Neues Strategiespiel auf Steam lässt euch eine Kolonie auf dem Mars bauen – Ist 87 % positiv

Terraformers ist ein neues Koloniebau- und Ressourcen-Management-Spiel auf Steam. Es wird mit 87 % sehr positiv bewertet. Aktuell bekommt ihr es 20 % günstiger.

Terraformers schickt euch auf den Mars, mit der Mission: Erbaut eine Kolonie auf dem roten Planeten. Achtet auf die Wünsche der Bewohner, strukturiert den Planeten um und entdeckt, was der Mars zu bieten hat.

Das Strategiespiel verließ am 9. März 2023 den Early Access und hatte seinen vollen Release auf Steam.

Hier seht ihr einen Trailer zu Terraformers:

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Terraformers – Official Trailer

Macht den roten Planeten bewohnbar

Wie sieht das Gameplay in Terraformers aus? Managt eure Kolonie, erfüllt die Erwartungen der Einwohner und gründet neue Städte, um eure Siedlungen immer weiter auszubauen.

Daneben schickt ihr eure Leute aus, um den Mars zu erkunden und euch Ressourcen zu sichern. Baut Metalle ab und verwendet sie für den Ausbau der Infrastruktur, wie ein Transportsystem, das euch den Austausch zwischen den verschiedenen Siedlungen ermöglicht.

Das Bausystem funktioniert über Gebäudekarten, deren Ressourcenanforderungen ihr erfüllen müsst, um das gewünschte Objekt “auszuspielen” und damit platzieren zu können. Rundenweise können die Gebäude wieder neue Ressourcen hervorbringen. Jedoch müsst ihr schnell agieren, werden eure Einwohner unzufrieden, kann das schnell zum Ende des Spiels führen.

Daneben darf das Terraforming nicht fehlen. Lasst einen Vulkan ausbrechen oder Eisasteroiden auf dem Planeten einschlagen, um eure Umgebung zu verändern. Dabei kümmert ihr euch auch um die Ansiedlung verschiedener Lebensformen: von Bakterien bis Bären. Jedoch müsst ihr auch hier auf deren Bedürfnisse eingehen, könnt aber auch den ein oder anderen Vorteil aus den Bewohnern ziehen.

Wie bewerten Spieler Terraformers? Die Anzahl der Reviews ist bisher noch überschaubar: Insgesamt 934 Spielerwertungen hat Terraformers auf Steam. Jedoch fallen davon 87 % positiv aus, womit das Spiel sehr gut auf der Plattform abschneidet – darunter befinden sich auch die Early Acess-Reviews.

Viele User loben das Gameplay des Strategiespiels, meinen es sei entspannt zu spielen, aber doch herausfordernd. Daneben gefällt einigen auch das Ambiente an sich hervorragend, sie mögen das Design des Spiels.

Einige kritisieren aber auch das Gameplay, meinen es sei langweilig und repetitiv.

Wie viel kostet Terraformers? Aktuell befindet sich das Strategiespiel im Sonderangebot. Statt 19,99 € zahlt ihr aktuell 20 % weniger und damit einen Preis von 15,99 €. Das Sonderangebot endet am 16. März 2023. (Stand: 12. März 2023).

Wenn ihr auf der Suche nach Gratis-Spielen auf Steam seid, schaut in unserer Liste vorbei: Die 15 besten kostenlosen MMOs und MMORPGs auf Steam

ESO: 5 Dinge, die ihr vor dem Start des DLCs Scribes of Fate (Update 37) wissen müsst

Das MMORPG The Elder Scrolls Online erhält am 13. März 2023 das Update 37 mit dem DLC Scribes of Fate. Damit wird der Erzählstrang “Schatten über Morrowind” begonnen. Alle Infos zum neuen Update gibt es hier auf MeinMMO.

Wann erscheint Scribes of Fate (Update 37)? Ihr könnt das neue DLC ab dem 13. März auf PC/Mac und Stadia sowie ab dem 28. März auf Xbox und PlayStation spielen.

Ab welcher Uhrzeit kann man Scribes of Fate (Update 37) spielen? Die Uhrzeit ist noch nicht bekannt, allerdings könnt ihr hier den Server-Status jederzeit abrufen (via ESO Server Status).

Braucht man ESO+ für den DLC Scribes of Fate? Ja. Um die neuen DLC-Dungeons laufen zu können, benötigt ihr ESO+. Alternativ ist es aber auch möglich, sich den DLC für Kronen im Shop zu kaufen. Wir empfehlen euch aber die ESO+ Variante, da diese noch weitere Vorteile für euch hat. Allerdings sind die Neuerungen des Grundspiels, also Update 37, für alle Spieler kostenlos.

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Zwei neue Dungeons in Scribes of Fate

Was sind die größten Neuerungen durch Scribes of Fate? Mit dem neuen Update erscheinen zwei neue Verliese, die schon einmal einen Einblick in die Handlung des kommenden Kapitel Necrom geben und die Erzählung “Schatten über Morrowind” starten.

Der neue Dungeon “Bal Sunnar”

Dieses Verlies könnt ihr im Osten von Steinfälle finden.

Welche Sets gibt es hier?

  • Bindung des Ritenmeisters (leicht)
  • Nixhundheulen (mittel)
  • Tevlanni-Vollstrecker (schwer)
  • Roksa die Verkrümmte (Monsterset)

Der neue Dungeon “Halle der Schriftmeister”

Dieses Verlies findet ihr im Süden von Rift.

Welche Sets gibt es hier?

  • Lodern des Runenschnitzers (leicht)
  • Apocryphe Inspiration (mittel)
  • Abgründiges Wappnen (schwer)
  • Ozezan das Inferno (Monsterset)

Vorlesefunktion für weitere Barrierefreiheit

Mit dem nächsten Update könnt ihr euch einen Großteil des Menüs vorlesen lassen. Dabei könnt ihr außerdem wählen, ob ihr eine männliche oder weibliche Stimme haben wollt. Und sowohl Tempo als auch Lautstärke könnt ihr verändern.

Dabei macht ESO einen weiteren Schritt zur Barrierefreiheit. Aber auch so, ist es hin und wieder ganz schön, sich so manche Dinge einfach mal vorlesen zu lassen, anstatt sich selbst durch das Menü zu wurschteln.

Schulterschutz verbergen

Bislang kanntet ihr nur die Funktion “Freie Sicht”, mit welcher ihr eure Kopfbedeckung verbergen könnt. Ihr findet sie in eurer Sammlung unter dem Punkt Aussehen → Kopfbedeckungen. Um auch eure Schulter zu verbergen, müsst ihr allerdings an einem Monturtisch stehen.

Ansonsten ist die Funktion genau, wie das euch bekannte Verbergen der Kopfbedeckung.

ÉSO - Schulterschutz verbergen
Am Monturtisch könnt ihr die neue Funktion anwenden.

Verbesserung fürs Housing

Für das Housing gibt es gleich mehrere kleine Anpassungen, damit ihr es ein bisschen bequemer habt:

  • weitere Filter für die Suche – Ihr könnt nun sehen, ob sich die Einrichtungsitems in eurer Bank, im Inventar, einer Lagertruhe oder eurer Sammlung befinden. Außerdem könnt ihr die Items auch danach filtern, ob sie gebunden oder ungebunden sind.
  • Zurücksetzen der Übungspuppen – Ihr könnt eure Übungspuppen bald zurücksetzen, obwohl ihr euch im Kampf befindet.
  • Ein besserer Überblick darüber, wer euer Heim besucht. Hier wird es bald Echtzeitbenachrichtigungen geben, die euch darüber informieren, ob ein Spieler eurer Haus betreten oder verlassen hat. Außerdem könnt ihr Spieler rauswerfen, wenn sie sich daneben benehmen.
  • Detailliertere bAnsicht beim Haus-Kauf – Ihr könnt nun genau sehen, welche Einrichtungsgegenstände bei dem Kauf eines möblierten Heimes dabei sind.

Die neue Prologquest zu “Necrom”

Die Prologquest zum neuen Kapitel wird für alle Spieler kostenlos im Kronenshop verfügbar sein. Ihr findet diese Quest mit dem Namen “Auge des Schicksals” ganz bequem im Schaukasten oder unter dem Reiter “Quests” im Kronenshop.

ESO - Prologquest Necrom

Kennt ihr schon den ESO Event Ticker? Falls nein, solltet ihr hier unbedingt mal vorbeischauen. Dort erfahrt ihr alles über die zahlreichen Ingame-Events in ESO, dazu verlinken wir euch dort unsere Guides zu den Events. Wenn das für euch interessant klingt, dann schaut einfach hier vorbei:

ESO Event-Ticker – So holt ihr bis Ende 2023 eure Belohnungen

Seit 7 Jahren moderiert er eins der größten MMORPG-Foren der Welt – “Community wehrt sich gegen Veränderung”

Er sammelte jahrelang Erfahrung als Moderator des MMORPG-Subreddits – Nun teilt Protobear seine Eindrücke mit uns in einem Interview.

Protobear oder auch U/Proto_bear ist bereits seit 7 Jahren einer der Moderatoren des MMORPG-Subreddits. Unter den derzeitigen Moderatoren ist er am längsten dabei, abgesehen vom AutoModerator von reddit selbst.

Wer viel im MMORPG-Subreddit unterwegs ist, wird seinen Namen sicherlich schon mal gelesen haben. Proto_bear, daneben der Titel “God of Salt”. Was der genau bedeutet, könnt ihr im Interview nachlesen.

Wir sprechen mit dem Moderator über Veränderungen und Probleme in MMORPGs. Warum steht beispielsweise direkt an zweiter Stelle der Regeln: “Sei nicht toxisch”? Außerdem haben wir gefragt, was er selbst so spielt und worauf sich die Community am meisten freut.

“Die MMORPG-Community wehrt sich stets gegen Veränderungen”

Anny von MeinMMO: Du bist nun seit 7 Jahren Moderator des MMORPG-Subreddit. Wie bist du zum “God of Salt” geworden und was bedeutet der Titel?

Protobear: Ich wurde zum Admin beziehungsweise “God of Salt”, als ein neuer Admin gesucht wurde, weil der vorherige gegangen war. Schon früher hatte ich Initiative gezeigt und es geschafft, eine engagierte Community im Discord aufzubauen.

Der Titel bezieht sich auf den Subreddit, der oft als “Salzmine” bezeichnet wird, da die Leute manchmal sehr “salzig” über ihre Lieblingsspiele werden können [Anm. d. Red.: “Salty” bedeutet umgangssprachlich so etwas wie “wütend” oder “sauer”]. Der Name “God of Salt” stammt aus einem Interview mit Steven von Ashes of Creation.

MeinMMO: In den letzten Jahren hat das MMORPG-Genre viele Flops und gescheiterte Releases erlebt. Was sind die größten Veränderungen, die du als Moderator des Subreddits in den letzten Jahren gesehen hast?

Protobear: Mir sind einige Veränderungen aufgefallen. Erstmal habe ich beobachtet, dass kleinere Spiele existieren können und ein erfolgreicher Start nicht der Schlüssel zum Erfolg eines Spiels ist. ESO zum Beispiel hat sich gut entwickelt, weil Zenimax Online an dem Spiel festgehalten hat, obwohl es bei der Markteinführung alles andere als ein kommerzieller Erfolg war. Es ist besser, langsam zu wachsen, als beim Start explosive Zahlen zu haben.

Als negativen Aspekt habe ich beobachtet, dass Spiele den sicheren Weg gehen und einer Standardformel folgen, weshalb sich viele sehr ähnlich sind. Auch wenn Details unterschiedlich sein mögen, erscheinen kleine Änderungen aufgrund der langsamen Entwicklung des Genres viel bedeutender und werden daher begrüßt. Und wenn ein Spiel neue Dinge ausprobiert, wird gesagt, es habe “nicht genug von einem MMO” obwohl es die gleichen Qualitäten besitzt.

Positiv ist mir aufgefallen, dass New World der Industrie gezeigt hat, dass sich Spieler MMORPGs wünschen. Darüber hinaus könnte Riot, der gerade Gewicht in das Genre legt, dazu führen, dass neue MMORPGs auf dem Markt auftauchen. Wenn das Riot-MMO jedoch scheitert, könnte das Genre harte Zeiten durchmachen. […]

MeinMMO: Wie hat sich das Subreddit mit dem Genre verändert? Hat sich die Community verändert?

Protobear: Die MMORPG-Community wehrt sich stets gegen Veränderungen. Das liegt an ihrer starken Bindung an ihre Lieblingsspiele oder an der Angst, sie zu verlieren. Trotzdem hat der Subreddit erhebliche Veränderungen erfahren. 

Wir haben uns von anderen Subreddits inspirieren lassen und Feedback gesammelt, um unsere Regeln stark zu verändern. Für mehr Positivität arbeiten wir diesen Sommer wieder mit Entwicklern zusammen und haben ein Spotlight-Programm eingeführt. [Anm. d. Red.: Bei dem Programm können Entwickler kostenlos mitmachen. Ihr MMORPG wird dann für mehrere Tage im Subreddit gepinnt, wodurch es Aufmerksamkeit und Feedback von der Community bekommt.]

Darüber hinaus scheint nun weniger Gewicht auf Spielerzahlen zu liegen. Leute wenden sich von der Idee ab, dass ein einziges Spiel ein Genre dominiert. Diese Änderungen spiegeln wider, wie sich die Einstellung der Community bezüglich Potential eines MMORPGs ändert.

Im Video seht ihr den Trailer vom Anime-MMORPG Blue Protocol:

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Das neue MMORPG Blue Protocol zeigt seine bunte Anime-Welt – Spielt 2.000 Jahre in der Zukunft

“Toxisches Verhalten wird seit Jahren von Entwicklern toleriert”

MeinMMO: Viele MMORPG-Fans glauben, dass die Community immer toxischer wird und früher alles besser war. Was ist deine Meinung dazu?

