WoW: Nach dem Release-Hype von Dragonflight: Spielt ihr jetzt noch?

Die neuste Erweiterung von World of Warcraft ist Dragonflight, das für viel Begeisterung gesorgt hat. Nun ist das Addon aber schon vor über 3 Monaten erschienen. Habt ihr schon das Interesse verloren oder habt ihr noch genug zu tun?

Wie lief es für Dragonflight?

Das ist gerade in Dragonflight los: In den Monaten nach Release wurde Dragonflight immer weiterentwickelt und es kamen neue Inhalte ins Spiel. Der erste Raid, das Gewölbe der Inkarnationen, und die erste Season mit Mythic+-Dungeons wurden geöffnet.

Außerdem kam mit dem Handelsposten ein ganz neues Feature ins Spiel, mit dem ihr euch monatlich kosmetische Belohnungen erspielen könnt. An der Balance der Klassen schraubt Blizzard stetig weiter.

In Kürze steht außerdem Patch 10.0.7 mit einem neuen Gebiet und neuer Beute an – der Patch erscheint voraussichtlich Ende März oder Anfang April. In dem Update stecken auch die lang erwarteten Traditionsrüstungen für Orcs und Menschen.

Die beliebtesten Dungeons aus Season 1 seht ihr hier im Video:

Video starten
WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking 

Umfrage: Spielt ihr noch Dragonflight?

Die Diskussionen in der Community von WoW sind immer noch rege, allerdings nicht mehr ganz so häufig zu beobachten wie zu Release der Erweiterung, was recht normal ist. Wenn ein neues WoW-Addon erscheint, ist immer mehr los, das Interesse schwindet aber irgendwann.

Dragonflight will aber mehr Spieler gehalten haben als die meisten Erweiterungen zuvor und legt außerdem etliche Grundsteine für die Zukunft, auf denen die Entwickler aufbauen wollen. Darum wollen wir nun von euch wissen: Spielt ihr eigentlich noch?

Blizzard hat bereits verraten, wie es 2023 mit Dragonflight weitergeht. Insgesamt 6 Content-Patches soll es geben. Patch 10.1 wird „bald“ erscheinen, Season 2 und einen neuen Schlachtzug sowie etliche Verbesserungen mitbringen.

Falls ihr noch spielt: Was macht euch gerade am meisten Spaß? Falls ihr aufgehört habt: Warum, was könnte euch zurückbringen? Lasst uns gerne einen Kommentar da!

Kürzlich sprach einer der Gründer von Blizzard darüber, wie das Studio überhaupt so erfolgreich werden konnte:

Gründer erklärt den erstaunlich einfachen Trick, wie Blizzard vor 29 Jahren den Durchbruch schaffte

CoD Warzone 2: Unfairer Glitch gibt Spielern zufällig bessere Sieg-Chancen – Jedes Match kann betroffen sein

Ein Fehler in Call of Duty Warzone 2 sorgt dafür, dass Spieler teilweise zu fünft oder zu sechst in einem Squad landen. Die großen Gruppen haben in Al Mazrah und Ashika Island natürlich einen enormen Vorteil und die Community ist frustriert.

Was ist das für ein Glitch? Normalerweise starten Spieler Solo, als Duo, Trio oder Squad in der Warzone. Es gab aber auch eine Ausnahme von dieser Regel: Mit dem Start des neuen Call of Duty kam der „Unhinged“-Modus dazu, der euch erlaubt, im Laufe einer Runde weitere Operator in euer Team zu rekrutieren.

Mit dem Start von Season 2 wurde dieser Spielmodus jedoch entfernt. Trotzdem melden aktuell einige Spieler, dass sie teilweise zu fünft oder zu sechst in einer Gruppe landen. So postete ein Reddit-Nutzer ein Foto seines Teams, das zeigt, wie sich 5 Spieler in seinem 4-Mann-Team befinden.

Die Community spekuliert seitdem, wie es zu diesem Fehler kommen konnte und ob es sich überhaupt um einen Fehler handelt. Viele Spieler sind wegen dieses Bugs und anderer Fehler frustriert. Vonseiten der Entwickler gibt es bisher noch keine Erklärung dieses Phänomens.

Mit dem ersten großen Update zu Warzone 2 gab es viele neue Inhalte. Alle Features von Season 2 findet ihr hier im Trailer:

Video starten
CoD MW2 & Warzone 2: Season 2 – Trailer

Team-Größen spielen verrückt – Bis zu 8 Spieler in einem 4er-Team

Wie sieht das dann aus? Da die Entwickler bisher noch zu den Vorfällen schwiegen, brodelt es umso heftiger in der Gerüchteküche. Kurz nachdem der Reddit-Tread erstellt worden war, machten Aufnahmen aus einem Stream die Runde.

Diese zeigen den Content-Creator „TheTacticalBrit“, der sich an der Nuke-Challange versucht. Zu seiner großen Überraschung befanden sich in seinem 4er-Team gleich zu Beginn der Partie 2 zusätzliche Spieler. Wie es zu dieser Gruppenkonstellation gekommen war, konnte auch der Warzone-Streamer nicht erklären. Er nutze seinen Vorteil aber aus und gewann die Runde Warzone mit Leichtigkeit.

In der kurzen Cut-Szene, welche die Gewinner am Ende der Partie zeigt, lassen sich ebenfalls 6 Operator erkennen. In den Credits kann man dann sogar Gruppen aus bis zu 8 Spielern ausmachen.

Wenn ihr euch das Ganze selbst bei YouTube ansehen wollt, findet ihr den Start der Partie bei der Zeitmarke 3:41:10, das Ende bei 4:04:40. In den Kommentaren des Streams vermuten viele Zuschauer, dass es im Matchmaking zu einem Fehler kommt und das Spiel Regeln, die für DMZ gelten, auch auf die Warzone anwendet.

Ist euch der Fehler bekannt? Hattet ihr auch schon einmal mehr als die zulässige Spielerzahl in eurem Team? Wünscht ihr euch den „Unhinged-Modus“ zurück? Teilt uns eure Meinung mit und diskutiert mit der Community!

Twitch-Streamer xQc kritisiert Activison Blizzard für die Steam-Preise – „Das sind 800 $ für alte Inhalte!“

Quelle(n):
  1. Dexerto

CoD Warzone 2: SBMM – Was ist das und kann man das Matchmaking umgehen?

Das Matchmaking von Call of Duty: Warzone 2 und CoD im Allgemeinen steht immer wieder in der Kritik: Stichwort „SBMM“ – Skill-basiertes Matchmaking. Doch was ist das eigentlich? Und lässt es sich umgehen? MeinMMO zeigt euch die Details.

Beim Begriff „SBMM“ stellen sich so manch einem CoD-Spieler bereits die Nackenhaare auf. Es handelt sich dabei um eine Art des Matchmakings, bei dem besonders die eigene Leistung im Vordergrund steht. Also etwa Werte wie:

  • Kills- / Tode-Verhältnis
  • Headshot-Quote
  • Siege- / Niederlagen-Verhältnis

Allerdings sind das nur einige der Faktoren, die beim Zusammenstellen von Matches in Call of Duty eine Rolle spielen.

Hier findet ihr mehr Hintergründe zum Matchmaking, welche Probleme die Spieler sehen und welche windigen Tricks manch ein Spieler verwendet, um das System zu umgehen.

Hier könnt ihr euch den Trailer der Season 2 von CoD Warzone 2 ansehen:

Video starten
CoD MW2 u0026#038; Warzone 2: Season 2 u0026#8211; Trailer

SBMM – Kritik am Matchmaking

Was ist das Problem mit dem SBMM? Call of Duty muss sich seit einigen Jahren viel Kritik der Spieler anhören. Das SBMM wäre in normalen Matches zu „strikt“ – würde also zu sehr darauf schauen, wie die Leistung aussieht.

Als Beispiel dafür wird immer wieder genannt, dass man nach einer richtig guten Runde erst mal 5 Matches nur auf die Mütze bekommt, weil man direkt mit besseren Spielern gematcht wird.

Viele Veteranen behaupten, dass das System in früheren CoD-Titeln eine größere Bandbreite an Spieler zusammengebracht hat – vom Einsteiger, über den Feierabendkrieger bis zum Möchtegern-Profi. Dadurch wurde man zwar auch öfter dominiert, konnte mit etwas Lobby-Glück aber auch selbst mal voll aufdrehen.

Einigen Spieler fehlt dieses Gefühl. Auch wenn Entwickler über die Jahre immer wieder betont haben, dass die eigene Leistung schon seit den Anfangszeiten der CoD-Multiplayer ein Teil des Matchmakings war.

SBMM – Ziel und Faktoren des Matchmakings

Was ist das Ziel des Matchmakings in CoD? Auch wenn man es denken könnte, es geht vordergründig nicht um Fairness beim Matchmaking. Dann würde die eigene Leistung einen großen Anteil am Matchmaking haben, wie etwa bei den Ranked-Play-Modi (Beispiel CoD Vanguard).

Letztlich geht es darum, euch so lange wie möglich im Spiel zu halten. Das ist eine komplexe Angelegenheit. Bedenkt man dann noch, dass viele Spieler mit einem Team ins Match gehen und 150 Spieler in einem Match sitzen, wird es fast zu Raketenwissenschaften.

Es ist aber auch korrekt, dass eure Lobbys generell schwieriger werden, wenn ihr besser spielt.

Welche Faktoren bestimmen das Matchmaking? Call of Duty selbst hält sich bei dem Thema sehr stark zurück – anders als etwa Overwatch. Man kann deswegen tatsächlich nicht genau sagen, welche Faktoren zu welcher Gewichtung eine Rolle spielen. Als sicher gelten allerdings unter anderem folgende Faktoren:

  • Verbindungsstabilität
  • Spiel-Region
  • Leistung (des Teams)
  • Eingabegeräte
  • Spiel-Plattform

Dabei ist immer zu unterscheiden, ob ihr einen SBMM-Modus spielt – das nennt sich im aktuelle Call of Duty „Ranked Play“. Hier steht die Leistung weiter oben bei der Priorität, allerdings sind auch weiterhin Faktoren der Verbindungs-Qualität Teil des Matchmakings.

Mehr zum Thema
CoD Warzone 2 erfüllt großen Wunsch der besten Spieler u0026#8211; Doch die wollen eigentlich nur Noobs wegballern
von Maik Schneider

SBMM – Umgehen und Tracken

Wie umgehen manche Spieler das System? Da die Leistung einer der Matchmaking-Faktoren ist, kann man diese Werte durchaus beeinflussen.

So kann man absichtlich schlecht spielen oder sich selbst mehrere Dutzend Mal in die Luft sprengen – zum Ärger des eigenen Teams. Diese Methode nennt sich „Reverse Boosting“ und ist in Call of Duty verboten.

Zudem kann man seine vergangenen Leistungen kaschieren und mit einem neuen Account spielen. Das nennt sich „Smurfing“. Hierzu gibt CoD keine Regeln vor, die Verfolgung wäre aber auch extrem schwierig.

Offiziell erlaubt, aber mittlerweile verpönt und bei vielen Public-Turnieren nicht mehr zugelassen: ein VPN einrichten.

Was ist ein VPN?

Damit ist ein Virtual Private Network gemeint. Einfach gesagt, ist das eine Art Zwischen-Server, der sich zwischen eure Internetverbindung und den Servern einer Website schaltet. Die Website sieht dann nur die Infos des Zwischen-Servers und eure IP sowie andere Informationen gelangen nicht auf den Server der Website.

Das bringt mehr Anonymität und Sicherheit. Ihr könnt damit auch eure Internet-Region ändern und Zugriff auf Inhalte bekommen, die sonst nur in anderen Regionen zur Verfügung stehen – etwa das Netflix-Programm eines anderen Landes.

Spieler ändern damit zum Beispiel ihre Server-Region und können einen gewissen Einfluss auf ihre Internetverbindung nehmen. Der YouTuber und CoD-Experte „TheXclusiveAce“ hat dazu vor einiger Zeit mal eine Versuchsreihe gestartet (via YouTube) und konnte das Matchmaking damit ein wenig aushebeln.

Wie kann man Matchmaking-Daten einsehen? Für Warzone 1 gab es viele Tools, die sämtliche Leistungsdaten der Spieler gesammelt und aufbereitet haben. Daraus wurden SBMM-Tabellen erstellt, die Auskunft darüber geben sollten, wo man im Vergleich zu anderen Spielern steht.

Diese Daten wurden über eine Schnittstelle (API) gezogen, die für Warzone 2 derzeit nicht verfügbar ist. Darum funktionieren aktuell Tracking-Seiten wie der „CoD Tracker“ nicht – man kommt nicht an die Daten.

Sobald es neue Infos oder Tools zum Verfolgen eurer Leistungen gibt, findet ihr dazu mehr auf MeinMMO.

Das waren aber erstemal die wichtigsten Infos zum Matchmaking von Call of Duty: Warzone 2. Habt ihr Fragen zu dem System oder Anmerkungen, dann rein damit in die Kommentare.

Möchtet ihr lieber mehr über CoD lesen, dann schaut hier vorbei: CoD MW2: Spieler freuen sich über die Rückkehr eines 10 Jahre alten Modus – Ist auf Shipment eine Lachnummer

Ich habe den „ultimativen Wischroboter“ für 800 € ausprobiert – Yeedi Floor 3 Station im Test

Die neue Yeedi Floor 3 Station wird zusammen mit dem Roboter als “ultimativer Wischroboter” angepriesen. Ist das Teil sein Geld wert? Erfahrt es hier im Test.

Was ist das für ein Gerät? Von der Marke Yeedi gibt es ab jetzt die neue Floor 3 Station. Das ist eine Station mit zwei Tanks: Einen für Schmutz- und einen für Frischwasser. Sie bietet die Möglichkeit, die Wischmopps des Roboters zu säubern und mit Heißluft zu trocknen. Für den Preis gibt es auch den passenden Roboter dazu.

