11 schlecht übersetzte Filmtitel, die es tatsächlich gibt

Wir haben euch schlecht übersetzte Filmtitel in einer Liste gesammelt. Insgesamt 11 verschiedene Filme findet ihr hier, die in der deutschen Fassung teilweise völlig neue und skurrile Namen bekamen.

Was sind das für Filmtitel? Die Auswahl der Titel wurde anhand der Redaktion vorgenommen. Dabei haben wir einige unserer persönlichen Favoriten an schlecht übersetzten Filmtiteln gesammelt.

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1. Zwei glorreiche Halunken (1966)

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Deutscher Trailer zum Spaghetti-Western „Zwei glorreiche Halunken“

Die drei Personen aus dem Originaltitel Il Buono, il brutto, il cattivo und der englischen Übersetzung The Good, the Bad and the Ugly waren wohl einer zu viel für die deutsche Fassung, bei der nur noch von Zwei glorreichen Halunken“ die Rede ist.

Bei dem Film handelt es sich um einen Spagetti-Western, in dem sich drei Personen zusammenschließen, um eine Geldkassette im Wert von 200.000 Dollar zu finden. Jedoch möchte jeder von ihnen das ganze Geld für sich einheimsen.

2. Baymax – Riesiges Robowabohu (2015)

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Englischer Trailer zum Disney-Film „Baymax – Riesiges Robowabohu“

Aus dem einfachen Big Hero 6 wird im Deutschen ein Titel mit einem speziellen Wortspiel: Baymax – Riesiges Robowabohu.

Der Film handelt von der Freundschaft zwischen dem Jungen Hiro Hamada und dem aufblasbaren Roboter Baymax, der die Aufgabe hat, seinem Besitzer zu helfen, wenn es diesem nicht gut geht. Gemeinsam mit Hiros Freunden müssen sie eine Heldengruppe gründen, um ihre Heimatstadt zu retten.

Wenn ihr euch fragt, wieso es manchmal überhaupt zu solchen Titeländerungen kommt, dann schaut hier bei unseren Kollegen von Fimstarts vorbei, die erklären, welche Gründe hinter den Umbenennungen stecken können.

Ein Anwalt arbeitete 80 Stunden die Woche und opferte seine Karriere, um ein Spiel aus seiner Skyrim-Mod zu machen

2016 gab der Anwalt Nick Pearce seine Karriere als Anwalt auf, um seine beliebte Skyrim-Mod „The Forgotten City“ zu einem eigenständigen Spiel zu entwickeln. Heute hat das Spiel allein auf Steam knapp 7.000 positive Bewertungen.

Was ist das für ein Spiel? The Forgotten City ist ein narratives Adventure, das Spieler in die Zeit des antiken Roms schickt, um das Geheimnis der titelgebenden Stadt zu ergründen. Dafür muss der Spieler mit zahlreichen Charakteren sprechen und die Zeitreise-Mechanik des Spiels ausnutzen.

The Forgotten City erschien im Juli 2021 für PC, PlayStation, Xbox und Switch. Doch die Geschichte des Spiels begann 9 Jahre zuvor, mit einem völlig anderen Spiel. Denn ursprünglich war The Forgotten City eine Mod für das RPG Skyrim und sein Schöpfer Nick Pearce opferte eine Karriere als Anwalt, um ein eigenständiges Spiel daraus zu machen.

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The Forgotten City Launch Trailer

Fallout-Mod entpuppte sich als „Offenbarung“

2011 arbeitete Nick Pearce als Anwalt für eine große Tech-Firma in Melbourne, Australien. In seiner Freizeit schrieb er an einem Roman und zockte Videospiele, darunter Fallout: New Vegas. Dort stolperte er über die Mod „New Vegas Bounties“ von someguy2000, die einen tiefen Eindruck hinterließ:

„Es war eine Offenbarung, dass eine Mod so gut wie oder sogar noch besser sein kann, als ein offizielles DLC – und eine Möglichkeit, um eine erstklassige Geschichte zu erzählen“, so Pearce.

Der Gedanke, eine eigene Mod zu entwickeln, war geboren und als Bethesda 2012 den Creation-Kit für Skyrim veröffentlichte, brachte er sich anhand von Tutorials selbst bei, zu modden.

Aus einem Zwergentunnel wurden schließlich die Ruinen einer ganzen unterirdischen Stadt. Doch Pearce gab sich nicht mit „einem weiteren leeren, verfallenen Ort“ zufrieden. Er wollte Spielern die Möglichkeit geben, in die Vergangenheit zu reisen, um mit den einstigen Bewohnern zu interagieren.

Der Rest habe sich dann einfach ergeben.

Kollege riet ihm, den „Unfug“ aufzugeben

Die nächsten drei Jahre arbeitete Pearce neben seinem anspruchsvollen Beruf als Anwalt an The Forgotten City. Es entstand ein Zeitreise-Krimi mit einem 35.000 Wörter schweren, nicht-linearen Drehbuch, Voice-Acting und musikalischer Untermalung.

2015 veröffentlichte Pearce seine Mod und war überwältigt von ihrem Erfolg: Als erste Mod wurde The Forgotten City mit einem Award der australischen Writer’s Guild ausgezeichnet. Bis 2021 wurde die Mod zudem mehr als 3 Millionen Mal heruntergeladen.

Doch nachdem die Seite Kotaku The Forgotten City in einem Artikel aus dem Jahr 2016 als „ambitioniert genug, um ein eigenes Spiel zu sein“ bezeichnet hatte, setzte sich eine neue Idee in Pearce’ Kopf fest. Zuspruch bekam er von dem australischen Entwickler-Team League of Geeks, die hinter dem Brettspiel-artigen Strategiespiel Armello stecken, und natürlich von den Fans der Mod.

Es wurde jedoch zunehmend schwieriger, seine Leidenschaft des Entwickelns mit seiner Arbeit zu vereinen. Pearce erinnert sich, wie ein Kollege ihn ansprach, nachdem er von seinem Modding-Hobby erfahren hatte:

Er sagte mir, jede wache Minute meines Lebens sollte meiner Karriere gewidmet sein. Das war seine Art mir zu sagen, dass ich diesen Game-Dev-Unfug sein lassen soll, das würde nirgendwo hinführen.

Nick Pearce gegenüber Noclip via YouTube

Pearce entschied sich zu einem mutigen Schritt: Er gab seine Karriere als Anwalt auf, um ein vollwertiges Spiel aus The Forgotten City zu machen. Damit ging er ein großes Risiko ein, denn wie er erklärte, sei es sehr schwierig, nach einer längeren Pause wieder in diesen Beruf zurückzugehen. Es würde einen einfach niemand mehr einstellen, da die gesammelten Fähigkeiten und Erfahrungen nicht mehr nützlich seien.

Für Pearce stand also einiges auf dem Spiel.

Von der Mod zum eigenständigen Spiel

Pearce gab nicht nur seinen Beruf auf, sondern ging auch noch an seine persönlichen Ersparnisse, um einen Entwickler anzuheuern, der die Erfahrung mitbrachte, welche ihm selbst fehlte. Dazu kam dann noch der Künstler John Eyre, der am Dungeon-Crawler Hand of Fate 2 gearbeitet hatte.

Die Umwandlung der Mod in ein eigenständiges Spiel brachte einige Herausforderungen mit sich. So wurde das Setting von der Fantasy-Welt Skyrims zu dem eher historischen Setting des antiken Roms. Das ergibt im Kontext des Plots Sinn, bedeutete allerdings auch, dass Pearce an die Grenzen seines persönlichen historischen Wissens gelangte.

Er arbeitete mit Dr. Philip Matyszak von der Cambridge University – einem leidenschaftlichen Guild-Wars-Spieler – und der Pompeji-Expertin Dr. Sophie Hay zusammen, um die „vergessene Stadt“ möglichst authentisch gestalten zu können – inklusive der fragwürdigen Hygiene der öffentlichen Toiletten.

Auch die Charaktere mussten überarbeitet werden, um sich in das neue Setting einer römischen Gesellschaft einzufügen. So bezog Pearce das Gerechtigkeits-Empfinden und den Umgang der alten Römer mit Behinderungen mit ein.

Jeder Charakter bekam eine eigene Hintergrundgeschichte und Motivation, was sich auf die Entscheidungen, die der Spieler treffen muss, auswirkt. Zudem wurde der ursprüngliche Plot stark erweitert und verändert.

Bestehende mögliche Enden wurden erweitert, neue kamen hinzu. Das Skript wuchs von 35.000 Wörtern auf mehr als 80.000.

Pearce arbeitete über Jahre 80 Stunden die Woche

Eine weitere Herausforderung stellten die Animationen dar. Denn selbst Bethesda, das AAA-Studio hinter der Vorlage Skyrim, wird für die Gesichtsanimationen seiner NPCs kritisiert. The Forgotten City legt aber seinen Fokus auf die Interaktion mit genau diesen Figuren.

Den Weg anderer Indie-Spiele zu gehen, und Dialoge mit NPCs zu vermeiden, war also keine Option. Umso wichtiger war es, sie gut aussehen zu lassen. Doch Pearce und seinem Team fehlte das Budget für einen professionellen Animateur.

Von den Lippenbewegungen über die Häufigkeit des Blinzelns bis hin zu subtilen Kopfbewegungen beim Sprechen wurde alles berücksichtigt. Eine Aufgabe, die „atemberaubend schwierig“ war, so Pearce: „Ich denke, es ist ein Wunder, dass die Animationen des Spiels so gut aussehen, wie sie es tun.“

Um das alles bewältigen zu können, arbeitete Pearce 4 1/2 Jahre lang 80 Stunden die Woche. Die Konsequenzen, sollte das Projekt fehlschlagen, wären fatal gewesen, schließlich hatte er seine Karriere dafür geopfert.