Protobear: Meine Sicht ist, dass das Subreddit über die Jahre nicht toxischer geworden ist. Obwohl es einige toxische Fälle gibt, haben wir sie verringert, indem wir positive Inhalte gefördert und streng moderiert haben.

Das Problem mit dem MMORPG-Genre ist jedoch, dass Spieler gegenüber ihren Favoriten sehr passioniert sein können. Das führt manchmal zu toxischem Verhalten gegenüber anderen Spielern, die sich gegen das Spiel aussprechen, weil sie negative Erfahrungen damit gemacht haben. So ist es beispielsweise bei Black Desert Online. Spieler haben das Bedürfnis, es zu verteidigen, weil sie nicht wollen, dass es verschwindet.

Darüber hinaus ist die Inklusivität in der Branche gestiegen, marginalisierte Gemeinschaften sind nun sichtbarer. Das kann zu Widerstand von Personen führen, die sich Veränderungen widersetzen. Auch Frauen, People of Color und Mitglieder der LGBTQ-Community werden immer sichtbarer. Einige Spieler sind ihnen gegenüber offen feindlich gesinnt.

So kommt dann eine toxische Umgebung in der Spiel-Community zustande, für deren Bewältigung und Verbesserung die Entwickler zuständig sind. Toxisches Verhalten wird seit Jahren von Entwicklern toleriert, wodurch es ironischerweise einen “Safe Space” für Beleidigungen gibt.

Mein Punkt ist, dass Toxizität ein vielschichtiges Problem ist – einerseits mit einer Kultur, die von MMORPG-Studios geschaffen wurde und andererseits mit einer grundlegenden Wir-gegen-Sie-Mentalität der Spieler.

Dennoch gibt es Spiele, die eine positive Community kultiviert haben – Beispielsweise Final Fantasy XIV und Guild Wars 2. Es erfordert Anstrengung und Engagement sowohl von den Entwicklern als auch von den Spielern, um eine gesunde Umgebung zu schaffen. Und es wird noch dauern, bis die notwendigen Veränderungen vollständig in der Branche angekommen sind.

Welche MMORPGs zockt Protobear selbst?

MeinMMO: Welche MMORPGs spielst du?

Protobear: Das ist eine schwierige Frage, weil ich in letzter Zeit nicht viel zum spielen komme. Ich habe Dragonflight zum Release gespielt, weil WoW mir schon immer sehr wichtig ist. Aber wegen meiner Arbeit bin ich mittlerweile selten zu Hause und muss meistens auf mein Steam Deck ausweichen.

ESO hat in letzter Zeit sehr gut für mich funktioniert, weil das Kampfsystem für Controller designed ist und man nicht immer so viel Zeit reinstecken muss. Aktuell ist Destiny 2 mein Haupt-MMO (wenn man es denn als MMO sehen will), das ich spiele, um die Leere zu füllen.

Außerdem freue ich mich darauf, bei Guild Wars 2 und FFXIV auf den neuesten Stand zu kommen, jetzt wo die Haupt-Storylines ausgebaut wurden.

MeinMMO: Auf welches kommende MMORPG freut sich die Community am meisten und wieso?

Protobear: Es ist wichtig anzumerken, dass ich nicht für die ganze Community spreche. Meiner Meinung nach sind das Riot-MMO und Corepunk zwei der am meisten erwarteten MMORPGs. Riot hat eine riesige Anhängerschaft und es gibt hohe Erwartungen an ihren Einstieg ins Genre.

Corepunk auf der anderen Seite hat wegen seiner einzigartigen Mischung aus MOBA- und MMORPG-Elementen sehr viel Aufmerksamkeit erregt.

Wir bedanken uns bei Protobear für das Interview!

Seid ihr viel auf reddit unterwegs und kanntet den Moderator bereits? Was ist eure Meinung zu den Themen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023

Welche Klassen wünscht ihr euch noch für Diablo 4?

Diablo 4 hat am 6. Juni 2023 seinen großen Release. Die verfügbaren Klassen zum Launch wurden bereits bekannt geben. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass später weitere Figuren folgen. Nun möchten wir von euch wissen, welche der bisherigen Klassen würdet ihr gerne auch im neuen Diablo sehen?

Welche Klassen sind bestätigt? Zum Start von Diablo 4 werden euch 5 Klassen zur Verfügung stehen:

Wie schon in Diablo 3 und Diablo Immortal könnt ihr das Geschlecht frei wählen und euren Charakter optisch verändern. Ihr müsst euch dabei nicht auf eine Figur festlegen, sondern könnt mehrere spielen.

Dazu soll jede der Klassen in Diablo 4 eine verfeinerte Spielmechanik erhalten. Neben den klassenspezifischen Stärken und Schwächen, soll der Spielstil anpassbar sein, sodass sich auch Figuren derselben Klasse unterschiedlich spielen lassen:

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von Benedict Grothaus

Kommen weitere Klassen dazu? Bisher gibt es noch keine Informationen, ob und welche Klassen nach Release zu Diablo 4 hinzugefügt werden. Jedoch stehen die Chancen ganz gut, dass noch Nachzügler in das Spiel aufgenommen werden.

Wie PCGames berichtet, antwortete der Game Director Joe Shely auf die Frage, ob über die 5 Klassen hinaus weitere Charaktere hinzugefügt würden, folgendes: „Wir freuen uns darauf, über Dinge zu sprechen, die in unserem Live-Service und in zukünftigen Erweiterungen kommen werden.“ Dazu meint er, es sei eine Tradition in Diablo-Spielen, dass neue Klassen hinzugefügt werden.

Nun möchten wir von euch wissen: Welche weitere Klasse wünscht ihr euch in Diablo 4? Dazu haben wir euch die vorherigen Klassen von Diablo bis Diablo: Immortal in der Umfrage gelistet, die bisher nicht für das neue Spiel angekündigt wurden.

So könnt ihr abstimmen: Verratet uns in der Umfrage, welche Klasse es in Diablo 4 unbedingt geben soll. Jeder hat dabei nur eine Stimme und ihr könnt eure Wahl im Nachhinein nicht mehr abändern. Wählt daher eure Lieblingsklasse, auf die ihr in Diablo 4 nicht verzichten möchtet.

Schreibt uns auch gerne in die Kommentare, warum die Klasse unbedingt in Diablo 4 kommen sollte oder welche Figur ihr auf keinen Fall im neuen Spiel wiedersehen möchtet. Vielleicht habt ihr ja auch schon eine Vermutung, welche Klasse in Diablo 4 noch kommen könnte? Erzählt es uns gerne.

Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, welche der bisher angekündigten Klassen in Diablo 4 zu euch am besten passen, schaut hier vorbei: Diablo 4: Welche Klasse passt zu mir? 10 Fragen, die euch bei der Entscheidung helfen

Conan Exiles macht den nächsten Schritt zum Survival-MMORPG – Ist das die Zukunft?

In Conan Exiles startet der dritte und letzte Teil vom großen „Age of Sorcery“-Update. Die Entwickler haben MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus einen Vorab-Einblick gewährt und jetzt steht fest: da wird ein Schritt in die Zukunft von Survial-MMOs gemacht.

Ich beobachte jetzt schon seit einer Weile, dass sich die Zukunft von Survival-Spielen und MMOs in eine bestimmte Richtung entwickelt. Eine Richtung, die beide Bereiche immer stärker miteinander verknüpft.

Das kommende Dune-Spiel hat den Anfang gemacht. Dune: Awakening verbindet Survival mit MMORPG und macht aus beidem zusammen fast schon ein neues Genre. Hier spielen Survival-Elemente und soziale Interaktionen gleichermaßen eine Rolle.

Coreborn, aus der Feder eines deutschen Studios, will ein neues Survival-MMO sein, das so viel Einfluss hat wie WoW damals auf MMORPGs. Die Ambitionen sind damit klar: vielen Spielern eine gemeinsame Survival-Welt bieten, die nicht nur eine Sandbox ist, sondern die lebt und von den Spielern mitgestaltet werden kann.

Jetzt macht Conan Exiles ebenfalls einen Schritt in diese Richtung. Mit Age of Sorcery wurde Magie eingeführt und zugleich das gesamte Spiel überarbeitet. Die Story wird nun im dritten Akt fortgeführt, aber die Features lassen mich echt staunen.

Zur Erinnerung, das ist die Age of Sorcery:

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Survival-MMO Conan Exiles stellt im Video ausführlich die neue Erweiterung vor

Die neue Reise ist wie ein freies Klassen-System

Mit Teil 3 der Age of Sorcery wird die Reise vollständig überarbeitet. Die Reise ist ein spannendes Feature in Conan Exiles. Verschiedene Aufgaben führen euch durch die Welt und geben euch Anhaltspunkte, was ihr als nächstes tun könnt. Eine Art Leitfaden, wenn ihr mal nicht weiter wisst.

Euch wird immer angezeigt, welche Aufgabe ihr als nächstes verfolgen könnt, um einen Anreiz zu haben, mehr von der Welt zu erkunden oder eure Basis auszubauen. Bisher ist die Reise aber recht linear und führt euch im Prinzip vom Anfang bis zum Ende durch das Spiel.

Statt immer einzelne Schritte anzuzeigen, sind die Meilensteine mit Kapitel 3 in einzelne, sinnvolle Bereiche eingeteilt. So könnt ihr euch ganz klar aussuchen, welchem Pfad ihr gerade folgen wollt:

  • Wollt ihr ein besserer Bogenschütze oder Schwertkämpfer werden?
  • Liegt euer Interesse mehr im Bauen und Sammeln?
  • Schlägt euer Herz sogar direkt für Alchemie oder Schmiedekunst?
  • Oder wollt ihr euch sogar ganz und gar einem der Götter der Welt verschreiben?

Im Trailer zeigen die Entwickler, wie das aussieht:

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Conan Exiles: Das neue Reise-System erklärt

An sich bleibt das System ähnlich und belohnt euch noch immer mit Erfahrung und teilweise kosmetischen Items. Es ist für Einsteiger gedacht, um leichter ins Spiel zu kommen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was sie alles tun können.

Trotzdem ist die Einteilung in die bestimmten Bereiche eine Möglichkeit für Spieler, sich über ein Skill-Basiertes System in einem Gebiet Expertise zu verschaffen und damit eine bestimmte Rolle einzunehmen – wie in einem RPG.

Ihr könnt zwar jederzeit wechseln oder euch einem anderen „Beruf“ verschreiben, aber gerade im Koop-Spiel kann es sinnvoll sein, die Rollen zu verteilen. Das neue Reise-System macht das viel leichter.

Die Story steckt voller NPCs – Die haben sogar Quests!

Der eigentliche Aufhänger der neuen Season ist die Story um den Zauberer Mek-Kamoses, der überhaupt erst die Magie zurück in die Lande der Verbannten gebracht hat. Dieser bereitet gerade neue Rituale vor, bei denen ihr ihm helfen sollt.

Conan-typisch geht es dabei rau zur Sache mit dem Blutopfer einer jungen Prinzessin, die sich nach Leibeskräften wehrt und dem Kampf gegen andere, böse Zauberer. Die Idee hier ist, dass ein riesiger, roter Strahl euch auf der ganzen Map sagt: da hinten passiert etwas.

Conan Exiles Age of Sorcery Kapitel 3 Mek Kamoses
So sieht das finstere Ritual aus … dem ihr allerdings beistehen sollt.

Mek-Kamoses selbst gibt euch dann Aufträge, die euch durch die Story von Season 3 und den neuen Dungeon führen, in dem ihr mehr über die neuen Systeme lernt. Wirklich viele Quests sind das zwar nicht, aber trotzdem eine Verknüpfung zwischen Story und Gameplay, die Sandbox-Survival-Spiele normalerweise nicht haben.

Über besondere Items könnt ihr euch bei Mek-Kamoses und seinen Anhängern dann sogar Belohnungen wie neue Rüstungen erspielen. Ein wenig wie der Grind in modernen MMORPGs.

Ganz nebenbei: die Sonnenfinsternis spielt eine zentrale Rolle in der neuen Story. Deswegen ersetzt diese auch die Nacht im Spiel mit einem unheimlichen, roten Schimmer.

Bau dir deinen eigenen Mitspieler

Als drittes, großes Feature stellten mir die Entwickler den Golem-Bau vor. Statt die eigentliche Zauberei weiter auszubauen, habt ihr in Season 3 die Möglichkeit, über eine Werkstatt Golems herzustellen.

Das funktioniert über einzelne Bauteile wie Torso, Arme und Beine, die ihr zusammensetzen und dann beleben müsst. Der Clou hier ist, dass ihr euch aussuchen könnt, was genau euer Golem können soll, zumindest bis zu einem gewissen Grad:

  • Gliedmaßen aus Stein sind billiger, aber halten weniger aus als etwa Eisen oder seltenere Materialien
  • besondere Bauteile, die ihr selten bei Gegnern finden könnt, geben dem Golem Fähigkeiten wie eine Buff-Aura oder höhere Bedrohung gegen Gegner
  • je nach Waffe, die ihr dem Golem in die Hand drückt, kann er sogar verschiedene Ressourcen wie Holz, Steine oder Kräuter für euch sammeln

Golems funktionieren wie Sklaven. Sie können euch folgen, für euch kämpfen und Gebiete bewachen. Dabei haben sie aber einen deutlich höheren Lebens-Pool. Im Ausgleich dafür könnt ihr sie nicht heilen. Sie teilen ordentlich aus und stecken viel ein, aber wenn sie kaputt sind, müsst ihr einen neuen bauen.

Zusammen mit den Golems gibt es neue „Blut-Kristalle“ von seltenen Gegnern, die ihr braucht, um sie zu animieren. Außerdem bringt Season 3 einen neuen Battle Pass und neue Shop-Items. Das meiste könnt ihr bereits jetzt auf dem Test-Server live anschauen.

Conan Exiles macht den 1. Schritt in die Zukunft von Survival-MMOs

Auch, wenn die Änderungen für sich selbst stehend eher klein aussehen, finde ich, dass die Richtung klar ist. Survival-Spiele entwickeln sich weiter in Richtung MMOs und zu dem, was viele MMORPGs nicht liefern können: einer offenen Welt für viele zugleich.