Mit dem Set richtet sich der Hersteller Yeedi (eine Untermarke von Ecovacs) klar an Nutzer, die oft wischen wollen. Eine Absaugstation für den Staubbehälter sucht man hier vergeblich. Den Staub leert man noch ganz “oldschool”, indem der Behälter von Hand geleert wird.

Yeedi gab mir die Möglichkeit, die Floor 3 Station für MeinMMO zu testen und hier schreibe ich euch, wie sich das Gerät bei mir geschlagen hat.

Yeedi-Floor-3-Station-Roboter

Wer schreibt hier? Ich beschäftige mich schon seit etwa 5 Jahren mit Saug- und Wisch-Robotern. Habe in den letzten Jahren Geräte von 150 bis 1.000 Euro bei mir Zuhause rumfahren lassen. Roboter von Medion, Bissel, Tesvor, Roborock und Yeedi kenne ich gut. In meinem Haushalt lebt meine Schäferhündin Kyra und die hat nach einem Waldspaziergang gerne mal dreckige Pfoten. Dazu verliert sie das gesamte Jahr über ihr Fell. Ich teste, wie sich die Floor 3 Station in diesem Szenario schlägt.

Ich zeige euch hier:

Was bietet das Gerät? 

Die technischen Details im Vergleich mit anderen meiner Testgeräte:

Technische Details der Yeedi Floor 3 Station
Yeedi Floor 3 StationRoborock Q7 Max+ (Mit Station)Yeedi Vac Max (mit Station)Yeedi Vac2 ProEufy X8 Hybrid
Preis (günstigste)799,99 € (Angebot für 600 €)505,00 €349,99 €399,99 €350,00 €
Saugleistung (Pascal)5.100 Pa4.200 Pa3.000 Pa3.000 Pa2.000 Pa
Max. Laufzeit180 Min180 Min200 Min240 Min180 Min
Akku-Kapazität5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh
Staubbehälter400 ml470 ml450 ml420 ml400 ml
Wasserbehälter200 ml(Station 2x 4 Liter)350 ml240 ml180 ml250 ml
KartenspeicherungJaJaJaJaJa
Teppich-ErkennungJa, mit Mopp-AnhebungJaJaJaJa
AppyeediRoborockyeediyeediEufy Clean
Höhe8,4 cm9,6 cm7,7 cm7,7 cm9,8 cm

Weitere Details zur Floor 3 Station:

  • Hindernis-Erkennung mit 3D-ToF-Technologie
  • 2 Bürsten an der Seite + 1 Hauptbürste mittig
  • 4 Saug-Stufen
  • 3 Wisch-Stufen (Wasser-Durchfluss)
  • Doppelte Wischmopps mit Magnet-Aufhängung
  • Keine Selbst-Entleerung für Staubbehälter
  • Selbst-Reinigung der Wischmopps
  • Automatisches Aufladen und anschließende Wiederaufnahme der angefangenen Reinigung
  • Saug-Verstärkung auf Teppich (+ Vermeidung von Wischen auf Teppich)
  • Speicherung und Bearbeitung von erstellten Karten
  • Karten für mehrere Etagen
  • No-Go-Zonen, um dort das Putzen zu meiden
  • Raum- und Zonen-Reinigung
  • Anpassbare Putz-Einstellungen
  • Maße 35x35x8,4 cm
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Der erste Eindruck

Für mich ist es der erste Roboter, der sich auf das Wischen fokussiert. Bisher hatte ich nur Geräte, die super saugen, aber nur sehr oberflächlich wischen. Wie der Yeedi Vac Max. Meine anderen Saugroboter haben einfach einen kleinen Wassertank + Wischmopp am hinteren Ende des Geräts. Sie ziehen den nassen Lappen beim Putzen hinter sich her. Durch geringen Druck bekommt man damit nur den oberflächlichen Staub vom Fußboden. Bei Flecken kommen sie schnell an ihre Grenzen.

Mit der Yeedi Floor 3 Station dreht sich das Blatt. Die bequeme Absaugstation für Staub, die ich von Yeedi in der Max-Variante aber auch von Roborock kenne, habe ich hier nicht. Stattdessen muss ich den Staubbehälter nach dem Reinigen per Hand aus dem Roboter entnehmen und ausleeren.

Eine positive Änderung hingegen ist, dass die Wischmopps während und nach der Reinigung automatisch in der Station gesäubert werden. Gespannt schob ich den Roboter nach dem Aufbau der Station in seine Parkbucht zum Aufladen und machte ihn bereit für den ersten Putz-Auftrag.

Was kann ich einstellen? In der Yeedi-App stelle ich ein, ob die Reinigungstücher nach dem Wischen 2, 3 oder 4 Stunden mit Heißluft getrocknet werden sollen. Das Reinigen der Wischmopps oder die Heißlufttrocknung lässt sich in der App manuell starten.

Weitere Optionen gibt es bei der Einstellung der Saugkraft zwischen “Leise”, “Standard”, “Maximal” und “Maximal+”. Der Wasserdurchfluss bietet die Einstellungen “Niedrig”, “Mittel” und “Hoch”. Bei Holzböden nimmt man weniger Wasser, auf PVC kann es mehr sein. Wer eine besonders gründliche Reinigung wünscht, kann bei der Anzahl der Touren auf “2” statt “1” stellen.

In den tieferen Einstellungen lässt sich ein Nicht-Stören-Modus einstellen, der den Roboter zwischen gewissen Uhrzeiten stummschaltet und das Licht ausknipst. Auch die automatische Saugkraft-Verstärkung und eine Option zur Wiederaufnahme der Reinigung nach dem Laden lassen sich dort aktivieren.

Der „Vermeidungsmodus“ regelt, ob der Roboter mit einer „normalen“ Hindernisvermeidung unterwegs ist, oder mit einer „genauen“ Hindernisvermeidung. Sollten viele Dinge auf dem Boden liegen (Hundespielzeug, Kinderspielzeug, Gedöns), ist der „genaue“ Modus besser geeignet, denn dabei fährt der Sauger noch vorsichtiger. Allerdings mit dem Nachteil, dass dadurch die Hindernisse größer umfahren werden und damit mehr Fläche beim Putzen ausgelassen wird.

Mehr zum Thema
Warum ein Staubsauger-Roboter mein Gaming-Zimmer verbessert
von Patrick Freese

Die erste Fahrt

In meiner Yeedi-App auf dem Smartphone werde ich vor der ersten Reinigung Schritt für Schritt durchs Programm geführt: Ich soll alle Türen öffnen, lose Kabel entfernen, lange Vorhänge wegbinden. Das übliche Prozedere, das auch für alle anderen Saugroboter gilt, damit sie sich nicht in Kabeln oder Stoffen verheddern und Zugang zu allen Bereichen finden.

Die erste Tour dauerte nur knapp 1 Minute. Der Roboter störte sich an einem Teppich, dessen Enden er nicht erkannte und erklärte die Wohnungsbesichtigung damit für fertig. Nach nur einem Raum. So musste ich die Karte löschen, den Teppich entfernen und startete die erste Reinigung erneut. Diesmal scannte er die komplette Wohnung und fertigte davon eine Karte an, mit der er arbeitet.

Wie lange dauert die Reinigung? Nach etwa 45 Minuten hatte er die erste Reinigung meiner 70m²-Wohnung erledigt. Hier ist zu bedenken, dass aufgrund von Teppichen und Möbeln die Reinigungsfläche etwa 38m² beträgt. Das ist etwas schneller als mein Yeedi Vac 2 Pro, der für dieselbe Wohnung etwa 60 Minuten benötigt. Mein Roborock Q7 Max+ benötigt für diese Fläche etwa 50 Minuten und liegt damit in der Mitte zwischen der Floor 3 Station und dem Vac 2 Pro.

Wie ist das Ergebnis? Bei der Reinigung fährt der Roboter zunächst in einen Raum und fährt dort die Konturen ab, anschließend dann die Mitte des Raumes. Dieses Prinzip nutzen die meisten meiner getesteten Geräte, da es effizient ist. In meinem Fall fuhr er nach jedem Raum dann einmal die Station an und säuberte die Wischmopps. Das gefällt mir recht gut, damit der Dreck aus einem Raum nicht einfach auf dem kompletten Boden der Wohnung verteilt wird. Den Anfang machte der Raum, der von der Station am weitesten entfernt ist. Auch ziemlich smart, damit das Gerät auf seinen Fahrten zur Mopp-Reinigung nicht mit den dreckigen Mopps durch die bereits gewischten Räume fährt.

Insgesamt gefiel mir die Reinigung sehr gut. Spannend war es, zu beobachten, wie das Gerät in der Station gereinigt wird. Aus dem Frischwassertank wird Wasser abgezapft, das unten in der Station die Mopps reinigt. Das dreckige Wasser wird dann in den zweiten Tank gepumpt. Klappt man den Deckel der Station auf, sieht man das Schmutzwasser in den Tank sprudeln.

Der Fußboden sieht nach der Reinigung frisch und sauber aus. Ich habe im Flur und drei Räumen Laminat verlegt. In der Küche und im Bad ist PVC-Fußboden. Zur Vorbereitung habe ich auf dem Küchenfußboden ein paar Kaffeeflecken verteilt und etwa eine Woche lang ziehen lassen. Mit diesen Flecken kam das Putzgerät nicht klar, sie blieben bei der normalen Reinigung und bei der Fleckenreinigung auf dem Boden. Das Putzen erfolgte mit Wasser, ohne Putzmittel.

Andere, frischere Tee- und Hundefutter-Flecken wurden dafür problemlos vom Boden entfernt.

Insgesamt ist das Wisch-Ergebnis schon ganz gut. Die Idee bei diesen Robotern ist ja, dass sie täglich im Einsatz sind. Dadurch können Flecken nicht erst mehrere Tage eintrocknen. Auf lange Sicht sollte es da also keine Probleme geben.

Pro und Kontra im täglichen Einsatz

Das gefällt mir gut: Durch die Station werden die Wischmopps während der Reinigung regelmäßig sauber gemacht. Das spart Arbeit und ist sehr praktisch. 

Das gezielte Reinigen bestimmter Räume funktioniert über die Yeedi-App wie gewohnt gut. Ich habe mir einen Putzplan eingestellt, damit das Reinigen jeden Tag zur selben Zeit startet. Das klappt ohne Probleme.

Die Station arbeitet angenehm leise beim Auswaschen der Wischmopps. Zwar hört man das Wasser plätschern, aber das ist nicht störend. Auch die Geräusche der Pumpe sind im Alltag nicht störend, da sie nur beim Reinigen selbst zu hören sind. Trocknet die Station mit Heißluft die Mopps, dann ist das kaum hörbar.

Die Teppich-Erkennung funktioniert sicher. Bei meinen bisherigen Reinigungen wurde kein Teppich versehentlich gewischt, höchstens mal eine Ecke.

Yeedi-Floor-3-Station-Wischmopps
Nach zwei Wochen im täglichen Einsatz: Die Wischmopps sehen immer noch super aus

Das gefällt mir nicht gut: Regelmäßig bringe ich den Roboter von der oberen Etage in die untere Etage, um dort auch zu wischen. Das Wechseln zwischen den beiden Wohnungs-Karten ist innerhalb der App leider sehr schwierig und baut darauf auf, dass der Roboter erkennt, dass er sich in einer anderen Etage befindet. Dazu muss man mehrfach die App neu starten, was frustrierend ist. Auf Nachfrage bei Yeedi wurde mir erklärt, dass die Mehr-Etagen-Funktion in der App noch nicht aktualisiert wurde. Gegen Ende Mai 2023 soll dieses Feature dann in der App zur Verfügung stehen.

Das Staubsaugen funktioniert ganz okay. Mit Hundehaaren kommt der Staubbehälter nicht so gut klar, da der Eingang des recht schmal ist und leicht durch die langen Haare verstopft, sodass nicht mehr hineinpasst (obwohl noch Platz ist).

Probleme hat der Roboter beim Erkennen der Höhe mancher Möbel. Unter eine TV-Bank, die eigentlich noch genug Platz nach oben bietet, wollte der Roboter nicht fahren. Unter einem Sofa in meiner Wohnung wischte er nur etwa 15 cm am vorderen Ende und die Seiten, ließ die Fläche direkt unter dem Sofa aber aus.

Bei Unebenheiten auf dem Fußboden, wie es in meinem Altbau der Fall ist, werden hier und da kleine Flächen nicht mit den Wischmopps erreicht, weil sie wegen des Huckels den Boden nicht berühren.

Für den “Ultimativen Wischroboter” finde ich es außerdem ungünstig, dass ich den Wassertank am Roboter für die Wischmopps separat auffüllen muss und sich das Wasser nicht aus dem Frischwassertank gezogen wird. Dabei geht es um den kleinen 200-ml-Wassertank, der mit dem Staubsauger zusammen zur Reinigung fährt. Den muss ich selbst am Wasserhahn füllen. Eine Umleitung des Frischwassers aus dem großen 4-Liter-Tank gibt es nicht.

Pro
  • Wischmopp-Reinigung in der Station sehr sauber
  • Reinigung und Pläne über App funktionieren ohne Probleme
  • Reinigungsstation arbeitet angenehm leise
  • Zuverlässige Teppich-Erkennung
  • Bürsten lassen sich leicht entfernen und reinigen
  • Wischmopps kann man abziehen und bei Bedarf selbst waschen oder austauschen
Contra
  • Funktion für mehrere Etagen noch nicht richtig in der App integriert
  • Recht kleiner Staubbehälter, der bei Hundehaaren nicht optimal ist
  • Unebenheiten auf dem Fußboden erschweren das Wischen
  • Kleiner Wassertank, den man manuell füllen muss
  • Probleme beim Erkennen von Möbeln

Fazit

Im täglichen Einsatz richtet sich die Yeedi Floor 3 Station an Nutzer, die viel Wert auf einen gewischten Fußboden legen. Die Hinderniserkennung hat sich seit den Vorgängern gut verbessert und mein Hundespielzeug und auch Schuhe werden sicher umfahren. Mit einem Preis von 800 € (als Erstbestellerpreis auf der offiziellen Webseite von Yeedi im Angebot für 600 €) ist man günstiger unterwegs als beim Flaggschiff des Roborock S7 MaxV Ultra, wo man zwischen 1.100 und 1.400 € blechen muss. Allerdings mit dem deutlichen Unterschied, dass die Yeedi Floor 3 Station keine Absaug-Automatik besitzt, sondern lediglich die Wischmopps reinigt und trocknet.

