So irre wie in Two Point Campus habt ihr das Uni-Leben noch nie kennengelernt

Two Point Campus ist die Quasi-Fortsetzung des humorvollen Aufbauspiels Two Point Hospital. Doch anstatt eines Krankenhauses baut ihr hier eine Universität auf. Die ist allerdings keine dröge Hochschule, sondern ein irrer Campus voller verrückter Ereignisse. Was euch alles an abgedrehten Dingen auf dem Two Point Campus widerfahren kann, erfahrt ihr hier.

Was ist Two Point Campus? In Two Point Campus spielt ihr einen Mix aus einem Aufbauspiel, einer Lebenssimulation à la Sims und einer Wirtschaftssimulation. Denn die verrückte Uni sollte auch Geld abwerfen.

Es ist aber auch ok, wenn man scheitert und aufgrund von zu viel Mikromanagement bei Blumenarrangements in der Schuldenfalle landet. Die witzigen Konsequenzen des Versagens sind es wert, das ganze Budget des Semesters ins Beet zu setzen.

Wie sich das im Spiel anfühlt, beschreibt dieser Ersteindruck von Two Point Campus.

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Witzige Situationen und Kurse, für die allein sich Two Point Campus schon lohnt

Überhaupt ist der abgedrehte britische Humor des Spiels einer der Hauptgründe, warum man Two Point Campus zocken sollte. Das kommt auch in den vielen haarsträubenden Situationen zum Tragen, die ihr im Spiel in den abgedrehten Kursen erleben könnt.

Riesenfutter-Zwischenfall

Was passiert hier? Einer der großen Kurse, die ihr auf eurer Uni anbieten könnt, ist der Gastronomie-Kurs. In einem großen Küchenkomplex lernen eure Studenten, wie man allerlei Speisen zubereitet. Außerdem gibt es hochkomplexe Kurse, wie beispielsweise das korrekte Schälen von Zwiebeln.

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Ein neues Futter-Monster wurde geschaffen – Der Mega-Pudding!

Doch richtig bescheuert wird es, wenn man die Kurse für Fortgeschrittene anschaut. Denn in einem Teil der Uni-Küche steht ein gewaltiger Apparat. Der ist dazu da, um besonders mächtige Speise-Monstrositäten zu erschaffen.

So kann es durchaus vorkommen, dass eure übereifrigen Studenten und Dozenten im Experimentierwahn eine kolossale Pizza oder einen bombastischen Burger erschaffen. Der bloße Anblick einer solchen Futter-Abnormität sorgt einerseits für Schrecken und andererseits für Fressgier!

Ritterturnier

Um was handelt es sich? Im Laufe des Spiels verschlägt es euch an eine Uni, in der die Studenten nicht etwa Naturwissenschaften oder Ingenieurskunst studieren, sondern zu richtigen Rittern ausgebildet werden.

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Ritter-Studis bei ihrer Lieblingsbeschäftigung.

Dort rennen dann alle in klobigen Rüstungen herum und haben stets eine Lanze bereit. Damit die besonderen Bedürfnisse dieser Ritter-Studis befriedigt werden können, müsst ihr dafür sorgen, dass es genug freie Außenflächen gibt und eure angehenden Ritter sich auch in wohlfeiler, mittelalterlicher Literatur üben können.

Das Wichtigste für die Ritter-Studis ist aber der große Turnierplatz. Dort messen sie sich in der Königsdisziplin aller Ritter, dem Lanzengang, auch Tjost genannt. Wenn ihr also gern dabei zuseht, wie sich eure Studenten mit lustigen Lanzen gegenseitig aufs Maul geben, dann solltet ihr euch unbedingt die Ritter-Kurse gönnen.

Roboter-Rebellion

Was ist hier los? Einer der großen Kurse, die ihr auf eurer Universität anbieten könnt, ist “Robotics”. Dabei handelt es sich laut Beschreibung um einen sehr neuen und sehr wenig getesteten Studiengang, in dem es sich um Roboter und Cyberware dreht.

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Eure Studenten bauen und tüfteln hier bar jeder Vorsicht und voller wissenschaftlicher Neugier an hochkomplexen Robo-Systemen herum. Das Ganze nimmt aber schnell überhand und irgendwann steht dann plötzlich ein riesiger Killer-Roboter im Labor, der irgendwann mal ausflippt und alles in Schutt und Asche legen will.

Wer sich also an glorreichem Chaos mit Robotern erfreuen will, sollte sich den Robotics-Kurs mal ansehen.

Käseball-Turnier

Was zum Teufel soll das denn sein? Käseball ist kein Uni-Kurs per se, aber eine äußerst populäre Sport-Aktivität auf dem Campus. Auf den ersten Blick sieht das Spiel ein bisschen wie Baseball oder ähnliche Ballspiele aus, aber schnell erkennt man signifikante Unterscheide.

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In “Cheeseball” tragen die Spieler lustige Mäuse-Kappen und das Ziel ist es, ein Stück falschen Käse in das gegnerische “Käseloch” zu ballern. Eine Art “Loch-Wart” kann den Käse aber noch mit einer Art überdimensionaler Käsereibe abwehren.

Um Gegner abzulenken, sind allerlei alberne Kapriolen und Spottgesten erlaubt. Der ganze Look von Käseball ist herrlich bescheuert und passt perfekt zum liebenswert-chaotischen Ablauf eines typischen Tags an der irren Uni von Two Point Campus.

Magie-Schule mit Riesenkessel

Was ist das denn jetzt? Wenn ihr dachtet, dass die Ritter-Akademie schon arg abgedreht war, dann freut euch auf die Zauberschule! Hier werfen sich eure Studenten in lustige Magier-Roben und setzen alberne, spitze Zauberhüte auf. Das machen sie aber nicht, weil sie ein Magier-Cosplay veranstalten, sondern weil sie tatsächlich Zauberei und Alchemie studieren.

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Die Uni erinnert in diesem Kurs stark an mystische Zauberschulen und eure 

Studenten bemühen sich redlich, allerlei spektakuläre Zaubersprüche zu meistern oder absonderliche Mixturen in gigantischen Kesseln zusammen zu brauen.

Dabei knallt und fizzelt es auch ordentlich, wenn die angehenden Zauberer ihre neuesten magischen Kreationen mit viel Eifer und eher wenig Vorsicht an Mitstudenten oder dem Mobiliar ausprobieren. Wer schon immer mal eine verrückte Zauberschule organisieren wollte, ist hier gerade richtig!

Hier könnt ihr Two Point Campus kaufen

Ihr seht schon, in Two Point Campus wird es nie langweilig und es ist immer etwas Verrücktes los. Das Spiel überzeugt mit seiner Mischung aus Aufbau-Spiel und glorreichen Chaos, bei dem auch das Scheitern irgendwie Spaß macht. Ihr könnt euch das launige Spiel ab dem 9. August 2022 für die Nintendo Switch, PlayStation 4 und 5, Steam sowie die Xbox One als auch Series S/X kaufen.

Alles zu Ryzen 7000, der neuen Prozessor-Serie von AMD – Release, Benchmark, Preise

AMD hatte mit Ryzen 7000 seine neue Reihe von Prozessoren aus Versehen vorgestellt. Mit AM5 gibt’s einen neuen Sockel, außerdem Support für DDR5 und PCIe 5.0. MeinMMO stellt euch alle Informationen zur neuen Serie vor und erklärt euch, was ihr zum Release von Ryzen 7000 wissen müsst.Was ist Ryzen 7000?

AMD hat unter dem Namen „Raphael“ mit Ryzen 7000 seine neuste Prozessoren-Serie vorgestellt. Diese folgte auf die bisherige 5000er-Serie, stellt aber eine völlig eigene Architektur dar. Mit Ryzen 7000 bekommt ihr daher jede Menge neue Features und Verbesserungen, die ihr mit Ryzen 5000 nicht bekommen werdet.

Das Wichtigste zu Ryzen 7000 in Kürze:

  • Codename: Raphael
  • Architektur: Zen 4 (5 Nanometer)
  • bis zu 16 Kerne mit bis zu 32 Threads
  • DDR5-Speicher-Controller, PCIe 5.0-Schnittstelle
  • CPUs mit integriertem Grafikprozessor, basierend auf RDNA 2
  • Neuer AM5-Sockel
  • 600er-Chipsatz: X670E-, X670- und B650-Motherboards
  • bis zu 170 W TDP, 230 W Spitzenleistung
  • Unterstützung für AVX-512

Ryzen 7000 Release – Wann erscheint AMDs neue CPU-Reihe?

Gibt es schon ein Releasedatum? Nein, es gibt noch kein offizielles Releasedatum, wann Ryzen 7000 offiziell im Handel erhältlich sein wird.

Dennoch gibt es bereits Gerüchte, dass der Release von Ryzen 7000 am 15. September 2022 sein soll (via hardwareluxx.de). Das berichtet zumindest eine chinesische Quelle über ein Händlertreffen. Andere Quellen berichten davon, dass „Raphael“ im dritten Quartal 2022 erscheinen solle.

AMD hat die Gerüchte rund um den Release weder bestätigt noch widerlegt.

Ryzen 7000 Preis – Was werden die neuen Prozessoren kosten?

Was werden die neuen Prozessoren kosten? AMD hat bisher keine offiziellen Preise für die neuen „Raphael“-Prozessoren genannt. Es gibt jedoch bereits einige Gerüchte, dass die „Ryzen 7000“-CPUs 50 – 100 Euro mehr kosten werden als die aktuelle Generation. Das berichtet etwa das Online-Magazin (wccftech.com).

Dennoch dürfte hier sowohl Intel mit seinen zukünftigen „Raptor Lake“- Prozessoren (i-13000) als auch die hauseigene Konkurrenz (Ryzen 5000) eine Rolle spielen, wo AMD die Preise für die neue Generation ansetzt.

Ryzen 7000 – Mit AM5 kommt ein neuer Sockel, was bedeutet das?

Was bedeutet neuer Sockel? Wer einen Prozessor auf seinem Mainboard verbauen will, der setzt die CPU auf einen passenden Sockel. Auf einen Sockel passen immer nur bestimmte Prozessoren. Alle bisherigen Ryzen-Desktop-Prozessoren passen auf den gleichen Sockel AM4.

Mit Ryzen 7000 liefert AMD für AM5 jedoch einen neuen Sockel. Das bedeutet erst einmal, dass eure bisherige Ryzen-CPU nicht mehr auf den Sockel passt, ihr aber andersrum auch keine neue CPU auf euer altes Mainboard stecken könnt.

Was bringt AM5? AM5 kommt mit jeder Menge neuer Features und Funktionen, die ihr nur mit dem neuen Chipsatz nutzen könnt. Dazu gehören etwa PCIe-5.0 oder DDR5-Arbeitsspeicher. Mit AM5 wird AMD außerdem auf ein neues -Design für die Mainboard-Chipsätze setzen, nämlich B650, X670 und X670E.

Kann ich auch mein altes Mainboard weiter nutzen? Wollt ihr einen Ryzen-7000-Prozessor kaufen, kommt ihr nach aktuellen Hinweisen nicht um ein neues Mainboard herum.

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von Benedikt Schlotmann

Ryzen 7000 Specs und Features: Was ist neu bei AMDs „Raphael“?

Höhere Taktraten: Die neuste Generation von AMD soll deutlich mehr Performance liefern. AMD hatte selbst auf einem Financial Analyst Day im Juni 2022 erklärt, dass es rund 35 % mehr Performance geben soll.

PCIe-5.0: In einem Interview hatte AMDs Marketing Director Robert Hallock erklärt, dass alle AM5-Prozessoren 2022 Unterstützung für PCIe-5.0 erhalten werden (via AMD.com).

DDR5-Arbeitsspeicher: Der neue Arbeitsspeicher soll für eine bessere und höhere Performance sorgen. Bereits die Kollegen von der GameStar zeigten in ihrem Test mit DDR5 und Intel-Prozessor, dass DDR5 im Schnitt mehr Performance liefert.

Deutlich mehr Anschlüsse: Mit AM5 stehen euch deutlich mehr Anschlüsse am Mainboard zur Verfügung: Bis zu 14 USB-Ports mit bis zu 20 GB/s und auch Typ-C. Dazu kommen Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2 und bis zu vier Display-Anschlüsse.

Ryzen 7000 Benchmarks: Wie schnell werden AMDs neue Prozessoren?

Wie viel Performance bekomme ich? Zur Performance und Leistung von AMDs Ryzen 7000 gibt es bisher noch keine verlässlichen Informationen. Das Magazin WCCFTech greift hier einige Informationen auf, die wiederum von Leakern aus Asien stammen sollen.

Die 4 aktuell bekannten neuen Prozessoren sollen laut Leaks und Gerüchten folgende Specs haben:

NameKerne/ThreadsTaktCacheTDP
AMD Ryzen 9 7950X16/32~5.5 GHz80 MB (64 + 16)105-170 Watt
AMD Ryzen 9 7900X12/24~5.4 GHz76 MB (64 + 12)105-170 Watt
AMD Ryzen 7 7800X8/16~5.3 GHz40 MB (32 + 8)105 Watt
AMD Ryzen 5 7600X6/12~5.2 GHz38 MB (32 + 6)65 Watt

Mit dem Ryzen 5 7600 dürfte AMD sich wieder an die meisten Anwender richten und folgt dem beliebten Ryzen 5 3600 und dem Ryzen 5 5600X. Das sind beides Prozessoren, die von vielen Gamern verbaut werden.

Weitere Tipps rund um neue Hardware: Ihr überlegt euch, im Laufe des Jahres euren PC aufzurüsten und zum Beispiel eine Grafikkarte zu kaufen? Dann solltet ihr euch auf jeden Fall rund um AMDs RX 7000er- und Nvidias RTX 4000er-Serie informieren. Denn hier gibt es bereits jede Menge Gerüchte:

Das solltet ihr unbedingt über die nächste Generation an Grafikkarten wissen, bevor ihr jetzt eine neue kauft

WoW: Dragonflight schont euer Gold, macht Charakteranpassung kostenlos

Den Charakter in World of Warcraft anzupassen, wird bald kostenlos. Dragonflight macht eine Berufsgruppe arm – und die Community glücklich.

