Remnant 2: Neuer Koop-Shooter auf Steam, PS5 & Xbox ist genau das richtige Spiel, wenn ihr eine Pause von Diablo 4 braucht

Am 25. Juli erscheint Remnant 2 für PC (Steam, Epic), PS5 und Xbox Series X|S. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat das Spiel schon angezockt und rät: wenn bei Diablo 4 für euch gerade die Luft raus ist, kann Remnant 2 diese Lücke zeitweise sehr gut füllen.

Was ist das für ein Spiel?

Was hat das mit Diablo 4 zu tun? Die Spieler von Diablo 4 klagen gerade über eine Art Dürre. Nach dem starken Release ist jetzt endlich Season 1 gestartet, hat aber schon im Vorfeld für Ernüchterung gesorgt.

Blizzard hat mit harten Nerfs den Spielspaß gedämpft und auch die neuen Features aus der Season begeistern nicht jeden. Einige Spieler sagen: sie warten jetzt lieber erst einmal, bis Buffs kommen oder sogar auf die nächste Season.

Völlig legitim, selbst die Entwickler sagen: wenn ihr keine Lust mehr habt, macht eine Pause von Diablo 4 und spielt was Anderes. Remnant 2 ist genau das Spiel, das ihr in solchen Pausen spielen solltet, wenn ihr einen ähnlichen Kick sucht.

Lohnt sich Remnant? Das beantworten wir im Video:

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Wir haben Remnant 2 angespielt – Lohnt sich das Koop-Spiel?

Remnant 2 ist wie Diablo mit Knarren … oder so ähnlich

Was haben die Spiele gemeinsam? Anders als die meisten Soulslikes baut Remnant zusätzlich auf ein echtes Klassen- und Build-System auf. Ihr verteilt nicht einfach nur Punkte auf Attribute, sondern sucht euch einen „Archetypen“ aus, der eure Fähigkeiten bestimmt.

Zu Beginn habt ihr 4 Archetypen zur Auswahl (5 mit dem Revolverhelden als Vorbesteller-Bonus) und könnt noch weitere, geheime Klassen freischalten. Später dürft ihr sogar 2 Archetypen gleichzeitig wählen, um so Kombinationen zu spielen. Konkret haben Diablo und Remnant gemeinsam:

  • beide Spiele bauen auf Loot auf, den ihr euch beim Spielen verdienen könnt
  • Mods (in Remnant 2) oder Aspekte (in Diablo 4) gewähren euch neue Fähigkeiten oder verändern sie, sodass ihr neue Builds bauen könnt
  • ihr könnt alleine oder im Koop spielen
  • es gibt eine Kampagne sowie ein Endgame mit zufällig erstellten Inhalten, die ihr immer wiederholen könnt, um nach Items oder EP zu grinden
  • 4 Schwierigkeits-Stufen bieten unterschiedliche Herausforderungen
  • es gibt einen Hardcore-Modus für die Verrückten unter euch

Sogar die düstere, bedrückende Stimmung ist in beiden Spielen ähnlich. Wer auf triste, aber abwechslungsreiche Gebiete steht, ist bei beiden Spielen gut aufgehoben. Außerdem gibt es in beiden Spielen harte Bosse, an denen ihr euch messen könnt und die ihr zuweilen besiegen müsst, um weiter im Spiel voranzukommen.

Ihr findet einen ausführlichen Test zu Remnant 2 bei den Kollegen auf der GameStar.

Was ist anders? Der größte Unterschied ist offensichtlich das Gameplay. Diablo 4 ist ein Action-RPG, Remnant 2 spielt sich eher wie ein 3rd-Person-Shooter. Zwar setzen beide Spiele auf Action, aber Steuerung und Perspektive sind entsprechend anders.

Generell ist Remnant 2 etwas „härter“ als Diablo 4 und richtet sich eher an Spieler mit höherer Frust-Toleranz, wie es Soulslikes gerne tun. Diablo eignet sich besser für Casuals.

Dazu verzichtet Remnant 2 nach aktuellen Informationen auf ein Season-System. Stattdessen bietet es DLCs für mehr Story und anderen Erweiterung in Zukunft. So lief’s schon beim ersten Teil. Ihr müsst also nicht ständig neue Charaktere anfangen.

Remnant 2 passt ideal in die „Tiefphasen“ von Diablo 4

Für mich kam Remnant sehr gelegen, vor allem, da ich das Spiel direkt vor dem Start von Season 1 in Diablo 4 noch testen durfte. Da habe ich gerade eine kleine Pause vom ARPG gemacht und konnte mich voll dem Koop-Shooter widmen.

Da ich schon Remnant 1 so gerne gezockt habe, dass ich fast die Arbeit verschlafen habe, bin ich entsprechend begeistert vom zweiten Teil. Bei mir hat das Spiel aber auch überraschenderweise genau die gleichen Knöpfe gedrückt wie Diablo 4.

Kann ich vorbehaltlos als Klasse empfehlen: den Helfer mit seinem Begleithund:

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Remnant: 2 Archentypen-Vorstellung – Der Helfer

Loot, Action, Story-Bosse und vor allem Koop haben mir schnell ein paar Dutzend Stunden aufs Spielkonto gebracht. Kurz nach der Kampagne war zwar auch hier die Luft erst einmal raus, dafür war die Freude an Diablo 4 wieder da.

Ich finde, man kann die beiden Spiele ideal nebeneinander zocken, zumindest, solange man zumindest Lust auf eines von beiden hat. Wenn man dann später wiederkommt, kann man wieder Neues erkunden.

Ich habe ein neues Koop-Spiel auf Steam vor Release gezockt und meinen ganzen freien Tag damit verbracht

Baldur’s Gate 3 legt so viel Wert auf intime Szenen, dass sie sogar Profis aus Film & Fernsehen anheuern

In Baldur’s Gate 3 ist es möglich Beziehungen mit den Begleitern einzugehen, zu flirten und Sex zu haben. Damit die pikanten Szenen für die Schauspieler und Schauspielerinnen, die Motion Capture machen, nicht unangenehm sind, setzten die Entwickler auf Profis aus Film und Fernsehen.

Gegenüber der BBC haben zwei Synchronsprecherinnen und Schauspielerinnen von Baldur’s Gate 3, Jennifer English (Shadowheart) und Devora Wilde (Lae’zel), ihre Erfahrungen mit den intimen Szenen im Spiel thematisiert.

Die beiden übernehmen bei der Spielentwicklung auch die Rolle eines “Motion-Capture”-Artist. Denn ihre Bewegungen werden mit dem Spiel synchronisiert, damit diese im Spiel umso realistischer aussehen.

Dass der Entwickler Larian extra geschulte “Intimacy Coordinators” engagiert habe, sei eine große Hilfe für sie gewesen (via bbc.com).

In Baldur’s Gate 3 soll es besonders wenig Grenzen geben, was die Partnersuche betrifft:

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Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt

„Das Spiel ist nie zu weit gegangen“

Was sind “Intimacy Coordinators”? Dabei handelt es sich um Fachleute in der Film- und Fernsehbranche, deren Aufgabe es ist, Szenen mit sexuellem Inhalt oder anderen sensiblen Inhalten zu choreografieren und die Schauspieler zu begleiten.

Dadurch wird sichergestellt, dass die persönlichen Grenzen der Schauspieler und Schauspielerinnen geschützt werden und sie sich wohlfühlen. Das Risiko für Grenzüberschreitungen soll mithilfe von “Intimacy Coordinators” minimiert bzw. vermieden werden (via kmkb.de).

Mit Videospielen werden die “Intimacy Coordinators” bisher nicht in Verbindung gebracht. Laut BBC glaubt Larian, dass sie eines der ersten Entwicklerstudios sind, die die Fachleute in einem traditionellen Videospiel einsetzen. Auch hoffe das Studio, dass andere ihrem Beispiel folgen werden.

Warum ist das in Baldur’s Gate 3 Thema? Romantik, Emotionen und Lust spielen in Baldur’s Gate 3 eine wichtige Rolle – so kann es im Spiel auch zu intimen Szenen kommen. Jennifer English habe gegenüber BBC geäußert, dass es während der Aufnahmen zwar einige Eigenartigkeiten gab, aber die Geschichte des Spiels sei nie zu weit gegangen (via bbc.com).

„Ich habe mich bei keiner Aufnahmesession jemals eklig gefühlt. Und meine ‘Ekligkeitsschwelle’ ist ziemlich niedrig“, sagt Jennifer English. Sie spielt in Baldur’s Gate 3 die Halbelfen-Klerikerin Shadowheart.

Dass Larian für die pikante Szene, in der ein Vampir Sex mit einem Druiden in Bärengestalt hat, auf TikTok gebannt wurde, finde Devora Wilde laut BBC amüsant. „Das zeigt nur, wie verrückt dieses Spiel auf die bestmögliche Art und Weise ist“, sagt die Schauspielerin der Githyanki-Kriegerin Lae’zel dazu.

MeinMMO-Chefredakteurin Leya kann hingegen nirgendwo mehr sagen, dass sie den Druiden in Baldur’s Gate 3 spielen will:

Innerhalb von Sekunden wurde meine Lieblingsklasse in Baldur’s Gate 3 zerstört

Quelle(n):
  1. BBC
  2. kmkb

Blue Protocol gilt als große MMORPG-Hoffnung, nun durfte ich endlich die westliche Version spielen

Blue Protocol erschien am 14. Juni in Japan und MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch war mit einem VPN direkt live dabei. Kurze Zeit später durfte er bei einem Event im München zum ersten Mal die westliche Version ausprobieren. Zudem konnte er mit dem Franchise-Lead Mike Zadorojny einige offene Fragen klären.

Blue Protocol hatte mich über einige Wochen fest in seinem Bann – bis mein Account in Japan gesperrt wurde. Bereits nach 12 Stunden war ich mir sicher: Es wird das beste MMORPG der letzten 9 Jahre. Und daran halte ich weiter fest.

Umso fröhlicher war ich darüber, dass Amazon mich zu einem Event eingeladen hat, um zum ersten Mal die westliche Version zu spielen.

Bei diesem Event durfte ich zuerst rund 15 Minuten in der Anfangszone und dem Charakter-Editor verbringen, ehe wir einen High-Level-Charakter bekamen und später sogar zu sechst ein Dungeon angehen durften. Das richtet sich zwar an Spieler der Stufe 12, wurde jedoch in der Skalierung leicht angepasst, um es uns etwas schwerer zu machen.

Schon nach wenigen Sekunden hatte ich wieder richtig Spaß am Kampfsystem, das zwar nur wenige Fähigkeiten, aber dennoch viel Tiefe bietet. So kann ich etwa einem Feind auf den Kopf springen, um sie aus der Luft zu holen, bekomme für perfekte Dodges einen Buff oder kann Angriffe aus der Luft heraus ausführen.

Wie genial das Kampfsystem sein kann, könnt ihr euch in diesem Video anschauen. Dort spiele ich zusammen mit anderen Journalisten den angesprochenen Dungeon:

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Blue Protocol: Dungeon-Gameplay

Der Client, den wir für das Event bekommen haben, hing der japanischen Version in einigen Dingen hinterher. Dazu zählte etwa die Balance. So gab es zum Japan-Release unter anderem eine große Anpassung am Fluxweber, der dadurch ein viel besseres Mana-Management hat.