Wer viel Wert auf Bequemlichkeit legt und viel Dreck wegsaugt statt wischt, der sollte seinen Blick lieber auf eine Station mit Absaug-Automatik legen.

Für mich als Hundebesitzer funktioniert die Floor 3 Station nur, wenn jeden Tag gesaugt wird. Befindet sich meine Hündin im Fellwechsel, wird es kritisch. Der kleine Staubbehälter müsste während der Reinigung mindestens einmal manuell geleert werden. Sonst verstopft der Einlass und weiterer Dreck wird nicht angesaugt.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Praktisch ist der, für Yeedi-Sauger typische, Verzicht auf einen Laserturm. Die Hinderniserkennung erfolgt aus der Front und an den Seiten sowie mit den Bumpern. Die neue ToF-Technologie sorgt für ein schnelles Mapping der Wohnung. Bei mir im Test umfuhr der Sauger problemlos Socken, Schlappen und Hundespielzeug, welches ich als Hindernisse auf der “Teststrecke” verteilte. Die niedrigere Bauhöhe eignet sich eigentlich gut, um unter Möbeln zu reinigen. Allerdings wurden bei mir manche Möbel als Hindernis erkannt, die eigentlich hoch genug sind. Darunter wurde entweder nur teilweise oder gar nicht gereinigt. Andere Sauger haben oben eine Erhöhung für einen “Turm”, in dem sich ein Laser um 360° Grad dreht.

Wer also auf der Suche nach einem guten Wischroboter ist, der hat mit der Floor 3 Station ein gutes Produkt mit ausgereifter Hinderniserkennung.

Wer Zuhause viel Teppich hat und das Wischen nur als “Netten Zusatz” sieht, der ist mit dem Produkt hier nicht gut bedient.

Wer Wert auf maximale Bequemlichkeit legt und Wischen sowie Saugen gleichermaßen benötigt, der sollte sich weiterhin an Produkten wie dem S7 MaxV Ultra orientieren

Mehr Auswahl: Ich habe 4 Staubsaug-Roboter bis 500 € getestet – Welchen Unterschied macht der Preis?

Neue Mod in Destiny 2 hebt lästige Einschränkung aus Witch Queen wieder auf – So gewinnt ihr fast immer

Im „Die Hexenkönigin“-DLC 2022 hat Destiny 2 seinen Spielern im PvEvP-Modus Gambit eine lästige Einschränkung auferlegt: Munitionskisten. Doch ein neuer Mod aus Lightfall sorgt jetzt dafür, dass ihr diese Einschränkung umgehen könnt. MeinMMO erklärt, wie ihr den praktischen Vorteil nutzt.

Season 20 löst einschränkendes Problem im Gambit: Im letzten DLC 2022 „Die Hexenkönigin“ ließ Bungie seinem PvEvP-Modus Gambit noch etwas Liebe zukommen. Damals polierte man einige Mechaniken auf und entfernte sogar einen der nervigsten Bosse.

Aber auch neue Einschränkungen wurden geboren, wie die Kisten für Munition.

  • Spieler erhalten seither eine Munitionskiste nach Beendigung eines Gebietes.
  • Das Töten eines Hochrangigen Ziels spendiert eurem Trupp ein Päckchen Schwere Munition.
  • Beim Endkampf gibt es dann alle 60 Sekunden nochmal eine Munitionskiste.

Trotzdem war vor allem Powermunition im Gambit immer knapp – auch in Lightfall.

Doch wer in Season 20 eine ganz bestimmte Mod des saisonalen Artefakts für Gambit aktiviert, kann die lästige Munitions-Einschränkung von Bungie ganz leicht aufheben und damit fast immer gewinnen – sofern euer Gegnerteam nicht dieselbe Taktik spielt.

Video starten
Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang – Der Fokus in Lightfall

Welche neue Mod macht jetzt alles besser? Damit ihr dem Urzeitler, dem Endboss im Gambit, und den Eindringlingen eures Gegnerteams so richtig einheizen könnt braucht ihr nur den Artefakt-Mod „Ziegel aus dem Jenseits“ und eine Leere-Waffe.

  • Ziegel aus dem Jenseits
    • Das Besiegen eines Mächtigen Kämpfers mit einer Leere-Waffe gewährt die Chance, Schwere Munition für dich und deinen Einsatztrupp zu generieren.

Die Anforderungen von „Ziegel aus dem Jenseits“ sind für Gambit wie gemacht. Ihr habt in fast jeder Runde recht viele Mächtige Ziele und damit eine recht hohe Chance auf Munition.

Praktisch für Gambit und Content, wo wenig Powermunition droppt

Wenn ihr dann noch im Team dem PvEvP-Modus Gambit einen Besuch abstattet und jeder aktiviert diesen Artefakt-Mod, schiebt ihr euch auch noch gegenseitig die Powermunition zu. Oftmals droppt dann sogar so viel, dass ihr gar nicht alles davon verschießen könnt.

Nutzung des Artefakts ist mit Lightfall einfacher geworden: Anders als im letzten DLC sind Artefakt-Mods nun zu freischaltbaren Perks geworden. Sie müssen also nicht mehr in eure Rüstung geklickt, sondern werden für die Dauer der Saison freigeschaltet, sobald sie von euch über das Artefakt aktiviert werden. Danach funktionieren sie passiv in eurer Ausrüstung.

Es genügt also, diesen praktischen Mod einfach über das Artefakt der Season 20 anzuklicken und ihn dann seine Arbeit machen zu lassen. Nicht nur im Gambit, sondern überall.

Das solltet ihr beachten: Wichtig ist, dass ihr eine Leere-Waffe spielt. Ohne das funktioniert der Mod nämlich nicht. Hier empfehlen wir verschiedene Optionen:

  • Den leichten Leere-Granatwerfer „Ohrenbetäubendes Flüstern“
  • Die Leere-Maschinenpistole „Trichternetz“
  • Die Leere-Schrotflinte „Der Komödiant“
  • Auch im Powerwaffen-Slot könnt ihr mit Leere spielen, beispielsweise mit “Nachrüst-Eskapade”.

Natürlich könnt ihr auch jede andere Leere-Waffe spielen. Wichtig ist eigentlich nur, dass das Element der Waffe Leere ist und das ihr damit Mächtige Gegner mit gelbem Balken zügig wegräumen könnt.

Gilt erstmal nur für Season 20: Leider wird euch dieser Mod wahrscheinlich nicht lange Freude bereiten. In der nächsten Season könnte Destiny 2 neue Mods ins Spiel bringen, sodass dieser praktische Vorteil vielleicht nicht von Dauer ist. Also nutzt ihn, solange es geht.

Habt ihr dem Urzeitler bereits ordentlich mit Powermunition eingeheizt oder jetzt erst davon erfahren, wie praktisch dieser Mod sein kann? Welche Tipps habt ihr für andere Spieler im Gambit? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

Eine persönliche Einschätzung zu Destiny 2: Lightfall haben euch unsere beiden Destiny-Autoren in diesem lockeren Gespräch zusammengefasst:

MeinMMO-Review zu Destiny 2: Lightfall – Hetzjagd auf ein DLC oder berechtigte Kritik?

Quelle(n):
  1. Bungie

Ein Engel hat 90 % der Menschen in Diablo 3 getötet, begeistert damit Fans für Diablo 4

Im Juni erscheint endlich das lang ersehnte Diablo 4. Schon vorab beschäftigen sich Fans der Reihe mit den Mechaniken und der Story des Spiels. Ein besonders düsteres Detail sorgt gerade für eine Diskussion um den Stil von Diablo 4.

Das ist die Story von Diablo 4:

  • In Diablo 4 kehrt die berühmte Dämonin Lilith zurück, die Tochter von Mephisto, dem Herrn des Hasses.
  • Lilith ist quasi die Mutter der Welt von Diablo, denn sie hat zusammen mit dem Engel Inarius die Welt Sanktuario und die Nephalem erschaffen.
  • Nach den Ereignissen von Diablo 3 gibt es aber ein großes Macht-Vakuum und enorm viele Menschen sind gestorben. Entsprechend ist die Gefahr, die von Dämonen ausgeht, nun deutlich größer.

Hier haben wir für euch die Story bis zu Diablo 4 zusammengefasst:

Mehr zum Thema
Die Story von Diablo kurz erklärt u0026#8211; Was ihr wissen müsst, bevor Diablo 4 kommt
von Benedict Grothaus

Wie sind so viele Menschen gestorben? Mit der Erweiterung Reaper of Souls endete Diablo 3 damals. Der ehemalige Erzengel Malthael hat ein mächtiges Artefakt, den Schwarzen Seelenstein, missbraucht, um gegen die Höllen loszuziehen.

Seine Schnitter haben dabei Seelen von Sterblichen gesammelt. Wie Blizzard zur BlizzConline 2021 erklärte, seien dabei „9 von 10 Menschen“ ums Leben gekommen. Malthael hat also 90 % der Menschheit ausgelöscht.

Dieses „Detail“ ist der direkte Grund für alles, was nun in Diablo 4 passiert. Fans sind begeistert davon, dass die Story von Diablo 3 nicht einfach nur brutal klang, sondern tatsächlich Auswirkungen hat.

Diablo 4 bedient sich der besten Features aus den Vorgänger-Teilen und führt die Story weiter. Die beiden wichtigsten Charaktere seht ihr hier im Video:

Video starten
Diablo 4: Der Trailer zum Release-Datum

„Malthael stellt Thanos in den Schatten“

In einem Thread auf reddit erklärt ein Nutzer, dass dieser Teil der Story eines der Dinge sei, die ihn „am meisten begeistert“. Dutzende Kommentare diskutieren darüber, stimmen zu und freuen sich darauf, was diese Entwicklung für Diablo 4 bedeutet.

Bereits seit Jahren ist bekannt, dass Diablo 4 düsterer werden soll als seine Vorgänger. In der Verbindung zu Diablo 3 sehen die Fans nun den Grund dafür:

Mich interessiert, wie die Auswirkungen von Malthaels Aktionen in die Welt passen. Die Trailer zeigen eine wirklich verwüstete Welt und Menschen im Elend, was den Ton für ein „postapokalyptischs“ Diablo-Spiel bestimmt, grimmig und hart wie Diablo 1.

Ich bin auch neugierig, ob die Nephalem wieder einen Auftritt haben, da sie am Ende von Reaper of Souls zu sehen sind, wie sie ihre volle Macht erlangen. Die Ambiguität hinter Tyraels Ansprache deutet an, dass sie böse werden könnten.

El_Rocky_Raccoon auf reddit

Diablo 4 selbst scheint mit genau solchen Erwartungen zu spielen, denn es gibt Inhalte wie die Schreine für Lilith in der Welt. Wer mit diesen interagiert, bekommt dauerhafte Buffs für alle Charaktere.

Schon zuvor hat Blizzard ein wenig Konkurrenzdenken geschürt und sich die Spieler in „Team Inarius“ und „Team Lilith“ aufteilen lassen. Ob ihr am Ende tatsächlich entscheiden könnt, ob ihr dem Engel oder der Dämonin folgt, muss sich noch zeigen.

Diablo 4 erscheint am 6. Juni für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Eine Open Beta findet vom 24. bis 26. März statt, für Vorbesteller ebenfalls am Wochenende vom 17 bis 19. März. Wenn ihr euer Wissen zur Story testen wollt, haben wir hier ein Quiz für euch vorbereitet:

Diablo 4: Wie gut kennt ihr die großen Gegenspieler Lilith und Inarius?

Realistisches Weltraum-RTS auf Steam macht euch zum Kapitän einer ganzen Flotte, ist 93 % positiv

Im Strategiespiel „NEBULOUS: Fleet Command“ auf Steam erstellt ihr eure eigene Flotte und befehligt sie in Weltraumschlachten. Das Spiel wird mit 93 % positiven Reviews sehr gut bewertet und ist aktuell im Angebot für 15 €.

In NEBULOUS: Fleet Command seid ihr der Kommandant über eine Raumschiffsflotte. Dabei legt das Spiel starken Fokus auf Taktik sowie möglichst realistische Kampf-Simulationen.

Weltraumfans können sich in der Gestaltung ihrer Gefährte austoben und aus zahlreichen Waffen und Schiffstypen ihre perfekte Flotte zusammenstellen. Das Spiel befindet sich aktuell noch im Early Access, schneidet jedoch bereits sehr gut auf Steam ab.

Das Spiel ist auf dem Steam Deck spielbar, erfordert jedoch etwas Extra-Aufwand bei der Interaktion oder Konfiguration.

Hier seht ihr einen Trailer zu NEBULOUS: Fleet Command:

Video starten
NEBULOUS: Fleet Command – The Protectorate Update Release Trailer

Tiefe Weltraumschlachten mit zahlreichen Strategien

Wie sieht das Gameplay in NEBULOUS: Fleet Command aus? Vor einer Schlacht geht es zunächst um die richtige Vorbereitung und Planung eurer Schiffe im Flotteneditor: Kümmert euch um die Module und Waffen, mit denen eure Gefährte ausgestattet werden sollen. Entscheidet dabei, wo die Stärken und Schwächen eurer Einheit liegen sollen: Möchtet ihr lieber mehr Wert auf Agilität oder Feuerkraft legen?

In einer Schlacht selbst müsst ihr für Angriffe von allen Seiten gewappnet sein und solltet auch immer eine passende Rückzugsstrategie im Hinterkopf behalten. Je nachdem, wo euch der Gegner trifft, könnten wichtige Systeme beschädigt werden. Eure Besatzung versucht so gut es geht, die kaputten Bereiche wieder auf Vordermann zu bringen, doch ihr müsst entscheiden, wo es gerade am nötigsten ist.

