Blizzard gesteht: Sie haben wichtigen WoW-Mann tatsächlich wegen Belästigung gefeuert

Activision Blizzard hat jetzt eingestanden, den Creative Director des MMPORPGS World of Warcraft, Alex Afrasiabi, im Jahr 2020 tatsächlich entlassen zu haben. Der wurde in der Klage gegen Activision Blizzard namentlich erwähnt. Er soll Frauen sexuell belästigt haben. Es geht offenbar vor allem um die BlizzCon 2013.

Das ist die Situation:

  • Alex Afrasiabi war der Chef-Kreative bei World of Warcraft und galt als Story-Chef und Nachfolger von Chris Metzen in dieser Position. Er war seit 2004 bei Blizzard, war der Creative Director für Legion und Battle for Azeroth. 2020 verließ er Blizzard und das WoW-Team ohne viel Aufsehen. Es gab kein Statement zu seiner Entlassung.
  • In der Klageschrift gegen Activision Blizzard ist Afrasiabi einer von nur 2 Personen, die namentlich genannt werden: Ihm wird schweres sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen. Es heißt, sein Zimmer bei der BlizzCon sei als „Cosby Suite“ bekannt gewesen, benannt nach Bill Cosby, der als Vergewaltiger angeklagt wurde.
  • Jetzt gesteht Activision Blizzard ein: Alex Afrasiabi hat 2020 die Firma nicht freiwillig verlassen, sondern er wurde nach einer internen Ermittlung gefeuert.

Das waren die Vorwürfe in der Klage gegen Afrasiabi:

In der Klageschrift hieß es: Activision Blizzard habe es Afrasiabi erlaubt, „krasse sexuelle Belästigung“ auszuüben. Er habe dafür nur „leichte oder gar keine Konsequenzen“ erleben müssen.

Während der BlizzCon habe Afrasiabi:

  • sich an weibliche Angestellte rangemacht
  • den Frauen gesagt, er würde sie heiraten
  • versucht, sie zu küssen
  • versucht, seine Arme um sie zu legen.
  • die Frauen in seinem Hotelzimmer belästigt, das als Cosby-Suite bekannt war.
  • den Frauen auf Firmenveranstaltungen „herabwürdigende Bezeichnungen“ gegeben.

Wie später bekannt wurde, drehen sich die Vorfälle offenbar um die BlizzCon 2013.

Es heißt in der Klageschrift: Blizzard hätte von seinem Verhalten gewusst. Der Chef von Blizzard, J. Allen Brack, hatte mehrere Gespräche mit ihm über sein Trinkverhalten und dass er „zu freundlich“ zu weiblichen Angestellten bei Events war, doch Brack habe ihm nur einen Klaps auf die Hand gegeben, also eine mündliche Ermahnung.

Daher habe Afrasiabi damit weitergemacht, sich Frauen zu nähern, ohne dass die das wollten. Dazu gehört es, dass er eine Frau an der Hand hielt und auf sein Hotelzimmer einlud oder dass er eine andere Frau begrabschte, sagt die Klageschrift.

“Ich sammel die HOT CHIXX für die COZ”

Diese neuen Details sind jetzt ans Licht gekommen: Die US-Seite Kotaku (via Kotaku) hat einen Bericht über das Hotelzimmer von Afrasiabi, über die „Cosby-Suite“, veröffentlicht. Es sind Bilder zu sehen mit einer Menge Alkohol; auf einem weiteren Bild posieren männlichen Mitarbeiter mit einem großen Bild von Bill Cosby.

Das Pikante sind Chat-Nachrichten, in denen WoW-Entwickler darüber reden, wie sie „Heiße Chicks“ in die „Coz“ bringen, also in die Cosby-Suite.

Chat-Verlauf-BlizzCon
Dieser Chat-Verlauf aus 2013 wird gerade heftig diskutiert. Quelle: Kotaku

Afrasiabi wird dann zitiert mit „Bringt sie!“ – als er daraufhin gewiesen wird, dass er aber nicht alle heiraten kann, sagt er: „Kann ich doch! Ich bin aus dem Mittleren Osten.“ Ein anderer Entwickler weist dann daraufhin, er habe sicher nicht „heiraten“ gemeint, sondern „ficken“.

Heikel ist zudem, dass jemand wie “Greg Street” im Chat auftaucht, der sich vorher noch von dieser Kultur bei Blizzard öffentlich distanziert hatte.

Das sagt Activision Blizzard: In einem Statement an Kotaku sagt Activision Blizzard jetzt:

„Ein Angestellter hat uns die Vorfälle vom Event 2013 im Juni 2020 zur Kenntnis gebracht. Wir haben sofort eine eigene Untersuchung eingeleitet und korrektive Maßnahmen durchgeführt. Zur Zeit des Berichts hatten wir bereits die separate Ermittlung zu Alex Afrasiabi abgeschlossen und ihn entlassen, weil er sich gegenüber anderen Angestellten falsch verhalten hat.“

Dieser Punkt der Klage scheint also valide zu sein. Vielleicht stünde Blizzard jetzt besser da, wenn sie das in ihrem ersten Statement zur Klage gleich eingestanden hätten. Doch im ersten Statement hieß es, die Klage enthielte eine “verdrehte, in vielen Fällen falsche Darstellung der Vergangenheit von Blizzard”:

Die Reaktion von Activision Blizzard zur Sexismus-Klage war furchtbar falsch

Programmierer zeigt, wie leicht Cheats für CoD Warzone auf PS5 und Xbox gemacht werden können

In CoD Warzone sind Cheats ein großes Problem. Konsolen wie die PS4, PS5 oder Xbox waren bisher wenig betroffen, doch das könnte sich bald ändern. Ein Programmierer hat zu Demonstrationszwecken gezeigt, wie schnell sich Cheats für Konsolen entwickeln lassen.

Was für ein Cheat wurde entwickelt? Twitter-User und Programmierer Sjas0a32 hat sich mit dem Thema Cheats in CoD Warzone beschäftigt und wollte zeigen, wie gefährdet Konsolen mittlerweile sind. Denn auf der PS5 oder Xbox Series X war man bisher relativ sicher vor den Massen von Betrügern, die auf dem PC oft das Spiel zu Qual werden lassen.

Doch der Programmierer zeigte, dass man in nur 5 Stunden eine AI zuschalten kann, die dann mittels Machine-Learning zu einem Aim-Bot wird. Die dem Controller zwischengeschaltete AI erkennt dann gegnerische Spieler und übernimmt das Zielen.

Eine erste Vorstellung dieser Cheat-Technologie für Konsolen haben wir auf MeinMMO bereits in einem anderen Artikel präsentiert.

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Konsolen-Cheats werden ein Problem

Wie schlimm ist die Lage bei Konsolen-Cheats? Sjas0a32 gab außerdem zu Protokoll, dass er gar kein Experte für AI-Programmierung sei und ein echter Profi wahrscheinlich noch deftigere Cheats in kürzerer Zeit hinbekommen würde. Außerdem sei der Cheat rein zu Demonstrationszwecken erstellt worden. Sjas0a32 will ihn nicht verbreiten und zeigt auch nicht, wie der Cheat erstellt wurde.

Zu der Sache äußerte sich bald darauf der Twitter-Account der selbst ernannten „Anti-Cheat-Police“. Laut ihnen ist Cheatern auf Konsolen nach wie vor ein hartes Stück Arbeit. Man brauche nämlich zusätzlich eine Capture-Card sowie einen PC mit Top-Grafik-Chip und geringer Latenz.

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Außerdem sei es möglich, das Sony und Microsoft direkt in der Hardware Sperren einbauen, um solchen fremden Input zu unterbrechen. Doch das wäre eine Sache für die nächste Generation von Konsolen-Hardware.

Und auch wenn Cheats auf Konsolen sicherlich nicht in dem Ausmaß auftreten, wie am PC, ist es vor allem wichtig, dass man bei Turnieren mit hohen Preisgeldern sich vor Augen hält, dass es solche Cheats eben doch gibt.

Auf dem PC wurden übrigens schon Turniere von Hackern zerstört.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Anima ist wieder nützlich – WoW lässt euch legendäre Materialien kaufen

In World of Warcraft hat Anima nun wieder einen Nutzen. Ihr könnt es gegen Handwerksmaterialien tauschen.

Die Anima-Dürre in World of Warcraft ist seit einigen Wochen beendet, doch die Spieler hatten Probleme, sinnvolle Dinge mit Anima zu kaufen. Durch einen Hotfix hat Blizzard nun eine Option dafür geschaffen. Ab sofort könnt ihr Anima ausgeben, um damit wichtige Handwerksmaterialien, wie Korthitkristalle, zu kaufen!

Was war das Problem? Über viele Monate haben sich die Spieler in World of Warcraft beschwert, dass es zu wenig Anima gibt. Mit Patch 9.1 hatte sich das dann geändert und aus der Anima-Dürre wurde rasch ein Überfluss. Schon bald wussten die Spieler nicht mehr, wohin sie mit der Anima sollten, da sie sämtliche interessanten Belohnungen freigeschaltet hatten. Manch einer erreichte so das Cap an Anima und fragte genervt: Wo soll ich mit dem ganzen Zeug nun hin?

Was wurde jetzt getan? Mittels Hotfix könnt ihr bei einem Händler nun überschüssige Anima in Handwerksmaterialien umtauschen. Die Preise dafür wirken recht hoch, doch lässt sich aktuell pro Tag recht einfach 5.000 bis 6.000 Anima verdienen, sodass man schnell einen hohen Überschuss hat, wenn man regelmäßig spielt.

WoW Tukol Offering Anima Purchases Oribos
Bei Tu’kol werdet ihr überschüssige Anima los – und könnt damit Materialien kaufen.

Wo kann man die Items kaufen? Das geht in Oribos. Besucht einfach die Halle im Nordosten, wo sich auch die Große Schatzkammer mit der wöchentlichen Belohnung befindet. Dort könnt ihr den NPC „Tu’kol“ entdecken, der zusammen mit einigen anderen Mittlern Tauschangebote parat hat. Er nimmt Anima entgegen und gibt euch dafür die gewünschten Ressourcen.

Was verkauft der NPC? Aktuell hat Tu’kol vier verschiedene Angebote. Das sind:

  • 5 Korthitkristalle kosten 25.000 Anima
  • 10 Schwerer Hornbalg kosten 7.500 Anima
  • 20 Elethiumerze kosten 7.500 Anima
  • 20 Lichtlose Seide kosten 7.500 Anima

Er deckt also für die meisten Berufe die teuersten Grund-Ressourcen ab, sodass man sich mit zusätzlicher Anima dort eindecken kann. Vor allem die Korthitkristalle sind nützlich, denn die werden benötigt, um legendäre Gegenstände auf Rang 5 und 6 aufzuwerten. Aber auch der Kauf von Leder kann nützlich sein, da dieses im Auktionshaus häufig recht teuer verkauft wird.

