Der Große Kick: Alles zum großen Fußballevent von Twitch-Streamer Trymcas auf Joyn – Teilnehmer, Teams und Tickets

Max “Trymacs” Stemmler (28) gesellt sich zu den Twitch-Streamern, die ein eigenes Format auf der Plattform Joyn bekommen. Das Event stand jedoch unter keinem guten Stern und kann nicht wie geplant stattfinden – wir von MeinMMO zeigen euch, wie Der Große Kick jetzt abläuft, wer die Teilnehmer sind und wie ihr die Show sehen könnt.

Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 16. Dezember, wir haben ihn am 22. Dezember auf den aktuellen Stand gebracht.

Was ist das für ein Event? Trymacs veranstaltet mit “Der Große Kick” erneut ein Sport-Event. Insgesamt 6 Mannschaften bestehend aus deutschen Influencern sollen beim Hallen-Fußball gegeneinander antreten. Der Streamer veranstaltete auf Joyn bereits das Box-Event The Great Fight Night.

Neben einem “unfassbar geilen” Fußball-Turnier verspricht Trymacs außerdem viel Spaß in den Disziplinen “Bubble Football” und “menschlicher Tischkicker”. Beim menschlichen Tischkicker werden die Teilnehmer wohl mit Gummibändern an ihrer jeweiligen Position befestigt (via YouTube).

Ursprünglich sollte das Event als “Kick auf Eis” auf einer Eisfläche stattfinden, diesen Plänen bereitete der Entertainer Stefan Raab jedoch ein jähes Ende: Er drohte mit bis zu 500.000 Euro Strafe, da das Konzept zu nah an einem seiner eigenen Formate war.

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Sido leakt neuen Song von Twitch-Streamer Tanzverbot – Rappt erstmals in einer echten Sprache

Teilnehmer, Ort und Ausstrahlung von Der Große Kick

Diese Influencer sind dabei: Auf Instagram teilte Joyn einige Informationen zum Event. Als Kapitäne der 6 Mannschaften werden neben Trymacs selbst die Streamer und YouTuber MckyTV, Fritz Meinecke, Marc Eggers, Amar und Rewinside am Start sein.

Ein Twitter-Nutzer teilte zudem einen Screenshot aus einer Instagram-Story von Trymacs. Daraus gehen neben Trymacs noch 30 weitere Teilnehmer hervor (Stand: 16. Dezember, 15:00).

Mittlerweile sind sämtliche Teilnehmer bekannt und auch die Teams stehen fest. Dabei kam es nochmal zu einer Änderung, statt MckyTV ist jetzt Abugoku als Team-Captain dabei. Trymacs verspricht, dass keiner der Teilnehmer ernsthafte Fußball-Erfahrung hat. Er selbst gehöre sogar noch zu den besseren unter den Teilnehmern.

Mit AnniTheDuck, HoneyPuu, Fibii und Starletnova sind gleich 4 der größten deutschsprachigen Streamerinnen mit am Start.

Trymacs selbst wird in einem Team mit seinem Bruder und seinen Zocker-Freunden sein. Auch andere Teams lassen eine Art Thema erkennen: Amar tritt mit der “Stuttgarter Bubble” an während Firtz Meinecke ein Survival-Team ins Rennen schicken wird.

Ursprünglich hatten auch die Twitch-Streamer MontanaBlack und EliasN97 als Team-Captains auftreten sollen. Wie auf der Website des Veranstaltungsorts mitgeteilt wird, kann die Planänderung jedoch Einfluss auf mögliche Teilnehmende gehabt haben (via Lanxess Arena).

Stattdessen wird MontanaBlack das Event gemeinsam mit Marc Gebauer moderieren, als Kommentator ist der Streamer und Caster Konni Winkler dabei.

Hier seht ihr das Event: Der Große Kick kann am 29. Dezember ab 17:00 vor Ort in der Lanxess-Arena in Köln oder live auf Joyn verfolgt werden.

Wie viel kostet das Event? Das Fußball-Event wird kostenlos auf Joyn zu sehen sein. Tickets gibt es ab 32,49 €, für ein Premium-Ticket muss man mindestens 55 € zahlen. Der Ticket-Verkauf läuft über die Website der Lanxess-Arena.

Nach dem holprigen Start kann das Fußball-Event von Trymacs nun hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle stattfinden. Bei seinem Twitch-Kollegen MontanaBlack sah das anders aus. Bei dessen Sendung “Get Away!” kam es zu einem Unfall und auch die Reaktion der Zuschauer fiel eher durchwachsen aus.

Knossi gewinnt die Knast-Show von MontanaBlack, aber Unfall überschattet Event – Twitch-Streamerin bricht sich beide Arme

CoD MW2 feiert Weihnachten mit festlicher Shipmas-Map, Geschenken und der Unartig-Liste – Das erwartet euch

Call of Duty: Modern Warfare 2 hat sich ein paar Kleinigkeiten zu den Festtagen überlegt und ins Spiel gebracht. Was euch das kleine Weihnachts-Event bringt, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Schon seit vielen Jahren feiert Call of Duty das Weihnachtsfest mit mal kleinen, mal größeren Aktionen. Nun ist ein kleines Weihnachts-Event in Modern Warfare 2 online und bringt euch einige Besonderheiten:

  • Shipmas – Geschmückte Shipment-Map
  • Besondere Shop-Bundles zum Thema
  • Geschenkte Cosmetics
  • Die Unartig-Playlist

Wie Call of Duty 2022 Weihnachten feiert, zeigen wir euch hier auf MeinMMO. Wir können euch direkt beruhigen: Eine Nummer wie mit Krampus 2021 ist nicht geplant.

CoD MW2: Xmas – Map, Playlist, Cosmetics

Was hat es mit Shipmas auf sich? Die kleine Map Shipment ist ganz frisch im Spiel und bekommt schon einen neuen, festlichen Anstrich. Bereits früher hat CoD Shipment geschmückt, doch ob auf der chaotischen Map jemals tatsächlich besinnliche Weihnachts-Stimmung aufkam, ist nicht überliefert.

Hier ein paar Bilder der Map:

Ihr findet die Map in der Playlist „Unartig-Liste“. Map und Playlist bleiben bis zum 04. Januar online.

Was steckt in der Unartig-Liste? Es handelt sich dabei um einen Moshpit-Modus, der viele Modi mischt. Allerdings laufen alle Matches der Unartig-Liste auf Shipmas. Folgende Modi stecken drin:

  • Team-Deathmatch
  • Stellung
  • Herrschaft
  • Abschuss bestätigt

Die Liste findet ihr ganz oben in der Leiste mit den Spielmodi von CoD MW2. Übrigens kam auch der Modus „Cyberangriff“ ins Spiel – ein Modus, der an Suchen & Zerstören erinnert, aber es gibt Wiederbelebungen und beide Teams haben eine Bombe.

modern warfare 2 unartig liste 2022
Die festliche Unartig-Liste

Was bekomme ich geschenkt? Es gibt ein paar kleine Cosmetics, die ihr euch im Shop von Call of Duty abholen könnt. Stöbert dafür ein wenig durch das Angebot – ihr findet die kostenlosen Pakete weiter unten.

cod modern warfare 2 weihnachten 2022 gift pack
Ein paar „Gift Packs“ für artige Spieler

Seid ihr auf der PlayStation unterwegs und habt ein Abo von PS Plus, könnt ihr euch in Season 1 ein weiteres, kostenloses Paket abholen.

Welche besonderen Cosmetics gibt es? CoD hat 2 Cosmetic-Bundles mit weihnachtlichem Thema veröffentlicht.

Eines bietet euch einen Skin vom Operator Hutch mit insgesamt 7 Gegenständen, davon sind 2 Waffen-Baupläne. Es kostet 2.000 CoD-Points:

cod modern warfare 2 weinhachten shop takti-jul

Das größere und noch mal etwas festlichere Paket ist das Operator-Bundle von Klaus Fisker. Klaus kommt mit Rauschebart, Weihnachtsmann-Mütze sowie einigen roten und festlichen Elementen.

Es kostet 2.400 CoD-Points, kommt mit 2 Waffen-Bauplänen, einem Vollstrecker-Move, einem bunten Fahrzeug-Skin und 4 kleineren Cosmetics.

CoD hat dafür sogar einen kurzen Trailer veröffentlicht, den könnt ihr euch hier ansehen:

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CoD MW2 & Warzone 2: Trailer zeigt Weihnachts-Operator Klaus Fisker

Was sagt ihr zum dezenten Weihnachts-Event von Call of Duty? Wünscht ihr euch hier mehr Engagement oder passt das so? Wie würde euer Weinachts-Event in CoD aussehen? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Möchtet ihr jetzt lieber mehr über Call of Duty lesen, dann schaut hier vorbei: Container-Camper sorgen für tödliche Staus in CoD MW2 – „Geht raus und bekämpft die verdammten Gegner“

Deutsche Firma ist bekannt dafür, MMORPGs zu „sammeln“ – Jetzt hauen 3 Studios ab

4 bekannte MMORPGs verlassen den deutschen Publisher Gamigo. Sie wollen damit die Erfahrung der Spieler verbessern.

Die Entwickler von Last Chaos, Aura Kingdom, Shaiya und Grand Fantasia wollen ein besseres Erlebnis für Spieler schaffen. Ein geeigneterer Service soll her, deshalb beenden Nexon, T-Entertainment und X-Legend Entertainment die Zusammenarbeit mit ihrem derzeitigen Publisher Gamigo.

Die Firma Gamigo hat nicht den besten Ruf

Gamigo ist dafür bekannt, MMORPGs zu kaufen wie Sammelobjekte. Die Unterstützung soll dann aber nicht so gut sein, wie Spieler berichten. Als Gamigo das MMORPG Rift übernahm, hatten Spieler Angst, dass das Spiel bald stirbt.

Hinter Gamigo stehen der Investor Remco Westermann und seine Gruppe “Media und Game Invest”. Er wollte Gamigo ursprünglich nur kaufen, sanieren und weiterverkaufen. Dann erkannte er allerdings das derzeitige Potential von Videospielen und behielt die Firma.

Ihm geht es primär um Wachstum, als um die Spiele selbst. Die Strategie ist es, keine großen neuen Titel zu entwickeln, sondern erfolgreiche Spiele zu kaufen und weiter auszubauen. 4 davon verlassen ihn jetzt.

Was bedeutet das für die Spiele? Last Chaos und Shaiya sollen zukünftig vom Indie-Publisher Fawkes Games vertrieben werden. Grand Fantasia und Aura Kingdom übernimmt der Entwickler X-Legend selbst.

Jedes der MMORPGs veröffentlichte ein Statement bezüglich des Transfers. “Für einen besseren Service im nächsten Jahr müssen wir einen Teil unserer alten Infrastruktur beenden.”, steht beispielsweise auf der Seite von Shaiya. Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, soll aber die Erfahrung und das Gameplay für aktive Spieler angenehmer machen.

