6 Jahre lang waren Loot-Shooter die große MMO-Hoffnung und was ist jetzt?

6 Jahre lang waren Loot-Shooter die große MMO-Hoffnung und was ist jetzt?

2014 feierte Destiny seinen Release und machte als Loot-Shooter so ganz nebenbei das MMO-Genre auf den Konsolen groß. Wir dachten damals, dass hier die Zukunft der MMOs liegen würden. Das kam aber anders. Im Podcast erörtern wir, woran das liegt und was da noch kommt.

Auf der PlayStation und Xbox und auch in Loot-Shootern kannte man mit dem Release von Destiny einiges nicht, was in einem MMORPG ganz normal ist: Der Händler Xur hat regelmäßig einen Reset, es gibt Dungeons und Raids. Die Ausrüstung und auch der Charakter entwickeln sich weiter, wie man es aus einem RPG kennt.

Das gepaart mit dem legendären Gunplay von Destiny, eroberte damals das Gaming im Sturm. Mit MeinMMO dachten wir damals, das wird eine neue Ära der MMOs. Wir waren uns sicher, dass hier das neue Trend-Genre kommt für MMO-Fans und bleiben würde.

Die große Ära der Loot-Shooter scheint jetzt vorbei. Leya, Schuhmann und Maik fragen sich, wo der nächste Trend bei MMOs liegt. Was ist mit dem Loot-Shooter passiert und was kommt da als nächstes? Werden Hardcore-Shooter wie Hunt: Showdown ihren Platz einnehmen? Oder wird alles nur noch Battle Royale?

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir bieten obendrein Sonderfolgen, in denen Gäste aus verschiedenen Bereichen bei uns im Podcast auftreten. Dazu gehören zum Beispiel der Gründer von Tibia: Stephan Vogler oder die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

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chips

Man merkt Leya in den Podcasts (und teilweise auch Schuhmann) durchaus an, dass sie sich auch mit finanziellen Aspekten vom Betreiben einer Webseite beschäftigen muss. 😁

Schuhmann

Es geht nicht darum, viel Geld zu verdienen, sondern du willst als Autor, dass möglichst viele Leute deine Texte lesen. Also ist es tatsächlich nicht „Finanzen“ im Vordergrund, sondern „Reichweite/Relevanz.“

Es ist auch ganz klar so: Wenn du Texte schreibst und die a) liest keiner, b) kommentiert auch keiner – fühlt sich das nicht gut an.

Ich denke das ist wirklich ganz normal. Wenn du eine Würstchenbude hast und da kommt den ganzen tag keiner – klar, du hast finanzielle Probleme. Du hast aber auch das Gefühl, dass du völlig irrelevant bist und dich keiner braucht.

Ich denke jeder will in seinem Job das Gefühl haben, dass er für andere Menschen wichtig ist und eine Funktion hat.

Wenn’s ums Finanzielle geht, da sind ehrlich gesagt, andere Sachen wichtiger als „Meine Artikel lesen viele.“ Ich versuch ganz bewusst den finanziellen Teil des Jobs auszublenden, weil das nicht gut ist, wenn man das zu stark vermischt und es auch die Objektivität einschränkt.

Ich handle tatsächlich nicht wirtschaftlich – das war in der Geschichte von MeinMMO immer die Aufgabe von anderen, hauptsächlich von Dawid. Mein Job ist wirklich eher „Relevanz.“

Edit: Mal als Beispiel. Bei den Artikeln über den Ukraine-Krieg wurde teilweise keine Werbung angezeigt. Aus „wirtschaftlichen Gründen“ hätten wir das Thema also ganz ausblenden „sollen“ – ich hab er ganz bewusst das Thema immer wieder aufgegriffen, weil ich das einfach wichtig fand, das präsent zu haben, und diese Geschichten auch zu erzählen. Auch einige News gerade im Bereich „MMORPG/Nischen-MMORPG“ sind wirtschaftlich nicht sinnvoll – wir machen sie aber trotzdem, weil wir es als Teil unserer Aufgabe ansehen.

Mendokusaay

„Loot – Shooter“ haben am Ende alle das gleiche Problem nämlich abwechslungsreichen Content. Mir macht das Persönlich keinen Spaß die immer gleichen Aktivitäten zu spielen. Deswegen spiele ich auch kein Destiny mehr…

Aber Destiny ist ja bekanntlich ein Phänomen.
Gefühlt herrscht seit Jahren Stillstand und die Leute spiele es immer noch 😅

Threepwood

Schuuuuhmann! The Division ist nicht tot. War schon zum Special-Podcast zu dem Thema nicht so, da ging kurz vorher erst die Roadmap für das gesamte Franchise, auch für Teil 2, online.
Aber ja, es kam ein Knick in die Entwicklung. Wichtiger als dieser Break ist aber, dass sie sich wieder dran gesetzt haben und auf die Schnelle wenigstens uns hardcore Fans etwas gegeben haben.

Defiance war leider in beiden Versuchen mies, aber als Idee mit Serie dazu an sich echt cool. Sowas in gut bräuchte das Genre eigentlich, trau ich eher Größen wie Activision mit CoD zu. Wobei das wohl zu nah an Tom Clancy sein würde und daher rechne ich vorerst nicht mit einem Spiel, in dem die 80er/ 90er Fans ihre Actionfiguren erstellen, designen und dann grinden. Das macht The Division mit beiden Titeln auf next Level.

Loot-Shooter schöpfen ihr Potenzial aber echt nicht aus. Die können vom hardcore Grinder, bis hardcore Casual und alle Spielertypen dazwischen abholen. Konsole und PC. Story und stumpf Kopf aus. PvE und PvP. Ich check echt nicht, warum einige Studios, statt mit MMORPGs rumzufailen, sich nicht auf sowas zu konzentrieren.