Er betont jedoch, dass diese Arbeitsweise weder gesund noch nachhaltig sei, und er das niemandem empfehlen würde, auch nicht seinen Mitarbeitern. Pearce nahm diese vielen Stunden auch auf sich, um sein Team vor dem berüchtigten Crunch zu bewahren.

Entwickler war auf eine Enttäuschung gefasst

Als The Forgotten City 2021 endlich erschien, machte Pearce sich auf eine Enttäuschung gefasst: „Ich dachte, vielleicht bekommen wir 60er oder 70er [Bewertungen] und ich habe mich darauf eingestellt, zufrieden damit zu sein.“

Stattdessen erhielt The Forgotten City zahlreiche Wertungen im Bereich zwischen 80 und 90 Punkten. IGN gab dem Mystery-Spiel 9 von 10 Punkten, der Guardian vergab 4 von 5 Sternen. Auf Steam steht der Titel mit 97 % positiven Reviews auf „äußerst positiv.“

Zudem wurde The Forgotten City für seine Erzählung mit einem Australian Game Developers Award ausgezeichnet, sowie bei den Game Awards als bestes Indie-Debüt nominiert.

Pearce wurde für seine mutige Entscheidung also belohnt. Seit dem Erfolg von The Forgotten City wurde es allerdings etwas ruhiger um sein Studio Modern Storyteller. Auf Twitter schrieb Pearce im Mai 2022, man arbeite an dem nächsten Abenteuer. Worum es diesmal gehen wird, verriet er allerdings noch nicht.

Bethesda selbst steht kurz davor, mit Starfield sein nächstes großes RPG herauszubringen. Das SciFi-Epos ist das erste neue Franchise des Studios seit 25 Jahren, entsprechend neugierig sind die Fans. Doch neue Informationen darf nur eine Person herausrücken:

Nur ein Mensch bei Bethesda darf über neue Infos zu Starfield sprechen – Entwickler fürchten sogar um ihre Jobs

2.000 Leser haben gewählt: Das sind eure Klassen in Season 1 von Diablo 4 – Zwei kämpfen um den Sieg

Season 1 von Diablo 4 läuft seit dem 20. Juli. MeinMMO hat euch gefragt, mit welchen Klassen ihr die Season angeht und die Ergebnisse zeigen deutliche Favoriten.

Welche Klassen stehen ganz vorn? Mit der Season 1 von Diablo 4 kamen auch einige Änderungen ins Spiel. Besonders der Zauberer hat dabei einige Nerfs kassiert und auch das neue Unique-Item kam nicht gut an. Unser letzter Platz ist damit schon gefunden: Zauberer haben am wenigsten Stimmen.

Ganz oben steht dabei jetzt eine Klasse, die während der Beta und nach Release von Diablo 4 als „schwach“ galt. Druiden haben sich jetzt jedoch an die Spitze gekämpft. Gleich dahinter kommt der Totenbeschwörer.

Hier die Ergebnisse unserer Umfrage (Stand: 23. Juli 2023 / 11 Uhr)

  • Druide 26 % (551 Stimmen)
  • Totenbeschwörer 24 % (516 Stimmen)
  • Jäger 22 % (466 Stimmen)
  • Barbar 16 % (336 Stimmen)
  • Zauberer 12 % (251 Stimmen)
    • Stimmen Gesamt: 2.120

Wisst ihr noch nicht, welche Klasse oder welchen Build ihr spielen sollt, findet ihr weiter unten passende Informationen. Mehr zur aktuellen Season 1 von Diablo 4 gibts im Trailer:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

Welche Klassen soll ich wählen? Wenn ihr noch überlegt, welche Klasse es sein soll, könnt ihr euch an unserer Tier-List orientieren. Hier findet ihr die aktuell stärksten Builds in Season 1.

Findet ihr es nicht so wichtig, wo eure Klasse steht und könnt euch einfach nicht entscheiden, dann dreht an unserem Rad des Schicksals:

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Welchen Build soll ich spielen? Sucht ihr eine kurze Übersicht mit den stärksten Builds der einzelnen Klassen, dann könnt ihr auch hier vorbeischauen:

Welche Klasse ist es bei euch geworden? Spielt ihr überhaupt die Season 1 oder ist Diablo 4 schon wieder durch bei euch? Schreibt einen Kommentar zum Thema und teilt uns auch mit, was ihr generell vom Season-System des neusten Diablo-Ablegers haltet.

Quelle(n):
  1. MeinMMO

Mehr als 1 Million Zuschauer sehen dabei zu, wie ein CoD-Profi sein Ex-Team aus einer McDonald’s-Filiale heraus besiegt

Ein CoD-Team wirft seinen Mitspieler vor der Weltmeisterschaft raus. Doch der rächt sich und besiegt sein Ex-Team aus einer McDonald’s-Filiale.

Mago ist ein E-Sportler und spielt vor allem Call of Duty: Mobile. Doch sein Team setzt ihn kurz vor den Weltmeisterschaften vor die Tür.

Er selbst erklärte auf Twitter, dass ihn sein Team vor die Tür gesetzt hat. So richtig klar wird nicht, warum diese Entscheidung gefällt worden ist. Er erklärte jedoch, dass er um jeden Preis wieder zu seinem Team zurückwill.

Doch jetzt gelang dem CoD-Spieler ein besonderer Coup. Denn er besiegte sein altes Team aus einer McDonald’s-Filiale. Mit minimalem Equipment, aber sehr erfolgreich.

Aus McDonald’s-Filiale gegen sein altes CoD-Team

Aus einer nicht näher genannten McDonald’s-Filiale besiegte er sehr erfolgreich sein altes Team.

Der Journalist Jake Lucky postete ein Video, wie man ihn in der Filiale am Zocken sieht. Der Tweet hat mittlerweile mehr als 1,8 Millionen Aufrufe, mehr als 1 Million Personen haben ihm beim Sieg über sein Ex-Team zugesehen:

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Für sein altes Team von ARP Gaming mag das ziemlich peinlich sein, wenn sie ihren über beide Ohren grinsenden Ex-Kollegen in der Filiale sitzen sehen:

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Im Hintergrund seines Videos könnt ihr auf dem Tisch sein Streaming-Equipment sehen. Es spricht für den McDonald’s, dass dieser eine so stabile Internetverbindung bieten kann.

In Deutschland hat ein Kollege zumindest versucht, aus der Deutschen Bahn zu zocken:

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Diablo 4 im W-LAN der deutschen Bahn: Die schlimmsten Momente

Team kämpfte immer wieder um hohe Preisgelder

Das nordamerikanische Team ARP Gaming kämpfte in der Vergangenheit immer wieder um hohe Preisgelder. 2021 erreichte man den 1. Platz der nordamerikanischen CoD: Mobile Weltmeisterschaften und gewann 15.000 US-Dollar. In den westlichen Meisterschaften kämpfte man um 180.000 US-Dollar und erreichte den zweiten Platz.

Während Teams täglich um hohe Preisgelder kämpfen, wird auf der anderen Seite über das Sterben des E-Sports in den USA diskutiert. Wie es dort weitergeht, weiß aktuell noch niemand.

Dennoch zeigen Profis immer wieder, dass sie aus den seltsamsten Situationen noch gewinnen können. So nimmt ein verletzter E-Sportler aus einem Krankenhaus an einem wichtigen Turnier teil, weil die Gegner das Spiel nicht verschieben wollten:

Valorant: Gamer vernichtet feindliches Team aus der Notaufnahme – Gegner wollte wichtiges Match nicht verschieben

Die 5 besten Anime-Filme, die jeder gesehen haben sollte

Ihr wollt mit einen Anime-Abend verbringen, aber habt keine Lust auf ganze Serien? Wir haben einige Top-Filme für euch, die euren Anime-Hunger stillen.

Anime sind ein tolles Medium – und manchmal sehr zeitverschlingend. Nicht immer hat man Zeit oder Lust, sich auf 12, 24, 48 oder noch mehr Episoden einzulassen. Manchmal will man einfach ein komprimiertes Erlebnis, das man an einem Abend durchschauen kann – eben einen guten Film.

Auch da gibt es im Anime-Bereich jede Menge Perlen, von denen wir euch eine Handvoll vorstellen wollen.

Your Name.

Alternative Namen: Kimi no Na wa
Genres: Drama, Übernatürlich
Stream verfügbar auf: Crunchyroll

Während das Mädchen Mitsuha vom tollen Leben in der Großstadt träumt, sehnt sich Taki nach einem ruhigeren Leben auf dem Land. Der Traum wird wahr, als die beiden in ihren Träumen die Körper zu tauschen scheinen, selbst wenn die Erinnerung daran rasch wieder verblasst. Durch Tagebuch-Einträge gelingt es ihnen doch, einige Erinnerungen zu retten – bis ihre Träume urplötzlich enden. Taki macht sich auf den Weg, um Mitsuha zu suchen … doch das gestaltet sich schwierig.

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Was man von Your Name. erwarten sollte: Your Name. beginnt als lustige „Körpertausch-Geschichte“, wie man sie schon unzählige Male gesehen hat. Doch dieses Klischee löst sich rasch auf und entwickelt sich zu einer spannenden Geschichte, in der Taki und Mitsuha deutlich mehr Probleme beseitigen müssen, um einander endlich treffen zu können. Je weniger ihr im Vorfeld von diesem Film wisst, desto besser ist er.

Ein paar Top-Anime auf Netflix haben wir hier für euch:

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3 fantastische Anime-Serien, die ihr auf Netflix schauen könnt

A Silent Voice

Alternative Namen: The Shape of Voice, Koe no Katachi
Genres: Drama
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt, nur zum Kauf verfügbar.

