Riot bittet großen Twitch-Streamer darum, kein Valorant mehr zu zeigen

Der erfolgreiche Shooter-Streamer Matthew „Nadeshot“ Haag ist in einer einzigartigen Situation. Riot Games hat ihn gebeten, ihren neuen Taktik-Shooter Valorant nicht auf Twitch zu zeigen. Denn sein „richtiger Job“ als Chef eines League of Legends-Teams steht ihm im Weg.

Das ist die Situation: Valorant war am Freitagabend das “nächste große Ding” auf Twitch. Knapp eine Millionen Leute sahen zu, als ein “Showcase” des neuen Taktik-Shooters übertragen wurde.

Am Dienstag soll das noch mal passieren, mit einem zweiten Showcase, doch einer der wenigen Teilnehmer wird sein Gameplay nicht zeigen dürfen: Matthew “Nadeshot” Haag. Der hat auf Twitch zwar 1,2 Millionen Follower und ist ein ehemaliger Shooter-Profi, aber sein “richtiger Job” steht nun seiner Twitch-Karriere im Weg.

Valorant-Twitch
Der 1. Showcase von Valorant lockte fast eine Millionen Zuschauer an.

Das ist jetzt das Problem: Wie Nadeshot im Stream seines Kumpels Dennis “Cloakzy” Lepore erzählt, darf er vorerst nicht mehr Valorant auf Twitch zeigen. Riot Games hätte ihn darum gebeten. Nadeshot darf den Shooter zwar weiter spielen, ihn aber nicht übertragen.

Als Cloakzy nachfragt, warum das so ist, ziert sich Nadehshot mit der Antwort. Er hätte gestern getrunken und das sei blöd und Ach …

Doch Cloakzy lässt nicht locker und Nadeshot erklärt, was dahintersteckt.

Andere Besitzer von LoL-Teams beschweren sich über Nadeshot

Er sagt, die anderen Besitzer von LoL-Teams in Europa (LEC), den USA (LCS) und Korea (LCK) hätten sich beschwert, dass er schon Zugang zu Valorant hat, sie aber nicht. Daher habe ihn Riot gebeten, nicht zu streamen.

Cloakzy verglich die anderen Team-Owner mit „neidischen Mitschülern“.

Nadeshot sagte: „Ich liebe Riot, sie sind unglaublich. Das ist nicht ihre Schuld, sie haben nichts falsch gemacht, das sind nur die anderen Besitzer.”

Nadeshot: Twitch-Streamer und CEO

Wer ist Nadeshot? Matthew Haag ist erst 27, aber hat schon eine bewegte Karriere hinter sich:

  • Angefangen hat Nadeshot als normaler Spieler in Halo 2 und Gears of War
  • Im Juni 2010 – mit 18 – wurde er Profi-Spieler für OpTic Gaming und startete eine Karriere als „Call of Duty“-Profispieler. In der Zeit hat er viel gelernt, auch wie man mit “Teenagern im E-Sport-Haus” umgeht
  • 2015 beendete er seine Karriere als E-Sportler und wurde „Content Creator“
  • 2016 verließ er OpTic Gaming und gründete seine eigene E-Sport-Organisation „100 Thieves“, das Profi-Teams in League of Legends, Call of Duty und CS:GO stellt. Er ist seitdem CEO und Besitzer von 100 Thieves.
Mehr zum Thema
Valorant getestet: Der Shooter wirkt öde – Aber ihr werdet ihn spielen
von Leya Jankowski

Dieser Lebenslauf sorgt für einen kuriosen Zwiespalt:

  • Nadeshot ist einerseits ein erfolgreicher Shooter-Streamer auf Twitch mit 1,2 Millionen Followern, dem 9000 Leute zuschauen, wenn er Call of Duty spielt und sich über das Shooter-Problem in Warzone ärgert
  • Aber er ist auch der CEO einer E-Sport-Organisation, die ein Team in LoL stellt. In League of Legends ist 100 Thieves sogar recht erfolgreich, die reguläre Saison in der LCS schlossen sie auf Platz 3 ab.

Diese einzigartige Kombination scheint ihm hier in die Quere zu kommen.

DrDisrespect-Twitch-1140x445
Er fehlt im Moment ebenfalls in den Reihen der Valorant-Streamer.

Ein anderer großer Twitch-Streamer, der aktuell kein Valorant zeigt, ist DrDisrespect. Der hat sich aber selbst dafür entschieden. Er sagt, er wolle seine Seele nicht verkaufen.

Quelle(n):
  1. dexerto

YouTuber erklärt, warum neue Skins in Fortnite Pay2Win sind

In Fortnite: Battle Royale ist das Sonderlieferungs-Set im Item-Shop verfügbar. Der YouTuber Elliott “Muselk” Watkins erklärt, weshalb die 2 Skins, die darin vorhanden sind “Pay2Win” sind.

Was sind das für Skins? Das Sonderlieferungs-Paket ist gerade im Item-Shop verfügbar. Darin enthalten sind:

  • 2 Box-Skins
  • Eine Spitzhacke
  • Ein Gleiter
  • Eine Waffentarnung

Das ganze Set ist im Stil von Karton und Schachteln gehalten. Doch genau dieses Aussehen macht sie so gefährlich.

Fortnite-sonderlieferung-skins
Das sind die Karton-Skins, die gerade im Item-Shop verfügbar sind

Neue Skins können einen Vorteil verschaffen

Warum sollen die Karton-Skins Pay2Win sein? Der YouTuber Muselk erklärt und zeigt in einem Video, welchen Vorteil diese Skins haben können.

Dabei geht es vor allem um die Fähigkeit, sich als Kartonschachtel auszugeben. Die Skins können also mit ihrer Umgebung verschmelzen und den Spieler so “unsichtbar” machen.

Das ist ein klarer unfairer Vorteil. Deshalb spricht man von Pay2Win, denn ein Spieler zahlt, um einen Vorteil im Spiel zu erhalten.

In seinem YouTube-Video probiert Muselk aus, ob diese Versteck-Taktik tatsächlich funktioniert:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Mobile-User spulen bitte auf 6 Minuten und 19 Sekunden

Wie funktioniert diese Taktik? Der YouTuber landet bei der Verpackungsfabrik, wo sich der Mini-Boss Muskelkater befindet, nachdem er von Deadpool zum Live-Event von der Yacht verjagt wurde.

Dort findet er ganz viele Kartonschachteln, zwischen denen er sich mit seinem Karton-Skin verstecken kann. Danach wartet er auf andere Spieler, um sie in die Falle zu locken.

Sobald ein Spieler auftaucht und Muselk hinter den Schachteln versteckt ist, können sie ihn nicht erkennen und laufen direkt in seine Falle.

Fortnite-muselk-als-karton-verkleidet
Der Gegner läuft direkt in die Falle, weil er Muselk nicht sieht

Mit dieser Taktik schafft es der YouTuber sogar einen Sieg zu holen, in dem er sich vor dem letzten Gegner versteckt und ihn aus dem Hinterhalt angreift.

Zum Abschluss sagt er:

“Pay2Win-Skins sind definitiv zurück im Spiel, Leute!”

Es gibt sogar Spieler, die sich einen Emote nur gekauft hatten, weil er ihnen einen Vorteil im Spiel brachte:

Mehr zum Thema
Fortnite: Spieler kauften Emote, weil es pay2win war, wollen nach Nerf Geld zurück
von Jürgen Horn

Warum sind die Skins gerade jetzt so gefährlich? Kartonschachteln findet man an vielen Orten auf der Map. Diese wurden mit Season 2 eingeführt und passen in das Agenten-Thema dieser Season.

Man findet sie entweder bei der Verpackungsfabrik oder verteilt auf der Map. Es gibt sie aber auch als Loot, den man mitnehmen kann. In den Schachteln kann man sich verstecken.

Wer also jetzt in die Nähe einer Ansammlung von Kartonschachteln kommt, sollte vorbereitet sein, damit man nicht aus dem Hinterhalt angegriffen wird. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Spieler sich die Skins zunutze machen. So verwendete ein Spieler den Loveranger-Skin, um Spieler auszutricksen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Harter Manhunt-Boss in The Division 2 frisst die Schwachen – So schlägst du ihn

Um bei der Fahndung nach dem Season-Ziel „Venus“ bei The Division 2 ordentlichen Loot einzustecken, sollten wir die benötigten Missionen mindestens auf „Herausfordernd“ rocken. Ein bestimmter Boss kann hier ganz schön stänkern – Petrus Brenner. So erlegt ihr den fiesen Hardcore-Banditen.

Was ist das für ein fieser Boss? Die große Erweiterung „Warlords of New York“ brachte ein Season-System zu The Division 2, ähnlich wie bei Destiny 2. Jede Season bringt jetzt regelmäßig Events und eine „Fahndung“ (Manhunt), bei der wir auf die Jagd nach einem abtrünnigen Agenten gehen. Zur Fahndung gehören Aktivitäten in der Open-World und festgelegte Missionen.

Auf „Herausfordernd“ bringen die Manhunt-Aufgaben eine Menge XP für die SHD-Uhr und eine schöne Ladung Loot. Doch ein Boss macht hier besonders Ärger.

Teil der Fahndung sind dieses Mal die beiden Pentagon-Missionen der Episode 2 aus Jahr 1 und die Bosse dieser Missionen haben es in sich. Erst dachte ich, das aufdringliche Flugobjekt der ersten Pentagon-Mission macht mir auf „Herausfordernd“ die Hölle heiß. Doch der Herr Brenner, leidenschaftlicher Black-Tusk-Soldat und mieser Kerl, setzt nochmal einen drauf.

Wieso ist das jetzt so ein Problem? Der Typ ist wirklich schwer zu erledigen, besonders Solo. Die Mission selbst kann man meist noch locker durchboxen, doch der Boss ist eine Tortur. Deshalb hier ein paar Tipps, wie ihr den gemeinen Bösewicht umhaut.