In World of Warcraft gibt es jede Menge Möglichkeiten, das verdiente Gold auch wieder auszugeben. Egal, ob für die Reparatur der eigenen Ausrüstung, der Kauf von Tränken oder eine Flugreise um die halbe Welt – fast alles kostet Gold. Doch ein Dienst wird mit der neuen Erweiterung Dragonflight wohl kostenlos werden und dafür sorgen, dass alle Spielerinnen und Spieler deutlich öfter an ihrem virtuellen Aussehen feilen können.

Was wird geändert? Kurz und simpel: Die Kosten für den Besuch beim Barbier in World of Warcraft entfallen mit Dragonflight. Wenn ihr künftig das Aussehen eures Charakters (Gesicht, Augenfarbe, Schmuck, Geschlecht, etc.) beim Barbier anpassen wollt, wird er euch dafür in Dragonflight nicht länger zur Kasse bitten. Fragt bitte nicht, wie genau die Barbiere der Welt dann noch Geld verdienen, aber vielleicht haben sie ja lukrative Werbe-Deals.

Warum macht Blizzard das? Der Grund ist nicht genau genannt, allerdings gibt es gleich mehrere Hinweise, die für eine Begründung sprechen.

Zum einen haben Dracthyr mehr Anpassungsvarianten als es Sandkörner gibt. Man könnte dem neuen Volk – und allen anderen – also einfach etwas unter die Arme greifen wollen, damit die sich optisch stärker und häufiger austoben können.

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Der Geschlechtswechsel kam vor einer Weile schon in das Angebot des Barbiers. War sicher ‘ne harte Umschulung.

Der zweite Grund ist allerdings ebenso wahrscheinlich und das ist die „Inklusivität-Offensive“, die World of Warcraft seit einigen Monaten anstrebt. Die hatte in der Vergangenheit schon dazu geführt, dass man das Geschlecht des Charakters nun auch beim Barbier ändern kann. Vorher ging das nur gegen die Bezahlung von Echtgeld, was den Entwicklern zufolge ein schlechtes Signal an die Community schickte.

Auch wenn der Frisör in World of Warcraft gerade auf der Maximalstufe recht günstig ist und Anpassungen zumeist nur wenige Goldstücke kosten, ist es doch eine Barriere gewesen, die gerade bei neuen Charakteren und neuen Spielern durchaus ins Gewicht fallen kann. Denn bis man den ersten Charakter hochgelevelt hat, ist der Barbier wohl eindeutig ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann.

Beachtet, dass es sich dabei aktuell noch um eine Änderung aus der Alpha handelt. Es wäre durchaus möglich, dass Blizzard das noch einmal ändert.

Community will auch Transmog umsonst: Mit der Änderung wurden auch andere Wünsche in der Community entfacht. So hofft man, dass auch die Transmogrifikation ihre Kosten verliert. Mit der Transmogrifikation ist es möglich, Ausrüstung eine andere Optik zu verpassen. Im Gegensatz zum Barbier geht dieser Dienst auch ordentlich ins Gold. Ein ganzes Set umzuwandeln kann mehrere Tausend Goldstücke kosten und bei regelmäßigen Änderungen zu akutem Goldmangel führen (Ja, ich schau dich an, Druidin aus meiner Gilde).

Transmogrifikation ist aktuell nur während eines Mikro-Feiertags kostenlos. Hier würden sich die Spielerinnen und Spieler wünschen, dass auch dieser Dienst von den Kosten befreit wird, um mehr und häufiger Abwechslung zu ermöglichen.

Was haltet ihr von der Änderung? Findet ihr es gut, dass die Kosten für den Barbier verschwinden? Oder war der Betrag ohnehin so gering, dass der nie ins Gewicht fiel?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Was meint ihr: Sollte man seine Charaktere in MMORPGs verkaufen können?

Der Verkauf von Accounts und Charakteren ist in meisten MMORPGs streng verboten. Manche MMOs erlauben es allerdings. Was ist eure Meinung dazu?

MMORPGs gehören zu den Spielen, die man quasi unendlich lange spielen kann, weswegen die Fans des Genres oft Tausende von Spielstunden in ihr Lieblingsgame reinstecken. Sie erledigen Quests, legen Raid-Bosse, meistern Dungeons und entwickeln vor allem ihre Charaktere immer weiter.

Doch obwohl man seinen Charakter oft als Eigentum ansieht, in das man viel Zeit und auch Geld investiert hat, ist es in den meisten MMORPGs verboten, diese zu verkaufen. Die wenigen Ausnahmen bieten MMOs wie Tibia oder EVE Online, wo es möglich ist, Charaktere für Ingame-Währung zwischen Accounts zu transferieren.

Die Verbote hindern Leute aber nicht daran, ihre Charaktere trotzdem zu verkaufen. Auf RMT-Seiten (Real Money Trading) und bei manchen Goldsellern findet man genügend Spielcharaktere im Angebot. Entsprechend läuft in der MMORPG-Community regelmäßig die Diskussion, ob der Verkauf legalisiert werden sollte oder nicht.

  • Die Befürworter des Verkaufs argumentieren, dass die Charaktere ihnen gehören und durch das Investieren von Zeit und Geld ein neuer Wert entsteht, den der Entwickler nicht liefert.
  • Die Gegner des Verkaufs verweisen auf Sicherheitsprobleme, die mit freiem Account-Handel zusammenhängen (Beispiel: Scammer klaut einen Account und verkauft ihn an sich selbst, um Legalität vorzutäuschen). Zudem gilt Charakter-Verkauf als Pay2Win.

Und was ist eure Meinung dazu?

So könnt ihr abstimmen: Ihr könnt uns eure Meinung zu dem Thema wie üblich in dem Umfrage-Tool weiter unten mitteilen. Jeder von euch hat genau eine Stimme und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.

Erzählt mal: Wie steht ihr zum freien Verkauf eigener Charaktere in MMORPGs? Sollten mehr Firmen dem Beispiel von EVE und Tibia folgen? Wenn ja, müsste der Handel dann völlig frei sein oder braucht es Einschränkungen, um richtig zu funktionieren?

Schreibt uns eure Antworten in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen.

Pokémon GO: Trainer zeigen stolz seltene Monster, die im neuen Rauch erscheinen

Der neue “Tägliche Abenteuerrauch” in Pokémon GO sorgt gerade für viele Diskussionen unter Trainern. Im Netz zeigen einige Spieler ihre seltenen Funde.

Was ist das für Rauch? Der tägliche Abenteuerrauch wurde frisch in Pokémon GO eingeführt und soll für spannende Spaziergänge sorgen. Zündet man den Abenteuerrauch, erhält man 15 Minuten lang Pokémon-Spawns.

In der Ankündigung hatte Niantic erklärt, dass auch Monster aufkreuzen können, die man sonst seltener in der Wildnis sieht. Und das scheint bei einigen Trainern durchaus der Fall zu sein.

Denn beispielsweise auf reddit und Twitter teilen viele Trainer, was ihnen so auf ihren Abenteuerrauch-Spaziergängen begegnet ist.

Galar-Vögel sind das Highlight, aber nicht das einzige

Welche Pokémon spawnen in dem Abenteuerrauch? Das finden Trainer gerade raus, denn den Rauch gibt es ja erst seit wenigen Tagen und er kann auch immer nur einmal pro Tag eingesetzt werden.

Aber schon jetzt zeigt sich: Der Monster-Pool scheint sehr groß zu sein.

Es kann also passieren, dass man auf einem Rauch-Spaziergang nur „gewöhnlichen“ Monstern begegnet. Gleichzeitig gibt es aber auch einige Spawns, denen man sonst nicht begegnet.

Das Highlight sind dabei die Galar-Vögel Arktos, Zapdos und Lavados. Alle drei Galar-Varianten können mithilfe des Rauches gefunden werden, wenn man Glück hat. Einige Trainer zeigen bereits, dass sie den Monstern begegnet sind:

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Coole Vögel, aber: Das Fiese an den legendären Galar-Vögeln ist, dass man ihnen zwar begegnen kann, ein Fang aber alles andere garantiert ist. Im Gegenteil: Er ist sogar recht unwahrscheinlich. Eine sehr niedrige Fangrate wird hier mit einer sehr hohen Fluchtrate kombiniert – was dazu führen kann, dass sich die Vögel nach einem ersten, misslungenem Wurf einfach verabschieden und das Weite suchen.

Dann muss man einfach hoffen, dass sie beim nächsten Abenteuerrauch-Lauf wieder auftauchen. Doch sie sind nicht die einzigen abgefahrenen Monster, die auftauchen können.

Welche Spawns gibt es noch? Einer der spannendsten Fünde wurde von Trainer “HaughtyMicky” im Subreddit “TheSilphRoad” gemeldet (via reddit). Der zeigte, dass durch den Abenteuerrauch offenbar Tobutz vom Seen-Trio auftauchte – ein sehr seltenes, regionales Monster.

Pokémon Go Tobutz Rauch
Reddit-User HaughtyMick fand Tobutz (via reddit)

Wieder andere Trainer zeigten, dass ihnen der tägliche Abenteuerrauch auch noch Shiny-Monster eingebracht hat. Ein User etwa fand Shiny-Sniebel – allerdings die normale, nicht die neue Hisui-Version:

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Sogar in der Gesamtansicht werden die Monster offenbar direkt als Shiny angezeigt, wie ein anderer User feststellte, der sich offenbar Shiny-Loturzel sichern konnte:

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Unglücklich lief es hingegen bei einem anderen Trainer – wenn auch etwas selbstverschuldet. Der zündete den Abenteuerrauch nämlich offenbar in der Rampenlichtstunde mit Meditie.

Dafür ist nun klar: Der Abenteuerrauch kommt offenbar nicht gegen die Spawns der Rampenlichtstunde an.

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Was spawnt noch? Im Subreddit sprechen die Spieler von unterschiedlichsten Spawns. Einige fanden offenbar starke Entwicklungen wie Rihornior oder Guardevoir, andere wiederum sprechen von seltenen Monstern wie Wuffels oder Miniras. Solche Monster findet man in der Wildnis sonst nur sehr, sehr vereinzelt, wenn überhaupt.

Allerdings sind seltene Spawns nicht garantiert. Das gilt für die Galar-Vögel, aber auch so ziemlich alles andere, was aus dem Rauch spawnt. Eine echte Gewichtung der Spawns lässt sich bislang noch nicht feststellen.

Dazu kommt: Bislang haben noch nicht mal alle Trainer das Feature. Der tägliche Abenteuerrauch wird nur nach und nach ausgerollt, soll aber im Laufe der nächsten Woche bei allen Spielern ankommen.

Das erklärt Niantic jedenfalls in einem FAQ, wo die häufigsten Fragen zum Abenteuerrauch beantwortet werden.

Habt ihr den Abenteuerrauch schon, oder wartet ihr noch? Und was waren eure besten Fänge mit dem neuen Feature? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ich habe nichts von Marauders erwartet – Nach 5 Minuten war ich verliebt in den neuen Hardcore-Shooter auf Steam

MeinMMO-Autor Maik Schneider hat sich den neuen Hardcore-Shooter Marauders in der Closed Beta angesehen und wurde völlig überrascht. Er erzählt von seiner ersten Runde im Spiel und warum er den vollen Release nicht mehr abwarten kann.

Marauders ist ein neuer Hardcore-Shooter auf Steam, den ich grob als eine Art „Escape from Tarkov“ im Weltall beschreiben würde. Ein Extraction-Shooter durch und durch. Vor kurzem lief eine Closed Beta, einen Release-Termin gibt es noch nicht.

Wie beim beliebten Tarkov verliere ich bei meinem Tod alles, starte Raids für frischen Loot und ein Treffer in lebenswichtige Bereiche meiner Spielfigur sorgt für ein schmuckloses Rundenende.

Aber statt Lagerhäuser gibts Asteroiden-Minen, statt sowjetischem Flair gibts Raumschiff-Ambiente. 

Außerdem teilt sich das Spiel in zwei unterschiedliche Gameplay-Situationen auf: Ich schleiche mit Todesangst in Ego-Shooter-Ansicht durch feindliches Areal oder düse mit einer klapprigen Raum-Schaluppe durch Missionsgebiete.

Mehr zum Autor Maik Schneider: Maik tummelt sich in vielen Genres, hat aber immer irgendwie einen Shooter nebenbei am Laufen und feuert seit mehr als 20 Jahren auf alles, was sich in einer digitalen Welt bewegt.

An das Genre der Hardcore-Shooter wagt er sich erst langsam heran, hat erste Erfahrungen damit in Escape from Tarkov gesammelt. Mit Marauders könnte dieser Gameplay-Stil seinen Durchbruch bei Maik feiern.

Als ich die ersten Infos zu Marauders bekam, dachte ich sofort: Die Idee ist richtig gut, genau was für mich. Aber nachdem ich den Trailer gesehen hatte, war ich nicht mehr so sicher. 

Der schnelle Schnitt, ein paar Ruckler und wenige wirklich aussagekräftige Szenen – die Aufmachung vom Announcement-Trailer aus dem März 2022 hat mich total abgeschreckt. Aber seht selbst:

Video starten

Wir bekamen jedoch ein paar Spiele-Keys zum Testen und ich schaute in die Closed Beta, die mittlerweile wieder offline ist.

Es hat keine 5 Minuten gedauert, ich war hin und weg.

Meine erste Mission führte mich in ein typisches Asteroidenfeld. Trümmer von Gestein in allen Größen umkreisen eine Station mitten im tiefsten Nirgendwo. Überall sind technische Geräte erkennbar. Die Technik sieht alt aus, marode, aber irgendwie auch fortschrittlich.

An dem Punkt schon die erste positive Überraschung: Ich steuere das Schiff komplett und es fühlt sich gut an. Die Lenkung ist etwas zickig, nicht zu direkt und durch die Trägheit sind exakte Manöver schwierig. 

Außerdem bedient sich Marauders beim Dieselpunk-Setting. Das heißt: Ich feuer mit Kugeln auf Gegner. Laser, Phaser, Disruptoren – Fehlanzeige. Zusammen mit der Steuerung starke Voraussetzungen für rasante Gefechte im All.

Der Raumkampf ist ein essenzieller Teil von Marauders, was ich in diesem Umfang nie erwartet hätte. 

Was bedeutet „Dieselpunk“?