Um den Sieg für euch zu gewinnen, bedarf es in NEBULOUS: Fleet Command viel Taktik und ausgeklügelte Strategien. Hier geht es bis in kleinste Mikromanagement der Schlacht und ihr müsst für einzelne Raumschiffe die richtigen Entscheidungen treffen.

Nutzt dazu auch die Umgebung der Schlacht zu eurem Vorteil. Versteckt eure Schiffe in Gaswolken oder hinter Asteroiden, um den feindlichen Sensor auszutricksen. Markiert im Gegenzug eure Ziele mit Beleuchtern und Feuerleit-Radar. Das klappt aber nur wenn ihr nicht durch gegnerische Störsender geblendet werdet.

Ihr könnt das Strategiespiel sowohl als Einzelspieler, als auch im PvP-Modus gegen andere zocken und mit euer Flotte das Universum unsicher machen.

Wie bewerten Spieler NEBULOUS: Fleet Command? Von den insgesamt 1.620 Wertungen fallen 93 % positiv aus, womit das Spiel eine sehr gute Bewertung hat (Stand: 07. März 2023, via Steam).

Gelobt wird vor allem das tiefe, realitätsnahe Spielsystem, sowie die umfangreichen Möglichkeiten, die man bei der Ausstattung der Raumschiffe hat. Verglichen wird das Spiel häufig mit Nexus – The Jupiter Incident und Homeworld.

  • Jerichron:  „Ein detailliertes Kampf- und Schiffsanpassungssystem mit einer sehr befriedigenden Kampfumgebung. Obwohl sich das Spiel noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, hatten meine Freunde und ich viel Spaß beim Spielen und freuen uns darauf, wie die Entwicklung auf der bereits soliden Basis, die das Spiel derzeit hat, weitergehen wird“.
  • A blind fox: „Großartiges Strategiespiel. Wenn du eine moderne Version von NEXUS suchst, ist es das Richtige für dich“.
  • Malakie: „Wenn du Weltraumspiele und Flottenschlachten magst, ist dies das Spiel, das du kaufen musst. Während die Grafik meiner persönlichen Meinung nach etwas Modernisierung gebrauchen könnte, ich würde gerne den Augenschmaus mit der heutigen Technologie wie Raytracing und detailreich gestaltete Schiffe sehen, nimmt die Grafik nicht wirklich etwas von der Spielsimulation selbst weg. Gut gemacht, wird immer besser, ein Muss für Weltraum-Spieler“.

Wie viel kostet NEBULOUS: Fleet Command? Aktuell bekommt ihr das Spiel im Sonderangebot auf Steam. Statt 19,99 € zahlt ihr momentan mit einem Rabatt von 25 % mit 14,99 € etwas weniger. Das Sonderangebot endet am 13. März 2023.

Auch die Bundles gibt es aktuell reduziert um 20 % und 25 %. Das Bundle „Hooded Horse Sci-fi Strategy” , zusammen mit dem Spiel Terra Invicta, kostet 47,83 €. Das Hooded Horse-Publisher-Bundle gibt es momentan für 104,75 € und enthält 5 Artikel.

Hier findet ihr noch eine Liste mit den 15 besten kostenlosen MMOs und MMORPGs auf Steam.

Twitch-Streamerin verschwieg Verlobtem ihre schwere Krankheit, damit er sich auf Valorant konzentrieren kann

Kyedae Shymko (21) gilt auf Twitch als „Königin von Valorant“. Nun gab die Streamerin bekannt, an Leukämie erkrankt zu sein und verrät, warum sie die Diagnose zunächst sogar vor ihrem Verlobten geheim hielt.

Um welche Krankheit geht es? Die 21-Jährige tritt auf Twitch unter ihrem Vornamen auf und ist dort die meistgesehene Streamerin zum taktischen Shooter von Riot, Valorant (via sullygnome). Am 3. März gab Kyedae über Twitter bekannt, an Leukämie erkrankt zu sein.

Dort gab es viel Anteilnahme von ihren Fans, sowie der Streaming- und Valorant-Communitys insgesamt. So erhielt die Streamerin zahlreiche Genesungswünsche von Content-Schaffenden, E-Sportlern und Zuschauern.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

In einem Stream sprach die 21-Jährige über ihre Diagnose und erklärte, warum sie zunächst niemandem von der Erkrankung erzählte.

Die Akute myeloische Leukämie (AML) ist eine besonders aggressive Form von Blutkrebs. Selbst mit einer intensiven Behandlung liegen die Überlebenschancen nur bei 40–50 %. In den ersten 5 Jahren nach einer erfolgreichen Behandlung ist zudem die Chance auf einen Rückfall hoch (via MSD Manual).

Partner sollte erst nach Championship von der Krankheit erfahren

Warum hielt sie die Diagnose geheim? In ihrem ersten Stream nach Bekanntgabe der Diagnose sprach Kyedae darüber, wie sie selbst von ihrer Erkrankung erfahren hat. Ihren Eltern und sogar ihrem Verlobten erzählte sie zunächst nichts.

Tyson „TenZ“ Ngo, mit dem Kyedae seit ihrer Schulzeit zusammen ist, ist ein ehemaliger CS:GO-Profi und spielt seit 2021 Valorant für das kalifornische Team Sentinels. Mit VCT Lock//In fand das bislang größte Turnier zum Riot-Shooter statt.

Vom 13. Februar bis zum 4. März traten 32 der weltbesten Teams in der brasilianischen Stadt São Paulo an, darunter auch die Sentinels mit TenZ. Die 21-Jährige wollte offenbar, dass ihr Partner nicht von Sorgen um sie abgelenkt wird:

Ich wollte sichergehen, dass er sich voll auf sein Spiel und seine Arbeit konzentriert, bevor ich ihm die Nachricht überbringe.

Den 1. Platz und damit 100.000 $ Preisgeld schnappten sich am Ende jedoch Fnatic. Wir haben euch den Clip, in dem Kyedae das Thema anspricht, hier eingebunden:

https://youtu.be/Qq8mZm849PI

„Wenn ich traurig bin, geht der Krebs auch nicht weg“

Wie geht Kyedae mit ihrer Diagnose um? Die 21-Jährige begegnet der Diagnose positiv und scherzt sogar: Sie werde bald mit der Chemo-Therapie anfangen, also hoffe sie, nicht zu sterben. Selbst, als sie von ihrer Krankheit erfahren habe, habe sie erst einmal gelacht.

Ich entschuldige mich, falls ich jemand von euch triggern oder in Verlegenheit bringen sollte, aber alles, was ich während dieser Zeit getan habe, war lachen. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn ich traurig bin und dann sage ‘Oh, ich habe Krebs’, dann wird er auch nicht einfach verschwinden.

Dennoch spricht die Streamerin auch über die ernsten Seiten der Krebs-Diagnose: So spüre sie bereits nach wenigen Tagen die Nebeneffekte der Behandlung. Später werde sie wohl noch ihre Haare verlieren.

Kyedae möchte weiterhin streamen und bittet ihre Zuschauer, sie nicht anders zu sehen oder zu behandeln: „Behandelt mich einfach wie eine normale Person.“ Dennoch wird ihr Streaming-Zeitplan wohl unregelmäßiger werden, je weiter die Behandlung voranschreitet.

Als der mittlerweile verstorbene YouTuber Technoblade seine Krebs-Diagnose bekannt gab, startete sein Minecraft-Kollege Dream eine Aktion, um die Forschung zu unterstützen:

Minecraft: 22-Jähriger erkrankt an Krebs – YouTuber unterstützt Forschung mit starker Aktion

Quelle(n):
  1. Dexerto

LoL ändert seine beliebte Fun-Map – Kommt nicht gut an, muss alles zurücknehmen

Für den entspannten Modus ARAM in League of Legends hat Riot Games zu Beginn des Jahres Änderungen vorgenommen. Diese kamen bei den Spielern nicht gut an und Spieler beschwerten sich. In den kommenden Anpassungen rudert Riot Games wieder zurück.

Was für Änderungen gab es? Der ARAM-Modus hat eine ganz andere Meta als die Kluft der Beschwörer. Diese ändert sich regelmäßig mit neuen Items und kleineren Anpassungen. Anfang des Jahres hat sich Riot Games jedoch ein paar große Neuerungen für den Fun-Modus einfallen lassen:

  • Der erste Turm von jedem Team fällt entweder nach rechts oder links und blockiert somit einen Weg.
  • Die Sicht von beiden Teams wird in dem Bereich hinter den Turm-Resten eingeschränkt.

Diese Änderungen wird Riot Games in den kommenden Patches wieder zurücknehmen und entfernt den Turm-Müll komplett aus dem Spiel.

Hier könnt ihr einen ersten Einblick in den nächsten Champion bekommen:

Video starten
Milio, die schützende Flamme – Champion Thematik

Riot reagiert auf Rückmeldungen: Nachdem Riot Games Anfang des Jahres angefangen hatte, mehr auf die Rückmeldungen von Spielern einzugehen, wird dies nun fortgesetzt.

Auf Twitter hat der LoL-Kommentator “Azael” eine Beschwerde verfasst, die sich an denjenigen richtet, der dachte, dass die Turm-Reste eine gute Idee seien. Man sieht in dem Post, dass die Fähigkeit von Anivia mit den Turm-Resten die ganze Karte blockieren können.

Riot Maxw3ll ist die Designleitung für die Spielmodi in League of Legends. Er hatte auf den Tweet von Azael reagiert und bekannt gegeben, dass die Änderungen mit dem Turm-Müll lediglich ein Experiment für die ARAM-Karte waren. Im nächsten oder darauffolgenden Patch sollen die Änderungen zurückgenommen werden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt
Riot Maxw3ll bestätigt die Änderungen auf der ARAM-Karte

Wie geht es weiter? Im Tweet erläutert Maxw3ll darüber hinaus, dass die Änderungen helfen sollten, mehr Diversität auf die ARAM-Karte zu bringen. Doch sie verfehlten es, den Modus für Spieler entspannt zu lassen.

Bislang hatten die LoL-Spieler diesen Modus als “Auszeit” von den Ranglistenspielen genutzt, oder als zusätzliche Einnahmequelle für Blaue Essenzen. Durch die regelmäßigen Anpassungen ändert sich im ARAM die Meta auch regelmäßig, was zusätzlichen Spielspaß bieten kann. Maxw3ll meint dazu, dass das eine “harte Nuss” sei, wenn sie versuchen, für alle Champions einen guten Spielmodus zu bieten.

Auf der ARAM-Karte können die Spieler neue Champions ausprobieren, mit denen sie noch keine große Erfahrung sammeln konnten. Auch kommen Spieler auf ihre Kosten, die einen Lieblingschampion haben und diesen zufällig erwischen. Dann können sie zeigen, was sie auf engem Raum schaffen können.

Wie steht ihr zu den Änderungen auf der ARAM-Karte? Haben euch die Turm-Überreste gefallen oder habt ihr eine andere Idee? Schreibt es uns in die Kommentare.

Die Meta in League of Legends ändert sich ständig und vor allem die Profispieler probieren immer neues aus. LoL: Bester Supporter der Welt warnt andere, bloß nicht so zu spielen wie er.

LAN Survival Guide – So übersteht ihr jede Netzwerkparty – Auch die CAGGTUS

LAN-Partys erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Doch was gilt es alles auf den großen lokalen Netzwerkpartys zu beachten? Hier erfahrt ihr es.

Was ist überhaupt eine LAN-Party? LAN steht für “Local Area Network”, zu Deutsch “Örtliches Netzwerk”. Im Gegensatz zum kabellosen (Wireless) “W-LAN” werden hier mehrere PCs mittels eines LAN-Kabels verbunden. Die Geräte müssen also zwangsweise alle in einem überschaubaren Gebiet, beispielsweise einer Garage oder einer Halle, stehen.

Vor allem in den 90ern und frühen Nullerjahren waren LAN-Partys sehr beliebt, da es noch kein flächendeckendes, schnelles Internet gab. Daher karrten Spieler regelmäßig ihr Equipment in Wäschekörben und Umzugsboxen in Turnhallen und Garagen, um dann tagelang zusammen zu zocken oder Daten auszutauschen. 

Dabei war das gerade in den 90ern alles andere als einfach und zig PCs mit den damals üblichen, arkanen Netzwerk-Protokollen und T-förmigen LAN-Kabel-Adaptern zu verbinden, glich eher einer mystischen Beschwörung von kryptischen Maschinengeistern als nachvollziehbarer Technik. Aber es half ja nix, man wollte zusammen zocken und fand irgendwie einen Weg. Und wenn man nach durchgezockten Nächten irgendwann wieder sein Equipment zusammenkramte und die müffelige Halle verließ, war man ein echter wahrer Zocker-Held.

5 Tipps, wie ihr jede LAN übersteht

Heute gibt es mächtige Internetverbindungen, mit denen so ziemlich jeder Gamer sich mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt problemlos verbinden kann. Doch der Charme der LAN-Partys ist nach wie vor stark und so finden sich immer wieder Veranstaltungen dieser Art. Das herausragendste Beispiel 2023 ist hier die CAGGTUS in Leipzig, die größte LAN-Party der Republik.

Doch was gilt es alles zu beachten, wenn ihr zum ersten Mal oder nach langer Abstinenz auf eine LAN-Party geht? Hier folgen ein paar nützliche Tipps und Ratschläge.

Hier gibt’s alle Infos zur CAGGTUS, dem Riesen-Gaming-Event (Anzeige)

Achtet auf genug zu trinken und die richtigen Snacks

Auf einer LAN-Party werdet ihr wahrscheinlich mehrere Tage, meist ein Wochenende, bleiben und die meiste Zeit am Rechner verbringen. Da ist es wichtig, sich mit den richtigen Nahrungsmitteln und Getränken einzudecken.