Tipps für Petrus Brenner – Der DARPA-Boss

Dies ist keine taktische „Schritt für Schritt“-Anleitung, wie ihr den irren Banditen aus den Latschen schießt, sondern eher ein paar grundsätzliche Tipps, wie ihr den Kerl am besten angeht:

  • Versucht es besser nicht Solo
  • Spielt mit einem Tank-Build
  • Beim Start alles abarbeiten
  • Lasst den Boss auch mal machen
  • Passt auf die letzte Welle auf

Besser mit Randoms als Solo

Ganz Mutige können Brenner auch solo versuchen. Doch das könnte zu einer verdammt schwierigen Aufgabe werden. Während des Kampfes beschießt eine nicht näher definierte Kanone beinahe andauernd Mörser-Granaten auf euch. Solo kommen diese explosiven Nerv-Bomben immer auf den Agenten und fordern zum Handeln. Mit einer Gruppe habt ihr hier wenigstens ein bisschen Ruhe und kriegt nicht immer den Beschuss ab. Falls ihr es doch Solo versuchen wollt, hier ein aktuelles, englisches Video eines mutigen Agenten, der es geschafft hat:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Spielt mit viel Rüstung

Um sich wenigstens ein bisschen Bewegungs-Spielraum zu erkaufen, nutzt Tank-Builds und nehmt „Unzerbrechlich“ als Westen-Talent mit. So könnt ihr wenigstens ein paar Schüsse kassieren oder die Aufmerksamkeit auf euch lenken, damit der Rest des Teams Schaden austeilen kann. Ein stabiler Tank-Build oder ein Schadens-Build, der mit Bonus-Rüstung arbeitet könnte hier durchaus nützlich sein.

Zu Beginn des Kampfes alles richtig machen

Ein guter Start in die Mission verhindert viel Frust. Mit der richtigen Routine überlebt ihr den Start immer und könnt auch mit Randoms im Team locker durch die erste Phase kommen. Hier gibt es zwei besonders nervige Herausforderer – Die Kriegs-Hunde der Black-Tusk und die automatischen Geschütze. Sucht euch zum Start eine gute Deckung auf der rechten Seite und nehmt auseinander, was euch erledigen kann. Extra-Tipp: Die Spezialisierung „Techniker“ schaltet EMP-Granaten frei, mit denen ihr die Geschütze und die Hunde für eine Zeit deaktivieren könnt.

Division 2 Warhound
Die gemeinen Kriegs-Hunde der Black Tusk tragen ihren Teil zur Schwierigkeit der Mission bei.

Behaltet den Boss im Auge, aber nicht im Visier

Der Boss wuselt die ganze Zeit auf dem Schlachtfeld rum, nervt aber nicht so sehr wie die Verstärkung, die er holt oder die Mörser-Schüsse. Behaltet ihn also im Auge, aber lasst euch genügend Zeit bei seinem Kill. Im Laufe des Kampfes versteckt er sich gern gegenüber des Eingangs hinter einer guten Deckung und heilt sich immer wieder. Nehmt ihn erst ins Visier, wenn euch keine anderen Banditen mehr im Weg stehen.

Haltet bis zum Schluss durch und bleibt geduldig

Kurz vor Schluss holt Brenner noch einmal eine Welle an Medics, die das Schlachtfeld in einem letzten Akt der Aufdringlichkeit säubern wollen. Pusht den Boss also nicht zu früh, sonst erledigen euch seine heilenden Schergen. Vernichtet seine letzten Komparsen in aller Ruhe und holt euch am Ende gemeinsam den Kopf des gemeinsten Bosses der Venus-Fahndung.

Die Rogue-Agentin „Venus“, das eigentliche Ziel der Jagd, dürfte nach diesem harten Vorgeplänkel kein Problem mehr sein. Mit ein bisschen Glück droppt sie euch dazu noch eines der Best-in-Slot-Items für Schadens-Builds – Doch erst muss der fiese Paulus Brenner dran glauben.

Quelle(n):
  1. Forbes

Welche Klasse in World of Warcraft spielt ihr am liebsten?

World of Warcraft bietet mittlerweile 12 verschiedene Klassen mit unterschiedlichen Spielweisen und Aufgaben. MeinMMO will von euch wissen: Welche davon ist euer Favorit?

Seit mit Legion der Dämonenjäger als neue Klasse erschienen ist, könnt ihr in WoW aus zwölf Klassen auswählen – und das wird wohl noch eine Weile so bleiben, denn der geleakte Tüftler kommt nicht im neuen Addon Shadowlands.

Jede Klasse hat ihre Vor- und Nachteile sowie zwischen zwei und vier (meist jedoch drei) Spezialisierungen. Einige können tanken oder heilen, andere dienen als Unterstützer in Kämpfen für bestimmte Features, die nur sie mitbringen. Und zwischen vielen Klassen herrscht ein ewiger Kampf um die Spitze im DPS-Ranking für den aktuellen Raid.

Wir wollen nun von euch wissen, welche der zwölf Klassen euer absoluter Liebling ist. Es ist dabei egal, ob ihr sie selbst spielt oder nicht. Es geht nur darum, welche der Klassen ihr am liebsten spielt oder spielen würdet (wenn euch der Raid nicht gerade dazu verdonnert, Hexer zu spielen).

Classic-Spieler sind ebenfalls eingeladen, mitzumachen. Aber bedenkt bei der Auswahl bitte, dass die eingeschränkte Auswahl von neun Klassen in Classic nicht auch eure Auswahl einschränken muss.

Habt ihr eine Lieblingsklasse, spielt sie aber nicht? Mit unserem Level-Guide kommt ihr ruckzuck auf Stufe 120. Mit dem aktuellen EP-Boost von satten 100% geht das sogar in 13 Stunden. Dazu müsst ihr euch aber beeilen, der Buff dauert vorläufig nur bis zum 20. April an.

Welche Klassen gibt es?

Obwohl ihr sicherlich eure Lieblingsklasse in- und auswendig kennt, zählen wir hier noch einmal kurz alle Klassen für euch auf, sortiert nach Rüstungsklasse und Alphabet, damit ihr keine davon vergesst:

Stoffträger

  • Hexenmeister – Dämonenbeschwörer und Chaoslords, die vor allem für Seelen- und Gesundheitssteine bekannt und beliebt sind.
  • Magier – Die Zauber-Klasse schlechthin und im Patch 8.3 von Battle for Azeroth einer der stärksten Schadensmacher.
  • Priester – Kleriker, die entweder mit Hilfe des Lichts heilen oder durch die Macht der Leere Schaden austeilen.
WoW Anduin Wrynn Cinematic
Der wohl bekannteste Priester Azeroths: Anduin Wrynn.

Lederträger

  • Druide – Meister der Formwandlung und geübt in jeder Form des Kampfes, ob nun als Tank, Heiler, Nahkampf- oder Fernkampf-DD.
  • Dämonenjäger – Die neuste Klasse aus Legion hat nur zwei Spezialisierungen und startet (noch) auf Stufe 98. Mit Shadowlands starten aber auch sie mit Level 1.
  • Mönch – Hilfreiche und wendige Kämpfer, die tanken, heilen und Schaden machen können.
  • Schurke – Piraten und Giftmischer, die mit allen möglichen Klingen für Unheil und Tod sorgen. Können außerdem hervorragend schleichen oder sind einfach unbesiegbar.

Kettenträger

  • Jäger – Experten im Umgang mit Tieren und Bögen, häufig genutzt für Aufgaben mit viel Bewegung, die kein anderer Fernkämpfer übernehmen will.
  • Schamane – Diener der Elemente, waren zu Classic-Zeiten der Horde vorbehalten, sind aber schon seit Burning Crusade für beide Fraktionen offen.
Früher Kriegshäuptling, heute Farmer und Papa? Der Schamane Thrall.

Plattenträger

  • Krieger – Zähe Streiter mit schwerer Platte, die wahlweise mit einer Zweihandwaffe, zwei Zweihandwaffen oder einem Schild kämpfen.
  • Paladin – Heilige Streiter des Lichts in schwerer Plattenrüstung, die Eigenschaften von Priestern und Kriegern vereinen.
  • Todesritter – Untote Kämpfer, die dem Lichkönig dienen und die wie Dämonenjäger auf einem höheren Level anfangen, zumindest bis Shadowlands.

Jetzt seid ihr dran: Welches ist eure Lieblingsklasse? Solltet ihr hier nichts sehen können, besucht unsere Umfrage unter diesem Link.

Neun der hier genannten Klassen gibt es bereits seit dem Release von World of Warcraft Vanilla 2007. Sie sind in der 2019 neu erschienenen Classic-Version von WoW samt ihrer Vor- und Nachteile ebenfalls spielbar.

Welches ist eure Lieblingsklasse und warum? Welche Spezialisierung spielt ihr? Spielt ihr die Klasse, die euch am besten gefällt? Falls nicht, was hält euch davon ab? Diskutiert in den Kommentaren!

Escape from Tarkov möchte Schummler bestrafen, könnte viele Unschuldige treffen

Diejenigen, die im Online-Shooter Escape from Tarkov einen hohen Ping zu ihrem Vorteil ausnutzen, werden jetzt bestraft. Allerdings könnte die Strafe auch Unschuldige treffen.

Wie wird in Escape from Tarkov geschummelt? Wer im Hardcore-Online-Shooter einen hohen Ping hat, der genießt einen speziellen Vorteil, der in der Szene als „Peekers Advantage“ bekannt ist.

Dabei sind Spieler mit hohem Ping nicht sofort sichtbar, weil es etwas länger dauert, ihre Daten an den Spiel-Server zu übertragen. In Escape from Tarkov kann dies dazu führen, dass ein Spieler mit hohem Ping einen Mitspieler ausschaltet, ohne, dass dieser es mitbekommt. Dies ist natürlich unfair und unsportlich, wird aber offenbar ausgenutzt. Das ist gerade im Hinblick auf das Looten von Spielern ein echtes Problem.

Escape from Tarkov Gewehr 2
Wer einen zu hohen Ping hat, der wird in Escape from Tarkov neuerdings aus dem Spiel gekickt.

Wer einen hohen Ping hat, fliegt vom Server

Wie gehen die Entwickler dagegen vor? Seit dem 3. April werden Spieler, die einen Ping von 250 oder höher haben, aus dem Match gekickt. Allerdings nicht sofort. Sie haben ein paar Sekunden Zeit, den Ping zu reduzieren.

Diese Maßnahme soll den „Peekers Advantage“ aus dem Spiel nehmen.

Was sind die Nachteile? Wenn nun jeder mit einem Ping von 250 oder höher gekickt wird, dann erwischt dies natürlich nicht nur diejenigen, die dies ausnutzen. Auch die Spieler, die einfach einen schlechten Ping haben, werden gekickt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
So spielt sich Escape from Tarkov in der aktuellen Version.

