt „Gott weiß, wie viel ich für Warhammer-Figuren ausgegeben habe“.
„Aber es ist wirklich wichtig, dass wir diese Bereitschaft und die Fähigkeit zum Geldausgeben [für Leute, die es sich leisten können] erfassen“, sagt er im Interview. Riot möchte also auch Spielern, die mehr Geld für Skins ausgeben wollen, etwas zu Kauf anbieten.
Aber sie würden auch betrachten, wer die Skins kaufen würde: „Es würde schlecht für uns aussehen, wenn eine Menge Leute, die bisher nicht viel für League ausgegeben haben, plötzlich das Signature-Paket kaufen würden – wir würden sagen: ‘Oh Gott, was haben wir getan?’“
Wie sollen die Skins dem E-Sport helfen? Riot beteiligt Teams an den ihnen gewidmeten Skins. Der Game Director sagt, 30 % des Umsatzes, nicht Gewinn, würden in den E-Sport fließen.
Außerdem wolle Riot lieber die Spieler, die in der Vergangenheit bereits Geld für das Spiel ausgeben haben, Möglichkeiten bieten, wieder Geld auszugeben, als die Gratis-Spieler anzugehen.
Laut dem Game Director glaube Riot daran, dass es einen zu hohen Prozentsatz an Spielern geben kann, die Geld in ein Free2Play-Spiel stecken. Das würde im Umkehrschluss heißen: „Das bedeutet, dass die Free-to-Play-Erfahrung im Vergleich zur bezahlten Erfahrung nicht gut genug ist.“
Einen lustigen Fund machte die „League of Legends“-Community auf Reddit trotzdem: Während Game Director Pu „PuPuLasers“ Liu selbst wohl ganz schön viel Geld für seine Warhammerfiguren ausgegeben hat, kostet die Spielfigur des 500-Euro-Skins umgerechnet nur etwa 242 € in Korea.
Wer also lieber Spielfiguren statt „League of Legends“-Skins sammelt, kommt günstiger weg. Im „League of Legends“-E-Sport geht es nicht nur auf dem Schlachtfeld ab. Ein Streit zwischen einem Spieler und einem Manager eines chinesischen Top-Teams eskalierte zuletzt ziemlich heftig: Weltklasse-Spieler in LoL will hinwerfen, nachdem ein Streit mit Manager eskalierte
Aktuell läuft auf Steam das Next Fest, bei dem ihr wieder jede Menge neue Spiele entdecken und Demos herunterladen könnt. Die Demo eines Survival-Spiels scheint jedoch alle anderen anzuführen.
Um welches Spiel geht es hier? Once Human ist ein neues Survival-Spiel vom Entwicklerstudio Starry Studio, das am 09. Juli 2024 auf Steam erscheinen soll. Vor allem nach dem Survival-Flop von The Day Before hat Once Human unter den Genre-Fans schnell für Aufmerksamkeit gesorgt und wurde damals quasi zur Hoffnung für viele Spieler.
Once Human ist ein Survival-Sandbox-Spiel.
Mit euren Mitspielern versucht ihr in seiner postapokalyptischen Welt zu überleben, in der eine Alien-Substanz, genannt Stardust, Lebewesen in Monster verwandelt und ihnen übernatürliche Kräfte verleiht.
Es wird PvE-Kämpfe und PvP-Kämpfe gegen anderen Gruppen geben.
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Das Survival-Spiel Once Human erscheint im Juli auf Steam
Wie gut kommt die Demo an? Schon vor dem Steam Next Fest schaffte Once Human es in die Charts der meistgewünschten Spiele auf Steam. Aktuell hat sich das Survival-Spiel sogar den siebten Platz erkämpft. Dass viele Spieler die aktuelle Demo also zumindest einmal anspielen, war zu erwarten.
Allerdings lässt sich schon nach den ersten zwei Tagen vom Steam Next Fest sagen, dass Once Human definitiv zu den Spitzenreitern der vorgestellten Spiele gehört.
