Experte erklärt: Twitch sieht bei den neuen Enthüllungen zum Bann von DrDisrespect schlecht aus

Im Jahr 2020 wurde der Twitch-Streamer DrDisrespect gebannt. Jetzt, im Juni 2024, soll angeblich der Grund bekannt sein. Der heute 42-jährige Streamer habe damals einer Minderjährigen sexuell eindeutige Nachrichten geschickt. Aber die Situation ist verworren, sagt YouTuber Charles White.

Das sind die Vorwürfe:

  • Ein hochrangiger ehemaliger Mitarbeiter von Twitch hat die Bombe platzen lassen: DrDisrespect sei damals gebannt worden, weil er über das Whisper-System von Twitch einer Minderjährigen „sexuelle Nachrichten“ (Sexting) geschrieben habe und sich auf der TwitchCon mit ihr treffen wollte.
  • Twitch-Mitarbeiter hätten das gesehen und DrDisrespect gebannt.
  • Es sei also kein Fehler von Twitch gewesen.
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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

Quelle hatte zentrale Position bei Twitch

Wer ist die Quelle: Cody Conners war „Strategic Partnership Account Director“ von Twitch. Das ist eine zentrale Rolle. Er kümmerte sich in der Position um die Parameter, wie Twitch-Mitarbeiter die größten Streamer betreuen.

2 bekannte Personen bestärken den Vorwurf

Ist das glaubhaft? Im Zuge der Diskussion meldeten sich zwei Leute zu Wort, die in der Szene einiges Gewicht haben:

  • Nathan Greyson war zu der Zeit der Twitch-Experte für Kotaku (und der Auslöser des GamerGate-Skandals): Greyson sagt, er hätte das von verschiedenen Quellen mehrfach erzählt bekommen. Er sagt, er hätte, dieselbe Geschichte über DrDisrespect mindestens 4-mal gehört. Greyson sagt aber: Alle, die er gesprochen hat, hätten die Geschichte „Nur gehört“, niemand konnte sie belegen.
  • Rod Breslau, ein E-Sport-Journalist und Insider, bekannt „als“ Slasher, hatte sich 2020 schon zu dem Bann geäußert und gesagt, er hätte mehr Informationen. Es sei jedoch eine „heikle Angelegenheit“, er fühle sich nicht wohl damit, sie zu teilen. Dem wurde damals Aufschneiderei vorgeworfen. Jetzt fühlt er sich bestätigt.
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Das ist Rod Breslau, ein bekannter Industrie-Insider/Leaker.

Twitch-Bosse zu verschworen, um die Geschichte zu erzählen

Warum haben die es dann nicht erzählt? Greyson teilt einen Beitrag eines Kollegen, der sagt:

  • Ein Journalist brauche mehrere Quellen, um so eine Story zu bestätigen.
  • Die Entscheidungsträger bei Twitch seien offenbar nur eine kleine Gruppe und eng verschworen. Keiner von denen wollte Internas ausplaudern – denn dann wäre auch sofort klar, von wem die Internas kommen.
  • Zudem sei es schwierig bei Twitch überhaupt, wen zu finden, der solche Informationen kennt.

Das heißt wohl: Bisher hatten zwar einige gut informierte Journalisten das Gerücht gehört, konnten der Geschichte aber nicht auf den Grund gehen.

DrDisrespect verweist auf rechtliche Einigung, die ihn bindet

Wie reagiert DrDisrespect? Der hat sich bereits zweimal zu den Vorwürfen geäußert. Er sagt: Er stehe unter NDA; dürfe nichts sagen. Er verweist aber auf eine Einigung bei Twitch, nach der es kein „Fehlverhalten“ gab und er seinen vollen Vertrag ausgezahlt bekam.

Da sei nichts Illegales passiert.

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Experte sieht viele Ungereimtheiten in der aktuellen Diskussion

Das sagt ein Experte. Einer der größten Meinungsblogger im Netz, Charles White, erklärt, warum das alles so rätselhaft ist:

  • Wenn DrDisrespect wirklich einer Minderjährigen sexuelle Nachrichten geschrieben hat, hätte Twitch das melden und an die Behörden weiterleiten müssen. Twitch sei verpflichtet, die Sicherheit von Kindern auf Twitch zu gewährleisten. Das werfe ein sehr schlechtes Licht auf Twitch.
  • Dass Twitch offenbar einfach die privaten Nachrichten von Streamern liest, hält er für normal – das sei die Realität.
  • Die Aussagen von DrDisrespect wertet er als „rechtliches Blabla“ – er verstehe nicht, wie DrDisrespect so gebunden sein kann, dass er nicht einfach sagen könne: Er habe mit keiner Minderjährigen solche Nachrichten ausgetauscht.
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Er ist der führende Meinungsblogger in den USA.

Laut White wirft die Diskussion jetzt erneut viele Fragen auf. Er glaubt, dass es jetzt entweder bald eine Klärung gibt oder dass der Vorfall weitere Jahre ungeklärt bleibt.

Der Twitch-Streamer Asmongold sagt: Die Geschichte, DrDisrespect habe eine Minderjährige belästigt, sei ja wohl nichts, was sich durch eine Schlichtung aus der Welt räumen lasse.

Er glaubt, es sei vielleicht möglich, dass die Minderjährige aus welchen Gründen auch immer nicht kooperativ war und so nichts passiert ist.

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Hat DrDisrespect den MontanaBlack gemacht?

Was wäre eine Möglichkeit? Was eine Möglichkeit wäre, dass beides wahr ist. DrDisrespect kann einer 16-Jährigen sexuelle Nachrichten geschrieben haben, was gesellschaftlich verpönt, aber im juristischen Sinne nicht illegal ist.

Denn das „Age of Consent“ liegt in 31 Bundesstaaten der USA bei 16 – nicht bei 18.

Einen ganz ähnlichen Fall, wenn auch ohne juristisches Nachspiel haben wir vor wenigen Wochen bei einem der größten deutschen Twitch-Streamer gesehen: 21-Jähriger erzählt, wie ihm MontanaBlack seine 17-jährige Freundin ausgespannt haben soll.

Black Desert bringt neue Klasse mit der wohl ungewöhnlichsten Waffe in einem MMORPG – Spieler jubeln

In MMORPGs sind die Regeln für Waffen eigentlich klar: Krieger kämpfen mit Schwert und Schild, Magier nutzen einen Stab, Kleriker eine Keule und Schurken den Dolch. Aber die neue Klasse in Black Desert hat eine ungewöhnliche Waffenkombination: Der Dosa nutzt Schwert und Tabakpfeife, dabei geht Rauchen heutzutage doch gar nicht. Der Dosa kommt am 3. Juli zu Black Desert.

Was ist das für eine Klasse:

  • Der Dosa ist ein Krieger, der mit Schwert und Pfeife kämt. Er wird die 28. Klasse in Black Desert sein.
  • Die Figur ist von koreanischen Volksmythen inspiriert, wie es heißt. „Dosa“ ist eigentlich jemand, der das „Tao“ praktiziert, eine chinesische Weltanschauung.
  • Die neue Dosa kommt am 3. Juli zu Black Desert, wenigstens für die PC-Version.
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Black Desert: Neue Klasse “Dosa” im Trailer

Wer raucht, hat immer Freunde … oder Nebelsklaven

Was kann die Klasse? Der Dosa wird sein Schwert im Kampf nutzen, mit der Pfeife allerdings kann er „Warriors of Fog“, Nebelkrieger, beschwören, die an seiner Seite kämpfen.

Ich hab früher Pfeife geraucht und da sind nie Krieger neben mir aufgetaucht– aber was, weiß ich schon?

So sieht das aus: In einem Trailer von Black Desert kann man den Dosa bei der Arbeit sehen und tatsächlich, wenn er sich da einen abkämpft, tauchen neben ihm gleich 4 Krieger auf, die mit ihm auf die Gegner hämmern.

Der Dosa scheint einen ziemlichen Wirbel zu machen und auf besonders schwungvolle Schwertangriffe und viel Rauch zu stehen.

So richtig raucht der Dosa im Trailer aber nicht. Gerade in den USA ist öffentlicher Tabak-Konsum ein heikles Thema und mittlerweile aus der Popkultur weitgehend verschwunden. Dass bei „Mad Men“ so viel geraucht wurde, wurde Ende der 2000er hitzig diskutiert, die Serie spielte aber auch in den 1960er Jahren, als Rauchen Teil des Alltags war.

„Endlich eine männliche Klasse“

So wird die Klasse diskutiert: In den Kommentaren zum Dosa auf YouTube geht ein Freudenschrei durch die Community, weil man hier nach „gefühlt 500 Jahren“ wieder eine männliche Klasse hat. Zudem ist sie voll vertont.

Im MMORPG Black Desert gibt es den Gender-Lock: Jede Klasse ist automatisch auf Volk und Geschlecht festgelegt.

Das liegt daran, dass die Südkoreaner eine andere Design-Philosophie haben. Aus ihrer Sicht ist es Unsinn, dass es Krieger und Kriegerin gibt und beide Klassen identisch sind. In koreanischen MMORPGs sind das dann gleich zwei verschiedene Klassen: Black Desert: Genderlock – Ihr könnt nicht in den Sushiladen gehen und Currywurst erwarten

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

Ihr zockt immer noch auf platten 60 Hertz? Dann kommt dieser Curved-Monitor mit 165 Hertz zum Tiefstpreis gerade richtig

Es soll tatsächlich Gamer geben, die sich noch mit der Standard-Bildwiderholfrequenz von früher zufrieden geben. Doch das muss nicht sein.

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Für nur knapp über 100 Euro bekommt ihr hier Full-HD-Auflösung bei schnellen 165 Hertz auf einem gebogenen VA-Panel mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale und hoher Farbraumabdeckung sowie sogar integrierte Lautsprecher. Zudem gibt es drei Jahre Herstellergarantie.

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So gut ist der günstige Gaming-Monitor von AOC

Dass der Monitor trotz des günstigen Preises auch gut ist, offenbart unter anderem eine verifizierte Käuferrezension im Online-Shop mit 4 von 5 Sternen.

Top verarbeiteter Monitor. Gutes Bild und satte Farben, wem Full HD reicht der ist hier super beraten.
Hab lange zwischen 27″ und 24″ geschwankt aber 24″ sind mMn. voll ausreichend.

Kai bei Mindfactory

Auch die Webseite Testberichte.de hat auf Basis von Tausenden gesammelten Kundenmeinungen die Note 1,4 (“Sehr gut”) vergeben.

Pro
  • rasantes VA-Panel (165 Hz, 1 ms)
  • viele Anschlüsse
  • scharfes Full-HD-Bild auf 24 Zoll
  • starker Preis
Contra
  • ohne USB-Schnittstelle
  • keine Höhenverstelbbarkeit

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Testberichte.de

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Weitere Angebote: 4-TB-SSD, Gaming-PC und AM5-Mainboard

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Gaming-Analyst erklärt, wie Microsoft einen PS5-Spieler dazu bringt, seine 1. Xbox zu kaufen – „Verdammt clever“

Der Analyst Michael Pachter (67) beschäftigt sich seit langem mit Videospielen. Er erklärt die neue Strategie von Microsoft hinter den drei neuen Konsolen-Versionen. Für ihn ist das Ziel klar: Microsoft will Leute, die seit Ewigkeiten PlayStation spielen, dazu bringen, die 1. Xbox zu kaufen. Für Pachter ist der Xbox Game Pass das Geschäftsmodell der Zukunft. Auf einem Panel wird das infrage gestellt.

