Pokémon-Trainer wollen nach 9 Jahren einen neuen Typen – Sollte jetzt der Sound kommen?

Pokémon-Trainer wollen nach 9 Jahren einen neuen Typen – Sollte jetzt der Sound kommen?

Im November erscheinen mit den Spielen Karmesin und Purpur die neuesten Ableger der Pokémon-Reihe. Die Titel sollen die 9. Generation der Taschenmonster einleiten und schon jetzt ist die Community heiß am diskutieren, welche neuen Mechaniken und Pokémon eingeführt werden könnten. Auch die Möglichkeit eines neuen Pokémon-Typen steht zur Debatte.

Was ist der Hintergrund der Diskussion? Mit der Einführung einer neuen Generation, erhält das beliebte Franchise rund um die kleinen Monster gelegentlich neue Typen, die das Element eines Pokémon bestimmen.

In der zweiten Generation, welche die Spiele Gold, Silber und Kristall hervorbrachte, kamen die Typen Stahl und Unlicht dazu. Mit dabei waren beispielsweise die zu dem Zeitpunkt neuen Monster Nachtara und Despotar (Unlicht) sowie Stahlos und Scherox (Stahl), die fortan die eingeführten Typen verkörpern sollten.

Mit der sechsten Generationen und den 2013 veröffentlichten Spielen X und Y folgte anschließend der Feen-Typ, der einen direkten Konter zu den starken Drachen-Pokémon darstellen sollte. Doch mit den Generationen 7 und 8 gab es keine weiteren Neuerungen.

Fans des Franchises warten demnach seit 9 Jahren auf einen zusätzlichen Typen – oder wehren sich gegen dessen Einführung. Besonders jetzt, wo der Release der 9. Generation bevorsteht, ist die Debatte wieder aktuell. Mittendrin ist ein Pokémon-Typ, den sich die Community bereits vor Jahren ausdachte: der Sound- oder Schall-Typ. Es kam die Frage auf, ob unter den neuen Taschenmonstern der kommenden Spiele, zu denen auch der Held des Internets Lechonk gehört, ein neuer Typ dabei sein wird.

Wenn ihr einen ersten Eindruck zu Pokémon Karmesin und Purpur gewinnen wollt, bevor ihr über den Sound-Typen diskutiert, binden wir euch hier den Trailer ein:

Pokémon im Multiplayer: Neue Editionen Karmesin und Purpur zeigen Release im Trailer

Ohrenbetäubender Lärm: Sound-Typ nutzt Schall und Geschrei

Was zeichnet den Sound-Typen aus? Der Sound-Typ richtet sich an Pokémon, dessen Stärke in der Erzeugung von (lauten) Geräuschen ist oder die Schall einsetzen, um ihre Gegner zu schwächen.

In der deutschen Variante könnte der Typ statt „Sound“ mit „Schall“ übersetzt werden.

Welche Attacken wären vom Sound-Typen? Wie schon bei den bereits bestehenden Pokémon gibt es auch unter den Attacken eine Auswahl, die zu dem Sound-Typen passen würden.

Jene Attacken sind aktuell in der Regel von dem Normal-Typen, erzeugen jedoch in der Ausführung ein Geräusch oder eine Schallwelle und wären deshalb ideal als Sound-Typ geeignet. Folgende Attacken kämen für den Sound- oder Schall-Typen infrage:

  • Heuler
  • Jauler
  • Kreideschrei
  • Gesang
  • Brüller
  • Kanon
  • Aufruhr
  • Superschall
  • Schallwelle
  • Wiederhall
  • Überschallknall

Gegen welchen Pokémon-Typen diese Attacken sehr effektiv wären, würde sich wohl erst bei einem möglichen Release zeigen. Unklar ist dementsprechend auch, welche Taschenmonster besonders stark oder widerstandsfähig bzw. schwach und anfällig gegenüber des Sound-Types reagieren.

Pokémon: Stärken und Schwächen – Typen-Effektivität in der Tabelle

Schall in der Pokémon-Welt: von Flurmel bis Riffex

Pokémon, die bereits einen neuen Typen erhielten: Mit der Einführung eines neuen Typen werden in der Regel auch neue Pokémon erschaffen, die diesen Typen verkörpern. Dieses Vorgehen sahen wir bereits an den Beispielen von Nachtara und dem Unlicht-Typen, bei Stahlos als Stahl-Pokémon und Feelinara als Vertreter des Feen-Types.

Doch neben der Einführung neuer Monster gibt es auch bereits bekannte Pokémon, die den jeweils neuen Typen erhalten. Beispiele dafür sind:

  • Mauzi und Snobilikat erhielten den Unlicht-Typen in der Alola-Version.
  • Magnetilo und Magneton waren in Generation 1 lediglich vom Typen Elektro und erhielten mit der Veröffentlichung von Generation 2 zusätzlich den Stahl-Typen.
  • Pii, Piepi und Pixi war in den Generationen 1 bis 5 vom Typen Normal und tauschte diesen ab der sechsten Generation mit dem Feen-Typ.
  • Fluffeluff, Pummeluff und Knuddeluff erhielten ab Generation 6 zusätzlich von dem Normal-Typen den Feen-Typen.

Welche Pokémon könnten den Sound-Typen erhalten? Das pummelige pinke Monster Pummeluff ist auch eines der Beispiele für Pokémon, die den Sound-Typen bekommen könnten. Es besitzt seit Generation 1 die Attacke „Gesang“ und erlernt diese auch bereits auf Level 1.