Aber zumindest die englische Lokalisierung war vollständig und machte einen ausgezeichneten Eindruck. Endlich weiß ich, worum es in den ersten Story-Sequenzen genau geht:

Spoiler zur Story:

In der Intro-Sequenz erwache an einem mir unbekannten Ort. In der Höhle werde ich erst von einem weiblichen Charakter gerettet, der mir bei der Flucht vor einem großen Monster helfen will. Sie hält mich für total hilflos. Doch dann stehe ich auf und verdresche das Monster.

Sie ist beeindruckt von meinem Können und kehrt mit mir in die Stadt zurück. Dort tauschen wir uns aus und stellen fest, dass ich alles über meine Vergangenheit und sogar meinen Namen vergessen habe. Alles, was ich weiß, ist: Ich muss die Welt retten.

Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (ich solle in ihr Gästebuch schreiben), unterschreibe ich dann einen Knebelvertrag, der mich zu ihrem Lakaien macht. Feste, so heißt sie, möchte nun, dass wir erstmal all ihre Schulden abarbeiten. Damit beginnen die ersten Quests.

Doch abseits einiger Balance-Anpassungen und den Texten gibt es erstmal keinen Unterschied zwischen der japanischen und der westlichen Version, der mir aufgefallen ist. Allerdings gibt es einige Kleinigkeiten, wie mir später auch Mike Zadorojny verriet.

Hier verlinke ich euch noch mal meinen Anspielbericht der japanischen Version:

Mehr zum Thema
Ich habe Blue Protocol gespielt und sage: Das wird das beste MMORPG der letzten 9 Jahre
von Alexander Leitsch

Verzögerung vom Release, die neue Klasse und die Beta

Zuerst wollte ich von Mike wissen, wieso es überhaupt zu einer Verzögerung beim Release kommt. Dieser war eigentlich für die zweite Hälfte von 2023 geplant, wurde nun aber auf 2024 verschoben. Genauere Details oder ein konkretes Datum gibt es noch nicht.

Mike erklärt, dass dies an verschiedenen Gründen liege:

  • Es gab in Japan einige Anpassungen zwischen dem Netzwerk-Test im März und dem Release im Juni, die erstmal in die westliche Version einfließen mussten.
  • Die Lokalisierung nimmt einen großen Teil der Zeit ein.
  • Es gibt auch juristische Dinge, die abgeklärt werden müssen, damit das Spiel in allen Regionen mit einem T-Rating (also für Teens ab 13 Jahren) versehen werden kann. Hier gab es bereits den Vorwurf der Zensur, weil ein Mädchen im Westen Hosen statt eines kurzen Rockes trägt.

Unklar ist außerdem, welche Version des Spiels wir zu Release bekommen. Daran arbeite man derzeit im Hintergrund. Das Ziel sei es, den Spielern möglichst viel vom aktuellen Content zu bieten. Ob aber schon die Inhalte der ersten Patches – etwa die neue Klasse Blitz Lancer, die in Japan im August erscheint – mit dabei sein werden, wird erst später bekannt gegeben.

Fest steht aber, dass wir zum Release nur englische und japanische Voice-Over haben werden. Die Texte sollen zwar auch auf Deutsch übersetzt werden, aber an einer Audio-Version wird derzeit nicht gearbeitet. Es ist aber theoretisch möglich, dass eine solche Version nach dem Release nachgereicht wird, meinte Mike.

Die wichtigste Frage nach dem Beta-Test konnte Mike jedoch nicht konkret beantworten:

Aktuell arbeiten wir an einer internen Version, die auch für die Presse freigegeben wird. Danach gehen wir dann geradewegs in Richtung Closed Beta. Dann verraten wir auch weitere Details rund um die Serverstruktur.

Ebenfalls keine Antwort gab es auf die Frage, ob die Konsolen- und die PC-Version gleichzeitig oder versetzt erscheinen.

Was kommt fürs Endgame?

In Japan haben einige Spieler schon recht schnell das Endgame von Blue Protocol erreicht. Ein Reddit-Nutzer erklärte etwa, warum das Spiel nach weniger als 3 Wochen schon langweilig sei.

Hierauf antwortete Mike, dass bereits an neuen Endgame-Inhalten gearbeitet wird. Bandai Namco plane den Release von monatlichen Updates sowie einem großen Patch pro Quartal. Damit sollen neue Dungeons, Gebiete oder eben neue Klassen ins Spiel kommen.

Blue Protocol sei außerdem ein Free2Play-Spiel. Man könne jederzeit gehen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren, wenn wieder ein neues Update veröffentlicht wurde.

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Blue Protocol stellt im Trailer den Charakter-Editor vor

Änderungen am Shop für die westliche Version

Der Shop in Japan bekommt von einigen Spielern Kritik. Schon im Dezember 2022, bei der Ankündigung des Spiels, hatte uns Mike verraten, dass es Anpassungen für den Shop im Westen geben wird. Nun wurde er etwas konkreter:

  • Die Philosophie von Amazon ist “Fun und Fair” – Spieler sollen nie das Gefühl haben, etwas kaufen zu müssen, um das Spiel genießen zu können. Alles soll rein optional sein.
  • Die grundlegende Shop-Struktur wird beibehalten, darunter Skins, die nur über Gacha-Mechaniken erhältlich sind. Allerdings gibt es hier eine Anpassung: Wer nach X Versuchen nicht das besondere Item bekommen hat, bekommt es beim Nächsten garantiert.
  • Inhalte wie der Season-Pass und der Shop mit den Blue Protocol Points bleiben ebenfalls erhalten.

Die ganz konkreten Inhalte wollen die Entwickler nochmal gezielt in der Zukunft vorstellen.

Fazit: Spannendes Spiel, aber langsamer Fortschritt und keine deutsche Lokalisierung

Das Event in München richtete sich vorwiegend an Webseiten und Journalisten, die noch nicht so tief in Blue Protocol drin sind. Sie konnten ihre ersten Schritte im Spiel machen, das Kampfsystem kennenlernen und erste Fragen an Mike Zadorojny stellen. Wer jedoch ganz tief im Spiel drin ist, wird nur wenige neue Informationen gewonnen haben.

An Blue Protocol begeistert mich weiterhin vor allem das Kampfsystem, das zwar im Endeffekt nur 7 aktive Fähigkeiten bietet, aber dafür andere Funktionen mitbringt, etwa einen Angriff aus der Luft heraus. Dazu fühlen sich die Ausweichrolle und die Animationen einfach unheimlich gut an.

Etwas enttäuscht hat mich, dass wir keine deutschen Voice-Over bekommen. Das macht für mich auch einen beachtlichen Teil der Immersion aus, etwa bei Guild Wars 2 oder ESO. Von Amazon habe ich mir erhofft, hier mit den großen MMORPGs mithalten zu wollen.

Generell hat man das Gefühl, dass in den vergangenen 8 Monaten – seit der Ankündigung im Dezember 2022 – recht wenig passiert ist. Ich hoffe aber, dass dieser Test nun der Auftakt zu einer Informationskampagne war.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte auf MeinMMO

Arnold Schwarzenegger wollte mit Terminator 2 seinen Rivalen übertrumpfen – Wurde jedoch vom Regisseur aufgehalten

Arnold Schwarzenegger wollte mit Terminator 2 seinen Erzrivalen Sylvester Stallone übertreffen. Jedoch hatte der Regisseur einen anderen Plan für den Film.

Terminator 2 zählt für viele Kinofans zu den besten Filmen des gesamten Sci-Fi-Genres. Er war auch der Gewinner einer Umfrage hier auf MeinMMO als bester Film, den Arnold Schwarzenegger gemacht hat.

Doch der Schauspieler wollte den Film eigentlich viel brutaler haben, wie er bei einer Panel-Diskussion am 28. Juni 2023 beim Academy Museum of Motion Pictures verriet.

Hier seht ihr einen Trailer zu Terminator 2:

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Trailer zum Sci-Fi-Klassiker „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ mit Arnold Schwarzenegger

Ich musste Stallone übertrumpfen

In dem Film von 1991 schlüpfte Arnold Schwarzenegger erneut in seine Kult-Rolle des Terminators und muss dieses Mal den zukünftigen Anführer des menschlichen Widerstandes, John Connor, vor einer anderen mörderischen Maschine beschützen.

Hinter dem großen Erfolg von Terminator 2 sah der Schauspieler vor allem eine Person: James Cameron, der Drehbuchautor und Regisseur des Films.

In diesem YouTube-Video könnt ihr selbst sehen, was Arnold Schwarzenegger über Terminator 2 erzählte. Springt dazu zu 1:06:45:

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Von ihm kam auch die Idee, dass Arnold Schwarzenegger dieses Mal nicht mehr als Bösewicht, sondern als gute Maschine“ auftritt. Doch der Schauspieler war zunächst skeptisch, als Cameron ihm sagte: „Ich will einen guten Terminator aus dir machen.“ „Was meinst du mit einem guten Terminator?“, fragte der Schauspieler irritiert.

Denn eigentlich hatte Arnold Schwarzenegger ganz andere Pläne für seine Filmfigur:

Im ersten [Film] habe ich 68 Menschen getötet. In der zweiten muss ich 150 töten. Wir gehen hoch! Schneiden ihnen die Kehle durch, schießen mit einer Kanone auf sie und überfahren sie mit einem Auto.’

Ich musste Stallone übertrumpfen. Denk daran, dass meine ganze Mission darin besteht, die Nummer eins zu sein, was die Anzahl der getöteten Menschen auf der Leinwand angeht.

Arnold Schwarzenegger via YouTube

Denn damals waren die beiden Action-Schauspieler Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger Erzrivalen, die sich eine Art Wettkampf um die besten Projekte lieferten. Doch damit nicht genug. Es ging auch darum, wer in seinen Filmen die größeren Waffen trägt und wer mehr Menschen tötet.

James Cameron bleib bei seiner ursprünglichen Idee und stoppte den Schauspieler: „Arnold, hör auf. Du bist ein richtig kranker Typ. Ich werde dafür sorgen, dass du in Terminator 2 nicht einen einzigen Menschen tötest.“

Das gefielt dem Schauspieler so gar nicht. Er kommentierte: „Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe. Wie kann das ein Terminator 2 sein, ohne dass ich jemanden umbringe? Werf wenigstens ein paar symbolische Leichen in den Film.“

Und auch was einen ikonischen Satz des Terminators angeht, waren sich Schauspieler und Regisseur uneinig:

Arnold Schwarzenegger wollte einen berühmten Satz aus Terminator eigentlich gar nicht sagen

„Ich habe euch enttäuscht“ – xQc ergibt sich deutschem Twitch-Streamer beim großen Pixel-Kampf auf Reddit und schlägt Bündnis vor

Der deutsche Twitch-Streamer Kevin „Papaplatte“ Teller (27) verdoppelt seine Zuschauerzahlen dank des weltweiten r/Place-Events und verbündete sich mit dem weltbekannten Streamer Félix „xQc“ Lengyel (25). Wie es zu dieser Wendung kam, erzählt euch MeinMMO.