Was haltet ihr von dieser Möglichkeit, um Anima loszuwerden? Eine gute Alternative, wenn man zu viel Anima hat? Oder ist das nur ein neuer Zwang, sodass jeder jetzt Anima farmen muss?

Mehr Tipps und Tricks rund um das Farmen von Anima gibt’s hier im großen Guide

Destiny 2: Spieler wollen 3 neue Katalysatoren kennen, die eure Exos noch stärker machen

In Destiny 2 sollen bald einige Exotics stärker werden, die es gar nicht nötig haben. Woher wissen die Spieler, welche Katalysatoren als Nächstes ins Action-MMO kommen sollen?

In Destiny 2 können Spieler ihren mächtigen Exotics mit sogenannten Meisterwerk-Katalysatoren den letzten Schliff verleihen und sie so noch stärker machen. Nicht alle Exos besitzen schon einen Kat, daher freuen sich die Hüter jedes Mal, wenn weitere Waffen endlich ihre finale Form erhalten.

Um diese 3 Exotics geht’s: Für gleich 3 beliebte und starke Waffen wurden jetzt neue Einträge für Katalysatoren gefunden:

  • Göttlichkeit: Das ungewöhnliche Spurgewehr schwächt Feinde aus der Distanz und vergrößert ihre kritische Hit-Box gewaltig. Die Support-Waffe ist aus Endgame von Destiny 2 nicht wegzudenken und für viele Raid-Teams eh Pflicht.
  • Xenophage: Anders als die üblichen schweren MGs schießt Xenophage nur langsame Schüsse, die dafür heftig reinhauen, präzise Treffer müsst (und könnt) ihr damit nicht landen, trotzdem gibts vollen Schaden auf enorme Distanz. Die Powerwaffe ist Season für Season eine der beliebtesten Exotics im ganzen Spiel, weil sie einfach zu nutzen ist und in jeder Aktivität mithalten kann.
  • Monte Carlo: Das exotische Automatikgewehr Monte Carlo ist vor allem wegen seines Aussehens beliebt und setzt voll auf Nahkampf-Action. Eure Prügel-Skills laden sich rasend schnell auf und der Schaden steigt aufs Maximum, wenn ihr einen Feind im Nahkampf killt.

Datenbanken haben (wieder) gespoilert

Wo wurden die Upgrades gefunden? Spieler von Destiny 2 dürfen dank API-Schnittstelle zahlreiche Game-Infos in Datenbanken abrufen, die mit offiziellen Infos gefüttert sind. In den Datenbanken wie light.gg verstecken sich oft neue Waffen, Storys oder Quests, die noch gar nicht im Game selbst sind. So jetzt auch die Infos zu den 3 Kats für die mächtigen Exotics.

Auffällig ist jetzt, dass die Platzhalter-Icons für die Katalysatoren entfernt wurden und es spezielle Bilder für Göttlichkeit, Xenophage und Monte Carlo in den Datenbaken gibt (via light.gg). Sogar die Zahl der benötigten Kills, um das Upgrade durchzuführen, sind sichtbar – bei Xenophage sind es beispielsweise 400 Kills.

Wann ist es so weit? Wann die Katalysatoren letztendlich ins Spiel kommen, oder was genau die einzelnen Upgrades an den 3 ohnehin schon guten Exotics verbessern, ist jedoch aktuell unbekannt.

Da Bungie aber offiziell mitteilte, das man in der am 24. August startenden Season ganze 15 Primär-Waffen stärker machen will und manchen Exotics mit einem neuen Katalysator auf die Sprünge helfen möchte, gehen viele Spieler von einem Release in der nächsten Season aus (via Bungie.net).

Mehr zum Thema
Destiny 2: Bungie ist plötzlich sauer auf Data Miner, doch die sagen: Selber schuld
von Sven Galitzki

Alte Waffen werden plötzlich neue Monster

Deswegen sind Kats so toll: Neue Katalysatoren für alte Exotics können über Nacht eine neue Waffen-Meta schaffen. So wurden kaum genutzte Exotics direkt nach ihrem Upgrade plötzlich richtig stark. Nur, weil sie dank des Kats ein neues Perk bekamen oder eine Schwäche ausgebessert wurde.

Etwas ungewöhnlich ist dabei nur, dass Xenophage und Göttlichkeit auch ohne ihren Kat absolute Spieler-Lieblinge sind. Andere Waffen hätten das Upgrade sicher nötiger.

Aber unseren MeinMMO-Leser Millerntorian würde es sicher freuen: “[…] Tja, wenn also die vorhandenen Items mal einen Kat bekommen würde (Von der Monte Carlo bis hin zur Dienstvergehen), dann wäre ich zufrieden. Dann brauche ich temporär auch nix Neues. […]”.

Denkt ihr, dass die neuen Datenbankeinträge zu den 3 Exotic-Waffen auf einen schnellen Release der frischen Kats hindeuten? Was glaubt ihr, bringen die Upgrades für Verbesserungen? Oder habt andere Exos im Kopf, die etwas Zuneigung viel dringender haben als die Xeno, Göttlichkeit und Monte Carlo? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Dead by Daylight: Der schwächste Killer ist jetzt richtig stark

Der Trickster hat mächtige Buffs in Dead by Daylight bekommen. Ab heute ist er eine richtige Gefahr für die Überlebenden.

Ein neuer Patch ist in Dead by Daylight live. Der Update 5.1.0 ist ein sogenannter „Mid-Chapter-Patch“ und bringt daher keine neuen Killer oder Maps, sondern vor allem Verbesserungen, Bug-Fixes und Balance-Änderungen. Vor allem der bisher schwächste Killer, Trickster, kann sich freuen. Denn er ist nun eine richtig solide Wahl und macht Spaß zu spielen.

Was war das Problem? Der Trickster macht zwar viel Spaß zu spielen, doch schon seit dem Release gilt er als schwächster Killer. Er fiel in der Beliebtheit der Spieler rapide ab – vom Sexsymbol wurde er direkt in die Mottenkiste verlagert und kaum jemand wollte ihn spielen.

Das lag vor allem daran, dass er sich wie eine schwächere Jägerin anfühlte und seine Fähigkeit zu viele Restriktionen hatte. Oftmals war es besser, Überlebende einfach zu jagen und im Nahkampf zu schlagen, anstatt die Fähigkeit der Messer zu benutzen – und dann wäre jeder andere Killer besser gewesen.

Dead by Daylight Trickster Buffs titel title 1280x720

Was wurde geändert? Der neuste Patch schraubt einige Werte des Tricksters nach oben. Die Anzahl der notwendigen Wurfmesser für eine Verwundung wird reduziert und die Dauer der „Main Event“-Fähigkeit wird drastisch angehoben. Im Detail bekam der Trickster die folgenden Anpassungen spendiert:

  • Die maximale Menge an Schnittwunden wurde von 8 auf 6 gesenkt.
  • Schnittwunden verfallen nun schneller. Innerhalb von 15 Sekunden während des Gehens oder innerhalb von 20 Sekunden während des Rennens.
  • Der Verfall der Schnittwunden beginnt nun schon nach 10 Sekunden (vorher nach 20 Sekunden).
  • Main Event beginnt eine Sekunde früher damit, Messer zu werfen.
  • Es benötigt nun 30 Treffer mit den Messern, um Main Event zu aktivieren.
  • Der Trickster hat nun 30 Sekunden, um Main Event zu starten (vorher 10 Sekunden).

Was steckt sonst noch im Patch? Ansonsten bringt der Patch vor allem eine Reihe von Fehlerbehebungen, die zu Abstürzen führten oder aber die Stuns betreffen. Es sollte nun seltener vorkommen, dass Überlebende einen Killer betäuben und direkt danach noch einen Treffer kassieren.

Eine wichtige Änderung wurde aber an den Schlüsseln vorgenommen. Die können künftig keine Luken (Hatch) mehr öffnen, wenn sie keine Aufladungen mehr haben. Damit ist es möglich, mit „Franklin’s Demise“ dafür zu sorgen, dass Schlüssel die Hatch nicht mehr öffnen können.

Zu guter Letzt kann die „Raccoon City Police Station“ wieder aktiviert und kann jetzt gespielt werden. Damit sind auch die Opfergaben wieder möglich, die diese Map hervorrufen.

Habt ihr den „neuen“ Trickster schon ausprobiert? Ist er nun passabel? Oder haben die Entwicklern ihn viel zu stark gemacht?

MMORPG sammelte über 1 Mio. Dollar auf Kickstarter – Stirbt 2021 endgültig

Pathfinder Online gehörte zu den ersten MMORPGs, die sich erfolgreich über Kickstarter finanzierten. 1.091.194 US-Dollar gaben die Fans 2012 aus, damit das Spiel umgesetzt wird. Nun, 9 Jahre später, wird das Spiel endgültig eingestellt. Die Entwickler versprachen jedoch noch ein Ende für die Geschichte.

Was ist das für ein MMORPG? Pathfinder Online startete im November 2012 seine Kickstarter-Kampagne, bei der mehr als 200 Personen mindestens 500 Dollar für das Spiel ausgaben. 2014 startete es dann in eine Alpha und im Juli 2015 erschien es in einer Art Early Access.

Das MMORPG setzte auf Sandbox-Elemente und versprach in seiner Kampagne die folgenden Inhalte:

  • Ein klassenloses System
  • Spieler-Housing in der offenen Welt
  • Spieler sollen zu jederzeit nützlich für die Gruppe sein, egal welches Level sie haben
  • Handel soll eine wichtige Rolle spielen
  • Auf Grind wird verzichtet

Doch Pathfinder Online kämpfte mit einigen Problemen und schaffte nie den großen Durchbruch. Tatsächlich kämpfte es sogar schon kurz nach dem Release im Jahr 2015 mit Geldproblemen und der Abschaltung.

Was passiert nun? Wie die Entwickler nun bekanntgeben, werden am 28. November 2021 die Server des MMORPGs heruntergefahren. Grund dafür ist die kleine Anzahl von Spielern, durch die sich Pathfinder Online nicht mehr refinanziert.

Allerdings soll es im Oktober noch ein Update geben, welches die Geschichte des Spiels abschließt, bevor es im November eingestellt wird.

https://twitter.com/PFO_Paizo/status/1420113416379781121?