Im Gespräch erzählten mir die Entwickler, dass sie es ähnlich sehen wie ich. Große Survival-MMOs sind die logische Entwicklung des Genres, die jetzt langsam möglich werden, weil sich die Technik weiterentwickelt.

Eine sehr gute Sache, wie ich finde, denn das Genre hat noch richtig viel Luft nach oben:

Survival-MMOs fehlt das, was WoW für MMORPGs ist – Wird Sons of the Forest „das große Ding“?

Die Militante Veganerin polarisiert jetzt auf Twitch – Wer ist die kontroverse Aktivistin?

Die 27-jährige Raffaela Raab polarisiert als “Die Militante Veganerin” bereits auf TikTok und YouTube, nun verbreitet sie ihre Ansichten zum Thema Tierschutz auch auf Twitch. Anlass Genug für MeinMMO, sich die Aktivistin einmal näher anzuschauen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 12. März, wir haben ihn am 6. April aktualisiert.

Wer ist die Militante Veganerin? Die 27-jährige Österreicherin Raffaela Raab setzt sich als “Die Militante Veganerin” im Netz für Tierwohl ein. Sie sagt von sich, Ärztin zu sein und in einem Krankenhaus gearbeitet zu haben, auf lange Sicht will sie allerdings von ihrem Aktivismus leben können.

Bekanntheit erlangte sie vor allem über TikTok, wo ihre Videos teilweise mehrere Millionen Aufrufe erreichen. Neben ihren Auftritten auf allen gängigen sozialen Netzwerken und sogar im deutschen Fernsehen ist die Aktivistin nun auch auf Twitch und sogar OnlyFans unterwegs, was schon für viel Aufregung sorgte.

Woher kommt der Name? “Militante Veganer” ist eigentlich eine Verunglimpfung vegan lebender Menschen, die angeblich anderen ihre Lebensweise aufzwingen wollen. Die 27-Jährige wurde offenbar so oft als “militant” bezeichnet, dass sie den Begriff zu ihrem Markenzeichen gemacht hat.

Die Streamerin Sandra Friedrichs setzt sich als anormaldisaster auf Twitch für eine neue Sicht aufs Gaming ein:

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Twitch-Streamerin will als Miss Germany die Sicht auf’s Gaming ändern: „Darf man nicht verteufeln, aber auch nicht glorifizieren“

Die Militante Veganerin polarisiert

Warum ist sie so kontrovers? Als Aktivistin für Tierwohl möchte die Militante Veganerin Menschen davon überzeugen, auf tierische Produkte zu verzichten und kein Tierleid mehr zu unterstützen. Ihre Methoden sind jedoch äußerst umstritten.

Was ist eigentlich vegan? Veganer verzichten auf alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Im Gegensatz zu Vegetariern nehmen sie also nicht nur kein Fleisch und Fisch zu sich, sondern auch keine Eier, Milchprodukte oder Honig.
Für viele handelt es sich nicht nur um eine spezielle Ernährungsform, sondern um eine Lebenseinstellung: Sie verzichten, so weit es möglich ist, auf Produkte, in deren Herstellung Tier involviert waren, also auch auf Waschmittel mit Tensiden tierischen Ursprungs oder Kosmetik, die an Tieren getestet wurde.

Wie geht die Aktivistin vor? In vielen Videos ist die Militante Veganerin zu sehen, wie sie Passanten in Fußgängerzonen anspricht und mit ihnen diskutiert. Dabei konfrontiert sie ihre Gesprächspartner oft schonungslos mit Details zu Massentierhaltung und Tierleid.

Gegenargumente lässt die Aktivistin dabei kaum zu und fällt ihrem Gegenüber oft ins Wort, nicht selten mit bewusst provokanten Fragen in Richtung: “Fändest du es auch ok, Menschen zu essen?” oder “Würdest du die Tiere auch selbst töten?”

Immer wieder fällt dabei auch der Begriff Speziesismus: Die Diskriminierung von Lebewesen aufgrund ihrer Artenzugehörigkeit wird mit Diskriminierung gegen Menschen gleichgesetzt und oft auf eine Stufe mit Rassismus oder dem Holocaust gestellt.

Kritiker sehen darin eine Verharmlosung der Gräueltaten gegenüber Menschen und eine Beleidigung der Opfer (via taz).

Was soll das Ganze? Der 27-Jährigen ist durchaus bewusst, dass sie mit ihrer Art aneckt und das soll wohl auch so sein. In einem Gespräch mit den YouTubern ApoRed und Leon Machère erklärte sie, nicht nur eine weitere “Koch-Veganerin” oder “Gesundheits-Veganerin” sein zu wollen.

Vielmehr habe sie sich gefragt, wie sie auf das Problem der Massentierhaltung aufmerksam machen könne und habe auch ihre Marketing-Erfahrung genutzt, um das Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen (via YouTube).

Man kann also davon ausgehen, dass die Militante Veganerin zumindest bis zu einem gewissen Grad eine Show abzieht und bewusst auf den Schock-Faktor setzt.

Reichweite für den “guten Zweck”

Was macht die Militante Veganerin jetzt auf Twitch? Die Aktivistin verfolgt eigentlich nur ein Ziel: Möglichst viele Menschen zu erreichen. Dafür nutzt sie nun auch die Streaming-Plattform Twitch. Einen Account hat sie zwar schon seit 2021, aktiv streamte sie bislang jedoch kaum.

Seit Mitte Februar ist die 27-Jährige jetzt auch regelmäßig auf Twitch zu sehen. Sie ist dort hauptsächlich in der “Just Chatting”-Kategorie zu sehen und spricht mit Gästen über Veganismus, zeigt jedoch auch das ebenfalls kontrovers diskutierte Spiel Hogwarts Legacy.

Sie hat bereits über 24.600 Follower und erreicht im Schnitt mehr als 1.000 Zuschauer (via sullygnome).

In ihr erstes Twitch-Drama war sie auch bereits verwickelt, als sie in einem Call mit der deutschen Streamerin HoneyPuu aneinander geriet. Als sie sich gegenüber der 22-Jährigen im Ton vergriff, wurde ihr von HoneyPuu vorgeworfen, ihre Gesprächspartner unter Druck zu setzen und nicht nachdenken zu lassen. Sie beendete prompt das Gespräch (via YouTube).

Selbst die Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (DSDS) nutze die Militante Veganerin bereits, um ihre Botschaft zu verbreiten. Das sei einfach der nächste logische Schritt, um Veganismus in der Pop-Kultur zu etablieren, erklärte sie.

Auch, wenn bei ihrem Auftritt der Gesang eher weniger im Mittelpunkt steht, ist die 27-Jährige als Musikerin auf Spotify aktiv. Bei dem Titelbild handelt es sich um einen Screengrab aus dem Musikvideo zu ihrer neuesten Single “Was du nicht willst” (via YouTube).

Hier sehr ihr eine Reaktion auf den Auftritt:

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Heiligt der Zweck die Mittel?

Wie kommt das an? Der Aktivismus der Militanten Veganerin soll provozieren und damit ist sie ziemlich erfolgreich. Ausschnitte aus ihren Videos waren eine Zeitlang aus kaum einem Reaction-Zusammenschnitt wegzudenken. Dort wurde sie von manchen nur milde belächelt, andere reagierten mit Abneigung und Spott.

Auch unter vegan lebenden Menschen sind die Methoden der 27-Jährigen umstritten. Viele, darunter auch der seit 13 Jahren vegan lebende Twitch-Streamer Simon „Unge“ Wiefels, halten ihre Anliegen und ihre Botschaft für richtig, sind jedoch nicht mit ihren Methoden einverstanden, die seien „katastrophal“ (via YouTube).

Einige fürchten, dass so niemand von einer veganen Lebensweise überzeugt werden könne, das würde Menschen eher abschrecken. In einem Vegan-Forum auf reddit wird dagegen gehalten: Manche Menschen bräuchten eben einen Tritt in die richtige Richtung.

Kontroverse um Transfeindlichkeit und Nähe zum rechten Raum

Welche Kritik gibt es noch? Anfang des Jahres veröffentlichte der vegane YouTuber TiltedFloste ein Video, in dem er der Äußerungen der Militanten Veganerin in einem Discord zeigte.

Der Aktivistin wird vorgeworfen, sich transfeindlich zu äußern und “Witze” auf Kosten von Menschen mit Behinderungen zu machen. Auch soll sie rechtsextremen “Schwurblern” eine Plattform bieten, was besonders im Hinblick auf ihre Holocaust-Vergleiche problematisch ist (via YouTube).

Was sagt die Militante Veganerin dazu? Diese Vorwürfe gegen die 27-Jährige sind nicht neu, wurden dort jedoch noch einmal zusammengefasst. Bereits in der Vergangenheit hatte sie die Anschuldigungen abgestritten (via Twitter).

Aus der Militanten Veganerin wird die Wilde Veganerin

Was ist die neue Entwicklung? Seit Anfang April ist die Aktivistin unter dem neuen Namen “Die Wilde Veganerin” auch auf der Bezahl-Plattform OnlyFans zu finden, wo sie erotische Inhalte verkauft. Das wurde auf Twitter fleißig diskutiert.

Kritiker der 27-Jährigen spekulieren nun sogar, ob ihr gesamtes bisheriges Auftreten nur Show war, um Aufmerksamkeit zu erregen und dann mit OnlyFans Geld zu scheffeln: schließlich scheint sie ja seit längerer Zeit Inhalte zu produzieren, die sie nun erst veröffentlicht.

Die Militante Veganerin begründet die Entscheidung allerdings damit, so noch mehr Menschen auf ihr Anliegen, den Tierschutz, aufmerksam machen zu können.

Twitch-Streamerin sagt, sie macht sich für die Freiheit der Tiere nackig – Aber sogar ihre Fans finden das „mega-cringe“

Quelle(n):
  1. Spiegel

Neues MMORPG gilt für viele als große Sandbox-Hoffnung – Was macht Pax Dei so besonders?

Pax Dei ist ein neues MMORPG für den PC (Steam), das von ehemaligen Entwicklern von CCP Games (EVE Online) umgesetzt wird. Es verspricht viele Freiheiten, einen großen Grad an Details und actionreiche Kämpfe. In einigen Communitys wird es deshalb als neue “Sandbox-Hoffnung” gefeiert.

Was ist das für ein Spiel? In Pax Dei erstellt ihr einen Charakter und erkundet damit die wunderschöne Spielwelt. Dabei folgt ihr jedoch nicht stumpf irgendwelchen Quests, sondern könnt im Grunde tun und lassen, was ihr möchtet. Das betonen auch die Entwickler in ihrer Preview immer wieder.

Im Fokus steht die Zusammenarbeit mit anderen Spielern, denn schon die Kämpfe gegen PvE-Kreaturen sind hart. Für besondere Points of Interests werdet ihr mit anderen Spielern eine Gruppe bilden müssen und könnt dabei auf eine Holy Trinity zurückgreifen.

Je weiter ihr euch aus den “Heartlands” – so etwas wie der sicheren Zone – entfernt, desto schwieriger sollen die Inhalte werden. Allerdings soll es gleichzeitig seltenere Belohnungen geben. Auch PvP ist möglich. Allerdings sollen alle Spielertypen auf ihre Kosten kommen, auch Solo-Player.

  • Pax Dei verzichtet auf feste Klassen. Stattdessen bestimmen Rüstungen und Waffen euren Spielstil.
  • Ihr beginnt damit, Ressourcen zu sammeln und daraus Dinge herzustellen. Crafting soll eine wichtige Rolle spielen, denn Monster lassen keine Ausrüstung fallen. Alles wird von Spielern hergestellt.
  • Es gibt ein interessantes Bau- und Housing-System.
  • Das Spiel nutzt eine Zoom-Funktion, mit der man gezielt auf Dekorationen, Ausrüstungen, aber auch Elemente in der offenen Welt schauen kann. So werden sogar kleine Gravuren auf getragenen Ausrüstungen sichtbar, was für die Lore eine Rolle spielen soll.
  • Entwickelt wird es in der Unreal Engine 5, was zu einer wirklich hübschen Grafik führt.

Es soll zuerst auf Steam für den PC erscheinen. Später ist es jedoch als Cloud-MMORPG geplant. Das soll die Möglichkeit bieten, es auch auf Konsolen oder dem Smartphone zu spielen.

Hier könnt ihr euch die offizielle Vorstellung samt erstem Gameplay anschauen:

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Pax Dei u0026#8211; Offizielle Ankündigung mit Gameplay

Eine Mittelalter-Welt voller Gefahren, Mystik und Freiheit

Warum setzen so viele große Hoffnungen in Pax Dei? Nach der ersten Vorstellung klingt das neue MMORPG nach einer Art Albion Online in Third-Person und, dank Unreal Engine 5, mit wunderschöner Grafik. Zudem wurden mit der Mystik, der Mittelalter-Welt und dem Kampfsystem einige Elemente von New World reingemischt.

Vor allem der Detailreichtum und die Liebe der Entwickler zum Projekt begeistert viele. In dem Video wird etwa gezeigt, dass die Brust- und Beinteile mehrere “Lagen” an Rüstung haben. Man zieht sich also unter die Plattenrüstung auch ein Kettenhemd oder einen Lederpanzer. Das gibt es in vielen anderen MMORPGs nicht, ist aber eigentlich sehr realistisch.

Zudem lassen sich die Ausrüstungen sehr individuell anpassen, etwa die Form oder sogar die kleinen Nieten am Plattenpanzer. So soll jeder Spieler seine individuelle Rüstung herstellen können.

Pax Dei Ausrüstung

Doch die Details gehen noch viel tiefer. So gibt es eine Zoom-Funktion, mit der man ganz genau auf ein Element im Spiel springen kann. In einer Preview, an der wir von MeinMMO teilgenommen haben, wurde uns ein Pilz gezeigt, der einfach am Boden wächst und gesammelt werden kann. Mit der Zoom-Funktion nahm der Pilz plötzlich fast den kompletten Bildschirm ein.