Zudem ist es auch im Anime seit Jahren mit einem Mikrofon in der Hand zu sehen und singt seither jeden in den Schlaf. Fluffeluff, Pummeluff und Knuddeluff könnten dementsprechende den Normal-Typen verlieren. Doch es gibt weitere Pokémon, die bestens für den Sound-Typen geeignet wären.

Pokémon Pummeluff Raupy und Taubsi
Pummeluff singt andere Pokémon in den Schlaf. Bildquelle: Pokémon-Anime Staffel 2, Folge 7

Der deutsche YouTuber PokéBazi hat sich einige Gedanken gemacht und in einem Video eine Reihe bekannter Pokémon vorgestellt, die den Sound-Typen seiner Meinung nach bekommen könnten. Nachfolgend seht ihr eine kleine Auswahl der Taschenmonster, die er als sinnvoll erachtet.

  • Flurmel, Krakeelo und besonders Krawumms: Die drei Entwicklungen besitzen Attacken wie Aufruhr, Jauler, Heuler, Superschall, Kreideschall und Schallwelle, die Geräusche oder Schallwellen erzeugen. Außerdem deutet die Silbe „Kra“ in den Namen auf den Begriff „Krach“ sowie das Aussehen von Krawumms auf eine Orgel hin.
  • Plaudergei: Der Name von Plaudergei setzt sich aus den Begriffen „Plaudern“ und „Papagei“ zusammen. Er besitzt Attacken wie Gesang, Kanon, Wiederhall, Aufruhr und Schallwelle. Zudem sind in dem Design des Vogel-Pokémon Musik-Noten eingearbeitet.
  • Schallquap, Mebrana und Branawarz: Die Wasser-Pokémon haben eine Art Beulen am Körper, mit denen sie Schwingungen und Vibrationen erzeugen können. Das Erzeugen von Tönen oder Schall spiegelt sich auch in den Namen wider. Schallquap setzt sich aus „Schall“ und „Kaulquappe“ zusammen. Branawarz heißt wiederum im japanischen Original Gamageroge. In dem Namen steckt der Begrifff „gerogero“ – dem japanischen Lautwort für das Quaken eines Frosches.
  • Meloetta: Die Haare von Meloetta stellen ein Notenblatt dar und die Körperform erinnert an ein Mikrofon. Der Name beinhaltet den Begriff „Melodie“ und auch die Attacken des Pokémon erinnern an die Erzeugung von Tönen (Gesang, Wiederhal, Weckruf, Schallwelle).
  • Riffex: Das Design von Riffex basiert Spekulationen zufolge auf einem Salamander und einem Punk-Rocker. Das spiegelt sich auch in einer Fähigkeit von Riffex wider, die den Namen „Punk Rock“ trägt (via pokemon.com). Riffex kann mit seinen Fingern auf den „Lamellen“ auf seinem Oberkörper mittels Vibration Töne erzeugen, die an eine E-Gitarre erinnern.

Nachfolgend binden wir euch das Video von PokéBazi ein, in dem er Pokémon aufzählt, die den Sound-Typen seiner meinung nach verdient hätten:

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Gespaltene Meinung: „Braucht kein Mensch“

Wie stehen die Spieler zu dem Sound-Typen? Unter dem Video von PokéBazi äußern sich einige YouTube-Nutzer zu dem Sound-Typen und sagen, ob sie ihn für sinnvoll halten. Viele finden die Idee gut, machen sich aber Gedanken über die Effektivität und das Balancing.

  • Tenryu: „Mein Problem mit einem Soundtyp war […] immer, dass mir die Fantasie fehlt, den logisch in die Typentabelle zu integrieren und gleichzeitig für einen Mehrwert im Balancing zu sorgen.“
  • DennisBIH: „Finde es schwierig neue Typen zu integrieren.“
  • iD0uble4UstrUble: „Soundtyp schön und gut, aber mich interessiert da echt, wie der auf andere Typen wirkt und andersrum auch. Da kann ich mir schwer was vorstellen.
  • deadlui_: „Ich finde einen neuen Typen halt echt nicht nötig, aber ich kann mir schon vorstellen, dass der Sound Typ in Pokémon vorkommen wird“
  • Rufjetkin: „[…] Den Sound-Typen braucht kein Mensch.“

Ein YouTube-Nutzer Manu geht in seinem Kommentar einen Schritt weiter und antwortet direkt auf die Frage, die der YouTuber im Verlauf des Videos stellte, ob sich die Zuschauer noch andere Typen wünschen: „Sound passt zu so vielen Pokémon so gut. Antik könnte ich mir auch richtig gut vorstellen. Das würde auch zu Pokémon Karmesin passen. Den Technik-Typ könnte ich mir auch noch vorstellen, zum Beispiel bei dem neuen Legendären Pokémon von Purpur.“

Was haltet ihr von der Idee des Sound-Typen? Findet ihr die Idee sinnvoll oder denkt ihr, dass Pokémon bei den aktuellen Typen bleiben sollte? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Ein weitere wichtige Frage, die sich Pokémon-Fans vor dem Release von Karmesin und Purpur stellen, lautet: Welchen Starter werdet ihr in den neuen Spielen nehmen?

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Sephioud

„Zudem ist es auch im Anime seit Jahren mit einem Mikrofon in der Hand zu sehen und singt seither jeden in den Schlaf.“

Auch wenn es etliche Jahre her ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich bei dem „Mikrofon“ um einen Edding / Filzstift handelt.

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