Spielstände bleiben erhalten

Was passiert mit den Daten? Die Spielerdaten werden anonymisiert übertragen. Dazu erhaltet ihr ein privates Token per Mail, mit dem ihr dann den Transfer zum neuen Publisher durchführt. Das passiert aber nicht automatisch, jeder Spieler muss sich selbst darum kümmern.

Die MMORPGs wollen dafür im Januar entsprechende Transfer-Services zur Verfügung stellen. Sie bitten ihre Spieler darum, die eMail-Adressen ihrer Accounts zu überprüfen.

Zudem bitten sie Spieler darum, ihre Aeria Points möglichst schnell auszugeben. Das sind Punkte, mit denen man Inhalte für Echtgeld kaufen kann, was aber derzeit nur im Shop des Publishers funktioniert. Nach dem Transfer könnt ihr die Punkte nicht mehr benutzen, da sich die Währung ändert.

Was sagt ihr zu dem Transfer der MMORPGs? Glaubt ihr, dass es Last Chaos, Shaiya, Aura Kingdom und Grand Fantasia ohne Gamigo bzw. Aeria Games besser gehen wird? Oder werden die Veränderungen nur gering spürbar sein? Spielt ihr eins der MMORPGs aktiv, oder habt es früher mal gespielt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Zum Glück könnt ihr eure Spielstände behalten. In anderen MMOs sieht das anders aus:

Was wäre, wenn ihr euer liebstes MMO oder MMORPG alle 6 Monate von vorn beginnen müsstet? Ja, so etwas gibt es

Nvidia will, dass Gamer nach Grafikkarte statt nach Schweiß riechen – Bringt Deo für die RTX 3060 & 3050

Der Grafikkarten-Hersteller Nvidia hat ein ziemlich ungewöhnliches Bundle angekündigt: zu bestimmten Laptops mit Grafikkarten der 3000er-Reihe gibt es Deo und Duschbad dazu. Kaufen kann man das alles aber nicht.

Was ist das für ein Deo? „SPHYNX: Ampere“ heißt der Duft und kommt in Form eines Deorollers und einer kleinen Flasche mit Duschgel in einer schicken Geschenk-Verpackung. Wer den Toaster von Razer schon seltsam fand, wird hier wohl nur den Kopf schütteln.

Wonach genau das riechen soll, weiß bisher kaum jemand so genau. Nvidia verspricht lediglich die „fortschrittlichste Plattform für extreme Frische, die ihr je gesehen habt“ und die Möglichkeit, euch „mit RTX abzuduschen“ – was auch immer das heißen mag.

Kaufen könnt ihr die Geschenk-Box mit Deo und Duschgel allerdings nicht. Der Duft wird nicht direkt veröffentlicht, sondern ausschließlich verlost.

Deo und Duschgel kommen mit einem brandneuen Gaming-Laptop – perfekt für die kommenden Releases 2023. Unsere Highlights für das kommende Jahr seht ihr im Video:

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Die 5 Spiele-Highlights 2023, auf die sich die MeinMMO-Redaktion freut

Deo kommt im Bundle mit Gaming-Laptops

Woher bekomme ich das Deo? Der Plan ist, die Pflegeprodukte zusammen mit zwei Laptops über Social-Media-Kanäle zu verlosen. Ihr solltet also auf Twitter und Co. die Augen offen halten nach Angeboten. Für Teilnehmer aus Deutschland kennen wir aktuell noch kein Gewinnspiel.

Deo und Duschbad sind dabei lediglich ein kleines Gimmick, denn in einem versteckten Fach in der Geschenkbox befindet sich der eigentliche Preis. Das SPHYNX: Ampere kommt mit einem von zwei Gaming-Notebooks:

  • das ASUS TUF Dash F15 mit einer Intel i5 CPU und einer RTX 3050
  • oder das Nitro 5 mit Intel i7 CPU und einer RTX 3060

Lohnen sich die Laptops? MeinMMO-Hardware-Experte Benedikt Schlotmann hat beide Grafikkarten schon analysiert und eingeordnet, wenn ihr euch näher informieren wollt:

Beide Laptops kosten normalerweise grob 1.000 Euro und gehören je nach Ausstattung zum Einsteigerbereich der Gaming-Laptops. Wer die neusten Spiele mit maximaler Leistung spielen will, wird mit ihnen wenig anfangen können. Für die Reise zur Familie über die Feiertage und zum unterwegs noch immer komfortabel daddeln, sind sie aber ausreichend.

Wenn ihr mehr Leistung wollt, solltet ihr lieber zu den aktuellen Flaggschiffen der 4000er-Reihe greifen. Passt nur auf, dass ihr nicht versehentlich von einer Firma eingestellt werdet:

Gamer will RTX 4090, die schnellste Grafikkarte von Nvidia, kaufen – bekommt stattdessen einen Job

Quelle(n):
  1. PCGamer
  2. Dexerto

„Ein Meisterstück“ – Tastatur besitzt einen interaktiven Bildschirm, Prozessor sowie GPU und läuft mit der Unreal Engine 5

Finalmouse hat eine Highend-Tastatur angekündigt, die über ein eigenes Display unter den transparenten Tasten verfügt. Dieses kann interaktive Skins und sogar Spiele darstellen. Alle Informationen zu dieser Hardware findet ihr in diesem Artikel.

Vor etwa einem Monat wurde eine Tastatur von Finalmouse geleakt, die über ein eigenes Display verfügen soll, auf dem “lebendige” Skins dargestellt werden können. Jetzt hat der Hersteller die Tastatur offiziell vorgestellt und weitere Informationen zu der Highend-Tastatur verraten.

Was kann das Centerpiece von Finalmouse? Während viele moderne Tastaturen RGB LED-Lichter als reine Deko besitzen, verfügt das Centerpiece über gänzlich interaktive Skins. Diese werden auf einem dedizierten Display unter den transparenten Tasten realisiert, welches mit der Unreal Engine 5 und einer eigenen CPU und GPU betrieben wird.

Folglich werden die für die Software erforderlichen Ressourcen von Finalmouse’s neuester Hardware selbst bereitgestellt, wodurch es zu keinem Leistungsabfall der verbundenen PCs oder Laptops kommt.

Die besagten Skins für die Tastatur gibt es in Form von interaktiven Animationen, die beispielsweise auf eure gedrückten Tasten reagieren oder sogar Spielen, wie dem Ankündigungstrailer zu entnehmen ist.

Diesen könnt ihr euch hier ansehen:

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Finalmouse Centerpiece Keyboard Reveal

Die ersten Reaktionen auf die Vorstellung des Centerpiece fallen fast ausnahmslos positiv aus. So schreibt etwa ein Nutzer in den YouTube-Kommentaren: “Das ist ein Meisterwerk, aber keine Tastatur [mehr]”.

Was sind die interaktiven Skins der Tastatur? Im Ankündigungstrailer ist zu sehen, wie per Pfeiltasten in einer Art Minigame ein rennender Löwe gesteuert wird oder sich in einem Becken voll schwimmender Koi-Fische nach einem Tastendruck kleine Wellen bilden, denen die Fische ausweichen.

Drei dieser Animationen und Spiele sollt ihr simultan auf dem Keyboard speichern können. Per einfachem Knopfdruck ist es dann möglich, zwischen diesen schnell zu wechseln oder sie gänzlich ausschalten.

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Wie viele verfügbare Animationen es letztlich für Centerpiece geben wird, ist derzeit noch unklar. Allerdings verspricht der Hersteller über die Firmen-eigene Steam-App namens “The Freethinker Portal” eine Art Shop-System für weitere Skins. Außerdem soll es auch der Community möglich gemacht werden, dass sie eigens entworfene Skins und Animationen einreichen und für andere zur Verfügung stellen und diese sogar monetarisieren können.

Ebenfalls ist die Weitergabe von Skins außerhalb dieses Shop-Systems möglich. Beispielsweise ist vorgesehen, Skins in die Accounts von befreundeten Steam-Usern verschieben zu können. Diese Übertragung geschieht dann über den integrierten USB C-Port. Folglich handelt es sich bei dem Centerpiece um ein kabelgebundenes Keyboard.

Eine Auswahl der im Trailer gezeigten interaktiven Skins könnt ihr hier sehen:

Was ist bislang über die Tasten bekannt? Der Hersteller spricht von einem einzigartigen Tastengefühl und einer besonderen Akustik der Keys. Diese sind zudem nicht beschriftet, um einen möglichst großen Effekt der Illumination zu erzeugen. Mittels einer Software sollen alle Tasten darüber hinaus beliebig konfiguriert werden können – beispielsweise für die deutschsprachige QWERTZ-Anordung.

Die Tastatur wird im 75 %-Format angeboten. Damit ist sie noch einmal kleiner als die beliebten TKL-Tastaturen, die bestimmte Funktionen des Nummernblocks noch anbieten.

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Was für Informationen gibt es sonst noch? Bislang hat Finalmouse noch keine weiteren Details zu den technischen Specs ihrer neuesten Kreation genannt; Displaygröße, Helligkeit, Auflösung oder auch die Refresh-Rate der Animationen sind demnach derzeit noch unbekannt.

Klar ist allerdings, dass die Tastatur Anfang 2023 zu einem Preis von in etwa 350 € erscheinen wird.

Weitere Gaming-Tastaturen: Ihr sucht nach weiteren Empfehlungen im Peripherie-Bereich? Dann schaut doch einmal in folgende Kaufberatung auf MeinMMO. Hier erklären wir euch, welche Tastaturen sich aktuell am meisten lohnen:

Die besten Gaming-Tastaturen, die ihr aktuell kaufen könnt

Twitch bannt 32-jährige Streamerin – Sie klagt: Wenn Männer-Nippel erlaubt sind, muss das auch für Frauen gelten

Die Streamerin mira ist auf Twitch hauptsächlich in den Kategorien Just Chatting, GTA und Hot Tub unterwegs. Damit sollte es erstmal vorbei sein, denn die Streamerin wurde am 19. Dezember von der Plattform gesperrt. Damit war Mira gar nicht einverstanden. Auf Twitter wetterte sie gegen Twitch – die Plattform würden die Körper von Frauen diskriminieren.

Was war das für ein Bann? Wie am 19. Dezember über den Twitter-Account “StreamerBans” bekannt gegeben wurde, erhielt mira ihren 2. Bann in diesem Jahr. Bereits im März war sie aus unbekannten Gründen gesperrt wurden – laut mira, weil sie russisch ist und “im falschen Land geboren wurde”.