Er wird sehr detailliert dargestellt und verrät uns zudem einige Informationen über sich. So stand dort “Insekten meiden diesen Pilz, ob das wohl etwas zu bedeuten hat?” Das Spiel teilt einem so mit, dass man diesen Pilz lieber nicht verzehren sollte.

Dieses Heranzoomen ermöglicht es, Story-Details an Wänden, in Büchern oder sogar in kleinen Gravuren an Ringen zu platzieren. Das soll zum Erkunden einladen.

Wie steht es um das Housing? Ihr könnt einfach einen Bereich in der offenen Welt für euch beanspruchen und dann euer Haus darauf errichten. Es besteht die Möglichkeit, komplett allein in eurem Gebiet zu bauen oder es zu öffnen und euch von Freunden helfen zu lassen. Ihr könnt Böden und Wänden, typischen Dekorationen und auch Crafting-Bänke errichten.

Wer möchte, kann seinen Housing-Bereich zudem mit anderen Spielern verbinden. So lassen sich Siedlungen und Städte errichten. In unserer Preview haben sich mehrere Entwickler zusammengetan, Häuser errichtet und einen Zaun darum gebaut. So entstand eine gemütliche Mittelalter-Siedlung.

Was wissen wir über das Kampfsystem? Die Kämpfe erinnern ein wenig an New World. Ihr habt verschiedene Waffen, zwischen denen ihr wechseln könnt, müsst Feinde aktiv anvisieren und könnt Angriffen ausweichen. Bisher waren keine Fähigkeiten im Spiel zu sehen, doch diese sollen noch kommen.

Pax Dei
Ein aufgeräumtes UI und das Anvisieren der Gegner werden im Video gezeigt.

Was wissen wir sonst über das Gameplay? Als Solo-Spieler soll man zwar Ressourcen einbringen und sich am Aufbau von Städten beteiligen können, doch gerade die harten Gebiete werden wohl eher ein Gruppen-Inhalt sein.

In der Spielwelt soll es viel “Drama” geben, was sich sowohl auf die schwierigen PvE-Mobs, als auch auf mögliche PvP-Kämpfe beziehen könnte. Gerade EVE Online ist dafür bekannt, dass die Spieler die besten Geschichten in dem MMORPG schreiben.

Etwas unklar ist derzeit, ob es Strafen für den Tod im PvP gibt, etwa den Verlust von Ausrüstung wie in Albion Online.

Ehemalige Entwickler von EVE Online machen Hoffnung

Wer steckt hinter dem Spiel? Der Game Director des Spiels ist Reynir Hardarson. Er hat das Studio CCP Games mitgegründet, das vor allem für EVE Online und damit eines der erfolgreichsten Sandbox-MMORPGs bekannt ist. Auch darum setzen viele Hoffnungen in das neue MMORPG.

CEO ist Thor Gunnarsson, der zwischenzeitlich die Geschäftsleitung von CCP innehatte. Mit Pétur Örn Þórarinsson gibt es ein weiteres Mitglied von EVE Online im Team. Er war Game Design Director und übernimmt die Rolle des Lead Game Designers bei Mainframe.

Für Mainframe arbeiten derzeit mehr als 70 Entwickler, die sich allesamt auf Pax Dei fokussieren. Gegründet wurde das Studio im April 2019 und es bekam eine Finanzspritze von 30 Millionen Dollar von verschiedenen Investoren, darunter Riot Games.

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Wann erscheint Pax Dei? Ein offizielles Release-Datum gibt es noch nicht. Allerdings könnt ihr euch auf der offiziellen Webseite für eine Alpha anmelden. Zudem heißt es, dass Pax Dei “soon” erscheinen soll – vorerst nur auf Steam. Die Cloud-Version soll dann nach dem Release angegangen werden.

Was sagt ihr zu Pax Dei? Spricht euch das Konzept des Spiels an oder setzt ihr eure Hoffnungen lieber in ein anderes MMORPG? Schreibt es gerne in die Kommentare.

2023 werden wir noch einige neue MMORPGs bekommen. Welche das sind, verraten wir hier: 7 neue MMORPGs, die 2023 definitiv erscheinen sollen.

Innovativer Shooter aus 2021 hat 86 % positive Reviews auf Steam – Wird trotzdem 2023 geschlossen

Lemnis Gate ist einer der ungewöhnlichsten Shooter der letzten Jahre. Gespielt wird in First-Person, aber mit einem rundenbasierten Gameplay und einer Zeit-Mechanik. Obwohl das Spiel gute Reviews bekam, wird der Shooter nach nicht mal zwei Jahren eingestellt.

Was ist das für ein Spiel? In Lemnis Gate spielt ihr ein Match im 1v1, 2v2 oder im lokalen Multiplayer. Dazu gibt es verschiedene Modi wie Deathmatch, Suchen und Zerstören oder Domination. Zudem stehen euch verschiedene Operator mit unterschiedlichen Fähigkeiten zu Verfügung.

Ein Spiel besteht aus mehreren Runden, die jeweils 25 Sekunden andauern. In diesen 25 Sekunden könnt ihr machen, was immer ihr wollt. Da erinnert das Spiel dann an einen klassischen First-Person-Shooter.

Ist euer Zug vorbei, ist der Gegner dran und kann auf eure Schritte reagieren. Sollte ein Operator in einer Runde sterben, dann ist er im Geist-Modus unterwegs. Dort könnt ihr aber die gewohnten Aktionen ausführen. Schafft ihr es, den Gegner zu töten, der euren Operator umgebracht hat, könnt ihr wieder ins Leben zurückkehren.

Klingt ziemlich verwirrend? Ist es auch, aber eben auch sehr innovativ, fand MeinMMO-Autor Tarek Zehrer.

Die großen Spielerzahlen konnte Lemnis Gate nie erreichen. Auf Steam spielten lediglich 807 Personen gleichzeitig kurz nach dem Release. Aber bei seinen wenigen Spielern war es beliebt. Auf Steam bekam der Shooter 758 Reviews, die zu 86 % positiv waren. Neben Steam erschien das Spiel auch auf PS4, PS5 und im Game Pass von Xbox.

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Lemnis Gate – Gameplay-Trailer

Lemnis Gate wird im Juli 2023 eingestellt

Was ist nun passiert? Die geringen Spielerzahlen fordern ihren Tribut. Am 11. Juli 2023 werden die Server heruntergefahren. PC-Spieler haben von da an gar keinen Zugriff mehr auf die Inhalte, Konsolen-Spieler können noch lokal gegeneinander zocken.

Bereits zuvor, am 11. April, wird der Verkauf von Lemnis Gate eingestellt.

Woran ist der Shooter gescheitert? Schaut man in die Reviews, sind gerade rund um den Release sehr viele positive Bewertungen dabei. Sie loben das komplexe Gameplay, bei dem man viel nachdenken und planen muss. Ein Nutzer bezeichnete es als “4D-Schach mit Schusswaffen”.

Einige befürchteten aber da schon, dass die großen Spielerzahlen ausbleiben würden – auch, weil Lemnis Gate Buy2Play war, was eine Einstiegshürde darstellt.

Früh gab es den Wunsch nach einem Wechsel auf Free2Play, um so mehr Spieler für die Matchsuche zu haben. Diese soll schon im Januar 2022, also vier Monate nach Release, schwierig gewesen sein. Teilweise waren nur 8 Spieler gleichzeitig auf dem PC online.

In den letzten Monaten fehlten dem Shooter sowohl neue Updates als auch neue Spieler. Die Abschaltung war also die logische Konsequenz.

Habt ihr Lemnis Gate gespielt? Und wenn ja, werdet ihr den Shooter vermissen?

Wer auf der Suche nach einem neuen, guten Shooter ist, wird hier fündig: Die 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox.

MMORPG versucht sich positive Reviews auf Steam zu erschummeln – Wird bestraft

In dieser Woche stand vor allem WoW mit seinen neuen Updates 10.0.7 und 10.1 im Fokus. Dazu wurden allerhand Infos geteilt. Doch auch Lost Ark, Bless Global und das Indie-MMORPG Past Fate machten Schlagzeilen. Wir haben alle wichtigen News zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: In Final Fantasy XIV findet endlich wieder ein Fan-Fest vor Ort statt. Doch Scalper nutzen das aus und verlangen 1.000 Dollar für einen Link.

Die Diskussion der Woche: Moderne MMORPGs haben einen Grind-Aspekt, den es früher viel seltener gab und der richtig nervig ist. Gemeint sind damit etwa tägliche und monatliche Aufgaben sowie Cooldowns, die am Fortschritt hindern. Stört euch das auch oder haltet ihr diesen Wandel sogar für gut? Diskutiert gerne hier oder direkt im Artikel.

Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem die neuen Infos zu Throne and Liberty und Amazon allgemein, Bless Global, die neuen MMORPGs Teredor, Pax Dei und Pantheon sowie die aktuellen News rund um Lost Ark und WoW.

Den Podcast könnt ihr auf AppleYouTube oder hier auf Spotify anhören:

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WoW überarbeitet Mythic+, Lost Ark Spieler zeigen, wie gut die westliche Version eigentlich ist

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Mit Chainmonsters ist ein neues “Pokémon-MMORPG” gestartet. Ihr könnt es auf PC oder Smartphone spielen.
  • City of Heroes war 2004 ein beliebtes MMORPG bei Testern und Spielern. Doch woran ist es gescheitert? Wir haben uns das Spiel im Rückblick nochmal angeschaut.
  • Dark Age of Camelot hat sein Speed-Level-Event zurückgebracht. Wer noch mit dem alten MMORPG aus 2001 anfangen möchte, kann daran teilnehmen (via DaoC)
  • ArcheAge hat die Roadmap für 2023/24 veröffentlicht. Mit dabei sind eine Überarbeitung der Hiram City, neue Ausrüstungsgegenstände, eine Erhöhung des Quest-Logs auf 150 Quests sowie eine neue, spielbare Feen-Rasse (via MassivelyOP). Zudem wird der Twitter-Account von ArcheAge am 17. März deaktiviert – Wichtige News werden nur noch über die offizielle Webseite und Discord geteilt.
  • Albion Online hat einen neuen Patch herausgebracht, der die Regeln der Crystal League etwas angepasst hat (via MassivelyOP).
  • CCP Games – die Firma hinter EVE Online – hat 13 Mitarbeiter entlassen. Davon betroffen soll aber wohl ein neues Spiel, nicht EVE selbst, sein (via MMORPG.com).
  • Mit Uncharted Waters Origins ist ein neues Piraten-MMORPG auf Steam gestartet. Doch es wird in den Reviews zerrissen, weil es auf Gacha und Pay2Win setzt (via Steam). Dabei versprach der Trailer große Spielwelten und abwechslungsreiche Kämpfe:
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Uncharted Water Origins Battle Preview

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

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6 aussichtsreiche Crowdfunding-MMORPGs, die krachend gescheitert sind
von Alexander Leitsch

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Weil mir Sons of the Forest Spaß macht, habe ich Lust auf ein 15 Monate altes Survival-Spiel, über das niemand spricht

MeinMMO-Autor Dariusz Müller spielt gerne Shooter und Survival-Games. In ARK: Survival Evolved sammelte er über 1.500 Spielstunden und hat auch an anderen Survival-Spielen wie No Man’s Sky, Valheim und Sons of the Forest viel Spaß. Ein Survival-Spiel, dass es ihm besonders angetan hat, ist Icarus.

Sons of the Forest hat vieles richtig gemacht und einige Kriterien erfüllt, die ich mir bei einem Survival-Spiel wünsche.

Es gibt Gefahren, die man bekämpft, die Möglichkeit eine Basis zu bauen, verschiedene Waffen – allen voran einen Bogen, ich liebe Bögen – und eine schöne Natur. Viel mehr brauche ich eigentlich nicht, um in einem Survival-Spiel glücklich zu sein. Wenn mich die Spielwelt und dessen Atmosphäre packt und ich stundenlang in Baumaßnahmen und dem Farmen von Ressourcen versinken kann, dann spiele ich ein Survival-Spiel tagelang und habe Spaß.

All das schafft Sons of the Forest. Doch während ich durch den Wald lief und mich auf den Weg zur nächsten Höhle machte, dachte ich immer und immer wieder an ein anderes Survival-Spiel und bekam richtig Lust, es mal wieder zu spielen: Icarus.

Icarus ist nicht das bekannteste Spiel des Genres. Seit Monaten habe ich niemanden über das Spiel sprechen hören und auch auf Steam hatte es im Februar durchschnittlich nur 2.172 Spieler (via SteamCharts). Für den Fall, dass ihr Icarus nicht kennt oder vergessen habt, was es war, stelle ich den Titel nochmal vor.

Survival-Spiel von DayZ-Macher mit besonderem Kniff

Icarus ist ein Survival-Spiel von DayZ-Macher Dean Hall und dessen neuen Entwicklerstudio RocketWerkz. Das Spiel schickt euch auf den namensgebenden Planeten Icarus und erschien im Dezember 2021 auf Steam. Seither erhielt es einen kostenlosen DLC, das die neue Map „Styx“ hinzufügte.

Der Planet Icarus wurden von den Menschen als „neue Erde“ auserkoren. Die „alte“ Erde haben wir Menschen in der Hintergrundgeschichte des Spiels erfolgreich zerstört und wollen den unbekannten Planeten jetzt mit Terraforming bewohnbar machen. Das Vorhaben scheitert jedoch aufgrund einer unbekannten, exotischen Materie. Diese Materie bietet nun allerdings die Möglichkeit, neue, fortschrittliche Technologie zu erschaffen, weshalb die Menschen in ihr eine Quelle zu Reichtum sehen.

Eure Aufgabe ist es also, mit einer Raumkapsel auf Icarus zu landen und dort die Materie zu finden und zu ernten. Dabei ist eure Lizenz, die euch den Aufenthalt auf dem Planeten erlaubt, zeitlich begrenzt. Endet sie, hebt eure Kapsel wieder ab und ihr seid auf Icarus gestrandet.

