MMORPG-Hoffnung zeigt 2020 Gameplay, sieht viel schlechter aus als bei Ankündigung 2016

Die neuesten Gameplay-Video zum MMORPG Chronicles of Elyria rufen einiges an Kritik hervor. Wir schauen uns die Situation an.

Was ist Chronicles of Elyria? Das MMORPG befindet sich bereits seit 2016 in Entwicklung und wurde sehr erfolgreich über eine Kickstarter-Kampagne finanziert.

Eines der interessantesten Features des Sandbox-Spiels ist, dass ihr unweigerlich sterbt. Euer Charakter altert und muss irgendwann für Nachkommen sorgen, denen er seinen Besitz vererbt. Mit diesem Nachkommen spielt ihr dann weiter.

Chronicles of Elyria spricht viele MMORPG-Fans an, die auf eine Art neues Highlight im Genre warten. Doch die Entwicklung schreitet so langsam voran, dass manche schon glauben, das Spiel erscheint nie.

So sieht Chronicles of Elyria 2020 aus.

Gameplay-Videos in der Kritik

Wie sieht die Situation aktuell aus? Eigentlich hätte schon längst die Pre-Alpha für die Kickstarter-Backer beginnen sollen, doch die Version wurde immer wieder verschoben. Nun zeigten die Entwickler endlich wieder Gameplay, doch das stößt auf Kritik.

Was wurde gezeigt? Es ist eine Szene in einem Dungeon zu sehen, welche aber weniger an ein MMORPG als an ein Action-Adventure erinnert. Der Held muss Fallen überwinden und dabei schnell vorgehen, auf dem Boden schlittern und über Balken balancieren. Das jedoch ist nur einer der Kritikpunkte.

Viel mehr sieht das MMORPG nicht so aus, wie sich das so mancher Fan erhofft hat. Es gibt keine Texturen, alles wirkt eckig und kantig. Das soll ein MMORPG aus der heutigen Zeit sein? Was ist da los?

Wie regieren die Spieler? Die Kommentare unterhalb des aktuellen Gameplay-Videos von Chronicles of Elyria zeigen, wie enttäuscht einige aus der Community sind.

  • hamyncheese schreibt: „Ich dachte, das soll ein MMORPG sein? Es erinnert mich aber mehr an Donkey Kong 64 auf dem Nintendo 64.“
  • MrPercipience meint: „Das sieht aus wie aus dem Jahr 2000. Schauen wir uns etwa ein Tomb Raider an, das für die PlayStation 2 herauskommt?“
  • dim smol zeigt sich schwer enttäuscht: „Nach vier Jahren und acht Millionen Dollar habt ihr jede Deadline verpasst und das ist es, woran ihr arbeitet?“
  • Cinnamon Bun sieht die Situation nicht ganz so dramatisch: „Nett! Ich kann es kaum erwarten, bis Elyria endlich Wirklichkeit wird. Aber wenn ich mir das so ansehe, dann dauert es wohl noch einige Jahre.“
So sah Chronicles of Elyria im Jahr 2016 aus.

Das muss so aussehen!

Warum sieht das Gameplay schlechter aus als vor vier Jahren? Die Entwickler von Chronicles of Elyria haben erklärt, dass zunächst nicht wirklich an der Grafik des Spiels arbeiten. Deswegen sieht das Spiel aktuell untexturiert und kantig aus. Es kommen Platzhalter zum Einsatz, um die Spielsysteme testen zu können. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll dann die „richtige“ Grafik hinzukommen, die dann auch schön werden soll.

Dass Chronicles of Elyria aktuell so unfertig aussieht, ist also gewollt.

Dieses Parcours-Gameplay, das immer wieder gezeigt wird, soll demonstrieren, dass euch mehr als ein klassisches MMORPG erwartet. Es gibt viel mehr zu tun als nur Monster zu bekämpfen, durch Dungeons zu laufen, Beute einsacken und Crafting zu betreiben. Die Dungeons sollen eine echte Herausforderung darstellen, spannend sein, Fallen bieten und euch auch richtig fordern.

Quelle(n): MMORPG.com
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ratzeputz
27 Tage zuvor

Also wenn ich vergleiche wie unser kleines 4 Mann Team, das jobbedingt nur in der Freizeit an einem Spiel arbeitet, weiterkommt, dann ist das hier eigentlich lächerlich. OK es wird kein MMORPG … das würden wir ohnehin nicht schaffen grin
Wir sind auch gerade mal am Prototyping aber da waren wir nach nicht mal 2 Monaten.
Hier haben wirs mit einem Entwicklerstudio zu tun, das Vollzeit mit einem großen Team an einem Spiel arbeitet (ok zugegeben wie groß das Team wirklich ist, weiß ich natürlich nicht aber ich gehe einfach mal davon aus, dass das mehr als 4 Leute sind) und hat bisher auch noch nicht mehr als das zustande gebracht?