In der Schule hat Shouya Ishida eine perfekte Möglichkeit, sich die Langeweile zu vertreiben: Er mobbt die gehörlose Shouko zum Spaß. Der Rest der Klasse steigt darauf ein. Doch als Shoukos Mutter die Schule kontaktiert, wendet sich die Klasse gegen Shouya und beschuldigt ihn als einzigen Schuldigen. Von dort an ist er das nächste Opfer des Mobbings und wird zu einem Außenseiter.

Viele Jahre später auf der Hochschule trifft Shouya dann Shouko zufällig wieder – und sieht darin seine Chance, vergangene Fehler wieder gutzumachen.

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Was man von A Silent Voice erwarten sollte: A Silent Voice ist nicht nur eine Geschichte über körperliche Einschränkungen, sondern auch über Mobbing – und was das mit Opfern und Tätern macht. Wie schnell aus einem einstmaligen Täter selbst ein Opfer wird und wie rasch sich die Gruppendynamik gegen ein neues Ziel richten kann, ist ebenso Teil der Handlung wie auch einige härtere Themen.

A Silent Voice lohnt sich für jeden, der sich auch nur entfernt mit dem Stil von Anime anfreunden kann. Und so manch einer wird sicher Parallelen zur eigenen Schulzeit entdecken …

Mehr spannende Anime-Filme gibt’s auf der nächsten Seite.

Ubisoft in der Kritik: Publisher löscht eure Accounts, wenn ihr lange nicht online wart [Update]

Ob The Division 2, Anno 1800 oder auch Rainbox Six Siege – im Portfolio von Ubisoft stecken ein paar Titel, die Unmengen an Spielzeit fressen können. Doch wehe, ihr schaut zu lange nicht bei eurem Account vorbei: Dann löscht Ubisoft alles.

Update, 25. Juli: Wir haben ein Statement von Ubisoft zu den Löschungen von inaktiven Accounts:

Seit vielen Jahren setzen wir unseren Account-Löschprozess im Einklang mit den Anforderungen der DSGVO um (Artikel 5.1.e zur Verpflichtung zur Begrenzung der Datenaufbewahrungsfrist). Unsere Richtlinien orientieren sich an den gesetzlichen Anforderungen und den Standards der Branche.

Diese Maßnahme dient auch dem Schutz unserer Spieler vor Betrug. Die Kontolöschung erfolgt nach einem sehr strengen Prozess. Daher berücksichtigen wir die folgenden vier Kriterien, bevor ein Konto gelöscht wird:

  • Die Spielaktivität des Kontos seit seiner Erstellung
  • Die Bibliotheken des Kontos: Konten, die gekaufte PC-Spiele enthalten, können nicht gelöscht werden
  • Die Dauer der Inaktivität des Kontos, d. h. die letzte Anmeldung bei unserem Ökosystem (einschließlich von Ubisoft-Spielen auf Steam und anderen Plattformen)
  • In der Praxis haben wir bis heute noch nie Konten gelöscht, die weniger als 4 Jahre inaktiv waren
  • Das Vorhandensein eines aktiven Abonnements, das mit dem Konto verknüpft ist.

Bevor die Löschung dauerhaft erfolgt, werden dem Spieler über einen Zeitraum von 30 Tagen in jedem Fall drei E-Mails mit der Aufforderung zur Wiederherstellung seines Kontos zugesandt. Wenn der Benutzer außerdem versucht, sich während des 30-Tage-Fensters anzumelden, erhält er automatisch eine Warnung und einen Link zur Reaktivierung seines Kontos.

Statement Ubisoft

Originalbeitrag:

Aktuell kassiert Ubisoft Kritik für seine gängige Praxis, Spieler-Accounts komplett zu löschen inklusive aller gekauften Spiele. Ausgelöst wurden die Diskussionen vom Tweet eines Spielers und der Antwort des Supports darunter (via twitter.com).

Der Twitter-Account AntiDRM@PC_enjoyer postete ein Bild mit einer Mail von Ubisoft. Darin heißt es:

Uns ist aufgefallen, dass du deinen Ubisoft-Account nicht nutzt […]. Wir haben den Account zeitweise deaktiviert und wir werden ihn in 30 Tagen permanent löschen in Übereinstimmung mit unseren Geschäftsbedingungen. Wenn du deinen Account behalten möchtest, kannst du die Löschung verhindern, indem du unten auf den „Cancel Button“ klickst […].

Diese Praxis von Ubisoft war offenbar vielen Nutzern nicht bewusst. Der Tweet wurde über 1,6 Millionen mal angesehen. Die Antwort des Supports wurde allerdings noch häufiger gesehen und vielfach zitiert:

Der Support wiederholt den Hinweis nämlich einfach. Viele User sind mit den Account-Löschungen überhaupt nicht einverstanden und entsprechend sehen die Posts auch aus, wenn man sich die Zitate des Ubisoft-Tweets anschaut:

Wann wird der Account gelöscht? Eine klare Richtlinie gibt es dazu nicht. Ein Support-Mitarbeiter soll mal einem User mitgeteilt haben, dass Ubisoft keine ehemals aktiven Accounts löscht, wenn man innerhalb der letzte 4 Jahre online war (via pcworld.com) – allerdings sind die Informationen beinahe 2 Jahre alt.

Schon damals wurde kritisiert, dass die E-Mail mit der Warnung nicht genug sei, um auf die Löschung hinzuweisen. So etwas landet auch gern mal im Spam-Ordner.

Neue Accounts, auf denen keine Aktivität zu erkennen ist, können bereits nach 6 Monaten gelöscht werden. Eine Wiederherstellung sei nicht möglich.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ubisoft aufgrund dieser Geschäftspraxis in die Kritik gerät. Andere Gaming-Launcher / Publisher gehen dabei nicht so hart vor, lassen Accounts viele Jahre laufen, ohne einzugreifen.

Allerdings ist Ubisoft keine Ausnahme in der Branche: Achtung, wenn ihr nichts unternehmt, wird euer Account in Black Desert gelöscht.

MMORPG bringt versehentlich 14 Jahre alten Exploit zurück, muss sogar offline gehen

In dieser Woche kam es zu einem kuriosen Bug in Old School RuneScape, durch den der Client mit nur einem Wort zum Absturz gebracht werden konnte. Außerdem gab es etliche News zu WoW und eine genaue Vorstellung von Palia, dem Social-MMO.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Der Verstärkungs-Rufer in WoW ist zu stark. Mit einer speziellen Taktik wurde der Schaden eines Todesritters im Raid auf 13 Millionen DPS erhöht. Die Gruppe besiegte so einen Boss in 24 Sekunden statt 2 Minuten.

Die Diskussion der Woche: Ember Sword verkauft noch vor dem Release Grundstücke im Spiel für bis zu 145.000 Euro. Im Gegenzug sollt ihr darüber Steuern und sogar echtes Geld verdienen können. Was haltet ihr von dieser Art der Monetarisierung?

Neue Infos zu GW2-Erweiterung und Ultima Online 2

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

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Albion Online – Tracking

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer ein neues PvE-MMORPG sucht, wird hier fündig:

Die 5 besten MMORPGs für PvE-Fans

Einer der besten LoL-Spieler wurde mit 18 Jahren lebenslang gebannt – Nutzte Regelschlupfloch, um seine Karriere zu retten

Egal, wie gut man in League of Legends ist, man muss sich an die Regeln im Spiel halten. Einer der besten Spieler der Welt war mit 18 Jahren lebenslang gebannt, und seine große Karriere hätte somit fast niemals begonnen. Doch er erhielt von Riot eine 2. Chance und nutzte sie.

Wer ist Jensen? Nicolaj Jensen ist ein Urgestein der League of Legends Profi-Szene. Doch bevor seine Karriere überhaupt richtig starten konnte, wurde der damals 18-Jährige 2013 lebenslang gebannt. Das heißt, auch jeder andere Account von ihm würde gelöscht werden, wenn Riot es bemerken würde.

Eine für ihn damals harte Strafe, wenn man bedenkt, dass er die Schule abgebrochen hatte, um sich auf eine Karriere im aufsteigenden E-Sport des Spiels zu konzentrieren. Durch den Bann durfte er auch an Turnieren nicht teilnehmen.

Der wohl berühmteste E-Sportler in League of Legends ist Faker:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Auch Profis müssen sich an Regeln halten

Was hat Jensen getan? So ein Bann kommt natürlich nicht von ungefähr. Damals hieß Jensen noch Veigodx und neben Beleidigungen, negativer Einstellung und missbräuchlichem Verhalten, wurde ihm vor allem eine Beteiligung an DDOS-Angriffen auf andere Spieler vorgeworfen.

Letzteres rechtfertigt die damals wohl härteste Strafe aus der Sicht von Riot in League of Legends.

Dies war ein harter Schlag für einen Spieler mit einer potenziell großen Zukunft. Anstatt aufzugeben, nutzte er aber ein damaliges Schlupfloch in den Turnierregeln. 2014 trat er SK Gaming als Coach bei. Damals waren Coaches aber kein offizieller Teil der Liga, somit durfte er Backstage teilnehmen.

Das Team qualifizierte sich im selben Jahr für die Worlds, und viele sahen den Einfluss von Jensen an dem Ganzen. Nach den Worlds 2014 kündigte Riot an, die Coaches als offiziellen Teil der Liga anzuerkennen. Für Jensen war das ein Problem, da Riot damit einhergehend verbot, dass gebannte Spieler als Coaches antreten dürfen.

Dieser verließ SK Gaming aufgrund der Regelung dann als Coach noch im selben Jahr. Doch ein Lichtschimmer in Form einer Riot-Ankündigung Ende 2014 gab Hoffnung für Jensen. Riot änderte gewisse Richtlinien und wollte sich dauerhafte Banns noch einmal angucken und prüfen.

Zum Start der diesjährigen LCS musste aufgrund von Spielermangel sogar ein Coach für sein Team an Maus und Tastatur.

