WoW verliert einen weiteren Chef – John Hight hört auf

WoW verliert einen weiteren Chef – John Hight hört auf

World of Warcraft hat wieder einen Verlust erlitten. Ein langjähriger Entwickler verlässt Blizzard und will etwas Neues beginnen.

In den letzten Monaten und Jahren gab es immer wieder Meldungen, dass führende Personen im Team von World of Warcraft der Reihe nach gegangen sind – oder entlassen wurden. Jetzt verschwindet wieder eine Person, die WoW in den letzten Jahren führend mitverantwortet hat.

Die nächste Erweiterung von World of Warcraft startet schon bald:

Was hat John Hight gemacht? John Hight war insgesamt 12 Jahre bei Blizzard und war zuletzt der Senior Vice President und General Manager des ganzen Warcraft-Franchise – das schließt nicht nur World of Warcraft, sondern auch Hearthstone und Warcraft Rumble mit ein.

Nachdem er 2011 Blizzard beitrat, war er ein Senior Producer für World of Warcraft Mists of Pandaria und Production Director für Diablo III: Reaper of Souls. Nachdem er die Rolle auch für WoW: Battle for Azeroth ausfüllte, wurde er daraufhin zum Franchise General Manager des Spiels.

Warum geht Hight? Auf X meldete sich High zu Wort und erklärte, dass er Blizzard verlässt. Er bedankt sich auch bei der Community und lobt die vor allem für ihre Leidenschaft. Er sagt:

Nach 12 unglaublichen Jahren bei Blizzard, habe ich mich dazu entschieden, zurückzutreten und eine neue Quest zu beginnen.

Das war eine harte Entscheidung, aber ich glaube, jetzt ist eine gute Zeit dafür: Warcraft ist in einer fantastischen Position während das Universum 30 Jahre alt wird.

Es war mir eine Ehre, all den Helden von Azeroth dienen zu dürfen.

Ihr seid die leidenschaftlichste, engagierteste und kreativste Community im Gaming. Ihr seid der Grund, warum ich mein Herz und meine Seele hierein gegeben habe, um die bestmöglichen Spiele zu erschaffen. Ihr habt mich inspiriert, mich herausgefordert und mich zu einem stärkeren Entwickler gemacht.

Wohin geht Hight nun? Was Hight als Nächstes vorhat, ist noch nicht ganz klar. Dem Anschein nach will er aber zumindest in der Entwicklung von Videospielen verankert bleiben. Denn er schreibt weiter:

Wohin mich meine Reise jetzt führt, kann ich noch nicht genau sagen, aber ich freue mich darauf, neue Gelegenheiten und Herausforderungen in der Industrie zu erforschen und weiterhin großartige Spiele mit talentierten Leuten zu erschaffen.

Künftig will Hight auch weiterhin World of Warcraft erleben – allerdings nur noch als Spieler und eben nicht mehr in einer führenden Position. Wir werden sicher in den kommenden Monaten und Jahren hören, wohin es ihn verschlagen hat. Immerhin haben auch viele andere Blizzard-Mitarbeiter danach neue Studios gegründet oder sich anderen Unternehmen angeschlossen – wie etwa Ghostcrawler, der an einem neuen MMORPG arbeitet.

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fuba

Also erstens, genau das was N0ma geschrieben hat und zweitens “einen weiteren Chef”
Wie viele “Chefs” braucht denn bitte EINE Abteilung (Entwicklung)?! 🤣
Und so groß und “gut” ist Blizzard jetzt auch nicht mehr um pro Abteilung mehrere “Chefs” zu rechtfertigen…

Ach ja und dass diese Jahre “unglaublich” waren, dass “glaube” ich sofort, jedoch nicht so wie die meisten es “glauben” 😂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von fuba
Huehuehue

Wie viele “Chefs” braucht denn bitte EINE Abteilung (Entwicklung)?! 🤣

Das ist allerdings nicht “eine Abteilung”…das sind alleine bei WoW und seinen Varianten geschätzte 300-400 Leute (“so viele Leute wie noch nie, arbeite aktuell an World of Warcraft”) in zig Abteilungen und Teams, dann noch die von Hearthstone, Rumble und was sonst noch in dem Universum in Arbeit ist. John Hight war der Chef von all diesen Teams und Abteilungen, die höchste Position, die es innerhalb der Franchise gibt, eben der “Chef” von Warcraft

“Abteilungs-” oder eher “Teamleiter” sind alle die, deren Titel “Lead xxx Designer” lautet…und da gibt es nicht wenige

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
N0ma

Wenn alles so toll ist warum geht er dann. Finde solche Kommentare immer recht weird.

Huehuehue

Weil das eine sehr fluente Branche ist (12 Jahre in einem Unternehmen ist da eine wirklich sehr lange Zeit und es hat seine Gründe, warum man bei Blizzard für 5/10/15/20 Jahre Unternehmenszugehörigkeit eine aufwändige Auszeichnungen, wie ein Schwert, einen Lichking-Helm, usw. bekommt, weil das, noch dazu in den USA, wirklich, wirklich selten ist) und man gerne neue Sachen erleben möchte, weil man mehr Geld verdienen möchte, weil man sich weiterbilden möchte, weil man nicht betriebsblind werden möchte, weil sich einem eine neue Chance bietet, weil man umzieht, was in den USA schon mal 1000e Kilometer sein können, etc. pp – und all das, während man den Job wirklich gern gehabt hat…die Gründe können tatsächlich mannigfaltig sein

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
N0ma

Ja ich halts trotzdem für eine geschönte Aussage.
Btw “Kotick war seit Anfang 1991 CEO von Activision. ” das waren 33 Jahre 😉

Huehuehue

Btw “Kotick war seit Anfang 1991 CEO von Activision. ” das waren 33 Jahre 😉

Der hatte ja einen Job in einer “anderen” Branche, der ist mehr der BWLer (nachdem Steve Jobs ihm sagte, er hätte da mehr Talent als als Entwickler), kommt nicht so von der Entwicklerseite, auch wenn er das studiert (und auf Jobs Rat dann abgebrochen) hat und hat ca. das 100fache, wenn nicht noch viel mehr, im Jahr verdient UND ihm gehörte ein nicht kleiner Teil des Ladens (begonnen hat er bei damals noch Mediagenic, das sich später wieder in Activision umbenannt hat, wo er mit 25% eingekauft hat, beim Buy-Out bei Vivendi im ’12er-Jahr, hat er mit einem Konsortium einen großen Teil deren Anteile übernommen, etc.)^^

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Gaminathor

Viele vergessen, dass dort eine andere Mentalität herrscht. Wenn man es einfach ausdrücken will – hier will man am besten mit seinem Hintern sitzen bleiben wo man gelandet ist und dort ist man eher bereit sich zu bewegen. Lässt sich natürlich nicht pauschal auf jeden beziehen, aber wenn man sich beruflich verbessern kann, dann ist der Amerikaner in der Regel eher dazu bereit seinen Wohnort zu verlagern. Wir dürfen hier nicht immer davon ausgehen, dass wir hier das Maß aller Dinge sind und was von unserem Lebensstil abweicht, ist schlecht.

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