Auch diesmal teilte mira nicht die Benachrichtigung von Twitch, aus der hervorgehen würde, gegen welche Community-Guideline sie verstoßen haben soll. Allerdings erklärte sie, gesperrt worden zu sein, da ihre Brustwarzen durch den Stoff ihres Kleides zu sehen waren.

Aus den entsprechenden Richtlinien von Twitch zum Thema “Nacktheit und Bekleidung” geht hervor, dass “diejenigen, die als Frauen auftreten, ihre Brustwarzen zu bedecken” haben. Transparente sowie teilweise durchsitige Kleidung zähle nicht als Bedeckung der Brustzwaren (via twitch.tv).

Genau an diesem Abschnitt stört sich mira offenbar und kritisiert Twitch scharf.

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

Unmut wegen unterschiedlicher Richtlinien für Männer und Frauen

Was sagt die Streamerin? Auf Twitter äußerte sich mira zu ihrem Bann. Sie warf Twitch vor, frauenfeindliche Systeme zu stärken und gegen die Körper von Frauen zu diskriminieren. Vor allem, dass sich die Richtlinien explizit nur an Frauen richten, stört die Streamerin.

Wenn es erlaubt sei, dass die Nippel von Männern unter ihren Shirts hervorstehen, so mira, dann sollten Frauen das auch dürfen. Die Streamerin erklärt zudem, sie solle nicht dafür gebannt werden, “sozial angemessene Kleidung aus Gründen der Bequemlichkeit ohne Unterwäsche zu tragen”.

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23 Stunden nach ihrem Post wurde der Bann von mira aufgehoben. Insgesamt dauerte die Sperre 1 Tag, 5 Minuten und 48 Sekunden an. Ob der Tweet verantwortlich dafür ist, dass die Sperre aufgehoben wurde, ist nicht bekannt.

Können sich Streamerinnen aus einem Bann “heraus-twittern”?

Wie geht es jetzt weiter? Auf Twitter erregten der Bann und seine Aufhebung ziemlich Aufsehen. So erhielt ein Post, der die ganze Geschichte in 4 Bildern darstellt, über 8.000 Likes und mehr als 150 Kommentare.

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In den Kommentaren wird fleißig diskutiert. Abseits der Frage, ob der Bann gerechtfertigt war, machen sich einige Nutzer Gedanken darüber, ob die Entsperrung eine direkte Folge von miras Kritik war.

Dann, so das Argument, wäre das ein gefährlicher Präzedenzfall dafür, dass sich “bestimmte Streamer” aus einem Bann einfach “heraustwittern” könnten, während andere keine andere Wahl hätten, als ihre Sperre abzusitzen (via Twitter).

mira ist in der Zwischenzeit bereits wieder auf Twitch unterwegs. Auf Twitter scherzte sie, sie müsse sich für ihren Stream nur noch schnell Tape besorgen, um ihre Brustwarzen abzukleben (via Twitter).

Twitch wurde in der Vergangenheit bereits häufiger für seine Bann-Politik kritisiert. Ein Grund ist, dass die Gründe für eine Sperre nicht immer klar kommuniziert werden. Außerdem wird der Plattform vorgeworfen, dass die Richtlinien nicht in gleichem Maße auf alle angewendet werden – manche würden für ein Vergehen unverhältnismäßig lange gesperrt, während alle mit einem Klaps auf die Hand davon kämen.

Twitch bannt Streamerin auf unbestimmte Zeit, die ist empört: „Ich habe nur Ultimate Fishing gespielt.“

Quelle(n):
  1. dexerto

DOTA 2: 20-Jähriger riskiert Profi-Karriere aus Geldgier, wird erwischt und hart bestraft – Jetzt bittet er Valve um Gnade

Valve hat beim MOBA DOTA 2 (Steam) zehn Spieler permanent gebannt, damit von allen Turnieren ausgeschlossen und ihre Profi-Karriere frühzeitig beendet. Einer der gebannten Spieler, der 20-jährige Russe Kamil „Koma“ Biktimirov, bittet um Gnade.

Das ist die Situation:

  • In DOTA 2 kam es bei einem Turnier zu Unregelmäßigkeiten: Einige Spieler haben mit fremden Accounts für andere Teams gespielt, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. Sie hofften, davon finanziell zu profitieren.
  • Valve hat daraufhin 10 Spieler, zumeist Russen, permanent für alle Turniere gesperrt: Damit ist ihre Profi-Karriere praktisch zu Ende. Wir haben auf MeinMMO darüber berichtet.
  • Für die Spieler war dieser permanente Bann ein Schock. Ihr Leben bricht mit dem Bann zusammen. Einige versuchen, ihrem Schicksal doch noch zu entgehen.
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“DOTA ist mein Leben”

Das sagt der prominenteste der gebannten Spieler: Der 20-jährige Russe Mail „Koma“ Biktimirov ist der bekannteste unter den gebannten Profis: Der Carry hat frisch bei Virtus.pro unterschrieben, einem erfolgreichen Team in DOTA 2. Er hat zugegeben für das Team Luna Gaming unter falschem Account angetreten zu sein.

In einem Statement sagt der 20-Jährige:

Heute hab ich die größte Lektion meines Lebens gelernt. Ich habe einen Fehler begangen, habe auf die Einflüsterungen anderer Leute gehört, ihnen geglaubt, und in einem offiziellen Match unter einem anderen Account gespielt, in der Hoffnung, Preisgeld aus dem Turnier zu gewinnen.

Ich gebe meine Schuld voll zu und entschuldige mich bei der ganzen Community, vor allem bei den Fans von Virtus.Pro. Ich verstehe, wie sehr ich meinen Verein enttäuscht habe, aber ich kann es nicht ändern.

Ich wollte wirklich für Virtus.pro spielen, also habe ich meine Fehler bei den Tests von VP verborgen, in er Hoffnung, es würde niemand herausfinden. Ich bin 20 Jahre alt. DOTA ist mein ganzes Leben und jetzt ist das am Ende und ich kann niemandem die Schuld geben, außer mir selbst. Ich stimme zu: Es sollte eine Strafe geben, aber ich bitte Valve, den Bann zu verringern. Ich will auf das Beste hoffen, aber ich akzeptiere jede Entscheidung, die Valve trifft.

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DOTA 2: Cave Johnson Announcer Pack Trailer

Eigener Club distanziert sich von Profi: “Fataler Fehler”

Wie sieht es für ihn aus? Es sieht nicht gut aus, im Moment gibt es keine Äußerung von Valve.

Ein schlechtes Zeichen ist, dass sich sein eigener Club von ihm distanziert. Der CEO von Virtus.pro, Nikolai Petrossian, hat in einem Statement gesagt, er sei „entsetzt und traurig“, dass einer seiner Spieler auf der Liste zu finden ist. Er verurteilt dieses Verhalten zutiefst. So ein Verhalten würde das Vertrauen in den E-Sport beschädigen. Er hoffe, diese harten Strafen seien eine Lektion für alle.

Der CEO erwähnt, dass Kamo diese “fatalen Fehler” begangen hat, bevor er Virtus.pro beitrat.

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Geldmangel bei unterklassigen DOTA-Pros offenbar ein großes Problem

Wie sehen es die anderen gebannten Spieler? Die bereuen es offenbar wie Koma. Ein anderer der gebannten Spieler, Yaroslav „Limitless“ Parshin, sagt, die ganze Situation sei ein dummer Fehler gewesen, der aus Geldgier resultiere.

Hinzu käme, wie hart es sei, ein Leben zu führen, bei dem man darauf angewiesen sei, Preisgelder zu gewinnen. Das sei ein ganz anderes Leben als es die erfolgreichen Profis im Tier 1 führen:

Ich werde nicht versuchen, das Leben eines normalen Spielers im Tier 2 oder 3 genau zu beschreiben. Aber in Kürze: Es ist ein konstanter Mangel an Geld da, man überlebt von Zahltag zu Zahltag. Yeah, das ist nicht wie das gern gezeigte Bild, wenn Spieler tausende Dollars heraushauen und sich neue Autos und Wohnungen kaufen. Manchmal hatten wir einfach nichts zu essen. Es ist echt hart, ein Profi zu sein, außer du bist im Tier 1. All das entschuldigt unser Verhalten nicht, aber vielleicht versteht ihr unsere Handlungen besser.

Was Limitless sagt, deckt sich mit vielen Berichten von E-Sportlern: Zwar gibt es bei Profis eine dünne Oberschicht, die offenbar gut vom E-Sport leben kann, aber darunter, in den kleineren Liegen, herrschen Mangel und oft sogar Verzweiflung:

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Tech-YouTuber kauft für 600 € gebrauchte Hardware – Baut einen Gaming-PC daraus, der nach 25 Minuten stirbt

Der bekannte Tech-YouTuber JayzTwoCents wollte einen Gaming-PC nur aus gebrauchter Hardware von eBay bauen. Doch bereits nach 25 Minuten ist klar, dass das wohl nichts wird.

Wer sich einen Gaming-PC zusammenbauen möchte und dabei Geld sparen will, der kann auch gebrauchte Hardware kaufen. Die ist häufig günstiger als neue Komponenten und hin und wieder erwischt man ein echtes Schnäppchen.

Ob man nur aus gebrauchter Hardware einen Gaming-PC zusammenbauen kann, das wollte jetzt ein YouTuber herausfinden.

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Eine beschädigte CPU lässt den Computer gar nicht erst starten

Wie ist der YouTuber vorgegangen? Tech-YouTuber JayzsTwoCents wollte einen Gaming-PC nur aus gebrauchter Hardware bauen. Dafür hat er umgerechnet 600 Euro ausgegeben. In seinem Video zeigt er die gekaufte Hardware und wie er das System zusammenbaut. Anschließend testet er es.

Welche Hardware hat er gekauft? Folgende Hardware hat er sich gebraucht gekauft. Insgesamt hat er mit Versand 609 US-Dollar ausgegeben, das sind etwa 600 Euro. Ohne Versandkosten liegt der Preis bei 516 US-Dollar

  • Prozessor: AMD Ryzen 5 3600
  • Mainboard: Gigabyte GA-AX370-Gaming 5
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance RGB Pro 3000
  • Grafikkarte: EVGA RTX 2060 XC
  • SSD: SK Hynix 512 GB NVMe
  • Gehäuse: Rosewill Spectra D100
  • Netzteil: EVGA 650 N1

Das gesamte Experiment könnt ihr euch in seinem Video auf YouTube ansehen. Wir haben es hier für euch eingebettet:

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Was war das Problem? Bereits beim Auspacken der gekauften Hardware muss JayzTwoCents feststellen, dass einige Pins der CPU abgebrochen und verbogen sind. Die verbogenen Pins kann er zwar gerade biegen, die fehlenden Pins jedoch nicht ersetzen.