Diese Strategie sieht Pachter bei Microsoft: In einem Diskussions-Format erklärte Patchter die Strategie hinter den 3 neuen Xbox-Varianten, die Microsoft auf dem Showcase vorgestellt hat (via gamepro):

  • Er sagt, Microsoft hätte noch nicht die genauen Spezifikationen vorgestellt. Aber eine neue Xbox habe kein Laufwerk mehr und sei rein digital, mit einer Festplatte von ein oder zwei Terabyte (Anmerkung: Pachter meint die Robot White Xbox Series X – Sie hat 1 Terabyte Speicher und soll etwa 500 € kosten)
  • Pachter sagt: „Das ist ganz klar die Konsole für den Game Pass.“
  • Was Microsoft da versuche, sei klar: Sie wollen einen PlayStation-Nutzer dazu bringen, sich die erste Xbox zu kaufen und für den Game Pass zu unterschreiben. Das sei clever.
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Ein altes Xbox-Spiel konnte man nur 36 Tage lang kaufen – Ein Profi-Wrestler hat über 2.700 Exemplare davon und will noch mehr

Ehemaliger PlayStation-Chef sieht Game Pass kritisch

Gibt es Gegenargumente? Ein Journalist von Gamesindustry.biz hinterfragte das Abo-Modell hinter dem Game Pass. Viele Spieler würden nur ein oder zwei Spiele im Jahr kaufen. Er fragt, ob die bereit seien, 17 $ für ein Abo-Modell zu zahlen, das sie dann ja kaum nutzen. Ihn überzeuge das Geschäftsmodell bis heute nicht.

Im Panel war auch Shawn Layden, ein früher Boss von PlayStation. Er gibt einen Haken am „Game Pass“-Modell zu bedenken:

Spieler mieteten sich da nur einen Zugang und kauften keinen Besitz. Es sei die Frage, ob Leute bereit seien, 17 $ für etwas, zu bezahlen, das man ihnen jederzeit wieder entziehen kann:

„Wenn man Geld für das Privileg zahlt, Zugang zu Inhalten haben. Aber der Zugang kann jederzeit entzogen werden. Dann besitzt man es nicht, oder?“

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Analyst ist von Game Pass überzeugt, sieht Möglichkeit, wie Xbox dominiert

Das hält Pachter dagegen: Pachter zeigt Möglichkeiten auf, wie der Game Pass noch attraktiver werden könnte:

  • Microsoft könnte jedem Free2Play-Spiele anbieten, kostenlos auf den Game Pass zu kommen – ohne dass man als Plattform Gebühren nimmt, dann würden alle Mobile-Spiele dorthin kommen und potenziell 3,5 Milliarden Spieler mitbringen
  • Microsoft könne auch World of Warcraft in den Pass packen, für das Spieler ohnehin eine Abo-Gebühr zahlen

Pachter scheint jedenfalls der Ansicht zu sein, dass Microsoft im Kampf um Spieler die Nase vorne hat. Gerade Mobile-Spieler würden mehr als nur ein oder zwei Spiele zocken, nur eben nicht auf Konsole, sondern auf dem Handy.

Die Möglichkeit, dass WoW wirklich auf den Game Pass kommt und man sich so die Abo-Gebühren indirekt spart oder viel mehr für sein Geld bekommt, wird diskutiert, seit klar ist, dass Microsoft plante, Activision Blizzard zu kaufen: Kommt WoW auf die Xbox: „Der Traum besteht“, sagen die Entwickler

„Die Bosse sind unglaublich schlecht“: Tausende Spieler geben dem DLC von Elden Ring auf Steam negative Reviews

Der DLC von Elden Ring hat nach einem positiven Start nun doch mit negativem Feedback der Spieler zu kämpfen. Im Fokus der Kritik stehen die Bosse von Shadow of the Erdtree.

Wie ist die Stimmung? Shadow of the Erdtree ist am 21. Juni 2024 erschienen und hat von der Fachpresse überschwängliche Kritiken erhalten. Der Metascore steht bei 95 Punkten.

Auch auf Steam sah das Stimmungsbild am Freitag noch sehr gut aus. Es gab überwiegend positive Bewertungen und Reviews, die den DLC lobten. Noch dazu schossen die Spielerzahlen von Elden Ring in die Höhe und erreichten kurz nach dem Start der Erweiterung den Höhepunkt von über 550.000 Spielern gleichzeitig.

Am 22.06.2024 wurden laut SteamDB sogar etwa 780.000 gleichzeitige Spieler gemessen. Die Motivation ist also groß – aber je mehr Leute den DLC gezockt haben und je weiter sie darin kamen, desto mehr wandelte sich die allgemeine Stimmung.

Das führte dazu, dass Shadow of the Erdtree aktuell seine „sehr positive“ Bewertung auf Steam verloren hat und nur noch bei „Ausgeglichen“ steht. Aber was kritisieren die Spieler?

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Elden Ring stellt die Boss-Gegner des DLCs vor

Das größte Problem sind die Bosse

Wie sehen die Bewertungen jetzt aus? Stand 23.06.2024 haben über 22.200 Spieler ihre Bewertung auf Steam abgegeben. Nur noch 63 % davon sind positiv. Viele der negativen Stimmen haben sich in ausführlichen Reviews zu Wort gemeldet und erklären, warum sie dem DLC einen Daumen nach unten geben.

Ein Punkt, der immer wieder erwähnt wird, ist die teils schlechte Performance des Spiels. Vor allem im Vergleich zum Hauptspiel gäbe es insbesondere bei Boss-Kämpfen Frame-Einbrüche und sogar Freezes. Das könnte dem Umstand geschuldet sein, dass viele der Kämpfe sehr effektreich sind und den eigenen PC so in die Knie zwingen.

Stichwort Bosse: Die bekommen die größte Kritik. In den Reviews melden sich oft langjährige Fans von FromSoftware zu Wort. Spieler wie der User Lars760 sagen: „Es schmerzt mich, diese Review zu schreiben, da ich die Souls-Spiele liebe. Aber die Bosskämpfe sind nicht mehr das, was sie früher einmal waren.“

FromSoftware habe die Bosse in seinen Augen künstlich schwieriger gemacht. Sie würden übertrieben aggressiv vorgehen und hätten lange Kombos, die einem selbst kaum Zeit zum Angreifen geben.

Das Studio sollte die eigene Design-Philosophie hinterfragen, vor allem angesichts des negativen Feedbacks. Auch der User Crimson findet die Erweiterung an sich toll, kritisiert aber die schlechte Ausführung der Bosse. Sie würden sich billiger Tricks bedienen und kämen nicht an die Qualität früherer Endgegner wie Lady Maria heran.

„Dieser DLC macht die Kernprobleme des Basisspiels nur noch schlimmer. Aufgeblasene HP-Pools, Angriffszyklen, die nie enden, Skalierung, die nicht richtig zu funktionieren scheint“, schreibt PossumPally und kritisiert damit auch das neue System rund um die Scadubaum-Fragmente. Lest auf MeinMMO unseren Guide dazu, und macht euch das Leben leichter.

„Jeder Boss muss jetzt wie Malenia sein“, kritisiert auch ThomasOfAstora, nachdem er erklärt, dass er seit 12 Jahren die Spiele von FromSoftware spielt und liebt. Mit dem DLC habe das Studio aber übertrieben.

Aktuell ist die Stimmung also recht durchmischt. Viele positive Meinungen stehen negativen gegenüber. Deshalb sind wir auf eure Meinung gespannt. Habt ihr den DLC bereits gespielt? Wie findet ihr ihn, und insbesondere die Bosse? Schreibt es uns doch gerne in die Kommentare. Wenn ihr auf der Suche nach Hilfestellung seid, könnt ihr gerne auf MeinMMO vorbeischauen – hier kommt ihr zu unserer Guide-Übersicht.

Elden Ring: Mit einer neuen Waffe im DLC kickt ihr eure Gegner ins Jenseits – So bekommt ihr sie

Der DLC von Elden Ring bringt zahlreiche neue Waffen ins Spiel. Aber eine sticht besonders hervor. Mit ihr könnt ihr eure Gegner nach allen Regeln der Kunst verprügeln und seht dabei aus wie ein Martial-Arts-Kämpfer.

Um welche Waffe geht es? Als FromSoftware ganze acht neue Waffenkategorien für den DLC Shadow of the Erdtree ankündigte, war die Spannung groß. Welche Neuzugänge würde es geben? In den ersten Trailern zur Erweiterung war dann neben den obligatorischen Schwertern, Lanzen und Stäben auch ein Kampfstil zu sehen, der viele Spieler an Kung-Fu-Filme Marke Bruce Lee erinnert hat.

Im nun erschienenen DLC kann man diese Waffe namens „Trockenblatt-Kunst“ finden und damit die knackigen Gegner verprügeln. Neben Faustschlägen könnt ihr auch mit den Füßen treten und regelrecht durch die Luft wirbeln – euch und die Gegner.

In der Praxis macht dieser Kampfstil sehr viel Spaß und lässt euch wie ein Wirbelwind von Feind zu Feind sausen. Auch, weil er für Elden Ring ungewöhnlich ist. FromSoftware schafft es damit, die etablierten Kampfstile ihrer Spiele etwas aufzulockern und frischen Wind hineinzubringen.

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Elden Ring stellt die Boss-Gegner des DLCs vor

Ihr müsst einen Meister bezwingen

Wie bekommt ihr die Waffe? Trockenblatt-Kunst kann nicht einfach in der Welt des DLCs gefunden werden. Ihr müsst sie euch verdienen.

An der Gnade „Kreuz an der Hochstraße“, gleich nach Schloss Ensis im Gebiet Scadu Altus findet ihr die Geste „Möge der Beste gewinnen“. Sammelt sie und lauft nach Osten zur Gnade „Ruinen von Moorth“.

Dort wartet der NPC Trockenblatt Dane auf euch. Er hat euch nichts zu sagen. Stattdessen nutzt die gerade erhaltene Geste, worauf ihr in eine Arena geworfen werdet, wo ihr gegen Dane kämpfen müsst.

Der NPC hält nicht sonderlich viel aus, ist also nicht mit den großen und schwierigen Boss-Gegnern der Erweiterung zu vergleichen. Nach eurem Sieg kehrt ihr zurück zur Gnade und findet dort einen Drop von Dane. Nämlich seinen Hut und die gesuchte Waffe Trockenblatt-Kunst.

Rüstet sie aus, wertet sie am besten auf, verpasst ihr eine Kriegsasche – schon kann das fröhliche Schlagen und Treten beginnen. Eure Gegner werden den Tag nicht ohne blaues Auge überleben.