Once Human schnappt sich Platz 1 in allen Kategorien
Schaut man in die drei Kategorien der Spielevorschau-Seite, angesagte bevorstehende Spiele, meistgewünschte bevorstehende Spiele und täglich aktive Demo-Spieler, findet man Once Human aktuell jeweils auf Platz 1 der Liste. Damit scheint es nicht nur eine der Demos zu sein, die Spieler am neugierigsten macht, sondern auch die Demo, zu der Spieler immer wieder zurückkommen wollen.
Warum lohnt es sich, die Demo zu spielen? Nicht nur, weil die kostenlose Demo auf Steam so beliebt ist, lohnt es sich einmal einen Blick drauf zu werfen. Vor allem, wenn ihr überlegt euch das Spiel im Juli zu besorgen, könnt ihr jetzt schon mal einen Eindruck bekommen, wie sich die Welt von Once Human anfühlt.
In der Demo-Version könnt ihr bereits mit den anderen aktiven Spielern zocken und könnt euch so auch eine Meinung über den Multiplayer-Aspekt des Spiels bilden. Da laut Steam auch täglich Spieler aktiv sind, solltet ihr also jederzeit auf Mitspieler treffen können. Ein anderer Survival-Hit von Steam hat es jetzt auch auf die Playstation 5 geschafft: Das Survival-Game V Rising ist ab heute auf PS5, nachdem es vor 2 Jahren als Geheimtipp auf Steam startete
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Für Path of Exile 2 wurde eine neue Klasse enthüllt: Die Hexe. In einem fast 10-minütigen Gameplay-Video zeigt Entwickler Grinding Gear Games ihr Gameplay. Dabei machen sie sogar etwas besser als der Nekromant in Diablo 4.
Was für eine Klasse ist die Hexe? Die Hexe ist eine Klasse, die ihr auch in Path of Exile bereits spielen könnt. Dort fokussiert sie sich auf Magie. In Path of Exile 2 wird sie das Gegenstück zu Diablo 4s Totenbeschwörer bilden, als Minion-Klasse.
Entwickler Grinding Gear Games stellt sie in einem fast 10 Minuten langem Video im Detail vor:
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Die Hexe ist die neue Klasse in Path of Exile 2; zeigt im Gameplay-Trailer, was sie kann
So spielt sich die Hexe in Path of Exile 2
Wie spielt sie sich? Fokus der Hexe in Path of Exile 2 liegt auf dem Beschwören von Minions. Allerdings hat sie auch einige eigenständige Angriffe. Eure Strategie hier:
Ihr beschwört eure Minions und schickt sie für euch in den Kampf. Während sie für euch vorpreschen, unterstützt ihr von weiter hinten mit starken magischen Angriffen.
Das Beschwören eurer untoten Horden hat das Team laut Game Director Jonathan Rogers für Path of Exile 2 angepasst. Vorrangig aufgrund von Erfahrungswerten aus dem ersten Teil:
Wir haben die Art und Weise, wie das Beschwören von Dienern funktioniert, komplett geändert. In POE 1 musstet ihr alle Diener manuell beschwören, was in verschiedenen Situationen etwas umständlich sein konnte, aber jetzt regenerieren sich alle eure Diener gleichzeitig, sobald keiner von ihnen für eine kurze Zeit gestorben ist.
Wir haben festgestellt, dass es viel besser ist, wenn sich alle Diener auf einmal regenerieren, als wenn einer nach dem anderen zurückkehrt, da der einzelne zurückkehrende Diener in der Regel einfach wieder sterben wird.
Das bedeutet, dass wenn eure Armee an Minions stirbt, ihr euch nur auf Überleben und Ausweichen konzentrieren müsst. Nach einiger Zeit wird euer Gefolge automatisch wiederbelebt.