Als er das System dann starten möchte, zeigt das Mainboard, dass mit dem Prozessor etwas nicht stimmen kann. Das passiert im Video in der 25. Minute. Der YouTuber erklärt, dass das halt das Risiko vom Gebrauchtkauf sei: Man kaufe zwar günstig, hätte aber keine Garantie, dass auch alle Teile funktionieren

Was ist mit den restlichen Komponenten? Nachdem er die kaputte CPU ausgetauscht und ein funktionierendes Modell eingesetzt hat, startet das System problemlos. In weiteren Tests kann er dann feststellen, dass die übrige Hardware ohne Probleme arbeitet.

  • Das Betriebssystem lasse sich auf der Festplatte installieren und problemlos starten.
  • Die Grafikkarte arbeitet einwandfrei im Benchmarktest unter Last und lässt sich problemlos übertakten. Die Lüfter der GPU testet er ebenfalls ohne Probleme.
  • Weitere Probleme kann er nicht ausmachen.

Insbesondere die Grafikkarte sei ein echter Glückstreffer. Denn für die GeForce RTX 2060 hat er nur rund 170 Euro bezahlt, was in aktuellen Zeiten ein wirklich guter Preis sei, wie er sagt. Denn sonst zahlt ihr teilweise tausende Euro für eine Grafikkarte auf eBay.

Einsteiger sollten immer neue Hardware kaufen

Gibt es einen Tipp? JayzTwoCents erklärt, dass Anfänger, die zum ersten Mal ein System zusammenbauen, auf jeden Fall zu neuer Hardware greifen sollten. Denn hier sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch alle Komponenten einwandfrei funktionieren würden.

Bei gebrauchter Hardware ist das Risiko höher, dass doch mal ein Teil kaputt ist. Und wenn man absolut keine Ahnung von den Komponenten hat, dann gehe erst mal die lange Fehlersuche los.

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Akkus aus Meerwasser könnten den Markt für Handys und Computer verändern – Forscher sprechen von 4-facher Leistung

Lithium-Ionen-Akkus stecken in etlichen elektronischen Geräten. Forscher ist es jetzt gelungen, solche Akkus aus neuem Material herzustellen. Das ist nicht nur deutlich günstiger, sondern die Geräte haben obendrein deutlich mehr Leistung.

Akkus findet ihr in vielen elektronischen Geräten. In euren Handys oder Laptops sind diese verbaut, damit ihr auch unterwegs Energie habt, um die Sachen überhaupt zu nutzen. Doch Akkus gelten als teuer und die Akkulaufzeit ist durch Größe und Bauweise der Akkus eingeschränkt.

Ein Forscherteam hat jetzt eine kleine, aber wichtige Entdeckung gemacht, die die Zukunft von Akkus deutlich verändern könnte.

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Neuer Akku wird aus Meerwasser hergestellt

Was haben Forscher jetzt gemacht? An der Universität Sydney hat man eine spannende Entdeckung rund um Akkus gemacht (via sydney.edu.au). Unter der Leitung von Dr. Shenlong Zhao an der „School of Chemical and Biomolecular Engineering“ wurde eine Batterie aus neuem Material hergestellt.

Die Forscher erklären, dass sie auf Natrium-Schwefel setzen. Das ist eine Art geschmolzenes Salz, welches aus Meerwasser gewonnen werden kann. Das ist in der Produktion wesentlich kostengünstiger als Lithium-Ionen-Batterien und kommt fast überall vor, wo es Meerwasser gibt.

Neben den Kosten löste man ein anderes Problem gleich mit. Denn Natrium-Schwefel-Batterien (NaS) hatten bisher den Nachteil, dass sie wenig Energie speichern können und eine kurze Haltbarkeit (wenige Zyklen) haben.

Im Paper heißt es weiter: Mit einem chemischen Verfahren (Pyrolyse) habe man die Reaktivität von Schwefel und den Zustandswechsel (Reversibilität) zwischen Schwefel und Natrium verbessert. Damit weise der neue Akku auch bei Raumtemperatur eine hohe Kapazität und eine deutlich verlängerte Lebensdauer aus. Die Forscher sprechen von einer vierfachen Akkuleistung.

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Neuer Akku könnte sogar bald schon auf den Markt kommen

Warum wurde das Produkt entwickelt? Das Forscherteam hat das Produkt entwickelt, um eine leistungsstarke Lösung für große Speichersysteme für erneuerbare Energien zu bieten und gleichzeitig die Betriebskosten erheblich zu senken. So erklärt Dr. Zhao in einem Interview:

Unsere Natriumbatterie hat das Potenzial, die Kosten drastisch zu senken und gleichzeitig eine viermal so hohe Speicherkapazität zu bieten. Dies ist ein bedeutender Durchbruch für die Entwicklung der erneuerbaren Energien, die zwar langfristig die Kosten senken, aber bisher mehrere finanzielle Hürden für den Markteintritt hatten.

Wie geht es jetzt weiter? Die Batterien wurden zuerst in der chemisch-technischen Einrichtung der Universität Sydney erfolgreich hergestellt und getestet. Die Forscher planen nun, die kürzlich hergestellten Batterien zu verbessern und anschließend zu vermarkten.

Auch in anderen Bereichen gibt es große Fortschritte. Forscher haben ein neues Material getestet, das GPUs in Zukunft viel schneller machen könnte. Doch bis dahin ist es vermutlich noch ein weiter Weg:

Eine kleine Entdeckung könnte neue Grafikkarten und Prozessoren viel schneller machen als je zuvor

Quelle(n):
  1. sydney.edu.au

WoW verrät Roadmap für 2023, will 6 Content-Patches für Dragonflight bringen

World of Warcraft will mit Dragonflight richtig durchstarten und viele Updates bringen. Ganze 6 Patches kommen in Jahr 2023 – und da steckt viel drin.

World of Warcraft Dragonflight ist noch keinen Monat alt, doch auf dem PTR ist bereits der Patch 10.0.5 – und das ist erst der Anfang.

Die Entwickler von WoW haben eine Roadmap veröffentlicht und erklärt, was alles im Jahr 2023 passieren soll. Das vorgenommene Ziel kann sich sehen lassen: Ganze 6 Content-Patches soll es im kommenden Jahr geben. Vier davon fallen etwas kleiner aus, 2 sind wieder „dicke Brocken“ – wir verraten euch alle Details.

Patch 10.0.5

Release-Datum: für Anfang 2023 geplant

Patch 10.0.5 ist der erste, kleine Patch für Dragonflight und bringt eine Reihe von Verbesserungen und gewünschter Features wie den Anpassungen am Transmog-System. Schon jetzt ist der Patch auf dem PTR spielbar.

  • Handelsposten: Ein neues System, mit dem es viele neue kosmetische Belohnungen gibt, die im Laufe von Wochen und Monaten verdient werden können.
  • Morgen der Primalisten: Neue Features in der „alternativen Zeitlinie“, in der die Primalisten gewonnen haben.
  • Weiße und graue Transmogs: Gegenstände von minderer Qualität werden für das Transmogrifikations-System freigeschaltet. Das erlaubt neue, simple Looks.
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Patch 10.0.7

Release-Datum: Frühling 2023

Das Update 10.0.7 macht die Verbotene Insel zugänglich. Aktuell wird man beim Betreten der Insel sofort getötet und dort sind noch keine Kreaturen vorhanden. Es wird also ein neues, kleines Gebiet.

  • Rückkehr zur Verbotenen Insel: Die Startinsel der Dracthyr wird auch auf den Dracheninseln zugänglich und bringt neue Aufgaben mit sich.
  • Traditionsrüstung Menschen und Orcs: Die beiden „ursprünglichsten“ aller Völker bekommen endlich ihre Traditionsrüstungen in einzigartigen Questreihen.
  • Feiertagsupdates: Die verschiedenen, jährlichen Feiertage werden überarbeitet, bekommen neue Inhalte und frische Belohnungen.

Patch 10.1

Release-Datum: Frühling 2023

Dieser Patch ist das erste „richtig große“ Update und kommt dementsprechend mit den „üblichen“ Features. Also ein neuer Raid, ein neuer Schlachtzug und was sonst alles zu einem großen Content-Update gehört.

  • Neue Zone
  • Neuer Schlachtzug
  • Neue PvP-Saison
  • Neue Dungeonrotation für Mythisch+
  • Updates für Berufe
  • UI-Verbesserungen
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WoW: Raszageth gegen Alexstrasza

Patch 10.1.5

Release-Datum: Sommer 2023

Im Sommer dürften sich Dungeon-Fans freuen, denn ein neuer Mega-Dungeon reiht sich in das Spiel ein und wird 5er-Gruppen vor spannende Herausforderungen stellen. Die Kern-Features des Updates sind:

  • Neuer Mega-Dungeon
  • Neue Weltereignisse
  • Inhalts- und System-Updates

Patch 10.1.7

Release-Datum: Herbst 2023

10.1.7 soll vor allem neue Story-Inhalte bringen und viele Festtags-Ereignisse „erneuern“. Wie genau das aussieht, bleibt abzuwarten.

  • Story & Quests
  • Erneuerungen der Feiertage
  • Content- und System-Updates

Patch 10.2

Release-Datum: Ende 2023

Noch Ende 2023 will Blizzard den zweiten, großen Content-Patch für Dragonflight bringen. Auch hier gibt es ein neues Gebiet, einen neuen Raid und die nächste PvP-Saison.

  • Neue Zone
  • Neuer Schlachtzug
  • Neue PvP-Saison
  • Neue Dungeonrotation für Mythisch+
  • Weitere Inhalte und Features

Auch wenn Blizzard bei den späteren Patches bisher nur sehr grobe Angaben machen, lässt sich doch bereits erahnen, dass die Entwickler das kommende Jahr ziemlich genau durchgeplant haben.

Mehr Informationen zu den einzelnen Content-Patches werden in den kommenden Monaten veröffentlicht. Blizzard betont, dass man genug Zeit und Raum lässt, um auch auf Feedback der Spielerinnen und Spieler einzugehen, um dann noch Dinge einzubauen, die von der Community gewünscht werden.

Die Zukunft für Dragonflight sieht also ziemlich rosig aus. Blizzard stellt hohe Ansprüche an sich selbst und hängt die Messlatte hoch. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler das halten können oder ihre eigenen Versprechen im Laufe des nächsten Jahres wieder einkassieren müssen.

Wie gefällt euch die Roadmap von Dragonflight? Glaubt ihr, Blizzard kann die Pläne einhalten? Worauf freut ihr euch besonders?

Twitch-Streamerin kreischt in Overwatch nach Heilung, dabei sind beide Healer tot – Sagt, das war nicht doof, sondern Absicht

Die kanadische Streamerin Angela “AriaSaki” Don spielte auf Twitch ein paar Runden Overwatch 2. Ein Clip dieses Streams, in welchem die Streamerin lautstark nach einem Healer fordert, machte daraufhin die Runde. Die Streamerin wehrte sich, nachdem es zu dem Clip einige ziemlich fiese Kommentare gab.