Einen Nachteil hat die Waffe dann aber leider doch. Ihre Reichweite ist nicht sonderlich groß, im Kampf gegen turmhohe Boss-Gegner, die sich noch dazu schnell bewegen, kann es sein, dass ihr ins Leere haut. Bei kleineren Gegner gibt es das Problem kaum. Sie enden im Jenseits und werden ihren Kollegen dort von dem coolen Typen mit den harten Fußtritten erzählen. Außer, ihr sterbt selbst – Chefentwickler Miyazaki hat nun erklärt, warum sein Spiel so schwer sein muss.

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Hunderte erleben in WoW den Albtraum jedes MMORPG-Spielers: Tausende Stunden einfach weg

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 21.06.2024, kam es auf einem Server von World of Warcraft zu einem Massaker. Auf dem US-Server „Defias Pillager“ forderte ein Server-Lag das Leben von zahlreichen WoW-Charakteren. Denn im Hardcore-Modus hat jeder nur ein Leben und es gibt keine Gnade, selbst in so einem Fall nicht.

Das postete ein besorgter WoW-Spieler. Im offiziellen WoW-Forum postete am 21. Juni ein Gnome-Krieger (via forums.blizzard):

  • Ein massiver Lag-Spike habe Hunderte von Charakteren auf dem Server „Defias Pillager“ das Leben gekostet
  • Es war klar ein Server-Lag, er war in Eisenschmiede und habe versucht, etwas zu kaufen. Aber plötzlich ging nichts mehr, nur der Chat funktionierte noch, sonst war alles aus. Das Spiel reagierte einfach nicht mehr.
  • Er fordert Leute auf, zu erzählen, wie es ihnen ergangen ist.
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WoW: Gilde verliert 30 Charaktere auf einem Hardcore-Server – Und es war nicht mal ein Bosskampf

“Tausende Spielstunden verloren”

Das sagen die Spieler: Einer sagt, hier wurden „Tausende Spielstunden verloren“ und kein Spieler sei daran schuld. Er verstehe ja, dass Blizzard hart durchgreift, aber die Tode seien 100 % Schuld des Servers – da könne es doch mal eine Ausnahme geben.

Ein anderer Spieler sagt: Er habe 20 Gildenmitglieder in dem Moment verloren.

Eine andere Spielerin ergänzt: Sie hat 50 Tage gespielt, auch Geld investiert und jetzt sei alles den Bach runter.

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Da war offenbar ein Raid unterwegs und der Lag kostete viele Level-60-Charaktere ihr einziges Leben. Bildquelle: Mmorpg.org.pl

Das wäre eine Lösung: Einige Spieler fordern hier, dass Blizzard eine Ausnahme macht und zu einem Rollback greift.

Ein Rollback ist mit das Drastischste, was ein MMORPG-Entwickler unternehmen kann. Ein Rollback setzt den Server auf einen früheren Zustand zurück. Dabei verlieren alle ihren Fortschritt, den sie ab diesem Zeitpunkt bis zum Moment, an dem der Rollback kommt, erreicht haben. MMORPG-Entwickler machen das nur in ganz wenigen Fällen.

Der Albtraum für jeden, der auf Looten und Leveln steht

Das steckt dahinter: „Hardcore“ ist nichts für jeden. Grade MMORPG-Spieler leiden traditionell unter Verlustangst und stehen darauf, sich im Spiel etwas aufzubauen, Items und Level zu sammeln, immer stärker zu werden.

Zwar ist die Theorie, dass in so einem Hardcore-Spiel dann alles “wirklich” zählt, weil man immer alles riskiert, durchaus schlüssig. Aber solche Momente, unverschuldet alles zu verlieren, sind der Albtraum für jeden MMORPG-Spieler und diese Erfahrung haben in der Nacht offenbar viele gemacht.

Der Thread im offiziellen Forum von Blizzard hat knapp 130 Kommentare.

Solche Ideen wie ein Hardcore-Modus kennt man von Blizzard sonst vor allem bei Diablo 4. Hier ist es schon Tradition: Diablo 4: Der harmloseste Feind besiegt Hardcore-Spieler auf Level 85, zerstört all seinen Fortschritt

Chef von FromSoftware: „Wenn wir wollten, dass die ganze Welt Elden Ring spielt, könnten wir es leichter machen“

Das Action-Rollenspiel Elden Ring ist schwer. Der neue DLC „Shadow of the Erdtree“ ist sogar noch schwerer. In einem Interview erklärt der Boss von Elden Ring, warum das so sein muss. Denn auch wenn man bei Elden Ring Kompromisse einging und dem Spieler Luft zum Atmen gönnt – es soll kein Spiel für jeden sein. Nur wenn es richtig hart ist, bekommen Spieler auch dieses befriedigende Gefühl, etwas erreicht zu haben.

Das war die Frage: In einem Interview mit „The Guardian“ wird der Chef von Elden Ring, Hidetaka Miyazaki, mit dem Schwierigkeitsgrad von Elden Ring konfrontiert. Das mag etwas zynisch klingen, weil der DLC nun so schwer ist, aber die Interviewerin fragt Hidetaka Miyazaki:

  • Ob er glaubt, dass Elden Ring so erfolgreich ist, weil es zugänglicher ist als anderer Spiele von FromSoftware. Statt immer und immer wieder gegen einen unbesiegbaren Boss anzutreten, könne man auch woanders hingehen.
  • In Elden Ring werde einem zumindest nicht ständig das Gesicht in den Dreck gedrückt.
  • Ob der Chef glaube, Elden Ring sei erfolgreicher als Sekiro, weil es zugänglicher sei?
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Elden Ring stellt die Boss-Gegner des DLCs vor

„Es ist ja genau der Punkt, dass es so schwer ist“

Das ist die Antwort: Der Chef gesteht ein, dass Elden Ring dem Spieler mehr Freiheiten zugesteht als andere Spiele des Entwicklers.

Man wollte nicht, dass sich der Spieler klaustrophobisch fühlt oder in seinen Möglichkeiten beschränkt. Elden Ring habe nicht die düstere Fantasy von anderen FromSoftware-Spielen, aber dieselbe Kühle. Jedoch wolle man den Spielern das Gefühl geben, Luft schnappen zu können. Das bringe das „High Fantasy“-Genre so mit sich.

„Wenn wir wollten, dass die ganze Welt das Spiel spielt, könnten wir den Schwierigkeitsgrad herunterschrauben“

Laut dem Chef gäbe es diese Diskussion, über den Schwierigkeitsgrad bei jedem neuen Spiel von FromSoftware. Andere Entwickler würden einen Easy-Mode einführen, manche Gegner sogar ganz aus dem Spiel entfernen. Aber für ein Spiel wie Elden Ring komme das nicht infrage. Dass es so herausfordernd ist, sei ja genau der Punkt und hier die Schwierigkeit zurückzudrehen, würde es kreativ kompromittieren:

Wenn wir wirklich wollten, dass die ganze Welt das Spiel spielt, könnten wir einfach den Schwierigkeitsgrad immer weiter herunterschrauben. Aber das war nicht der richtige Ansatz. Hätten wir diesen Ansatz gewählt, glaube ich nicht, dass das Spiel so geworden wäre, wie es ist, denn das Erfolgserlebnis, das die Spieler beim Überwinden dieser Hürden haben, ist ein so grundlegender Teil des Spielerlebnisses. Den Schwierigkeitsgrad herunterzuschrauben, würde dem Spiel diese Freude nehmen – was in meinen Augen das Spiel selbst zerstören würde.

Wer Luft von Elden Ring schnappen will, für den haben wir eine kleine Geschichte, die zumindest etwas Wärme spendet: Eine Mutter will ihrem Sohn den DLC von Elden Ring kaufen, obwohl sie wenig Geld hat – Die Community eilt zur Hilfe

Twitch-Streamer ist frustriert, weil er ständig im DLC von Elden Ring stirbt – Doch mit einem OP Build schafft sogar er es

Der DLC von Elden Ring ist draußen und viele Befleckte kämpfen nun gegen die bockschweren Bosse aus der Erweiterung. Auch Streamer wie Asmongold wagen sich in die Schattenlande, jedoch ist dieser von einem Boss so frustriert, dass er sein Build wechseln muss – mit Erfolg.

Wer ist Asmongold? Der Streamer Asmongold gilt als der größte MMORPG-Streamer auf Twitch. Mit seinen Streams zu WoW erlangte er Bekanntheit, doch seit geraumer Zeit bestehen seine Inhalte nur noch aus Reaction-Content indem er auf Dinge reagiert und seine Fans daran teilhaben lässt. Ab und an versucht er sich auch an neuen Spielen wie Elden Ring und beweist, wie gut er darin ist.

Mit dem Release des neuen DLCs von Elden Ring wollte sich der Streamer den Hype nicht entgehen lassen und hat sich so selbst herangetraut. Das Ergebnis: unzählige Tode und pure Frustration. Ein Boss hat ihn sogar so demoralisiert, dass er resignieren musste.

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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?

„Das Problem war das Ausweichen, also haben wir es abgeschafft“

Wo hatte Asmongold Schwierigkeiten? In den Schattenlanden werdet ihr früher oder später auf den Boss „Messmer, der Pfähler“ stoßen. Er gehört zu den Oberbossen des Schattenreichs und ist der geheime Sohn von Marika.

Um im DLC weiterzukommen, müsst ihr ihn zwangsläufig besiegen. Asmongold versuchte sich deshalb an Messmer mit seinem Hellebarden-Build im Power Stance. Leider frustrierten ihn seine Fehlschläge so sehr, dass er seinen Stream beenden musste und aufgab.

Messer war für ihn einfach zu mächtig und so beschloss der Streamer etwas Neues auszuprobieren. Er baute sich einen Build, der unfair, aber effektiv war.

Was war die Lösung? In seinem Video auf YouTube zeigte Asmongold zuerst seinen Frust und dann wie er seinen Easy-Mode im DLC gefunden hatte. Die Lösung war denkbar einfach, er verzichtete von nun an auf das Ausweichen.

Gepaart mit viel Gleichgewicht und dem Fingerabdruck-Steinschild bekämpfte er einen Schmelztiegelritter, den Fäulnisritter, Romina und sogar den tanzenden Löwen und das mit Leichtigkeit. Asmongold nutze dabei die Schildkröten-Taktik mit Abwehrattacken.

Er blockte jeden Angriff und setzte im Nachgang dann immer einen Abwehrkonter nach. Mit diesem Build war er nun bereit, den mächtigen Messmer herauszufordern.