Was ist r/Place und wie entstand es? Dieses außergewöhnliche Phänomen entstand im April 2017 auf der Social-Media-Plattform Reddit und hatte erstmals eine Laufdauer von 4 Tagen. Die Idee hinter r/Place auf Reddit war denkbar einfach, aber die Auswirkungen sollten unzählige Nutzer in den Bann ziehen.

Reddit-Nutzer erhielten die Möglichkeit, an einem riesigen Gemeinschaftsexperiment teilzunehmen und zusammen an einer riesigen digitalen Leinwand zu arbeiten und pixelweise Bilder zu malen.

Die Leinwand hatte eine Größe von 1.000 × 1.000 Pixeln und wurde in Echtzeit von einer unbegrenzten Anzahl von Benutzern bearbeitet. Jeder Reddit-User durfte dabei alle fünf Minuten ein Pixel platzieren.

Was anfänglich als unschuldiges Zusammenfügen bunter Pixel begann, verwandelte sich schnell in eine globale Kollaboration und einen epischen Wettstreit. Reddit-User bildeten Allianzen, schlossen Bündnisse und kämpften verbissen um ihre Kreationen.

Viele Streamer nutzten genau dieses Event, um ihre Communitys gegeneinander antreten zu lassen, sich mit anderen Streamer-Kollegen zu verbünden und ihren Zuschauern einen einzigartigen Wettbewerb zu zeigen.

Dieses Jahr ging r/Place in die dritte Runde und startete am 20. Juli 2023. Dort kam es zum Wettstreit zwischen dem deutschen Streamer Papaplatte und xQc, der lange die unangefochtene Nummer 1 auf Twitch war.

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Vom Overwatch-Profi zur Nummer 1 auf Twitch zu 100 Millionen $ – Wer ist xQc?

Papaplatte bricht eigene Zuschauerrekorde

Was hat Papaplatte mit r/Place zu tun? Inmitten von diesem kreativen Chaos fand der bekannte deutsche Twitch-Streamer Papaplatte, eine einzigartige Gelegenheit, um sein Publikum zu erweitern. Geschickt nutzte er r/Place als Bühne, um die Aufmerksamkeit auf seinen Twitch-Kanal zu lenken.

Durch spannendes Entertainment und die Unterstützung seiner treuen Community gelang es Papaplatte, seine Zuschauerzahlen mehr als zu verdoppeln. Er verteidigte mit seinen Fans viele Kunstwerke deutscher Streamer, aber auch die Pride-Flagge und andere Pixelwerke nahm er in seine Obhut und beschützte sie.

Im vergangenen Monat erreichte Papaplatte durchschnittlich 17.250 Zuschauer (via sullygnome). Doch in einem spektakulären Stream am 24. Juli 2023 zog er die Aufmerksamkeit von über 100.000 Zuschauern auf sich und stellte einen neuen persönlichen Zuschauerrekord auf.

Damit rutscht der deutsche Streamer auf Platz 1 in den deutschen Twitch-Charts und landete auf dem 4. Platz der meistgesehenen Streamer weltweit (via sullygnome).

Papaplatte vs. xQc – Ein epischer Wettkampf

Wie verlief der Wettstreit zwischen Papaplatte und xQc? Das rasante Wachstum von Papaplatte auf Twitch blieb auch dem weltweit bekannten Streamer xQc nicht verborgen. Als xQc andere Twitch-Streamer in r/Place angriff, entschied sich Papaplatte, seine Mitstreiter zu verteidigen. Dies führte zu einer Rivalität zwischen den beiden, die einige spannende Stunden mit sich brachte.

xQc fragte nach den Streamernamen und Koordinaten des mysteriösen Beschützers, um es anzugreifen. Es dauerte nicht lange, bis er den aufgebauten Drachen von Papaplatte attackierte. Dies führte zu einer Rivalität zwischen den beiden, die einige spannende Stunden mit sich brachte.

Doch trotz des weltweiten Ruhms von xQc und seiner riesigen Follower-Zahl von fast 12 Millionen Follower auf Twitch musste er letztendlich gegen Papaplatte und seine engagierte Community kapitulieren. „Ich war sicher, ich würde es schaffen. Chat, ich habe euch enttäuscht! Es tut mir leid! Wir schaffen es nicht“, sagte xQc in seinem Stream zu seiner Fangemeinde.

Die Kapitulation von xQc haben wir euch hier eingebunden:

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Wie kam es zum Bündnis? xQc erkannte das beeindruckende Potenzial des deutschen Streamers und seiner Community. Er schlug Papaplatte unerwartet ein Bündnis vor. Zusammen mit ihren Communitys entschieden sich Papaplatte und xQc, ihre künstlerischen Talente zu vereinen.

Gemeinsam schufen sie ein spektakuläres Pixelwerk über der türkischen Flagge – eine Unterwasserwelt voller bekannter Figuren aus SpongeBob. Der einstige Stern wurde zu Patrick Star und bald gesellten sich auch SpongeBob, Sandy, Thaddäus und viele weitere Unterwasserbewohner dazu.

Warum hat der Bündnis-Vertrag Fragen aufgeworfen? Als symbolische Geste des Friedens sandte xQc Papaplatte einen Vertrag, in dem festgelegt wurde, dass der deutsche Streamer die Pixelwerke von xQc nicht mehr angreifen dürfte. Doch hier kam es zu einer kuriosen Wendung: Statt mit seinem echten Namen unterschrieb Papaplatte den Vertrag mit dem Namen seines Streamer-Kollegen Rumathra, also „Wieland Welte“.

Die Unterzeichnung warf einige Fragen auf, aber beide Streamer spielten es als Scherz herunter und betonten die Einigkeit und den Respekt, den sie füreinander und für ihre Communitys empfanden.

Die epische Auseinandersetzung gegen xQc zeigte, dass wahre Stärke nicht immer durch Zahlen allein gemessen wird, sondern auch durch die Loyalität und das Engagement einer engagierten Community.

Deutscher Twitch-Streamer erzählt stolz ein Sex-Abenteuer – Aber Schauspielerin blamiert ihn lächelnd

Twitch-Streamer wird zu einem nervigen Charakter in Baldur’s Gate 3: „Ihr könnt ihn töten, aber er hört nicht auf zu reden“

Ben “CohhCarnage” Cassell ist ein bekannter Twitch-Streamer, der viele unterschiedliche Games präsentiert. Nun wurde ihm eine große Ehre zuteil, denn er durfte einen Charakter in Baldur’s Gate 3 synchronisieren. Dieser soll jedoch sehr nervig sein und weiter labern, auch wenn ihr in umbringt.

Was ist das für ein Charakter? Der Streamer spricht den Charakter Naaber und teilte in einem Tweet mit, wie froh und stolz er auf diesen Charakter ist. Allerdings könnte der blonde Mann den Spielern ordentlich auf die Nerven gehen, wie die Entwickler in einem kurzen Videoclip verrieten.

Chrystal Ding, Writing Lead bei Baldur’s Gate 3, erklärt dazu:

Es gibt einen Charakter, der absichtlich unglaublich nervig geschrieben ist. Und Leute, die die Originalspiele gespielt haben, werden die Zeilen, aus denen er stammt, sicher wiedererkennen. Sobald man ihn trifft, fängt er an, einen zu verfolgen. Ständig belästigt er dich und du kannst versuchen, ihm zu sagen, dass er die Klappe halten soll, aber er tut es einfach nicht!

Weiter führt Ding aus: Zwar können die Spieler Naaber in einen Fluss schubsen – so wie sie es mit CohhCarnage in der realen Welt auch machen könnten – aber selbst dann kommt er immer wieder zu euch zurück. Sogar nach seinem Tod kann seine Leiche noch weiter quatschen. Das könnte ihn zum nervigsten Charakter aller Zeiten machen.

Hier im Tweet könnt ihr euch die Aussagen der Entwickler und erste Zitate von Naaber anhören:

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Wer ist CohhCarnage? Ben Cassell ist 39 Jahre alt und bereits seit 2013 als Streamer aktiv. Er machte Schlagzeilen damit, 2.000 Tage am Stück online gewesen zu sein. Dann jedoch nahm er sich eine kleine Pause. Allerdings ist er auch jetzt noch fast täglich online. Er hat rund 1,5 Millionen Follower, was ihm Platz 250 im Ranking auf Twitch einbringt. Im Schnitt schauen ihm rund 9.000 Leute gleichzeitig zu (via Sullygnome).

“Oh Gott, er ist wie der Verehrer aus Oblivion”

Wie reagieren Fans und andere Streamer darauf? Naaber sorgt im Internet für viele lustige Reaktionen. Der Charakter erinnert viele sofort an den Verehrer aus The Elder Scrolls: Oblivion. Das war auch die erste Reaktion von DansGaming, einem weiteren Twitch-Streamer.

Doch eigentlich folgen die Entwickler von Larian Studios nur ihren eigenen Vorbildern. Schon in Baldur’s Gate 1 gab es den NPC Noober, der euch mit seinem Gequassel ständig auf die Nerven ging. Im zweiten Teil folgte dann Neeber, der ständig davon erzählte, wie nervig andere ihn finden.

In beiden Teilen gab es übrigens Belohnungen dafür, wenn ihr den Charakteren nur lange genug zugehört habt. Vielleicht gibt es so etwas in Baldur’s Gate 3 wieder!

Kommt der Charakter überall gut an? Nein, einige Nutzer auf Twitter finden, dass solche Charaktere nicht wirklich ins Spiel passen. Sie stören nur die Spielwelt und die Immersion.

Allerdings bekommt Naaber insgesamt mehr Zuspruch. In den Kommentaren bei unseren Kollegen von der GameStar schreibt Chabneruk etwa: “Kann es überhaupt ein richtiges Rollenspiel sein, wenn die Entwickler einem nicht irgendwo absichtlich auf den Sack gehen? Oblivion, Gothic, Baldur’s Gate… Das ist doch praktisch ein Qualitätssiegel.”

Was haltet ihr von solch absichtlich nervigen Charakteren? Braucht es das wirklich oder sollten die Entwickler sich sowas lieber schenken?

In Baldur’s Gate 3 werdet ihr übrigens ziemlich viel zu tun haben, wenn ihr jedes Ende erleben möchtet: 17.000 alternative Enden: Neues Rollenspiel-Epos auf Steam möchte offenbar „Wiederspielbarkeit“ neu definieren

Hüter entdeckt kuriose „Funktion“ in Destiny 2, springt höher als erlaubt, kann endlos in der Luft bleiben

In der Welt von Destiny 2 haben zwei Warlocks jetzt eine faszinierende Entdeckung gemacht. Während der eine Hüter in atemberaubenden Höhen spielt und scheinbar endlos in der Luft schweben kann, ist sein Teamkollege trotz gleicher Einstellungen nicht in der Lage, dies zu reproduzieren. MeinMMO erklärt, warum der Preis für diesen „Überflieger“-Vorteil jedoch in zweierlei Hinsicht hoch ist.

Was haben die beiden Spieler Kurioses entdeckt? Dem Hüter Riskruner und seinem Mitspieler sind beim Zocken von Destiny 2 merkwürdige Unterschiede aufgefallen. Beide spielten als Klasse den Warlock und stellten dabei fest, dass sie ein komplett anderes Sprungverhalten haben.