Was ist das für ein Clip? In dem Clip vom 20. Dezember schreit AriaSaki, sie habe nur noch 8 Health und brauche dringend einen Healer. Dabei kreischt die Streamerin ziemlich rum. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Healer ihres Teams jedoch bereits außer Gefecht gesetzt, was in der Kill Cam im Clip auch deutlich zu sehen ist.

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Clip sorgt für Diskussionen über Doppel-Standards

Wie fielen die Reaktionen aus? Der Clip sammelte bereits knapp 92.000 Aufrufe (Stand: 21. Dezember, 15:15) und ist damit einer der meistgesehenen Clips der Streamerin (via Twitch Tracker). Das Video wurde auch im LivestreamFail-Subreddit geteilt, der größten Community zum Thema Streaming auf reddit.

Auf reddit erhielt der Clip fast 200 Kommentare. Viele davon warfen AriaSaki vor, dass sie die Situation nicht richtig überblickt und ihre Healer zu Unrecht angeschrien zu habe. Aus diesem Verhalten zogen manche User dann Schlüsse über die Fähigkeiten der Streamerin und schrieben, sie sei eben eine Bronze-Spielerin und auf einem recht niedrigen Rang.

Was war die Diskussion? Einige reddit-Nutzer fanden diese Darstellung jedoch ziemlich ungerecht. Männliche Streamer würden häufig lauter werden oder sich toxisch gegenüber ihren Mitspielern verhalten. Das würde aber nicht bei den LivestreamFails gepostet werden und nicht so negative Reaktionen erhalten.

So schreibt ein reddit-Nutzer:

“Tyler1 macht genau das Gleiche 500 mal in einem Stream. Warum sind die Kommentare in diesen Threads so positiv aber hier ist es das Gegenteilt?”

reddit-user redwink62

Tatsächlich haben einige große Streamer wie der bekannte LoL-Troll Tyler1 ihre Ausraster zu ihrem Markenzeichen gemacht. Tyler1 war sogar so toxisch unterwegs, dass er zum Start von Overwatch 2 bereits im Chat gesperrt war, bevor er überhaupt ein einziges Match bestreiten konnte. Auch bei dem Streamer DrDisrespect gehören die Ausraster einfach dazu.

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

Streamerin sagt, alles sei nur Entertainment

Was sagt AriaSaki selbst dazu? Auf Twitter äußerte sich die Streamerin zu dem Clip. Sie war mit der Darstellung auf reddit nicht einverstanden und wollte deshalb einige Sachen klar stellen.

So erklärte AriaSaki, sie habe durchaus gewusst, dass ihre Healer schon tot waren. Die hätten von der Aktion aber auch gar nichts mitbekommen, da sie den Voicechat wohl grundsätzlich deaktiviert hat. Es handle sich einfach um Entertainment für ihre Zuschauer und sie sei nur in einer etwas albernen Stimmung gewesen.

Die Streamerin fordert, dass man Mädchen Spaß haben und ragen lassen soll (via Twitter).

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Dass aufgrund des Clips ihre Kompetenz infrage gestellt wurde, stört AriaSaki wohl besonders: schließlich spiele sie ja nicht mit ihrem Main.

Auch andere Streamerinnen kämpfen immer wieder damit, dass ihr Können angezweifelt wird. Die CoD-Streamerin Nadia hatte bereits mehrfach mit Cheating-Vorwürfen zu kämpfen.

Asmongold fordert permanenten Bann der größten Streamerin zu CoD: „Erstaunlich, dass Twitch sich damit schwertut“

Die kleine Cousine zeigt Call of Duty, wie man es richtig macht – Overwatch 2 erklärt sein Matchmaking

Activision Blizzard vereint die Marken Call of Duty und Overwatch unter einem Dach, könnten aber in manchen Belangen kaum unterschiedlicher sein. Das gilt etwa beim Thema Matchmaking – CoD schweigt seit Jahren, Overwatch 2 gibt aktuell tiefe Einblicke.

Call of Duty schweigt seit Jahren beim Thema Matchmaking. Ist es Skill-basiert? Wie wichtig ist eine gute Internetverbindung, wie wichtig meine Spiel-Region? Durchaus simple Fragen, die CoD seit Jahren nicht klar beantwortet.

Der Begriff „SBMM“ – Skill-basiertes Matchmaking – ist dabei zu einer Art Kampfbegriff in der Community geworden. Die Unsicherheit rund um dieses System geht so weit, dass Spieler sogar vermuten, es gebe Skill-basierten Schaden. Heißt: Wer zu gut ist, der verursacht weniger Schaden.

Die kleine Cousine Overwatch 2 aus dem Hause Blizzard zeigt dem riesigen Shooter-Franchise von Activision nun, wie einfach es sein kann, solche Bedenken aus dem Weg zu räumen. Zumindest, wenn man nichts zu verbergen hat.

Overwatch erklärt sein Matchmaking und MeinMMO zeigt euch die Details. Die Infos stammen aus einem Entwickler-Blog – dem ersten von zwei Texten, die sich um das Matchmaking des Shooters drehen (via overwatch.com).

Möchtet ihr auch gleich etwas über den neusten Helden Ramattra wissen, startet das Video:

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Overwatch 2 zeigt Gameplay des neuen Helden Ramattra

Overwatch 2: Es geht nur um das MMR

Was ist das Ziel des Matchmakings? Das erklärte Ziel sind faire Matches über alle Spielmodi hinweg. Die Entwickler wissen, dass das nicht immer möglich ist oder funktioniert. Aber daran orientiert sich das Matchmaking.

Wie wird das realisiert? Bei Overwatch dreht sich alles um das „Internal Matchmaking Rating“ oder kurz MMR. Spieler mit ähnlichen Werten kommen zusammen in ein Match.

Die Entwickler stellen klar: In Overwatch basiert das Matchmaking einzig und allein auf eurem MMR. Es ist im Ranked-Modus egal, in welcher Division ihr spielt – das Matchmaking basiert nur auf dem MMR. Die Auf- und Abstiege im Ranked haben wieder andere Regeln.

Das MMR ist dabei ständig im Wandel, selbst wenn ihr nicht spielt – oder gerade dann:

  • MMR wird durch eure Siege / Niederlagen bestimmt
  • MMR steigt / fällt relativ zu den allen anderen Spielern – werden alle besser / schlechter, dann fallt / steigt ihr
  • MMR sinkt, wenn ihr lange nicht gespielt habt

Wichtigster Faktor, den ihr selbst beeinflusst, sind eure Siege und Niederlagen. Es wird im Blog nicht ganz klar, ob hier weitere Faktoren eine Rolle spielen wie Headshot-Quote, Heilungs-Menge oder das Kills/Tode-Verhältnis. Womöglich ein Thema im zweiten Blog zum Matchmaking.

Es ist aber wichtig, wie die MMRs eurer Gegner aussehen. Im theoretischen Fall, dass alle 10 Spieler das gleiche MMR haben, dann ändert sich an allen Ratings nichts. Ihr müsst also gegen bessere Gegner spielen, um das MMR zu erhöhen.

Euer MMR kann auch steigen, wenn das allgemeine Skill-Level der Spieler nach unten geht. Spielen alle anderen (im Durchschnitt) schlechter und ihr spielt nicht, dann steigt euer MMR trotzdem.

overwatch 2 matchmaking mmr kurve quick play
MMR-Kurve von „Schnelles Spiel“

Der 3. Punkt erklärt das Matchmaking-Chaos, das es oft nach dem Start neuer Seasons oder der Einführung neuer Helden gab. Lasst ihr euch lange nicht in Overwatch blicken, sinkt euer MMR. Es starten also viele Spieler, die eigentlich von einem anderen MMR kommen.

Wollt ihr in Overwatch 2 besser werden, hilft euch unsere umfangreiche Heldenkonter-Liste:

Mehr zum Thema
Overwatch 2: Counter-Liste – So kontert ihr jeden Helden
von Benedict Grothaus

Gruppen erhalten Skill-Spiegel, Anfänger „Sieg-Garantien“

Wie ist das mit Gruppen? Hier stellt man direkt klar, dass es sich um ein kompliziertes und technisches Thema handelt. In den nächsten Monaten soll es hier weitere Verbesserungen geben, um unfairen und einseitigen Matches entgegenzuwirken.

Der Plan: Jedes Team-Mitglied soll gegen eine Art Skill-Spiegel spielen. Habt ihr einen starken Tank im Team, soll der Tank beim Gegner ein ähnliches Niveau haben. Ein Heiler mit niedrigem MMR soll auf der anderen Seite ebenfalls auf einen ähnlichen Heiler treffen.

Es kann jedoch trotzdem vorkommen, dass das gebündelte MMR weiter auseinanderliegt als üblich.

Was ist mit Neueinsteigern? Man möchte Neueinsteigern ein Sieg-Verhältnis von 50 % ermöglichen und das Matchmaking entsprechend aufbauen.

Dafür hat man Neueinsteigern ein MMR auf dem Ranked-Niveau der unteren Silber-Ränge gegeben. Analysen haben allerdings gezeigt, dass dieser Wert zu hoch angesetzt ist. Jetzt liegt der Wert eher bei Bronze 5.

Um dann schnell das tatsächliche MMR zu ermitteln, werden die ersten Matches stärker gewertet, bis sich das Sieg-Verhältnis den angepeilten 50 % nähert.

Wie viele Matches in diese Neueinsteiger-Phase fallen, verraten die Entwickler im Blog allerdings nicht.

Overwatch 2 legt die Karten auf den Tisch, war aber schon immer offener mit seinen Matchmaking-Systemen als Call of Duty. Viele Spieler des CoD-Franchise würden sich allerdings so einen Blog auch für Warzone oder CoD MW2 wünschen.

Bei Call of Duty bleibt nur, Analysen von Experten zu sichten, die eigene Statistiken über das Matchmaking führen. Hier gilt demnach die Richtlinie: Das Matchmaking soll euch so lange wie möglich im Spiel halten.

Umfassende Infos zum CoD-Matchmaking findet ihr hier: CoD Warzone: Alle Infos zum SBMM – Funktion, Tricks und Probleme beim Matchmaking

Quelle(n):
  1. Overwatch

WoW: Bug machte Spieler zu Gold-Millionären, ist jetzt gefixt – Ich bin nicht sauer, nur enttäuscht

Die „Elementarschleife“ ist ein extrem starkes Halsteil in WoW Dragonflight, das Juweliere herstellen können. Dazu brauchen sie aber ein Rezept. Genau das war verbuggt – und wer es hatte, konnte richtig Reibach machen. Blizzard hat das nun gefixt – aber zu spät, findet MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus.