Wie reagieren die Spieler auf diese Änderung? Nicht jeder findet es gut, wie das Entwicklerstudio Battlestate Games hier vorgeht. Einige stört es, dass sie so kaum mit Freunden zusammenspielen können:

  • mark riordan meint auf Twitter: „Großartig, jetzt können meine OCE-Freunde und ich nicht mehr zusammen spielen. Ich mag diese Idee nicht. Mein Kumpel bekommt durchschnittlich 220 Ping, wenn er auf unseren NA-Servern spielt, und wenn jemand möchte, könnte er einfach einen VPN verwenden. Damit stoppt ihr die Leute, die sich nicht auf den Servern aufhalten dürfen, nicht.“
  • BradleyCold face meint ebenfalls auf Twitter: „Ich bin in Okinawa stationiert. Wie soll ich den jetzt mit meinen Jungs aus Texas spielen?“

Schon kürzlich wurden die Entwickler wegen einer Anpassung am Spiel kritisiert, darunter die Einführung von Ausdauer.

Was meinen die Entwickler dazu? Das Team erklärte bereits, dass man die Ping-Zahl auch reduzieren kann, je nachdem, wie sich die Situation entwickelt. Aber offenbar will man das System jetzt erst mal so lassen.

Cheater und Betrüger stellen im Online-Shooter Escape from Tarkov ein Problem dar. Es werden immer wieder Exploits ausgenutzt, etwa, dass Spieler unsichtbar werden und so anderen ihre Ausrüstung stehlen können. Doch Battlestate Games geht sehr schnell gegen Betrüger vor.

Fortnite: So nutzt ihr den neuen Kingsman-Schirm richtig – Werte und Funktion

In Fortnite: Battle Royale hat eine mächtige, neue Waffe Einzug gehalten. Der Regenschirm “Kingsman” wirkt unscheinbar, ist aber brandgefährlich. Wir zeigen euch, wie ihr die Waffen richtig nutzt, um damit einen Victory Royale zu holen.

Das ist der “Kingsman”: Bei dem Kingsman handelt es sich um einen Regenschirm – aber keinen normalen. Denn wie in der Filmreihe hat der Schirm ganz schön was auf dem Kasten.

Der Kingsman-Schirm ist das neueste Item in Fortnite: Battle Royale. Er kam mit dem Update 12.30 am 31. März ins Spiel.

Der Regenschirm in Kingsman war die bevorzugte Waffe des Agenten Harry “Galahad” Hart. Der mischte mit dem unscheinbaren Gerät gleich mehrere Bösewichter ziemlich spektakulär auf. Und auch in Fortnite sollten eure Feinde euch besser nicht unterschätzen, wenn ihr den Schirm in der Hand habt.

Der Kingsman-Schirm bringt Siege – wie ein Lichtschwert

So nutzt ihr den Kingsman: Erst einmal braucht ihr ein bisschen Glück, um den Kingsman zu finden. Ihr könnt ihn aus Kisten ziehen, oder einfach so finden. In der Agenten-Grotte zum Beispiel findet sich öfter mal einer der Schirme. Und der hat einiges drauf:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Bei dem Regenschirm handelt es sich um eine Nahkampfwaffe, die sich ähnlich wie die extrem starken Lichtschwerter spielt. Im Nahkampf könnt ihr eure Gegner mit einfachen R2-Schlägen vermöbeln (linke Maustaste). Jeder Schlag zieht dabei etwas mehr Leben, als der vorherige. Auch als Abbau-Werkzeug funktioniert der Schirm – wenn ihr Ressourcen braucht oder wenn ihr gegnerische Gebäude zum Einsturz bringen wollt. Das ist aber noch nicht alles.

Blocken, Fliegen, Springen: Genau wie die Lichtschwerter hat der Schirm eine Blockfunktion, wenn ihr L2 drückt (rechte Maustaste). Er wird direkt vor euch aufgespannt und kann euch vor feindlichen Kugeln schützen. Wenn ihr nun gleichzeitig R2 drückt, lädt sich ein besonders starker Vorstoß mit dem Schirm auf. Ihr könnt also Blocken, während ihr einen mächtigen Angriff vorbereitet.

Außerdem könnt ihr wie wild herumspringen und rollen, wenn ihr L2 mit einem Druck der Sprungtaste kombiniert. Ihr seid so extrem schwer zu treffen.

Fortnite-Lichtschwert-bekommen
Der Schirm erinnert an eine altbekannte Über-Waffe

Als weiteren Bonus kann der Schirm euch vor Fallschaden beschützen. Wenn ihr fallt, drückt schnell L2. Dann spannt er sich auf und lässt euch kurz schweben. Allerdings dürft ihr nicht zu früh drücken – denn der Schirm bleibt in der Luft nur einige Sekunden gespannt, bevor er nachgibt und euch stürzen lässt.

Sucht den Nahkampf mit dem Schirm

So kämpft ihr mit dem Schirm: Mit dem Schirm wollt ihr in den Nahkampf, auf Distanz nützt er nichts. Versucht schnell möglichst nah an eure Gegner zu kommen – nutzt dabei die Blockfunktion und den Vorstoß!

Ebenfalls gut kombinieren lässt sich der Schirm mit den neuen Crash Pads. Die können euch sehr schnell in die Luft und nach vorne befördern – perfekt zum Distanz-Überbrücken und Überrumpeln des Gegners. Seid ihr im direkten Duell mit dem Gegner angekommen, nutzt die Rollen und den Block, um Schaden zu verhindern. Sobald Gegner nachladen, könnt ihr zuschlagen.

Crash Pad Fortnite
Das Crash Pad ergänzt den Schirm ideal

Hier müsst ihr aufpassen: Der Schirm schützt euch nur vor Schaden von vorne. Wenn ihr Duos oder Teams spielt, kann euch schnell ein Gegner im Rücken erwischen. Da ist der Schirm machtlos. Außerdem dauert das Aufladen des Vorstoßes ein wenig – auch hier seid ihr von den Seiten und von vorne verwundbar.

Wie effektiv ist der Schirm? In der Community finden sich bereits viele Videos, in denen Spieler zeigen, wie sie mit dem Schirm Runde um Runde gewinnen. Kein Wunder:

  • Der Schirm schützt nicht nur, sondern richtet auch vernünftigen Schaden an.
  • Die ersten zwei Schlägen machen 50 und 60 Schaden. Dann kommen zwei mit jeweils 55 Schaden, der fünfte und letzte Hit haut für 100 rein. Das reicht für jeden Gegner.
  • Der Schub-Angriff macht 75 Schaden an Spielern und 1000 auf Gebäude.

In diesem Video von YouTuber “LazarBeam” sieht man, wie der Kingsman im Match mehrfach stark eingesetzt wird – und am Ende sogar den Sieg bringt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle: YouTube/LazarBeam

Der Kingsman ist nicht die einzige Film-Anspielung, die gerade in Fortnite steckt. Deadpool ist ebenfalls neu dabei und hat direkt mal einen Teil der Karte übernommen.

Das Remake von Final Fantasy 7 hilft mir, die Dürre im MMORPG zu überstehen

Final Fantasy XIV ist bei vielen Fans für seine Story beliebt, doch auf die Fortsetzung des MMORPG muss man immer 3-4 Monate warten. Unsere Autorin Irina Moritz hat diese Zeit mit dem Remake von Final Fantasy VII überbrückt.

Auch wenn FFXIV seinen Spielern regelmäßig neuen Content liefert, so kommt es vor, dass man bestimmte Teile davon schnell durchspielt. Dazu gehört zum Beispiel die fortlaufende Story des MMORPGs.

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrmals betont, dass ich die Geschichte von FFXIV immer mit Spannung mitverfolge.

Darum sitze ich während der Wartezeit zwischen den Patches immer auf einer Art “Story-Entzug”. Doch dieses Mal hat mir das Remake von Final Fantasy VII geholfen.

Und wenn es euch genauso geht wie mir, dann solltet ihr als FFXIV-Spieler auf jeden Fall FFVIIR zocken. Gameplay zum Remake könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Über die Autorin: Irina gehört zu Veteranen von Final Fantasy XIV und spielt es durchgehend seit der gescheiterten 1.0-Version. Ihre Erfahrung mit der beliebten Franchise von Square Enix endet aber nicht mit dem MMORPG. Sie kennt sich auch ausgezeichnet mit anderen Teilen der Reihe aus, da sie während ihrer Schulzeit für verschiedene FF-Fanseiten Guides und Komplettlösungen geschrieben hat. Final Fantasy VII hat einen quasi legendären Status in der Franchise und gehört zu ihren Lieblings-Teilen, daher hat sie die Entwicklung des Remakes eng mitverfolgt.

Für Veteranen und Neulinge geeignet

Ein so großes und bekanntes Spiel wie Final Fantasy VII neu zu erschaffen ist keine leichte Aufgabe. Man muss nicht nur darauf achten, dass die langjährigen Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch, dass Neulinge sich nicht verloren fühlen.

Das ist den Entwicklern des Remakes meiner Meinung nach gut gelungen.

final fantasy vii remake cloud
Der Hauptcharakter von FFVII ist Cloud Strife, ein Ex-Soldier

Darum eignet sich das Remake für Neulinge: Wenn ihr das Original von Final Fantasy VII noch nie gespielt habt, braucht ihr vor dem Remake keine Angst zu haben. Im Gegenteil, ihr werdet durch die verschiedenen Lore-Aspekte des Spiels begleitet.

Zwar wird man zu Beginn des Spiels direkt in die Action hineingeworfen, aber das ist kein Problem. In Gesprächen und Quests werden die Charaktere euch die Hintergrund-Info liefern, die ihr braucht, um zu verstehen, was in der Story vor sich geht. Ihr folgt im Grunde genauso einem “roten Faden” in Form des Hauptszenarios wie auch in FFXIV.

Während ich das Remake gespielt habe, saß mein Freund neben mir, der von FFVII absolut keine Ahnung hat und seine Reaktionen auf die Plot-Twists haben mich etwas neidisch gemacht. Er war überrascht, sauer, traurig, hat gelacht und ich habe mir heimlich gewünscht, ich wüsste nicht, was als Nächstes passieren wird.

Zudem könnt ihr durch das Remake in eurem eigenen Tempo spielen, genau wie es in FFXIV auch der Fall ist. Die Schwierigkeit ist variabel und wenn ihr wirklich nur die Story des Remakes erleben wollt, dann könnt ihr das problemlos im Easy-Mode tun.

ffvii remake kampfsystem
Ihr könnt die Schwierigkeit der Kämpfe in FFVIIR an eure Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.

Darum eignet sich das Remake für Veteranen: Das bedeutet aber nicht, dass die Veteranen sich bei dem Remake langweilen werden. Während es sich bei vielen Aspekten sehr streng an das Original hält, gibt es genügend Neuheiten. Obwohl ich FFVII bereits unzählige Male gespielt habe, gab es für mich trotzdem einiges zu entdecken.