Riot gab Jensen eine zweite Chance

Was passierte nach seinem Coach-Dasein? Am Ende des Jahres 2014 gab Riot an, die Situation um Jensen herum zu prüfen. Zwar bestätigten sie nochmal die Strafe aufgrund der angeblichen Beteiligung einer DDOS-Attacke, lobten Jensen aber auch für sein vorbildliches Verhalten als Coach von SK Gaming.

Am 1. April 2015 wurde er schließlich nach der Prüfung durch Riot entbannt und trat einen Monat später Cloud 9 mit seinem Coach-Namen Incarnati0n bei. Durch den Zeitpunkt konnte er sich zur LCS Summer Season anmelden und schaffte es auch im selben Jahr, an den Worlds teilzunehmen. Ende des Jahres nannte er sich dann in Jensen um. Der Name, den die meisten heute kennen.

Seine Karriere nahm von da an richtig Fahrt auf:

  • Er trat zwischen 2015 und 2022 ganze 8-mal an der Weltmeisterschaft an
  • Er spielte somit in jeder seiner Saisons auch bei den Worlds mit
  • 3-mal gewann er mit seinem Team die NA Regional Finals

Zum aktuellen Zeitpunkt spielt er für Team Dignitas im Main Roster. Ob er sich dieses Jahr mit seinem Team für die Worlds qualifizieren kann, ist aktuell aber noch fraglich.

Momentan sind viele EU-Profis mit einer Änderung stark unzufrieden:

LoL: EU-Profis sagen, eine harte Änderung führt zu Burnout, Drogen-Konsum und Depression

Diablo 4: Streamer verliert Hardcore-Char, während er erklärt, warum die Season gut ist – „Hab meine Meinung geändert, ich hasse die Season“

Die neue Season in Diablo 4 spaltet die Meinung vieler Spieler. Ein Diablo 4-Streamer erklärte aber, wieso die Season gut ist. Bis er seinen Hardcore-Charakter verlor.

Seit dem 20. Juli kann man die neue Season in Diablo 4 spielen. Diese bringt nicht nur den Battle Pass, sondern auch neue Mechaniken und Aspekte. Alle Informationen dazu findet ihr in unserer Übersicht zur Season 1 von Diablo 4.

Die neue Season spaltet dabei die Spielerschaft. Viele beschweren sich, während einige Spaß an der neuen Season haben. Auch der Content Creator „Dark Microtransaction“ (DM) hat seine Freude mit der Season und freut sich über neue Aspekte und Möglichkeiten für Builds. Bis er seinen Hardcore-Charakter verliert.

Einen offiziellen Trailer zur Season 1 von Diablo 4 seht ihr hier:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

Die Gefahren, wenn man ein interaktiver Streamer ist

Was ist passiert? Der Streamer Dark Microtransaction erklärte in einem YouTube-Video seine Meinung zur ersten Season in Diablo 4. Er spielt einen Necromancer als Hardcore-Charakter und erklärt, wie viel Spaß er damit hat und wie er viele Neuerungen bezüglich seines Builds findet.

Als er am Ende des Videos seinen Build erklärt, kommt es jedoch zu einer Explosion und sein Necromancer stirbt plötzlich. Dadurch, dass es ein Hardcore-Charakter ist, ist er für immer verloren. Darauf reagiert DM so:

  • Ich habe meinen Hardcore-Charakter verloren, als ich versucht habe, es euch zu erklären. Ich habe meine Meinung geändert, ich hasse diese Season.

Den dazugehörigen Clip findet ihr hier:

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Wie reagiert Reddit auf den Clip? Die meisten Kommentare unter dem Reddit-Post leiden auf humorvolle Weise mit dem Streamer.

  • North_Kaleidoscope_3: Patch fix: emotionaler Schaden wurde um 200 % erhöht
  • Hot-Fan6416: Das Video hat mich überzeugt die Season zu spielen lol. Blizzard schuldet dir eine Kompensation.
  • MidLaneNoPrio: Die Gefahren, wenn man ein aktiver Streamer ist.
  • TantrikV: Hey, so hab ich meinen allerersten HC-Charakter verloren.

Eigentlich alle finden die Situation witzig. Vor allem das Timing und die Reaktion von Dark Microtransaction waren perfekt. Wie man sieht, muss man nicht alle Sachen um Diablo 4 herum allzu ernst nehmen.

Auf der anderen Seite reagieren die Chefs von Diablo 4 auf die Kritik zur neuen Season:

Diablo 4: „So etwas passiert nie wieder“ Chefs entschuldigen sich für Patch 1.1.0, erklären, was sich nun bessert

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Dot Esports

10 interessante Details, die ihr von Starfield bestimmt noch nicht wusstet

Bethesdas kommendes SciFi-Rollenspiel Starfield steckt voller Details. 10, die ihr möglicherweise noch nicht wusstet, stellen wir euch auf MeinMMO vor.

Mit Starfield bringt Bethesda im September ein Rollenspiel heraus, das hohe Maßstäbe setzen will und 1.000 bereisbare Planeten bietet. Bei verschiedenen Showcases wie dem Gameplay-Deep-Dive im Juni 2023 zeigten uns die Entwickler bereits, was uns in dem SciFi-Epos erwartet.

Zu den vielen veröffentlichten Informationen gehören aber auch Details, die der ein oder andere vielleicht verpasst hat. Deshalb fassen wir euch hier 10 Details zusammen, die ihr zu Starfield möglicherweise noch nicht wusstet:

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Todd Howard verriet, Starfield wird sowas wie ein „Modder Paradies“ 

Bethesdas Lead-Designer Todd Howard, übrigens die einzige Person, die über unveröffentlichte Informationen zu Starfield sprechen darf, hat in einem Interview mit dem YouTube-Kanal „Kinda Funny Games“ verraten, dass Starfield „sowas wie ein Modder Paradies“ werden würde, weil das Part von Bethesdas DNS sei (via YouTube).

Laut Howard sei es für die Entwickler wichtig, Modding in Starfield nicht nur zu erlauben, sondern es zusätzlich einfacher zu gestalten. Bereits The Elder Scrolls V: Skyrim wird bei Fans vor allem für seine Mod-Community geschätzt, die dem Rollenspiel unzählige Inhalte hinzufügte und das Spielerlebnis erweiterte.

Rückkehr eures größten Fans

Bethesda zeigte bei der Präsentation im Juni 2023 einen grell-blonden Mann, der euch in Starfield als „Adoring Fan“ begegnet und große Bewunderung für den Spieler hegt.

Doch der Fan ist keine Neuheit in Bethesda-Spielen. Der NPC war bereits in The Elder Scrolls: Oblivion enthalten und kann auch in Starfield ein Teil eurer Crew werden.

Wer den nervtötenden Fan bei sich aufnimmt, darf sich dabei auf überschwängliche Schmeicheleien, Geschenke und gruselige Kommentare freuen.

starfield-adoring-fan

Ihr schickt jede Woche 2 % eures Einkommens an eure Eltern

In Starfield habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Hintergrundinformationen dem Lebenspfad eures Charakters hinzuzufügen. Eine davon ist es, dass eure Eltern am Leben sind und ihr sie in ihrem Zuhause besuchen könnt.

In dem Gameplay-Deep-Dive von Juni 2023 ist zusätzlich zu sehen, dass ihr 2 $ eurer Credits automatisch nachhause zu euren Eltern schickt. (via YouTube; Timestamp: 14:58)

Erster Story-DLC namens „Shattered Space“ angekündigt

Ein nicht besonderes geheimnisvolles Detail, das aber trotzdem noch nicht jeder auf dem Schirm hat: Starfield hat bereits den ersten Story-DLC angekündigt. Dieser soll „Shattered Space“ heißen und ist Teil der digitalen Premium-Edition.

Starfield DLC Shattered Space Ankündigung

Einzelne Planeten können verschiedene Biome haben

In dem Starfield-Gameplay, das Bethesda uns bereits gezeigt hat, sahen wir auch den Einsatz eines Scanners. Mit diesem konnten wir beispielsweise Informationen über Lebewesen bekommen, die auf einem Planeten leben.

Eine der im Showcase gezeigten Kreaturen namens “Mothwing Grazer” ist gemäß dem Scanner ein friedliches Lebewesen und kommt in verschiedenen Biomen wie Bergen, Sümpfen und der Savanne vor (via YouTube; Timestamp: 35:11).

Wenn wir davon ausgehen, dass die gleichen außerirdischen Lebewesen nicht auf einer Vielzahl unterschiedlicher Planeten leben, dann müssen einige der Planeten in Starfield mehrere Biome besitzen.

Auflistung verschiedener „Planeten“, die wir kennen

In den verschiedenen Showcases haben wir bereits einige Planeten und andere astronomische Objekte sowie ihre Namen gesehen.

Mit den aus unserem Sonnensystem bekannten üblichen Verdächtigen wie Erde, Mars und dem Erdmond fällt vor allem der Planet Jemison aus dem „Alpha Centauri“-Sternensystem als eine Art „neue Erde“ ins Gewicht

Auf Jemision liegt auch New Atlantis, die Hauptstadt der Vereinten Kolonien (United Colonies), die laut Bethesda die größte Stadt sei, die sie jemals entworfen haben.