Ab Minute 00:53 geht es los. Sein Build ist einfach und doch effektiv:

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Sein Build ist wie folgt aufgebaut:

  • Waffe rechts 1: Goldene Hellebarde
  • Waffe links 1: Fingerabdruck-Großschild
  • Talisman 1: Großschildtalisman
  • Talisman 2: Gunst des Erdenbaums +2
  • Talisman 3: Flammendrachentalisman +2
  • Talisman 4: Grüner Schildkrötentalisman
  • Rüstung: Alles, was euch über Gleichgewicht 51 oder 101 bringt (je schwerer, desto besser)

Wie gut war der Build gegen Messmer? Überraschend effektiv, auch wenn Asmongold Schwierigkeiten hatte, allen Angriffen standzuhalten. Sein erster Versuch brachte ihn in die zweite Phase des Bosses, nur um dann, durch die Wandlung des Bosses beeindruckt, zu sterben. Der zweite Versuch brachte ihm den Sieg, jedoch merkte man im Laufe des Kampfes, dass der Build seine Schwierigkeiten hatte.

Messmer hat viele schnelle Attacken drauf, die euren Ausdauerbalken schmelzen lassen. Blockt ihr wirklich jede davon, kann der Boss eure Haltung brechen, um euch dann von den Socken zu hauen. Die Schildkröten-Taktik kann also funktionieren, doch der Build von Asmongold benötigt noch Optimierung, um perfekt zu sein.

Welche Builds spielt ihr im neuen DLC? Seid ihr eher ein Magier oder legt ihr Wert auf rohe Gewalt? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren! Warum Elden Ring so schwer ist, hat der Boss Hidetaka Miyazaki offenbart und der Grund ist offensichtlich: Der Boss erklärt euch, warum es gut ist, dass ihr ständig in Elden Ring scheitert

Wie finden es die Chefs von Pokémon GO, dass Spieler den Professor ignorieren?

Könnte Pokémon GO etwas daran ändern, wie die Storys erzählt werden? Das haben wir die Chefs des Spiels gefragt.

Wie viel Story hat Pokémon GO? Eine große, übergreifende Story gibt es nicht. Zu verschiedenen Forschungen, Events oder Saisons werden aber verschiedene Geschichten erzählt, vor allem in Textform.

Diese Texte erscheinen im Spiel hauptsächlich als Erzählungen des Professors. Willow gibt eigentlich zu jeder Forschung ein paar Sätze ab – und wer die verfolgt, kann oft interessante Infos zu den wichtigsten Pokémon der Forschung, oder manchmal auch ganz interessante Geschichten lesen.

Abweichungen von dem reinen Textprinzip gibt es eher seltener. Ausnahmen waren etwa die coolen Ultrabestien-Teaser, die aber nur auf YouTube erschienen, oder auch das große Rätsel um Gierspenst.

Was ist das Problem? Viele Spieler berichteten zuletzt, dass sie den Professor in Pokémon GO einfach wegklicken. Sie bekommen von den Storys gar nichts groß mit, die Pokémon GO erzählen möchte.

Dazu haben wir die Chefs des Spiels befragt.

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Himmlisches Teamwork in Pokémon GO – eine neue Jahreszeit beginnt

Entwickler wollen den Spielern beide Möglichkeiten bieten

Was sagen die Chefs zum Thema Story in Pokémon GO? Im Rahmen des Pokémon GO Fests in Madrid trafen wir den Niantic-CEO John Hanke und den Live Game Director Michael Steranka in einem Roundtable-Interview. Neben verschiedenen anderen Themen haben wir auch das Thema Story angesprochen.

Denn beim GO Fest in Madrid fiel auf, dass zumindest ein paar Charaktere mehr als nur der Professor mit den Trainern sprachen, um die Story des Events voranzutreiben. Deswegen fragten wir: Ist es denkbar, dass Pokémon GO sein Storytelling in Zukunft verändert, gerade, weil viele Spieler den Professor einfach wegklicken?

„Unsere Philosophie in Bezug auf diese Art von Story-Design ist: Wir wissen, dass einige Spieler sich sehr dafür interessieren und Theorien aufstellen, warum die Dinge im Spiel Pokémon GO passieren“, so Steranka: „Und manche Spieler wollen einfach nur Pokémon fangen.“

Pokémon GO hat hier also verschiedene Zielgruppen, die es bedienen muss. „Ich würde gerne mehr in Sachen Storytelling tun“, räumt Niantic-Chef Hanke ein: „Aber es stimmt, man muss das Gleichgewicht halten. Manche Leute begeistern sich dafür, andere wollen einfach nur direkt in die Action.“

Dass einige Spieler einfach nur durchklicken und so nichts von der Story mitbekommen, ist erst mal kein Problem, so Steranka: „Wir wollen den Spielern beides bieten können. Wenn du dich nicht so sehr für den erzählerischen Aspekt interessierst, kannst du einfach schnell durchtippen, und das ist okay. Wir wollen, dass ihr eure Zeit bestmöglich nutzt“, so der Director.

Er betont jedoch auch: „Aber das Team macht sich viele Gedanken und viel Mühe, um diese Welt und diese Geschichte aufzubauen. Für die Spieler, die sich dafür interessieren, gibt es also einiges zu entdecken.“

Es sieht momentan also nicht danach aus, als würde sich am Storytelling zumindest in naher Zukunft allzu viel ändern – auch, wenn Hanke sagt, er würde gerne mehr in die Richtung tun. Wie seht ihr das Thema? Würdet ihr euch mehr Story-Elemente, wie bei den Ultrabestienteasern, wünschen? Oder legt ihr ohnehin keinen Wert auf Story in Pokémon GO? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und was sonst ansteht, zeigt die Übersicht aller Pokémon-GO-Events im Juni 2024.

One Piece: Die 5 stärksten Kämpfer ohne Teufelsfrucht im Ranking

Durch die Teufelsfrüchte bekommen die Charaktere in One Piece besondere Kräfte, die sie zu starken Kämpfern machen. Doch es gibt auch einige Figuren, die sich auch ohne Teufelskräfte durchs Leben kämpfen. MeinMMO stellt euch fünf Charaktere vor, die auch ohne Teufelskraft gut zurechtkommen.

Wonach wurde das Ranking erstellt? Die folgenden Faktoren wurden bei der Erstellung der Liste berücksichtigt:

  • Die Kämpfer haben keine Teufelsfrucht gegessen oder es ist noch nicht bekannt, dass sie eine gegessen hätten.
  • Die Personen sind noch am Leben. Damit fallen Charaktere wie Gol D. Roger und Kozuki Oden aus dem Ranking raus.
  • Die Figuren können sowohl der Marine als auch den Piraten oder der Revolutionsarmee angehören.
  • Die Mitglieder der Strohhutbande haben wir hierbei nicht berücksichtigt. Für sie haben wir ein eigenes Ranking erstellt.

Das Ranking wurde außerdem mit persönlichen Präferenzen erstellt und ist nicht zu 100 % objektiv. Solltet ihr andere Charaktere im Ranking sehen, schreibt uns eure Vorschläge in die Kommentare.

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Platz 5: Silvers Rayleigh

One Piece Silvers Rayleigh
Der Pirat befindet sich im Ruhestand.
  • Fraktion: Vizekapitän im Ruhestand, Roger-Piratenbande
  • Kopfgeld: unbekannt

Silvers Rayleigh hat zwar seine besten Tage schon hinter sich, doch trotzdem ist er ein ernstzunehmender Kämpfer. Er beherrscht alle drei Arten von Haki und hat Ruffy einem Training unterzogen, in dem er die Beherrschung der drei Haki-Arten lernt.

Er hat trotz seines Alters bewiesen, was in ihm steckt. So konnte er mühelos mit der Lichtgeschwindigkeit von Marine-Admiral Kizaru mithalten, um Ruffy und seine Crew vor ihm zu beschützen. Vermutlich wäre er zu der Zeit, als er die noch rechte Hand von Gol D. Roger war, einige Plätze im Ranking hinaufgerutscht.

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One Piece – Das 26. Opening zum Egghead-Island-Arc ist veröffentlicht worden

Platz 4: Ben Backman

One Piece Ben Backman
Er bewahrt immer einen kühlen Kopf.
  • Fraktion: Vizekapitän, Rothaar-Piratenbande
  • Kopfgeld: unbekannt

Auch Ben Backman ist mittlerweile in einem fortgeschrittenen Alter, wenn auch nicht so alt wie Rayleigh. Er ist im Ranking auf Platz 4 gelandet, obwohl er sich bislang in keinem einzigen Kampf gezeigt hat. Doch die Tatsache, dass er der Vizekapitän eines der Vier Kaiser ist, spricht für sich. Marineoffizier Brannew hat außerdem verraten, dass er ein hohes Kopfgeld besitzt.

Backman selbst behauptet von sich, dass es ein ganzes Kriegsschiff brauchen würde, um ihn aufzuhalten. Er nutzt sein Gewehr als Waffe und kann die abgefeuerten Kugeln mit Haki verstärken. Sogar Vizeadmiral Kizaru hat großen Respekt vor ihm. Auch wenn wir hier etwas spekulieren müssen, glauben wir, dass er einiges auf dem Kasten hat.

Ich begehe seit Jahren eine MMORPG-Sünde, jetzt hat mich das Karma auf grausame Weise bestraft

In Final Fantasy XIV gibt es sogenannte Ultimates – das sind richtig schwere Kämpfe. MeinMMO-Autorin Fabienne Kissel hat endlich einen der schwersten Ultimates geschafft, doch dabei einen wirklich dummen Fehler gemacht, der sie heute noch verfolgt.

Ich bin ein riesiger Fan von Final Fantasy XIV (FFXIV). In Eorzea fühle ich mich wie zu Hause. Besonders bei Kämpfen bin ich sehr ehrgeizig. So habe ich den aktuellen Raid auf der schwierigsten Stufe (Savage) erfolgreich gemeistert.

Als Nächstes träumte ich davon, auch einmal einen der Ultimate-Kämpfe zu schaffen. Für mich wäre es ein persönlicher Meilenstein, einen solchen Kampf zu meistern.

Ultimates sind die schwersten Kämpfe in Final Fantasy XIV. Sie erfordern immensen Skill, Wissen, Geduld und ein starkes Team. Die Kämpfe bestehen aus einer Reihe von Bosskämpfen, bei denen Teams aus 8 Spielern gegen mehrere Zwischenbosse kämpfen, bevor sie den Endgegner besiegen müssen.

Ultimate-Raids bieten Titel und schimmernde Waffen. Diese Belohnungen dienen hauptsächlich als Statussymbole, die zeigen, dass man den schwersten Content im Spiel gemeistert hat – und sind beliebte Glamour-Teile (also Transmog).

Die neue Erweiterung Dawntrail steht übrigens vor der Tür und auf die freue ich mich schon sehr:

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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein

Mein Weg zum Ultimate – Ein Traum wird wahr

Seit ich FFXIV spiele, träumte ich davon, mindestens einen der schwersten Ultimates erfolgreich zu meistern. Die Rede ist von den zwei Ultimates aus der Expansion Endwalker: The Omega Protocol (TOP) und Dragonsong’s Reprise (DSR).

Einen davon wollte ich unbedingt machen, denn das sind bisher die einzigen Ultimates, die eine Waffe für meinen Job (den Weisen) haben. Doch in der Raidgruppe (Static) meines Freundes war bisher kein Platz für einen Schild-Heiler frei, also wartete ich noch.