Dazu gehörten die vielen neuen NPCs und Neben-Storys, die die Welt mit mehr Leben füllten und neue Blickwinkel auf die Geschichte von FFVII warfen.

Gerade im Bereich der Charakter-Entwicklung gab es einige echt coole Überraschungen, die dazu führten, dass ich die Charaktere von FFVII noch mehr ins Herz geschlossen habe, oder im Falle der Bösewichte, einen noch größeren Ekel und Abneigung ihnen gegenüber habe.

Das Remake spielte gerne mit meiner Nostalgie und Emotionen und ich fand das toll.

Mehr zum Thema
Lohnt es sich 2021 noch, frisch mit Final Fantasy XIV zu beginnen?
von Erzkanzler

Viel Liebe für die Charaktere

Die Story von Final Fantasy XIV lebt vor allem von den vielen beliebten NPCs, denen wir in den letzten 6,5 Jahren in dem MMORPG begegnet sind.

Und tolle Charaktere gibt es in dem Remake von Final Fantasy VII reichlich. Sie haben neben der rein technischen Überarbeitung auch mehr Persönlichkeit erhalten.

Das war toll an den Charakteren: Der technische Aspekt ist das erste, was einem bei dem Remake ins Auge springt. Dank der neuen technischen Möglichkeiten können die verschiedenen Emotionen und subtile Reaktionen gut vermittelt werden. Es war aber das Zusammenspiel aus Technik und Persönlichkeit, das gut funktioniert hat.

Um ein Beispiel zu nennen: Meine Lieblingsmomente hingen vor allem mit dem Hauptcharakter Cloud zusammen. Er benimmt sich anderen gegenüber immer kühl und distanziert, aber es gab immer wieder Szenen, in denen er sich öffnete.

Es passierte zwar nur sehr kurz und die Änderungen in seiner Mimik waren subtil, aber gerade deshalb hinterließen sie größeren Eindruck. Man merkte, dass Cloud vielleicht gar nicht so kalt ist und diese andere Seite von sich unterdrückt.

ffvii remake cloud jessie
Es ist spannend zu beobachten, wie sich das Verhalten von Cloud anderen gegenüber langsam verändert.

Durch die neuen technischen Möglichkeiten konnten die Entwickler die verschiedenen Schichten nicht nur von Cloud, sondern auch von den anderen Charakteren im Remake auch visuell darstellen.

Vor allem die alten Nebencharaktere wie Biggs, Wedge und Jessie haben in dem Remake viel Liebe erhalten. Man bekommt tiefere Einblicke in ihre Persönlichkeit und erfährt mehr über die Motive für ihre Handlungen.

Sogar einige “böse” Gegner von Shinra wirkten viel menschlicher durch die Art und Weise, wie sie auf die verschiedenen Situationen reagiert haben. Ich habe Reno und Rude, zwei Shinra-Agenten für dreckige Arbeit, schon früher echt gerne gehabt. Seit dem Remake liebe ich die beiden.

Das hat dazu geführt, dass die verschiedenen Story-Twists, die ich bereits aus dem Original kannte, umso stärker einschlugen. Und für neue Spieler, die mit der Story noch nicht vertraut sind, wird das erst recht zutreffen.

Midgar fühlt sich wie eine lebendige Stadt an

Das World Building vom FFVII-Remake war einer der Aspekte, auf die ich mich im Vorfeld am meisten gefreut habe. Midgar ist eine gewaltige Stadt, voll von Menschen, Gebäuden und Schrott.

Das fand ich cool an Midgar: Ich denke, wenn ich spontan sagen müsste, welches Gefühl ich mit Midgar assoziiere, dann wäre es Überwältigung. Nachdem ich die erste Mission durchgespielt hatte, bin ich in der Stadt gelandet und sie hat mich förmlich erschlagen, und das nicht im positiven Sinne.

Midgar ist ein Monster aus Beton und Metall und in dem Remake wird diese Massivität richtig gut vermittelt. Während ich in dem Spiel unterwegs war, hatte ich immer das Gefühl von den Betonmassen von Midgar erdrückt zu werden.

Die Stadt besteht aus zwei “Stockwerken”:

  • Den Slums auf dem Boden, wo die armen Leute leben
  • Den Platten, die ca. 200 Meter über dem Boden an Säulen befestigt sind und auf denen die reicheren und privilegierteren Bewohner von Midgar leben.
ffvii remake midgar
Die Stadt Midgar in all seiner Pracht. Zumindest der obere Teil, auf dem die reichen Bürger wohnen.

Ich habe anfangs um die 10 Minuten rumgestanden und nach oben gestarrt, weil ich versucht habe, die Größe der Platten zu erfassen. Es ist eine Sache, gesagt zu bekommen, dass darauf mehrere Hunderttausende von Menschen leben, aber was anderes, es selbst sehen zu können.

Größe ist aber nicht alles, was Midgar zu bieten hat. Die Straßen und Bezirke sind äußerst detailliert. Vor allem in den Slums bekommt man wirklich ein Gefühl für die Armut, die dort herrscht.

  • Die Gebäude sind mehr schlecht als recht aus verschiedenen Materialien zusammen geschustert und sehen so aus, als ob sie jeden Moment auseinander fallen könnten.
  • Überall auf den Straßen liegt Schutt und Schrott rum, der von den Leuten eigentlich gar nicht wahrgenommen wird, weil es ein Teil ihres Alltags ist.

Entsprechend steht das Design der Umgebung auf den Platten im krassen Kontrast zu den Slums. Vor allem das glänzende Gebäude des bösen Konzerns Shinra mit seiner polierten “Glas-und-Marmor”-Optik wirkt wie eine andere Welt.

Die Details, Kontraste und eine Vielzahl an NPCs auf den Straßen lassen Midgar wie eine echte Stadt anfühlen, die auf alles Reagiert, was darin passiert.

ffvii remake züge
Der Zugfriedhof hat in dem Remake eine Generalüberholung bekommen und ist viel größer als im Original

Genug Story, um den Hunger zu stillen

Natürlich ist nicht alles am Final Fantasy VII Remake Blümchen und Sonnenschein. Das Spiel hat seine Ecken und Kanten. Während ich mit den Charakteren gelitten und gefiebert habe, habe ich mich beim Spielen über einige Aspekte auch geärgert.

Die Reise durch Midgar ist bist jetzt aber definitiv ein Erlebnis, das ich weiterempfehlen würde. Vor allem, wenn ihr Fans von guten Storys und coolen Charakteren, wie die von FFXIV seid. Es lenkt ab und verkürzt die Wartezeit auf den nächsten Story-Abschnitt des MMORPGs.

Unsere Kollegen von der GamePro haben zu dem Remake ein ausführliches Review geschrieben, das ihr euch hier anschauen könnt:
Final Fantasy 7 Remake im Test – Fantastischer Vorgeschmack
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
GamePro-Redakteurin Ann-Katrin Kuhls beantwortet in einem Q&A-Video die wichtigsten Fragen zum Remake

Wenn ihr also gerade genau wie ich gerade nach neuem Story-Content hungert, dann schaut euch das Remake von Final Fantasy VII an. Es wird euch das Warten erleichtern.

Außerdem ist Final Fantasy XIV ja dafür bekannt, dass es gerne Elemente aus anderen Final-Fantasy-Games leiht, um mit der Nostalgie der Fans zu spielen.

Und wer weiß, vielleicht wird in ferner Zukunft ja auf einer der Splitter-Welten Midgar als Stadt auftauchen und dann werdet ihr als richtige Pros alle Anspielungen und Easter Eggs verstehen. Wie zum Beispiel den neuen Kampf gegen Ruby Weapon.

Xbox-Chef erklärt, welche Spiele-Marke er am liebsten auf Xbox Series X bringen würde

Microsofts Phil Spencer macht Spielern derzeit Hoffnung, denn er würde gerne ein Mech-Spiel auf der Xbox Series X sehen. Kommt ein neues MechAssault?

Was hat Phil Spencer gesagt? Im Unlocked Podcast erklärte Microsofts Phil Spencer, dass er für die neue Konsole Xbox Series X gerne ein Spiel mit Mechs sehen würde. Auf die Frage, welches Spiel er gerne machen würde, meinte er:

Mechs. Das ist einfach. „Mech“ ist vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen ein wenig chaotisch, da einige andere Leute an solchen Spielen arbeiten. Aber wenn ich an MechAssault und die IP denke, die Jordan [Weisman] mit FASA erstellt hat, wie Crimson Skies, Shadowrun, „Mech“ und mehr, da gibt es wirklich tief gehende und reichhaltige Geschichten und Charaktere, mit denen man spielen kann. Ich denke, es wäre irgendwann wirklich cool, wenn wir etwas mit Mechs machen könnten.

Microsofts Phil Spencer im Unlocked Podcast
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Mech-Kampf auf der Xbox Series X

Warum ausgerechnet MechAssault? Es gibt jede Menge Marken, die Microsoft wieder zurückbringen könnte. Dazu gehören Fable, Perfect Dark oder Killer Instinct. Doch Phil Spencer möchte offenbar eine Rückkehr von MechAssault einläuten. Das scheint dem Interview zufolge aber eher eine persönliche Präferenz zu sein.

Dennoch, BattleTech hat eine sehr große Fanbase und MechAssault gehört zu den besseren Videospiel-Varianten der Marke mit einer Metacritic-Wertung von 87.

Was ist MechAssault? Das Multiplayer-Actionspiel erschien 2002 für die erste Xbox. Es basierte auf der BattleTech-Lizenz. BattleTech wurde ursprünglich vom Verlag FASA entwickelt, gehört aber inzwischen Catalyst Game Labs.

Im Spiel wart ihr Teil der Söldnertruppe Wolf’s Dragoons, die zum Planeten Helios geschickt werden. Der Kontakt zu dieser Welt brach vor einiger Zeit ab und ihr fandet heraus, dass ein religiöser Kult von Technik-Verehrern der Word of Blake den Planeten erobert hatte. Mit euren Mechs musstet ihr die Gruppe und ihren Anführer Commander Strader besiegen und den Planeten befreien.

Neben einer Single-Player-Kampagne bot MechAssault mehrere Multiplayer-Modi wie Deathmatch, Team Deathmatch und Last Man Standing für bis zu 16 Spieler.

MechAssault Screenshot
Das Xbox-Spiel MechAssault könnte für die Xbox Series X zurückkommen.

Wie stehen die Chancen für eine Rückkehr? Phil Spencer erwähnte ja bereits, dass die rechtliche Situation chaotisch ist. Genau das dürfte der Knackpunkt sein. Sollte Microsoft es schaffen, sich die Rechte zu sichern, beziehungsweise zu lizenzieren, dann könnten wir wirklich ein neues MechAssault für die Xbox Series X bekommen.