  • Der eine Spieler konnte mit seinem Warlock nach einem Doppelsprung fast schwerelos in der Luft verharren und scheinbar endlos schweben, ohne dabei an Höhe zu verlieren.
  • Der andere Spieler schaffte dies mit seinem Warlock nicht einmal ansatzweise und sank nach einem kurzen Aufschwung gleich wieder zu Boden.

Neugierig untersuchten sie den Unterschied. Zuerst nahmen sie an, es sei ein Problem mit dem allgemeinen Sprungtiming. Dann stellten sie jedoch schnell fest, dass es an ihren unterschiedlichen FPS-Einstellungen, also der Bildrate, lag.

In diesem Video auf YouTube trifft die beiden Warlocks die FPS-Erkenntnis und offenbart den faszinierenden Unterschied beim Springen:

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So wirkt sich der Bildraten-Unterschied aus: Die entscheidende Gemeinsamkeit für diese neue „Funktion“ in Destiny 2 scheint also die Framerate zu sein.

  • Spieler, die Destiny 2 mit höheren FPS zwischen 240 und 140 spielen, können von diesem Vorteil profitieren, während Spieler mit niedrigeren 30 FPS benachteiligt sind und offensichtlich nicht die gleichen Flugfähigkeiten erreichen können.
Was versteht man unter dem Begriff „FPS“?

FPS steht für „Frames per seconds“ also ‚Bilder pro Sekunde‘. Der FPS-Wert gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde auf einem Bildschirm erscheinen und demnach, wie flüssig das Bild läuft. Häufig ist auch von der „Framerate“ (Bildrate) die Rede. Es hängt also von eurer Hardware ab, ob ihr ein Game flüssig zocken könnt oder nicht. Im Gaming-Bereich ist es oft entscheidend, eine hohe FPS-Anzahl zu erreichen.

Auch wir haben das getestet und konnten die Ergebnisse bestätigen: Je höher die Framerate, desto besser lässt sich der Warlock mit dem Schubgleiten steuern. Es spielt sich fast wie eine komplett andere Klasse, wenn es darum geht, sich schnell zu bewegen und bietet viel mehr Mobilitätsoptionen.

Mit etwas Übung ist sogar ein Dreifachsprung möglich, wenn man es schafft, das Ende des Gleitens durch einen erneuten Sprung zu erzwingen.

Und sogar das „Scroll-Skaten“ in Destiny 2 profitiert davon. Eine Option die Spieler schon länger beim Warlock oder auch beim Titan nutzen, um besonders schnell von A nach B zu kommen, beispielsweise im PvP.

Fallen die FPS jedoch unter 60 wird dieses Movement nahezu unmöglich. Da nutzt dann auch die Warlock-exklusive Fähigkeit „Hitzewelle“ nichts mehr, die es eigentlich jedem Hüter ermöglichen soll, in der Luft zu bleiben, nachdem er seine Granate „gefuttert“ hat.

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Spieler finden den FPS-Vorteil unfair – Ist „Pay-to-Win“

Mehr FPS haben in Destiny 2 Vorteile: Diese neue Entdeckung hat die FPS-Diskussion zu Destiny 2 in der Community wieder entfacht. Für viele Spieler stellte sich nach dem Anschauen des Videos die Frage nach der Spielbalance und Fairness. Denn dass die Framerate in Destiny 2 einen Einfluss auf das Gameplay haben kann, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt.

Der entdeckte Vorteil wird von Riskruner daher als „Pay-to-Win“ deklariert, weil er einen hohen Preis hat:

[…] Wenn du einen Computer kaufst, der in der Lage ist, konsistent viel höhere Frameraten zu erreichen, hast du die Möglichkeit, während des gesamten Flugs in der Luft zu bleiben. […] Im PvP könnte dies bedeuten, dass du sozusagen einen Sniper-Hochstand hast, was bedeutet Du bezahlst für einen kleinen Vorteil, auf den manche keinen Zugriff haben, da sie durch einen hohen Preis beschränkt ist, zum Beispiel einen leistungsstarken Computer und einen 144-240Hz Monitor. […]

kommentiert er unter seinem Beitrag im Reddit

Ja, insbesondere die Mobilitätsoption verschafft Spielern im PvP einen Vorteil, da man Gegner aus der Höhe angreifen kann und gleichzeitig schwerer getroffen wird. Ob sich daraus jedoch eine Pay-2-Win-Option für Destiny 2 ableiten lässt, ist fraglich.

Das sind die Nachteile von hohen FPS-Einstellungen: Auch sollte man noch erwähnen, dass mehr FPS nicht nur Vorteile in Destiny 2 mit sich bringen. Denn man hat je nach Situation auch schwerwiegende Schadens-Nachteile, wenn die Hardware zu gut ist.

Während im PvP höhere FPS durchaus besser sind, bedeuten es im PvE an manchem Stellen in Destiny 2, dass man sofort draufgeht und nicht immer weiß warum.

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von Britta ♤ BeAngel

Spieler, die auf der Konsole spielen, sind also anscheinend bei der PS4-Version mit 30 FPS leistungsfähiger als bei der PS5-Version, bei der bis zu 120 FPS möglich sind.

Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei nur um Tests von Spielern handelt und es keine offiziellen Aussagen von Bungie dazu gibt. Bestätigt und behoben wurde bisher nur ein FPS-Bug in Destiny 2, und zwar das Problem mit den Kabal-Kanonen auf Neomuna, die Spieler mit einem Schuss aus dem Leben fegten.

Dennoch kommentiert der Spieler IneptlySocial amüsiert:

Auf der anderen Seite ist dein Kumpel [mit 30 FPS] im PvE buchstäblich ein Panzer, während deine Rüstung [mit 240 FPS] aus Pappmaché besteht.

kommentiert IneptlySocial

Die Zukunft dieser unerwarteten “Funktion” in Destiny 2 bleibt daher ungewiss. Die Fähigkeit, damit die Lufthoheit zu übernehmen hat schließlich ihre Vor- und Nachteile. Dennoch lohnt es sich, wenn man die Möglichkeit dazu hat, seine FPS je nach Situation anzupassen. Entweder um weniger Schaden zu bekommen oder um seine Gegner im PvP mit beeindruckenden Überflieger-Fähigkeiten aus der Luft fertig zu machen.


Was haltet ihr von „käuflichen Bewegungsvorteilen“ für Warlocks in Destiny 2? Seht ihr den fairen Wettbewerb dadurch beeinträchtigt? Oder nutzt ihr dieses Wissen über die FPS in Destiny 2 bereits selbst aus? Dann hinterlasst uns gerne einen Kommentar. Gerne könnt ihr uns auch schreiben, mit wie viel FPS ihr Bungies Loot-Shooter in der Regel zockt.

Probleme mit der Bildrate in Spielen sind keine Seltenheit. Spiele, wie Fallout 76, haben jedoch ihr Bildraten-Problem bereits erfolgreich beseitigt.

Fallout 76: Bethesda behebt endlich 10 Jahre altes FPS-Problem

Quelle(n):
  1. Reddit

Steam: Dr Disrespect behauptet, jemand habe eine absurde Summe für sein Messer in CS:GO geboten, erntet Spott

Der Streamer Dr Disrespect hat kürzlich ein Messer und Counter-Strike: Global Offensive gezogen. Jetzt erntet er Spott in den sozialen Netzwerken, weil er behauptet, jemand habe ihm 100.000 $ für das Messer geboten.

Was ist das für ein Messer? Der US-amerikanische Streamer Dr. Disrespect hat nach hunderten geöffneten Lootboxen ein Messer in CS:GO gezogen, genauer gesagt ein “M9 Bayonet Doppler Sapphire”. Für Skin-Enthusiasten und Sammler ist das Messer gerne einen fünfstelligen Betrag wert.

Der Streamer freute sich besonders über seinen glücklichen Fund und posaunte lauthals: „Es wird immer mein Lieblingsspiel sein! Ich liebe Counter-Strike! Ja! (via Twitter)“

Was ist das für ein Angebot? Einige Tage nachdem Dr Disrespect das Messer zog, richtete er sich mit einem neuen Post an seine Community und schrieb, er habe ein Angebot über 100.000 $ für das Messer erhalten.

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Außerdem ergänzte der Streamer die Aufforderung: „Ihr könnt das besser (engl.: You can do better)“, was so viel heißen soll wie „da geht noch mehr“.

Der Tweet wurde innerhalb von 2 Tagen knapp 6,7 Millionen Mal angezeigt (Stand: 25. Juli 2023).

Counter-Strike: Global Offensive erhält mit Counter-Strike 2 noch im Sommer 2023 einen Nachfolger. Im Video seht ihr die wichtigsten Änderungen in der Übersicht:

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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video

Streamer erntet Spott

Wie reagiert die Community des Streamers? Die spottet über den Streamer und macht sich über die angebliche Höhe des Angebots lustig. Viele Nutzer stellten infrage, wer so viel Geld für einen digitalen Inhalt oder einen Gegenstand in einem Videospiel ausgibt (via Twitter).

Andere User posteten ähnliche Memes und Scherze, die auch unter NFT-Diskussionen zu finden sind. Es gibt beispielsweise einige Kommentare, die einen Screenshot des Messers teilten und schrieben, dass sie es jetzt ebenfalls haben (via Twitter).

Der Skin-Enthusiast “zipeL” setzte dem Thema sogar noch die Krone auf und stellte die Echtheit des Angebots infrage, da das Messer laut ihm viel weniger wert sei. Das letzte Mal, als er den Preis für ein solches Messer gecheckt habe, soll dieser nicht bei 100.000 $, sondern „nur“ bei um die 14.500 $ gelegen haben (via Twitter).

Dazu gab es jedoch den Einwand, dass es ein Angebot sei und Leute auch Preise oberhalb des eigentlich Marktwertes bezahlen können (via Twitter). Demnach könne es eine Rolle für Fans des Streamers spielen, dass es das erste Messer sei, dass der Dr Disrespect je gezogen hat.

Was hat es mit den Skins und Messern in CS:GO auf sich? Manche Skins und Messer haben in Counter-Strike: Global Offensive einen hohen Wert. Viele Spieler geben bedenkliche Summen aus, um Kisten in dem Taktikshooter zu öffnen und mit viel Glück einen wertvollen Inhalt zu ziehen.

Auch deutsche Streamer wie MontanaBlack investieren viel Geld in CS:GO-Kisten.

Wieso ist das bedenklich? Das Öffnen von Lootboxen in CS:GO wird kritisch betrachtet, da es Aspekte von Glücksspiel beinhaltet. So bekommen Spieler die Skins und Messer zufällig und hoffen beim Öffnen einer Kiste auf einen wertvollen Inhalt, der ihnen im Idealfall einen (hohen) Gewinn beschert.

Auch Streamer, die rigoros für viel Geld Kisten öffnen, stehen immer wieder in der Kritik. Er im Juli 2023 sorgte der US-Amerikaner Tyler „Ninja“ Blevins für Aufsehen, weil er CS:GO-Lootboxen auf einer Hochzeit öffnete.

Wie gering die Chance auf einen lohnenswerten Gewinn beim Öffnen der Lootboxen ist, veranschaulichte Anfang Juli 2023 auch der deutsche Streamer und Skin-Sammler ohnePixel, als dieser CS:GO-Kisten für rund 180.000 Euro öffnete, dann allerdings mit nur knapp 4.000 Euro aus dem Case-Opening herausging.

