Die Chefs von Diablo 4 haben darüber gesprochen, wie das Spiel in Zukunft besser werden soll. Ein wichtiger Punkt ist dabei das „targeted farming“, mit dem ihr mehr Kontrolle darüber habt, welche Items ihr bekommt.
Was sind das für Verbesserungen?
- Im Campfire-Chat am 21. Juli sprachen die Entwickler über die Zukunft von Diablo 4. Ihr findet auf MeinMMO die Zusammenfassung des Talks.
- Im Kern ging es darum, das Spielgefühl grundsätzlich zu verbessern: generfte Klassen werden wieder stärker, es kommen Qualitäts-Updates wie mehr Truhen-Platz und das Endgame soll umfangreicher werden. Ein Nerf für Alptraum-Dungeons kam sogar schon.
- Außerdem stand die Jagd nach Ausrüstung im Fokus. Mit neuen Inhalten sollt ihr es in Zukunft leichter haben, die Items zu bekommen, die ihr wirklich wollt.
Wie wird Loot farmen leichter? Game Director Joe Shely und Associate Game Director Joe Piepiora sprachen über Möglichkeiten, wie das „targeted loot“-System von Diablo 4 ausgebaut werden soll.
Demnach stehen neue Inhalte auf dem Plan, mit denen ihr gezielt nach einem Item suchen könnt, das ihr noch braucht. Was genau diese Inhalte sein werden, verrieten die Chefs noch nicht. Im Moment habt ihr nur 3 Möglichkeiten, gezielt ein Item zu farmen:
- Jagd auf Monster-Familien machen, die vorrangig bestimmte Item-Typen fallen lassen
- Truhen vom Flüsternden Baum abholen
- Entsprechende Truhen in Höllenfluten öffnen
Außerdem seien Verbesserungen geplant, mit denen ihr besser sehen könnt, welches Item tatsächlich euren Build aufwertet. Die Sprache kam etwa auf die oft geforderten Loot-Filter, jedoch noch ohne Datum, wann und in welcher Form diese kommen.
Bisher sei es ein Problem gewesen, dass selbst dann, wenn ihr das gesuchte Item gefunden habt, dieses kein Upgrade darstellte. Das wollen die Entwickler ebenfalls angehen, aber noch ohne eine konkrete Änderung zu nennen.
Einige besonders starke Items könnt ihr übrigens einfach kaufen:
Nach 1.1.0: „So ein Patch kommt nicht nochmal“
Die Chefs beteuerten, dass ein Patch wie der stark kritisierte Patch 1.1.0 nicht noch einmal vorkommen soll. In dem Update wurden die meisten Klassen und Builds generft, einige der besten Stats sind schlechter geworden und Spieler meinen, es mache alles nun weniger Spaß.
Entsprechend gedrückt war die Stimmung zum Start von Season 1. Im Notfall-Stream versprachen die Entwickler deswegen sofort einige Änderungen und Buffs mit dem kommenden Patch 1.1.1, bei dem vor allem die Zauberin und der Barbar eine Stärkung bekommen sollen. Die bilden gerade den Abschluss der Tier-List.
Weitere Änderungen, wie der Plan, Edelsteine zu einem Crafting-Material zu machen, kommen erst mit Season 2. Allerdings sollen zwischen Patch 1.1.1 und Season 2 noch weitere Patches mit Verbesserungen kommen.
Eines der größten Probleme sprach Joe Piepiora sogar bereits an: die Größe der Beutetruhe. Hier liegt laut dem Chef ein technisches Problem zugrunde, das viele Spieler absolut nicht nachvollziehen können:
Diablo 4: Chef erklärt, warum ihr so wenig Platz für Loot habt, erntet Verwirrung und Spott
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!