Der Gedanke, mich über den Party-Finder mit Fremden in dieses Abenteuer zu stürzen, war mir zu stressig. Das endlose Warten auf eine Gruppe, die fehlende Abstimmung und das ständige Einspielen mit neuen Spielern – das kam für mich bei einem Kampf dieser Klasse nicht in Frage.

Zumal ich auch lieber mit meinem Freund und Gildenmitgliedern raiden wollte.

Endlich war ein Platz für mich frei

Im Februar dieses Jahres geschah es dann: Ein Heiler-Platz für den Ultimate Dragonsong’s Reprise (DSR) wurde in der Static meines Freundes frei. Mega! Die Gruppe war zwar schon im Kampf bis zur 6. Phase gekommen, entschied sich jedoch dazu, den Kampf mit mir von Anfang an zu proben.

Die Freude war groß, doch mir war bewusst, dass ein langer Weg vor mir liegen würde.

Was ist Dragonsong’s Reprise (DSR)?

Dragonsong ist einer der anspruchsvollsten Kämpfe in FFXIV. Der Ultimate-Raid fordert euch mit komplexen Mechaniken, die präzise Koordination, Schnelligkeit und perfektes Timing erfordern.

Er besteht aus mehreren Phasen (insgesamt 7), die an die Ereignisse der Heavensward-Expansion angelehnt sind. Der Kampf dauert knapp 18 Minuten, und Fehler sind fast unverzeihbar. Ein einziger Fehler kann das Ende für die gesamte Gruppe bedeuten.

Daher ist es entscheidend, dass jeder seine Rolle gut spielt und die Mechaniken genau kennt. Damage- und Heal-Checks gibt es natürlich auch.

Es war wirklich hart, aber das macht es episch

Jeder, der schon einmal einen Ultimate angegangen ist, weiß, dass dies kein Spaziergang ist. Es war mein allererster Ultimate-Raid. Bis dahin hatte ich zwar das aktuelle Savage-Tier geschafft, aber mit so schwerem Content kam ich bisher noch nicht in Berührung.

Um mich vorzubereiten, schaute ich mir Guides von Dragonsong auf YouTube an. Meinen Mitigation-Plan (nach LPDU) hatte ich ebenfalls griffbereit. Ein Mitigation-Plan ist ein Richtplan für den Kampf, der genau vorgibt, wann und welche Schilde, Heilzauber und schadensreduzierende Fähigkeiten eingesetzt werden müssen.

Da muss alles perfekt sitzen, sonst stirbt die Gruppe am Schaden.

Dragonsong
Dragonsong ist ein großartiger Kampf, der unglaublich viel Spaß macht – aber auch verdammt schwer ist.

Es war hart. Ich war die einzige in unserer Gruppe, die den Kampf noch bis zur Phase 6 neu lernen musste. Dabei passierten mir viele Fehler, während die anderen gut spielten. Da vergaß ich mal ein Schild oder stand häufig bei Mechaniken, die zu lösen waren, nicht auf der richtigen Position. Hier und da verlor ich die Orientierung und meine Konzentration.

Die gesamte Gruppe muss extrem konsistent sein, um wieder zu dem Prog-Punkt zu gelangen, an dem man Fortschritte gemacht hat.

Der Druck war hoch, aber mein Ehrgeiz genauso.

Nach über 400 Pulls war es endlich soweit…

Nach über 400 Pulls, unzähligen Stunden und massiven Anstrengungen schafften wir es! In der letzten Phase zitterte ich vor Aufregung und atmete schwer. Ich vergaß sogar, unserem lieben Tank am Ende ein Schild zu geben! Er starb also noch zum Schluss, doch wir besiegten am Ende Drachenkönig Thordan.

Der Moment des Triumphs war überwältigend. Ich war so stolz und happy.

FFXIV: Static Fabienne
Ein Bild von unserer Static in Dragonsong – direkt nach unserem Clear.

…doch das Hochgefühl hielt nicht lange an

Denn ich habe nämlich einen wirklich dummen Fehler gemacht: Mein Inventar war voll.

ARGH!! Wie kann man nur so blöd sein, dachte ich mir.

Und so geschah das Unvermeidliche – ich verpasste das Totem für die Waffe. Jeder erhält nämlich nach dem erfolgreichen Abschluss des Ultimates ein Item, das man für eine Waffe seiner Wahl austauschen kann.

Die Waffe, die ich so dringend wollte und für die ich so hart gekämpft hatte, konnte ich ohne aber leider vergessen.

Ehrlich gesagt… Irgendwie hatte ich es aber auch verdient.

Diese MMORPG-Sünde begehe ich schon seit Jahren – manchmal bin ich einfach zu faul, habe keine Lust, schiebe es auf oder denke nicht daran, mein eigenes Inventar aufzuräumen. Zwar habe ich während Dragonsong immer darauf geachtet, dass ich mindestens zwei Plätze frei habe für das Totem – aber ausgerechnet an diesem Abend natürlich nicht.

Mein Totem war weg. Im Briefkasten tauchte es nicht auf. Auch der Support von FFXIV konnte mir nicht helfen. Also lief ich mit meinem neuen tollen Titel The Heaven’s Legend herum – ohne meine shiny Waffe, die ich so sehr wollte.

Seitdem versuchten wir, Dragonsong nochmal zu schaffen, aber bisher ohne Erfolg. Ich fühlte mich richtig mies.

Doch noch einmal Party-Finder und eine neue Klasse?

Der Frust saß tief und ich entschloss mich mit Mut doch in den Party-Finder zu machen. Für mich definitiv eine Überwindung. War ich doch so an unsere Static gewöhnt; an die Ansagen unserer zuverlässigen Raid-Leaderin. Die haben mir immer sehr geholfen. Auch, wenn man natürlich die Mechaniken alle selbst können und sehen muss.

Aber es war machbar.

Ich stürzte mich also als Heiler in den Party-Finder, verbrachte erneut unzählige Stunden darin, und dann hatte ich es endlich geschafft und mein Totem bekommen. Eigentlich wollte ich mit meinem ersten Totem die Waffe für den Weisen holen, doch meine Pläne änderten sich.

Denn in der Static meiner Gilde wurde nun ein fester Platz für den Physischen Fernkampf-Angreifer frei, den ich bekam. Mit dieser Gruppe werde ich also auch das Savage-Tier in Dawntrail raiden und hoffentlich auch den kommenden neuen Ultimate Futures Rewritten (Eden).

Also gönnte ich mir die Tänzer-Waffe, denn den Heiler werde ich in Dawntrail erstmal nicht mehr spielen.

FFXIV: Dragonsong Totem
Da ist das berüchtigte Totem.

Ich freue mich auf den Tänzer

Seit Jahren spiele ich nur noch Heiler oder Supporter, sei es in LoL, Baldur’s Gate 3 oder eben in FFXIV. Das letzte Mal, dass ich einen Angreifer aka Damage-Dealer (DD) gespielt habe, war noch zu Burning-Crusade-Zeiten in WoW. Damals spielte ich eine Hexenmeisterin.

FFXIV: Dancer Dragonsong Waffen
Endlich meine shiny Waffe!! Dawntrail kann kommen.

Aber ich bin guter Dinge. Ich übe jetzt schon ständig meine Rotation an der Trainings-Puppe vor unserem Gildenhaus und laufe verschiedene Inhalte, damit ich in Dawntrail auch ordentlich Schaden machen kann.

Und ich muss sagen: Wow! Der Tänzer (Dancer) fühlt sich vom Gameplay echt super an. Über die Optik des Jobs müssen wir erst gar nicht sprechen.

Jetzt seid ihr gefragt: Ist euch auch schonmal sowas passiert? Was begeht ihr für MMORPG-Sünden? Schreibt es gerne in die Kommentare. Wenn ihr unsicher seid, was ihr noch erledigen solltet, bevor die neue Erweiterung Dawntrail in Final Fantasy XIV veröffentlicht wird, haben wir hier eine Checkliste für euch: 10 wichtige Dinge, die ihr tun solltet.

Elden Ring DLC: Alles zum Release, Vorbereitung, Start, Preload, Preisen und Editionen

Das erste und letzte DLC von Elden Ring erscheint am 21. Juni 2024. Was ihr zum Release, dem Trailer, Vorbereitungen, den Preload, seinen Preis sowie den Inhalten wissen solltet, erfahrt ihr in unserer Übersicht.

Update, 21. Juni: Wir haben unsere Übersicht aktualisiert. Wir erklären euch unter „Start“ wie ihr in den neuen DLC kommen könnt.

Wann hat der Elden Ring DLC seinen Release? Der Release von „Shadow of the Erdtree“ findet am 21. Juni 2024 statt. Spieler können den DLC schon jetzt vorbestellen und sich einen Bonus sichern, in Form eines Emotes.

Wir listen euch nun alle Informationen in unserer Übersicht auf. Solltet ihr nur einzelne Punkte lesen wollen, könnt ihr mit unserem Verzeichnis an eure gewünschte Stelle springen.

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Den Trailer zum Gameplay von Shadow of the Erdtree haben wir euch hier eingebunden:

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Elden Ring zeigt ersten Trailer zum neuen DLC „Shadow of the Erdtree“

Elden Ring DLC: Vorbereitung und Start – So geht’s

Was sollte ich vor dem Release tun? Vor dem Start des DLCs solltet ihr vor allem zwei Bosse besiegt haben:

  • Radahn, die Sternengeisel
  • Mohg, der Blutfürst

Während Radahn leichter zu besiegen ist, kann Mohg sich im Kampf als schwieriger Gegner herausstellen. Wir haben euch deshalb gezeigt, wie ihr Mohg finden könnt und welchen Trank ihr trinken solltet, um einen seiner mächtigsten Angriffe zu kontern.

Wo finde ich den Start des DLCs? Den Start zum DLC findet ihr in Mohgwyns Palast bei dem Kokon von Miquella. Interagiert mit seiner Hand und werdet so ins neue Gebiet teleportiert.

9 Dinge, die ihr vor dem Start erledigt oder gesammelt haben solltet, haben wir euch ebenfalls aufgelistet. Dabei handelt es sich um Dinge, die euch perfekt zum Start vorbereiten können.

Elden Ring DLC: Preload – Start, Uhrzeit und Download

Wann startet der Preload? Elden Ring kommt mit einem Preload vor dem offiziellen Start daher, doch dieser ist nur für PlayStation verfügbar. Dieser soll am 19. Juni um 00:00 Uhr deutscher Zeit starten. PC- und Xbox-Spieler können den DLC erst downloaden, wenn der Release am 21. Juni stattgefunden hat.

Einen „Day One“-Patch soll es auch geben. Dieser beginnt am 20. Juni und bringt viele QoL-Verbesserungen mit sich. Details dazu findet ihr in unserer Übersicht.

Wie groß ist der Download? Offiziell gibt es noch keine Infos dazu, doch inoffiziell hat der X-Account „PlaystationSize“ (Quelle: x.com) offenbart, dass der Preload 16,502 GB betragen wird. Wie groß die Datei tatsächlich ausfallen wird, erfahren wir erst zum offiziellen Release.