556.000 Menschen schauen zu, wie ein deutscher Twitch-Streamer für 120.000 € Nieten in CS:GO zieht

Diablo 4: „Inkompetente Idioten“ Spieler lassen absichtlich NPCs sterben, die um Hilfe flehen, um leichter an Loot zu kommen

Nicht jeder Spieler von Diablo 4 kann sich den dämonischen Einflüssen entziehen und man passt sich mit der Zeit den groben Gepflogenheiten Sanktuarios an. Bei manchen geht das so weit, dass sogar NPCs ihrem Schicksal überlassen werden, die nach Hilfe rufen. Aber für den Loot geht man dann doch vorbei.

Einige Quest im Action-RPG Diablo 4 kann man auch als Charaktertest sehen. Dazu zählt ein kleines Event, dem man gerne mal in Kellern oder Dungeons begegnet.

Drei Menschen finden sich hilflos inmitten von Monstern und Dämonen wieder. Wir, die glorreichen Helden, sollen ihnen dabei helfen, einen Angriff zu überstehen.

Doch einige Spieler sind so frustriert von dem Event, dass sie das wehrlose NPC-Trio ihrem Schicksal überlassen. Doch der Loot am Ende ist gut genug, um ihn später abzuholen.

Aktuell läuft Season 1 in Diablo 4. Einen Trailer dazu gibts hier:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

NPCs fallen um, wenn man sie nur ansieht

Was ist das Problem mit dem Event? Viele Spieler haben Probleme, die drei NPCs bei dem Angriff der Monster am Leben zu erhalten.

Für die „Meisterschaft“ muss mindestens ein NPC am Ende am Leben bleiben. Jeder übrig gebliebene NPC spuckt dann eine weitere handvoll Loot aus, was bei drei NPCs und einer Beutetruhe für das Event einen schönen Haufen Ausrüstung bedeutet.

Allerdings ist das Event nicht optimal gebalanced, möglicherweise sogar fehlerhaft.

Spieler berichten, dass die drei NPCs nach einem Treffer bereits am Boden liegen. Zudem verhalten sich die NPCs nicht so, als wollten sie ihr eigenes Leben retten – sie laufen in Bodeneffekte der Gegner, nehmen unnötigen Schaden, kassieren aus allen Richtungen.

Die Werte der NPCs scheinen zu variieren, das haben wir auch bei MeinMMO gemerkt. Während Kollege Benedict Grothaus schon seit dem Release darüber meckert, dass die NPCs immer sofort sterben, hatte ich fast nie Probleme, das Event zu schaffen.

Mehr zum Thema
Diablo 4 Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht
von Maik Schneider

„Teleport zum Verkaufen, komme zur Truhe wieder“

Was sagen Spieler dazu? Auf Reddit wird das Event aktuell diskutiert unter dem Titel: „Dieses ‚halte die inkompetenten Idioten am Leben‘-Minigame muss überarbeitet werden“ (via reddit.com).

Hier zeigt sich direkt, dass so einige Spieler ein Problem mit dem Event haben. Der Top-Kommentar stellt klar: „Ich habe das erst einmal als ‚Meisterschaft‘ hinbekommen. Fühlte sich an wie ein Lotteriegewinn.“

Doch die Abgründe zeigen sich erst tiefer im Thread.

User „xXxmilkdrinkerxXxx“ erzählt von seiner Taktik: „Ich mag es, das Event zu aktivieren, sie um Hilfe schreien zu lassen und dann wegzurennen.“ Das ist einer der Kommentare mit den meisten Upvotes im Thread.

„-SparksLinerHigh-“ ist da sogar noch ein kleines bisschen weiter: „Ich aktiviere das Event und nutze die Zeit für einen Teleport [in die Stadt] zum Verkaufen und komme dann zurück zur Truhe.“ Nach Ablauf der Event-Zeit muss man noch eine Ladung Viecher erledigen und bekommt dann eine Loot-Truhe als Belohnung.

Drei User sind direkt begeistert von der rücksichtslosen Idee und wollen sie selbst verwenden. Nur User „b_i_g__g_u_y“ hält mit einem „Du Monster“ dagegen. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung für Sanktuario.

Wie geht ihr mit dem Event um? Habt ihr auch Probleme oder überleben die drei NPCs bei euch regelmäßig? Haltet ihr das für einen Fehler im Spiel? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Mehr zu Heldentaten in Diablo 4 findet ihr hier: Profi strebt einzigartigen Erfolg an, verliert seinen Charakter kurz vorm Ziel, ohne überhaupt zu sterben

Quelle(n):
  1. Reddit

Spieler werfen Diablo 4 „dunkle Maschen“ mit dem Battle Pass vor, Blizzard reagiert prompt, behebt lästigen Fehler

Spieler mit einer Deluxe- oder Ultimate-Edition von Diablo 4 haben einen Battle Pass zum Spiel dazu bekommen. Durch eine Standard-Einstellung war es aber leicht, diesen versehentlich zu früh einzulösen. Das hat Blizzard nun behoben.

Was war das Problem?

Das ist die Änderung: Bis vor Kurzem war es vor allem auf PS5 und Xbox Series X|S noch so, dass euer Cursor beim Aufrufen vom Battle Pass direkt auf dem Button für die Premium-Aktivierung stand. Ohne weitere Abfrage konntet ihr dann mit einem Button direkt den Pass einlösen.

Das sorgte unter anderem auf Twitter für großen Ärger gegen Blizzard, zumal der Pass auch aufgerufen werden muss, um den Fortschritt der Reise zu prüfen. Community-Chef Adam Fletcher reagierte prompt und versprach einen Hotfix.

Stand 25. Juli sieht es so aus, als sei der Cursor standardmäßig nun auf der Reise, statt auf der Aktivierung des Premium-Battle-Pass.

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

„Eine einfache Bestätigung würde das beheben“

Auf Twitter haben etliche Nutzer die bisherige Variante kritisiert und sogar als Betrugsmasche tituliert. Der Diablo-Experte Rhykker etwa sprach von einem „Dark Pattern“, einem Design, das Nutzer gezielt zu etwas verleiten soll.

Rhykker schlug auch vor, dass es schon reichen würde, schlicht ein Bestätigungs-Pop-Up einzubauen. Statt den Pass durch den Button direkt zu aktivieren, müsse man noch einmal auf „Ja“ drücken, damit hätte sich die Sache erledigt.

Die aktuelle Lösung ist offenbar nur eine Übergangslösung, wie Fletcher in seiner Antwort mitteilt. In den kommenden Tagen stünden mehrere Hotfixes und Patches an, die vor allem Probleme angehen sollen. Genauere Infos dazu gibt es noch nicht.

Der Battle Pass selbst ist schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Obwohl schon im Vorfeld gesagt wurde, dass ihr nur wenig Premium-Währung wieder zurück bekommt, scheinen die Platin-Belohnungen einige zu stören:

Diablo 4: Spieler rechnet aus, warum 666 Platin im Battle Pass die schlechteste Menge ist

Ein YouTuber will einen lebensgroßen Klon von sich selbst erschaffen, scheitert gleich zweimal fürchterlich

Ein YouTuber wollte mit einem 3D-Drucker ein lebensgroßes Modell von sich selbst erschaffen. Doch er scheiterte gleich mehrfach.

Der YouTuber Ivan Miranda nahm seinen riesigen 3D-Drucker und beschloss, ein lebensgroßes Modell von sich selbst zu machen. Einen entsprechend großen 3D-Drucker musste er dafür bauen.

Insgesamt benötigte er 108 Druckstunden und scheiterte gleich zweimal ziemlich krachend. Er selbst spricht von zwei „katastrophalen“ Ausfällen. Das rund 20 Minuten lange (englische) Video könnt ihr euch auf YouTube ansehen:

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Riesiger 3D-Drucker birgt einige Herausforderungen

Wer schon einmal mit einem 3D-Drucker gearbeitet hat, weiß, dass man einige Vorbereitungen treffen muss. Und ein kleiner 3D-Drucker, wie ihr ihn auf Amazon kaufen könnt, reichte für diese Zwecke nicht.

Der YouTuber entwickelte daher selbst einen 3D-Drucker mit einem massiven Druckrahmen und einem Druckbett. Die Hitze des Druckbetts trägt dazu bei, dass die Materialien während des Druckvorgangs zusammenkleben. Er löste dieses Problem, indem er handelsübliche Fußbodenheizkabel verwendete.

Die gesamte Aktion dauerte 108 Stunden, das rechnet aber Probleme, Unterbrechungen und Fehlschläge mit ein. Der letzte und schließlich erfolgreiche Druck dauerte 76 Stunden.

Sein Endergebnis ist eine große, rote Figur aus rotem PLA (Polylactide). PLA ist eines der am häufigsten genutzten Materialien im 3D-Druckbereich. Der YouTuber hat im FDM-Verfahren gearbeitet. Das ist ein Schichtverfahren, wo dutzende Kunststoffschichten übereinander „gestapelt“ werden.

Der Kunststoffklon besteht am Ende aus 4.375 Schichten.

Kann man das nachmachen? Ja, wenn ihr große Lust auf einen eigenen Klon habt, dann könnt ihr die Designdateien des YouTubers für rund 30 US-Dollar (25 Euro) kaufen. Bedenkt jedoch, dass ihr euch auch so einen großen 3D-Drucker bauen müsstet, welcher nicht gerade günstig ist.

Mit 3D-Druckern lassen sich übrigens auch sinnvollere Dinge herstellen, die das Leben eines Nutzers verbessern können. So hat ein Team eine spezielle Hand für einen 15-Jährigen entwickelt und das ist für ihn eine enorme Verbesserung:

15-Jähriger bekommt Roboterhand aus 3D-Drucker, die wirklich funktioniert – „Sie haben mein Leben verändert“

Quelle(n):
  1. tomshardware.com

Steam: Neues Rollenspiel steckt voller Geheimnisse – Spieler will Rätsel durch intensives Warten lösen: „Hatte Angst, wegzugehen“

Heute, am 25. Juli, erscheint Remnant 2 auf Steam. Ein Spieler löste ein Rätsel in dem Rollenspiel durch geduldiges Warten und wurde dafür mit der besonderen Waffe „Meridian“ belohnt. Dabei war das eigentlich Zeitverschwendung.

Am 24. Juli zeigte ein Spieler auf Reddit, wie er an die besondere Waffe „Meridian“ gelangen konnte. Er wartete 90 Minuten lang in einem Raum, aber das wäre gar nicht notwendig gewesen.

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Wir haben Remnant 2 angespielt – Lohnt sich das Koop-Spiel?

„Das ist so eine Zeitverschwendung.“

Worauf wartete der Spieler? Am 24. Juli schreibt der Nutzer “Deiser” auf Reddit, dass er die „Meridian“ bekommen habe, nachdem er eineinhalb Stunden darauf gewartet hatte, dass sich ein Raum mit Wasser füllt. Dadurch konnte er über Holzplanken auf der Wasseroberfläche laufen und zu einer Plattform gelangen.

Auf der Plattform fand er eine Leiche und die Waffe „Meridian“ vor – ein Granatwerfer, der mit einem Mod zum Raketenwerfer gebaut werden kann (via Reddit).