Es sind auch schon zahlreiche Namen von Planeten, Zwergplaneten und Monden bekannt, die in Starfield vorkommen werden. Eine Auflistung schon namentlich genannter Planeten fügen wir euch hier in der Spoilerbox ein (via starfielddb.com)

Namentlich bekannte Planeten in Starfield

Akila
Al-Battani V
Alchiba IV
Alchiba VII
Alchiba X
Algorab III
Alpha Andraste II
Alpha Andraste III
Altair II
Anselon
Aranae I
Arcturus III
Bardeen III
Beta Ternion III
Burran
Cassiopeia I
Cassiopeia IV
Charybdis III
Charybdis IV
Charybdis V
Erde
Enlil V
Freya IX
Gagarin
Groombridge VIII
Jemison
Jupiter
Kumasi III
Magreth
Mars
Merkur
Molich I
Nemeria IV
Neptun
Niira
Nirvana II
Olivas
Piazzi IV
Piazzi VII
Pluto
Porrima I
Porrima III
Porrima IV
Porrima V
Procyon III
Saturn
Syrma
Tau ceti II
Tau Ceti VIII
Tidacha I
Uranus
Vectera
Venus
Verne II
Volii Alpha
Washakie

Der Space-Cowboy unserer Crew hat berühmte Vorfahren

Sam Coe, der Space-Cowboy eurer Crew, könnte ein Nachfahre von dem Gründer von Akila City, Solomon Coe, sein.

Passend dazu läuft der Charakter des Spielers im Starfied-Showcase an einem Schild in Akila City vorbei, das den Weg Richtung „Coe Plaza“ anzeigt (via YouTube; Timestamp: 10:38).

Video starten
Starfield u0026#8211; Official Gameplay Trailer

Die Erde ist wahrscheinlich unbewohnbar

In den verschiedenen Showcases zu Starfield gibt es einige Formulierungen, die darauf hindeuten, dass die Erde unbewohnbar ist und es irgendeine Art Katastrophe gab. So wird beispielsweise mehrfach eine Questline angedeutet, in der ihr alte Artefakte sammeln sollt, die von der Erde stammen.

Dazu sehen wir zwei Bilder, die andeuten, die Erde sei nun eine Art Wüstenplanet. Bereits zu Beginn des Showcases wird ein riesiger stählender Bogen gezeigt, der gemäß des Reddit-Nutzers Gokamo – das ist der Autor des 1.000-seitigen Starfield Dokumentes – an den Gateway Arch in Saint Louis erinnert.

Doch statt einer belebten Großstadt, grünen Pflanzen und Gebäuden sehen wir lediglich Unmengen an Sand. Auch der Arch selbst ist beschädigt.

Starfield Deep Dive Erde

Außerdem ist in einer kurzen Sequenz auf einem Bildschirm unser Sonnensystem zu sehen. Das wird deutlich, als einer der Entwickler über einen Planeten hovert, der dann als Mars beschriftet wird.

Auf der Übersicht unseres Sonnensystems ist auch die Erde zu erkennen – allerdings nicht mehr als „der blaue Planet“, als den wir ihn kennen. Die Erde wirkt hier eher bräunlich, was ebenfalls ein wüstenartiges Klima andeuten könnte.

Starfield Gameplay Deep Dive Juni 2023 Gateway Arch

Genaueres werden wir wahrscheinlich im Verlauf des Spiels herausfinden, denn sowohl auf dem Mars als auch auf der Erde sind Quest-Symbole zu erkennen. Es ist durchaus davon auszugehen, dass wir die Erde besuchen können.

Jemison basiert wahrscheinlich auf einer echten Astronautin

Der Name des Planeten Jemison basiert wahrscheinlich auf der US-amerikanischen Astronautin Dr. Mae Carol Jemison. Jemison flog 1992 mit der Raumfähre Endeavour in den Weltraum und war die erste schwarze Frau im All.

Auch weitere Aspekte in Starfield basieren namentlich auf bekannten Persönlichkeiten. Ein weiteres Beispiel ist das Sternensystem Al-Battani, das voraussichtlich auf dem arabischen Astronomen Mohammed ibn Dschābir al-Battānī basiert.

Ihr könnt euren Raumanzug in Siedlungen „verstecken“ und normale Kleidung tragen

Bereits in den ersten fünf Minuten des Gameplay-Deep-Dives im Juni war ein kleines Detail zu sehen, dass das Aussehen eures Charakters betrifft. Demnach ist es im Inventar von Starfield per Knopfdruck möglich, eurem Raumanzug in Siedlungen zu „verstecken“ (via YouTube, Timestamp: 4:22).

Wenn ihr also in einer bewohnten Ortschaft keine Lust auf euer Astronauten-Outfit habt, könnt ihr es in gewisser Weise ablegen und stattdessen mit den normalen Kleidungsstücken schaulaufen. Das war auch einige Zeit später im Showcase zu sehen, als der Spieler-Charakter im Cowboy-Dress durch Akila City lief.

Ein weiteres interessantes Detail versteckt sich hinter dem Preis eines Sandwiches:

Fan zeigt Preise in Starfield, kommt auf seltsame Rechnung: ein Raumschiff kostet so viel wie 25 Sandwiches

Steam: Dr. Disrespect öffnet tagelang hunderte Lootboxen in CS:GO, findet eins der teuersten Messer im Spiel und kann sein Glück kaum fassen

In Counter-Strike kann man aus Lootboxen Waffen und Skins ziehen. Einige davon sind sehr wertvoll, doch die Suche kann ewig dauern. Der Streamer Dr. Disrespect hat jetzt eins der wertvollsten Messer in seinem Stream gefunden.

Was sind das für Lootboxen? In CS:GO handeln viele Spieler auf digitalen Marktplätzen mit kosmetischen Waffen-Skins, die man durch sogenannte Cases erhalten kann. Teilweise sind die Items so heiß begehrt, dass sie für extrem hohe Summen verkauft werden.

Der Streamer Dr. Disrespect war auf der Suche nach einer ganz besonderen Waffe. Das Problem daran ist, dass die Dropchancen für seltene Skins in CS:GO unglaublich niedrig sind. Teilweise öffnen Leute hunderte Kisten, um an ein bestimmtes Item zu kommen. Manch einer öffnet die Lootboxen sogar auf einer Hochzeit.

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

Dr. Disrespect findet Messer im Wert von 16.000 US-Dollar

Was genau hat der Streamer gefunden? Das M9 Bayonet Doppler “Sapphire” kann auf dem Markt für bis zu 16.000 Dollar verkauft werden. Und dieses wirklich seltene Messer ist das allererste, das Dr. Disrespect geöffnet hat.

Sein “Glück” postet er begeistert auf Twitter:

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Der Streamer kann sein Glück auf jeden Fall kaum fassen, denn vor ein paar Tagen sah es noch nicht ganz so gut aus. Während seine Kollegen fröhlich wertvolle Items ziehen, schien Dr. Disrespect langsam zu verzweifeln. Als ihn seine Streamer-Kollegen mit seinem Pech aufzogen, meckerte er bloß zurück.

Als ihm etwa Ninja seinen neusten Lootbox-Erfolg unter die Nase reibt: Der solle doch noch ein paar Drinks nehmen und weiter streamen. Eine Anspielung auf den peinlichen Vorfall von neulich.

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Wie geht es weiter? Es ist noch unklar, ob er es verkaufen oder als Gegenstand im Spiel behalten will, aber Dr. Disrespect hat einen Gegenstand erhalten, den nur wenige Spieler jemals besitzen werden.

Viele werden süchtig nach solchen Boxen, verzocken oft viel Geld

Warum sind Lootboxen gefährlich? Lootboxen und das dahinter versteckte Glücksspiel führen schon länger zu erbitterten Diskussionen. Denn es geht hier um viel Geld. Denn für beliebte Items müssen Spieler teilweise tausende Euro investieren. Auch andere Spiele, wie etwa Genshin Impact, setzen auf Gacha-Elemente, um Spieler dazu zu animieren, viel Geld in ihren Spielen zu lassen. Einige Länder wie Belgien diskutieren daher über ein Lootboxverbot.

Der “Erfolg” von Dr. Disrespect hat daher auch einen faden Beigeschmack. Das sieht man auch daran, wenn man sich die letzten Diskussionen und Konflikte mit Lootboxen ansieht:

Aus diesen Gründen schlossen sich vor einigen Monaten die größten Twitch-Streamer zusammen und forderten ein Verbot von Glücksspiel. Twitch schränkte dann Glücksspiel dann stark ein, doch das Problem wanderte dann nur: Jetzt sind viele Glücksspielstreamer auf der Konkurrenzplattform “Kick” unterwegs. Eine Plattform, die wegen ihres Sponsors, ein Online-Casino, stark umstritten ist.

Ein bekanntes Beispiel für die unglaublichen Summen, die teilweise in dem Shooter bezahlt werden, ist der Verkauf eines AK-47-Skins im vergangenen Jahr. Für den Skin wurden umgerechnet 124.000 € bezahlt. 

Jemand zahlt 150.000 $ für den bisher teuersten Skin in einem 9 Jahre alten Spiel_

Update 23.07.2023: Wir haben den Artikel um einen Abschnitt am Ende erweitert.

CoD Warzone verschenkt das bescheuertste Skin-Bundle mit Amazon Prime – Kostete mal über 20 Euro

Ihr könnt euch jetzt ein irres Skin-Bundle für Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone abholen, das kürzlich noch 20 Euro gekostet hat.

Im Gegensatz zu einigen anderen Spielern von Call of Duty bin ich nicht so sensibel, was bunte, irre, schräge Skins im Shooter angeht. Doch manche Bundles sind einfach bekloppt.

Dazu zählt, wenn ihr mich fragt, auch das „World Series of Warzone Rat Pack“. Auch wenn es sich dabei möglicherweise um eine Anspielung auf den Twitch-Streamer Ethan „FifaKill“ Pink handelt, der letztes Jahr die 3er-World-Series gewann: Meine Herren, ist das Ding hässlich und bescheuert.