Mich wundert nicht, dass die Leute (allen voran die Kickstarter Backer) angefressen sind.

Kann natürlich auch sein, dass genau dieses Testenvironment eh schon saualt ist und sie eben darin gerade die neue „Rutschi,Springi,Hüpfi“ Mechanik entwickeln und herzeigen wollen.
Wurde aber glaube ich nicht so argumentiert.

TapTrix
27 Tage zuvor

Sieht aus wie ein 3€ Spiel auf Steam.

Malfrador
27 Tage zuvor

Von einem Entwicklungs-Standpunkt ist das jetzt nicht allzu ungewöhnlich, die endgültige Grafik erst zum schluss zu machen. Normal findet das aber am Anfang statt, und nicht nach vier Jahren.

Und man muss sich auch überlegen, was die Leute sehen wollen. Ein sowieso schon krieselndes Spiel, von dem es generell zu wenig Infos gibt und dann sowas? Man hätte sich die Reaktion denken können. Es ist nun Mal etwas anderes wenn man von dem Spiel bisher nichts gesehen hat, oder wenn es bereits aktuelle Videos gibt, die die gute Grafik zeigen.

Messeryocke
27 Tage zuvor

Hmmm mal ehrlich, dass Sie testen usw. macht ja Sinn. Allerdings stelle ich mir schon die Frage was die in den vergangenen 4 Jahren getestet haben? Das Video 2016 hatte eine andere Grafik – wurde damals also nur ein Köder erstellt um die Leute auf Kickstarter zu lotsen? Mein Hype auf das Spiel ist seit längerer Zeit etwas verflacht und das aktuelle Video bringt mich nicht auf die Spur zurück.
Im Auge behalten ja – aber eher Verhalten.

Erzkanzler
27 Tage zuvor

Du zeigst Investoren auch nicht die brachliegende Baustelle sondern ein Modell des fertigen Wolkenkratzers. Wenn der Rohbau steht, und der Kunde will wissen, wie es aktuell so ist, zeigst du den Rohbau… das Modell kennt er ja und die Brache gibt´s nicht mehr.

Find den Titel des Artikels schon relativ effekthascherisch, es ist Pre-Alphamaterial dass, wie in diesem Schritt der Entwicklung üblich, dem Etikett unter dem es veröffentlicht wurde entsprechend aussieht. Das die „MMORPG-HOFFNUNG viel schlechter aussieht…“ ist jetzt vielleicht doch eher eine dramatisierte Betitelung um die „Aufmerksamkeit des Lesers zu erreichen“ um es mal vorsichtig zu sagen razz

Die Bildzeitung verkauft sich eben besser als Fachliteratur grin können eben nicht immer Schillers Glocken sein…

Schuhmann
27 Tage zuvor

Die Reaktion ist desaströs, ganz unabhängig davon, wie wir das darstellen.

Das ist ja ein Video, mit dem das Spiel an die Öffentlichkeit, um den Entwicklungsprozess darzustellen – und da ist die Reaktion wirklich sehr schlecht.

Ich denke, genau das ist auch ein riesiges Problem von Crowdfunding-Spielen: Du zeigst den Leuten ein tolles Spiel und tolle Konzepte, damit sie investieren.

Und wenn du sie irgendwann, Jahre später, mit der Realität konfrontierst, sind sie bitter enttäuscht.

Dasselbe Problem hatten auch Camelot Unchained/Ashes of Creation usw.

Ja, klar ist das Pre-Alpha-Material. Aber 2016 wurde ja auch schon „Pre-Alpha“-Material gezeigt, um Leute zum Backen zu bewegen und das sah viel besser aus.
Wenn du dir die Kommentare unter den YouTube-Videos anschaust, siehst du da eine erhebliche Diskrepanz. Wenn sie 2016 mit den Materialien angetreten wären, die sie 2020 haben, wäre fraglich, ob sie da so viel Geld gesammelt hätte.