Kann man den DLC früher spielen? Es gibt einen Trick bei verschiedenen Releases, indem Spieler ihre Region auf Neuseeland umändern können, um früheren Zugang zu den Spielen und Erweiterungen zu erhalten.

Spieler auf Reddit empfehlen diesen Trick vor allem den Xbox- und PS4-Spielern. Auf PS5 und PC funktioniert dieser Trick anscheinend nicht.

Elden Ring DLC: Alles zum Preis und Editionen

Wie viel kostet der DLC? Shadow of the Erdtree wird vier Editionen zum Kauf anbieten. Je nach Plattform habt die Möglichkeit alle oder nur eine von ihnen erwerben zu können. Sie unterscheiden sich vom Preis und den Inhalten, die ihr spendiert bekommt. Folgende Editionen gibt es:

Standard-Edition

Preis: 39,99 €

  • Inhalt
    • „Shadow of the Erdtree“-DLC
  • Vorbesteller-Bonus
    • Bonus-Geste

Premium-Edition

Elden-Ring-Shadow-of-the-Erdtree-Premium-Edition
Premium-Edition

Preis: 49,99 €

  • Inhalt
    • „Shadow of the Erdtree“-DLC
    • Digitales Artbook vom DLC
    • Originaler Soundtrack vom DLC
  • Vorbesteller-Bonus
    • Bonus-Geste

Deluxe-Edition

Elden-Ring-Shadow-of-the-Erdtree-Deluxe-Edition
Deluxe-Edition

Preis: 99,99 €

  • Inhalt
    • Basisspiel „Elden Ring“
    • Digitales Artbook vom Basisspiel
    • Originaler Soundtrack vom Basisspiel
    • „Shadow of the Erdtree“-DLC
    • Digitales Artbook vom DLC
    • Originaler Soundtrack vom DLC
  • Vorbesteller-Bonus
    • Bonus-Geste

Collector’s-Edition

Elden-Ring-Shadow-of-the-Erdtree-Collectors-Edition
Collector’s Edition

Preis: 249,99 €

  • Inhalt
    • „Shadow of the Erdtree“-DLC
    • Figur von Messmer dem Pfähler
    • Exklusives Hardcover-Artbook
    • Digitaler Soundtrack Download-Code
  • Vorbesteller-Bonus
    • Bonus-Geste

Elden Ring DLC: Inhalte, Bosse und Schauplatz in der Übersicht

Elden Ring DLC – Welche Inhalte gibt es? In Shadow of the Erdtree gelangt ihr in das Schattenreich des Erdbaums – eine neue Dimension, in der sich Messmer, einer der Hauptantagonisten des DLCs befindet. Ihr gelangt also durch ein Portal in diese Welt und müsst nun herausfinden, welche Machenschaften der Gott in dieser Welt treibt.

Im DLC werdet ihr dann auch neue Gebiete erkunden können wie einen Sumpf oder ein riesiges Schloss. Die Welt ist immer noch offen und kann von euch mit Torrent, eurem treuen Ross erkundet werden.

Neue Bosse sowie Rüstungen und Waffen gehören mit zu den Inhalten, die Spieler zum Release erwarten können. Sogar neue Talente, wie das Werfen von großen Krügen oder als Stachelschwein durch Gegner flitzen, dürfen von Spielern bald genutzt werden.

Zu guter Letzt macht Messmer, der Chef dieser Dimension, seinen Standpunkt klar. Er hält nichts von den Befleckten und wird alles daran setzten, euch zu vernichten.

Miquella, der schlafende Gott im Mohgwyns Palast wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Schlüssel zum Portal in das neue Schattenreich sein. Er wird euch zudem auch durch den DLC führen und das durch seine Fußstapfen.

Das waren alle wichtigen Infos bezüglich des DLCs von Elden Ring. Sollten weitere Informationen bekannt werden, wird dieser Artikel natürlich aktualisiert. Seid ihr schon gespannt auf den Schatten des Erdenbaums oder reicht euch Elden Ring ohne Erweiterung? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Elden Ring – Die besten Klassen für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten

Quelle(n):
  1. bandainamcoent.eu

„Sie ist ein verdammtes Monster“ – Schauspielerin erzählt, wie es war, eine der grausamsten Charaktere in Harry Potter zu spielen

Eine Professorin, die in in Harry Potter und der Orden des Phönix eine große Rolle spielt, wird von vielen Fans verachtet. Die Schauspielerin spricht darüber, wie es für sie war, diese Rolle zu spielen.

Um wen geht es? Die britische Schauspielerin Imelda Staunton ist besonders für ihre Darstellung von Dolores Jane Umbridge bekannt, eine der meistgehassten und grausamsten Figuren aus Harry Potter.

Im Orden des Phönix wird sie als neue Professorin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts geschickt, um die Kontrolle des Zaubereiministerium über die Schule zu festigen. Dabei schreckt sie vor nichts zurück und bestraft Schüler auf sadistische Weise, um sie zu unterdrücken und ihre Macht zu stärken.

Die Schauspielerin hat in Interviews darüber gesprochen, wie herausfordernd es zum Teil für sie war, das verdammte Monster Umbridge zu spielen.

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Deutscher Trailer zu Harry Potter und der Stein der Weisen

Was sagt die Schauspielerin über ihre Rolle als Umbridge? Imelda Staunton sprach in einem Interview mit Entertainment Weekly darüber, wie sehr sie die perfide Art von Umbridge verabscheut. Auch wenn sie es mochte, den Charakter zu spielen.

Dazu sagte sie Folgendes über Dolores Jane Umbridge:

Ich denke, sie ist ein verdammtes Monster und sollte auch so gespielt werden. Ich muss nicht verstehen, was sie tut, aber vom Charakter her glaubt sie, dass sie das absolut Beste für diese Schule tut. Wieder einmal habe ich eine völlig und absolut verblendete Frau ins Herz geschlossen.

Imelda Staunton gegenüber Entertainment Weekly

Ein zentraler Aspekt von Umbridges Charakter, den Staunton hervorhob, ist ihre absolute Überzeugung, im Recht zu sein. Umbridge sieht sich selbst als Beschützerin von Ordnung und Wohlstand in Hogwarts, obwohl ihre Methoden brutal und sadistisch sind. Ihre höfliche Art, rosa Kleidung, Katzen-Accessoires und ihre sanfte Stimme täuschen. Horror-Legende Stephen King hält Dolores Umbridge sogar für die beste Bösewicht-Figur seit Hannibal Lecter.

Diese Szene verfolgte die Schauspielerin noch Tage später

Um welche Szene geht es? Eine der schlimmsten Szenen in Harry Potter und der Orden des Phönix fiel Imelda Staunton besonders schwer. In der Szene zwingt Umbridge Harry Potter dazu mit einer magischen Feder Ich soll keine Lügen erzählen zu schreiben, was sich schmerzhaft in seine Hand eingraviert.

Über die Szene sagte sie Folgendes im Interview:

Das berührte etwas in mir, das mich denken ließ: ‘Gott, wir sind alle zu großer Grausamkeit fähig.’ Es war ein schreckliches, schreckliches Gefühl. Sie zwirbelt nicht einfach ihren Schnurrbart und sagt ‚Muahahaha‘, sondern es ist der absolute und uneingeschränkte Glaube, dass es tatsächlich helfen wird, und das ist natürlich noch viel beängstigender.

Imelda Staunton gegenüber Entertainment Weekly

Nach dieser Szene fühlte sie sich noch ein paar Tage lang ziemlich schlecht. Übrigens haben wir die Hogwarts-Professoren gerankt, darunter auch Dolores Umbridge. MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl verrät, wen sie am stärksten findet: Harry Potter: Hogwarts-Professoren im Power Ranking – Welcher Lehrer ist am mächtigsten?

Twitch-Streamer beendet seine Beziehung, um sich auf seine Karriere in League of Legends zu konzentrieren

Der Twitch-Streamer Dantes zeigt vor allem League of Legends und hat sich voll dem Grind verschrieben. Dafür opferte er nun sogar seine Beziehung.

Was ist das für ein Streamer? Dantes alias Doaenel gehört auf Twitch zu den größeren Streamern zu League of Legends. Sein Kanal gehört regelmäßig zu den 20 meistgesehenen des Spiels, im Schnitt erreicht er 2.000 bis 3.000 Zuschauer (via SullyGnome).

Dantes ist bekannt für seine Hingabe zum „Grind“: Er streamt durchschnittlich 6-Mal die Woche für jeweils 8,5 Stunden (via TwitchTracker). Im August 2023 machte er auf sich aufmerksam, als er 194 Stunden binnen gerade einmal 10 Tagen streamte und auf den bekanntlich knallharten südkoreanischen Servern den Challenger-Rang erreichte.

Nun ist dieser Hingabe offenbar seine Beziehung zum Opfer gefallen.

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Ein 67-jähriger Opa wird zur Legende in LoL und zum Alptraum für Riot Games

Streamer sagt, er sei nicht bereit für eine Beziehung

Was hat es mit der Trennung auf sich? In einem Post auf X, ehemals Twitter, gab Dantes das Ende seiner Beziehung mit der Twitch-Streamerin Laura „Laurinchhhe“ bekannt. Der Streamer erklärte, er sei einfach nicht bereit für eine Beziehung.

Er habe seiner Partnerin von vornherein gesagt, dass seine Karriere für ihn an erster Stelle stehe, so Dantes. Sie habe ihn auch in allem unterstützt und sei „alles gewesen, was [er] jemals wollte.“ Allerdings gehe es in Beziehungen um Kompromisse.

Der Streamer erklärt, dass es ihn mental belastete, zu sehen, wie seine Freundin ihr eigenes Leben und ihre Karriere zurückstellte, um ihn zu unterstützen, während er das Gleiche nicht für sie tun konnte.

„Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass die Grundlage dessen, was Beziehungen sind, nichts war, was ich tun konnte/wollte, und habe deshalb die Entscheidung getroffen, die Sache zu beenden.“

Der Post wurde von mehr als 73 Millionen Nutzern gesehen. In den Kommentaren können viele nicht nachvollziehen, seine Beziehung für ein Videospiel aufzugeben.

Ex-Freundin weint im Stream

Am selben Tag zeigte sich Laurinchhhe aufgelöst in einem Stream auf ihrem Twitch-Kanal. Unter Tränen berichtet sie davon, wie sie die Trennung erlebt hat. Glücklicherweise, so die Streamerin, seien sie gerade zu Besuch in Berlin gewesen, wo ihre Familie lebt. Ihre Sachen befänden sich allerdings noch bei Dantes in Kanada.

Aktuell versucht sie ihren Umzug zu organisieren. Seitdem war Laurinchhhe nicht mehr live. Dantes hingegen ist bereits zurück auf Twitch und im LoL-Grind.