Ein besonderer Zauber lässt euch jetzt sogar eure Gegner für eure Gefolgschaft rekrutieren. Diese haben allerdings nur eine begrenzte Lebenszeit. Bestimmte Minion-Typen könnten angeblich auch Gegner infizieren, wodurch es auch möglich sein soll, ganze Game-Level zu infizieren.
Es steht euch laut Rogers auch frei, eure Minions bestimmten Aufgaben zuzuweisen. Sie könnten euch laut ihm zum Beispiel Türen öffnen, bestimmte Gegner in Schach halten oder Kisten nach Loot durchsuchen.
Macht die Hexe Spaß? Gamesradar-Journalist Josh West hatte die Chance, die Hexe für einige Stunden anzuspielen. Nach eigener Aussage spielt er in Diablo 4 seit über 100 Stunden den Totenbeschwörer. Die Hexe in Path of Exile 2 macht ihm beim Anspielen sogar etwas mehr Spaß.
Laut West mache die Klasse Spaß, weil sie selbst heftige Angriffe habe und ihre Minions schlicht stärker seien und mehr Einfluss auf den Kampf hätten. Es gäbe auch viel mehr von ihnen als in Diablo 4. Insgesamt hätte das Gefolge auch einfach eine größere Rolle in Kämpfen – eben weil sie mehr Schaden machen.
Dass sich die Minions der Hexe besser anfühlen, als ihr Gegenpart in Diablo 4 ist etwas überraschend. Zuletzt sprach Jonathan Rogers darüber, dass sie von Diablo 4 tatsächlich nur wenig lernen konnten. Vermutlich gehören die Anpassungen für die Minions zu dem Wenigen dazu: Chef von Path of Exile spricht über Diablo 4, sagt: „Wir konnten nicht viel davon lernen“
Vor 10 Jahren begann die Story von Destiny. Licht und Dunkelheit standen im Konflikt und wir, die Hüter, befanden sich Mittelpunkt. The Final Shape beendete nun den Kampf und mit ihm eine langjährige Saga voller Freude, Kummer, Spannung und Loot. Unser Destiny-Experte Christos Tsogos konnte nun ein großes Kapitel seines Lebens abschließen und das mit Erleichterung, aber auch Verwirrung.
SPOILERWARNUNG: Unser Destiny-Experte Christos Tsogos wird auf die verschiedenen Teile des neuen DLCs eingehen. Solltet ihr dieses noch nicht gezockt haben, ist jetzt der Zeitpunkt, um umzukehren.
Ich habe mich also sofort ins Geschehen gestürzt und die Kampagne verschlungen. Es gibt vieles, was Bungie richtig gemacht hat, aber auch einiges, was mich enttäuscht hat. Meine Reise durch den Reisenden fing mit Spannung an, endete jedoch mit einem fragwürdigen Gesicht. Doch bevor ich erzähle, weshalb mein Gesicht sich schmerzhaft verzogen hatte, schauen wir uns zuerst die Erweiterung in seinen Einzelheiten an.
Wer spricht hier? Christos Tsogos ist der Destiny-Experte von MeinMMO. Seit 2014 ist er mit Leib und Seele ein Hüter und hat schon viele tausende Stunden in Destiny 1 und 2 verbracht. Neben Raids, Dungeons, dem Schmelztiegel und saisonalen Inhalten verschlang Christos auch die gesamte Lore des Loot-Shooters und versuchte so alle Zusammenhänge der komplexen Story zu verstehen. Für ihn ist das Ende der Saga eine große Sache, die er miterleben musste.
Himmlische Atmosphäre, so weit das Auge reicht
Mein erstes Lob geht an das Bleiche Herz des Reisenden. Dieser Zielort ist ein Fest für die Augen. Überwucherte Überbleibsel vergangener Erinnerungen, gemischt mit der akkuraten Geradlinigkeit der Dunkelheit erzeugen ein Wirrwarr, das sich sehen lässt.