Die Xbox Series X ist noch nicht auf dem Markt. Microsoft plant aber noch mit einem Start Ende des Jahres. Phil Spencer erklärte sogar, dass er einen Plan hat, wie er die neue Konsole dieses Mal gegen Sonys PlayStation 5 zum Sieg führen kann.

Quelle(n):
  1. GameRant

In Pokémon GO bereiten die 7-km-Eier den Trainern echte Probleme

In Pokémon GO gibt es aktuell Probleme mit den 7-km-Eiern. Seit Wochen sind dort nur Fossil-Pokémon enthalten und andere Monster sind dafür komplett verschwunden.

So sieht es aktuell bei den Eiern aus: Seit Mitte Februar findet man in den 7-km-Eiern ausschließlich Fossil-Pokémon. Dies sollte eine temporäre Änderung sein, die nun knapp 2 Monate anhält.

Im Gegenzug gibt es allerdings keine Baby- und Alola-Pokémon in den Eiern. Ein Problem, was langsam ernster wird.

Fossil Pokemon
Aktuell gibt es nur Fossil-Pokémon in 7-km-Eiern

Darum sorgen die 7-km-Eier für Probleme

Wo liegt das Problem? Während man bisher die Baby-Pokémon ausschließlich und die Alola-Pokémon teilweise aussschließlich aus den 7-km-Eiern bekommen hat, gibt es jetzt gar nicht mehr die Chance auf diese Monster.

Wer also noch einige Baby-Pokémon oder auch Alola-Monster für seinen PokéDex braucht, sitzt aktuell auf dem Trockenen. Folgende Monster kann man aktuell nicht erhalten:

  • Alola-Sandan*
  • Alola-Vulpix*
  • Alola-Mauzi*
  • Pichu*
  • Togipi*
  • Pii*
  • Fluffeluff*
  • Rabauz
  • Kussilla*
  • Elekid*
  • Magby*
  • Azurill*
  • Knospi*
  • Klingplim
  • Wonneira*
  • Mampfaxo
  • Mantirps

Alle Pokémon, die mit einem Stern markiert sind, können auch Shiny sein. All diese potenziellen Shinys, kann man aktuell nicht erhalten.

Baby Pokemon
Baby-Pokémon findet man kaum noch in Eiern – Vor allem nicht in 7-km-Eiern

So war es bisher gelöst: Bevor die Fossil-Pokémon in die 7-km-Eier kamen, gab es immer wieder Eier-Events, die den Pool verändert hatten. So gab es teilweise nur rote Pokémon, dann kamen nur pinke Pokémon und immer wieder kehrte der alte Eier-Pool zurück.

Nun ist der Eier-Pool allerdings seit knapp 2 Monaten gleich und die Baby-Pokémon sind fast vollständig verschwunden. Nur noch wenige der Babys gibt es in 5-km-Eiern und die Alola-Monster erscheinen aktuell nur vereinzelt in der Wildnis oder in Raids. Die Pokémon oben aus der Liste gibt es aktuell gar nicht.

Das muss sich bald ändern: Auf reddit gibt es immer wieder Diskussionen rund um die Eier. Trainer vermissen die alten Eier, da man dort viele Chancen auf Shinys hatte. Vor allem durch Shiny Riolu wurden die Baby-Pokémon nochmal deutlich interessanter.

Niantic sollte die 7-km-Eier bald wieder durchwürfeln, damit man erneut die Chance auf die Babys und die Alola-Pokémon hat. Die Fossil-Pokémon gibt es nämlich allesamt in der Wildnis, während die Baby-Pokémon dort gar nicht auftauchen.

Bald kommt ein neues Event zu Ostern, was die Eier verändern soll. Dort erscheinen dann wieder andere Babys, doch allerdings nur in den 2-km-Eiern. Es sieht so aus, als würden die 7-km-Eier weiterhin die Fossil-Pokémon beinhalten.

Last Oasis macht zum Steam-Start alles falsch, aber die Spielerzahlen explodieren beim 2. Versuch

Das Hardcore-Survival-MMO Last Oasis war nach katastrophalem Start 6 Tage offline. Donkey Crew bot den Spielern sogar einen bedingungslosen Refund an. Jetzt startete der 2. Versuch mit neuem Spielerrekord.

Das war passiert: Der Start des neuen Survival-MMOs Last Oasis am 26. März 2020 lief alles andere als gut. Die Server machten Probleme und die bis zu 25.000 Spieler kamen nicht ins Spiel. Entwickler Donkey Crew zog den Stecker, die Server blieben vorerst offline.

Aufgrund der Probleme und der Community-Kritik entschied sich der Entwickler dazu, allen Spielern eine bedingungslose Rückerstattung anzubieten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Neuer Spielerrekord nach Neustart

Das ist jetzt los: Am 04. April starteten die Server nach einer 6-tägigen Offline-Zeit erneut in einem Stresstest und konnten über das Wochenende hinweg überraschenderweise mehr Spieler anziehen, als der eigentliche Early-Access-Release. Über 33.000 Spieler loggten sich im Peak in den Survival-Titel ein und konnten ohne Probleme spielen.

Auch wenn es sich aktuell um einen Stresstest der Server handelt, möchten die Entwickler diese online lassen, wenn keine weiteren Probleme auftauchen. Der Spieler-Fortschritt soll ebenfalls bestehen bleiben.

Das sagt die Community: Die Steamwertung ist mit 57% zwar immer noch ausgeglichen, hat sich aber seit dem Release deutlich verbessert. Das liegt vor allem auch an der offenen Kommunikation der Entwickler, die die Spieler positiv stimmen. So kam es nach dem Statement von Donkey Crew zu Kommentaren wie “Super Spiel, Kommunikation und Transparenz der Entwickler.”

Mit dem Neustart der Server kommt es vermehrt zu guten Bewertungen auf Steam:

  • Steam-User ZSL meint: “Vom holprigem Start mal abgesehen: Ich habe noch nie ein Survival-Game gesehen, das so viel richtig macht.”
  • Steam-User DustDog91 betont: “Ich finde es toll, wie die Entwickler so viele neue Mechaniken in dieser Art von Spiel eingeführt haben. Es ist frisch und interessant, hoffentlich lohnt sich das Endspiel!”
  • citizen2xb hat jedoch auch was auszusetzen: “Das Spiel macht Spaß! Dann erreichst du Level 20 und verschwindest aus der Anfängerzone, nur um von Spielergruppen geganked zu werden.”

Das Last Oasis den Fokus auf PVP legt, gefällt nicht jedem und vor allem Einzelspieler haben damit ihre Probleme. Auch unser Autor Benedict Grothaus hat seine ganz eigene Meinung dazu. Aktuell scheint das auch der größte Kritikpunkt zu sein, den Spieler an Last Oasis haben.

Quelle(n):
  1. Last Oasis Steam

Legends of Runeterra krempelt sich zu Release um – Ist das die letzte Chance?

Das Kartenspiel Legends of Runeterra hat neue Infos zum Ende der Beta und zu neuen Karten geteilt. Doch das Spiel ist derzeit nicht populär. Ist der Release die letzte Chance?

Was hat Riot bekannt gegeben? In einem Trailer gaben die Entwickler von Legends of Runeterra den Release-Termin des Kartenspiels bekannt. Es erscheint am 30. April. Der Release findet für PC und Mobile, Android sowie iOS, statt.

Zusammen mit der Veröffentlichung werden auch 120 neue Karten und dabei eine komplett neue Region ins Spiel gebracht. Genaue Details dazu gibt es bisher nicht.

Doch reicht das, um das Kartenspiel zu retten? Denn derzeit ist es ziemlich in der Versenkung verschwunden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

LoR hat Probleme, doch nicht an allen ist es selbst schuld

Wie steht es derzeit um das Kartenspiel? Am 24. Januar startete Legends of Runeterra in die Offene Beta. Seitdem kann es jeder kostenlos spielen. Zu Beginn lobten viele die Mischung aus Hearthstone und Magic, so auch ich selbst in einer Kolumne. Auch den Verzicht auf Booster-Packs fanden viele sehr positiv.

Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass das Kartenspiel zwar gute Ideen hat, aber nicht langfristig bindet. Schon im Februar ging das Interesse spürbar nach unten. Riot versprach viele Neuerungen, Rotationen von Karten und nahm wichtige Balance-Änderungen vor.

Doch das genügte anscheinend nicht. Das Interesse bei Google ist stark gefallen (via Google Trends) und auf Twitch schauten in den letzten 14 Tagen nur durchschnittlich 1,505 Leute beim Kartenspiel zu (via Sullygnome). Hearthstone kam im gleichen Zeitraum auf 36.161 durchschnittliche Zuschauer, hat aber auch gerade erst eine neue Erweiterung mit 135 Karten angekündigt.

Mehr zum Thema
Legends of Runeterra: Einsteiger-Guide – Alles, was ihr als Neuling wissen müsst
von Benedict Grothaus

Welche Probleme hat LoR? Legends of Runeterra kämpfte zum Start und auch stellenweise noch jetzt mit Balance-Problemen. Die können jedoch mit der Zeit behoben werden.

Im reddit gab es zudem Diskussionen rund um Rundenzeiten, fehlende Features um Freunde herauszufordern und die Tatsache, dass das Spiel für Neueinsteiger zäh ist, weil derzeit Control-Decks dominieren.

Doch die wirklich großen Probleme liegen gar nicht in den Händen der Entwickler.

Legends of Runeterra Zauberreihenfolge
Das Kartenspiel von Riot ist dynamisch, aber nicht zu kompliziert.

Der neue Titel der LoL-Entwickler greift in einen Markt ein, der sowieso schon eine Nische ist. Diese Nische ist mit Hearthstone als etablierten Titel und Magic, das als physisches Kartenspiel eine große Fanbase hat, gut besetzt.

Schon andere Kartenspiele wie Artifact von Valve, das nun neu aufgelegt werden soll, oder Gwent zu The Witcher scheiterten. Schon zum Start war es unwahrscheinlich, dass LoR richtig durchstartet.

Kann der Release die Wende bringen?

Mit dem Release am 30. April erscheinen nicht nur neue Karten, sondern das Spiel wird auf für Android und iOS veröffentlicht. Gut möglich, dass die Mobile-Version, die auch Crossplay bietet, nochmal neue Spieler anlockt.

Es ist aber ebenso möglich, dass Legends of Runeterra mit der Zeit einfach im Niemandsland verschwindet. Das wäre dann der erste Flop, den Riot Games produziert hätte.