Wie reagieren andere Spieler darauf? Der Nutzer Oghier schreibt: „Es füllt sich weiterhin, auch wenn du stirbst oder andere Gebiete in Lonsomm erkundest. Ich bin mindestens zwei Stunden lang herumgewandert […]. Als ich zurückkehrte, war der Raum mit Wasser gefüllt und ich konnte den Granatwerfer einsammeln.“ (via Reddit).

Der Nutzer feelin_fine_ schreibt: „Heilige Sch… Das ist so eine Zeitverschwendung.“ (via Reddit). Deiser antwortet: „Ich hatte zu viel Angst, das Gebiet zu verlassen und meine Zeit zu verschwenden.“

Wie kam er auf die Idee? An einem Ort in Remnant 2 entdeckte Deiser einen feindlichen Schleim, der ein Rohr verstopfte. Diesen hat der Spieler erschossen, woraufhin Wasser aus dem Rohr strömte und den Raum nach und nach füllte. Auf dem Wasser schwammen 2 Holzplanken.

Seine Idee sei gewesen, dass der Schleim sicherlich nicht einfach so an der Stelle platziert worden sei. Auch sei es kein Teil einer Quest in Remnant 2 gewesen. Als das Wasser aus dem Rohr lief, habe Deiser die Zeit gestoppt und letztendlich 90 Minuten lang gewartet.

Stattdessen hätte er aber auch die Welt erkunden, Bosse legen, Dungeons bewältigen oder, wie MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus versehentlich eine ganze Spezies auslöschen können:

Ich habe ein neues Koop-Spiel auf Steam vor Release gezockt und meinen ganzen freien Tag damit verbracht

„Schließ deine Augen“ – Fremder versucht, Twitch-Streamerin zu küssen, während sie mit Pokémon GO auf Sendung ist

Die Twitch-Streamerin “j0beats” ist mit Pokémon GO hauptsächlich draußen in der echten Welt unterwegs. Dabei kam es jetzt zu einer unangenehmen Begegnung mit einem Fremden.

Was war das für eine Situation? j0beats war mit ihren Zuschauern unterwegs und spielte Pokémon GO, als sie auf zwei ältere Herren traf, die bereits etwas angetrunken wirkten. Die Männer sprachen sie zunächst auf ihre Kamera an und tauchten dann selbst auf dem Bildschirm auf.

Was zunächst als harmloser Smalltalk begann, nahm jedoch schnell eine unangenehme Wendung.

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Twitch-Streamer bekommt Hass-Nachrichten, weil er Pokémon GO unterstützt

Wie verlief das Gespräch? j0beats unterhielt sich mit den Männern, welche sich als Glen und Barry aus Sheffield vorstellten, und versuchte, ihnen Pokémon zu erklären. Nachdem sie sich als Jo vorstellte, kommentierte einer der beiden, dass seine Frau ebenfalls so heißen würde.

Sein Begleiter schien bereits zu ahnen, in welche Richtung sich das Gespräch entwickeln wird und versuchte ihn mit einem “Lass es, Glen” zum Weitergehen zu bewegen. Dieser zeigte sich jedoch unbeeindruckt und sprach die Twitch-Streamerin auf ihre falschen Wimpern an.

Als j0beats seiner Bitte nachkam, die Augen zu schließen, damit er sich ihre Wimpern genauer anschauen könne, versuchte er jedoch, sie zu küssen. Die Twitch-Streamerin schaffte es gerade noch, auszuweichen und entfernte sich daraufhin schnell von den Männern.

Gegenüber ihren Zuschauern kommentiere sie den Vorfall: “Ein sexueller Übergriff live im Stream, okay, das fand ich nicht gut. Verdammt, das war knapp.” Den dazugehörigen Clip haben wir euch hier eingebunden:

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j0beats ließ sich von der Begegnung jedoch nicht einschüchtern und zieht weiterhin regelmäßig mit ihren Zuschauern los, um Pokémon zu fangen.

Das Besondere an Streams zu Pokémon GO ist, dass hier im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen nicht in abgedunkelten Streaming-Zimmern gezockt wird, sondern draußen, im „echten Leben“.

Die unvorhersehbaren Begegnungen mit fremden Menschen machen oft den Reiz dieser IRL-Streams aus, führen aber immer wieder auch zu unangenehmen Situationen:

Deutscher Twitch-Streamer will Paris zeigen, filmt den falschen Mann und muss plötzlich wegrennen

Quelle(n):
  1. Dexerto

Margot Robbie versucht seit Jahren, die Romanze zwischen Harley Quinn und Poison Ivy auf die Kinoleinwand zu bringen

Die Schauspielerin Margot Robbie, die Harley Quinn in mehreren Live-Action-Verfilmungen verkörpert, erzählte einmal in einem Interview, für welche DC-Romanze sie sich schon lange einsetzt.

Margot Robbie übernahm erstmals die Rolle der Superschurkin Harley Quinn im Film Suicide Squad (2016). Mit Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn (2020) bekam die Figur dann ihren eigenen Film, in sie sich mit anderen Superheldinnen zusammenschließt. In The Suicide Squad (2021) schlüpfte Margot Robbie zuletzt in ihre ikonische DC-Rolle.

In den Filmen wurde bisher nur die Beziehung zwischen ihr und dem Bösewicht Joker behandelt. Dabei versuchte die Schauspielerin schon seit Jahren ein anderes DC-Paar ins Kino zu bringen.

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Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn Trailer

„Ich habe mich seit Jahren dafür eingesetzt“

So erzählte Margot Robbie in einem Interview mit comicbook.com vom 5. Dezember 2022, dass sie schon lange darauf poche, die Romanze zwischen Harley Quinn und Superschurkin Poison Ivy auch endlich in einer Live-Action-Verfilmung zu integrieren:

Ich habe mich seit Jahren dafür eingesetzt. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich dafür eingesetzt habe. Ich will es auch.

Margot Robbie via comicbook.com

Auf die Nachfrage hin, wen sie sich in der Rolle von Poison Ivy vorstelle, antwortete sie: „Wenn ich ehrlich bin, stelle ich mir immer Poison Ivy aus den Comics vor. Ich stelle mir keine bestimmte Schauspielerin vor, die das macht, aber ja, das wäre so gut.“

Während in den Live-Action-Verfilmungen bisher nur die Beziehung zwischen Joker und Harley Quinn im Fokus stand, sind die beiden Schurkinnen bereits in mehreren DC-Comics ein Paar. Auch darüber sprach Margot Robbie schon einmal in einem Interview vom 28. November 2018:

Ja. Wenn du die Comics liest, weißt du, dass Poison Ivy und Harley eine intime Beziehung haben. In einigen Comics wird sie als Freundschaft dargestellt, in anderen Comics kann man sehen, dass sie tatsächlich als Paar sexuell werden.

Ich habe versucht, Poison Ivy in das Universum zu integrieren, denn die Beziehung zwischen Harley und Poison Ivy ist einer meiner Lieblingsaspekte in den Comics, also möchte ich das auf dem Bildschirm erkunden.

Margot Robbie via pridesource.com

Wenn ihr euch fragt, wie es nun nach The Suicide Squad mit der Figur Harley Quinn im DC-Film-Universum weitergeht, schaut hier bei unseren Kollegen von Moviepilot vorbei.

Nicht nur in den Comics, auch in der Animationsserie Harley Quinn von HBO Max werden Harley Quinn und Posion Ivy ein Paar, deren Beziehung und gemeinsames Leben in den darauffolgenden Staffeln im Fokus steht.

In Zukunft soll außerdem mit Gotham City Sirens eine neue Live-Action-Verfilmung rund um die DC-Schurkin, erneut mit Margot Robbie in der Rolle, an den Start gehen. In ihr verbündet sich Harley Quinn mit Poison Ivy und Catwoman.

Vielleicht erfüllt sich dann ja der langjährige Wunsch der Schauspielerin und die Beziehung der beiden Figuren wird endlich auch im Kino gezeigt.

Neue Serie mischt Harley Quinn mit Fantasy, zeigt ersten Trailer: „Das ist die Kollaboration, mit der ich nie gerechnet hätte“

Quelle(n):
  1. filmstarts.de

Zelda Tears of the Kingdom: 3 Monate blieb ein Geheimnis unentdeckt – Jetzt verrät es Nintendo selbst

Dank Links Synthesefähigkeit ist es möglich, zahlreiche Objekte in The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom miteinander zu kombinieren. Durch die vielen Möglichkeiten werden einige nützliche Kombinationen schnell mal übersehen. Deshalb hat Nintendo nun mit einem Tweet ausgeholfen, eine seltene Bastelanleitung für eine Waffe ans Tageslicht zu holen.

Der Titel ist seit dem 12. Mai 2023 für Nintendo Switch erhältlich und noch immer haben Spieler nicht alle Geheimnisse lüften können. Da die Spieler bei einigen Dingen immer noch im Dunklen tappen, ist Nintendo nun eingeschritten und hat eine Hilfestellung auf Twitter veröffentlicht.

Um was für eine Waffe handelt es sich? Es ist möglich, eine Peitsche in The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom herzustellen. Alles, was dafür benötigt wird, ist der Schwanz eines Echsalfos und eine Waffe.

Ein Standbild der Peitsche, wie sie in Aktion ist, seht ihr auf dem japanischsprachigen Twitter-Account von Zelda:

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Beim Angriff wirkt die Verlängerung des Schwertes wie eine Peitsche: Der Schweif kann sich nämlich komplett ausrollen und so Gegner in der Ferne treffen. Dadurch erhält Link eine Nahkampfwaffe, die auch über große Distanzen hinweg trifft.

Wie die Fähigkeit zum Einsatz kommen könnte, zeigt der Trailer zu Tears of the Kingdom:

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Trailer zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zeigt, was euch im Spiel erwartet

Wie funktioniert Links Synthesefähigkeit? Mithilfe der Fähigkeit kann Link unterschiedliche Waffen, Schilde und Gegenstände miteinander kombinieren, wodurch sich neue Funktionen ergeben. Eine Frucht an der Waffe kann beispielsweise Elementangriffe auslösen, während Baumstämme für eine größere Reichweite sorgen.

Die Synthesefähigkeit ist jedoch nicht mit der Ultra-Hand, mit der generell zwei unterschiedliche Objekte miteinander kombiniert werden können. Dadurch lassen sich beispielsweise Penisse nachbauen.

Folgende Gegenstände können mit der Synthese an Waffen und Schilden befestigt werden:

  • andere Waffen und Schilde in allen möglichen Kombinationen (ja, auch ein Schild am Schild!)
  • Sonau-Bauteile (z. B. Rakete am Schild)
  • alle Materialen (z.B. Pilze am Schild)
  • Gegenstände aus Holz (z.B. Pfosten, Baumstämme und Kisten)
  • Gegenstände aus Stein (z.B. Felsen)

Dadurch ergeben sich unzählige Möglichkeiten, die verschiedenen Gegenstände miteinander zu kombinieren. Kein Wunder also, dass viele Kombinationen noch gar nicht vom Großteil der Spieler entdeckt wurden. Genauso sind einige Geheimnisse wie der nackte Link vielen Spielern unbekannt.

Woher bekomme ich die Materialien? An die Peitsche kommt ihr, indem ihr ein Monster besiegt, das eine eigene Waffe trägt. Achtet darauf, dass die Waffe nicht schon mit einem anderen Gegenstand kombiniert wurde. Nehmt dem Gegner dann die Waffe einfach ab und schon habt ihr das Grundgerüst für eure Peitsche.