Der besondere Kniff des Spiels ist es also, euch einen gewissen Zeitdruck zu geben. Ihr müsst vor dem Ende des Timers eure aktuellen Aufträge erfüllen und dann zu eurer Kapsel zurückkehren. Mit den gesammelten Ressourcen könnt ihr anschließend in der Raumstation eure Ausrüstung verbessern und kurz darauf den nächsten Besuch auf Icarus antreten. Das Spielprinzip erinnert dahingehend an Extraction-Shooter und EFT-Likes wie The Cycle: Frontier oder Marauders.

Den Trailer zu der neuen DLC-Map Styx binden wir euch hier ein:

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Icarus Styx Trailer

Icarus wird husten und prusten und dir dein Haus zusammen pusten

Ich bin ein großer Fan davon, dass die Gegner in Icarus keine Zombies, Kannibalen oder Mutanten, sondern einfache Tiere wie Bären und Wölfe sind. Das harmoniert mit dem realistischen Grafikstil des Spiels und der Atmosphäre und ist der Hauptgrund, weshalb ich beim Spielen von Sons of the Forest Lust auf Icarus bekam.

Ich fühle mich in meinem Wäldchen auf Icarus umgeben von normalen Tieren wohl, baue meine Blockhütte, jage meine Nahrung und habe einfach Spaß daran, die „neue Erde“ zu besiedeln. Dann fällt mir ein, dass ich ein Ziel auf Icarus verfolge und dass diese „neue Erde“ nicht für friedliche Sieder gemacht ist.

Auf Icarus gibt es regelmäßig starke Stürme und Unwetter, vor denen ihr in eurem Haus Deckung suchen müsst. Doch eure Kreation darf nicht nur hübsch aussehen, sie muss auch einiges aushalten. Die Stürme zerren an der Haltbarkeit der Wände und Dächer und der Planet schreit euch förmlich entgegen: „Ich werde husten und prusten und dir dein Haus zusammen pusten.“

Während eines Sturms seid ihr vor allem damit beschäftigt, die entstandenen Schäden zu reparieren. Mit etwas Pech ist sogar ein Baum auf euer Haus gestürzt oder ein Blitz eingeschlagen. Wenn ihr dann endlich die Reparaturmaßnahmen beendet habt, müsst ihr erneut eure Vorräte auffüllen. Das heißt, ihr werdet wieder die verschiedenen Tiere jagen, eine Vielzahl von Pflanzen wie Wassermelonen oder Kürbisse ernten und Sauerstoff herstellen, der auf Icarus nicht natürlich ist.

Erst danach habt ihr wieder etwas Zeit für die Erfüllung eurer Ziele, ehe der nächste, möglicherweise noch heftigere Sturm aufzieht. Dadurch wird es in Icarus vor allem in den Anfangsstunden nicht langweilig. Man hat auf dem feindseligen Planeten wirklich viel zu tun.

Regelmäßige Updates aber Performance Probleme

Icarus bekommt gelegentlich neue Inhalte von RocketWerkz. So gab es bei Release beispielsweise noch keine Büffel und in der Beta gab es keine Wassermelonen oder Kürbisse. Mit dem ersten kostenlosen DLC kam sogar die neue Map “Styx” hinzu. Das sind alles Ergänzungen, die positiv zu dem Spielerlebnis und der Atmosphäre beitragen – doch es sind auch Inhalte, die meinem Gefühl nach mächtig an der Performance zerren.

In der Beta von Icarus hatte ich keinerlei Probleme mit der Performance – keine Lags, Ruckler oder FPS-Drops. Als das Survival-Spiel dann im Dezember 2021 offiziell erschien, habe ich es kaum gespielt. Zu sehr war ich in anderen Games versunken und Icarus wanderte auf meiner Liste nach unten. Als ich jetzt, zum Release von Sons of the Forest, erneut in Icarus reinschaute und die vielen Veränderungen und neuen Inhalte sah, hat mich das gefreut. Doch ich spürte plötzlich auch Ruckler und FPS-Drops.

Ich hab in den vergangenen Tagen einige Stunden in Icarus gelassen und wäre eigentlich vollkommen begeistert von dem, was aus dem Spiel wurde, wenn ich nicht die Performance-Probleme hätte, von denen auch einige Spieler-Rezensionen auf Steam berichten.

Normalerweise ist Icarus wie für mich gemacht. Es hat eine schöne Natur, eine immersive Atmosphäre mit verheerenden Stürmen, normale Tiere statt Mutanten und Zombies, ein zufriedenstellendes und abwechslungsreiches Bausystem, verschiedene Ressourcen zu Farmen und Gegenstände zu Craften und Aufgaben, die mir zusammen mit dem Survival-Gameplay einige Stunden Spaß versprechen.

Wenn RocketWerkz mit zukünftigen Updates noch die Performance verbessert oder ich einen Workaround finde, der für mich funktioniert, dann ist Icarus für mich eines der besten Survival-Games der letzten Jahre.

Ein anderes Survival-Spiel, das wahrscheinlich gerne den Titel als bestes Survival-Game 2023 bekommen würde, ist Nightingale:

Im neuen Survival-Game Nightingale zerstören Riesen eure Basis – Außer, ihr beschenkt sie

Valorant: FaZe hat nun sein erstes E-Sport-Team, das nur aus Frauen besteht

FaZe Clan stellte in einem Clip auf Twitter ihr erstes E-Sport-Team vor, das nur aus Frauen besteht und im Shooter Valorant antreten wird. Die Community ist begeistert.

FaZe Clan ist eine amerikanische E-Sport-Organisation, die verschiedene professionelle Teams zu Spielen wie Call of Duty, Counter-Strike: Global Offensive sowie den Shooter Valorant hat.

Vor kurzem postete das Unternehmen auf Twitter die Vorstellung eines besonderen neuen Teams: 5 Spielerinnen bilden das erste E-Sport-Team von FaZe Clan, dass nur aus Frauen besteht.

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Valorant Champions Tour 2023 LOCK IN Cinematic Trailer

Das sind die 5 Valorant-Spielerinnen

FaZe Clan postete am 07. März 2023 einen Videoclip auf Twitter, in dem die fünf Spielerinnen in einer humorvollen Vorstellung als neues Team für Valorant angekündigt werden.

Dazu schreibt FaZe Clan die Überschrift “Das erste Roster, bestehend nur aus Frauen, von FaZe Clan wird vorgestellt”:

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Wer sind die Spielerinnen? Das Valorant-Team besteht aus:

  • Emma “emy” Chloe
  • Diane “di^” Tran
  • Madison “maddiesuun” Mann
  • Jennifer “refinnej” Le
  • Vannesa Emely “panini” Emory

Die Frauen spielten bereits in der Vergangenheit in verschiedenen professionellen Teams zusammen. Alle 5 traten das erste Mal 2022 bei der Champions Tour Game Changers Series III in Nord America unter dem Team-Namen Hamboigas gemeinsam an.

Wann sieht man das Team in Action? Ihren ersten großen Auftritt mit FaZe Clan wird das Team in der kommenden Valorant Champions Tour (VCT) des Game Changers-Programms haben.

Das neue Team soll die bekannte VCT-Wettkampfsaison ergänzen, “indem es neue Chancen und Möglichkeiten für Frauen und andere marginalisierte Geschlechter im VALORANT-E-Sport schafft” (via playvalorant.com).

Wie reagiert die Community? Unter dem Twitter-Post reagiert die Community erfreut, über das neue Team. Viele FaZe-Mitglieder sowie Twitter-User heißen die Spielerinnen willkommen und sind begeistert, dass FaZe nun das erste Team bestehend aus 5 Frauen an Start hat.

Hier findet ihr noch einen YouTuber, der mitten im E-Sport-Winter ein eigenes Team in Valorant für 470.000 € kauft und sieht, wie sie untergehen.

Quelle(n):
  1. venturebeat.com

Viele von euch haben WoW Dragonflight den Rücken gekehrt – Das sind eure Gründe

Wir wollten wissen, ob ihr WoW: Dragonflight noch spielt – und ihr habt lautstark geantwortet. Das Ergebnis zeichnet ein düsteres Bild … oder?

Vor einigen Tagen haben wir euch gefragt, wie es mit eurem Interesse an World of Warcraft Dragonflight aussieht, nachdem der „Anfangs-Hype“ verschwunden ist. Wir wollten so ein Bild von unserer Leserschaft bekommen und schauen, wie die Leserinnen und Leser von MeinMMO nach knapp 3 Monaten noch in WoW unterwegs sind.

Auf die Frage „Spielt ihr noch WoW Dragonflight?“ standen vier Antworten zur Auswahl:

  • Ja, ich spiele noch aktiv.
  • Nein, ich habe aufgehört.
  • Ja, aber viel weniger als zu Release.
  • Ich habe nie gespielt.

Um ein genaueres Bild davon zu bekommen, rechnen wir alle Stimmen, die mit „Ich habe nie gespielt“ geantwortet haben, aus dem Ergebnis raus. Wir betrachten damit nur die Spielerinnen und Spieler, die Dragonflight überhaupt gespielt haben.

Das Ergebnis ist damit:

  • Ja, ich spiele noch – 1493 Stimmen (41 %)
  • Nein, ich habe aufgehört. 1073 Stimmen (31 %)
  • Ja, aber viel weniger als zu Release (1005 Stimmen, 28 %)
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Neues WoW-Cinematic zeigt die Macht der Inkarnationen und ziemlich düstere Gestalten

41 % sind nach 3 Monaten noch sehr aktiv

Die Mehrzahl der Teilnehmer an der Umfrage sind auch nach knapp 3 Monaten noch gut mit Dragonflight beschäftigt. Obwohl der ursprüngliche Content weitestgehend durchgespielt ist, gibt es für sie noch immer genug zu tun – was sicher auch daran liegt, dass Blizzard mit dem Handelsposten bereits einen Patch nachgeschoben hat und der nächste schon in den Startlöchern steht. In den Kommentaren zur Umfrage schrieb „Slix“ etwa:

Ja, Top Addon im Vergleich zu den letzten 3-4.
Keine Grind-Mechanik, ausgesprochen Twink-freundlich, Top Balancing im Raid und gutes Balancing im M+
Insgesamt wirklich gelungen, ich habe Spaß wie lange nicht mehr.

Auch „projectneo“ sieht es ähnlich:

Sehr gutes Addon mit gutem Content im Vergleich zu anderen Addons. Sicherlich mit das beste moderne Addon bisher. Es macht nach wie vor Spaß und es gibt tatsächlich mehr Updates.

Fast jeder Dritte hat aufgehört

Doch mit rund 31 % der Befragten gibt es auch einen großen Teil – immerhin fast jeder dritte – der mit Dragonflight nicht langfristig glücklich wurde. Ihnen gefällt die Erweiterung nicht oder die gepriesenen Änderungen, die von anderer Seite gefeiert werden, wird genau als Fehler angesehen. So schreibt Don77:

Hab aufgehört, es gab schon seit Januar nichts mehr zu tun, daran hat Patch 10.0.5 und jetzt das erscheinende 10.0.7, was man bereits auf dem PTR ausgiebig spielen konnte, nichts geändert. Das ist vielleicht Content für ein paar Stunden und das war’s wieder. Patch 10.1 muss heftig krass werden, sonst wärs das wieder mit Dragonflight und es reiht sich bei Battle for Azeroth und Shadowlands ein.

Andere sehen es etwas nüchterner, wie etwa “Misterpanda”, der schreibt:

Ich spiele auch nicht mehr. Die Levelphase war gut und ich mag das Drachhenreiten. Das ist für mich aber eher ein (cooles) Transportmittel, kein Hauptfeature. Ruf/Fraktionen farmen ist nicht meins. Und daraus besteht der Content abseits von M+ und Raids, was auch nicht meins ist. Ich glaube, wenn WoW endlich Free2Play wäre, würde ich immer regelmäßig mal reinschauen. Für ein fortlaufendes Abo reicht es aber gerade für mich als Casual nicht. Das ist aber okay, es gibt viele andere gute Spiele und WoW wird noch weitere Expansions raushauen.

“Gaminator” gibt auch den Begegnungen mit der Community einige Schuld:

Ich habs gespielt, aber jetzt schon seit ca. 1,5 Monaten nicht mehr. Nicht, weil mir das Addon nicht gefällt, aber WoW an sich ist einfach nicht mehr meins, die Luft ist bei mir raus. Die Community ist auch ein weiterer Grund, warum ich es einfach sein lasse. Die Spieler sind so empfindlich geworden, wenn man nur einmal etwas anders in M+ macht, verlassen Randoms gleich die Gruppe, obwohl es trotzdem gut lief und dann haste den Salat. Meine Zeit ist mir einfach zu schade, um sie in einem Spiel mit so einer Community zu teilen.

Insgesamt sind also noch 69 % der Spielerinnen und Spieler dabei, die mit Dragonflight begonnen haben, wenn auch knapp 28 % deutlich weniger als zu Beginn spielen. Mit 31 % hat fast jeder Dritte dem Spiel inzwischen wieder den Rücken gekehrt.

Dass Blizzard in den ersten Monaten nach dem Launch einer Erweiterung wieder Spieler verliert, ist ganz normal. Da Dragonflight aber dieses Mal schwächer eingestiegen ist, als etwa Shadowlands, könnte sich das negativ auswirken. Es liegt an den Entwicklern, in den nächsten Monaten mit den Content-Patches zu beweisen, dass World of Warcraft wirklich ein besseres Spiel geworden ist – und vielleicht neue und alte Spieler anlocken kann.

Was haltet ihr von diesem Ergebnis und wie interpretiert ihr es? Hättet ihr gedacht, dass die Zahlen anders ausfallen?