Beliebte Getränke auf LAN-Partys sind Kaffee, Cola, Energy-Drinks und Bier. Bedenkt aber, dass gerade Kaffee euch mehr Flüssigkeit entzieht, als er zurückgibt und dass ihr daher ausreichend Wasser oder Schorle trinken solltet, um ordentlich hydriert und damit leistungsfähig zu bleiben.

Titelbild Office mit Kaffeetasse
Ein kleiner Espresso wirkt oft Wunder.

Übertreibt es auch nicht mit Energy-Drinks, da diese viel Zucker enthalten und wenn ihr zu viel Bier trinkt, lässt eure Aufmerksamkeit ebenfalls nach. Beim Essen solltet ihr darauf achten, dass es schnell zugänglich ist und euch nicht den PC vollsaut. Ideal sind also Pizza, Sandwiches oder Studentenfutter als Knabbersnacks.

Bedenkt auch, dass ihr entsprechende Vorräte anlegt, damit ihr nicht spät nachts oder an einem Sonntag ohne Verpflegung dasteht und nichts nachkaufen könnt.

Achtet auf eure Kabel

Wenn ihr zu einer LAN-Party geht, solltet ihr vor allem darauf achten, dass alle Kabel dabei sind. Große Hardware-Teile, wie Maus, Tastatur und Monitor werden selten übersehen, aber es ist schnell passiert, dass ausgerechnet eines der Stromkabel übersehen wurde oder ein spezielles USB-Kabel verloren ging. Vergesst auch auf keinen Fall ein LAN-Kabel einzupacken, sonst ergibt die ganze Party keinen rechten Sinn.

Nehmt lieber mehr Kabel mit als nötig.

Zählt also nochmal gründlich alle Kabel durch und nehmt sicherheitshalber Ersatz mit, damit auch gar nichts schiefgehen kann. Nichts versaut euch den Party-Spaß mehr, als wenn ihr wieder heimfahren müsst, um das vergessene Teil zu holen oder es gar nochmal für teures Geld nachkaufen müsst.

Und wo wir schon bei Kabeln sind: Achtet auch darauf, wie ihr sie verlegt. Gerade das obligatorische LAN-Kabel sollte so gut wie möglich gesichert sein, nur für den Fall, dass ein ungeschickter Party-Teilnehmer drüber stolpert und euren PC ins Verderben reißt. Die restlichen Kabel solltet ihr auch so ordentlich wie möglich verlegen und gegebenenfalls mit Panzertape oder Kabelbindern fixieren und ordnen. Das macht den Abbau leichter und erhöht die Übersichtlichkeit.

Benehmt euch!

Auf einer LAN-Party seid ihr nicht allein. Anders als bei euch zu Hause in eurem gemütlichen Zocker-Kabuff sind hier zig andere Gamer dabei, bei großen LANs wie der CAGGTUS sogar Hunderte von Teilnehmern. Ihr seid also in einem öffentlichen Raum und solltet euch auch dahingehend benehmen.

Wütende-Frau
Haltet eure Wut im Zaum, ihr seid nicht allein.

Wenn ihr also in einem Shooter wiederholt abgeknallt werdet, dann widersteht dem Drang, laut eure Wut und Frustration in wüsten Flüchen und Beschimpfungen Ausdruck zu verleihen. Man kann euch hören und nichts nervt mehr, als wenn ständig jemand durch die Gegend brüllt.

Weitere Tabus betreffen die Rechner von anderen Spielern. Fummelt nicht ohne Erlaubnis an deren Hardware herum und fragt, wenn ihr euch ein besonders edles Teil näher anschauen wollt. Sollte die LAN-Party mehrere Tage dauern, dann achtet auch auf persönliche Hygiene und plant eine Dusche oder dergleichen ein, wenn ihr mal Pause macht. Eure Mitspieler werden es euch danken.

Bereitet eure Games vor

Ihr seid auf der LAN angekommen, habt genug Futter dabei und auch alle Kabel sind sorgsam verlegt. Eigentlich kann es jetzt losgehen, oder? Nix da, denn ihr habt vergessen, eure für die Party geplanten Games zu installieren oder das neueste Update zu ziehen. Wenn ihr Glück habt, hat die Location ein WLAN-Netz, mit dem ihr im Internet die Installationen nachholen könnt.

Steam-Installation-verschieben_-Screenshot-1
Ladet alles schon zuhause runter, was ihr womöglich zocken wollt.

Wenn’s blöd läuft, hat der Veranstaltungsort aber keinen Internetzugang und ihr steht dumm da. Und selbst wenn ihr Zugang zum Internet habt und das Game ziehen könnt, sind sicher noch ein Haufen anderer Gesellen dabei, genau das Gleiche zu tun, und der mächtige Internet-Strom versiegt zu einem traurigen Rinnsal. Wenn ihr also zeitnah zocken wollt, dann seht zu, dass ihr alle Updates und Games schon vor der Abreise zur LAN installiert und aktualisiert habt.

Plant Ruhephasen ein

Egal wie fit und hart gesotten ihr seid, irgendwann will euer Körper eine Pause. Das kann man mit Energy-Drinks, Kaffee und anderen Methoden hinauszögern, aber irgendwann ist Schluss. Damit ihr also nicht vor Müdigkeit mitten im Match einpennt und eure Mitspieler sich dann sicherlich freuen, solltet ihr rechtzeitig für Phasen sorgen.

Macht’s wie die kluge Katz und nehmt ab und zu einen Catnap.

Im Idealfall habt ihr ein paar Kissen, Decken oder einen Schlafsack dabei und macht eine Runde Powernapping. Alternativ könnt ihr auch Duschen oder für eine halbe Stunde um den Block laufen. Eine kurze Katzenwäsche und etwas kaltes Wasser im Gesicht wirken auch oft Wunder. All das macht wieder fit und erfrischt euch.

Ebenfalls empfehlenswert: Verlasst auch ruhig mal für ein paar Stunden die LAN und geht vielleicht essen oder seht euch die Stadt des Veranstaltungsorts an. All das hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren.
So viel zu unseren Tipps und Tricks zum Überleben jeder LAN-Party. Wenn ihr launige Anekdoten dazu hören wollt, dann hört doch in unseren Podcast zum Thema LAN hinein.

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Evoli und Bonbon-Bonus

In Pokémon GO läuft heute, am 7. März, die Rampenlicht-Stunde mit Evoli. Dazu gibt es einen Bonus, der euch mehr Bonbons beschert. Wir zeigen euch hier alles zu Shinys, Boni und den Zeiten des Events.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstagabend startet in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Für 60 Minuten steht dabei ein ausgewähltes Pokémon zusammen mit einem Bonus im Fokus. Die Pokémon und Boni legt Niantic in der Regel am Anfang des Monats für die kommenden Wochen fest. Der Bonus wirkt sich entweder auf EP, Sternenstaub oder Bonbons aus.

Heute trefft ihr das Pokémon Evoli aus der ersten Spielgeneration. Es gehört zum Typ Normal und hat einige coole Weiterentwicklungen.

Rampenlicht-Stunde am 7. März – Start, Boni, Shiny

Wann ist Start? Das Event beginnt zur gewohnten Uhrzeit um 18:00 Uhr Ortszeit. Es ist dann eine Stunde lang aktiv und wird um 19:00 Uhr beendet.

Welche Boni gibt es? Während des Events werdet ihr besonders viele Spawns von Evoli finden. Es erscheint vielerorts in der Wildnis. Wer will, kann einen Rauch zünden und erhält damit noch weitere Evoli-Spawns.

Dazu erhaltet ihr für das Verschicken von Pokémon die doppelte Menge Bonbons. Das zählt für alle Pokémon, die ihr während der Event-Zeit verschickt.

Heute läuft die erste Rampenlicht-Stunde im März. Drei weitere Events folgen noch in diesem Monat. In der Übersicht zeigen wir euch die kommenden Inhalte:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Alle Rampenlicht-Stunden im März 2023 und ihre Boni
von Patrick Freese

Kann man Shiny Evoli fangen? Ja, die schillernde Form von Evoli ist schon lange in Pokémon GO aktiviert. Durch die große Auswahl der Weiterentwicklungen sind die Shinys sehr wertvoll.

Pokémon GO Shiny Evoli Übersicht

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Allein für Sammler dürfte dieses Event besonders wichtig werden. Wenn euch noch Shinys fehlen oder ihr starke Entwicklungen von Evoli sucht, ist das Event heute eine gute Chance dafür. Außerdem benötigt ihr die verschiedenen Evoli-Entwicklungen für Level 42 in Pokémon GO.

Auf diese Rampenlicht-Stunde freuen sich bereits viele Trainer und hoffen darauf, neue Shinys zu erhalten. Bedenkt aber, dass die Shiny-Chancen bei den Rampenlicht-Stunden nicht erhöht sind. Ihr müsst also auf pures Glück spekulieren.

In den nächsten Wochen stehen noch viele weitere Inhalte für euch bereit. Wir zeigen euch die Termine für die Events im März 2023 bei Pokémon GO in der Übersicht.

MeinMMO-Review zu Destiny 2: Lightfall – Hetzjagd auf ein DLC oder berechtigte Kritik?

Jeder Spieler, der sich vergangenen Dienstag in die neue Erweiterung von Destiny 2 „Lightfall“ eingeloggt hat, erwartete viel. Eine moderne Stadt, supercoole Fähigkeiten und vor allem eine Story, die alles Dagewesene übertreffen sollte. Es kam anders. Lasst uns also heute darüber sprechen, ob das Lightfall-DLC die Kritik verdient hat oder nicht.

Die Destiny-2-Redaktion von MeinMMO ist seit vielen Jahren in Destiny 1 und 2 unterwegs. Wir haben in diesem Shooter alles gesehen, was es zu sehen gab und wir haben mit ihm alle Höhen und Tiefen durchgemacht.

Seit gut einer Woche gilt Lightfall als eine der größten Enttäuschungen für Bungie seit langem. Die Lightfall-Erweiterung von Destiny 2 hat auf Steam den Bewertungsdurchschnitt „Größtenteils negativ“. Auch die Destiny-2-Community auf MeinMMO äußerst sich kritisch und bemängelt vieles an Lightfall. Und dass, obwohl eigentlich alles gut anfing, denn der Steamstart war grandios.

Nach gut einer Woche haben unsere beiden Autoren für Destiny 1 und 2, Christos und Britta, die neue Erweiterung nun gespielt, sich im aktuellen Destiny-Universum selbst ein ausführliches Bild von allem gemacht und ihre Meinungen hier für euch zusammengefasst.

Spoiler-Alarm: In unserer Review gehen wir auch auf Themen der Story ein. Solltet ihr die Kampagne von Lightfall also noch nicht gespielt haben, lest nach dem Video bitte nicht weiter.
Video starten
Destiny 2: Lightfall – Launch-Trailer

[toc]

Erwartungshaltung gegenüber Lightfall-Story war zu hoch

Willkürliche Story enttäuscht auch MeinMMO: Destiny 2: Lightfall hat unserer Meinung nach vor allem recht fix die zu hohe Erwartungshaltung der Spieler gekillt. Dabei war der Anfang der Kampagne noch in Ordnung.

  • Die Ankunft von Calus und die Weltraumschlacht waren zum Einstieg klasse inszeniert.
  • Die Mission „Keine Zeit mehr“ und auch der Kampf mit Calus durchaus herausfordernd.
  • Auch die Quäler sind gut, wenn auch etwas wenig von ihnen bis jetzt im Einsatz waren.

Darüber hinaus verlief die Story jedoch wenig einzigartig. Viele Missionen der Kampagne waren nicht wirklich fesselnd. Für Britta hat Bungie die besonderen Aha-Effekte gefühlt alle in „Die Hexenkönigin“, dem Vorgänger-DLC von “Lightfall”, gesteckt. Und auch für Christos hinterließ die Erzählung große Fragezeichen in der Story.

Mehr zum Thema
Lightfall sollte das epische Finale nach 10 Jahren in Destiny einläuten u0026#8211; Enttäuscht jetzt seine treuesten Fans
von Christos Tsogos

Britta: Die Kampagne von „Die Hexenkönigin“ war damals so einprägsam und gut, dass Bungie es bei mir kaum schaffte diese Stimmung im neuen DLC erneut zu wecken. Ich war nicht sofort für einen Kampf gegen Calus zu entflammen. Es demotivierte etwas, weil der fieseste Bösewicht, der Zeuge, seinen Kopf gleich wieder aus der Schlinge zog. So wirkte die Story auf Neptun mit dem Schleier für mich zu willkürlich.

Savathûn hingegen war eine Gegnerin, die man bis zu ihren DLC noch nie gesehen hatte, aber deren Name man verdammt gut kannte. Sie hatte in Destiny so viele Jahre fast überall ihre Finger drin und war vor allem durch ihre List eine Gegnerin, die Spieler auch mental herausforderte. Während man dachte, dass man die Oberhand hat, wenn man ihre Geheimnisse enthüllt, trickste sie einen in Wirklichkeit eiskalt aus. Das hat der Zeuge zwar auch irgendwie getan – schließlich konnte man nicht gewinnen – aber viel zu offensichtlich und damit kaum überraschend.

Auch Lightfall hat kleine Rätsel: Sowohl in “Lightfall” als auch “Die Hexenkönigin” hat Bungie kleine Rätsel in die Kampagne eingebaut. Doch im Savathun-DLC wirkten diese Secrets viel bedeutender und brachten auch noch Aussagen hervor, die Spieler das komplette DLC-Jahr diskutierten.

Ein Vex-Harpyien-Rätsel mit Lichtschloss in Neomuna konnte das 2023 nicht wirklich toppen. Erst nach der Kampagne, wo viele bereits enttäuscht wurden, enthüllen sich weitere Geheimnisse.

Ganz davon ab, dass ich jede Minute in ihrer teils pompösen, teils düsteren Thronwelt samt Licht-Schar und Sumpf immer genossen habe.