Wenn ihr das anders seht, dann besorgt euch jetzt das Bundle ohne weitere Kosten über Amazon Prime, eine Anleitung gibts hier auf MeinMMO. Mehr zur Ratten-Challenge von FifaKill gibts im Video:

Video starten
Größter Twitch-Steamer von CoD Warzone will mit jeder Waffe gewinnen – Spielt Schrotflinte im Rattenkostüm

Wie kriegt man das Bundle? Ihr braucht dafür ein aktives Abo bei Amazon Prime und müsst euren Twitch-Account mit Call of Duty verbinden:

Hier die Inhalte des Bundles:

  • Reyes Operator-Skin „Cheesy“
  • Würzige Fleischbällchen – Raal MG LMG Waffenbauplan
  • Cheesin’ – Vel 46 SMG Waffen-Bauplan
  • Sticker „Du bist eine Ratte“
  • Fit für einen Geist – Visitenkarte
  • Rat Pack – Ladebildschirm
  • Erwischt – Emblem
  • Doppelte EP: 1 Stunde
  • Doppelte Waffen-EP: 1 Stunde
cod mw2 warzone rat pack wsow bundle

Ich finde die Ratte so schlimm, ich kann kaum wegschauen. Immerhin sollen die Setups der Waffen im Bundle ganz brauchbar sein – eine Waffe mit dem Namen „Würzige Fleischbällchen“ kann ich tatsächlich nicht wiederstehen, da passt die Zielgruppe wieder.

Habt ihr Amazon Prime, sackt das Bundle jetzt kostenlos ein. Das Rat-Pack hat mal über 20 Euro gekostet und war im Mai 2023 noch Teil der Belohnungen für Spiele der World Series of Warzone. Jetzt gibts das Teil ohne weitere Kosten.

Erfahrt hier mehr darüber, wie es bei Call of Duty weitergeht: Call of Duty 2023 wird in wenigen Wochen vorgestellt – 11 Leaks, die ihr jetzt kennen solltet

Spieler warnen: Mit einem unachtsamen Klick könnt ihr in Diablo 4 euren kostenlosen Premium-Battlepass verschwenden

In Diablo 4 ist die Season 1 gestartet. Doch einige Spieler klagen, dass man seinen Battlepass mit einem falschen Klick verschwenden kann.

Die neue Season 1 ist gestartet und damit kann man nun endlich auch Skins, Cosmetics und andere lustige Dinge im Battlepass freischalten.

Wer sich die Ultimate Edition von Diablo 4 gekauft hat, kann sich einen „Premium Pass“ umsonst holen, doch es gibt genügend Spieler, die die erste Season überspringen wollen, weil sie die Skins eher langweilen oder auch, weil die Season-Mechanik nicht gefällt.

Doch einige Spieler schimpfen, dass das System in Diablo 4 darauf ausgelegt ist, seinen wertvollen Premium Pass zu verschwenden (via reddit.com). Zumindest dann, wenn ihr mit Controller auf dem PC oder den Konsolen zockt.

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

Im Menü liegt euer „Mauszeiger“ direkt auf dem Premium-Button

Was ist das Problem? Wenn ihr das Battlepass-Menü mit einem Controller öffnet, dann ist euer Interface direkt auf den Premium-Button gerichtet. Klickt ihr jetzt erneut den Bestätigungsbutton, weil ihr euch eigentlich euren Fortschritt ansehen wollt und passt nicht auf, dann aktiviert ihr euren Premium-Pass.

Ein Nutzer hat das „Problem“ aufgenommen und auf YouTube geteilt:

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In Diablo 4 gibt es auch keine Warnung oder einen Hinweis, dass ihr jetzt euren Premium-Pass aktiviert. Wie ein Spieler berichtet, lässt sich diese Aktivierung nicht rückgängig machen. Das zeigt ein Screenshot mit dem Kundensupport von Blizzard.

Solltet ihr also „nur“ versehentlich geklickt haben, dann müsst ihr euch damit zufriedengeben. Eine Rückerstattung gibt es nicht.

Die Spieler sind wütend: Viele Leute auf Reddit regen sich über diese seltsame Designentscheidung auf. So schreibt jemand:

So ist das nun mal. Ich spiele mit Controller auf dem PC. Buchstäblich öffnet sich die Seasons-Registerkarte und man wählt Battlepass kaufen aus. Ein falscher Druck und schon ist es freigeschaltet, wenn man die Deluxe/Ulti [Edition] hat.

Und Seasonreise[-Tab] ist 2 Tasten über der Kaufen-Taste. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn versehentlich drückt, ist ziemlich hoch.

Auch andere erklären, dass das nicht Sinn der Sache sein könne. Einige zeigen sich auch verwundert, dass überhaupt kein Hinweis komme. Zumindest eine Bestätigung und eine Erklärung würde man vor dem Kauf noch erwarten. Stattdessen wird Premium einfach aktiviert und die 20 Level gutgeschrieben.

Mehr zu Season 1: Falls ihr mit der Season 1 noch nicht gestartet seid und einen Tipp braucht, welche Klasse ihr spielen sollt, dann schaut einmal in folgenden Artikel. Hier geben wir euch Tipps und einen Trick, wie ihr eure nächste Klasse wählen könnt:

Diablo 4: Welche Klasse spielst du in Season 1? Frag das Schicksalsrad

WoW: Spieler überlisten grandios KI, die dann Lügen über neue Features verbreitet – WoW-Entwickler ist begeistert

Unter dem Stichwort „Glorbo“ haben Spieler des MMORPGs World of Warcraft eine KI überlistet, die dann falsche Infos für vollwertige, geplante Features verkauft hat.

Künstliche Intelligenz ist derzeit eines der größten Themen in Wirtschaft und Wissenschaft. Die Technik hat das Potenzial, unseren ganzen Lebens- und Arbeitsalltag auf den Kopf zu stellen.

Aktuell befinden wir uns jedoch noch in einer Art Testphase: Wo liegen die Grenzen der Technologie? Wo können wir sie sinnvoll einsetzen, wo setzen wir lieber auf ein menschliches Gehirn?

Denn, dass es menschliche Hirne immer noch drauf haben, zeigt jetzt ein weiteres Mal das Beispiel einer Gruppe Spieler von WoW. Wie BBC berichtet, haben sie eine KI überlistet, damit die ihre unlogischen Lügen glaubt.

Aktuell entstehen einige MMORPG-Konkurrenten, die es auf WoW abgesehen haben. Im Trailer gibts ein Beispiel:

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Neues MMORPG will Konkurrenz für WoW sein, zeigt die erste Klasse mit Gameplay

Welche Lügen waren das? Es handelte sich dabei um ein neues Feature namens „Glorbo“. Was wie ein irrer Planet aus dem Cartoon Rick & Morty klingt, verkauften die Spieler einer KI als die neusten Ankündigungen zu World of Warcraft.

Teil von Glorbo sei demnach auch der „Pflichtgegenstand Klikclac“, eine „epische Quest zur Beseitigung von Quackion, dem Aspekt der Enten“ und die „kleine, gemütliche Insel Zoop“.

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Wie haben sie das geschafft? Wie BBC berichtet, sei ein automatisierter Artikel auf der Seite „ZLeague“ erschienen (via archive.ph).

Die KI hat ihre Infos wahrscheinlich von Reddit gezogen, wo die Spieler die Infos verbreitet haben (via reddit.com). Mitglieder des Subreddits hatten bereits vermutet, dass KIs die Infos aus dem Forum ungeprüft auf manchen Webseiten veröffentlichen.

„Spieler von World of Warcraft (WoW) freuen sich über Glorbos Einführung“ titelt die Webseite, genau wie Reddit-Thread.

WoW-Entwickler feiert die Aktion: Auf Twitter meldet sich „@Zorbix“ zum Thema und freut sich, dass er endlich über Glorbo sprechen dürfe: Da die Informationen jetzt endlich bekannt sind. Man arbeite bereits seit fast 15 Jahren an den Features.

Im Tweet darunter erklärt Zorbix, Senior Game Producer bei World of Warcraft, dass auch das nur ein Scherz sei. Er gratuliert den Leuten hinter der Aktion, die damit gezeigt haben, dass wir wohl vorerst sicher vor KIs, solange wir unsere Hirne noch benutzen.

Die Automatisierung wird trotzdem in immer mehr Bereich Einzug halten, auch bei World of Warcraft: WoW bringt Echtzeit-Chat-Block – Will Fieslinge erwischen, bevor sie Schaden anrichten

Quelle(n):
  1. IGN

Ihr werdet eine Doctor-Who-Begleiterin nie in der Serie sehen, weil sie zu düster ist

Doctor Who hatte viele Inkarnationen und Begleiter. Eine Begleiterin ist jedoch so düster, dass ihr sie in der Serie nicht zu sehen bekommen habt.

Was ist das für eine Begleiterin? Bei der Begleiterin handelt es sich um The Squire, die erstmals in der Doctor-Who-Geschichte „The Then and Now“ auftaucht. Sie befand sich an der Seite des Kriegsdoktors, der eine Inkarnation des Doktors ist.

Jedoch hatte The Squire keine guten Absichten.

The Squire wollte eigentlich ihre Dalek-Natur ablegen

Was waren die Absichten der Begleiterin? The Squire ist eine Dalek-Doppelagentin, die geschickt wurde, um den Doktor auszuspionieren. Zwischendurch wurden The Squire und der Kriegsdoktor getrennt (via screenrant.com). The Squire wandert daraufhin tausend Jahre lang durch das Universum, bevor sie den Doktor (die elfte Inkarnation) erneut trifft.

Dabei wird The Squire bei einem Kampf schwer verletzt. Als sie aufwacht, erinnert sie sich an ihre Dalek-Ursprünge. Sie gesteht, dass sie nicht nur den Doktor getäuscht hatte, sondern versucht habe, ihre Natur abzulegen und The Squire zu sein (via Tardis Wiki).

Letztendlich kann sie ihre boshafte Dalek-Programmierung aber nicht ablegen, der Dalek-Ursprung von The Squire wird in der Konfrontation auch optisch immer deutlicher erkennbar. Als The Squire den Doktor mit ihrer Laser-Waffe treffen will, wird das, was von ihr übrig ist, von der Frau des Doktors, Professor River Song, getötet.