Der Begriff beschreibt ein Sub-Genre der Science-Fiction. Während beim bekannteren „Steampunk“-Setting altmodisch anmutende Technologien auf Dampf-Energie basieren, kommt in „Dieselpunk“-Setting Diesel-Treibstoff zum Einsatz.

Das Setting ist oft düsterer und dreckiger als beim Steampunk, aber beim Technik-Stil etwas fortschrittlicher.

Marauders bedient sich dabei einer alternativen Zeitlinie und spielt im Jahre 1992, nachdem Kriege zwischen drei rivalisierenden Fraktionen viele Menschen von der Erde vertrieben haben.

Die namensgebenden Spielfiguren „Marauder“ sind dabei eine Art Piraten, die nur durch Plünderungen überleben können.

Nach dem WOW-Effekt verließ ich die Schiffsansicht und ging in den Ego-Shooter-Modus. Ich stehe auf der zweckmäßigen Brücke meines kleinen Abenteuer-Schiffes. Das Grau der stählernen Wände wird nur durch die roten Warnsignale unterbrochen, die überall auf dem Schiff leuchten.

Ich fummelte noch im Menü, da gabs einen Knall. Ich schaute auf die alten Konsolen, auf verrostete Rohre und war mir sicher – das Geräusch stammt von meinem Raumschiff. Schon in der Beschreibung steht, ich bin überrascht, dass es noch fliegt.

marauders special hangar ansicht schiff maik
Das erste Schiff – Am Rande der Flugtauglichkeit.

Beim zweiten Knall kurze Zeit später rannte ich aus den Steuerungs-Optionen direkt auf die Brücke. Die Geräusche waren doch keine Alterserscheinungen meines Schiffes, es war Beschuss – Feindkontakt, ich war 2 Minuten im Spiel.

Ein anderer “Marauder” feuerte ungeniert auf mein kleines Noob-Schiff. Aber die Karre vom Feind war auch nicht besser. Den folgenden Kampf würde ich sicher nicht als „episch“ beschreiben. Aber wenigstens war es spannend.

Zwei blutige Neueinsteiger liefern sich ein peinliches Duell in Zeitlupe und allein das Glück bestimmt den Sieger. Ich hatte Pech und schon vor dem Gefecht zwei fiese Treffer kassiert. Aber die Revanche sollte kommen.

Denn Schiffe zerbersten in Marauders nicht in alle Einzelteile. Man hat ausreichend Zeit, um ganz in Ruhe in den Bauch der Klapperkiste zu laufen, sich eine Rettungskapsel zu nehmen und das sinkende Schiff zu verlassen.

Bei mir war es allerdings eher ein panischer Sprint einmal durch alle Korridore, um nach einer kompletten Tour durch das Schiff endlich vor den Kapseln zu stehen.

marauders special kaputtes schiff maik
Mein Schiff ist lädiert, aber es verwandelt sich nicht in eine Gaswolke.

Ich wusste natürlich nicht, dass ich genügend Zeit hatte. Was ich aber wusste: Diese hilfreichen Rettungskapseln sind auch fiese Entermodule, mit denen ich auf das Schiff des Gegners komme.

Raus ins All, direkter Abfangkurs auf den lästigen Gegner und nach einer gekonnten links-rechts Ausweich-Kombination saß ich plötzlich in der karg eingerichteten Kabine des Gegners.

Für den Gegner war das Ganze wohl genauso überfordert wie für mich. Allerdings war ich nicht derjenige, mit einem Feind im Weltraum-Keller. 

In diesem Moment, allein auf dem Schiff des Feindes, seine Schritte auf dem metallenen Boden kommen näher, in diesem Moment war ich extrem tief im Spiel, die Immersion war beinahe perfekt. 

Ich war kurz der Typ, der kein Schiff und damit keine Fluchtmöglichkeit mehr hatte. Doch eine Chance blieb. Feind eliminieren, Schiff übernehmen, mit einem blauen Auge nach Hause.

Als der feindliche Marauder die Treppe runterlief, war mein Puls so hoch wie die Feuerrate meiner MP40. Ich verzog beim Feuern komplett, aber zwei, drei Treffer saßen und es reichte.

marauders special erster kill maik
Der erste Kill war so wichtig!

Ich schnappe mir sein Zeug, dann Vollgas auf die Brücke und im selben nach Hause. Langsam kam ich wieder runter, saß gedanklich wieder vor meinem Schreibtisch und hatte schon jetzt einen fantastischen Abend. Der „Raid“ dauerte nur 5 Minuten.

Fazit: Der erste Eindruck kann glücklicherweise täuschen

Nach meinen ersten Eindrücken von Marauders habe ich nichts erwartet. Das Spielprinzip klingt gut, aber so etwas gibt es öfter auf Steam und dann kommt die Enttäuschung beim Start.

Dann haut mir der Shooter plötzlich so einen Spieleinstieg um die Ohren. Nach 5 Minuten, Liebe auf den zweiten Blick.

Ein paar Stunden habe ich in der Closed Beta gedreht und mein Eindruck hat sich noch weiter verfestigt. Besonders den Sound beim Ego-Shooter-Gameplay möchte ich dabei noch hervorheben.

Der ist extrem knackig und präzise. Selbst weit entfernte Schritte sind gut zu hören, die Richtung mit den entsprechenden Kopfhörern exakt zu bestimmen. Zudem verursacht jede kleinste Bewegung einen Ton, was dafür sorgt, dass man immer ziemlich genau weiß, was um einen herum los ist.

Dazu ist die Gegnerdichte in den Ego-Shooter-Missionen hoch. Ständig rennen NPCs um die Ecke und auch Spielergegner, Marauder, sind nicht selten. Das bringt viel Action rein und sorgt für ordentlich Loot-Nachschub.

Diese Mischung, Raumschiff-Kampf und Hardcore-Shooter auf Plünder-Mission, dieser Mix macht mich echt an. Und es war auch richtig gut umgesetzt.

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von Dariusz Müller

Schwächen sah ich in der Closed Beta noch bei der Performance. Es kam immer mal wieder zu kleineren Rucklern. Allerdings nicht während der Gefechte, die liefen größtenteils reibungslos.

Zudem erkannte ich Schwächen beim Balancing – Panzerung ist im Vergleich zur geringen Lebensenergie zu stark. Hier würde ich mir höhere Lebensenergie wünschen. 

Außerdem haben Camper einen Vorteil, weil die Spieler-Lokalisation durch das Audio-System so gut funktioniert. Man ist nur „versteckt“, wenn man sich überhaupt nicht bewegt.

Bisher war es aber nur eine Beta-Version und einen konkreten Release-Termin gibt es auch noch nicht. Sobald es so weit ist, stehe ich jedoch mit einer Schachtel feinster Pralinen und duftenden Blumen bereit, um meine neue Shooter-Liebe auf Steam in den Arm zu nehmen.

Lasst mir einen Kommentar mit eurer Meinung zu Marauders da. Wollt ihr mehr über meine Gaming-Abenteuer lesen, dann schaut hier vorbei: Warum meine Freundin in Games wie Rust immer besser sein wird als ich.

PvP-Gott in Destiny 2 erklärt, warum der Schmelztiegel zum Scheitern verurteilt ist

Destiny 2 besitzt viele Koryphäen im PvP. Einer davon, der YouTuber SirDimetrious, hat sich jetzt die Zeit genommen und sein Statement gegenüber dem PvP geäußert. Er weiß, weshalb der Schmelztiegel zum Scheitern verurteilt ist.

Wer ist dieser PvP-Gott? SirDimetrous ist ein YouTuber mit 609.000 Abonnenten. Er macht erfolgreiche Videos rund um Destiny 2, mit dem Fokus auf PvP.

Dabei nimmt er seine Videos oft mit anderen bekannten “Destiny 2”-Gesichtern wie Aztecross, IFrostBolt oder Mr. Fruit auf. Diese Videos sind unterhaltsam gedreht, mit vielen Effekten, aber mit dem Fokus auf sein PvP-Gameplay. Er überzeugt mit herausragendem Aim und kann so auch viele PvP-Profis in die Tasche stecken.

Da sein Herz für den Schmelztiegel schlägt, nahm er sich die Zeit, um seine Sicht hinsichtlich des PvPs anzusprechen. Dabei stellt er klar, was das PvP gerade zerstört und warum der Modus von Lord Shaxx, ohne Veränderungen, zum Scheitern verdammt ist.

Bungie sorgt dafür, dass das PvP keinen Skill mehr braucht

SirD, wie er auch genannt wird, nannte zwei Punkte, die dafür verantwortlich sind, warum das PvP aktuell in einem so miserablen Zustand ist:

  • Kein neuer Content wie Maps, Modi oder Events rund ums PvP und das seit Jahren
  • Zu viele Waffen, die Bungie nerft

Diese zwei Punkte sind der Hauptgrund, weshalb der Schmelztiegel nicht erblühen kann. Schon seit Jahren fordern Hüter endlich neue Maps oder Modi für das PvP. Doch vor allem der zweite Punkt mit den Nerfs ist interessant.

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Eine neue Map nach X Jahren und Spieler verachten sie.

Wer Destiny 2 kennt, weiß, dass die Schmelztiegel-Talente zu jedem DLC und in jeder Season auf eine neue PvP-Map hoffen. Das ist für viele der Grund, warum der Modus von Lord Shaxx untergeht. Doch Dimetrious spricht auch über Nerfs, die dem Schmelztiegel hart zusetzten.

Er geht sogar so weit und behauptet, dass Bungie dafür sorgt, dass Spieler im PvP keinen Skill mehr brauchen, um zum Beispiel in den Prüfungen von Osiris bestehen zu können.

Warum brauchen Spieler kein Skill mehr? SirD meint Bungie nerft zu viele Waffen und beraubt sie ihrer Besonderheit. Vor allem exotische Waffen trifft es hart. Waffen wie „Das Letzte Wort“ sind einzigartig. Nicht jeder kann mit ihnen umgehen und so erfordern sie Übung. Doch, wenn man den Bogen raus hat, ist man damit unaufhaltsam.

Dimetrious meint jedoch das Bungie sich diese Überflieger-Waffen genauer anschaut und versucht ihnen die Flügel zu stutzen. Sie möchten bei Nerfs nicht das Charakteristikum der Exos vernichten, aber gleichzeitig die Waffe in ihre Schranken weisen. So kommt es vor, dass positive Eigenschaften generft werden, bis die Waffe nur noch auf eine vorbestimmte Distanz herausragend performt.

Die Knarren sind trotzdem gut, doch nur in ihrer vorgeschriebenen Reichweite. Das heißt, egal wie herausragend ihr zielen könnt, ihr verliert auf 16 Meter häufiger einen Kampf gegen eine “Multimach CCX”-MP als auf 12 Meter.

Falls ihr euch den Test selbst ansehen möchtet, haben wir für euch sein Video hier eingebunden.

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Hier beschreibt SirD, warum das PvP verdammt ist.

SirD hat deshalb mit einem gleichstarken Spieler Tests durchgeführt. In diesen traten die beiden gegeneinander an und das auf verschiedenen Distanzen. Der YouTuber verwendete als Handfeuerwaffe „Das Letzte Wort“ und sein Kollege die Maschinenpistole „Multimach CCX“. Es wurden jeweils die Distanzen 12, 14 und 16 Meter genutzt.

Sie haben festgestellt, dass nach 12 Metern Reichweite „Das Letzte Wort“ keine Chance mehr gegen die MP hatte. Egal wie gut der YouTuber seine Schüsse platzierte, es war ihm unmöglich dagegen anzukommen. Folglich kam er zum Entschluss, dass Gunfights nicht durch das Einhalten von Distanzen, sondern dem eigentlichen antrainierten Skill entschieden werden sollten.

Deshalb dominieren zurzeit vor allem Impuls- und Fusionsgewehre die Arenen des Schmelztiegels. Sie können nämlich in jeder Distanz Gegner in die Knie zwingen. Das hat laut Dimetrious aber nichts mit Skill zu tun.

Das PvP ist ein kompliziertes Thema: Jeder definiert im Grunde selbst, weshalb der Schmelztiegel in einem miserablen Zustand ist. Ob es nun Nerfs, Hacker oder fehlender Content ist. Viele Faktoren spielen zusammen, die dafür sorgen, dass viele Hüter sich nicht mehr in diesen Modi wohlfühlen.

Im Vergleich zum PvE-Modus genießt der Schmelztiegel null Aufmerksamkeit seitens Bungie und das seit Jahren. Während neue Raids und Dungeons in jedem DLC oder jeder Season dazukommen, wird der Staub auf den Schultern von Lord Shaxx immer dicker. Es bleibt abzuwarten, ob Bungie jemals wirklich neuen Content für den Schmelztiegel liefert oder diesen weiter bis zum Release der Marke “Destiny” austrocknen lassen wird.

Was haltet ihr von SirDs Meinung? Seid ihr auch auf seiner Seite oder findet ihr wirklich, es hat nur etwas mit dem fehlenden Content zu tun? Lass es uns gerne in den Kommentaren erfahren.

Quelle(n):
  1. YouTube

WoW nerft Fliegen der Dracthyr schon vor Release um 30 % – „Spaß entdeckt“

Noch nicht veröffentlicht und schon generft. Die Flug-Fähigkeit der Dracthyr in World of Warcraft muss deutlich einstecken und wird stark eingeschränkt.

Die Alpha von World of Warcraft Dragonflight ist in vollem Gange. Doch eine Entscheidung der Entwickler sorgt für ziemlichen Aufruhr, denn das neue Volk der Dracthyr wird schon vor dem Release massiv generft. Dabei geht es um die „Soar“-Fähigkeit, mit der Dracthyr das Drachenfliegen imitieren können. Diese Fähigkeit wird satte 30 % schwächer als bisher – sehr zum Unmut der Fans.

Was ist die Soar-Fähigkeit? Die „Soar“-Fähigkeit (zu Deutsch „Aufsteigen“) ist eine Volksfähigkeit der Dracthyr, die damit nur den Rufern zur Verfügung steht, denn immerhin sind alle Dracthyr Rufer. Bis vor Kurzem erlaubte die Fähigkeit es, das Drachenreiten auf den Dracheninseln nachzuahmen – und das überall in der Spielwelt. Drachenreiten ist eine neue Art der Fortbewegung, die sich ganz anders anfühlt und etwa beim Fliegen mit Gravitation und Momentum spielt.