Was war das für ein Bug? Das Rezept für die Elementarschleife soll bei „seltenen Gegnern in Elementarstürmen auf den Dracheninseln“ zu finden sein laut Ingame-Tooltip. Die Stürme sind seit Season 1 vom 14. Dezember aktiv.

Hier gab es aber Probleme, denn das Rezept wurde eben nicht fallengelassen. Oder eher: sehr viel seltener, als es eigentlich geplant war. Das hat Blizzard indirekt bestätigt, denn in einem Hotfix vom 19. Dezember heißt es:

„Wir haben einen Fehler behoben, bei dem die Vorlage: Elementarschleife nicht ordnungsgemäß von allen Bossen in Stürmen fallen gelassen wurde. Es sollte nun richtig fallen.“ (via worldofwarcraft.com)

Wie wurden Spieler damit zu Millionären? Das entsprechende Halsteil, die Elementarschleife, ist das beste Hals-Item für die meisten Klassen im Spiel und wird es auch eine ganze Weile bleiben. Denn durch das neue Crafting-System von Dragonflight ist es möglich, die Gegenstandstufe auf bis zu 415 anzuheben. Das entspricht mythischem Raid-Loot.

Folgerichtig ist die Halskette bei vielen Spielern enorm begehrt. So sehr, dass sie bereit sind, einen hohen Preis dafür zu zahlen – was auch passiert ist. Die wenigen Glücklichen, die das Rezept ergattern konnten, haben sich eine goldene Nase verdient.

Über das Handwerksauftrag-System können Spieler Items von Handwerkern ordern, müssen bei öffentlichen Aufträgen aber auch noch selbst für sämtliche Materialien aufkommen. Da kaum jemand das Rezept besaß, konnten diejenigen, die es hatten, richtig viel Geld dafür verlangen, ohne eigene Kosten zu tragen.

Allein auf meinem Server habe ich Angebote von über 100.000 Gold pro Auftrag gesehen, und das ist ein ziemlich kleiner RP-Server. Andere Spieler berichten von über 300.000 Gold pro Auftrag (via reddit). Das ist mehr wert als eine WoW-Marke, die 20 Euro kostet. Wer das Rezept hatte, konnte regelrecht Gold scheffeln.

In unserem Special findet ihr alle Infos zu Dragonflight. Im Video erklären wir euch das neue Berufs-System in 2 Minuten:

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WoW: Dragonflight überarbeitet Berufe – Alle Features unter 2 Minuten erklärt

„BiS-Halskette“ macht Juweliere zu Mogulen

Ich bin Juwelier und gehöre zu den Personen, die das Rezept seit Tag 1 der Stürme gefarmt haben. Jeden Tag habe ich mehrere Stunden darauf verwendet, um möglichst alle Bosse zu finden und das ist wirklich anstrengend. Denn sie spawnen unregelmäßig, teilweise gar nicht.

Die Events selbst sind dazu furchtbar eintönig, langweilig und bringen jemandem, der halbwegs aktiv spielt, rein gar nichts. Außer ein paar Pets und ein Mount, die mich nicht interessieren. Und ebendieses bescheuerte Rezept. Oder eben genau nicht …

Ich habe schon früh vermutet, dass hier etwas nicht stimmt, weil in mehreren Raid-Gruppen über Tage hinweg nicht eine Person das Rezept bekommen hat. Mich stört es nicht, dass ich die besten Items nicht sofort kriegen kann. Aber dass hier nicht schneller reagiert wird, wenn offenbar so extrem viele Leute auch noch richtig viel Gold dafür zahlen, das verstehe ich nicht.

Übrigens ist es seit dem Hotfix nicht besser geworden. Von den Entwicklern heißt es: Das Rezept hat eine Chance bei jedem ersten Kill pro Boss und Tag zu droppen. Ich habe aber sogar jetzt, beim Schreiben dieses Artikels, mehrere Bosse getötet und keinen Drop gesehen. Gleiches an den 2 Tagen zuvor. Deswegen zweifle ich daran, dass der Fix wirklich aktiv ist.

Vor allem aber wundert mich, dass Blizzard hier so lange gewartet hat. Aus Laien-Sicht scheint der Fix nicht sonderlich anspruchsvoll gewesen zu sein. Und größere Probleme wurden ja auch ziemlich schnell adressiert.

Die WoW-Wirtschaft hat da stellenweise mit Sicherheit drunter gelitten. Und viele wichtige Items für Raider sind ohnehin schon sündhaft teuer im Moment. Persönlich will ich das Rezept nicht einmal für mich, sondern weil ich einer der Juweliere meiner Gilde bin und wir diese Halsteile einfach brauchen.

Dass alle drei Juweliere bei uns immer noch auf das Rezept warten, während andere damit zu Millionären werden, enttäuscht mich. Dabei hat die Season so gut angefangen:

Der erste Raid in WoW Dragonflight belastet unsere Heiler, aber ich habe so viel Spaß wie lange nicht

FIFA 23 gibt euch endlich das Geschenk, das euch EA seit 6 Wochen verspricht

In FIFA 23 Ultimate Team gibt es ab Freitag endlich ein Geschenk, das schon vor einiger Zeit angekündigt wurde. Berechtigte Spieler erhalten eine Gratis-Karte und hier findet ihr alle Infos.

Was ist das für ein Geschenk? Noch vor der Fußball Weltmeisterschaft hat EA Sports ein Geschenk für alle FUT-Spieler in Form von Gratis-Karten angekündigt (via EA). Es handelt sich dabei um eine Kombination aus zwei Karten, die sich “History Maker” nennt.

So soll jeder Spieler eine Leih-Icon oder -Hero-Karte sowie einen Fußballstar der jeweils selben Nation erhalten. Wenn ihr also beispielsweise die Leih-Icon von Zidane erhaltet, dann kriegt ihr zusätzlich eine neue, History-Maker-Karte von Kylian Mbappé.

Wie stark die Ratings der neuen Karten jedoch werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Spannend ist jedoch, dass die neuen Karten zweifach geupgradet werden. Und zwar zu diesen Terminen:

  • 1. Upgrade: 13. Januar 2023
  • 2. Upgrade: 14 Februar 2023

Wann kriegt man die Karte? Das Kartengeschenk samt neuer History-Maker-Karte sowie Icon/Hero-Leih-Karte bekommen alle FUT-Spieler, ab Freitag, den 23. Dezember. Eine genaue Uhrzeit hat EA allerdings nicht verraten. Ende der Aktion ist der 3. Januar 2023.

Ihr könnt beispielsweise eine Kombination aus Beckham und Bellingham erhalten.

So kommt ihr an die Inhalte: Um sich für das Geschenk zu qualifizieren muss man lediglich bis zum 3. Januar 2023 FIFA 23 anschmeißen. Das Einloggen in der Web- oder Companion-App reicht allerdings nicht aus.

Alle History Maker Karten in der Übersicht

Diese Karten gibt es: Hier könnt ihr sehen, welche Icon/Hero-Karten-Kombinationen es geben wird.

  • Zinedine Zidane und Kylian Mbappé – Frankreich
  • Robin van Persie und Virgil van Dijk – Niederlande
  • Diego Forlán und Federico Valverde – Uruguay
  • Luís Figo und João Félix – Portugal
  • David Beckham und Jude Bellingham – England
  • Rudi Völler und Kai Havertz – Deutschland
  • Clint Dempsey und Christian Pulisic – USA
  • Xabi Alonso und Pedri – Spanien
  • Hidetoshi Nakata und Wataru Endo – Japan
  • Michael Essien und Jordan Ayew – Ghana
  • Rafael Márquez und Raúl Jiménez – Mexiko
  • Saeed Al Owairan und Salem Al Dawsari – Saudi-Arabien

Was sagt ihr zu den History Maker Karten? Freut ihr euch auf die Gratis-Inhalte? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!

Wenn ihr weitere Gratis-Inhalte wollt und zufällig Prime-Kunde bei Amazon seid, dann könnt ihr euch das aktuelle Prime-Gaming-Pack holen:

FIFA 23: Prime Gaming-Pack 3 ist verfügbar – So holt ihr euch kostenlose Belohnungen

Tauren bekommen in WoW bald einen eigenen Schurken-Lehrer, Community lacht: “Der war schon immer da, hat nur keiner gesehen”

In der neuen Erweiterung World of Warcraft Dragonflight bekommen Spieler Zugriff auf neue Volks- und Klassen-Kombinationen. Die Tauren-Schurken haben es den Fans besonders angetan, waren sie doch lange Zeit ein Running-Gag in der Community.

Was ist passiert? Aufmerksame Spieler haben auf dem PTR einen neuen NPC in Donnerfels erblickt und ihre Entdeckung anschließend auf reddit.com gepostet. Dort hat der Post in kurzer Zeit über 4.200 Upvotes bekommen.

Die Community amüsiert sich über die Rolle des neu gefundenen NPCs. Dieser trägt den Namen “Boarton Shadetotem” und ist ein Schurkenlehrer. Das ist in Azeroth erst einmal nichts Ungewöhnliches, dürften jetzt einige Spieler sagen. Doch! Denn “Boarton Shadetotem” ist Schurkenlehrer und Tauren!

Brian Holinka, Lead Combat Designer bei World of Warcraft, hatte bereits im Frühjahr neue Volks- und Klassen-Kombinationen angekündigt. So können mittlerweile alle Völker Azeroths die Klassen Magier, Priester und Schurke wählen. Der neue NPC wird also im Zuge dieser Anpassungen implementiert werden. WoW macht uralten Witz wahr: Bringt spielbare Tauren-Schurken.

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Warum ist diese Kombination so ungewöhnlich? Seit der Veröffentlichung von World of Warcraft sind Tauren eher als Schamanen, Druiden oder Krieger bekannt. Aufgrund ihrer Größe schienen sie für den Job als Schurken eher ungeeignet.

Als WoW noch in den Kinderschuhen steckte, mussten die Entwickler die Spielwelt erst noch ausschmücken. Dazu gehörte auch die Entscheidung, dass bestimmte Völker nur eine bestimmte Anzahl an Klassen wählen konnten. Tauren schienen aufgrund ihrer Lore, bei der sich vieles um das Leben im Einklang mit der Natur oder um Ehre und Respekt dreht, für die Rolle als Schurken ungeeignet.

Im aktuellen Raid “Gewölbe der Inkarnationen” spielt unter anderem ein Tauren-Schamane einen der Bösewichte. Schaut euch das Video an, wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte am Ende des Raids weiter geht.

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WoW zeigt neues Cinematic: So endet der Kampf gegen Raszageth

Entwickler lockern Beschränkungen von Volks- und Klassenkombinationen

Gab es noch andere Einschränkungen? Ähnlich wie bei den Tauren gingen die Entwickler in der Vergangenheit auch mit anderen Völkern um. So konnten Nachtelfen lange Zeit keine Magier werden, da sie dem Arkanen nach dem Krieg der Ahnen abgeschworen hatten.

