Was meint ihr: Sollte man seine Charaktere in MMORPGs verkaufen können?

Was meint ihr: Sollte man seine Charaktere in MMORPGs verkaufen können?

Der Verkauf von Accounts und Charakteren ist in meisten MMORPGs streng verboten. Manche MMOs erlauben es allerdings. Was ist eure Meinung dazu?

MMORPGs gehören zu den Spielen, die man quasi unendlich lange spielen kann, weswegen die Fans des Genres oft Tausende von Spielstunden in ihr Lieblingsgame reinstecken. Sie erledigen Quests, legen Raid-Bosse, meistern Dungeons und entwickeln vor allem ihre Charaktere immer weiter.

Doch obwohl man seinen Charakter oft als Eigentum ansieht, in das man viel Zeit und auch Geld investiert hat, ist es in den meisten MMORPGs verboten, diese zu verkaufen. Die wenigen Ausnahmen bieten MMOs wie Tibia oder EVE Online, wo es möglich ist, Charaktere für Ingame-Währung zwischen Accounts zu transferieren.

Die Verbote hindern Leute aber nicht daran, ihre Charaktere trotzdem zu verkaufen. Auf RMT-Seiten (Real Money Trading) und bei manchen Goldsellern findet man genügend Spielcharaktere im Angebot. Entsprechend läuft in der MMORPG-Community regelmäßig die Diskussion, ob der Verkauf legalisiert werden sollte oder nicht.

  • Die Befürworter des Verkaufs argumentieren, dass die Charaktere ihnen gehören und durch das Investieren von Zeit und Geld ein neuer Wert entsteht, den der Entwickler nicht liefert.
  • Die Gegner des Verkaufs verweisen auf Sicherheitsprobleme, die mit freiem Account-Handel zusammenhängen (Beispiel: Scammer klaut einen Account und verkauft ihn an sich selbst, um Legalität vorzutäuschen). Zudem gilt Charakter-Verkauf als Pay2Win.

Und was ist eure Meinung dazu?

So könnt ihr abstimmen: Ihr könnt uns eure Meinung zu dem Thema wie üblich in dem Umfrage-Tool weiter unten mitteilen. Jeder von euch hat genau eine Stimme und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.

Erzählt mal: Wie steht ihr zum freien Verkauf eigener Charaktere in MMORPGs? Sollten mehr Firmen dem Beispiel von EVE und Tibia folgen? Wenn ja, müsste der Handel dann völlig frei sein oder braucht es Einschränkungen, um richtig zu funktionieren?

Schreibt uns eure Antworten in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen.

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Keicho2

Man sollte alles kaufen und verkaufen können . Häuser und items etc. Und es sollte am besten auch gleich ingame passieren. Also über ein echt Geld Markt. Wo das Geld direkt auf dein konto geht. Ich finde gut wenn man ein Spiel Spielen kann und noch was dazu verdient.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Keicho2
sirhc

Wenn man etwas macht um Geld zu verdienen, sehe ich das als Arbeit.

Ich möchte in meiner Freizeit nicht arbeiten sondern ein Spiel genießen in dem jeder die selben Chancen und Möglichkeiten hat, unabhängig ob Millionen Erbe oder normaler Arbeitnehmer.

Daniel

Ja und nein. Gegen den Verkauf direkt habe ich nichts aber gegen den Kauf.

Wer einen Account kauft, schummelt garantiert auch bei „Mensch ärgere dich nicht. Denn es ist genau das… schummeln, betrügen oder wie man es nennen mag.

Viele meinen man schadet dem Unternehmen damit nicht aber das ist nicht ganz richtig.

Jeder neue Account zählt in der Geschäftsstatistik, ganz besonders bei einer Aktiengesellschaft, wenn also jemand einen Account kauft und nicht erstellt schadet er oder sie dem Unternehmen.

Auch denken viele das sie mit ihrem Account machen können was sie wollen aber das ist in der meisten Fällen auch falsch.
Der Account gehört der Firma, egal wie viel Geld man investiert hat. Es gibt nur sehr wenige Firmen die den Verkauf und Kauf unterstützen und es ist keiner der großen Publisher dabei.