Bekannte Elemente wie der Baum der Silberflügel oder Kristalle der Träumenden Stadt verschmelzen mit den vor Schmerz verzerrten Skulpturen des Zeugen und erschaffen einen Ort, der die Elemente „Licht“ und „Dunkelheit“ direkt gegenüberstellt.
Schöne Grünflächen und heimische Atmosphäre Düstere Umgebung und kalte Architektur
Mürrische Hüter würden nun anfangen „Recycling“ in den Raum zu schreien, doch ich fand es passend. Bungie hat den richtigen Zeitpunkt ausgewählt, um ikonische Orte zurückzubringen und erschuf zudem noch neue Sehenswürdigkeiten wie das Haus von Zavala oder den Monolithen des Zeugen. Jeder Ort ist zusammenhangslos, doch verschmelzen sie im Reisenden zu etwas Ganzem – so wie die Erinnerungen, die wir in den 10 Jahren gesammelt haben.
Kreative Missionen von Anfang bis Ende
Tatsächlich war die Kampagne von „The Final Shape“ einer der wenigen von Destiny 2, die mich durch und durch unterhalten konnte. Sprungpassagen, Erkundungsmissionen, Kämpfe gegen die neuen Gräuel sowie die Nutzung von Prismatic harmonierten perfekt miteinander und sorgten dafür, dass nie Langeweile aufkam.
Für einige Lacher sorgte der DLC auch. Ein Beispiel ist die Mission, in der man Zavala in seiner alten Hüte aufsuchen musste. Der Commander ist für seine Sturheit und Härte bekannt, doch als ich sah, wie er mit einer kleinen Barrikade und seinem gewöhnlichen Vorhutgewehr gegen die Mächte der Dunkelheit antrat, konnte ich nicht anders, als in Gelächter auszubrechen.
Zavala du bist der Commander, bitte steh auf!
Das war irgendwie so unpassend, aber doch so lustig. Hier ging es um das Schicksal aller Lebewesen im Universum und du Zavala verkriechst dich zwischen zwei Steinen und deiner kleinen Barrikade – einfach herrlich.
Doch auch der letzte Kampf mit dem Zeugen war unterhaltsam. Die Mechanik, sich in Dunkelheit zu tränken, um nicht vom miefenden Dunst des Zeugen verätzt zu werden, hat im richtigen Moment für Spannung gesorgt. Zudem war der Akt mit dem himmlischen Schwert und das Zerstören der Statuen-Gefängnisse grandios und erzeugte das Gefühl von unvorstellbarer Macht.
Kinoreife Cutscenes, die Tränen entlocken
Wenn man von Bungie eine Stärke aufzählen müsste, dann wäre es definitiv das Talent, bewegende Cutscenes und spannungsgeladene Animationen zu erschaffen. Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich Gänsehaut hatte, als Bungie die Interaktionen zwischen unserem Hüter, der Vorhut sowie der Ansprache von Zavala im Angesicht des bevorstehenden Kampfes zeigte.
Schon die Startsequenz von „The Final Shape“ ließ mich 3 Minuten sprachlos da. Bungie hat die richtigen Momente ausgewählt, um entweder Cutscenes oder animierte Sequenzen zwischen den Missionen zu liefern, die mich begeisterten, aber auch berührten. Und obwohl derzeit alles nach einem guten DLC klingt, kommt auch etwas Negatives, was mich bis zum Ende der Erweiterung verfolgt hat und mich bis jetzt nicht loslassen kann.
Vorhersehbares Ende und keine spürbare Konsequenzen
Trotz des ganzen Lobs muss ich auch Kritik äußern, denn die hat mich die ganze Zeit verfolgt und sie verfolgt mich leider immer noch.
Das erste ist tatsächlich das vorhersehbare Ende gewesen. Ich hatte mich gefreut den guten alten Cayde zu treffen, nachdem er in Forsaken kalt gemacht wurde, aber irgendwie spürte ich, dass sein Dasein nur temporär war.