Ein anderer neuer Titel von Riot hingegen erfreut sich schon jetzt bei Profi-Spielern großer Beliebtheit.

Ein neuer Bug in CoD Warzone müffelt nach „Pay2Win“ – Das regt viele auf

In CoD Warzone gibt es aktuell große Diskussionen rund um einen Waffen-Skin. Für viele riecht das nach Pay2Win und lässt schlimme Erinnerungen hochkommen.

Um dieses Problem geht es: Am Wochenende gab es viel Stress um einen Battle-Pass-Skin. Dieser Skin hat die Sniper EBR-14 stärker gemacht und sie plötzlich zu einer One-Shot-Waffe umfunktioniert.

Das Problem dabei ist, dass man an diesen Skin nur kommt, wenn man auch Geld investiert. Das Geschrei nach Pay2Win war also groß. Vor allem die schlechte Vergangenheit von Activision lässt Spieler sauer werden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt
Dieses Video auf reddit sorgte für viele Diskussionen

Nur ein Bug oder doch volle Absicht?

Hierüber wird diskutiert: Es gibt vor allem zwei Seiten bei diesem Thema:

  • Die einen sagen, dass das doch Pay2Win und wirklich eine Schande sei
  • Die anderen sagen, dass es sich doch nur um einen Bug handele und man kein großes Fass aufmachen solle

Am Ende fasst der Ersteller des reddit-Threads, der die große Diskussion ausgelöst hat, die Lage passend zusammen: “Ja, es ist vermutlich ein Bug, aber es ist ein Pay2Win-Bug.”

Modern-Warfare-Sniper-1-1140x445
Die EBR-14 ist mit einem Waffen-Skin plötzlich stärker

Hier gab es Zweifel: Einige Spieler argumentierten, dass die Waffe nur so stark sei, weil die Blaupausen bestimmte Aufsätze haben. Dadurch sei die EBR-14 stärker als das bereits vorgeschlagene Modell. Dieser Vorwurf zerschlug sich allerdings schnell. Selbst die selbstgebaute Waffe wäre nicht stark genug für einen One-Shot.

Warum ist das Thema so brisant? In Call of Duty wird schnell mal Pay2Win gerufen. Grund dafür sind die Vorgänger-Spiele von Modern Warfare.

In Black Ops 4 und dem dazugehörigen Battle Royale Blackout war der Cashshop immer wieder ein Problem. So wurden Waffen nur gegen Echtgeld verkauft und man konnte sich Vorteile einfahren, wenn man mehr Geld als andere investierte.

Mit diesen Problemen im Hinterkopf kommen die Sorgen um Pay2Win in Modern Warfare und Warzone schnell ans Tageslicht. Immerhin hat Activision bewiesen, dass sie vor solchen Schritten nicht zurückweichen.

Ist es also nur ein Bug? Davon gehen die meisten Spieler aus. Dennoch hat man immer im Hinterkopf, dass es vielleicht doch ein ernstes Pay2Win-Problem werden kann. Schlussendlich werden die kommenden Updates zeigen, ob das Problem mit dem Waffen-Skin behoben wird. Falls nicht, weiß man, dass dieser Bug mit Absicht im Spiel ist.

Neues MMO-Strategiespiel mischt EVE mit Civilization – Das steckt drin

Mit Starborne befindet sich ein interessantes Weltraum-MMORTS in der Beta, das sich alle ansehen können, die EVE Online und Civilization mögen.

Was ist Starborne? Im Onlinespiel gründet ihr euer eigenes Sternenreich, das ihr ausbaut und erweitert und damit versucht, den Weltraum nach und nach zu erobern. Dabei trefft ihr auf andere Imperien, die allerdings nicht von NPCs, sondern von Mitspielern geführt werden. Tausende von Spieler warten darauf, sich mit euch anzulegen oder diplomatische Beziehungen einzugehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Ab ins All

Was ist das Besondere? Starborne wirkt wie eine Mischung aus Civilization und EVE Online. Der Weltraum ist in Hexfelder unterteilt, die ihr bereist, um die Gebiete unter eure Herrschaft zu bringen. Ihr entdeckt neue Planeten, auf denen ihr Rohstoffe abbaut, die ihr dringend benötigt. So erweitert ihr euer Imperium. Forschung ist ebenfalls wichtig, um bessere Raumschiffe zu erschaffen. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt. Ihr baut Flotten an Schiffen und müsst diese in den Schlachten taktisch einsetzen, um den Sieg zu erringen.

Ihr bestimmt durch eure Taten, wie sich das Spiel entwickelt. Gewaltige Kriege zwischen Imperien können ausbrechen und das Machtgefüge in der Galaxis beeinflussen. Oder ihr schließt euch mit anderen Spielern zusammen, um eine gewaltige Allianz zu schmieden. Ihr bestimmt mit, ob Friede herrscht oder Krieg. So könnt ihr das Schicksal der Galaxis ähnlich wie in EVE Online in eure Hand nehmen.

Wie steht es um den Release? Das Weltraum-MMO Starborne befindet sich seit dem 2. April in der Open Beta. Ihr könnt also einfach mitspielen, wenn ihr Lust habt. Der offizielle Releasetermin wird noch bekannt gegeben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Spielt kostenlos mit

Wie spielt ihr mit? Besucht die offizielle Website von Starborne und registriert euch, indem ihr dort auf “Play Free Now” klickt.

Macht alle nötigen Angaben bei der Account-Erstellung und schon könnt ihr euch den Client herunterladen, euch nach der Installation mit euren Daten einloggen und anschließend kostenlos mitspielen. Ihr müsst nichts bezahlen.

Für wen eignet sich Starborne? Das MMORTS ist für alle interessant, die tiefgründige Weltraum-Strategiespiele lieben. Das eigene Imperium zu verwalten, ist recht komplex und je größer euer Sternenreich wird, desto komplexer ist es auch, sich darum zu kümmern. Ihr genießt dafür viele Freiheiten und bekommt die Möglichkeit, das mächtigste Imperium der Galaxis zu beherrschen.

Mögt ihr Strategiespiele, die ihr mit anderen spielen könnt? Es gibt noch einige weitere, sehr interessante Spiele in diesem Bereich. Wir stellen euch 12 davon vor. Da ist bestimmt etwas dabei, das euch gefällt.

Overwatch: Pro lässt im Chat die Sau raus, weil er denkt, es sieht keiner – Jeder sieht’s

In der Overwatch-League hat ein koreanischer Profi sich einen echten Fauxpass geleistet. Er dachte, niemand sieht seine unreifen Kommentare im Match-Chat. Doch dem war nicht so. Jetzt muss er Strafe zahlen.

Was ist passiert? In der Overwatch-League war das Team LA Valiant gegen den Champion SF Shock am Start. Valiants Supporter Jung-won „Lastro” Mun wollte wohl etwas Druck abbauen und postete zwei anstößige Begriffe im Match-Chat:

  • Sex
  • Big Dick

Er ging wohl davon aus, dass die keiner sehen könnte, doch genau das Gegenteil war der Fall (Im Video seht ihr den Vorfall ab 1:18:49).

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Pimmelsprüche im Chat lösen Chaos aus

Wie ging die Sache weiter? Schnell entwickelte sich im Chat eine Eigendynamik. Einige der Spieler kapierten erst gar nicht, was Lastro eigentlich meinte. Einige lachten darüber. Der gegnerische Spieler Rascal kopierte die Aktion sogar und postete die Begriffe gleich nochmal in Großbuchstaben.

Derweil versuchte der Shock-Spieler “Super” die Situation zu entschärfen, indem er wiederholt darauf hinwies, dass diese Sache echt peinlich sei und außerdem jeder mitlesen könne:

  • „Hört bitte damit auf!“
  • „STOP!“
  • „Ihr Deppen, das können die doch im Stream sehen!“
  • „OMG, ich bin echt traurig!“

So reagierte der Urheber: Lastro merkte schnell, was er angerichtet hatte und versuchte sich noch im Chat zu entschuldigen. Doch da war schon alles zu spät und die Situation außer Kontrolle. Er konnte lediglich immer wieder „Sorry“ schreiben und sich in Grund und Boden schämen.

Mehr zum Thema
Profi nimmt Auszeit von Overwatch League, lebt im Wald, sammelt Pilze
von Benedict Grothaus

So reagierten die Kommentatoren: Auch den Kommentatoren bleib das Spektakel im Chat nicht verbogen. Man reagierte aber eher mit einem Schmunzeln und nannte die ganze Situation im Chat „lebhaft“ und riet den Zuschauern: „schaut besser nicht in den Chat“.

Die Reaktion der Community: Bei den Fans ging der Vorfall schnell viral. Bald war ein Mash-Up des Chat-Verlaufs auf Twitter online, wo man das ganze Schlamassel nachverfolgen kann. Außerdem wurde ein Fake-Report veröffentlich, bei dem Lastro angeblich 3.000 US-Dollar Strafe zahlen müsse.

https://twitter.com/HanbammerOW/status/1246598673405968384

Das sind die Folgen: Lastro war die ganze Sache sichtbar peinlich. Er entschuldigte sich sogleich via Twitter und erklärte, dass er nicht wusste, dass man den Chat lesen könne. Aber auch dann wäre sein Verhalten falsch gewesen. Es tue ihm sehr leid und er werde Sorge tragen, dass derlei Verhalten nie wieder vorkäme.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Ganz ohne Strafe kam er aber auch nicht davon. Lastro und auch sein Gegenspieler Rascal, der ja den Spruch wiederholt hatte, müssen nun je 1.000 Dollar Strafe zahlen. Ungleich schlimmer ging es derweil bei einem anderen Overwatch-Profi zu. Er soll ein Mädchen sexuell belästigt haben und ist nun aus seinem Team entlassen worden.

Spieler feiern Easter Egg in Destiny 2, kennt ihr es?

In Destiny 2 laufen die Spieler seit 3 Jahren an einem kleinen, aber lustigen Geheimnis im Turm vorbei. Wir schauen außerdem, welche Easter Eggs sich sonst noch in eurem Hauptquartier verstecken.

Um dieses Easter Egg geht’s: Begebt ihr euch den Turm-Hangar, findet ihr gleich neben der Eingangstreppe ein Schild an der Wand. Darauf steht “Site Safety” also etwa Arbeitsplatzsicherheit. Und darunter prangt der Satz “Tage seit dem letzten Unfall” und ein Zähler. In meinem Fall war der Turm seit einem ganzen Tag unfallfrei.