Caliino

Einfach nur nein, das wäre ein enorm großer Schritt in die Legalisierung der Bots und ein weiterer in die Play2Earn Sparte….

Da könnte das MMO noch so gut sein, das wäre für mich der Grund für einen absoluten Boykott – genauso wie Play2Earn oder NFTs.

Mag sein dass ich da anders ticke, aber ich spiele die Spiele noch zum SPAß was ja scheinbar leider schon lange nicht mehr im „Trend“ ist….

Spaß:
„Heute wird mit etwas macht Spaß eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die Freude, wobei diese meist nachhaltiger ist, bereitet. Gemäß Duden ist Spaß das Vergnügen, welches bei einem bestimmten Tun aufkommt.“

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Caliino
Keicho2

Bots ist ein Problem des fehlenden anti cheat Programm. Nicht der verkauf von Sachen

Caliino

Ein zu 100% wirksames Anti-Cheat kannst du nicht programmieren, da kannst du noch so viel Entwicklungszeit rein stecken wie du willst.

Der entscheidende Punkt ist lediglich wann der Botter/RMT’ler aufgibt, weil es sich für ihn nicht mehr lohnt und das sehe ich bei „legalem“ botten so im +100k Euro Bereich….

Bestes Beispiel hierfür ist FF, die bannen – trotz monatlichen 14€ Abo – jede Woche mehrere tausend Accounts wegen RMT und Co.

Todesklinge

Genau.
Das fängt ja schon bei der Nachfrage an. Gewisse Leute wollen gegen Echtgeld abkürzen. Bei manchen Spielen würde ich das sogar verstehen (wenn der Grind/Glück Faktor zu absurd groß ist).

Andererseits werden Spiele auch immer schwieriger (steigender Zeitfaktor für Fortschritt). Da wird die Ungeduld immer größer zur treibenden Kraft.

Das so etwas passiert ist auch teilweise die Schuld des Spiels und der damit verbundenen Wartezeiten für weiteren Erfolg. (1x Raid die Woche usw.).
Wenn man mehr Geld als Zeit hat, ist die Antwort klar.

Todesklinge

Gründsätzlich nicht, es sei denn dies kann Problemlos erfolgen ohne das dadurch das Spiel kaputt gemacht wird (IG wirtschaftlicher Schaden)

Account verkaufen sollte immer nur über den Erstanbieter (Spielbetreiber) direkt erfolgen und nicht über andere Drittanbieter.

Noch dazu sollte die Frage sein warum man ein Spiel abkürzt, es entspricht ähnlich dem Booster-System in diversen Spielen.

Grob betrachtet wäre dies Pay2Win, eben weil man dadurch Charakter + Ausrüstung direkt erwirbt, meist „High-End“.
Bei diesem Kommentar bitte mitdenken!
Ob man nun max level + max Ausrüstung im Shop kauft (will niemand, weil P2W), oder direkt einen Account bei dem das gleiche ist, macht keinen Unterschied.

Threepwood

Ich glaube die „Spieler“, die Charaktere verticken wollen, haben auch wenig Probleme damit, sich Boosts im Spiel, Gear im Shop und Lootboxen mit sämtlichen Inhalten zu kaufen. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie man hier maximal 2m vorwärts denkt, bis zur eigenen Kompensation für ein Spiel (holy…), und dort gegen die kognitive Mauer rennt.

Todesklinge

Das wäre so, als wenn man einen Film sehen will… aber lieber für eine einseitige Kurzfassung das X Fache an Geld auf den Tisch legt.

Ich finde, man spielt ein Spiel um Spass, die Welt zu entdecken und entsprechend abwechslung zu haben.

Es wäre mal echt interessant, warum manche Leute so etwas kaufen. Weil selbst bei der besten Ausrüstung, hat die allgemeine Spielmechanik noch ein Wort mitzureden. Es sei denn es ist Tab Target… was das ganze zu leicht macht.

sirhc

Wenn man Botanbietern noch mehr Geld geben möchte und das allgemeine Botting Problem noch schlimmer machen will, dann soll man das erlauben.

Ich habe definitiv keine Lust in einem MMO nur zusammen mit Bots zu spielen um dann im endgame auf irgendwelche PayPal Legenden zu treffen die außer das ziehen der Kreditkarte nichts in dem Spiel können.