Ich finde das ist schon ein Thema, das man behandeln muss. Die Diskussionen zeigen auch, dass es keine überdramatisieren Darstellung ist, sondern das ist die Diskussion, die stattfindet auf youtube oder in MMORPG-Foren.

ratzeputz
27 Tage zuvor

„Du zeigst den Leuten ein tolles Spiel und tolle Konzepte, damit sie investieren.
Und wenn du sie irgendwann, Jahre später, mit der Realität konfrontierst, sind sie bitter enttäuscht“

Wie es Wolcen gerade eindrucksvoll beweist sad

Erzkanzler
27 Tage zuvor

Die Frage ob etwas desaströs ist, mache ich ungern von der Reaktion in Sozialen Medien abhängig. Vor allem, wenn eine „Schwarm-Intelligenz“ den Zwischenstand einer laufenden Entwicklung beurteilt. Ich habe keinen Einblick wie weit Soulbound wirklich im Entwicklungsprozess sind (bei Kickstartern bin ich da seeehr vorsichtig), aber man muss die Kirche halt auch im Dorf lassen können. Wenn´s ne technische Pre-Alpha ist (macht ja den Anschein), hätte man das der Community transparenter kommunizieren sollen. Aber für „Kirche im Dorf lassen“ sind emotional aufgeladene Digital-Communities mit eigenen Vorstellungen und Wünschen was sie gerne sehen würden, ja nicht bekannt.

Auf die Diskrepanz hinzuweisen, ist durchaus legitim und, nur um das klar zu stellen, die Relativierung der Headline findet sich ja dann auch um Bericht. Für mich las sich die Überschrift, nur deutlich debakulöser, als die nachträglich geschilderte Situation. wink

Schuhmann
27 Tage zuvor

Man muss auch dazu sagen, dass Chronicles of Elyria insgesamt eine sehr negative Entwicklungs-Kurve hat. Die hatten offenbar vor, mit dem Kickstarter-Geld so weit zu entwickeln, dass sie einen Publisher von sich überzeugen konnten, um dann voll in die Produktion zu gehen, haben aber keinen Publisher gefunden und mussten dann entsprechende Einbußen hinnehmen.

Das ist von den Crowdfunding-MMORPGs, nach allem, was man weiß, in der schwierigsten Situation.

Die anderen Kickstarter-MMORPGs konnten sich dann irgendwie zusätzlich finanzieren: Camelot Unchained hat Investitionen bekommen. Crowfall hat seine Engine lizenziert und weitere Investitionen erhalten. Hinter Ashes of Creation steht ein Multi-Millionär, der Geld nachschießen kann. Star Citizen ist über Crowdfunding einfach immer weiter gewachsen.

Aber bei Chronicles of Elyria scheint das alles sehr fraglich.

Stimme aus dem Off
27 Tage zuvor

Jetzt nimm in deine Aussage noch mal rein das die 4 Jahre und mehrere Millionen Budget hatten bisher. Irgendwann wundert sich der Investor halt auch wenn nach 4 Jahren aus dem Rohbau nicht mal ansatzweise zu erkennen ist das da mal dieser Wolkenkratzer vom Model stehen soll.

Erzkanzler
27 Tage zuvor

Versteh mich nicht falsch, ich möchte die Arbeit des Entwicklers gar nicht beurteilen, man sollte sie nur im richtigen Licht betrachten und nicht gleich die Mistgabeln zücken bevor man nicht weiß, was wir da sehen. Sogar in der ausklappbaren Beschreibung des Videos steht zu lesen:

„Gameplay is currently being developed in our „Prelyria“ art style, which is a low-poly style that is a lot like greyboxing, only prettier.“

Und mir scheint, die Community sieht das veröffentlichte Material als „Schaut her, das ist unser prächtige Werk“-Trailer, das ist es eben nicht. Es ist eine Techdemo.

Messeryocke
27 Tage zuvor

Ich habe mir in alle Ruhe alle Eure Antworten durchgelesen und finde es eine sehr gute und sachliche Diskussion – was man ja nicht immer so hat.
Zum Thema zurück. Natürlich benötigen Spiele, wie alles was sehr Komplex und Umfangreich ist eine gewisse Zeit. Was mich eben hellhörig und extrem aufmerksam gemacht hat, ist die Tatsache das ich in der Vergangenheit auch andere Spiele unterstützt habe. Ich habe ein sehr gutes Beispiel wo ich von Anfang an das Gefühl hatte – da entsteht genau das was gesagt und auch gezeigt wurde. Kingdom Come. Da war ich ehrlich gesagt begeistert. Ist aber auch Geschmacksache. Es gab auch da viele die unzufrieden waren. Für mich wurde aber da immer alles sehr gut kommuniziert. Genauso war es bei Hunt:Showdown. Da gab es regelmäßig Developervideos, da wurde alles erklärt und gezeigt.