Auch, wenn es in diesem Fall wohl extrem ist, dürfte der ein oder andere Gamer wohl schon die Erfahrung gemacht haben, dass exzessives Zocken sich negativ auf romantische Beziehungen auswirkt. In anderen Fällen kann League of Legends aber auch verbinden und gemeinsames Zocken die Beziehung stärken. Twitch-Streamerin erzählt, wie ihr Freund ihr Herz eroberte: „Er hat mich in LoL gecarried“

Quelle(n):
  1. Dexerto

Blizzard ändert in Season 5 von Diablo 4 eine nervige Mechanik, Spieler sagen: „Das ist ein großer Win“

Mit Season 5 kommen einige Änderungen in Diablo 4, so auch „Quality of Life“-Verbesserungen. Eine davon scheint viele Spieler aktuell am meisten zu freuen.

Im August startet Season 5 und die bringt eine neue Aktivität für das Endgame ins Spiel, in der ihr gegen Monster-Wellen kämpft. Dazu wird der Loot erneut angepasst: Uber Uniques werden zu lilafarben Mythic Uniques und es wird zahlreiche neue Items geben.

Einige Änderungen betreffen die Bosse im Endgame von Diablo 4 und die sehen die Spielerinnen und Spieler schon jetzt als „großen Win.“ Die Community teilt ihre Freude in einem Beitrag auf Reddit, ein paar Spieler meinen außerdem: Das ist längst überfällig.

Season 5 läuft bis zum Release von „Vessel of Hatred“, der ersten Erweiterung für Diablo 4, die am 8. Oktober startet. Hier seht ihr den blutigen Cinematic-Trailer:

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Trailer zu Diablo 4 Vessel of Hatred gibt Einblick in die Story der Erweiterung

„Quality of Life“-Änderungen an den Bossen

Was ändert Blizzard? Die Entwickler von Diablo 4 ändern in Season 5 ein paar Mechaniken, die mit den Bossen im Endgame zusammenhängen:

  • Aktuell ist es notwendig, nach dem Bosskampf den Dungeon zu verlassen und zu resetten. Das kostet Zeit und ist umständlich, insbesondere im Gruppenspiel. Mit Season 5 ändert sich das und ihr könnt den Boss direkt noch mal beschwören. Der Altar soll dann spawnen, nachdem ihr den Boss gelegt habt.
  • Um „Die Bestie im Eis“ zu beschwören, müsst ihr aktuell ein Alptraum-Siegel für den „Gletscherspalt“ craften und aktivieren. Durch das Setting des Alptraum-Dungeons dürft ihr maximal viermal respawnen, was besonders bei der „Gequälten“ Version auf Stufe 200 knapp werden kann. Aber ab Season 5 sollt ihr die Bestie wie die anderen Bosse mit Mats beschwören können.
  • Aktuell braucht ihr vier Körperteile, um Varshan in seinem Boshaftenbau zu beschwören. Ab Season 5 braucht ihr nur noch eines.

Speziell die grundlegende Änderung an den Bosskämpfen und dem Verlassen der Dungeons scheint die Spielerinnen und Spieler zu freuen. Im YouTube-Livestream merkten die Entwickler am 21. Juni an, dass oft nach dem Feature gefragt worden sei.

„Es hat meine Zeit nicht respektiert“

Was sagt die Community dazu? Auf Reddit schreibt „vagrantwade“ am 21. Juni: „Bosse können nach dem Töten in Season 5 wieder beschworen werden! Wir haben gewonnen!“ Der Beitrag hat bisher (Stand: 22. Juni, 17 Uhr) bereits über 1.000 Upvotes gesammelt. In den Kommentaren äußern sich verschiedene Nutzerinnen und Nutzer zu dem Thema.

Der Top-Kommentar mit über 360 Upvotes stammt von „InfectiousPineapple“. Er schreibt: „Das ist ein verdammt großer Sieg und wahrscheinlich das, worauf ich mich in der nächsten Season am meisten freue.“ Und „Cranked78“ meint, es sei „längst überfällig“, das alte System sei sinnlos.

„Das und die Tatsache, dass die Bestie im Eis dann so funktioniert wie die anderen Bosse, ist so befriedigend“, schreibt „N8CCRG“. Und „SerWulf“ meint: „Es hätte zur Mid-Season hinzugefügt werden müssen, aber besser spät als nie.“

Der Nutzer „Nelwyn420“ merkt an, er werde nächste Season die Bosse grinden. Er schaffe nie mehr als 20 Runs, weil seine Zeit hier nicht respektiert werde. „Amelaclya1“ stimmt zu und schreibt: „Das ist eine so große ‚Quality of Life‘-Änderung […]. Momentan [bin] ich nach 5 Runs gelangweilt.“

Die Änderungen an den Bossen sollen auf dem PTR (Public Test-Realm) verfügbar sein. Im letzten „Campfire Chat“-Livestream am 21. Juni lieferten die Entwickler bereits wichtige Infos zu den Features, die mit Season 5 in Diablo 4 kommen. Viele davon könnt ihr auf dem Test-Server ausprobieren. Auch die Patch Notes für den PTR sind bereits verfügbar. Wir haben die Highlights für euch zusammengefasst: Diablo 4: Mit Patch 1.5.0 können viele von euch Season 5 in wenigen Tagen auf dem PTR testen

Quelle(n):
  1. Reddit

Entwickler-Veteran von UO und SWG möchte mit neuem Sandbox-MMO die Träume der Genre-Fans erfüllen

Mit weiteren Veteranen arbeitet Raph Koster (Ultima Online, Star Wars Galaxies) seit Jahren an einem Sandbox-MMO. Jetzt gibt’s ein Lebenszeichen in Form eines Countdowns und Teasers für eine bald stattfindende Community-Fragerunde.

Was ist das für ein Sandbox-MMO? Playable Worlds wurde erstmals 2019 vorgestellt. Das gleichnamige Studio gibt es seit 2018. Mit diesem Projekt möchte das Team eine digitale, dynamische Welt schaffen, die sich lebendig anfühlt und in der die Community im Fokus von allem steht.

Stellt euch Ultima Online vor, nur deutlich anspruchsvoller, moderner und fesselnder – so das Versprechen. Angetrieben von komplexen Simulationen und KI-Tools. Klingt alles noch recht kryptisch, oder? Nun, das liegt daran, dass der Öffentlichkeit in all den Jahren nichts Handfestes gezeigt wurde.

Mehr dürften jedoch die verschiedenen Investoren wissen, die im Laufe der bisherigen Entwicklung viele Millionen US-Dollar in das Projekt gesteckt haben. Im April 2022 kamen sogar satte 25 Millionen US-Dollar auf einen Schlag zusammen. Zudem gab’s vereinzelt Zitate wie der von Mark Laursen, Gründer und CEO von Bright Star Studios (via X): „Epische Präsentation. Das ist wahrlich Next-Level-Material.“

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3 MMORPGs, die ihr kostenlos zocken könnt

Playable Worlds bleibt krytisch

Welche Neuigkeiten gibt es? Seit einigen Tagen tickt in den sozialen Kanälen des Studios (etwa via X) eine Art Countdown herunter, und zwar in Form von Fragen, die aufzeigen sollen, wie die Welt von Playable Worlds funktionieren könnte:

  • Was wäre, wenn … man in einem MMO tatsächlich neue Dinge erfinden könnte?
  • Was wäre, wenn … es einen Weg gäbe, Geheimnisse in einem MMO zu entdecken – und kein einfaches Wiki versorgt euch mit allen Antworten?
  • Was wäre, wenn … es regnen und Pfützen entstehen würden, die über Nacht gefrieren?
  • Was wäre, wenn … das Spiel euch auch für friedliches Spielen belohnen würde?
  • Was wäre, wenn … man in einem MMO für mehr als nur seine Charakterstufe oder seine Schlachtzug-Skills bewundert und berühmt werden könnte?
  • Was wäre, wenn … ihr eure Meinung darüber, wer euer Charakter ist, einfach ändern könntet?
  • Was wäre, wenn … man durch Gras laufen könnte, um eine Spur zu hinterlassen, wenn man es oft genug tut?
  • Was wäre, wenn … das Erforschen in einem MMO tatsächlich von Bedeutung wäre (für euch und andere)?
  • Was wäre, wenn … MMOs tatsächlich die Träume erfüllen würden, die wir einst für sie hatten?
  • Was wäre, wenn … ein MMO euch tatsächlich die Landschaft umgestalten lassen würde?
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Was steckt hinter dem Countdown? Am 21. Juni 2024 gab es auf der offiziellen Webseite des Studios die Meldung (via playableworlds.com), dass man für den 28. Juni 2024 eine Ask-Me-Anything-Fragerunde im MMORPG-Bereich von Reddit plant.

Wer steckt hinter Playable Worlds? Niemand anderes als Studio-Gründer und CEO Raph Koster soll in der AMA-Runde für die Antworten sorgen. Ihr könntet Koster bereits kennen, schließlich war er der Lead Designer von Ultima Online (1997) und der Creative Director von Star Wars Galaxies (2003).

Zum Team gehört aber auch Executive Producer and Chief Product Officer Gordon Walton, der vorher unter anderem bei Maxis (The Sims), BioWare (Star Wars) und Sony Online Entertainment gearbeitet hatte.

Die Veteranen sind zudem sehr regelmäßige Gäste auf Panels, Konferenzen und Events, um dort über das Genre der MMORPGs sowie aktuelle Trends und den Status quo der Industrie zu the­o­re­ti­sie­ren. Beispielsweise darüber: Der MMORPG-Urvater erklärt, warum Abo-Modelle auch heute noch funktionieren.

MMORPG auf Steam stellt Service ein, Pax Dei enttäuscht, New World für Konsole schürt Wut der Spieler

Es ist wieder Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf den Start in den heißen MMORPG-Sommer 2024, mit vielen Releases und Ankündigungen.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Am 18. Juni 2024 ist das Sandbox-MMORPG Pax Dei in die Early-Access-Phase gestartet. Der Frühzugang verlief jedoch alles andere als glatt. Vor allem technische Probleme, der recht hohe Preis für den EA-Zugang sowie der ungewöhnliche Genre-Mix machen dem Spiel zu schaffen.

Hier seht ihr den Cinematic-Trailer zum Launch von Tarisland:

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Tarisland: Trailer zum globalen Launch zeigt cineastische Klassen-Action

Heißer Sommer für MMORPG-Fans

Das passierte bei den großen MMORPGs:

ESO: Gold Road ist jetzt auch auf den Konsolen verfügbar, hier seht ihr den Launch-Trailer:

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Das Spiegelmoor attackiert Tamriel im Launch-Trailer von Elder Scrolls Online: Gold Road

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • EVE Online hat es auch nach 21 Jahren noch drauf, feiert nach dem Release des Updates Equinox Spielerrekord für 2024.
  • Am 20. Juni 2024 ist das Update Unparalleled für die Konsolen-Versionen von Star Trek Online erschienen (via playstartrekonline.com). Euch erwartet die Fortsetzung der Borg-Saga sowie ein Borg-Battle-Royale.
  • Das MMORPG Mad World – Age of Darkness stellt am 4. Juli 2024 seinen Service ein (via Steam).
  • Die Erweiterung Terror of Luclin von EverQuest ist jetzt für alle Spielenden kostenlos (via everquest.com).
  • Mit Anashti Sul ist für EverQuest II ein neuer Progression-Server gestartet (via forums.everquest2.com).
  • Für Trove ist am 18. Juni 2024 das Update Rising Tides erschienen, mit einem neuen Biom, einer frischen Feindfraktion und mehr (via trionworlds.com).
  • Albion Online hat am 17. Juni 2024 einen neuen Patch erhalten, der sich vor allem auf das Kampf-Balancing konzentriert (via albiononline.com).
  • Für Final Fantasy XI ist ein neues Update erschienen, mit frischen Kommandos, Icons und mehr (via forum.square-enix.com).
  • Dungeons and Dragons Online bekommt am 31. Juli eine neue Erweiterung mit dem Titel Myth Drannor. Die bringt den Archetypen vom Wild Mage, eine blauhäutige Eladrin-Rasse, ein neues Gebiet und mehr (via ddo.com).