Drachenfliegen sorgt früher oder später dafür, dass man wieder landen muss, wenngleich geschickte Spielerinnen und Spieler sehr lange in der Luft bleiben können.

Der Haken an der Sache: Während Charaktere auf einem epischen Flug-Reittier maximal eine Bewegungsgeschwindigkeit von 410 % erreichen können (plus kleinere Buffs, etwa durch Auren).

Dracthyr konnten mit ihrer Soar-Fähigkeit allerdings Geschwindigkeiten von bis zu 930 % erreichen – also mehr als das Doppelte.

So stark fällt der Nerf aus: Blizzard macht mit der Fähigkeit kurzen Prozess und reduziert die maximale Bewegungsgeschwindigkeit der Dracthyr deutlich. Die Höchstgeschwindigkeit sinkt von ungefähr 930 % auf 640 % – also eine Abschwächung um knapp 30 %.

Blizzard erklärt dazu:

‘Soar’ ist wichtig für die Identität der Dracthyr. Bereits von Beginn des Design-Prozesses wussten wir, dass Dracthyr in der Lage sein mussten, irgendwie zu fliegen, selbst wenn wir die Details dazu erst später ausarbeiten würden. Aber, Soar ist auch eine Volks-Fähigkeit und war niemals dafür gedacht, dass es so einen massiven Vorteil an Effizienz und Performance gegenüber den anderen Völkern gewährt. Diese beiden Ziele stehen etwas in Konflikt miteinander: Soar spaßig zu gestalten, sodass es die Fantasie einer fliegenden Kreatur bedient, aber gleichzeitig wollen wir nicht einem Volk einen so massiven Vorteil in weiten Landstrichen des Spiels geben.

Das Ziel sei, den Spaß und das Gefühl der Mechanik weiterhin beizubehalten. Außerdem sei Soar in geübten Händen noch immer deutlich schneller als epische Reittiere – der Vorteil fällt lediglich nicht mehr ganz so riesig aus.

Community reagiert enttäuscht, aber einsichtig: Kaum wurden diese Änderungen bekannt, gab es bereits die ersten Kritiker, die „Fun detected!“ kommentierten. Das ist ein altes Meme rund um Blizzard, das im Grunde besagt: Sobald eine Mechanik entdeckt wurde, die zu viel Spaß bedeutet, kommt Blizzard daher und entfernt sie direkt wieder.

Tatsächlich sind die meisten allerdings einsichtig und erkennen, dass Dracthyr mit den alten Werten einen deutlichen Vorteil gegenüber allen anderen Klassen gehabt hätten. Besonders in der alten Spielwelt wäre das Gleiten wohl so mächtig gewesen, dass das Spielen jeder anderen Klasse beim Bewältigen von altem Content als „Zeitverschwendung“ angesehen würde.

Die Soar-Fähigkeit bleibt zwar mächtig – aber nicht so mächtig, dass alle anderen Klassen sich vorkommen, als würden sie hinterher kriechen müssen.

Wie findet ihr das? Gut, dass das bereits während der Alpha gemacht wird? Oder hättet ihr gerne die „Turbo-Dracthyr“ gespielt?

Auch in der Live-Version von Shadowlands gibt’s gerade Buffs und Nerfs: Schattenpriester und Krieger freuen sich.

Ein niedlicher Hunde-Skin sorgt für Ärger bei CoD Vanguard

Ein chinesischer Künstler erhebt Plagiatsvorwürfe gegen den Publisher Activision. Eines seiner Artworks soll für den neuen Skin Dog Soldier in CoD: Vanguard und Warzone kopiert worden sein. Der Künstler präsentiert direkte Vergleiche zwischen seiner Arbeit und dem Skin.

Um diesen Skin geht’s: Seit dem 22. Juni läuft die Season 4 von CoD Vanguard und Warzone, die eine neue Map und zahlreiche neue kosmetische Items ins Spiel brachte. Eines dieser Items sollte der “Dog Soldier”-Skin werden, der als Teil des “Floof Fury”-Bundles verfügbar sein würde.

Der Operator-Skin verpasst eurem Spielcharakter einen flauschigen Hundekopf, als Bonus gibt es legendäre Blueprints, Spray, Charm sowie einige Sticker.

Ein Video von dem CoD-Skin könnt ihr hier sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=IbRcJ3D30uA

“Ich bin wirklich enttäuscht”

Das ist das Problem: Am 29. Juli meldete sich auf Twitter ein User, der Plagiats-Vorwürfe gegen CoD Vanguard erhobt. Der chinesische Künstler Sail Lin schrieb in dem Post, dass der neue Hunde-Skin von einem seiner Designs kopiert wurde.

Das Bild unter dem Namen “Samoye Medical” (via Artstation) war Teil der Concept-Art-Sammlung “Monster Army”, in der sich Solden mit Köpfen verschiedener Tiere befanden (Tiger, Bären, Krokodile etc.).

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Das Artwork von Sail Lin befindet sich seit bereits 2 Jahren auf Artstation, einer Seite, auf der professionelle Künstler ihre Arbeit zeigen und verkaufen oder nach Job-Angeboten suchen können.

In einem Post auf Twitter zeigte der Künstler die Ähnlichkeiten zwischen seinem Artwork und dem “Dog Soldier”-Skin in CoD:

  • Der Rucksack und dessen “Seiten-Accessoire”
  • Ein Ellbogenschützer am linken Arm
  • Ein Beutel am rechten Oberschenkel
  • Schal und seine Muster
cod vanguard vergleichsbild dog soldier
Das Vergleichsbild aus dem Tweet von Sail Lin. Links ist das Original, rechts ist der CoD-Skin.

Auffällig ist außerdem der Aufnäher auf dem jeweils linken Arm der beiden Skins. Während auf dem Samoye-Bild von Sail Lin dort die Kennzeichnungen des Medics zu sehen sind, ist der Aufnäher auf dem CoD-Skin einfach nur schwarz. Es scheint, als hätte man die Kennzeichnungen einfach entfernt.

Das ist seitdem passiert: Der Tweet des chinesischen Künstlers ging auf Twitter viral und hat mittlerweile fast 27.000 Upvotes gesammelt. Sail Lin selbst hat in dem Tweet seine Enttäuschung mitgeteilt und erwähnt, dass er Activision bezüglich des Skins bereits kontaktiert hat.

Die CoD-News-Seite ModernWarzone berichtet außerdem, dass Activision alle Bilder des Hunde-Skins, die für die Werbung der Season 4 genutzt wurden, entfernt hat. Unter dem Tweet der News-Seite spekulieren die Fans, ob das die komplette Entfernung des Skins aus CoD bedeutet.

Wie findet ihr den Vergleich zwischen dem Bild von Sail Lin und dem CoD-Skin? Denkt ihr, es ist eine dreiste Kopie oder nur ein Zufall? Schreibt es uns in die Kommentare.

Pokémon-Trainer wollen einen neuen Typen – Sollte jetzt der Sound kommen?

Im November erscheinen mit den Spielen Karmesin und Purpur die neuesten Ableger der Pokémon-Reihe. Die Titel sollen die 9. Generation der Taschenmonster einleiten und schon jetzt ist die Community heiß am diskutieren, welche neuen Mechaniken und Pokémon eingeführt werden könnten. Auch die Möglichkeit eines neuen Pokémon-Typen steht zur Debatte.

Was ist der Hintergrund der Diskussion? Mit der Einführung einer neuen Generation, erhält das beliebte Franchise rund um die kleinen Monster gelegentlich neue Typen, die das Element eines Pokémon bestimmen.

In der zweiten Generation, welche die Spiele Gold, Silber und Kristall hervorbrachte, kamen die Typen Stahl und Unlicht dazu. Mit dabei waren beispielsweise die zu dem Zeitpunkt neuen Monster Nachtara und Despotar (Unlicht) sowie Stahlos und Scherox (Stahl), die fortan die eingeführten Typen verkörpern sollten.

Mit der sechsten Generationen und den 2013 veröffentlichten Spielen X und Y folgte anschließend der Feen-Typ, der einen direkten Konter zu den starken Drachen-Pokémon darstellen sollte. Doch mit den Generationen 7 und 8 gab es keine weiteren Neuerungen.

Fans des Franchises warten demnach seit 9 Jahren auf einen zusätzlichen Typen – oder wehren sich gegen dessen Einführung. Besonders jetzt, wo der Release der 9. Generation bevorsteht, ist die Debatte wieder aktuell. Mittendrin ist ein Pokémon-Typ, den sich die Community bereits vor Jahren ausdachte: der Sound- oder Schall-Typ. Es kam die Frage auf, ob unter den neuen Taschenmonstern der kommenden Spiele, zu denen auch der Held des Internets Lechonk gehört, ein neuer Typ dabei sein wird.

Wenn ihr einen ersten Eindruck zu Pokémon Karmesin und Purpur gewinnen wollt, bevor ihr über den Sound-Typen diskutiert, binden wir euch hier den Trailer ein:

Video starten

Ohrenbetäubender Lärm: Sound-Typ nutzt Schall und Geschrei

Was zeichnet den Sound-Typen aus? Der Sound-Typ richtet sich an Pokémon, dessen Stärke in der Erzeugung von (lauten) Geräuschen ist oder die Schall einsetzen, um ihre Gegner zu schwächen.

In der deutschen Variante könnte der Typ statt “Sound” mit “Schall” übersetzt werden.

Welche Attacken wären vom Sound-Typen? Wie schon bei den bereits bestehenden Pokémon gibt es auch unter den Attacken eine Auswahl, die zu dem Sound-Typen passen würden.

Jene Attacken sind aktuell in der Regel von dem Normal-Typen, erzeugen jedoch in der Ausführung ein Geräusch oder eine Schallwelle und wären deshalb ideal als Sound-Typ geeignet. Folgende Attacken kämen für den Sound- oder Schall-Typen infrage:

  • Heuler
  • Jauler
  • Kreideschrei
  • Gesang
  • Brüller
  • Kanon
  • Aufruhr
  • Superschall
  • Schallwelle
  • Wiederhall
  • Überschallknall

Gegen welchen Pokémon-Typen diese Attacken sehr effektiv wären, würde sich wohl erst bei einem möglichen Release zeigen. Unklar ist dementsprechend auch, welche Taschenmonster besonders stark oder widerstandsfähig bzw. schwach und anfällig gegenüber des Sound-Types reagieren.

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Stärken und Schwächen – Typen-Effektivität in der Tabelle
von Noah Struthoff

Schall in der Pokémon-Welt: von Flurmel bis Riffex

Pokémon, die bereits einen neuen Typen erhielten: Mit der Einführung eines neuen Typen werden in der Regel auch neue Pokémon erschaffen, die diesen Typen verkörpern. Dieses Vorgehen sahen wir bereits an den Beispielen von Nachtara und dem Unlicht-Typen, bei Stahlos als Stahl-Pokémon und Feelinara als Vertreter des Feen-Types.

Doch neben der Einführung neuer Monster gibt es auch bereits bekannte Pokémon, die den jeweils neuen Typen erhalten. Beispiele dafür sind:

  • Mauzi und Snobilikat erhielten den Unlicht-Typen in der Alola-Version.
  • Magnetilo und Magneton waren in Generation 1 lediglich vom Typen Elektro und erhielten mit der Veröffentlichung von Generation 2 zusätzlich den Stahl-Typen.
  • Pii, Piepi und Pixi war in den Generationen 1 bis 5 vom Typen Normal und tauschte diesen ab der sechsten Generation mit dem Feen-Typ.
  • Fluffeluff, Pummeluff und Knuddeluff erhielten ab Generation 6 zusätzlich von dem Normal-Typen den Feen-Typen.

Welche Pokémon könnten den Sound-Typen erhalten? Das pummelige pinke Monster Pummeluff ist auch eines der Beispiele für Pokémon, die den Sound-Typen bekommen könnten. Es besitzt seit Generation 1 die Attacke “Gesang” und erlernt diese auch bereits auf Level 1.

Zudem ist es auch im Anime seit Jahren mit einem Mikrofon in der Hand zu sehen und singt seither jeden in den Schlaf. Fluffeluff, Pummeluff und Knuddeluff könnten dementsprechende den Normal-Typen verlieren. Doch es gibt weitere Pokémon, die bestens für den Sound-Typen geeignet wären.

Pokémon Pummeluff Raupy und Taubsi
Pummeluff singt andere Pokémon in den Schlaf. Bildquelle: Pokémon-Anime Staffel 2, Folge 7

Der deutsche YouTuber PokéBazi hat sich einige Gedanken gemacht und in einem Video eine Reihe bekannter Pokémon vorgestellt, die den Sound-Typen seiner Meinung nach bekommen könnten. Nachfolgend seht ihr eine kleine Auswahl der Taschenmonster, die er als sinnvoll erachtet.

  • Flurmel, Krakeelo und besonders Krawumms: Die drei Entwicklungen besitzen Attacken wie Aufruhr, Jauler, Heuler, Superschall, Kreideschall und Schallwelle, die Geräusche oder Schallwellen erzeugen. Außerdem deutet die Silbe “Kra” in den Namen auf den Begriff “Krach” sowie das Aussehen von Krawumms auf eine Orgel hin.
  • Plaudergei: Der Name von Plaudergei setzt sich aus den Begriffen “Plaudern” und “Papagei” zusammen. Er besitzt Attacken wie Gesang, Kanon, Wiederhall, Aufruhr und Schallwelle. Zudem sind in dem Design des Vogel-Pokémon Musik-Noten eingearbeitet.
  • Schallquap, Mebrana und Branawarz: Die Wasser-Pokémon haben eine Art Beulen am Körper, mit denen sie Schwingungen und Vibrationen erzeugen können. Das Erzeugen von Tönen oder Schall spiegelt sich auch in den Namen wider. Schallquap setzt sich aus “Schall” und “Kaulquappe” zusammen. Branawarz heißt wiederum im japanischen Original Gamageroge. In dem Namen steckt der Begrifff “gerogero” – dem japanischen Lautwort für das Quaken eines Frosches.
  • Meloetta: Die Haare von Meloetta stellen ein Notenblatt dar und die Körperform erinnert an ein Mikrofon. Der Name beinhaltet den Begriff “Melodie” und auch die Attacken des Pokémon erinnern an die Erzeugung von Tönen (Gesang, Wiederhal, Weckruf, Schallwelle).
  • Riffex: Das Design von Riffex basiert Spekulationen zufolge auf einem Salamander und einem Punk-Rocker. Das spiegelt sich auch in einer Fähigkeit von Riffex wider, die den Namen “Punk Rock” trägt (via pokemon.com). Riffex kann mit seinen Fingern auf den “Lamellen” auf seinem Oberkörper mittels Vibration Töne erzeugen, die an eine E-Gitarre erinnern.