Gibt es Refunds? Ja, wer nach dem 1. Mai Geld für Spielzeit im MMORPG ausgegeben hat, bekommt anteilig Geld zurück. Auch bestimmte kaufbare Inhalte wie die Base Camps und Freeholds werden erstattet. Einen Refund auf die ursprüngliche Zahlung bei Kickstarter gibt es jedoch nicht.

Pathfinder gilt als eines der schlechtesten MMORPGs überhaupt

Lohnt es sich, das Spiel noch auszuprobieren? Das kommt ganz darauf an, was ihr euch von dem Spiel erhofft. Denn Pathfinder Online zählt nicht zu den besten MMORPGs, sondern gilt für viele MMO-Veteranen als eines der Schlechtesten.

Der MMORPG-YouTuber KiraTV hat Pathfinder im Oktober 2020 ausprobiert und war schockiert, wie schlecht das Spiel aussieht, was für ein schwaches Interface es hat und wie miserabel der Einstieg ist. Auch die Zahl der aktiven Spieler fällt extrem gering aus.

Wer hingegen auf Katastrophen-Tourismus in MMORPGs steht, könnte Pathfinder Online eine Chance geben.

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Wer lieber neue und frische MMORPGs ausprobieren möchte, sollte sich diese Liste anschauen: 13 Gründe, warum sich MMORPG-Fans auf 2021 freuen können. Dort findet ihr neue Spiele, die dieses Jahr erscheinen oder erschienen sind, sowie einige Erweiterungen und große Updates von bereits erfolgreichen MMORPGs.

Twitch-Streamerin wird gebannt, als sie Kuh in New World melkt – Bittet Kuh um Verzeihung

Die Twitch-Streamerin “AnnieFuchsia” hat am 20. Juli die Beta vom MMORPG New World gestreamt und wurde kurzzeitig “permanent” gebannt. In einem Video bittet sie Kuh Bessie auf eine urkomische Art und Weise um Entschuldigung für ihre Vergehen. Wir von MeinMMO erzählen euch, wieso dieses Video absolut sehenswert ist.

Was war hier passiert? Die englischsprachige Streamerin “AnnieFuchsia” hat in den ersten Tagen des Betatests von New World gestreamt. Während sie die Startgebiete von Aeternum erkundete, bemerkte sie eine Kuh namens Bessie, die gemolken werden konnte. Durch das Melken erhalten Spieler in New World Milch, die in Crafting-Rezepten verwendet werden kann.

In dem Moment, als AnnieFuchsia mit dem Melken von Bessie fertig war, erschien auf ihrem Bildschirm die Nachricht, dass sie “permenant” gebannt wurde. Es schien, als hätte das Melken den Bann verursacht. Über den Vorfall haben wir berichtet: Twitch-Streamerin melkt Kuh in neuem MMO New World, bekommt Meldung: Permanent gebannt.

Wie sich später herausstellte hat ein Fehler im Bann-System von New World dazu geführt, dass nicht nur AnnieFuchsia, sondern auch andere Streamer wie zum Beispiel Gronkh fälschlicherweise gebannt wurden.

Die Gebannten standen auf einer Whitelist zum Umgehen der Warteschlangen und das hat den Fehler verursacht. Das Problem wurde zwar schnell behoben, doch das Timing des Banns war bei ihr besonders amüsant.

Wer ist die Streamerin? AnnieFuchsia streamt auf Twitch regelmäßig MMORPGs. Sie hat aktuell etwa 290.000 Follower und ihre am meist gestreamten Spiele sind World of Warcraft und Final Fantasy XIV.

Streamerin beweist Humor und bittet emotional um Verzeihung

Wieso ist das Video so lustig? Ihre Entschuldigung nutzt AnnieFuchsia, um ein möglichst emotionales Video zu produzieren. Mit enttäuschter und trauriger Miene sitzt sie vor ihrer Webcam und gesteht ihre Vergehen.

“Ich habe Bessie angefasst und es tut mir wirklich Leid. Den Bann verdiene ich total. Ich habe die falsche Zitze berührt, es stimmt, ich dachte wirklich Bessie sei eine Kuh und wusste nicht, dass Bessie ein Bulle war.

Ich möchte nicht, dass diese Entschuldigung zu “käsig” klingt. Dafür steht zu viel auf dem Spiel.”

Ihre Entschuldigung ist voll mit Wortspielen zum Thema “Kuh”. Leider funktionieren viele der Wortspiele, die sie in dem Video eingebaut hat, nicht im Deutschen, sodass wir nicht alle sinnvoll übersetzen können. Deswegen sollen zwei Beispiele hier noch auf Englisch wiedergegeben werden:

  • “While I understand that gaming companies sometimes have “beef” with streamers, this is not one of this cases.”
  • “But I hope that everyone can “udderstand” the complexity of the issue.”

Das Video findet ihr an dieser Stelle verlinkt und es lohnt sich auf jeden Fall, es sich anzuschauen, wenn ihr Freunde von schlechten Wortspielen seid:

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Nicht ganz Ernst zu nehmen ist auch ihre Ankündigung, ihren Fehler durch eine Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation für unterprivilegierte Kühe wiedergutmachen zu wollen.

AnnieFuchsia scheint ihren versehentlichen Bann also insgesamt mit Humor genommen zu haben und hat inzwischen auch schon wieder New World gestreamt.

Wie läuft es für New World? Das neue MMO von Amazon befindet sich derzeit in einer Closed Beta und kommt vor allem bei unseren Lesern richtig gut an, obwohl es auch Kritikpunkte gibt. Vor allem die Server und die Charaktererstellung finden fast alle problematisch:

66 % von euch finden die Beta von New World gut – Doch 2 Punkte stören fast alle

Quelle(n):
  1. Dextero

5 Neuerungen, damit Pro Clubs in FIFA 22 diesmal richtig gut wird

In FIFA 22 braucht der beliebte Pro-Clubs-Modus endlich ein paar richtig große Neuerungen. MeinMMO zeigt euch, was EA Sports an Pro Clubs verbessern könnte.

Der Release von FIFA 22 ist in Sicht (1. Oktober 2021) und es gibt bereits erste Infos über das neue Gameplay sowie über neue FUT-Inhalte. Doch über Pro Clubs in FIFA 22 hat EA bisher noch kein Wort verloren. Wir bei MeinMMO sind gespannt, welche Neuerungen der Modus erhält und zeigen euch die größten Wünsche der FIFA-Community.

Alles zum FIFA 22 Release erfahrt ihr hier.

Diese Neuerungen braucht Pro Clubs in FIFA 22

Was ist eigentlich Pro Clubs? Für viele FIFA-Spieler ist Pro Clubs der beste Modus in FIFA, denn er kommt relativ nah an das echte Fußballspielen heran. Man steuert nur einen einzigen Spieler, den man sich vorher erstellt hat und versucht auf der eigenen Position in einem Online-Match zu überzeugen. Dabei kann man vom Torwart bis zum Stürmer jede Position besetzen und durch gute Aktionen und Noten Punkte verdienen, um den eigenen Pro stetig zu verbessern.

Den besonderen Reiz macht der Multiplayer-Aspekt aus, denn Matches von 11 VS 11 mit 22 menschlichen Spielern sind theoretisch möglich. Jedoch sind Matches mit 3 bis 6 realen Spielern pro Team, eher die Norm.

1. Einwechslungen und Live-Übertragungen

Viele Pro-Clubs-Spieler dürften es kennen: Man verabredet sich zum Zocken, kommt etwas zu spät und die Freunde haben bereits losgelegt und sind mitten im ersten Match. Jetzt bleibt einem nichts anderes übrig, als zu warten, bis das Spiel beendet ist und den Freunden in der Party beim Match zuzuhören.

Wäre es nicht viel cooler, wenn man das Match wirklich live anschauen könnte und die Freunde anfeuert? Traumhaft wäre es sogar, ins laufende Spiel eingewechselt werden zu können, um vielleicht ja das entscheidende Tor zu schießen. Wir sind gespannt, ob wir in FIFA 22 eine solche Neuerungen sehen werden.

2. Realistischere Spieler

Zwar bietet Pro Clubs jetzt schon die Möglichkeit sich realistische Spieler zu erschaffen, die echten Fußballern durchaus ähnlich sind. Doch oft begegnet man auf dem virtuellen Rasen ziemlich unrealistischen Kickern mit Körperformen, die fußballerisch keinen Sinn machen. Man spielt ständig gegen winzige 1,60 m Stürmer, die unaufhaltsam schnell und wendig sind. Größere, kräftigere und dadurch realistischere Stürmer spielen in Pro Clubs kaum eine Rolle.

Ganz realistisch sehen die Spieler nicht immer aus

Besser wäre es, wenn Pro Clubs Spieler belohnen würde, die nicht nur auf Schnelligkeit und die aktuelle Meta setzen würden. Ein ausbalancierteres Gameplay könnte hier Abhilfe schaffen.

3. Eine bessere KI der CPU-Spieler

FIFA 21 hat endlich die Möglichkeit gebracht die Taktik der CPU-Mitspieler einzustellen, um mehr Kontrolle über das Spiel zu erhalten – eine ziemlich praktische Neuerung. Doch richtig klug agieren die CPU-Spieler leider nicht immer. Oft, besonders im Angriffsspiel, sind die virtuellen Mitspieler überfordert und passen sich den Ball lieber hin und her, anstatt einen Angriff einzuleiten.

Mehr Spielintelligenz und mehr Varianz im Angriffsspiel sind daher eine Neuerung, die sich viele Pro-Clubs-Spieler wünschen würden.

4. Besseres Matchmaking

Man kann zwar in Pro Clubs einstellen, nur Teams begegnen zu wollen, die die gleiche Anzahl an menschlichen Spielern haben, doch leider funktioniert diese Option nicht richtig. Oft begegnet man beispielsweise als 3er Team trotzdem Teams mit deutlich mehr realen Spielern, was zu einer herben Niederlage führen kann.

Außerdem ist es etwas unfair, wenn man gegen im Saison-Modus gegen Teams antreten muss, die 2 Ligen höher spielen – alleine schon, weil dann die CPU-Spieler stärker sind.

5. Mehr Modi für mehr Abwechslung

Aktuell kann man entweder mit zufälligen FIFA-Spielern ein Sofortspiel starten oder mit Freunden und dem eigenen Club Pokal- oder Saison-Matches spielen. Man startet in Liga 10 und kann sich mit Geduld und Können bis Liga 1 hochspielen. Doch weitere spannende Modi gibt es in Pro Clubs leider nicht.