Gnome konnten keine Priester werden, da sie sich lieber mit ihren Maschinen und Apparaturen beschäftigten, als sich für spirituelle Dinge zu interessieren. Die Blutelfen konnten keine Krieger stellen, die Begründung dafür war, dass alle Blutelf-Krieger im Kampf gegen Arthas und die Geißel gefallen waren.

Mit der Erweiterung Cataclysm wurden damals dann viele Einschränkungen aufgehoben. Neben den oben genannten Beispielen, sind auch die Tauren-Paladine zu nennen. Sie sind ebenfalls seit Cataclysm spielbar.

In jüngeren Erweiterungen ging Blizzard ähnlich liberal mit den Klassen und Völkern um. So wurden mit dem Addon Battle for Azeroth zum Beispiel Druiden als Klasse für die verbündeten Völker der Menschen von Kul’Tiras und die Zandalari-Trolle eingeführt. Die Druiden waren zunächst nur den Nachtelfen und Tauren vorenthalten, mit dem Kataklysmus kamen bereits Worgen und Trolle dazu. So seltsam sieht übrigens die Mondkinform der Kul’Tiraner aus.

Mehr Freiheiten für die Spieler

Warum haben die Entwickler ihre Haltung zu Völkern und Klassen geändert? Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel. Sie möchten den Wünschen der Spieler nachkommen. Einschränkungen wie diese können zwar das Narrativ eines Spiels stärken, weil sie die Ideen hinter bestimmten Völkern bekräftigen und eigene Identitäten schaffen, gleichzeitig hindern sie die Spieler aber auch daran, sich frei zu entfalten. Deshalb ist nach 18 Jahren die albernste WoW-Klasse nun Wirklichkeit: Der Tauren-Schurke.

Wie reagiert die Community? Die Community hat die Änderugen an den Klassen und Völkern meistens positiv aufgenommen. Zwar gab es anfänglich ein paar kritische Stimmen, doch mittlerweile stört sich kaum noch jemand daran, dass Tauren zum Beispiel Paladine spielen können oder man als Blutelf auch ein Krieger sein kann.

Die Tauren-Schurken sind ebenfalls positiv aufgenommen worden. Unter dem Beitrag bei Reddit finden sich zahlreiche lustige Kommentare, die an alte Witze und Schenkelklopfer aus den letzten Jahren von World of Warcraft erinnern.

So seien Tauren-Schurken zum Beispiel schon von Anfang an im Spiel gewesen. Sie waren als Schurken aber so gut mit ihrer Verstohlenheit, dass es eben etwas länger gedauert hat, bis Normalsterbliche sie entdecken konnten.

Da wird Chris Clarkie, ein NPC in Ashran, dumm aus der Wäsche schauen. Er hatte die Existenz von Tauren-Schurken bis zuletzt vehement abgestritten. Von wegen, Hufen würden sich nicht zum Schleichen eignen!

Blizzard versucht mit Dragonflight vieles besser zu machen. So schrecken die Entwickler auch nicht davor zurück, uralten Quests und NPCs ein Update zu spendieren: Nach 18 Jahren sucht sich der Orc Mankrik eine neue Frau.

Quelle(n):
  1. reddit.com

Was wäre, wenn ihr euer liebstes MMO oder MMORPG alle 6 Monate von vorn beginnen müsstet? Ja, so etwas gibt es

MMORPGs und MMOs mit Live-Service haben eigentlich eines gemeinsam: Ihr sammelt über lange Spielzeiten hinweg immer mehr Fortschritt und könnt etwa in World of Warcraft noch Items besitzen, die über ein Jahrzehnt alt sind. Manche Games regeln das allerdings anders und lassen euch immer wieder von vorn anfangen.

Stellt euch vor, ihr zockt euer liebstes MMORPG und grindet was das Zeug hält. Materialien, Ausrüstung, Ruf – alles wird mitgenommen, Ressourcen werden verstaut, dutzende Quest abgehakt.

Allerdings gibt es alle 6 Monate ein Event im Spiel, einen sogenannten „Wipe“. Jeglicher Fortschritt wird gelöscht, nichts bleibt übrig. Alle Twinks sind weg, die Bank ist leer, euer Konto blank.

Erschreckende Vorstellung? Vielleicht. Aber es gibt tatsächlich Games, die ein solches Konzept fahren und damit sehr erfolgreich sind. MeinMMO zeigt euch den Reiz daran und möchte wissen, was ihr davon haltet.

Beim Dino-Spiel ARK setzen Server-Admins gern auf regelmäßige Wipes. Hier ein Eindruck vom Survival-Titel:

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Alles, was ihr zu dem Survival-Spiel ARK: Survival Evolved wissen müsst

Erst ist alles irre – Dann ist alles weg

Welche Spiele machen so etwas? Am bekanntesten sind wohl der Hardcore-Shooter Escape from Tarkov und der Survival-Titel Rust.

Was passiert bei einem Wipe? Konzentrieren wir uns auf das Beispiel Escape from Tarkov. Hier sind die Wipes integraler Bestandteil der Spielerfahrung.

Das gilt auch für Rust, das bei jedem Update alle Server zu einem Neustart zwingt, die das neue Update spielen wollen. Allerdings kam man hier jederzeit auf einem frischen Server starten und sich die Newbie-Erfahrung besorgen.

Escape from Tarkov hat eine andere Server-Infrastruktur, die eher wie bei einem Lobby-Shooter funktioniert.

Beim Hardcore-Shooter laufen vor jedem Wipe Events, die das Spielerlebnis für ein paar Tage auf den Kopf stellen. Beim letzten Wipe-Event im Juni 2022 kamen vermehrt Air-Drops mit starkem Loot vom Himmel. Die Drop-Points wurden zu beliebten Spots, die schwer umkämpft waren. Dadurch lässt sich ein Spiel wie Escape from Tarkov ganz anders erleben.

Am Wipe-Tag werden dann alle Fortschritte gelöscht. Es bleibt nur das Starter-Inventar, das abhängig von der gekauften Spiel-Version ist.

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Es ist wie ein Neustart – Aber Jahre nach dem Release

Wo liegt da der Reiz? Ein etabliertes Spiel ist plötzlich wieder so wie in den ersten Spielstunden. Mehr noch – alle Spieler erleben das Spiel, als wären es wieder ihre ersten Stunden.

Man kennt sich zwar schon besser aus, weiß über die Mechaniken, Maps und Spielweisen Bescheid. Aber es macht sich trotzdem das Gefühl eines „Fresh Start“ breit, das vorher bereits durch die Pre-Wipe-Events angefeuert wurde.

Escape from Tarkov bringt im Schnitt alle 6 Monate einen Wipe und schafft es, bei jedem neuen Start ein Gefühl des „Neuanfangs“ zu vermitteln.

Viele MMORPGs machen ja schon etwas ganz Ähnliches mit ihren Erweiterungen – aktuelles Beispiel World of Warcraft mit Dragonflight.

Es gibt ein neues Level zu erreichen, neue Ausrüstung zu farmen und frischen Content. Mit der Season 4 von Shadownlands hat man sich sogar eine Art Pre-Wipe-Event gebracht, neue Dinge ausprobiert – Raid-Rotation, Fated Loot oder alte Dungeons auf neuem Niveau.

Aber wie wäre es, wenn WoW bei jeder Erweiterung den kompletten alten Fortschritt streichen würde? Meint ihr, das würde das Gefühl eines „Neuanfangs“ verstärken? Wollt ihr das überhaupt? Spielt ihr ein Game, das regelmäßige Wipes fährt?

Nehmt an unserer Umfrage teil und/oder teilt mit uns eure Gedanken in den Kommentaren:

Escape from Tarkov ist ein faszinierendes Phänomen. Trotz hoher Einstiegshürden, regelmäßigem Wipe und Beschuss aus unbekannter Richtung hat es der Hardcore-Shooter geschafft, eine großer Spielerschaft anzuziehen.

Mehr noch: Tarkov bildet sogar die Basis für ein ganzes Shooter-Subgenre: Gerade entsteht ein ganz neues Gaming-Genre – Was sind EFT-Likes?

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Was ist eure längste Spielzeit in einem MMORPG?

MMORPGs sind dafür gedacht, dass man sie über einen langen Zeitraum spielt. Was war eure längste angesammelte Spielzeit?

MMORPGs gehören zu den langlebigsten Spielen, die es gibt. Einige Vertreter des Genres sind mittlerweile seit teilweise über 20 Jahren online und haben schon so einiges durchgemacht. Es ist einer ihrer Kernaspekte, dass sie quasi endlos gespielt werden können und häufig immer wieder neuen Content nachgeschoben bekommen.

Daher sammeln sich auf dem Counter ihrer Spielerinnen und Spieler im Laufe der Jahre jede Menge an Spielstunden. Gerade wenn die Fans ihrem einen MMORPG wie World of Warcraft oder RuneScape treu bleiben und nur wenige andere Games spielen.

Aber auch neuere MMORPGs können dafür sorgen, dass man tonnenweise Zeit in sie versenkt. Immerhin sind viele von ihnen darauf ausgelegt, dass man sie so viel wie möglich spielt.

So sammeln sich auf den Kontos der Spielerinnen und Spieler Spielstunden, von denen die meisten anderen Games nur träumen können.

Was war euer persönlicher Höchststand bei einem MMORPG? Verratet es uns in dieser Umfrage.

So könnt ihr abstimmen: In dem Umfrage-Tool weiter unten könnt ihr angeben, wie viele Stunden sich auf eurem MMORPG-Tacho gesammelt haben. Jeder hat nur eine Stimme zu vergeben und die Wahl kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Wenn ihr die genaue Zahl nicht mehr kennt, weil das Spiel zum Beispiel abgeschaltet wurde, könnt ihr auch gerne die geschätzte Zeit angeben.

Also erzählt mal: Was ist euer persönlicher Rekord an Spielstunden in einem MMORPG? In welchem Spiel war es? Was hat euch daran so gefesselt? Habt ihr das MMORPG durchgehend hardcore gespielt oder nur gelegentlich im Laufe vieler Jahre?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

Twitch-Streamer MontanaBlack postet ein Video auf TikTok, kurz darauf ist sein Account mit 2,6 Mio Followern weg

Marcel “MontanaBlack” Eris (34) ist einer der größten Streamer im deutschsprachigen Twitch. Daneben betreibt er Accounts in den meisten gängigen sozialen Medien. Nun verschwand sein TikTok-Kanal mit über 2,6 Millionen Followern plötzlich.

Wer aktuell den TikTok-Account von MontanaBlack besucht, findet statt kurzer Clips des Streamers nur einen Hinweis, dass dieses Konto gesperrt wurde und nicht länger verfügbar ist. Alle Videos sind verschwunden.