In Fortnite ist Chapter 4 Season 2 gestartet – Jetzt schimpfen Spieler über das neue Motorrad, denn dem fehlt eine wichtige Funktion

In Fortnite bringt Chapter 4 Season 2 eine veränderte Map, einen neuen Season Pass und andere Inhalte. Mit dabei ist auch ein neues, cooles Motorrad. Doch viele sind enttäuscht, dass das Motorrad außer „cool auszusehen“ nicht viel mehr kann.

Fahrzeuge gibt es in Fortnite bereits länger und seit Chapter 4 Season 1 gibt es zum ersten Mal Motorräder in Fortnite. Mit Season 2 gibt es jetzt ein völlig neues Motorrad, welches Spieler ausprobieren können. Hierbei handelt es sich um das Rogue-Motorrad.

Doch die Begeisterung hält sich in Grenzen und das liegt insbesondere am eingeschränkten Funktionsumfang. Und daran, weil der Vorgänger einfach besser gewesen sein soll.

Alle wichtigen Informationen zur neuen Season findet ihr direkt auf MeinMMO:

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Fortnite: Neuer Battle Pass von Chapter 4 Season 2 – Alle Skins, Spitzhacken und Level
von Christos Tsogos

Neues Motorrad kann nicht springen und das fehlt vielen Spielern

Wie reagieren die Spieler auf das neue Fahrzeug? Viele zeigen sich enttäuscht. Denn hinter dem coolen Aussehen stecken wenige nützliche Features. Denn das Fahrzeug kann weder springen noch anständig wenden.

Vor allem der fehlende Sprung ist für viele ein Problem. Denn die Karte ist verzweigt und bietet kaum Straßen, auf denen man die hohe Geschwindigkeit wirklich nutzen könne. Die stark eingeschränkte Wendefähigkeit würde das Teil auch für schnelle Fluchten eingeschränkt nützlich machen.

Ein Nutzer auf reddit fasst die Gedanken vieler Spieler zusammen, indem er schreibt:

Schlecht im Gelände, furchtbar beim Wenden, keine guten Bremsen, schluckt Kraftstoff. Und wofür? Er kann auf der Brücke südlich von Mega City rasen?

Ein anderer ergänzt:

Straßen sind zu windig, und es gibt nicht genug Straßen im Spiel, um überhaupt nützlich zu sein, und es kann nicht springen.

Was wünschen sich viele Spieler? Viele User wünschen sich das Dirt Bike aus der Season 1 zurück. Das sah zwar nicht so schick aus, konnte aber springen und bot auch sonst gute Optionen im Spiel an und passte gut zur verschachtelten Karte von Fortnite.

Im Vergleich dazu ist das neue Rogue-Motorrad für viele Spieler ein Rückschritt und viele hätten sich das Dirt Bike als Alternative zum neuen Fahrzeug gewünscht.

Wie seht ihr das? Habt ihr das neue Motorrad bereits ausprobiert und findet es ebenfalls schwach oder könnt ihr euch mit dem neuen Vehikel anfreunden?

Alle weiteren Änderungen, die Epic Games auf der Karte von Fortnite vorgenommen hat, lest ihr in folgendem Artikel direkt auf MeinMMO:

Fortnite: Neue Map von Chapter 4 Season 2 wurde enthüllt – Alle Änderungen und POIs

Destiny 2: Starke Strang-Builds für jede Klasse, die eure Gegner fesseln werden

Nachdem Lightfall mit seiner Kampagne in Destiny 2 nicht überzeugen konnte, entwickelt sich die neue Fähigkeit “Strang” dagegen zu einem echten Highlight des DLCs. Deswegen stellen wir euch heute je ein starkes Strang-Builds für jede Klasse, Titan, Warlock sowie Jäger, vor und listen auf, was ihr braucht, um sie nachzubauen.

Das können die Builds: Strang hat in Destiny 2 fesselnde Eigenschaften offenbart, die es in sich haben. Nachdem den Hütern bereits frühzeitig alle Aspekte zur Verfügung gestanden hatten, konnte man sich mit der Fähigkeit vertraut machen.

Strang macht Spaß, vor allem wenn man weiß, was man für Fragmente, Aspekte und Mods in seine Rüstung packen muss.

MeinMMO hat für euch drei solide und gut funktionierende Strang-Builds aus Season 20 für jede Klasse ausführlich getestet und stellt sie in diesem Artikel genauer vor. So könnt ihr sie ganz einfach nachbauen.

Mit den fertigen Strang-Builds könnt ihr dann eure Feinde, wie in diesem Trailer zu sehen, fesseln und damit ihre Gegenwehr fast vollständig auf Eis legen. Sogar die von Champions!

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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang u0026#8211; Der Fokus in Lightfall

3 starke und solide Builds mit Strang-Fokus

Wir beschreiben euch hier ausführlich, aus welchen Komponenten die drei Strang-Builds bestehen. Dabei gehen wir genauer auf die benötigten Exotics, Strang-Optionen, Mods und wie ihr das Build spielen müsst ein. Für diese Strang-Builds spielt es zudem keine Rolle, ob ihr Jäger, Titan oder Warlock seid – es ist für jede Klasse etwas dabei.

Sphären der Macht wichtiger denn je: Nach Destiny 2: Lightfall sind Sphären der Macht wieder wichtiger denn je. Wer viele Sphären erzeugt, kann seine Fähigkeiten unwahrscheinlich gut pushen. Deswegen ist es wichtig, dass ihr auf die richtigen Mods achtet.

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Strang-Jäger – Lasso-schwingender Revolverheld

Der Jäger erhält in Destiny 2 mit Strang fesselnde Eigenschaften. Er ist die einzige Klasse, die mit einem Lasso in seiner Super herumschwingen darf und es knallend auf seine Feinde wirft. Sein Lasso ist dabei so scharf wie ein Stahlseil und kann damit mühelos im schweren Angriff der Super eine riesige Gruppe von Feinden sprichtwörtlich in zwei Hälften zerlegen.

Unser erstes Strang-Build funktioniert mit dem Exotic “Der sechste Kojote” der euch zwei Ausweichladungen gewährt.

Strang-Jäger-Build mit dem Exotic “Der sechste Kojote”

Was macht das Build so besonders? Mit diesem Build kann der Jäger jeden Gegner binden. Dank des Exotics hat er die Freiheit “Binden” zweimal hintereinander anzuwenden. Kämpfer können nicht mehr schießen und sich wehren. Damit sind selbst Quäler und Champions hilflos ausgeliefert. Außerdem kann man auch Unaufhaltsame Champions damit betäuben.

  • Das kann “Der sechste Kojote”: Die Funktionsweise dieser Brustrüstung ist denkbar einfach. Sie gewährt Euch eine zweite Ladung für die Klassenfähigkeit des Jägers – also für das Ausweichen.
In diesem Strang-Build nutzen wir das Jäger-Exo “Der sechste Kojote”

Wir haben euch hier alles aufgelistet, was wir aktuell in unserem Jäger-Build nutzen. Natürlich kann dies immer noch nach eigenem Spielstil angepasst werden, indem ihr beispielsweise eine andere Granate sowie andere Aspekte, Fragmente oder Mods probiert.

Unsere Empfehlung für dieses Build:

  • Super-Fähigkeit: Fadenläufer > Seidenstreich – kombiniert einen Enterhaken mit einem Seilpfeil.
  • Granate: Fesselgranate – Eine Art Bola die Feinde binden kann.
  • Nahkampf: Fadenspitze – Ein Seilpfeil, der Ziele beschädigt, abprallt und Energie zurückerstattet.
  • Klassenfähigkeit: Waghalsiges-Ausweichen – In der Nähe von Feinden lädt euer Nahkampf wieder auf.
  • Rüstungs-Exotic: “Der sechste Kojote” – Exotischer Brustschutz
StrangAspekte
destiny2-aspekt-fesselndereinschlag-lightall-jägerFesselnder Einschlag
Greift eure Ziele an, indem ihr euch von oben auf sie stürzt, zu Boden donnert und sie durch den Aufprall bindet.
destiny2-aspekt-witwenseid-lightall-jaeger-1Witwenseide
Du verfügst über eine zusätzliche Granate. Dein Hangeln erschafft ein Hangel-Gewirr am Hangelpunkt. Hangelt also öfter und erzeugt Hangelpunkte, die ihr und euer Einsatztrupp unbegrenzt nutzen könnt.

Bei den Strang-Fragmenten für diesen Jäger-Build empfehlen wir euch:

StrangFragmente
faden-der-abwehrFaden der Abwehr:
Eine Sphäre der Macht aufzunehmen, gewährt Geflochtene Panzerung.
Faden des Verstands:
Das besiegen von gebunden Zielen gewährt Klassenfähigkeits-Energie.
Faden der Generierung:
Das verursachen von Schaden generiert Granatenenergie.
Faden des Fortbestands:
Bindende, zersetzende und zerreißende Effekte bei Zielen halten länger an.

Der Build lässt sich mit folgenden Waffen und Werten gut ergänzen:

  • Rüstungswerte: Für den Jäger empfehlen wir möglichst hohe Mobilitäts-, Belastbarkeits- und Disziplin-Werte in den Rüstungen zu fokussieren.
  • Kinetik-Waffe: Die exotische Maschinenpistole “Osteo Striga” macht Schaden über Zeit oder das exotische Automatikgewehr “Quecksilbersturm” mit seinem Katalysator “Nano-Gewirr”, weil ihr dann zusätzliche Gewirre erzeugen könnt.
  • Energie-Waffe: Für die Nutzung von der starken Option “Flüchtige Geschosse” empfehlen wir eine Leere-Waffe im Energie-Slot.
  • Waffen-Perks: Strang-Waffen mit dem Perk “Schlüpfling”.

Um das Build abzurunden sind auch die Rüstungs-Mods wichtig. Sie bringen euch weitere Vorteile. In dieser Tabelle findet ihr alle von uns genutzten Mods.

Beachtet jedoch: Die erste Reihe der Mod-Übersicht richtet sich nach euren eigenen Rüstung-Stats. Wenn ihr also statt Granate mehr Belastbarkeit braucht, um beispielsweise auf 100 zu kommen, müsst ihr das entsprechend ändern.
Alle benötigten Rüstungs-Mods für das Jäger-Strang-Build

Wie spielt sich der Build? Der Jäger wird mit diesem Build zum lasso-schwingenden Revolverhelden. Seine Aufgabe: Nichts rührt sich mehr und schiesst damit auch nicht mehr zurück.

Damit euch das gelingt, nutzt ihr in einem Kampf zuerst eure Granate. Sie wird die getroffenen Gegner binden, also in der Luft aufhängen. Diese könnt ihr nun ohne große Gegenwehr beseitigen. Es gibt euch die Option, dass besiegte Gegner ein Gewirr erzeugen, dass ihr dann wieder nutzen könnt. Ihr könnt es zerschießen, was eine Explosion hervorruft, oder ihr könnt es werfen. Wir finden das Zerschießen allerdings oft effektiver. Zudem habt ihr jederzeit euren Ausweichsprung parat, um weitere Ziele zu binden.

Der Grund, warum dieses Build auch so gut funktioniert, liegt im Fragment “Faden des Verstands”, das euch beim Besiegen von gebunden Zielen Klassenfähigkeits-Energie gewährt. Zusätzlich kommt der Aspekt “Fesselnder Einschlag” zum Tragen, den ihr ebenfalls nutzen könnt, um Feinde zu binden. Zwischendurch könnt ihr auch eure Ulti für härtere Gegner verwenden.

Dieses Build ist also ein Selbstläufer, was das Maximum an Bewegungsunfähigkeit eurer Feinde angeht. Jäger können ihre Gegner damit fast unendlich in der Luft halten.

Auf der nächsten Seite kommt der Warlock dran, um die fieseste Nadel in ganz Destiny 2 auf seine Gegner loslassen.

80-Euro-Spiel für Steam und PS5 wird von Spielern zerrissen – Jetzt spricht Publisher über „schwierige“ Kritiken und schwache Verkaufszahlen

Forspoken gilt bei Spielern und Kritikern als gescheitert, das Studio wurde mittlerweile aufgelöst. Jetzt äußert sich Square Enix zu den Verkaufszahlen und die sollen nicht gut sein.

Das neue Spiel Forspoken von Square Enix hat unter Spielern und Kritikern keinen guten Stand. Jetzt erklärt der Chef von Square Enix, dass die Verkaufszahlen sehr schwach gewesen seien. Das hätte aber auch an den „schwierigen“ Kritiken gelegen. Immerhin habe man aus der Kritik gelernt.

Das Fantasy-Spiel Forspoken ist seit dem 24. Januar 2023 offiziell erhältlich und hat keinen guten Start gehabt. Auf Metacritic liegen die Bewertungen bei 64 %, auf Steam liegen die Reviews mittlerweile bei 59 % bei mehr als 3.000 Rezensionen. Das Studio Luminous Productions hat man mittlerweile aufgelöst.

Dabei hatte das Spiel eine unverbrauchte Story und eine interessante Protagonistin versprochen, doch war am Ende auch an der unsympathischen Hauptdarstellerin gescheitert.

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Sony stellt neue Spiele für PS4 und PS5 vor – Darauf könnt ihr euch 2023 freuen

Schwache Verkaufszahlen und schlechte Kritiken für Forspoken

In einer Pressekonferenz am 3. Februar 2023 hatte sich nun der Präsident von Square Enix, Yosuke Matsuda, über Forspoken geäußert. In seinem Gespräch mit den Investoren erklärte er, dass die Verkäufe des Spiels nach “schwierigen” Kritiken ziemlich schwach gewesen seien. Er selbst spricht von „glanzlos.“ (via videogameschronicle.com).

Damit macht er auch die Kritiker für das schwache Abschneiden des Spiels verantwortlich, welches für 80-Euro wohl einfach keiner kaufen wollte. Immerhin habe man aus den Kritiken auch seine Lehren gezogen. So erklärt er:

Das Spiel hat jedoch auch positives Feedback zu seinen Action-Features erhalten, einschließlich seiner Parkour- und Kampffähigkeiten, und hat somit Ergebnisse geliefert, die zu einer Verbesserung unserer Entwicklungsfähigkeiten für andere Spiele in der Zukunft führen werden.