Ein andere Sache , die erst kürzlich online ging war „Umbra“ jetzt ja Wolcen. Ich hatte damals Umbra (als es noch als Open World Spiel angekündigt wurde) unterstützt weil ich mir sowas in die Art wie „Lost Ark“ gedacht habe. Zwar nicht als MMORPG, immerhin fand ich die Idee mit der Open World usw sehr interessant und deshalb habe ich es gemacht. Ich war dann, wie viele auch sehr überrascht als es plötzlich hieß, nix mehr Open World – eher Richtung Diablo 3. Da war ich im ersten Moment ziemlich sauer. Mir hing Diablo 3 schon zum Hals raus und war erfreut endlich was anderes zum spielen zu bekommen. Pustekuchen wie ich ja jetzt weiß.

Was ich auch in wenigen Sätzen hätte sagen können, es gab für mich 2 sehr gute Beispiele die mich überzeugt haben und ich nie das Gefühl hatte „über den Tisch“ gezogen zu werden.

Bei Wolcen hielt sich der Geldbetrag ja in Grenzen und ich habe ja auch letztendlich ein hübsches und spielbares Spiel bekommen.
Ich musste allerdings ziemlich lachen – es wurde ja bei Wolchen (korrigiert mich wenn ich etwas falsch wiedergebe) die Designänderung Richtung Diablo 3 spielprinzip damit erklärt das es wohl eher passt – da eben Diablo 3 so erfolgreich damit war und somit das Open World über Bord geworfen haben.

Da jetzt Diablo 4 aber genau in die andere Richtung eher „Open World“ geht musste ich lachen.
Ich fand nämlich das Umbra – Wolcen mit dem Open World Ansatz ein sehr gutes Alleinstellungsmerkmal hatte und Sie haben es eingestampft. Natürlich ist Wolcen ein tolles Spiel wie man sieht, ich habe es auch jetzt intensiv gespielt – jedoch Lvl 90 nicht erreicht da mir ab lvl 75 das repetitive Spielprinzip wirklich wegen Zeitmangel im Weg steht.

Was nun Chronicles betrifft – habe ich ja wenig Hoffnung. Für mich spielt der gesamte Eindruck eine Rolle, wenn ich mir die Entwicklung (nicht nur den technischen Stand) betrachte ist der Informationsfluss für mich persönlich nicht ideal.

Alles in allem bin ich gespannt wie es sich entwickelt und weitergeht. Das soll jetzt nicht bedeuten das ich dem Spiel und der Entwicklung keinen Erfolg wünsche – der Weg dahin wird ohnehin sehr schwer.

Euch allen einen schönen Tag und frohes schaffen.

Loccorocco
27 Tage zuvor

Das Spiel ist ne Totgeburt das wird völlig verbuggt in 10 Jahren erscheinen wo die Grafik dann schon altbacken wirkt und Dann wirds keiner spielen und nachm paar Monaten werden die server abgeschaltet. Geschichte wiederholt sich..

Sanix
27 Tage zuvor

Das kommt mir dennoch sehr Spanisch vor.
Das Spiel ist jetzt schon so lange in der Entwicklung und sie zeigen nur diese Jumppuzzel Szenen in bescheidener Grafik? question

Nein
27 Tage zuvor

Aber der komplette Artstyle is doch anders?
Oben das ist ein Comic Game und unten.. xD

MrMittenz
27 Tage zuvor

Es ist kein Artstyle es sind Platzhalter Grafiken. Viele Spiele werden zu Beginn mit Platzhaltern erstellt, weil es so einfacher ist die Systeme zu entwickeln und zu testen. Das ist völlig normales Vorgehen in der Industrie. Natürlich wird das kaum gezeigt und deshalb kriegt es normal auch keiner mit, aber es ist ganz normales Prozedere.

Das ist wie bei Zeichnern die erst einfach grobe Striche zeichnen, dann das Grundkonzept drüber malen und erst am Schluss das Bild mit sauberen Linien und Farbe versehen.

N0ma
27 Tage zuvor

Jetzt weisste warum so viele Games im Comic Style rauskommen wink

Nein
27 Tage zuvor

Haha. True.

Aber die haben in den 4 Jahren nicht so viel geleistet. Alle die ich kenne schreiben ihr Geld gefühlt schon ab. Bin fast froh das ich mein Geld in Ashes habe, wobei man da erst Ende März was sieht. Aber selbst Alpha 0 war schon stark.

N0ma
26 Tage zuvor

Ich sag mal so. Eine Springmechanik zu programmieren die gut funktioniert ist aufwendiger als ein paar Texturen reinzuklatschen, da stimm ich den Leuten zu.
Aber generell denk ich nicht das das MMO funktionieren wird, dafür geht die Entwicklung doch zu langsam und auch das Finanzierungsmodell, 1 * pro Jahr sterben, wird nicht reichen das zu finanzieren, meine Meinung.

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