Allgemein sind Bots das Hauptproblem für alle Play to earn spiele wo man in-game Währung in Echtgeld umwandeln kann.

Keicho2

Bots ist ein Fehler vom Entwickler nicht vom echt geld Handel

sirhc

Bots ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Ein Entwickler kann den nicht gewinnen, vorallem nicht wenn Geld dahinter steckt.
Alles was ein Entwickler machen kann ist die auf ein Minimum zu reduzieren damit die nicht jeder zweite nutzt.

Don77

Ja sollte man dürfen, ist lange überfällig, besonders in WoW

K-ax85

Ich habe Anfang der 2000er in meiner Freizeit gar nicht mal so unlukrativ mehrere Diablo 2 Ladder-Chars in die 90er gezogen und die Accounts für mittlere dreistellige Summen verkauft … das hat sich mehr gelohnt als Zeitungsaustragen. Es wäre heuchlerisch sich dagegen auszusprechen – auch wenn ich das heute nicht mehr machen und mir auch niemals einen Char kaufen würde.

Jim

Wenn Entwickler jede Kleinigkeit eines Spiels als Zusatz verkaufen können und es als Game-as-Service rechtfertigen, sehe ich nichts verwerfliches daran dass Leute ihre Fortschritte verkaufen und ebenso mit allem Geld verdienen.

Das würde allerdings die Hemmschwelle der Publisher noch weiter senken und diese würden dann richtig auf Pay2Win gehen.

Da dieses Risiko und der Weg der Publisher sowieso schon bekannt ist, sollte jeder sofort damit Geld machen wenn er die Möglichkeit bekommt und er das auch tun will, kann und ihm das eventuell sogar seinen Lebensunterhalt bezahlt.

In Asien ist der Game-Grinder ein ganz normaler Beruf. Wieso also davor Angst haben?

Mord Fustang

Bei Eve Online ist der Char Verkauf möglich, sehe da auch keine Nachteile, wenn sich jemand direkt nen voll geskillten Char kauft und keine Ahnung hat was er macht bekommt er halt trotzdem oder sogar noch mehr auf die Fresse^^

Threepwood

Das würde in wirklich populären MMORPGs einen Irrsinn an Play2Earn entfachen und das Genre auch auf Seiten der Spieler in Richtung wirtschaftlichen Fokus schieben.

Oft kommt das Argument, dass man beim Beenden eines Spiels eine Gegenleistung für das Abo, die investierte Zeit etc. möchte. Das war hoffentlich der Spaß am Spiel und die Unterhaltung. Falls nicht, lief grundlegend etwas schräg.
Zudem kehren viele Spieler auch nach Jahren zu Spielen zurück, freuen sich über alte, teils exklusive Items im Inventar und eine erleichterte Rückkehr.
Irgendeine Erweiterung oder sonstige Umstände lassen wieder Interesse entstehen, Zeit für MMORPGs haben. So viele hören glaube ich gar nicht so radikal mit den etablierten MMORPGs auf, wie es oft verkündet wird.
Einmal jährlich ingame-Währung einzutauschen, viele Plattformen haben ja eine eigene, kann ich noch verstehen. Als Kompromiss, wenn es denn sein muss. So bleibt der Spieler potentiell Kunde, könnte andere Spiele vom Studio damit kaufen und bei Bedarf mit weniger Hürden zurückkehren, ohne neu zu leveln, sich dann selbst einen Charakter zu kaufen o.ä. und ebenfalls in der bekloppten Spirale zu landen.

Aber auch im MMORPG-Alltag würde sich das für mich schräg anfühlen. Wenn Leute im Raid Items wegrollen, um den Charakter teurer zu verkaufen, wäre das sicher nur eines von vielen merkwürdigen, Effizienz getriebenen Beispielen, die mit Spielen nicht mehr viel zu tun haben. Klar, man weiß nie, was Spieler mit abgebauten Ressourcen, Items etc. machen, aber irgendwann würde man die Seller bemerken und dann würde es mir kaum noch Spaß machen, mit solchen Leuten zu spielen.
Im realen Alltag des jeweiligen Landes wäre dann auch spannend, wie das mit Steuern, Nebeneinkünften etc. laufen würde. Da sind viele private Reseller von Schuhen und dergleichen schon mit Turbo gegen die Wand gerannt.