Der Echsalfos-Schwanz ist etwas schwerer zu finden, da er nur von einer Gegnerart fallengelassen wird. Begebt euch also auf die Suche nach einem Echsalfos und besiegt ihn, um seinen Schweif zu erhalten.

Mit dem Material könnt ihr nicht nur eine Peitsche herstellen, sondern auch andere nützliche Dinge:

  • Als Zutat für Medizin
  • Zum Verstärken von Ausrüstung
  • Zum Färben von Kleidung (grün)

Es macht also Sinn, mehrere Hinterteile der Echsalfos zu sammeln. Haltet also während eurer Abenteuer die Augen offen, um eure ganz eigene Peitsche herzustellen. Viele Spieler haben nämlich gar nicht gewusst, dass der Echsalfos-Schwanz als Waffe genutzt werden kann. In den Kommentaren finden sich viele User, die überrascht von seiner Wirkung sind. 

Damit euch keine wichtigen Dinge entgehen, haben wir euch sechs Tipps zusammengestellt, um euch das Leben in Hyrule zu erleichtern:

Zelda Tears of the Kingdom: 6 Tipps, um euch das Leben in Hyrule zu erleichtern

Quelle(n):
  1. millenium.org

Spieler verliert seinen Gaming-PC bei Brand, die Versicherung für 360 Euro will nicht zahlen – Der Hersteller ersetzt den PC einfach kostenlos

Ein Spieler verliert bei einem Brand sein gesamtes Hab und Gut. Dank einer Versicherung bekommt er ein paar Sachen erstattet, doch am Ende ist nicht mehr genug Geld da, um sich einen neuen Computer zu kaufen. Da springt der Hersteller für ihn ein.

Ein Gamer verlor bei einem Brand seinen gesamten Besitz und seine Haustiere und kam mit Glück mit seinem Leben davon. Nach dem Brand musste er trotz einer Versicherung viele Dinge ersetzen, doch für einen neuen Gaming-PC reichte es jedoch nicht.

Also wandte er sich an den PC-Hersteller, wo er sein letztes Gerät kaufte, und wurde von deren Unterstützung positiv überrascht. Denn die Firma ersetzte ihm den Gaming-PC ohne zusätzliche Kosten.

Gaming-PC ist für Brand nicht versichert, Hersteller hilft trotzdem

Der Gamer erklärte selbst, dass er den PC Ende 2022 gekauft und auch eine teure Garantie für 400 US-Dollar dazu gekauft habe. Doch das Problem daran war, dass die Garantie einen Brand nicht absichert. Allerdings hatte er Glück im Unglück. So erklärt er (via reddit.com):

Ich habe den PC Ende 2022 gekauft und die 400-Dollar-Garantie hinzugefügt. Leider deckt die Garantie den Brand nicht ab. In einem letzten Versuch habe ich SkyTech Gaming kontaktiert, um zu sehen, ob es irgendeine Unterstützung bei so etwas gibt. Der Vertreter war sehr freundlich und innerhalb von ein paar Wochen wurde mein PC geliefert!!! Ein großes Dankeschön an Skytech Gaming, da ich nicht in der Lage war, das Gerät in nächster Zeit zu kaufen.

Der Gamer erklärte in einem anderen Post, dass er den Brand dem Hersteller noch nachweisen musste, aber das ging ziemlich schnell: Zum einen konnte er Beweisfotos zeigen, zum anderen gab es Zeitungsartikel über den Brand und die Versandadresse stimmte mit der Adresse des Brands überein.

Wie reagiert die Community? Die freut sich, dass ihn die PC-Firma so stark unterstützt. Viele zeigen sich außerdem über den Verlust der Haustiere bestürzt und wünschen ihm alles Gute. Er selbst erklärt, dass dieser Verlust am schwersten wiegen würde, mehr als der Verlust von Wohnung und Computer.

Einige sagen, dass es in der Welt da draußen doch noch ein paar “gute Jungs” (good Guys”) geben würde, denen Gamer (und Kunden) am Herzen liegen würden. Das geht in die Richtung von Skytech Gaming.

Was war das Problem mit der Versicherung? Andere fragen, warum man für eine Versicherung 400 US-Dollar (rund 360 Euro) zahlen müsse, wenn die nicht mal einen Brand abdecke. Immerhin würde die Versicherung fast so viel wie ein halber Computer kosten.

Der Geschädigte erklärt jedoch, dass die Versicherung nur Schäden an Komponenten abdecken würde, jedoch keine Wasser- oder Feuerschäden. Wenn die Grafikkarte oder sein Prozessor kaputtgegangen wäre, hätte die Garantie den Schaden abgedeckt.

In Deutschland übernimmt normalerweise eure Hausratsversicherung Schäden, die durch einen Brand oder einen Sturm entstehen. Allgemeine Geschäftsbedingungen enthalten oft Klauseln, wonach im Falle höherer Gewalt die betroffene Vertragspartei von der Leistungspflicht befreit sein kann. Darauf verweist etwa die GEV-Versicherung. Hier sind aber Kriege oder andere, extreme Katastrophen gemeint.

Lasst euch auf jeden Fall von einem Versicherungsexperten oder einem Anwalt beraten, wenn ihr euch unsicher seid, was ihr gerade alles versichert habt.

Mehr zu Grafikkarten: Ob eure Grafikkarte in eurem Gaming-PC bald stirbt oder schon kaputt ist, könnt ihr übrigens anhand mehrerer Hinweise im Alltag herausfinden. Mehr dazu findet ihr direkt auf MeinMMO, wo wir euch Probleme auflisten:

5 Anzeichen, die euch warnen, dass eure Grafikkarte bald stirbt

LoL: Die 2 besten deutschen Spieler wechseln ins Super-Team von Perkz, scheitern – „Fühlt sich nicht wie echt an“

Der Kroate Luka „Perkz“ Perković (24) ist nominell eigentlich der stärkste europäische Spieler in League of Legends. Bei seinem Team Vitality hatte er sich mit Upset und Kaiser eine ausgezeichnete, deutsche Botlane ins Team geholt. Aber im Sommer ist erneut der Wurm drin: Das Team hat 7 Spiele in Folge verloren, auch während der Sommer-Saison 2023 läuft in der LEC nichts zusammen.

Was ist das mit Perkz?

  • Perkz war von 2015 bis 2020 die dominante Kraft im europäischen LoL. Er galt als absoluter „Sieger-Typ“.
  • Mit G2 konnte er die Liga dominieren, holte 8 Meister-Titel, führte das Team bis ins Finale der Weltmeisterschaft 2019, wechselte dann angeblich für 5 Millionen $ in die USA und konnte sogar ein mäßiges US-Team weit nach vorne bringen.
  • Doch seit Dezember 2021 ist er bei Team Vitality in Frankreich, wollte dort mit viel Geld im Rücken ein europäisches Mega-Team starten, dass mal Weltmeister werden kann. Aber seit 2 Jahren klappt dort nichts wie geplant, nichts läuft zusammen. Seit Jahren scheitert das Team an seinen eigenen Erwartungen und wird von Saison zu Saison eher schwächer.
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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

„Super-Team“ hat starken Kader – 0 Erfolg

Wie ist das Team dieses Jahr aufgestellt? Auf dem Papier sieht Team Vitality eigentlich fantastisch aus:

Kaiser wechselte im Dezember 2022 zu Team Vitality, Upset stieß im März 2023 hinzu, nachdem er seinen Stammplatz bei Fnatic an den Schweden Rekkles verloren hatte.

Perkz und die 2 Deutschen werden letzter in den LEC – Saison früh vorbei

Aber wie läuft’s? Trotz dieser Top-Besetzung läuft es furchtbar für Team Vitalty: Von 8 Spielen der kurzen, regulären Saison konnte das Team nur eins gewinnen. Das war das 1. Match. Seitdem haben sie 7 Spiele in Folge verloren.

Mit einer Bilanz von 1-7 stehen sie am Ende der LEC im Sommer 2023. Sind schon lange aus dem Kampf um den Meistertitel raus.

Das sagen die Kommentare: Auf Reddit lässt man kein gutes Haar an Team Vitality.

Nach einer Niederlage (19-4) gegen Fnatic kommentieren die Leute dort:

  • „Vitality ist ein interessanter Name für ein Team, das keinen Funken Leben zeigt“
  • Perkz wird als „washed“, abgehalftert, geschmäht
  • Team Vitality tue es ihrem Wappentier, die Biene, gleich: Die sei auch kurz vorm Aussterben
lol-upset
Der deutsche Upset hat sich seine Karriere sicher auch anders vorgestellt, als die letzten traurigen Monate.

Perkz spricht von Abwärtsspirale und negativem Momentum

Was sagt Perkz? Der ist gewohnt zynisch auf Twitter unterwegs:

Am 2. Juli schrieb er noch: „Wir haben es versucht. Sowas wie eine Abwärtsspirale und ein Momentum gibt es wirklich. Ich fühle mich mit meinen Picks und meinem Gameplay nicht wohl – ich sollte besser spielen.“

Dann schrieb er: „Um ganz ehrlich zu sein, es fühlt sich grade nicht mal echt an. Das zu schreiben, wirkt für mich wie ein böser Traum. Wir sind echt nicht so schlecht, wie es grade aussieht.“

Auch der sonst so erfolgsverwöhnte Upset schreibt lediglich: „Ich hab keine Worte. Es tut mir so leid.“

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Warum wirken sie so enttäuscht? Für Perkz und die beiden Deutschen war die LoL-Saison schon Anfang Januar vorbei.

8 von 10 Teams qualifizierten sich für die Gruppenphase, aber nicht Mal das schaffte Team Vitality. Neben dem chronisch schwachen Astralis flogen das eigentliche “Super-Team” da schon aus dem Wettbewerb.

Die Höchtstafe.

Fnatic fängt sich – MAD Lions enttäuscht in der Gruppen-Phase

Gibt’s auch eine positive Überraschung im Sommer 2023? Neben G2 Esports hat sich Fnatic wieder gefangen. Die hatten eine furchtbare Zeit in LoL hinter sich, aber seit Rekkles durch einen Südkoreaner ersetzt wurde und auch Wunder das Team verlassen hat, scheint es aufwärts zu gehen.

Auch G2 Esports, das frühere Team von Perkz, hat den Neuaufbau wohl gut hinbekommen. Dort ist Caps jetzt endgültig zum Franchise-Player gereift, der früher Perkz war.

Beide Teams haben die Saison souverän mit 8-1 (G2 Esports) und 7-2 (Fnatic) abgeschlossen und liegen auf Platz 1 und 2. Mittlerweile haben sich beide Teams durch die Gruppen-Phase gespielt und werden in den Playoffs gegen Excel und Team Heretis ausmachen, wer am Ende Meister wird.

Für das sonst so erfolgsverwöhnte Team MAD Lions hat aber auch eine traurige Zeit angefangen. Die schlossen die reguläre Saison mit 4-5 negativ ab und hatten 5 Spiele in Folge verloren.

In der Gruppenphase flog man ohne eigenen Sieg aus dem Meisterrennen raus.