Fans von MontanaBlack rätseln, was der Grund für die plötzliche Sperre gewesen sein könnte und versuchen, sein letztes Video für die Nachwelt zu bewahren.

Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

War MontanaBlacks Gehüpfe zu anzüglich für TikTok?

Um welches Video geht es? Auf Twitter startete ein Nutzer die Suche nach dem letzten Video, das auf dem TikTok-Account von MontanaBlack hochgeladen wurde. Das Video ist allem Anschein nach der Auslöser für die Sperre (via Twitter).

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Viel ist über das Video nicht bekannt, da es wie alle anderen vom Account des Streamers entfernt wurde. Es soll aber “legendär” gewesen sein (via Twitter).

Allerdings gibt es einige Hinweise darauf, was in dem Video zu sehen gewesen sein soll. Ein Nutzer befürchtet schon, MontanaBlack könne sich rassistisch oder sexistisch geäußert haben. Schließlich fiel der Streamer bereits mehrfach wegen unangebrachter Äußerungen auf:

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Der wahre Grund scheint aber viel absurder zu sein.

Was war zu sehen? Offenbar handelte es sich einfach um einen lustigen Clip, in dem MontanaBlack herumhüpfte. Das soll aber wohl nicht so ganz jugendfrei abgelaufen sein. So schreibt eine Nutzerin, sie habe direkt wegklicken müssen, als sie es gesehen habe (via Twitter).

Anhand der Beschreibung des Thread-Erstellers lässt sich erahnen, weshalb der Account von MontanaBlack gesperrt wurde.

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Update 21.12.2022, 21:45 – Mittlerweile konnte der betreffende Clip ausfindig gemacht werden. Im Video ist zunächst eine Frau zu sehen, die sich an die Brust fast und dabei auf und ab hüpft. Anschließend erscheint MontanaBlack, der seine Interpretation des Trends zum Besten gibt.

Dabei geht es wohl in erster Linie um die Geräuschkulisse.

MontanaBlack äußerte sich in einer Story auf instagram zu dem Thema. Demnach hat ihn der Bann wohl ohne Vorwarnung erwischt. Es ist noch nicht sicher, ob es sich um eine vorübergehende oder dauerhafte Sperre handelt.

Versucht man, eines der Videos von MontanaBlack auf TikTok zu öffnen, erhält man den Hinweis, es sei “momentar nicht verfügbar”. Das könnte zumindest ein Hinweis darauf sein, dass MontanaBlack bald wieder auf TikTok zu sehen sein wird.

Auf Twitch ist MontanaBlack derzeit nicht allzu aktiv. Statt regelmäßiger Streams plant er eher größere Events. So bekam er im Dezember seine erste eigene Show auf der Plattform Joyn, mit der auch schon Jens “Knossi” Knossala und Max “Trymacs” Stemmler zusammenarbeiteten. Das große Finale des Live-Events wurde jedoch von einem Unfall überschattet.

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Container-Camper sorgen für tödliche Staus in CoD MW2 – „Geht raus und bekämpft die verdammten Gegner“

Auf der kleinsten Map von Call of Duty: Modern Warfare 2 treten sich Spieler beinahe gegenseitig auf die Füße, so winzig ist das Spielfeld. Was aber eigentlich nur sprichwörtlich gemeint sein sollte, ist auf der neusten Version von Shipment harte und frustrierende Realität.

Gut sechs Wochen nach dem Release von Call of Duty: Modern Warfare 2 kam mit der Mid-Season eine der beliebtesten alten CoD-Maps ins Spiel: Shipment.

Eine kleine Karte mit wenig Platz, aber viel Charakter. Ein Besuch bringt viel Action, Waffenlevel und führt des Öfteren zu einem leichten Schwindelgefühl.

Allerdings führt ein kontroverses Feature dazu, dass es sich in CoD MW2 auf Shipment staut. Es kommt zu tödlichen Blockaden, vor denen man sich kaum retten kann und so manch ein Spieler hat genug vom Container-Stau.

Die Mid-Season 1 brachte nicht nur Shipment, sondern auch den ersten PvE-Raid in der Geschichte von CoD. Den Trailer zeigen wir euch hier:

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Trailer zeigt den ersten Raid von Call of Duty: „Atomgrad“ – Das neue Abenteuer von Modern Warfare 2

CoD MW2: Shipment – Todesfalle Camper-Container

Man kennt es: Das Spawnsystem sorgt für 4 schnelle Tode im Sekunden-Takt und man will sofort losdonnern, um den kleinen Makel in der Statistik wieder auszugleichen. Dafür wird Shipment ja auch gefeiert.

Der Spawn spuckt euch dann in diesen einen Container, in dem auch gern gleichzeitig mehrere Team-Mitglieder spawnen. Macht aber keinen Unterschied – der Taktiksprint ist ohnehin schon aktiviert, um mit Vollgas aus der Deckung zu sprinten und den nächsten Feind ins Visier zu nehmen.

Doch es könnte passieren, dass ihr dann nicht weit kommt. Auf Shipment sorgt derzeit die Kollision der Spieler untereinander für Stress, denn dadurch kann man fies blockiert werden:

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Camper sitzen vorn am Container, nutzen die Deckung und das gute Sichtfeld an der Stelle, um Kills zu farmen. Dabei kann es allerdings passieren, dass Teammitglieder den Container nicht verlassen können. chemicalxbonex fordert: „Geht raus und bekämpft die verdammten Gegner“.

Besonders dann, wenn die Camper mit den Einsatzschilden unterwegs sind – der Schild ist auf Shipment aber auch ein ganz anderes Thema.

Dazu kommt, dass die Spawn-Chance eines Team-Mitglieds im Container deutlich höher ist, wenn dort vorn jemand steht. Einige Spieler bitten darum, sich komplett von der Position dort vorn fernzuhalten:

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In beiden verlinkten Reddit-Threads ist die Stimmung eher rau. Die Spieler schaukeln sich gegenseitig hoch, empfinden das Problem als unnötig und kritisieren die Entwickler für diese Design-Entscheidung.

Das liegt auch daran, dass es dieses Problem auf Shipment und in CoD MW 2019 schon früher gab. Damals wurde die Spieler-Kollision überarbeitet, sogar fast gänzlich entfernt. Gut möglich also, dass die Entwickler hier noch nacharbeiten.

Der Container ist nicht nur nervig, sondern auch tödlich – besonders aufgrund der Bohrgranaten, die es neu mit CoD MW2 gibt. Eine feindliche Granate reicht, um den Stau aufzulösen.

Die Bohrgranaten haben jedoch auch ohne volle Container eine heilende Wirkung gegen Camper. Hier findet ihr ein paar Tipps zum starken Gadget: Mein liebstes Gadget in CoD MW2 ist ein fieser Camper-Schreck – 3 Tipps für den Einsatz

Ein WoW-Mount, das es nur 2011 gab, könnt ihr nun im Shop kaufen – Aber nur kurz

Ein neues Mount ist im Shop von WoW Dragonflight aufgetaucht: Tyraels Streitross. Das geflügelte Pferd gehört zu einer zeitlich begrenzten Promo von 2011. Jetzt ist es kurz für alle zu haben, die es verpasst haben. Die Community ist darüber eher amüsiert.

Was ist das für ein Mount? Tyraels Streitross stammt eigentlich aus Diablo und ist das Reittier des Engels Tyrael. Entsprechend ist das Pferd ausgestattet mit dem für Diablo-Engel typischen Leuchten und den weißen Flügeln sowie einer schicken, goldenen Rüstung.

Vom Aussehen erinnert das Streitross ein wenig an eine helle Version des berühmten Raid-Mounts Unbesiegbar, das viele Spieler seit Jahren jagen. Tyraels Streitross ist aber eigentlich nicht mehr zu bekommen.

Denn um es zu erhalten, musstet ihr 2011, ein Jahr vor dem Release von Diablo 3, einen Jahres-Pass abschließen. Diablo 3 gab’s dann übrigens direkt dazu. Das Streitross ist eines der ersten Mounts, das über diese Promos verfügbar war.

Wie bekomme ich es jetzt? Seit dem Reset vom 21. Dezember ist Tyraels Streitross für 25 € im Ingame-Shop von WoW zu bekommen. Ihr könnt es euch dort einfach kaufen und eurer Sammlung hinzufügen.

Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 2. Januar 2023, wie Blizzard etwas versteckt im offiziellen Blogpost zum Angebot erklärt.

Im Guide findet ihr alle neuen Mounts in Dragonflight und im Video zeigen wir euch die 6 seltensten Mounts in WoW:

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6 der seltensten Mounts in WoW u0026#8211; Besitzt ihr sie?

„Sie haben Shop-Mounts entwertet“

Auf reddit trifft die Nachricht auf gemischte Gefühle. Zum einen sind die Spieler erfreut, dass sie nun doch wieder die Chance haben, ein Reittier zu bekommen, das sie eigentlich nicht mehr bekommen können.

Zum anderen ärgert sie, dass das Angebot zeitlich begrenzt ist und damit wieder in den „FOMO“-Bereich rückt – also: „Fear Of Missing Out“, oder: Angst, etwas zu verpassen.

Das ist schon seit einer Weile ein Thema, spätestens seit ein Mount für bis zu 3.000 € einfach verschenkt wurde. Die Diskussion kursiert seitdem und das Tyrael-Streitross regt sie nun erneut an.

Einige merken jedoch an, dass Shop-Mounts generell zunehmend an Wert verlieren, denn sie können nicht fürs Drachenreiten genutzt werden. Das Drachenreiten ist das wohl beliebteste neue Feature in Dragonflight und löst das „normale Fliegen“ ab.

In Dragonflight schwingt ihr euch mit einem Drachen in die Lüfte, könnt beschleunigen und an Höhe gewinnen – oder verlieren. Quasi aktives Fliegen mit physikalischen Gesetzen, das vielen Spielern gut gefällt, auch wenn sie es nicht ganz beherrschen:

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Der Nachteil daran ist jedoch, dass nur spezielle Reittiere verwendet werden können. Eben die Drachen, die es auf den Dracheninseln gibt. Die lassen sich zwar anpassen, es gibt aber nur 4 Grundformen. Reguläre Reittiere funktionieren damit nicht, auch nicht Shop-Mounts wie nun Tyraels Streitross.

Wer sich die Reittiere dennoch kauft, kann sie zumindest in den alten Gebieten noch nutzen. Wie häufig diese aber noch besucht werden, sei dahingestellt. Viele wünschen sich das Drachenreiten-System überall in World of Warcraft, darunter MeinMMO-Dämon Cortyn:

WoW: Das Drachenreiten ist so geil, ich will nie wieder ein Flugmount nutzen – Obwohl ich so viele hab