Etwas Abwechslung wäre also nicht schlecht für die Spielerschaft. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Trainingsarena für den eigen Pro Club? Man könnte mit dort mit den Mitspielern trainieren, Trainingsmatches durchführen oder die eigenen Skills verbessern.

Wir sind gespannt, ob EA für Pro Clubs einige Punkte dieser Liste vorstellen wird. Spielt ihr selbst Pro Clubs und welche Neuerungen wünscht ihr euch? Verratet es uns doch in den Kommentaren!

Einen genaueren Einblick in das Gameplay von FIFA 22 findet ihr derweil hier: 

Wir haben FIFA 22 getestet und das Beste waren die neuen Torhüter.

Reddit-Gründer glaubt, Blockchain wird Gaming 2021 radikal verändern – Was ist das überhaupt?

Ihr wollt für eure Zeit im Gaming richtig belohnt werden? Wenn es nach dem Mitgründer von reddit geht, könnte das für die Zukunft des Gamings ein wichtiger Faktor werden.

Wer spricht da? Alexis Ohanian gründete 2005 gemeinsam mit Steve Huffman und Aaron Swartz das Social-Network reddit. Außerdem gründete er einen Investmentfond, der in verschiedene Start-ups investiert. Mittlerweile hat er auch ein Buch veröffentlicht und tritt auf Talk-Shows auf, wo er über das Internet spricht.

Das sagt er: Auf Twitter erklärte er, dass Blockchain große Auswirkungen auf das Gaming haben könnte. Und die Auswirkungen seien viel größer als die ersten Multiplayer-Matches, die man über ein Modem hatte zocken können.

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In mehreren Tweets erklärte er, dass 2021 ein „entscheidender“ Moment fürs Gaming sei. So schreibt Ohanian:

Ihr alle könnt das tatsächlich durchziehen – und es ist eine wirklich globale Bewegung – ich kann einfach nicht glauben, dass ich/wir einen Sitz in der ersten Reihe haben, um das alles zu erleben. Ich war zu jung, um die Geburt von Deathmatch mit Doom über ein Modem zu erleben, als es passierte. Gaming x Blockchain ist 100x größer.

Er fügt hinzu, dass die Blockchain-Technologie im Bereich Gaming “den Spielern einen echten Wert für ihre Zeit und ihr Geld bietet… und auch für ihren Geschmack… und das alles in globalem Maßstab.”

Die Posts auf Twitter von Alexis Ohanian.

Was meint er? Spiele könnten ihren Usern etwa einzigartige Belohnungen geben, die auch in der realen Wert einen Vermögenswert besitzen. Das würde einen Anreiz schaffen, Zeit und auch Geld in ihr Spiel zu investieren.

Spiele könnten ein System erschaffen, wo ihr Geld oder Gegenstände verdient. Diese könntet ihr dann in der realen Welt als Geld übertragen und dann etwa wieder in einem anderen Spiel nutzen.

Unser Titelbild stammt aus dem YouTube-Video von Talks at Google (via YouTube.com).

Blockchain ist eine Art Buchführungssystem und spielt jetzt schon im Gaming eine Rolle

Was ist Blockchain? Hierbei handelt es sich grundsätzlich um eine beliebig erweiterbare Liste von Datensätze. Besonders daran ist, dass spätere Erweiterungen immer auf frühere Einträge aufbauen und diese als richtig bestätigen.

Auf diese Weise gelten die Einträge als besonders sicher, denn ihr könnt keine Inhalte oder Dinge manipulieren oder löschen, ohne dabei weitere Änderungen (Transaktionen) zu zerstören.

Wer nutzt Blockchain? Da die Technologie als ziemlich sicher gilt, wird diese unter anderem bei Krytowährungen oder auch bereits in einigen Spielen eingesetzt. Denn die Transaktionen können auf vielen Rechnern gleichzeitig gespeichert werden und sind außerdem sicher vor Fälschungen. Krypto-Währungen stehen schon länger in der Kritik und es gibt sogar Überlegungen in einigen Ländern, Krypto-Währungen zu verbieten:

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China prüft, das Schürfen von Bitcoin zu verbieten – wegen der Umwelt
von Andreas Bertits

Bereits jetzt setzen einige Spiele auf Blockchain

Wie wird Blockchain in Spielen genutzt? Bei den Blockchain-Games hat die Blockchain eine ähnliche Aufgabe. Sie kann zum Beispiel einmal erworbene Fähigkeiten und Besitztümer eines Spielcharakters speichern.

Das geht sogar soweit, dass eure Fähigkeiten oder Items auch dann erhalten bleiben, wenn ein Entwickler sein Spiel auflöst.

Bereits jetzt setzen Spiele wie CryptoKitties oder Sorare auf Blockchain. So könnt ihr bestimmte Items erstellen oder gewinnen und diese dann an andere Spieler weiter verkaufen. Dank Blockchain handelt es sich bei allen Items um einzigartige Objekte.

Spiele wie CryptoKitties setzen bereits jetzt schon auf Blockchain.

Gibt es auch Nachteile? Ja, die gibt es durchaus. So erklärt der Krypto-Entwickler Jonathan Sterling, dass solche Items, die in der Blockchain hinterlegt seien, ein Problem für das Spiel werden könnten (via t3n.de).

So könnte sich ein Sekundärmarkt bilden, wo eben diese Items gehandelt werden können. Und wie viel Spaß macht ein Computerspiel, in welchem alle Items direkt gekauft werden können? Hier würden viele User direkt Pay-to-Win riechen.

Und Pay-to-Win ist bei Online-Spielen immer ein großes Thema. Auch wir von MeinMMO hatten daher unsere Leser gefragt, was für sie eigentlich Pay-to-Win ist.

Was haltet ihr davon? Haltet ihr Blockchain für eine Technologie, die das Gaming verändern könnte? Oder denkt ihr, dass es nie dazu kommen wird? Erzählt es uns in den Kommentaren oder diskutiert mit anderen Usern darüber.

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Diablo 3: Spieler wünschen sich, dass der Bonus von Season 24 für immer bleibt

In Diablo 3 läuft Season 24 mit der Hinzugabe von 21 Ätherischen Waffen. Die Teile sind so stark, dass Spieler sie am liebsten behalten würden. Mit der Änderung hat Blizzard wohl den Nerv einiger Spieler getroffen.

Was ist der Bonus von Season 24? Am Freitag, den 23. Juli, startete in Diablo 3 die Season 24. Als Besonderheit findet man nun zufällig in zerstörten Objekten, in Kisten oder als Beute von Gegnern die Ätherischen Waffen. Die sind zwar richtig selten, aber auch verdammt stark.

In der Community werden die Ätherischen Waffen diskutiert und Spieler wünschen sich, dass sie für immer bleiben. Denn es gibt einen gravierenden Nachteil an den Waffen, der sich erst nach der Season zeigt.

Die Waffen gehen nicht kaputt, aber verschwinden trotzdem

Das ist der Wunsch: In der Community besteht der Wunsch, die Waffen auch nach der Season zu behalten. Denn entgegen der Annahme vieler Spieler kann man die Waffen nicht nach der Season mit in die Off-Season übernehmen.

Nach der Saison verschwinden sie und sind nicht weiter mit euren Helden nutzbar. Die Ätherischen Waffen bestehen also exklusiv in Season 24.

Nachdem eine Season in Diablo 3 beendet wurde, werden die saisonalen Charaktere in die Nicht-Saison übernommen. Dazu kommen dann auch die gefarmten Gegenstände, die man mit den Charakteren trägt oder in der Bank aufbewahrt.
So “verliert” man seinen Fortschritt der Saison nicht, sondern kann den Charakter dann genau so in der Off-Season weiterspielen.

Auf reddit wird das Thema diskutiert. So schreibt Nutzer PNDMike (via reddit.com):

“Ich weiß, dass jeder das jede Saison sagt, aber ich hoffe wirklich, dass sie die Ätherischen behalten. Sie haben die Jagd nach Gegenständen für mich wiederbelebt und diese Dinger können für einige der eher untypischen Builds einen netten Machtzuwachs darstellen. Die Möglichkeit, eine 2-Hand-Passive auf einem 1-Hand-Gegenstand zu bekommen, ermöglicht es den Dual-Wielding-Klassen, ein paar coole Combos zu entwickeln.”

Andere schreiben:

  • “Ich finde es schade, dass sie nicht dauerhaft bleiben”
  • “Ich wünsche mir irgendwie, dass sie die ätherischen Waffen als saisonales Feature beibehalten. Sie sind ziemlich cool und verändern das Spiel.”
  • “Wen können wir bestechen, um sie außerhalb der Saison zu behalten?”

Was sind das für Waffen? Die Ätherischen Waffen in Diablo 3 sind stärker als bereits vorhandene. Sie können viel Schaden verursachen und haben eine zufällige passive legendäre Eigenschaft einer anderen legendären Klassenwaffen. Außerdem verfügen sie über eine Passive Klassen-Fähigkeit.

In Season 24 sorgen sie für einen starken Damage-Boost und erlauben Abweichungen beim Build. Das Besondere ist außerdem, dass sie keinen Haltbarkeitsverlust haben. Ihr müsst sie also nie reparieren.

Diablo 3 Ätherische Waffe Season 24
So kann eine Ätherische Waffe in Season 24 von Diablo 3 aussehen

Die Season-Themen von Diablo 3 kommen oft gut an

Das liebten die Spieler: In den vergangenen Seasons gab es immer wieder den Wunsch, das Saisonthema zu behalten. Mit kleineren Ausnahmen.

Doch nicht alle Saisonthemen kommen so gut an. In Season 21 war das Saisonthema zunächst richtig nervig. Das musste dann sogar per Hotfix weniger nervig gemacht werden.

Wie gefällt euch das Saisonthema von S24 in Diablo 3? Findet ihr auch, das Blizzard die besonderen Waffen in die Off-Season übernehmen sollte oder seid ihr dagegen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Mit diesen Tipps nutzt ihr die Schnellreise von New World voll aus

Im MMORPG New World müssen die Spieler oft weite Strecken zu Fuß zurücklegen, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Da ist die Schnellreise-Funktion eine willkommene Alternative. Wir von MeinMMO sagen euch, wie sie funktioniert und geben euch Tipps zu ihrer Nutzung.

Die Karte Aeternum von New World ist groß. Das sorgt dafür, dass Spieler auf ihrem Weg zum nächsten Questgeber oder zu bestimmten Fundstellen von Rohstoffen weite Strecken zu Fuß zurücklegen müssen. Das Reisen kostet Zeit, die ihr auch für andere Dinge im Spiel nutzen könntet.