Schuhmann

Schuuuuhmann! The Division ist nicht tot. War schon zum Special-Podcast zu dem Thema nicht so, da ging kurz vorher erst die Roadmap für das gesamte Franchise, auch für Teil 2, online.

Also faktisch – für uns – ist das tot bzw. im Wartungsmodus.

Wir hatten früher 10 Artikel die Woche zu The Divison.
Und die letzten 2 Jahre waren es insgesamt noch eine Handvoll. Das ist nach Warlords of New York einfach total abgerissen.

Es soll noch mal kommen – ja. Aber im Moment ist The Division faktisch im Wartungsmodus und ist es das auch schon sehr lange.

„Wichtiger als der Break ist, dass sich wieder drangesetzt wrid“ -> Also das find ich nicht wichtiger. Wenn man ein Spiel einstellt und da so eine riesige Lücke ist und dann will man es wieder hochfahren. Das ist absolut unsicher, ob das klappt – das macht man einfach nicht. Da soll Ubisoft erstmal beweisen, wie sie das hinkriegen. Wenn eine Erweiterung oder ein Division 3 angekündigt wäre, okay – aber einfach zu sagen. „Wir machen nun wieder Free-Content“ … das ist schon sehr wenig.

Bei Ubisoft geht die letzten Jahre offenbar einiges schief – und The Division ist wirklich ein Beispiel.

Mit „die Fahren das wieder hoch“ und „Das kommt noch mal“ bin ich ganz vorsichtig. Das glaube ich, wenn es soweit ist und es wirklich klappt.

Furi

TD2 war mit dem Launch von WoNY quasi dem Untergang geweiht und wurde danach fortlaufend schlechter…

Threepwood

Aus Sicht eurer Website, vielleicht ja. Nicht toter als Destiny, aber irgendwie auf dem Level aller Loot-Shooter.

Den Wartungsmodus hast du auch in dem anderen Podcast erwähnt. Da war es noch nicht lang her, als wir den Tower bekamen und wie gesagt kurz vorher die Roadmaps online gingen.
Kürzlich kam erst das Kraftwerk. Ab späten Nachmittag bis tief in die Nacht hinein ist da ein instant Invite normal, wie im Tower und sonstwo auch.
Die neue Season bzw. Jagd war gut wie lange nicht mehr, richtig coole Story – eine der Stärken des Spiels. Neue Sets, Waffen, Expertise, neue named und Exos, Balancing. TD2 hat eine Raodmap. Das Franchise selbst hat eine Roadmap. Bunt gemischte Spieler sämtlicher Fortschritte. Videomenschen auf Youtube hauen regelmäßig Builds raus.

Es mag hier nicht so laufen, wie z.B. FFXIV ja scheinbar auch. Das macht die Spiele nicht tot. Das sind leider eher so Titel wie Anthem und Avengers.

Ich fand das Jahr Pause auch ätzend und würde mir grundlegend mehr Inhalte wünschen. Bin ich ja bei euch. Wünsch ich mir eigentlich bei allen Spielen, die es gibt. 😄

mavidux

Loot-Shooter haben ihren Potenzial noch nie ausgeschöpft da ist noch viel Luft nach oben.

Coreleon

War mit denen eben genauso wie bei WoW.
Etwas schlägt ein und es werden zig Clone erschaffen um da mitzumachen.
Das Genre hätte auch weiterhin Erfolg ebenso wie MMORPG nur hat sich die Industrie da selbst verbrannt weil da zumeist qualitativ nur Schrott geliefert wurde.

Massive bugs, fehlender Content, miserable Lootsysteme, probleme mit der Steuerung, Technik und und und. Da wollte man halt so schnell es geht auf den Hype aufspringen und ist abgesoffen. Das man nun davon ausgeht in der Analysten Armee das die Genre tot wären ist halt dem geschuldet das die Spieler nach rumpel Klon 157 da nicht bereit sind für so einen Müll Geld gegen den Monitor zu werfen.

Bringt mal etwas zumindest ansatzweise innovatives raus und das auch mal zu ende entwickelt dann funktioniert ein Lootershooter oder MMOs auch 2022 noch. ^^

Schuhmann

Etwas schlägt ein und es werden zig Clone erschaffen um da mitzumachen.

Es gab gar nicht so viele Klone.

Bei Fortnite (bzw. PUBG) – WoW – LoL gab es viele Nachahmer. Bei Destiny praktisch gar nichts.

Vielleicht am ehesten noch Anthem – und das war vom Spielgefühl her ganz anders.

Also Destiny war vom Aufwand her einfach zu massiv – da hat sich kaum wer in dieses ganze Gerne reingewagt.

PUBG wurde kopiert wie irre – ja. Weil man da eigentlich „nur“ eine Map braucht.

Psycrow

Ich liebe nach wie vor loot Shooter. Ich hab destiny 1 und 2 sehr gefeiert. Das mit dem content war halt Mist. Wenn was kam war es nicht besonders gut. Für mich zumindest.
Warframe habe ich auch lange gespielt aber so ganz warm würde ich damit nicht. Dann wären da noch Division 1 und 2 welche ich regelrecht gesuchtet habe. Bisher alles auf Konsole btw. Division 1 habe ich neulich noch auf PC erneut durchgespielt, weil ich davon die Story auch richtig Klasse finde.

Seit dem gab’s nix gescheites mehr. Alles was heute an lootshootern kommt ist survial, Battle royale oder rouge Like. Hasse ich alle drei wie die Pest. Ein Trend der mir seit einiger Zeit das gaming vermiest weil’s fast nix anderes mehr gibt.
Ich will Games mit Progress, den man auch behalten kann 😅 so wie destiny und devision eben… Hoffe Arc riders wird was…

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von Psycrow
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