Das steckt dahinter: Es ist rätselhaft, warum ein Team in LoL seine Leistungen bringt oder eben nicht. In Südkorea zerbröselt gerade das Superteam T1 um Faker, weil der Star-Midlaner ausfällt und sie ohne ihn offenbar kein einziges Spiel gewinnen können. Dabei haben sie eigentlich Weltklasse-Spieler im Kader, die das alleine hinkriegen sollten.

Auf dem Papier müssten Team Vitality die Liga eigentlich dominieren oder sich zumindest mit G2 um den Titel streiten, aber offenbar spielt Momentum und Team-Chemie so eine große Rolle, dass man sich gegen einen Abwärtstrend nicht wehren kann.

Fnatic hingegen, die Höllenjahre hinter sich haben, musste wohl nur an 1, 2 Schrauben drehen und schon war der alte Erfolg wieder da.

Dabei hatte es 2022 mal so vielversprechend für Perkz in Frankreich begonnen:

LoL: Geld holt doch Kills – Zusammengekauftes Super-Team schmeißt den Meister raus

Mutter berichtet: „Meine Töchter verdanken WoW ihre Existenz“ – und einem Schurken im Handels-Channel

Wie manche Familien gegründet wurden, ist einfach unterhaltsam. Vor allem eine WoW-Spielerin hat sich jetzt die perfekte „Gamer-Familie“ erschaffen.

In einem Thread aus dem Subreddit zu Diablo IV ging es eigentlich darum, dass manche Spieler einfach mit Saison 1 aufgehört haben, weil die Luft aus dem Spiel raus zu sein scheint. Eine Mutter berichtet dabei jedoch von den Erlebnissen in Diablo IV und erzählt letztlich, wie ihre Familie überhaupt zustande kam. Dabei schreibt sie die Geburt ihrer Töchter sogar World of Warcraft zu – ohne das Spiel hätte sie ihren Mann nämlich wohl nie kennengelernt.

Im entsprechenden Thread auf Reddit berichten die Spielerinnen und Spieler von ihren Erfahrungen in Diablo und später auch dem Gaming im Allgemeinen. Aggravating_Secret_7, die nach eigenen Angaben Mutter von zwei Töchtern ist, berichtet dabei, wie sie gerne mit ihrer ganzen Familie zusammen spielt.

Viele können das scheinbar kaum nachvollziehen, da Games in ihrem Elternhaus verpönt waren oder sind.

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Sie erkläre dazu:

Meine Töchter schulden World of Warcraft ihre Existenz. Ich habe meinen Mann im Spiel kennengelernt, also wäre es ziemlich heuchlerisch von mir, ihnen jetzt beim Spielen im Weg zu stehen.

Sie haben uns beiden dabei zugesehen, wie wir all die Spiele spielten, die wir sicher vor ihnen spielen konnten. Für mich ist das die ganze „Dragon Age“-Reihe, Witcher 3, Assassins Creed Origins, Odyssey und Valhalla und eben Diablo III und IV.

Mir wurde damals von meinen Eltern gesagt [das Video-Spiele nicht gut sind] und das war Mist. Jetzt, als Mutter, kann ich aus diesen Spielen etwas Lehrreiches machen und das habe ich etwa mit den „Assassins Creed“-Teilen getan – oder sie können einfach Spaß machen. Ich will hier jetzt nicht zu viel predigen, aber als Eltern kann man ganz leicht das spaßige Zeug verpassen, das man mit den Kindern machen kann.

Der Spam-Schurke im Handelschannel wurde ihr Mann

Auf Nachfrage erzählt sie dann noch einige Details, die so manch einem WoW-Nerd wohl doch noch die Hoffnung auf ein „Bilderbuchleben mit Kind und Ehefrau“ geben könnte. Denn ihren Mann hat sie kennengelernt, weil der Unsinn im Handelschannel geschrieben hat:

Es ist komisch, normalerweise spreche ich – nie – mit Leuten im Spiel, außer ich kenne sie im echten Leben. Ich habe mit Leuten von der Arbeit und dem College gespielt. Eines Tages sah ich diesen Schurken, der Unsinn im Handels-Kanal geschrieben hat und von da ging es dann los.

14 Jahre später haben wir 2 Kriegs-Einsätze (er war aktiv im Militär), 8 Umzüge, mehr Tattoos und Piercings als ich zählen kann, ein „Bevor du gehst“-Baby und ein „Willkommen zurück“-Baby hinter uns gebracht und leben in einem Haus in einem Vorort.

In jedem Fall haben die beiden Töchter dann wohl eine schöne „Origin-Story“. Denn sie beide gibt es laut der Mutter nur, weil ihr Vater Unsinn im Handelschannel geschrieben hat.

Das macht zumindest die klischeehaften Fragen im Stil von „Und, wie habt ihr beide euch kennengelernt?“ ein bisschen unterhaltsamer.

Diablo 4: Spieler rechnet aus, warum 666 Platin im Battle Pass die schlechteste Menge ist

Mit Season 1 kam auch der erste Battle Pass zu Diablo 4. Dieser kommt in 2 Varianten: kostenlos und kostenpflichtig. Wer ihn aber kauft, der bekommt weniger zurück, als er investiert. Und in Season 3 es wird noch schlimmer, rechnen Fans aus.

Was ist mit dem Battle Pass?

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von Benedikt Schlotmann

Das sagen Spieler: Schon im Vorfeld hat Blizzard diese Information geteilt und sie wurde in der Community gemischt aufgenommen. Während die meisten enttäuscht oder empört waren, fielen die besten Reaktionen neutral aus, wenn sich Spieler den Pass ohnehin nicht kaufen würden.

Nun hat jedoch ein Nutzer auf Reddit mit einer neuen Rechnung für Aufsehen gesorgt. Er rechnet aus, dass die 666 Platin nicht etwa einfach nur eine Anspielung an die Zahl des Teufels seien, sondern ganz gezielt gerade so zu wenig. Er rechnet aus:

  • Für 2 Battle Passes zahle man jeweils 1.000 Platin und bekomme 666 wieder raus. Das ergibt 1.332 Platin nach 2 Battle Passes.
  • Damit könne man sich den dritten kaufen und habe nun noch 332 Platin übrig.
  • Spiele man den dritten Battle Pass auch noch durch, käme man aber auf 332 + 666 = 998 Platin, genau 2 zu wenig, um einen vierten zu kaufen.

Der Spieler wirft Blizzard hier Kalkül vor und kritisiert, dass genau so etwas bei den Campfire Chats nicht angesprochen werde. Mit über 8.700 Upvotes und 1.200 Kommentaren in wenigen Stunden ist der Thread einer der größten im Subreddit.

Auch das Gameplay von Season 1 bekam schon Kritik:

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„Einfacher Fix: kauft keinen Battle Pass“

Die Reaktionen der anderen Nutzer sind überraschend kühl. Viele scheint das überhaupt nicht wirklich zu tangieren. Sie sagen: genau darum kaufe man einfach keinen Battle Pass, dann sei das auch überhaupt kein Problem.

Andere meinen, sie sähen den Sinn in dem System überhaupt nicht. Cosmetics seien für sie unwichtig, noch mehr in einem ActionRPG, wo man davon viel zu wenig sehe und ohnehin meist alleine unterwegs sei.

Sogar Druiden sind dabei, die meinen, dass das für sie ohnehin keine Bewandtnis habe. Wer ständig als Bär oder Wolf herumlaufe, sehe seine Rüstung nicht. Kein Grund also, Geld für schicke Kleidung auszugeben.

In einigen Kommentaren sind auch schlicht Zynismus und Sarkasmus zu lesen. Die Nutzer prophezeien Zylinder für Bären, vergleichen die Dame im Shop mit dem Obersten Übel und reißen andere Sprüche. Glücklich ist allerdings kaum jemand über das System in dieser Form.

Blizzard hat bereits angekündigt, dass einige Verbesserungen ins Spiel kommen. Dort ging es aber bisher ausschließlich um Gameplay:

Blizzard will es leichter machen, die besten Items in Diablo 4 zu bekommen, stellt Liste mit Verbesserungen vor

Diablo 4: Profi strebt einzigartigen Erfolg an, verliert seinen Charakter kurz vorm Ziel, ohne überhaupt zu sterben

Der deutsche Streamer Wudijo ist in Diablo 4 ein echter Profi. Doch im Rennen, der erste Hardcore-Spieler in Season 1 auf Stufe 100 zu sein, musste der Experte jetzt einen herben Rückschlag hinnehmen.

Wer ist der Profi? Max Radz, besser bekannt als „Wudijo“, ist ein deutscher Streamer und Experte für diverse Action-RPGs wie Diablo 4 und Path of Exile. Auch in Season 1 ist der Profi wieder in Diablo 4 aktiv und versucht sich am Rennen, der erste Spieler auf Level 100 im Hardcore-Modus zu sein.

Bereits in Season 0, also kurz nach dem Release von Diablo 4, war Wudijo der erste Solo-Spieler auf Stufe 100 im Hardcore, im aktuellen Rennen muss der Experte jedoch einen herben Rückschlag hinnehmen: Wudijo verlor seinen Charakter auf Stufe 93, obwohl er nicht gestorben ist.

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Diablo 4 zeigt Gameplay-Trailer zur Season 1 und einige Spieler machen sich darüber lustig

Verbindungsprobleme erledigen 93er-Char

Wie hat er seinen Charakter verloren? Durch einen Disconnect. Wudijo hatte nach eigenen Angaben einen vorübergehenden Stromausfall, durch den auch der Stream kurzzeitig abbrach.

Der Streamer war zwar bereits nach wenigen Sekunden wieder online, doch da war es schon zu spät. Wudijo verlor seinen Hardcore-Charakter auf Stufe 93, obwohl er selbst nicht in einem Kampf gestorben ist.

Insgesamt 48 Stunden und 46 Minute Spielzeit investierte Wudijos in seinen Rogue, der während des Disconnects gefallen ist. Der Experte hatte keine Chance mehr einzugreifen.

Die letzten tragischen Sekunden von Wudijos 93er-Char seht ihr in diesem Twitch-Clip:

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Warum ist das so tragisch? Im Hardcore-Modus von Diablo 4 erleiden Charaktere einen permanenten Tod, wenn sie in den Weiten von Sanktuario fallen.

Ein gestorbener Charakter kann nicht wiederbelebt werden – er ist weg, samt Level und gesammelter Ausrüstung. Ein neuer Charakter muss her, der ganz von vorne beginnt.

Was sagt Wudijo zum Verlust seines Charakters? Der Experte hat kurz nach dem Unglück nicht nachvollziehen können, wie sein Charakter gestorben sei. Er habe das Event, an dem er zuvor teilnahm, bereits abgeschlossen.

Wudijo überlegte, was ihn getötet habe, da nur ein paar kleine Fledermäuse in der Nähe gewesen seien. Er schaute im Spiel nach und las: „Slain by Revenant“. Anschließend zog Wudijo das ernüchternde Fazit: „Da muss irgendwo noch einer gewesen sein, der mich getötet hat.“

Wudijo ist allerdings nicht der erste Spieler, der einen Charakter durch einen Disconnect verliert:

Diablo 4: Der 1. Spieler, der im Hardcore-Modus auf Level 100 kam, stirbt auf die ärgerlichste Art – Verliert alles