Die Schnellreisefunktion ist schnell verstanden

Wie funktioniert die Schnellreise in New World? Bei der Schnellreise in New World handelt es sich um einen Teleport von Punkt A nach Punkt B. Ihr könnt über die Karte auf die Schnellreise zugreifen, indem ihr auf das Doppelpfeil-Symbol (>>) klickt, oder indem ihr direkt mit einem Schnellreisepunkt in der Welt interagiert. Die Schnellreisepunkte werden im Spiel Geisterschreine genannt.

Was kostet die Schnellreise? Wenn ihr die Schnellreisefunktion nutzen möchtet, dann braucht ihr die Währung Azoth. In unserem Guide zum Thema Azoth könnt ihr herausfinden, was das eigentlich ist und wie ihr es bekommt. Der Preis für eine Schnellreise richtet sich nach der Entfernung, die ihr zurücklegen wollt:

  • Der Grundpreis für die Schnellreise beträgt 50 Azoth.
  • Zum Grundpreis kommen Entfernungskosten. Je weiter euer Ziel weg ist, desto höher sind diese.
  • Dazu kommen Belastungskosten. Je mehr ihr mit euch herumtragt, desto höher sind sie.
  • Verringert werden die Kosten dann um einen Fraktionskontrolle-Rabatt, einen Fraktionsrabatt und einen Kompanierabatt.

Es lohnt sich also, wenn ihr eure Taschen an einem Lagerhaus leert und zu einem Schnellreisepunkt teleportiert, der im Territorium eurer Fraktion liegt.

Die Kosten für eine Schnellreise variieren. Versucht also den Preis etwa durch eine geringere Belastung zu reduzieren.

Schnellreisepunkte sind auch unentdeckt auf der Karte sichtbar

Wie findet man Schnellreisepunkte? Die Schnellreisepunkte, beziehungsweise Geisterschreine, finden sich in der Wildnis und in größeren Siedlungen. Wollt ihr die in der Wildnis freischalten, dann nähert euch ihnen einfach. Es sollte ausreichen, dass ihr euch auf ihre Plattform stellt. Eine Einblendung erscheint, wenn ihr sie erfolgreich freigeschaltet habt.

Die Geisterschreine in der Wildnis sind teilweise etwas versteckt. Zwar könnt ihr sie ab einer gewissen Entfernung an einem hellen, blauen Leuchten erkennen, kommt ihr aber nicht dicht genug an ihnen vorbei, dann könnt ihr sie leicht übersehen.

Ein Tipp, wie ihr die Schnellreisepunkte auf eurer Reise durch Aeternum leichter finden könnt, ist, sie über die Karte zu identifizieren. Denn die Geisterschreine sind in die Weltkarte gezeichnet, selbst wenn ihr sie nicht entdeckt habt:

Es gibt neben der Schnellreise weitere Alternativen

Welche Alternativen gibt es? Ihr könnt Aeternum natürlich auch zu Fuß durchqueren. Das kann auch unfreiwillig passieren, wenn euch einmal das Azoth ausgeht. Seid also zumindest in den ersten Leveln sparsam damit. Im späteren Spielverlauf könnt ihr es aber gezielt sammeln. Ansonsten gibt es drei weitere Möglichkeiten, wie ihr schneller durch New World reisen könnt.

Die erste Möglichkeit ist die Nutzung des Rückrufs zu einem Gasthaus. Diese Funktion schaltet ihr im Rahmen der anfänglichen Story-Missionen frei. Hier erhaltet ihr eine Quest, die euch in ein Gasthaus führt, in dem ihr euch als Gast registriert. Der Rückruf funktioniert einmal alle 60 Minuten und ihr kommt damit ausschließlich zu dem Gasthaus, an das ihr euch gebunden habt. Dafür ist es kostenlos nutzbar.

Möglichkeit Zwei ist ebenfalls an eine Siedlung gebunden und funktioniert über das Spieler-Housing. Um ein Haus zu erwerben müsst ihr allerdings einen Gebietsruf von mindestens Rang 10 haben. Zusätzlich müsst ihr dann natürlich auch ein Haus besitzen. Diese sind gerade zu Beginn des Spiels aber teuer und damit keine Schnellreise-Option für neue Spieler. Besitzt ihr ein Haus, dann könnt ihr euch dorthin teleportieren.

Die dritte und letzte Alternative ist der Tod. Wenn ihr in der Wildnis unterwegs seid, dann könnt ihr euch ein Zeltlager errichten, an dem ihr Rasten oder Gegenstände herstellen könnt. Zusätzlich ist das Lager ein Punkt, an dem ihr euch wiederbeleben lassen könnt, wenn ihr einmal das Zeitliche gesegnet habt.

Wenn ihr in New World gestorben seid, dann könnt ihr an unterschiedlichen Punkten respawnen.

Nachdem ihr gestorben seid könnt ihr verschiedene Respawnpunkte auswählen und werden dann an diesen wiederbelebt. Beachtet hierbei aber, dass bei eurem Tod auch eure Ausrüstung beschädigt wird. Könnt ihr euren Tod planen, dann legt sie vorher ins Inventar.

Mit diesen Tipps könnt ihr euch das Reisen in New World hoffentlich ein wenig erleichtern und etwas Reisezeit sparen. Selbst mit der Nutzung der Schnellreise werdet ihr genug virtuelle Kilometer zurücklegen. Wenn ihr noch ein paar zusätzliche Tipps zu New World haben wollt und ihr gerade erst anfangt zu spielen, dann hilft euch dieser Artikel:

10 Tipps zu New World, die ich gerne früher gewusst hätte

Quelle(n):
  1. Dotesports
  2. Buffed

Sexismus-Skandal erfasst WoW-Entwickler Blizzard – Was nun?

In der vergangenen Woche wurde Activision Blizzard von einer Klage einer Behörde des Staates Kalifornien erschüttert. In einer Special-Folge des MeinMMO-Podcasts erklären Leya und Schuhmann, was hinter der Klage steckt und bewerten die erste Reaktion von Activision und Blizzard.

Darum geht’s: Das „California Department of Fair Employment and Housing” hat eine Klage gegen den Gaming-Publisher Activision Blizzard eingereicht. Der Klage ging eine zweijährige Ermittlung voraus. Bei Activision Blizzard soll eine Kultur wie in einer Studentenverbindung herrschen: Frauen seien das Ziel von konstanter sexueller Belästigung und würden ungleich bezahlt werden. Die Klage schildert einige schockierende Situationen, gerade im Team von World of Wacraft.

Die Meldung über die Klage schlug hohe Wellen in der Gaming-Industrie. Es traten ehemalige und aktuelle Mitarbeiter von Blizzard vor, die sich dazu aussprachen. Für den 28. Juli kündigten über 2.000 Angestellte einen Streik an, um ihre Forderungen für gerechte Behandlung bei der Führung durchzusetzen.

Das Thema rund um den Activision-Blizzard-Skandal haben wir ausführlich in unseren Artikeln behandelt:

Dabei sind:

Hier könnt ihr hören:

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Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Neben dem Special haben wir in dieser Woche wieder eine News-Show aufgezeichnet. Die Themen waren diesmal die Spielerzahlen in EVE Online, Final Fantasy vs. WoW, Cyberpunk 2077 auf der PS4 und eine neue Technik von Milliarden-Konzern Tencent: Sinkende Spielerzahlen im Sommer 2021: Sterben jetzt alle MMOs? – News im Podcast.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!

Neues Koop-Game kommt für PS5 und Steam – Sah in Trailern gut aus, ist zum Release aber ganz anders

Am 27. Juli erschien Tribes of Midgard für PlayStation 4, PlayStation 5 und PC (Steam). Nachdem die Trailer ein actionreiches Survival-RPG versprochen hatten, haben die Spieler nach dem Release einen deutlich anderen Eindruck bekommen. Das schlägt sich auch in den Reviews nieder.

Was ist das für ein Spiel? In Tribes of Midgard spielt ihr einen gefallenen Wikinger, der nach seinem Tod noch einmal als Einherjar in den Kampf gerufen wird. Ihr sollt die Saaten des Weltenbaumes Yggdrasil beschützen und Ragnarök verhindern, die Götterdämmerung.

Dazu spielt ihr alleine oder in einem Team aus bis zu 10 Spielern in zufällig generierten Welten, sammelt Ressourcen, baut Ausrüstung und verteidigt eure Basis. Regelmäßig greifen die Monster der Unterwelt oder sogar mächtige Riesen mit besonderen Fähigkeiten eure Siedlung an.

Jede Runde beginnt wieder von 0 und ihr müsst euren Charakter neu ausbauen, könnt eine der 8 Klassen des Spiels wählen und stellt euch neuen Gefahren. Durch die verschiedenen Runden, in denen ihr immer neu anfangt, ist Tribes of Midgard eine Art „Roguelite“.

Wie kommt es an? Die ersten Reaktionen auf Tribes of Midgard sind gemischt. Das Spiel erschien am Dienstag, dem 27. Juli für PlayStation-Konsolen und PC. Auf Steam sind die Bewertungen aktuell „ausgeglichen“ mit 61 % positiver Stimmen von 1.137 Reviews.

In der Presse kommt Triebs of Midgard bisher recht gut an, Screen Rant etwa bezeichnet es als „fantastisches Wikinger-Abenteuer“ (via Screenrant.com). Allerdings gibt es bisher nur recht wenige Rezensionen und noch keine Metascore.

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Der Launch-Trailer von Tribes of Midgard.

Tribes of Midgard als „besseres Tower-Defense-Game“?

Das wird kritisiert: Einer der größten Kritikpunkte ist, dass Tribes of Midgard im Vorfeld deutlich anders aussah als das fertige Spiel. In den Trailern sah man Spieler gemeinsam kämpfen und Gebäude bauen – mehr wie ein Survival-RPG, eine Mischung aus Valheim und Diablo.

Das Spiel gleicht nun nach Release laut der Spieler jedoch eher einem Koop-Roguelite, Survival- und RPG-Elemente seien kaum vorhanden. Zwar gibt es Kälte und Hitze, aber kein Verlangen nach Nahrung und die Klassen werden jedes Mal zurückgesetzt. Steam-Nutzer moowl-wurf fasst seine Erfahrung so zusammen:

Leider muss ich sagen, dass die Trailer mehr hergeben, als es sich tatsächlich spielt. Grundsätzlich kann man es als ‘besseres Tower-Defense-Game’ bezeichnen, in dem man den Baum in der Mitte beschützen muss. Nach einiger Zeit kommen einfach Gegnerwellen, die man abwehren soll und in der Zwischenzeit sammelt man Ressourcen.

moowl-wurf via Steam

Auf Steam als auch in der Community etwa auf reddit beschweren sich Spieler zudem über den Schwierigkeitsgrad (via reddit.com). Alleine sei es kaum möglich, ordentlich zu spielen. Die Zeit reiche nicht, um die Aufgaben zu erledigen, Ressourcen zu sammeln und zudem noch die Basis zu verteidigen.