Wie reagieren die Spieler? Auf reddit schütteln viele Spieler darüber den Kopf. Denn viele Kritiken seien berechtigt gewesen und das habe nicht nur an der schwachen Story gelegen. Auch die Performance sei eine Katastrophe gewesen, so erklärt jemand:

Außerdem brauchte man eine High-End-RTX-Karte [von Nvidia] und selbst die hatte Probleme, Forspoken auszuführen. Das Spiel war einfach nicht bereit für den Start.

Viele glauben, dem Spiel hätte eine erneute Release-Verschiebung gut getan, um zumindest das Spiel auf ein vernünftiges, technisches Niveau zu heben.

Wie geht es Square Enix überhaupt? Dem großen Publisher Square Enix geht es schon seit Jahren nicht gut, weil viele Spiele-Releases nicht laufen und große Erfolge ausbleiben. In der Vergangenheit hatte man gleich mehrere Spiele in den Sand gesetzt. Dazu gehört etwa das teure Babylon’s Fall, welches nach nicht mal einem Jahr bereits sterben musste. Das sollte das neue Service-Spiel von Square Enix werden und regelmäßig Geld in die Kasse bringen.

Auf der anderen Seite hat Square Enix zumindest einen starken Dauerbrenner, der den Publisher derzeit über Wasser halten kann. Und das ist ein MMORPG, welches vor ein paar Jahren erst die Wende geschafft hatte und seitdem täglich tausende Spieler anlocken kann:

Nach einem Jahr voller Flops ist ein 10 Jahre altes MMORPG die Rettung von Square Enix

Gerade könnt ihr ein episches Strategiespiel auf Steam kostenlos im Koop zocken – Doch ihr müsst schnell sein

Das Strategiespiel Total War: Warhammer 3 könnt ihr gerade auf Steam kostenlos spielen. Im Anschluss gibt es das Fantasy-Spiel mit einem Rabatt von 33 %.

Total War: Warhammer 3 ist ein Strategiespiel mit Fantasy-Setting, bei dem ihr ein Imperium aufbaut, Armeen zusammenstellt und diese in Kampf befehligt.

Neben einer Solo-Kampagne bietet das Spiel PvP- und Koop-Elemente, mit denen ihr euch gemeinsam mit oder gegen anderen Spielern in die Schlacht stürzen könnt.

Hier sehr einen Trailer zum Modus “Immortal Empires” in Total War: Warhammer 3:

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Total War: Warhammer 3 u0026#8211; Launch-Trailer Immortal Empires

Epische Schlachten in Echtzeit

Wie sieht das Gameplay in Total War: Warhammer 3 aus? Ihr kümmert euch um den Aufbau eures Imperiums. Errichtet Siedlungen, erobert Städte und rekrutiert eure Einheiten: Wählt dazu aus verschiedenen einzigartigen Völkern eure Kämpfer. Das Gameplay läuft hier im rundenbasierten Strategie-System ab.

Im Kampf jedoch ändert sich die Spielmechanik und ihr erlebt in Echtzeit die epische Schlacht. Kommandiert eure Einheiten, überlegt euch taktische Manöver, um eure Feinde zu überwältigen und entscheidet die Schlacht zu euren Gunsten.

Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob das Spiel das richtige für euch ist, findet ihr hier eine Meinung zu Total War: Warhammer 3 von MeinMMO-Reddakteur Benedict Grothaus.

Laut Metacritic war Total War: Warhammer 3 sogar das beste neue Strategiespiel für PC im Jahr 2022:

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Wie lange kann man kostenlos Total War: Warhammer 3 spielen? Noch dieses Wochenende, bis zum 13. März 2023 um 19:00 Uhr könnt ihr das Strategiespiel gratis austesten.

Wie viel kostet Total War: Warhammer 3? Im Anschluss an das kostenlose Wochenende ist das Spiel auf Steam im Sonderangebot erhältlich. Statt 59,99 € zahlt ihr 40,19 €. Das ist ein Rabatt von 33 %.

Daneben könnt ihr euch zahlreiche DLCs zu Total War: Warhammer 3 holen, die ebenfalls gerade günstiger zu haben sind.

Wenn ihr auf der Suche nach Gratis-Spielen auf Steam seid, schaut in unserer Liste vorbei: Die 15 besten kostenlosen MMOs und MMORPGs auf Steam

Sozialpädagoge gibt Ratschläge bei Problemen in Gaming-Communitys: “Hinterfragen, wieso ich etwas spiele”

Als Digital Streetworker ist Nando im Netz unterwegs, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen, wenn sie Hilfe benötigten. In einem Interview mit uns spricht er über seine Arbeit und gibt auch direkte Tipps an Betroffene.

Jeder von uns ist vermutlich in Gaming-Communitys unterwegs. Entweder direkt in den Games selbst oder in den Welten drumherum. Häufig herrscht genau dort, wo es eigentlich schön sein sollte, aber ein rauer Umgangston miteinander, der schnell eskalieren kann.

An einigen Menschen gehen solche Sachen, vor allem zusammen mit Problemen im echten Leben, nicht unbemerkt vorüber. Nando ist Teil des Programms Digital Streetwork. Er und seine Kolleginnen und Kollegen sind im Netz unterwegs und versuchen zu helfen, wo Hilfe benötigt wird.

Nando ist Experte für Social Skills, Social Media und Gaming und geht in diesen Communitys aktiv auf Jugendliche zu, versucht, mit ihnen Lösungen zu erarbeiten und an die richtigen Stellen zu vermitteln.

In einem umfangreichen Interview haben wir mit ihm über Digital Streetwork im Allgemeinen gesprochen, aber auch spezifisch nachgehakt, welche Probleme im Gaming auftauchen und warum.

In diesem Teil eines zweiteiligen Interviews geht es darum, wie Betroffene mit den Situationen umgehen können. Nando hat also einige Ratschläge dabei, die vielleicht auch euch helfen können.

Im ersten Teil des Interviews sprach Nando über seinen Job, was er überhaupt den ganzen Tag macht, wofür Digital Streetwork wichtig ist und wie ihr selbst digitaler Streetworker werden könnt.

Anonymität ist ein sehr großer Faktor im Gaming

Mark von MeinMMO: Gibt es Probleme ausschließlich im Gaming, die du so nicht von reddit oder den anderen Socials kennst?

Nando: Ich glaube, dass dieser Punkt Anonymität in Games nochmal viel stärker ist. Das hast du zwar auch auf verschiedenen Plattformen, aber von dem, was ich mitbekomme, ist das in Games schon ein sehr großer Faktor.

Wenn man zum Beispiel einer gewissen Sparte angehört oder einem gewissen Geschlecht, dann habe ich schon das Gefühl, dass das im Gaming schlimmer ist. Im expliziten Fall, wenn man rausbekommt, dass da eine Frau hinter einem Account steckt, geht es oft sehr schnell in eine bestimmte Richtung. 

Zumindest ich selbst habe da dann schon sehr oft mitbekommen, dass es in eine sexuelle Richtung geht.

Auch im eigenen Subreddit sind die digitalen Streetworker erreichbar:

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Mark von MeinMMO: Würdest du dann sagen, dass, speziell im Gaming, du eher von als weiblich identifizierten Personen kontaktiert wirst?

Nando: Ich kann da aus Datenschutzgründen jetzt gar nicht so genau drauf eingehen, weil wir natürlich auch der Schweigepflicht unterliegen. Aber was das Thema speziell angeht, ja, auf jeden Fall.

Da würde ich aber gerne noch hinzufügen: Durch gesellschaftliche Gegebenheiten ist das Thema „Männer als Opfer“ immer noch ein ganz schwieriges, das auch in der Öffentlichkeit einfach nicht oft behandelt wird.

Damit habe ich mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit umfassend befasst. Das hat mit Sicherheit auch Einfluss auf die Arbeit und darauf, wie sich Männer als Opfer geben können, oder eben auch nicht geben möchten.

„Es ist überhaupt nicht schlimm, eine Pause zu machen“

Mark von MeinMMO: Wie machst du, gerade im Gaming, die Personen aus, von denen du glaubst, sie könnten deine Hilfe brauchen? Wie gehst du auf sie zu?

Nando: Da ist es ganz wichtig, dass man eben erst mal dieses Medium „Games“ und auch einfach das Spiel nutzt, um erst einmal eine Gemeinsamkeit zu haben. Die Leute sollen uns da auch erst kennenlernen. Es ist ja ihre Spielwelt und ihr Kosmos und da kommt jemand neues rein, der eben in einer beruflichen, sozialpädagogischen Rolle mitspielt.

Ich mache also zuerst deutlich, wieso ich eigentlich hier bin und was so meine Funktion ist. Da kommt es auf den verschiedenen Plattformen, habe ich gemerkt, auch sehr gut an, immer offen und transparent zu sein und zu kommunizieren, was mein Anliegen ist, und dass das alles ganz ohne Druck ist.

Wir verpflichten ja niemanden dazu, dass er das Angebot annehmen muss. Es ist ein offenes, kostenfreies, anonymes Angebot. Das ist den Leuten auch sehr wichtig. Dass sie wissen, sie können, wenn sie möchten, die ganze Beratung und Unterstützung über, solange es halt möglich ist, anonym bleiben. Das hilft auf jeden Fall.

Nando selbst zeigt sich stets mit einem Lächeln

Mark von MeinMMO: Toxische Communitys und Mitspieler, Frauenfeindlichkeit und Beleidigungen sind in Multiplayer-Titeln leider beinahe Alltag. Welche Ratschläge würdest du Leuten geben, die davon betroffen sind?

Nando: Es ist da gut, wenn man jemand im Umfeld hat, mit dem man einfach auch drüber sprechen kann und das nicht in sich reinzufressen. Weil es auch schnell passieren kann, dass man sich tatsächlich das, was womit man dort angefeindet wird, zu schnell zu Herzen nimmt und man denkt, man macht etwas falsch.

Auch immer den Sinn des Spiels hinterfragen – warum spiel ich etwas? Wieso möchte ich das spielen? Wenn man sich dazu reflektiert und der Grund eben nicht mehr gegeben ist oder das Umfeld nicht mehr da ist, weswegen ich das eigentlich spiele und warum ich mich dort rein begebe.

Dann ist es auch überhaupt nicht schlimm, mal eine Pause zu machen, sich rauszunehmen und sich was anderes zu suchen. Die Kiste auch mal auszuschalten und einen Hard-Cut zu machen, einfach, um dieses negative Umfeld nicht mehr vor sich zu haben. 

Das ist auf jeden Fall ein guter Ratschlag. Oder vielleicht auch mal nur ein Singleplayer-Game zu spielen. Es gibt gute und viele Singleplayer-Titel, wo man sich nur in Ruhe auf sich konzentrieren und nur seine Sachen machen kann.

Und wenn man dann mal wieder Lust hat, auszuprobieren, ob online geht, ist das natürlich auch ok. Aber einfach zu wissen, dass ich eine Alternative habe, wo ich genau mein Ding machen kann, das ist wichtig.

Fast jeder Fünfte findet Gaming-Communitys toxisch oder problematisch (via statista.com).

“Die jungen Leute sind täglich mit verschiedensten Medien konfrontiert”

Mark von MeinMMO: Wie geht ihr mit Videospielsucht bei Jugendlichen um?

Nando: Ich selbst komme aus dem Bereich der Suchthilfe, oder der analogen Suchthilfe. Wie ich eben meinte, das Medium „Spiel“ zu nutzen, ist wichtig. Das ist einfach die Lebenswelt. Die jungen Leute, und auch ich, wir sind ja täglich mit verschiedensten Medien konfrontiert. 

Man muss dann drauf achten, das Medium einfach sinnvoll zu nutzen und wenns dann in Richtung Sucht geht, auch auf die typischen Kriterien zu achten, die es beim Thema Sucht einfach gibt beziehungsweise was genau eine Sucht definiert.

Es gibt immer mal Phasen, wo man ein bisschen mehr zockt und daddelt und vielleicht auch mal exzessiv unterwegs ist. Aber solange das eben eine Richtung hat, die sich ausgleicht und noch gesund ist und man noch seinen anderen Sachen nachgehen kann und ein soziales Umfeld hat, seine Ausbildung, Schule, Studium noch hat und macht und man sich vor nichts flüchtet, hat es auch noch nicht diese Kriterien der Sucht.

Das ist natürlich ein Thema, auch, wenn jemand jetzt viel am Handy ist, viel in Socials unterwegs. Wenn wir einfach merken, dass sich jemand viel damit beschäftigt und wir es als nötig erachten, da mal mit der Person drüber zu sprechen, ganz ungezwungen, dann machen wir das schon. 

Durchschnittliche tägliche Nutzungszeit von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren von Computer-, Konsolen-, Tablet- und Smartphone-Spielen durch Jugendliche im Jahr 2022 (via statista.com).

Aber wir sagen jetzt nicht „du bist videospielsüchtig.“ Es ist nur wichtig, sich sinnvoll mit dem Medium auseinanderzusetzen. Zu hinterfragen, wofür nutze ich sie? Wofür brauche ich sie wirklich? Was ist überhaupt sinnvoll? Das sind auch Fragen, die wir öfter direkt von den Leuten bekommen.

Wenn ich da dann wieder die Verknüpfung zu der analogen Arbeit sehe, ist das das Gleiche. Man nutzt eben den Zugang, den man bekommt. Das ist in der normalen Streetwork ja auch so, du gehst da in den Bereich mit rein und bist in der Lebenswelt drin. Viele Streetworker sind dann eben auch auf der Straße unterwegs, in diesem Sozialraum.

Genau da gehen wir ja auch rein. Und versuchen eben, über das Medium Videospiel, in dem die Leute ja sind, einen Zugang zu finden. Da dann den Kontakt aufzubauen und mit den Leuten zu sprechen und, wenn es gewünscht ist, das vielleicht alles ein wenig zu entzerren.