Dieses Schild haben sicher viele von euch schon mal gesehen, aber wusstet ihr, dass der Countdown auf 0 zurückschnellt, wenn ihr im Turm-Hangar einen “Unfall” erleidet?

1 Tag ohne Unfälle – das ist aber noch ausbaufähig

Arbeitsunfall in Destiny 2 erleiden? Fallt ihr während eurer ausgedehnten Kletterei versehentlich von einer ungesicherten Brüstung oder überseht das Absperrband am Abgrund, spawnt ihr wieder vor dem Sicherheitshinweis. Der Zähler springt auf null und der verantwortliche Vorarbeiter bekommt sicher Ärger.

Bekannt sind solche Anspielungen auf die Arbeitsplatzsicherheit unter anderem aus dem berühmten Intro der Simpsons (via YouTube). Dort fängt jede Folge damit an, dass der liebenswerte Chaot Homer Simpson einen Unfall im Kernkraftwerk auslöst während im Hintergrund die Tage seit dem letzten Unfall aktualisiert werden.

Schaut euch hier im Video an, wie das Easter Egg in Action aussieht:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was sagen die Spieler dazu? Der Turm befindet sich in Destiny seit gut 3 Jahren im Wiederaufbau. Genauso alt ist das witzige Easter Egg auch schon. Auf reddit kam das Thema aber jetzt auf und der Ersteller des Threads schreibt: “Wahrscheinlich eine alte Nachricht, aber habs gerade in freier Wildbahn entdeckt”.

In den Kommentaren liest man jedoch nicht, das die Entdeckung alter Kaffee sei, sondern:

Ich spiele seit der Veröffentlichung und habe das noch nie gesehen, lol, cooler Fund.

Auch in den weiteren Kommentaren äußern sich die User amüsiert.

Im Turm sind noch weitere Geheimnisse versteckt

Im Turm können die Hüter nicht nur Mitspieler treffen, ihre Ausrüstung im Tresor organisieren oder dem fleißigen Postmeister einen Besuch abstatten. Zahlreiche kleine Anspielungen und Minispiele laden zum Entdecken sowie Schmunzeln ein.

Kennt ihr diese mal mehr, mal weniger gut versteckten Easter Eggs?

Wie wichtig Bungie die Gesundheit seiner Mitarbeiter im echten Leben wirklich ist, sieht man daran, dass sie schon vor Wochen jeden Mitarbeiter wegen der schrecklichen Corona-Pandemie ins Home-Office geschickt haben. Wie die Arbeiten an Destiny 2 von zu Hause aus vonstattengehen, lest ihr hier.

Quelle(n):
  1. reddit

CoD MW: In Season 3 geht’s endlich 3 nervigen Bugs an den Kragen

In Call of Duty: Modern Warfare steht die Season 3 an. Die soll endlich ein paar nervige Bugs beheben und dem regulären Multiplayer-Modus wieder etwas mehr Liebe zukommen lassen.

Das planen die Entwickler: In Call of Duty: Modern Warfare ist gerade der neue Battle-Royale-Modus Warzone besonders populär. Doch auch Fans des regulären Multiplayer-Modus brauchen sich keine Sorgen zu machen. Denn Season 3 steht an und die Entwickler haben die Fans zünftiger Mehrspieler-Gefechte nicht vergessen.

Derzeit sind nämlich einige Probleme besonders nervig und Joe Cecot, der Co-Design-Director beim Entwickler Infinity Ward, hat sich die Klagen der Spieler angehört.

Mehr zum Thema
CoD Modern Warfare u0026 Warzone: Season 3 startet morgen – Das wissen wir
von Sven Galitzki

Shotgun-Bug und Granaten-Glitch werden behoben

Joe Cecot ging auf diverse Bugs ein, die Spieler ihm berichteten. Es folgen 3 besonders prominente Fehler, die in Season 3 wohl behoben werden.

Das ist der Granaten-Bug: Ein Spieler berichtete, dass Stun-Granaten keinen Hit-Marker hervorriefen, selbst wenn sie getroffen hätten. Das sei besonders ärgerlich, weil so ein wichtiges Feature der Granaten flöten ginge. Der Bug war Cecot zwar neu, aber er werde ihn gleich auf die Fix-Liste setzen.

Womöglich liegt der Bug an einer erst kürzlich erfolgten Granaten-Anpassung, um einen Bug zu beheben, der Controller-Spielern Vorteile verschaffte.

Das ist der Shotgun-Bug: Diverse Shotguns in Modern Warfare können auf sogenannte „Slugs“ umgerüstet werden. Das sind solide Geschosse (Im Gegensatz zur sonst üblichen Schrotladung), die eine bessere Reichweite haben, aber dafür einiges an Zielgenauigkeit voraussetzen. Blöd nur, dass man trotz genauem Zielen oft nix trifft. Da scheint ein Bug am Werk zu sein, den die Entwickler in Season 3 fixen wollen.

Das wird aus dem Bundle-Bug: Zuletzt sprach Cecot noch an, dass es endlich einen Fix für potenzielle Käufer des Ghost-Bundles auf der Xbox One geben werde. Denn auf der Konsole gibt es Probleme, dieses Paket zu kaufen, es kommt zu Fehlermeldungen. Auch hier sei man laut Cecot schon dran und erwarte einen Fix bis Season 3.

Ist das schon alles? Weitere geplante Fixes für Season 3 könnt ihr auch auf dem Trello-Board der Entwickler einsehen.

Was gibt’s noch in Season 3? Season 3 von Call of Duty: Modern Warfare wird freilich nicht nur Bugfixes bringen. Es wird wohl allem Anschein nach auch 2 weitere klassische Maps für Fans des regulären Multiplayer-Modus geben. Damit dürfte es wieder einiges für Multiplayer-Fans zu tun geben.

Quelle(n):
  1. Dexerto

6 MMORPGs, die nie erschienen sind, obwohl sie super-spannend aussahen

Nicht jedes geplante MMORPG schafft es auf den Markt. Wir stellen euch 6 Online-Rollenspiele vor, die nie erschienen sind, obwohl sie sich wirklich spannend angehört haben, als diese 6 zu ihrer Zeit neuen Online-Rollenspiele vorgestellt wurden.

MMORPGs sind in gigantische Spieleprojekte: Sie sollen Fans über Jahre oder gar Jahrzehnte begeistern. Auch die Entwicklung der Spiele ist teuer und dauert lange.

Doch so gut manche Ideen zu neuen Titeln sind, nicht immer erblicken die geplanten Spiele das Licht der Welt.

Wir haben für euch 6 MMORPGs herausgepickt, die zwar einen spannenden Ansatz verfolgten, aber es nie bis zur Veröffentlichung schafften.

[toc]

Everquest Next

Setting: Fantasy | Entwickler: Sony Online Entertainment/Daybreak Games | Ankündigung: 2012 | Einstellung: 2016 | Geplante Plattformen: PC, PS4

Was sollte Everquest Next werden? Das MMORPG Everquest Next war als das nächste große Spiel in der Online-RPG-Reihe “Everquest” geplant. Im Grunde wäre es Everquest 3 geworden, das aber durch einige Neuerungen das MMORPG-Genre kräftig voranbringen sollte.

Everquest Next sollte nicht einfach nur ein weiteres Everquest werden, sondern im Grunde eine Evolution im Genre einläuten. Die Entwickler planten es als gigantisches Sandbox-MMORPG, das den Fans der Reihe eine Parallelwelt zum regulären Everquest bieten sollte, in dem die Geschichte anders abgelaufen wäre.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Everquest Next sah beeindruckend aus, wie das Video zeigt.

Was war das Besondere? Everquest Next setzte auf eine voxelbasierte Grafik-Engine. Dadurch sollte sich die Umgebung zerstören lassen, beispielsweise in den Kämpfen, wenn Feuerbälle Krater in die Landschaft gerissen hätten.

Die Voxel hätten zudem das individuelle Erschaffen von Bauwerken ermöglicht.

Außerdem versprach man innovative Wege, um ein MMORPG mit enlods vielen Inhalten zu erschaffen:

Mehr zum Thema
Everquest Next: “Wir hätten es hingekriegt”
von Schuhmann

Entwickler sagt: Unter Sony hätten wir es hinbekommen

Warum wurde es eingestellt? 2016 gaben die Entwickler bekannt, dass sie die Arbeiten an Everquest Next einstellen. Rund vier Jahre nach der Ankündigung. Als Grunde wurde genannt, dass Everquest Next keinen Spaß machte, nachdem das Team alle Teile zusammenfügte.

Mancher spekulierte aber, es könnte auch damit zusammenhängen, dass das Studio von Sony verkauft wurde und der neue Besitzer kein Interesse daran hatte, ein derart kostspieliges und riskantes Unterfangen wie ein neues MMORPG zu finanzieren.

Der Kopf hinter dem Spiel sagte denn auch: Man hätte Everquest Next auf jeden Fall hinbekommen, wenn man denn bei Sony geblieben wäre.

Final Fantasy XIV: Nur richtige Profis erkennen alle diese Dungeons

Seid ihr erfahrene Krieger des Lichts oder frische Abenteuerer? Testet euer Wissen in unserem Quiz über die Dungeons von Final Fantasy XIV.

Nach den fast 7 Jahren hat sich in Final Fantasy XIV jede Menge Content angesammelt. Dazu gehören mittlerweile über 70 Dungeons. Erst mit der Erweiterung Shadowbringers kamen 10 neue hinzu.

Manche der Dungeons davon sind einzigartig, andere haben “Fortsetzungen” in Form von schweren Modi. Manche sind an die Story geknüpft und somit Pflicht, andere komplett optional.

Aber eins haben sie alle gemeinsam: Wir kennen sie alle in- und auswendig. Jede Woche laufen wir sie bis zum Umfallen in Dailys, beim Leveln oder beim Farmen der allagischen Steine. Manche davon sind uns gar vertrauter, als die eigenen vier Wände.

Oder etwa doch nicht? Das wiederholte Laufen der Dungeons kann auch dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit für die Details nachlässt. Habt ihr bei euren täglichen Dungeon-Runs abgeschaltet oder erinnert ihr euch vielleicht nicht mehr an die älteren Dungeons aus Heavensward und A Realm Reborn? Es gibt nur einen Weg das herauszufinden.

Dungeons machen einen großen Teil des Contents von FFXIV aus. Spieler nutzen sie, um aufzuleveln oder ihre Rüstung zu verbessern.

Wie funktioniert der Quiz? In diesem Quiz wurden für euch 15 Screenshots von verschiedenen Dungeons aus Final Fantasy XIV zusammengetragen, die aus dem Grundspiel und allen Erweiterungen stammen. Raids sind hier nicht dabei.