Was sind die Daleks? Die Daleks sind bösartige, nichtmenschliche Außerirdische in der Science-Fiction-Serie Doctor Who. Das Aussehen der genetisch veränderten Figuren ähnelt übergroßen Salzstreuern. Sie wurden erstmals in den 60er Jahren eingeführt und stellen die bekanntesten Gegner von Doctor Who dar. Das Ziel der Daleks ist es, das Universum zu beherrschen und alle anderen Lebewesen auszulöschen.

Wer ist der Kriegsdoktor? Der Kriegsdoktor ist eine Inkarnation der Figur zwischen dem achten und dem neunten Doktor, die die Hauptfigur aber lange Zeit aus ihrer eigenen Erinnerung gestrichen hat.

In Doctor Who war der Kriegsdoktor im Rahmen eines Specials der Serie zu sehen. Dass er Begleiter hatte, war in der Serie überhaupt kein Thema und den Namen „Doktor“ legte er dort ab.

Kanntet ihr The Squire? Schreibt uns gerne in die Kommentare. Und falls ihr noch Filmtipps fürs Wochenende braucht, findet ihr hier die 13 besten Science-Fiction-Filme laut IMDb.

Quelle(n):
  1. Screen Rant
  2. YouTube

Final Fantasy XVI bietet auf der PS5 ein geniales Feature, welches sich Gamer jetzt für alle Spiele wünschen

Der Komponist von Final Fantasy hat erklärt, dass ein kleines Feature die Musik des Spiels dynamischer gestaltet. Viele Gamer finden das großartig und wünschen sich das auch für andere Spiele.

Die Entwickler von Final Fantasy XVI erklärten jetzt, dass auf der PS5 nicht nur das Spiel, sondern auch eine kleine Software mitinstalliert wird. Und die sorgt dafür, dass die Musik viel besser und wie aus einem Guss wirkt.

Viele Spieler erklären jetzt auf Reddit, dass sie sich dieses Feature auch für andere Spiele wünschen. Denn wenn man das einmal erlebt hat, will man nicht mehr ohne das Feature spielen.

Video starten
Final Fantasy XVI Ascension Trailer

Software auf der PS5 bearbeitet Musik in Echtzeit

Was genau wird auf der PS5 installiert? FF16-Komponist Masayoshi Soken erklärt, dass das Spiel ein “Mini-Soken” auf der PS5 installiert. Das soll wohl eine Anspielung auf seinen Namen sein (via natalie.mu):

Wenn Ihr FF16 spielt, dann wird zusammen mit der Software ein ‘Mini-Soken’ auf eurer PS5 installiert. Das ‘Mini Soken’ bearbeitet die Musik in Echtzeit und passt die Lautstärke an den Stil und die Geschwindigkeit des jeweiligen Spiels an.

Selbst wenn ihr ohne Probleme spielt oder lange dafür braucht, dann bekommt ihr Gefühl
‘Gute Musik spielt an einem guten Ort ‘, und auch wenn der Kampf endet, schließt die
die Musik passend zur Szene ab. Dies ist möglich, weil ‘Mini-Soken’ hart in Echtzeit arbeitet.

Wie fallen die Reaktionen aus? Etliche Gamer zeigen sich davon sehr angetan und erklären, dass sie sich ein solches Feature auch für andere Spiele wünschen würden. Dadurch würden sich viele Spiele viel dynamischer anfühlen.

Andere Spiele nutzen da eher die “Holzhammer”-Methode: Ist ein Kampf zu Ende, bricht der Musiktitel abrupt ab und die nächste Musik beginnt. Hier fehlt oft die Dynamik und es wirkt immer sehr gewollt und wenig passend zum Spiel.

Deswegen zeigen sich auch viele Spieler positiv überrascht und erklären, dass so ein Feature in viel mehr Spiele gehört. So schreibt jemand:

Wenn man bemerkt, dass sich die Musik mit dem Status des Kampfes synchronisiert, wünscht man sich, dass alle Spiele dies tun.

Ein anderer ergänzt, dass ihm das auch schon aufgefallen sei, aber den Grund dafür noch nicht gekannt hätte: “Darüber habe ich mich auch schon gewundert. Mir ist aufgefallen, wie gut die Musik die ganze Zeit über passt. Das weiß ich sehr zu schätzen. Die Musik in diesem Spiel ist der Wahnsinn.”

Falls ihr einen Grund sucht, warum ihr euch Final Fantasy XVI kaufen solltet, dann lest den Kommentar von Cortyn auf MeinMMO:

Final Fantasy 16 ist das Spiel, für das ihr euch alle eine PlayStation kaufen solltet

Händler verkauften mit fiesen Tricks tausende gefälschte Grafikkarten an unwissende Spieler, verdienten damit viel Geld

Eine Gruppe Händler versuchte Gamer zu betrügen, indem sie alte Grafikkarten als neu verkauften. Jetzt wurden sie von der Polizei hochgenommen.

Hoher Wertverlust von Kryptowährungen sorgte in China dafür, dass tausende Miner verzweifelt versuchten, ihre Grafikkarten zu verkaufen.

Eine Gruppe aus Betrügern und Betrügerinnen nutzte die Chance und kaufte den Minern ihre gebrauchten Grafikkarten ab, um sie später als „neu“ zu verkaufen. Das taten diese Leute so geschickt, dass den meisten Käufern kaum auffiel, dass sie eine gebrauchte Grafikkarte gekauft hatten.

Grafikkarten im Wert von rund 2 Millionen Euro wurden gefunden

Nun hat die Polizei in China 7 Personen festgenommen, die solche alten Grafikkarten als brandneu verkauften. Wie VideoCardz berichtet, hatte eine Gruppe in China ihr Geschäft mit alten Grafikkarten professionalisiert, die sie den Leuten als neu verkauften.

Sie wurden jetzt nach einer einjährigen Untersuchung durch die Polizei im Bincheng-Bezirk der Stadt Binzhou aufgespürt. Die Polizei fand in einem Lagerhaus zahlreiche Mining-Gehäuse ohne ihre Grafikkarte.

Nur sieben der 22 Personen, die an dem Betrug beteiligt waren, wurden verhaftet und müssen sich nun vor Gericht verantworten. Der Wert der gefälschten Karten wurde auf über 2 Millionen Dollar geschätzt.

Gebrauchte Grafikkarten lassen sich mit einem wachen Auge erkennen

Woran erkennt man so eine Grafikkarte? Der YouTuber Iskandar Souza gab etwa bereits ein paar Tipps mit an die Hand. Achtet bei einer gekauften Grafikkarte auf die Färbung des Speichers. Wurde die Grafikkarte länger verwendet, dann verfärbt sich der Speicher gelb. Der YouTuber erklärt, dass der Speicher bei neuen Karten schwarz ist und sich dann langsam verfärbt.

Um genau das zu verstecken, färben Miner die Grafikkarten schwarz ein – auf diese Weise kann man den gelblichen Ton des Speichers verbergen. Es gibt aber auch weitere Zeichen für eine gebrauchte Grafikkarte:

  • fehlende oder verfärbte Garantieaufkleber.
  • fehlende oder gelockerte Schrauben.
  • Verfärbung am Chip oder am Speicher der Grafikkarte.

Das Umlöten von Speicher auf eine neue Platine ist eine gängige Praxis bei der Reparatur und Aufarbeitung von Grafikkarten. In diesem Fall wird das Produkt im Einzelhandel jedoch häufig als „überholt“ oder „Refurbished“ und nicht als „neu“ ausgewiesen.

Denn in Deutschland müssen gebrauchte Gegenstände auch als gebraucht deklariert werden. Produkte wie etwa Grafikkarten gelten nur dann als neu, wenn sie noch nicht benutzt, eingebaut wurde und aus neuen Materialien hergestellt worden sind.

Mehr zu den unfairen Tricks von Minern lest ihr in folgendem Artikel:

Miner verscherbeln verzweifelt ihre gebrauchten Nvidia-Grafikkarten – Nutzen unfaire Tricks, damit ihr die alten GPUs kauft

Sesamstraße trifft auf Resident Evil: Neues Spiel mit 96 % auf Steam mischt zwei Genres, die nicht unterschiedlicher sein könnten

Seit wenigen Tagen ist My Friendly Neighborhood auf Steam erhältlich. Hinter dem Titel steckt eigentlich ein Horror-Spiel, doch der Gruselfaktor kommt nicht durch das Zerstückeln von Leichen und Enthauptungen zustande. Sondern durch mörderische Killerpuppen.

Was ist die Story hinter My Friendly Neighborhood? Eine Sendung namens „Meine freundliche Nachbarschaft“ war eine Puppenshow am Samstagmorgen, doch verlor mit der Zeit das Interesse der Zuschauer. Eines Tages sendet plötzlich die Antenne eines Filmstudios alte Folgen aus der Sendung, die schon länger abgesetzt wurde.

Der Techniker Gordon muss nach dem Rechten sehen und betritt das Filmstudio, das eigentlich verlassen sein sollte. Sein Ziel ist es, die Antenne auf dem Dach zu reparieren. Doch die Puppen scheinen wohl nicht zufrieden damit zu sein, dass ihre Sendung abgeschafft wurde und lauern uns im Filmstudio auf.

So müssen wir uns einen Weg durch die Killerpuppen schlagen, um aufs Dach zu gelangen.

Die Puppen sind das Highlight des Spiels: Sie sehen so aus, als wären sie frisch aus der Sesamstraße entlaufen. Es gibt Sockenpuppen oder auch Puppen, die wie Ernie & Bert aussehen. In Kombination mit ihrer Mordlust entsteht ein einzigartiges Spielerlebnis.