Die Art und Weise wie er zu Krähe, der Vorhut und uns sprach, deutete schon an, dass er einfach keine Lust mehr hatte, Hüter zu spielen und er endlich seinen Frieden haben möchte. Es war also klar, dass Cayde zum Ende hin nochmal stirbt. Ich fand es schade und hätte mir gewünscht, dass die Figur noch ein wenig länger da bleibt, doch manche Dinge sollen einfach nicht sein.
Der zweite Punkt ist das Fehlen von Konsequenzen. Ich weiß, jeder mag Happy Endings und das Ende von der Licht- und Dunkelheitssaga besitzt sogar ein halbwegs tolles Ende, doch das passt einfach nicht zur Situation.
Die neue Vorhut hat es überstanden
Ich hätte wirklich viele Verluste erwartet. Verluste, die nicht rückgängig gemacht werden können, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Aber außer Targe, der Geist von Zavala, Cayde und die Statisten vom Zeugen, musste niemand dran glauben.
Das kann doch einfach nicht sein, vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, wie leichtsinnig der Commander mit der Dunkelheit interagierte. Ich für meinen Teil hatte echt erwartet, dass Bungie zumindest Zavala ein ehrenhaftes Ende beschert, doch stattdessen entschieden sie sich für ein weiches Ende, das aus meiner Sicht keinen Sinn ergibt.
Die dritte und letzte Sache ist der allgemeine Kampf gegen den Zeugen. Ich hab die letzte 12-Mission gegen den Zeugen gefeiert und fand die Art und Weise wie Bungie das auf die Beine gestellt hatte super. Aber warum ist unser Hüter die ganze Zeit während der Kampagne auf sich allein gestellt? Anfangs konnte ich das nachvollziehen, mit Mara und ihren kosmischen Batterien, die sie aufladen muss, um das Portal wieder zu öffnen. Aber ich hab mich ständig gefragt: „Wo zum Teufel bleibt unsere Verstärkung?“
Wir kämpfen gegen das mächtigste Wesen im Universum, das Hüter sogar mit Fingerzeichen filetieren kann, das unseren Trupp im Bleichen Herzen ohne Anstrengung plattmachen könnte und werden dabei die ganze Zeit allein gelassen? Nur zum Ende, als der Zeuge schon am Boden war, kommt die ganze Allianz des Lichts und möchte dem Bösewicht in seiner schwächsten Phase eine reintreten? Das ergibt für mich einfach keinen Sinn.
Ich hätte erwartet, dass wir als Hüter gemeinsam mit der Allianz verschiedene Missionen angehen müssen, um gemeinsam den Zeugen in die Knie zu zwingen und nicht als Rambo alles im Alleingang zu bewältigen.
Mein Fazit: Ein gutes Ende für ein Destiny, das weiterleben soll
Es sind nun 10 Jahre her, als ich das erste Mal in Destiny wiederbelebt wurde. Viel ist in der Zeit passiert. Hättet ihr mir zu der Zeit gesagt, dass Oryx nur ein kleiner Wurm ist im Gegensatz zu dem Widersacher, den wir in „The Final Shape“ besiegen sollen, hätte ich euch ausgelacht, doch jetzt stehen wir hier. Viele spaßige und emotionale Momente haben wir nun hinter uns und „The Final Shape“ fasst das gut zusammen. Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang und obwohl ich mit einigen Punkten nicht zufrieden bin, kann ich das größte Story-Kapitel von Destiny mit einer letzten Träne hinter mir lassen und nach vorne blicken.
Jeder Veteran, der die Story von Destiny auch nur im Hintergrund erfahren hat, sollte „The Final Shape“ mit eigenen Augen erleben. Es ist definitiv ein tolles Ende für ein Destiny, das weiterleben soll und Bungie hat alles dafür getan, damit das auch der Fall ist. Ich für meinen Teil werde weiterhin als Hüter meinen Dienst antreten, diesmal jedoch nicht als Warlock, sondern als Titan. Augen auf, Hüter!
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