Nachfolgend binden wir euch das Video von PokéBazi ein, in dem er Pokémon aufzählt, die den Sound-Typen seiner meinung nach verdient hätten:

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Gespaltene Meinung: “Braucht kein Mensch”

Wie stehen die Spieler zu dem Sound-Typen? Unter dem Video von PokéBazi äußern sich einige YouTube-Nutzer zu dem Sound-Typen und sagen, ob sie ihn für sinnvoll halten. Viele finden die Idee gut, machen sich aber Gedanken über die Effektivität und das Balancing.

  • Tenryu: “Mein Problem mit einem Soundtyp war […] immer, dass mir die Fantasie fehlt, den logisch in die Typentabelle zu integrieren und gleichzeitig für einen Mehrwert im Balancing zu sorgen.”
  • DennisBIH: “Finde es schwierig neue Typen zu integrieren.”
  • iD0uble4UstrUble: “Soundtyp schön und gut, aber mich interessiert da echt, wie der auf andere Typen wirkt und andersrum auch. Da kann ich mir schwer was vorstellen.
  • deadlui_: “Ich finde einen neuen Typen halt echt nicht nötig, aber ich kann mir schon vorstellen, dass der Sound Typ in Pokémon vorkommen wird”
  • Rufjetkin: “[…] Den Sound-Typen braucht kein Mensch.”

Ein YouTube-Nutzer Manu geht in seinem Kommentar einen Schritt weiter und antwortet direkt auf die Frage, die der YouTuber im Verlauf des Videos stellte, ob sich die Zuschauer noch andere Typen wünschen: “Sound passt zu so vielen Pokémon so gut. Antik könnte ich mir auch richtig gut vorstellen. Das würde auch zu Pokémon Karmesin passen. Den Technik-Typ könnte ich mir auch noch vorstellen, zum Beispiel bei dem neuen Legendären Pokémon von Purpur.”

Was haltet ihr von der Idee des Sound-Typen? Findet ihr die Idee sinnvoll oder denkt ihr, dass Pokémon bei den aktuellen Typen bleiben sollte? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Ein weitere wichtige Frage, die sich Pokémon-Fans vor dem Release von Karmesin und Purpur stellen, lautet: Welchen Starter werdet ihr in den neuen Spielen nehmen?

Welche WoW-Erweiterung war die beste bisher?

Wir wollen wissen, welche Erweiterung von World of Warcraft euch bisher am besten gefallen hat. Erklärt uns, warum ihr euer Addon so liebt!

World of Warcraft steuert mit großen Schritten auf seine inzwischen 9. Erweiterung zu und hat bald 20 Jahre auf dem Buckel – noch immer wird das MMORPG fleißig gespielt. Doch in all den Jahren gab es nicht nur Positives, sondern auch Negatives. Lange Content-Dürren, ungeliebte Erweiterungen oder einfach mangelnde Kommunikation zwischen Entwicklern und Community.

Wir wollen daher noch einmal auf alle 9 aktuellen und vergangenen Versionen von World of Warcraft zurückblicken und am Ende fragen: Welche Erweiterung war die beste?

Alle Erweiterungen von WoW – doch welche war die beste?

Damit ihr einen groben Überblick habt, was in den einzelnen Erweiterungen abging, haben wir hier nochmal eine kurze Zusammenfassung:

World of Warcraft (Vanilla) bildete den Anfang des MMORPGs und damit die Grundlage der Spiel-Legende. 9 unterschiedliche Klassen, zwei große Kontinente und zahlreiche Quests, Dungeons und Raids. Es war die „rohe“ Version von WoW.

The Burning Crusade war die erste Erweiterung und führte die Helden in die Scherbenwelt, um bekannte Feinde wie Illidan, Kael’thas und Vashj zu bezwingen. Es gab die neuen Völker Blutelfen und Draenei, aber auch heroische Dungeons.

Wrath of the Lich King führte nach Nordend und zum finalen Kampf gegen den Lichkönig. Der Todesritter kam als neue Klasse hinzu, es gab neue PvP-Schlachten in der offenen Welt und unterschiedliche Raid-Schwierigkeiten.

Cataclysm brachte die Überarbeitung der alten Welt, das erste vollständige Unterwasser-Gebiet und legendäre Raids wie die Feuerlande sowie eine Konfrontation mit einem der größten Feinde, die Azeroth je hatte: Todesschwinge.

Mists of Pandaria führte auf den von Nebeln umgebenen Kontinent Pandaria und brachte die Pandaren als neues Volk sowie die Klasse Mönch. Ebenfalls gab es hier die Neugestaltung des Talent-Systems, Szenarios und den LFR-Modus. Ach, und Garrosh.

World of Warcraft - Mists of Pandaria
“Mists of Pandaria” wussten viele WoW-Fans erst nachträglich zu schätzen.

Warlords of Draenor führte nach Draenor in einer Paralleldimension. Das große Feature war hier die Garnison mit ihren vielen Ausbaustufen und die Story rund um die eiserne Horde – mit vielen bekannten Orc-Größen der Vergangenheit.

Legion brachte die Verheerten Inseln, den Dämonenjäger als neue, hyper-mobile Klasse und die legendären Artefaktwaffen mit ihrem Ausbausystem, aber auch Klassen-Kampagnen und die dazugehörigen Ordenshallen.

Battle for Azeroth brachte die Zerstörung von Teldrassil und Unterstadt, Azerit-Rüstung, Insel-Expeditionen, das Herz von Azeroth und Kriegsfronten. Außerdem gab es das überarbeitete „M+“-System und jede Menge Verbündete Völker.

Shadowlands erkundete das Jenseits von Azeroth, vier umfangreiche Pakte mit Fähigkeiten und freischaltbaren Upgrades, sowie den Turm Torghast mit seinen absurd-mächtigen Fähigkeiten. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit bekannten, verstorbenen Legenden.

Kommen wir nun zur Umfrage! Bedenkt, dass ihr nur eine Stimme habt. Es geht darum, die eine, beste Erweiterung auszuwählen.

Diese Umfrage ist geschlossen.

Wenn ihr wollt, lasst gerne noch einen Kommentar da und verratet uns, warum die entsprechende Erweiterung für euch die beste war. Wir freuen uns auf eure Erzählungen!

Aktuell hat Blizzard gute Chancen, mit der nächsten Erweiterung Dragonflight wieder einen richtigen Kracher abzuliefern, denn die ersten Stimmen in der Alpha sind durchweg positiv und begeistert.

WoW WotLK Classic bekommt ein Release-Datum und Lost Ark zeigt die nächste neue Klasse

In dieser Woche gab es sowohl bei WoW als auch bei Lost Ark viele gute News. Doch auch bei den kleineren MMORPGs gibt es viel Positives zu berichten. Alle wichtigen MMORPG-News der Woche findet ihr hier zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Das deutsche MMORPG Tibia bricht ein Tabu, an das sich die meisten Genrevertreter nicht herantrauen und erlaubt es euch, Charaktere zu verkaufen.

Die Diskussion der Woche: Guild Wars 2 könnte schon im August auf Steam erscheinen, aber kann das den Erfolg bringen, den sie die Entwickler erhoffen?

Außerdem zeigen wir euch die ersten zwei Dungeons von WoW Dragonflight im Video:

Video starten

ESO ändert das Kampfsystem zum 4. Mal in einem Jahr und die Spieler sind genervt

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • In Dungeons and Dragons Online startet die 6. Saison der Hardcore-Liga und bringt eine Perma-Death-Mechanik mit.
  • Black Desert bekommt in seinem letzten Update Dawn of Dragons endlich das Awakening für die Drakania Klasse (via massivelyop).
  • Die Entwickler von Star Wars: The Old Republic verraten erste Details über das nächste Update 7.1, welches am 2. August erscheint (via mmorpg.com).
  • Das MMORPG mit den verrücktesten Charakteren, Chimeraland, bekommt in seinem neuesten Update neue Dungeons, Events und mehr (via mmorpg.com).

Das Awakening der Drakania in Black Desert seht ihr auch hier in unserem Video:

Video starten

Throne and Liberty erscheint noch dieses Jahr und Tower of Fantasy schon in zwei Wochen

Was passierte bei den MMORPGs in Entwicklung?

Das waren die News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche sonst noch etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Unser Redakteur Benedict Grothaus erzählt euch sonst auch gerne, warum in einer perfekten Welt World of Warhammer das größte MMORPG wäre.

GTA Online: Spielkarten finden – Alle 54 Fundorte der neuen Schatzsuche

Ihr könnt jetzt 54 versteckte Spielkarten in GTA Online finden, um Belohnungen freizuschalten. Wir zeigen euch alle Fundorte, damit ihr die Belohnungen in GTA und Red Dead Online erhaltet.

Was ist das für eine Schatzsuche? Wenn ihr schon länger GTA Online spielt, habt ihr vielleicht schon mal eine Schatzsuche dort mitgemacht. Die Entwickler stellen Ziele, die Spieler an bestimmten Orten finden sollen.

Dafür wird man dann belohnt. Und so ist es auch bei der neusten Schatzsuche.

Mit dem Release des Casino-Updates in GTA Online wurde eine neue Schatzsuche gestartet. Ihr sollt Spielkarten finden. Und die Belohnungen dafür können sich sehen lassen.

Spielkarten-Schatzsuche in GTA Online – Map mit Fundorten

Die Aufgabe: Auf der Webseite von Rockstar Games erklärt das Team, dass es “ein paar interessante Gegenstände” gibt, die ihr finden sollt.

Was wird gesucht? Spielkarten aus dem 19. Jahrhundert. Insgesamt sind 54 Spielkarten versteckt, die von den Spielern gesucht werden.

Wo wird gesucht? Die Karten sind “im gesamten Staat” verstreut. Spieler aus der GTA-Community haben die Fundorte der Karten bereits aus den Spieledaten ausgelesen und eine Map erstellt.

Map mit Fundorten: Reddit-Nutzer m_m_trampblack erstellte diese simple Übersichtskarte, um alle Fundorte zu zeigen.

GTA Online Map Schatzsuche Fundorte Oben
Anklicken, um zu vergrößern
GTA Online Map Schatzsuche Fundorte unten
Anklicken, um zu vergrößern

Den Fortschritt eurer Suche könnt ihr über das Interaktionsmenü aufrufen. Ihr findet den Fortschritt unter Inventar > Sammelobjekte.

Hilfe zur Suche gibt der Ersteller der Map auf seinem YouTube-Kanal. Hier zeigt m_m_trampblack einen Speedrun in 38 Minuten, wie er alle 54 Karten holt. Da findet ihr jedes Versteck, wenn ihr nicht selbst auf die Suche gehen wollt.

https://www.youtube.com/watch?v=av4K0pmxKUA

Die Belohnungen der Schatzsuche in GTA Online und Red Dead Online

Das Finden jeder Karte wird mit RP und Jetons belohnt. Jetons sind die Chips, mit denen ihr im Casino von GTA Online spielt.

Die große Belohnung in GTA Online: Findet ihr alle 54 Karten, schaltet ihr damit das exklusive “Der Spieler”-Outfit frei. Dazu gibt es ein einzigartiges Kartenset für euren Croupier, mit dem ihr dann Blackjack und 3-Card-Poker spielen könnt.

Das Outfit seht ihr in diesem Gif:

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Die große Belohnung in Red Dead Online: Die Belohnung für die Cowboy-Fans unter euch ist noch ein Geheimnis. Rockstar schreibt, dass es “ein besonderer Gegenstand” ist, der später in diesem Jahr verfügbar wird.

Weitere Schatzsuchen haben wir euch an dieser Stelle verlinkt. Wenn ihr schon dabei seid, dann schnappt euch doch gleich alle Belohnungen und bessert euer Konto damit erheblich auf. So könnt ihr euch teure Autos, Flugzeuge oder weitere Inhalte leichter besorgen.

Wie gefällt euch die Schnitzeljagd? Findet ihr, dass das eine coole Idee ist?

Pokémon GO: Raid-Tag mit Hisui-Washakwil startet heute – So nutzt ihr ihn richtig

Heute läuft in Pokémon GO ein spezieller Raid-Tag: Hisui-Washakwil feiert sein Debüt und kann erstmals von euch geschnappt werden. Zudem gibt es besondere Boni – hier findet ihr alles in der Übersicht.

Wann läuft der Raid-Tag? Der Raid-Tag findet am Sonntag, dem 31. Juli 2022 von 11:00 bis 14:00 Uhr Ortszeit statt. In dieser Zeit sollt ihr raiden, was das Zeug hält.

Der Raid-Tag war ursprünglich nicht Teil des aktuellen Hisui-Events. Er wurde aber aufgrund des freigeschalteten Hyperbonus zum Event-Kalender in Pokémon GO hinzugefügt.

Was ist das Besondere an dem Event? Es gibt ein Debüt: Die Hisui-Version von Washakwil wird erstmals in Pokémon GO zu fangen sein.

Hisui-Washakwil und alle Boni – Lohnt sich der Raid-Tag?

Was ist das für ein Pokémon? Das normale Washakwil ist schon länger im Spiel, als Entwicklung von Geronimatz. Nun kommt auch die “Hisui”-Version ins Spiel. Die kennen Fans möglicherweise schon aus “Pokémon Legenden: Arceus”. Dort ist Hisui-Washakwil außerdem eines der Begleiter-Pokémon, mit dem ihr von A nach B fliegen könnt.

Da es sich quasi um ein neues Pokémon handelt, lohnt sich der Fang allein schon für den Pokédex-Eintrag in Pokémon GO. Allerdings wird es weder im PvP, noch in Raids und Arenen zu den besten Angreifern gehören. Dafür gibt es aber noch einen spannenden Bonus für Sammler.

Kann Washakwil shiny sein? Ja, und die Chance auf Shiny-Washakwil wird während des Raid-Tags erhöht sein. Dementsprechend könnt ihr versuchen, hier ein neues Exemplar für eure schillernde Sammlung zu bekommen.