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • Es gab ein Lebenszeichen von Blue Protocol! Die Entwickler von Bandai Namco erklärten in einem Stream, wie sie nach dem schwachen Start in Japan die positive Kehrtwende schaffen möchten.
  • Das MMORPG ArcheAge stirbt diesen Monat, doch der Nachfolger steht bereits in den Startlöchern: ArcheAge War soll am 27. Juni 2024 starten.
  • In Fractured Online sind am 21. Juni 2024 der Cash-Shop sowie das VIP-System live gegangen. Zwischen dem 24. und 28. Juni soll der finale Release-Termin veröffentlicht werden (via fracturedmmo.com).
  • Im Entwickler-Update vom 18. Juni 2024 wurden die Inhalte des nächsten Updates von Mortal Online II angekündigt: ein frischer Dungeon, das Mastery-System sowie eine neue, herstellbare Rüstung (via mortalonline2.com).
  • Die nächste Closed-Beta-Phase von The Quinfall soll ursprünglich zwischen dem 22. und 27. Juni 2024 laufen (via Steam). Via Discord gab es am 20. Juni jedoch das Update, dass sich der Test auf den 10. Juli 2024 verschieben wird.
  • Mit dem nächsten Test-Build von Pantheon: Rise of the Fallen sollen die Klassen Summoner und Ranger spielbar sein (via pantheonmmo.com).

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare bei MeinMMO. Solltet ihr auf der Suche nach kostengünstigen MMORPGs im Jahr 2024 sein, könnte euch folgende Liste weiterhelfen: Die 12 besten Free-to-play-MMORPGs 2024 im Vergleich

Wenn das Leben bis 18 wirklich so schwer wäre, wie in einem Spiel auf Steam für 9 €, wären wir alle Versager

Die Lebens-Simulation „Growing Up“ ist auf Steam gerade für 8,87 € im Angebot. MeinMMO-Autor Schuhmann hat gestern, am 20. Juni 2024, sechs Stunden mit dem Spiel verbracht und war fasziniert. Er sagt: Wenn das Leben wirklich so schwer wäre, wie in dem verdammten Spiel, wären wir alle totale Lebensversager.

Das ist Growing Up:

  • In Growing Up steuert ihr die Geschicke eines Neugeborenen bis zu seinem Schul-Abschluss. Es ist eine Lebens-Simulation.
  • Dabei entscheidet ihr, welche Fähigkeiten ihr lernt und in welche Richtung sich euer Leben entwickelt.
  • Ihr trefft in klassischen Rollenspiel-Szenen immer wieder auf Mitschüler und könnt deren Geschichte miterleben.
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In Growing Up steuert ihr die Geschichte eines Neugeborenen bis zu seinem Schul-Abschluss – Trailer

Coole Lebens-Simulation mit spannendem Gameplay-Loop

Was fasziniert mich so an dem Spiel? Ich bin ein Fan von Lebens-Simulationen, aber es gibt wenig Angebote neben dem übermächtigen Die Sims. Ich erinnere mich immer gerne an Kudos zurück, in dem man als junger Erwachsener mit eigener Wohnung startet und wo ein Zahnarztbesuch das Schlimmste ist, was einem passieren kann.

Growing Up ist im Wesentlichen eine Art Denkspiel, das einem festen Ablauf folgt:

Auf einer „Brain-Map“, muss man schauen, in welcher Reihenfolge man Icons drückt, um die maximale Anzahl an Skill-Punkten zu sammeln. Damit schaltet man dann Fähigkeiten frei in verschiedenen Gebieten frei, die zu den Skills passen:

Diese Brain-Map wird von Runde zu Runde immer komplexer, mit zahlreichen Bonus-Icons, die man unbedingt mitnehmen will. Es gibt Möglichkeiten, Bonuszüge zu erhalten und sogar in die “nächste Runde” zu kommen, so dass man mehr Skill-Punkte sammelt und erfolgreicher im Leben wird, je besser man in diesem Brainmap-Spiel wird. Das ist wie ein Puzzle, das es zu lösen gilt.

brain-map
Die Brain-Map wird immer komplizierter, je älter man wird.

Daneben gibt es noch weitere Systeme, mit denen man Fertigkeiten erhält, in der Stadt einkauft, arbeitet oder Freizeit-Aktivitäten nachgeht.

Es ist ein tolles Gefühl des ständigen gelenkten Fortschritts. Es hat was von „Die Sims“, wie man so klar im Leben vorankommt. Erst buchstabieren, dann schreiben lernt und sich schließlich mit Literatur beschäftigt. Oder sich vom ersten eigenen Geld ein Skateboard kauft, mit dem man dann seine Freizeit verbringt und etwas fitter wird. Man will dann genügend Punkte sammeln, um besser in Football zu werden.

Das ist der Haken: „Growing Up“ ist wirklich erbarmungslos hart. Denn es gibt 2 Parameter: Die eigene mentale Gesundheit und das Ansehen der Eltern.

Wenn man nur arbeitet, und zu wenig spielt, wird man „Überarbeitet“ und nichts geht mehr.

Aber die Eltern hassen es total, wenn man irgendwas macht, das auch nur am Entferntesten nach Spaß aussieht. Bei jedem Mal Fernsehen oder sogar Fahrradfahren sinkt man im Ansehen seiner Eltern.

Dann stellen sie zum Teil absurde Forderungen, so sollte ich einmal, 10-mal eine völlig dämliche Fertigkeit ausführen, die mir überhaupt nichts bringt – aus reiner Willkür, weil ich angeblich „mehr Zeit mit meinen Eltern verbringen musste.“

Als ich 2-mal meine Eltern enttäuschte, schmissen sie mich einfach raus und schickten mich auf die Militär-Schule, dabei war ich so dicht dran, ein gefeierter Sportstar zu werden.

Nach dem Spiel kann man echt verstehen, warum Teenager in der Pubertät so austicken. Liegt klar an den Eltern.

Reviews auf Steam sind zu 88 % positiv, schwärmen vom Spiel

Was sagen die Steam-Reviews? Die Reviews sind zu 88 % positiv. Growing Up wird als erfrischende Lebens-Simulation gesehen, die viel Eigenes hat und Spaß macht. Viele Reviews betonen, dass sie das Spiel einfach mögen und sich gut fühlen, wenn sie es spielen. Viele loben auch die Musik und das befriedigende Gefühl, das Spiel zu verstehen.

Kritisiert werden die Rollenspiel-Szenen – sie wiederholten sich zu stark und die Dialoge seien lang.

Wie läuft das Spiel auf Steam? Growing Up erschien im Oktober 2021 und hat schon kurz nach dem Laucnh eigentlich 3 Jahre kaum wen interessiert. Erst jetzt im Juni 2024 scheinen mehr Spieler das Game zu entdecken. Aktuell erlebt das Spiel eine kleine Renaissance (via steam). Das mag an dem Sale liegen, der noch bis zum 27. Juni geht. In der Zeit ist Growing Up um 40 % günstiger und findet hoffentlich viel mehr Spieler. Das Game hat es verdient, auch wenn die Eltern echt grausame Tyrannen sind.

Apropos grausame Tyrannen und Lebens-Simulation. In meinem Lieblingsspiel auf Steam bin ich der Tyrann und ermorde meine Eltern, wenn sie Stress machen: Steam: Ich begann als einsamer Wikinger – 400 Jahre später hab ich halb Europa, 12.300 Nachkommen und ein Problem

Am Set von Herr der Ringe verletzten sich einige, doch ein Schauspieler musste sogar ins Krankenhaus

Bei den Dreharbeiten einer Szene in Die Rückkehr des Königs verletzte sich ein Schauspieler durch ein Requisit so sehr, dass er deswegen sogar ins Krankenhaus musste. MeinMMO verrät euch, was dahinter steckt.

Um wen geht es? Von Viggo Mortensens (Aragorn) Verletzung während der Dreharbeiten zu Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme hat so gut wie jeder schonmal gehört. Die Story ist praktisch legendär geworden. In einer Szene glaubt Aragorn, dass Merry und Pippin von Orks brutal getötet wurden. In seiner Wut kickt er den Helm eines Uruk-hai, dabei brach er sich zwei Zehen. Auch Orlando Bloom verletzte sich, als er vom Pferd fiel und sich dabei mehrere Rippen brach.

Doch die zwei waren längst nicht die einzigen am Set von Herr der Ringe, die sich verletzten. Während der Dreharbeiten zu Die Rückkehr des Königs blieb auch Elijah Wood (Frodo Beutlin) nicht verschont.

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Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs – Trailer (Deutsch)

Elijah Wood verletzte sich bei der Spinnen-Szene

Wie verletzte sich Elijah Wood? Im dritten Teil wird Frodo von Shelobs Stachel (der gruseligen Riesenspinne) getroffen, der ihn schwer verwundet und ihn nahe an den Rand des Todes bringt. Doch während der Aufnahmen zu dieser Schlüsselszene erlitt Elijah Wood eine echte Verletzung durch ein Requisiten-Objekt, das den Stachel darstellte. Diese Information wurde später in der Extended Edition DVD enthüllt. Dort sprechen Wood und sein Kollege Sean Astin (der Sam spielt) über die Hintergründe dieser Szene.

Wie schlimm war es? Wood beschreibt, wie der Stich durch das Requisiten-Objekt nicht nur extrem schmerzhaft war, sondern tatsächlich zu einer ernsthaften Verletzung führte, die medizinische Behandlung erforderte. Die Verletzung war also so ernst, dass Wood mehrere Tage im Krankenhaus verbringen musste, um sich zu erholen – bevor er wieder zurück zum Set konnte.

Wood und Astin scherzten während dieser Zeit sogar darüber, eine Blinddarmentzündung als Ausrede für den Aufenthalt im Krankenhaus zu benutzen. Die Ironie dabei war, dass sie spekulierten, ob dieser Zwischenfall tatsächlich zu Elijah Woods echter Blinddarmentzündung im Jahr 2003 geführt haben könnte. Auch Sean Astin bliebt von Verletzungen am Set nicht verschont. Am Ende des ersten Films lief er in einen Fluss und trat auf eine Glasscheibe. Autsch! Wusstet ihr auch? Eines der epischsten Bilder im Herr der Ringe-Film war kein Make-up, sondern eine echte Verletzung.