Ihr müsst an diesen Screenshots erkennen, um welchen Dungeon es sich handelt und unten aus den 4 angezeigten Antwortmöglichkeiten die Richtige auswählen.

Einige Bilder werden für euch ein Spaziergang sein, andere sind knackiger. Aber für wahre Krieger des Lichts sind sie alle natürlich überhaupt kein Problem, nicht wahr?

Viel Spaß beim Quiz!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wenn ihr euch unsicher seid, ob sich FFXIV 6 Jahre nach Release noch lohnt, dann haben wir einige Tipps für euch:

Pokémon GO: 1. Trainer erreicht 1000 Gold-Arenen – Brauchte über 2 Jahre

Der Trainer “ThatsMyNameNow” aus den USA hat in Pokémon GO ein irres Ziel erreicht. Er erspielte sich als erster bekannter Spieler 1000 Gold-Arenen. Wir haben ihn gefragt, wie er das geschafft hat.

Um dieses Ziel geht es: Der Trainer aus Portland in den USA wollte 1000 goldene Arena-Orden haben. Nach über 2 Jahren hat er sein Ziel vervollständigt.

Besonders beeindruckend ist es, weil man in Pokémon GO generell nur 1000 Arena-Orden tragen kann. Das heißt, dass er jeden Arena-Orden, den er auf seinem Account besitzt, auf Gold hat.

Wir von MeinMMO haben mit dem Amerikaner geschrieben und gefragt, wie er denn vorgegangen ist und welche Tipps er anderen Trainern geben kann.

Mehrere Stunden pro Tag und das über 2 Jahre hinweg

Wie viel Zeit steckt in den Gold-Arenen? Der Trainer hat uns einen genauen Zeitplan genannt, wie er bei den Arenen vorgegangen ist. So hat er bereits um 5:30 Uhr in der Früh losgelegt und 2 Stunden vor der Arbeit an den Arena-Orden gearbeitet. Nach der Arbeit legt er seinen Fokus erneut voll auf die Arenen. Er raidet und kämpft bis zum Abend und ist meist erst gegen 22:30 Uhr Zuhause.

An den Wochenenden ist das Ganze sogar noch extremer und im Raid-Train von Portland wird 10 Stunden lang geraidet. Davor und danach kontrolliert er natürlich noch alle Arenen und setzt sich in welche, die er noch auf Gold braucht.

Diesen ganzen Prozess hatte “ThatsMyNameNow” 2 Jahre und 2 Monate lang verfeinert und immer wiederholt. Nur so kam er schlussendlich auf die 1000 Gold-Arenen.

Gold Arenen
Eine Auswahl seiner zahlreichen Gold-Arenen in Pokémon GO

Wie kommt man überhaupt an so viele Arenen? Viele Trainer träumen davon, dass in ihrer Stadt 1000 Arenen stehen. Oftmals sind es nicht mal 100 und der Traum von den zahlreichen Gold-Arenen ist schnell ausgeträumt.

Der Amerikaner erklärt die Chance auf die 1000 Gold-Arenen wie folgt:

“Irgendwie eine dumme Feststellung, aber mein Lebensstil ist der Schlüssel dafür, dass mir das leichter fällt als den meisten anderen. Ich lebe in Portland, arbeite aber unter der Woche in der Gegend von Seattle. Dadurch habe ich eine Menge Arenen, die ich je nach Route erreichen kann.”

ThatsMyNameNow

Er hat also gleich 2 Großstädte, die er täglich besuchen kann. Die Metropolregionen der beiden Städte haben zusammen 6 Millionen Einwohner und natürlich dementsprechend genügend Arenen. In Portland hat der Spieler 427 Gold-Arenen und in Seattle sogar 573.

Wie sehen seine Statistiken aus? “ThatsMyNameNow” hat beeindruckende Statistiken rund um die Arenen. So hat er:

  • 315.000 Stunden in Arenen gesessen
  • 310.000 Beeren gefüttert
  • 99.000 Arena-Kämpfe gewonnen
  • 5000 Level- 1- bis Level-4-Raids absolviert

Warum hat er sich dieses Ziel gesetzt? Der Trainer erklärte uns, dass er schon immer gerne gekämpft hat und schon im alten Arena-System seinen Spaß hatte.

Als er dann auf seine Raid-Truppe getroffen ist, hat er gemerkt, dass dort einige Trainer nach Gold-Arenen jagen. Das hatte ihn auch motiviert und er hat jeden Spieler bei den Gold-Arenen überholt, bis er schlussendlich an die 1000 Arenen gekommen ist.

Arena Raid
Keine Arena war vor dem amerikanischen Trainer sicher

Wie ging er bei den Gold-Arenen vor? Um eine Arena schnell auf Gold zu bekommen, empfiehlt er vor allem die Raids. Immerhin bringen diese 1000 Arena-Punkte und damit mit Abstand am meisten Fortschritt. So hat er versucht jeden Raid auf einer Arena zu machen, die er noch nicht auf Gold hatte.

Ansonsten hat “ThatsMyNameNow” penetrant gespielt. Wenn ihn jemand schnell wieder aus der Arena geworfen hat, dann hat er direkt geantwortet und so viele Spieler vertrieben. Er hat aber auch versucht in einem Gebiet nicht alles gleichzeitig einzunehmen, denn dann können andere Trainer nicht auf andere Arenen ausweichen und würden ihn zwangsläufig aus Arenen werfen.

Wichtig waren auch immer die goldenen Himmihbeeren. Er hat immer dafür gesorgt, dass seine Pokémon hochgefüttert waren und in den Arenen auch genügend Monster saßen, denn 6 Pokémon verteidigen besser als nur eins. Dafür nutzte er sicherlich auch die besten Verteidiger in Pokémon GO.

Die weitesten Strecken, die er für Arenen gefahren ist, waren etwa 45 Minuten lang. In diesem Radius rund um sein Zuhause und der Arbeit hatte er allerdings auch fast alle Arenen abgedeckt.

Ist es der erste Trainer mit 1000 Gold-Arenen? Schaut man sich diverse Bestenlisten an, dann dürfte er tatsächlich der erste Spieler sein, der dieses Ziel erreicht hat.

Es kann aber immer sein, dass ein Trainer vor ihm die 1000 Gold-Arenen geknackt und es nicht öffentlich gemacht hat. Offizielle Bestenlisten gibt es nämlich nicht.

Gibt es noch mehr solcher Ziele? “ThatsMyNameNow” selbst möchte es etwas ruhiger angehen. Andere Trainer hingegen schmeißen mit Rekorden um sich. In Deutschland ist vor allem der Trainer TZPokémon98 bekannt. Er läuft bis zu 500 Kilometer pro Woche.

Zuletzt erreichte der erste Spieler weltweit die 1 Million Fänge. Das war überraschend, denn der Japaner war bei vielen Trainern unbekannt.

Tank findet kreative Lösung, um 40er-Raid in WoW Classic zu wipen

Einem Tank in Wow Classic ist es gelungen, mit einer Aktion, seinen Raid zu wipen. Dabei bedient er sich ungewöhnlicher Maßnahmen. Denn der Krieger greift zu einem legendären Paladin-Move.

Das ist der Fight: Im Februar kam der Pechschwingenhort zu WoW Classic als Raid der Phase 3. Einer der Bossfights dort führt den Raid gegen Vaelastrasz der Verdorbene. Der rote Drache war in der Geschichte von WoW Classic einer der ersten klassischen DPS-Checks. Denn der Kampf ist ein DPS-Race, Spieler müssen den Boss killen, bevor der unweigerlich den Raid auslöscht.

In dem Bossfight ist der Debuff „Brennendes Adrenalin“ entscheidend: Der Buff sorgt dafür, dass der betroffene Spieler 100 % mehr Schaden anrichtet, aber auch jede Sekunde 5 % HP verliert, bis er stirbt.

Dieser Debuff wird regelmäßig auf Tanks gezaubert, dann muss der nächste Tank übernehmen. Daher ist die Aggro-Kontrolle im Fight, neben dem Schaden, so entscheidend.

WoW-Classic-Vael
Eine imposante Erscheinung.

So wipet der Krieger-Tank seinen Raid: Der Tank wird von dem Debuff betroffen, der dafür sorgt, dass alle Zauber instant gecastet werden. Der Krieger drückt aber nun angeblich “versehentlich” den Ruhestein und teleportiert, durch den Debuff, sofort nach Hause.

Der Raid wird daraufhin gewipet, alle sterben – außer dem Krieger, der weit weg irgendwo dort ist, wo er seinen Ruhestein gebunden hat.

Mehr zum Thema
WoW: Tank will nicht raiden, täuscht Autounfall und Armbruch vor
von Cortyn

Main-Char ist bestimmt Paladin!

Darum ist das für WoW-Fans so lustig: Das Video von dem Wipe wurde auf reddit gepostet und hat von WoW-Veteranen viel Zuspruch erhalten.

Denn der Wipe ist ungewöhnlich: Normalerweise dauert es sehr lange, bis der „Ruhestein“ durch ist. Der kann im Kampf eigentlich nicht als Flucht genutzt werden und schon gar nicht vom Tank, der ständig Aggro hat und daher beim Zaubern unterbrochen wird.

Eigentlich ist „Bubble und Ruhestein“ ein legendärer Satz, der immer wieder Paladin-Tanks zugeschrieben wird. Die würden sich in Sicherheit bringen und nach Hause teleportieren, um Rep-Kosten zu sparen oder wenn sie keinen Bock mehr haben, sagen Leute, die Paladin-Tanks ärgern wollen. Oder Paladin-Tanks sagen es selbst, wenn sie ihrer Gruppe drohen möchten.

Krieger haben diese Option, per Ruhestein abzuhauen, normalerweise nicht, weil sie sich nicht unangreifbar machen können.

Zu dem außergewöhnlichen Clip gibt es Kommentaren wie:

  • Oh Mann, bring Leute nicht auf Ideen!
  • Wer packt denn seinen Ruhestein auf die Quickbar? War das ein Paladin?
  • Das ist großartig – das ist genau das, über das man mit anderen noch für Jahre spricht!
  • Wahrscheinlich Pally-Main!

Einige merken sogar an, dass die Idee des Tanks eigentlich richtig ist, sich wegzuteleportieren. Nur müsse dann der 2. Tank bereit sein, direkt den Boss zu übernehmen.

In jedem Fall ein außergewöhnlich kreativer Wipe, der dem Krieger hier gelang.

Wer jetzt Lust auf Raiden bekommen hat, hier schauen wir auf die 5 besten Raids in WoW.

Quelle(n):
  1. Reddit