Calus dagegen hatte gefühlt in Lightfall einfach viel zu lange keinen Wein mehr. Er wollte etwas vom großen Kuchen des Universums haben. Selbst wenn er sich dafür beim Zeugen anbiedern musste. Aber wie es dann letztlich für ihn lief, damit war auch er in Lightfall sichtlich unzufrieden.

Immerhin, Calus hat am Ende der Legendären Kampagne durchaus lange durchgehalten. Aber weder seine Mechanik noch er selbst waren ein würdiger Endgegner für die Lightfall-Kampagne und schon gar nicht für einen epischen Schüler. Sein Ende spielte sich gut, aber auch glanzlos und unspektakulär.

Wie steht es da bei Dir, Christos?

savathuns-schiff-destiny-2-witchqueen
Die Locations in Witch Queen waren einfach spektakulärer und epischer als bei Lightfall

Christos: Was die Story angeht, lässt es sich streiten. Ich wusste als Bungie „Die Finale Form“ angekündigt hatte, dass „Lightfall“ einen Cliffhanger bekommen und das es damit nur der erste Teil einer großen Erzählung sein würde.

Ich wusste jedoch nicht, dass Bungie so große Lücken in der Story hinterlassen würde. „Die Hexenkönigin“ schloss damals mit Savathûn ab, als diese am Ende besiegt wurde. DLC vorbei, fertig. Jeder war zufrieden.

In Lightfall hingegen wirkt die Story wirr und auch nicht fertig erzählt. Calus ist tot, ja, aber das Ende dieses Monarchen so schnell abzuspeisen, nachdem wir ihn über Jahre im Hintergrund verfolgt hatten, fühlte sich einfach falsch an. Es wirkt so, als hätte Bungie für Lightfall nur einen Übeltäter gesucht, den man in einem finalen Showdown vernichtet, nur um das DLC abzurunden.

Man kämpft in Lightfall hauptsächlich gegen die gleichen stämmigen Kabale wie sonst auch, mit denen die Hüter im Grunde seit fast 10 Jahren Krieg führen.

Für mich wirkt das machmal auch nur wie eine fiese Masche seitens Bungie, um Seasons besser verkaufen zu können, denn in diesen wird höchstwahrscheinlich in den kommenden Monaten das weitere Vorgehen erzählt:

  • Was es mit dem Schleier auf sich hat?
  • Wo der Zeuge jetzt steckt?
  • Wie die Hüter es schaffen können den zweiten Untergang noch aufzuhalten.

Deswegen bin ich ebenso enttäuscht von der Story. Vor allem deshalb, weil viele Dinge innerhalb der Story schlecht und lieblos gemacht wirken.

Kritik an der neuen Location ist gerechtfertigt

destiny2-neomuna-lightfall
Die geschäftige Stadt Neomuna leuchtet überall, doch ihre Bewohner sind nur digitale Säulen

Die MeinMMO-Redaktion konnte Neomuna bereits vor dem Start von Lightfall entdecken und die Story-Mission „Erster Kontakt“ begutachten. Schon damals fiel auf, was für ein stilles Örtchen Neomuna ist.

Britta: Als ich die Stadt zum ersten Mal bei Bungie sehen durfte war das schon recht ungewohnt. Neomuna ist nun mal keine kaputte Europäische Todeszone, in der schon lange niemand mehr lebt. Die futuristische Großstadt hat Leuchtreklamen, Fitnessstudios und Einkaufsstraßen. Es war nur logisch, dass man sich als Hüter früher oder später fragen würde: “Wo sind die alle?”.

Für mich ist Bungies Erklärung, dass alle Einwohner von Neomuna nach dem Angriff der Kabale in ihrer digitalen Cloud-Ark schlafen, aber in Ordnung. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es in diesem Zusammenhang wie eine schnell zusammengedachte Notlösung auf Spieler wirken könnte.

Christos: Ja, was Neomuna angeht bin ich auch nicht ganz so fasziniert. Aber ich finde es persönlich definitiv besser als „Die Hexenkönigin“.

Es überlädt meine Augen nicht mit unnötig vielen Details. Vor allem das futuristische Design gefällt mir ganz gut. Mir hat es deswegen nichts ausgemacht, dass die Zivilisten in ihren Kühlschränken schlafen. Sie würden sowieso nur im Weg herumstehen, wie die Leute im Turm.

Charaktere sind Geschmackssache

Nimbus freie, unbeschwerte Bro-Art kommt nicht bei allen Spielern gut an

Bei den Charakteren in Neomuna, vor allen den Wolkenläufern, haben wir nicht wirklich große Kritikpunkte. Nimbus ist der erste nicht-binäre Charakter in der Geschichte von Destiny. Die Community bemängelte aber seine selbstgefällige Haltung und der exzentrische Humor kamen bei vielen auch nicht gut an.

Was sagt Du zu Nimbus, Christos?

Christos: Ich war zuerst skeptisch, aber Nimbus hat einfach einen eigenen Stil. Hip, jung und vor allem mit einer Prise Humor – das finde ich cool. Damit hatte mich Bungie schnell überzeugt. Das Gespräch will ich in Final Shape nicht missen wollen. 

Hier möchte ich das Augenmerk aber auch auf die Synchronisation und Animation der sprechenden Charaktere in Cutscenens oder im Spiel lenken. Als der Reisende “aufgeschnitten” wurde und wir deshalb in den Turm zu Zavala und Ikora reisen mussten, war ich einfach nur fassungslos, wie schlecht diese animiert wurden. Es war echt gruselig, Ikora mit einem breiten Lächeln reden zu sehen, während die Menschheit hinter ihr fast ausgelöscht wird.

Britta: Oh ja, Synchronisation – gut, das du es sagst. Ich fand im deutschen klang Nimbus manchmal echt wie Caiatl. Aber das nur am Rande.

In einer Kampagnen-Mission können Hüter die Geschichte der Wolkenläufer als Wandbild sehen.

Ansonsten fand ich beide Wolkenläufer gut. Sowohl Rohan als auch Nimbus. Natürlich ist Nimbus nicht dieser altbewährte, typische Destiny-Charakter. Dafür ist Nimbus jedoch trotzdem eine faszinierende Persönlichkeit, und das umso mehr, weil diese sich den Erwartungen der Spieler widersetzt.

Ich würde gerne mehr über Wolkenläufer erfahren. Vor allem das Wandbild im Inneren des Schleier-Gebäudes faszinierte mich. Ein Leben, das nur 10 Jahre dauert – das ist sehr wenig.

Auf der nächsten Seite nehmen wir uns die neue Subklasse “Strang” zur Brust und verraten euch unser Fazit zu Lightfall.

Diablo 4: Blizzard will euer Gesicht in eine Kirche in Frankreich malen, wenn ihr die Open Beta spielt

In einem Live-Action-Trailer zeigt Blizzard, wie sie in Zusammenarbeit mit einem Künstler die Chapelle des Jesuites in Cembrai, Frankreich, mit Bildern aus Diablo 4 haben bemalen lassen. Das alles ist Werbung für die kommende Open Beta. Wenn ihr die Beta spielt, kann euer Gesicht sogar mit auf den Bildern verewigt werden.

Das ist der Trailer: Anlässlich der anstehenden Open Beta von Diablo 4 gibt es einen neuen Trailer. In diesem zeigt Blizzard eine Rundfahrt durch eine echte Kirche, die mit Bildern aus Diablo bemalt wurde.

Zu sehen sind etwa Illustrationen der 5 Klassen aus Diablo 4 und einige der wichtigsten Charaktere des Spiels – etwa die Dämonin Lilith. Erschaffen wurde die Kunst vom Barock-Künstler Adam Miller, im Trailer selbst spricht Charles Dance, der vor allem bekannt ist als Tywin Lannister aus Game of Thrones.

In einem „Behind the Scenes“ zeigen die Macher, dass mehrere Leinwände bemalt und anschließend in der Kathedrale aufgehängt wurden. Zusammen mit dem Video gibt es ein neues Gewinnspiel.

Den Trailer findet ihr hier:

Video starten
Diablo 4: Der Live Action Trailer zur Open Beta u0026#8211; Hier wird eine Kirche bemalt

Spielt die Open Beta von Diablo 4 und gewinnt euer Gesicht in einer Kirche

Wie kann ich gewinnen? Wenn ihr zur Open Beta von Diablo 4 eine beliebige Klasse bis Stufe 25 spielt, kommt ihr in die Verlosung. Dann habt ihr die Chance, dass euer Gesicht auf den Bildern in der Chapelle des Jesuites verewigt wird.

Ihr müsst dazu allerdings die richtige Open Beta von Diablo 4 spielen, die Vorbesteller-Beta zählt noch nicht:

  • die Vorbesteller-Beta läuft vom 17. bis 19. März
  • die Open Beta läuft vom 24. bis 26. März

Mehr Infos zum Gewinnspiel und die Anmeldung gibt es auf der offiziellen Website.

Spielt ihr die Open Beta, bekommt ihr zudem noch garantiert einige Belohnungen – abhängig davon, wie weit ihr kommt:

Mehr zum Thema
Wer bei der Beta von Diablo 4 mitmacht, bekommt ein unfassbar süßes Geschenk
von Dariusz Müller

Was steckt in der Open Beta? Stufe 25 ist die Maximalstufe in der Open Beta von Diablo 4. Ihr könnt in dem Zeitraum des Tests den gesamten Prolog und Akt 1 spielen. In der Beta enthalten sind:

  • alle 5 Klassen im Zeitraum der Open Beta
  • ein Weltboss zum Bekämpfen
  • Koop-Gameplay für Gruppen aus bis zu 4 Spielern
  • Couch-Koop – Nur ein Spieler muss dazu Zugang haben, gilt auch für die Vorbesteller-Beta

Auch, wenn beide Betas nur 3 Tage lang laufen, könnt ihr so lange spielen, wie ihr wollt. Nach Stufe 25 erhaltet ihr nur keine Erfahrung mehr und hört auf zu leveln. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, welche Klasse ihr spielen wollt, geben wir euch hier etwas Hilfe:

Diablo 4: Welche Klasse passt zu mir? 10 Fragen, die euch bei der Entscheidung helfen

Ich kann kaum erwarten, dass die jetzige Version von Genshin Impact endet, obwohl sie gut ist

In Genshin Impact kam in Update 3.5 mit Dehya eine richtig coole Figur ins Spiel. Dennoch wünscht sich MeinMMO-Redakteurin Marie Friske eigentlich nur, dass die Version endlich endet.

Seit dem 1. März 2023  läuft Version 3.5 in Genshin Impact und beschert den Spielern die heiß erwartete Flammenmähne Dehya.

Doch obwohl mir die Inhalte des neuen Updates gefallen, habe ich meine Gründe, warum ich ein schnelles Ende herbeisehne.

Dehya ist eine der coolsten Figuren in Genshin Impact, auch wenn sie Schwächen hat

Dehya ist eine Söldnerin, die wir im Zuge der Sumeru-Archon-Quest kennenlernen. Schnell stellt sich heraus, dass hinter der knallharten Fassade ein weicher Mensch mit einem riesigen Herzen steckt.

Hier seht ihr Dehya in Action:

Video starten
Genshin Impact: Collected Miscellany u0026#8211; Dehya: „Passion of the Burning Sands”

So hilft Dehya immer wieder auf eigenen Kosten anderen: Einmal verkauft sie etwa heimlich ihr Schwert, um das Vorhaben ihrer Auftraggeberin mit einer „anonymen Spende“ zu unterstützen.

Und ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass ihr Kit nicht das allerbeste ist und Spieler ziemlich enttäuscht von ihren Fähigkeiten sind. Da ich aber meine Figuren nach Sympathie aussuche, ist das Skillset für mich persönlich Nebensache.

Obwohl ich Dehya so cool finde, werde ich nicht auf sie ziehen, genauso wenig die anderen tollen Charaktere der Version: Cyno, Kamisato Ayaka und Shenhe.

In Genshin Impact erhält man Charaktere durch das „Ziehen“ auf bestimmte Banner im Gacha-System. Bei Eventbannern, wie etwa dem von Dehya, habt ihr eine gewisse Wahrscheinlichkeit, mithilfe von „Verwobenem Schicksal“ die Figur zu bekommen. Diese Sonderbanner gibt es einen gewissen Zeitraum lang, mit wechselnden Charakteren.

Um ehrlich zu sein, kann für mich die Version 3.5 gar nicht schnell genug vorbeigehen. Nicht, weil ich das aktuelle Update mit seinen Bannern nicht gut finde – ganz im Gegenteil. Sondern einfach, weil ich mich schon so sehr auf die Figuren der nächsten Version freue, sodass sie für mich gar nicht schnell genug ins Spiel kommen können.

Ich möchte Baizhu haben – Jetzt!

Mit der nächsten Version kommen wohl zwei absolute Fan-Lieblinge als spielbare Charaktere in Genshin Impact: Die Rede ist von Baizhu und Kaveh. 

Vor allem auf den grünhaarigen Apotheker aus Liuye freue ich mich persönlich enorm. Das geht so weit, dass ich für Baizhu aufgrund von Leaks bereits einen eigenen Sparplan erstellt habe.

Mehr zum Thema
Warum ich gerade der größte Nerd unter der Sonne in Genshin Impact bin
von Marie Friske

Der mysteriöse Mann mit der sprechenden Schlange hatte mich vom ersten Moment an gecatcht und befindet sich seitdem ganz weit oben auf der Muss-ich-haben-um-jeden-Preis-Liste.

Bei Baizhu allein bleibt es aber nicht. Als großartiges Extra kommt auch Kaveh bald mit schickem Koffer daher. Er ist ein Architekt in Sumeru und obendrein der Mitbewohner von Alhaitham. Dabei kriegen sich die beiden immer wieder wie ein altes Ehepaar in die Haare – ich lieb´s.

Dass ich Dehya in Zukunft vielleicht doch noch in meinem Team begrüßen kann, ist aber gar nicht so unwahrscheinlich. Denn es ist bereits sicher: Nach der aktuellen Version wird sie dem Standardbanner hinzugefügt. 