Die Levelphasen in MMORPGs sind i.d.R. eeecht lahmer Timesink geworden. Offizieller Charakterhandel ist und sollte aber nicht Lösung sein.

PS:
Grüße gehen raus an Bodi, wir hatten das ja grad erst. 😁

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Threepwood
Sertent

Für mich ein ganz klares Nein … würde nur noch mehr Bots anlocken da es noch lukrativer wäre

AniEars

Traurigerweise würde das gerade bei MMOs wo der Spaß eigentlich erst im Endgame beginnt Sinn machen, allerdings wäre das auch Pay2Win in seiner finalen Form.

Vergo

Warum wäre das P2W in seiner finalen form? Schlimmer sind doch Items aus dem Cash Shop welche dir höhere Chancen auf ein Upgrade deiner Waffe oder Rüstung verschaffen. EXP Booster, Cash-Pets oder Cash-Sets welche Boni geben. Wenn diese P2W Dinge gar nicht erst in einem Spiel drin sind und sich jemand einen Account kauft, dann wurde dieser gekaufte Account ja völlig normal gespielt…

Das kaufen von Accounts ist auf jeden Fall nichteinmal ansatzweise so schlimm wie die von mir beschriebenen anderen Dinge.

AniEars

Naja aber realistisch gesehen würde der Verkauf von Charakteren nicht anstatt, sondern zusätzlich zu all den anderen P2W Elementen kommen.

Du kannst dir also nicht nur einen EXP Boost holen aber musst zum hoch lvln tatsächlich etwas leisten sondern könntest mit den Kauf eines max lvl Char einfach das ganze überspringen. Genauso könnte man mit einem Charakter auch die anderen Dinge wie Cash-Pets usw. anbieten denn ein Charakter hat ein Inventar.

Tatsächlich wäre mir das Kaufen eines Charakters bzw. Accounts aber lieber als z.B. Gacha Mechaniken, weil man da nicht mal sicher sein kann ob man was brauchbares für sein Geld bekommt.

Insofern war die Aussage mit der „finalen Form“ eventuell nicht ganz korrekt, weil es deutlich schlimmere Sachen gibt.

Aber es kann auch nicht in Sinne der Entwickler sein, dass man Teile des Games mit dem Kauf eines Char mit höherem lvl überspringt.

Das klingt dann eher danach dass die Interessen dieser Spieler nicht mit der Spielidee des Entwicklers zusammenpassen.

Bin jetzt bisschen vom Thema abgekommen aber war gerade so drin, sry.

mmo_experiment

Ist dann zu 99% Geldwäsche. Was dadurch getrieben wird. Haben wir schon oft gehabt

lIIIllIIlllIIlII

Wieso sollte ein Charhandel besser für Geldwäsche geeignet sein als jedes anderes Business?

mmo_experiment

Weil nicht reguliert und nicht nachvollziehbar, da es über Ländergrenzen hinweg funktioniert.

lIIIllIIlllIIlII

Also so wie 99 % aller Digital Businesses die nicht Medical oder Finance sind.

mmo_experiment

Hast du Beispiele? Erklärungen? Warum deine Aussage passt. Sie ist nur plump.
das digitale Business ist eben nicht für Geldwäsche geeignet, da diese reguliert ist.

mmo_experiment

Was ist mit Versandhandel? Öffentliche Dienstleistungen, sozial Media? Streaming? Kommunikation (Mail, Messenger)

lIIIllIIlllIIlII

Okay, dann erkläre mir doch mal, wo genau der Unterschied liegt zwischen Amazon das Filme streamt und Amazon das Chars verkauft.

Oder Itunes das Musik lizensiert und Amazon das Chars verkauft.

Oder Istock das Bilder lizensiert und Gamebörse das Chars verkauft?

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von lIIIllIIlllIIlII
mmo_experiment

Was?

lIIIllIIlllIIlII

Was was? Welches Wort aus meinem Post verstehst du nicht?

Chrikk

Ob bei dem Verkauften Artikel jetzt Song ABC oder Char abc steht ist für mich kein Unterschied.

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