Vielleicht überzeugt euch der Trailer zu My Friendly Neighborhood, einen Blick in das Spiel zu wagen:

Video starten
My Friendly Neighborhood präsentiert sich im Launch-Trailer

Doch die Hauptfigur nimmt den Puppen-Terror nicht einfach so hin, sondern weiß sich geschickt zur Wehr zu setzen. Wie bekämpft man Puppen aus einer Kindershow? Natürlich mit dem Alphabet!

So können wir beispielsweise den Stenografen nutzen. Dabei handelt es sich um eine einzigartige Waffe, mit der wir das ABC verschießen können. Auf diese Weise halten wir uns die lästigen Puppen vom Hals.

Im Filmstudio finden wir außerdem Relikte der Puppenshow. Vor Ort gibt es eine alte Kulisse der Fernsehsendung, aber auch Hallen, die mit Wachsmalstiften und Pappe gestaltet wurden. Wenn uns die Puppen nicht im Nacken sitzen würden, könnten wir die abwechslungsreichen Kulissen in Ruhe bestaunen.

Wie andere Survival-Horror-Klassiker soll My Friendly Neighborhood einige Rätsel beinhalten. Die Mechaniken sehen nicht allzu komplex aus. Vermutlich wurden fürs Spiel einfachere Rätsel gewählt, da wir dank der Puppen unter Stress stehen und so nur wenige klare Gedanken fassen können.

Sollte der Artikel euer Interesse geweckt haben, könnt ihr das Horror-Abenteuer aktuell mit einem Rabatt von 10 Prozent auf Steam kaufen. Bis zum 25. Juli 2023 kostet der Titel nur 26,09 Euro statt 29,99 Euro. Falls ihr euch mit dem Kauf immer noch nicht sicher seid, könnt ihr das Spiel vorher in einer Demo auf Steam testen. 

Zum Zeitpunkt des Artikels kann das Spiel sehr positive Wertungen vorweisen. Insgesamt 374 Spieler haben dem Titel zu 96 Prozent positive Bewertungen gegeben. Horror-Fans können hier also definitiv zugreifen!

Noch mehr Horror-Spaß könntet ihr mit Dead by Daylight und dem neuesten Überlebenden haben: Dead by Daylight: Nicolas Cage fällt tot um und schreit, wenn er den Killer sieht

LoL hatte die Idee zu einem Champion, für den ihr rausgehen müsst, um zu wissen, wie stark er ist

Riot Games probiert in ihrer Entwicklung neuer Champions für League of Legends gerne mal allerlei absurde Ideen aus. Dadurch will die Firma maximale kreative Freiheit ermöglichen, um interessante Champions zu designen. Eine Idee zum Champion Aphelios sollte mit der realen Welt interagieren.

Wie funktioniert das Designen von Champions? Bis ein neuer Champion designt und dann letztendlich released wird, vergehen Monate. Im Schnitt ungefähr 1 Jahr. Die Designer planen nicht nur die Fähigkeiten und das Design, sondern auch die dazugehörige Story innerhalb der LoL-Welt.

Während der Entwicklung wird aber viel zwischen Design und Fähigkeiten herumprobiert. Riots Philosophie befürwortet dabei alle möglichen Ideen bei der Entwicklung neuer Champions auszuprobieren, dabei entstehen auch irre Ideen, die es oft nicht ins eigentliche Spiel schaffen.

Auch einer der wichtigsten LoL-Champions durchging mehrere Designideen: LoL: Aus einer einzigartigen Beziehung entstand einer der wichtigsten Champions.

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Es waren Vorteile geplant, wenn ihr an die frische Luft geht

Was waren mögliche Ideen? In einem Twitch-Stream sprach Lead Champion Designer August Browning neben allgemeinen Designphilosophien auch über geplante Ideen des Senior Game Design Managers Bradford “CertainlyT” Wenban, die es nie auf die Live-Server geschafft haben.

CertainlyT war an den Champions Darius, Zyra, Thresh, Yasuo, Kalista, Zoe und Aphelios beteiligt und arbeitete auch an den Reworks von Mordekaiser, Graves, Caitlyn, Warwick und Akali. Somit ist er an einigen der kreativsten Champions im Spiel beteiligt gewesen.

Für Zoes Ultimate war beispielsweise eine zweite Anwendungsmöglichkeit geplant. Eine Art Panikknopf, der Zoe, anstatt sich hin- und zurückzuteleportieren, die Möglichkeit gab, sich zu einem zufälligen Ort auf der Map zu teleportieren.

Das Rework von Akali hatte ursprünglich die Idee, dass sie sich an Projektile von Teammitgliedern heften konnte. Die wohl interessanteste Idee hatte aber der ADC Aphelios. Da er in der Spiele-Lore eng mit dem Mond verbunden ist, sollten auch die echten Mondphasen einen Einfluss auf den Champion haben.

Wie sollte Aphelios funktionieren? So war geplant, dass Aphelios je nach Mondphase an Stärke gewinnt. Ist es Vollmond, dann ist der perfekte Zeitpunkt, Aphelios zu picken. Dabei beschreibt August Browning die grundlegende Idee dahinter so:

  • Die Idee dahinter wäre, wenn du nachts herausgehst und einen Vollmond siehst, dass du denkst, ich sollte jetzt League of Legends spielen, Aphelios ist momentan stark. Ich finde, das ist eine echt kreative Art, die Spieler ans Spiel zu binden.

Die Idee hat es aber nicht ins eigentliche Spiel geschafft. Man darf nicht vergessen, dass League of Legends im Kern ein kompetitives Spiel ist und solche Mechaniken den Nutzen eines Champions auch schmälern können.

Trotz alledem ist Aphelios ein kontroverser Champion geworden, der zuletzt bei der MSI für Aufsehen sorgte:

LoL: 2 Champs haben Fans den Spaß am großen Turnier verdorben – Einer ist ein Netflix-Star

Quelle(n):
  1. Twitch
  2. 3DJuegos

Diablo 4: Neues Update ändert Albtraum-Dungeons komplett – Patch Notes für Hotfix 3

Beim Action-RPG Diablo 4 kam in der Nacht vom 21. Juli auf den 22. Juli der Hotfix 3 für Update 1.1.0. Albtraum-Dungeons werden nie wieder dieselben sein.

Was gibt es zum Patch zu wissen? Hotfix 3 wurde am 21. Juli beim Campfire-Talk mit den Entwicklern angekündigt. Mittlerweile ist der Patch online, hat einige Bugfixes gebracht und an der Schwierigkeit von Albtraum-Dungeons geschraubt. Die sind jetzt deutlich leichter:

  • Monster sind in Albtraum-Dungeons jetzt schwächer. Albtraum-Dungeons auf Stufe 100 entsprechen jetzt eher Stufe 70 vor dem Patch.

Beispiele:

  • Stufe 35
    • Leben um rund 2 % reduziert
    • Schaden um rund 1 % reduziert
  • Stufe 50
    • Leben um rund 20 % reduziert
    • Schaden um rund 1 % reduziert
  • Stufe 70
    • Leben um rund 60 % reduziert
    • Schaden um rund 54 % reduziert
  • Stufe 100
    • Leben um rund 82 % reduziert
    • Schaden um rund 79 % reduziert

Stufe 100 bleibt dabei weiterhin die höchste und schwierigste Stufe, auch wenn der Nerf hier am stärksten ausfällt.

Wieso diese Anpassungen? Darüber wurde vorher im Stream gesprochen. Die Albtraum-Dungeons sollen durch anderen Content ersetzt werden, der euch „prüfen“ soll. Wann dieser Content kommt, ist allerdings noch nicht bekannt.

In „den nächsten Wochen“ steht Patch 1.1.1 an – mehr Infos dazu soll es am 28. Juli geben. Für nächste Woche Freitag ist ein weiterer Camprfire-Talk mit den Entwicklern geplant.

Aktuell läuft Season 1 bei Diablo 4. Hier der Trailer:

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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1

Was brachte der Patch sonst noch? Zu den Dungeons-Anpassungen kamen noch Bugfixes. Die englischen Patch Notes findet ihr in der Spoilerbox:

1.1.0 Hotfix 3 – Bugfixes
  • Fixed an issue where additional Blood Lances from the Gore Quills aspect could sometimes not deal damage.
  • Fixed an issue where the Answers in the Ashes quest could have progression blocked if Varshan was killed before the quest updates to the step to defeat him.
  • Fixed an issue where the dungeons Buried Halls and Endless Gates dungeons were not giving players proper rewards upon completion.
  • Fixed an issue where the Akhan’s Grasp Nightmare Dungeon was not giving players proper rewards upon completion.
  • Fixed an issue where the Moonrage Malignant Power would cause the Wolves power to be unequipped from the action bar.
  • Fixed an issue where the Subterranean Legendary aspect was dealing far less damage than intended.
  • Fixed an issue where the Frozen Terror Malignant Power could also fear the player with it equipped.
  • Fixed an issue where Malignant Hearts could be duplicated when salvaging them, logging out immediately, and logging back in.
  • Fixed an issue where Tier Skips wouldn’t be properly rewarded in certain scenarios.
  • Fixed an issue where Whispers sometimes wouldn’t grant experience on completion.
  • Further stability improvements

Möchtet ihr euch die englischen Patch Notes im Original ansehen, findet ihr sie auf blizzard.com.

Albtraum-Dungeons sind in Season 1 also deutlich leichter, einen Ausgleich für die schwierigsten Härteprüfungen gibt es aber vorerst nicht. Kommende Updates sollen zudem einige Änderungen des Updates 1.1.0 wieder anpassen, das bei vielen Spielern gar nicht gut ankam.

Neue Infos gibts dann erst wieder nächste Woche zum nächsten Campfire-Talk.

Quelle(n):
  1. Blizzard Forum