Pokémon-GO-Hisui-Washakwil-Shiny
So sieht die Shiny-Variante aus

Wie besiege ich Hisui-Washakwil? Für Hisui-Washakwil können voraussichtlich schon zwei Trainer reichen, wenn ihr die richtigen Konter auf einem hohen Level nutzt. Um sicherzugehen und schneller durchzukommen, solltet ihr aber mit mehr Trainern reingehen.

Da Hisui-Washakwil dem Typ Psycho und Flug angehört, könnt ihr es mit Unlicht, Elektro, Geist, Eis und Gestein platt machen.

Wenn ihr die genauen Konter sucht, findet ihr hier die besten Pokémon gegen Hisui-Washakwil:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Hisui-Washakwil besiegen – Die 20 besten Konter im Raid-Guide
von Patrick Freese

Diese Boni könnt ihr beim Raid-Tag ausnutzen

Der wichtigste Bonus: Damit ihr ordentlich raiden könnt, erhaltet ihr während des Events und bis zu zwei Stunden danach fünf kostenlose Raid-Pässe, wenn ihr die Arena-Fotoscheiben dreht.

Es ist davon auszugehen, dass ihr den nächsten Raid-Pass immer erst bekommt, wenn der letzte aufgebraucht ist – wie man es auch vom täglichen Pass gewohnt ist. Dementsprechend solltet ihr immer, nachdem ihr einen Raid abgeschlossen habt, direkt wieder eine Arena-Scheibe drehen, um den nächsten Pass zu bekommen.

Wenn ihr euch den Gratis-Pass vom Vortag (Samstag) aufhebt, könnt ihr theoretisch sogar sechs Gratis-Raids absolvieren. Das kann sich lohnen, denn während des Raid-Tags gibt es noch ein paar Extra-Boni.

Diese Boni gibt es noch: Neben Hisui-Washakwil könnt ihr verschiedene Boni ausnutzen, die für alle Raids gelten, die im Event-Zeitraum stattfinden.

  • Die Chance auf XL-Sonderbonbons aus Raid-Kämpfen vor Ort ist erhöht
  • 50 % mehr EP für gewonnene Raid-Kämpfe

Außerdem läuft auch noch der Freundschaftsbonus aus dem Hisui-Event:

  • Das Freundschaftslevel steigt schneller, wenn ihr Raid-Kämpfe abschließt

Gute EP-Möglichkeit am Raid-Tag: Da ihr sowieso schon 50 % mehr EP aus gewonnenen Raid-Kämpfen bekommt, könnt ihr den Raid-Tag gut nutzen, um euch in Sachen Level ein wenig voranzuarbeiten.

Pokemon GO Glücksei
Mit Glückseiern könnt ihr die EP-Ausbeute erhöhen

Zündet ihr ein Glücks-Ei, bekommt ihr eine halbe Stunde lang nochmal das Doppelte der Raid-EP obendrauf. Das kann sich richtig lohnen, wenn ihr im Laufe dieser Zeit möglichst viele Raids hintereinander abarbeitet. Spielt also am besten an einem Ort mit zahlreichen Arenen, um schnell hintereinander Raids abschließen zu können.

Zudem könnt ihr den Raid-Tag eventuell nutzen, um euer Freundschaftslevel zum EP-Sammeln zu benutzen. Denn: Die Freundschaftslevel-Grenzen gehören zu den besten Wegen, EP zu farmen.

  • Für den Sprung auf Hyperfreunde gibt es 50.000 EP (100.000 mit Glücksei).
  • Der Sprung auf “Bester Freund” bringt sogar 100.000 EP (200.000 mit Glücksei).

Da das Freundschaftslevel durch abgeschlossene Raids schneller steigt, ist dies eine gute Gelegenheit, um da EP zu sammeln, wenn ihr mit euren Pokémon-GO-Freunden gemeinsam spielen solltet.

Hier kommt es aber auf Timing an – wenn ihr seht, dass der Sprung auf das nächste Freundschaftslevel kurz bevorsteht, kann sich auch hier ein Glücksei lohnen.

Neben dem Hisui-Event könnt ihr gerade mit dem Abenteuerrauch auf Pokémon-Jagd gehen – zumindest, wenn er bei euch schon freigeschaltet ist. Falls ihr das Feature noch nicht kennt: Zuletzt beantwortete Niantic die häufigsten Fragen zum neuen Rauch.

6 Jahre lang waren Loot-Shooter die große MMO-Hoffnung und was ist jetzt?

2014 feierte Destiny seinen Release und machte als Loot-Shooter so ganz nebenbei das MMO-Genre auf den Konsolen groß. Wir dachten damals, dass hier die Zukunft der MMOs liegen würden. Das kam aber anders. Im Podcast erörtern wir, woran das liegt und was da noch kommt.

Auf der PlayStation und Xbox und auch in Loot-Shootern kannte man mit dem Release von Destiny einiges nicht, was in einem MMORPG ganz normal ist: Der Händler Xur hat regelmäßig einen Reset, es gibt Dungeons und Raids. Die Ausrüstung und auch der Charakter entwickeln sich weiter, wie man es aus einem RPG kennt.

Das gepaart mit dem legendären Gunplay von Destiny, eroberte damals das Gaming im Sturm. Mit MeinMMO dachten wir damals, das wird eine neue Ära der MMOs. Wir waren uns sicher, dass hier das neue Trend-Genre kommt für MMO-Fans und bleiben würde.

Die große Ära der Loot-Shooter scheint jetzt vorbei. Leya, Schuhmann und Maik fragen sich, wo der nächste Trend bei MMOs liegt. Was ist mit dem Loot-Shooter passiert und was kommt da als nächstes? Werden Hardcore-Shooter wie Hunt: Showdown ihren Platz einnehmen? Oder wird alles nur noch Battle Royale?

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir bieten obendrein Sonderfolgen, in denen Gäste aus verschiedenen Bereichen bei uns im Podcast auftreten. Dazu gehören zum Beispiel der Gründer von Tibia: Stephan Vogler oder die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Dead by Daylight: Community ist verzweifelt – „Die Killer sind jetzt viel zu stark“

Die Killer in Dead by Daylight sind unaufhaltsam – das glauben zumindest einige Spieler. Der neuste Patch traf vor allem Solo-Spieler hart.

Vor einigen Tagen hatte Dead by Daylight eine der wohl größten Balancing-Anpassungen aller Zeiten. Nicht nur das Perk-System wurde überarbeitet, sondern auch viele Details am Kern-Gameplay. Die Grundidee hinter vieler dieser Änderungen war: Killer sollen stärker werden, denn sie erzielen statistisch zu wenig Kills pro Runde.

Nachdem all die Änderungen durch sind, geht allerdings ein Aufschrei durch die Community: Das Spiel macht keinen Spaß mehr, Killer sind zu mächtig.

Mehrere Threads im Subreddit von Dead by Daylight haben 4.000 bis 5.000 Upvotes zu dem Thema.

Was ist gerade das Problem? Die Gruppe der größten Verlierer sind die „Solo-Q“-Spieler, also jene Überlebenden, die sich alleine für ein Match anmelden. Sie stehen im Gegensatz zu den „Survive with Friends“(SWF)-Gruppen, die in aller Regel gemeinsam antreten und sich auch über Voice Chat verständigen, um etwa die Position des Killers oder sein Handeln durchzusagen.

Gerade die Solo-Q-Spieler haben den Eindruck, dass Killer nun viel zu mächtig sind. Man wird häufiger sehr früh erwischt und die Hilfsbereitschaft anderer Spieler ist geringer, wenn man nicht mit ihnen in einer Gruppe ist.

Das sei ein Problem, vor allem nachdem die Entwickler den Blutpunkte-Bonus des Perks „Wir werden ewig leben“ abgeschafft haben. Dieser Perk belohnte es zuvor mit einem massiven Blutpunkte-Boost, wenn man andere Spieler vom Haken rettete.

Das Retten gibt zwar auch jetzt noch Blutpunkte (wie auch zuvor immer), allerdings kann man keinen Bonus durch den Perk aufbauen.

Grundsätzlich sind Killer nun deutlich tödlicher. Das kommt gegen Solo-Spieler stärker zum Tragen, Gruppen-Spieler können vieles davon noch durch Kommunikation ausgleichen.

Dead by Daylight Nurse Artist Meg green smoke titel title 1280x720
Überlebende fühlen sich gerade schlecht – besonders als Solo-Spieler.

Was sagen die Entwickler? Relativ viel, aber ohne Inhalt – zumindest, wenn man nach den Kommentaren geht. MandyTalk von Behaviour schrieb im offiziellen dazu, dass man wisse, der Patch habe große Veränderungen gebracht. Es wird einige Zeit benötigen, bis sich alle an die Änderungen gewöhnt haben. Weiter heißt es:

Allerdings werden wir her nichts übers Knie brechen – wenn wir Dinge sehen, von denen wir wissen, dass sie ein Problem mit hoher Priorität sind, dann werden wir natürlich Änderungen in den geplanten Hotfixes vornehmen. Vielleicht gibt es sogar weitere Änderungen in Zukunft, je nachdem, wie sich das alles auswirkt, wenn die Spielerinnen und Spieler Zeit hatten, um sich mit den Änderungen vertraut zu machen.

Am Ende halten die Entwickler aber an ihrer Entscheidung vorerst fest. Die Kill-Werte waren zu schlecht und musste angehoben werden.

Dead by Daylight ist ein Live-Spiel, das sich immerzu entwickelt und Änderungen basieren darauf. Der Plan für dieses Update war, die Kill-Raten zu erhöhen, da diese niedriger waren als wir das gerne hätten. Es wird eine Weile dauern, um das ganze Ausmaß der Änderungen sehen zu können, Spieler müssen sich anpassen und so weiter. Dieses Update und die Nachwirkungen davon sind definitiv etwas, das wir sehr aufmerksam beobachten.

Solo-Spieler fühlen sich immer schlechter: Einer der Kommentare mit den meisten Reaktionen und Auszeichnungen kommt von jimmypopjr auf Reddit, dessen Meinung wir hier einmal übersetzt haben:

Ich kann nur für mich selbst sprechen, als Solo-Q-Spieler mit über 2.000 Stunden Spielzeit.

Dieses Update hat mich ziemlich hart getroffen.

Ich liebe dieses Spiel, aber nicht bedingungslos. Ich erwarte nicht, dass ich oft gewinne/fliehe, ich will einfach nur Spaß haben und nicht so frustriert werden, dass ein Disconnect als veritable Option erscheint. Ich will nicht getunnelt werden oder sehen, dass andere getunnelt werden.

Aber seit dem Update hat mir das Spiel nicht mehr viel Spaß bereitet. In mehr als 50 % meiner Spiele denke ich mir am Ende, dass ich eine Pause machen sollte. Wenn die Matches frustrierend sind, fühlt sich das Matchmaking nicht ausbalanciert an und die Blutpunkte- und XP-Belohnungen sind lachhaft (besonders, wenn man in den ersten Minuten rausgetunnelt wird) … dann sehen Disconnects und lange Wartezeiten einfach nach dem natürlichen Ergebnis aus.

Es ist echt bescheiden, dass ein so spaßiges Spiel neben diesen Höhepunkten auch so frustrierend sein kann. Dass es sich so anfühlt, als würden manche Leute dieses Spiel nur als Katalysator benutzen, damit sich andere so schlecht wie möglich fühlen.

Und um es noch schlimmer zu machen, dieses Subreddit und diese Community, die ich grundsätzlich toll finde, ist leider voll mit Leuten, welche die Meinung und Erfahrungen anderer unbedingt mit ihren eigenen anekdotischen Erfahrungen schmälern wollen.

Jetzt bin ich in einem Spiel gefangen, das ich liebe, das aber sich nicht mehr spaßig und belohnend genug anfühlt, um meiner Zeit würdig zu sein … und mit einer Community, die sich nicht dafür interessiert, wie enttäuscht ich davon bin, dass der Patch mich so stark beeinflusst (aber trotzdem genug interessiert, um mir zu sagen, warum ich falsch liege oder warum ich von der alten Meta getragen wurde, selbst wenn ich so nie gespielt habe).

Fühlt sich schlecht an.

Dieser Kommentar scheint vielen aus der Seele zu sprechen, denn er hat ein knappes Dutzend Reddit-Auszeichnungen und weit über 1.000 Upvotes bekommen.

Wie ist eure Erfahrung gerade als Killer und Überlender in Dead by Daylight? Habt ihr Spaß und gefällt euch das Update? Oder sind die Entwickler übers Ziel hinausgeschossen?

Diablo Immortal geht’s trotz heftiger Kritik blendend – Launch in China lässt die Spielerzahlen explodieren

Diablo Immortal hat nach dem Launch starke Kritik kassiert und wurde mit miesen Reviews bombardiert. Dennoch geht es dem Spiel finanziell sehr gut und mit dem verspäteten Launch in China hat es seine Spielerschaft um ein Drittel vergrößert.

Das ist der Stand von Diablo Immortal: Seit dem Launch am 2. Juni hat das neue Spiel von Blizzard mit einer Welle negativer Reaktionen und Review-Bombing seitens der Fans kämpfen müssen.

Kritisiert wurde vor allem der Cash-Shop und die Monetarisierung von Diablo Immortal, die vor allem im Endgame stark Pay2Win ist und auf psychologische Tricks zurückgreift, um den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Negativität änderte allerdings nichts daran, dass das A-RPG sehr erfolgreich wurde. Schon eine Woche nach dem Launch vermeldete man einen Umsatz von 10 Millionen Dollar und die Zahl stieg immer weiter.

Am 28. Juli meldete die Analyse-Seite SensorTower, dass Diablo Immortal den Umsatz von 100 Millionen Dollar überschritten hat, die über Google Play Store und den App Store eingenommen wurden. Das bedeutet, dass die Ziffer wahrscheinlich viel höher liegt, da die PC-Einnahmen nicht mitgezählt wurden.

Erst drohende Sperre, dann explodierende Spielerzahlen

Ein großes Problem gab es für Blizzard mit Diablo Immortal allerdings doch. Der Launch in China, einem der größten Mobile-Märkte der Welt, hätte eigentlich schon Mitte Juni stattfinden sollen, stand lange auf der Kippe.