„Man muss sich mit der Thematik auseinandersetzen und das Medium Videospiel richtig durchleuchten“

Mark von MeinMMO: Häufig stolpere ich im Netz und in Games über Jugendliche, deren Eltern ihnen das Zocken komplett verbieten möchten, sie diese Spiele aber als Rückzugsort nutzen. Welchen Rat würdest du den Jugendlichen, aber auch den Eltern in einer solchen Situation geben?

Nando: Wenn ich überlege, wie das bei mir früher war, mit meiner Mutti, da ist das oft so, dass sie sich noch nie so richtig mit dem Medium auseinandergesetzt hat. Gerade für Eltern ist es wichtig, dass man darüber spricht und die Eltern auch wissen, was genau die Kinder spielen. 

Die müssen sich dann auch wirklich mit dem Medium beschäftigen und ein sinnvolles Maß finden. Dazu dann auch mit dem Kind sprechen, das ist ganz klar. Was ist dem Kind daran wichtig? Wieso hat es Spaß daran? Wieso hat das so eine große Bedeutung für mein Kind? 

Auch in Games kann man einfach mal was Schönes machen:

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Da dann auch gemeinsam mit dem Kind zu reflektieren. Darüber zu sprechen und ihm natürlich auch die Zeit zu geben, die es braucht. Gleichzeitig aber auch darauf zu achten, wie viel Zeit es eben dort verbringt. Es sind ja auch nicht alle Menschen gut im Internet, auch nicht in Games. Die Eltern müssen einfach einen guten Umgang zu den Games pflegen und natürlich auch mit den Kindern.

Da dann auch der gleiche Ratschlag für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Fragt euch, wieso ist mir das Spiel wichtig? Wieso möchte ich dort Zeit verbringen? Aber auch nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Eltern ja nichts einfach verbieten wollen. Denen ist eben wichtig, wo ich mich aufhalte und was ich mache.

Einfach miteinander zu kommunizieren. Das hört sich immer leichter an, als es ist, aber das ist sehr wichtig.

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Informationen über das Medium selbst sind sehr relevant

Mark von MeinMMO: Die Aussage „Dein schlechtes Verhalten oder deine Probleme kommen nur vom Zocken“ haben sicher einige Leute schon oft gehört. Was sagst du dazu? Siehst du Videospiele eher als Problem oder als Hilfe und Werkzeug zur Besserung?

Nando: Man muss sich einfach mal richtig mit der Thematik auseinandersetzen und das Medium Videospiel richtig durchleuchten. Sehen, was da auch einfach für Möglichkeiten sind und wieso das gut ist und auch wieso das schlecht ist.

Ich finde, das ist nun mal die Lebenswelt der Jugendlichen. Das muss man akzeptieren und auch so sehen, dass es eben Unterhaltungsmedien sind. Da nutzt ja auch jeder einen anderen Zugang oder eine andere Plattform für seine Unterhaltung, oder um etwas anzugucken.

Wenn man die Inhalte nicht filtert und sich nicht informiert, dann würde ich auch schon sagen, die Erfahrung mache ich ja fast täglich, dass es dann auch in eine schlechte Richtung gehen kann.

Kann man das aber sinnvoll nutzen und eben richtig einsetzt, sind Games auf jeden Fall auch eine gute Methode, um sich abzulenken. Wenn man da ein schönes Spiel hat und ein, zwei, drei Stunden darin abtauchen kann, solange man das eben noch kontrollieren kann, ist das eine gute Methode, auch mal die schlechten Sachen zu vergessen.

Gerade wenn man für sich sagt: „Ich kann mich damit gerade nicht beschäftigen und ich brauche jetzt eine Pause, ich brauche mal was Positives für mich“, dann ist das sehr gut und dann sollte man das auch nutzen. Solange man dann nach eben zwei, drei Stunden auch sagen kann: „Okay, jetzt hab ich dieses Medium genutzt und jetzt kann ich meine Sachen wieder angehen.“

Das ist ja am Ende auch nur ein Hobby. Deswegen finde ich einen bewussten Umgang damit dann auch sehr sinnvoll.

Wir bedanken uns bei Nando und dem Team Digital Streetwork für das Interview.


Hattet ihr selbst schon einmal solche Erfahrungen? Können euch die Tipps von Nando vielleicht selbst helfen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Für die deutsche Band Saltatio Mortis ist übrigens gerade die Community das Beste am Gaming. “Es gibt nichts Geileres als Interaktion mit anderen Spielern”

Das neue PS5-Update bringt ein neues Feature, doch einige Spieler fürchten sich jetzt vor fiesen Spoilern

Das neue PS5 Update 23.01-07.00.00 bringt jede Menge neue Features und sinnvolle Funktion. Über eine neue Funktion wird jetzt in der Community gestritten. Doch wie viel „Spoiler“ steckt wirklich dahinter?

Sony hat ein großes Update für die PS5 veröffentlicht. Mit dabei ist auch endlich die vollständige Unterstützung von Discord auf der PS5. Wie ihr Discord auf der PS5 einrichten könnt, lest ihr hier auf MeinMMO.

Daneben hat das Update aber noch ein paar weitere Verbesserungen und Features gebracht. Doch vor allem über eine neue „Funktion“ wird diskutiert: Wenn ihr mit dem Controller ein Spiel in euer Bibliothek hervorhebt, dann wird der Spielfortschritt in Prozent angezeigt.

Einige sind der Meinung, dass genau das schon eine Form von Spoiler sei und es die Option geben müsse, dass man die Anzeige ausblenden könne. Denn schließlich würde man immer wissen, wie weit man mit seinem Spiel schon sei.

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Ist der Reiz beim Spielen, nicht zu wissen, wie weit man ist?

Wie sieht die Kritik aus? Die Kritik ist für einige auf reddit durchaus nachvollziehbar. Denn einige User wollen nicht, dass ihnen die PS5 unaufgefordert mitteilt, dass das Spiel fast durchgespielt ist. Das wäre schon eine Form von Spoiler, wenn einem die Konsole solch wichtige Informationen mitteilen würde. Insbesondere bei storylastigen Spielen würde das enorm stören.

Was erwidern andere dagegen? Andererseits, erwidern einige, gebe es so eine „Funktion“ in einigen Spielen bereits intern. Hier werde man für einen bestimmten Spielfortschritt belohnt und das sei ja auch kein Spoiler. Und das Online-Magazin Gamerant hält den Vorwurf des Spoilers ebenfalls für seltsam: Denn dann sei ja die Zeitangabe auf einem Film auch schon ein Spoiler. Denn schließlich wisse man direkt beim Start, nach wie vielen Stunden man sich den Abspann ansehen müsse.

Was denkt ihr? Findet ihr das neue “Feature” halb so wild oder stört es euch ebenfalls, wenn ihr euren Spielabschluss in Prozent eingeblendet bekommt? Schreibt es uns in den Kommentaren und diskutiert mit anderen.

Mehr rund um die PS5: Weitere spannende Features, die ihr auf eurer PS5 nutzen könnt, findet ihr in folgendem Artikel, hier auf MeinMMO:

6 geheime Features der PS5, die ihr unbedingt kennen solltet

Quelle(n):
  1. gamerant.com

6 aussichtsreiche Crowdfunding-MMORPGs, die krachend gescheitert sind

Crowdfunding-MMORPGs erlebten gerade in den Jahren 2013 bis 2018 einen regelrechten Boom. Daraus gingen erfolgreiche Spiele wie Albion Online, aber auch Langzeit-Projekte wie Camelot Unchained oder Star Citizen hervor. Wir wiederum haben Spiele gesammelt, die auf dem Papier sehr aussichtsreich klangen, aber doch gescheitert sind.

So habe ich die Spiele ausgewählt: Für diese Liste spielt es keine Rolle, ob die MMORPGs erschienen sind oder schon vor dem Release eingestellt wurden. Ich habe außerdem eine Grenze von mindestens 50.000 Dollar festgelegt, die über Crowdfunding gesammelt werden mussten.

Einen Teil dieser Titel haben wir euch auch in einem eigenen Video vorgestellt:

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4 Crowdfunding MMORPGs, die so richtig gefloppt sind

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Chronicles of Elyria – Crowdfunding über mindestens 7,7 Millionen Dollar

Was machte das Spiel so interessant? Chronicles of Elyria wollte eine realistische Fantasy-Welt kreieren, in der eure Charaktere mit der Zeit altern. Sie bekamen etwa graue Haare, Falten und irgendwann folgte dann der endgültige Tod. Daher war es wichtig, nach einer gewissen Zeit über Nachwuchs nachzudenken, um einen Teil eures Reichtums und eurer Fähigkeiten zu vererben.

Ein Leben eures Avatars sollte in etwa einem Jahr in der Realität entsprechen. Danach hättet ihr wahlweise mit dem Nachwuchs oder einem neuen Charakter weiterspielen müssen.

Das MMORPG plante ein freies Skill-System mit unterschiedlichen Waffen- und Rüstungstypen. Zudem sollte es verschiedene Berufe geben, die ihr erlernen konntet und bei denen Minispiele für die Herstellung gemeistert werden mussten.

Chronicles of Elyria versprach außerdem:

  • Einen sehr detailreichen Charakter-Editor.
  • Dungeons und Boss-Kämpfe.
  • Die Möglichkeit, ein eigenes Königreich zu kontrollieren.
  • Eine KI-basierte Story, die sich dynamisch verändern sollte, je nachdem, was ihr mit eurem Charakter schon erreicht habt.

Einen Release hat das Spiel jedoch nie erlebt.

Wie viel hat es eingenommen? Über ein erstes Crowdfunding auf Kickstarter nahm Chronicles of Elyria stolze 1,3 Millionen Dollar ein. Später wurden über die Webseite weitere Vorbesteller-Pakete, aber auch Skins, Plätze für Königreiche und ein virtueller Adventskalender für 95 Dollar verkauft.

Insgesamt soll das MMORPG bis zum Jahr 2019 etwa 7,7 Millionen Dollar eingenommen haben.

Woran ist es gescheitert? Chronicles of Elyria war verdammt ambitioniert und es stellte sich schnell heraus, dass es sich über das Crowdfunding allein nicht finanzieren würde. Der Kopf hinter dem Spiel – Jeromy Walsh – wollte mit dem Geld wohl vor allem einen Prototypen finanzieren, um damit Investoren und Publisher anzulocken, die für finanzielle Sicherheit sorgen sollten.

Doch der Plan ging nicht auf, er konnte keine Investoren finden.

Am 20. März 2020 erschien eine Pre-Alpha des Spiels, die viele Fans erschreckte: Sie hatte nichts mit der geschilderten Vision eines tollen MMORPGs gemein. Die Pre-Alpha war im Rückblick wohl ein letzter verzweifelter Versuch, noch irgendwen vom Projekt zu überzeugen.

Ebenfalls 2020 kündigte Walsh dann die Schließung des MMORPGs an. Doch die Leute, die Geld investiert hatten, wurden wütend und drohten mit einer Klage. Seitdem wird an dem Spiel zwar noch offiziell gearbeitet, jedoch macht Walsh nun alles selbst. Er will augenscheinlich mit Gewalt ein Spiel „irgendwie fertigstellen“, damit er aus der Sache noch rauskommt.

Umstrittener YouTuber soll mit Kryptowährung betrügen, zeigt jetzt Villa für 16 Millionen $ – Das Highlight ist ein uralter Totenschädel

Der YouTuber Logan Paul gilt als reich und als umstritten. Jetzt hat er Geld in einen Dinosaurierkopf investiert, um diesen daheim aufstellen zu können.

Logan Paul gehört zu den bekanntesten Personen auf YouTube. Spätestens seit seinem Boxkampf gegen Kollegen KSI 2018 ist sein Name weltweit bekannt. Der Kampf hat selbst Twitch-Stars wie xQc dazu gebracht, es nachmachen zu wollen.

Logan Paul ist regelmäßig in seltsame Skandale verwickelt. Erst kürzlich hatte man ihm vorgeworfen, dass er seine Zuschauer und Unterstützer mit dem Play2Earn-Spiel „CryptoZoo“ betrüge.

Das hindert ihn aber nicht daran, große Einkäufe zu tätigen. Für seine 16-Millionen-Villa in Puerto Rico hat er sich einen Dinosaurierschädel zugelegt.

Dinosaurierschädel im Wohnzimmer ist 66 Millionen Jahre alt

Wo kann man das sehen? Der Vlogger Mike Majlak darf in seiner aktuellen Folge auf YouTube den Zuschauern die teure Villa von Logan Paul zeigen. Die soll immerhin einen Gesamtwert von 16 Millionen US-Dollar haben. Er wohnt hier seit 2021, nachdem er seine Villa in Kalifornien einige Jahre vorher verkauft hatte.

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Doch das eigentliche Highlight ist gar nicht die Villa selbst, sondern ein großer Totenschädel eines Dinosauriers, der im Wohnzimmer steht. Der Triceratops-Kopf soll mindestens 66 Millionen Jahre alt sein. Logan selbst sagt dazu:

Es ist ein wertvolles Stück, es ist schön, es ist ein Zeichen dafür, dass diese Erde einst bewohnt war. Es ist einfach umwerfend.

Angeblich soll der Kopf eine halbe Million US-Dollar gekostet haben. Das ist immerhin noch fast geschenkt, wenn man bedenkt, dass die gleiche Person 3 Millionen Euro in gefälschte Pokemon-Karten investierte. Das war für ihn ein riesiger finanzieller Flop, auch wenn es ihm nachträglich gute Viewzahlen auf YouTube beschert hatte.

Logan Paul ist für seltsame und schräge Ideen bekannt, der gern mit Geld um sich wirft oder für wenig sinnvolle Dinge ausgibt. Mit einer seiner letzten Aktionen, von der Krypto-Aktion einmal abgesehen, hatte er sich jetzt so richtig unbeliebt gemacht:

YouTuber gießt 15 GameBoy Color in Harz und das Internet ist sauer auf ihn