Gemeinsam sei es leichter. Als Verbesserungsvorschlag verlangen einige Spieler etwa, dass die Tage länger und die Nächte kürzer sind, denn nur nachts kommen die Angriffe auf die Basis vor. Tagsüber können Spieler mehr oder weniger frei erkunden.

Ist alles schlecht? Trotz der Auffassung, dass Tribes of Midgard nicht ganz den Erwartungen entspricht, sind viele Spieler noch immer zufrieden damit. Gelobt wird häufig das Gameplay und die Kurzweil – Tribes of Midgard ist offenbar ein ordentlicher Zeitvertreib für zwischendurch.

Selbst der Schwierigkeitsgrad wird teilweise gelobt. Auch, wenn besonders Solo-Spieler sich hier etwas Anpassung wünschen, scheint die knackige Härte doch durchaus Leute anzusprechen. Besonders Fans von Roguelite- und Roguelike-Spielen schätzen die Schwierigkeit.

Wie ist euer Eindruck von Tribes of Midgard? Habt ihr schon gespielt und findet ihr es auch zu schwer, oder sollte es so bleiben? Vermisst ihr Survival- und RPG-Elemente oder gefällt euch das Spielprinzip? Schreibt uns einen Kommentar!

Ein anderes Spiel hat übrigens wirklich versucht, Survival und RPG zu verbinden und erschein kürzlich auf Steam – kam dort aber nicht so gut an:

Neues MMO auf Steam will Survival und RPG verbinden – So kommt es an

Pokémon GO: Heute ist Raid-Stunde mit Dialga – Lohnt sie sich?

In Pokémon GO findet heute, am 28. Juli 2021, wieder die allwöchentliche Raid-Stunde statt. Heute werdet ihr in den Level-5-Raids Dialga gegenüberstehen. Wir haben uns angesehen, ob sich die Raid-Stunde lohnt und welche Konter ihr gegen Dialga einsetzen solltet.

Was ist eine Raid-Stunde? Jeden Mittwoch findet für die Trainer in Pokémon GO ein einstündiges Raid-Event statt. In dieser Zeit starten in fast allen Arenen Level-5-Raids, in denen ihr auf legendäre Pokémon treffen könnt.

In dieser Woche erwartet euch als Raid-Boss das legendäre Pokémon Dialga. Wir zeigen euch, welche Konter ihr gegen Dialga am besten einsetzen solltet.

Raid-Stunde mit Dialga – Infos und Konter

Wann geht es los? Wie jeden Mittwoch beginnt auch heute die Raid-Stunde um 18:00 Uhr. Zuvor werdet ihr über den Arenen bereits schwarze Eier sehen, aus denen der Raid-Boss pünktlich schlüpfen wird. Nach einer Stunde, also um 19:00 Uhr, ist das kurze Event auch schon wieder vorbei und die Raids werden weniger.

Gibt es Shiny Dialga? Ja, seit dem Start des ersten Hyperbonuses am 23. Juli 2021, könnt ihr Dialga endlich auch in seiner schillernden Form im Spiel begegnen. Ihr könnt es durch seine grüne Farbe deutlich von der normalen Form unterscheiden.

Pokémon GO Dialga Shiny
Dialga normal (links) und als Shiny (rechts)

Diese Konter solltet ihr nutzen: Dialga ist ein legendäres Pokémon aus der 4. Generation und gehört zum Typ Stahl und Drache. Es hat somit eine besondere Schwäche bei Angriffen vom Typ Boden und Kampf. Diesen Vorteil solltet ihr deshalb im Raid nutzen und entsprechende Pokémon einsetzen.

Mit Hilfe der Übersicht von Pokebattler haben wir euch die besten Konter gegen Dialga zusammengefasst (via pokebattler.com).

PokémonMoveset
LucarioKonter & Auraspähre
(Crypto)-MachomeiKonter & Wuchtschlag
MeistagrifKonter & Wuchtschlag
StaloborLehmschelle & Schlagbohrer
(Crypto)-HariyamaKonter & Wuchtschlag
GroudonLehmschuss & Erdbeben
DemeterosLehmschuss & Erdbeben/Erdkräfte
RihorniorLehmschelle & Erdbeben
KapilzKonter & Wuchtschlag
(Crypto)-MamutelLehmschelle & Dampfwalze

Demeteros ist sowohl in seiner Tiergeistform, als auch in seiner Inkarnationsform bestens als Konter gegen Dialga geeignet. Nutzt bei der Tiergeistform als Lade-Attacke am besten Erdbeben. Für die Inkarnationsform empfehlen wir euch Erdkräfte.

Wenn ihr eine Mega-Entwicklung im Raid einsetzen wollt, dann nutzt diese:

  • Mega-Schlapor mit Fußkick & Fokusstoß
  • Mega-Glurak Y mit Feuerwirbel & Lohekanonade

Wie viele Trainer braucht man? Mit den effektivsten Kontern könnt ihr Dialga bereits mit 3 Trainern besiegen. Wir empfehlen euch mindestens 4 Spieler für den Raid. Je größer eure Gruppe ist, desto entspannter wird es. Nutzt dazu auch die Möglichkeit euch Freunde per Fern-Raid einzuladen oder nehmt selbst mit euren Fern-Raid-Pässen an anderen Raids teil.

Lohnt sich die Raid-Stunde?

Dialga gehört zu den legendären Monstern, die man im Spiel bislang nur selten antreffen konnte. Aufgrund seiner hohen Angriffswerte gehört es zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Es ist somit bestens für den Einsatz im Raid geeignet und auch in der PvP-Liga kann es sich sehen lassen.

Wer noch kein starkes Dialga hat oder noch ein paar Bonbons benötigt, sollte diese Gelegenheit auf jeden Fall nutzen. Außerdem gibt es die schillernde Variante erst seit kurzen im Spiel, deshalb ist das eure Chance eines zu ergattern.

Wie geht es weiter? Um Dialga zu fangen, werdet ihr auch in den nächsten Tagen noch ein paar Gelegenheiten haben, denn es bleibt noch bis zum 06. August 2021 als Raid-Boss im Spiel. Außerdem läuft bis zum 03. August auch noch der erste Hyperbonus, den ihr zum GO Fest erspielt habt. Welches Pokémon die Community im letzten Hyperbonus-Event vermutet, haben wir uns angesehen und für euch zusammengefasst.

Werdet ihr heute an der Raid-Stunde teilnehmen? Oder konntet ihr bereits ein schillerndes Exemplar von Dialga ergattern? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier, auf MeinMMO, in die Kommentare.

Neues WoW-Cinematic: Elune und Tyrandes wichtigste Entscheidung

Ein neues Cinematic in World of Warcraft zeigt, was mit Tyrande Wisperwind passiert. Die Macht von Elune erreicht ihren Höhepunkt.

In World of Warcraft ist eine neue Woche angebrochen und damit einher geht auch das nächste Kapitel der Pakt-Kampagne von Patch 9.1 Ketten der Herrschaft. Dieses Mal dreht sich alles um Tyrande die Nachtkriegerin. Am Ende kommt es zu einem bedeutsamen Cinematic, das einige Fragen beantwortet – aber auch neue Fragen aufwirft.

Spoilerwarnung: Wer nichts von Tyrandes Schicksal und ihrer Verbindung zu Elune wissen will, sollte nicht weiterlesen. Ihr wurdet gewarnt.

Tyrande – von Elunes Macht durchdrungen.

Was ist bei Tyrande los? Tyrande ist seit dem Brand von Teldrassil der Rachsucht anheimgefallen. Sie hat ein altes Ritual durchgeführt und ist seither die Nachtkriegerin. Das macht sie zwar ungeheuer stark, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass diese Macht sie immer mehr von innen zerstört und letztlich zu ihrem Tod führen würde. Die Spieler sowie die Bewohner des Ardenwalds suchen nach einer Rettungsmöglichkeit.

Wann spielt das Cinematic? In der aktuellen Pakt-Kampagnen-Quest sucht der Spieler an der Seite von Lady Mondbeere und anderen Charakteren nach früheren Nachtkriegern, die gestorben sind. Zusammen mit deren Hilfe reisen alle anschließend in den Ardenwald, um ein Ritual durchzuführen, bei dem Elunes Zorn in Tyrande unterdrückt werden soll, um sie von den zerstörerischen Energien zu befreien. Das Ritual gelingt eher schlecht als recht und es kommt zum Kampf. Die Nachtkriegerin muss im Kampf bezwungen werden.

Im letzten Augenblick fleht Lady Mondbeere die Hilfe der Winterkönigin an – diese erscheint prompt.

Was geschieht im Cinematic? Im Cinematic hat die Winterkönigin gerade ihre Macht benutzt, um Tyrande einzudämmen. Doch schon die ersten Sekunden machen klar: Die Winterkönigin spricht nicht mit Tyrande, sondern mit Elune, ihrer Schwester. Sie ist verärgert, dass Elune sich nach Ardenwald wagt, nachdem sie den Schrei nach Hilfe missachtet hat.

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Elune (in Gestalt von Tyrande) hingegen erwidert, dass man den Ruf nicht missachtet hätte. Sie hätte die „große Tragödie“ so gut wie möglich genutzt, um ihrer Schwester zu helfen. Damit spielt sie auf die ganzen Seelen der Nachtelfen an, die beim Brand von Teldrassil gestorben sind. Elune wollte diese in den Ardenwald schicken, um die Winterkönigin mit Anima zu versorgen.

Die Winterkönigin erklärt traurig, dass das nicht geklappt hat – alle Seelen seien direkt in den Schlund gewandert.

Daraufhin erkennt Elune traurig, dass sie ihre „favorisierten Kinder“ offenbar verurteilt hat.

Die Winterkönigin erklärt, dass es noch eine Möglichkeit gibt, die Seelen zu retten – und mit einer Seele müsse man beginnen: der von Tyrande.

Elune überlässt Tyrande die Entscheidung, was sie machen möchte: Erneuerung oder Rache.

Tyrande muss sich entscheiden – und sie wählt Erneuerung.

Tyrande entscheidet sich offenbar für Erneuerung, denn aus dem Prozess entsteht eine „Träne von Elune“ – ein mächtiges Artefakt, das später dazu genutzt wird, das Herz des Waldes und das Siegel der Nachtfae zu erneuern.