Deswegen gab es Probleme mit China: Der Grund für eine mögliche Sperre von Diablo Immortal war ein Statement, das angeblich von einem der Blizzard-Angestellten aus dem Marketing-Team kam. Es forderte indirekt, dass der Staatschef von China, Xi Jinping, zurücktreten solle.

Entsprechend sah es einige Zeit so aus, als würde Blizzard die Lizenz zum Release von Diablo Immortal vom Staat entzogen werden. Doch auch das ging für das Spiel positiv aus.

Diablo Immortal feierte am 25. Juli den offiziellen Launch in China, wodurch die Spielerzahlen in die Höhe schossen. Nur 2 Tage vor dem Release feierte der offizielle Twitter-Account des Spiels, dass die Zahl der aktiven Spieler 20 Millionen überschritt.

Weniger als eine Woche später folgte der nächste Tweet, denn diese Zahl wurde um satte 50 % auf 30 Millionen erhöht. Als kleines “Dankeschön” können die Spieler deswegen ein zusätzliches legendäres Emblem erhalten sowie 6 seltene Kisten.

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Blizzard darf sich also bald wohl auf einen neuen Umsatz-Meilenstein freuen, denn die Mobile-Kundschaft in China ist dafür bekannt, dass sie wenig Probleme mit Pay2Win-Mechaniken und starker Monetarisierung haben.

Ein westlicher Spieler testete hingegen, wie viel Loot ein Free2Play-Spieler in Diablo Immortal erhalten würde:

Spieler rennt durch 1.000 Rifts in Diablo Immortal, ohne zu zahlen – Zeigt, wie viele Legendarys drin stecken

2022 erscheint ein neues PvE-MMORPG – Wird ein absolutes Nischen-Spiel, mit einem ganz besonderen Reiz

Embers Adrift soll noch 2022 erscheinen, das haben die Entwickler in einem neuen Video betont. Grund genug, sich das neue MMORPG genauer anzusehen. Genau das hat MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch getan und teilt mit euch seine ersten Erfahrungen, aber auch seine Bedenken.

Embers Adrift ist kein klassisches MMORPG wie World of Warcraft oder Guild Wars 2. Das merke ich schon in den ersten Spielminuten der geschlossenen Beta, die derzeit läuft. Doch als jemand, der Interesse an allen MMORPGs hat, war es so etwas wie eine Pflicht, ein Paket zu kaufen und mir einen ersten eigenen Eindruck zu verschaffen.

Und der ist zwiegespalten.

Denn schon die ersten Quests und Kämpfe signalisieren mir, dass ich Zeit brauchen werde, um Fortschritt in dem MMORPG zu machen. Das ganze Spiel schreit nach Abenteuer und Erkundung, aber auch nach Gruppensuche und harter Arbeit. Das ist nicht unbedingt das, wonach ich suche, aber es spricht damit eine eigene Nische von Gamern an.

Und genau für diese Nische könnte es super interessant sein.

Video starten

Kein Spiel für Fans von leichten Einstiegen, actionreichen Kämpfen und guter Grafik

Embers Adrift ist ein PvE-Sandbox-MMORPG. Schon die Philosophie der Entwickler besagt, dass ich keiner klaren Story und keinen klaren Aufgaben folge, sondern stattdessen ein Abenteuer auf meine ganz eigene Weise erlebe. Dabei sollen auf Beziehungen zu anderen Spielern zwingend aufgebaut werden müssen, denn viele Inhalte richten sich an Gruppenspieler.

Nach gut sieben Spielstunden und einigen geschauten Videos kann ich bestätigen, dass das MMORPG vieles anders macht – und nicht alles ist sofort besser.

Ungewohnt sind etwa die Quest-Texte. Denn diese muss ich wirklich lesen, um die Aufgabe verstehen und abschließen zu können. Markierungen im Spiel sind Fehlanzeige, nicht mal für den nächsten NPC, mit dem ich sprechen soll. Und auch auf die allseits beliebte Minimap wird verzichtet.

Ebenfalls überraschend sind die ersten Gegner, auf die ich treffe. Denn jeder Feind hat eine Markierung, die anzeigt, ob ich sie alleine, zu zweit oder nur in einer Gruppe besiegen kann. Und ja, Gruppen-Feinde stehen schon im Startgebiet des MMORPGs und sollten tunlichst nicht attackiert werden. Hier droht schnell das erste Ableben.

Zudem wirkt gerade der Einstieg unfertig und ich selbst fühle mich irgendwie fehl am Platz. Es gibt keine wirkliche Einführung, sondern ich werde einfach so in die Welt geschmissen und mit ersten Aufgaben betreut.

Embers Adrift Charaktereditor
Der Charaktereditor von Embers Adrift.

Bevor es aber überhaupt in die Spielwelt geht, wähle ich bei der Charakterstellung aus drei Spezialisierungen: Defender sind sowas wie Tanks, Supporter sind Heiler und Striker verursachen Schaden. Später, auf Level 6, wähle ich dann eine zweite Spezialisierung aus den gleichen drei Optionen. Aus den 9 möglichen Kombinationen entsteht dann meine finale Klasse.

Doch obwohl Level 6 recht nah klingt, kostet mich der Weg dahin einige Stunden. Das liegt jedoch nicht zwingend an den benötigten Erfahrungspunkten, sondern an den teils langen Laufwegen und den sehr langsamen Kämpfen. Aktionen werden erst nach zwei Sekunden ausgeführt und es gibt globale Cooldowns, die das Ganze noch zäher machen. Fans von actionreichen Kämpfen könnten sich schnell langweiligen.

Im Laufe des Spiels entwickelt das Kampfsystem jedoch seinen Reiz. Ich muss gezielt Gegner pullen, weil ich sonst überrannt werde, und kann nicht wild in alles reinspringen, wie es bei vielen modernen Titeln der Fall ist. Anspruchsvolle Kämpfe kommen oft erst im Endgame. Und auch in Gruppen machen die Kämpfe mehr Spaß, weil insgesamt mehr Taktik gebraucht wird und um mich herum zumindest etwas passiert… seien es nur Angriffe meiner Mitspieler.

Was die Geschwindigkeit des Levelns angeht, gibt es derzeit übrigens eine große Kontroverse in der Community. Denn schon der Weg bis Level 20 soll etliche Stunden kosten. Ab Level 20 steigt die Kurve jedoch nochmal an, was es gerade für Solo-Spieler fast unmöglich machen soll, Level 30 in absehbarer Zeit zu erreichen.

Embers Adrift Questtext
Die Quest-Texte in Embers Adrift sind wuchtig und optisch nicht ideal, aber wichtig für den Fortschritt.

Embers Adrift ist ein Indie-MMORPG. Nirgendwo sieht man das besser als bei der Grafik. Die Angriffe sind sehr statisch, die Texturen nicht sonderlich hochauflösend und auch sonst wirkt es wie ein Spiel aus den späten 2000ern. Wer auf einen total detaillierten Charakter-Editor hofft, wird ebenfalls enttäuscht.

Allerdings begeistern mich einige Ideen und Features des Spiels. So ist etwa von Anfang an der Weg das Ziel. Ich kann schwere Bosse in der offenen Welt schon früh bekämpfen oder mit anderen Spielern Dungeons besuchen. Das ist ein richtig guter Ansatz, denn oft sind gerade die Level-Phasen etwas, das ich in modernen Spielen schnell überspringen möchte, um zu den Kerninhalten zu kommen.

Wer in Embers Adrift stirbt, kann zudem wieder aufgehoben werden, ähnlich wie in New World oder Guild Wars 2. Diese Mechanik habe ich in den letzten Jahren in besonderem Maße zu schätzen gelernt und sie passen perfekt in das soziale Gefüge des neuen MMORPGs.

Ebenfalls positiv sehe ich das tiefgehende Crafting-System, mit dem man immer relevante Items für seinen Fortschritt herstellen können soll. Hier muss ich gestehen, dass ich nicht sonderlich tief eingestiegen bin. Doch relevantes Crafting ist immer etwas, das ich als sehr positiv und wichtig empfinde.

Allerdings greift hier ein altes Prinzip: Ihr könnt nur zwei Berufe gleichzeitig beherrschen. Wechselt ihr einen Beruf, dann verliert ihr im alten euren Fortschritt komplett.

Auf dem Papier lockt Embers Adrift viele damit, dass es ein reines PvE-Spiel ist. Auf PvP wird komplett verzichtet. Das macht die Open World sicherer und regt die Zusammenarbeit zwischen den Spielern an.

Verrückt ist, dass die Nächte echt verdammt dunkel sind. Das ist zwar atmosphärisch total cool, sorgt aber auch dafür, dass ich bei tiefster Nacht kaum spielen konnte und zeitweise sogar die Monitor-Helligkeit stark erhöhen musste, um überhaupt etwas erkennen zu können. Zwar gibt es auf der Taste F1 eine Fackel, aber die hilft nur bedingt weiter.

Embers Adrift Cooldown
Die Cooldowns fallen schon zum Start recht lang aus. Selbst der Auto-Angriff lädt 4 Sekunden auf.

Embers Adrift ist perfekt für Spieler mit viel Zeit, Geduld und Freunden

Insgesamt spielt sich Embers Adrift jedoch sehr zäh, vor allem, wenn man moderne Spiele wie ESO oder Guild Wars 2 als Vergleich sieht. Doch genau hier greift dann wieder die Philosophie der Entwickler.

Im Grunde braucht ihr für alle Inhalte Mitspieler und am besten eine aktive Gilde, die jeden Abend zusammenspielt. Dann sind die Gegner schneller besiegt, die Quests einfacher zu lösen und die Laufwege vertreibt man sich mit Quatsch im Voice-Chat.

Wer die Zeit aufbringen kann, sich ständig mit anderen zu verabreden und gemeinsam Abenteuer zu erleben, für den ist Embers Adrift möglicherweise das perfekte Spiel.

Allerdings liegt hier die Gefahr, dass, bei zu wenigen Spielern oder wenn Freunde das Spiel verlassen, viele Kernaspekte des MMORPGs verloren gehen. Dieses Gefühl hatte ich bereits in der Beta, denn es war gar nicht so leicht, überhaupt Mitspieler zu finden. Dank des Abo-Modells wird es Embers Adrift zudem schwer haben, neue Spieler anzulocken, damit diese überhaupt ihre ersten Schritte in dem Spiel machen können.

Dem Gegenüber steht dafür ein Spiel, das komplett auf einen Shop verzichtet. Das sorgt dafür, dass besondere Skins auch wirklich verdient werden müssen. Vieles bei Embers Adrift hat also ein starkes Für und Wider.

Embers Adrift mmorpg
Wer Embers Adrift genießen möchte, braucht auf jeden Fall Zeit.

Wer übrigens jetzt Embers Adrift spielen möchte, muss sich ein Founder’s Pack für 50 Dollar kaufen. Darin enthalten sind der Beta-Zugang, ein besonderer Titel und ein Monat kostenlose Spielzeit nach dem Release. Mit dem Release wird das MMORPG dann zu einem Abo-Spiel. Allerdings findet die Beta derzeit nur zu bestimmten Zeiten statt.

Der vollständige Release vom Embers Adrift soll jedoch noch 2022 stattfinden. Für die Zeit danach planen die Entwickler regelmäßige Updates mit neuen Quests, Zonen und Dungeons.

Embers Adrift hat einen besonderen Reiz, aber es ist nicht mein Spiel

Pro
  • Ein Spiel für Abenteurer und Erkunder
  • Ein gutes Klassensystem mit klassischer Holy Trinity
  • Der Weg ist schon das Ziel und früh trifft man auf Herausforderungen
  • Es ist perfekt für Gruppenspieler und feste Gilden
  • Es verzichtet komplett auf einen Echtgeld-Shop
  • Ein Spiel für echte PvE-Fans, weil es kein PvP gibt
Contra
  • Der Einstieg wirkt unfertig
  • Insgesamt ist das Spiel sehr zäh, dank langer Laufwege und langsamer Kämpfe
  • Das Spiel erfordert viel Zeit
  • Abo-Modell kann neue Spieler abschrecken
  • Der Spielspaß hängt stark an den Mitspielern und der Spielerzahl

Embers Adrift ist das genaue Gegenteil der MMORPGs, die ich gerne spiele. Wer meine Artikel regelmäßig liest, wird wissen, dass ich in vielen Spielen gleichzeitig unterwegs bin und dort auf klare Ziele hinarbeite. Als Vater ist das auch der effektivste Weg, um mich darauf vorzubereiten, am Wochenende mal eine größere Herausforderung zu meistern.

In Embers Adrift jedoch brauche ich eine feste Gruppe, muss mir eigene Herausforderungen suchen und muss für alles Zeit einplanen. Das wird nicht die große Masse von Spielern ansprechen, aber eine Nische, die schon lange nicht mehr angesprochen wurde – gerade mit dem Fokus auf das PvE.

Generell setzt das MMORPG auf viele “Old School”-Aspekte, wie etwa das Lesen der Quest-Texte, der Verzicht von Markierungen auf Karten oder eben das Abo-Modell, das kaum noch neue MMORPGs nutzen.

Wer mit seiner kompletten Gilde ein neues Spiel sucht oder offen dafür ist, sich einer neuen Gilde anzuschließen, kann Abenteuer erleben, die wirklich Spaß machen. Das ist der große Reiz von Embers Adrift – das Entdecken, das Meistern von Herausforderungen und die Erlebnisse, die man gemeinsam mit anderen teilt.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte auf MeinMMO

Spricht euch die Idee von Embers Adrift an? Oder schrecken euch Aspekte wie der hohe Zeitaufwand oder die schwache Grafik eher ab? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Embers Adrift ist nicht das einzige MMORPG, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Hier haben wir alles für euch zusammengefasst:

11 neue MMORPGs, die 2022 noch erscheinen sollen

Hardcore Survival-Spiel auf Steam bringt eine Komplettüberarbeitung – “Unser Spiel macht objektiv keinen Spaß”

Das Survival-Spiel Last Oasis hat Probleme, seine Spieler zu halten. Selbst die Entwickler geben zu, “Unser Spiel macht keinen Spaß”. Das soll sich mit dem Start der Season 5 nächste Woche drastisch ändern.