Bis dahin heißt es aber geduldig sein und die Tage zählen, bis Baizhu endlich seinen großen Auftritt in Genshin Impact bekommt.

Hier findet ihr eine Liste mit allen Genshin Impact Guides auf MeinMMO: Alle Tipps und Bilds in der Übersicht

Wie spielt sich ein Shooter, in dem man alles zerstören kann? Fantastisch! Ihr könnt bald selbst auf Steam testen

The Finals (Steam) öffnet sich bald erstmals mit einer Closed Beta für die Öffentlichkeit. MeinMMO-Redakteur Maik Schneider durfte den Beta-Build bereits testen, zeigt euch Matches, seinen ersten Eindruck und warum weniger manchmal mehr ist.

Was für ein starkes Anspiel-Event von The Finals war das bitte? Von mir gibt es ein klares „wow“!

Es begann noch ganz normal: Die Entwickler erklärten in der Präsentation, dass ihr neuer Shooter „das FPS-Genre verändern könnte“. Das habe ich schon öfter gehört. Doch noch nie wollte ich so sehr, dass die Leute recht haben.

The Finals ist ein neuer Ego-Shooter, kommt Free2Play auf Steam und startet am 07. März eine Closed Beta, an der erstmals auch normale User auf Steam teilnehmen dürfen.

Hinter dem Projekt steht Embark Studios, eine Software-Schmiede mit einigen ehemaligen DICE-Entwicklern, die vorher unter anderem an Battlefield gearbeitet haben.

Sie vermengen die Zerstörungsgewalt aus Battlefield mit dem flüssigen Movement sowie die Helden-Aspekte von Apex Legends und erschaffen damit einen neuen Shooter, der ab der ersten Minute für Gänsehaut und Spannung sorgt.

Ich erkläre euch, was The Finals ausmacht und teile meine ersten Eindrücke. Möchtet ihr direkt ein Match sehen, dann startet unser Video:

Video starten
The Finals: Beta-Gameplay – 2 komplette Matches

Mit in meinem Team war Kollege Philipp Elsner von der GameStar (hier zum Anspielbericht der GS).

Arena-Maps, Klassen-Gameplay, Zerstörung – Alles in 8 Minuten

Wie laufen die Matches ab? The Finals wird in 3er-Teams gespielt. Man muss Cash-Kanister freischalten und zu Cashout-Boxen bringen. Die Boxen muss man verteidigen, bis der Cash auf dem eigenen Konto liegt. Kanister und Boxen können jedoch jederzeit von feindlichen Teams übernommen werden.

Eine Runde im Quickplay dauert dabei nur 8 Minuten und 4 Teams nehmen an einem Match teil. Ranked-Matches laufen im Turnier-Format – insgesamt treten dabei 16 Teams an und die Matches werden nahtlos nacheinander gespielt. Hat man nicht genügend Punkte, fliegt man raus. Nur die besten kommen ins Finale.

Damit man sich als Team ergänzt, kommt Klassen-Gameplay dazu. Die Klassen definieren sich durch eine eigene Auswahl an Waffen und Gadgets – manch Ausrüstungsstück ist für mehrere Klassen verfügbar. Die besonderen Spezialisierungen sind auf die Klasse beschränkt.

  • Leicht
    • Eher schnelle Waffen und mobile Gadgets wie einen Enterhaken oder Ausweich-Dash
  • Mittel
    • Mittelschwere Waffen wie Sturmgewehre und Support-Gadgets – Auto-Turm / Heilungs-Strahl
  • Schwer
    • Das große Gerät: MG, Hammer, Flammenwerfer – dazu einen Rempel-Angriff, der Wände zerstört

Jede Klasse hat 3 Spezialisierungen und eigene Gadgets, die nur diese Klasse verwenden kann. Absprachen bei der Zusammenstellung sind deswegen von Vorteil.

The Finals möchte sich über kosmetische Items finanzieren und bietet einen Battle Pass sowie einen Ingame-Shop. Anzeichen für ein Pay2Win-System konnten wir während des Anspiel-Events nicht entdecken.

Vernichte alles andere!

Was ist das Besondere an The Finals? Im Grunde ist das Spielprinzip ganz einfach und jedem von uns bekannt. Genau das macht The Finals allerdings so interessant, weil es sich jedem von uns direkt erschließt:

  • Hol den Cash, verteidige den Cash, vernichte alles andere!

Die Betonung liegt dabei uneingeschränkt auf „vernichte alles andere“. Mit einem gut platzierten Explosive kann man ganze Häuser zum Einsturz bringen. Die Überreste der Explosionen bleiben im Match vorhanden und sind für jeden Spieler gleich. Das erlaubt ganz neue Taktiken und fühlt sich ab Minute 1 gut und dynamisch an.

Möchte ein feindliches Team auf Etage 3 seine Cashout-Box voll bekommen, sorgen ein paar Explosionen dafür, dass ich es auf Etage 1 übernehmen kann. Die Box purzelt durch die neuen, sinnvoll platzierten Löcher im Boden und landet direkt vor mir.

The Finals versucht dabei nicht, nebenbei noch das komplette Shooter-Genre umzukrempeln. Das Feature mit der Map-Zerstörung wurde sinnig mit schnellem Movement, einem Capture-the-Flag-Modus und dem Klassen-Gameplay verbunden. Es gibt keinen komplizierten Extra-Kniff.

Für noch mehr Abwechslung starten in jedem Match jedoch noch kleinere Gameplay-Events. Für ein paar Minuten ist dann etwa die Schwerkraft verringert oder der Schaden erhöht.

Persönliches Fazit: Ich hab Bock

Schon der erste Trailer von The Finals sorgte damals bei uns in der Redaktion für Aufmerksamkeit. Wir haben uns dann für eine sehr blumige Headline entschieden: Neuer Shooter auf Steam zeigt bombastischen Trailer – Wer da keinen Puls kriegt, ist tot.

Ich dachte noch, „wenn das Game nur halb so heftig ist wie der Trailer, dann haben wir hier was“. Und tatsächlich schafft es The Finals mit seinem Spielgefühl, ein hektisches Erlebnis zu schaffen, das einzigartige Taktiken erlaubt und eine Menge Spaß bringt.

Mein Highlight war dabei der Rempel-Angriff der schweren Klasse. Per Knopfdruck sind alle Türen vergessen, der richtige Weg ist geradeaus. Und schon steht man auf der anderen Seite des Hauses. Ein mächtiger Angriff, ein tolles Gefühl, ein kleiner Hype, der aufsteigt.

Mir gefällt zudem richtig gut, dass The Finals nicht zu viel auf einmal möchte. Man merkt, dass Entwickler-Veteranen dahinterstehen, die keinen Indie-Hit bauen wollten, der mit seinen irren Ideen punktet. Die Leute wollten einen Shooter bauen, der endlich die Zerstörung der Map in den Vordergrund stellt.

Und wenn ihr mich fragt, ist ihnen das wirklich hervorragend gelungen. Weniger ist hier manchmal mehr.

Möchtet ihr selbst testen, dann meldet euch jetzt auf Steam zur Closed Beta an (via Steam). Eine Garantie auf die Teilnahme gibt es aber nicht. Die Beta läuft vom 07. bis 21. März.

Lasst mir auch eure Meinung zu The Finals da. Wie gefällt euch das Gameplay, habt ihr noch Fragen zum Titel? Schreibt in die Kommentare.

Möchtet ihr lieber noch ein weiteres, neues Spiel kennenlernen, dann schaut hier vorbei: Coreborn will das WoW der Survival-MMOs werden – Wir haben es gespielt

Ab diesem Monat könnt ihr 74 % der Pokémon-Spiele nicht mehr digital kaufen

Wer Spiele wie Pokémon X und Y noch auf seinem Nintendo 3DS digital kaufen möchte, sollte das bald tun, denn in wenigen Wochen ist es nicht mehr möglich.

Warum könnt ihr die Spiele nicht mehr kaufen? Am 27. März 2023 schaltet Nintendo den eShop auf dem 3DS und der Wii U ab.

Der eShop ist die Anlaufstelle, um Spiele digital auf Nintendo-Konsolen zu erwerben, ähnlich dem PS-Store auf PlayStation-Konsolen.

Mit der Abschaltung des eShops auf 3DS und Wii U wird es nicht mehr möglich sein, Käufe auf den betroffenen Plattformen zu tätigen. Das bedeutet auch, dass Spiele, die beispielsweise nur auf dem 3DS spielbar sind, fortan nicht mehr digital erhältlich sein werden.

74 % aller Pokémon-Spiele nicht mehr digital erhältlich

Welche Pokémon-Spiele können dann nicht mehr gekauft werden? Die Abschaltung des eShops auf 3DS und Wii U trifft einige Spiele der Pokémon-Serie. Dazu zählen einige Titel der Hauptreihe sowie einige Spin-Off-Ableger:

  • Pokémon X und Y
  • Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir
  • Pokémon Sonne und Mond
  • Pokémon Ultrasonne und Ultramond
  • Meisterdetektiv Pikachu
  • Pokémon Rumble World
  • Pokémon Super Mystery Dungeon
  • Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit
  • Super Pokémon Rumble
  • Pokémon Rumble U

Ebenso werden die „Gen 1“- und „Gen 2“-Klassiker Rot, Blau, Gelb, Gold, Silber und Kristall entfernt sowie die „Nintendo DS“-Spiele Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Himmel und Pokémon Ranger.

Der 3DS-Trailer zu Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir ist auf YouTube der meistgesehene Trailer eines Pokémon-Spiels und kommt auf 76 Millionen Aufrufe:

Video starten
Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir animierter Trailer

Die Spiele Rubin, Saphir, Smaragd, Feuerrot, Blattgrün, Diamant, Perl, Platin, Schwarz, Weiß, Schwarz 2, Weiß 2, die allesamt als Teil der Hauptreihe erschienen, sind bereits jetzt nicht mehr digital käuflich.

Wie der Twitter-Nutzer Phil Salvador herausstellt, sind nach der Abschaltung des eShops auf 3DS und Wii U insgesamt 74 % aller Pokémon-Spiele nicht mehr erhältlich.

https://twitter.com/itstheshadsy/status/1630276650536693760

Pokémon GO und Switch-Spiele bleiben erhalten

Welche Spiele können Pokémon-Fans dann noch kaufen? Pokémon-Fans, die ihre Spiele digital kaufen wollen, haben demnach ab dem 27. März nur noch eine sehr begrenzte Auswahl an Titeln zur Verfügung.

Knapp 25 % aller Pokémon-Spiele sind dann noch digital erhältlich. Dazu zählen vor allem die jüngsten Titel auf der Nintendo Switch:

  • Pokémon Let’s Go, Pikachu und Pokémon Let’s Go, Evoli
  • Pokémon Schwert und Schild
  • Pokémon Leuchtender Diamant und Strahlende Perle
  • Pokémon Legenden: Arceus
  • Pokémon Karmesin und Purpur
  • Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX
  • Pokémon Tekken DX
  • New Pokémon Snap
  • Pokémon Unite

Auch der Mobile-Hit Pokémon GO ist weiterhin verfügbar und bringt regelmäßig Events und Update. Im März gibt es wieder 4 Termine, die Spieler nicht verpassen sollten.

Pokémon GO: 4 Pflicht-Termine im März 2023, die ihr nicht verpassen dürft

Quelle(n):
  1. 3D Juegos

Amazon Games sichert sich Tomb Raider und 2 große MMORPGs – Spricht über die Zukunft

Nach New World und Lost Ark schnappt sich Amazon mit Tomb Raider die nächste große IP. Auch zwei weitere MMORPGs stehen in den Startlöchern beim Konzern. Die Marketing-Chefin der Amazon Game Studios hat nun in einem Interview verraten, wie es danach weitergeht.

Woher stammen die Infos? Die Website Venturebeat hatte ein Interview mit Sarah Anderson, die ist Marketing-Chefin von Amazon Games und hat sich dort über die Zukunft der Spielesparte ausgesprochen. Anderson besetzt die Stelle nun seit immerhin 3,5 Jahren, ist aber insgesamt nach eigenen Aussagen rund 30 Jahre in der Branche tätig.

In dem Interview geht es ganz allgemein um Amazon Games, deren bisherige Erfolge und die Zukunft des Studios. Dabei wird viel Wert auf die wirtschaftlichen Aspekte gelegt. Einige spannende Informationen über neue Spiele und wie es mit laufenden Games weitergeht, gab es aber auch.

Was passiert mit den laufenden Titeln? Auf Lost Ark geht Sarah Anderson in dem Interview kaum ein. Sie redet lediglich über den erfolgreichen Start des MMORPGs und verspricht, dass man weiter daran arbeiten wird. Hier geht sie vor allem auf die Lokalisierungsarbeit ein, die man für Lost Ark priorisiert.

Man sehe Lost Ark bei Amazon als Investition in eine Langzeit-Marke. Ähnliches sagt sie über das laufende New World, wird hier aber konkreter. Anderson freut sich, dass man trotz des holprigen Starts, mit viel Updates und Support, New World erneut in die Top 10 auf Steam katapultieren konnte.

Sie verspricht den Spielern weiterhin mit Leidenschaft an New World zu arbeiten und auch weiter in das Spiel zu investieren. Auch hier spricht Anderson von einem Langzeit-Franchise für Amazon und versichert: „Wir haben große Pläne für das Spiel.“

Video starten
5 Tipps, wenn ihr 2023 mit New World anfangen wollt

Transmedia im Fokus von Amazon Games – Kommt etwa ein Film zu New World?

Was ist Transmedia?Anderson erklärt den Begriff vor allem mit den Möglichkeiten, die Amazon als Konzern zur Verfügung hat. Als Beispiel nennt sie die Pläne, die Amazon mit Crystal Dynamics und deren Marke “Tomb Raider” hat. Dort steigt Amazon als Publisher mit ein und möchte nicht nur neue Spiele, sondern auch eine Serie zur Videospielheldin mitbringen.

Diese Form der Vermarktung, also zum Beispiel als Spiel und gleichzeitig als Film oder Serie mit Prime Video, nennt Anderson hier Transmedia.