Es endet damit, dass Tyrande von der zerstörerischen Macht der Nachtkriegerin befreit ist. Ob sie auch weiterhin auf die „positiven“ Aspekte zurückgreifen kann, ist jedoch nicht ganz klar.

Was bedeutet das Cinematic? Das Cinematic verrät eine ganze Menge. Zum einen sind endlich die „Familienverhältnisse“ geklärt – die Winterkönigin ist die Schwester von Elune. Während die Winterkönigin über den Tod wacht, ist Elune für das Reich der Lebenden zuständig. Gleichzeitig zeigt das Video, dass Elune nicht wusste, dass die Seelen direkt in den Schlund geleitet werden. Sie hatte keine Ahnung von Sylvanas’ Plan oder dem des Kerkermeisters.

Das mag für einige seltsam wirken, passt aber mit dem Rest der Erzählung zusammen. Immerhin haben auch die Pakt-Anführer erst gegen Ende der Revendreth-Story erfahren, dass Denathrius und der Kerkermeister verbündet sind und dafür sorgten, dass die Seelen und damit das Anima direkt in den Schlund wandern.

Was haltet ihr von dem neuen Cinematic? Ziemlich cool und eine tolle Entwicklung? Oder gehört ihr zu den Leuten, die auch dieses Cinematic wieder unterirdisch schlecht finden?

WoW reagiert: Alle Anspielungen auf Afrasiabi im Spiel wurden entfernt

Ein Hotfix hat sämtliche Anspielungen auf den ehemaligen Blizzard-Mitarbeiter Alex Afrasiabi entfernt. Damit reagiert World of Warcraft auf den Skandal.

In den letzten Tagen passiert ziemlich viel rund um Activision Blizzard und World of Warcraft – aber leider nur wenig Erfreuliches. Aktuell ist ein großer Sexismus- und Diskriminierungsskandal das Gesprächsthema Nummer eins in den sozialen Medien. Ein erster Schritt des Entwicklerteams von World of Warcraft wurde mit einem Hotfix umgesetzt – alle Inhalte, die auf einen bestimmten Entwickler schließen lassen, wurden entfernt.

Was war das Problem? Der ehemalige Entwickler Alex Afrasiabi steht mit im Fokus des Sexismus- und Diskriminierungsskandals bei Blizzard. Viele Frauen melden sich und berichten, wie sie von Afrasiabi belästigt oder bedrängt wurden. Daher finden es Mitarbeiter von Blizzard und auch zahlreiche Spieler in der Community schrecklich, dass es in World of Warcraft – Retail und Classic – so viele Anspielungen an Afrasiabi gibt.

In den vergangenen Tagen trafen sich die Spieler oft, um etwa Field Marshal Afrasiabi in Stormwind immer wieder zu töten als Zeichen des Protests.

Was wurde getan? Mit einem Hotfix hat Blizzard zahlreiche NPCs, Quests und Gegenstände, die im Spiel eine direkte Anspielung auf Alex Afrasiabi oder seine Nicknames waren, umbenannt. Einige Beispiele wurden auf wowhead zusammengetragen.

WoW Field Marshal Stonebridge
Field Marshal Stonebridge ersetzt nun Field Marshal Afrasiabi.

Bisher haben die Spieler Veränderungen bei den folgenden Inhalten gefunden:

  • Field Marshal Afrasiabi wurde umbenannt in Field Marshal Stonebridge.
  • „Fras Siabi’s Axe“ aus Düsterbruch ist nun „Grimm’s Cigar Cutter“
  • Alle Anspielungen auf Fras Siabi wurden aus dem Dungeon Stratholme entfernt und beziehen sich nun auf „Ezra Grimm“.
  • Alle Gegenstände mit Foror im Namen wurden umbenannt. „Forors Kompendium des Drachentötens“ ist jetzt etwa „Nostro’s Kompendium des Drachentötens“.
  • Lord Afrastrasz im Wyrmruhtempel heißt nun Lord Devrestrasz.
  • Pfadpirscher Kariel heißt nun Pfadpirscher Avokor.

Sicher ist das nur ein Teil der Änderungen, die Blizzard vorgenommen hat. Denn im Laufe der knapp 16 Jahre haben Entwickler sich immer wieder im Spiel in unterschiedlicher Form verewigt. Man kann also davon ausgehen, dass noch eine ganze Reihe von weiteren Umbenennungen stattgefunden haben.

Übrigens ist die Umbenennung wohl noch nicht in allen Sprachen erfolgt. Bis die Anpassungen auch in den lokalisierten Versionen vollständig aktiv sind, kann es noch ein paar Tage dauern.

Was haltet ihr von diesem Schritt? Eine richtige Entscheidung bei den ganzen Vorfällen? Oder sollte man einen Entwickler und seine Charaktere nicht nachträglich aus dem Spiel nehmen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Eines der besten VR-Headsets könnte eure Haut schädigen – Wird jetzt zurückgerufen

Oculus ruft aktuell ein Bauteil des Oculus Quest 2 zurück. Der Grund steckt in einer unangenehmen Reaktion, über die einige Gamer klagen.

Das Oculus Quest 2 gilt als eines der besten VR-Headsets, die man erwerben kann. Das liegt vor allem daran, dass ihr neben dem Headset keine zusätzliche Hardware braucht und das Gerät schnell eingerichtet ist. Der einzige Nachteil ist, dass ihr zwingend einen Facebook-Account für das Oculus Quest 2 benötigt.

Das ist das Problem: Doch das beliebte VR-Headset sorgt jetzt wohl für Probleme. Denn seit Anfang April gibt es Berichte, dass ein Bauteil Hautreizungen verursachen kann. So schreibt Oculus im eigenen Blog (via oculus.com):

Wir haben Berichte über Hautreizungen bei etwa 0,01 % der Benutzer des Quest 2 erhalten, die an der Stelle auftraten, an der der Schaumstoffteil des Quest 2-Headsets auf dem Gesicht auflag.

Nun hat Oculus seinen Blog aktualisiert und erklärt, dass man eine Lösung für das Problem gefunden habe. Aus diesem Grund ruft man jetzt einen Teil des Geräts zurück und liefert kostenlosen Ersatz aus.

Mehr zum Thema
Vive Cosmos will “VR-Headset für alle” sein – Besser als die Konkurrenz?
von Benedikt Schlotmann

Entwickler bieten Umtausch der problematischen Teile an

Was passiert jetzt? Oculus ruft freiwillig die abnehmbare Schaumstoff-Gesichtsabdeckung des Oculus Quest 2 zurück und tauscht sie kostenlos gegen eine Silikonabdeckung aus. Die Silikonabdeckung soll dabei das Gesicht nicht reizen oder für Probleme sorgen. So schreibt Oculus im aktualisierten Post:

Jeder, der bereits ein Quest 2 oder ein Fit Pack besitzt, kann eine kostenlose Silikonhülle erhalten, die über die Schaumstoff-Gesichtsschnittstelle des Quest 2 passt.

Darum solltet ihr das Bauteil tauschen: Solltet ihr also bereits ein Oculus Quest 2 oder ein Fit Pack gekauft haben, dann nutzt die Gelegenheit und lasst das Teil austauschen.

Um diese schwarze Schaumstoffabdeckung geht es. Oculus tauscht diese jetzt eine Silikon-Abdeckung aus.

Zwar erklärt Oculus, dass es wohl keine besonders schweren Fälle mit der Schaumstoff-Gesichtsabdeckung gegeben habe, dennoch solltet ihr auf Nummer sicher gehen und das problematische Bauteil austauschen lassen. Denn es gibt keine Berichte darüber, wann die Reizungen auftreten und worauf die betroffenen Personen reagiert haben.

Wo steht VR mittlerweile? VR-Gameplay könnte in Zukunft ein wichtiger Faktor für Gamer werden. So hatte etwa das VR-MMORPG Zenith Gameplay vorgestellt, wo ihr euch mit VR-Brille durch die Spielwelt bewegen könnt. Auch sonst hoffen einige User darauf, wie etwa in Sword Art: Online in eine virtuelle Welt eintauchen zu können.

Auf den Next-Gen-Konsolen Xbox und PS5 dürfte VR im Jahr 2021 jedoch erst einmal keine Rolle spielen. So erklärte der Sony-Chef, das VR kein bedeutender Teil des Gamings werde. Dennoch soll in Zukunft auch eine Neuauflage von PlayStation-VR erscheinen. Bisher gibt es hier aber noch keinen offiziellen Release-Termin.

Mann lässt sich Nase abschneiden, damit er wie ein Ork aus Herr der Ringe aussieht

Ein brasilianischer Tattoo-Künstler hat chirurgische Eingriffe an sich vornehmen lassen, um einem Ork aus Herr der Ringe zu ähneln: Mittlerweile hat er Hörner, eine gespaltene Zunge und sich die Nase chirurgisch entfernen lassen. Er sagt, die meisten Menschen würden ähnlich aussehen. Er wolle anders sein, um aus der Masse herauszustechen.

Trigger-Warnung: Es sind 2 Posts von Instagram in den Artikel eingebettet. Die Bilder könnten einige Leser verstören.

Wer ist der Mann, der wie ein Ork aussehen will? Der Mann heißt Fernando Franco de Oliveira. Er besitzt ein Tattoo-Studio im Süden von Brasilien.

In einem Interview sagt er: Er sei die Haupt-Attraktion seines Studios. Die Leute, die ihn auf der Straße sehen, würden Fotos mit ihm machen. Sie fänden ihn interessant (via ctvnews.ca).

“Die meisten Menschen sehen gleich aus. Ich wollte anders sein”

Warum macht er das? De Oliveira sagt:

„Jeder – also die meisten Menschen auf der Welt – sehen gleich aus. Sie sind alle dieselben. Und ich wollte anders sein. Ich wollte herausstechen.“

Was für Eingriffe hat er vornehmen lassen? Die Veränderungen an seinem Körper begannen bereits vor mehr als 15 Jahren.

2006 begann de Oliveira damit, sich seinen Körper von Kopf bis Fuß mit Tattoos zu verzieren: Drachen, Clowns, Hunde und andere Motive. Er war so stark tätowiert, dass er es 2014 als „meisttätowierte Person in Brasilien“ in ein Rekord-Buch schaffte.

Heute nennt er diese 8 Tattoo-Jahre die „schmerzvollste Erfahrung, die er je mitgemacht hat – mit Abstand“.