Das ist Last Oasis: Das Survival-Spiel Last Oasis wurde 2020 angekündigt und befindet sich auf Steam aktuell im Early Access. Ihr taucht ein in eine postapokalyptische Welt, in der die Erde aufgehört hat, sich zu drehen.

Fokus liegt auf dem Überleben, weswegen Last Oasis die klassischen Survival-Mechaniken wie Hunger, Durst, Crafting und offenes PvP bietet.

Das Konzept zog zum Start des Early Access viele interessierte Spieler an, was zu einem All-Time Peak von über 33.000 Spielern auf Steam führte. Die Zahlen sanken allerdings sehr schnell und liegen aktuell laut der Statistik-Seite Steamcharts.com bei etwa 200 gleichzeitig aktiven Spielern.

steam last oasis spielerzahlen

In einem News-Post vom 5. Juli sprach Florain „chadz“ Hofreither, einer der Entwickler, darüber, dass ihr Spiel “objektiv keinen Spaß” macht. Doch das Team gab nicht auf und kündigte eine Komplettüberarbeitung an, die das ändern soll.

Solo-Gameplay und kleine Gruppen im Vordergrund

Nach der Feststellung, dass das Survival-Game keinen Spaß macht, hat das Team sich drangemacht, die Ursachen für dieses Problem zu finden. Das Resultat davon wird in der kommenden Woche online gehen. Das genaue Datum und Uhrzeit werden am 1. August angekündigt.

Das ist das neue Update: Das Update wird mit dem Start der Season 5 von Last Oasis online gehen und trägt den Namen “LOverhaul”, einer Kombination aus den beiden Initialien des Spiels (LO) und dem englischen Wort “Overhaul” (Überarbeitung).

Der Fokus soll dabei laut dem neuen Blogpost von chadz auf Solo-Spielern und kleineren Gruppen liegen. Das Spiel wurde basierend auf dem Feedback der Season-5-Tester balanciert, die alle hauptsächlich allein oder in kleinen Teams unterwegs waren.

Last Oasis Exoskelett Powerrüstung Titel
Die “Walker”, komplexe Fortbewegungsmittel in Last Oasis, sollen nach dem Update noch wichtiger werden.

Mit dem LOverhaul-Update soll die Welt von Last Oasis um einiges gefährlicher werden, und zwar nicht durch das offene PvP, sondern durch das PvE. Ursprünglich lieferte die Welt selbst keinerlei “eigene” Gefahr, sondern war “höchstens eine Unbequemlichkeit”. Die Gefahr kam ausschließlich von anderen Spielern durch das PvP. Das wird sich mit dem Update ändern.

Die Spieler müssen vorsichtiger sein und gut überlegen, welche Risiken sie eingehen wollen. Leute, die ohne Vorbereitung und Strategie reinrennen, werden Probleme haben und sterben. Sie werden keinen Spaß haben, so chadz.

Auf diese Weise soll auch das PvP strategischer werden, denn Spieler müssten überlegen und abschätzen, wann sich ein Überfall auf andere lohnt.

Muss man diese Version spielen? In dem Blogpost erklärt chadz, dass die neue Richtung von Last Oasis nicht jedem gefallen wird. Dessen ist das Team sich bewusst und gibt den Fans der alten Version eine Alternative.

Spieler, die das Survival-Game lieber in dem ursprünglichen Zustand spielen möchten, können das auf Privat-Servern tun. Diese werden auf dem Status der Season 4 bleiben.

Seid ihr aktive Last-Oasis-Spieler oder habt ihr mal kurz reingeschaut? Werdet ihr das neue Update ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare.

Neues Survival-MMO macht euch zum Dinosaurier, lässt euch mit 200 Spielern um Nahrung und Partner kämpfen

MMORPGs wie WoW waren früher besser, weil sie uns alle gleichgemacht haben

Waren MMORPGs früher wirklich besser? Ja, findet MeinMMO-Dämon Cortyn, denn damals war jeder im Spiel gleich – und heute nicht mehr.

Immer mal wieder hört man die Diskussion, dass MMORPGs ja früher besser waren. Die Spiele von damals haben mehr Spaß gemacht, hatten mehr zu bieten, waren irgendwie sozialer, nicht so „casualisiert“ und die Entwickler waren noch mit Herzblut bei der Sache.

Heute ist das natürlich ganz anders. Es macht keinen Spaß, es gibt nichts zu tun, alle benehmen sich wie die Axt im Walde, alles ist superleicht und die Entwickler sind alles gierige Profit-Monster, denen nur noch ihr Götter namens „Aktionäre“ wichtig sind.

Ihr kennt dieses Gelaber. Darauf gebe ich nicht sonderlich viel, weil es sich nicht mit meiner Wahrnehmung deckt und oft einfach viel Bitterkeit der Auslöser ist.

Aber trotzdem gibt es für mich einen Aspekt, der damals sehr bedeutend für Spiele wie World of Warcraft war und heute verloren gegangen ist. Etwas Essenzielles, das neue Spiele im Grunde gar nicht mehr haben. Und das hat mit Mikro-Transaktionen und jeder Menge realem Geld zu tun.

Ich weiß, ich weiß. Das könnte jetzt ganz leicht in ein „Früher war alles besser“ abdriften, wo ich mit dem Krückstock wütend den Kids mit ihren Pre-Order-Season-Pass-Premium-Deluxe-Mount hinterherrenne. Aber das will ich gar nicht.

Ich habe mir einfach mal ein bisschen Zeit genommen und nachgedacht, warum ich heute spiele und warum ich es damals getan habe.

Mein Hauptbeispiel ist hier World of Warcraft, weil mich das seit fast 2 Jahrzehnten begleitet, aber was mir aufgefallen ist, betrifft auch die meisten anderen Spiele.

13 € machten damals alle in WoW gleich

Als ich damals auf dem Realm „Die Ewige Wacht“ in meine erste Raidgruppe kam, war es auch das erste Mal, dass ich mit so vielen unterschiedlichen, fremden Leuten im TeamSpeak war. Eine bunte Truppe von über 40 Leuten, durch alle sozialen Schichten hinweg, aus allen möglichen Lebenslagen und aus allen Altersklassen.

Und doch waren wir alle gleich.

Diese Gleichheit kostete etwas – genau 13 Euro im Monat für ein Abonnement.

  • 13 Euro machten aus einem gestressten Familienvater unseren zuverlässigen Nachtelfen-Tank.
  • 13 Euro machten aus aus fleißigen Informatik-Studenten unseren etwas zu energischen Feuer-Magier.
  • 13 Euro machten aus dem extrovertieren Arbeitslosengeld-Empfänger den freundlichen Druiden-Heiler, der alle Fähigkeiten mit RP-Makros belegt hat.
  • 13 Euro machten aus dem Abteilungsleiter den etwas verpeilten Zwergen-Priester, der nie den Furcht-Schutz richtig setzt.
  • 13 Euro machten aus dem leicht bekifften Millionärssohn einen (noch immer leicht bekifften) Gnom-Schurken, der immer aus Versehen pullen musste.

Für 13 Euro im Monat waren wir ein Team. Für 13 Euro konnte jeder sein reales Leben zurücklassen und in die Spielwelt fliehen, um für ein paar Stunden pro Abend exakt gleichbedeutend mit allen anderen zu sein.

WoW Humans fmale male mage warrior unite title
Eine bunte, irre Truppe. Und alle waren gleich – zumindest im Spiel.

Egal wie erfolgreich wir im Beruf waren – im Spiel waren wir gleich

Mir ist vollkommen bewusst, dass es natürlich keine reale Gleichheit im Spiel gab – immerhin hatten verschiedene Menschen unterschiedlich viel Zeit, die sie in das Spiel investieren konnten. Aber jeder war exakt das, was er oder sie sich im Spiel verdient hatte. Es war ein eigener, abgeschiedener Kosmos.

Und das war ein wunderbarer Ort. Wir waren Spieler:innen aus allen Schichten der Gesellschaft. Es war egal, was wir im „echten Leben“ waren und wie erfolgreich wir dort waren, welchen Beruf wir hatten oder welche Kleidung wir uns leisten konnten. Denn im Spiel zählte nur das, was es im Spiel zu tun gab. Es war losgelöst von der realen Welt.

In einer realen Welt, in der die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft, ist das natürlich ein schwacher Trost und behebt keine realen Probleme – das ist mir vollkommen klar. Aber alleine die Existenz eines Rückzugsortes, einem Ort der (gefühlten) Gleichheit, wo jeder die gleichen Chancen hatte … das war so unglaublich viel wert.

Wenn ich heute in die Nachrichten schaue, werde ich unzufrieden. Pandemie, Krieg, Inflation, zunehmender Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Klimawandel. Es ist erdrückend und es sind alles wichtige Themen, mit denen man sich früher oder später auseinandersetzen muss. Doch das geht nicht immerzu, das nimmt nur noch mit.

Da sehne ich mich mehr als je zuvor zurück nach einem Spiel, das uns alle „gleich“ gemacht hat in den Startvoraussetzungen. Ein Spiel, das Realitätsflucht anbietet, für Tausende Stunden begeistert und dabei nicht irgendwo noch zusätzlich zur Kasse bittet, sodass man der ganzen Welt mit funkelndem Sternenpony zeigen kann, dass man „im echten Leben“ mehr Geld auf dem Konto hat.

Ich hasse die Idee: Statt Gold im Spiel zu farmen, kann ich auch einfach arbeiten gehen und mir Gold kaufen

Ich bin – und das meine ich vollkommen ernst – nach wie vor der Meinung, dass World of Warcraft in seinem aktuellen Zustand nicht Pay2Win ist. Auch wenn man Echtgeld zu Gold und Gold wiederum zu Ausrüstung oder Boosting-Runs umtauschen kann, gehört noch immer eine Menge Können dazu, ein guter WoW-Spieler oder eine gute WoW-Spielerin zu sein.

Vielleicht bist du mit gekauftem Equipment der King of LFR, aber in Mythisch+15 oder heroischen Raids hilft dir dann doch nur Spielerfahrung und fleißiges Lernen der Mechaniken. Zumal der wirkliche “Win” in World of Warcraft es auch ist, eine freundliche Gruppe zu haben, mit der man Spaß hat und nicht den dicksten Balken auf dem Damage-Meter (auch, wenn der manchmal gut tun kann)!

Dennoch verfluche ich, dass es diese Möglichkeit in World of Warcraft gibt, sich Gold für echtes Geld zu kaufen.

Selbst wenn ich mit einem zweistelligen Millionenbetrag so viel Gold besitze, dass ich wohl für die nächsten Erweiterungen ausgesorgt habe, hasse ich es.

Ich hasse es, dass es diesen Gedanken in meinem Kopf gibt: „Anstatt Gold im Spiel farmen zu gehen, kannst du auch einfach einen Artikel für MeinMMO schreiben und dir davon das Gold kaufen. Das geht viel schneller.“

Ich kauf mir kein Gold für echtes Geld, weil ich nicht muss und nicht will. Aber für Leute ohne Gold, ist dieser Gedanke verlockend. Und exakt das führt mich wieder zu dem ursprünglichen Problem zurück:

Das reale Geld hat eine Auswirkung auf das Spiel.

Diese Verbindung, selbst wenn ich sie nicht nutze, bricht für mich einen Teil der Immersion. Es führt ganz unweigerlich zu einer Verbindung, dass dein Kontostand im realen Leben Auswirkungen auf das haben wird, was du im Spiel bist.

WoW Gold Goblin in Bank titel title 1280x720

Spiele sollen in sich abgeschlossen sein – Es darf nichts von außen eindringen

Wenn ich ein Spiel spiele, dann will ich, dass das ein abgeschlossener Kosmos für sich ist. Ich will, dass nur Taten im Spiel Auswirkungen auf das Spiel haben. Ich will nicht, dass Bernd der Bankberater „mehr“ im Spiel sein kann, weil er Geld auf den Tisch knallt. Ich will nicht, dass Diablo-Dieter durch den Besitz eines ganz anderen Spiels wegen einer Cross-Promotion ein Pet bekommt, das es auf andere Weise nicht gibt. Und ich will nicht, dass PvP-Peter einen besonderen Titel hat, weil er auf YouTube ein Turnier verfolgt.

Ich will im Spiel nichts an Inhalten haben, die mich an jeder Ecke daran erinnern, dass es eine Welt außerhalb des Spiels gibt, in der ich Dinge tun und machen könnte, die mir dann im Spiel Vorteile oder Besonderheiten verschaffen.

Man stelle sich das mal bei Brettspielen vor.

Da gibt’s bei „Dämon ärgere dich nicht“ dann nicht mehr nur die roten, gelben, grünen und schwarzen Figuren, sondern für die reiche Spielerin auch noch die Premium-Funkel-Glitzer-Deluxe-Figuren, die jede gewürfelte 6 bejubeln und blinken, wenn sie aufs Zielfeld treten.

Da gibt’s bei Monopoly (Auto ist die beste Figur, nur so am Rande) dann nicht mehr die den finanziellen Ruin bringende Schlossallee, sondern ein Spieler hat die Regenbogen-Disco-Schlossallee, die zwar spielerisch den gleichen Effekt hat, aber eine holografische Karte mit Laser-Projektion an die Decke ist, die immer am Himmel anzeigt, wie viel der arme Tropf bezahlen muss, der mit seinen vergilbten Papp-Karten von der Badstraße und dem Wasserwerk spielt.

Nichts davon macht das Spiel an sich unfairer und doch würde es das Gefühl von Ungleichheit verstärken.

Wenn ich also für mich zurückdenke, warum MMORPGs „früher besser waren“, dann ganz eindeutig, weil sie mir für einige Stunden eine vollkommene Flucht vor der Realität verschafft haben und dabei gleichzeitig soziale Kontakte boten, wenn man die denn wollte.

Noch heute kann ich für Stunden in solche Welten fliehen, aber der Zauber ist deutlich schwächer geworden, weil mir die Spielwelten an jeder Ecke sagen: Schau, die Magierin da vorne hat 60 € mehr bezahlt, und der Priester dahinten hat 40 € im Cash-Shop gelassen.

Ich will diese Welt zurück, in der allein die Abo-Gebühren uns alle gleich gemacht haben und eine perfekte Realitätsflucht ermöglichten. Und dass das niemals wieder kommen wird, ist vermutlich auch der Grund, warum mich das Thema traurig macht.