Kommt ein New World-Film? Dazu gibt es, natürlich, keine genaue Aussage. Aber nach den Statements von Anderson wäre das tatsächlich denkbar. Sie sagt wörtlich: „Man kann tolle Dinge mit der Kraft von Amazon umsetzen. Wir haben Prime Video und alle diese Dinge, die wir damit machen können. Dazu kommen die Tech-Services von AWS [Amazon Web Services] und Twitch als auch Prime Gaming. Es gibt viele Mittel, mit denen man hier arbeiten kann, um Spieler zu verbinden und Communitys um die Games herum zu bauen.“

Blue Protocol, Throne and Liberty, Tomb Raider – und noch 5 Games

Wie geht es in Zukunft weiter? In nächster Zukunft stehen mit Blue Protocol und Throne and Liberty zwei große MMORPGs an, die Amazon als Publisher im Westen vertritt. Auch hier kümmert sich AGS um die Lokalisierung und nicht um die Programmierung des Spiels selbst.

Einen ähnlichen Deal gibt es bei Tomb Raider von Crystal Dynamics. Außerdem hat Amazon eine Partnerschaft mit Disruptive Studios und Glowmade abgeschlossen, die ebenfalls jeweils an einem Spiel arbeiten, das Amazon publishen wird. Infos dazu gibt es aber noch nicht.

Doch auch selbst bleibt Amazon aktiv. So verrät Anderson, dass das Studio in Montreal und in San Diego ebenfalls an jeweils einem unangekündigten Projekt arbeiten. Ebenfalls basteln die AGS-Stellen in Irvine und Orange County an einem neuen Projekt.

Langfristig gesehen können wir uns also auf mindestens 8 neue Spiele freuen, die unter Amazon entweder entstehen oder in den Westen starten.

Wie geht es mit Amazon selbst weiter? Die Marketing-Chefin verrät außerdem, dass Amazon Games dazu weiter wachsen möchte. Man wolle das aktuelle Momentum nutzen, um weitere Talente mit an Bord zu holen und das Studio noch weiter zu optimieren.

Allerdings möchte man in Sachen Geschwindigkeit einen Gang runterschalten: „Wir werden weiter wachsen. Nicht in der Geschwindigkeit, in der wir bisher gewachsen sind, aber wir haben immer noch Projekte, auf die wir uns vorbereiten. Und wir tun das beste, um unsere Teams um diese Projekte herum zu organisieren.“

Was haltet ihr von den Plänen von Amazon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Action-RPG auf Steam hat 85 % positive Reviews, startet Multiplayer-Tests – „Mehr zu tun als in Diablo, nicht so kompliziert wie PoE“

MMORPG versucht, Spieler für Reviews zu bestechen – Steam nimmt es aus der Liste

Das Mobile-MMORPG Bless Global erhielt am 01. März 2023 eine PC-Version und erschien auf Steam. Doch bereits wenige Tage später wird es nicht mehr gelistet. Was ist da los?

Bless Global ist eines von vielen MMORPGs der Bless-Reihe. Es kommen immer wieder neue Spiele, die dann kläglich scheitern. Die Community reagierte daher belustigt auf den Release.

Diesmal hat sich das Spiel bei einem seiner Neustarts direkt einen großen Fehltritt geleistet.

Entwickler wollen Spieler bestechen, Steam reagiert

Um positive Reviews auf Steam zu erhalten, versuchten die Entwickler, Spieler zu bestechen. Sie verfassten eine Nachricht im Discord und kündigten ein Gewinnspiel an: Wer das MMORPG auf Steam positiv bewertet und einen Screenshot postet, kommt in den Lostopf.

Zu gewinnen gab es unter anderem BLEC, was für Bless Global Credit steht – die Kryptowährung des Spiels, die gegen Echtgeld umgetauscht werden kann. Auch NFTs und Ingame-Items als Gewinn sollten dazu dienen, Spieler zu positiven Bewertungen zu animieren.

In einem Tweet teilte jemand öffentlich einen Screenshot der Discord-Nachricht:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

So reagierte Steam: Spieler für Reviews zu belohnen, ist auf Steam verboten. Deshalb nahm Steam Bless Global aus der Liste, als der Fall bekannt wurde. Bei Steam selbst taucht das MMORPG nun nicht mehr auf, wenn man danach sucht, und ist in keiner Auflistung zu finden.

Doch ganz von Steam verschwunden ist das Spiel nicht. Wer danach googelt oder über den Direktlink verfügt, gelangt weiterhin auf die Steam-Seite und kann Bless Global darüber starten. Die Reviews wurden allerdings alle gelöscht.

Hier seht ihr den Trailer von Bless Global:

Video starten
Bless Global – The Start!

Play2Earn nur in der mobilen Version

Wer das MMORPG auf dem Handy spielt, kann damit Kryptowährungen und somit Echtgeld verdienen. Auf Steam ist das jedoch nicht erlaubt. Verboten sind “Anwendungen, die auf der Blockchain-Technologie aufbauen, die einen Umtausch von Kryptowährungen oder NFTs ausstellen oder gestatten”, wie in den Richtlinien für Entwickler steht.

Bless Global umgeht diese Richtlinie, indem das Spiel zwar für Kryptowährungen wirbt, diese aber nicht direkt in der Steam-Version anbietet. Wer mit der Währung spielen möchte, wird zur mobilen Version weitergeleitet. Dort gibt es dann Play2Earn-Mechaniken (via MMORPG).

Was sagt ihr zu dem Bestechungsversuch von Bless Global? Habt ihr eines der Bless-MMORPGs mal gespielt oder seid aktiv dabei? Findet ihr es richtig, dass das Spiel trotzdem auf Steam bleibt? Was haltet ihr von Kryptowährungen in MMORPGs generell? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Ein neues MMORPG ganz ohne Kryptowährung soll 2024 erscheinen:

Neues MMORPG auf Steam ist seit 6 Jahren in Entwicklung – Verrät endlich Details zum Gameplay

Quelle(n):
  1. MMOFallout

Pokémon GO: Spieler sprechen vom besten Deal seit 2018 – Lohnt sich die Super-Raid-Box?

In Pokémon GO gibt es gerade eine Box im Shop, die eine Menge Raid-Pässe bietet. Für wen lohnt die sich?

Was ist das für eine Box? Aktuell findet sich in Pokémon GO eine neue „Super-Raid-Box“. Diese Variante der Box kostet 999 Münzen und bringt:

  • 15 Premium-Kampf-Pässe
  • 1 Lockmodul
  • 3 Silberne Sananabeeren

Rechnet man das mit den „normalen“ Shop-Preisen gegen, sieht das so aus:

  • 1 Premium-Kampf-Pass kostet normalerweise 100 Münzen. Da käme man also auf 1500 Münzen.
  • 1 Lockmodul kostet ebenfalls 100 Münzen.
  • Silberne Sananabeeren bekommt man im Shop normalerweise nicht, sondern eigentlich als Belohnung.

Man spart also 600 Münzen – und im Pokémon-GO-Subreddit TheSilphRoad ordnete ein User das Angebot einmal in den Gesamtverlauf der letzten Jahre ein.

Für wen lohnt sich das Angebot?

User Montressian verwies im Pokémon-GO-Subreddit darauf, dass die Box wohl das beste Angebot seit 2018 sei, wenn man auf Raid-Pässe und deren Münzpreis schaut. So würde jeder Raid-Pass der Super-Raid-Box im Schnitt 67 Münzen kosten.

Wichtig: Der User betrachtet dabei ausschließlich Boxen, die kein Kauf-Limit haben, also mehrfach gekauft werden können. In der Kategorie hätten bisher nur zwei weitere Boxen bessere Preise erzielt, und beide gab es im April 2018 (via reddit).

Pokemon GO Super Raid Box
So sieht die Box im Shop aus

Darüber hinaus bekommt man neben den Pässen auch noch das Lockmodul und die drei silbernen Sananabeeren als Dreingabe.

Für wen lohnt sich das Angebot? Grundsätzlich bekommt man jeden Tag einen Premium-Kampf-Pass im Spiel durch das Drehen von Arenen oder PokéStops. Man ist also nicht zwingend darauf angewiesen, Pässe aus dem Shop zu kaufen.

Allerdings dürfte das Angebot für Spieler, die grundsätzlich mehrere Male pro Tag oder Woche raiden, interessant sein. Zu Bedenken ist in der Hinsicht auch, dass im März und April zwei Termine mit Top-Raids mit Regieleki und Regidrago anstehen, die nur mit Raid-Pässen vor Ort abgeschlossen werden können.

Mit 999 Münzen ist die Box zwar auch nicht gerade billig, aber sie ist zumindest erreichbar: 1.000 Münzen kann man innerhalb von 20 Tagen bekommen, an denen man jeden Tag 50 Münzen für das Verteidigen von Arenen bekommt, ohne weiteres Geld auszugeben.

Das sagen Trainer: Auch wenn das Angebot an sich positiv aufgenommen wird, haben Trainer einige Kritik, was das Thema Raid-Pässe angeht. Sie merken an, dass es mittlerweile ein beliebteres Raid-Item gebe – nämlich den Fern-Raid-Pass.

Hier vermissen Trainer immer noch den wöchentlichen Fern-Raid-Pass, den es früher einmal gab (via reddit), oder merken hinsichtlich der Box an: „Leider haben sich die Dinge seit dem letzten Mal, als wir ein solches Angebot bekamen, verändert, und die große Mehrheit bevorzugt das Remote-Raiding bei weitem“, merkt ein User an (via reddit): „Ich bin froh, es für mich zu bekommen, aber es ist nicht so eine große Sache wie früher.“

Zudem hätten frühere Boxen zwar möglicherweise einen besseren Münze-pro-Raid-Pass-Preis gebracht, hätten aber merklich mehr Premium-Items wie Glücks-Eier oder Lockmodule mitgebracht.

Ob sich die Box für einen selbst lohnt, sollte man also nach dem eigenen Spielverhalten entscheiden – und ob es einem die Mühe für die Münzen wert ist.

Lob und Kritik gab es auch abseits des Shops in Pokémon GO: Am Wochenende lief das Fangkunst-Event mit Nockchan, Rabauz, Kicklee und Kapoera. Das brachte EP-Boni für starke Würfe – aber auch ein ziemlich wehrhaftes Pokémon.

WoW verärgert gerade seine Spieler – Bringt coole Outfits, vermasselt sie durch skurrile Bugs

Über den Handelsposten kommen jeden Monat neue kosmetische Items zu World of Warcraft. Die neusten vom März 2023 treffen jedoch auf ziemlichen Unmut, obwohl das Design äußerst gut ankommt. Das Problem: Sie werden bei vielen Charakteren falsch dargestellt.

Was sind das für Outfits?

  • Der Handelsposten ist ein neues Feature, bei dem ihr euch jeden Monat „Devisen“ verdienen und so kosmetische Inhalte wie Transmogs und Reittiere erspielen könnt.
  • Bei den Belohnungen im März sind unter anderem ein schicker Piratenhut und ein gesamtes Set im Stil eines Narren vom Dunkelmondjahrmarkt dabei.
  • Genau diese Transmog-Items sorgen aber gerade dafür, dass sich Spieler zu Hunderten beschweren.

Wollt ihr euch die Outfits selbst erspielen? Das sind die leichtesten Aufgaben, um Devisen zu verdienen.

Das sind die Fehler: Bereits seit kurz nach Veröffentlichung der neuen Belohnungen gibt es auf reddit immer wieder Threads, die Probleme mit den Glocken des Dunkelmondharlekins berichten.

Offenbar entfernt das Transmog-Set schlicht bestimmte Teile vom eigenen Model, wenn ihr die Gegenstände tragt. Auf vielen Bildern ist zu sehen, dass der Kopf des Charakters fehlt. Es handelt sich um sogenannte „Clipping“-Fehler.

Ein Thema, das noch mehr Fahrt aufgenommen hat, ist jedoch der Zweispitz des Schreckensadmirals. Ein Nutzer zeigt ein Bild des eigentlich schicken Piratenhuts bei seiner Gnomin, bei dem gut sichtbar die pinken Haare durch den Stoff schauen und der Hut selbst in der Stirn steckt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Bestimmte Völker leiden unter Transmogs

Die Fehler haben eine Diskussion losgetreten. Allein der Post mit dem Hut hat innerhalb eines Tages über 5.000 Upvotes und 356 Kommentare angesammelt. Die meisten davon zeigen sich schlicht genervt oder zynisch.

Anmerkungen, dass man einer kleinen Indie-Company so etwas nicht vorhalten könne, sind etwa häufig zu lesen. Besonders groß ist der Ärger, weil viele Fans von einem Studio wie Blizzard bessere Qualitätskontrolle erwarten.

Einige Nutzer merken allerdings an, dass solche Probleme schon seit Jahren bestehen. Besonders Gnome scheinen von entsprechenden Fehlern betroffen zu sein und es heißt: „Bestätigt: nicht einmal das Kunst-Team von Blizzard spielt Gnome.“

Bugs müssen nicht immer nervig sein. Die 5 lustigsten Bugs aus WoW seht ihr hier:

Video starten
Seht im Video die 5 Bugs, die in WoW Geschichte schrieben

Andere berichten, dass nicht nur Gnome von diesen Problemen betroffen sind. Untote hätten ebenfalls seit Ewigkeiten damit zu kämpfen, dass ihre Knochen durch bestimmte Kleidungsteile durchschauen.

In weiteren Threads sind Spieler etwas konstruktiver und diskutieren, wie sich solche Fehler beheben ließen. Sie schlagen etwa vor, ein „Unsichtbarkeitsfeld“ rund um Hüte aufzustellen, der Haare schlicht verdeckt.

Einen Fix seitens Blizzard gibt es bislang noch nicht.

Bald erscheint übrigens der nächste Patch für WoW: Dragonflight und bringt einige neue Inhalte:

WoW Patch 10.0.7: Neues Gebiet, Release, Beute – Das steckt im neuen Update