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Mutter trifft ihre tote Tochter in der Virtual Reality wieder
von Schuhmann

Rasch folgten andere Körper-Änderungen:

  • Er verlängerte seine Ohrläppchen
  • Injizierte sich Tinte in die Augen, damit sie schwarz werden
  • Fügte seinem Schädel Hörner zu
  • Ersetzte seine Zähne mit einem Vampir-Gebiss
  • teilte seine Zunge

Letztlich bedeckte er seine Tatoos, indem er seinen Körper blau färbte, und ließ seine Ohren so umformen, dass sie denen eines Orcs aus „Herr der Ringe“ ähneln.

Die Orks in Herr der Ringe sind eine Rasse humanoider Wesen, die als grausam, sadistisch und hasserfüllt beschrieben werden. Angeblich stammen sie von Elfen ab, die von einem dunklen Herrscher entführt, gefoltert und umgestaltet wurden. Viele spätere Fantasy-Welten und Videospiele nutzen “Herr der Ringe” und seine Völker als Inspiration: Heute gibt es Orcs/Orks in Spielen wie World of Warcraft oder The Elder Scrolls Online. Dort werden sie als ein kriegerisches, naturverbundenes und wildes Volk dargestellt.

Das war die schwerste Änderung: De Oliveira sagt, die gravierendste Veränderung an seinem Körper war die Entfernung seiner Nase. Die Nase habe er im März entfernen lassen und es habe Monate gedauert, bis die Wunde verheilte. Die Nase habe er sich entfernt, um besonders furchteinflößend auszusehen.

Die Nase bereitet ihm noch heute Schmerzen. Wenn er duscht, laufe eine Menge Wasser durch die Nase.

Viele, die ihn sehen, würden ihn für einen Satanisten halten, sagt er. Aber dem sei nicht so. Er trage Gott in seinem Herzen.

Ist er jetzt fertig? Nein, er plant seinen Kiefer chirurgisch zu verschmälern. Zudem will er sich Haut entfernen und noch mehr Hörner an seinem Schädel anbringen lassen.

Körpermodifikationen oder “BodyMod” sind ein umstrittenes Thema. Laut eines Berichts des Deutschlandfunks gibt es verschiedene Gründe für Menschen, solche Körpermodifikationen an sich vornehmen zu lassen:

  • Ästhetischer Mehrwert
  • Sexueller Mehrwert
  • Spirituelle Gründe
  • Bewusstsein für die eigenen Grenzen erfahren (oder verändern)
  • Schockeffekte

Mediziner weisen daraufhin, dass bei jeder Körpermodifikation die Gefahr ungewollter Auswirkungen auf den Körper besteht.

“Auffallen um jeden Preis” als Phänomen, gab’s in der menschlichen Geschichte schon immer. Mit Social Media nimmt das Phänomen weiter zu:

Junge Influencerin entpuppt sich als 50-jähriger Mann: „Niemand will den alten Onkel sehen“

Twitch-Streamer shroud sagt: E-Sport-Profis können selbst mit 50 noch antreten

Viele E-Sport-Profis hören schon mit 25 oder spätestens mit 30 Jahren auf, kompetitiv zu spielen und übernehmen stattdessen andere Rollen im E-Sport-Universum. Twitch-Streamer shroud widerspricht in einem Clip aber der Idee, dass E-Sportler früh in Rente gehen müssen, und erklärt, dass man selbst mit 50 Jahren noch kompetitiv spielen kann.

Wer ist shroud? Michael ‘shroud’ Grzesiek kennt man als Streamer, der seine fabelhaften Shooter-Skills in Spielen wie PUBG, Valorant und Apex Legends zur Show stellt. Durch spektakuläre Aktionen wie diese wurde er als Shooter-Gott betitelt.

In einem seiner Twitch-Streams sprach er über die Altersgrenze bei E-Sportlern und setzt diese, entgegen der gängigen Annahme, recht hoch an. Mit 50 Jahren könne man noch genug Leistung bringen, um auf einem hohen Level zu performen, sagt der Streamer (via Dexerto.com).

“Klar verlierst du Reaktionszeit, aber …”

Das sagt der Streamer: Im Stream auf Twitch wird shroud gefragt, mit welchem Alter man als E-Sport-Profi noch kompetitiv spielen kann. Zunächst scherzt man über die Zahl 50, dann wird shroud ernst und erklärt: “Vielleicht ist 50 die Höchstgrenze. Ich glaube das wirklich. Wenn du früh anfängst, mit 16/17 professionell spielst und bis 50 weiter professionell spielst, dann wirst du immer noch auf einem hohen Level spielen.”

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Oft drehen sich die Argumente beim Alter darum, dass die Reaktionszeit nachlasse und man damit dann einen Nachteil habe. Auf das Thema geht shroud ein und merkt an, dass das wahr sein könnte.

“Ja klar, könntest du an Reaktionszeit verlieren. Aber ich sag dir, du bist immer noch auf dem hohen Level, wenn du noch dieselbe Hingabe, denselben Antrieb und dieselbe Motivation zur Verbesserung hast.”

25-jähriger LoL-Spieler sagt, dass das Alter ihm nicht schadet

Wer könnte sein Beispiel sein? Faker galt viele Jahre als der “LoL-Gott” in der Community von League of Legends. Doch schon im Jahr 2019 muss sich der damals 22-Jährige anhören, dass er zu alt für LoL sei. Die großen Stars in LoL bei den LoL Worlds 2020 wie Showmaker und Canyon sind 20 und 21 Jahre alt.

Inzwischen ist Faker 25 Jahre alt und erklärt, dass sein Alter seiner Spielkunst nicht schadet. Er glaubt nicht, dass LoL-Spieler unbedingt jung sein müssen, um gut zu performen. Er glaubt, er kann sich auch in seinem Alter noch verbessern. Künftig werde es auch ältere Profis geben. Die müssten nur hart genug trainieren.

Im Moment gilt man im MOBA LoL schon mit Mitte 20 als Kandidat für die Rente.

Wie seht ihr die Aussage von shroud? Stimmt ihr zu, dass man mit genug Hingabe und Motivation auch im hohen Alter noch gut performen kann? Hinzu kommt ja auch die Erfahrung über Spiele, die man sich im Laufe der Jahre aneignet.

Schreibt uns eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Mitgliedern unserer Community darüber aus.

New World: So bekommt ihr Fischöl

Der Einstieg in das Kochen im MMORPG New World ist eigentlich ziemlich einfach, wenn ihr wisst, wie ihr an die Grundzutaten der Rezepte herankommt. Wir von MeinMMO verraten euch, wo ihr das Fischöl in New World bekommt.

Wofür wird Fischöl gebraucht? Wahrscheinlich seid ihr in diesem Guide gelandet, weil ihr in New World mit dem Kochen einsteigen wollt. Denn das Fischöl ist neben Nüssen eine Grundzutat für das Speiseöl, das ihr in vielen Rezepten benötigt. Abseits vom Speiseöl wird Fischöl aber auch gebraucht, um Fischkonserven herzustellen.

Wie komme ich an Fischöl? Fischöl ist nicht herstellbar, sondern wird gewonnen, wenn ihr geangelte Fische zerlegt. Gegenstände und auch Fische könnt ihr direkt in eurem Inventar zerlegen. Wählt den Punkt “Zerlegen” nach einem Rechtsklick auf einen Fisch aus, oder macht einen einfachen Linksklick und haltet dabei “S” gedrückt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr beim Zerlegen neben Fischfilets auch Fischöl bekommt, liegt nach unserer Erfahrung bei etwa 33 %. Ihr könnt dabei aber mehr als 1 Fischöl erhalten. Die Chance darauf wurde in der Vergangenheit bereits erhöht.

Fischöl ist für das Kochen sehr wichtig, da das daraus hergestellte Speiseöl eine Grundzutat ist.

Wo finde ich Fische? Fische erhaltet ihr durchs Angeln oder über den Kauf am Handelsposten. Da das Angeln in New World aber nicht schwer ist, sondern nur eine gewisse Reaktionszeit und Timing benötigt, empfehlen wir euch, die Fische selbst zu fangen. Das Angelmenü öffnet ihr mit F3, wenn ihr eine Angel angelegt habt. Es eignet sich auch jeder gewöhnliche und ungewöhnliche Fisch zum Zerlegen.

Mit dem Angeln anfangen und es effektiv nutzen

Woher bekomme ich eine Angel? Entweder stellt ihr euch in eurem Zeltlager mit wenig Materialien eure eigene Angel her, oder ihr holt euch eine über die Freischalt-Quest.

Für eine Angel benötigt ihr nur diese Materialien:

Die Quest bekommt ihr an dem Teich, an dem auch die “Standard-Angelstelle” im Gebiet Windkreis westlich der Siedlung Grünhafen ist. Bessere Angeln könnt ihr später etwa mit Leinen an einer Werkbank herstellen. In unserem Guide auf MeinMMO erfahrt ihr alles übers Crafting in New World.

Angeln in New World geht auch in einem Dorfbach
Das Angeln funktioniert an so gut wie jedem Gewässer – selbst in einem kleinen Bach in einer Stadt.

Wo kann ich am besten angeln? Überall in der Welt verteilt gibt es spezielle Angelstellen (“Hot Spots”). Angelstellen sind über mehrere Gewässer in Aeternum verteilt und haben 1 bis 3 Sterne. Die Sterne zeigen die Qualität der Angelstelle an.

Am Kompass und auf der Karte erkennt ihr die Stellen mit einem Fisch-Symbol und darunter abgebildeten Sternen. An Angelstellen könnt ihr besonders gut Fische fangen, ihr braucht allerdings ein gewisses Level im Angeln, um diese zu erkennen (heißt: als Marker auf der Map zu sehen).

Sollte ich beim Angeln einen Köder nutzen? Grundsätzlich ist das zu empfehlen. Denn mit einem Köder erhöht sich die Chance, bessere Fische zu fangen und weniger Müll aus einem Gewässer zu holen. Mit Müll sind hier Stiefel oder anderer Hausrat gemeint. Mehr Fische bedeuten außerdem mehr Möglichkeiten, übers Zerlegen an Fischöl zu kommen.

Beim Angeln könnt ihr nicht nur Fische, sondern auch andere Gegenstände aus dem Wasser ziehen wie Materialien oder sogar seltene Kisten. Die Aktivität lohnt sich also, wobei ihr mit Ködern deutlich effizienter seid, wenn ihr nur Fischöl farmen möchtet.

Mit dem Öl könnt ihr euch dann Nahrung für nützliche Buffs herstellen und euch so gestärkt in den Endgame-Content stürzen – etwa in die Dungeons des Spiels:

Entwickler von New World erklärt, wie Dungeons funktionieren und wie ihr sie meistert

Quelle(n):
  1. Newworldforge